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Financial Markets Daily

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Montag, 26. Jänner 2015
Überblick Finanzmärkte
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Bund Future
SMR Bund
SMR Emittenten ges.
EUR Swap 3Y (ISDAFIX)
Rendite dt. Bund 10 J.
Rendite US-Treas. 10 J.
Brent Öl (Barrel in USD)
Diesel (ULSD 10 ppm - Tonne in USD)
Gas Oil - IPE (Tonne in USD)
Aluminium (Spot in USD)
Blei (Spot in USD)
Nickel (Spot in USD)
Kupfer (Spot in USD)
Laufzeit
1 Woche
1 Monat
3 Monate
6 Monate
12 Monate
EONIA
08:30 Uhr
am Vortag
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**
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*
2.227,65
10.649,58
3.384,00
17.672,60
17.468,52
158,93
0,503%
0,504%
0,150%
0,34%
1,78%
48,09
479,00
472,00
1.823,00
1.832,50
14.293,00
5.549,00
Devisenkurse
EUR/USD
EUR/CHF
EUR/JPY
EUR/GBP
EUR/CNH
EUR/HUF
EUR/CZK
EUR/PLN
EUR/DKK
EUR/NOK
EUR/SEK
EUR/AUD
EUR/CAD
EUR/TRY
Gold (Unze in USD)
Silber (Unze in USD)
aktuell
1,1196
0,9855
132,18
0,7455
7,0107
310,46
27,698
4,2202
7,4429
8,7100
9,3201
1,4190
1,3936
2,6494
1.293,96
18,26
am Vortag
* Schlusskurs vom Vortag
** Schlusskurs von Heute
EURIBOR
LIBOR
EUR
CHF
USD
JPY
GBP
-0,035
-1,17400
0,13440
0,04500
0,47875
-0,001
-1,01600
0,16775
0,07214
0,50163
0,055
-0,95400
0,25610
0,09714
0,56588
0,141
-0,88060
0,35390
0,14214
0,67938
0,282
-0,78660
0,62190
0,27257
0,95963
-0,036
EURIBOR & EONIA vom 22.01.2015; LIBOR vom 23.01.2015
Notenbanksitzungen
EZB
5.3.2015
FED
28.1.2015
Japan
18.2.2015
SNB
19.3.2015
BoE
5.2.2015
Quelle: Bloomberg
Zinskommentar:
Die Parlamentswahl in Griechenland am Sonntag brachte einen klaren Sieg der Linkspartei „Syriza“. Alexis Tsipras, deren Chef, will jetzt
mit den Gläubigern Griechenlands über eine „neue, machbare Lösung“ für die Schuldenregelung des südeuropäischen Landes
verhandeln. In den EU-Kernländern besteht man jedenfalls darauf, daß die vereinbarten Reformen weiter umgesetzt werden. Aus Kreisen
der EZB wurde verlautbart, daß sich die Notenbank an einem etwaigen Schuldenschnitt für Griechenland, wie ihn die „Syriza“ fordert,
nicht beteiligen wird. Die Kurse der deutschen Staatsanleihen haben am Freitag ihren Höhenflug, den sie im Zuge der Ankündigung des
EZB-Anleihekaufprogrammes begonnen haben, weiter fortgesetzt. Der Euro-Bund-Future beendete den letzten Tag der Handelswoche
mit einem Plus von rund 0,63% auf 158,73 Zählern. Die Rendite der 10-jährigen deutschen Bundesanleihe fiel auf ein Rekordtief von
0,337%.
Devisenkommentar:
Der Sieg der Linkspartei Syriza im Euro-Krisenland Griechenland wird am Devisenmarkt erst einmal gelassen aufgenommen. EUR-USD
war zwar in den ersten Handelsstunden der Woche für wenige Sekunden unter 1,11 Dollar (1,1098) und damit auf den tiefsten Stand seit
2003 gefallen, konnte sich aber schnell wieder erholen. Aktuell pendelt EUR-USD umd die 1,12er Marke und kostet damit mehr als am
Freitagnachmittag, als der Euro wegen der EZB-Geldpolitik bis auf 1,1115 US-Dollar abgetaucht war. Für Entspannung dürfte die
Nachricht gesorgt haben, dass Syriza mit ihrem Parteichef Alexis Tsipras die absolute Mehrheit verpasst hat. Zudem signalisierte Tsipras
den EU-Partnern noch in der Wahlnacht Gesprächsbereitschaft für eine „gerechte und praktikable Lösung“ beim Umgang mit den
Schulden und dem Sparkurs. Heute dürften zunächst noch die Nachrichten aus Griechenland, vor allem Äußerungen von Tsipras und
möglichen Koalitionspartnern im Fokus stehen. Dabei könnte das ifo Geschäftsklima, der wichtigste Frühindikator in Europa, fast
untergehen. Allgemein wird mit einem erneuten Anstieg gerechnen, das wäre der dritte in Folge und könnte auf eine Trendumkehr
hinweisen.
Rohstoffkommentar:
Die Ölpreise sind mit Verlusten in die neue Woche gestartet. Das große Angebot auf dem Weltmarkt ist weiter das beherrschende
Thema. Der neue saudische König Salman hatte in einer Rede am Wochenende betont, die Politik seines Vorgängers insgesamt
fortsetzen zu wollen. Das Ölkartell Opec hat unter Führung von Saudi-Arabien nicht mit einer Produktionskürzung auf den monatelangen
Preisverfall reagiert. Ein Barrel Brent kostet heute 48,14 US-Dollar. Der Preis für ein Fass WTI verbilligte sich auf 44,92 Dollar. Die
Feinunze Gold steht derzeit bei USD 1.292,71. Die Industriemetallnotierungen bewegten sich am Freitag erneut deutlich nach unten.
Kupfer steht der sechste Wochenverlust in Folge bevor, weshalb die Chancen für einen Rebound steigen. Die Tonne Kupfer verlor 2,7
Prozent auf 5.549 USD, Aluminium gab 2,2 Prozent auf 1.823 USD nach, Blei gab 2,5 Prozent auf 1.832,5 USD ab. Für Nickel geht es
um 3,5 Prozent auf 14.293 USD nach unten.
(Quellen: Bloomberg;finanznachrichten.de (ABC New Media AG);Handelsblatt GmbH;finanzen.net GmbH;www.n-tv.de;www.shareribs.com (SC Medien Claudius Strehlau))
Unsere Finanzmarktmeinungen finden Sie auf unserer Homepage: www.sparkasse.at/oberoesterreich - Finanz- & Kapitalmärkte - Finanzmarktbarometer
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