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Bericht - Brenzregion

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HEIDENHEIM
Dienstag, 20. Januar 2015
11
Sexualerziehung von
Kindergartenkindern
Impulse für eine sexualfreundliche Erziehung im Kindergartenalter gibt Christina Eberhardt bei
einem Vortrag der Familienbildungsstätte in Kooperation mit
der Schwangerenberatungsstelle
der Arbeiterwohlfahrt am Donnerstag, 22. Januar, ab 19 Uhr. Der
Vortrag bietet Informationen zur
sexuellen Entwicklung von Kindern, es werden Elemente einer
ganzheitlichen
sexualfreundlichen Erziehung vorgestellt und
kindgerechte Medien und Materialien zum Thema Sexualität
werden aufgezeigt. Der Vortrag
richtet sich an Eltern und Großeltern, sowie an alle, die beruflich
mit Kindern im Kindergartenalter
zu tun haben. Um Voranmeldung
wird gebeten beim Haus der Familie, Tel. 07321.93660.
VHS-Vortrag über
Elektroautos fällt aus
Der für den heutigen Dienstag,
20. Januar, geplante Vortrag mit
dem Titel „E-Pkw in der Flotte der
Awo“ im Elmar-Doch-Haus fällt
aus. Der Referent Mario Schmidt
ist erkrankt. Der Verein Solar mobil Heidenheim will den Vortrag
am Dienstag, 16. Juni, nachholen.
Elsass-Lothringen
im VHS-Treffpunkt
Die wechselvolle Geschichte Elsass-Lothringens – von der Maas
bis an die Mosel – ist Thema im
VHS-Treffpunkt am Vormittag am
Mittwoch, 21. Januar, um 10 Uhr
im Elmar-Doch-Haus. Referent ist
der Historiker Matthias Hofmann.
Die mittlerweile überwundene
Feindschaft zwischen Deutschland und Frankreich hat sich lange Zeit um die Regionen Elsass
und Lothringen gedreht. Beide
Seiten ließen fast keine Chance
ungenutzt, um den jeweiligen anderen mit eigenen Ansprüchen zu
provozieren. Voranmeldung ist
nicht erforderlich.
Seniorennachmittag
in der Waldkirche
Die Paulus-Wald-Kirchengemeinde veranstaltet am Donnerstag,
22. Januar, 14.30 Uhr, einen Seniorennachmittag. Das von Pfarrer i. R. Kurt Wehrmeister und seinem Team gebotene Thema lautet: „Der Mond ist aufgegangen –
zum 200. Todestag von Matthias
Claudius. Sein Leben, sein Wirken, seine Werke“.
Evangelische Schule
informiert Eltern
An der Freien Evangelischen
Grundschule findet am Donnerstag, 22. Januar, ein Informationsabend für Eltern statt, deren Kinder im Herbst eingeschult werden. Vorgestellt werden das Bildungsangebot, die Betreuungsmöglichkeiten und die zur Einschulung notwendigen Formalitäten an dieser privaten, christlich
geprägten Grundschule. Die Veranstaltung findet ab 20 Uhr in der
Aula der Grundschule, RichardWagner-Straße 66, statt.
Fantasie auf Schlittschuhen: Eiszirkus begeistert Publikum
Der russische Winter ist farbenfroh und fantastisch: So zumindest präsentierten ihn die Artisten des „Moscow Circus on Ice“
bei
seiner
Jubiläumstournee
„Fantasy“ im Congress Centrum
am Freitagabend. Seit 50 Jahren
reist der erste Eiszirkus der Welt
rund um den Globus, um das
Publikum mit Artistik und Glamour auf Kufen zu bezaubern.
Natürlich gab es kein echtes Eis
im Congress Centrum, das würde
schmelzen. Die Bühne war ausgelegt mit Kunststoffplatten, über
die die Eislaufkünstler glitten. Der
„Moscow Circus on Ice“ hatte
alles, was man von Zirkus, Variet´e
und einer unterhaltsamen Bühnenshow erwartet. Freilich waren
es in erster Linie die zahlreichen
Künstler, die die Show ausmachten, aber das i-Tüpfelchen waren
die Licht-und Musikeffekte, die
die Stimmung unterstrichen und
für eine besondere Dramaturgie
sorgten. Das Publikum war begeistert. Weitere Fotos vom Auftritt auf www.hz-online.de/bilder
Foto: Sabrina Balzer
Wander-Tourismus läuft zu Hochform auf
Deutscher Wanderverband zeichnet den durch Heidenheims Brenzregion führenden Albschäferweg aus
Qualität auf Schritt und Tritt
verspricht der neue Albschäferweg, mit dessen Vermarktung jetzt auf der CMT begonnen worden ist: Ein touristisches Premium-Produkt, dem
bei dieser Gelegenheit auch
noch eine hohe fachliche Auszeichnung zuteil geworden ist.
ERWIN BACHMANN
Wandern ist kein touristischer
Selbstläufer, und auch das Radfahren kommt nicht selbst ins
Rollen. Wer die wachsende Neigung vieler Menschen touristisch
anschieben will, muss sich ins
Zeug legen, zumal der als lukrativ
erkannte Markt gerade im Wanderwunderland Baden-Württemberg heftig umworben wird.
Der Landkreis Heidenheim hat
die Zeichen der Zeit schon länger
erkannt und zusammen mit anderen Partnern vor drei Jahren
mit der Umsetzung eines neuen
Rundwanderkonzeptes
begonnen. Noch bevor der daraus entstandene Albschäferweg so recht
unter die Füße der Zielgruppe geraten ist, konnte jetzt bereits die
erste Frucht dieser Arbeit geerntet
werden. Das prominente Podium
bot die Stuttgarter CMT, wo der
durch den Landkreis führende
und auch Heidenheimer Markung
tangierende Albschäferweg am
Eröffnungstag der Reisemesse mit
dem Qualitätssiegel des Deutschen Wanderverbandes ausgezeichnet worden ist.
Die Urkunde nahm Heidenheims Landrat Thomas Reinhardt
auch im Namen vieler fleißiger
Helfer – vor allem aus den Reihen
des Schwäbischen Albvereins –
entgegen, ohne die das 158 Kilometer lange Gemeinschaftswerk
nicht hätte entstehen können.
Wegweisendes Touristik-Konzept: Landrat Thomas Reinhardt und die Tourismusbeauftragte Monika
Suckut präsentieren den Albschäferweg auf der CMT-Urlaubsmesse in Stuttgart.
Foto: Erwin Bachmann
„Jetzt ist es amtlich“, freute sich
der Landkreis-Chef, „unser Landkreis ist ausgezeichnet.“ Und fast
schien es, als spürten dies auch
die Besucher der CMT: Kaum war
die Auszeichnung in Halle 9 vergeben, schien der Andrang am
Messestand größer, wo der neu
kreierte Albschäferweg im Rahmen der zweitägigen Sonderausstellung „Fahrrad- und Erlebnisreisen mit Wandern“ gewissermaßen seine Geburtsstunde erlebte. Die frisch aus der Druckerei
gekommenen Übersichtskarten
stießen beim Publikum auf lebhafte Nachfrage, das Standpersonal in Gestalt kundiger Wander-
führer fand interessierte Gesprächspartner, Heidenheim zeigte sich von seiner wanderbarsten
Seite: ein gelungener MarketingAuftakt.
„Ein Highlight“, urteilte denn
auch Landrat Reinhardt, der im
Albschäferweg nicht nur ein neues Wanderangebot, sondern auch
eine lebendige Dokumentation
der die Landschaft und Kulturgeschichte prägenden Wanderschäferei sieht. Monika Suckut,
Tourismusbeauftragte im Landratsamt Heidenheim, hat nachgezählt und kommt auf 15 Berufsschäfer im Kreis Heidenheim, die
zusammen 9000 Schafe hüten –
ungewöhnlich viel und allemal
genug, um dem Reiz zu erliegen,
mit dem Albschäferweg den Weg
der Wanderschäfer nachzuverfolgen.
Dass die Heidenheimer Brenzregion jetzt mit dem ersten Qualitätswanderweg in ganz Ostwürttemberg zu werben vermag, freut
den Landrat ganz besonders, sind
es doch auch besonders anspruchsvolle Kriterien, die an diese Auszeichnung gebunden sind.
So müssen mindestens 35 Prozent
der gesamten Wegstrecke naturbelassen sein – der Albschäferweg, an den mehrere Tagesrundwege angedockt sind, bringt es auf
nahezu 40 Prozent. Zum aufwendigen Zertifizierungs-Verfahren
dieses Outdoor-Angebots gehört
auch der Nachweis der Nachhaltigkeit, also dass der Erhalt des
Weges gesichert ist – wofür im
Heidenheimer Fall die Wegewarte
des SAV sorgen. Und es geht stark
um Inhalte, um die Verknüpfung
mit kulturellen Highlights und
auch gastronomischen Angeboten
– auch davon hat sich die Kommission überzeugt, die Kilometer
für Kilometer abgelaufen ist und
sich auf Schusters Rappen von
der ausgezeichneten Qualität dieses Wanderangebotes überzeugt
hat und dies, vergleichbar mit
dem Tüv, in bestimmten Abständen immer wieder tun wird.
Das vom Deutschen Wanderverband verliehene Zertifikat ist
begehrt und macht sich bezahlt.
Nur ausgezeichnete Qualitätswanderwege finden Platz in großen Themen-Magazinen, wie sie
jetzt etwa der Tourismusverband
Schwäbische Alb unter dem Titel
„Erlebniswandern“ herausgegeben hat. Darüber hinaus bildet
der von der Gemeinschaftsinitiative „Leader“ und von Kommunen geförderte Albschäferweg
den Einstieg in eine Fortsetzung
des Marketing-Konzepts, soll das
Ganze doch noch in diesem Jahr
um weitere Erlebniselemente ergänzt werden.
Veranstaltungen gehören ebenso zu diesem Konzept wie geführte Wanderungen. „Da ist noch viel
drin“, prognostiziert die Touristikerin Monika Suckut, und Landrat
Thomas Reinhardt spricht von einem Renner, der noch manches
erwarten lässt: auch Treibstoff für
die Übernachtungszahlen, die
2014 im Kreis Heidenheim nach
einer ersten Bestandsaufnahme
ein Plus von acht Prozent hingelegt haben.
Sportfotos von einst und heute
Ausstellung 40 Jahre Leichtathletik-Abteilung TSG Schnaitheim
SCHNAITHEIM. Viele TSGLeichtathleten der vergangenen Jahre sind derzeit auf
Fotos in der Schnaitheimer
Kreissparkassen-Geschäftsstelle zu sehen. Dort gibt es
eine Ausstellung zum 40-jährigen Bestehen der Leichtathletik-Abteilung.
Unter den zahlreichen Gästen zur Fotoausstellung begrüßte Kreissparkassenchef Dieter Steck Oberbürgermeister Bernhard Ilg, Sportkreispräsident Dieter Marx sowie von der TSG Abteilungsleiter Jürgen
Käder und den Vorsitzenden Wolfgang Schön in der Schnaitheimer Geschäftsstelle der Kreissparkasse.
Selbstbewusst schaut die TSG
Schnaitheim zurück, wie vor 40
Jahren Karl Ochs, Heiner Bayer,
Dr. Karlheinz Seeger, Helmut Hof
und Ulrike Goeser gemeinsam mit
Irene Goeser, deutsche Spitzenathletin auf der 800-m-Distanz,
am 1. 1. 1975 eine Abteilung für
die klassischen Leichtathleten
gründeten. 1985 kamen dann die
Rasenkraftsportler hinzu.
Für die Kreissparkasse Heidenheim war dies Anlass, um in der
Geschäftsstelle Schnaitheim eine
geeignete Plattform für eine Foto-
ausstellung zu diesem Jubiläum
zu bieten. „Als wichtiger Partner
der Leichtathletik-Abteilung bietet
die Kreissparkasse Heidenheim
gerne den Rahmen für eine solche
Dokumentation. Schließlich hat
sich im Zuge des Heidenheimer
Stadtlaufs seit mittlerweile über
zehn Jahren eine intensive Zusammenarbeit entwickelt“, sagte
Dieter Steck, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Heidenheim anlässlich der Vernissage.
Steck verwies in diesem Zusammenhang auf den Elan und das
Engagement der Ehrenamtlichen
in der Abteilung. Besonderes Lob
gab es dementsprechend auch für
die Initiatoren der Ausstellung,
Abteilungsleiter Jürgen Käder und
Trainer Wolfgang Sturm: „Auch
dieser Bilderausstellung hier sieht
man an, dass sie mit Freude an
der Sache zusammengestellt ist.“
Besonderen Dank erhielt der
Vereinsvorsitzende
Wolfgang
Schön für die gute Kooperation
mit der Kreissparkasse: Seit 2004
leitet die TSG-Leichtathletik-Abteilung das Projekt „Laufend Neues erleben“, in dem Aktive und
vor allem Neulinge in bunt gemischten Laufgruppen auf Strecken über 10 und 21 km und vereinzelt sogar auf die Marathonstrecke vorbereitet werden.
Initiator hierfür war Jürgen Käder, der dieses besondere Trainingsangebot mittlerweile gemeinsam mit Wolfgang Sturm leitet. Sturm kam einst selbst über
dieses Training zum Laufen und
zur
Leichtathletik.
Wolfgang
Schön erwiderte in seiner Ansprache vor den zahlreichen Gästen,
unter anderem Oberbürgermeister Bernhard Ilg und Sportkreispräsident Klaus-Dieter Marx, den
Dank und erläuterte wesentliche
Etappen in der 40-jährigen Entwicklung der Leichtathletik-Abteilung.
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