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Flughafen: trotz Krisen auf Rekordreiseflughöhe

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15. JahrganG
NO. 1909
mittwoch, 21. jänner 2015
TREVISION
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a Trevision Holding Company
Glasfaser-Anbindung für Seestadt Aspern
A1 errichtet gemeinsam mit den Wohnbauträgern aktuell ein
leistungs­fähiges Breitbandnetz in der Seestadt Aspern Seite 4
© sumofus.org
© Panthermedia.net
www.trevision.at
sündiger Zusatz in Chips, Soft Drinks & Co
Eine Video-Kampagne prangert die Verwendung von Palmöl für die
Herstellung der Tortillachips „Doritos“ aus dem Hause Pepsi an Seite 7
Stabil Krisen in Ukraine und Nahost, Streiks, magere Konjunkturdaten – und dennoch gute Zahlen
short
© APA/Georg Hochmuth
Flughafen: trotz Krisen
auf Rekordreiseflughöhe
© APA/Herbert Pfarrhofer
Wien mit Tourismusrekord Wien
hat im Vorjahr erneut ein touristisches Allzeithoch erzielt:
13,524 Mio. Nächtigungen
wurden 2014 verzeichnet,
um 6,3% mehr als 2013. Das
berichteten die zuständige
Stadträtin Renate Brauner und
Tourismusdirektor Norbert
Kettner (Bild) am Dienstag in
der Bürgermeister-Pressekonferenz. Fast alle Märkte
verzeichneten Zuwächse,
die auch den Rückgang aus
Russland mehr als nur kompensierten. Alle Monate – mit
Ausnahme des März – waren
auf Rekordkurs. Zweistellige
Zuwachsraten bescherten etwa
die Gäste aus den USA, Italien
oder Großbritannien. Auch bei
Reisenden aus der Schweiz,
Frankreich und Spanien war
Wien gefragt. Insgesamt kamen 82% aller Wien-Gäste aus
dem Ausland. (APA)
© Robinconsult/Lepsifoto
Aufstieg Der Flughafen Wien zählte 2014 rund 22,5 Mio. Passagiere. Das ist ein
neuer Rekord. Nach einem Knick im 1. Quartal werde auch 2015 wieder Zuwächse
bringen – bis zu zwei Prozent. „Sollten sich die Krisen entschärfen, kann es sein,
dass es auch besser ausschaut“, so Vorstand Günther Ofner (Bild).
Seite 2
Ranking Ein Österreicher auf Global Telecoms-Liste
50 CMOs to watch: Alexander Sperl
© A1 Telekom/vyhnalek.com
Splashline verkauft Die TUI Austria Holding hat den Maturareisen-Anbieter Splashline mit
Sitz in Wien abgestoßen. Die
Tochtergesellschaft gehe an
die Anton Aigner Beteiligungs
GmbH, berichtet das Branchenmagazin Travel Industry
Professional (tip) am Dienstag
online. Über den Kaufpreis
sei Stillschweigen vereinbart
worden. Der Verkauf sei Teil
der weiteren Fokussierung auf
das Kerngeschäft, den Verkauf
von Pauschalreisen, zitiert tip
eine Aussendung. Splashline
war 1995 unter dem Namen
„TU‘ die Reise“ von Dietmar
Tunkel (Bild) gegründet und
2002 in „Splashline“ umbenannt worden. Ab 2007 war
die Firma eine 100%-Tochter
der TUI Austria Holding. Laut
Reiseportal „travel4news“ holt
Anton Aigner Tunkel ins Unternehmen zurück. (APA/red)
A1 Vorstand Sperl ist einziger Österreicher auf der „50 CMOs to watch“-Liste.
London. Das renommierte Branchenmagazin Global Telecoms
Business hat erstmals in seiner
zwanzigjährigen Geschichte eine
weltweite Liste der „50 Chief Marketing Officers (CMO) to watch“
publiziert. Als einziger Österreicher ist laut Aussendung der Telekom Austria Alexander Sperl, Vorstand für Marketing, Vertrieb und
Service bei A1, dabei. Als Gründe
für diese erstmalige CMO Auflistung nennt Global Telecoms Business die Tatsache, dass CMOs in
den letzten Jahren stark an strategischem Einfluss gewonnen haben
und Unternehmensentscheidungen
mitbestimmen. (red)
c ov e r / pr i m e n e w s
2 – medianet
Banken/Versicherung:
Vertrieb im Wandel
Stuttgart/Wien/Zürich. Die Kanäle
für den Vertrieb von Finanzprodukten und die Kommunikation
mit Bank- und Versicherungskunden werden sich nach Einschätzung von Branchenexperten binnen der nächsten fünf
Jahre wegen der zunehmenden
Digitalisierung massiv verändern. Die Experten rechnen
damit, dass etwa jede fünfte
Bankfiliale bzw. jede vierte
klassische Versicherungsagentur bis 2020 aufgegeben wird.
www.horvath-partners.com
© APA/EPA/Julian Warnand
Vereinigte Digitalstaaten
sind Oettingers Ziel
Neuer Rekord 22,5 Millionen Passagiere im Jahr 2014; Prognose 2015: bis zu 2 Prozent mehr Fluggäste
Bilanz mit Bestzahlen
Vorstand stellt heuer mehr als 645 Mio. Euro Umsatz und Nettoergebnis von mind. 85 Mio. € in Aussicht.
Wien/Schwechat. Zuletzt gab es wieder heftige Diskussionen um die
geplante dritte Piste am Flughafen
Wien. Nach der Verhandlung der
erstinstanzlichen Genehmigung vor
dem Bundesverwaltungsgericht in
Wien (BVwG) heißt es jetzt warten
auf die zweite Instanz. Ob die Piste
tatsächlich gebaut wird, steht in
den Sternen. Höchstwahrscheinlich
werden, so es nach den Pistengegnern geht, auch die Höchstgerichte
– Verwaltungs- und Verfassungsgerichtshof – eingebunden werden.
Der Flughafen jedenfalls muss den
„öffentlichen Bedarf“ für die dritte
Piste nachweisen – und dem stehen
die Langzeitprognose für die zukünftigen Flugbewegungen einstweilen noch entgegen.
Prognose mit Fragezeichen
EU-Kommissar Oettinger: Konzept
für gemeinsamen digitalen EU-Markt.
München. Das Ziel ist ehrgeizig:
Der neue EU-Internetkommissar
Günther Oettinger will Ordnung
in das digitale Regelchaos der
Europäischen Union bringen;
noch in diesem Jahr soll es
einheitliche Datenschutzregeln
geben. „Wir haben 28 einzelne
Märkte, 28 Datenschutzregeln,
28 Regulatoren“, sagte Oettinger
am Dienstag in München. (APA)
Am gestrigen Dienstag jedenfalls
veröffentlichte der Flughafen die
aktuellsten Zahlen – und die können sich sehen lassen: Der Flughafen Wien zählte 2014 so viele
Passagiere wie noch nie. In Summe
nutzten im Vorjahr 22,5 Mio. Personen den Airport, ein Plus von
2,2% gegenüber 2013. Für 2015
erwartet der Vorstand ebenfalls
mindestens 22,5 Mio. Passagiere;
Umsatz und Gewinn sollen steigen.
Hinter die Passagierprognose
setzt der Flughafen aber noch ein
Fragezeichen: Die Auswirkungen
der Krisensituation in Russland
und der Ukraine sowie im Nahen
verschuldung auf unter 500 Mio. €
reduziert werden. Für Investitionen
sind heuer 95 Mio. € vorgesehen.
Niki & neuer Eigentümer
© APA/Herbert Pfarrhofer
short
Mittwoch, 21. Jänner 2015
Flughafen-Vorstände Julian Jäger und Günther Ofner beim Pressegespräch in Wien.
und Mittleren Osten wie auch
die streikbedingten Flugausfälle
und die verhaltene Konjunkturlage seien auch am Flughafen Wien
spürbar, erklärte Flughafen-Vorstand Julian Jäger. „Daher rechnen
wir zwar im ersten Quartal 2015
mit einem Passagierrückgang, für
das Gesamtjahr 2015 erwarten wir
aber eine leicht steigende Entwicklung zwischen null und plus zwei
Prozent.“
Der größte Kunde, die LufthansaTochter Austrian Airlines, hat im
Vorjahr ihre Flüge nach Russland,
in die Ukraine und in den Nahen
Osten reduziert und hatte unterm
Strich um 1,1% weniger Passagiere.
EBITDA über 250 Mio.
Trotz der vorsichtigen Passagierprognose stellt der Vorstand
für 2015 einen Umsatz von mehr
als 645 Mio. € und ein Nettoergebnis von mindestens 85 Mio. in
Aussicht, das EBITDA soll auf über
250 Mio. € steigen, und die Netto-
Als Grund für das Passagierplus nennt der Flughafen drei neu
aufgenommene Langstreckenverbindungen, sechs neue Airlines
und Aufstockungen von Strecken.
Wachstumstreiber war vor allem
der Lokalverkehr mit einem Anstieg um 4,6%, während der Transferverkehr um 3,9% zurückging.
Die Anzahl der Starts und Landungen sank leicht um 0,2%. Das
Frachtaufkommen stieg um deutliche 8,3% auf 277.532 Tonnen, die
Luftfracht sogar um 10,6%.
Im Ranking der Airlines, gemessen am Passagieranteil, führt Austrian Airlines mit 47,7% vor Niki
mit 11,0%, Air Berlin mit 6,2% und
Lufthansa mit 4,8%. Die Air-BerlinTochter Niki bietet wie berichtet
ab 1. April Flüge zwischen Wien
und Bratislava an; slowakische
Passagiere sollen so Zugang zu den
Verbindungen in Wien bekommen.
Der Flughafen Wien hat seit Mitte Dezember des Vorjahres einen
neuen Großaktionär: Der australische Fonds IFM erwarb über seine Tochter Airports Group Europe
6,279.000 Aktien der Flughafen
Wien AG; das entsprach 29,9% des
Grundkapitals. Die Stadt Wien und
das Land Niederösterreich halten
jeweils 20% am Airport. (APA/red)
Am Print-Prospekt führt
noch kein Weg vorbei
Inside Your Business. Today.
Top: Starke Werbeerinnerung, „Window-Shopping“ via Flugblatt.
PROMOTION
Prospekt ist wichtiger „Push“-Kanal
Woran liegt das? Zum einen daran,
dass Konsumenten nach wie vor die Haptik von Papier schätzen und gern „physisch“ darin blättern. Außerdem hat Prospektwerbung als „Push“-Kanal eine Art
„Window-Shopping“-Funktion, indem auf
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Konferenz in Graz 1.000 Delegierte, 170 Speaker, Regierungsvertreter und Experten aus 50 Ländern
Können die Städte
den Planeten retten?
INHALT
© M. Braungart
prime news & market watch
> Interview: Cradle-to-CradlePionier Michael Braungart 5
> Feature: Burgerking
– oder doch Veganista? 6/7
> made2matter: MarkenPositionierung in Echtzeit 13
retail
> Klarna untersucht das
Online-Kaufverhalten
Best-of aus On- und Offline-Werbung
Der richtige Mix aus On- und Offline
machts also aus. Das erkennen auch immer mehr dezidierte Online-Händler, die
zusätzlich zu „reiner“ Online-Werbung wie
Banner, Suchmaschinen und Social Media
zwischendurch auch Printkataloge verschicken. Diese bilden natürlich nicht mehr das
gesamte Sortiment ab, sondern besitzen zunehmend Magazincharakter und liefern der
Zielgruppe Impulse für regelmäßige Onlineshop-Besuche.
19
Einer der Keynote-Speaker in Graz ist der ehemalige Londoner Bürgermeister Ken Livingstone.
Smart Citys Die „Urban Future Global Conference“ am 18. und 19. November 2014
in Graz ist die größte Konferenz für nachhaltige Stadtentwicklung in Mitteleuropa.
Die Mega-Veranstaltung wirft ein Schlaglicht auf die Zukunft der Städte.
Seite 4
© Stefan Joham
neue Produkte und Angebote aufmerksam
gemacht wird. Vor der Online-Recherche
nach dem besten Preis liegt also noch ein
Prozess, der den Bedarf bzw. die Kaufabsicht überhaupt erst weckt – und dabei
spielt das Flugblatt nach wie vor eine
gewichtige Rolle.
© Geoff Caddick/EPA/picturedesk.com
Auch im Internetzeitalter immer noch erwünscht:
Das Flugblatt ist und bleibt wichtige Infoquelle.
© made2matter
marketing & media
> Innsbrucker Agentur P8
jetzt mit viertem Standort 11
> Start: Solidaritätskampagne
„Nimm dir ein Herz!“
22
business weekend
© panthermedia.net/Andres Rodriguez
Wien/Österreich. Kein Zweifel: Das Internet
hat unser Einkaufs- und Informationsverhalten revolutioniert. Studien zeigen, dass
mittlerweile rund 70% der Konsumenten
vor dem Einkauf online recherchieren,
wobei auch Prospekt- und Angebotsplattformen eine zunehmende Rolle spielen.
Hat das gedruckte Flugblatt also bald
ausgedient? Nein, sind sich Händler und
Werbeexperten einig: Online-Plattformen
werden derzeit höchstens in kleinerem
Umfang getestet und spielen im Media-Mix
noch keine gewichtige Rolle. Es besteht
Einigkeit, dass in den nächsten zehn Jahren kein Ende des gedruckten Prospekts abzusehen ist. Auch die Konsumenten sehen
das – allen Download-Zahlen im App-Store
zum Trotz – genauso.
Einschlägigen Studien zufolge lesen
87% der Empfänger Prospekte genau oder
blättern sie zumindest durch, und auch
die Werbe-Erinnerung wird vom Flugblatt
dominiert: 8 von 10 Werbe-Penetrierten
nennen das Flugblatt, nur 22% TV- und 3%
Online-Werbung. Jede/r zweite Befragte
nutzt das Flugblatt zur Information, ähnlich viele erleben es als kaufanregend, 44%
schließlich auch als sympathisch. Und
auch der Prozentsatz der „Werbeverzichter“
ist österreichweit über die Jahre stabil bei
rund 20% geblieben (was im Umkehrschluss
eine stolze Reichweite von 80% bedeutet).
AFTERWORK
Steak
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Beilage
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Uhr
> Allergieverordnung: Wirte
sind wenig vorbereitet
24
> Zinsschritt in USA rückt
näher, anders in Europa 40
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Die neuen Mediadaten und
den Sonderthemenplan
2015 finden Sie hier:
medianet
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mittwoch, 21. jänner 2015 – 3
Radiokampagne
© Avanti
Avanti und Habesohn, Doucha holen für die aktuelle Radio-Kampagne
Kabarettist Rudi Roubinek als neues Testimonial Seite 4
© MRC II Distrib. Co. L.P.
marketing & media
Serienstart
Die dritte Staffel der Erfolgsserie „House of Cards“ mit Kevin Spacey
feiert am 27. Februar auf Sky ihre Premiere Seite 4
Glasfaser-Anbindung
für Seestadt Aspern
© ORF
short
20 Jahre Augustin Im Oktober
1995 erschien die erste Nummer des Augustin, vertrieben
von sechs Wiener Obdachlosen-Originalen. Augustin
feiert heuer sein 20-jähriges
­Jubiläum, und die zwei Jahrzehnte reichten aus, um den
meisten Bewohnern Wiens
als soziales Markenzeichen,
mehr noch, als soziales Gewissen der Stadt, vertraut zu
werden.
© Panthermedia/gunnar3000
© APA/Helmut Fohringer
Serienstart Nach dem sensationellen Serienstart der „Vorstadtweiber“ legten die fünf
Damen in der dritten Folge, am
Montag, dem 19. Jänner 2015,
noch eins drauf. Bis zu 916.000
Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Rachepläne
und illegalen Geschäfte in
Wiens grünem Nobelbezirk.
Mehr Einblicke geben die Vorstadtweiber am Montag um
20:15 Uhr in ORF eins.
Investition Google verhandelt
nach Medienberichten über
einen groß angelegten Einstieg
bei der privaten Raumfahrtfirma SpaceX. Es gehe um rund
eine Milliarde Dollar. Google
arbeitet daran, Menschen in
Entwicklungsländern ins Internet zu bringen. Dafür will
Google unter anderem Antennen auf Ballons in der Stratosphäre einsetzen.
Der neue medianet
Sonderthemenplan
2015 ist
jetzt abrufbar!
(www.
medianet.at)
Online NZZ.at widmet sich unter den Rubriken „Phänomene“ und „Nachrichten“ Themen aus Politik und Wirtschaft
„Neue Zürcher Zeitung“ ist gestartet
Wien. Nach langem Warten, Rätseln und Raten ist es nun endlich
so weit: Die Neue Zürcher Zeitung
startet heute Mittwoch in Österreich unter www.nzz.at ein eigenes
Online-Portal.
Thematisch widmet sich NZZ.
at unter den Rubriken Phänomene
und Nachrichten den Themen Politik, Wirtschaft, Kultur sowie dem
„guten Leben“.
Ergänzt wird das Portal mit
strikter Bezahlschranke um diverse Club-Aktivitäten. NZZ.atChefredakteur Michael Fleischhacker versprach Montagabend
bei einem Podiumsgespräch tief-
gehende Recherche, pointierte
Meinung und neue Darstellungsformen. „Ich würde mir wünschen,
dass unsere User sagen, so habe
ich das noch nie gesehen“, sagte
Fleischhacker. NZZ.at startet mit
21 Angestellten, 15 davon sind
Journalisten, darüber hinaus gibt
es eine Reihe freier Autoren.
Qualitätssegment
„Hier in Österreich bricht ein
Teil unserer Wette auf die Zukunft
an“, meinte NZZ-Produktmanager
Peer Teuwsen anlässlich des Starts
in Wien. Laut NZZ-Geschäftsführer
Veit Dengler soll das neue Angebot
in Österreich einen Platz im Qualitätssegment finden.
„Es ist Zeit für digitale Bezahlprodukte“, so Dengler. Laut
Fleischhacker habe man vor dem
Start bereits 600 bis 700 Abonnenten; der Preis für den digitalen
Österreich-Ableger der NZZ beträgt
14 Euro im Monat, das Jahresabo
kostet 99 Euro.
Zum Start gibt es darüber hinaus
kostengünstige Testabos. Bei entsprechendem Erfolg könnte dem
Online-Produkt in einigen Monaten auch eine gedruckte Wochenzeitung folgen. www.nzz.at
© www.werkstattt.nzz.at
© APA/EPA/NASA
Breitband A1 errichtet gemeinsam mit den Wohnbauträgern aktuell ein
leistungs­fähiges Breitbandnetz in der Seestadt Aspern, die damit die erste
­komplette Glasfaserstadt Österreichs wird. Seite 4
NZZ.at ist seit heute eine neue Adresse
im heimischen Qualitätstjournalismus.
M a r k e ti n g & M E d i en
4 – medianet
short
Fachgruppe lädt zu
Diskussion über Online
Wien. Die Fachgruppe Werbung
und Marktkommunikation der
Wirtschaftskammer Wien lädt
am 29. Jänner 2015 um 18:00
Uhr zu einer Diskussion über
die Online-Zukunft in die Labstelle. Nach einer Keynote von
Johannes Wesemann (Uber
Österreich) diskutieren Judith
Denkmayr (digital affairs),
Chris Budgen (diamond:dogs),
Ursula Riegler (McDonald’s)
und Angelika Simma (ORF)
am Podium, wie man künftig
disruptive Geschäftsmodelle
gestalten kann.
Marketing Natives mit:
„Show me the money“
Mittwoch, 21. Jänner 2015
Internet-Anbindung A1 stattet den neuen Stadtteil in Wien aktuell zur Gänze mit Glasfasernetz aus
Seestadt Aspern wird
komplette Glasfaserstadt
Erste Glasfaserstadt Österreichs erhält dadurch eine „zukunftssichere Breitbandanbindung.“
Wien. Die Seestadt Aspern in Wien
ist derzeit das größte Stadtentwicklungsgebiet in Europa. Auf
dem ehemaligen Flugfeld entstehen Tausende neue Wohnungen.
Im Verlauf der nächsten Monate
„Eine zukunftssichere
Breitbandanbindung ist
© Marketing Natives/Katharina Schiffl
für Familien mittlerweiwahlkriterium bei der
Wahl des Wohnorts.“
Junge Marketeers diskutieren zum
Thema Wert des Marketings.
Wien. Die Marketing Natives
(powered by DMVÖ), die Nachwuchsplattform für junge Marketing-Experten, laden am Donnerstag, 22. Jänner, zu Event
#5 mit dem Titel „Show me the
money“ und erörtern den Wert
von Marketingmaßnahmen.
Sind diese lediglich ein hoher
Budgetfaktor oder tatsächlich
ein erfolgreiches Investment?
Dazu ist Stefan Häckel (Herausgeber Vice CEE) als Keynote-Speaker geladen. Weitere
Bühnengäste des Abends:
Christoph Richter (CO-Founder
des Immoportal-Start-ups
Zoomsquare), Monika Kanokova (Digital Marketer & Buchautorin) und Robert Weller (Marketing-Blogger & Buchautor).
Weitere Informationen und
Anmeldung unter: www.facebook.com/marketingnatives/
events
(red)
Marcus Grausam
a1 Technikvorstand
wird der erste Bauabschnitt mit
rund 2.500 Wohnungen fertiggestellt.
In Zusammenarbeit mit den
ausführenden Wohnbauträgern
errichtet A1 ein leistungsfähiges
Breitbandnetz und versorgt alle
Wohnungen mit zukunftssicheren
Glasfaserleitungen. Damit wird die
Seestadt Aspern zur ersten Glasfaserstadt Österreichs.
Bis zu 100 Mbit/s
Das leistungsfähige BreitbandInternet soll die Attraktivität der
Seestadt weiter steigern. „Bei größeren Neubauvorhaben bringen wir
die Glasfaserleitungen bis in die
Wohnungen (Fiber To The Home,
FTTH) und bieten Bandbreiten bis
zu 100 Mbit/s an. Künftig sind bei
Bedarf noch wesentlich höhere
Datenraten ohne Umbauarbeiten
© www.hoell.at/berger+parkkinen/querkraft
le ein wichtiges Aus-
Die Seestadt in Aspern bekommt flächendeckend Glasfaserleitungen zur leistungsfähigen Breitbandanbindung.
möglich. Die leistungsfähige und
flächendeckende Kommunikationsinfrastruktur von A1 stellt für die
Seestadt einen beträchtlichen Vorteil dar“, so Marcus Grausam, A1
Technikvorstand. „Eine zukunftssichere Breitbandanbindung ist für
Familien mittlerweile ein wichtiges
Auswahlkriterium bei der Auswahl
des Wohnorts; für Büros, Geschäfte
und Gewerbebetriebe ist sie unerlässlich.“ Neben der Versorgung
mit Glasfasertechnologie hat die
Seestadt mit 4G/LTE auch beste
Verbindungen ins Mobilfunknetz.
das Verlegen der Leitungen, führt
Helmut Christ, A1 Planungsleiter
für die Seestadt Aspern, weiter aus:
„Wir müssen die Struktur und Dimensionierung des Leitungsnetzes
so planen, dass sie den Erfordernissen der nächsten Jahrzehnte
entsprechen.“
Glasfaser in ganz Österreich
Eine der Vorgaben der Auftraggeber war es beispielsweise, in der
Seestadt künftig auf Grabungsarbeiten zur Erweiterung der Infrastruktur vollständig zu verzichten.
Auch Schaltkästen am Straßenrand
dürfen nur in Ausnahmefällen errichtet werden.
„Das bedingt eine exakte Planung
und Abstimmung der Kabelkanäle
Koordinationsaufwand
Hinter der Versorgung eines
ganzen Stadtteils mit Glasfaser
steckt aber wesentlich mehr als
mit der Stadt Wien und allen Firmen, die Infrastrukturen wie beispielsweise Strom, Kanal, Wasser
oder Fernwärme errichten“, so
Christ.
A1 errichtet derzeit das umfangreichste Glasfasernetz Öster-reichs.
In bestehenden Gebäuden, wo
Glasfaserleitungen aus Zeit- und
Kostengründen vorerst nicht bis in
die Wohnung gebracht werden können, wird das vorhandene Kupfernetz schrittweise mit Glasfaserleitungen ergänzt und so immer näher
an die Haushalte gebracht.
Bei Neubauvorhaben errichtet
A1 in Absprache mit den Wohnbauträgern vorzugsweise Glasfasernetze, wenn es die wirtschaftlichen und technischen Rahmenbedingungen erlauben. (red)
Radiospot Neue Testimonial-Kampagne, realisiert von Habesohn, Doucha
Serie 3. Staffel „House of Cards“ ab 27. Februar
Avanti holt sich Rudi Roubinek
HoC erneut auf Sky
Wien. Mit Rudi Roubinek ist es
Avanti gelungen, einen beliebten
Vertreter der österreichischen
Fernseh- und Kabarettszene als
Testimonial zu engagieren.
Im Fokus der anstehenden Kampagne steht die günstige Preisgestaltung der Avanti-Tankstellen,
die „durch das bewährte Tankomaten-System erfolgreich umgesetzt wird“, so die Verantwortlichen in einer Aussendung.
Wien. Die von Serienfans heiß ersehnte dritte Staffel der Dramaserie „House of Cards“ feiert in
Österreich und Deutschland ihre
Premiere exklusiv bei Sky.
Alle 13 neuen Episoden stehen
parallel zum US-Start ab 27. Februar in der Originalfassung über
Sky Go im Web, auf dem iPad,
iPhone, iPod touch und der Xbox
360 und auch auf Sky Anytime
über den Sky+ HD-Festplatten-
Dass Rudi Roubinek ein äußerst
wortaffiner Mensch ist, beweist er
seinem Publikum nicht nur in der
Rolle des „Seyffenstein“ in der Sendung „Wir sind Kaiser“, sondern
auch als regelmäßiger Gast bei
„Was gibt es Neues“.
Und so ist es nicht verwunderlich, dass er sich auch über das
Wort „immer“ so seine Gedanken
macht. „Avanti. Immer günstig
tanken.“ – das ist die Kernaus-
sage des neuen Radiospots mit dem
österreichischen Publikumsliebling für die Avanti-Tankomaten.
Im 20 Sekunden dauernden Radiospot sucht Roubinek nach schönen
Sätzen mit dem Wort „immer“, um
am Schluss zum Fazit zu gelangen:
„Aber das schönste ‚immer‘ – das
hat für mich die Avanti-Automatentankstelle: ‚Immer günstig tanken.‘
Wie das klingt …“
Avanti setzt in seiner aktuellen Kampagne auf das neue Testimonial Rudi Roubinek.
„Wir freuen uns, dass Rudi Roubinek die neue Stimme unserer
Radiospots ist. Durch seine mittlerweile legendären Auftritte in
diversen Fernsehsendungen bringt
er einen hohen Wiedererkennungswert und viel Witz in die Kampagne mit ein“, freut sich Alois Wach,
Leiter des Tankstellengeschäfts
von Avanti, über die neue Hörfunkwerbung.
Kreiert und umgesetzt wurde
die aktuelle Werbekampagne von
der Agentur Habesohn, Doucha.
Der Radiospot ist dann ab 26. Jänner im österreichischen Radio zu
­hören. (red)
© 2014 MRC II Distribution Company L.P.
© Avanti
Ab 26. Jänner on air
Kevin Spacey intrigiert ab 27. Februar
wieder als Frank Underwood auf Sky.
receiver als Boxset auf Abruf
bereit.
Die lineare Ausstrahlung auf Sky
Atlantic HD erfolgt ab 13. März
wöchentlich immer freitags um
21:00 Uhr, wahlweise in der deutschen Synchronisation und im
Originalton. Darüber hinaus sind
auch Staffel eins und zwei über
Sky Go und Sky Online und ab Februar über Sky Anytime verfügbar. An den Wochenenden des 28.
Februar/1. März sowie 7./8. März
präsentiert Sky Atlantic HD die
beiden ersten Staffeln von „House
of Cards“ als Marathonprogrammierung.
„Wir sind besonders stolz darauf,
unseren Kunden das komplette
Boxset der dritten Staffel als Erster und exklusiv über Sky Go, Sky
Anytime und Sky Online präsentieren zu können; damit unterstreichen wir erneut, dass Sky die erste
Adresse für die weltweit besten
Serien ist“, so Gary Davey, Executive Vice President Programming bei
Sky. „,House of Cards‘ zählt zu den
herausragendsten Serien, die das
vielzitierte goldene Zeitalter des
Fernsehens prägen.“
(red)
Die
österreichische
Suchmaschine.
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inside your business. today. Mittwoch, 21. JÄnner 2015 – 6
Movies made by Amazon
Smart unterwegs mit café+co
Onlineriese Amazon will noch im Laufe des Jahres in das Film-­
Business einsteigen und somit Hollywood Konkurrenz machen Seite 7
Zahlreiche Preise gab es beim weihnachtlichen Gewinnspiel von
café+co zu gewinnen, unter anderem einen smart auf Zeit Seite 7
© leisure.at
© Amazon
medianet
Palmöl – sündiger Beigeschmack
von Chips, Soft Drinks und Co.
© Panthermedia/photoroad
PepsiCo Eine VideoKampagne prangert
die Verwendung von
Palmöl für die Herstellung der Tortillachips „Doritos“ aus
dem Hause Pepsi an.
Seite 7
Online-Kritik Moschee-Aufdruck auf Seife brachte Aldi Süd einen Internet-Shitstorm ein
Handel Massenkündigungen bei Schuhproduzent Ecco
Das Seifen-Produkt „Ombia – 1001
Nacht“ erzürnt manche Konsumenten.
die zuständigen Ansprechpartner
in unserem Haus weitergeleitet, damit man dort entsprechend informiert und sensibilisiert ist“, zitierte
Meedia das Facebook-Statement
der Verantwortlichen. Nun werfen Twitter- und Facebook-Nutzer
dem Unternehmen „mangelndes
Rückgrat und eine Gefährdung der
Meinungsfreiheit“ vor, berichtet
Spiegel Online.
Wie das Medium berichtet,
reichten die Kommentare von
harmloseren Vorschlägen wie jenem, sich doch in „Üldü“ umzubenennen, bis hin zu eindeutig
islamfeindlich. (dp)
© Ecco
Berlin. Eine Seifenpackung mit
Moschee-Motiv sorgte beim deutschen Discounter Aldi Süd für Kritik im Internet. Weil sich ein Kunde darüber beschwerte, dass das
Motiv unpassend sei, nahm Aldi
das Produkt „Ombia – 1001 Nacht“
aus dem Sortiment.
„Es tut uns leid, dass es bei Ihnen
aufgrund der Gestaltung unserer
Seife zu Irritationen gekommen ist.
Bitte seien Sie versichert, dass dies
keinesfalls unsere Absicht gewesen ist. Das Produkt wird in Kürze nicht mehr in unseren Filialen
erhältlich sein. Selbstverständlich
haben wir Ihren Hinweis auch an
© Twitter/Aldi
Seife bringt Aldi in die Bredouille Jobabbau bei Ecco
Die Situation in Russland macht sich
auch in der Slowakei bemerkbar.
Bratislava. Eine weitere slowakische
Firma wurde von der schlechten
Wirtschaftssituation in Russland
eingeholt: Der Schuhproduzent
Ecco Slowakei mit Sitz im
nordslowakischen Martin hat Massenkündigungen angekündigt: 260
der bisher mehr als 1.000 Mitarbeiter der Aktiengesellschaft sollen
bis Mai um ihren Job kommen, wie
die slowakische Tageszeitung Sme
berichtete. Die ungünstige Situation auf dem russischen Markt habe
unausweichlich eine Produktionsdrosselung und damit auch einen
Jobabbau zur Folge, so die Begründung der Werksleitung. (APA)
r e ta i l & Pr odu c e r s
Mittwoch, 21. Jänner 2015
medianet retail – 7
Kampagne Für die Herstellung der Tortillachips „Doritos“ verwendet der US-Konzern PepsiCo unter anderem Palmöl
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Umweltsünde in der Tüte
Kochbuch von Pfeiffer
mit Tipps von der Oma
Wien. Die Pfeiffer Handelsgruppe versucht den heimischen
Buchmarkt zu erobern: Ab sofort ist das Buch mit dem Titel
„Das ist doch noch gut! Vom
Restl zum Rezept“ bei Thalia
in Österreich erhältlich. „Wir
freuen uns sehr über den Erfolg
unseres Kochbuchs: Bereits
über unsere Vertriebseinheiten
konnten wir seit Anfang November des vergangenen Jahres 11.600 Exemplare verkaufen“, so Geschäftsführer Erich
Schönleitner. (red)
Palmöl versteckt sich oft auch hinter Begriffen wie pflanzliches Öl bzw. Fett oder „Sodium Laureth Sulfate“.
forest Action Network hatte 2013
von den 20 größten Süßwarenkonzernen gefordert, kein „Conflict
Palm Oil“ mehr zu kaufen. Einige Firmen wie Kellogg und Mars
sagten zu – PepsiCo nicht.
Daniela Prugger
Vancouver. In Zeiten des Internets
gewinnt man Aufmerksamkeit
besonders gut mithilfe von Bewegtbildern. Den aktuellen Beweis dafür liefert der Spot der
US-Konsumentenorganisation
SumOfUs, der auf die umweltzerstörerischen Aktivitäten bei der
Herstellung der Tortillachips „Doritos“ aufmerksam macht. Für die
Herstellung des Sanckprodukts aus
dem Hause PepsiCo wird nämlich
Palmöl verwendet. Die Story des
Spots: Stets begleitet von den Doritos, lernt sich ein Paar kennen
und fährt nach der Hochzeit in die
Flitterwochen. Doch die Urlaubsdestination gleicht einem verwüsteten Brachland. Es folgt die Einblendung: „Doritos können Spuren
von Regenwald enthalten“. Dass
der US-amerikanische Konzern
PepsiCo jährlich 427.500 t Palmöl
einkauft, ist bekannt. Das Rain-
Zerstörung der Regenwälder
Waffelspezialist Auer
wird 95 Jahre alt
Das Baumstamm
MiniDuo
erobert
seit einiger
Zeit den
Handel.
© sumofus.org
Der Spot von SumOfUs wurde auf YouTube bereits über eine Million Mal angeklickt.
© Auer
Die Produktion von Palmöl zerstört den Regenwald massiv und
nimmt Tieren, auch solchen, die
vom Aussterben bedroht sind, den
Lebensraum weg. Denn um eine
Plantage zu erreichten wird zuerst
der Urwald abgeholzt; was übrig
bleibt, wird brandgerodet, und die
Torfböden anschließend entwässert, informiert Greenpeace. Hauptlieferanten von Palmöl sind Indonesien und Malaysia, mit einem
jeweiligen Anteil von 40% am Gesamtaufkommen. Palmöl wird unter anderem für die Herstellung von
Nahrungsmitteln, Fertigprodukten
und Kosmetika verwendet.
Gewinnspiel Wer am weihnachtlichen Gewinnspiel teilnehmen wollte, schickte ein Selfie von sich beim Kaffeegenuss ein
Spillern. Alles begann 1920 als
„Tortenbruch“ und zufällige
Erfindung. Heuer wird das
Traditionsunternehmen Auer
95 Jahre alt und ist ein wichtiger Lebensmittelproduzent
des Landes. Der Produzent von
Tortenecken, „Baumstämmen“,
Eiswaffeln, Waffelblättern und
Eierbiskotten verspricht seinen
Liebhabern für das Jubiläumsjahr 2015 zusätzliche AuerInnovationen. (red)
Mit café+co umweltfreundlich unterwegs
Start-up aus Österreich
macht Bio-Popcorn
Gewinner Alexander Tupy (li.) mit den café+co Geschäftsführern Thomas Lindenbauer und Franz Schuh und dem Hauptgewinn.
Bilanz Umsatz legte zu
Amazon Der Onlinehändler beginnt noch heuer mit der Eigenproduktion von Filmen
China belastet
Unilever weiter
Da folgt sogleich
der nächste
Streich: Amazon
will Hollywood
Konkurrenz
machen.
sammeln: Die Serie des Händlers,
„Transparent“, gewann vor wenigen Tagen sogar einen Golden
Globe. Als Coup wird die erste
Fernsehserie von Woody Allen im
Amazon-Angebot zu sehen sein.
London. Die Schwäche im China-Geschäft belastet den Konsumgüterkonzern Unilever weiter. Der Umsatz legte zwar um 2,4% auf knapp
12,1 Mrd. € zu, die Erlöse stiegen
mit 2,1% aber weniger stark, als die
meisten Analysen erwartet hatten.
Das Gesamtjahr betrachtend, sank
der Umsatz um 2,7% auf 48,4 Mrd.
€, der Gewinn legte um 5% auf 5,5
Mrd. € zu. (APA)
Verstärkter Wettbewerb
Das verfügbare Budget für
die Produktion der Filme könne Schätzungen zufolge zwischen 4,3 und 21,5 Mio. € liegen,
berichtete das Branchenblatt
Variety. Bei diesem Rahmen
braucht sich Hollywood keine
Sorgen um neue Konkurrenz bei
teuren Action-Blockbustern zu machen. Zum Vergleich: HollywoodKassenschlager können leicht über
100 Mio. USD kosten. Allerdings
bedeutet jeder Neuankömmling in
dem Geschäft einen verstärkten
Wettbewerb. Auch der StreamingDienst Netflix setzt seit einiger
Zeit auf Eigenproduktionen. Dienste wie Netflix und Amazon lassen
sich den Zugang mit einer Gebühr
vergüten und haben das SerienGeschäft damit bereits einschlägig
verändert. (dp)
© APA/Robert Jäger
© Amazon
mingdienst zeigen. Heutzutage ist
es in den meisten Fällen noch üblich, fast ein halbes Jahr verstreichen zu lassen, bis Kinofilme auf
Video erscheinen.
Mit der hausgemachten Produktion von Filmen will der Onlineriese eigenen Angaben zufolge
noch im Laufe des Jahres beginnen. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, knapp zwölf Filme im Jahr
zu
machen“, gab
AmazonManager
Roy Price
gegenüber
der Presse bekannt.
Im Drehbereich konnte Amazon
auch bereits
Erfahrungen
Die Erlöse von Unilever stiegen weniger
stark, als Analysten erwartet hatten.
Ein weiterer Schritt in
Richtung Regionalität
© Spar/Werner Krug
Kinovergnügen made by Amazon
Seattle. Einen Ausflug in die Welt
der Fernsehserien hat Amazon bereits unternommen. Nun plant der
Online-Händler auch Hollywood
herausfordern und in das Filmgeschäft einsteigen. Die Eigenproduktionen will Amazon bereits vier
bis acht Wochen nach der Kinopremiere im hauseigenen Video-Strea-
Wien. Die Themen Nachhaltigkeit und biologische Qualität
zählen für die beiden Gründerinnen von Popcorner, Emina
und Sanela Mandzuka, zu den
wichtigsten Unternehmensleitsätzen: „Es war eine Herausforderung, jene Partner und
Lieferanten für unser Popcorn
zu Lieferanten in Österreich
zu finden, die unseren Vorstellungen und Qualitätsstandards
entsprechen.“ (red)
© leisure.at/Roland Rudloph
Wien. Für das große Weihnachtsgewinnspiel warben rund 20.000 Automaten des Kaffeedienstleisters
café+co mit zahlreichen Preisen.
Um teilnehmen zu können, mussten die Interessierten ein Selfie von
sich selbst beim Kaffeegenusses
einsenden. Alexander Tupy, der
ein Foto von sich und seiner Verlobten Iris im Selbstbedienungscafé des Einkaufszentrums Q19
einschickte, gewann den Hauptpreis. Er kann sich nun für den
Zeitraum von einem Jahr über den
café+co Elektro-smart freuen. „Wir
gratulieren zum Hauptpreis und
möchten damit auch ein Zeichen
für umweltfreundlichen Individualverkehr setzen“, sagt café+coÖsterreich Geschäftsführer
Thomas Lindenbauer. (red)
AMA-zertifiziertes, steirisches
Fleisch vom Vulkanlandschwein.
Graz. An den Frischfleischtheken der steirischen und
südburgenländischen Interspar-Märkte wird ab sofort
ausschließlich AMA-Gütesiegel-zertifiziertes, steirisches
Schweinefleisch vom Vulkanlandschwein angeboten, so
Spar. Möglich sei das Ganze
durch eine Kooperation von
Tann mit dem Verein zur Förderung des Steirischen Vulkanlands, dem Fleischhof Raabtal
und 200 Landwirten, erklärt
Tann-Bereichsleiter Siegfried
Weinkogl und betont die Wichtigkeit des Projekts. (red)
Stoppt den Plastikmüll!
Jetzt Petition unterzeichnen:
Zehn Millionen Tonnen Müll landen jährlich in unseren Meeren, der
Großteil davon ist Plastik. Helfen Sie
uns, die Verschmutzung unserer
Umwelt zu stoppen: Unterzeichnen
Sie jetzt die Petition gegen unnötiges Wegwerf-Plastik.
PLASTIK
SMS mit „PLASTIK” an
0664 - 660 30 30*
* SMS-Preis laut Tarif, keine Zusatzkosten. Mit dem Absenden der SMS unterschreiben Sie die Petition
gegen Wegwerf-Plastik und stimmen zu, dass Greenpeace Sie kontaktieren darf.
Greenpeace dankt dem Medianet Verlag für die Unterstützung durch die Schaltung dieses Gratisinserats.
© www.jenseide.com
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