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Februar
15
Gemeindebrief
Evangelische Kirchengemeinde
Berlin–Lichtenrade
7 Wochen ohne
Mehr als zwei Millionen Menschen beteiligen sich jährlich an der Fastenaktion 7 Wochen Ohne
der evangelischen Kirche. Seit 32 Jahren lädt die Aktion ein, die Zeit zwischen Aschermittwoch
und Ostersonntag bewusst zu erleben und zu gestalten. 7 Wochen Ohne - das heißt: eingeschliffene Gewohnheiten zu durchbrechen, die Routine des Alltags zu hinterfragen, seinem Leben
möglicherweise eine neue Wendung zu geben oder auch nur wieder zu entdecken, worauf es
ankommt. In Kirchengemeinden, Schulen und Vereinen haben sich in den drei Jahrzehnten Tausende Fastengruppen gebildet. Das Motto für die Zeit vom 18. Februar bis 5. April 2015 heißt: Du
bist schön! Sieben Wochen ohne Runtermachen.
Lesen Sie mehr auf Seite 10
Lesen Sie in dieser Ausgabe:
Kinderseite: Wasser ist Leben
Seite 5
Berichte:
vom Hoffnungsbaum im IMPULS-Gottesdienst
Seite 7
von den Gospel-Konzerten
Seite 8
über die Bahnhofstraße
Seite 9
Busfahrt durch den Kirchenkreis
Seite 14
Fahrscheine für Flüchtlinge
Seite 11
Was macht der GKR?
Seite 12
Philipp Jakob Spener
Seite 13
Weltgebetstag 2015
Seite 15
20 Jahre Beratungsstelle f. Trauernde Seite 18
Einladungen
Seiten 17- 18
Unsere Gottesdienste im Februar 2015
2
Datum
Dorfkirche
DietrichKapelle
Gemeindezentrum
Bonhoeffer-Kirche
Alt-Lichtenrade 109 Rackebüller Weg 64 Finchleystraße10 Nahariyastraße 33
25. Januar
9.30
Letzter Sonntag Olaf Köppen
nach Epiphanias (Pfarrer aus
Mariendorf)
11.00
11.00
Familiengottesdienst Olaf Köppen
Carmen Häcker
17.00 Ökumenischer Gottesdienst am Jahresanfang in der
Dietrich-Bonhoefer-Kirche mit Pfr. Rainer Lau und Pfr. Roland Wieloch
1. Februar
9.30
Septuagesimae Dagmar Fischer
18.00
IMPULS 11.00
Dagmar Fischer
Carmen Häcker
8. Februar
Sexagesimae
9.30
Andrea Kuhla
9.30
Roland Wieloch
11.00
Andrea Kuhla
15. Februar
Estomihi
9.30
Veit Hoffmann
9.30
Roland Wieloch
11.00
Veit Hoffmann
22. Februar
Invocavit
9.30 mit Taufen
Andrea Kuhla
11.00
11.00
Familiengottesdienst Roland Wieloch
Dagmar Fischer
1.März
Reminiscere
9.30
Dagmar Fischer
18.00
IMPULS 11.00
Veit Hoffmann
Carmen Häcker
6. März
Freitag
11.00
Kay Drews
11.00
Roland Wieloch
11.00
Dagmar Fischer
Weltgebetstags-Gottesdienst um 18.00 Uhr in der Salvator- Kirche
mit Gospel-Chor
In den mit
gekennzeichneten Gottesdiensten feiern wir das heilige Abendmahl mit Traubensaft in den Kelchen und glutenfreien Oblaten.
Gottesdienste mit anschließendem Zusammenbleiben und Gespräch bei Kaffee/Tee und Gebäck
Besondere Gottesdienste:
Familiengottesdienst am 25. Januar und. 22. Februar um 11 Uhr in der
Dietrich-Bonhoeffer-Kirche.
Passionsandachten in der Dorfkirche.
In diesem Jahr erst ab Freitag, den 13. März um 18 Uhr Näheres auf Seite 3.
Gottesdienst zum Weltgebetstag am 6. März um 18Uhr in der Salvator-Kirche,
Pfr.-Lüdtkehaus-Platz 1. Siehe auch Seite 11.
Der Lichtenrader IMPULS-Gottesdienst
Nächster Termin ist der 1. Februar um 18 Uhr, Dietrich-Bonhoeffer-Kirche,
Thema: „weiter sehen“. Siehe Seite 3.
Nachteulengottesdienst – NACHTEULEN treffen sich zum Abendgottesdienst
am 20. Februar um 20.30 Uhr, Dorfkirche, Thema: „Maskenball- Wer bin ich?“
Gottesdienste in den Heimen: In folgenden Heimen finden regelmäßig Gottesdienste statt,
beachten Sie bitte die Aushänge:
Lore-Lipschitz-Haus / Horstwalder Str. 11-19 und Seniorenresidenz AlexA / Rudolf-Pechel-Str. 32
BESONDERE GOTTESDIENSTE
3
weiter sehen
Wie weit können wir sehen? Und was kommt dort,
wohin unser Blick nicht mehr reicht? Wie weit beeinflussen unsere Erfahrungen und unser Wissen,
das, was wir sehen? Und sehen wir nur, was wir
sehen wollen oder was uns plausibel erscheint?
Wir brauchen mehr als das sehende Auge, um das
wirklich Wichtige zu erkennen.
Wir möchten gemeinsam mit Ihnen erfahren, wie
wir die Welt, in der wir leben, möglichst unverfälscht und unvoreingenommen wahrnehmen können.
Dazu laden wir Sie ein, sich auf diese Erkundungen im IMPULS-Gottesdienst am
Sonntag um 18 Uhr in der Dietrich-BonhoefferKirche mit allen Sinnen einzulassen.
1.
Februar
Anschließend findet wie immer ein Beisammensein
mit einem kleinen Imbiss statt.
IMPULS-Gottesdienst,
immer am 1. Sonntag im Monat um 18 Uhr,
immer in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche,
immer mit Gesprächsrunde und Imbiss danach
Freitag
20.
20.30 Uhr:
. . . auf Initiative der evangelischen SalemGemeinde.
NACHT EULEN -Gottesdienst, ein Programm, das
ganzheitlich Geist und Seele nährt und auch unserem Körper Beachtung schenkt:
Weisheitsgeschichten
Körper- und Atemübungen
Fantasiereisen und Meditationen
Moderne Musik / Anbetungslieder
Anspruchsvolle Inhalte
Februar
treffen sich in der Dorfkirche . . .
Verständliche Sprache
Segen
Begegnung mit sich selbst
und anderen – auch beim
Nach(t)gespräch . . .
Thema im Januar:
Maskenball – Wer bin ich?
Gestaltung: Gianni Arena,
Pastor Tobias Wehrheim und das Team von der
Salem-Gemeinde.
Passionsandachten
Am 18. Februar beginnt
in diesem Jahr die Passionszeit. Unser Titelbild
erinnert daran. Seit sehr
vielen Jahren denken
wir gemeinsam an diese
Leidenszeit
unseres
Herrn und Heilandes mit
Passionsandachten und
treffen uns dazu freitagsabends um 18 Uhr
in der Dorfkirche. Das wird auch in diesem Jahr so
sein. Aber traditionsgemäß findet weltweit am 1.
Freitag im März der Weltgebetstagsgottesdienst,
ebenfalls um 18 Uhr statt. Näheres zum Weltgebetstag auf Seite 11.
So werden in diesem Jahr unsere Andachten erst
am Freitag vor Lätare, also am 13. März beginnen,
und so wird es nur drei Passionsandachten geben.
Freuen Sie sich schon jetzt darauf, was Ihnen die
Musizierenden unserer Gemeinde darbringen werden. Der Dietrich-Bonhoeffer-Chor, die Kantorei
und der Gospelchor werden zu hören sein, u.a.
auch Die sieben Worte Jesu am Kreuz von
Charles Gounod.
Mehr im nächsten Gemeindebrief!
4
Liebe Gemeinde!
Es ist Februar geworden. Der Winter hat uns noch
fest im Griff. Doch der Frühling wird kommen. Ich
denke dabei an das Gedicht von Emanuel Geibel:
„Und dräut der Winter noch so sehr mit trotzigen
Gebärden, und streut er Eis und Schnee umher, es
muss doch Frühling werden.“ Natürlich können wir
den Frühling erwarten. Er wird kommen, die Menschen werden in den Cafés auf den Straßen sitzen
und ihre wintermüden Gesichter den ersten Sonnenstrahlen entgegen strecken. Vielleicht werden
manche dabei an den Osterspaziergang in Goethes
Faust erinnert: „Vom Eise befreit sind Strom und
Bäche ...“. Ja, der Frühling kommt, das ist eine Kalendergewissheit. Wie schön!
Worte sollten nicht innere Türen zuschlagen sondern vielmehr öffnen. Sie
sollten Zuversicht und Hoffnung transportieren. Wir sollten uns der Folgen
unserer Worte bewusst sein. Unsere
Worte können Freude bereiten, sie können aufrichten, trösten, ermutigen, motivieren, ja, die Bibel sagt uns, dass sie sogar eine heilende Wirkung haben können.
Wir sollten uns über die Wirkung unserer Worte
bewusst werden, und wir sollten uns fragen, welche
Qualität unsere Worte haben. Sind sie wertlos, unbrauchbar, unnütz, destruktiv, eine Belastung für
den, der sie hört? Dann sollten wir sie besser ungesagt sein lassen. Oder sind Worte wertvoll, ermutigend, motivierend lösungsorientiert, konstruktiv? Maßstab dafür kann das Evangelium sein.
In allem was wir tun und sagen, sollten wir uns an
die Aussage des Apostel Paulus halten: Das Evangelium ist eine Gotteskraft, die wir zum Leben
brauchen wie die Luft zum Atmen. Diese Kraft befreit uns aus den Verstrickungen und bösen Worten, die unser Leben fesseln. Also passen wir auf
unsere Worte auf!
Pfr. Veit Hoffmann
Hoffnung
Doch es gibt Menschen, bei denen das Gefühl der
Kälte andauert. Völlig losgelöst von den Jahreszeiten. Meist wurden sie einmal durch unbedachte oder
kaltherzige Worte getroffen und schleppen das Gerede nun wie eine schwere Last durch ihr Leben.
Worte können einen Menschen aufbauen und heilen, sie können einen Menschen aber auch innerlich kurz und klein schlagen. Besonders Kinder und
Jugendliche. „Du wirst nichts“, „du kannst nichts“,
„du bist wie Vater/Mutter“. Lieblose Worte, herablassende Worte, arrogante Worte. Sie senken sich
wie ein kalter Mantel über das Denken. Kummer
tritt dann auf wie die graue Oberschwester von Station neun des Fegefeuers. Dann herrscht immer
Winter – innerer Winter. Das wusste auch schon
der Apostel Paulus und mahnt uns deshalb, nur
das zu reden, was erbaut und Segen bringt.
Und dräut der Winter noch so sehr
Mit trotzigen Gebärden,
Und streut er Eis und Schnee umher,
Es muss d o c h Frühling werden.
Und drängen die Nebel noch so dicht
Sich vor den Blick der Sonne,
Sie wecket doch mit ihrem Licht
Einmal die Welt zur Wonne.
Blast nur ihr Stürme, blast mit Macht,
Mir soll darob nicht bangen,
Auf leisen Sohlen über Nacht
Kommt doch der Lenz gegangen.
Da wacht die Erde grünend auf,
Weiß nicht, wie ihr geschehen,
Und lacht in den sonnigen Himmel hinauf,
Und möchte vor Lust vergehen.
Sie flicht sich blühende Kränze ins Haar
Und schmückt sich mit Rosen und Ähren,
Und lässt die Brünnlein rieseln klar,
Als wären es Freudenzähren.
Drum still! Und wie es frieren mag,
O Herz, gib dich zufrieden;
Es ist ein großer Maientag
Der ganzen Welt beschieden.
Und wenn dir oft auch bangt und graut,
Als sei die Höll' auf Erden,
Nur unverzagt auf Gott vertraut!
Es muss d o c h Frühling werden.
Emanuel Geibel (1815-1884)
Liebe Kinder, liebe Familien,
5
Freude auf dem Fensterbrett
Im Gartengeschäft kannst du Narzissenzwiebeln kaufen. Sie heißen auch Osterglocken . Setze die Zwiebeln mit der Spitze
nach oben in eine mit Steinen gefüllte Schale.
Fülle diese Schale bis zur Unterseite der
Zwiebeln mit Wasser. Stelle die Schale für
zwei Wochen an einen kühlen und dunklen Ort.
Wenn sich zarte
weiße Wurzeln bilden, stell die Schale
auf ein sonniges
Fensterbrett. Bald
erlebst du dein
blühendes Wunder!
Wenn ihr laufend und aktuell über unsere Angebote für Kinder sowie für Familien mit Kindern informiert
werden wollt, dann tragt Euch bitte
in die Liste für unseren Newsletter
ein. Am einfachsten geht das über
die Internet-Startseite www.kg-lira
de, den QR-Code oder eintippen:
www.kg-lira.de/
Newsletter/lists/?
p=subscribe&id=4
6
Hier sind für Euch die wichtigen Termine im Februar:
Mi
Fr
Sa
Fr
11.2.,
18.2.,
25.2.
16 - 20 Uhr
Gemeindehaus
Goltzstr. 33
Filmnacht (Weitere Infos bitte der
Jugendhomepage entnehmen)
Kirchenkreis-Jugendevent
14.2. (Weitere Infos bitte der Jugendhomepage entnehmen)
Jugendgottesdienst (Weitere Infos
20.2. bitte der Jugendhomepage entnehmen)
6.2.
Gemeindezentrum Nahariyastr. 33:
Schularbeitszirkel
Mo. bis Fr., 11.30 bis 17 Uhr
Kinder- u. Jugendhaus Nahariyastr. 19
Mo.: 14 bis 19 Uhr
Di.: 13.30 bis 16.30 Uhr
16.30 bis 19 Uhr
Mi.: 14 bis 17 Uhr
16 bis 18 Uhr
Do.: 13.30 bis 15 Uhr
14.30 bis 18 Uhr
15 bis 16.30 Uhr
16.30 bis 18 Uhr
Fr.: 14.30 bis 18 Uhr
16 bis 17.30 Uhr
Sa.: 10 bis 15 Uhr
PIMP DEINEN STYLE—Upcycling fashion
Alte Kleidungsstücke neu aufhübschen - wie das geht, das
zeigt Euch Frau Silvia Zeeck, eine
professionelle Designerin. Sie gibt
Tipps und zeigt Kniffe, um alte
Klamotten nicht wegzuschmeißen, sondern modernere Sachen
Frank Jacobi Malermeister
Tauernallee 47
12107 Berlin
Tel. 030-76 50 35 23
Jungentag
Café für Kids (bis 6. Klasse)
Café für Teenies (ab 7. Klasse)
Mädchentag
Tauschbörse
(jeden 1. Mittwoch im Monat)
Café für Kids (bis 6. Klasse)
Abenteuerspielplatz
Grafik-Druckwerkstatt
Offenes Angebot (ab 7. Klasse)
Abenteuerspielplatz
Disco (am 1. Freitag im Monat)
Kinderkino (am 2. Freitag im Monat)
Abenteuerspielplatz
Mittagessen: 0,50 €
Weitere Infos und Aktuelles im Web:
http://www.ev-jugend-lichtenrade.de
hieraus zu kreieren. Ihr habt die Möglichkeit, Klamotten unter fachlicher Anleitung aufzupeppen.
Entwickelt euren eigenen Style, hier lernt ihr selbständiges Schneidern, Entwerfen und kreatives
Entwickeln von Ideen.
montags 18 bis 20 Uhr—Jugendcafé Goltzstr. 33
AUS DER GEMEINDE
7
Ein ganzer Baum voller Hoffnung
Ein einzelner kahler Baum
begrüßt uns. Hat er Schutz
gesucht vor den draußen
zugreifenden Böen und ein
bisschen Wärme? Er steht
dort, wo sich sonst der
festlich geschmückte Tisch
mitten unter der versammelten Gemeinde befindet.
Wir sind gespannt, was
uns zu dem Thema des
heutigen IMPULS–Gottesdienstes erwartet.
Hoffnung ist das Thema,
das wir vor einigen Wochen ausgewählt haben.
Zum Jahresbeginn ist es
sicher etwas, das viele
beschäftigt. Als Team haben wir uns einiges ausgedacht, über unsere Hoffnungen diskutiert, gefragt,
was man darunter zu verstehen hat und auch nach
Texten aus der Bibel gesucht, die von Hoffnung
sprechen. Aber jetzt sind
wir gespannt, was die versammelten Gemeindemitglieder hoffen.
„Da wohnt ein Sehnen tief in uns“ ist gerade verklungen. Von Frieden, Einsicht, Beherztheit und
Ganzsein und von Gott, der den Durst nach Leben
stillt, haben wir gesungen. Jetzt wendet sich Jörg
Sinemus an die Gemeinde, der sonst im Leben für
das technische Funktionieren von Gebäuden sorgt,
und fragt „Worauf hoffen Sie an diesem Anfang des
Jahres? In ihrem Programmheft haben Sie ein grünes Blatt gefunden. Schreiben Sie doch bitte auf,
was Ihnen ganz persönlich wichtig ist, und heften
Sie es an den Baum in unserer Mitte“.
Ein Moment der Stille entsteht, Blätter rascheln,
Filzer knirschen auf dem Papier, und dann steht die
Erste auf, um dem kahlen Baum ihr Blatt zu schenken. Bald hängt das zweite dort und mit einem Mal
ist der kleine Baum von vielen Gottesdienstbesuchern umringt, die ihr Blatt weit oben oder ganz
unten an die
dürren winterlichen Zweige hängen. Unser weihnachtlicher Tannenbaum trägt sein immergrünes Kleid
weiterhin mit Stolz, aber der kleine
struppige Kollege tut es ihm jetzt
nach.
Danach ist auch das ganze Team
in Aktion, um ihn mit dem leuchtenden Orange der drei Altarelemente, mit Kerzen, Blumen und
Wasserschalen zum Zentrum unseres Gotteslobes zu machen.
In den Ohren haben wir noch ein
paar von den vielen verschiedenen
Hoffnungen, die Einzelne auf Bitte
von Jörg Sinemus stellvertretend
für andere vorgelesen haben. Sie
haben uns einen Geschmack gegeben, was unter uns an Hoffnung
ist: nach Gesundheit, nach mehr
Frieden und Gerechtigkeit als im
Jahr 2014, aber auch nach Frieden
im gemeinsamen Leben und mit
den Flüchtlingen, Hoffnung auf
Kraft für dunkle Stunden, Trauer zu
überwinden, nicht mehr allein sein
zu müssen, Gott mehr spüren zu können und auch
Hoffnung auf Wohlstand, Glück und Erfolg.
Dass nicht alles in Erfüllung gehen wird, was wir
hoffen, fassen wir in die Worte des Kanons von den
wechselnden Pfaden, von Schatten und Licht, in
denen wir gleichermaßen die Gnade Gottes finden
können. Auch Dietrich Bonhoeffer hat das in seinem Lied von den guten Mächten zum Ausdruck
gebracht. Es bildet die Grundlage der Predigt von
Ingrid Marquardt, die sie mit Birger Marquardt im
Wechsel zu den gesungenen Strophen des Liedes
vorträgt. „Dass wir etwas von dem Heil des Gottes
erfahren, der mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag ist“, das ist
der Wunsch, den uns Ingrid Marquardt mit auf den
Weg gibt. Unsere neue Pfarrerin Dagmar Fischer
spricht es jedem einzelnen am Ende noch einmal
mit der Bitte um den Segen unseres Gottes zu. Er
gibt uns mit seiner Schöpferkraft, seiner Nähe und
tröstenden Gegenwart viel Grund zur Hoffnung.
Vielleicht sehen wir uns schon am 1. Februar um
18 Uhr in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche wieder,
um gemeinsam „weiter sehen“ zu können als alleine.( siehe Seite 3).
Georg Wagener-Lohse
für das IMPULS-Team
8
AUS DER GEMEINDE
Es waren zwar nicht die Heiligen, . . .
. . . die am 13. Dezember 2014 zum
Christmas Gospel Concert unter
dem Motto ‚Oh when the Saints go
marching in' in der Lichterader Dorfkirche aufmarschierten, aber der Lichtenrader Gospelchor in voller Stärke.
Auch in diesem Jahr war die Kirche am 13. Dezember und auch nochmal am 20. Dezember bis
auf den letzten (Steh)Platz besetzt, was den Chor
bei seinem fast zweistündigen Konzert zu Höchstleistungen anspornte. Es wurden bekannte und
weniger bekannte Gospelsongs, passend zum bevorstehenden Weihnachtsfest, dargeboten. Der
Gospelsong 'Soon and very soon' kündigt die baldige Ankunft Jesu an und besingt die Freude und
Hoffnungen, die diese Ankunft den Menschen bereiten wird. Mit 'Jesus is the Answer' und 'He's our
Hope' wird dieser Gedanke unterstrichen. Besonders wichtig war es dem Chor in diesem Zusammenhang, seine Zuhörer zum Nachdenken darüber
anzuregen, in der heutigen unsteten Welt vor allem
mit dem Herzen ('Put a Little Love in your Heart') zu
sehen und selbstlos zu handeln, da Gott es sieht
und vergelten wird ('You can't Beat God's Giving).
Mit dem Weihnachtskonzert geht ein ereignisreiches Gospeljahr mit zahlreichen Auftritten und einem eigenen Gospel-Workshop zu Ende. Der Chor
freut sich besonders darüber, dass sich in den vergangenen Monaten vor allem jüngere Sänger der
Chorgemeinschaft angeschlossen haben und insbesondere die Männerstimmen Verstärkung bekommen haben. So zählt der Chor inzwischen über
40 Mitglieder im Alter von 11 bis 80 Jahren.
Als Mehr-Generationenchor stehen bei den Mitgliedern das herzliche Miteinander, das gemeinsame
Lachen aber auch die gegenseitige Anerkennung
der Leistung im Mittelpunkt. So spendete während
des Konzertes nicht nur das Publikum den zahlreichen Solisten Applaus, sondern auch der Chor
selbst. Chorleiterin Juliane Lahner versteht es, aus
jedem das Beste herauszuholen und verliert auch
bei schwierigen Proben niemals den Glauben an
den Chor oder ihren Humor. An dieser Stelle sei
auch Julianes Mann Michael gedankt. Oft muss er
Günter Prange
Sprechstunde:
nach Vereinbarung
Lichtenrader Damm 250
12305 Berlin
744 27 00
Foto: Giesela Theisen-Grams
seine Frau für Proben entbehren und unterstützt sie
darüber hinaus, indem er bei allen Auftritten die
notwendige Technik installiert und überwacht. Während des Weihnachtskonzertes machte er nun dem
Chor eine zusätzliche Freude. Er sang den Elvis
Klassiker 'Peace in the Valley' und erfüllte damit
einen großen Wunsch des Chores.
Es bleibt noch zu erwähnen, dass bei beiden Konzerten in der Lichtenrader Dorfkirche jeweils etwa
300 Besucher erschienen und dem Chor nicht nur
mit ihrem aktiven Mitmachen sondern auch mit ihren großzügigen Spenden Freude bereiteten. Die
Hälfte der Spende beim ersten Konzert in Höhe von
930 € erhält die Kirchengemeinde für ihre stete
Bereitschaft den Chor zu unterstützen. Beim zweiten Konzert betrugen die Spenden über 1000 €,
wovon die Hälfte dem Flüchtlingsheim in Lichtenrade für einen Spielplatz übergeben werden wird. Der
Chor selbst verwendet seinen Spendenanteil für
den Kauf von den langersehnten Chor-Mikrofonen
und als Zuschuss für einen geplanten Sommerausflug.
Mit einem 'Oh Happy Day' wünscht der Lichtenrader Gospelchor allen Familien und Freunden einen
guten Start in ein glückliches und gesundes Jahr
2015 und hofft, alle bei den kommenden Konzerten
wiederzusehen. Genaue Termine stehen noch nicht
fest, aber in diesem Zusammenhang wird auf die
Info- Seite www.lichtenrader-gospelchor.de hingewiesen.
Kirsten Lierau
AUS DER GEMEINDE
9
Was wird aus der Bahnhofstraße?
Diese Überschrift fanden Sie schon oft in unserem
Gemeindebrief. Sie erinnern sich: die Ökumenische
Umweltgruppe nahm sich des Themas Bahnhofstraße an, seit im Jahre 2010 Pläne für ein großes
Einkaufszentrum mit 9.000 m² Verkaufsfläche mit
300 Kundenparkplätzen zwischen dem S-Bahnhof
und der Steinstraße in der Diskussion waren. Auf
Initiative dieser Gruppe lud unsere Gemeinde zu
einem Informationsabend am 20.5.2010 ein. Das
Ergebnis konnten Sie im Juli-Gemeindebrief 2010
finden: „Bitte kein Einkaufszentrum am Bahnhof!“
Es gab eine Bürgerversammlung am 29.10.2010
und die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg folgte dem Vorschlag der Umweltgruppe, eine Perspektivwerkstatt durchzuführen,
um die Auswirkungen des Projektes auf den Einzelhandel und auf den Straßenverkehr abzuklären.
Am 9.2.2011 übergab die Umweltgruppe eine Petition an den Bezirksbürgermeister gegen das Projekt. Eine Ideenwerkstatt und eine weitere Bürgerversammlung folgten im Oktober / November
2011. Die Umweltgruppe bemühte sich, das „Landhaus Lichtenrade“ unter Denkmalschutz zu stellen,
was im Februar 2012 erfolgte. Das Bezirksamt lud
dann zu mehreren Standortkonferenzen zur Umgestaltung der Bahnhofstraße ein, beginnend im Oktober 2012.
Im März 2013 entstand aus 15 abgegebenen Fragebögen / Freitexten ein „Leitbild für die Entwicklung und Qualifizierung der Bahnhofstraße“. Die
Ämter arbeiten nun an der Umsetzung. Demnach
soll sich der Einzelhandel in Lichtenrade auf die
Bahnhofstraße konzentrieren. So wird uns der Leerstand an Geschäften in der Hilbertstraße, im Bornhagenweg und anderswo erhalten bleiben.
Ein Stadtplanungsbüro stellte in einer schwach besuchten Veranstaltung am 6.11.2014 drei verschiedene Entwürfe für den östlichen Bereich „Goltzstr. /
Bahnhofstr.“ vor. Demnach sollen die Shell- und die
Esso-Tankstelle links und rechts neben Reichelt
verschwinden und Wohn- und Geschäftshäusern
weichen. Die Reichelt-Parkhaus-Spirale soll mit
einem Öko-Turm aufgestockt werden, der ein Café
und ein Windkraftrad aufnehmen soll.
Die gegenüberliegenden Häuser von der Ecke zur
Paplitzer Str. bis zur Sparkasse sollen durch Gebäude ersetzt werden, die die gleiche Höhe wie
Reichelt mit dem Öko-Turm haben. Das leere
Grundstück zwischen dem Gold- und SchmuckGeschäft und der Reinigung (Goltzstr. 36) soll bebaut werden, das Haus mit Garten Bahnhofstr.61
(Spitze Bahnhofstr. zur Goltzstr. mit Garten und
Blumenkiosk) soll hingegen erhalten bleiben.
Die Zufahrt in die Goltzstr. Richtung Gemeindehaus
soll erschwert (verkehrsberuhigter Platz) oder un-
Bleibt erhalten: Engstelle am Haus Bahnhofstr. 61
möglich gemacht werden. Wie dann die Busse zur
Käthe-Kollwitz-Schule und zum Gemeindehaus kommen können, blieb unbeantwortet.
Im mittleren Bereich zwischen Mellener und Rehagener Str. soll noch eine Begegnungszone entstehen, auf der alle Verkehrsteilnehmer vom Fußgänger bis zu den Linienbussen gleichberechtigt sind
(Schritt-Tempo).
Alle Parkhäfen werden in schmale Parkstreifen umgewandelt, um für zwei je 2m breite Radfahrstreifen
Platz zu schaffen. Die Ampelanlagen sollen abgebaut und z.T. durch Zebrastreifen ersetzt werden.
Der P&R-Parkplatz am Bahnhof und die Grün- und
Spielplatzfläche der Salvator-Gemeinde soll einem
großen freien Platz mit einigen Kiosken/Pavillons
weichen und Marktplatz / Begegnungsplatz werden.
An den Wiederaufbau der Jahrhunderte alten Straßenverbindung zwischen Paplitzer Str. und Lichtenrader Str. (Mahlow) wurde bisher nicht gedacht, obwohl laut Einigungsvertrag alle früheren Straßenverbindungen wieder hergestellt werden sollten. Gerade das würde Goltz-, Bahnhof-, Hilbert- und weitere Straßen vom PKW-Verkehr entlasten.
Informationen zu den Ergebnissen der Standortkonferenzen, zum „Leitbild“ usw. finden Sie hier:
www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/organisa
tionseinheit/planen/lichtenrade-bahnhofstr.html
Die Gemeinde, Vereine und Gruppen wurden gebeten, an den weiteren Planungen mitzuarbeiten.
Aber der Gemeindekirchenrat hält sich aus der Diskussion heraus, weil es sicherlich kein Mandat für
die Meinung der gesamten Gemeinde geben wird.
Mögen die Gemeindeglieder selbst in die Diskussionen eingreifen, ob sie eine solche Straße wollen.
Die nächsten Termine für öffentliche Veranstaltungen sind:
24.01.2015 - 14-18 Uhr – Bürgerkonferenz
30.04.2015 - 18-20 Uhr – Abschlussveranstaltung
(beides im Ulrich-von-Hutten-Gymnasium)
R. Otte
10
PASSIONSZEIT - FASTENZEIT
Die Fastenaktion der evangelischen Kirche
Schönheit
liegt bekanntlich im Auge
des Betrachters. Studien
zufolge empfinden die meisten Menschen ebenmäßige Züge und
harmonische Formen als schön. Die Lebenserfahrung
aber zeigt, dass es das Eigenwillige und Besondere
ist, was wir ins Herz schließen: die Zahnlücke, die beim
Lächeln sichtbar wird, den Hund mit dem ewig abgeknickten Ohr, den Humor der Kollegin.
In der Fastenzeit 2015 möchten wir mit „7 Wochen
Ohne“ das Unverwechselbare entdecken und wertschätzen. „Du bist schön! Sieben Wochen ohne
Runtermachen“ lautet das Motto. Wir laden Sie ein,
trifft sich
Nun heißt es schon seit fast einem Jahr, Generation
„Tetris“ trifft sich. Diejenigen, die mit dem Gameboyspiel „Tetris“ groß geworden sind, also die jetzt 2050jährigen wird dieses legendäre Puzzlespiel aus den
Anfängen des Computerzeitalters eine bekannte Erinnerung sein. Für und mit Ihnen soll dies ein Anlass
sein, sich einmal im Monat zu treffen, einen kleinen
Imbiss zur Stärkung zu sich zu nehmen und zu ausgewählten Themen gemeinsam zu diskutieren. Wie
Tetris auch, setzt sich dieses Angebot keine inhaltlichen Grenzen. Wir haben im vergangenen Jahr über
die ökologische Landwirtschaft mehr erfahren, erörtert, was Passion für uns bedeuten könnte oder mit
einem Tablequiz unser Wissen aufgefrischt. Es gab
dazu immer wieder gemeinsame Spieleabende. Das
wollen wir auch 2015 fortsetzen.
Wenn Sie Interesse haben sich mit uns zu treffen, mitzudiskutieren oder sogar ein Themenpuzzleteil hinzusteuern, kommen Sie doch einfach vorbei – in der Regel jedem dritten Mittwoch um 19.30 Uhr in der Nahariyastraße 33. Unsere nächsten Themen sind:
aus vollem Herzen zu sagen: „Du bist schön!“ - zum
Menschen an Ihrer Seite wie auch dem eigenen Spiegelbild. Und sieben Wochen lang soll gelten: „ohne
Runtermachen!“
Wir wollen die Schönheit suchen, würdigen und feiern, vor allem da, wo sie sich nicht herausputzt und in
Pose wirft. „Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der
Herr aber sieht das Herz an“, weiß die Bibel. Aber
auch unser Herz sieht sehr gut: „Schön ist eigentlich
alles, was man mit Liebe betrachtet“ (Christian Morgenstern).
Diesen Blick wollen wir schulen und das Herz öffnen
für die Schönheiten jenseits der Norm. Wir sind umgeben von Ebenbildern Gottes, Sie können sie leuchten sehen!
Mittwoch Fasten =/ ≠ Verzicht?
Fasten wird als zeitlich begrenzte völlige
18.
Februar oder teilweise Enthaltung von Speisen,
Getränken und Genussmitteln definiert.
Ist diese Enthaltung nur als Verzicht möglich? Ist Fasten für mich überhaupt sinnvoll? Springt für mich dabei was raus?
Mittwoch
18.
März
Mittwoch
15.
April
Familienmodelle
- wie wir leben wollen
Schnellkurs Gebärdensprache
(angefragt)
Mittwoch Kriminal-Dinner:
Wer kann den Mord auf der Orgelbühne
20.
der Kirche aufklären?
Mai
Mittwoch
17.
Ellen tanzt den Sommer herbei
Juni
Westkreuz
AUS DER GEMEINDE
11
„Abholgebiet“ Kirchhainer Damm 74, Flüchtlingsheim
Seit September 2014 geht mir ein Gedanke durch
den Kopf, der sich bestimmt auch in Ihrem Kopf
wohl fühlt: Es sollte nicht Einzugsgebiet, sondern
Abholgebiet heißen! Was für ein Gebiet, denken Sie
jetzt vielleicht – Einzugsgebiet bezeichnet eine Fläche auf einer Landkarte, die eine Gemeinde ist. Also die Menschen, die auf dieser Fläche wohnen,
gehören dann normalerweise zu dieser Gemeinde.
Eingezogen wird man allerdings nur auf dem Papier. Wen das nicht interessiert, der bekommt von
der Gemeinde oft nichts mit.
Es sei denn, man wird abgeholt. In der Notunterkunft für Flüchtlinge, in unserem Lichtenrader Abholgebiet wohnen seit dem vergangenen Herbst
immer mehr Menschen. Das Tolle ist, viele von ihnen – vor allem die Kinder – lassen sich gerne abholen. An den Wochentagen sind die Sozialarbeiter da. Einer von ihnen – Seidou – geht gerne durchs
Haus und erzählt allen (er ist ein Sprachgenie), wer
da ist, um für eine Aktion Leute abzuholen, die Lust
haben, etwas zu erleben. Die Kinder sind dann
schnell begeistert und versammeln sich an der
Eingangstür. Ich mustere sie kritisch: „Aldian, hast
du keine Jacke?“ und zupfe an seinem T-Shirt.
„Huda, in Sandalen kannst du nicht mitkommen“
und starre ungläubig auf die nackten Füße.
Dann wirbeln sie wieder durchs Treppenhaus. Mützen und Schals fliegen durch die Luft. Der Bus,
den ich eigentlich nehmen wollte, ist bald ver-passt
und eine weitere viertel Stunde gewonnen, in der
sich doch der ein oder andere große Bruder noch
zum Mitkommen entscheidet.
Wenn alle aus der Tür sind, wird durchgezählt. Nee
halt, das mache nur ich. Seidou kennt die Kinder
so gut, er merkt sie sich einfach. Stunden spät-er
frage ich, wie viele HappyMeals wir brauchen. Da
weiß er zwar, dass noch alle da sind, aber wie vie-
le an der Zahl, hat ihn bis dahin nicht interessiert.
So kam es zu einem Besuch des Berliner Aquariums, aufregenden Laternenumzügen, einem lustigen gemeinsamen Gang über den Lichtermarkt am
1. Advent und zu einem spaßigen Rodelausflug
auf den Potsdamer-Platz-Weihnachtsmarkt.
Für den 12. Dezember organisierten viele liebe
Menschen ein kunterbuntes Fest in der DietrichBonhoeffer-Kirche. In der Dielingsgrund-Schule wurden Geschenke für die neuen Kinder in unserem
Abholgebiet gekauft, gebastelt und zusammengestellt. Wir tanzten zu „Feliz Navidad“ und sangen
die Weihnachtsbäckerei hoch und ‘runter. Zwischen
Kakao, Spekulatius, Clown und Bezirksbürgermeisterin sahen wir uns neugierig an und ließen uns
mitreißen. Hinein in den Advent, hinein in die Gemeinschaft, hinein ins Leben.
Wer das erlebt hat, will noch mehr Menschen abholen, will erzählen, was es zu erfahren gibt, will,
dass andere auch mitmachen, will weitermachen.
Darum gab es am Mittwoch, dem 7. Januar ein
Treffen der Kirchenkreise Schöneberg und Tempelhof zum Thema Flüchtlingsunterstützung. Eingeladen zu diesem Treffen hatte Herr Dr. Martin Müller-Follert und Herr Pfr. Andreas Fuhr. Die Sitzung
wurde von Frau Superintendentin Isolde Böhm moderiert. Sie zeigte gleich am Anfang, wie erfreut sie
darüber war, dass so viele gekommen waren.
Begeistert erzählte man sich von Begegnungen
und Plänen und übernahm Aufgaben. Bald soll es
Listen mit Engagierten und Angeboten geben. Es
wird an einer besseren Vernetzung der Aktiven und
des Bedarfs gearbeitet. Die neu gegründete Gruppe
Pusteblume erarbeitet derweil ein Konzept, wie
das Abholen von Flüchtlingen in den zwei Berliner
Kirchenkreisen professionalisiert werden kann.
Pfn. Carmen Häcker
Auch kleine Spenden können weiter helfen
In Gesprächen mit den Betreuern ist mir berichtet
worden, dass es oftmals an Kleinigkeiten fehlt. Die
Flüchtlinge benötigen Fahrkarten für S-Bahn und
Bus, um zum Beispiel zur Behörde, zum Arzt oder
auch zum Deutschunterricht fahren zu können. Der
Tagessatz für einen Flüchtling ist jedoch knapp bemessen und wenn davon noch Fahrkarten gekauft
werden sollen, bleibt nicht viel übrig.
So entstand die Idee, Sie, liebe Leserin, lieber Leser zu fragen, ob Sie die Flüchtlingsarbeit mit einer
kleinen Spende unterstützen können.
Wenn Sie das nächste Mal für sich Fahrkarten oder
eine Zeitung oder eine Illustrierte kaufen, dann kaufen Sie doch einfach eine 4-Fahrten-Karte Einzelfahrausweis Berlin AB für 9,00 € zusätzlich.
Werfen Sie diese in einem Umschlag mit der Auf-
schrift „Flüchtlingsfahrscheine“ in einen der Briefkasten unserer Gemeindehäuser oder geben Sie
die Fahrscheine nach dem Gottesdienst am Ausgang mit Ihrer Kollekte ab. Selbstverständlich können Sie auch das Geld für einen Fahrschein in den
Umschlag tun, und es dürfen auch gerne zwei oder
mehr 4-Fahrten-Karten Berlin AB sein.
Wir sammeln diese Spenden und bringen sie wöchentlich zum Flüchtlingsheim Kirchhainer Damm 74.
Die direkte Abgabe im Flüchtlingsheim ist auch
möglich, aber nicht sinnvoll, da die Leiterin dort oft
im Hause unterwegs ist, und Sie lange warten
müssten, um die Leiterin anzutreffen.
Schon heute vielen Dank, und wir freuen uns darauf, jeden Tag etwas im Briefkasten zu finden.
Udo Wagner
AUS DER GEMEINDE
12
Philipp Jakob Spener, Begründer des Pietismus,
Meine kirchliche Sozialisation habe ich von der Kinderstunde an im Spenerhaus der Evangelischen
Königin-Luise-Gedächtnis-Kirchengemeinde in Berlin-Schöneberg erfahren. Das ist nicht interessant?
Der Namensgeber dieses Hauses vielleicht schon:
Der Elsässer Philipp
Jakob Spener war
1666 mit gerade 31
Jahren zum „Senior“,
zum ersten Pfarrer der
Messestadt Frankfurt
berufen worden. In seinen zwanzig Frankfurter Jahren arbeitete
Spener
unermüdlich
an einer Besserung
der kirchlichen Verhältnisse. Er empfand die
Distanz zwischen der
Pfarrerschaft, die sich hinter dogmatischen Spitzfindigkeiten verschanzte, und dem Kirchenvolk als
unerträglich. Weite Kreise der Bevölkerung waren
nach dem Dreißigjährigen Krieg verunsichert. Mystische Spekulationen und Aberglaube boomten.
Der Orientierungslosigkeit begegnete Spener nicht
mit dogmatischen Belehrungen, sondern mit lebensnahen Hilfestellungen. Er führte Glaubenskurse für Handwerker und Dienstmädchen ein, erteilte
Katechismusunterricht für Kinder – ein Vorläufer
des Konfirmandenunterrichts.
Spener entwickelte ein Reformprogramm für die
lutherische Kirche, das große Wirkung hatte. Der
Sinn dieses Reformprogramms lag nicht in der Besserung der Unverbesserlichen, sondern gerade in
der (freiwilligen) Förderung der am Glaubensleben
Interessierten. - Er gilt auch als der Begründer des
Pietismus. Er sympathisierte mit der im Volk populären Erweckungsreligiosität und versuchte, dieses
dahinter stehende Anliegen mit der Amtskirche zu
vermitteln. Die evangelische Kirche verdankt Spener wichtige Impulse dafür, dass die diakonische
Arbeit in den Blick kam und sich Laien verstärkt am
kirchlichen Leben und auch an der Theologie beteiligen konnten. Er nahm Luthers Rede vom
„Priestertum aller Gläubigen“ beim Wort. Für ihn
war klar: die Besserung der Kirche muss gemeinsam mit ihren Mitgliedern angegangen werden.
1675 veröffentlichte Spener die Programmschrift
„Pia Desideria“ („fromme Wünsche“). Das Büchlein
wurde zum Renner, deutschlandweit in vielen Auflagen gedruckt. Speners „Pia desideria“ fand in der
Kirche einen ungeheuren Widerhall. Kritische Stimmen konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass
er den Nerv der Zeit durchaus getroffen hatte. Seine Reformvorschläge wurden denn auch im Pietis-
1635,
1705
mus nach und nach aufgenommen und umgesetzt.
Spener warb darin für die „Collegia Pietatis“. Den
breitesten Raum nahm jedoch die Forderung nach
einer Reform des Theologiestudiums ein. Der Pfarrernachwuchs sollte weniger akademisches Fachwissen anhäufen, sich vielmehr den Gemeindegliedern verständlich machen können und einen vorbildlichen Lebenswandel üben. Seine Motivation
schöpfte Spener aus der Bibel.
1686 verließ Spener Frankfurt. Er wurde Oberhofprediger in Dresden und 1691 Propst in Berlin. Vor
310 Jahren, am 5. Februar 1705, ist Spener in Berlin gestorben.
Sein Erbe trat ein junger Pfarrer an, den Spener
nachhaltig beeinflusst hatte: August Hermann
Francke begann 1694 in Halle mit dem Aufbau der
Franckeschen Anstalten. Er praktizierte, was Spener immer gepredigt hatte: eine enge Verbindung
von Glaube und Leben.
Zum Nach- und Weiterlesen:
http://www.ekd.de/glauben/theologie/spener.html
https://www.heiligenlexikon.de/BiographienP/
Philipp_Jakob_Spener.htm
Dagmar Seidlitz
Bild oben:
Gedenktafel an der
Frankfurter Paulskirche zum 275. Todestag
Bild links:
Gedenktafel am Nikolaikirchplatz in
Berlin-Mitte
AUS DER GEMEINDE
13
Was „macht“ eigentlich der
– z.B. Kontakt pflegen zu den Arbeitsfeldern (Teil 2)
Im ersten Teil hieß es: „Weiterhin haben wir noch
Beauftragte für die Arbeit mit Senioren, für das Ehrenamt, für Kirchenmusik, für die Senioren-WG, für
Laib & Seele und für Gleichstellung“.
Weiter geht’s mit dem GKR-Beauftragten für Gleichstellung, Ulrich Sickert. Gern hätten wir auch noch
eine Ansprechpartnerin, die haben wir aber bisher
nicht gefunden. Das Gleichbehandlungsgesetz sagt
in seinem § 1: Benachteiligungen aus Gründen der
Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer
Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität
sind zu verhindern oder zu beseitigen. Das ist ein
staatliches Gesetz und gilt für alle, nur in Bezug auf
„Religion und Weltanschauung“ stehen bei dem
„Tendenzbetrieb Kirche“ natürlich einige Kirchengesetze gegenüber. So verlangt dieses Gesetz von einer christlichen Gemeinde nicht, dass sie z.B. für die
Gemeindearbeit mit Kindern einen Atheisten oder
Hindu einstellt, da darf sie sich aus den Bewerbungen ungestraft die Christen heraussuchen. Wenn
sich aber jemand aus der Mitarbeiterschaft oder ein
Gemeindeglied in irgendeiner Weise aus den oben
genannten Gründen zurückgesetzt fühlt, dann wäre
Herr Sickert der erste Ansprechpartner, und der würde dann weiter beraten und vermitteln.
Beauftragte für Laib & Seele ist Christa Stübler. Wie
Sie sicher wissen, betreibt die Kirchengemeinde in
Kooperation mit AHB-Berlin Süd gGmbH im Familienzentrum Lichtenrade in der Finchleystraße eine
Ausgabestelle von Laib & Seele. Hier sind viele andere ehrenamtlich Mitarbeitende der Kirchengemeinde tätig, Pfn. Juliane Göwecke ist die zuständige
Seelsorgerin und während ihres Erziehungsurlaubes
wird sie vertreten durch Pfn. Carmen Häcker. Immer
vor Beginn der Ausgabe – also wenn die vorbereitenden Arbeiten getan sind – gibt es in der Kapelle
eine kurze Andacht für Mitarbeitende und Kunden.
Natürlich ist die Teilnahme daran völlig freiwillig und
nicht die Bedingung dafür, dass man Lebensmittel
bekommt – aber das haben Sie sicher auch nicht anders erwartet. Und für alle Informationen zum GKR
hinüber und herüber ist Frau Stübler zuständig.
Eine weitere Sondereinrichtung der Kirchengemeinde
ist die Senioren-WG in der Nahariyastr. 88. Dafür ist
Annemarie Hirche die Beauftragte des GKR. Die
Gemeinde hat hier auf einer Etage zwei große Wohnungen angemietet und bietet darin insgesamt 18
Zimmer zum gemeinschaftlichen Wohnen an. Da alle
gemeinsam die Diakoniestation Lichtenrade mit der
pflegerischen und hauswirtschaftlichen Betreuung
beauftragt haben, kann diese eine 24-StundenBetreuung realisieren. Besuchern zeigen die Bewohner immer stolz ihre „tolle Aussicht“ bis zum Fernsehturm am Alex und ihren schönen Dachgarten (7. Etage!). Sowohl Mitarbeitende als auch Bewohner bzw.
Angehörige haben in Fr. Hirche eine kompetente Ansprechpartnerin. In ihrem Berufsleben hat sie Pflegekräfte ausgebildet, ist also „vom Fach“.
Ein weiteres großes Arbeitsfeld ist die Kirchenmusik,
hier ist Udo Wagner Ansprechpartner und Kontaktperson zum GKR. Fachlich / musikalisch sind natürlich die Chorleiter/Chorleiterinnen zuständig, da wird
sich auch der GKR nicht einmischen. Aber es könnte
auch mal um Zuschüsse zu Chorreisen, um Sachmittel, um Kopierkosten, um Räume oder um andere organisatorische Klärungen gehen. Da braucht dann
kein komplizierter Kommunikationsweg beschritten
zu werden. Da braucht man einfach nur Herrn Wagner anzusprechen, der weiß dann schon, wie es gehen muss – oder er findet es heraus.
Zwei haben wir noch, Ehrenamt und Seniorenarbeit,
für beides ist Dagmar Seidlitz (also ich ;-) zuständig.
Es hängt auch beides eng miteinander zusammen,
da die meisten Seniorengruppen bei uns (beim
schnellen Überfliegen habe ich 16 gesehen) ehrenamtlich verantwortet werden. Auch andere Tempelhofer Gemeinden haben Ehrenamts-Beauftragte, und
die tauschen sich seit Jahren regelmäßig in einem
Konvent aus. Seit einiger Zeit ist bei uns Frau Dr.
Solf, Familienbildungsstätte, auch für diese Arbeit
Kirchenkreis-weit zuständig. Der Kirchenkreis Schöneberg, mit dem wir ja sozusagen „verlobt“ sind, hat
schon länger einen hauptamtlich für das Ehrenamt
zuständigen Mitarbeiter, Herrn Volz, der unser System der Gemeinde-Beauftragten sehr gut findet und
in Schöneberg auch einführen will. Im Konvent arbeiten schon beide Kirchenkreise zusammen. Ein Ehrenamts-Beauftragter führt mit Menschen, die ehrenamtlich bei uns arbeiten möchten, ein Erstgespräch,
damit möglichst der richtige Interessent und die richtige Aufgabe zusammenkommen. Natürlich gehört
die weitere Begleitung in der Arbeit auch dazu, sowie
die Interessenvertretung im GKR.
In der Arbeit mit Senioren haben wir ja eine berufliche Mitarbeiterin, Frau Hilse-Bonner, und seit 1. Januar 2015 auch wieder eine Pfarrerin mit dem
Schwerpunkt Seniorenarbeit, Pfn. Dagmar Fischer.
Parallel dazu versuche ich diese Arbeit zu begleiten,
u.a. mit den Erkenntnissen und Erfahrungen, die ich
durch die Mitarbeit in der Landes-Arbeitsgemeinschaft Offene Altenarbeit (Diakonisches Werk) und
im Landesseniorenbeirat Berlin schöpfe.
Den erwähnten GKR-Beauftragten habe ich hier keine Kontaktdaten zugeordnet, aber damit Sie sie im
Bedarfsfall auch finden, hängen ab Februar in den
Gemeindehäusern Listen mit Bild, Telefonnummer
und Mail-Adresse aus.
Dagmar Seidlitz, seidlitz@kg-lira.de
14
AUS GEMEINDE UND KIRCHENKREIS
Ein „Dankeschön“ von Frau Pfn. Weber
Liebe Gemeinde,
von Herzen Dank für all die lieben Worte, Karten und Geschenke und den schönen Gottesdienst zu meiner Verabschiedung aus Lichtenrade. Auch die
vielen Begegnungen rund um
Weihnachten und die Weihnachtsgottesdienste haben mich sehr angerührt.
Danach sind meine Frau und ich dann von Lichtenrade nach Neukölln gezogen, und am 4. Januar bin
ich mit einem Festgottesdienst in meine neue Stelle
in der Nikodemus-Kirchengemeinde eingeführt worden.
Wie schön, dass über 30 Menschen unterschiedlichsten Alters aus Lichtenrade daran teilgenommen haben und mich so in meine neue Stelle begleitet haben. Ich freue mich immer über Besuch
aus Lichtenrade und hoffe, dass es bald eine/n
Nachfolger/in geben wird!
In herzlicher Verbundenheit, Ihre
Pfn. Martina Weber
Seniorentagesfahrt durch die Kirchenkreise Tempelhof und Schönberg
Am 11. Dezember war es soweit. Um 10 Uhr rollte
der Bus in Mariendorf vor und wir begannen unsere
Fahrt bei trübem Wetter nach Schöneberg. Eine
recht interessierte Gemeinschaft hatte sich eingefunden, die mehr erfahren wollte über die unterschiedlichen Kirchen der beiden Kirchenkreise.
Frau Klatte erzählte über die sehr alten Feldsteinkirchen in Tempelhof und die erhabenen, großstädtischen Kirchen in Schöneberg. Ein geschichtlicher
Rundgang durch das frühe Tempelhof der Tempelritter und deren Untergang, bis zum Bau der großen Glaubenskirche 1915 in ihrer jetzigen Gestalt
rundeten den Vortrag ab.
Wir erreichten in Friedenau die große Kirche „Zum
guten Hirten“, wo weitere Personen einstiegen. Auch
über diese Kirche berichtete sie von der bewegten
Geschichte und dem Wiederaufbau nach Zerstörung im zweiten Weltkrieg. In Schöneberg an der
Zwölf-Apostel-Kirche angekommen, ging das trübe
Wetter nun in heftigen Regen über. Wir flüchteten
in die große Kirche. Es umgab uns eisige Kälte.
Das hatten wir nicht erwartet. Aber auch das ist unsere Realität. Solche großen Kirchen sind unmöglich ständig zu beheizen. Diese finanziellen Mittel
hat keine Gemeinde.
Herr Volz hieß uns alle in Schöneberg willkommen
und erfreute uns mit einem spontan angestimmten
Adventslied, sozusagen zum Aufwärmen. Dann
überließ er Frau Sabine Herm das Wort, die einen
fesselnden Vortrag zur Geschichte und interessanten Gestaltung der Kirche hielt. Sie stellte uns Fragen, die wir bei einem Rundgang durch die Kirche
zu beantworten versuchten. Herr Volz lud zu einem
interessierten Bibelspaziergang entlang der Glasfenster ein. Nachdem uns allen dann doch recht
kalt war und wir die richtigen Antworten erhalten
hatten, gingen wir in das Gemeindehaus. Eine wohlige Wärme umgab uns. Nicht nur der Raum war
warm, auch der Empfang war überaus herzlich.
Und, zu aller Freude, gab es eine köstliche, heiße
Kartoffelsuppe. Schnell gab es Gespräche, in denen
sich die Menschen aus den verschiedenen Ge-
meinden austauschten.
Gut gestärkt und dankbar ging es um 14 Uhr weiter
nach Tempelhof zur Glaubenskirche. Dort erwartete uns in der Kirche die große Krippenausstellung
mit über 100 Exponaten. Jedes Jahr in der Adventszeit lockt sie viele Besucher an. Frau Kluge
Cwojdzinski, die Initiatorin der Ausstellung, schickte
uns mit Fragen versorgt ebenfalls auf Erkundungstour. Es war eine sehr interessierte und muntere
Stimmung. Natürlich konnten wir die Fragen nicht
beantworten. So geschult war unser Blick dann
doch nicht. Aber die Begeisterung war groß beim
Auflösen des Rätsels.
Anschließend gingen wir zum Gemeindehaus, wo
wir den herzlichen Empfang genossen. Pfarrerin
Voigt stellte die Gemeinde vor und erzählte etwas
zu deren bewegten Geschichten und den Menschen, die sie damals wie heute lebendig gestalten.
Im nächsten Jahr feiert die Kirche ihr 100jähriges
Bestehen und bietet eine Vielzahl von Veranstaltungen an. Der heiße Kaffee und der reichliche und
leckere Kuchen taten gut und beflügelten die vielen
Gespräche. Herr Strützke, der Seniorenbeauftragte
der Gemeinde, holte seine Gitarre und los ging es
mit dem Singen der Weihnachtslieder. Es waren
laute und klare Stimmen, die da voller Freude sangen. Und so endete der Tag in großer Zufriedenheit
und dem Gefühl, etwas Interessantes vor der eigenen Haustür erlebt zu haben.
Aber der Tag war noch nicht zu Ende. Unsere Busfahrerin Conny bot uns eine Lichterfahrt an. Es ging
über den Ku‘damm wieder zurück nach Schöneberg durch das weihnachtlich geschmückte Berlin.
Draußen goss es in Strömen, drinnen war es wohlig warm und die Stimmung war bestens. Dadurch
angeregt, wünschten sich viele Teilnehmer eine
Wiederholung solch einer Erkundungstour. Wir genossen diese abendliche Fahrt sehr. Nur die vielen
Staus zurück nach Tempelhof hätten nicht sein
müssen.
Herzlichst Ihre
Dagmar Klatte und Michael Volz
AUS DER GEMEINDE
Große Vielfalt auf kleinem Raum: So könnte ein
Motto der Bahamas lauten. Der Inselstaat zwischen den USA, Kuba und Haiti besteht aus 700
Inseln, von denen nur 30 bewohnt sind. Über 90
Prozent der rund 372.000 Bewohnerinnen und Bewohner gehören einer Kirche an (anglikanisch,
baptistisch, röm.-katholisch etc.). Dieser konfessionelle Reichtum fließt auch in den Gottesdienst zum
Weltgebetstag 2015 ein, der von Frauen der Bahamas kommt. Auf der ganzen Welt wird ihre Liturgie
gefeiert.
Traumstrände, Korallenriffe und glasklares Wasser
machen die Bahamas zu einem Sehnsuchtsziel für
Tauchbegeisterte und Sonnenhungrige. Typisch für
den Inselstaat sind aber auch sein Karneval mit
farbenprächtigen Umzügen und viel Musik, kulinarische Leckereien aus Meeresfrüchten und Fisch
und vor allem seine freundlichen Menschen. Die
Bahamas sind das reichste karibische Land und
gehören zu den hochentwickelten Ländern weltweit. In der sozialen Entwicklung und bei der Gleichstellung von Frauen und Männern schneidet das
Land im Vergleich gut ab. Auf den Bahamas sind so
z.B. sehr viel mehr Frauen in den mittleren und höheren Führungsetagen zu finden als in Deutschland.
Aber es gibt auch Schattenseiten im karibischen
Paradies: Die Bahamas sind extrem abhängig vom
Ausland, besonders von den USA. Sie erwirtschaften über 90% ihres Bruttoinlandsprodukts im Tourismus und in der Finanzindustrie. Der Staat ist
zunehmend verschuldet; zweifelhafte Berühmtheit
erlangte er als Umschlagplatz für Drogen und
Standort für illegale Finanz-Transaktionen. Auch
der zunehmende Rassismus gegen haitianische
Flüchtlinge sowie Übergriffe gegen Minderheiten kennzeichnen die Kehrseite der Sonneninseln. Rund 10%
der Bevölkerung sind arm, es herrscht hohe Arbeitslosigkeit. Gut Ausgebildete wandern ins Ausland ab. Sehr hoch sind die Zahlen zu häuslicher
und sexueller Gewalt gegen Frauen und Kinder.
Die Bahamas haben eine der weltweit höchsten Vergewaltigungsraten. In kaum einem anderen Land der
Welt haben Teenager so früh Sex; jede vierte Mutter
auf den Bahamas ist jünger als 18 Jahre.
Sonnen- und Schattenseiten ihrer Heimat – beides
greifen die Weltgebetstags-Frauen in ihrem Gottesdienst auf. Sie danken darin Gott für ihre atemberaubend schönen Inseln und für die menschliche
Wärme der bahamaischen Bevölkerung. Gleichzeitig wissen sie darum, wie wichtig es ist, dieses liebevolle Geschenk Gottes engagiert zu bewahren. In
der Lesung aus dem Johannesevangelium (13,1-17),
15
in der Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht, wird
für die Frauen der Bahamas Gottes Liebe erfahrbar. Gerade in einem Alltag in Armut und Gewalt
braucht es die tatkräftige Nächstenliebe von jeder
und jedem Einzelnen, braucht es Menschen, die in
den Spuren Jesu Christi wandeln!
Der Weltgebetstag 2015 ermuntert uns dazu, Kirche immer wieder neu als lebendige und fürsorgende Gemeinschaft zu (er)leben. Ein spürbares
Zeichen dieser weltweiten solidarischen Gemeinschaft wird beim Weltgebetstag auch mit der Kollekte gesetzt. Sie unterstützt Frauen- und Mädchenprojekte auf der ganzen Welt; darunter ist
auch die Arbeit des Frauenrechtszentrums „Bahamas Crisis Center“ (BCC). Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit des Weltgebetstags mit dem BCC
steht eine Medienkampagne zur Bekämpfung von
sexueller Gewalt gegen Mädchen.
Im Gottesdienst zum Weltgebetstag 2015 erleben
wir, was Gottes Liebe für uns und unsere Gemeinschaft bedeutet – sei es weltweit oder vor unserer
Haustür!
Lisa Schürmann
In Lichtenrade wollen wir uns an sechs Abenden
auf diesen Gottesdienst vorbereiten und über diese Frage Gedanken machen.
Wir treffen uns an folgenden Tagen – immer donnerstags um 19 Uhr - in der katholischen Salvatorkirche, Pfarrer-Lüdtkehaus-Platz 1:
Donnerstag (Infoabend für alle)
29.
Januar
Donnerstag Donnerstag Donnerstag
5.
12.
19.
Februar Februar Februar
Donnerstag
26.
Generalprobe Februar
Am
Freitag um 18 Uhr feiern wir in der Salvatorkirche den Gottesdienst zum Weltgebets6. tag 2015.
März Machen Sie mit!.
Für die ökumenische Vorbereitungsgruppe
Ruth Walther
16
TERMINE
Wir laden Sie ein zu folgenden Veranstaltungen:
Konzerte:
Samstag 17 Uhr (Einlass 16.30 Uhr),
14. Dietrich-Bonhoeffer-Kirche:
Februar For love ev´ry creature is formed
Jede Kreatur ist auf die Liebe hin
geschaffen
Wir laden Sie
ein zu einem
Nachmittag mit
Musik und Bibelzitaten zum
großen Thema
Liebe.
Texte
aus dem Alten
und Neuen Testament beleuchten die verschiedenen Facetten der Liebe: Sehnsucht, Leidenschaft, Verrat, Verfehlung, Glück, Vertrauen und
Zusage (um nur einige zu nennen).
Dazu hören Sie Musik aus dem 17. Jahrhundert:
Liebeslieder von Dowland und Purcell in verschiedenen Besetzungen. Die Musik, auch wenn
in einem anderen Kontext entstanden, hilft dabei
die Intensität der alten und doch so aktuellen
Texte zu erspüren und in sich nachklingen zu
lassen.
Mitwirkende sind:
Inga Bogdanski Viola Karl Britta Schmidt Franz-W. Koch und weitere Musiker.
Gesang
Spinett, Gesang
Gesang
Gitarren
Wir freuen uns auf Sie!
Sonntag 17 Uhr Dorfkirche
22.
Orgelkonzert
15.
Februar
Die Blaue Stunde
Klezmer und Jiddische Lieder
Das Berliner KlezmerEnsemble singt und spielt
Lieder und Klezmerstücke. Erinnerungen an das
Leben im Stetl, die Kinder- und Jugendzeit, die
erste große Liebe und die
Hochzeit werden zum
Thema des Abends. Gesungen wird in jiddischer und hebräischer Sprache.
Wenn die Blaue Stunde beginnt, dann lachen,
weinen, schimpfen und trällern die Instrumente
nach Herzenslust.
Gefühlvoll, melancholisch klingt das und verzaubert doch.
Die Berliner Musiker erweisen sich nicht nur als
gefühlvolle und gute Sänger, sondern zeichnen
sich auch durch ihre Vielseitigkeit aus.
Lassen Sie sich entführen in eine Blaue Stunde
zwischen Tag und Nacht,
zwischen Wachen und Träumen,
wenn die Dämmerung sich sanft über die Häuser
legt . . .
Es spielen:
Birgit Lorenz (Gesang, Klarinette, Flöte, Percussion)
Matthias Hackmann (Gitarre, Gesang, Percussion)
Thekla Apitz (Violine, Gesang, Percussion)
Bartek Mlejnek
(Kontrabass)
Webseite:
http://www.blauestundeklezmer.de
mit Werken von
Dietrich Buxtehude,
Johann Sebastian Bach und
Joseph Rheinberger.
An der Orgel - Andreas Harmjanz
Februar
Für alle Konzerte:
Sonntag 17 Uhr, Dorfkirche:
Eintritt frei
-
Spenden erbeten
17
TERMINE
Wir laden Sie ein zu folgenden Veranstaltungen:
Mittwoch 15.00 Uhr Fa. Hahn Reißeckstraße 8
18. (U-Alt-Mariendorf)
Februar Besichtigung und Vortrag:
„Hahn Bestattungen“
Informationen und Erfahrungen eines Familienbetriebes in Tempelhof
16.30 Uhr Andacht zum Aschermittwoch
im Feierraum der Fa. Hahn.
Ansprache: Superintendentin Böhm
Musik: F.W. Schulze
Dienstag 18 - 20 Uhr Götzstraße 24B,
3.
Montag 14.30 bis 16.00Uhr WenckebachKrankenhaus, Raum der Stille
2.
Februar
„Was soll aus mir werden,
wenn ich alt bin?“
Selbstbestimmt leben bis zuletzt.
Referentin:
Brigitte Suchy-Wachs, Vivantes Ambulanter Hospizdienst. Frau Suchy-Wachs ist Leiterin des ambulanten Hospizdienstes. Sie ist vertraut mit Ängsten und Fragen, besonders wenn Menschen in
der letzten Lebensphase ohne Angehörige leben.
März
„Die Bestattung hinter den
Kulissen“
Vortrag von Herrn Fabian Lenzen,
Kluth Bestattung.
Herr Lenzen ist Pressesprecher der Berliner Bestatter-Innung. In einem Film, der auch im Fernsehen gezeigt wurde, berichtet Herr Lenzen einfühlsam, wie ein toter Mensch für die Aufbahrung und
Beerdigung hergerichtet wird
Weitere Veranstaltungen am 5. und 26. März sowie den Folgemonaten. Achten Sie darauf in den
nächsten Gemeindebriefen oder besuchen Sie
http://www.trauer-und-leben.de/
Dienstag
3.
Jesus – Hingabe an das Leben
Februar
Dienstag
www.kurse-zum-glauben.de
Eine Einladung der Evangelischen Kirche
Im Januar begann unsere neue Kursreihe, die
noch bis Ende Februar läuft. Sie können gern dazukommen, auch wenn Sie an den ersten Abenden nicht dabei waren.
An folgenden Dienstagen laden wir von 19.30 bis
21.30 Uhr in das Gemeindehaus Goltzstr. 33 ein:
Die Mitte suchen.
Februar Spiritualität – Meditation – Mystik
Dienstag Gesundheit - Fitness – Wellness und
10.
17.
Februar der verletzliche Mensch
Dienstag
24.
Februar
Wie viel Kirche braucht der Glaube?
18
TERMINE
. . . und zu unseren regelmäßigen Veranstaltungen:
Bibel
G Bibelstunde (Pfr. Jacobs), jeden 1. und 3.
Mittwoch im Monat um 19 Uhr
G Seniorenbibelstunde (Pfr. Hoffmann),
Do., 5.2. und 19.2. um 14.30 Uhr
R Bibelgesprächskreis (Pfr. Hoffmann),
Do., 12.2. und 26.2 um 16 Uhr
Kirchenmusik
R Bläserchor (Hr. Harmjanz), dienstags um 20 Uhr
R Dietrich-Bonhoeffer-Chor (Fr. Henniger),
mittwochs um 19.30 Uhr
R Kantorei (Hr. Harmjanz), donnerstags um 20 Uhr
G Gospelchor (Fr. Lahner), donnerstags um 18 Uhr
Gespräche, Treffen
G Gesprächskreis (Ehepaarkreis, Pfr. Jacobs,
03379-37 33 04), Fr., 27.2. um 19 Uhr
G Tiele-Winckler-Haus-Gruppe, (Integr. f. Behinderte)
(Fr. Walther,
7 44 85 24), Fr., 20.2. um 15 Uhr
N Treffen der Schlaganfall-Betroffenen
jeden dritten Freitag im Monat, 14 bis 16 Uhr
N Gesprächskreis „Sehnsucht nach mehr“
(Fr. Henry,
03379-37 07 67)
jeden 3. Montag im Monat von 18.30 bis 20 Uhr
G Ökumenische Umweltgruppe Lichtenrade
(Hr. Herzau,
7 45 18 35, www.oekumenischeumweltgruppe-lichtenrade.de), jeden 3. Dienstag
im Monat um 19 Uhr
R Offener Abend (Hr. Kasch,
7 45 37 15),
Mo., 9.2. und 23.2. um 17 Uhr
N
für Menschen
zwischen
20 und 50 Jahren Jahren
Mi., 18.2. um 19.30 Uhr
Tanz, Bewegung, Entspannung
N Gymnastik montags, 18.15, 19.15, 20.15 Uhr
(Fr. Machus-Brink, FBS,
7 52 20 15)
G Gymnastik (Fr. Schade, FBS,
7 52 20 15),
donnerstags, 9 Uhr und 10.15 Uhr
R Gymnastik mit Musik (Fr. Kranich,
7 46 64 37
Fr. Brieskorn
7 43 32 63), montags um 18 Uhr
nach telefonischer Rücksprache
N Seniorengymnastik (Fr. Schade, FBS,
7 52 20 15), dienstags um 9.45 Uhr und
G dienstags um 11.15 Uhr
R (Fr. Erber, FBS,
7 52 20 15),
montags um 9.30 Uhr und 10.45 Uhr
N Sanftes Yoga (Fr. Amelung,
8 11 53 28),
donnerstags um 10.15 Uhr
R Seniorentanz (Fr. Wünsch,
7 42 21 11),
Do., 5.2., 12.2. und 19.2. um 10.15 Uhr
G Seniorentanz (Fr. Fried,
7 44 42 44),
Di., 10.2. und 24.2. um 15 Uhr
R Orientalischer Tanz, Fitness und Lebensfreude
(Fr. Dr. Kaehler), dienstags um 17 Uhr
N Qi Gong (Fr. Göbel), montags um 17 Uhr
R Rückbildungsgymnastik, (Fr. Danne-Kadau,
FBS,
7 42 58 11), dienstags um 11 Uhr
Kreatives Arbeiten
N Arbeitsgruppe Aquarellkurs (Fr. Friedewald,
76 40 50 76), dienstags von 18 bis 20 Uhr
N Handarbeitskreis für Senioren (Fr. Köhler),
montags von 14.30 bis 16.30 Uhr
R Freies Malen (Fr. Schweiger,
6 63 54 85)
mittwochs von 17 bis 19 Uhr
R Handarbeit (Fr. Kühl) Mi., 4.2. um 14.30 Uhr
Kinder
G Musikalische Früherziehung
(Fr. Kaiser, FBS,
7 52 20 15),
montags, 15.30 Uhr, 16.30 Uhr und 17.30 Uhr
R Flöten (Fr. Knebel, FBS,
81 82 10 32),
donnerstags, 15.00, 15.45, 16.30 und 17.15 Uhr
G Eltern-Kind-Bastel-Café
(Fr. Mendel,
707 84 420)
jeden 2. und 4. Mittwoch von 16 bis 17.30 Uhr
Senioren
!! Spaziergangsgruppe donnerstags 14 Uhr,
Treffpunkt bei Fr. Seidlitz,
744 53 49 erfragen
R Wandergruppe (Fr. Hafner,
7 42 48 26,
Fr. Hirche,
7 45 19 88), um 9.30 Uhr
Do., 26.2. um 9.30 Uhr (S-Bhf. Lichtenrade)
R Spielgruppe (Fr. Marquardt),
Mo., 9.2. und 22.2. um 14.30 Uhr
G Senioren-Frauenkreis (Fr. Hilse-Bonner),
Do., 19.2. um 15 Uhr
G Seniorenclub (Fr. Hilse-Bonner),
mittwochs um 14.30 Uhr, Einlass 14 Uhr
N Seniorenkreis (Fr. Hilse-Bonner)
dienstags von 14.30 bis 16.30 Uhr
Besuchsdienst für Seniorengeburtstage
G Di., 24.2. um 10.30 Uhr (Fr. König,
7 44 72 76)
N Mo., 23.2. um 9.30 Uhr (Fr. Tietz-Peter,
7 46 11 42)
R Fr., 27.2. um 9.30 Uhr (Fr. Lembke,
7 45 58 86)
A = Alt-Lichtenrade 105, G = Goltzstr.33, N = Nahariyastr. 33, R = Rackebüller Weg 64 (DBK)
LAIB und SEELE Die Ausgabestelle unserer Gemeinde in der Für Ihre Lebensmittel-Spenden
eine Aktion der
der Kirchen und des
Finchleystr. 10 ist immer donnerstags für alle Be- stehen in allen
dürftigen geöffnet von 14 bis 15.30 Uhr.
Gemeindehäusern und in der
Ab 13 Uhr werden Wartenummern ausgegeben. Dorfkirche Körbe bereit!
AUS DER GEMEINDE
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Freude und Leid in der Gemeinde
Getauft wurden:
Klara Küter, Sophie Britze; Konfirmanden-Taufen: Celwin Deparade, Marian Herrmann, Melvin Misera, Michelle Sandfuchs, Tobias Winke; Erwachsenen Taufe: Anja Pörschmann
So sagt Gott: Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir und will dich segnen.
1. Mose 26,24
Das Fest ihrer Goldenen Hochzeit feierten mit einem Gottesdienst:
Doris und Franz Böck
Halte ganz fest, was du hast, dass dir niemand die Krone nehme.
Offenbarung 3, 11
Kirchlich bestattet wurden:
Dieter Baarsch
73 Jahre
Ingeborg Mund-Heller 86 Jahre
Hildegard Schwerdtfeger 88 Jahre
Manfred Babbel
61 Jahre
Günter Nitz
65 Jahre
Else Seidel
96 Jahre
Else Beyer
102 Jahre
Werner Richter
74 Jahre
Werner Spahrmann
83 Jahre
Charlie Brachlow
85 Jahre
Frank Rohde
69 Jahre
Klaus Straten
70 Jahre
Maria Christoph
89 Jahre
Monika Rolle
59 Jahre
Arnold Volz
79 Jahre
Hannelore Franz
78 Jahre
Kalliopi Rotaug
56 Jahre
Grete Vitzdam
99 Jahre
Winfried Ikes
76 Jahre
Erika Schmidt
90 Jahre
Manfred Kersten
81 Jahre
Ingrid Schmidt
88 Jahre
In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, du treuer Gott.
Psalm 31,6
Trauer braucht Begleitung.
Wenn Sie einen Menschen verloren haben und in ihrer Trauer nicht allein sein wollen - in einer Trauergruppe
können Sie mit anderen sprechen. Auch Einzelgespräche sind möglich.
Beratungsstelle für Trauernde. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, Telefon 755 15 16 20
Wie soll es nach dem Tod weitergehen?
Bankverbindungen für: Empfänger
Bank
IBAN
Gemeindekirchgeld:
Ev. Kirchengem. Lichtenrade Evangel.Bank DE87 520 604 100 303900 991
Gemeindebrief:
KVA Berlin Mitte-West
Postbank
DE80 100 100 10 0028 0131 00
Verwendungszweck: KG Lichtenrade Gemeindebrief
Andere Spendenzwecke: KVA Berlin Mitte-West
Postbank
DE80 100 100 10 0028 0131 00
Bitte „KG Lichtenrade“ und Verwendungszweck angeben
Förderverein der Ev. Kirchengemeinde Lichtenrade: Berliner Bank DE20 100 708 48 0251 3638 00
Förderverein Kinder- und Jugendhaus Nahariyastraße Evangel.Bank DE98 5206 0410 0003 9080 20
BIC
GENODEF1EK1
PBNKDEFFXXX
PBNKDEFFXXX
DEUTDEDB110
GENODEF1EK1
Impressum:
Dieser Gemeindebrief wird herausgegeben im Auftrag des Gemeindekirchenrates der Evangelischen Kirchengemeinde
Berlin-Lichtenrade, Goltzstr. 33, 12307 Berlin, redaktion@kg-lira.de (auch für Anzeigen-Aufgabe).
Namentlich gekennzeichnete Artikel stellen nicht unbedingt die Meinung des Gemeindekirchenrates oder der Redaktion
dar. Bei Leserzuschriften behalten wir uns Kürzungen vor.
Schriftleitung: Bärbel Jensen, Harro Leitmeyer, Regina Muschalle, Rainer Otte, Ruth Walther
Druck: Westkreuz-Druckerei Ahrens KG, Töpchiner Weg 198/200, 12309 Berlin.
Auf Wunsch stellen wir Ihnen den Gemeindebrief gegen eine Jahresgebühr von 12 € zu. Bestellungen über die Küsterei.
Redaktionsschluss für die Ausgabe März ist Montag, der 2. Februar 2015
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ADRESSEN UND SPRECHSTUNDEN
Kirchen, Gemeindezentren und -häuser
Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Dorfkirche,
Kindertagesstätte, Alt-Lichtenrade 107, 12309 Berlin
Alt-Lichtenrade 109, 12309 Berlin
eMail: kita@kg-lira.de
Kapelle Finchleystraße,
Finchleystr. 10, 12305 Berlin
Dietrich - Bonhoeffer - Kirche,
Rackebüller Weg 64, 12305 Berlin
Sprechstunde: Fr. Sommerfeldt,
dienstags
Tel.
742 68 55
16 – 17 Uhr
Gemeindezentrum Nahariyastraße
Nahariyastr. 33, 12309 Berlin
Tel.
746 48 31
Tel.
74 68 89 40
Gemeindehaus Goltzstraße
Goltzstr. 33, 12307 Berlin
Altes Gemeindehaus
Alt-Lichtenrade 105, 12309 Berlin
Küsterei (Gemeindebüro) Tel.:
7 46 88 94-0
Goltzstr. 33, 12307 Berlin
Fax: 7 46 88 94 11
eMail: kuesterei@kg-lira.de
Jutta Matczak, Gabriela Mann
Sprechstunden: montags und dienstags 15 bis 19 Uhr
mittwochs und donnerstags 9 bis 13 Uhr
Pfarrdienst
Dagmar Fischer, Pfarrerin
Tel.:
75 44 25 03
eMail: pfn.fischer@kg-lira.de
Sprechstunden:
nach Vereinbarung
priv.: Goltzstr. 33, 12307 Berlin
Juliane Göwecke, Pfarrerin
z.Zt. in Mutterschutz
Carmen Häcker, Pfarrerin
Tel.: 7 46 88 94 36
eMail: pfn.haecker@kg-lira.de
Sprechstunden:
nach Vereinbarung
Veit Hoffmann, Pfarrer
Tel.: 7 46 88 94 35
eMail: pfr.hoffmann@kg-lira.de
Sprechstunden:
nach Vereinbarung
privat:
Tel.
8 56 05 56 6
Andrea Kuhla, Gemeinde-Pädagogin Tel.:
66 63 14 56
eMail: pfn.kuhla@kg-lira.de
Rackebüller Weg 64, 12305 Berlin
Roland Wieloch, Pfarrer
Tel.:
70 72 22 99
eMail: pfr.wieloch@kg-lira.de
Sprechstunden:
nach Vereinbarung
priv.: Dielingsgrund 50, 12305 Berlin, Tel.:
8 34 13 49
Kirchenmusik
Andreas Harmjanz, (Kantor) priv. Tel.:
7 43 12 12
eMail:
harmjanz@kg-lira.de
Knut Hoffart, eMail:
Knut-Hoffart@gmx.de
Birgit Henniger (DBK-Chor) priv. Tel.:
81 29 66 86
eMail
cantoare@yahoo.de
Juliane Lahner (Gospel-Chor) priv. Tel.:
287 022 11
eMail
gospel@kg-lira.de
Arbeit mit Senioren
Petra Hilse-Bonner (Diakonin) priv. Tel.:
79 47 99 15
eMail: hilse-bonner@kg-lira.de
Sprechstunden:
nach Vereinbarung
Tel.:
7 45 80 04
Fax:
7 46 10 26
Leiterin: Sonja Harlos, Christiane Scheppang
Sprechstunden: dienstags
9 bis 11 Uhr
und nach Vereinbarung
Teilzeit-Kita, Rackebüller Weg 64, 12305 Berlin
eMail: tz-kita@kg-lira.de
Leiterin: Christiane Scheppang
Tel.:
66 63 14 55
Sprechstunde: mittwochs
10 bis 11 Uhr
und nach Vereinbarung
Ansprechpartnerinnen:
Gudrun Haag, Astrid Hochfeld
Tel.:
66 63 14 60
Teilzeit-Kita, Goltzstr. 33, 12307 Berlin
eMail: tz-kita@kg-lira.de
Leiterin: Ines Kopfnagel
Tel.: 7 46 88 94 22
Sprechstunde: dienstags
10 bis 11 Uhr
und nach Vereinbarung
Ansprechpartnerin:
Yvonne Mendel
Tel.: 7 46 88 94 32
Gemeindliche Arbeit mit Jugendlichen:
Andreas Hiller (Diakon)
Tel: 7 46 88 94 33
eMail: hiller@kg-lira.de
Sprechstunden (in der Goltzstr. 33, Obergeschoss):
nach Vereinbarung
Kinder- und Jugendhaus
Nahariyastr. 19, 12309 Berlin
eMail: kjh@kjh-berlin.de
Tel.:
Fax:
7 45 80 06
70 72 27 58
Jugendkeller
in Zusammenarbeit mit der ufa-Fabrik, Tel.:
Finchleystr. 10, 12305 Berlin
74 75 05 08
Schularbeitszirkel
Nahariyastr. 33:
Johann Beitler
Tel.:
Sprechstunden: montags bis freitags
70 72 23 00
14 bis 15 Uhr
Weitere Einrichtungen der Gemeinde
Diakonie-Station
Tel.:
Finchleystr. 10, 12305 Berlin,
eMail: diakoniestation@kg-lira.de
Sprechstunden: montags bis freitags
7 bis 17 Uhr
Senioren-WG
70 78 26 64
Tel.:
Groß-Ziethener Str. 88, 12309 Berlin
74 00 19 50
Kirchhof
Tel.:
7 44 50 14
Paplitzer Str. 10-24, 12307 Berlin,
eMail: kirchhof@kg-lira.de
Michaela Schoppe, Semire Oktay, Mirela Meister
Sprechstunden: montags bis donnerstags 9 bis 14 Uhr
freitags
9 bis 13 Uhr
Tauschtreff
Tel.:
in Zusammenarbeit mit der ufa-Fabrik
Nahariyastr. 33 (Laden am Durchgang)
Öffnungszeiten:
montags
9 bis 12 Uhr dienstags
mittwochs
10 bis 12 Uhr donnerstags
eMail: tauschtreff@nusz.de
Im Internet finden Sie uns unter www.kirchengemeinde-lichtenrade.de
7 45 50 69
9 bis 13 Uhr
9 bis 13 Uhr
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Seele and Geist
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