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Guter Arbeitgeber - DEHOGA Rheinland.Pfalz

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Nr. 01 | 2015 | 63. Jahrgang | ISSN 2364-1215 | 5,00 Euro
Das offizielle Magazin des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Rheinland-Pfalz e. V.
Neues aus dem Bundestag
Bundeseinheitlicher Mindestlohn
8,50 Euro für alle Branchen
Allergen-Kennzeichnungspflicht
www.dehoga-rlp.de
Guter Gastgeber –
Guter Arbeitgeber
Pilotprojekt im Hotel- und
Gaststättengewerbe gestartet
Sinalco bleibt
bei PREMIX !
Denn Sinalco bekennt sich klar und
deutlich zur bedarfsgerechten
Gebindevielfalt. Ob Premix, Postmix
oder Flasche: Bei uns bekommen Sie
genau das Gebinde, das Sie brauchen.
Auch in Zukunft.
ix-Keg
Das 20 L-Prem
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ist in den abge
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Sorten erhältl
sinalco.de
Nr. 01 | 2015 | 63. Jahrgang | ISSN 2364-1215
| 5,00 Euro
Das offizielle Magazin des Hotel- und
Gaststättenverbandes DEHOGA Rheinland-Pfalz
e. V.
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Neues aus dem Bundestag
Guter Gastgeber –
Guter Arbeitgeber
Bundeseinheitlicher Mindestlohn
8,50 Euro für alle Branchen
Allergen-Kennzeichnungspflicht
Pilotprojekt im Hotel- und
Gaststättengewerbe gestartet
www.dehoga-rlp.de
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inhalt
Editorial
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Aktuell
Impressum
HERAUSGEBER: DEHOGA Rheinland-Pfalz
e. V., Brückes 18, 55545 Bad Kreuznach, Tel.:
0671 / 2983272-0, info@dehoga-rlp.de,
www.dehoga-rlp.de, Präsident und gesetzlicher Vertreter: Gereon Haumann (V.i.S.d.P.)
REDAKTION UND HERSTELLUNGSLEITUNG:
ComCept GmbH & Co. KG, Frank Hoffmann,
Tina Wilhelmus, Schanzstraße 10, 54470
Bernkastel-Kues, Tel.: 06531 / 9608-0,
redaktion@dehoga-report.de, www.comcept.tv
DRUCKEREI: Johnen-Druck GmbH & Co. KG,
Industriegebiet Bornwiese, 54470 BernkastelKues, Tel.: 06531 / 509-0, johnen@johnengruppe.de, www.johnen-gruppe.de
ANZEIGENLEITUNG: EAZ-Media GmbH,
Brigitte Doeppes, Julius-Saxler-Str. 3,
54550 Daun, Tel.: 06592 / 929-8034,
b.doeppes@eaz-media.de
Namentlich oder mit Initialien gekennzeichnete
Artikel geben nicht unbedingt die Meinung
der Redaktion wieder. Falls nicht anderweitig
gekennzeichnet liegen die Fotorechte bei
DEHOGA Rheinland-Pfalz e. V., ComCept
GmbH & Co. KG, www.istockphoto.com.
Der Herausgeber haftet nicht für unverlangt
eingesandte Manuskripte und Fotos sowie
für den Inhalt der veröffentlichten Anzeigen.
Kein Teil dieser Publikation darf ohne
schriftliche Genehmigung des DEHOGA
Rheinland-Pfalz in irgendeiner Form reproduziert oder unter Verwendung elektronischer
Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder
verbreitet werden.
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„DEHOGA Report“
im neuem Design
DEHOGA-Weihnachtsumfrage 2014
Gutes Weihnachtsgeschäft rundet
erfolgreiches Jahr ab
Guter Gastgeber – Guter Arbeitgeber
Pilotprojekt im Hotel- und
Gaststättengewerbe gestartet
Aktuelle Allergeninformation
Neuer Leitfaden für
Gastronomie & Hotellerie
Hotel-Sternehimmel erstrahlt
in neuem Glanz
Im Interview:
Julia Klöckner und Gereon Haumann
Mindestlohn – Allergen-Kennzeichnung –
Betriebsnachfolge
Schwarzes Brett
DEHOGA handelt Hotel-Sendetarif aus
Service
Stars und Sterne
14
Interview mit Philipp Stein
Chefkoch des Gourmetrestaurants „Favorite“
im „Favorite Parkhotel“ in Mainz
15Sterneklassifizierung
Akademie der Gastlichkeit
Präsident Gereon Haumann
zu Mindestlohn und
Allergen-Kennzeichnungspflicht
24AHGZ Studie rund um die
Ausbildung
24 Machen Sie Karriere als
Profi-Gastgeber
Markt & Management
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HRS Best-Price-Klausel
unzulässig
Europäische Union kappt
Kreditkartengebühren
Kurz notiert
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Romantischer Rhein
Tourismus GmbH
Check-in Energieeffizienz
Weinjahrgang 2014
Marketing & Kommunikation
31
Diese Marketingtrends
beeinflussen 2015 Ihr Hotel
und Ihre Gastronomie
Food & Beverage
28
Deutsches Weininstitut macht
Sie fit in Sachen Wein
29 Buchtipps
Recht & Steuer
30Mindestlohn
20 Mitglieder werben Mitglieder
21Seminarangebote
Dienstleistungsverzeichnis
Ausbildung & Karriere
Immobilien / Verpachtung
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Planmäßig ausbilden im Kleinbetrieb
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Effektiv suchen und finden
Effektiv suchen und finden
GASTGEWERBE report 01|2015 3
editorial
Liebe DEHOGA-Mitglieder,
liebe Freunde des Gastgewerbes,
zu Beginn des neuen Jahres darf ich Ihnen allen alles erdenklich Gute wünschen;
vor allem Gesundheit, Glück und Gottes Segen!
Mit dem neuen Jahr haben wir die Erstellung unseres DEHOGA Report in neue Hände gelegt. Das
Team der Agentur ComCept aus Bernkastel-Kues unter
der Leitung von Frank Hoffmann wurde im Dezember
mit der Redaktion, Produktion und Anzeigenakquise
unserer offiziellen Mitgliederzeitung für das Kalenderjahr 2015 beauftragt. Wir werden weiterhin monatlich
erscheinen und Ihnen die
wichtigsten Informationen
rund um das Gastgewerbe in
Rheinland-Pfalz auf 36 Seiten
in spannender und kurzweiliger Art und Weise präsentieren. Dabei haben wir das
Layout einem kleinen Facelift
unterzogen, den Eigennamen
zu ‚GASTGEWERBE REPORT‘
weiterentwickelt und die Inhalte stärker in den Fokus des
Titels gestellt. Die weiteren
Neuerungen und den grundsätzlichen Aufbau unseres
Mitgliedermagazins stellen
wir Ihnen auf Seite 6 vor.
An dieser Stelle möchte ich
ausdrücklich unserem bisherigen REPORT-Team von RegioPress um Klaus Lammai und Andrea Wohlfart herzlich
danken! DANKE für viele Jahre der sehr guten, fairen
und partnerschaftlichen Zusammenarbeit. ‚Glück Auf‘ für
Ihr weiteres journalistisches Engagement und persönliches Wohlergehen! Und bleiben Sie dem Gastgewerbe
bitte auch an neuer Wirkungsstätte wohlgesonnen!
Nun ist er da, der Mindestlohn: 8 Euro 50! Bundeseinheitlich für alle Branchen, unabhängig unterschiedlicher Lebenshaltungskosten in Deutschlands
Landen und unabhängig der Leistungsfähigkeit der
einzelnen Wirtschaftsbranchen. Selbst Lebensalter, Familienstand, Ausbildung und Berufserfahrung spielen
keine Rolle mehr; keiner soll unter 8,50 Euro pro Stunde
nach Hause gehen! Lediglich Langzeitarbeitslose und
Schüler unter 18 Jahren sind ausgenommen. Allerdings sollen die einen (Festangestellte) die 8,50 Euro
versteuern und die anderen (Minijobber) erhalten die
8,50 Euro netto ausgezahlt. Alle Mitarbeiter eint dann
allerdings, dass sie keinesfalls länger als 10 Stunden am
Tag arbeiten dürfen. Da endet dann nicht nur manche
Geburtstags- oder Hochzeitsfeier früher als vom Gast
gewünscht, sondern insbesondere dürfen Minijobber,
die bereits eine volle Schicht von 8 Stunden im Hauptbetrieb geleistet haben, bereits nach zwei Stunden im
Minijob-Betrieb wieder nach Hause gehen.
Wenn das mal nicht den betrieblichen Ablauf und
4 GASTGEWERBE report 01|2015
Frieden sowie die Existenz in manchen unserer sehr
kleinen gastgewerblichen Unternehmen erheblich gefährdet! Und als wenn dies nicht Herausforderungen
genug wären, dürfen wir ab sofort der so genannten
‚Aufzeichnungspflicht‘ nachkommen, d. h. alle Arbeitsstunden und Pausen all unserer Mitarbeiter genau erfassen, dokumentieren und über einen Zeitraum von zwei
Jahren aufbewahren.
Damit macht die Politik das
Gegenteil von dem, was sie
verspricht; damit wird Bürokratie nicht reduziert oder
gar abgeschafft, sondern
erheblich ausgeweitet.
Dazu gehört auch die seit
dem 13. Dezember 2014
geltende Allergen-Kennzeichnungspflicht. So
erfreulich die abgemilderte
Ausführungsverordnung
des Bundes gegenüber der
EU-Vorlage auch ist. Sie ist
keinesfalls geeignet, Bürokratie abzubauen und Unternehmer zu entlasten. Nein, die Kreativität unserer Köche
wird ebenso eingebremst, wie die Lust regional, saisonal
und frisch zu kochen. Mögen die großen ‚Systemer‘ und ‚
Ketten‘ der Kennzeichnungspflicht aufgrund deutschlandweit einheitlicher Speisekarten und betrieblicher
Größenvorteile noch genügen können, werden gerade
die kleinen Betriebe der Individualgastronomie in der
Fläche, also die typischen Landgasthöfe und Restaurants, vor kaum leistbaren (Mehr-)Aufwand gestellt.
Alle unsere Bemühungen um regionale und saisonale
Produkte werden konterkariert, wenn unsere Köche
durch die neue Kennzeichnungsverordnung zukünftig
ihren Arbeitsplatz immer häufiger am Schreibtisch statt
am Herd einnehmen müssen!
Bitte melden Sie uns konkrete Probleme bei der Umsetzung des Mindestlohn-Gesetzes und der Allergen-Kennzeichnungs-Verordnung, damit wir diese an die politisch
Verantwortlichen weiterreichen können. Wir setzen
uns weiterhin vehement für eine Nachbesserung
beider Neuerungen ein, um Ihnen auch zukünftig
den Betrieb Ihres Unternehmens zu ermöglichen.
Herzlichst
Ihr
Gereon Haumann
Präsident DEHOGA Rheinland-Pfalz e. V.
GASTGEWERBE report 01|2015 5
aktuell
Nr. 01 | 2015 | 63. Jahrgang | ISSN 2364-1215
| 5,00 Euro
Nr. 01 | 2015 | 63. Jahrgang | ISSN 2364-1215 | 5,00 Euro
Sinalco bleibt
bei P R E M IX !
Das offizielle Magazin des Hotel- und
Gaststättenverbandes DEHOGA Rheinland-Pfa
Das offizielle Magazin des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Rheinland-Pfalz e. V.
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lz e. V.
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Guter Gastgeber –
Guter Arbeitgeber
Neues aus dem Bundestag
Bundeseinheitlicher Mindestlohn
8,50 Euro für alle Branchen
Allergen-Kennzeichnungspflicht
Pilotprojekt im Hotel- und
Gaststättengewerbe gestartet
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www.dehoga-rlp.de
inhalt
Editorial
Präsident Gereon Haumann
zu Mindestlohn und
Allergen-Kennzeichnungspflicht
4
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und
Denn Sinalco bekennt sich klar
deutlich zur bedarfsgerechten
Gebindevielfalt. Ob Premix, Postmix
n Sie
oder Flasche: Bei uns bekomme
.
brauchen
Sie
das
genau das Gebinde,
Auch in Zukunft.
Neues aus dem Bundestag
Bundeseinheitlicher Mindestlohn
8,50 Euro für alle Branchen
Allergen-Kennzeichnungspflicht
emix-Keg
Das 20 L-Pr bildeten
abge
ist in den
ltlich.
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Guter Gastgeber –
Guter Arbeitgeber
Rheinland-Pfalz
HERAUSGEBER: DEHOGA
Kreuznach, Tel.:
e. V., Brückes 18, 55545 Bad
p.de,
0671 / 2983272-0, info@dehoga-rl
und gesetzliwww.dehoga-rlp.de, Präsident
(V.i.S.d.P.)
cher Vertreter: Gereon Haumann
SLEITUNG:
REDAKTION UND HERSTELLUNG
Frank Hoffmann,
KG,
Co.
ComCept GmbH &
10, 54470
Tina Wilhelmus, Schanzstraße
/ 9608-0,
Bernkastel-Kues, Tel.: 06531
www.comcept.tv
redaktion@dehoga-report.de,
GmbH & Co. KG,
DRUCKEREI: Johnen-Druck
BernkastelIndustriegebiet Bornwiese, 54470
Kues, Tel.: 06531 / 509-0, johnen@johnen
uppe.de
gruppe.de, www.johnen-gr
GmbH,
ANZEIGENLEITUNG: EAZ-Media
r. 3,
Brigitte Doeppes, Julius-Saxler-St
/ 929-8034,
54550 Daun, Tel.: 06592
b.doeppes@eaz-media.de
gekennzeichnete
Namentlich oder mit Initialien
die Meinung
Artikel geben nicht unbedingt
nicht anderweitig
der Redaktion wieder. Falls
bei
gekennzeichnet liegen die Fotorechte
V., ComCept
DEHOGA Rheinland-Pfalz e.
to.com.
GmbH & Co. KG, www.istockpho
für unverlangt
Der Herausgeber haftet nicht
Fotos sowie
eingesandte Manuskripte und
Anzeigen.
für den Inhalt der veröffentlichten
darf ohne
Kein Teil dieser Publikation
des DEHOGA
schriftliche Genehmigung
Form reproduRheinland-Pfalz in irgendeiner
elektronischer
ziert oder unter Verwendung
oder
Systeme verarbeitet, vervielfältigt
werden.
verbreitet
„DEHOGA Report“
im neuem Design
2014
DEHOGA-Weihnachtsumfrage
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Gutes Weihnachtsgeschäft
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Pilotprojekt im Hotel- und
Gaststättengewerbe gestartet
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Neuer Leitfaden für
Gastronomie & Hotellerie
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Im Interview:
Haumann
Julia Klöckner und Gereon
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Mindestlohn – Allergen-Ken
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Kreditkartengebühren
Kurz notiert
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Romantischer Rhein
Tourismus GmbH
Check-in Energieeffizienz
Weinjahrgang 2014
Marketing & Kommunikation
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Diese Marketingtrends
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Food & Beverage
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Deutsches Weininstitut macht
Sie fit in Sachen Wein
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Buchtipps
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HRS Best-Price-Klausel
unzulässig
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Interview mit Philipp Stein
„Favorite“
Chefkoch des Gourmetrestaurants
im „Favorite Parkhotel“ in Mainz
Stars und Sterne
Mitglieder werben Mitglieder
Seminarangebote
Ausbildung & Karriere
Pilotprojekt im Hotel- und
Gaststättengewerbe gestartet
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Machen Sie Karriere als
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Aktuell
Impressum
Planmäßig ausbilden im Kleinbetrieb
Recht & Steuer
Mindestlohn
Weitere Informationen
im Internet unter:
www.dehoga-rlp.de
www.dehoga-report.de
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Dienstleistungsverzeichn
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Effektiv suchen und finden
Immobilien / Verpachtung
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GASTGEWERBE report 01|2015
sinalco.de
www.dehoga-rlp.de
„DEHOGA Report“ erscheint seit Januar in neuem Design
und unter dem neuen Namen „Gastgewerbe Report“
Der „Gastgewerbe Report“ ist das Sprachrohr
des rheinland-pfälzischen Gastgewerbes. Er
erscheint zwölf Mal jährlich in einer Auflage
von jeweils 6.000 Exemplaren und wird allen
DEHOGA-Mitgliedern kostenlos zugestellt.
Darüber hinaus dient er vielen Vertretern aus
Politik, Wirtschaft und Presse – welche den
Report ebenfalls erhalten – als wichtiges Informationsmedium.
Relaunch mit der Werbeagentur Com­Cept
aus Bernkastel-Kues
Das Gastgewerbe ist in Rheinland-Pfalz der
zweitgrößte Arbeitgeber und der DEHOGA
Rheinland-Pfalz einer der stärksten Verbände
im Land. Um die Interessen des Verbandes
und seiner Mitglieder angemessen zu kommunizieren, wurde ein Relaunch des bisherigen DEHOGA Reports beschlossen. In einem
Auswahlverfahren erhielt die Werbeagentur
ComCept aus Bernkastel-Kues den Auftrag
für eine Neu-Konzeption sowie die Redaktion
und Produktionsleitung.
Ihr „Gastgewerbe Report“: moderner,
umfangreicher & online abrufbar
Um veränderten Lesegewohnheiten gerecht zu
werden, wurde die Gestaltung moder­nisiert,
der Umfang auf 36 Seiten erweitert und auch
das Innenleben neu strukturiert. Die Inhalte
des Reports sind in übersichtlichen Rubiken
6 GASTGEWERBE report 01|2015
redaktion
ComCept GmbH & Co. KG
Tina Wilhelmus
Schanzstraße 10
54470 Bernkastel-Kues
Tel.: 06531 9608-0
Fax: 06531 9608-22
redaktion@dehoga-report.de
www.comcept.tv
anzeigenleitung
EAZ-Media GmbH
Brigitte Doeppes
Julius-Saxler-Str. 3
54550 Daun
Tel.: 06592 929-8034
Fax: 06592 929-8029
b.doeppes@eaz-media.de
geordnet und ein Inhaltsverzeichnis ermöglicht einen schnellen Zugriff auf die Artikel. Zur
Steigerung der optischen Attraktivität werden
die Seiten großzügiger gestaltet und qualitativ hochwertige Fotos verwendet. Ab Februar
wird es auch eine blätterbare Online-Ausgabe
unter www.dehoga-rlp.de geben.
Themenwelten
In der Rubrik „DEHOGA aktuell“ erfahren Sie
Wissenswertes über die Arbeit Ihrer Interes­
sensvertreter im Landes- und Bundesverband.
Entde­cken Sie darüber hinaus Tipps & Trends
aus den Bereichen „Ausbildung & Karriere“, „Markt & Management“, „Marketing &
Kommunikation“, „Recht & Steuern“, „Food
& Beverage“ sowie „Dekoration & Architektur“. Informieren Sie sich am „Schwarzen
Brett“ über anstehende Termine sowie über
Workshops der „Akademie der Gastlichkeit“.
Men­schen, die voran gehen, Ideen umsetzen
und zupacken haben wir viele im Gastgewerbe in Rheinland-Pfalz, ihnen widmen wir die
Rubrik „Stars & Sterne“.
Machen Sie mit!
Ein Mitglieder-Magazin lebt für und von seinen
Mitglie­dern. Gerne können Sie Fragen oder Anregungen sowie spannende Geschichten oder
aktuelle Neuigkeiten aus Ihrem Betrieb oder Ihrem
Kreisverband an unsere Re­daktion senden.
Für rund 80 Prozent der
Betriebe in Gastronomie
und Hotellerie lief das
Weihnachtsgeschäft im
Vorjahresvergleich besser
bzw. gleich erfolgreich.
„Das gute Weihnachtsgeschäft rundet damit ein
erfolgreiches Jahr 2014
ab“, erklärt DEHOGAPräsident Ernst Fischer.
DEHOGA-WEIHNACHTSUMFRAGE 2014
› Gutes Weihnachtsgeschäft rundet erfolgreiches Jahr ab
› Beschäftigungs-Allzeithoch in Gastronomie und Hotellerie
Die Ergebnisse im Detail: 28,1 Prozent der
befragten Betriebe geben an, das Weihnachtsgeschäft habe sich im Vergleich zum
Vorjahr besser als erwartet entwickelt, 51,7
Prozent sprechen von gleich guten Umsätzen.
Nur 20,2 Prozent geben bisher schlechtere
Umsätze an. Die Umfrage bestätigt einmal
mehr, dass die Gäste zu Weihnachten traditionell speisen: Auf Platz Eins der kulinarischen
„Renner“ liegt die Gans (55,1 Prozent), gefolgt von Wildgerichten (47,1 Prozent), Rind
(34,8 Prozent) und Ente (31,6 Prozent). Das
Geschäft mit Firmen-Weihnachtsfeiern verlief
2014 dagegen schleppend: 45,2 Prozent der
Betriebe sprechen im Vorjahresvergleich von
bisher schlechteren Umsätzen, 42 Prozent von
gleich guten, lediglich 12,8 Prozent von besseren Geschäften. Ursache könnte sein, dass
die Betriebe mit Blick auf die konjunkturelle
Entwicklung mit ihren Ausgaben doch eher
vorsichtig umgehen.
Insgesamt erweist sich das Weihnachtsgeschäft 2014 für Gastronomie und Hotellerie
positiv – ganz im Sinne des Gesamtjahres:
Rund 30.000 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze (plus 3,2 Prozent), dazu
ein Umsatzplus von nominal 3,5 Prozent – so
lautet die Branchen-Bilanz nach drei Quartalen. „Besonders motivierend ist, dass der
Jobmotor Gastronomie und Hotellerie weiter
auf vollen Touren läuft“, so DEHOGA-Präsident Fischer. 954.700 Menschen waren nach
Angabe der Bundesagentur für Arbeit im September 2014 in Gastronomie und Hotellerie
sozialversicherungspflichtig beschäftigt.
Für seine Umfrage zum Weihnachtsgeschäft 2014 hat der DEHOGA Bundesverband in der Woche vom 10. bis 17. Dezember
rund 7000 Unternehmen befragt.
GASTGEWERBE report 01|2015 7
aktuell
Attraktive Arbeitsbedingungen sind der Schlüssel für
ein positives Image als Gastund Arbeitgeber.
So können gute Fachkräfte gehalten und
neue gewonnen werden. Ihre Gäste
wissen guten Service durch motivierte Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter zu schätzen.
Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler
zusammen mit den Projektpartnern
Gereon Haumann, Klaus Schu und
Patrick Schackmann.
Guter Gastgeber –
Guter Arbeitgeber
Pilotprojekt im Hotel- und Gaststättengewerbe gestartet: Gemeinsam Arbeitsbedingungen verbessern und den Fachkräftebedarf im rheinland-pfälzischen Gastgewerbe sichern, dies
ist das Ziel der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände in Rheinland-Pfalz.
8 GASTGEWERBE report 01|2015
aktuell
„Gute und gesunde Arbeitsbedingungen liegen nicht nur im Interesse der Beschäftigten selbst, sondern sind zugleich eine unverzichtbare Voraussetzung, damit unsere Unternehmen auch in
Zukunft wettbewerbsfähig sind. Gerade die Arbeit im Gastgewerbe
gilt als oftmals besonders belastend. Deshalb ist uns dieses Pilotprojekt auch so wichtig.“ Das sagte Arbeitsministerin Sabine
Bätzing-Lichtenthäler anlässlich des Projektstarts „Guter Gastgeber – Guter Arbeitgeber“ heute in Mainz.
Das auf drei Jahre angelegte Projekt des Deutschen Hotel- und
Gaststättenverbands Rheinland-Pfalz e. V. (DEHOGA) und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten Rheinland-Pfalz (NGG)
kombiniert einzelbetriebliche Beratung mit einem Branchendialog.
Insgesamt 825.000 Euro setzen der Bund im Rahmen der Initiative
„Neue Qualität der Arbeit“, das rheinland-pfälzische Arbeitsminis-
terium, DEHOGA und NGG hierfür bis 2017 ein, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern und die Attraktivität der Branche für
Fachkräfte zu erhöhen.
„Besonders bemerkenswert an diesem Projekt ist, dass sich Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite des Gastgewerbes im Sinne einer
gelebten Sozialpartnerschaft zusammengetan haben, um sich dieser
Herausforderung gemeinsam zu stellen“, so die Ministerin weiter.
„Dafür danke ich den Partnern herzlich. Das Projekt entspricht damit
dem Geist unserer im Sommer verabschiedeten Fachkräftestrategie,
nämlich dass wir unsere Ziele nicht konfrontativ, sondern nur mit
vereinten Kräften erreichen können.“
Auch DEHOGA Präsident Gereon Haumann hob den Schulterschluss
mit den beteiligten Partnern hervor: „Der DEHOGA Rheinland-Pfalz
ist froh und dankbar für dieses Projekt, das sich einfügt in eine
ganze Reihe von Maßnahmen, die unser Branchenverband angesichts des Fachkräftebedarfs in diesem Jahr eingeleitet hat. Wir
erfahren derzeit einen Paradigmenwechsel am Arbeitsmarkt. Die
Arbeitgeber stehen in einem Wettbewerb untereinander und mit
anderen Branchen um qualifizierte Fachkräfte. Das Projekt „Guter
Gastgeber – Guter Arbeitgeber“ ist hervorragend geeignet, die
Qualität der Arbeit in unseren Betrieben zu steigern und dadurch
auch das Image der Branche zu verbessern. Von den Erfahrungen
kann das gesamte Gastgewerbe profitieren.“
Klaus Schu, der Geschäftsführer der NGG Region Trier, ergänzte:
„Ziel der NGG ist es, die Tarifbindung im Hotel- und Gaststättengewerbe in Rheinland-Pfalz zu verbessern, insbesondere durch die
Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge. Wenn wir eine gute
Tarifbindung haben, verbessert dies auch die Arbeitsbedingungen
in der Branche und macht sie attraktiver für Fachkräfte.“
Das Hotel- und Gaststättengewerbe in Rheinland-Pfalz beschäftigt
rund 190.000 Personen in 15.000 Betrieben und bietet 4.000 Ausbildungsplätze an. Gerade für Rheinland-Pfalz ist das Gastgewerbe
in der regionalen Verknüpfung mit dem touristischen Sektor daher
eine besonders wichtige Branche und ein bedeutender Arbeitgeber.
Unser Angebot an Sie
Betriebliche Beratung unter Beteiligung und Mitwirkung der Beschäftigten, sowie Einzelcoaching der Geschäftsführung bzw. Personalverantwortlichen, um die Arbeitsbedingungen der
Beschäftigten zu verbessern sowie die Produktivität des Betriebes zu steigern: Arbeitszeitgestaltung | Personalführung | Personalrekrutierung und -sicherung | Organisation der Ausbildung
| Gesundheitsförderung | Kompetenz- und Wissensentwicklung.
Die Schwerpunkte der Beratung werden gemeinsam mit Ihnen festgelegt. Sie wollen sich
als guter Arbeitgeber weiterentwickeln, zukunftsorientiert denken und etwas verändern? Im
Rahmen des Projektes kann eine begrenzte Anzahl von Hotellerie- und Gastronomiebetrieben
aus Rheinland-Pfalz unsere Beratungsleistungen kostenfrei erhalten. Profitieren Sie davon!
So nutzen Sie unser Beratungsangebot
Schritt 1 Sie vereinbaren mit uns einen Termin für ein Erstgespräch.
Schritt 2 Im Erstgespräch skizzieren wir gemeinsam mögliche Inhalte für die Beratung.
Schritt 3 Wir erarbeiten basierend auf dem Erstgespräch ein individuell auf Ihren Betrieb
zugeschnittenes Beratungs-/ Coaching-Konzept und schließen eine Vereinbarung.
Schritt 4 Gemeinsam mit Ihnen setzen wir das Beratungskonzept um: z. B. Einzelcoaching,
Einführung von Mitarbeitergesprächen, neues Arbeitszeitmodell, Etablierung von
Gesundheitsförderung etc.
kontakt
DEHOGA Rheinland-Pfalz e.V.
Gereon Haumann
Brückes 18, 55545 Bad Kreuznach
Tel.: 0671 / 2983272-12
info@dehoga-rlp.de
Gewerkschaft NGG
Thomas Kraffert, Klaus Schu
Herzogenbuscher Straße 52, 54292 Trier
Tel.: 0651 / 253 76-0
region.trier@ngg.net
guter-gastgeber-guter-arbeitgeber.de
GASTGEWERBE report 01|2015 9
aktuell
Aktuelle
Allergeninformation
Neuer Leitfaden für Gastronomie & Hotellerie
In Deutschland gelten für Gastronomie und Hotellerie seit dem 13. Dezember 2014 neue Kennzeichnungspflichten. Die neue Allergeninformation löst
viele Fragen aus. Fragen, auf die Ihr DEHOGA Antworten gibt. Konkret, praxisnah, umfassend. Mit
diesem bundesweit ersten Leitfaden zur Allergeninformation für das Gastgewerbe wollen wir Ihnen
die Arbeit erleichtern. Unsere Aufzeichnungshilfen,
Formblätter und Checklisten sind genau für Ihre
Praxis konzipiert. Der Leitfaden sowie das Allergenposter können ab sofort im DEHOGA Shop unter
www.dehoga-shop.de bestellt werden.
Allergeninformation
– Leitfaden für Gastronomie & Hotellerie
Art. Nr. 4622 , Preis: 9,90 Euro
für DEHOGA-Mitglieder: 4,90 Euro
Allergenposter
Art. Nr. 4607, Preis: 2,00 Euro
für DEHOGA-Mitglieder: 1,00 Euro
Hotel-Sternehimmel erstrahlt in neuem Glanz
Zum 1. Januar 2015 wurden die Kriterien der Deutschen Hotelklassifizierung turnusmäßig aktualisiert
Im Verbund der europäischen Hotelstars Union hat der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) die seit 2010
gültigen Eckdaten überarbeitet und den Katalog auf Basis
einer europaweiten Gästebefragung und Marktstudien den
Gästeerwartungen weiterentwickelt. Die Schwerpunkte der
Modernisierung der Kriterien liegen insbesondere in den
Bereichen Schlafkomfort, Konnektivität und Sicherheit.
Ein gutes Jahr haben die Vertreter der nunmehr 15 Mitgliedsstaaten der Hotelstars Union über die Fortschreibung
der Klassifizierungskriterien gemeinschaftlich beraten. „Mit großen Überraschungen oder Strukturbrüchen müssen deutsche Hoteliers allerdings nicht
rechnen“, erörtert Helmut Otto, Vorsitzender des federführenden Ausschusses Hotelklassifizierung im DEHOGA
Bundesverband. „Es ist vorgesehen,
dass ab 2015 Kriterien zur Qualität des
Hotelbettes, zur Sicherheit und Nach-
10 GASTGEWERBE report 01|2015
haltigkeit, aber natürlich auch des Internetzugangs und
-auftritts mehr Gewicht als bisher erhalten.“
Gäste schätzen Hotelsterne als Orientierungshilfe am
Bewertungshimmel.
Als objektives Qualitätsmerkmal gewinnen die Hotelsterne
auch – oder gerade – in Zeiten subjektiver Online-Bewertungen an Bedeutung für die Hotelgäste noch hinzu. Die
offiziellen Hotelsterne zählen deutschlandweit neben persönlichen Empfehlungen und Online-Bewertungen zu den
drei wichtigsten Orientierungshilfen für Privatreisende bei
der Hotelauswahl.
aktuell
Julia Klöckner
Landesvorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz
Gereon Haumann
Präsident DEHOGA Rheinland-Pfalz
– Mindestlohn – Allergen-Kennzeichnung –
– Betriebsnachfolge –
Der DEHOGA Rheinland-Pfalz pflegt einen direkten Draht zu den Spitzenpolitikern im Land, um sich dort für die Interessen seiner Mitglieder
stark zu machen. Zum Auftakt der diesjährigen Spitzengespräche begrüßte DEHOGA-Präsident Gereon Haumann die Landesvorsitzende der
CDU Julia Klöckner im DEHOGA-Zentrum in Bad Kreuznach.
GASTGEWERBE report 01|2015 11
aktuell | interview
Im Gespräch mit Tina Wilhelmus
Herr Haumann, die Bilanz für das
Jahr 2014 fällt aufgrund konstant
steigender Gästezahlen bei vielen
Ihrer Mitgliedsbetriebe positiv
aus. Dennoch gibt es einige Themen, welche die Branche für das
kommende Jahr vor neue Herausforderungen stellt.
nennen: Gerade die kleinen Betriebe ardeutlicher, dass die Lebensrealität im beiten häufig mit Aushilfen. Die AngeArbeitsalltag eine andere ist, als die stellte, die sich auf diesem Wege einmal
neuen Gesetze in ihin der Woche abends
„Wir
fordern
dringend
ren Regelungen vorin der Gastronomie
sehen. Damit müssen mehr Praxistauglichkeit noch etwas dazuwir offen und ehrlich
bei der Ausgestaltung verdienen möchte,
umgehen und Lödürfte nach ihrem
des Gesetzes.“
sungen finden, denn
Arbeitstag nur noch
GEREON HAUMANN Für uns sind natürlich
wenn wir uns vor Augen führen, dass zwei Stunden arbeiten, da lohnt sich
die beiden im Dezember und Januar 2/3 der Gastgewerbe in Rheinland-Pfalz noch nicht mal die Anfahrt. Und wenn
eingetretenen Gesetzesänderungen – Klein- und Kleinstunternehmen sind, demnächst die Hochzeitsfeier um 0.00
zum einen die Allergen-Kennzeichnung dürfen wir diese nicht mit einer über- Uhr endet, weil man sonst eine zweite
und zum anderen der Mindestlohn – bordenden Dokumentationspflicht z. B. Schicht einberufen müsste, werden die
zentrale Themen, mit denen sich un- bei der Allergen-Kennzeichnung oder Feiernden auch nicht sonderlich begeissere Mitglieder in der täglichen Praxis der Arbeitszeitkontrolle überfordern.
tert sein. Wir fordern deshalb dringend
auseinandersetzen müssen. Dabei ist
mehr Praxistauglichkeit bei der Ausgedie Höhe des Mindestlohns bei uns in JULIA KLÖCKNER Eines ist klar: Geset- staltung des Gesetzes.
Rheinland-Pfalz eher unproblematisch, ze sind für die Menschen da und kein
da wir bereits seit dem 1. Januar 2014 Selbstzweck. Sie müssen lebensnah Gilt dies nicht ebenso für das
genau diesen Satz in
sein und Flexibilität zweite wichtige Thema, die
„Eines ist klar:
Absprache mit den
auch bei der Gestal- Allergen-Kennzeichnung?
Gewerkschaften tarif- Gesetze sind für die tung der Arbeitszeit
lich eingeführt hatten.
zulassen. Denn wenn JULIA KLÖCKNER Unbedingt. Hier müsMenschen da und
Vielmehr kritisieren
Arbeitgeber und Ar- sen die berechtigten Interessen der
kein Selbstzweck.“ beitnehmer gemein- Gäste aber auch die Umsetzbarkeit
wir, dass die staatliche
Regelung einen groben Eingriff in ei- sam individuell entscheiden können, für die Gastgeber berücksichtigt wernes der Erfolgsinstrumente der Markt- kommt dies beiden zu Gute. Hilfrei- den. Der Schutz der Verbraucher ist
wirtschaft darstellt, denn gerade die cher wäre hier – anstelle einer tägli- enorm wichtig, da allergene ReaktioTarifautonomie war bislang einer der chen Begrenzung – eine Regelung der nen enorm zugenommen haben. AlGrundpfeiler für die stabile und krisen- wöchentlichen Arbeitszeit, die sich am lergiker müssen wissen, welche Allerresistente wirtschaftliche Entwicklung Bedarf orientieren kann und gleichzei- gene sich in Speisen und Getränken
in Deutschland.
tig für ausreichend Erholungszeiten bei befinden. Auf der anderen Seite darf
den Mitarbeitern sorgt. Maßgabe muss es nicht dazu kommen, dass unsere
Welche Rückmeldungen erhalten
aber natürlich sein, dass beide Seiten Erfolge im Hinblick auf eine kreative
Sie aus den Betrieben zu diesen
damit einverstanden sind.
frische, saisonale und regionale Küche
Themen?
zunichte gemacht werden. Anstelle
GEREON HAUMANN Um zwei Beispiele zu
von Speisekarten, die Beipackzetteln
12 GASTGEWERBE report 01|2015
GEREON HAUMANN Es zeigt sich immer
aktuell | interview
von Medikamenten ähneln, wollen wir
auch im Sinne der Verbraucher die Vielfalt bewahren. Wir wollen Köche, die
eine wechselnde Karte anbieten, gerne auch inspiriert durch täglich frische
Produkte vom Markt.
GEREON HAUMANN Diesen Köchen
Politik den Auftrag zu einer Neuregelung gegeben. Wir sind nach wie vor
der Meinung, dass es bei der Besteuerung einen großen Unterschied macht,
ob jemand einen vererbten Besitz veräußert oder ob er den Betrieb weiterführt,
notwendige Investitionen tätigt und
damit langfristig Arbeitsplätze sichert.
kann und darf man
„Wir sind daher der
aber nicht zumuten,
GEREON HAUMANN Es
Bundesregierung
erst noch eine Stunwäre absolut investide am Schreibtisch zu sehr dankbar über die tionshemmend, wenn
verbringen, bevor sie Möglichkeit, den Gast nicht gar für einige
an den Herd gehen.
unzumutbar, wenn
mündlich über die
Wir sind daher der
der BetriebsnachfolInhaltsstoffe inforBundesregierung sehr
ger aufgrund einer zu
mieren zu können.“
dankbar über die Mögzahlenden Steuer dazu
lichkeit, den Gast mündlich über die gezwungen würde, hohe Kredite aufInhaltsstoffe informieren zu können. zunehmen oder gar Teile des Betriebes
Eine gute Schulung der Mitarbeiter vo- zu veräußern.
rausgesetzt, sehen wir dies als absolut
ausreichend an.
JULIA KLÖCKNER Unser Ziel ist es daher,
eine verfassungskonforme Lösung zu
Welche weiteren Herausfordeerarbeiten, die es der jungen Generungen stehen der Branche in
ration ermöglicht – anstelle mit einer
den nächsten Jahren bevor?
riesigen Schuldenlast – mit Spaß und
Tatendrang in die Fußstapfen ihrer VorGEREON HAUMANN In den nächsten fünf
gänger zu treten. Das ist die GrundlaJahren sind mehr als die Hälfte der Be- ge dafür, dass unser ländlicher Raum
triebe in Rheinland-Pfalz an einen Nach- lebendig bleibt.
folger zu übergeben. Da gilt es für die
Politik, die Rahmenbedingungen so zu Für eine lebendige Zukunft benögestalten, dass junge Betriebsnachfol- tigen wir neben mutigen Unterger ermutigt und unterstützt werden.
nehmern auch gut ausgebildete
Fachkräfte. Der DEHOGA hat hier
JULIA KLÖCKNER Hierbei spielt die Erbbereits einige zukunftsweisende
schaftssteuer eine wichtige Rolle. Nun Projekte gestartet. Wie ist hier
hat das Bundesverfassungsgericht der der aktuelle Stand?
GEREON HAUMANN Wir verfolgen zwei
sich ergänzende Strategien. Zum einen
fordern und fördern wir die Verbesserung der schulischen und der anschließenden dualen Ausbildung, denn in
Politik und Gesellschaft muss die berufliche Ausbildung neben der akademischen wieder mehr Anerkennung
und Wertschätzung erhalten. Gleichzeitig können wir von einer erfolgreichen Integration junger Menschen aus
unseren europäischen Nachbarländern
in unseren Arbeitsmarkt berichten, die
mit großer Unterstützung unserer Mitglieder eine fundierte Ausbildung im
Gastgewerbe erhalten.
JULIA KLÖCKNER Gerade angesichts un-
seres Flüchtlingsgipfels stellt sich die
Frage, inwiefern der DEHOGA unser
Anliegen unterstützen kann, diejenigen Menschen, die in Deutschland als
Flüchtlinge anerkannt werden, mit Hilfe einer qualifizierten Berufsausbildung
möglichst schnell und möglichst gut
in unsere Gesellschaft zu integrieren.
GEREON HAUMANN Insofern uns die Politik
bei der sprachlichen Ausbildung unterstützt sind wir gerne bereit, Praktikumsund Ausbildungsplätze anzubieten. Es
ist unser aller Anliegen, motivierte Menschen für unsere Branche zu gewinnen.
JULIA KLÖCKNER Dann freue ich mich
bereits jetzt auf die Zusammenarbeit!
GASTGEWERBE report 01|2015 13
stars und sterne
im januar
Interview mit Philipp Stein
Foto: Torsten Zimmermann
Chefkoch des Gourmetrestaurants
„Favorite“ im „Favorite Parkhotel“ in Mainz
Tina Wilhelmus Herr Stein, erst einmal herz-
lichen Glückwunsch zu den Auszeichnungen „Aufsteiger des Jahres“ und „jüngster
Sternekoch Deutschlands“! Gehen Sie jetzt
jeden Tag mit einem anderen Gefühl an den
Herd?
Philipp Stein Nein. Das hat man ja nicht immer im Hinterkopf. Das ganze Team und ich
geben seit dem ersten Tag der Zusammenarbeit unser Bestes und haben Spaß dabei
und das mit oder ohne Stern.
Tina Wilhelmus Der
DEHOGA möchte mit
seiner Ausbildungs-Kampagne „Sprungbrett
in die Welt“ junge Menschen für eine Ausbildung im Gastgewerbe begeistern. Können Sie uns verraten, wer Sie inspiriert hat?
Philipp Stein Ich bin als Gastronomensohn
schon früh in die Branche hineingewachsen
und mir war immer klar, dass ich das einmal so machen möchte wie meine Eltern. Da
stand nie etwas anderes zu Debatte. Ich glaube, es gibt kaum einen vielseitigeren Beruf als
Koch und gerade das macht es so interessant.
14 GASTGEWERBE report 01|2015
Seit Januar 2014 ist
Philipp Stein Küchenchef im „Favorite Restaurant“ in Mainz. Der
Spross einer Mainzer
Gastronomen-Familie
ist Schüler von Dieter
Müller und hat bereits
zusammen mit vielen
großen Köchen am
Herd gestanden. Jetzt
führt er ein junges,
ambitioniertes Team.
Mit Kreationen aus aller Welt aber auch mit
den Schätzen der Region wollen sie ihre Gäste verwöhnen und immer wieder aufs Neue
überraschen. Mal traditionell, mal unkonventionell – aber immer
perfekt gekocht, mit
Liebe angerichtet und
gutgelaunt serviert.
Tina Wilhelmus Die
Qualität der Zutaten
sowie Können und Kreativität des Kochs
bilden sicherlich auch die Grundlagen für
Ihren Erfolg. Sehen Sie sich eigentlich mehr
als Künstler oder Handwerker?
Philipp Stein Ich bin eher der Handwerker.
Letztendlich ist es immer noch Essen und
wenn ein Gast zu mir sagt „Das war lecker!“ ist das doch das größte Kompliment,
das man bekommen kann. Da muss man
ein Gericht ja nicht zerreden und sezieren,
wie bei dem Betrachten eines modernen
Kunstwerks.
Tina Wilhelmus Mit 24 Jahren haben Sie nun
schon sehr viel erreicht. Welches sind Ihre
Ziele und Träume für die nächsten Jahre?
Philipp Stein Die Konstante zu halten! Ein
Erfolg ist schnell erreicht, dies aber über viele
Jahre beizubehalten ist für mich die wahre
Kunst in einer so schnelllebigen Zeit.
Tina Wilhelmus Vielen
Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg!
Foto: Ayler Kupp
stars und sterne
Foto: privat
Foto: privat
Drei Sterne für Landgasthaus „Beim Brauer“
Die Anstrengungen der letzten Wochen und Monate
des Um- und Anbaus haben sich für Kathrin Schlösser
und ihr Team gelohnt – der Betrieb wurde mit drei
Sternen ausgezeichnet.
Die stellv. Kreisvorsitzende des DEHOGA Kreisverbandes Südeifel, Daniele Haas, überbrachte die Glückwünsche des DEHOGA Rheinland-Pfalz. Werner Klöckner,
Bürgermeister der Verbandsgemeindeverwaltung Daun
sowie Aufsichtsratsvorsitzender der Rheinland Pfalz
Tourismus GmbH, Stadtbürgermeister Martin Robrecht und Michaela Schenk, Qualitätsmanagerin des
GesundLand Vulkaneifel gratulierten zu dem erreichten
Ergebnis und freuten sich darüber, dass Frau Hennen
auch bei der Zukunftsinitiative Eifel „Die Mutmacher“
aktiv mitwirkt.
Drei Sterne für das Weinhotel „Ayler Kupp“
Drei neue Sterne strahlen in Ayl. Laura und Jörg Diekert,
die das Weinhotel Ayler Kupp in Ayl seit Februar 2014
übernommen haben, können sich nun mit dieser Auszeichnung schmücken. Laura und Jörg Diekert überzeugen durch einen Mix aus alten Traditionen des
Hauses und frischen Ideen.
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte
Hermann Hau vom Hotel- und Gaststättenverband das
Messingschild mit den eingravierten Sternen sowie die
Urkunde. Zu den Gratulanten gehörten auch Bürgermeister Jürgen Dixius, Ortsbürgermeister Siegfried
Büdinger sowie Stefanie Koch, Geschäftsführerin der
Saar-Obermosel-Touristik. Die Glückwünsche der IHK
Trier überbrachten Silvia Fries und Raimund Fisch.
Drei Sterne für Hotel Friedrichsruhe in
Bad Bergzabern
„Die Philosophie des Hotels im Park Friedrichsruhe ist
Pfälzer Gastfreundlichkeit. Die Friedrichsruhe steht für
Ruheoase inmitten der Natur, Sinnlichkeit und Beschaulichkeit. Wir sind offen für neue Trends, hinterfragen
uns und sind somit auch Initiatoren neuer Projekte“, so
Geschäftsführer Sven Stöffler und seine Mitarbeiterin
Silke Burkhardt-Nühs. Die feierliche Urkundenübergabe
erfolgte am 11.12.2014 durch den Vizepräsident der
DEHOGA Alf Schulz in Anwesenheit des Verbandsbürgermeisters und Vorsitzenden des Tourismusvereins
Hermann Bohrer, des Stadtbürgermeisters Dr. FredHolger Ludwig, der Beigeordneten Monika Scheder, des
Geschäftsführers des Tourismusvereins Tobias Kelter.
GASTGEWERBE report 01|2015 15
schwarzerestt
B
SERVICEQUALITÄT DEUTSCHLAND:
SEMINARANGEBOT IM ERSTEN HALBJAHR 2015
Stufe: 1
› 24.02. +
25.02.2015
ITB BERLIN
INFOS & ANMELDUNG
www.q-deutschland.de
› 04.03. –
08.03.2015
Mainz
Stufe: 1
Seminarhotel:
Atrium Hotel Mainz
Dozent: Ewald Schäfer
www.itb-be
rlin.de
› 09.03. +
10.03.2015
Die weltweit
größte
Reisemesse
Horath
Stufe: 1
› 20.04. +
21.04.2015
Seminarhotel:
Familien-Hotel Hochwald
› 16.03.2015
Dozent: Karl-Heinz Kühnel
Busfahrt zur Pro Wein
Bad Dürkheim
Seminarhotel:
Gartenhotel Heusser
Dozent: Oliver Becker
Düsseldorf
PRO WEIN
Ab Bernkastel-Kues
je Pers. 25,- Euro
Anmeldung: Manfred Schmitz
- KV Bernkastel Wittlich
manfred@schmitz-mosel.de
Tel.: 0173 / 8734174
DEHOGA-REGIONALMEISTERSCHAFTEN
DER GASTGEWERBLICHEN AUSBILDUNGSBERUFE
Donnerstag
› 22.01.2015
Rhein/Hunsrück,
Ahr/Eifel Unter der Schirmherrschaft
von: Metro-Diehl´s-Deinhard
GBZ, Koblenz
Montag
12.01.2015 in der Pfalz
6 x Köche, 6 x Restaurantfach, 6 x Hotelfach
Sonntag
› 01.02.2015
Westerwald
Breidenbacher Hof,
Betzdorf
6 x Köche, 12 x Hotelfach
n
Fritz-Walter-Stadion FCK, Kaiserslauter
Dienstag
DIE GEWINNER
Hotelfach
Koch
1. Viktoria Dimitrov
(BASF SE René Bohn Hotel)
1. Nina Schüßler
(BASF SE René Bohn Hotel)
2. Johannes Barchet
(BASF SE René Bohn Hotel)
2. Fabian Borell
(Waldhaus Wilhelm)
3. Lorena Sturm
(Wohlfühlhotel Alte Rebschule)
3. Julian Weber
(Waldhotel Eisenberg)
16
16 GASTGEWERBE report 01|2015
Donnerstag
› 05.02.2015
Mosel
Unter der Schirmherrschaft
von: Wirt z GmbH
BBS Bernkastel-Kues
6 x Köche, 6 x Restaurantfach, 6 x Hotelfach
› 10.02.2015
Rheinhessen-Nahe
BBS Mainz
6 x Köche, 6 x Restaurantfach, 6 x Hotelfach
aktuell
DEHOGA handelt
Hotel-Sendetarif aus
Der DEHOGA und die Bundesvereinigung der Musikveranstalter haben mit der VG Media einen neuen Hotel-Sendetarif ausgehandelt. Der Tarif liegt demnach bei 6 Euro
pro Zimmer und Jahr und ist für fünf Jahre, bis 2019,
festgeschrieben.
Die Forderung der VG Media in Höhe
von 8,70 Euro pro Zimmer und Jahr ist
damit vom Tisch, ebenso, wie Nachforderungen für die Jahre 2012 und 2013.
Zudem wurde zwischen den Verhandlungspartnern eine interimistische Vereinbarung für die
Vergütung für die öffentlichen Wiedergaben urheberrechtlich geschützter Werke in Radio und
TV geschlossen. Ab dem 1. Januar 2015 wird
die VG Media demnach auf die jeweiligen Gema-TV-Tarife einen Zuschlag für Verbandsmitglieder von 20 Prozent (Nichtmitglieder 25 Prozent)
sowie auf die jeweiligen Gema-Radio-Tarife einen
Zuschlag in Höhe von 12 Prozent (Nichtmitglieder 15 Prozent) erheben. Das Inkasso wird von
der Gema durchgeführt. Für Verbandsmitglieder
konnten damit deutlich höhere Forderungen und
insbesondere Nachforderungen für die letzten
zwei Jahre abgewehrt werden, so der DEHOGA.
Nichtmitglieder müssten hingegen mit entsprechenden Nachforderungen rechnen.
Der DEHOGA hat sich eine gerichtliche Klärung
ausdrücklich vorbehalten. „Wir haben eine interimistische Vereinbarung abgeschlossen, um
jetzt größeren Schaden, wie Nachzahlungen für
die Jahre 2013 und 2014, für die Branche abzuwehren", erläutert Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA Bundesverbands.
Bereits 2013 hatte der Verband sich deswegen
an das Deutsche Patent- und Markenamt gewandt. „Eine abschließendes Prüfungsergebnis
steht noch aus. Insbesondere geht es um den
Umfang der Rechte, die die VG Media geltend
macht und wie diese im Verhältnis zu den bestehenden Tarifen mit Gema, GVL und VG Wort
stehen", so Hartges. „Sobald das Prüfungsergebnis des DPMA vorliegt, werden wir sorgfältig die
Erfolgsaussichten einer Klage prüfen.“
GASTGEWERBE report 01|2015 17
service
Mitten drin ... in Rheinland-Pfalz
die DEHOGA Landesgeschäftsstelle
Wir sind für Sie da!
Zentrale Dienste, Mitgliederbetreuung, Kreisverbände
Nicole Cartarius
Tel.: 0671 / 2983272-16
cartarius@dehoga-rlp.de
Silvia Leidinger
Tel.: 0671 / 2983272-33
leidinger@dehoga-rlp.de
Stefanie Schäfer
Tel.: 0671 / 2983272-0
schaefer@dehoga-rlp.de
Andrea Wachowiak
Tel.: 0671 / 2983272-18
wachowiak@dehoga-rlp.de
Nicole Madjidi
Tel.: 0671 / 2983272-23
madjidi@dehoga-rlp.de
Bad Kreuznach
Präsident
Assistenz und Lobbyarbeit
Gereon Haumann
Tel.: 0671 / 2983272-12
Mobil: 0171 / 8919100
haumann@dehoga-rlp.de
Brückes 18, 55545 Bad Kreuznach
Tel. 0671 / 2983272-0, Fax -20
Anke Dilewski
Tel.: 0671 / 2983272-12
dilewski@dehoga-rlp.de
Akademie & Bildung
Sonja Mohns
Tel.: 0671 / 2983272-14
mohns@dehoga-rlp.de
info@dehoga-rlp.de
www.dehoga-rlp.de
Veranstaltungsmanagement
Nina Fuchß
Tel.: 0671 / 2983272-15
fuchss@dehoga-rlp.de
Andrea Beunis
Tel.: 0671 / 2983272-11
beunis@dehoga-rlp.de
Jutta Hexamer
Tel.: 0671 / 2983272-19
hexamer@dehoga-rlp.de
Haiko Kumb
Tel.: 0671 / 2983272-93
kumb@dehoga-rlp.de
Marketing & Vertrieb
Tanja Herche
Tel.: 0671 / 2983272-17
herche@dehoga-rlp.de
18 GASTGEWERBE report 01|2015
In eigener Sache:
Präsidium DEHOGA
Rheinland-Pfalz e.V.
für Sie vor Ort.
organigramm
Gereon Haumann
Präsident
Bad Kreuznach
Tel.: 0671 / 2983272-12
Alle unter einem Dach
Das Präsidium hatte im Frühsommer 2014 beschlossen, die eigene Immobilie in
Koblenz zu verkaufen und die angemieteten Geschäftsräume in Kaiserslautern
zu kündigen, um erhebliche betriebswirtschaftliche Kostenvorteile zu realisieren.
Auf dem Delegiertentag im Oktober 2014 wurden diese Veränderungen im
Kontext des Neubaus des Dienstleistungszentrums offen und transparent kommuniziert, mit dem Ziel spätestens mit der Fertigstellung des neuen Dienstleistungszentrums in Bad Kreuznach alle Mitarbeiter zusammen zu führen. Beim
Delegiertentag gab es hierzu eine breite Unterstützung. Die Anregung aus dem
Delegiertentag, anstelle kostspieliger Zwischenlösungen eine sofortige Zusammenführung der Mitarbeiter an einem Standort herbeizuführen, hat das Präsidium zum Jahresende umgesetzt. Ab sofort stehen allen DEHOGA-Mitgliedern
alle Mitarbeiter je nach Ihren persönlichen und fachlichen Qualifikationen im
DEHOGA-Zentrum in Bad Kreuznach zur Verfügung.
Rechtsberatung, Sozietät Bietmann
Prof. Dr. Rolf Bietmann
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht
Tel.: 0671 / 928958-27
Eberhard Barth
Ehrenpräsident
FAVORITE parkhotel, Mainz
Tel.: 06131 / 8015409
Lothar Weinand
Vizepräsident
Kamp-Bornhofen
Tel.: 06773 / 9380
Alf Schulz
Vizepräsident
Hotel Bremerhof, Kaiserslautern
Tel.: 0631 / 31632-0
Jürgen Hammer
Schatzmeister
Mainz
Tel.: 06131 / 603360
Boris Maskow
Rechtsanwalt
Tel.: 0671 / 2983272-26
Marion Wenzel
Beisitzer
Avenida Hotelbetriebs-GmbH,
Bad Neuenahr-Ahrweiler
Tel.: 02641 / 3366
cbg GmbH
Unternehmensberatung,
Betriebsberatung und Sachverständigenbüro
Michael Helling
Beisitzer
Berghotel Rheinblick, Bendorf/Rhein
Tel.: 0179 / 1462904
Karlheinz Kühnel
Tel.: 0671 / 84040-0
info@cbg-gmbh.com
Thomas Langhauser
Beisitzer
Gutshof Ziegelhütte, Edenkoben
Tel.: 06323 / 9498-0
Ewald Schäfer
Tel.: 0671 / 84040-0
info@cbg-gmbh.com
Hans-Joachim Mehlhorn
Beisitzer
Diehls Hotel, Koblenz
Tel.: 0261 / 9707-0
GASTGEWERBE report 01|2015 19
mitgliederwerbung
Dehoga!
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EIN STARKER VERBAND
Ihr verlässlicher Partner im Gastgewerbe
– Hotellerie und Gastronomie in Rheinland-Pfalz
EINE STARKE GEMEINSCHAFT
Im DEHOGA Rheinland-Pfalz e. V. sind derzeit rund 5.000 Mitgliedsbetriebe aus dem Gastgewerbe organisiert. Diese starke
Basis bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Vertretung der Interessen einer Branche, die nach dem öffentlichen Dienst
der größte Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz ist. Informationen und Serviceleistungen für unsere Mitglieder:
Wir sind für Sie da!
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Der DEHOGA ist für Sie da, wenn es darum geht, Ihre Interessen
als Unternehmer zu vertreten. Wir sind Ihre Branchenvertreter
gegenüber der Politik. Sachkundig und kompetent vertreten wir
die Anliegen unserer Branche gegenüber Bund, Ländern und
Gemeinden, bei Gesprächen mit den politisch Verantwortlichen,
bei Einbringung der Interessen des Hotel- und Gastgewerbes,
bei der Durchsetzung von Forderungen bei Behörden.
Wir schaffen Erfolge: Reduzierung der Mehrwertsteuer
von 19 % auf 7 % auf Beherbungsleistungen | Ausweitung der
Außengastronomiezeiten seit 1.4.2011 | Erhebliche GEZEntlastung für Hotels ab 2013 | Verhinderung der Einführung
flächendeckender Bettensteuern und Kulturabgaben
Für Profis – und solche die es werden wollen
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Aka ie
Als Unternehmer haben Sie viele Herausforderungen zu meistern. Deshalb ist es unbedingt notwendig, sich selbst und die
Mitarbeiter kontinuierlich weiter zu qualifizieren. Als Mitglied
des DEHOGA Rheinland-Pfalz haben Sie die Möglichkeit der
Teilnahme an vergünstigten Seminaren.
Ihr gutes Recht
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Bera ng
Als Mitglied haben Sie Anspruch auf eine betriebsbezogene juristische Beratung. Hierfür stehen Ihnen kompetente
Juristen zur Seite. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um
Arbeits-, Pacht- oder Bierlieferverträge etc. handelt.
Bis zu 3.000 € gespart
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Mehr als ein Dutzend Sparvorteile bei renommierten
Partnern warten auf Sie!
MITGLIEDER WERBEN MITGLIEDER
Nach Beitragszahlung des Neumitgliedes erhält das werbende
Mitglied die Hälfte des Jahresbeitrages als Benefit.
Mehr dazu auf www.dehoga-rlp.de
20 GASTGEWERBE report 01|2015
Kompetente Ansprechpartner
in der Landesgeschäftsstelle Bad Kreuznach
Monatliches Mitgliedermagazin
DEHOGA-Compact – wöchentlicher Newsletter
(Gesetzesänderungen, Gerichtsurteile, Wissenswertes)
Rundum-Service im Mitgliederportal unter www.dehoga-rlp.de
und www.dehoga-zentrum.de mit umfassendem Materialdienst
(über 130 Vorlagen und Downloads)
Teilnahme an Aktionstagen, Fachveranstaltungen
und Kooperationsbörsen
Teilnahme an Projekten oder Zertifizierungen
(z. B. Hotelzertifizierung, Umweltcheck oder Energiesparkampagne)
Fachbroschüren
(z. B. Allergeninformation, Mindestlohn Compact)
Kostengünstige Spezialbroschüren
(z. B. Existenzgründung im Gastgewerbe, Wegweiser für Ausbilder)
akademie der gastlichkeit
Seminare
Februar | März 2015
[ Seminare im Februar ]
1 05.02.2015 Allergenkennzeichnung in der Gastronomie
2 09.02.2015HACCP-Lebensmittelhygiene
3 10.02.2015
Die 5 Bausteine einer erfolgreichen Speisenkarte
4 18.02.2015Spielsuchtprävention
5 23.02.2015
Presse & Öffentlichkeitsarbeit für Unternehmer
6 26.02.2015
Wider dem Fachkräftemangel
– ein Hoch auf die richtige Suche und Bindung
[ Seminare im März]
7 03.03.2015
Gekonnt verkaufen im Restaurant
oder in der Reservierung
8 04.03.2015
Reklamationen souverän bearbeiten
9 09.03.2015HACCP-Lebensmittelhygiene
10 23.03.2015Preiskalkulation
– der Schlüssel zu größerem Erfolg
11 25.03.2015
Allergenkennzeichnung in der Gastronomie
im DEHOGA Zentrum, Brückes 18, 55545 Bad Kreuznach
1 05.02.2015
11 25.03.2015
Allergenkennzeichnung in der Gastronomie
Mindestteilnehmerzahl: 10
Basiswissen Lebensmittel-Allergien | Abgrenzung zu Intoleranz und Zöliakie | Allergen-Information, die Lebensmittelinformationsverordnung |
rechtliche Hintergründe | Allergenarme Speisen-Zubereitung | Speisenkarten-Gestaltung – praktische Beispiele | Kommunikation mit dem Gast
Referent Andrea Hiller, Allergologie VDD + DAAB, Böbingen | Zeiten 10.00 bis 17.00 Uhr | Kosten 139,00 € inkl. MwSt. für DEHOGA-Mitglieder, 199,00 € inkl. MwSt.
für Nicht-DEHOGA-Mitglieder, Seminarverpflegung (Kaffeepause, Mittagessen und Getränke) und Teilnahmezertifikat
2 09.02.2015
9 09.03.2015
Lebensmittelhygiene, Arbeitssicherheit und Dokumentationspflicht
im Gastgewerbe – Praktische Umsetzung im Betrieb
Mindestteilnehmerzahl: 10
Es wird ein hoher Qualitätsstandard für die Betriebe sichergestellt und eignet sich für Betriebsinhaber, leitende Angestellte, Servicepersonal.
Referent Thomas Zydeck | Zeiten 10.00 bis 17.00 Uhr | Kosten 99,00 € inkl. MwSt. für DEHOGA-Mitglieder, 149,00 € inkl. MwSt. für Nicht-DEHOGA-Mitglieder,
Seminarverpflegung (Kaffeepause, Mittagessen und Getränke) und Teilnahmezertifikat
3 10.02.2015
Die 5 Bausteine einer erfolgreichen Speisenkarte
Mindestteilnehmerzahl: 10
Die Speisekarte ist ein Instrument mit dem Umsätze und Gewinne des Betriebes entscheidend verbessert werden können – und das mit
geringem finanziellen Aufwand. Im Rahmen des Seminars lernen Sie die 5 Bausteine einer erfolgreichen Speisenkarte kennen.
Referent Karl-Heinz Kühnel, cbg | Zeiten 9.30 bis 17.00 Uhr | Kosten 159,00 € inkl. MwSt. für DEHOGA-Mitglieder,
199,00 € inkl. MwSt. für Nicht-DEHOGA-Mitglieder, Seminarverpflegung (Kaffeepause, Mittagessen und Getränke) und Teilnahmezertifikat
GASTGEWERBE report 01|2015 21
akademie
4 18.02.2015
Spielsuchtpräventionsschulung – Mit uns werden Ihre Maßnahmen kein Glücksspiel
max. Teilnehmerzahl: 15
Mit Inkrafttreten des neuen Landesglücksspielgesetzes vom 22.06.2012 unterliegen seit dem 01.07.2012 auch Gaststätten, in denen Geldspielgeräte aufgestellt sind, erstmals den glücksspielrechtlichen Bestimmungen. Diese fordern auch von Ihnen spezielle Maßnahmen zur
Vorbeugung von schädlichen Auswirkungen des Glücksspiels.
Referent Johannes Bollingerfehr, Stella Schoo Consulting, Hazelnut Consulting | Zeiten 9.30 bis 16.30 Uhr | Kosten 139,00 € inkl. MwSt. für DEHOGA-
Mitglieder, 199,00 € inkl. MwSt. für Nicht-DEHOGA-Mitglieder, Seminarverpflegung (Kaffeepause, Mittagessen und Getränke) und Teilnahmezertifikat
5 23.02.2015
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Unternehmer
Mindestteilnehmerzahl: 10
Wie gehe ich als Unternehmer mit Presse und Öffentlichkeitsarbeit für mein Unternehmen und mich selbst um? Was kann ich sagen, und
was besser nicht?
Referentin Andrea Wohlfart | Zeiten 13.00 bis 17.00 Uhr | Kosten 69,00 € inkl. MwSt. für DEHOGA-Mitglieder, 99,00 € inkl. MwSt. für Nicht-DEHOGA-
Mitglieder, Seminarverpflegung (Kaffeepause und Getränke)
6 26.02.2015 Wider dem Fachkräftemangel –
damit Sie auch in Zukunft wissen, wer sich um Ihre Gäste kümmert
Mindestteilnehmerzahl: 10
In diesem Seminar werden Sie eine veränderte Einstellung zu Mitarbeitern kennenlernen, neue Wege entwickeln und damit der Konkurrenz
in der Suche um gute Arbeitskräfte einen guten Schritt voraus sein.
Referent Anke von Skerst, Training Schulung und Beratung | Zeiten 9.00 – 13.30 Uhr | Kosten 69,00 € inkl. MwSt. für DEHOGA-Mitglieder,
99,00 € inkl. MwSt. für Nicht-DEHOGA-Mitglieder, Seminarverpflegung (Kaffeepause und Getränke) und Teilnahmezertifikat
7 03.03.2015
Gekonnt verkaufen im Restaurant oder in der Reservierung
Mindestteilnehmerzahl: 10
Jeder Mitarbeiter ist Verkäufer – auch im Restaurant. Sie erkennen die Bedürfnisse Ihrer Gäste und betreuen sie so, dass diese sich wohl fühlen.
Darüber hinaus setzen Sie geschickt die richtigen Worte, Gesten und die entsprechende Körpersprache ein, um sie von Ihren Produkten zu
überzeugen und ggf. den durchschnittlichen Bon erhöhen.
Referent Renate Stolle, Stolle Training & Consulting | Zeiten 9.30 bis 16.30 Uhr | Kosten 159,00 € inkl. MwSt. für DEHOGA-Mitglieder,
199,00 € inkl. MwSt. für Nicht-DEHOGA-Mitglieder, Seminarverpflegung (Kaffeepause, Mittagessen und Getränke) und Teilnahmezertifikat
8 04.03.2015
Reklamationen souverän bearbeiten
Mindestteilnehmerzahl: 10
Kundenbindung durch professionelles Reklamationsmanagement: Jede Beschwerde stellt eine Chance dar – nutzen Sie sie und verinnerlichen
Sie diese Denkhaltung zukünftig in Ihrem Betrieb. Aufgabe wird sein, Reklamationen als Basis für Verbesserungen einzusetzen.
Referent Renate Stolle, Stolle Training & Consulting | Zeiten 9.30 bis 17.00 Uhr | Kosten 159,00 € inkl. MwSt. für DEHOGA-Mitglieder,
199,00 € inkl. MwSt. für Nicht-DEHOGA-Mitglieder, Seminarverpflegung (Kaffeepause, Mittagessen und Getränke) und Teilnahmezertifikat
9 23.03.2015
Preiskalkulation – Der Schlüssel zu größerem Erfolg
Mindestteilnehmerzahl: 10
Die richtige Kalkulation von Speisen und Getränken bzw. die Findung des marktgerechten Preises ist immer noch einer der wichtigsten
Ansatzpunkte zur Erzielung eines betriebswirtschaftlich zufriedenstellenden Gewinns.
Referent Karl-Heinz Kühnel, cbg | Zeiten 9.30 bis 16.30 Uhr | Kosten 159,00 € inkl. MwSt. für DEHOGA-Mitglieder,
199,00 € inkl. MwSt. für Nicht-DEHOGA-Mitglieder, Seminarverpflegung (Kaffeepause, Mittagessen und Getränke) und Teilnahmezertifikat
Anmeldeformular
Fax
Seminar (bitte ankreuzen)
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0671.298 32 72-20
E-Mail
info@dehoga-zentrum.de
Wenn Sie Mitglied sind, tragen Sie bitte hier Ihre Mitgliedsnummer ein:
5
6
Betrieb, Name, Vorname
Straße, PLZ / Ort
Telefon, Fax, E-Mail
Datum, Unterschrift
22 GASTGEWERBE report 01|2015
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10
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Mitgliedsnummer
Ich bin kein Mitglied
ausbildung & karriere
Planmäßig ausbilden im Kleinbetrieb
Informations- und Arbeitsmaterialien zur Planung und Umsetzung der Berufsausbildung
Die Ausbildungsbeteiligung von Kleinbetrieben ist in den
letzten Jahren zurückgegangen. Um dem entgegenzuwirken
und den Unternehmen Unterstützung und Orientierung zu
geben, bietet das Internet-Portal „foraus.de“ des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) praxisnahe Informations- und
Arbeitsmaterialien zur Planung und Umsetzung der Berufsausbildung an. „Planmäßig ausbilden im Kleinbetrieb“ zeigt
in vier Modulen, wie kleine Betriebe, die hauptsächlich in
laufenden Arbeits- und Geschäftsprozessen im unmittelbaren Kundenkontakt ausbilden, dies als Vorteil für eine gute
Ausbildung nutzen können. „Ausbildungsplan erstellen“,
„Mit einem Lernpass ausbilden“, „Mit Lernbögen aktivierend
anleiten“ und „Mit Arbeitsaufträgen motivieren“ sind die
Themen, zu denen PDF-Dokumente und Lernbögen heruntergeladen werden können.
Fast die Hälfte aller Ausbildungsverhältnisse findet man
in kleineren und Kleinstbetrieben mit weniger als 20 Beschäftigten. Sie unterscheiden sich in wichtigen Merkmalen
von größeren Unternehmen oder Großbetrieben. So ist das
Durchlaufen verschiedener Stationen und Arbeitsbereiche
innerhalb des Betriebes anders strukturiert, Auszubildende
lernen in diesen Betrieben durch ihre Mitarbeit früher umfassendere Arbeitsabläufe kennen, sie haben eher Kontakt zu
Kunden und werden früh mit verantwortungsvollen Aufgaben betraut. Um diesen Unternehmen die Entscheidung für
eine Ausbildung zu erleichtern und sie dabei zu unterstützen,
gehen die neuen online-Angebote des BIBB-Portals „foraus.
de“ auf eine Vielzahl konkreter Fragen ein und geben praktische Ratschläge und Orientierung.
So bietet der Baustein „Ausbildungsplan erstellen“ konkrete
Hilfen zu Fragen wie: Welcher rechtliche Rahmen besteht
für die betriebliche Ausbildung? Was sind die Grundlagen
für die Ausbildungsplanung und wie erstelle ich einen Ausbildungsplan? Das Modul „Lernpass“ informiert unter anderem darüber, warum ein Lernpass sinnvoll ist und wie
er erstellt, ausgestaltet und kontrolliert werden kann. Im
Informationsteil „Lernbögen“ stehen Tipps zu deren Einsatz
und vier Varianten für unterschiedliche Arbeitsaufträge zum
Download zur Verfügung. Der Baustein „Arbeitsaufträge“
erläutert schließlich, wie ein Arbeitsauftrag besonders lernwirksam gestaltet, Erfolgserlebnisse für Azubis gefördert
und mit Fehlern am besten umgegangen werden kann.
GASTGEWERBE report 01|2015 23
ausbildung & karriere
DIE TEILNAHME AN DER
ONLINE-BEFRAGUNG IST
AB SOFORT MÖGLICH:
Ausbilder
www.personalstudie.de
Schüler und Azubis
www.ausbildungsstudie.de
JETZT MITMACHEN:
Studie rund um
die Ausbildung
Wie finden Ausbildungsbetriebe und Ausbildungswillige zueinander? Wie präsentieren sich Unternehmen aus dem
Gastgewerbe möglichen Bewerbern und was wünschen sich
Schülerinnen und Schüler von ihren Chefs? Fragen wie diesen
geht die bundesweite Studie „Azubi-Recruitingtrends“ nach,
die von U-Form Testsysteme (Solingen) initiiert und organisiert
und von der AHGZ als Medienpartner unterstützt wird.
Grundlage der Studie sind zwei verschiedene Online-Befragungen, eine für Ausbildungsverantwortliche, eine für Schüler und
Azubis. Danach erfolgt die Auswertung, für deren wissenschaftliche Begleitung – wie in den Vorjahren – Professor Daniela
Eisele von der HSBA Hamburg School of Business Administration gewonnen werden konnte. Erste Ergebnisse liegen im
März kommenden Jahres vor. Die branchenspezifische Ausgabe
„Hotel und Gastronomie“ gibt es dann im Mai 2015.
Ausbildungsverantwortliche finden den Fragebogen unter
www.personalstudie.de. Die Teilnehmer erhalten auf Wunsch
eine kostenlose Zusammenfassung der Studie. Schüler und Azubis, die unter www.ausbildungsstudie.de mitmachen, können
eine GoPro-Kamera mit Zubehör gewinnen, außerdem mobile
Ladegräte für Smartphone und Tablet, iPod Shuffles und Amazon-Gutscheine.
Quelle: AHGZ
24 GASTGEWERBE report 01|2015
Machen Sie Karriere
als Profi-Gastgeber
Vielfältig und voller Perspektiven
Hotellerie und Gastronomie sind Jobmotoren in Deutschland und Europa. Urlaub in Deutschland wird immer beliebter
und auch Geschäftsreisen befinden sich im Aufwind. Da werden
motivierte Mitarbeiter gebraucht und geschätzt. Ein sicherer Arbeitsplatz und beste Aufstiegschancen also für Fachkräfte, die
Spaß daran haben, mit und für Menschen zu arbeiten – egal ob
vor oder hinter den Kulissen. Knapp 1,8 Millionen Beschäftigte
und rund 63.000 Auszubildende sprechen eine deutliche Sprache.
In jungen Jahren vom Azubi zum Küchenchef, zum Hoteldirektor
oder in die erfolgreiche Selbständigkeit – kein ungewöhnlicher
Weg in der Branche der Gastlichkeit. Wer zum professionellen
Gastgeber ausgebildet wurde, leistungsbereit und aufgeschlossen
ist, dem stehen die Türen auf der ganzen Welt offen.
Einsteigen. Aufsteigen. Wir freuen uns auf Sie!
Der Weg: Die richtige Berufswahl, persönliches Engagement
und eine umsichtige Karriereplanung.
Die Voraussetzungen für Erfolg: In erster Linie Einsatzbereitschaft und Flexibilität, Team- und Kommunikationsfähigkeit,
Freundlichkeit und Zuverlässigkeit. Alles andere kann man lernen.
Die beste Basis: Eine duale Ausbildung in einem der sechs
gastgewerblichen Ausbildungsberufe.
Informationen darüber
INFORMIEREN
und über die AlternaSTARTEN
AUFSTEIGEN
tiven finden Sie in der
Broschüre „Informieren
– Starten – Aufsteigen. ^rp_fiarkd=rka=h^oofbob=fk=elqbiibofb=rka=d^pqolkljfb
Ausbildung und Karriere in Hotellerie und Gastronomie“.
Erhältlich ist diese Broschüre zum Download unter
www.dehoga-bundesverband.de/ausbildung-karriere/ oder
in gedruckter Form unter www.dehoga-shop.de.
markt & management
HRS Best-Price-Klausel
unzulässig.
Wieder mehr Entscheidungsfreiheit für die Hotellerie. Das Buchungsportal HRS scheitert
mit seiner Beschwerde gegen das Bundeskartellamt. Das Oberlandesgericht Düsseldorf erklärt die
Paritätsklauseln von HRS für klar wettbewerbswidrig. Damit darf HRS auch weiterhin von seinen
Hotelpartnern nicht mehr den „Besten Preis“ einfordern.
Mit solchen Vertragsklauseln hatte HRS seine Hotelpartner
über viele Jahre beispielsweise verpflichtet, nirgendwo günstigere Zimmerraten als auf dem Online-Portal anzubieten.
„Dies ist ein enorm wichtiger
Baustein zur Wiedererlangung der
unternehmerischen Entscheidungsfreiheit für die Hotellerie“,
begrüßt Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer
des Hotelverbandes Deutschland (IHA),
den Ausgang des Prozesses.
Mit seinem Beschluss vom 20. Dezember 2013 hatte das Bundeskartellamt die Forderung von HRS online wie offline nach den
immer besten Preisen, Verfügbarkeiten und Konditionen seiner
Hotelpartner als eindeutigen Verstoß gegen deutsches und europäisches Kartellrecht untersagt. HRS hat seit dem 1. März
2014 solche Meistbegünstigungs- oder Bestpreisklauseln in Verträgen mit Hotels in Deutschland nicht mehr anwenden dürfen
und gegen die Untersagungsverfügung Beschwerde beim OLG
Düsseldorf eingelegt. Der Hotelverband Deutschland (IHA) nahm
als Beigeladener des Verfahrens an den Verhandlungen teil. Parallel zum HRS-Verfahren vor dem OLG Düsseldorf ermittelt das
Bundeskartellamt auf Beschwerde des Hotelverbandes weiter in
Sachen Bestpreisklauseln von Booking.com und Expedia.
„Mit der heutigen Entscheidung des OLG Düsseldorf sehen
wir uns in unserer Rechtsauffassung vollumfänglich bestätigt, dass die von HRS und anderen Hotelbuchungsportalen
vertraglich auferlegten und in der betrieblichen Praxis mal
mehr, mal weniger offen gehandhabten Paritätsforderungen eklatante Wettbewerbsbehinderungen darstellen. Konkurrierende Vermittlungsportale sind ebenso rechtswidrig
behindert worden, wie der Direktvertrieb der Hotellerie“,
kommentiert Luthe.
Mit seiner Abstellungsverfügung hatte das deutsche Bundeskartellamt juristisch weitgehend unerschlossenes Terrain
betreten. Entsprechend groß ist auch das Interesse anderer
europäischer Kartellbehörden, die ebenfalls Ermittlungen
gegen Meistbegünstigungsklauseln in den Hotelverträgen
von Buchungsportalen eingeleitet haben, am Prozess vor
dem OLG Düsseldorf gewesen. „Wir sind zuversichtlich, dass
die vom OLG Düsseldorf getroffenen Feststellungen auch für
weitere anhängige Kartellverfahren in Deutschland und in
ganz Europa richtungsweisend sein werden. Meistbegünstigungsklauseln werden generell aus dem Geschäftsverkehr
verbannt sein und auch nicht mit fadenscheinigen ‚Verpflichtungszusagen‘ durch die Hintertür wieder zugelassen werden können“, ordnet Luthe die internationale Bedeutung
des Urteils ein.
GASTGEWERBE report 01|2015 25
markt & management
Europäische Union kappt
Kreditkartengebühren
Das Europäische Parlament teilte mit, in den Trilog-Verhandlungen mit der Europäischen Kommission und dem Rat einen Durchbruch bei der Regulierung von Kartenzahlungen in Europa erzielt zu
haben. Danach werden die in den Kreditkartengebühren
enthaltenen Interbankenentgelte für grenzüberschreitende Zahlungen auf 0,2 Prozent des Wertes bei Debitkarten
und auf 0,3 Prozent bei allen Kreditkartentransaktionen
begrenzt. „Damit werden die Kreditkartengebühren von
MasterCard und VISA endlich spürbar sinken und einer
Deckelung unterworfen“, freut sich Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA). „Unser vor
mehr als 16 Jahren mit einer Beschwerde bei der EU-Kommission begonnene und eben nur scheinbar aussichtslose
verbandliche Kampf gegen überteuerte und einseitig diktierte Kreditkartenkonditionen war letztlich erfolgreich!“
Der nun gefundene Kompromiss muss noch vom Europäischen Parlament und vom EU-Ministerrat förmlich bestätigt
werden. Die Regulierung wird spätestens sechs Monate
nach Inkrafttreten der Verordnung greifen.
„Von großer Bedeutung für die Branche wird auch der Wegfall der ‚Honour-All-Cards-Rule‘
sein, die Hoteliers heute noch zwingt, alle Karten einer Marke unabhängig von den dadurch
verursachten Kosten anzunehmen“,
erläutert Fritz G. Dreesen. So wird zukünftig bei besonders teuren Corporate Cards, die von der Interbankenentgeltregulierung nicht erfasst sind, Händlern und Hoteliers gleichsam als Korrektiv eine Weiterbelastung der Kreditkartengebühr an den Kunden (‚Surcharging‘) ausdrücklich erlaubt.
26 GASTGEWERBE report 01|2015
kurz notiert
Rheinzug
Die Romantischer Rhein Tourismus GmbH hat ihren
Sitz nun in Koblenz. Nach 5 Jahren auf dem Loreleyplateau ist die Romantischer Rhein Tourismus GmbH jetzt
nach Koblenz umgezogen. Claudia Schwarz, Geschäftsführerin der Romantischer Rhein Tourismus GmbH freut sich
über die neuen Büroräume. „Wir sind gewachsen, haben
uns weiterentwickelt, neue Aufgaben übernommen und sind
nun in die geographische Mitte der Region, nach Koblenz,
zurückgekehrt“, so Schwarz.
Die touristische Regionalagentur ist für das touristische
Marketing der Region zwischen Rüdesheim und Bingen im
Süden sowie Remagen und Unkel im Norden zuständig.
Romantischer Rhein Tourismus GmbH
An der Königsbach 8, 56075 Koblenz
Tel.: 0261 / 973847-0, Fax: -14
info@romantischer-rhein.de
www.romantischer-rhein.de
www.facebook.com/romantischerrhein
Check-in Energieeffizienz:
Jetzt Sonderförderung
sichern
Neues Modellvorhaben unterstützt Hotels und Herbergen bei der Sicherung ihrer Zukunftsfähigkeit.
Viele Betreiber von Hotels und Herberger ziehen zu Beginn
des neuen Geschäftsjahres Bilanz und erkennen dann häufig, wie stark der hohe Energieverbrauch ihr Unternehmen
belastet. Zugleich steigt nach einer aktuellen Umfrage des
Umweltbundesministeriums die Nachfrage nach nachhaltigen und umweltfreundlichen Urlaubs- und Übernachtungsangeboten. Genau hier setzt das neue Modellvorhaben „Check-in Energieeffizienz: Ein dena-Modellvorhaben
zur Energieoptimierung in Hotels und Herbergen“ an, um
Energieeffizienzpotenziale aufzuzeigen und Hotels und Herbergen energetisch fit für die Zukunft zu machen. Eigentümer von Hotels und Herbergen können sich noch bis Ende
Februar 2015 unter www.check-in-energieeffizienz.de
für die Teilnahme bewerben – und profitieren dabei von einer besonders attraktiven Förderung.
An dem Modellvorhaben können bis zu 30 Sanierungsprojekte unterschiedlicher Unternehmensstruktur teilnehmen – von der einfachen
Herberge bis zum 5-Sterne-Hotel. Nach Aufnahme in das Modellvorhaben erhält jeder Teilnehmer eine umfassende Energieberatung.
Dabei wird ein Sanierungsfahrplan erstellt, der den Weg zur effizienten Unterkunft für die nächsten Jahre skizziert. Die Energieberatung
wird mit 80 Prozent der Beratungskosten gefördert, maximal mit 8.000 Euro. Im Anschluss starten die Eigentümer mit der Umsetzung
einer oder mehrerer der empfohlenen Maßnahmen.
GASTGEWERBE report 01|2015 27
food & beverage
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Deutsches Weininstitut
macht Sie
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Das Deutsche Weininstitut bietet als Marketingorganisation für den deutschen Wein auch weiterführende Fachseminare für Mitarbeiter in der
Gastronomie an – so unter anderem das Seminar
„Anerkannter Berater für deutschen Wein“, ein
Basisseminar für alle Mitarbeiter im Umgang mit
Wein. Es geht dabei unter anderem um Anbaugebiete, Rebsorten, Qualitätsnormen und die Harmonie von Wein und Speisen. Das Seminar findet
2015 insgesamt 10 Mal in Ingelheim statt. Darüber
hinaus gibt es Einzeltermine in München, Hamburg
und Berlin. Es dauert jeweils anderthalb Tage und
kostet 150 Euro (für Auszubildende gilt ein Sonderpreis von 135 Euro).
Interessenten wenden sich bitte direkt an:
Deutsches Weininstitut GmbH, Aus- und Weiterbildung
Gutenbergplatz 3-5, 55116 Mainz
Tel.: 06131 / 2829-47, Fax: -60
kirstin.denzer@deutscheweine.de
www.deutscheweine.de
28 GASTGEWERBE report 01|2015
buchtipp
Weinjahrgang 2014
Ein Blick in die deutschen
Anbaugebiete
Der Jahrgang 2014 stellte die Winzer im Weinberg
vor viele Herausforderungen, die sie dank schlagkräftiger Lese und guter Selektion hervorragend
gemeistert haben. Wie das Deutsche Weininstitut
(DWI) betont, können sich die Weinfreunde auf
harmonisch frische Tropfen des neuen Jahrgangs
freuen, die mit ihrer überwiegend leichteren Art
am Puls der Zeit liegen.
Aber auch hochreife Trauben für gehaltvolle
Menüweine und für edelsüße Spezialitäten seien
geerntet worden. Die Chancen für Eisweine dürften in diesem Jahr allerdings eher gering sein.
Mit insgesamt 9,3 Millionen Hektolitern liegt die
bundesweit erwartete Erntemenge elf Prozent über
der des Vorjahres und übertrifft leicht das Zehnjahresmittel von knapp 9,2 Millionen Hektolitern. Das
sorgt auch auf der Preisfront für Beruhigung. Alles
in allem präsentiert sich 2014 als ein marktgerechter Jahrgang, der viel Genuss verspricht.
tipp
Hermann Scherer
hält am 19. März
einen Vortrag in
Mülheim/Mosel
Jenseits vom Mittelmaß.
Unternehmenserfolge im
Verdrängungswettbewerb.
von Hermann Scherer
Viele Unternehmen versinken im Mittelmaß: Sie bieten das, was andere
auch bieten. Doch auf den dicht besetzten Märkten von heute genügt
das nicht mehr. Durchschnittsprodukte zu Durchschnittspreisen führen
im Verdrängungswettbewerb geradewegs ins Abseits. Hermann Scherer
zeigt die Wege aus der „toten Mitte“. Karten zur Veranstaltung unter
www.ticket-regional.de
Public Relations für Hotels
Praxishandbuch für erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit
von Jana Kaminski
Ein Ratgeber, der auf die wichtigsten Fragen rund um die Unternehmenskommunikation von Hotelbetrieben kompakte Antworten gibt.
Gastronomie- & Hoteldesign
Farben Formen Emotionen
von Hanna Raißle
In jeder Gastronomieform, ob Traditionswirtshaus, Sternerestaurant, Szenegastronomie oder Kneipe gibt es die extrem Erfolgreichen und die, die
nicht verstehen, weshalb es ihnen nicht gelingt, Gäste in ihr Lokal zu locken.
Und das, obwohl Küche und Service eventuell sogar vergleichbar sind. Es
ist das Ambiente, das hier häufig eine entscheidende Rolle spielt. Autorin
Hanna Raißle ist deutschlandweit als Ambiente-Coach in Gastronomie und
Hotellerie tätig. In ihrem Buch demonstriert sie ganz bildlich wie sich mit
Ästhetik, Psychologie und Ergonomie Räume schaffen und verändern lassen.
GASTGEWERBE report 01|2015 29
marketing & kommunikation
© racamani - Fotolia.com
ACHTUNG!
Ab 01.01.2015 gilt das neue Mindestlohngesetz. Es soll Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor
unangemessen niedrigen Löhnen schützen. Das Gesetz wird in der Praxis allerdings neue Fragen aufwerfen. Mit der einfachen Aussage, die aktuelle Höhe des Mindestlohnes betrage 8,50 Euro brutto
– je Zeitstunde – ist es nicht getan.
D
er gesetzliche Mindestlohn gilt für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Nicht erfasst werden
Auszubildende und Praktikanten, die im Rahmen
ihres Studiums bzw. ihrer Ausbildung eine Praktikantentätigkeit von bis zu drei Monaten ausüben. Gleiches gilt bei
Neueinstellungen von Langzeitarbeitslosen (mindestens ein
Jahr) in den ersten sechs Monaten ihrer Beschäftigung.
Jährliche Anpassung
In einigen Branchen existieren Tarifverträge, die Löhne unterhalb des Mindestlohnes festschreiben. Diese Tarifverträge, die vielfach einfache Arbeiten erfassen, gelten fort
und werden durch den gesetzlichen Mindestlohn erst zum
31.12.2016 abgelöst.
Der gesetzliche Mindestlohn wird der wirtschaftlichen Entwicklung fortlaufend angepasst. Das Gesetz sieht die Einrichtung einer Mindestlohnkommission vor. Diese wird über
eine Anpassung der Höhe des Mindestlohns erstmals bis
zum 10.06.2017 mit Wirkung zum 01.01.2018 beschließen.
Danach erfolgt eine jährliche Anpassung des Mindestlohns.
Auf den Lohn anrechnen
Ungeklärt ist die Frage, welche Vergütungsbestandteile auf
den Mindestlohn angerechnet werden. Dies betrifft z. B. Zu30 GASTGEWERBE report 01|2015
schläge bei Sonn- und Feiertagsarbeit, Nacht- und Schichtarbeit oder Überstunden. Eine Anrechnung von Sonderzahlungen auf die Höhe des Mindestlohnes dürfte nur dann
zulässig sein, wenn die Zuschläge ihrem Zweck nach die
Arbeitsleistung des Arbeitnehmers und nicht Betriebstreue
o. ä. entgelten sollen. Steuer- und beitragsfreie Zuschläge
für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit, Fahrtkostenzuschüsse zu den Aufwendungen des Arbeitnehmers für
Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, die pauschal
mit 15 % versteuert werden und Beiträge zur Direktversicherungen und Gruppenunfallversicherungen, die pauschal
mit 20 % versteuert werden, bleiben bei Bestimmung des
Mindestlohns außer Betracht. Sie sind nicht anrechnungsfähig. Die Arbeitsgerichte werden dies konkretisieren müssen.
Die 450-Euro-Grenze
Der Mindestlohn wirkt sich insbesondere bei den Minijobs aus, da in vielen Fällen ab dem 01.01.2015 die Entgeltgrenze von 450,- Euro pro Monat überschritten wird.
Die „450,- Euro-Grenze“ muss die Zahlung des Mindestlohnes berücksichtigen. Der Gesetzgeber sieht insoweit
eine zwingende Aufzeichnungspflicht für Arbeitgeber vor.
Aufzuzeichnen sind Beginn, Dauer und Ende der täglichen
Arbeitszeit. Die Aufzeichnungen müssen mindestens zwei
Jahre lang aufbewahrt werden. Diese Pflicht betrifft alle
recht & steuer
kontakt
Bietmann – Rechtsanwälte
Prof. Dr. Rolf Bietmann
Rechtsanwalt und
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Brückes 18, 55545 Bad Kreuznach
Tel.: 0671 / 928958-27
bad-kreuznach@bietmann.eu
www.bietmann.eu
Partner
DEHOGA
Zentrum
Rheinland-Pfalz
Arbeitgeber und wird sich insbesondere im Bereich der Hotellerie und Gastronomie auswirken. Die Beschäftigung von
Minijobbern, die in der Branche vielfach praktiziert wird,
muss auf eine neue dem Mindestlohngesetz entsprechende
Grundlage gestellt werden. Auch die Dokumentationspflicht
darf nicht vernachlässigt werden. Der Arbeitgeber muss über
einen Zeitraum von zwei Jahren nachweisen können, dass
die bei ihm tätigen Minijobber den Mindestlohn erhalten
haben.
Verschärfte Kontrollen
Der Gesetzgeber sieht weitreichende Kontrollen vor. Die Einhaltung des Mindestlohns wird durch die „Finanzkontrolle
Schwarzarbeit“ beim Zoll überwacht. Die Bundesregierung
will etwa 1.600 Stellen zur Kontrolle des Mindestlohngesetzes schaffen. Alle Arbeitgeber, auch die in privaten
Haushalten, müssen sich auf verschärfte Kontrollen und bei
Verstößen auf harte Strafen ab dem 01.01.2015 einstellen.
Vorgesehen sind Höchststrafen bis zu 500.000 Euro, im
Übrigen wird bei Fehlverhalten unverzüglich ein beachtliches
Ordnungsgeld verhängt. Bei eklatanten Verstößen werden
unter Umständen Strafverfahren wegen Lohnwucher oder
Hinterziehung von Sozialversicherungsbeiträgen anhängig
gemacht. Wer im Rahmen einer Außenprüfung der Lohnsteuer oder Sozialversicherungsträger auffällt, muss mit beachtlichen Nachforderungen bei Sozialversicherungsbeiträgen rechnen. Die Ansprüche der Sozialversicherungsträger
verjähren erst nach 30 Jahren.
Haftung für Subunternehmer
Arbeitgeber, die Subunternehmer beschäftigen, müssen
sicherstellen, dass auch diese den Mindestlohn bezahlen.
Der Arbeitgeber haftet mithin für die Verpflichtungen des
Subunternehmers und noch weitergehend auch für die
Verpflichtungen des Auftragnehmers, die dieser wiederum
beauftragt. Arbeitgeber haften auch für Arbeitnehmer-Verleiher.
In jeder Hierarchiestufe muss sichergestellt werden, dass
beauftragte Firmen den gesetzlichen Mindestlohn bezahlen.
Der Arbeitgeber wird auf diese Weise für die Mitarbeiter der
Subunternehmer ein „Bürge“. Das gilt für Reinigungsfirmen
bis hin zu Handwerksunternehmen, die im Hotel- oder im
Gastronomiebetrieb tätig werden. Die Arbeitnehmer können den Auftraggeber jedenfalls unmittelbar für nicht eingehaltene Verpflichtungen des Subunternehmers zur Zahlung
des Mindestlohns in Anspruch nehmen. Der Arbeitgeber
kann nicht verlangen, dass die Arbeitnehmer zunächst beim
Subunternehmer Ansprüche durchsetzen müssen.
Vor diesem Hintergrund empfiehlt es sich, von allen Subunternehmern und allen Auftraggebern eine schriftliche
Bestätigung einzuholen, dass diese den Mindestlohn tatsächlich bezahlen. Insoweit kann auch mit Vertragsstrafen
gearbeitet werden, um zumindest einen gewissen Schutz
vor Inanspruchnahmen zu erreichen. Zwecks Formulierung
solcher Vereinbarungen sollte qualifizierte anwaltliche Hilfe
in Anspruch genommen werden.
Unwirksame Vereinbarungen
Vom Mindestlohn kann nicht abgewichen werden. Die Zahlung ist unabdingbar. Vereinbarungen, die den Anspruch auf
Mindestlohn unterschreiten oder ausschließen, sind absolut
unwirksam.
GASTGEWERBE report 01|2015 31
marketing & kommunikation
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2015 wird ein Jahr der Fortsetzungen. Eine bahnbrechende Neuheit, eine Innovation, die alles ändert, ist
nicht in Sicht. Stattdessen
setzt sich der seit Jahren
begonnene Wandel hin zur
Digitalisierung fort. Das
macht die Herausforderung
für Unternehmen nicht kleiner. Denn es gibt viele Baustellen, auf denen Sie aktiv
sein müssen.
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Rheinland-Pfalz
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Transparente Unternehmen genießen mehr Vertrauen bei ihren Kunden.
Doch was genau ist Transparenz? Keinesfalls bedeutet es, seine Geschäftsgeheimnisse offen zu legen. Transparenz ist ein wichtiges Element
der Werbe- und PR-Strategie, wenn es z.B. um Unternehmenskultur,
Ökologie, Nachhaltigkeit und Sicherheit etc. geht.
Worüber Sie in Ihrer Transparenzkampagne sprechen können: Lieferanten
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Diese Marketingtrends
Marktingtrend 2: „Mobile First“
Mehr als 25 Millionen Deutsche gehen täglich mit mobilen Endgeräten
ins Internet. Und diese Zahlen werden nach allen Prognosen steigen.
Dies ist eine große Herausforderung für Ihre Webseite. Denn noch sind
viele Webseiten nur für die Benutzung auf Desktop-Computern gut
geeignet. Auf mobilen Geräten ist die Nutzung oftmals extrem schwer.
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Marketingtrend 3: „Service“
Sie verkaufen allen annähernd dieselben Produkte wie ihre Wettbewerber. Nur durch besseren Service können Sie sich von diesen abheben.
Service kann ein Faktor sein, der Ihren Kunden ein Lächeln aufs Gesicht
zaubert und dafür sorgt, dass sie den Extra-Euro bei Ihnen ausgeben.
32 GASTGEWERBE report 01|2015
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Radiumstraße 26
51069 Köln
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Bungertstraße 1
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www.kassen-keutgen.de
Indis Kommunikationssysteme
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Tel.: 0261 / 91523-0, Fax: -25
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RWE Vertrieb AG
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Tel.: 0800 / 9944002
Fax: 0800 / 9944099
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Kilianstraße 9
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