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Einweihung LKW-Halle - Bericht BR

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KULMBACH STADT 13
FREITAG, 23. JANUAR 2015
Lernen gegen Fachkräftemangel
In der Staatlichen Berufsschule in Kulmbach wurde die Einweihung der neuen Lkw-Halle gefeiert. Dort können
in Zukunft Schüler aus drei Ausbildungsrichtungen am Modell lernen.
VORTRAG
Reliquien –
ein Schatz?
EINWEIHUNG
VON UNSERER MITARBEITERIN
KATHARINA FEULNER
Kulmbach — Die Hans-WilsdorfSchule ist um eine Ausbildungssektion reicher. Am vergangenen Dienstag wurde die neue
Lkw-Halle feierlich übergeben.
Hier können in Zukunft Schüler
der Fachrichtungen Karosseriebau, Kälte- und Motorentechnik sowie Fernkraftfahrer unterrichtet werden. Dabei steht in
der Halle der praktische Unterricht auf dem Programm, etwa
hydraulische Vorgänge kennen
lernen, den Motor in den LehrLastwagen einbauen oder selbigen auch mal fahren.
Schulleiter Joachim Meier erläuterte in einer launigen Ansprache den Werdegang von der
Idee zur Halle bis zum fertigen
Projekt. Bereits 2008 gab es
erste Forderungen nach einer
zusätzlichen Ausbildungshalle.
Die Umsetzung scheiterte jedoch zunächst an der ursprünglich geplanten Größe:„360 Quadratmeter waren wohl nicht genehmigungsfähig. Da wurde
dann auf 240 Quadratmeter reduziert.“ Anfang 2014 wurde
mit dem Bau begonnen.
Wir haben in
Deutschland
keinen Mangel an
Akademikern oder
Schauspielern,
sondern an
Fachkräften!
Joachim Meier
Leiter Hans-Wilsdorf-Schule
Im Anschluss erklärte Meier,
inwiefern die Ausbildungsrichtungen der Berufsschule vor
dem Bau der Halle schon umstrukturiert und Räume oder sogar Gebäudeteile umkonzipiert
wurden, um flüssigen Unterricht und fundierte Ausbildung
zu gewährleisten. „Vor allem
funktionierende Werkstätten für
Mechatroniker waren notwendig geworden.“
Umstrukturierung
Der Weg zum aktuellen Schulprofil war lang. Die Ausbildungsrichtung
Agrartechnik
wurde aufgelöst, um räumlichen
Platz für die anderen Sektionen
zu schaffen. Die einzelnen Zweige wurden in andere Räume verlagert, wobei man versuchte,
solche zusammenzufassen, die
die gleichen Werkstätten oder
Maschinen benötigten. Dieser
Prozess dauerte einige Jahre, bis
alle Fachrichtungen ordentlich
untergebracht und Platz für die
neue Halle geschaffen wurde.
Ziel dieser Verschiebungen war
es, dass Schüler, die ähnliche
Ausbildungsrichtungen durchlaufen, die gleichen Werkstätten
und Maschinen nutzen können.
Nun profitieren Schüler verschiedener Zweige von den unterschiedlich
eingerichteten
Räumen. Auch die Schüler seien
begeistert, vor allem von der
Qualität der Werkstätten.
Auch Landrat Klaus Peter
Söllner freute sich über den
Neubau:„Jetzt können die nicht
mehr zeitgemäßen Einrichtungen aus den 1970er und 80er
Jahren ersetzt werden.“ Söllner
betonte aber auch, dass 1,3 Millionen der insgesamt 1,8 Millionen teuren Halle von der Schule
selbst getragen worden seien.
Anschließend ging er noch
einmal auf die Bedeutung Kulmbachs als Schulstandort ein:„Die
Kulmbach — Stephan Renczes
wird sich am Dienstag, 27.Januar, um 19.45 Uhr bei einer
Veranstaltung des Katholischen Kulturkreises Kulmbach
im Pfarrzentrum St. Hedwig,
Galgenberg, mit dem Thema
Reliquien auseinandersetzten.
Seit Jahrhunderten werden Reliquien verehrt und üben eine
große Anziehungskraft aus. Es
gibt große Wallfahrten zu den
Heiligengräbern oder zu den
Stätten, in denen Reliquien
aufbewahrt werden. Wie kam
es überhaupt zur Verehrung
von Heiligen und ihrer Reliquien? Welche Rolle spielen die Jesus-Reliquien? Was bedeutet
Reliquienverehrung? Was bedeutete die Reliquienverehrung den Gläubigen in früher
Zeit?
In einer geschichtlichen Abhandlung mit Bildern wird der
Referent in seinem Vortrag diered
se Fragen behandeln.
FRACKING
Kundgebung
in München
Roman Wolf inspiziert den Motorraum des Lehr-LKWs.
relativ stabilen Schülerzahlen
sind deutlich. Zukunftsträchtige
Berufe werden hier unterrichtet.“
Konkurrenzloses Schulprofil
Der leitende Regierungsschuldirektor Jürgen Keil, der ebenfalls an der Feier teilnahm, lobte
die moderne Ausstattung der
Schule. „Ausstattung verpflichtet“, mahnte er Lehrer und
Schüler, und rief dazu auf, die
neuen Lehrmittel auch tatsächlich zu nutzen. Handlungsorientierter Unterricht sei im Lehr-
plan fest verankert. Zudem genieße die Schule den Ruf, ein in
manchen Punkten konkurrenzloses Schulprofil zu besitzen,
zum Teil über Oberfranken hinaus.
Michael Möschel, Leiter der
Verkehrsakademie Kulmbach,
umriss kurz den Stellenwert des
Berufskraftfahrers. Auch hier
werde inzwischen eine Ausbildung oder gar ein duales Studium oftmals von Firmen gefordert.„Die Zeiten, in denen ein
C-Führerschein als Qualifikation reichte, gehen dem Ende ent-
Foto: Katharina Feulner
gegen“, betonte Möschel.
Andreas Tröger, Vorstandsvorsitzender der Kfz-Innung
Oberfranken, nannte eine optimale Ausbildung als Voraussetzung für Standortsicherung, sowohl in Schul- als auch Betriebsstandorten.
Mehr Bilder
von der Einweihungsfeier finden
Sie im Internet unter der Adresse
kulmbach.inFranken.de
Kulmbach/München —
Das
Bündnis „Abgefrackt – Weidener Becken gegen Fracking“
fährt am Samstag zu einer
Kundgebung gegen Fracking
um 12 Uhr am Sendlinger Tor
teil in München. Das teilt die
Sprecherin, Dagmar KeisLechner aus Kulmbach, mit.
„Einen Tag nach Fristablauf
zur Stellungnahme zu den Bundesgesetzen zum Fracking wollen wir unseren Unmut über die
Nichtbehandlung unserer Petition gegen Fracking kundtun
und für ein bundesweites Frackingverbot kämpfen“, so
Keis-Lechner.
red
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Bildung
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