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DELTA LLOYD L Investmentgesellschaft mit

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BUNDESGESETZ ÜBER DIE KOLLEKTIVEN KAPITALANLAGEN VOM 23. JUNI 2006 (KAG)
DELTA LLOYD L
Investmentgesellschaft mit variablem Kapital
9, boulevard Prince Henri - L-1724 LUXEMBOURG
R.C.S Luxembourg B 24 964
Mitteilungen an die Aktionäre - Prospektänderungen gemäss Art. 133 Abs. 3 KKV
Der Verwaltungsrat von Delta Lloyd L (die „SICAV“) setzt Sie über folgende Änderungen des
Verkaufsprospektes (Stand Januar 2015) in Kenntnis (die Satzung ist nicht geändert worden):
1. Verwaltungsrat der SICAV
Theodoor Jacques MATERS und Rob VAN MAZIJK sind als Verwaltungsratmitglieder ernannt worden.
Alex OTTO ist zurückgetreten.
2. Geschäftsführung der SICAV
Michèle BIEL hat Tom GUTENKAUF als Mitglied der Geschäftsleitung der SICAV erstezt.
Georges ENGEL ist als Mitglied der Geschäftsleitungder SICAV ernannt worden.
3. Länderrisiken in Verbindung mit Anlagen
Der letzte Absatz ist ersatzlos gestrichen worden.
4. Verpflichtungen und Einschränkungen infolge von FATCA
Die folgenden Absätze sind neu eingeführt worden:
„Allgemeine Einführung zu FATCA
Der Fonds unterliegt möglicherweise Vorschriften, die von ausländischen Aufsichtsbehörden erlassen wurden,
wozu auch der Hiring Incentives to Restore Employment Act (der „Hire Act“) zählt, der im März 2010 in USRecht umgesetzt wurde. Bestandteil des Hire Act sind auch die im Allgemeinen als Foreign Account Tax
Compliance Act („FATCA“) bezeichneten Bestimmungen. Zielsetzung von FATCA sind die Bekämpfung der
Hinterziehung von US-Steuern durch bestimmte US-Personen und das Abrufen von Informationen bezüglich
solcher US-Personen, die direkte oder indirekte Inhaber von Konten oder Anlagen bei nicht in den USA
ansässigen Finanzinstituten („Ausländische Finanzinstitute“ bzw. „FFI“) sind, von diesen FFI.Sofern ein FFI
beschließt, den Auflagen von FATCA nicht zu entsprechen, wird gemäß FATCA eine Quellensteuer in Höhe von
30 % auf bestimmte Erträge und Brutto-Verkaufserlöse aus US-Quellen einbehalten. Dieses System wird
schrittweise ab dem 1. Juli 2014 bis 2017 eingeführt.Um von dieser 30-prozentigen Quellensteuer befreit zu
werden, muss ein FFI eine Vereinbarung mit dem Internal Revenue Service (der „IRS“) abschließen.
Ausgenommen davon sind FFI mit Sitz in einem Land, das ein zwischenstaatliches Abkommen nach Modell 1
(„IGA nach Modell 1“) mit den USA abgeschlossen hat. In letzterem Fall muss das FFI den FATCABestimmungen gemäß den Bedingungen des jeweiligen IGA nach Modell 1 und den IGA-Rechtsvorschriften
seines Landes, mit denen FATCA umgesetzt wird, entsprechen. Luxemburg hat ein IGA nach Modell 1 mit den
USA abgeschlossen (das „Luxemburgische IGA“), weshalb Luxemburgische FFI den FATCA-Bestimmungen
gemäß den Bedingungen des Luxemburgischen IGA und den Luxemburgischen Rechtsvorschriften, mit denen
FATCA umgesetzt wird, entsprechen müssen. Ab Juli 2014 müssen Luxemburgische FFI dem IRS auf
indirektem Weg über die Luxemburgischen Behörden bestimmte Beteiligungen von und Zahlungen an (i)
bestimmte US-Personen (Specified U.S. Persons) („bestimmte US-Personen“ gemäß Definition im
Luxemburgischen IGA), (ii) bestimmte ausländische Gesellschaften ohne Finanzgeschäft („NFFE“) mit
wesentlichem Eigentumsanteil von bestimmten US-Personen (iii) und FFI, die den Bedingungen von FATCA
nicht entsprechen, melden.
Anwendbarkeit von FATCA auf den Fonds
Da der Fonds in Luxemburg gegründet wurde und der Aufsicht durch die Commission de Surveillance du
Secteur Financier („CSSF“) gemäß Gesetz vom 17. Dezember 2010 unterliegt, ist der Fonds für die Zwecke von
FATCA als FFI einzuordnen.
Damit geht die Verpflichtung des Fonds einher, regelmäßig den FATCA-Status seiner Anteilinhaber zu
bewerten. In diesem Zusammenhang wird der Fonds Informationen über alle Anteilinhaber einholen und
überprüfen. Auf Anfrage des Fonds erklärt sich jeder Anteilinhaber einverstanden und verpflichtet sich,
bestimmte Informationen einschließlich, im Fall von NFFE, Angaben zu den direkten und indirekten Eigentümern
mit einem Beteiligungsanteil an dieser NFFE, der eine bestimmte Grenze überschreitet, ergänzt durch die
erforderlichen Belege bereitzustellen. Alle Anteilinhaber erklären sich einverstanden und verpflichten sich, den
Fonds innerhalb von dreißig Tagen nach einer Änderung der bereitgestellten Informationen und Belege (wie zum
Beispiel eine neue Postanschrift oder Wohnadresse), die Auswirkungen auf den FATCA-Status des
Anteilinhabers hätten, auf eigene Initiative zu informieren.
Sofern der Fonds nicht die pflichtmäßigen Informationen oder Belege von seinen Anteilinhabern erhält, ist er
berechtigt, sofern FATCA keine anderen verpflichtenden Schritte vorsieht, nach eigenem Ermessen alle
Maßnahmen einzuleiten, um seinen Verpflichtungen gemäß FATCA gerecht zu werden. Zu diesen Maßnahmen
kann die Meldung des Namens, der Adresse und (gegebenenfalls) der Steuernummer des relevanten
eingetragenen Anteilinhabers und von Informationen wie Kontostände, Erträge und Kapitalgewinne dieses
Anteilinhabers an die Luxemburgischen Behörden gehören.
Außerdem kann der Fonds nach eigenem Ermessen die Anteile eines Anteilinhabers zwangsweise
zurücknehmen und die Zeichnungsanträge eines Anlegers unberücksichtigt lassen, wenn er der Ansicht ist,
dass durch sie sein FATCA-Status gefährdet werden könnte.
Bestimmte US-Personen, nicht teilnehmende FFI und Anteilinhaber, die den Verpflichtungen des Fonds gemäß
FATCA nicht gerecht werden, werden FATCA zufolge an die Luxemburgischen Behörden gemeldet, die diese
Informationen wiederum an das US Department of Treasury weiterleiten.
Alle Steuern, die dem Fonds anfallen, weil ein Anteilinhaber dem Fonds nicht die angeforderten Informationen
und Belege zur Erfüllung der Verpflichtungen gemäß FATCA liefert, können in der Höhe, die diesem
Anteilinhaber zuzurechnen sind, dem Anteilinhaber belastet werden.
Alle potenziellen Anteilinhaber sollten sich bei ihren eigenen Steuerberatern bezüglich der möglichen
Auswirkungen von FATCA auf ihre Anlagen im Fonds informieren.
Kriterien für die Zulässigkeit von Anlegern für die SICAV
Nach Ermessen des Fonds und damit dem Fonds keine Verpflichtungen oder Steuern anfallen oder er
Gegenstand eines sonstigen Nachteils oder einer Einschränkung infolge von FATCA wird, dürfen die Anteile des
Fonds nicht an nicht teilnehmende FFI (wobei der Begriff nicht teilnehmendes FFI ein FFI bezeichnet, das als
nicht teilnehmendes FFI in einem Land ohne IGA gemäß Modell 1 gegründet wurde oder als FFI, das in einem
Land mit IGA gemäß Modell 1 gegründet wurde und von den USA als nicht teilnehmendes FFI betrachtet wird)
verkauft, auf ein solches übertragen oder von einem solchen gehalten werden“.
5. Mitteilungen an die Anteilinhaber
Das Kapitel ist um folgende Ausführungen ergänzt worden:
Die SICAV schenkt der Zufriedenheit der Anleger besondere Beachtung und räumt dem Schutz ihrer Interessen
eine hohe Priorität ein. Anleger, die nicht mit den Dienstleistungen der SICAV hinsichtlich der Qualität und
Ausführung der von der SICAV, deren Mitarbeitern und/oder Serviceanbietern erbrachten Leistungen zufrieden
sind, sollte ihre Unzufriedenheit und alle allgemeineren potenziellen Beschwerden über einen der folgenden
Kanäle an die SICAV melden:
Auf dem Postweg:
DELTA LLOYD L
Att. the Complaints Officer
c/o Conventum Asset Management
9, boulevard Prince Henri
L-1724 Luxemburg
Per Fax:
DELTA LLOYD L
Att. the Complaints Officer
c/o Conventum Asset Management
Fax: +352 49 924 2501
Per E-Mail:
DELTA LLOYD L
Att. the Complaints Officer(s)
c/o Conventum Asset Management
E-Mail: ifs.fds@bdl.lu
Die Anleger werden gebeten, möglichst umfassende und genaue Angaben und Belege bezüglich ihrer
Beschwerde einzureichen. Je genauer und vollständiger die Informationen und Belege sind, desto schneller und
unkomplizierter können die Beschwerden bearbeitet werden. Ein standardisiertes Beschwerdeformular ist am
Geschäftssitz der SICAV erhältlich.
Der Anleger erhält bei per E-Mail eingereichten Beschwerden innerhalb von 5 Geschäftstagen und bei über den
Postweg eingereichten Beschwerden innerhalb von 10 Geschäftstagen nach Eingang der Beschwerde bei der
SICAV eine Bestätigung.
Die SICAV bemüht sich, innerhalb eines Monats nach Eingang der Beschwerde bei der SICAV eine
angemessene Reaktion zu liefern. Sollte dies nicht möglich sein und eine gründliche Untersuchung aufgrund der
Beschwerde erforderlich werden, wird der Anleger über die Gründe der Verzögerung informiert, wobei ein Datum
angegeben wird, bis zu dem die Prüfung nach Ansicht der SICAV abgeschlossen und eine angemessene
Reaktion gefunden sein sollte.
Eine vollständige Beschreibung der Richtlinie für das Beschwerdemanagement der SICAV ist auf Anfrage am
eingetragenen Sitz der SICAV erhältlich.
6. Anlagepolitik des Teilfonds Delta Lloyd L – Delta Lloyd L European Participation Fund
Die alten Bestimmungen betreffend Anlagepolitik bis zum 31.12.2013 sind auf Grund ihres Ausser-Kraft-Tretens
ersatzlos gestrichen worden.
Darüber hinaus ist der folgende Absatz gestrichen worden: „Der Teilfonds kann, sofern diese Techniken im
Hinblick auf eine effiziente Verwaltung des Portfolios und im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen
und Verordnungen eingesetzt werden, zurückgreifen auf:
 Techniken und Instrumente, die Wertpapiere und Geldmarktinstrumente zum Gegenstand haben;

derivative Finanzinstrumente, einschließlich gleichwertiger bar abgerechneter Instrumente, sofern der
zugrunde liegende Vermögenswert der im ersten Absatz beschriebenen Anlagepolitik entspricht.
Außerdem kann der Teilfonds im Rahmen der Vermögensverwaltung auf andere Techniken und Instrumente
zurückgreifen, die Währungs-, Zins- oder Kreditrisiken abdecken sollen.
Neu wurde dagegen die folgende Bestimmung hinzugefügt: „Um der Anlagepolitik zu entsprechen, darf der
Teilfonds derivative Finanzinstrumente verwenden, die an einem regulierten Markt gehandelt werden oder nicht,
vorbehaltlich der Bestimmungen im Abschnitt „Anlagebeschränkungen“, um sich gegen Währungs-, Zins- und
Marktrisiken abzusichern, oder zu Zwecken der effizienten Portfolioverwaltung und damit auch für
Anlagezwecke, um das Anlageziel des Teilfonds zu erreichen.“
7. Anteilsarten des Teilfonds Delta Lloyd L – Delta Lloyd L European Participation Fund
Anteile werden neu entweder in Form von unverbrieften Inhaberanteilen oder von auf den Namen des
Anteilinhabers eingetragenen Anteilen ausgegeben.
Der Verwaltungsrat kann beschließen, dass Inhaberanteile in Form von Gesamtzertifikaten ausgegeben werden,
wenn sie bei einer Clearing- und Abwicklungsstelle hinterlegt werden.
Anteilsbruchteile können bis zu einem Tausendstel eines Anteils ausgegeben werden. Das Stimmrecht kann nur
für eine ganze Zahl von Anteilen ausgeübt werden.
8. Zeichnung, Rücknahme, Umtausch und Übertragung
Delta Lloyd Bank Brüssel ist als für die Zeichnung, Rücknahme, Umtausch und Übertragung zuständige Stelle
gestrichen worden.
9. Beantragung von Unterlagen
Die Beantragung von Unterlagen muss bei DELTA LLOYD ASSET MANAGEMENT (Ric Verhoeven, Tel. +31
205943019, E-Mail: sicav@deltalloyd.com) gemacht werden.
10. Änderung der Publikationorgane
Die ausländische kollektive Kapitalanlage betreffende Publikationen erfolgen in der Schweiz neu ausschliesslich
auf „www.swissfunddata.ch“. Das schweizerische Handelsblatt wurde als Publikationsorgan gestrichen.
Nyon, den 19. Januar 2015
Der ausführliche Verkaufsprospekt, die wesentlichen Informationen für den Anleger (KIID), die Satzung sowie
der Jahres- und der Halbjahresbericht der SICAV sind bei CACEIS (Switzerland) SA, Chemin de Precossy 7-9,
CH-1260 Nyon kostenlos erhältlich.
Vertreter der SICAV in der Schweiz: Caceis (Switzerland) SA, Ch. de Précossy 7/9, CH-1260 Nyon.
Zahlstelle der SICAV in der Schweiz: Crédit Agricole (Suisse) SA, 4 Quai Général-Guisan, CH-1204 Genf.
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Seele and Geist
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