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011915 Israel und Gaza Potsdam - Friedrich-Ebert

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mich begleitet (bitte vollständige Anschrift):
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Israel und Gaza
Veranstaltungsort:
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall
Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam
VORTRAG UND DISKUSSION
Montag, 19. Januar 2015, 19.00 Uhr
Kutschstall, Potsdam
Ihre Anmeldung erbitten wir bis spätestens
16. Januar 2015 per Fax an 0331/275 88 18,
als E-Mail an potsdam@fes.de bzw. im Internet
unter www.fes.de/Potsdam.
Ihre Anmeldung gilt als angenommen, wenn
Sie keine Absage von uns erhalten.
Fax: (0331) 2 75 88 18
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Tel.-Nr.
E-Mail
Anschrift
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Name, Vorname
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Anmeldung: „Israel und Gaza“
am 19.01.2015 in Potsdam
Einladung
Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.
Der Eintritt ist frei.
Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Brandenburg
Hermann-Elflein-Str. 30/31
14467 Potsdam
Verein zur Förderung
des Deutschen Evangelischen Instituts für
Altertumswissenschaft
des Heiligen Landes e. V.
Tel.: 0331 / 29 25 55
Landesbüro Brandenburg
ISRAEL UND GAZA
(Der Konflikt 2014)
Im Sommer 2014 drehte sich die Gewaltspirale im
Nahen Osten erneut. Am 3. Juli griff die israelische
Luftwaffe als Antwort auf den zunehmenden Raketenbeschuss aus Gaza mehrere Ziele im Gazastreifen
an. Fünf Tage später begann die Militäroperation
„Protective Edge“. Bis zu diesem Zeitpunkt waren etwa 300 Raketen auf israelisches Territorium abgefeuert worden, die durch anhaltende Artillerie- und Luftangriffe Israels auf Gaza beantwortet wurden (und
wegen der wiederum Raketen auf Israel abgefeuert
wurden). Dies ließ die Konfliktlage eskalieren.
Man sollte rückblickend fragen, ob die Militäroperation überhaupt notwendig war. Beide Seiten sahen sich
zwar nach dem Gaza-Krieg propagandistisch als Sieger der militärischen Auseinandersetzungen, doch im
politischen Spiel gab es nur Verlierer. Das Ansehen Israels hatte in der Weltöffentlichkeit weiter gelitten –
die Hamas wurde geschwächt und sah sich weitaus
radikaleren und extremeren Kräften im eigenen Lager
gegenüber.
Ablauf
Begrüßung
Eugen Meckel
Leiter des Landesbüros Brandenburg
der Friedrich-Ebert-Stiftung
Vortrag
Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. Dieter Vieweger
Archäologe, Direktor des DEI,
seit mehr als 20 Jahren diesseits und jenseits
des Jordans tätig
anschließend
Möglichkeit zur Diskussion
Gesprächsleitung
Gabriele Förder-Hoff
Verein zur Förderung des Deutschen
Evangelischen Instituts für
Altertumswissenschaft des Heiligen Landes e. V.
Im Anschluss laden wir Sie ein zum Austausch
bei einer Brezel und einem Glas Wein.
.
Die Israelis fordern die Entwaffnung der radikalen
Kräfte in Gaza – die Palästinenser ein Ende der Isolation Gazas (u. a. durch den Bau eines Übersee- und
eines Flughafens). Beide Wünsche sind nur zu unterstützen. Israels Bevölkerung braucht Sicherheit für
seine Bevölkerung. Gaza kann auf Dauer nicht abgeschottet bleiben. Die Menschen dort müssen eine
Perspektive haben, sonst wächst der Nährboden für
extremistische Ideologien noch weiter an. Doch die
Waffenstillstandverhandlungen sind vertagt ...
Mehr als 65 Jahre nach der Staatsgründung Israels
ist der israelisch-palästinensische Konflikt noch immer nicht gelöst. Das Jahr 2014 machte »Schlag auf
Schlag« klar, dass es zu Terror, bürgerkriegsähnlichen Zuständen und militärischen Auseinandersetzungen führen kann, wenn beide Seiten den Dialog
einstellen. Dies alles hat weiteres Misstrauen gesät
und die Gräben zwischen den Konfliktparteien noch
vertieft. Beide Völker kennen oftmals unter sich nur
Opfer – weisen den Terror und die Uneinsichtigkeit
der je anderen Seite zu. Sie werden von religiösen
Fanatikern darin unterstützt, keine Kompromisse für
eine friedliche Koexistenz einzugehen, wie auch der
zähe Kampf um den Haram asch-Scharif, den Tempelberg, im Herbst 2014 zeigte.
Das zurückliegende Jahr war kein gutes Jahr für Israel/Palästina. Die Luft „riecht“ nicht nach Frieden.
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Kategorie
Seele and Geist
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