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Presseinformation
Solvay begleitet Solar Impulse 2 beim Flug um die Erde
Abu Dhabi, 20. Januar 2015 - Solvay ist stolz, das Solar Impulse 2-Flugzeug (Si2) bei seiner Weltumrundung zu begleiten. Das Flugzeug wird bei der Tour Tag und Nacht ohne einen Tropfen Treibstoff
fliegen.
Nach dem Start in Abu Dhabi Ende Februar wird die technisch verbesserte zweite Version des Solarflugzeugs
voraussichtlich in Indien, China, den USA und in Südeuropa oder Nordafrika zwischenlanden, bevor es im Mai
wieder nach Abu Dhabi zurückfliegt.
Seit dem ersten Tag und somit seit zehn Jahren ist Solvay Technologie-Partner des kühnen Projekts. Noch
2004 hielten viele das Projekt für undurchführbar, aber das Flugzeug hat die die Grenzen der Innovation und
des technischen Know-hows mit unternehmerischem Denken weiter vorangetrieben.
Solvay hat mit diesem „fliegenden Labor“ seine Expertise bei innovativen Werkstoffen und nachhaltiger Energie
unter Beweis gestellt und dem ersten Solar Impulse-Flugzeug ermöglicht, rund um die Uhr ausschließlich mit
Sonnenenergie das Mittelmeer (2012) und die USA (2013) zu überqueren.
Im Vergleich zu Solar Impulse 1 (Si1) haben die Technologien im größeren Solar Impulse 2 (Si2) die
Energieeffizienz weiter gesteigert. Der Weltumrundung steht nun nichts mehr im Wege.
„Solvay hat mit beiden Solar Impulse-Projekten seine Kernkompetenz als Anbieter chemiebasierter Lösungen
und innovativer Materialien für die Entwicklung alternativer und nachhaltiger Energieträger unter Beweis
gestellt”, sagt Solvays Chief Executive Officer Jean-Pierre Clamadieu. „Solvays Know-how bei intelligenten
Lösungen, die das Gewicht reduzieren, trägt zur Energiewende bei und hilft, die Herausforderungen zu
bewältigen, die sich durch eine wachsende Weltbevölkerung ergeben.“
„Für Solvay verkörpert Solar Impulse grenzenlose Innovation. Durch das Projekt, an das viele Experten nicht
geglaubt haben, ist ein starker, von unternehmerischem Denken geprägter Teamgeist entstanden. Wir sind sehr
stolz, dass die Vision von einem Solarflugzeug, das Tag und Nacht ohne einen Tropfen Treibstoff fliegen kann,
Wirklichkeit geworden ist.“
Forscher, Chemiker und Ingenieure von Solvay in Belgien, Brasilien, Frankreich, Deutschland, Italien und den
USA haben ihre Handschrift auf beiden Flugzeugen hinterlassen. 13 Solvay-Produkte sind in rund 6.000 Teilen
verbaut. Sie haben die Leistung verbessert und gleichzeitig das Gewicht auf ein Minimum reduziert. Bei einer
Flügelspannweite von 72 Metern entspricht das Gewicht von 2,34 Tonnen dem eines Jeeps und die
Motorisierung der eines Motorrads.
Dank Solar Impulse haben Solvays innovative chemische Lösungen und Hochleistungsmaterialien Zugang zu
einer Reihe von viel versprechenden neuen Märkten bekommen, von Schutzfolien für Solarzellen über Batterien
für Computer und Mobiltelefone, Formstücke z. B. für Gepäckabteile in Flugzeugen bis hin zu Lösungen zur
Sicherung einer nachhaltigen Mobilität.
Herausgeber: SOLVAY GmbH - Kommunikation - Hans-Böckler-Allee 20 - 30173 Hannover
Telefon 0511 857-0 - Telefax 0511 857-2305 - info.fragen@solvay.com
www.solvay.de
Solvay: Technologiepartner von Solar Impulse
Solvay-Produkte tragen dazu bei, dass das Flugzeug trotz seines geringen Gewichts extremen Witterungsbedingungen
und Temperurschwankungen zwischen -40°C und +40°C standhalten kann.
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Energieaufnahme:
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Eine ultradünne Polymer-Folie aus Halar ECTFE® schützt rund 18.000 Photovoltaik-Zellen gegen
Feuchtigkeit und macht Solar Impulse 2 zu einem absolut wasserdichten Elektroflugzeug.
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Ein technisch ausgereiftes Klebeband aus Solstick PVDF Solef® schließt die winzigen Lücken zwischen
den Solarzellen und erlaubt ihre Ausrichtung entlang der Flügel.
Energiespeicherung:
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Solvay-Produkte wie PVDF Solef® und F1EC ermöglichen die Speicherung der Sonnenenergie in den 640
Kilogramm schweren Lithium-Ionen-Akkus. Sie haben außerdem zur Erhöhung der Energiedichte bei
Solar Impulse 2 gegenüber Solar Impulse 1 von 240 Wh/kg auf 260 Wh/kg beigetragen.
Optimierung des Energieverbrauchs:
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Mit dem Schmierstoff Fomblin PFPE® sind die mechanischen Teile weniger anfällig für Rost und
Verschleiß; gleichzeitig werden Wartung und Energieeinsatz reduziert.
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Die Cockpitverkleidung besteht aus ultra-leichtem, isolierendem Polyurethanschaum, der mit dem
speziellen Treibmittel Solkane 365 MFC® hergestellt wurde.
Leichte Gesamtstruktur und leichte Bauteile:
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Die Flügel bestehen aus einer Wabenstruktur aus Papier, die mit dem Polymer Torlon® PAI imprägniert
ist. Das gibt hervorragende mechanische Eigenschaften (Stärke, Drehung, Krümmung, Vibration).
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Mechanische Teile wie Verbindungselemente und Schrauben sind aus robusten und leichten
Werkstoffen wie den Spezialpolymeren Ketaspire® PEEK und PrimoSpire® SRP.
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Komplexe mechanische Teile, zum Beispiel für die Signalleuchten der Flügel oder das Gehäuse der
Cockpit-Ausrüstung, sind aus Polyamid 6 Sinterline™ gefertigt – maßgeschneidert mithilfe eines LaserSinter-3D-Druckverfahrens.
Für das Wohlbefinden der Piloten:
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Die Unterwäsche der Piloten besteht aus der Emana®-Faser aus Polyamid 6.6, einer technisch
ausgereiften Faser, die die Mikrozirkulation des Blutes und die Muskelleistung anregt.
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Als internationale Chemiegruppe unterstützt Solvay die Industrie, verantwortliche und Werte schaffende Lösungen zu entwickeln und
umzusetzen. Das Unternehmen erzielt 90 Prozent des Umsatzes in Märkten, in denen es weltweit zu den Top 3 gehört. Solvay bedient
vielfältige Märkte wie Energie und Umwelt, Automobil und Luftfahrt, Elektro und Elektronik mit dem Ziel, die Leistung der Kunden zu
steigern und zu höherer Lebensqualität beizutragen. Die internationale Solvay-Gruppe, mit Hauptsitz in Brüssel, beschäftigt rund
29.400 Mitarbeiter in 56 Ländern und erzielte 2013 einen Umsatz von 9,9 Mrd. Euro.
Die deutschen Solvay-Gesellschaften erzielten 2013 rund 1,1 Mrd. Euro Umsatz im In- und Ausland (davon 930 Mio. Euro im Inland;
ohne die zum Verkauf bestimmten Vermögenswerte). An zehn Standorten arbeiten in Deutschland rund 3.000 Beschäftigte. Zu den
Hauptprodukten zählen Fluor-, Barium- und Strontium-Spezialitäten, Hochleistungskunststoffe, Soda, Natriumbicarbonat, Wasserstoffperoxid sowie Celluloseacetat.
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