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Regionaler Dialog Energiewende
„Gemeinsam auf den Weg machen
zur EnergieRegion Aachen 2030“
Kurzvorstellung render, Januar 2015
Herausforderung
Naturschutz
Artenschutz, Biodiversität
Energiewende
Ausbau EE kann zu einer
deutlichen Veränderung
der verschiedenen
Systeme führen
Umbau des regionalen
Energieversorgungssystems
Landschaftsschutz
Kulturlandschaft, Tourismus
?
Schutz der Anwohner
Gesundheit, Lebensqualität
Mangelnde Akzeptanz
Nicht ausreichende
Abstimmung
Motivation render
Regionale Lösungsstrategien für
die Umsetzung der Energiewende
im Dialog entwickeln
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Herausforderung
Naturschutz
Artenschutz, Biodiversität
Energiewende
Ausbau EE kann zu einer
deutlichen Veränderung
der verschiedenen
Systeme führen
Landschaftsschutz
Zentrale Fragen:Kulturlandschaft, Tourismus
?
Schutz der Anwohner
Gesundheit,
Lebensqualität
Wie setzen wir als Region
die
Energiewende bei uns um?
Mangelnde Akzeptanz
Umbau desWie
regionalen
gestalten wir diesen Prozess,
Nichtdass
ausreichende
Energieversorgungssystems
wir die damit verbundenen Chancen
Abstimmung
sinnvoll nutzen?
Motivation render
Wer sollte dabei welche Rolle
Regionaleübernehmen?
Lösungsstrategien für
die Umsetzung der Energiewende
im Dialog entwickeln
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Was ist render?
• render ist ein Kooperationsprojekt für und mit allen relevanten
Akteuren der Energiewende in der Region, unterstützt von
Experten, kein klassisches Forschungsprojekt
• render steht nicht in „Konkurrenz“ zu Aktivitäten der einzelnen
Akteure, sondern versteht sich als „umhüllender“
Kommunikations- und Innovationsprozess der vorhanden
(Einzel-)Ideen in der Region zur Umsetzung der Energiewende
• render initiiert und moderiert dazu den „Regionalen Dialog
Energiewende“ und integriert dabei alle laufenden und
geplanten Aktivitäten der Region in den Bereichen
Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Energiespeicherung
und KWK
4
Was ist render?
• render begleitet die Region dabei, potentielle
Interessenskonflikte/Nutzungskonkurrenzen zu identifizieren und
moderiert einen Dialog zur Lösung
• render erarbeitet in der 4jährigen Projektlaufzeit mit dem
Innovationskonzept „EnergieRegion Aachen 2030“ ein
abgestimmtes Handlungsprogramm, wie und durch wen die
Energiewende in der Region in den folgenden Jahren
umgesetzt werden soll
• render trägt dazu bei, die Innovations- und Wertschöpfungspotenziale von Unternehmen, Bürgern und Kommunen für die
Energiewende vor Ort zu mobilisieren und miteinander
abzustimmen
5
render initiiert & verbindet zwei Dinge
• einen gesellschaftlichen regionalen Dialog zur Klärung der
Fragen: Wie und mit welchen Prioritären/Ausbauzielen wollen
wir in unserer Region die Energiewende umsetzen?
und
• die Erstellung eines Innovationskonzepts (regionales
Handlungsprogramm inkl. eines regionalen Energieplans),
in dem die Ergebnisse des Dialoges und der getroffenen
Abstimmungen über Ziele, Schwerpunkte, Maßnahmen
und Zuständigkeiten festgehalten werden
mit dem Ziel
• einer gemeinsamen regionalen Umsetzung der Energiewende
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Beantwortung von Leitfragen im regionalen Dialog
ergibt innovative Lösungen im Konsens
Ausbau EE im Sinne
eines nachhaltigen
Landmanagements
Wie viel EE kann die Region Aachen naturgegeben liefern?
Wie viel EE verträgt die Region Aachen (umwelt-, sozial-, ressourcenverträglich)?
Wie viel EE können durch die Akteure der Region Aachen selbst geleistet werden?
Welche Motivation verfolgen die einzelnen Akteure bei der Realisation der EE-Projekte?
Stärkung der
regionalen
Innovationskompetenz
Kennen die Akteure die Wechselwirkungen zwischen EE-Ausbau, Umweltschutz, Flächenverbrauch, CO2Einsparung, Versorgungssicherheit und Kosten zur Erreichung der Klimaschutzziele?
Welche Priorisierung haben die Akteure hinsichtlich der einzelnen Maßnahmen?
Wie verändert Transparenz und Aufklärung der Akteure deren priorisierten Rangliste an Maßnahmen?
Wie viel EE sind die Akteure der Region Aachen bereit zu „leisten“?
Aufbau regionaler
Wertschöpfungsnetzwerke
Welche regionale Wertschöpfung hängt an den einzelnen Maßnahmen? Ist die regionale Wertschöpfung
eine Größe, die die Priorisierung der Handlungsmaßnahmen der Akteure beeinflusst?
Wie lässt sich die regionale Wertschöpfung erhöhen? Welche Rückwirkungen ergeben sich damit auf die
Akzeptanz und Bereitschaft der Akteure?
Ergebnis: Konsens über Energiewende und nachhaltige Landnutzung
7
Zielsetzungen des Regionalen Dialogs
„EnergieRegion Aachen 2030“
Stärkung der
regionalen
Innovationskompetenz
• Relevante gesellschaftliche Gruppen /
Institutionen sind aktiv am
Innovationskonzept der Region beteiligt
• Neue Ansätze für Kommunikation und
Partizipation der Akteure der Region
• Neue Beteiligungskonzepte und
Kooperationen werden erarbeitet
• Nachhaltige Integration der Endkunden
in die Erzeugungsstrategie
• Intelligente Lösungen für ein
zunehmend auf fluktuierenden
Erneuerbaren Energien basierendes
Energiesystem durch dezentrale
Speicherung, Lastmanagement und
intelligente Steuerung
• Regionale Akzeptanz des EE-Ausbaus
wird erhöht
Ausbau EE im Sinne
eines nachhaltigen
Landmanagements
Aufbau regionaler
Wertschöpfungsnetzwerke EW
• Kriterienkatalog und abgestimmte
Obergrenzen für EE-Ausbau mit Blick
auf nachhaltige Landnutzung liegen vor
• Ein umweltverträglicher
EE-Mix für die Region ist festgelegt
• Ein nach abgestimmten Kriterien
optimierter, nachhaltiger,
transparenter und effizienter Ausbau
der EE findet statt
• Ausweisen ausreichender Flächen zur
Erreichung der Klimaschutzziele
• Sinnvolle Nutzung aller EE-Potentiale:
Dachflächen-PV, Kleinwindanlagen,
Wärmepumpen,….
• Energieeffizienzmaßnahmen zur
Energiebedarfssenkung
• Projektrisiken für Investoren sind
identifiziert und in der Region bekannt
• Schlüsselkriterien eines Akteurs zum
Investment bzw. Ausbau von
Erneuerbaren Energien sind
transparent
• Abgestimmter Ausbauplan gibt
Unternehmen Sicherheit für Invest in
Region
• Verstärkte Nutzung lokaler
Dienstleister für Ausbau der
Energieinfrastruktur
• Regionale Wertschöpfungsnetzwerke
im Bereich EE-Ausbau und EE-Betrieb
sind aufgebaut
• Wertschöpfung vor Ort konnte um x%
gesteigert werden
8
Bausteine des Innovationskonzepts
„EnergieRegion Aachen 2030“
Mitbestimmung
Runde
Tische
Öffentlichkeitsarbeit
Mediation & Konsultation
Beteiligung
Partizipative &
transparente
Planungsverfahren
Vorbildfunktion
Dienstleistungen
Regionaler
Dialog
Energiewende
haben
Neue Tarife &
Endkundenprodukte
Treiber &
Vermittler
Weiterbildung
Engagement
für die Region
Ökonomische
Anreize
Flexibilisierung
der Nachfrage
Innovationen Pilotvor-
Smarte Welt
Transparenz
Informationen
Verhalten
Bottom-Up
Neue Infrastruktur
Genossenschaftsmodelle
Dialoge /
Kommunikationsprozesse
Suffizienz
Kooperationsbereitschaft
Neue Kooperationsformen
(Soziale + Prozessinnovationen)
Akzeptanz Verständnis
Transparenz &
Kompensation
schaffen
Perspektivwechsel
fördern
Wissensvermittlung
9
Mögliche
Assoziierte
Partner
StR-angehörige
Städte und Gemeinden
Pilotvorhaben
verschiedener Partner
Aachen hat Energie
Innovationsgruppe
Aachen hat
Energie
10
StR-angehörige
Städte und Gemeinden
Innovationsgruppe
Koordinator/Leiter
Innovationsgruppenmitglieder
Weitere involvierte Abteilungen in
den Häusern der Verbundpartner
11
Kernthemen und Einflussgrößen des Regionalen Dialogs
Überregionale Rahmenbedingungen
Energieeffizienz
• politisch-rechtlich
inkl. ökonomisch (EEG)
Energiebedarf der Region
• konventionelle (zentrale)
Energieerzeugung
• Strom
• Wärme
• Elektromobilität
• Netze (Strom, Gas, Fernwärme)
• Überregionale Speicher,
z. B. Pumpspeicherkraftwerke
• Zielsetzungen Bund/Land
(Klimaschutz, Umwelt,
Biodiv, Gesundheit,
Landschaft usw.)
Rahmenbedingungen
der Region
• Klimaschutzziele StädteRegion/ Kommunen
• Entwicklungsziele (Energieeffizienz, Mobilität,
Wirtschaftliche Entwicklung,
Frage der Energieautarkie?)
• „Politischer Wille“
• Stadt-/Regionalplanungsbzw. Genehmigungspraxis
• vorhandene lokale Netze
„Landnutzungsbedeutsam“
Energieverbrauch
Verkehr
E-Verbrauch
Flexibilisierung
des E-Verbrauchs
Windenergie
Photovoltaik
Solarthermie
Biomasse
Speicherpotenziale
Speicher
(lokal, regional)
(elektr./ Gas/
Wärme)
„Sinnvolle Ausschöpfung
des regionalen eE- Potentials“
• Wärme
• Strom
KWK/BHKWs
Wärmepumpen
(Erdwärme)
Geothermie
Wärmeerzeugung
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AB 1 Innovationskonzept „EnergieRegion Aachen 2030“
Produkte &
Arbeitspakete
Startphase
Erarbeitung
Umsetzungsvorbereitung
AB 2
Regionale
Innovationskompetenz
AB 3
Energieplan
EnergieRegion Aachen 2030
AB 4
Regionale
Wertschöpfung
Energieplan
„EnergieRegion
Aachen 2030“
Handlungsprogramm
„Regionale Wertschöpfung
Energiewende“
Innovationskonzept
Handlungsprogramm
„Regionale
Innovationskompetenz“
Regionaler Dialog
Konzept und Prozess
„Regionale Kooperation
und Dialog Energiewende“
Pilotvorhaben
Weiterbildungskonzept
Innovationsmanagement
Regionale Energiewende
AB 5
Projektkoordination
und -kommunikation
Kriterienkatalog
Nachhaltiger eE-Ausbau
Entwickl.-Szenarien
“Regionale Energiewende“
Pilotvorhaben
eEnergie, EnEff, Speicher
Dialog- und
Analysetool enerGIS
Übergeordnete
Projektkoordination
Potenziale und Chancen
einer „Regionalen
Wertschöpfung EW“
Pilotvorhaben „Produkte,
Dienstleistungen und
Geschäftsmodelle EW“
Presse und
Öffentlichkeitsarbeit
Ansatz „Pilotvorhaben der Praxispartner“
• Als Pilotvorhaben sollen bereits geplante bzw. auch im frühen
Stadium bereits laufende Projekte in render eingebracht
werden Nutzen des Vorhanden
• render untersucht und befördert die erfolgreichen Ansätze und
geschaffenen Strukturen, und unterstützt die Zuständigen dabei,
diese auf die gesamte Projektregion auszuweiten/ zu
übertragen
• Ziel:
Herausstellung der Übertragbarkeit und Entwicklung von
„Blaupausen“ für die gesamte Region!
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render als Kommunikations-,
Multiplikations- und Mobilisierungsprozess
Kommunale Klimaschutzkonzepte
nur für Zuständigkeiten der
Kommunen
Nur einzelne Umsetzungsprojekte,
vereinzeltes Engagement von
Bürgern und Unternehmen
Bisher nur begrenzte
Zielerreichungen
(Klima, Energie, EE-Ausbau usw.)
Chancen- und
Potenzialnutzungen ausbaubar
Heute
Pilotprojekte
=> von Beispielen/„Vorbildern“ zu
„Blaupausen für die ganze Region“
„Pioniere“ der Energiewende,
Klimaschutz und Energieeffizienz
„alle beteiligen sich
und setzen um“:
- Bürger
- Politik
- Unternehmen
- gesellschaftliche Gruppen
Übertragung und
Anwendung in der
gesamten Region
(StädteRegion inkl.
Stadt Aachen)
Vorausschauende,
abgestimmte und
optimierte Planung
und Umsetzung
(sinnvolle Ausschöpfung
der Potenziale der Region)
bis 2018
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Produkte und Aktivitäten in render
Zielsetzung
Prozess klären
Coaching
Innovationskompetenz
Weiterbildungskonzept
„Innovationsmanagement“
Analyse GIS-Tool
entwickeln
Bestandsaufnahme
EE in der Region
Pilotprojekte
umsetzen
Entwicklungsszenarien
aufstellen
Bevölkerungsbefragung 2
Bevölkerungsbefragung 3
Kommunikation
mit Öffentlichkeit
bis ca. Monat 42 - 48
(bis ca. 10-2018)
Kommunikation
mit Akteuren +
Öffentlichkeit
bis ca. Monat 24 - 30
(bis ca. 04-2017)
bis ca. Monat 12 – 15
(bis ca. 01-2016)
Bevölkerungsbefragung
Innovationskonzept fertigstellen, + beginnen
umzusetzen und
politisch zu
verankern
Entwurf
Innovationskonzept
Potenzialanalysen
Pilotprojekte
initiieren
Pilotprojekte
abschließen
Umsetzungsvorbereitung
Netzwerk
aufbauen
Dialog-GIS-Tool
aufbauen
Innovationsmanagement
in Institutionen
tragen
Innovationskonzept
umsetzen
Regionalen
Dialog fortführen
+
Innovationskonzept
umsetzen
„EnergieRegion Aachen 2030“
Dialog verstetigen
und in Handlung
übersetzen
Innovationskonzept „EnergieRegion Aachen
2030“ verabschieden und veröffentlichen
Dialog intensivieren und in die
Region tragen
Grundlagen
für Dialog
schaffen
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Unser Angebot an die Kommunen…
• Alleine können die Kommunen die Herausforderung
Energiewende nicht schaffen
– Die Lösung könnte der Regionale Dialog sein
• Nutzen Sie die Chance sich mit einem Pilotvorhaben im
Bereich der Energiewende am Regionalen Dialog zu
beteiligen
– Es müssen keine neuen Projekte geschaffen werden
– Nutzen des Vorhandenen
• Aus unserer Sicht wünschenswert:
– Ein Ansatz, der über die eigene kommunale Gebietsgrenze
hinweg geht  Anwendung des Dialoges
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Chancen und Beteiligungsmöglichkeit
für EVUs
Energieeffizienz der
öffentlichen Ver- und
Entsorgungsinfrastruktur
(Machbarkeitsstudie)
Finanzierung einer EEMaßnahme durch neue
Energiegenossenschaft
Nachhaltige Erzeugungsstrategie:
• Bau weiterer EE-Anlagen im Gebiet der
StädteRegion mit deutlich gesunkenen
Umsetzungsrisiken
• Ausbau Nahwärmenetze und KWK
• Nutzung des kundenseitigen
Lastverschiebepotentials
• Nutzung virtueller Kraftwerke + Speicher
Nutzung des KWKPotentials
in der StädteRegion
Nahwärmenetzwerk in
einem Gewerbegebiet
oder neuem Siedlungsgebiet
Geschäftsmodelle & DL für morgen:
Imagewirkung & Außendarstellung:
• Neue Vertriebsprodukte und -wege für
Grünstrom, auch abseits der staatl. Förderung
• Smarte Endkundenprodukte durch Integration
der Bürger in das Energiekonzept
• Bürgerbeteiligungen, Contracting-Lösungen,
Eigenerzeugungslösungen,...
• Schärfung des Profils als lokaler Partner und
Stärkung der lokalen Integration
• Stärkung der Kompetenzen zum lokalen Dialog
• Steigerung der Akzeptanz für lokale
Energieprojekte
• Treiber der Energiewende
• Kooperationen mit anderen EVU der Region
Kundenzugang:
Dienstleistung enwor
für KWK-Ausbau
• Wissen, um die Bedürfnisse der lokalen
Bevölkerung und damit der enwor-Kunden
• Zugang zum Kunden, der weit hinter die
Steckdose reicht
• Kooperationen mit Industrie (Großkunden)
ermöglicht
Regionaler
Zukunftsfonds
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Begleitung der Innovationsgruppe
Beirat
(extern)
Lenkungskreis
(intern)
Qualifizierungsmaßnahmen
(extern)
Beratung und Unterstützung der Gruppe; Halbjährige Treffen, bei denen sich die Innovationsgruppe Antworten und Rat holen kann
„Entscheidungsträger/Innen“ der Verbundpartner; quartalsmäßige Treffen für internen
Wissenstransfer und zur Steuerung von Projekt
und Dialog
Versorgung der Innovationsgruppe mit Expertenwissen zum Thema Innovationsmanagement und
–forschung, Expertenwissen von außen reinholen
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Ihr Ansprechpartner
FiW e.V. - Forschungsinstitut für Wasser- und
Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen
Jens Schneider M.A.
Kackertstraße 15 – 17 · 52056 Aachen
Tel.: +49 (0) 241 80 2 66 22 / 80 2 68 25
schneider@fiw.rwth-aachen.de
www.fiw.rwth-aachen.de
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