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EISKÖNIGIN

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Kirchenbote
Ev.-Luth. Marienkirchgemeinde Marbach mit Etzdorf
und Gleisberg und Kirchgemeinde Greifendorf
Oktober - November 2014
Gott nahe zu sein ist mein
Glück.
Psalm 73,28 (Jahreslosung 2014)
tipp
Starke Frauen
Wer auf Werbeplakate achtet,
wird gelegentlich auch mit
interessanten und nützlichen
Themen konfrontiert. Schon
seit längerer Zeit wird für
»Eine starke Frauengeschichte« geworben. Nicht für
irgendeine, sondern für eine,
die in engem Zusammenhang
mit dem Themenjahr der
Lutherdekade 2014 »Reformation und Politik« steht und
außerdem ganz in unserer
Nähe stattfindet.
Öffnungszeiten:
noch bis 2. November 2014
täglich 10:00 - 18:00 Uhr
Eintritt:
€ 8,- / erm. € 4,-
Seit Mai wird im Schloss
Rochlitz die Sonderausstellung »Eine starke Frauengeschichte – 500 Jahre Reformation«
gezeigt. Hauptfigur ist Elisabeth von Rochlitz, die in der ersten
Hälfte des 16. Jahrhundert 10 Jahre lang in Rochlitz gelebt hat.
Sie gilt als eine der einflussreichsten Frauen der Reformationszeit. In einer Zeit in der Frauen im öffentlichen Leben und auch
in der Geschichtsschreibung eine untergeordnete Rolle zugewiesen wurde, verhandelte sie auf Augenhöhe mit führenden
Herrschern und trat mutig und engagiert für die Erneuerung
der Kirche und die Modernisierung der Gesellschaft ein.
Aber auch die Geschichten anderer Frauen, bekannter oder unbekannter, werden erzählt. Die Ausstellung, die noch bis zum 2.
November 2014 zu sehen ist, macht deutlich, dass Frauen der
Reformationszeit das Handeln nicht ausschließlich den Männern überlassen haben, sondern durchaus in der Lage waren
mit Herz und Verstand Einfluss auf die Politik auszuüben.
Neben den interessanten Einblicken in die Geschichte der
Reformation in unserer Heimat, bietet das komplett restaurierte
Schloss Rochlitz außerdem ein passendes Umfeld und ist mit
seiner Lage hoch über der Zwickauer Mulde ohnehin schon
einen Besuch wert.
Steffen Hoffmann
2 tipp
inhalt
Inhaltsverzeichnis
informiert
Seite 4 - 5
Nachrichten aus dem Schwesterkirchverband
Weihnachten im Schuhkarton
Treffpunkt
Seite 6
Termine
Seite 7 - 8
Kultur tipps
Seite 9
Freud und Leid
Seite 10 - 11
Gottesdienste
Seite 12 - 13
Thema: Reformation und Politik
Seite 14 - 15
Familienrüstzeit
Bürgermeister und Pfarrer im Interview
Rückblick
Seite 16 - 17
Kinderkirchenbote
Seite 18 - 21
Tipps und Spenden
Seite 22
Kontakt
Seite 23
Andacht
Seite 24
Gemeindefest, Dorffest Etzdorf, Erntedank
Foto Titelseite: Rainer Sturm / pixelio
inhalt 3
informiert
Nachrichten aus dem Schwesterkirchverband
Der Kirchenvorstand informiert
Marienkirchgemeinde Marbach
KV am 16.07.14
 Tätigkeitsbericht der Kantorin Frau Röder
 Elektrik in Pfarrwohnung
 Friedhof
KV am 06.08.14 zur KV-Wahl
 Prüfung der Wahlvorschläge
 Aufstellung Kandidatenliste
 Bildung Wahlausschuss
gemeinsamer KV am 27.08.14 mit Sup. Liebers
 Beurteilung von Pfr. Fischer nach den ersten zwei Jahren als Pfarrer
alle „alten Hasen“ aber auch neue neugierige
Mitspieler herzlich ein. Auf eine fröhliche Probenzeit freuen sich Frank Knappe (Tel. 034322
- 12255) und Susanne Hoffmann (Tel. 034322 66422).
In Greifendorf wird das Krippenspiel wieder
von den Erwachsenen gestaltet.
Probentermine in Marbach und Gleisberg
 Marbach: Freitag, 17. Oktober 18:00 Uhr im
Pfarrhaus
 Gleisberg: Freitag, 17. Oktober 18:15 Uhr im
Gemeinderaum
Kontakt: Angelika Schaffrin, Tel. 034322 - 45164
Krippenspielproben in Etzdorf
„Ein Krippenspiel am Heiligen Abend gehört
doch dazu“ so oder so ähnlich würden sicher
die Antworten ausfallen, wenn man fragen
würde was für den Weihnachtsabend unverzichtbar ist. Damit aber jedes Jahr in allen Kirchen unserer Gemeinde die Weihnachtsbotschaft so zu den Gästen gebracht werden kann
sind zahlreiche Proben im Vorfeld nötig.
In Etzdorf beginnen die Proben am 7. November (Freitag nach den Herbstferien) um
18 Uhr im Etzdorfer Pfarrhaus. Dazu laden wir
Friedhofseinsatz Marbach
Der diesjährige Friedhofseinsatz in Marbach ist
am Samstag, den 8. November, um 9 Uhr, bei
schlechtem Wetter eine Woche später. Der Kirchenvorstand freut sich wie immer über jeden
fleißigen Helfer. Wer also Lust hat kommt doch
einfach vorbei und hilft uns. Arnold
Urlaub Pfr. Fischer
18.10. bis 01.11.2014, Vertretung: Pfr. Dr. Jadatz,
Tel. 034322 - 43480.
VORGESTELLT: Philipp Pohle
Vielleicht sind Sie mir
schon in den letzten Tagen begegnet. Ich heiße
Philipp Pohle und bin 28
Jahre alt. Im nächsten
halben Jahr absolviere ich
in den Schwesternkirchgemeinden
MarbachGreifendorf und Roßwein-Niederstriegis den
gemeindepädagogischen
4 informiert
Teil meines Vikariats. In dieser Zeit betreut mich
Ihre Gemeindepädagogin Frau Schaffrin. Ihr
Aufgabengebiet werde ich zunächst kennenlernen und nach und nach selbst Aufgaben
daraus übernehmen, um für die Praxis insbesondere mit Kindern und Jugendlichen in einer
zukünftigen Kirchgemeinde gerüstet zu sein.
Ich freue mich sowohl auf die gemeinsame Zeit
mit Ihnen und Euch, als auch auf Ihre Rückmeldungen.
Aufgewachsen bin ich in der Nähe von Leisnig,
informiert
kenne also Ihre Ephorie bereits. Allerdings ist
mir die Gegend um Marbach und Roßwein weniger vertraut. Ich bin verheiratet mit meiner
Frau Anne und habe in Leipzig und Jena Theologie studiert.
Neben der gemeindepädagogischen Ausbildung werde ich am Lessing-Gymnasium in Döbeln zum eigenen Unterrichten angeleitet und
setze meine Ausbildung zum Pfarrer ab März
2015 in der Kirchgemeinde Döbeln fort.
VORGESTELLT: Heiko Jadatz
Ein neues Gesicht hier im
Gemeindebrief. Und sicherlich in der kommenden Zeit auch hin und
wieder in Ihren Kirchgemeinden, bei verschiedenen Gottesdiensten und
Gemeindeveranstaltungen.
Mein Name ist Heiko Jadatz, ich bin 43 Jahre alt und Vater von drei Kindern. Seit 1. September bin ich Pfarrer in Rosswein und Niederstriegis.
Mein Weg zum Pfarrberuf verlief über einige
Umwege. Nach meinem Studium habe ich an
der Universität Leipzig als Kirchenhistoriker gearbeitet, hauptsächlich in den Bereichen Reformationsgeschichte und Sächsische Kirchengeschichte. 13 Jahre später – im September 2012
– begann ich dann mit dem Vorbereitungsdienst und war Vikar in den Kirchgemeinden
Zschoppach, Bockelwitz-Sitten und Polditz.
Ich freue mich nun auf die Arbeit hier in und
um Roßwein und hoffe auf ein gutes und gesegnetes Zusammenwirken unserer Kirchgemeinden.
WEIHNACHTEN
IM SCHUHKARTON
Es ist Oktober. Die Aktion »Weihnachten im
Schuhkarton« hat bereits begonnen.
Wer wieder mitmachen und für ein Kind in den
Krisengebieten dieser Welt ein Weihnachtspäckchen packen möchte sollte schon bald
damit anfangen. Die Flyer, in denen die notwendigen Informationen nachzulesen sind bekommen die Kinder in der Christenlehre, bzw.
werden in unseren Kirchen ausgelegt. Wichtig
ist wie immer die entsprechenden Regeln und
Bedingungen zu beachten, damit das Päckchen auch wirklich ankommt.
Die Pakete aus Deutschland gehen meist in osteuropäische Länder.
Regina aus einem Waisenheim in Stos freut sich riesig
Foto: David Vogt
Bis zum 11. November können die Pakete wieder bei Frau Schaffrin in Marbach, Hauptstr. 97,
oder in den Pfarrämtern abgegeben werden.
Für evtl. Rückfragen ist Frau Schaffrin auch unter Tel. 034322 - 45164 zu erreichen.
Also dann, viel Spaß beim Päckchen packen!
informiert 5
treffpunkt
Christenlehre
Greifendorf
Gleisberg
Kl. 1-6
Kl. 1-4
Kl. 5-6
Kl. 1-3
Kl. 4-6
montags
mittwochs
mittwochs
donnerstags
donnerstags
17:00 – 18:00 Uhr
16:15 – 17:15 Uhr
17:30 – 18:30 Uhr
13:30 – 14:45 Uhr
15:00 – 16:15 Uhr
Pfarrhaus
Konfirmandenunterricht
Alle Orte
Kl. 7+8
donnerstags
15:30 - 17:00 Uhr
Pfarrhaus Etzdorf
Junge Gemeinde
donnerstags
18:30 Uhr
Pfarrhaus Marbach
Flöten + Gitarren
Flöten-Anfänger 1
Flöten mittlere Gruppe
Flötenkreis
Flöten-Anfänger 2
Gitarren
dienstags
dienstags
dienstags
mittwochs
dienstags
13:00 – 13:30 Uhr
14:45 – 15:30 Uhr
16:30 – 17:30 Uhr
15:30 – 16:00 Uhr
15:30 – 16:30 Uhr
Pfarrhaus Marbach
Pfarrhaus Marbach
Pfarrhaus Marbach
Gemeinderaum Gleisberg
Pfarrhaus Marbach
Posaunenchor
Etzdorf
Marbach
freitags
freitags
19:30 Uhr
19:30 Uhr
Pfarrhaus
Pfarrhaus
Chor
donnerstags
19:30 Uhr
Pfarrhaus Marbach
Jugendchor
14-tägig freitags 17:30 Uhr
Frauentreff
Greifendorf
22.10., 19:30 Uhr Pfarrhaus, 19.11., 17:00 Uhr Andacht in Gleisberg
Frauendienst
Greifendorf
Marbach
Etzdorf
14.10., 11.11
27.10., 18.11.
28.10., 25.11.
Bibelstammtisch
09.10., 06.11., 19.30 Uhr
Bibelstunde
Gleisberg
Schmalbach
06.10., 20.10., 03.11., 17.11. 19:00 Uhr, Treffpunkt bitte nachfragen
06.10., 20.10., 03.11., 17.11. 14:30 Uhr bei Fam. Volkmann
Gebetskreis
Bitte nachfragen bei Reiner Jakob
Marbach
Hauskreise
Schmalbach
Junge Erwachsene
14:00 Uhr
13.30 Uhr
14.00 Uhr
Pfarrhaus
Pfarrhaus
Pfarrhaus Marbach
Pfarrhaus
Pfarrhaus
Pfarrhaus
Schmiede Greifendorf
1x monatl. freitags, 19:30 Uhr bei Fam. Volkmann
bitte nachfragen unter Tel.: 03 43 22/123 48
Tel.: 034322 - 666248 (Christina Andrä)
oder 034322 - 70030 (Juliane Volkmann)
6 treffpunkt
termine
Wieder im Programm: Der Spielenachmittag
Pfrn. Annegret Fischer lädt wieder einmal im
Monat zum Spielenachmittag ins Etzdorfer
Pfarrhaus ein. Zeit für Gespräche für Mütter
und Väter, Zeit zum Spielen für Kinder zwischen
Baby- und Grundschulalter, für alle eine biblische Geschichte. Kuchen und Getränke gibt es
auch, los geht es immer um 15:30 Uhr.
Termine: 7. Oktober, 4. November
Tag der offenen Kirchen im Klosterbezirk
Am Samstag, 18.10., öffnen viele Kirchen im
Klosterbezirk Altzella ihre Türen. In Marbach
haben Sie von 15 Uhr an Gelegenheit, bei Kirchenführungen in den Turm zu steigen und einen Blick auf Uhrwerk und Glocken zu werfen.
Um 17 Uhr ist unsere Kantorin Susanne Röder
mit einem Konzert an der Orgel zu erleben.
Das gesamte Programm in der Region können
Sie den Tageszeitungen oder der Website www.
klosterbezirk-altzella.de entnehmen. Zur Besichtigung und zum Gebet sind unsere Kirchen
außerdem an diesem Tag geöffnet:
Etzdorf
9 - 18 Uhr
Gleisberg
9 - 18 Uhr
Greifendorf
15:30 - 17:30 Uhr
Marbach
15 - 17 Uhr
Orgelkonzert in Marbach
Kantorin Susanne Röder gibt am Samstag,
18.10., um 17 Uhr in der Marbacher Kirche ein
Orgelkonzert. Herzliche Einladung!
Gottesdienst am Reformationstag
Wir feiern diesen Gottesdienst am 31.10. um
17 Uhr in der Kirche in Etzdorf. Gestaltet wird
der Gottesdienst wie immer von der Jungen
Gemeinde. Im Anschluss sind Sie noch eingeladen zu einem kleinen Imbiss und netten Gesprächen.
DINNER AM ABEND - für Frauen und Männer
am 24. Oktober 2014, 19 Uhr im Ritterhof Altmittweida
Referentin: Sabine von Krosigk (Braunschweig)
Thema: »Lachen und Humor als Lebenskraft«
Im Lachen steckt eine große Kraft für unsere körperliche und seelische Gesundheit. Kräftiges
Lachen hat die Funktion eines innerlichen Joggings und bringt uns in Schwung. Eine humorvolle Lebenseinstellung bringt darüber hinaus eine heitere Gelassenheit mit sich und hilft, in
festgefahrenen Situationen befreiende Lösungen zu finden. Humor gibt uns die Chance, auch
die schweren Dinge des Lebens gelassener zu ertragen.
Der Verein Frühstückstreffen für Frauen e.V. lädt Sie mit Ihrem Partner oder Freund/in herzlich
ein! Kosten: € 10,- pro Person. Anmeldung bis 21.10. erforderlich unter Tel. 037206 73963.
termine 7
termine
MIT MARTIN AUF
ENTDECKERTOUR
Gemeinde- und Familienrüstzeit vom 14.- 16. November 2014 in Krummenhennersdorf
So lautet das Thema der diesjährigen Gemeinde- und Familienrüstzeit. Am 31. Oktober 2017
jährt sich der Thesenanschlag Luthers zum
500. Mal. Seit Jahren wird das Reformationsjubiläum vorbereitet. Wir befinden uns mitten in
der Lutherdekade. Es »luthert« allerorten. Auf
vielfältige Weise wollen auch wir darüber ins
Gespräch kommen. Wer war dieser Mann, dass
wir noch heute solch einen Rummel um ihn
veranstalten? Passt Luther überhaupt noch in
unsere Zeit? Und warum sind nicht alle evangelischen Kirchen Evangelisch – Lutherisch?
Diesen Fragen und mehr werden wir auf
den Grund gehen. Spannend soll es werden,
sowohl für die Großen als auch für die Kleinen.
Und auch die Zeit für Gespräche, Entspannung
und fröhliches Miteinander soll nicht zu kurz
8 termine
kommen. Eingeladen sind nicht nur die Familien, sondern alle Interessierten. Die Rüstzeit
startet am Freitag mit dem Abendbrot und endet am Sonntag nach dem Mittagessen.
Die Kosten liegen für Erwachsene bei
70,00 € und für Kinder bei 40,00 €. Darin enthalten sind Unterkunft und Verpflegung. Ab dem
dritten Kind fallen keine weiteren Kosten an.
Kinder bis einschließlich 2 Jahre sind ebenfalls
kostenfrei. Sollte es jemandem nicht möglich
sein die Kosten aufzubringen, dann wenden
Sie sich bitte an Frau Schaffrin oder Pfr. Fischer.
Mit Sicherheit wird es auch dafür eine Lösung
geben. Rechtzeitig vor Rüstzeitbeginn gibt es
noch einen Brief mit genauen Infos.
Wir freuen uns auf alle, die mit uns gemeinsam
dieses Wochenende verleben werden!
Pfr. B. Fischer, Vikar Ph. Pohle
und Gemeindepäd. A. Schaffrin
Hiermit melden wir uns zur Familienrüstzeit
vom 14.-16.11.2014 an
Name
Anschrift
Personenanzahl + Alter
Anmeldung bis spätestens 20.10.2014 bei Frau Schaffrin oder im Pfarramt abgeben!
kultur
Kulturelle Höhepunkte
Samstag, 04.10.,17:00 Uhr
Nikolaikirche Döbeln, Konzert mit dem Stadtsingechor Döbeln, Jubiläumskonzert
Samstag, 08.11., 17:00 Uhr
Stadtkirche Nossen, Konzert mit dem Chemnitzer Blechbläserquintett
Mittwoch, 08.10., 19:30 Uhr
Marienkirche Roßwein, 4. Orgelabend
mit Stephan Seltmann (Riesa)
Samstag, 08.11., 18:00 Uhr
Stadtkirche Waldheim, Klavier-Vesper, Klavierkonzerte & Sinfonien v. W. A. Mozart, Chr. E.
Graaf und J. B. Cramer, Ensemble Amadeus,
Alexandra Weigel – Klavier, Ltg. Normann
Kästner
Freitag, 10.10., 19:30 Uhr
St.-Jodokus-Kirche Chemnitz-Glösa, »Das Stück
vom Glück« Interaktives Theaterkabarett von
und mit Eva-Maria Admiral
Samstag, 11.10., 17:00 Uhr
Trinitatiskirche Hainichen, »Orgel & Rotwein«
Orgelkonzert mit Kantor Stefan Gneuß
Sonntag, 12.10., 17:00 Uhr
St.-Petri-Kirche Chemnitz, G. F. Händel »Der
Messias«
Freitag, 17.10., 19:30 Uhr
Rathaussaal Roßwein, »Buch, Musik und Gaumenfreude« mit Autorin Eva Baronsky (»Herr
Mozart wacht auf«) und Pianist Tobias Forster
Samstag, 18.10., 18:00 Uhr
Stadtkirche Waldheim, Klaviervesper
zum 300. Geburtstag von Carl Philipp Emanuel
Bach, Ulrike Wolf – Traversflöte, R. M. Röder –
Klavier
Samstag, 25.10., 19:00 Uhr
Kirche Grünlichtenberg, Bläserkonzert »Von
Barock bis Swing« mit dem Ensemble C-Brass
Sonntag, 02.11., 17:00 Uhr
Ev.-Luth. Kirche Wittgensdorf, »Soli Deo Gloria«, Classic Brass & Prof. M. Eisenberg (Orgel)
Samstag, 08.11., 15:00 u. 19:00 Uhr
Kreuzkirche Chemnitz, Gerhard Schöne
15:00 Uhr Kinderkonzert »Alles muß klein
beginnen«
19:00 Uhr Abendkonzert »Ich öffne die Tür weit
am Abend«
Sonntag, 09.11., 17:00 Uhr
Gemeindehaus Döbeln, Klavierkonzert
Werke von C. Debussy, S. Prokofjew und K.
Szymanowski, Björn-Helmer Schmidt (Leipzig),
Klavier
Samstag, 15.11., 17:00 Uhr
Kirche Wermsdorf, Konzert mit dem Liedermacher Jonathan Leistner
Samstag, 29.11., 17:00 Uhr
Nikolaikirche Döbeln, J. S. Bach: Weihnachtsoratorium, Kantaten I-III, Solisten, Kantorei
Döbeln, Mittelsächsischer Kammerchor
Neues Leipziger Instrumental Consort, Ltg.
Winfried Kleindopf
Samstag, 29.11., 17:00 Uhr
Trinitatiskirche Hainichen, Adventskonzert,
Kantoreien und Posaunenchöre Oederan und
Hainichen
kultur 9
freud und leid
Jubilare im Oktober und November
Etzdorf
Leonore Krahn, Etzdorf
Charlotte Becker, Böhrigen
Gerhard Fischer, Etzdorf
Irene Köhler, Etzdorf
Johanna Quaas, Etzdorf
Eva Schirrmeister, Böhrigen
Gleisberg
91
89
88
80
75
60
Greifendorf
91
86
85
85
80
80
80
80
90
84
83
82
82
81
65
Marbach
Lieselotte Wagner, Marbach
Edith Berger, Marbach
Marianne Güldner, Marbach
Erich Lesch, Marbach
Otto Götze, Marbach
Gustav Wiesner, Marbach
Margret Fischer, Marbach
Gabriele Krebs, Marbach
Foto: Almut Bieber
Kurt Andrä, Greifendorf
Ernst Jäschke, Moosheim
Wolfgang Berndt, Greifendorf
Elfriede Gühne, Naundorf
Siegfried Richter, Greifendorf
Hildegard Paul, Greifendorf
Margit Herfter, Dittersdorf
Manfred Berndt, Dittersdorf
Gertrud Voigt, Gleisberg
Christa Schirmer, Gleisberg
Luzanne Ueberschär, Bodenbach
Johanna Küchenmeister, Gleisberg
Konrad Zache, Wettersdorf
Hellmut Seidler, Bodenbach
Ingried Handschack, Gleisberg
10 freud und leid
87
87
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84
81
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75
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freud und leid
Heimgerufen wurden
Johannes Manfred Eidam aus Greifendorf im Alter von 86 Jahren
Singet dem Herrn und lobet seinen Namen, verkündet von Tag zu Tag sein Heil!
Psalm 96,2
Alois Sebralla aus Naundorf im Alter von 80 Jahren
Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
Hebräer 13,14
Gottfried Jürgen Nagel aus Gleisberg im Alter von 62 Jahren
Solange die Erde steht, soll nicht aufhören die Saat und Ernte,
Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.
1. Mose 8,22
Ilse Flora Mühlberg aus Schmalbach im Alter von 86 Jahren
Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich.
Jesaja 40,8
Harry Simböck aus Marbach im Alter von 84 Jahren
Hebt an mit Psalmen und lasst hören die Pauken, liebliche Zithern und Harfen!
Psalm 81,3
Ilse Boden aus Marbach im Alter von 82 Jahren
Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch.
Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott.
Rut 1,16b
Getauft wurde
Leah Wagenführ, Tochter von Andreas Zaremba und Dagmar Wagenführ aus Böhrigen.
Denn Gott hat seine Engel ausgesandt, damit sie dich schützen, wohin du auch gehst.
Psalm 91,11
freud und leid 11
gottesdienste
Etzdorf
Gleisberg
5. Oktober
14:00 Uhr
10:00 Uhr
16. So. n. Trinitatis
Familiengottesdienst zum
Erntedankfest
12. Oktober
17. So. n. Trinitatis
19. Oktober
10:00 Uhr
18. So. n. Trinitatis
Bläsergottesdienst
Kirchweihfest
26. Oktober
19. So. n. Trinitatis
31. Oktober
Reformation
2. November
17:00 Uhr Gottesdienst mit der Jungen Gemeinde in
09:00 Uhr
20. So. n. Trinitatis
10:30 Uhr
Kirchweihfest
9. November
Drittletzter. So. im Kirchenjahr
11. November
Martinstag
16. November
10:30 Uhr
Vorletzter So. im Kirchenjahr
10:15 Uhr Kranzniederlegung
19. November
17:00 Uhr
Buß- und Bettag
23. November
09:00 Uhr
Ewigkeitssonntag
30. November
1. Advent
12 gottesdienste
10:45 Uhr
gottesdienste
Greifendorf
Marbach
Kollekte
Eigene Gemeinde
09:00 Uhr
10:30 Uhr
Ausbildungsstätten der Landeskirche
Kirchliche Männerarbeit
10:30 Uhr
09:00 Uhr
Eigene Gemeinde
Kirchweihfest
Etzdorf (Anschließend gibt es Reformationsbrötchen).
Gustav-Adolf-Werk
Eigene Gemeinde
09:00 Uhr
10:30 Uhr
Kirchweihfest
Arbeitslosenarbeit
17:30 Uhr
Eigene Gemeinde
Martinsfest
09:00 Uhr
14:00 Uhr
Andacht mit Kranzniederlegung
Eigene Gemeinde
Ökumene und Auslandsarbeit
der EKD
14:00 Uhr
15:45 Uhr
Eigene Gemeinde
09:00 Uhr
10:30 Uhr
Familiengottesdienst
Familiengottesdienst
Einführung Kirchenvorstand
Arbeit mit Kindern in der eigenen
Kirchgemeinde
gottesdienste 13
thema
Reformation und Politik Interview zum Thema der Lutherdekade
Die Reformation hatte zu ihrer Zeit gewaltige
politische Konsequenzen: Wer selbst und in
der eigenen Sprache die Bibel lesen können
soll, muss lesen lernen. Deshalb führten die
evangelisch gewordenen Gebiete die allgemeine Schulpflicht ein. Das reformatorische Bild
vom Menschen, den Gott befreit zu fröhlichem
Selbstbewusstsein, legte geistige Grundlagen
für Aufklärung und Demokratie. Bis heute ver-
steht sich die evangelische Kirche als Gewissensschule für freie Menschen, die Sternstunden (wie 1989) und Versagen (wie während
der Weltkriege) des Gewissens erlebt hat. Hat
das politische Gen der Reformation uns heute
noch etwas zu sagen? Das fragen wir für den
Kirchenboten Veit Lindner, Bürgermeister von
Roßwein, und unseren Pfarrer Björn Fischer.
Was fällt Ihnen zuerst ein, wenn Sie »Reformation und Politik« hören?
Veit Lindner
Da fällt mir Martin Luther ein.
Luther selbst verstand sich ja
nicht nur als Mensch und Reformator, sondern betätigte
sich auch als politischer Berater. Ob Rechtsfragen, Finanzfragen oder Stellenbesetzung,
ob kleine oder große Politik,
er mischte sich ein, bezog Stellung und vertrat
diese in unzähligen Briefen, zum Beispiel an die
Kurfürsten von Sachsen. Darunter befanden
sich unter anderem Interventionen zugunsten
mittelloser Witwen oder Appelle zur Errichtung
bzw. Aufrechterhaltung christlicher Schulen.
Luthers politischer Einsatz hatte eine klare Botschaft: »Mischt Euch ein, übernehmt Verantwortung«. Die Reformation und Politik bedingen sich demnach für mich einander, damals
wie heute.
Wozu würden Sie eine/n Pfarrer/in
heute ermutigen?
Ich glaube nicht, dass ein Bürgermeister eine
Pfarrerin oder einen Pfarrer zu irgendeiner
Handlung ermutigen muss. Bürgermeister wün-
14 thema
Björn Fischer
Die Reformatoren haben
die biblische Wahrheit wieder entdeckt, dass jeder
Mensch persönlich angesprochen ist, wenn Gott
redet. Das macht evangelisch Sein so mühsam - »Ich
soll mich einsetzen!« -, aber
auch so frei: »Ich bin gefragt.« Und so denke
ich an die Reformatoren, die politisch dafür
gekämpft haben, dass Menschen sich äußern
können, lesen, schreiben und reden lernen.
Daran schließen sich 500 Jahre evangelischer
Pädagogik an, bis heute.
Und ich denke an evangelische Menschen, die
aus diesem Glauben an die von Gott geschenkte Freiheit und Würde politisch gewirkt haben:
Francke oder Wichern, Vordenker der Diakonie
und des sozialen Gemeinwesens. Kirchen, die
für eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik
eintreten. Menschen, die heute aus Verantwortung für Gottes gute Welt Produkte aus ökologischer Landwirtschaft vorziehen.
thema
schen sich natürlich eine gute Zusammenarbeit
mit der Kirche. Dabei sind offene, klare Worte
und die gemeinsame Auseinandersetzung mit
den verschiedensten Problemen der Kirchgemeinden und der Menschen vor Ort Grundvoraussetzung. Das deutlichere Eindringen in die
Lokalpolitik und die gemeinsame Suche nach
Lösungen in sozialen Belangen oder der Stadtentwicklung wäre wünschenswert. Vielleicht
gelingt es gerade hierbei, durch eine erhöhte
Präsenz die Wahrnehmung von Kirche und Glauben wieder mehr in das Bewusstsein bzw. in das
weite Sichtfeld der Bevölkerung zu rücken.
Herr Lindner, sollen evangelische
Christen politisch sein?
»Ja«! unbedingt. Wir als Stadt können nicht alles selbst erledigen oder organisieren. Vielmehr
sollen unsere Bürger ihre Heimat selbst mitgestalten. Aus diesem Grund laden wir zum Beispiel zu Zukunftsworkshops der Stadtentwicklung oder zu Ideenfindungskonferenzen für
das neue LEADER-Gebiet im ländlichen Raum
alle Bürger ein, mitzuarbeiten, sich einzubringen. So kann aus der jeweiligen Überzeugung
heraus und über religiöse und kulturelle Unterschiede hinaus, gemeinsam das soziale, kulturelle und öffentliche Leben gestaltet werden.
Aber auch aus dem christlichen Maßstab der
Nächstenliebe, dem Inhalt und Umfang von
Gerechtigkeit, den Werten und der Notwendigkeit von Solidarität, leitet sich eine Politik ab,
die Verbesserungen für die Menschen bringt.
Die Möglichkeit der Mitgestaltung oder die
Bewahrung moralischer Wertvorstellungen bedürfen einer ständigen Pflege, eines Einsatzes
und der Übernahme von Verantwortung, womit man wiederum politisch aktiv wird – siehe
Luther. Somit kann und sollte jeder evangelische Christ auch politisch sein.
Wozu würden Sie eine/n Bürgermeister/in heute ermutigen?
Ich bin froh über das vertrauensvolle Miteinander von staatlichen und kirchlichen Gemeinden. Es hat andere Zeiten gegeben! Deshalb
wünsche ich mir, dass unsere Volksvertreter
nicht vergessen, die gesellschaftlichen Gruppen ein großer Schatz für das Gemeinwesen
sind und keine Konkurrenz. Und deshalb das,
was Christen in Debatten einbringen, als Stimmen von Menschen hören, denen ein gelingendes Zusammenleben am Herzen liegt. Ich
möchte gern weiter in einem Land leben, in
dem evangelische Kirche und demokratische
Verwaltung einander respektvoll ansehen und
gegenseitig ihre Stärken würdigen.
Herr Fischer, sollen evangelische
Christen politisch sein?
Ja, natürlich. Weil ein starkes demokratisches
Gemeinwesen allen gut tut. Wir wollen unseren Glauben weiter frei leben dürfen, und für
Freiheit muss man sich einsetzen! Weiter geht
es um Bewahrung der Schöpfung, Frieden und
Gerechtigkeit. Christen schauen danach, dass
die Gesellschaft den Schwachen Perspektiven
anbietet. Evangelisch glauben heißt immer
auch, sich dafür einzusetzen, dass alle Kinder
Gottes gut miteinander leben können. »Ich bin
Christ, aber Politik ist mir egal« - das halte ich
für Unsinn.
Der Redaktionskreis bedankt sich bei Bürgermeister Veit Lindner und Pfarrer Björn Fischer für die
engagierte Beantwortung der Fragen!
thema 15
rückblick
Gemeindefest am 7.9. in Marbach
Fotos: Konrad Bieber
und Gottesdienst zum Schulbeginn
Die Schulanfänger wurden im Gottesdienst gesegnet. Anschließend gab es Kaffee und Kuchen in
der Pfarrscheune.
Erntedankfest am 14.9. in Greifendorf
Fotos: Marion Richetr
mit Wahl des Kirchenvorstandes
Die Wahlhelfer nach getaner Arbeit
16 rückblick
rückblick
700 Jahre Etzdorf
Fotos: Christina Andrä, Frieder Lomtscher
Festumzug am 14.9.
Wie man sieht hat das „Sauwetter“ den Etzdorfern den Spaß nicht verdorben.
rückblick 17
Habt ihr es
auch
schon
bemerkt? Die
Blätter
sind
schon ganz bunt
geworden.
Es
ist doch tatsächlich
schon wieder Herbst. Im
Herbst feiern wir Erntedankfest. Na das
wisst ihr ja sicher. Aber wusstet ihr, dass
Lies 1. Mose 8, 20-22
Was versprach Gott Noah? Es ist nur
ein Satz.
Name, Alter, Wohnort
Abgabeschluss: 5. November 2014
es auch in anderen Religionen Erntefeste
gibt und wie diese gefeiert werden? Von
einem Erntedankfest lest ihr heute. Im neuen Bibelrätsel geht es auch wieder um ein
Versprechen Gottes und ein bisschen auch
um die Ernte, über die wir uns jedes Jahr
wieder freuen dürfen. Am besten ihr lest
gleich weiter.
Viel Spaß dabei,
Bibelrätsel Nummer 4:
Diesmal geht es wieder um eine Geschichte im Alten Testament – um die Geschichte
von Noah und der großen Flut. Am Ende
dieser Geschichte gibt Gott dem Noah
ein Versprechen das bis heute gilt. Gott
verspricht, dass er die Erde und alles was
darauf lebt nie wieder zerstören will. Er hat
das mit sehr schönen Worten gesagt. Es ist
nur ein Satz. Du findest bestimmt heraus
wie dieses Versprechen hieß. Lies dazu im
1. Buch Mose, Kapitel 8, Verse 20-22.
Im letzten Bibelrätsel wurde danach gefragt, was Gott dem Abraham zusagte,
damit er sich sicher auf den weiten Weg in
das ferne Land machen konnte. Es war ein
Versprechen, das auch wir heute noch in
jedem Gottesdienst zugesagt bekommen.
Antwort: Ich will dich segnen und du
sollst ein Segen sein.
Die richtige Antwort hat diesmal nur ein
Kind herausgefunden: Johanna Müller
aus Gleisberg. Herzlichen Glückwunsch!
Heute: Was ist eigentlich Sukkot?
Hallo Frau Schaffrin, ich
hab da mal eine Frage: Was
ist eigentlich Sukkot?
Sukkot so heißt das Erntedankfest der Juden,
das sie im Herbst feiern. Auf Deutsch bedeutet Sukkot
Laubhüttenfest. Das Fest dauert 8 Tage. Es ist ein fröhliches
Fest, denn meist feiert die ganze Gemeinde zusammen. Gemeinsam werden kleine Hütten aus Holz, Stroh und Blättern gebaut und
schließlich noch mit Erntegaben verziert. In diesen Hütten wird
dann gegessen, gebetet und oft sogar geschlafen. Das
macht besonders den Kindern Spaß.
Au ja, das würde
mir auch Spaß
machen!
Die Laubhütten haben natürlich eine Bedeutung. Sie erinnern die Juden
daran wie sie mit Mose aus Ägypten durch die Wüste
gezogen sind - 40 Jahre lang. Dabei haben sie in solchen
einfachen Hütten gelebt. Aber sie denken auch daran, dass alles
hier auf der Erde vergänglich ist. Pflanzen verwelken und sterben ab
und auch Menschen sterben irgendwann. Das Einzige was immer
bleibt ist Gott selbst. Auf ihn ist immer Verlass. Das haben
die Menschen bei ihrer Wüstenwanderung immer
wieder gespürt.
Ach so ist das. Das war
wirklich interessant. Danke
Frau Schaffrin
Rätsel
Die Kinder haben die Laubhütte für das
Laubhüttenfest gebaut. Sie dürfen nun die
Hütte mit Zweigen abdecken. In welcher
Reihenfolge haben sie sie daraufgelegt?
Trage die Buchstaben, die dabei stehen in
die Lösungszeile ein. Der erste Zweig liegt
ganz unten.
Das Lösungswort
nennt dir das hebräische Wort für Laubhütte.
Am 11. November feiern wir das Martinsfest in Greifendorf. Damit alle Kinder mit
einer tollen selbstgebastelten Laterne daran teilnehmen können, seid ihr herzlich zu
einem Kindertag mit Laternenwerkstatt,
Martinshörnchen backen und viel Spaß
eingeladen.
8. November von 10 bis 15 Uhr
im Pfarrhaus in Etzdorf
Für das Mittagessen wird gesorgt. Jedes
Kind möchte bitte einen Unkostenbeitrag
von 2,- € mitbringen. Bitte sagt das auch
weiter. Wer mitmachen möchte, melde sich
bitte bis zum 20. Oktober bei Frau Schaffrin an.
Wie in jedem Jahr feiern wir auch diesmal
das Martinsfest in Greifendorf. Der Heilige Martin, der vor langer Zeit lebte und
so vielen Menschen in der Not half steht
dabei wieder im Mittelpunkt. Wir feiern am
11. November 2014, 17:30 Uhr
in der Kirche Greifendorf
und beginnen mit der Martinsandacht.
Im Anschluss daran gibt es wieder den
Martinsumzug. Sicher begleitet uns auch
diesmal der Heilige Martin hoch zu Ross.
Danach stärken wir uns noch beim gemeinsamen Martinsschmaus in der Kirche.
Bitte die Laternen nicht vergessen!
Wer eine Mitfahrgelegenheit benötigt, sollte sich bei Frau Schaffrin oder im Pfarramt
in Marbach melden.
Auch in diesem Jahr soll am Heiligabend
die Geschichte von der Geburt Jesu in
unseren Kirchen wieder lebendig werden.
Dazu benötigen wir wieder viele Mitspieler.
Wer von euch Lust hat beim Krippenspiel
mitzuspielen sollte sich möglichst bald bei
Frau Schaffrin melden.
Die erste Probe beginnt wie folgt:
Marbach:
Freitag, 17. Oktober, 18:00 Uhr im Pfarrhaus
Gleisberg:
Freitag, 17. Oktober, 18:15 Uhr im Gemeinderaum
Dabei werden jeweils die Rollen verteilt.
Proben Etzdorf:
Freitag, 7. November, 18:00 Uhr im Pfarrhaus, Anmeldung bei Susanne Hoffmann,
Tel. 034322 - 66422
Endlich könnt ihr in weiteren 15 Episoden miterleben, wie
der Schlunz die Welt in den Wahnsinn treibt: wie er den
Bürgermeister mit dem Feuerwehrschlauch von der Bühne
schießt, mit einem Schlauchboot unfreiwillig durch die Luft
saust oder die kleine Gerti mit einem Seil bis unter die
Decke des Gemeindehauses befördert.
Alle Comics sind aus dem Magazin KLÄX ausgewählt und
für euch zusammengestellt. Teilweise stammen sie aus den
Abenteuern, die Schlunz, Lukas und Nele in den sieben
Schlunz-Bänden erlebt haben. Darüber hinaus findet ihr
auch ganz neue Geschichten, die sich Harry Voß extra für
die Comics ausgedacht hat.
Also: Bahn frei für den Schlunz!
Der Schlunz: Bahn frei! Best.-Nr.: 71117
Autor: Harry Voß, Jörg Peter (Ilustr.), Alter: 7–10 Jahre
Paperback, 21 x 29,7 cm, 48 Seiten , Durchgehend 4-farbig 4,95 €
tipps und spenden
BUCHTIPP
Die Gans ist noch nicht gebraten – 600 Jahre Konstanzer
Konzil
Historischer Roman
Gmeiner Verlag, 5537 S. , kart.,
17,99 €
Vom 5. November 1414 bis 22. April 1418 war
Konstanz Schauplatz des Konzils. Drei Päpste
wurden abgesetzt, einer wurde gewählt, Jan
Hus und Hieronymus von Prag wurden als
Ketzer verbrannt. Diese und andere Ereignisse
wurden von Augenzeugen überliefert. Aber
auch in den Jahrhunderten danach beschäftigte das Konzil Historiker und Schriftsteller. Das
Lesebuch zum 600-jährigen Jubiläum versammelt - in Auszügen - Quellen und frühe Chroniken ebenso wie die folgenden literarischen
Zeugnisse bis in die Gegenwart.
Ute Lomtscher
Buch, Musik und
Gaumenfreude
Ein Abend für alle Sinne
Die Autorin Eva Baronsky
(Kronberg i. Taunus) liest
aus ihrem preisgekrönten Roman »Herr Mozart
wacht auf«, am Flügel begleitet vom Pianist und Echopreisträger Tobias
Forster (Dresden).
Freitag, 17.10., 19:30 Uhr Rathaussaal Roßwein
Karten u.a. bei Buchhandlung Ute Lomtscher,
Tel. Kartenreservierung: 034322 42528
Eva Baronsky und Tobias Forster, Foto: C. Steps
IMPRESSUM
Danke für Ihre Spenden!
Greifendorf
für die Kirchensanierung
Marbach
für den Kirchbau
für den Kirchturm
für die Gemeindearbeit
256,25 €
200,00 €
50,00 €
20,00 €; 100,00 €
Marienkirchgemeinde
Spenden für Gemeindepädagogikstelle
2 x 10,00 €; 2 x 30,00 €
Herausgeber:
Ev.-Luth. Pfarramt der Marienkirchgemeinde und
der Kirchgemeinde Greifendorf, erscheint 2-monatlich
Redaktion: Pfr. Björn Fischer (v. i. S. d. P.),
Steffen Hoffmann (StH), Susanne Hoffmann
(SuH), Katrin Pöhlich (KP),
Gestaltung, Satz: Almut Bieber (AB)
Kinderkirchenbote: Angelika Schaffrin (AS)
Druck: Riedel OHG, Chemnitz
Redaktionsschluss für Dez.-Jan.: 10.11.2014
Artikel oder Informationen bitte an das Pfarramt
oder an: almut@treppen-bieber.de
Fotos und Grafiken bitte separat und unbearbeitet schicken.
Eine Spende zur Deckung der Druckkosten
wird erbeten (Richtwert 6,- € / Jahr)
22 tipps und spenden
kontakt
www.marienkirchgemeinde.de Tel. 034322 43130
Pfarrer Björn Fischer
Hauptstr. 130
Marbach
Tel.: 034322 43130 pfarrer.fischer@posteo.de
Mobil: 0176 3132 5015
Pfarramt
Hauptstr. 130
Marbach
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Angelika Schaffrin
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Tel.: 034322 45164
angelika.schaffrin@evlks.de
Susanne Röder
Kantorin
Am Schulberg 2
Waldheim
Tel.: 034327 66301
susanne-roeder@gmx.de
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Prediger, Seelsorger
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Friedhofverwaltung und Kirchkasse
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Chorener Str. 4
Herr Peschel
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Donnerstag
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09:30-11:30 Uhr
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Kirchenvorstandsvorsitzende
Marienkirchgemeinde
Frieder Lomtscher
Tel.: 034322 12856
Greifendorf
Björn Fischer
Tel.: 034322 43130
Etzdorf
Frank Knappe
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Gleisberg
Falk Arnold
Tel.: 034322 45539
Ortsausschussvorsitzende
kontakt 23
andacht
Der Stab geht an die neuen
Kirchenvorstände
Mit dem nächsten Kirchenjahr nehmen in ganz Sachsen neue
Kirchenvorstände die Arbeit auf. Bei uns, in den überschaubaren Gemeinden, wird von Kirchvorstehern oft noch ganz anderes gefragt als Gemeindeleitung: Wenn Aufgaben zu verteilen
sind, bitte ich oft Kirchvorsteher. Viele fühlen sich verpflichtet,
neben der Sitzungsarbeit auch zu Arbeitseinsätzen zu erscheinen, Kuchen zu backen und Küsterdienste zu übernehmen.
So dankbar ich für die vielen geleisteten Dienste bin - und hoffentlich Sie alle, die meine Zeilen hier lesen - für manch eine/n
ist es schwer auszuhalten, dass das Gemeindeleben immer
wieder »an den selben hängt«. Noch schwieriger wird es, wenn
dann von weniger engagierten Gemeindegliedern zu hören
ist, »man« müsste mal dies oder jenes tun oder lassen. Mit Motzen ist keinem
geholfen.
Foto: peshkova / fotolia.com
Wunderbar dagegen, wenn jemand seine Energien in Taten umlenkt, so wie die
vielen hundert kleinen und größeren Zeit-Geschenke, die unzählige Menschen
in unseren Gemeinden jedes Jahr einbringen. Ähnlich dem Monatsspruch für
Oktober: Ehre Gott mit deinen Opfern gern und reichlich, und gib deine Erstlingsgaben, ohne zu geizen. (Sirach 35,10)
Wo aber die Grenzen des Elans erreicht sind, wo wir als Gemeinde eben nicht
schneller, höher, weiter werden, dann ist es wohl auch eine geistliche Tugend,
Zufriedenheit zu üben mit dem, was da ist. Niemand ist so gut, dass er die Kirche
allein retten kann. Niemand kann sie allein zerstören. Das gilt für Pfarrer und
Mitarbeiter ebenso wie für Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher. Etwas
Gutes entsteht, wenn jemand Zeit und Ideen schenkt. Schön, wenn das auch in
der neuen KV-Periode nicht »immer an den selben hängt«.
Manches werden wir angehen; oft werden wir uns mit dem bescheiden, was
vorhanden ist. So oder so: Christus wird seine Gemeinde »nähren und pflegen,
denn wir sind Glieder seines Leibes.« (Eph 5,30)
In dieser Zuversicht grüßt Sie Ihr Pfarrer
Björn Fischer
24 andacht
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Seele and Geist
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