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AmPuls_Sonder_Bilanz_2014_WEB

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41. Jahrgang / Zugestellt durch Post.at / Verlagspostamt 3300 Amstetten / ANZBL 01A021284 / Amtliche Mitteilung
Nachrichten der Stadtgemeinde Amstetten
Foto: Gerhard Streißlberger
SONDERNUMMER 2014
BILANZ 2010-2015
03 AMTSstetten
Eine lebenswerte Stadt
04-11 LEBENSstetten
Soziales, Infrastruktur, Sicherheit
und Verkehr
12-14 Sport, Jugend & Freizeit
Tag der Jugend
12
5 Familie, Sport & Freizeit
Sportanlage SV Hinterholzer Mauer
16-17 Natur & Umwelt
EU-Life+ Projekt Mostviertel-Wachau
18-19 Amstetten 2020+
Aus Amstetten 2010+ wird
Amstetten 2020+ – Smart City
20 Gesundheit
Gesunde Gemeinde
19
21 Kunst & Kultur
Musicalstadt Amstetten
22-24 AMTSstetten
Stadtmarketing
Verzeichnis der Wahllokale
Impressum
Medieninhaber, Herausgeber, Redaktion & Texterfassung: Stadtgemeinde Amstetten, 3300 Amstetten, Rathausstraße 1.
Druck: Druckerei Queiser GmbH, 3300 Amstetten, Waidhofner Straße 48, www.queiser.at
Die „Nachrichten der Stadtgemeinde Amstetten“ werden auf chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt.
Verlags- und Herstellungsort: Amstetten / www.amstetten.at
2
INhalt
Ereignisse der letzten 5 Jahre
AMSTETTEN –
Eine lebenswerte Stadt
Amstetten ist es gelungen, in den letzten fünf Jahren sein soziales Netzwerk auszubauen, im Bereich der Infrastruktur zusätzliche Verbesserungen vorzunehmen, Umweltprojekte umzusetzen, für die Amstetten als Vorreiter gilt, Meilensteine im Bildungsbereich
zu setzen und die Amstettner Kultur ist längst von überregionaler Bedeutung.
Ursula Puchebner –
neue Bürgermeisterin
Ursula Puchebner wurde am 11. Oktober 2011 vom Gemeinderat zur Nachfolgerin von Herbert Katzengruber als Bürgermeisterin gewählt und am 13. Oktober
2011 von Bezirkshauptmann Mag. Martina Gerersdorfer angelobt.
Ursula Puchebner war seit 1999 im Gemeinderat vertreten und übte von April
2000 bis zu ihrer Wahl zur Bürgermeisterin das Amt der 1. Vizebürgermeisterin
der Stadt Amstetten und Stadträtin für Soziales, Wohnen und Generationen aus.
Darüber hinaus ist sie noch in zahlreichen anderen Funktionen, Organisation
und Verbänden tätig.
Bezirkshauptmann Mag. Martina Gerersdorfer, Bgm. Ursula Puchebner
Ehrenbürgerschaft für Herbert Katzengruber
Am 30. September 2011 hat Herbert Katzengruber nach 23 Jahren das
Amt des Bürgermeisters zurückgelegt. Während seiner Amtsperiode hat sich Amstetten zur Kultur-, Wirtschafts-, Einkaufs-, Sport- und
Schulstadt entwickelt. Eine gut ausgebaute Infrastruktur ,beste Kontakte zur Wirtschaft und ein hohes Maß an Verantwortung gegenüber der
Umwelt und den sozial schwächer gestellten Bewohnern der Stadt waren Herbert Katzengruber immer ein Anliegen. Herbert Katzengruber
wurde 1985 zum ersten Mal in den Gemeinderat der Stadtgemeinde
Amstetten als Stadtrat für Kultur, Sport, Fremdenverkehr und Schulen
und am 11. April 1988 zum Bürgermeister der Stadt Amstetten gewählt.
Darüber hinaus war er in zahlreichen Verbänden, Organisationen und
Institutionen tätig. Am 6. März 2012 wurde Herbert Katzengruber das
Ehrenbürgerrecht der Stadt Amstetten für seine Leistungen zum Wohle der Stadt verliehen.
AMTSstetten
Vizebgm. Mag. Michael Wiesner, Bgm. a.D. Herbert
Katzengruber, Bgm. Ursula Puchebner
3
Soziales
SOMA
Verteilen statt vernichten – eine Idee, die allen nützt.
Vor fünf Jahren, am 9. September 2009 öffnete der SOMA in Amstetten
in der Wagmeisterstraße seine Pforten! Menschen, die an oder unter der
Armutsgrenze leben müssen, können im SOMA transportbeschädigte,
kurz vor Ende des Haltbarkeitsdatums stehende oder aus Überproduktion
stammende Waren zu geringen Preisen erwerben.
Zusätzlich werden im SOMA-Café ein Mittagsmenü sowie Kaffee und
Mehlspeisen angeboten. Seit Juli 2014 sind weiters zwei Verkaufswägen in
21 Gemeinden des Mostviertels unterwegs.
Aktion „Essen auf Rädern“
Seit 1976 gibt es die Sozialaktion „Essen auf Rädern“, die hilfsbedürftige Menschen, die sich selbst nicht mehr versorgen
können, mit einem Mittagessen beliefert. Insgesamt sind dafür rund 130 Ehrenamtliche, davon 16 Fahrer, mit 4 Autos im
Gemeindegebiet während des ganzen Jahres im Einsatz. Täglich werden ca. 160 Essen verteilt.
Ohne die unzähligen freiwilligen HelferInnen wäre die Aktion „Essen auf
Rädern“ nicht durchführbar. Grund
genug, die HelferInnen einzuladen,
um sich bei ihnen zu bedanken.
Die Stadtgemeinde Amstetten sucht
aber immer wieder BeifahrerInnen
und FahrerInnen, die auf freiwilliger
Basis bei der Sozialaktion „Essen auf
Rädern“ mitmachen wollen.
Wenn Sie Interesse und einige Stunden
Ihrer Freizeit im Monat für diese Sozialaktion übrig haben, wenden Sie sich
an die Abteilung Soziales und Kindergärten der Stadtgemeinde Amstetten,
Tel.: 07472/601-220, -221, -222.
Im Rahmen der Jahresabschlussfeier bedankten sich Bürgermeisterin Ursula Puchebner,
Vizebgm. NR Ulrike Königsberger-Ludwig, Sozialstadtrat Mag. Franz Dangl sowie die
Gemeinderäte Gudrun Simmer und Regina Öllinger bei den freiwilligen Helferinnen.
Seniorenurlaub
Jährlich organisiert die Stadtgemeinde Amstetten auch einen Seniorenurlaub. In den letzten Jahren waren u.a. Mariazell
und Lunz am See die Ziele. Weitere beliebte Seniorenveranstaltungen waren das Seniorengschnas, das Seniorenzeltfest und
die Seniorenweihnachtsfeier.
Landespflegeheim
Bereits Tradition haben die Besuche von Gemeindevertretern im Landespflegeheim Amstetten zu den verschiedensten Anlässen, wie etwa vor Weihnachten, zum Frühlingsfest oder auch im Sommer zum Grillfest. Im Jahr 2014 feierte das Landespflegeheim Amstetten sein 50-jähriges Jubiläum.
4
LEBENSstetten
Ganztägige Schulform mit getrennter
Abfolge – Nachmittagsbetreuung
Seit dem Jahr 2005 wird die ganztägige Schulform in Amstetten angeboten. Zunächst nur in der Volksschule Brändströmstraße, mittlerweile in allen vier Amstettner Volksschulstandorten (Volksschule Brändströmstraße, Preinsbacherstraße,
Volksschule Allersdorf und Volksschule Hausmening). Weiters wird die ganztägige Schulform mit getrennter Abfolge auch in der Volksschule Öhling und der Neuen Mittelschule Hausmening angeboten.
Einkommensabhängig kann eine Kostenreduzierung des Betreuungsbeitrages gewährt werden, die Antragstellung erfolgt
bei der Schulverwaltung der Stadtgemeinde Amstetten (07472/601-351 DW).
Wäschepaketaktion | Familien(s)pass | Seniorenpass
Ein umfangreiches soziales Netzwerk unterstreicht das Engagement der Amstettner
Stadtverantwortlichen in den unterschiedlichsten sozialen Bereichen.
Dabei spielt die Familienpolitik eine zentrale Rolle: Wäschepaketaktionen für Säuglinge, bei der die Eltern wahlweise einen Autokindersitz oder ein Wäschepaket kostenlos
erhalten oder etwa die Aktion „Familien(s)pass“, die sich an alle Familien oder AlleinerzieherInnen und ihre Kinder (bis 15 Jahren) mit Hauptwohnsitz in Amstetten richtet.
Familien(s)pass
Insgesamt sind rund 1.500 Familienpässe derzeit im Umlauf. Die Nachfrage bei den Gutscheinen für die Bäder, für die Eishalle und die Minigolfanlage ist sehr hoch. Ziel dieser
sozialen Aktion ist, das gemeinsame Besuchen von Veranstaltungen sowie die Nutzung
der örtlichen Kultur-, Freizeit- und Sporteinrichtungen zu fördern sowie in den angeführten Bereichen finanzielle Hilfestellung zu gewähren. Der Pass ist kostenlos und enthält
8 Gutscheine (z.B. freie Eintritte ins Frei- und Hallenbad oder in die Eishalle etc.), die jeweils für ein Kalenderjahr sowie für
mindestens 1 Elternteil mit mindestens 1 Kind gelten und jährlich gegen Vorweis des Passes neu ausgefolgt werden.
Seniorenpass
Die rund 2150 SeniorInnen, die den Seniorenpass nutzen, nehmen vor allem die Gutscheine für das Naturbad bzw. Heidebad, die Saunaanlagen der Stadt und die Ermäßigungen bei Konzert- und Theaterveranstaltungen in Anspruch.
Für SeniorInnen, deren Einkommen nicht mehr als 20 % über dem Richtsatz der Mindestpension liegt, wird pro Jahr ein
10er-Fahrscheinblock für den City-Bus ausgegeben.
Weitere Informationen: Referat für Soziales und Kindergärten, Rathaus, EG, 07472/601-220 DW, -221 DW.
Gemeindewohn-
häuser
Bereits 2008 wurde mit der Generalsanierung von Gemeindewohnhäusern begonnen. Grundsätzlich handelt es sich dabei um eine thermische
Sanierung der Wohnhäuser, was u. a.
den Tausch der Fenster, einen Vollwärmeschutz u. ä. vorsieht. Durch
diese Maßnahmen kann die Energiekennzahl erheblich gesenkt werden,
das zeigen auch die Erfahrungswerte
aus bereits sanierten Gemeindewohnhäusern.
LEBENSstetten
Sanierung Gemeindewohnhaus Bahnhofstraße 3 – „Alte Post“
5
Schulen und Kindergärten
Im Rahmen der im Jahr 2005 gestarteten „Kindergartenoffensive“ konnten bereits sieben Kindergärten umgebaut, saniert, erweitert und nach den
modernsten und ökologischen Gesichtspunkten gestaltet werden (KG
Aluminiumstraße, KG Mauer, KG
Brändströmstraße, KG Anzengruberstraße, KG Greinsfurth, KG Schulstraße, KG Neufurth). Im Juni wurde
zuletzt der Kindergarten in der Schulstraße feierlich eröffnet, und mit Beginn des Kindergartenjahres konnte
auch der Kindergarten in Neufurth in
Betrieb gehen.
Im Jänner 2015 soll mit den Umbaumaßnahmen beim Kindergarten
Krautberg begonnen werden. Die Herstellungskosten für dieses Projekt betragen rund 1 Mio. Euro.
Insgesamt wurden im Kindergartenbereich bereits für die Sanierungen,
Zu-, Um- und Neubauten rund 10
Mio. Euro investiert.
6
Der Umbau beim Kindergarten Krautberg wird im Jänner 2015 beginnen.
LEBENSstetten
Neue NÖ Mittelschule Amstetten
3 Häuser, 3 Höfe – 1 Campus
Der Bau der neuen NÖ Mittelschule Amstetten war bis zu seiner Fertigstellung das größte Bauvorhaben der
Stadt Amstetten. Neben der Vereinigung der beiden bestehenden Hauptschulen bietet das neue Gebäude auch
Platz für die Musikschule, für den
Musikverein und das Symphonieorchester.
men mit der notwendigen Flexibilität
zu reagieren.
Das Land NÖ unterstützt dieses besonders wichtige Schulbauprojekt durch
Bedarfszuweisungen, die Sockelbeihilfe des NÖ Schul- und Kindergartenfonds und geförderte Darlehen mit
Zinsstützungen.
Das Gebäude verfügt über eine Bruttogeschoßfläche von 10.000 m². Die
Gesamtbaukosten betragen rund 16,7
Mio. Euro, die Gesamtherstellungskosten sind mit rund 19,5 Mio. Euro
veranschlagt.
Die neue Schule entspricht den modernsten pädagogischen Standards
und erlaubt, auf neue Unterrichtsfor-
Kleinkinderbetreuung
Kinder(t)räume verwirklicht
Am 3. März 2014 öffnete die neue Amstettner Kinderbetreuungseinrichtung ihre Pforten. Gemeinsam mit der Betreibergesellschaft Kidspoint GmbH wurden die Räumlichkeiten im ehemaligen Kindergarten Siedlungsstraße entsprechend adaptiert und eingerichtet, damit einer zielgerichteten Kleinkinderbetreuung nichts mehr im Wege stand.
Die Zielgruppe der „Amstettner Kinder(t)räume“ sind Kinder im Alter von mindestens einem Jahr bis zum ehest möglichen Kindergarteneintritt, maximal jedoch bis drei Jahre.
Info-Telefon: 02742/2255-517
LEBENSstetten
7
Infrastruktur
Zentralkläranlage energieautark
Nach der Installation einer 3. Blockheizkraftwerksanlage in der Zentralkläranlage im Herbst 2011 ist kein elektrischer Energiebezug mehr notwendig. Der gesamte Strom und die Wärme, die für den Betrieb des Klärwerkes erforderlich sind, werden durch das gewonnene Faulgas auf der
Kläranlage selbst erzeugt und ein allfälliger Überschuss in das öffentliche
Stromnetz eingespeist.
Mit der Inbetriebnahme des 3. Faulturmes Ende 2010, durch den einerseits der Faulungsprozesszeitraum verdoppelt werden konnte und andererseits durch die wesentlich verbesserte Umwälzung des Faulschlammes, wurde in Verbindung mit einer sensiblen Verfahrensoptimierung
eine Steigerung der Faulgasproduktion um knapp 50 % erreicht.
Das dadurch gewonnene Faulgas reicht aus, die derzeit auf 150.000 EGW
ausgebaute Zentralkläranlage im Jahresdurchschnitt ohne Energiefremdbezug zu betreiben.
Fischaufstiegshilfe und
Restwasserturbine
Umbau Bahnhof
Amstetten Ostkopf
Mit 3. Oktober 2011 starteten die Baumaßnahmen im Bahnhof Amstetten.
Das Vorhaben „Umbau Bahnhof Amstetten Ostkopf “ ist der vierte Bauabschnitt
im 16,6 km langen Lückenschluss „Ybbs
– Amstetten“ im 4-gleisigen Ausbau der
Westbahn.
Neben der Erneuerung bestehender Gleisanlagen und der Neuverlegung von zwei
Gleisen sowie dem Neubau der MÜGU-Brücke wurde in 1 ½-jähriger Bauzeit
auch die Reichsbrücke neu errichtet.
Bedingt durch die geänderte Lage der
Reichsbrücke wurde auch die Unterführung Lewingstraße durch einen Neubau
ersetzt.
Die neue Reichsbrücke wurde mit einem
Kostenbeitrag der Stadt von ca. 1,6 Mio.
Euro errichtet, insgesamt beteiligt sich die
Stadt mit € 3,036.600,- an dem Gesamtprojekt, das richtungsweisend für die Gesamtentwicklung der Stadt sein wird.
Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2015 ist die durchgängige 4-Gleisigkeit durch den Bahnhof Amstetten sowie
die Fertigstellung der Bahnsteige gegeben.
Anschließend folgen dann noch Umbauarbeiten des Güterbahnhofes, welche im
Jahr 2017 fertig gestellt werden, sodass
der Umbau Bahnhof Amstetten Ostkopf
2017 abgeschlossen wird.
Die STADTwerke Amstetten errichteten bei der Wehranlage Greinsfurth
eine Restwasserturbine sowie eine Fischwanderhilfe, die auch größeren
Fischen die Durchwanderung in den Oberlauf der Ybbs ermöglicht.
Gleichzeitig wurde die Wehranlage an der Wasserunterseite umfassend saniert. Das 3,5 Mio. Euro teure schwere Projekt,
das aus Mitteln des EU-Life+ Projekts Mostviertel-Wachau gefördert wurde, ist ein weiterer Schritt in Sachen Umweltschutz
und Energieeffizienz.
8
LEBENSstetten
Wasser als Energiequelle
Mit einem einzigartigen Projekt
machten die STADTwerke Amstetten im Jahr 2012 erneut auf das Thema Erneuerbare Energie aufmerksam.
Ein Abwasserkanal versorgt seither
das Gebäude der Stadtwerkezentrale und das Kraftwerk mit Nahwärme.
Das Funktionsprinzip der Anlage ist
relativ einfach erklärt. Das Abwasser
wird in einem nahe bei den STADTwerken vorbeilaufenden Kanal über
einen Wärmetauscher geleitet. Eine
hocheffiziente Wärmepumpe mit einer Leistung von knapp 230 Kilowatt
erzeugt schließlich die notwendige
Temperatur für die Fußbodenheizung.
Damit können rund 80 % der bisher eingesetzten Energiemenge ein-
Umweltstadtrat Ing. Anton Katzengruber, StR DI (BA) Ing. Laurentius Palmetzhofer,
Dir. Ing. Robert Simmer, DI Karl Ochsner, Geschäftsführer des Gemeindeabwasserverbandes
(GAV) Ing. Hermann Rosenthaler
gespart werden. Mit dem österreichweit einzigartigen Vorzeigeprojekt ist
Amstetten beispielgebend für andere
Gemeinden.
Revitalisierung der Johann-Pölz-Halle
Mit dem Abschluss der Umbauarbeiten der Kulturhalle ist der erste Bauabschnitt der Revitalisierungsmaßnahmen abgeschlossen.
Der zweite Bauabschnitt wurde bereits
mit diversen Zubauarbeiten im südlichen Bereich der Sporthalle begonnen.
Die Sanierung der Sporthalle und die
Anhebung des Sporthallendaches werden 2015 in Angriff genommen.
Mit den Arbeiten an der Fassade und
den Außenanlagen werden die Sanierungsarbeiten Ende 2015 mit einem
Investitionsvolumen von rund 9,6
Mio. Euro abgeschlossen. Das Land
NÖ fördert das Projekt mit einem Zuschuss aus Mitteln der Sport- und Kulturförderung sowie der Bedarfszuweisungen in der Höhe von 2 Mio. Euro.
Der Bund fördert den Bau der Sporthalle mit 1,7 Mio. Euro.
Im Herbst 2014 wurde mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen.
Energie-Contracting
Seit 2004 wird das Energiespar-Konzept der Stadtgemeinde Amstetten gemeinsam mit den STADTwerken Amstetten und
der Firma Siemens umgesetzt. Dieses Energiekonzept sieht u.a. die Erneuerung und Optimierung der teilweise veralteten
haustechnischen Anlagen bei vielen gemeindeeigenen Gebäuden vor.
Im Rahmen des Konzeptes wurden 28 öffentliche Gebäude auf ihr Energiesparpotenzial hin untersucht. Weiters wurde die
Energiebuchhaltung eingeführt sowie eine Fernüberwachung der einzelnen Gebäude aufgebaut.
LEBENSstetten
9
Städtebaulicher Ideenwettbewerb EUROPAN –
Neues Stadtviertel rund um den Bahnhof
Bei einem im Jahr 2013 durchgeführten internationalen städtebaulichen
Ideenwettbewerb für mehrere Flächen rund um den Bahnhof Amstetten wurden ÖBB-Flächen betrachtet,
die in den kommenden Jahren einer
neuen Nutzung zugeführt werden
sollen.
Das Spektrum der geplanten Nutzungen reicht von öffentlicher Verwaltung bis hin zu zentralen Gesundheitseinrichtungen und neuen – der
demografischen Entwicklung entsprechenden – Wohnformen.
Ein besonderes Augenmerk soll auch
auf die Bedürfnisse der örtlichen
Wirtschaft und Industrie gelegt werden.
Durch dieses Projekt können die jetzt
teilweise brachliegenden Flächen rund
um den Bahnhof einer attraktiven
Nutzung zugeführt werden.
Schrankenanlage Greinsfurth
Franz Kastenhofer (Stadtbauamt), DI Christopher Seif (Pressesprecher ÖBB),
Bgm. Ursula Puchebner, Baudirektor DI Manfred Heigl, OV GR Anton Ebner,
Ing. Anton Buchsbaum (Streckenmanagement ÖBB-Infrastruktur AG)
Im April 2013 wurden beide Schrankenanlagen in Greinsfurth in der
Waidhofner Straße und der Nordlandstraße in Betrieb genommen.
Nach einjähriger Planungs - und Vorbereitungsphase konnte das Projekt
nach einer Bauzeit von 4 Wochen um-
10
gesetzt werden. Die Kosten von rund
1 Mio. Euro wurden je zur Hälfte von
der Stadtgemeinde Amstetten und
den ÖBB getragen. Mit der Errichtung
der Schrankenanlagen wurde die Verkehrssicherheit in diesen Bereichen
wesentlich erhöht.
Feuerwehrhaus
Hausmening
Das Feuerwehrhaus Hausmening
wurde an die Anforderungen eines
modernen Feuerwehrwesens angepasst. Es wurde generalsaniert, umgebaut und um eine Fahrzeughalle
erweitert.
Die Herstellungskosten betragen
rund 1,1 Mio. Euro.
LEBENSstetten
Sicherheit
Verkehr
Hochwasserschutz/Blackout
CityBus und
CityAST
Übergabe Katastrophenalarmplan durch die Firma riocom.
Dass sich Hochwasser-Rückhaltebecken bezahlt machen, haben die in den
letzten Jahren stattgefundenen Hochwasserereignisse, z.B. jene beim Lewingbach, Gschirmbach und Edlabach,
gezeigt. Dort waren die Rückhaltebecken bei Starkregenereignissen schon
in voller Funktion und haben sich bestens bewährt. Das heißt, die Hochwasser-Rückhaltebecken konnten die immensen Wassermengen puffern. Jene
Wassermengen, die das Gerinne aufnehmen kann, wurden über das Drosselbauwerk dosiert abgegeben.
In den Jahren 2014 bis 2016 sollen nun
auch die Hochwasserschutzmaßnahmen am Lewingbach realisiert werden. Im Einzelnen werden durch diese
Maßnahmen ca. 90 Wohn- und Wirtschaftsgebäude sowie ca. 20 ha Industrie- und Gewerbegebiete geschützt.
Die beiden geplanten Rückhaltebecken sollen für ein 300-jährliches
Hochwasser-Ereignis
ausgerichtet
werden. Weiters soll eine Fischwanderhilfe im Mündungsbereich des
Mühlbachs errichtet werden.
Sonderkatastrophenschutzplan
„Hochwasser“
In Absprache mit der Abteilung für
Feuerwehr und Zivilschutz des Amtes
der NÖ Landesregierung wurde im Jahr
2012 das Büro „riocom“ von der Stadtgemeinde Amstetten beauftragt, auf
Basis des Mustersonderkatastrophenschutzplanes der NÖ Landesregierung
LEBENSstetten
einen „Sonderkatastrophenschutzplan
Hochwasser der Stadt Amstetten“ zu
erstellen.
Dabei sollte vor allem auf die gegenwärtige Situation der Hochwassergefährdung von Amstetten eingegangen
werden, die aus den Restrisiken resultieren, die bei den schutzwasserwirtschaftlichen Anlagen bestehen, insbesondere auf die von Norden her zur
Ybbs zufließenden Bäche und andererseits aus der Ybbs selbst.
Im Jänner 2013 wurde der Katastrophenschutzplan für Hochwasser übergeben. Er gewährleistet das Funktionieren der Alarmierungskette, um
den einwandfreien Ablauf des Hochwassereinsatzes zu garantieren.
Sonderkatastrophenalarmplan
„Blackout“
Zusätzlich zum Sonderkatastrophenschutzplan „Hochwasser“ arbeitet Amstetten seit dem Jahr 2013 an
der Erstellung eines Sonderkatastrophenalarmplanes „Blackout“, der es
ermöglichen soll, im Fall eines länger andauernden und großflächigen
Stromausfalles rasch und zielgerichtet
reagieren zu können.
Eine Arbeitsgruppe, der Vertreter aus
Verwaltung,
Einsatzorganisationen
und betroffener Behörden angehören,
wurde gegründet. Im Sonderkatastrophenalarmplan „Blackout“ soll festhalten, welche Ressourcen genutzt werden
können und wo Potenzial vorhanden
Seit 2. Jänner 2012 ist das neue System von CityBUS und CityAST in
Betrieb. Neu und einzigartig für
Niederösterreich ist, dass überall
dort, wo es die Fahrgastzahlen ermöglichen, der CityBUS im Linienbetrieb verkehrt und das CityAST
das System des öffentlichen Verkehrs für jene Gebiete mit geringeren Fahrgastzahlen vervollständigt.
Vorverkaufskarten sind während
der Öffnungszeiten von Mo – Do,
von 9 – 17 Uhr und Sa, von 9 – 12
Uhr im Kultur- und Tourismusbüro
erhältlich. Der barrierefreie Zugang
zum Tourismusbüro im Rathaushof
ermöglicht es auch gehbehinderten
Personen, einfach die Vorverkaufskarten zu erwerben.
Die Vorverkaufskarten sind weiters
bei der ÖBB-Postbus GmbH in der
Arthur-Krupp-Straße in Amstetten, in Trafiken und bei der Stadtkassa im Rathaus-Neubau, 1. Stock
erhältlich.
ist, das man ausbauen kann. Ziel ist es,
im Einsatzfall die bestmögliche Versorgung der Bevölkerung aufrechtzuerhalten und die Stromversorgung raschest
wieder herzustellen. Die Thematik
muss verstärkt ins Bewusstsein jedes/r
Einzelnen gerückt werden, denn trotz
allen Bemühens durch die Einsatzmannschaften ist Eigenvorsorge in der
Zivilbevölkerung unabdingbar.
11
Sport, Jugend & Freizeit
Ferialjobs
Die Stadtgemeinde Amstetten gibt
Jahr für Jahr 80 bis 100 Jugendlichen
die Möglichkeit, Berufsluft zu schnuppern und die vielfältigen und umfangreichen Tätigkeitsbereiche der Stadtverwaltung kennen zu lernen.
Ihr eigenes Geld verdienen die jungen Leute in der Hoheitsverwaltung
des Amstettner Rathauses, bei den
Amstettner Veranstaltungsbetrieben
,AVB, in den Bau- und Wirtschaftshöfen des Gemeindegebietes, dem Gemeindeabwasserverband und im Bereich der Stadtwerke, aber auch in den
Kindergärten wurden Ferialjobs geschaffen.
Jugendcoaching für Amstetten
Stadtjugendforum (SJF)
auf neue Beine gestellt
„Jugendcoaching für NÖ Gemeinden” ist ein Angebot der JugendInfo
NÖ und des BHW-Projektvereins, das
jede niederösterreichische Gemeinde in Anspruch nehmen kann und die
Gemeinden bei der Gestaltung oder
Erweiterung ihrer Jugendarbeit berät.
In Amstetten will man das Jugendcoaching dazu nutzen, das Stadtjugendforum wieder zu reaktivieren oder auf
völlig neue Beine zu stellen.
12
Das Stadtjugendforum wurde Mitte der 90er Jahre als überparteiliche
Plattform gegründet, um Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihre
eigenen Projekte umzusetzen. Vor einigen Jahren wurde dem SJF ein eigenes Budget zu Verfügung gestellt und
es konnten auch einige Projekte – unter anderem die Erneuerung und Erweiterung des Skaterplatzes auf dem
Areal des A-Tolls – mit großer Beteiligung der Jugendlichen umgesetzt
werden.
JugendTaxiCard
Seit Juni 2009 gibt es die Amstettner JugendTaxiCard, und die Anzahl der ausgegebenen Karten zeigt,
dass die Idee des Stadtjugendforums,
ein leicht handbares, modernes Zahlungsmittel einzuführen, richtig war.
Insgesamt wurden bereits 304 Karten
ausgegeben und mit € 75.000,- aufgeladen. Die TaxiCard wurde somit
für viele Jugendliche zu einem fixen
„Zahlungsmittel“. Ein wesentlicher
Vorteil der JugendTaxiCard ist das
sehr unkomplizierte Aufladen. Auflademöglichkeiten bestehen bei der
Stadtgemeinde Amstetten und dem
Taxiunternehmen Heiss.
Das Tarifmodell ist so gestaltet,
dass 40 % des Fahrpreises durch die
Jugendlichen, 40 % durch die Stadtgemeinde Amstetten und 20 %
durch das Taxiunternehmen getragen werden. Neben der Stadt sponsern auch die Fahrschule Henke
und die Diskothek K1 den Erwerb
der TaxiCard mit 10 %, dadurch
kostet eine Fahrt für die Jugendlichen nur ein Drittel des Fahrtpreises. Eine JugendTaxiCard im Wert
von 100,- Euro ist somit tatsächlich
300,- Euro wert.
Infos: 07472/601-291 DW
JUGENDstetten
Tag der Jugend
Vzbgm. Mag. Michael Wiesner, GR Elisabeth Asanger, GR Regina Öllinger, Vzbgm. NR Ulrike Königsberger-Ludwig, Fabian Jessacher (Volksbank),
Hauptact „Dame“, Bgm. Ursula Puchebner, Jugendgemeinderätin Julia Wiesner, Mag. Kerstin Kronsteiner, Robert Gelbmann (K1),
Max Mayerhofer (Moderation)
Im Jahr 2011 beteiligten sich die Stadtgemeinde Amstetten und zahlreiche Sport- und Freizeitvereine erstmals aktiv am internationalen Tag der Jugend.
Mittlerweile wird der Tag der Jugend jährlich in Zusammenarbeit mit Sponsoren, Westrand und A-Toll durchgeführt.
Heuer stand zum zweiten Mal eine Open-Air-Veranstaltung mit bekannten Jugendbands am Programm.
Der Tag der Jugend soll ein Tag MIT UND FÜR die Jugendlichen sein.
Jugendzentrum A-Toll
Regelmäßig bietet das Amstettner Jugendzentrum A-Toll
ein sehr abwechslungsreiches und ambitioniertes Programm an.
Höhepunkte, wie der Skatecontest und die Disco-Abende, fanden bei den Jugendlichen großen Anklang. Hoch
im Kurs bei Amstettens Jugendlichen stehen auch die Projekttage im A-Toll, wie Breakdance, Tischtennis- und Fifaturniere, Eislaufen oder kulturelles Kochen, aber natürlich
auch verschiedenste Ausflüge.
Neubau Jugendzentrum A-Toll
Das Jugendzentrum A-Toll wurde im
Jahr 1999 eröffnet. Das in Containerbauweise errichtete A-Toll ist mittlerweile in die Jahre gekommen und soll
durch ein modernes Gebäude, das alle
Anforderungen einer zeitgerechten
Jugendarbeit erfüllt, ersetzt werden.
Mit den Bauarbeiten soll im Jänner
2015 begonnen werden. Die Jugendlichen waren durch eine Befragung an
der Planung aktiv beteiligt, und daher
konnten viele Wünsche bereits in der
Planungsphase berücksichtigt werden.
JUGENDstetten
Das Herzstück im A-Toll ist der „offene Betrieb“. Es ist von
großer Bedeutung, dass Jugendliche einen Ort haben, wo
sie gemeinsam mit Freunden ihre Freizeit verbringen und
ihre Ideen und Wünsche einbringen können und wo die BetreuerInnen immer ein offenes Ohr für ihre Anliegen und
Probleme haben. Information, Beratung und Unterstützung
betreffen beinahe alle Lebensbereiche der Jugendlichen.
Eine entsprechende Beziehungsarbeit ist wichtig, um die erforderliche Vertrauensbasis zu schaffen.
Auch im weiteren Prozess sollen die Jugendlichen in das Projekt eingebunden
werden. Die Gesamtherstellungskosten sind mit 1 Mio. Euro veranschlagt.
Der Neubau des Amstettner Jugendzentrums ist der Grundstein für die Fortsetzung einer sehr vielfältigen und erfolgreichen Amstettner Jugendarbeit.
13
Spielefest und Ferienbetreuung
Das große Spielefest im Edlapark im Monat Juli hat bereits Tradition
und wird gemeinsam mit zahlreichen Vereinen und Organisationen
veranstaltet.
Ein abwechslungsreiches Programm bietet die Ferienbetreuung während der Sommermonate für Kinder im Natur- und Heidebad in Zusammenarbeit mit der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik
(BAKIP).
Westrand
Im Jahr 2008 hat Westrand seine Tätigkeit
in Amstetten in der mobilen Jugendarbeit
aufgenommen.
Neben der sehr guten Vereinsarbeit und
dem A-Toll bereichern seither die Streetworker von Westrand Amstettens Jugendarbeit und bieten in den Räumlichkeiten
im Graben Unterstützung für Jugendliche
in allen Lebensbereichen an.
Zusätzlich zu den Räumlichkeiten in Amstetten wurde die Arbeit der engagierten
Sozialarbeiter auch auf die Ortsteile ausgedehnt, wo Jugendtreffs geschaffen wurden.
Spielplätze
Insgesamt betreut die Stadtgemeinde Amstetten 37 Kinderspielplätze (inkl. Funcourts und Ballspielwiesen) im Gemeindegebiet. Die Einbeziehung der Eltern in die
kindgerechte Adaptierung der Spielplätze
ist ein wesentlicher Aspekt der Gestaltung.
Viel Grün, höchste Sicherheitsstandards
und die modernsten Spielgeräte zeichnen
Amstettens Spielplätze aus.
14
JUGENDstetten
Familie, Sport & Freizeit
Amstetten ist immer wieder Austragungsort diverser nationaler und internationaler Großveranstaltungen. Werden
doch den Vereinen und SportlerInnen ideale Trainingsbedingungen geboten. Erfolgreiche SportlerInnen und FunktionärInnen werden einmal jährlich im Rahmen der SportlerInnen- bzw. Funktionärsehrung vor den Vorhang geholt.
Auf den Wanderwegen und Laufstrecken entlang der Ybbs
und in der Forstheide oder auf dem Naturerlebnispfad wie
auch auf den markierten Radwegen kann sich jeder sein eigenes Fitness-Programm zusammenstellen.
Gesundheitsbewusstsein und aktive Freizeitgestaltung werden in Amstetten groß geschrieben. Rund 95 Vereine aus
dem Sport-, Jugend- und Freizeitbereich bieten ein umfassendes Programm für Jung und Alt. Moderne Sportstätten (über 30 Tennisplätze, Tennishallen, Minigolfanlage,
Schießhalle, Beachvolleyball- und Skaterplatz, Kegel- und
Stockschützenanlagen usw.) ermöglichen jedem, seiner
Lieblingssportart nachzugehen.
Zum Ausspannen laden im Sommer das Naturbad in
Amstetten und das Heidebad in Hausmening und während
der Wintermonate die Saunazentren in diesen Bädern ein.
Dann beginnt auch wieder die Eislaufsaison.
Beim jährlich stattfindenden Schulsportfest messen sich die
Besten aus Amstettens Schulen in verschiedenen Leichtathletik-Disziplinen.
Großer Beliebtheit erfreut sich die Aktion „Amstetten Aktiv“, an der jedermann teilnehmen kann.
Sportanlage SVU Hinterholzer Mauer
Mit dem Spatenstich im Mai 2010
ist der Startschuss zum Bau der
neuen Sportanlage des SVU Hinterholzer Mauer am Gelände des
Landesklinikums Mostviertel Amstetten-Mauer gefallen. Nach dreijähriger
Bauzeit wurde das moderne Fußballstadion am 28. Juli 2013 feierlich eröffnet.
Insgesamt betragen die Errichtungskosten rund 2,5 Mio. Euro, die sich
Stadtgemeinde Amstetten, Land NÖ,
die Sportunion NÖ und der NÖ Fußballverband teilen.
2.000.000. Besucherin
Am 11. April 2014 konnte im Naturbad Amstetten Frau Monika Öllinger aus Kematen als 2.000.000 Besucherin begrüßt
werden. Das Naturbad Amstetten wurde im Dezember 1999 in Betrieb genommen. Die hohe Besucherfrequenz ist ein Beweis für seine große Beliebtheit im westlichen Niederösterreich. Neben einer erlebnisorientierten Beckenlandschaft stehen
den Besuchern eine vielfältige Saunalandschaft und im Sommer die Naturteichanlage zur Verfügung.
Das Heidebad Hausmening wurde nach einer knapp einjährigen Generalsanierung im Juli 2005 wieder in Betrieb genommen. Seine Beliebtheit wird dadurch unterstrichen, dass im Juli 2013 die 200.000. Besucherin und im Oktober 2012 der
100.000. Saunabesucher begrüßt werden konnten.
JUGENDstetten
15
Umwelt
EU-LIFE+ Projekt Mostviertel-Wachau
Das EU-LIFE+ Projekt „MostviertelWachau“ setzte in nur 5 Jahren insgesamt 9 Maßnahmen um. Alle Arbeiten
hatten ökologische Verbesserungen
unserer Flüsse zum Ziel.
Rechtsufrig der Ybbs bei Amstetten-Allersdorf wurde ein großzügiger Nebenarm im Auwald wieder
hergestellt, der schon Mitte des vorigen Jahrhunderts bestanden hat. Die
Ybbs besitzt nun vielfältige Uferbereiche, Strukturen und Inseln. Das
ist ein Schritt in Richtung naturnaher Flusslandschaften, die im Rahmen der EU-Wasserrahmenrichtlinie
in Zukunft vermehrt umgesetzt werden sollen. Auch in Hausmening und
Winklarn wurden solche Konzepte verfolgt. In Summe sollen die Verbesserungen einer Vielzahl von Tierund Pflanzenarten zugutekommen,
wobei das Hauptaugenmerk auf den
DI Martin Bühlbauer, Mag. Christian Mitterlehner, DI Adalbert Haydn, DI Jörg Huber,
GM Franz Deinhofer, Ing. Gerhard Alfanz, Dr. Erhard Kraus, Bgm. Ursula Puchebner,
DI Norbert Knopf, Ing. Dieter Stadlbauer, Klaus Fischer MSc., DI Dieter Czeiner
gefährdeten Arten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie liegt. Naturentwicklung zusammen mit einer ver-
Revitalisierung Schlossumfeld
Bereits im Oktober 2013 wurde ein
Gesamtkonzept für die Revitalisierung des Schlossumfeldes mit Management- und Pflegekonzept vorgestellt. Die Waldentwicklung rund
um das Schloss hat zur Folge, dass
die Erhaltung der historischen Anlagen Probleme bereitet (Aufwuchs an
Mauerzügen, Dach und Dachrinnen,
Verschattung, Veralgung, Verwurzelung etc.) und dass das Schloss immer
mehr in den Hintergrund tritt.
Die Grundlagenforschung konnte im
Frühjahr 2014 abgeschlossen werden. Ende März 2014 wurde unter
der Leitung von Landschaftsarchitekt
DI Dr. Alfred Benesch ein Leitbild erstellt, die Weiterentwicklung erfolgte gemeinsam mit den BürgerInnen. Insgesamt 120 Maßnahmen sind
schwerpunktmäßig geplant, damit das Schloss seinen ursprünglichen
Glanz wieder erhält.
16
träglichen menschlichen Nutzung ist
eine Herausforderung, die es in den
nächsten Jahren zu gestalten gilt.
Landschaftsentwicklungskonzept
Forstheide
In den Jahren 2007 bis 2009 wurde ein Landschaftsentwicklungskonzept für die Forstheide entwickelt.
Die Gemeinden Amstetten, Winklarn, Kematen, Aschbach und Allhartsberg haben gemeinsam mit den
Schottergrubenbetreibern, Behördenvertretern und Mitgliedern der Naturschutzvereine Projekte ausgearbeitet, im Rahmen derer die Eigenart
des Naturjuwels „Forstheide“ erhalten
bzw. bei der gewerblichen Nutzung
besonders berücksichtigt werden soll.
In Zusammenarbeit mit einer Expertengruppe aus den Bereichen Vegetationskunde, Zoologie und umweltpädagogische Erlebnisinszenierungen
wurden Pilotprojekte ausgearbeitet.
NATURstetten
Ökologische Neugestaltung des Edlateichs
Wegen des Fischsterbens im Herbst 2013 und der starken
Verschmutzung wurde die Neugestaltung des Edlateichs
durchgeführt. Wesentlicher Bestandteil des Projekts ist
die Umsetzung eines Artenschutzprojektes, da das Gewässer ein neues Zuhause für seltene Fisch- und Pflanzenarten
werden soll.
Im Rahmen der ökologischen Neugestaltung wurde der
Teich um 100 Quadratmeter Fläche vergrößert, weiters hat
der Teich ein Ablaufbauwerk zum Ablassen und Regulieren
des Wassers erhalten.
Im Abflussbereich des Edlateichs wurde ein „Spielbach“
kindgerecht angelegt. Ziel ist es, den Edlapark als Freizeitund Erholungsoase mitten im Stadtzentrum für Jung und
Alt zu erhalten.
Ökologische Neugestaltung des Edlateichs: Die Amstettner Landjugend beteiligte sich mit dem Projekt „Tat.Ort.Jugend“.
NATURstetten
17
Aus Amstetten 2010+ wird
Amstetten 2020+ – Smart City
Die Stadtgemeinde Amstetten bekennt sich seit vielen Jahren klar zum Klima- und Umweltschutz und wurde in der
Vergangenheit vielfach für Projekte ausgezeichnet. Im Jahr
2006 wurde das Nachhaltigkeitsprogramm „Amstetten
2010+ – Zukunft aktiv gestalten“ ins Leben gerufen. Die
Zielsetzungen dieses Programms wurden weitestgehend erfüllt. Es gilt ,den weiteren Handlungshorizont – bis hin zum
Jahr 2050 – zu beleuchten, um den sich stetig verändernden
Gegebenheiten mit den richtigen Antworten begegnen zu
können. Die Durchführung des Projektes „Amstetten 2020
+ Smart City“ ist eine gute Antwort auf die vielfältigen Herausforderungen, die in Zukunft im Umwelt- und Energiebereich auf uns zukommen werden. Wir tragen auch für
nachfolgende Generationen Verantwortung in all unserem
Tun und Handeln und es gilt, alles daran zu setzen, dass
die Stadt Amstetten auch für unsere Nachkommen lebenswert bleibt.
Zwei wesentliche Projekte im Rahmen der Initiative
„Amstetten 2020+ – Smart City“ waren die Festigung der
Zukunftsakademie Mostviertel und das mehrfach ausgezeichnete Projekt der STADTwerke Amstetten „Energie aus
Abwärme“.
Gründungsvorstand der Zukunftsakademie Mostviertel und ecoplus
Neben den zwei Gründergemeinden Amstetten und Waidhofen/Ybbs zählen zahlreiche Firmen und Gemeinden der
Region zu den Mitgliedern der Zukunftsakademie Mostviertel, die mit dem Ziel, den Wirtschaftsstandort und die
Region durch Vernetzung und unterstützende Rahmenbedingungen zu stärken, bereits im Jahr 2009 als Projekt gegründet wurde. Seit 1. Jänner 2012 kooperiert der gemeinnützige Verein Zukunftsakademie Mostviertel mit ecoplus,
der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich.
Das Projekt „Energie aus Abwärme“ der STADTwerke Amstetten im Überblick
18
Auszeichnungen
Das Programm „Amstetten 2010+ – Zukunft aktiv gestalten“ hatte zum Ziel, in vier Bereichen (Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und ökologisches Bauen, Umwelt
und Lebensqualität sowie Bildung und Arbeit) ausgehend von der Ist-Situation und bereits realisierten Projekten (Energie-Contracting, Biomasse-Heizwerke, Biomasse-Fernheizwerk, Biogasanlage usw.) zukünftige Ziele zu
definieren und umzusetzen.
Die Maßnahmen des Programms wurden mit viel Ehrgeiz
sukzessive umgesetzt, im Jahr 2011 wurde das Projekt wei-
terentwickelt. Im Rahmen des Projektes „Amstetten 2020+
– Smart City“ soll zum einen eine Vision entstehen, wie unsere Stadt 2050 aussehen könnte, was unsere Stadt bis 2050
braucht und zum anderen wurde eine Strategie dahingehend entwickelt, die alle Energiesysteme und deren Wechselwirkungen berücksichtigt.
Sieger Champions League für Erneuerbare Energien: Markus Kubernat
(Energiebeauftragter der Stadtgemeinde Amstetten), Dir. Ing. Robert
Simmer, Bürgermeisterin Ursula Puchebner, Umweltstadtrat Ing. Anton
Katzengruber, GR Mag. Gerhard Riegler
European Award for Best Practices: Umweltgemeinderat Bernhard
Wagner, Bürgermeisterin Ursula Puchebner, Umweltstadtrat
Ing. Anton Katzengruber
Hans Czettel Förderungspreis (2012)
Förderungspreis für besondere Leistungen im Natur- und
Umweltschutz in Niederösterreich
die Stadtgemeinde Amstetten von höchster Stelle ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung in Kassel konnte Bürgermeisterin Ursula Puchebner den 1. Preis in der Kategorie
20.000 – 100.000 Einwohner der RES Championsleague
entgegennehmen. Der Wettbewerb findet im Rahmen der
europäischen Initiative deENet (Kompetenznetzwerk dezentrale Energietechnologien) statt und ermittelt einmal
jährlich die Städte mit dem besten Einsatz von Erneuerbaren Energien.
Sonnenmeister in der NÖ Photovoltaik-Liga (2013)
Jährlich werden mit der „Photovoltaik-Liga Niederösterreich“ jene Kommunen vor den Vorhang gebeten, die sich
besondere Verdienste bei der Nutzung der Sonnen-Energie
erworben haben. In der Kategorie „Sonnenmeister“ wurde
Amstetten Landessieger mit den meisten Anlagen in Niederösterreich (insgesamt 216 installierten Photovoltaikanlagen).
NÖ Energy Globe Award (2013)
Für das österreichweit einzigartige Projekt der Wärmegewinnung aus Abwasser wurden die STADTwerke Amstetten mit dem NÖ Energy Globe Award in der Kategorie Feuer ausgezeichnet.
European Heat Pump City
of the Year Award 2013
Einmal mehr wurde die Stadt Amstetten für ihre zahlreichen Aktivitäten rund um den Klimaschutz ausgezeichnet.
In Brüssel wurde das Abwasserwärmeprojekt der STADTwerke Amstetten mit dem „European Heat Pump City of
the Year Award 2013“ ausgezeichnet.
Sieger Champions League
für Erneuerbare Energien (2013)
Für die Aktivitäten im Rahmen des Klimaschutzes wurde
Viele Maßnahmen der letzten Jahre im Rahmen des Projektes „Amstetten 2020+ – Smart City“ bilden die Basis für
zahlreiche Auszeichnungen:
European Award for Best Practices
Die ESQR (European Society for Quality Research) vergibt
einmal jährlich den „European Award for Best Practices“.
Die Preise werden weltweit an Firmen, staatliche Organisationen wie Universitäten und Fachhochschulen sowie an
Gemeinden vergeben, die besondere Leistungen und vorbildliche Maßnahmen in Bezug auf nachhaltiges Wirtschaften, Energieeffizienz und Energieeinsparung sowie Einsatz
von Erneuerbarer Energie erbringen. Die Stadtgemeinde
Amstetten wurde im Dezember 2013 als einzige Gemeinde und sogar als einziger österreichischer Kandidat ausgezeichnet.
ÖGUT Gesundheitspreis (2014)
In der Kategorie „Nachhaltige Kommune“ beim Umweltpreis der ÖGUT (Österreichische Gesellschaft für Umwelt
und Technik) zählt die Energiegewinnung aus Abwasser
der STADTwerke zu den besten drei von rund 40 eingereichten Projekten.
19
Gesundheit
Gesunde
Gemeinde
Mittlerweile sind die Stadtgemeinde
Amstetten und die NÖGKK langjährige Partner, wenn es um die Gesundheitsvorsorge geht, organisierte doch
die Stadt in Zusammenarbeit mit der
NÖGKK die regelmäßig stattfindenden Vorsorgeveranstaltungen, wie etwa
den Frauengesundheitstag, den Gendergesundheitstag, die Lange Nacht
der Gesundheit oder den Kindergesundheitstag.
Kinderzumba im Rahmen der Langen Nacht der Gesundheit im Herbst 2014
Präventionsmodell
Im Rahmen der Aktion Gesunde Gemeinde wurde das Projekt „PRÄVENTIONSstetten“ ins Leben gerufen. Dabei wird
versucht, in Zusammenarbeit mit Spezialisten der Fachstelle für Suchtvorbeugung, Koordination und Beratung Jugendliche auf das Thema zu sensibilisieren.
20
GESUNDHEITSstetten
Kunst & Kultur
Bereits zum 60. Mal gingen heuer die Amstettner Kulturwochen erfolgreich über die Bühne.
Aber auch so tut sich einiges in Amstetten: Die jährlich stattfindende „ars femina“, die Frauenkulturwoche, bei der vor
allem Kultur von Frauen für jedermann geboten wird; die
„F13“-Veranstaltungen, die mithelfen sollen, Berührungsängste und Vorurteile abzubauen und ein freudiges Miteinander zu
schaffen; Ausstellungen in der Rathausgalerie und im Schloss
Ulmerfeld von heimischen und internationalen KünstlerInnen. Dies sind nur einige der zahlreichen Kulturhighlights.
Spurensuche durch Amstetten
Bereits zum vierten Mal wurden im
Jahr 2013 die Innenstadt-Displays neu
gestaltet. Auf den 19 Displays werden
19 bedeutende Persönlichkeiten aus
Amstetten präsentiert.
Standen bei den bisherigen Projekten
„Was(s)-er-leben“, „Typisch Mostviertel“ und „Identitäten“ vor allem geschichtliche Aspekte im Vordergrund,
so werden nun große „Söhne“ und
„Töchter“ der Stadt präsentiert.
Musicalstadt Amstetten
Fotos: Gerhard Sengstschmid
Amstetten ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt für sein ausgezeichnetes Theater- und Veranstaltungsprogramm. Kassenschlager wie Jesus
Christ Superstar oder Carmen Cubana begeisterten tausende Zuschauer.
Mit Flashdance konnten die Besucherzahlen 2014 um 64 % gegenüber dem
Vorjahr gesteigert werden, das ist in
der Geschichte der Sommerproduktionen einzigartig. Seit dem Wiedereinstieg 2012 – im Sommer 2011 wurde
pausiert – hat sich die Zuschauerzahl
verdoppelt und der Aufwärtstrend des
Vorjahres konnte fortgesetzt werden.
Kulturwochen
Vor 60 Jahren wurden die Amstettner Kulturwochen ins Leben gerufen. Seither ist die Beteiligung regionaler Kulturvereine als auch regionaler
Künstlerinnen und Künstler ungebrochen. Insgesamt rund 1.400 Veranstaltungen standen in den
letzten 60 Jahren am Kulturwochenprogramm und
ließen so die Kulturwochen zu einem fixen Bestandteil des kulturellen Angebotes werden.
KULTURstetten
21
Stadtamt
Stadtmarketing
Amstetten soll noch attraktiver und vielfältiger
werden.
Zur professionellen Umsetzung eines Stadt- und
Standortmarketings wurde die Amstetten Marketing GmbH (AMG) gegründet. Gesellschafter
der AMG ist neben der Stadtgemeinde Amstetten auch der CityClub Amstetten (Anteilsverhältnis 74,9 % Stadtgemeinde Amstetten und
25,1 % CityClub Amstetten). Im geschäftspolitischen Beirat sind die drei Regionalbanken Sparkasse, Volksbank und Raiffeisenbank sowie das
City-Center Amstetten vertreten.
In der neuen Marketing GmbH werden die Weichen für aktives Stadt- und Standortmarketing
gestellt und entsprechende Maßnahmen zur aktiven Bewerbung der Leistungen unserer Stadt
sowie zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes
Amstetten gesetzt.
1. Reihe: Dir. Rudolf Decker, Bgm. Ursula Puchebner, Notar Mag. Karl Strasser
2. Reihe: Mag. Dr. Gerhard Maurer, Mag. (FH) Sabine Hauger,
GR Regina Öllinger, GR Anton Geister, Vizebgm. Mag. Michael Wiesner
Koordinatorin für
Vernetzungsarbeit
Seit 2013 bietet Sevda Batmaz als interkulturelle Mitarbeiterin im Bürgerservicebüro der Stadtgemeinde Amstetten
Beratung rund um das Thema Integration, Dolmetsch- und
Vermittlerdienste an.
Um die Vernetzungstätigkeit zwischen den einzelnen Kulturen und Religionen zu fördern, wurden bereits zahlreiche
Veranstaltungen ins Leben gerufen, wie etwa die „ZusammenReden-Reihe“ der Caritas im Jahr 2013, die ein konfliktfreies Miteinander zum Ziel hatten. Darüber hinaus
wurde, seitens der Stadtgemeinde Amstetten ein interreligiöses Treffen veranstaltet, die Aktion „Bunte Frauen“ durchgeführt und der Dialog Umwelt 2014, eine interkulturelle Informationsveranstaltung mit den STADTwerken und
dem GVU Amstetten rund um die Themen Müllvermeidung, Mülltrennung und Energiesparen sowie eine Asylwerber-Informationsveranstaltung abgehalten.
Zur Weiterentwicklung des interkulturellen Angebotes aber
auch der Vernetzungsarbeit in Amstetten absolvierte Sevda BATMAZ den einjährigen Qualifizierungskurs „Kulturelle Vielfalt in den Gemeinden – über die Gestaltung eines
guten Zusammenlebens“ bei der Landesakademie NÖ. Der
Kurs beschäftigte sich mit Themenbereichen wie Migrationsprozesse, Zusammenleben in der Gemeinde, interkulturelle Kommunikation und Konfliktmanagement, Bedeutung von Integration im Gemeindekontext usw.
22
StADir. Mag. Beatrix Lehner, Sevda Batmaz, Bgm. Ursula Puchebner
Integration erfordert von allen Beteiligten Offenheit, Sensibilität, Geduld und Fairness, sind sich die Stadtverantwortlichen einig. Soziale und kulturelle Vielfalt werden,
entsprechend dem Leitbild der Stadtgemeinde Amstetten,
als Chance gesehen, sich weiterzuentwickeln und als Möglichkeit, von unseren Unterschieden zu lernen. „Der soziale Kontakt in Vereinen und Organisationen kann helfen,
Freundschaften zu festigen“, ist Sevda BATMAZ überzeugt,
„Sprachbarrieren abzubauen ist gerade in der Ausbildung
der Kinder und Jugendlichen von großer Bedeutung,“ ist
die engagierte Mitarbeiterin überzeugt.
Bürgerservice: Telefon: 07472/601-236, E-Mail: s.batmaz@amstetten.at
AMTSstetten
Sonntag, 25. Jänner 2015:
Gemeinderatswahl
Am 25. Jänner 2015 finden die Wahlen zum Amstettner Gemeinderat statt. In den ersten Tagen im neuen Jahr erhalten
Sie die Wahlverständigungskarten (Wahlinformation) per
Post, mit welcher Sie von Ihrem Stimmrecht Gebrauch machen können. Weiters sind Wahllokal, Sprengel und Wahlzeit auf dieser Karte angeführt. Um einen reibungslosen
Ablauf der Wahl gewährleisten zu können, werden Sie ersucht, diese Wahlverständigungskarte zur Wahl mitzubringen. Alle Wahllokale haben von 07 bis 15 Uhr geöffnet.
„Hinweis“: Die Wahlhandlung mit Briefwahl wurde weiters sehr vereinfacht. Sie als Wähler/Wählerin erklären nur
mehr durch Ihre persönliche Unterschrift eidesstattlich,
dass Sie den Stimmzettel persönlich, unbeobachtet und unbeeinflusst ausgefüllt haben. Sie sollten bei der Abgabe Ihrer Stimme nur darauf achten, dass Ihre Stimme rechtzeitig
bis spätestens am Wahltag bis 06.30 Uhr bei der Gemeindewahlbehörde Amstetten einlangt. Sie als Wähler/Wählerin
brauchen die Wahlkarte nicht mehr frankieren.
Alle BürgerInnen, die spätestens am Wahltag (25. Jänner
2015) 16 Jahre alt werden, mit Stichtag 20. Oktober 2014 einen ordentlichen Wohnsitz in Amstetten haben, im Wählerverzeichnis verzeichnet sind und nicht vom Wahlrecht
ausgeschlossen sind, besitzen das Wahlrecht.
„Achtung“: Die dafür notwendigen Wahlkarten können
ab sofort jederzeit beantragt werden. Und zwar bis spätestens Mittwoch, den 21. Jänner 2015, 23.59 Uhr in jeder
schriftlichen Form, und bis Freitag, den 23. Jänner 2015,
12 Uhr persönlich beim Einwohnermeldeamt im Rathaus
oder in den Ortsvorstehungen.
„Briefwahl“: Ihre persönliche Wahlkarte erhalten Sie im
Rathaus bzw. in den Ortsteilen in den Ortsvorstehungen.
Wenn Sie als Wähler/Wählerin im Besitz einer Wahlkarte
sind, können Sie Ihre Stimme mit Ihrer Wahlkarte per Post
an die Gemeindewahlbehörde Amstetten (Adresse ist aufgedruckt) übersenden.
Die Abholung bzw. Versendung von Briefwahlkarten wird
jedoch vermutlich frühestens ab Mittwoch, den 07. Jänner
2015 nach Einlangen der amtlichen Stimmzettel möglich
sein.
Sprengel
Wahllokal/Anschrift
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13
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22
23
24
25
Polytechnische Schule, Siedlungsstraße 2
Polytechnische Schule, Siedlungsstraße 2
Polytechnische Schule, Siedlungsstraße 2
Volksschule, Elsa-Brändström-Straße 5
Volksschule, Elsa-Brändström-Straße 5
Volksschule, Elsa-Brändström-Straße 5
Volksschule, Preinsbacher Straße 17
Volksschule, Preinsbacher Straße 17
Volksschule, Preinsbacher Straße 17
Gasthaus Dorner, Reichsstraße 138
Kindergarten Eggersdorf, Aluminiumstraße 15
Neue NÖ Mittelschule Amstetten, Pestalozzistraße 2
NÖ Landespflegeheim, Stefan-Fadinger-Straße 32
Volksschule Allersdorf, Allersdorfer Straße 1
Volksschule Allersdorf, Allersdorfer Straße 1
Volksschule Allersdorf, Allersdorfer Straße 1
Vero Versicherungen, Kaspar-Brunner-Straße 4
Volksschule Hausmening, Josef-Hiebl-Straße 12
Ortsvorstehung Hausmening, Hauptstraße 1
Schloss Ulmerfeld, Burgweg 1
Kindergarten Neufurth, Kindergartenstraße 5
Kindergarten Neufurth, Kindergartenstraße 5
Ortsvorstehung Mauer, Hauptstraße 2
Kindergarten Mauer, Bahnhofstraße 7
Kindergarten Greinsfurth, Heidestraße 21
AMTSstetten
23
GEMEINDERATSWAHL
25.
Jänner
Gemeinderatswahl
25.
2015
GEMEINDERATSWAHL
25.Jänner
Jänner 2015
2015
GEMEINDERATSWAHL
25.Wahlkarte
Jänner
2015
Antrag
Ausstellung
Antrag
auf
Ausstellung einer
einer
Wahlkarte
Antrag
aufauf
Ausstellung
einer
Wahlkarte
Antrag auf Ausstellung einer Wahlkarte
Datum:
Datum:
Datum:
Name
Name der
der wahlberechtigten
wahlberechtigten Person:
Person:
Name
der wahlberechtigten Person:
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Geburtsdatum:
Geburtsdatum: _____________________________
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Geburtsdatum:
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Adresse:
Adresse: ___________________________________________________________
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Adresse:
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Bitte
Bitte die
die ReisepassReisepass- oder
oder Dokumentenkopie
Dokumentenkopie (Geburtsurkunde)
(Geburtsurkunde) beilegen
beilegen oder
oder
die
Reisepassnummer
angeben:
die
Reisepassnummer
angeben:
Bitte die Reisepass- oder Dokumentenkopie (Geburtsurkunde) beilegen oder
die Reisepassnummer angeben:
Ich
Ich beantrage
beantrage die
die Ausstellung
Ausstellung einer
einer Wahlkarte
Wahlkarte für
für die
die Gemeinderatswahl
Gemeinderatswahl am
am 25.01.2015.
25.01.2015.
Ich beantrage die Ausstellung einer Wahlkarte für die Gemeinderatswahl am 25.01.2015.
‡*
‡*
‡*
Ich
Ich ersuche
ersuche um
um Zusendung
Zusendung an
an nachstehende
nachstehende Adresse:
Adresse:
Ich
ersuche um Zusendung an nachstehende Adresse:
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‡*
‡*
VOLLMACHT
VOLLMACHT
VOLLMACHT
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Ich bevollmächtige
bevollmächtige
Ich bevollmächtige
Herrn/Frau
Herrn/Frau ______________________________________________________
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Herrn/Frau
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Geburtsdatum:
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Geburtsdatum:
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Geburtsdatum:
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Adresse:
Adresse: ________________________________________________________
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diese
diese Wahlkarte
Wahlkarte für
für mich
mich zu
zu übernehmen.
übernehmen.
diese Wahlkarte für mich zu übernehmen.
Bitte
Bitte ein
ein amtliches
amtliches Ausweisdokument
Ausweisdokument mitnehmen!
mitnehmen!
Bitte ein amtliches Ausweisdokument mitnehmen!
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Unterschrift
Unterschrift der/des
der/des Wahlberechtigten
Wahlberechtigten
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Eingetragen
Eingetragen im
im Wählerverzeichnis:
Wählerverzeichnis:
Unterschrift der/des Wahlberechtigten
Eingetragen
im
Wählerverzeichnis:
Sprengel
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Zahl ______,
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ausgegeben.
Sprengel ______, fortlaufende Zahl ______, Wahlkarte Nr. ______ ausgegeben.
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