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1
Katholische Theologie = Magister Theologiae (neue PO)
Modul 0 - Wissenschaftliche und berufspraktische Einführung
01LE17S-00KG102
Fachspezifische Vertiefung zur Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten: Die Diskussion um Religion im
Zeitalter der Aufklärung (M 0)
Eckehart Schmidt
Termine:
Mi 16:00 - 18:00
Kommentar:
Dieses Proseminar soll Fertigkeiten vermitteln, die selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten ermöglichen. Dazu zählen
das Erstellen von Literaturverzeichnissen, das korrekte Zitieren und das Verfassen einer Hausarbeit. Eingeübt werden
sollen diese Fertigkeiten im Themenfeld der Diskussion um Religion im Zeitalter der Aufklärung.
KG I/R 1336
Bitte beachten Sie: Im Rahmen des Proseminars findet der von der Universitätsbibliothek durchgeführte Kurs
"Informationskompetenz für Studierende der Theologie" statt (entspricht "Grundlagen der theologischen Literaturkunde").
Er ist integraler Bestandteil des Proseminars Modul 0; eine Teilnahme an ihm ist demzufolge verpflichtend.
Literatur:
Smolinsky, Heribert: Kirchengeschichte der Neuzeit I, 2. Aufl. Düsseldorf, Patmos-Verlag, 1997 (Leitfaden Theologie; 17);
Raffelt, Albert: Theologie studieren. Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten. 7. Auflage, Freiburg u. a., Herder-Verlag,
Zielgruppe:
2008 (Grundlagen Theologie).
Modulveranstaltung
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden zu Beginn des
Semesters bekannt gegeben.
01LE17S-00DL101
Fachspezifische Vertiefung zur Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten. Die Liturgie – der Gottesdienst der
Kirche (M 0)
Dr. Stephan Wahle
Termine:
Kommentar:
Di 16:00 - 18:00
von 21.10. bis
KG I/R 1305
10.02.2015
Wie lese ich wissenschaftliche Texte? Wo finde ich Literatur und Quellen, wie beurteile ich sie? Wie bereite ich ein Referat
und eine Seminarsitzung vor? Wie finde ich ein Thema, eine Forschungsfrage? Wie schreibe ich eine wissenschaftliche
Hausarbeit? Wie gliedere ich eine Arbeit sinnvoll? Wie argumentiert man wissenschaftlich?
Das Proseminar ist in erster Linie als Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten konzipiert. Thematisch geschieht dies
Zielgruppe:
anhand von ausgewählten, zentralen Quellen der Liturgie und grundlegenden Fragestellungen der Liturgiewissenschaft in
ihrer historischen, systematisch-theologischen und praktisch-kritischen Ausrichtung: Was ist Liturgie? Was geschieht in der
Liturgie? Wie und warum feiern wir überhaupt Liturgie? Welche Bedeutung hat die Liturgie im Leben der Kirche?
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie/ B.A.: Modul 0
Modularisiertes Lehramt: Modul 0
Zugleich Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
01LE17S-00MT101
Fachspezifische Vertiefung zur Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten: Glück und Moral (M0)
Dr. Tobias Hack
Termine:
Kommentar:
Di 14:00 - 16:00
von 21.10. bis
KG I/R 1305
10.02.2015
Das Ziel eines jeden Menschen ist es, glücklich zu sein. Dennoch zeigt sich, dass Menschen unter Glück sehr
Verschiedenes begreifen und die Frage danach, was Glück für den Menschen sei, sehr unterschiedlich beantwortet wird.
Weil ein jeder selbst seines Glückes Schmied zu sein scheint, verwundert es nicht, dass recht unterschiedliche Wege
gewählt werden, um glücklich zu werden: Während die einen Glück als materiellen Wohlstand, sorgenloses und kraftvolles
Leben verbunden mit Anerkennung und grenzenlosem Vergnügen beschreiben, begreifen andere Glück als sinnerfülltes
Leben, das seinen Grund und Ausdruck in moralischem Handeln findet. Daneben wird theologisch Gott als das höchste
Glück des Menschen bezeichnet, dem dieser erst nach seinem irdischen Dasein teilhaftig werden könne.
2
Gleichzeitig meinen alle im Glück den Sinn ihres Leben erfasst zu haben. Eignet dem Glück ungeachtet aller Subjektivität
also nicht doch eine objektive Dimension? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Glück, äußeren Gütern, moralischem
Handeln und einem sinnerfüllten Dasein? Welches Verhältnis besteht zwischen irdischem Glück und Gott als dem wahren
Glück?
In diesem Seminar wollen wir uns – fernab aller Ratgeberliteratur zum Glücklichsein – anhand ausgewählter Quellentexte
von der klassischen Antike bis zur Gegenwart (Aristoteles, Epikur, Augustinus, Thomas von Aquin, Max Scheler, Philippa
Foot, Robert Spaemann) der Frage nach der Verbindung von Glück und Moral nähern und deren Antwortversuche
diskutieren.
Die inhaltliche Beschäftigung wird außerdem von Hinweisen und Übungen begleitet, die der Einführung in das
wissenschaftliche Arbeiten dienen.
Bitte beachten Sie: Im Rahmen des Proseminars findet der von der Universitätsbibliothek durchgeführte Kurs
Zielgruppe:
"Informationskompetenz für Studierende der Theologie" statt (entspricht "Grundlagen der theologischen Literaturkunde").
Er ist integraler Bestandteil des Proseminars Modul 0; eine Teilnahme an ihm ist demzufolge verpflichtend.
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie/ B.A.: Modul 0
Modularisiertes Lehramt: Modul 0
Zugleich Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
01LE17S-00CG101
Von Menschen, Personen und Gesellschaften – eine Einführung in die Sozialethik (M0)
Dominik Skala
Termine:
Zielgruppe:
Mi 18:00 - 20:00
von 22.10. bis
11.02.2015
Modulveranstaltung
KG I/R 1305
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie/ B.A.: Modul 0
Modularisiertes Lehramt: Modul 0
Zugleich Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
Modul 1 - Einführung in die Theologie aus biblischer Sicht
01LE17V-01AT101
Einleitung in das Alte Testament (M1)
Prof. Dr. Ulrich Dahmen
Termine:
Mo 08:00 - 10:00
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
KG I/HS 1015
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie/ B.A.: Modul 1
Modularisiertes Lehramt: Wahlpflicht innerhalb Modul 1
B.A. Katholische Theologie NF: Grundlagen der Theologie
Zugleich Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
01LE17V-01NT101
Hermeneutik und Zentralthemen des NT (M1)
PD Dr. Stephan Witetschek
Termine:
Di 11:00 - 12:00
KG I/HS 1098
3
Kommentar:
In dieser Vorlesung werden zunächst grundlegende Fragen angesprochen, die sich mit dem Neuen Testament als
Literatur:
Heiliger Schrift des Christentums verbinden: Die Herausbildung des neutestamentlichen Kanons, das Verständnis von
Inspiration sowie das Zueinander von Altem und Neuem Testament. Der größte Teil der Vorlesung wird jedoch einen
Überblick über die Lebenswelt geben, in der die neutestamentlichen Schriften entstanden sind. Dazu gehört die politische
Ereignisgeschichte, aber auch Einblicke in die Sozialgeschichte und Religionsgeschichte sowie die Bildungswelt der frühen
römischen Kaiserzeit. Nicht zuletzt soll auch ein grober Überblick über die Geschichte des Christentums im 1. und frühen
2. Jahrhundert gegeben werden.
14
Conzelmann, H. / Lindemann, A.: Arbeitsbuch zum Neuen Testament (UTB 52). Tübingen 2004, v.a. 149-222.511-579.
Ebner, M.: „Der christliche Kanon.“ in: Einleitung in das Neue Testament, hg. von dems. und S. Schreiber (KStTh 6). Stuttgart
2
2013, 9-52.
Koch, D.-A.: Geschichte des Urchristentums. Göttingen 2013.
Weitere Literatur wird im Verlauf der Veranstaltung bekannt gegeben.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie/ B.A.: Modul 1
Modularisiertes Lehramt: Wahlpflicht innerhalb Modul 1
B.A. Katholische Theologie NF (Bibl. und HIst. Theologie): Schwerpunktbereich Neutestamentliche Literatur
Zugleich Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
01LE17V-01NT102
Neutestamentliche Zeitgeschichte (M1)
PD Dr. Stephan Witetschek
Prof. Dr. Ferdinand R. Prostmeier
Termine:
Di 10:00 - 11:00
Kommentar:
Bitte vergleichen Sie den Kommentar zur Veranstaltung `Hermeneutik und Zentralthemen des Neuen Testaments´. (Die
Literatur:
1 st. Einführungsvorlesung ist verbunden mit der 1 st. Einleitungsvorlesung „Hermeneutik und Zentralthemen des Neuen
Testaments". Diese beiden Einführungsvorlesungen sind auch für Studierende des Lehramts verpflichtend.
Bitte vergleichen Sie unter Literatur zur Veranstaltung `Hermeneutik und Zentralthemen des Neuen Testaments´.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
KG I/HS 1098
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie/ B.A.: Modul 1
Modularisiertes Lehramt: Wahlpflicht innerhalb Modul 1
B.A. Katholische Theologie NF (Bibl. und HIst. Theologie): Schwerpunktbereich Neutestamentliche Literatur
Zugleich Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
01LE17S-01AT101
Die Methoden der alttestamentlichen Exegese (M 1)
Dr. Barbara Schlenke
4
Termine:
Di 14:00 - 16:00
Zielgruppe:
Modularisiertes Lehramt: Modul 1
Peterhof/HS 1
B.A. Katholische Theologie NF (Bibl. und Hist. Theologie): Schwerpunktbereich Alttestamentliche Literatur
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
01LE17S-01NT101
Proseminar Neutestamentliche Literatur und Exegese (M1)
N.N.
Termine:
Di 14:00 - 16:00
Literatur:
Benötigt wird Nestle-Aland: Novum Testamentum Graece. 28. Aufl. Stuttgart 2012
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
KG I/HS 1034
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
Modul 2 - Einführung in die Theologie aus historischer Sicht
01LE17V-02KG101
Einführung in die Kirchengeschichte (M 2)
Prof. Dr. Karl-Heinz Braun
Prof. Dr. Dr. Thomas Böhm
Termine:
Mi 08:00 - 09:00
Kommentar:
von 22.10. bis
KG I/HS 1098
04.02.2015
Do 08:00 - 10:00 von 23.10. bis
KG I/HS 1015
05.02.2015
In der Vorlesung sollen zentrale Aspekte der Kirchengeschichte vorgestellt und erarbeitet werden, um anhand von
Literatur:
Basiswissen und dessen Vertiefung zu verdeutlichen, dass das Christentum eine historisch gewachsene Religion ist. Es
soll ersichtlich werden, welche unterschiedlichen Ausprägungen das Christentum erfahren hat, um zu verstehen, dass die
christliche Religion im Gefüge gesellschaftlicher, politischer und kultureller Einflüsse ihre jeweilige kontextbedingte Form
erhalten hat. Dadurch wird auch sichtbar, welche Lebensformen maßgeblich wurden, wo die Reichweite und die Grenzen
christlicher Theologie liegen.
Wird zu Beginn des Semesters bekannt gegeben.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie/ B.A.: Modul 2
Modularisiertes Lehramt: Wahlpflichtveranstaltung innerhalb Modul 2
B.A. Katholische Theologie NF ( Bibl. und Hist./ Syst. Theologie): Grundlagen der Theologie
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch oder sie werden zu Beginn der Veranstaltung
vom Dozierenden bekannt gegeben.
01LE17S-02KG101
Krebstod. Sterben im Krieg. Tötung auf Verlangen. Konfrontation mit Sterben und Tod im 20. Jahrhundert (Modul
2)
Dr. Barbara Henze
Termine:
Mi 14:00 - 16:00
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Alte Uni/HS 201
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie/ B.A.: Modul 2
Modularisiertes Lehramt: Wahlpflichtveranstaltung innerhalb Modul 2
B.A. Katholische Theologie NF (Bibl. und Hist. Theologie): Schwerpunktbereich Mittlere und Neuere Kirchengeschichte
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
5
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
Modul 3 - Einführung in die systematische Theologie
01LE17V-03DL101
Einführung in die Liturgiewissenschaft (M 3)
Dr. Stephan Wahle
Termine:
Fr 10:00 - 12:00
Kommentar:
Die Liturgiewissenschaft befasst sich als theologische Disziplin mit dem Glauben der Kirche, der im christlichen Gottesdienst
in Wort und Zeichen gefeiert wird. Gegenstand des Fachs ist die gottesdienstliche Versammlung, in der sich das
wirkmächtige Gedächtnis des Paschamysteriums Jesu Christi als rituelles Begegnungsgeschehen zwischen Gott und
Mensch ereignet.
ab 24.10.2014
KG I/HS 1221
Die Vorlesung führt in die drei Dimensionen der Liturgiewissenschaft ein:
in die historische Liturgiewissenschaft mit einem Überblick über die wesentlichen Entwicklungslinien der Geschichte
der Liturgie, speziell im römisch-katholischen Ritus,
-
in die systematische Liturgiewissenschaft mit einer Skizze zu einer trinitarischen Theologie der Liturgie;
-
in die kritische Liturgiewissenschaft mit einem Überblick zur Ästhetik der Liturgie.
Eine Vertiefung in die Grundstrukturen und Ausdrucksformen gottesdienstlichen Feierns erfolgt als in einem begleitenden
Literatur:
Kolloquium im Anschluss an die Vorlesung.
Adolf Adam/Winfried Haunerland, Grundriss Liturgie. Völlig neu bearbeitete Neuausgabe. Freiburg i.Br. 2012.
Karl-Heinrich Bieritz, Liturgik. Berlin 2004.
Albert Gerhards/Benedikt Kranemann, Einführung in die Liturgiewissenschaft. Darmstadt, 2. Aufl. 2008.
Reinhard Meßner, Einführung in die Liturgiewissenschaft (UTB 2173). Paderborn, 2. Aufl. 2009.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie/ B.A.: Modul 3
Modularisiertes Lehramt: Wahlpflicht innerhalb Modul 3
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
01LE17V-03RT101
Einführung in die Religionsgeschichte (M3)
Prof. Dr. Dr. Bernhard Uhde
Termine:
Mi 14:00 - 16:00
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
KG I/HS 1023
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie/ B.A.: Modul 3
Modularisiertes Lehramt: Wahlpflicht innerhalb Modul 3
B.A. Katholische Theologie NF (Bibl. Und Hist./ Syst. Theologie): Grundlagen der Theologie
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
6
01LE17K-99DL102
Grundstrukturen und Ausdrucksformen der Liturgie - Kolloquium zur Vorlesung „Einführung in die
Liturgiewissenschaft“
Dr. Stephan Wahle
Termine:
Fr 12:00 - 13:00
Kommentar:
In dem Kolloquium soll Gelegenheit für Nachfragen und zur Vertiefung der Vorlesung „Einführung in die
Liturgiewissenschaft“ gegeben werden. Im Besonderen werden die Grundstrukturen gottesdienstlichen Feierns sowie
einzelne Elemente und Riten ausführlicher reflektiert und liturgietheologisch erschlossen.
ab 24.10.2014
KG I/R 1305
Aus welchen Teileinheiten und Einzelelementen setzen sich gottesdienstliche Feiern zusammen? Welche Rolle spielt
dabei die Heilige Schrift und die Homilie (Predigt)? Welche Formen von Gebeten gibt es, welche Grundstruktur liegt
ihnen zugrunde? Was ist ein Segen, welche Sprachformen gibt es? Warum sind Gesang und Musik Wesensbestandteile
der Liturgie? Wie sind die Zeichen (-handlungen) der Liturgie zu verstehen: der Kirchenraum und seine Funktionsorte,
liturgische Gefäße, Geräte und Gewänder? Welche Bedeutung kommt der Bewegung, den Gesten und Gebärden, der
Stille im Gottesdienst zu? Welche Beziehung besteht zwischen persönlichem Gebet, Liturgie der Kirche, Andachtsformen
und Volksfrömmigkeit?
Bei der Auswahl der Themen sollen insbesondere auch die Interessen und Fragen der Studierenden an die Feiergestalt
Literatur:
der Liturgie einbezogen werden.
Albert Gerhards/Benedikt Kranemann, Einführung in die Liturgiewissenschaft. Darmstadt, 2. Aufl. 2008.
Olaf Liborius Lumma, Crashkurs Liturgie. Eine kurze Einführung in den katholischen Gottesdienst. Regensburg 2010.
Zielgruppe:
Keine Modulveranstaltung
Modul 4 - Einführung in die Praktische Theologie
01LE17V-04CG101
Basiswissenskurs (M4)
Prof. Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer
Prof. Dr. Klaus Baumann
Prof. Dr. Georg Bier
Prof. Dr. Mirjam Schambeck
Prof. Dr. Bernhard Spielberg
Termine:
Mi 09:00 - 12:00
Kommentar:
von 22.10. bis
KG I/HS 1098
11.02.2015
Do 14:00 - 16:00 von 23.10. bis
Alte Uni/HS 1
12.02.2015
Die Lehrveranstaltung findet statt in Kooperation aller Lehrstühle des Instituts für Praktische Theologie und führt ein in
Literatur:
Inhalte und Methoden der praktisch-theologischen Disziplinen. Näheres wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben
Wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/Magisterstudiengang Katholische Theologie/B.A.: Modul 4
Modularisiertes Lehramt: Modul 4
B.A. Katholische Theologie NF (Praktische Theologie): Grundlagen der Theologie.
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Die Lehrveranstaltung ist Pflichtveranstaltung für Studierende aller modularisierten Studiengänge
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Studierende des Studiengangs Magister Theologiae erbringen die Prüfungsleistung für das gesamte Modul im Rahmen
der Modul-4-Veranstaltung des Sommersemesters.
Für Studierende der übrigen modularisierten Studiengänge ist die Veranstaltung des Sommersemesters nicht verpflichtend.
Sie erwerben den geforderten Leistungsnachweis durch eine schriftliche Prüfungsleistung im Wintersemester.
7
Modul 5 - Einführung in philosophische Grundfragen der Theologie
01LE17V-05RP101
Argumente für die Existenz Gottes (M5)
PD Dr. Stephanie Bohlen
Termine:
Mo 18:00 - 20:00
Kommentar:
Wer in unserer modernen Gesellschaft zu seinem Glauben stehen will, wird sich die Frage stellen müssen, ob es denn
Literatur:
vernünftig ist, an Gottes Existenz zu glauben. Welche Argumente sprechen für die Existenz Gottes? Kann man mittels der
Vernunft Zugang bekommen zum Glauben an Gott oder widerspricht die Annahme Gottes der menschlichen Vernunft? Wir
wollen Antworten auf die gestellten Fragen erarbeiten im Rückgriff auf die klassischen Argumente für Gott, die Anselm
von Canterbury, Thomas von Aquin, Rene Descartes u.a. ausgearbeitet haben. Wir werden uns aber auch mit modernen
Zugängen zum Gottesgedanken beschäftigen. Schließlich wollen wir uns die Frage stellen nach dem Unterschied eines
vernünftigen Glaubens an Gott zur fundamentalistischen Behauptung der Existenz Gottes.
Argumente für Gott, hg. Von K.-H. Weger, C. Bossong, Freiburg 1995. Beckermann, A.: Glaube ( Grundthemen Philosophie),
Zielgruppe:
Berlin 2013. Gottesbeweise von Anselm bis Gödel, hg. Von J. Bromand und G. Kreis, Berlin 2011. Klausnitzer, K.: Gott
und Wirklichkeit. Lehrbuch der Fundamentaltheologie für Studierende und Religionslehrer, 2. Aufl., Regensburg 2008, S.
113-165. Müller, K.: Gott erkennen. Das Abenteuer der Gottesbeweise, Regensburg 2001. Müller, K.: Gottes Dasein denken.
Eine philosophische Gotteslehre für heute, Regensburg 2001.
Modulveranstaltung
KG III/HS 3042
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie/ B.A.: Modul 5
Modularisiertes Lehramt: Modul 5
B.A. Katholische Theologie NF (Syst. Theologie): Schwerpunktbereich Christliche Religionsphilosophie
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Wahrnehmung und Erfahrung in der mittelalterlichen Philosophie
PD Dr. Catherine König-Pralong
Termine:
Kommentar:
Mo 14:00 - 16:00
KG III/HS 3219
Mi 12:00 - 14:00
Wilhelmstr. 26/HS 00 016
Do 16:00 - 18:00
Breisacher Tor/Raum 202
Welche Rolle spielt die Wahrnehmung in den Erkenntnisprozessen? Ist das Wissen auf das Wahrnehmen reduzierbar oder
Literatur:
kann der Empirismus mit epistemologischen Argumenten widerlegt werden? Wie haben die antiken und mittelalterlichen
Philosophen die verschiedenen Arten von Wahrnehmungsprozessen beschrieben, unterschieden und theoretisch erklärt?
In dieser Vorlesung werden solche Themen auf den Ebenen der Erkenntnistheorie, der Epistemologie sowie der
Psychologie behandelt. Um diese Fragen geschichtlich zu erörtern, werden wir philosophische Ausführungen von Platon,
Aristoteles, Augustin, Avicenna, Averroes, Albert dem Großen, Thomas von Aquin, Heinrich von Gent sowie von
Franziskanern des 13. Jahrhunderts in Betracht ziehen.
Zu Beginn des Semesters werden eine Auswahl von Textauszügen und eine Bibliographie auf ILIAS zur Verfügung gestellt.
Bemerkung:
Für IndiTrack: nur SL; keine PL.
Studierende aus dem ersten und zweiten Semestern des BA-Programms Philosophie müssen zum Erwerb von 3 ECTSPunkten von jeder Vorlesung ein Protokoll anfertigen (maximal 300 Wörter). Studierende aus dem MA Mittelalter- und
Renaissance-Studien und dem dritten, vierten und fünften Semester des BA-Programms Philosophie müssen zum Erwerb
von 10 ECTS-Punkten von jeder Vorlesung ein Protokoll anfertigen, neben der Vorlesung das Tutorat besuchen und eine
Hausarbeit erstellen (12-15 Seiten). Die Protokollbögen stehen zum Download auf der Homepage des Philosophischen
Seminars zur Verfügung müssen bis zum Folgemontag, 12h in den Briefkasten der Studienkoordination (Raum 1071)
eingeworfen werden.
Tutorat: Donnerstag 16:00 bis 18:00 c.t. (Lukas Fuhr)
Theologentutorat: Mittwoch 12:00 bis 14:00 c.t. (Sebastian Knöbel)
8
Modul 8 - Die biblische Botschaft von der Gottesherrschaft und das Bekenntnis zu Jesus
Christus
01LE17V-08NT101
Die biblische Botschaft von der Gottesherrschaft und das Bekenntnis zu Jesus Christus. Der Verkündiger
und der Verkündigte. Die Frage nach dem historischen Jesus, seine Botschaft von der Gottesherrschaft und
neutestamentliche Entwürfe der Christologie (M8)
PD Dr. Stephan Witetschek
Prof. Dr. Ferdinand R. Prostmeier
Termine:
Mi 08:00 - 10:00
Kommentar:
Diese Vorlesung hat zwei Schwerpunkte: (1) Sie will zurückfragen, was wir über Jesus von Nazareth als historische
Literatur:
Persönlichkeit wissen können. Im Zentrum wird dabei die Botschaft Jesu von der schon gekommenen Königsherrschaft
Gottes stehen, sowie die Passion Jesu. (2) Die Vorlesung will beleuchten, wie das Neue Testament den Glauben an
Jesus als den Gesalbten Gottes (Christus) zur Sprache bringt. Dabei ist die Botschaft von der Auferstehung Jesu von
zentraler Bedeutung. Davon ausgehend, werden die christologischen Entwürfe ausgewählter neutestamentlicher Schriften
vorgestellt, etwa der Paulusbriefe, des Johannesevangeliums, des Hebräerbriefs und der Johannesapokalypse.
The Cambridge Companion to Jesus, hg. von M. BOCKMUEHL. Cambridge 2001.
KG I/HS 1015
Deutungen des Todes Jesu im Neuen Testament, hg. von J. FREY und J. SCHRÖTER (UTB M2953). Tübingen 22012.
EBNER, M.: Jesus von Nazaret. Was wir von ihm wissen können. Stuttgart 2007.
MOULE, C.F.D.: The Origin of Christology. Cambridge 1977.
THEISSEN, G. / MERZ, A.: Der historische Jesus. Ein Lehrbuch. Göttingen 42011. Weitere Literatur wird im Verlauf der
Zielgruppe:
Veranstaltung bekannt gegeben.
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie/ B.A.: Modul 8
Modularisiertes Lehramt: Themenbereich "Jesus Christus" in Modul A
B.A. Katholische Theologie (Bibl. und Hist. Theologie) NF: Schwerpunktbereich Neuttestamentliche Literatur
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
01LE17V-08AK101
Die christologischen Streitigkeiten bis zum Konzil von Chalzedon (M8)
Prof. Dr. Dr. Thomas Böhm
Termine:
Mi 12:00 - 13:00
Kommentar:
In der Vorlesung werden die grundlegenden Modelle der Frühen Kirche in der Christologie erarbeitet, um von hier aus den
Literatur:
Übergang nach dem Konzil von Nizäa (325) von der Gotteslehre zur Christologie im 4. Jh. darzustellen. Daraus ergeben
sich die christologischen Streitigkeiten bis zum Konzil von Chalzedon (451), deren historische und dogmengeschichtliche
Voraussetzungen und Konsequenzen erörtert werden.
Wird zu Beginn des Semesters bekannt gegeben.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
KG I/HS 1023
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie/ B.A.: Modul 8
Modularisiertes Lehramt: Themenbereich "Jesus Christus" in Modul A
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
9
Bemerkung:
Kolloquium zur Elementarisierung für Lehramtsstudierende (WPO)
01LE17V-08DL101
Grundlagen der Christologie und Soteriologie (M8)
Prof. Dr. Helmut Hoping
Termine:
Do 08:00 - 10:00
Kommentar:
Die Vorlesung behandelt zentrale Themen der Christologie und Soteriologie: Die Geschichte der historischen
Literatur:
Jesusforschung, die vornizänische Präexistenzchristologie, die christologische Lehrentwicklung, die christliche
Sühneopfertheologie und ihre Kritik, die Person Christi in der Vernunftreligion der Aufklärung und die Frage nach dem
Leiden Gottes in der Passion des Sohnes.
Helmut Hoping, Einführung in die Christologie, 3. aktualisierte und korrigierte Aufl., Darmstadt 2014.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
ab 23.10.2014
KG III/HS 3043
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie/ B.A.: Modul 8
Modularisiertes Lehramt: Themenbereich "Jesus Christus" in Modul A
B.A. Katholische Theologie NF (Syst. Theologie): Schwerpunktbereich Dogmatik
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
01LE17V-08FU101
Selbstoffenbarung und nichtchristliche Jesusdeutung (M 8)
Prof. Dr. Magnus Striet
Termine:
Do 12:00 - 13:00
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
KG I/HS 1199
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie/ B.A.: Modul 8
Modularisiertes Lehramt: Themenbereich "Jesus Christus" in Modul A
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
01LE17V-08AT101
Vom Messias zum Christus: AT (M 8)
Prof. Dr. Ulrich Dahmen
Termine:
Mo 12:00 - 13:00
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
KG I/HS 1098
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie/ B.A.: Modul 8
Modularisiertes Lehramt: Themenbereich "Jesus Christus" in Modul A
B.A. Kath. Theologie NF (Bibl. und Hist. Theologie): Schwerpunktbereich Alttestamentliche LIteratur
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
10
Modul 9 - Wege christlichen Denkens und Lebens
01LE17V-09AK101
Wege christlichen Denkens und Lebens: Das Paradigma Alte Kirche (M9)
Prof. Dr. Dr. Thomas Böhm
Termine:
Do 10:00 - 12:00
Kommentar:
Die Vorlesung geht der Frage nach, wie in der „Alten Kirche“ einzelne Christen, christliche Gruppen oder Gemeinden sowie
Zielgruppe:
die Gesamtkirche den Ruf Jesu in die Nachfolge verstanden und gelebt haben. Themen sind unter anderem die christliche
Mission, die Entwicklung eines christlichen Schulbetriebs im Diskurs mit der paganen Bildungstradition, das Ideal des
Martyriums in der Zeit der verfolgten Kirche sowie Askese und Mönchtum als Antwort auf Verweltlichung und Laxheit in
der Zeit der Reichskirche.
Modulveranstaltung
KG I/HS 1009
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie/ B.A.: Modul 9
Modularisiertes Lehramt: Themenbereich "Wege christlichen Denkens und Lebens" in Modul C
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
01LE17V-09KG101
Wege christlichen Denkens und Lebens. Das Paradigma "Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit" (M
9): Neunzehntes Jahrhundert
Prof. Dr. Karl-Heinz Braun
Termine:
Mi 10:00 - 12:00
Kommentar:
von 22.10. bis
KG III/HS 3043
04.02.2015
Im Bereich Mittlere und Neuere Kirchengeschichte soll die Kultur und Anthropologie des 19. Jahrhunderts für die
Literatur:
Thematisierung von christlichem Denken und Leben reflektiert werden. Wie wirkt im sog. bürgerlichen Zeitalter die
Aufklärung nach? Welchen Einfluss besitzt die Französische Revolution mit ihren Demokratisierungsvorstellungen positiv
wie negativ? Welches Gewicht erhalten Autoritäten? Welchen Einfluss übt die Masse aus? Wie gestaltet sich angesichts
solcher Makroperspektiven religiös-kirchliches Leben?
Literatur als Einstieg:
Gérard Pelletier, Rome et la Révolution française. La théologie et la politique du Saint-Siège devant la Révolution française
(=Collection de l'École française de Rome 319) Rome 2004;
Rolf Decot (Hg.), Kontinuität und Innovation um 1803. Säkularisation als Transformationsprozeß. Kirche, Theologie, Kultur
und Staat (=Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz, Abendländische Religionsgeschichte,
Beiheft 65) Mainz 2005.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie/ B.A.: Modul 9
Modularisiertes Lehramt: Themenbereich "Wege christlichen Denkens und Lebens" in Modul C
B.A. Katholische Theologie (Bibl. und Hist. Theologie) NF: Schwerpunktbereich Mittlere und Neuere Kirchengeschichte
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die erforderlichen Modalitäten werden vom Dozenten zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.
01LE17K-09KG101
Kolloquium zur Vorlesung: Wege Christlichen Denkens und Lebens. Das Paradigma "Kirchengeschichte des
Mittelalters und der Neuzeit" (M 9)
Prof. Dr. Karl-Heinz Braun
11
Termine:
Mi 14:00 - 15:00
Kommentar:
von 29.10. bis
KG I/HS 1036
04.02.2015
Zur Vorlesung wird ein begleitendes Kolloquium angeboten, in dem gewisse Themen diskutiert und näher erläutert werden
Voraussetzung:
können - etwa anhand zusätzlicher Texte und Fragestellungen.
Die Voraussetzungen entnehmen Sie bitte dem Modulhandbuch.
01LE17V-20MT101
Theologie des geistlichen Lebens (M 9)
Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff
Termine:
Di 10:00 - 12:00
Kommentar:
von 21.10. bis
KG II/HS 2121
10.02.2015
Die Vorlesung will zentrale Themen einer Theologie des geistlichen Lebens auf biblischer, anthropologischer und
Literatur:
theologiegeschichtlicher Grundlage erarbeiten. Dabei geht es zunächst um Berufung und Nachfolge als biblische
Grundlagen des christlichen Lebens; zugleich sollen exemplarisch verschiedene Stilformen des Christseins untersucht
werden, die sich in unterschiedlichen Epochen der Spiritualitätsgeschichte herausgebildet haben. Bevor im weiteren Aufbau
der VL Grundgestalten christlicher Berufung, insbesondere die Berufung zur Ehe und die Berufung zur Ehelosigkeit, in ihrem
komplementären Verhältnis beleuchtet werden, soll die Lebensentscheidung als Konkretion der Glaubensentscheidung
analysiert werden. Dabei wird auch die Frage einer Korrekturoffenheit endgültiger Lebensentscheidungen und der
Möglichkeit einer "zweiten Wahl" erörtert. Eine weitere exemplarische Konkretion soll das Thema Scheidung und
Wiederheirat in der Kirche sowie den Umgang der Kirche mit wiederverheirateten Geschiedenen beleuchten. Weitere
Themenkomplexe sind Umkehr und Vergebung im Leben der Christen, die Vielfalt christlicher Frömmigkeitstypen, das
Verhältnis von Aktion und Kontemplation sowie die Vielfalt der Gebetsformen (Lob - Dank - Klage - Bitte). Anhand einer
Theologie des Bittgebetes soll das Einbezogenwerden des Menschen in Gottes Handeln in der Welt bedacht werden, das
die Grundlage nicht nur des Gebets, sondern des geistlichen Lebensvollzugs der Christen überhaupt ist.
Eine Literaturliste wird in der ersten Vorlesung ausgeteilt.
Leistungsnachweis: Modulprüfung über alle Veranstaltungen des Moduls entweder durch eine mündliche Prüfung (15 Min) oder eine schriftliche
Klausur.
Modul 14 - Das Christentum im Verhältnis zum Judentum und zu den Religionen
01LE17V-14FU101
Das Christentum im Verhältnis zum Judentum und zu den Religionen (M 14)
Prof. Dr. Magnus Striet
Termine:
Fr 10:00 - 11:00
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
KG I/HS 1015
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie/ B.A.: Modul 14
Modularisiertes Lehramt: Themenbereich "Das Christentum im Verhältnis zum Judentum und zu den Religionen" in
Wahlmodul 1
B.A. Katholische Theologie NF (Systm. Theologie): Schwerpunktbereich Fundamentaltheologie
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
01LE17V-14NT101
Die Herausbildung christlicher Identität in der Loslösung vom Judentum und in der Auseinandersetzung mit der
hellenistisch-römischen Mehrheitsgesellschaft (M14)
PD Dr. Stephan Witetschek
Termine:
Di 09:00 - 10:00
Kommentar:
Diese Vorlesung folgt der Jesusbewegung in ihrer Entwicklung von einer jüdischen Splittergruppe zu einer eigenständigen
Literatur:
und für Außenstehende erkennbaren Religionsgemeinschaft „Christentum“. Dabei wird der Schwerpunkt auf dem
Trennungsprozess vom Judentum liegen, von den Kontroversen, in die Paulus verwickelt war, über die Tendenzen
in den Evangelien bis zur christlich-antijüdischen Selbstaffirmation in den Ignatianen. Daneben werden verschiedene
frühchristliche Denkmöglichkeiten für das Verhältnis von Christen zu ihrer nichtchristlichen Umwelt in den Blick genommen.
In beiden Fällen lässt sich beobachten, wie Christen in der Abgrenzung von anderen eine distinkte Identität herausbilden.
Herrenmahl und Gruppenidentität, hg. von M. EBNER (QD 221). Freiburg/Br. – Basel – Wien 2007.
KG I/HS 1098
LIEU, J.: Neither Jew Nor Greek? Constructing Early Christianity. London – New York 2002. Weitere Literatur wird im Verlauf
Zielgruppe:
der Veranstaltung bekannt gegeben.
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie/ B.A.: Modul 14
12
Modularisiertes Lehramt: Themenbereich "Das Christentum im Verhältnis zum Judentum und zu den Religionen" in
Wahlmodul 1
B.A. Katholische Theologie (Bibl. und Hist. Theologie) NF: Schwerpunktbereich Neutestamentliche Literatur
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
01LE17V-14RT101
Einführung in die Weltreligionen (M14)
Prof. Dr. Dr. Bernhard Uhde
Termine:
Mo 10:00 - 12:00
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
KG III/HS 3118
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie/ B.A.: Modul 14
Modularisiertes Lehramt: Themenbereich "Das Christentum im Verhältnis zum Judentum und zu den Religionen" in
Wahlmodul 1
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
01LE17K-05RP101
Kolloquium zum Seminar: Philosophie der Religionen im Denken des Mittelalters (M14)
N. N.
Termine:
Mo 16:00 - 17:00
Kommentar:
In Ergänzung zum Seminar Philosophie der Religionen des Mittelalters werden in diesem Kolloquium die dort besprochenen
Literatur:
Themen an exemplarischen Texten (Petrus Abaelardus, Thomas von Aquin, Raimundus Lullus, Nicolaus Cusanus) vertieft
und um weitere Aspekte ergänzt. Dabei soll insbesondere der angemessene Umgang mit historischen philosophischen
Texten erlernt und geübt werden. Zudem wird hier Raum für eine ausführliche Diskussion der Studierenden gegeben.
Robin G. Collingwood, Religion and Philosophy, Bristol 1997.
KG I/HS 1142
Bernhard Welte, Religionsphilosophie, Freiburg i.Br. 2008 [Gesammelte Schriften 3.1].
Richard Schaeffler, Philosophische Einübung in die Theologie. 3 Bde, Freiburg i.Br. 2004.
01LE17S-14RP101
Philosophie der Religionen im Denken des Mittelalters (M14)
N.N. (Ass.)
Prof. Dr. Dr. Markus Enders
Termine:
Fr 09:00 - 10:00
Kommentar:
Aufgrund der großen Bedeutung, die das philosophische Denken für breite Strömungen der mittelalterlichen Theologie
besaß, wurde die Begegnung mit Judentum und Islam für die mittelalterlichen Denker nicht nur zu einer religiösen,
sondern auch zu einer philosophischen Herausforderung. Denn zum einen ließ der genuine Wahrheitsanspruch der
westlichen Religionen die abweichenden Positionen, die sie im Hinblick auf zentrale religiöse Themen wie etwa
Gottesbild, Erlösungslehre oder Gesetzesverständnis einnehmen, auch zu einem philosophischen Problem werden. Dies
gilt insbesondere für das Christentum, das spätestens seit den Kirchenvätern des vierten Jahrhunderts philosophische
Modelle verwendete, um Inhalte seiner Lehre darzustellen und zu erklären. Zum anderen erkannten die mittelalterlichen
Denker in der Philosophie einen Raum, der es ihnen ermöglichte, mit Vertretern anderer Religionen über deren Inhalte
und die abweichenden Positionen auf der Grundlage der natürlichen Vernunft ins Gespräch zu kommen, ohne dieses
Gespräch schon von vornherein durch ein unterschiedliches Verständnis der übernatürlichen Offenbarung zum Scheitern zu
verurteilen. In dem Seminar soll ausgehend von zentralen Vertretern der mittelalterlichen Philosophie (Petrus Abaelardus,
Thomas von Aquin, Raimundus Lullus, Nicolaus Cusanus) gezeigt werden, worin diese Herausforderungen im Einzelnen
gesehen wurden und auf welch vielfältige Weise man mit ihnen umging. Ein Hauptaugenmerk wird dabei auf der Frage
liegen, welche Rolle der Philosophie in der Auseinandersetzung mit anderen Religionen zukommt und was dies über
das Selbstverständnis der Religionen, insbesondere des Christentums, aussagt. Ergänzend zu dem Seminar wird ein
Kolloquium angeboten, um die Inhalte des Seminars zu ergänzen, zu vertiefen und gemeinsam zu diskutieren.
KG I/HS 1228
13
Literatur:
Wird zu Beginn der Veranstaltung bekanntgegeben.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie/ B.A.: Modul 14
Modularisiertes Lehramt: Themenbereich "Das Christentum im Verhältnis zum Judentum und zu den Religionen" in
Wahlmodul 1
B.A. Katholische Theologie NF (Syst. Theologie): Schwerpunktbereich Christliche Religionsphilosophie
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
01LE17V-14AT101
Religion und Literatur im Frühjudentum (M 14)
Prof. Dr. Ulrich Dahmen
Termine:
Di 08:00 - 09:00
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
KG I/HS 1221
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie/ B.A.: Modul 14
Modularisiertes Lehramt: Themenbereich "Das Christentum im Verhältnis zum Judentum und zu den Religionen" in
Wahlmodul 1
B.A. Katholische Theologie (Bibl. und Hist. Theologie) NF: Schwerpunktbereich Alttestamentliche Literatur
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Modul 15 - Schwerpunktstudium
01LE17K-15DL102i
Sinn für das Unendliche in populärer Kultur. Interdisziplinäre Ringvorlesung mit Kolloquium (M 15/23)
Dr. Barbara Henze
Dr. Stephan Wahle
Andrea Hauber
Dr. Ulrich Kumher
Termine:
Mo 18:00 - 20:00
Kommentar:
von 20.10. bis
KG I/HS 1098
09.02.2015
Mo 18:00 - 20:00 von 20.10. bis
KG I/R 1305
09.02.2015
Austausch der theologischen Disziplin mit VertreterInnen anderer Disziplinen.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 und Modul 23
B.A. Theolocial Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
14
Darüber hinaus:
Sämtliche Interessierte und Studierende aller Fachbereiche
Leistungsnachweis: 1 ECTS = Besuch der Vorlesungsreihe
3 ECTS = Besuch der Vorlesungsreihe plus des Kolloquiums
5 ECTS = Besuch der Vorlesungsrehe, des Kolloquiums und Anfertigen einer Hausarbeit
(In der theologischen Fakultät anrechenbare Leistungen für den praktischen, historischen, biblischen oder systematischen
Bemerkung:
Bereich.)
Die Veranstaltungsreihe bietet eine Auseinandersetzung mit Unendlichkeit als Thema der gegenwärtigen Medien und
kulturellen Wissenschaften und der theologischen Disziplinen.
Wir treten ein in ein Gespräch mit VertreterInnen außertheologischer Disziplinen, um auch über die mit Unendlichkeit
verbundenen innertheologischen Fragehorizonte hinaus eine Diskussion zu eröffnen. Die jeweiligen ExpertInnen werden
hierzu zunächst in ihren Bereich einführen und ausgewählte Quellen vorstellen, in denen Unendlichkeit eine Rolle spielt.
Wie wird Unendlichkeit in den verschiedenen Medien verstanden? Im weiteren Verlauf wird dann ein Dozierender der
Fakultät vorstellen, inwiefern die Theologie hiermit in einen gewinnbringenden und aktuellen Dialog treten kann. Wie und wo
ist Theologie anknüpfungsfähig? Inwiefern kann die Theologie das jeweils vorherrschende Verständnis von Unendlichkeit
bereichern, wo kann und muss sie aber auch aus dem aktuellen Sprach-, Bild-, Ton-, …- Gebrauch von Unendlichkeit
lernen?
Die Gäste von außerhalb und ProfessorInnen der Fakultät werden miteinander diskutieren, außerdem soll es den
BesucherInnen der Veranstaltungsreihe ermöglicht werden, eigene Anmerkungen und Fragen einzubringen.
Termine:
20.10.2014 - About Unendlichkeit (Eröffnung der Reihe)
03.11.2014 - Cloud Atlas (Unendlichkeit im Film)
17.11.2014 - Die unendliche Geschichte (Unendlichkeit in der Literatur)
01.12.2014 - Atemlos (Unendlichkeit in der Musik)
15.12.2014 - Weiter, höher, schneller (Unendlichkeit in der Werbung)
12.01.2015 - Sterben und Tod (Unendlichkeit im Kinderbuch)
26.01.2015 - Apokalyptische Welten (Unendlichkeit in der virtuellen Welt)
09.02.2014 - About Unendlichkeit (Abschluss der Reihe)
An den Montagen zwischen diesen Terminen finden die Kolloquien statt.
Praktikum
Hauptseminare (ehemals Wahlpflichtbereich B)
Alle Hauptseminare (des Wahlpflichtbereiches B) können nach Absprache mit dem Dozierenden auch als
Vertiefungsveranstaltung gewählt werden.
01LE17K-15DL102i
Sinn für das Unendliche in populärer Kultur. Interdisziplinäre Ringvorlesung mit Kolloquium (M 15/23)
Dr. Barbara Henze
Dr. Stephan Wahle
Andrea Hauber
Dr. Ulrich Kumher
Termine:
Mo 18:00 - 20:00
Kommentar:
von 20.10. bis
KG I/HS 1098
09.02.2015
Mo 18:00 - 20:00 von 20.10. bis
KG I/R 1305
09.02.2015
Austausch der theologischen Disziplin mit VertreterInnen anderer Disziplinen.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
15
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 und Modul 23
B.A. Theolocial Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Darüber hinaus:
Sämtliche Interessierte und Studierende aller Fachbereiche
Leistungsnachweis: 1 ECTS = Besuch der Vorlesungsreihe
3 ECTS = Besuch der Vorlesungsreihe plus des Kolloquiums
5 ECTS = Besuch der Vorlesungsrehe, des Kolloquiums und Anfertigen einer Hausarbeit
(In der theologischen Fakultät anrechenbare Leistungen für den praktischen, historischen, biblischen oder systematischen
Bemerkung:
Bereich.)
Die Veranstaltungsreihe bietet eine Auseinandersetzung mit Unendlichkeit als Thema der gegenwärtigen Medien und
kulturellen Wissenschaften und der theologischen Disziplinen.
Wir treten ein in ein Gespräch mit VertreterInnen außertheologischer Disziplinen, um auch über die mit Unendlichkeit
verbundenen innertheologischen Fragehorizonte hinaus eine Diskussion zu eröffnen. Die jeweiligen ExpertInnen werden
hierzu zunächst in ihren Bereich einführen und ausgewählte Quellen vorstellen, in denen Unendlichkeit eine Rolle spielt.
Wie wird Unendlichkeit in den verschiedenen Medien verstanden? Im weiteren Verlauf wird dann ein Dozierender der
Fakultät vorstellen, inwiefern die Theologie hiermit in einen gewinnbringenden und aktuellen Dialog treten kann. Wie und wo
ist Theologie anknüpfungsfähig? Inwiefern kann die Theologie das jeweils vorherrschende Verständnis von Unendlichkeit
bereichern, wo kann und muss sie aber auch aus dem aktuellen Sprach-, Bild-, Ton-, …- Gebrauch von Unendlichkeit
lernen?
Die Gäste von außerhalb und ProfessorInnen der Fakultät werden miteinander diskutieren, außerdem soll es den
BesucherInnen der Veranstaltungsreihe ermöglicht werden, eigene Anmerkungen und Fragen einzubringen.
Termine:
20.10.2014 - About Unendlichkeit (Eröffnung der Reihe)
03.11.2014 - Cloud Atlas (Unendlichkeit im Film)
17.11.2014 - Die unendliche Geschichte (Unendlichkeit in der Literatur)
01.12.2014 - Atemlos (Unendlichkeit in der Musik)
15.12.2014 - Weiter, höher, schneller (Unendlichkeit in der Werbung)
12.01.2015 - Sterben und Tod (Unendlichkeit im Kinderbuch)
26.01.2015 - Apokalyptische Welten (Unendlichkeit in der virtuellen Welt)
09.02.2014 - About Unendlichkeit (Abschluss der Reihe)
An den Montagen zwischen diesen Terminen finden die Kolloquien statt.
Biblische und Historische Theologie
01LE17S-15KG103
Das Konzil von Konstanz (M 15/ M 23)
Prof. Dr. Karl-Heinz Braun
Prof. Dr. Dr. Mariano Delgado
n. V.
Termine:
Do -
Kommentar:
Nach zwei vorbereitenden Nachmittagssitzungen während des Wintersemesters 2014/15 (eine erste ca. 2-stündige
Einheit Ende November, wo das Generalthema, die präziseren Fragestellungen und die Referatsthemen vorgestellt und
diskutiert werden, die zweite ausführliche an einem ganzen Nachmittag im Januar, an noch gemeinsam zu bestimmenden
Freitagen), wird der Hauptteil selbst in Konstanz an historischer Stätte stattfinden (mit zwei Übernachtungen in einfache/re)n
ab 06.11.2014
16
Unterkünften. Freitag, 27. März 2015 Anreise bis Mittag in Konstanz, nach Ankunft gleich gemeinsame Arbeit, Samstag, 28.
März 2015 gemeinsame Arbeit, Palmsonntag, 29. März 2015 abschließende Sitzung, Hl. Messe (Abreise am Nachmittag).
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. im Fach Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar innerhalb "Wahlmodul Hauptseminare"
B.A. Katholische Theologie NF (Bibl. und Hist. Theologie): Schwerpunktbereich Mittlere und Neuere Kirchengeschichte
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Voraussetzung:
Voraussetzung für eine qualifizierte Teilnahme an diesem Hauptseminar ist die aktive Teilnahme an allen drei Einheiten
(zwei in Freiburg und die eigentliche in Konstanz), die Präsentation eines Statements oder Kurzreferates sowie dessen
schriftliche Ausarbeitung als Hausarbeit (Abgabetermin: 30.09.2015).
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
01LE17S-15NT101
Die Botschaft vom Reich Gottes in Gleichnissen (M15/M23)
Dr. Carola Diebold-Scheuermann
Termine:
Fr 16:00 - 18:00
Kommentar:
Zentral- und Inbegriff der Heilsbotschaft Jesu war die Königsherrschaft Gottes. Um die Beschaffenheit des Reiches Gottes
zu beschreiben, greift Jesus Vorstellungen und Bilder aus der Alltagswelt seiner Zeit auf. Dies geschieht in Gleichnissen.
KG I/R 1336
In der urkirchlichen Tradition spielen die Gleichnisse und Bildreden Jesu eine besondere Rolle; diese hat die Gleichnisse
weitererzählt, z. T. neu gedeutet oder auch eigene Gleichnisse neu geschaffen.
Anhand von Einzeltexten soll die Situierung des Gleichnisses im Leben Jesu, seine nachösterliche Entwicklung sowie seine
Literatur:
Entwicklung bei Mt und Lk bedacht werden.
G. Eichholz, Gleichnisse der Evangelien. Form, Überlieferung, Auslegung, Neukirchen-Vluyn 4 1984; K. Erlemann,
Zielgruppe:
Gleichnisauslegung. Ein Lehr- und Arbeitsbuch, Tübingen 1999; J. Jeremias, Die Gleichnisse Jesu, Göttingen 9 1984;
H.-J. Klauck, Allegorie und Allegorese in den synoptischen Gleichnissen, Münster 1978; E. Linnemann, Gleichnisse
Jesu. Einführung und Auslegung, Göttingen 4 1966; R. Pesch, R. Kratz, So liest man synoptisch, Bd. 4 u. 5, Frankfurt
1978; G. Theißen, A. Merz, Der historische Jesus. Ein Lehrbuch, Göttingen 3 2001; A. Vögtle, Gott und seine Gäste,
Neukirchen 1996; H. Weder, Die Gleichnisse Jesu als Metapher. Traditions- und redaktionsgeschichtliche Analysen und
Interpretationen, Göttingen 1978; R. Zimmermann (Hrsg.), Kompendium der Gleichnisse Jesu, Gütersloh 2007.
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF (Bibl. und Hist. Theologie: Schwerpunktbereich Alttestamentliche Literatur/
Ergänzungsbereich Alttestamentliche Literatur
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Voraussetzung:
Die erfolgreiche Teilnahme an einem bibelwissenschaftlichen Proseminar und Griechischkenntnisse werden erwartet. Die
Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
01LE17S-15AK101
Freiheit - Ein bleibendes Thema von der Antike bis zur Postmoderne (M15/23)
Prof. Dr. Dr. Thomas Böhm
17
Prof. Dr. Dr. Bernhard Uhde
Termine:
Mo 14:00 - 16:00
Kommentar:
Das Thema „Freiheit“ – bezogen auf den Menschen, dessen „Ich“ oder „Selbst“ – hat sicherlich in der Moderne, vor allem
Zielgruppe:
seit I. Kant, im Hinblick auf die Autonomie der menschlichen Willensfreiheit neue Akzente erfahren und damit auch einen
zentralen Ort in den philosophischen und theologischen Diskursen erhalten. Im Seminar sollen exemplarisch Entwürfe
zur Freiheit von der griechischen Antike bis in die Moderne und Postmoderne behandelt werden, um die jeweiligen
Kontextualisierungen und Neuansätze zu diskutieren und die Tragweite der Diskursivierungen zu erarbeiten.
Modulveranstaltung
KG I/HS 1222
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
01LE17S-15AK103
Glück bei Aristoteles und Kant (M15/23)
Dr. Thomas Jürgasch
Dr. David Espinet
Termine:
Fr 16:00 - 18:00
Kommentar:
Seit der Antike steht die Frage nach dem menschlichen Glück im Zentrum philosophischer Reflexion. Einigkeit besteht
Literatur:
über das anthropologische Faktum, dass Menschen nach Glück streben. Gegenstand andauernder Reflexion aber sind
die Fragen: Was macht tatsächlich glücklich? Und, eng damit verbunden, was ist menschliches Glück überhaupt? Ist
es identisch mit Lust, oder ist es eher ein bestimmtes Verhältnis zu dieser? Woran sollte man sich beim Streben nach
Glück orientieren? An der Lustmaximierung oder an einem anderen Gut? Im Seminar antworten wir auf diese Fragen
anhand von Aristoteles’ und Kants Konzeptionen von eudaimonia bzw. Glückseligkeit und des höchsten Guts. Wo bestehen
dabei Berührungspunkte zwischen Kant und Aristoteles? Wo unterscheiden sie sich grundlegend? Und was lässt sich aus
dieser Verhältnisbestimmung für gegenwärtige ethische Diskussionen gewinnen? Ausgehend von diesen Fragen arbeiten
wir einige zentrale Unterscheidungskriterien heraus, die es erlauben, eine grundlegende ethische Differenz innerhalb der
Neigungsökonomie des Menschen einzuziehen: der Unterschied zwischen einem Verhältnis zur Lust, die unglücklich macht,
und einer Verhältnis zur Lust, die glücklich macht.
- Immanuel Kant, Kritik der praktischen Vernunft, hrsg. von Heiner Klemme und Rainer Brandt, Hamburg 2003.
Zielgruppe:
- Immanuel Kant, Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kommentar von Christoph Horn u.a., Frankfurt/Main 2007.
- Andrea Esser, Ethik für Endliche. Kants Tugendlehre in der Gegenwart, Stuttgart 2004.
- Paul Guyer, Kant on freedom, law, and happiness, Cambridge 2000.
-Aristoteles, Ethica Nicomachea, ed. Ingram Bywater, Oxford 1894 (repr. 1962).
- Franz Dirlmeier, Aristoteles, Nikomachische Ethik, Übersetzung und Nachwort von Franz Dirlmeier, Anmerkungen von
Ernst A. Schmidt, Stuttgart 2006.
- Gabriel Richardson Lear, Happy Lives and the Highest Good. An Essay on Aristotle’s Nicomachean Ethics, Princeton 2004.
Modulveranstaltung
KG I/HS 1140
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
Bemerkung:
Interdisziplinäres Seminar in Zusammenarbeit mit dem Philosophischen Seminar
01LE17S-15AT101
Psalmen in MT und LXX (hebr. Texte) (M15/ M23)
Prof. Dr. Ulrich Dahmen
Termine:
Di 16:00 - 18:00
KG I/R 1313
18
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. im Fach Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
B.A. Katholische Theologie NF (Bibl. und Hist. Theologie): Schwerpunktbereich Alttestamentliche Literatur/
Ergänzungsbereich Alttestamentliche Literatur
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
Bemerkung:
Hebräisch-Kenntnisse werden vorausgesetzt
01LE17S-15AK102
Shakespeare und die tragikomische Geburt des neuzeitlichen Menschen (M15/23)
Dr. Thomas Jürgasch
Dr. Barbara Henze
Termine:
Do 14:00 - 16:00
Kommentar:
Shakespeare gehört zu den bedeutendsten Dichtern der europäischen Geschichte. Dabei weist sein Werk viele Aspekte auf,
Zielgruppe:
die nicht nur aus literaturwissenschaftlicher Sicht interessant sind. In unserem Seminar möchten wir uns u.a. mit folgenden
Fragen beschäftigen:
- Welche Rolle spielen Fatum und Schicksal in der Antike und in der Frühmoderne?
- Welche Änderungen brachte die Reformation für das christliche Menschenbild mit sich?Inwiefern sind hier Unterschiede
zu den Menschenbildern der Antike und Spätantike erkennbar?
- Wie wurden Lachen und Humor in der Antike und in der Frühmoderne gesehen, wie heute? Welches kritische Potenzial
birgt das Phänomen des Humors?
Mit diesen Fragestellungen werden wir uns im Rahmen von Diskussionen, Quellenarbeit und - so ist geplant - eines
Theaterbesuches beschäftigen. Ausgehend von diesen Überlegungen und unserer Kontrastierung von Antike und
Frühmoderne erhoffen wir uns einen Erkenntnisgewinn mit Blick auf zentrale Fragen kirchengeschichtlichen Arbeitens.
Wir freuen uns sehr darauf, diese Themen mit Ihnen zu diskutieren!
Modulveranstaltung
KG I/HS 1222
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF (Bibl. und Hist.Theologie): Schwerpunktbereich Mittlere und Neuere Kirchengeschichte/
Ergänzungsbereich Kirchengeschichte
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
01LE17K-15DL102i
Sinn für das Unendliche in populärer Kultur. Interdisziplinäre Ringvorlesung mit Kolloquium (M 15/23)
Dr. Barbara Henze
Dr. Stephan Wahle
Andrea Hauber
Dr. Ulrich Kumher
Termine:
Mo 18:00 - 20:00
Kommentar:
von 20.10. bis
KG I/HS 1098
09.02.2015
Mo 18:00 - 20:00 von 20.10. bis
KG I/R 1305
09.02.2015
Austausch der theologischen Disziplin mit VertreterInnen anderer Disziplinen.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 und Modul 23
19
B.A. Theolocial Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Darüber hinaus:
Sämtliche Interessierte und Studierende aller Fachbereiche
Leistungsnachweis: 1 ECTS = Besuch der Vorlesungsreihe
3 ECTS = Besuch der Vorlesungsreihe plus des Kolloquiums
5 ECTS = Besuch der Vorlesungsrehe, des Kolloquiums und Anfertigen einer Hausarbeit
(In der theologischen Fakultät anrechenbare Leistungen für den praktischen, historischen, biblischen oder systematischen
Bemerkung:
Bereich.)
Die Veranstaltungsreihe bietet eine Auseinandersetzung mit Unendlichkeit als Thema der gegenwärtigen Medien und
kulturellen Wissenschaften und der theologischen Disziplinen.
Wir treten ein in ein Gespräch mit VertreterInnen außertheologischer Disziplinen, um auch über die mit Unendlichkeit
verbundenen innertheologischen Fragehorizonte hinaus eine Diskussion zu eröffnen. Die jeweiligen ExpertInnen werden
hierzu zunächst in ihren Bereich einführen und ausgewählte Quellen vorstellen, in denen Unendlichkeit eine Rolle spielt.
Wie wird Unendlichkeit in den verschiedenen Medien verstanden? Im weiteren Verlauf wird dann ein Dozierender der
Fakultät vorstellen, inwiefern die Theologie hiermit in einen gewinnbringenden und aktuellen Dialog treten kann. Wie und wo
ist Theologie anknüpfungsfähig? Inwiefern kann die Theologie das jeweils vorherrschende Verständnis von Unendlichkeit
bereichern, wo kann und muss sie aber auch aus dem aktuellen Sprach-, Bild-, Ton-, …- Gebrauch von Unendlichkeit
lernen?
Die Gäste von außerhalb und ProfessorInnen der Fakultät werden miteinander diskutieren, außerdem soll es den
BesucherInnen der Veranstaltungsreihe ermöglicht werden, eigene Anmerkungen und Fragen einzubringen.
Termine:
20.10.2014 - About Unendlichkeit (Eröffnung der Reihe)
03.11.2014 - Cloud Atlas (Unendlichkeit im Film)
17.11.2014 - Die unendliche Geschichte (Unendlichkeit in der Literatur)
01.12.2014 - Atemlos (Unendlichkeit in der Musik)
15.12.2014 - Weiter, höher, schneller (Unendlichkeit in der Werbung)
12.01.2015 - Sterben und Tod (Unendlichkeit im Kinderbuch)
26.01.2015 - Apokalyptische Welten (Unendlichkeit in der virtuellen Welt)
09.02.2014 - About Unendlichkeit (Abschluss der Reihe)
An den Montagen zwischen diesen Terminen finden die Kolloquien statt.
Systematische Theologie
01LE17S-15DG103
Richard von St. Viktor, De trinitate (M15/M23)
Dr. Viola Tenge-Wolf
Termine:
Fr 16:00 - 18:00
Kommentar:
Nach Hans-Urs von Balthasar ist der trinitätstheologische Entwurf Richards von St. Viktor († 1173) „die einzige überragende
Leistung auf diesem Gebiet zwischen Augustins ‚De Trinitate‘ (399–419) und den Trinitätstraktaten von Bonaventura und
Thomas.“ Richard legt seiner Trinitätsspekulation das Modell der interpersonalen Liebe zugrunde und denkt das schon von
Augustinus angedeutete Konzept der innertrinitarischen Liebe in origineller Weise weiter, indem er den Heiligen Geist als
Mitgeliebten (condilectus) bezeichnet, der an der Liebe zwischen Vater und Sohn teilhat und diese erst zur Vollkommenheit
erhebt. Auch methodisch geht Richard neue Wege: Ähnlich wie Anselm im ‚Monologion‘ oder in ‚Cur Deus homo‘ will er nicht
KG I/HS 1137
20
anhand der Schrift oder der Väter argumentieren, sondern mit Hilfe notwendiger Gründe (‚rationes necessariae‘) aufzeigen,
Literatur:
dass die innergöttliche Liebe eine Mehrheit von Personen voraussetzt.
Im Seminar werden wir den Text von Richards ‚De Trinitate‘ gemeinsam lesen und die Besonderheiten seines in der
Folgezeit nicht unumstrittenen Entwurfs diskutieren.
Richard de Saint-Victor, De Trinitate, ed. Jean Ribaillier, Paris 1958.
Richard von Sankt-Victor, Die Dreieinigkeit, übers. von Hans Urs von Balthasar, Einsiedeln: Johannes Verlag, 1980.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 oder Modul 23.
B.A. im Fach Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie (Syst. Theologie): Ergänzungsbereich Quellenkunde der Theologie des Mittelalters
Voraussetzung:
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt), Hauptstudium.
Master of Arts, Mittelalter- und Renaissance-Studien
Lateinkenntnisse sind willkommen, aber nicht notwendig, da das Werk in deutscher Übersetzung vorliegt.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden von der Dozentin bekannt
gegeben.
01LE17S-15DG105
Vulgatalektüre (M15/M23)
Prof. Dr. Felix Heinzer
Prof. Dr. Peter Walter
Termine:
Mi 16:00 - 18:00
Kommentar:
Die Vulgata als die in Spätantike und Mittelalter dominierende lateinische Version der Bibel ist der zentrale Referenztext
Zielgruppe:
dieser Epoche. Ihre Omnipräsenz in der institutionellen wie persönlichen Lektüre, in Liturgie, Verkündigung und Studium
bestimmt durch ihre Inhalte, ihren Sprachstil und ihre Bildwelt weite Teile vormoderner Kultur. Lektüre und Diskussion
ausgewählter Textpartien sollen zu einem vertieften Verständnis der sprachlichen Eigenarten der Vulgata beitragen und in
interdisziplinärer Öffnung nicht nur die sprachlichen Eigenarten und Spielregeln des Textes thematisieren, sondern auch
dessen Prägekraft für die unterschiedlichsten Felder mittelalterlicher Kultur und Wissenschaft in den Blick nehmen.
Modulveranstaltung
Werthmannstr. 8, Vorderhaus/R 01 004
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. im Fach Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar innerhalb "Wahlmodul Hauptseminare"
B.A. Katholische Theologie NF ( Syst. Theologie): Schwerpunktbereich Dogmatik
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Für die Anerkennung als Hauptseminar im Rahmen des Theologiestudiums (ECTS 5) und für die Anerkennung als
Proseminar im Fach Mittellatein (ECTS 6) ist die Anfertigung einer schriftlichen Hausarbeit erforderlich.
Bemerkung:
Auch für B.A. Geschichte: Modul "Praxis und Interdisziplinarität" (Lehrveranstaltung zu interdisziplinären Aspekten der
Geschichte, 6 ECTS, SL)
01LE17S-15MT102
Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg. Eine Einführung in die Friedensethik (M15/M23)
Dr. Heinz-Gerhard Justenhoven
Termine:
Kommentar:
Fr 13:00 - 17:00 24.10.2014
Einzeltermin KG I/R 1336
Fr 15:00 - 19:00 28.11.2014
Einzeltermin KG I/R 1336
Sa 09:00 - 13:00 29.11.2014
Einzeltermin KG I/R 1336
Fr 15:00 - 19:00 06.02.2015
Einzeltermin KG I/R 1336
Sa 09:00 - 13:00 07.02.2015
Einzeltermin KG I/R 1336
Ziel der Veranstaltung ist eine Einführung in die Grundlagen der Friedensethik. Im Seminar wird die Systematik
friedensethischer Argumentation anhand konkreter Konflikte (z.B. Ukraine, Syrien, Irak) erarbeitet. Dabei werden
unterschiedliche ethische Argumentationsmodelle genauso eine Rolle spielen wie Werten und Normen als
Orientierungsmaßstab. Zweitens werden verschiedene Vorstellungen einer globalen Friedensordnung analysiert.
21
Konstitutiv für eine Friedensethik ist das interdisziplinäre Gespräch: daher werden im Seminar auch völkerrechtliche,
politikwissenschaftliche und rechtsphilosophischen Ansätzen zur Überwindung von Krieg und Gewalt zwischen und
in Völkern und Staaten diskutiert. Hierzu zählen beispielsweise die Theorie des „Friedens durch Recht“, also
die Weiterentwicklung der internationalen Rechtsordnung und Institutionen wie der UN genauso wie in der der
Politikwissenschaft entwickelte Globale Governance-Theorie .
Auf diese Weise sollen die Studierenden lernen, aktuelle Gefährdungen des Friedens zwischen Völkern und Staaten anhand
normativer Theorien und Konfliktlösungsmodelle zu analysieren und politisch-ethische Handlungsoptionen zu diskutieren.
Literatur:
Wolfgang Huber/ Hans-RichardReuter: Friedensethik, Stuttgart 1990.
Heinz-Gerhard Justenhoven / William A. Barbieri: From Just War to Modern Peace Ethics, Berlin-Boston 2012.
Weitere Literatur wird über ILIAS rechtzeitig bekannt gegeben.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. im Fach Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar innerhalb Wahlmodul 2
B.A. Katholische Theologie NF ( Syst. Theologie): Schwerpunktbereich Moraltheologie
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
EPG II
MA Caritaswissenschaft: Modul 5.2
Voraussetzung:
Aktive Teilnahme an allen Sitzungen, die Übernahme eines schriftlichen Referates oder Ausarbeitung einer Hausarbeit. Die
Themen der Referate werden in der Einführungsveranstaltung besprochen.
Leistungsnachweis: Für einen Hauptseminarschein für das Fach Moraltheologie ist eine Hausarbeit obligatorisch.
Bemerkung:
Anmeldung bitte ausschließlich über das online-Vorlesungsverzeichnis LSF!
01LE17S-15FU104
Adorno lässt grüßen. Kritische Theorie für Theolog_innen (M 15/23)
Miriam Bienert
Termine:
Mo 19:00 - 21:00
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
KG I/R 1336
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. Theological Studies: Wählbar innerhalb M15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF (Syst. Theologie): Schwerpunktbereich Fundamentaltheologie
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
22
01LE17S-15FU101
Aspekte der rationalen Begründung des Glaubens der Kirche bei Gilbert Keith Chesterton (1874-1936) (M15/M23)
Prof. Dr. Joseph Schumacher
Termine:
Mi 16:00 - 18:00
Kommentar:
Anfänglich war Chesterton ein Kritiker des Christentums, bestimmt vom poli-tischen Liberalismus und vom religiösen
Zielgruppe:
Indifferentismus. Durch sein Forschen nach der re-ligiösen Wahrheit kam er 1922 vom Anglikanismus zur römischen Kirche.
Seither stellte er sein literarisches Schaffen ganz in den Dienst der Rechtfertigung des katholischen Glaubens. Neben Paul
Claudel gilt er als der bedeutendste Konvertit im Spektrum der neueren Literatur. Schon 1908 war sein berühmtestes Buch
aus christlichem Geist erschienen. Es trug den Titel „Orthodoxie“ und war ein Gegenbekenntnis zum Zeitgeist, den seine
Gegner vertraten, wie Herbert George Wells, George Bernard Shaw, Rudyard Kipling und der Prototyp der atheistischen
Verzweiflung Europas Friedrich Nietzsche. Dank dieses Buches galt Chesterton schon vor seiner Konversion als der
katholische Dichter Englands. Seine Verteidigung des Christentums in der Gestalt der römischen Kirche gilt letztlich der
Verteidigung des gesunden Menschenverstandes. Das Seminar möchte Elemente der Glaubensbegründung aus der Schrift
„Orthodoxie“ und einigen weiteren Schriften Chestertons erheben. In den Seminar-Sitzungen werden Referate gehalten
und Texte gelesen.
Modulveranstaltung
KG I/HS 1227
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. Theological Studes: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF (Syst. Theologie): Schwerpunktbereich Fundamentaltheologie/Ergänzungsbereich
Fundamentaltheologie
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
01LE17S-15FU102
Bilder der Religion. Religiöse Bildsprache im modernen Film (M15/M23)
Prof. Dr. Michael Albus
Termine:
Kommentar:
Fr 14:00 - 17:00
von 07.11. bis
14 tgl.
KG I/R 1309
23.01.2015
Die Bilder der Religion wendeln sich. Religiöse Zeichen und Symbole werden heute nicht mehr eindeutig wahrgenommen.
Sie sind durchmischt und getränkt von säkularen ereignissen und Erfahrungen. Alte Kontexte lösen sich auf oder wandel
sich. Deshalb aber sind neue Kontexte nicht weniger befrachtet mit religiösen Inhalten. Sie müssen jedoch neu gesehen
und interpretiert und als Bilder der Religion für Menschen, die heute leben, bestimmt werden.
Ziel des Seminars ist es, sich durch die differenzierte Analyse einiger zeitgenässischer Filme eine Grundausstattung für
das Erspüren religiöser Bilder und Inhalte in modernen Filmen zu erarbeiten.
Die Studierenden erstellen mediale Arbeiten zum Thema.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. Theological Studes: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF (Syst. Theologie): Schwerpunktbereich Fundamentaltheologie/Ergänzungsbereich
Fundamentaltheologie
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Bemerkung:
Termine:
23
Immer Freitags von 14-17 Uhr
7.11.2014
14.11.2014
21.11.2014
28.11.2014
05.12.2014
12.12.2014
16.01.2015
23.01.2015
01LE17S-15DG102
Buch III der Sentenzen des Petrus Lombardus (M15/23)
Dr. Viola Tenge-Wolf
Termine:
Di 18:00 - 20:00
Kommentar:
In der Theologiegeschichte stellt das zwischen 1155 und 1158 abgefasste Sentenzenbuch des Petrus Lombardus einen der
frühesten Entwürfe einer systematischen Theologie dar. Es handelt sich um eine didaktisch konzipierte Zusammenstellung
von Aussagen der Hl. Schrift und der Kirchenväter zu den wichtigsten theologischen Themen, die hier erstmals nicht
nur gesammelt, sondern gleichzeitig in ein umfassendes und geordnetes theologisches Gesamtkonzept integriert wurden:
Buch I ist Gott und der Trinität gewidmet, Buch II der Schöpfung und dem Sündenfall, Buch III der Christologie und der
Erlösung, Buch IV den Sakramenten und der Eschatologie. Die ‚Sentenzen‘ entwickelten sich schnell zum theologischen
Standardwerk im mittelalterlichen Universitätsbetrieb und blieben bis ins 16. Jahrhundert hinein das wichtigste Schulbuch
jedes Theologiestudenten.
KG I/HS 1137
Trotz seiner kaum zu überschätzenden Bedeutung für die europäische Geistesgeschichte ist das Sentenzenbuch des
Literatur:
Zielgruppe:
Petrus Lombardus heute weitgehend in Vergessenheit geraten und gilt als „eines der am wenigsten gelesenen großen
Bücher der Welt“ (David E. Luscombe). Da keine deutsche Übersetzung existiert, werden wir im Seminar ausgewählte
Kapitel des dritten Buches im lateinischen Original lesen. Für eine Überblickslektüre eignet sich die 2007–2010 erschienene
englische Übersetzung.
Magistri Petri Lombardi Parisiensis Episcopi Sententiae in IV libris distinctae, Bd. 1 (Prolegomena, lib. I und II), Grottaferrata
1971; Bd. 2 (lib. III und IV), Grottaferrata 1981.
Peter Lombard, The Sentences, transl. by Giulio Silano, 4 Bde., Turnhout 2007–2010.
Marcia L. Colish, Peter Lombard, 2 Bde., Leiden – New York – Köln 1994.
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 und Modul 23
B.A. im Fach Theological Studies:Wählbar innerhalb Modul 15
Voraussetzung:
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien:Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie Nebenfach (Systematische Theologie): Ergänzungsbereich Quellenkunde der Theologie des
Mittelalters
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Master of Arts, Mittelalter- und Renaissance-Studien
Gute Lateinkenntnisse vorausgesetzt.
Leistungsnachweis: Je nach Studiengang und Anzahl der benötigten ECTS-Punkte sind unterschiedliche Leistungsnachweise erforderlich, die
jeweils mit der Dozentin abgesprochen werden müssen.
01LE17S-15RP102
Der Aufstieg zum Sinn des Seins in der Philosophie Edith Steins (1891–1942) (M15 / M23)
Prof. Dr. Dr. Markus Enders
Termine:
Do 16:00 - 18:00
Kommentar:
Am Beginn dieses Seminars soll eine Beschäftigung mit Edith Steins (1891–1942) ausdrücklicher Auseinandersetzung
mit Martin Heideggers fundamentalontologischer Sinnbestimmung des Seins in dessen frühem Hauptwerk „Sein und Zeit"
stehen, die zeigt, inwiefern und warum Stein eine andere Fundamentalontologie und Sinnbestimmung des Seins vornimmt
als diejenige Heideggers. Diese hat Stein in ihrem zwischen 1935 und 1937 entstandenen philosophischen Hauptwerk
„Endliches und ewiges Sein" entworfen, das eine Synthese zwischen der aristotelisch-thomanischen Metaphysik, einer
ontologischen Phänomenologie (im Ausgang von Hedwig Conrad-Martius' phänomenologischer Realontologie) und dem
jüdisch-christlichen Denken herzustellen versucht. Darin versucht sie über eine umfassende Bestimmung des Seienden
und seines Seinssinns das Grundgesetz einer Seinsverwandtschaft (Analogia entis) aufzudecken, das alles Seiende –
Gott, Welt und Mensch – miteinander verbindet und in dem die grundsätzliche Erkennbarkeit des Seienden begründet ist.
KG I/HS 1236
24
Die inhaltlichen Grundlinien der Kapitel I bis V sollen in Form von knappen, auf die wesentlichen Gedankengänge
Literatur:
konzentrierten Überblicksreferaten präsentiert werden. Die zentralen Abschnitte aus den Kapiteln VI bis VIII sollen durch
gemeinsame Lektüre angeeignet und besprochen werden.
Textausgabe: Edith Stein. Endliches und ewiges Sein. Versuch eines Aufstiegs zum Sinn des Seins (Edith-SteinGesamtausgabe Bd 11/12. Eingeführt und bearbeitet von Andreas Uwe Müller, Freiburg/Basel/Wien 2006;
-
Zielgruppe:
Anton Höflinger: Das Universalienproblem in Edith Steins Werk "Endliches und ewiges Sein", Freiburg/Schweiz 1968;
Andreas Uwe Müller, Grundzüge der Religionsphilosophie Edith Steins (Symposion 97), Freiburg/München 1993; Sarah R.
Borden: Thine own self. Individuality in Edith Stein's later writings, Washington D.C. 2010.
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische THeologie NF (Syst.
Ergänzungsbereich Religionsphilosophie
Theologie)
Schwerpunktbereich
Christliche
Religionsphilosophie/
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
Bemerkung:
In der Einleitung (Kap. I) ihres Hauptwerks erläutert Stein die leitende Fragestellung nach dem Sinn des Seins. In den
Kapiteln II-V entfaltet sie von drei verschiedenen Seiten aus die Idee des unendlichen, erfüllten, einfachen und reinen
Seins, und zwar im Ausgang von Akt und Potenz als Seinsweisen des endlichen Seins (Kap. II); des Weiteren im Ausgang
von einer Analyse von wesenhaftem und wirklichem Sein, genauer von Wesenheiten als unterschiedlichen Sinneinheiten,
die sie als die schöpferischen Urbilder aller Geschöpfe im göttlichen Geist versteht und aus deren Wirksamkeit sie die
konkreten Entitäten hervorgehen sieht (Kap. III); ferner im Ausgang von einer Analyse der Konstitutionsbedingungen
des wirklichen Seins, d. h. des Verhältnisses zwischen dem aus Materie und Form zusammengesetzten Wesen als
der Substanz und dem Existenz-Akt eines Seienden (Kap. IV). Im fünften Kapitel werden die sog. Transzendentalien
als die formalontologischen Bestimmungen entfaltet, die den Sinn von Sein als Einheit (Identität mit sich selbst), als
Wahrheit (Offenbarkeit für den Geist), als Gutsein (erstrebbare Vollkommenheit der eigenen Gestalt) und als Schönsein
(Selbstübereinstimmung, Ordnungs- und Ganzheitscharakter) hervortreten lassen. Der Sinn des endlichen Seins wird dann
genauer als Sein in Entfaltung, als entfaltetes, konkretisiertes, geteiltes vollkommenes, unendliches Sein gedeutet und diese
Verhältnisbestimmung auch auf das endliche Personsein als Entfaltung bzw. Bild der drei göttlichen Personen bezogen
(Kap. VI). Im Ausgang davon skizziert Stein eine trinitarische Ontologie, die in ihrem Verständnis der menschlichen Person
als einem dreieinigen Bild des dreifaltigen göttlichen Urbildes kulminiert (Kap. VII). Schließlich wird der Sinn des Einzel- und
Einsseins alles Seienden, insbesondere der menschlichen Individualität, aufgewiesen und gezeigt, dass und wie in einem
einzelnen Menschen die vollkommene Fülle des Menschseins sowie die Einheit des Menschengeschlechts verwirklicht sein
kann (Kap. VIII, mit den Grundzügen einer philosophischen Christologie).
01LE17S-15DG104
Einführung in das Denken des Thomas von Aquin am Beispiel der Abhandlung über die Dreifaltigkeit und den
Heiligen Geist (M15/M23)
PD Dr. Ulli Roth
Termine:
Do 14:00 - 16:00
Kommentar:
In diesem Seminar soll in das theologische Denken des Thomas von Aquin eingeführt werden, und zwar anhand seines
Hauptwerkes, der Summa Theologiae. Nach ersten Klärungen zum scholastischen Theologieverständis werden einzelne
Quästionen des Dreifaltigkeitstraktates Summa Theologiae I 27-43 genau gelesen und analysiert. Besonders in den Blick
kommen sollen seine Darlegungen zum Heiligen Geist. Ziel ist auch, andere Texte des Aquinaten zur Pneumatologie sowie
die berühmten Kommentare des Diego Ruiz de Montoya SJ (gest. 1632) zur Dreifaltigkeit zu behandeln.
KG I/HS 1142
Um die Entwicklungen und Besonderheiten heutiger Aussagen zur Trinitätslehre und Pneumatologie zu verstehen, sind die
Literatur:
Antworten des Thomas von Aquin immer noch ein wichtiger Schlüssel.
Einführende Literatur:
Metz, Wilhelm: Die Architektonik der Summa Theologiae des Thomas von Aquin. Zur Gesamtsicht des thomasischen
Gedankens, Hamburg 1998
Mühlen, Heribert: Der Heilige Geist als Person. In der Trinität, bei der Inkarnation und im Gnadenbund. Ich – Du – Wir,
5
Münster 1988
Pesch, Otto Hermann: Thomas von Aquin. Grenze und Größe mittelalterlicher Theologie. Eine Einführung, Mainz ³1995
Torrell, Jean-Pierre: Magister Thomas. Leben und Werk des Thomas von Aquin, Freiburg u. a. 1995
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
25
B.A. im Fach Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF ( Syst. Theologie): Schwerpunktbereich Dogmatik /Ergänzungsbereich Dogmatik oder
Quellenkunde
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Master of Arts, Mittelalter- und Renaissance-Studien
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Je nach Studiengang und Anzahl der benötigten ECTS-Punkte sind unterschiedliche Leistungsnachweise erforderlich, die
jeweils mit dem Dozenten abgesprochen werden müssen.
01LE17S-15DG108
Erklär mir - Gott. Vermessungen im Geviert von Literatur und Theologie (M15/M23)
Prof. Dr. Elke Pahud de Mortanges
Termine:
Kommentar:
Fr 13:00 - 17:00 24.10.2014
Einzeltermin KG I/R 1305
Fr 13:00 - 17:00 07.11.2014
Einzeltermin KG I/R 1305
Sa 09:00 - 14:00 08.11.2014
Einzeltermin KG I/R 1305
Fr 13:00 - 17:00 21.11.2014
Einzeltermin KG I/R 1113
Sa 09:00 - 14:00 22.11.2014
Einzeltermin KG I/R 1305
Fr 13:00 - 17:00 05.12.2014
Einzeltermin KG I/R 1305
Wenn wir Theologen an der Universität von Gott reden, dann tun wir das oft in abgehobenem Theologenchinesisch. Das
Zielgruppe:
ist dann meist ziemlich klug und gelehrt, aber eben auch oft abstrakt und sehr technisch. Ein Fachdiskurs eben. Wenn
Dichter und Schriftsteller von Gott reden, dann erzählen sie Geschichten. In denen das Wort „Gott“ gar nicht unbedingt
vorkommen muss. Aber doch gleichwohl die Rede von dem sein kann, was uns alle als Menschen unbedingt angeht, uns
umtreibt und uns trägt. Unscheinbare Geschichten, in denen die grossen einfachen Fragen des Lebens verhandelt werden:
Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Worauf soll es mit uns Menschen hinaus? Im Rahmen des Seminars wollen wir
solche Geschichten vom lieben, vom abwesenden, vom ungerechten, vom bösen, vom sterblichen, vom abservierten, vom
vermissten und vom ersehnten Gott lesen und diese literarischen Antwort-Ver-Suche mit unseren ureigenen theologischen
Fragen ins Gespräch bringen.
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. im Fach Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb B1
Modularisiertes Lehramt:Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF (Syst. Theologie): Schwerpunktbereich Dogmatik
Zugleich Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
01LE17S-15AK101
Freiheit - Ein bleibendes Thema von der Antike bis zur Postmoderne (M15/23)
Prof. Dr. Dr. Thomas Böhm
Prof. Dr. Dr. Bernhard Uhde
Termine:
Mo 14:00 - 16:00
Kommentar:
Das Thema „Freiheit“ – bezogen auf den Menschen, dessen „Ich“ oder „Selbst“ – hat sicherlich in der Moderne, vor allem
Zielgruppe:
seit I. Kant, im Hinblick auf die Autonomie der menschlichen Willensfreiheit neue Akzente erfahren und damit auch einen
zentralen Ort in den philosophischen und theologischen Diskursen erhalten. Im Seminar sollen exemplarisch Entwürfe
zur Freiheit von der griechischen Antike bis in die Moderne und Postmoderne behandelt werden, um die jeweiligen
Kontextualisierungen und Neuansätze zu diskutieren und die Tragweite der Diskursivierungen zu erarbeiten.
Modulveranstaltung
KG I/HS 1222
26
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
01LE17S-15DL101
Hymnen der Kirche. Liturgie und Wirkungsgeschichte (M15/M23)
Prof. Dr. Helmut Hoping
Boris Böhmann
Andrea Hauber
Termine:
Mo 15:00 - 18:00
Mo 15:00 - 18:00
Kommentar:
von 17.11. bis
22.12.2014
von 12.01. bis
09.02.2015
14 tgl.
n. V.
14 tgl.
n. V.
Dieses dogmatische Hauptseminar nimmt die Hymnen der Kirche in den Blick. Neben der Verortung sollen vor allem auch
die Wirkungsgeschichte, Rezeption, aber vor allem die Betrachtung einzelner Hymnen und deren Deutung und Bedeutung
im Vordergrund stehen.
Als musikalischer Experte wird der Leiter der Dommusik, Boris Böhmann, dieses Seminar begleiten.
Anmerkung: Zusätzliche nicht verpflichtende Termine für Sänger/innen:
8.12. (Unbefleckte Empfängnis Mariens: Probe 17.45 Uhr; Pontifikalamt 18.30 Uhr)
6.1. (Erscheinung des Herrn: Probe 17.00 Uhr; Pontifikalvesper 18.00 Uhr)
Literatur:
Wird zu Beginn des Blockseminars bekannt gegeben.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 und Modul 23
B.A. Theolocial Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Bemerkung:
Blockseminar
17.11, 8.12., 22.12. 2014, 12.1., 26.1. und 9.2. 2015 (jeweils 15-18 Uhr)
Ort: Domsingschule, Münsterplatz
Zusätzliche Termine für Sänger/innen:
8.12. (Unbefleckte Empfängnis Mariens: Probe 17.45 Uhr; Pontifikalamt 18.30 Uhr)
6.1. (Erscheinung des Herrn: Probe 17.00 Uhr; Pontifikalvesper 18.00 Uhr)
27
01LE17S-15DG101
"Sinn für das Unendliche" im 15. Jahrhundert: Gott und das Universum bei Nikolaus von Kues (M15/M23)
Dr. Viola Tenge-Wolf
Termine:
Mo 16:00 - 18:00
Kommentar:
Die Philosophie des Nikolaus von Kues (1401–1464) kreist um den Begriff der Unendlichkeit Gottes. Nikolaus denkt Gott
Literatur:
als absolute Einheit (unitas absoluta), die durch nichts außerhalb ihrer selbst, also auch durch keine außerhalb ihrer selbst
existierende Schöpfung, begrenzt sein kann. Daher muss Gott die gesamte Wirklichkeit, d.h. das Universum mit all seiner
geschöpflichen Vielheit, in sich einschließen, allerdings ohne in pantheistischer Weise mit dem Universum identisch zu sein:
„Gott ist die Einfaltung von allem insofern, als alles in ihm ist; er ist die Ausfaltung von allem insofern, als er in allem ist.“
In seinem philosophisch-theologischen Hauptwerk ‚De docta ignorantia‘ – ‚Über die belehrte Unwissenheit‘ versucht
Nikolaus im ersten Buch, auf dem Wege der Negation Gott als das absolut Größte zu begreifen, in dem die Gegensätze in
eins fallen (coincidentia oppositorum). Im zweiten Buch entwirft er seine spekulative Kosmologie, indem er das Universum
als Ausfaltung Gottes und als eingeschränkt Größtes versteht. Im dritten Buch folgt seine Konzeption des Gottmenschen
Christus, der das absolut Größte (Gott) und das eingeschränkt Größte (das Universum) in sich zusammenfasst.
Im Seminar werden wir vor allem die ersten beiden Bücher des Werkes einer detaillierten Textanalyse unterziehen. Der
Fokus wird dabei auf der Konzeption der Unendlichkeit Gottes und des Universums liegen.
Schriften des Nikolaus von Kues in deutscher Übersetzung. Im Auftrag der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
Zielgruppe:
KG I/HS 1137
hrsg. von Ernst Hoffmann, Paul Wilpert und Karl Bormann:
Heft 15a: Die belehrte Unwissenheit. De docta ignorantia. Buch I, hrsg. von Paul Wilpert und Hans Gerhard Senger, 4.
Aufl., Hamburg 1994;
Heft 15b: Die belehrte Unwissenheit. De docta ignorantia. Buch II, hrsg. von Paul Wilpert und Hans Gerhard Senger, 2.
Aufl., Hamburg 1977;
Heft 15c: Die belehrte Unwissenheit. De docta ignorantia. Buch III, hrsg. von Hans Gerhard Senger, Hamburg 1977.
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 und Modul 23
B.A. im Fach Theological Studies:Wählbar innerhalb Modul 15
Voraussetzung:
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien:Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie Nebenfach (Systematische Theologie): Ergänzungsbereich Quellenkunde der Theologie des
Mittelalters
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Master of Arts, Mittelalter- und Renaissance-Studien
Lateinkenntnisse sind willkommen, aber nicht notwendig, da das Werk in deutscher Übersetzung vorliegt.
Leistungsnachweis: Je nach Studiengang und Anzahl der benötigten ECTS-Punkte sind unterschiedliche Leistungsnachweise erforderlich, die
jeweils mit der Dozentin abgesprochen werden müssen.
01LE17K-15DL102i
Sinn für das Unendliche in populärer Kultur. Interdisziplinäre Ringvorlesung mit Kolloquium (M 15/23)
Dr. Barbara Henze
Dr. Stephan Wahle
Andrea Hauber
Dr. Ulrich Kumher
Termine:
Mo 18:00 - 20:00
Kommentar:
von 20.10. bis
KG I/HS 1098
09.02.2015
Mo 18:00 - 20:00 von 20.10. bis
KG I/R 1305
09.02.2015
Austausch der theologischen Disziplin mit VertreterInnen anderer Disziplinen.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 und Modul 23
B.A. Theolocial Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Darüber hinaus:
28
Sämtliche Interessierte und Studierende aller Fachbereiche
Leistungsnachweis: 1 ECTS = Besuch der Vorlesungsreihe
3 ECTS = Besuch der Vorlesungsreihe plus des Kolloquiums
5 ECTS = Besuch der Vorlesungsrehe, des Kolloquiums und Anfertigen einer Hausarbeit
(In der theologischen Fakultät anrechenbare Leistungen für den praktischen, historischen, biblischen oder systematischen
Bemerkung:
Bereich.)
Die Veranstaltungsreihe bietet eine Auseinandersetzung mit Unendlichkeit als Thema der gegenwärtigen Medien und
kulturellen Wissenschaften und der theologischen Disziplinen.
Wir treten ein in ein Gespräch mit VertreterInnen außertheologischer Disziplinen, um auch über die mit Unendlichkeit
verbundenen innertheologischen Fragehorizonte hinaus eine Diskussion zu eröffnen. Die jeweiligen ExpertInnen werden
hierzu zunächst in ihren Bereich einführen und ausgewählte Quellen vorstellen, in denen Unendlichkeit eine Rolle spielt.
Wie wird Unendlichkeit in den verschiedenen Medien verstanden? Im weiteren Verlauf wird dann ein Dozierender der
Fakultät vorstellen, inwiefern die Theologie hiermit in einen gewinnbringenden und aktuellen Dialog treten kann. Wie und wo
ist Theologie anknüpfungsfähig? Inwiefern kann die Theologie das jeweils vorherrschende Verständnis von Unendlichkeit
bereichern, wo kann und muss sie aber auch aus dem aktuellen Sprach-, Bild-, Ton-, …- Gebrauch von Unendlichkeit
lernen?
Die Gäste von außerhalb und ProfessorInnen der Fakultät werden miteinander diskutieren, außerdem soll es den
BesucherInnen der Veranstaltungsreihe ermöglicht werden, eigene Anmerkungen und Fragen einzubringen.
Termine:
20.10.2014 - About Unendlichkeit (Eröffnung der Reihe)
03.11.2014 - Cloud Atlas (Unendlichkeit im Film)
17.11.2014 - Die unendliche Geschichte (Unendlichkeit in der Literatur)
01.12.2014 - Atemlos (Unendlichkeit in der Musik)
15.12.2014 - Weiter, höher, schneller (Unendlichkeit in der Werbung)
12.01.2015 - Sterben und Tod (Unendlichkeit im Kinderbuch)
26.01.2015 - Apokalyptische Welten (Unendlichkeit in der virtuellen Welt)
09.02.2014 - About Unendlichkeit (Abschluss der Reihe)
An den Montagen zwischen diesen Terminen finden die Kolloquien statt.
01LE17S-15FU103
Theologie vor Ort - Zum theologischen Selbstverständnis und zur weltkirchlichen Verantwortung Roms.
Interdisziplinäres HS mit Rom-Exkursion (M15/M23)
Prof. Dr. Magnus Striet
Dr. Rita Werden
Termine:
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. im Fach Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF (Syst. Theologie): Schwerpunktbereich Fundamentaltheologie
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
Bemerkung:
29
Kooperationsveranstaltung mit dem Lehrstuhl für Moraltheologie der Kath.-Theologischen Fakultät Mainz (Prof. Dr. Stephan
Goertz).
Das Seminar umfasst neben der Exkursion nach Rom einen vorbereitenden und einen nachbereitenden Studientag. Die
Kosten für die Exkursion liegen bei etwa 500-600 Euro, allerdings werden Zuschüsse beantragt, so dass die Kosten
vermutlich deutlich geringer ausfallen werden.
Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt (je 12 Studierende aus Freiburg und Mainz).
Es besteht die Möglichkeit, einen Hauptseminarschein zu erwerben.
01LE17S-15CG101
Vita activa – Vita contemplativa Oder Vom tätigen und betenden Leben (M15/23 + Kolloquium zur
Elementarisierung)
Prof. Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer
Dominik Skala
Dr. Stephan Wahle
Termine:
Kommentar:
Zielgruppe:
Do 14:00 - 18:00
von 23.10. bis
KG I/R 1305
04.12.2014
Die Lehrveranstaltung wird als interdisziplinäres Hauptseminar angeboten und kann für Lehramtsstudierende Gym PO
2001 als Kolloquium zur Elementarisierung angerechnet werden.
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF (Prakt. Theologie): Schwerpunktbereich/ Ergänzungsbereich Christliche Gesellschaftslehre
Lehramt (alt): Kolloquium zur Elementarisierung
Diplom
MA Caritaswissenschaft: Modul 3.2 /4.2
01LE17S-15MT103
Ware Frau. Zwangsprostitution und Menschenhandel (M15/23)
Prof. Dr. Simone Rappel
Termine:
Kommentar:
Fr 14:00 - 18:00 21.11.2014
Einzeltermin KG I/R 1305
Fr 14:00 - 18:00 16.01.2015
Einzeltermin KG I/R 1305
Sa 10:00 - 16:00 17.01.2015
Einzeltermin KG I/R 1305
Fr 14:00 - 18:00 06.02.2015
Einzeltermin KG I/R 1305
Sa 10:00 - 16:00 07.02.2015
Einzeltermin KG I/R 1305
„Prostitution und das sie begleitende Übel des Menschenhandels sind mit der Würde und dem Wert der menschlichen
Person unvereinbar“, stellten die Vereinten Nationen 1949 in der Konvention „zur Unterbindung des Menschenhandels und
der Ausnutzung der Prostitution anderer“ fest und forderten die Bestrafung aller, die an der Ware Mensch etwas verdienen.
Heute gibt es allein in Deutschland ca. 400.000 Frauen, die in Flatrate-Bordellen, Wellness-Oasen, Clubs, Laufhäusern
oder am Straßenstrich sexuelle Dienstleistungen anbieten. Der Jahresumsatz mit der käuflichen Liebe wird laut ver.di auf
minimal 14 Mrd. Euro geschätzt. Viele Frauen, die Sex als Dienstleistung anbieten, tun dies nicht freiwillig. Man geht von
etwa 80-90% Zwangsprostituierten aus. Die Mehrheit der Prostituierten kommt aus dem Ausland, v.a. aus osteuropäischen
Ländern, Afrika, Asien und Lateinamerika.
Seit der Liberalisierung des Prostitutionsgesetzes 2002, mit der man nicht zuletzt über die Sozialversicherungspflicht
die Gleichstellung mit anderen Dienstleistungsberufen und die Aufhebung der gesellschaftlichen Ächtung der Prostitution
erreichen wollte, ist Deutschland zu Europas Drehscheibe für den Frauenhandel, zur sprudelnden Geldquelle für Zuhälter
und zum Paradies der Sextouristen aus den Nachbarländern geworden. Prostitution ist derzeit nicht nur nicht mehr
sittenwidrig, sondern ein „Beruf wie jeder andere“. Die damalige schwedische Gleichstellungsministerin Margareta
Winberg kommentierte diese Gesetzesänderung mit den Worten: „Eine Gesellschaft, die Prostitution als Beruf und
Wirtschaftszweig anerkennt ist eine zynische Gesellschaft. Das widerspricht der Gleichstellung der Geschlechter ... und
der Mitmenschlichkeit“. In Schweden ist Prostitution verboten. Bestraft werden die Freier, nicht die Prostituierten.
Judith Butler, die ab 1875 vehement für die Abschaffung der Prostitution eintrat, bezeichnete diese als „weiße Sklaverei“.
Angebracht ist die Begrifflichkeit, weil die Mädchen und Frauen zumeist unter Vortäuschung anderer Arbeitsmöglichkeiten
in die Schuldknechtschaft gelockt werden, die sie dazu zwingt, große Summen an ihre Schlepper und Zuhälter abzugeben
sowie überhöhte Mietpreise zu zahlen. Sie stehen unter der vollkommenen Beherrschung durch die, die sie abhängig
gemacht haben. Sie sind Objekt wirtschaftlicher Ausbeutung. Mehrere kirchliche Dokumente nehmen aus gegebenem
Anlass Stellung zu den verschiedenen Facetten der „neuen Sklaverei“ und zählen dazu vor allem Menschenhandel und
Zwangsprostitution.
Ziel des Blockseminars:
30
Fundierte Kenntnisse über die Machenschaften des internationalen Menschenhandels am Beispiel der „Ware Frau“
zu erwerben, die wirtschaftlichen Verflechtungen zu durchschauen, zu erkennen, dass die Feminisierung der Armut
Zwangsprostitution begünstigt, sich über unterschiedliche gesetzliche Regelungen im Blick auf die Prostitution zu
informieren und diese als Ausdruck einer gesellschaftlichen Wertedebatte zu deuten, der Frage nachzugehen, was mit Blick
auf Sex-Arbeit Freiwilligkeit und Zwang bedeuten, Einblick in das Leben von Prostituierten und ihre Arbeitsbedingungen zu
bekommen, die psychischen Auswirkungen von Prostitution zu erfragen (bes. Traumatisierung, Drogen, eine 40% höhere
Suizidrate), die Motive der Freier kennenzulernen und die These zu prüfen, ob wer Sex kauft eigentlich Macht über die Frau
will. Darüber hinaus werden die Themen Sextourismus und gekaufte Bräute angerissen. Außerdem lernen wir die Arbeit
von Organisationen kennen, die sich gegen Frauenhandel und Zwangsprostitution einsetzen.
Zwangsprostitution und der dahinterstehende Menschenhandel, so die These des Seminars, sind Beispiel einer neuen
Sklaverei, die auf Kosten der Würde der Frau hohe Gewinne erzielt und auf die schnelle Entsorgung unrentabel gewordener
Sklaven setzt. Sie ist ein grundlegender Verstoß gegen die Menschenrechte. Wie dies in einer säkularen Gesellschaft, in
der Prostitution per Gesetz ein „Beruf wie jeder andere ist“ ethisch begründbar ist, soll umfassend herausgearbeitet werden.
Unter dem Motto „Ethik im Gespräch“ ist es geplant, mit ExpertInnen der Polizei und von Beratungsstellen zum Thema
Literatur:
Zwangsprostitution ins Gespräch zu kommen und Einblick in die Arbeit an der Basis zu bekommen.
Zu Beginn des Semesters steht eine detaillierte Referats- und Literaturliste zur Verfügung, die am Institit für Moraltheologie
Zielgruppe:
aushängt.
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. im Fach Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF (Syst. Theologie): Schwerpunktbereich Moraltheologie
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
EPG II
MA Caritaswissenschaft: Modul 5.2
Voraussetzung:
Aktive Teilnahme an den einzelnen Veranstaltungen, Übernahme eines ca. halbstündigen Referats plus anschließende
gruppenaktivierende Diskussion und Ausarbeitung einer Hausarbeit (10-15 Seiten) zum gewählten Thema.
Leistungsnachweis: Referat und Hausarbeit
Bemerkung:
Anmeldung unter:
SimoneRappel@gmx.de
oder am Institut für Moraltheologie
01LE17S-15DG106
Was ist das Reformatorische in Luthers Hauptschriften aus dem Jahre 1520? (M15/M23)
Prof. Dr. Wilhelm Schwendemann
Prof. Dr. Peter Walter
Termine:
Di 16:00 - 18:00
Kommentar:
Die grundlegenden Neuorientierungen der Wittenberger Reformation sind in
Literatur:
Martin Luthers reformatorischen Schriften von 1520 wahrnehmbar. Im
Seminar werden die Schriften "An den christlichen Adel deutscher
Nation", "Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche", "Von der
Freiheit eines Christenmenschen", "Sermon Von den guten Werken" gelesen
und daraufhin analysiert, was genau das Reformatorische in den Schriften
darstellt.
Die lateinisch-deutsche Studienausgabe (Martin Luther, hg. Härle, W.;
Peterhof/HS 2
Schilling, J.; Wartenberg, G. u.a. Leipzig 2006ff.) bzw. die
deutsch-deutsche Studienausgabe (Martin Luther, hg. Korsch, D. u.a.,
Leipzig 2012ff.) bieten die Texte in textkritischer Edition. Zur
grundsätzlichen Vorbereitung auf das Seminar sei empfohlen: Heinz
Schilling (2013): Martin Luther. Rebell in einer Zeit des Umbruchs,
München: C.H. Beck. Eine ausführliche Literaturliste wird zu Beginn des
Seminars zur Verfügung gestellt.
31
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF (Syst. Theologie): Schwerunktbereich/Ergänzungsbereich Dogmatik
Zugleich DImplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
01LE17S-15MT101
Wie frei ist der Mensch? Neurowissenschaftliche Erkenntnisse und philosophische Theorien zur Willensfreiheit
(M15/23)
Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff
Dr. Tobias Hack
Dr. Marco Ragni
Termine:
Kommentar:
Mo 16:00 - 18:00
von 20.10. bis
09.02.2015
KG I/HS 1222
Eine fundamentale Voraussetzung juristischer, ethischer und theologischer Argumentation ist die Annahme, dass
der Mensch sich als vernünftiges Wesen prinzipiell frei entscheiden kann. Diese Fragestellung wurde zum
ersten Mal neuropsychologisch 1983 von Benjamin Libet untersucht. Dabei stellte Libet fest, dass das mittels
der Elektroenzephalografie messbare Bereitschaftspotential im Durchschnitt bereits knapp 500 ms vor dem
subjektiven Eindruck einer Entscheidung des Versuchsteilnehmers aktiv war. Basierend auf diesen Erkenntnissen
und einer Vielzahl von Nachfolgeexperimenten mittels weiterer neurowissenschaftlicher Methoden wie funktionelle
Magnetresonanztomographie (z.B. Soon et al., 2008) stellen einige Neurowissenschaftler die menschliche Willensfreiheit
grundsätzlich in Frage. Andere wiederum zeigen Grenzen der Methodik auf und bezweifeln eine solche weitreichende
Schlussfolgerung. Ziel dieses interdisziplinären Seminars ist eine Klärung des Begriffes der Willensfreiheit und,
darauf aufbauend, eine Auseinandersetzung mit zentralen neurowissenschaftlichen Experimenten zur Willensfreiheit,
ihrer Aussagekraft und erkenntnistheoretischen Grenzen und mit ihren Implikationen für philosophische Theorien der
Willensfreiheit.
In ethischer Perspektive soll ein Aufweis der Freiheit aus dem praktischen Selbstverhältnis unternommen werden, in dem
der Mensch zu sich selbst steht. Dabei wird sich zeigen, dass Freiheit keine Eigenschaft des Menschen ist, die sich
empirisch nachweisen oder bestreiten lässt. Sie ist vielmehr eine praktische Bestimmung des Menschen, die ihre Realität
dadurch unter Beweis stellt, dass er sie in Anspruch nimmt.
Literatur:
Libet, B., Gleason, C. A., Wright, E. W., &Pearl, D. K. (1983). Time of conscious intention to act in relation to onset of
cerebral activity (readiness-potential) The unconscious initiation of a freely voluntary act. Brain, 106(3), 623-642.
Soon, C. S., Brass, M., Heinze, H. J., &Haynes, J. D. (2008). Unconscious determinants of free decisions in the human
Zielgruppe:
brain. Nature neuroscience, 11(5), 543-545.
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. im Fach Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar innerhalb Wahlmodul 2, Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF ( Syst. Theologie): Schwerpunktbereich Moraltheologie
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Voraussetzung:
32
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden
bekanntgegeben.
Bemerkung:
Interdisziplinäres Seminar
Praktische Theologie
01LE17S-99RK102
„Nun sag, wie hast du's mit der Religion?“ – Zu theologischen und didaktischen Optionen von und mit Literatur
im Religionsunterricht
Johannes Heger
Prof. Dr. Mirjam Schambeck
Termine:
Kommentar:
Di 14:00 - 16:00
von 21.10. bis
KG I/R 1336
11.02.2015
„Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“, lässt Johann Wolfgang von Goethe das ängstliche und fromme Gretchen
den Faust fragen, generiert mit seiner Faustfigur einen (religiösen) Sinnsucher und mit Mephisto einen diabolischambivalenten Konterpart. Gotthold Ephraim Lessing schickt seinen Nathan als Spielball zwischen religiös aufgeladenen
Figuren sowie Fronten und zeigt dabei ein Ideal eines interreligiösen Miteinanders – gipfelnd in der weltbekannten
Ringparabel. Barockdichter stellen vor allem in ihrer Lyrik die Vergänglichkeit der Welt und die Sehnsucht nach Gott heraus.
Paul Celan ringt angesichts von Tod und Schrecken unter anderem in „Tenebrae“ mit der Güte und Zuwendung Gottes. Hape
Kerkeling lässt seine Leser/innen Einblick nehmen in seinen Jakobsweg, der ihn zu sich selbst und damit auch ein wenig
zu Gott führt. J. K. Rowling lässt ihre mittlerweile weltbekannte Figur „Harry Potter“ zur Erlösungsfigur werden gegenüber
dem zwar verbundenen, aber personifizierten Bösen „Lord Voldemort“.
Diese und andere Beispiele, die es im Seminar zu vertiefen gilt, zeigen: Literatur und Religion waren niemals getrennte
Welten, sondern sind tief miteinander verbunden. Einerseits bedient sich Religion gerade im Ringen um die Sagbarkeit des
Unsagbaren vornehmlich sprachlicher Mittel. Andererseits manifestieren sich jenseits von oberflächlichen Motivspielen im
Suchen und Fragen von Autoren/innen sowie Figuren der literarischen Welt tief religiöse Fragen.
Diese Bezogenheit kann auch für religiöse Lehr- und Lernprozesse (im Religionsunterricht) fruchtbar gemacht werden.
Literatur:
Die Frage, wie dies reflektiert geschehen und operationalisiert werden kann und was dies im Sinne religiöser Kompetenz
austrägt, bildet das Zentrum des Seminars. Dabei gilt es sowohl die Religionsdidaktik nach tauglichen Prinzipien und
Inhaltsbereichen zur Beantwortung der Frage zu durchforsten (u.a. Biographisches Lernen; Anamnetisches Lernen;
Korrelieren lernen; Interreligiöses Lernen) als auch in die Welt der Literatur einzutauchen, um ihre teils verborgenen
(theologischen) Potenziale zu heben und dadurch materiale Impulse für religiöse Lehr- und Lernprozesse zu generieren.
- Langenhorst, Georg, Literarische Texte im Religionsunterricht? Chancen und Beispiele, in: Loccumer Pelikan (2013),
2, 57-62.
- Schreijäck, Thomas (Hg.), Spuren zum Geheimnis. Theologie und moderne Literatur im Gespräch, Ostfildern 2000.
- Schambeck, Mirjam, Was bedeutet "religiös kompetent" zu sein?, in: KatBl 136 (2011) 132-140.
Weitere Literatur wird im Seminar bekanntgegeben.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Religionspädagogisches Seminar / Fachdidaktisches Seminar:
Magister Theologiae/ Magisterstudium Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15, Modul 21, Modul 23
B.A. Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch- Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B 1
BA Nebenfach (PO 2012): M 15
B.A. Kath. Theologie NF (Praktische Theologie): Schwerpunktbereich / Ergänzungsbereich Religionspädagogik und
Katechetik
Modularisiertes Lehramt: wählbar innerhalb des Fachdidaktik-Moduls, wählbar als theologisches Hauptseminar, Wahlmodul
2
Diplom, Lehramt (alt) bzw. WPO
33
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Seminar entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt
Bemerkung:
gegeben.
Wir bitten die Studierenden, die sich für diese Veranstaltung eingetragen haben, am ersten Termin zu erscheinen.
Nur durch Ihr Erscheinen können Sie auch Ihre weitere Teilnahme am Seminar gewährleisten.
01LE17S-15CW101
Caritashistorisches Seminar: Entwicklung der Notfallseelsorge (M15/M23)
Kai Herberhold
Termine:
Kommentar:
Sa 10:00 - 17:00 25.10.2014
Einzeltermin KG I/HS 1140
Fr 14:00 - 18:00 21.11.2014
Einzeltermin Breisacher Tor/Raum 207
Sa 10:00 - 17:00 22.11.2014
Einzeltermin KG I/HS 1140
Fr 14:00 - 18:00 16.01.2015
Einzeltermin Breisacher Tor/Raum 207
Sa 10:00 - 17:00 17.01.2015
Einzeltermin KG I/HS 1140
Notfallseelsorger/innen stehen kurzfristig Menschen bei, die mit ihrer Betroffenheit angesichts eines Unglücksfalles oder
des plötzlichen Todes eines nahen Menschen oft allein sind. Notfallseelsorge ist seit einigen Jahren in Deutschland
flächendeckend etabliert. Die Notfallseelsorge steht vor der Aufgabe, ihr pastorales Arbeitsfeld im Dialog mit anderen
Akteuren wie den verschiedenen Einsatzkräften oder der Notfallpsychologie theologisch und interdisziplinär zu stabilisieren.
Im Seminar werden Entwicklungslinien der Notfallseelsorge herausgearbeitet, eine Theologie der Notfallseelsorge
beleuchtet – auch im Gespräch mit interdisziplinären Partnern - und heutige Formen der Notfallseelsorge veranschaulicht.
Literatur:
• Herberhold, Kai (2014) "Ich kenne ihr Leid" (Ex 3,7). Notfallseelsorge in Deutschland, Würburg: Echter (2014).
Zielgruppe:
• Bengel, Jürgen (Hg. 1997) Psychologie in Notfallmedizin und Rettungsdienst, Springer Berlin u.a.Bundesamt für
Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) (Hg. 2006) Entwicklung von Standards und Empfehlungen für
ein Netzwerk zur bundesweiten Strukturierung und Organisation psychosozialer Notfallversorgung (Schriftenreihe
der Schutzkommission beim Bundesminister des Innern Neue Folge Bd. 57), BBK Bonn.
• Lasogga, Frank, Gasch, Bernd (Hg. 2008) Notfallpsychologie. Lehrbuch für die Praxis, Springer Berlin u.a.
• Lueger-Schuster, Brigitte, Krüsmann, Marion, Purtscher, Katharina (Hg. 2006) Psychosoziale Hilfe bei Katastrophen und
komplexen Schadenslagen. Lessons learned, Springer Berlin u.a.
• Müller-Lange, Joachim (Hg. 2006) Handbuch Notfallseelsorge, 2. überarb. Aufl., Stumpf &Kossendey Edewecht u.a.
MA Caritaswissenschaft und Christliche Gesellschaftslehre Modul 1.2
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 /Modul 23
B.A. Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
Diplom und Lehramt (alt)
Bemerkung:
5 ECTS
Hauptseminar
01LE17S-99RK103
"Jesus?! Ja, hab´ ich schon mal gehört" - Christologische Konzepte Jugendlicher im Dialog mit der Christologie
(M15/M23)
Prof. Dr. Mirjam Schambeck
Termine:
Do 08:30 - 10:00
Kommentar:
von 23.10. bis
KG I/R 1336
12.02.2015
Für viele Jugendliche bleiben die Aussagen über Jesus Christus als Gottessohn, als Erlöser, als Tür zum Leben o. ä.
Literatur:
fremd und hohl. Das Seminar möchte wichtige Aspekte der Christologie beleuchten, mittels einer eigenen, im Seminar
durchzuführenden empirischen Studie klären, welche Einstellungen Jugendliche zu ausgewählten Themen der Christologie
haben und fragen, welche Wege es in religiösen Bildungsprozessen gibt, zwischen Christologie und den Lebensdeutungen
der Jugendlichen "Übersetzungsprozesse" anzustoßen.
Die Literatur wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Religionspädagogisches Seminar / Fachdidaktisches Seminar:
Magister Theologiae/ Magisterstudium Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15, Modul 21, Modul 23
B.A. Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch- Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B 1
34
BA Nebenfach (PO 2012): M 15
B.A. Kath. Theologie NF (Praktische Theologie): Schwerpunktbereich / Ergänzungsbereich Religionspädagogik und
Katechetik
Modularisiertes Lehramt: wählbar innerhalb des Fachdidaktik-Moduls, wählbar als theologisches Hauptseminar, Wahlmodul
2
Diplom, Lehramt (alt) bzw. WPO
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt
Bemerkung:
gegeben.
Wir bitten die Studierenden, die sich für diese Veranstaltung eingetragen haben, am ersten Termin zu erscheinen. Nur durch
Ihr Erscheinen können Sie auch Ihre weitere Teilnahme am Seminar gewährleisten.
01LE17K-99CG102
Joseph Kardinal Höffner – Protagonist der Christlichen Gesellschaftslehre
Prof. Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer
Dominik Skala
Termine:
Zielgruppe:
Do 14:00 - 18:00
von 11.12. bis
05.02.2015
Modulveranstaltung
KG I/R 1313
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF (Prakt. Theologie): Schwerpunktbereich Christliche Gesellschaftslehre
Zugleich Diplom und Lehramt (alt).
MA Caritaswissenschaft: Modul 3.2 /4.2
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
01LE17K-15DL102i
Sinn für das Unendliche in populärer Kultur. Interdisziplinäre Ringvorlesung mit Kolloquium (M 15/23)
Dr. Barbara Henze
Dr. Stephan Wahle
Andrea Hauber
Dr. Ulrich Kumher
Termine:
Mo 18:00 - 20:00
Kommentar:
von 20.10. bis
KG I/HS 1098
09.02.2015
Mo 18:00 - 20:00 von 20.10. bis
KG I/R 1305
09.02.2015
Austausch der theologischen Disziplin mit VertreterInnen anderer Disziplinen.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 und Modul 23
B.A. Theolocial Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Darüber hinaus:
35
Sämtliche Interessierte und Studierende aller Fachbereiche
Leistungsnachweis: 1 ECTS = Besuch der Vorlesungsreihe
3 ECTS = Besuch der Vorlesungsreihe plus des Kolloquiums
5 ECTS = Besuch der Vorlesungsrehe, des Kolloquiums und Anfertigen einer Hausarbeit
(In der theologischen Fakultät anrechenbare Leistungen für den praktischen, historischen, biblischen oder systematischen
Bemerkung:
Bereich.)
Die Veranstaltungsreihe bietet eine Auseinandersetzung mit Unendlichkeit als Thema der gegenwärtigen Medien und
kulturellen Wissenschaften und der theologischen Disziplinen.
Wir treten ein in ein Gespräch mit VertreterInnen außertheologischer Disziplinen, um auch über die mit Unendlichkeit
verbundenen innertheologischen Fragehorizonte hinaus eine Diskussion zu eröffnen. Die jeweiligen ExpertInnen werden
hierzu zunächst in ihren Bereich einführen und ausgewählte Quellen vorstellen, in denen Unendlichkeit eine Rolle spielt.
Wie wird Unendlichkeit in den verschiedenen Medien verstanden? Im weiteren Verlauf wird dann ein Dozierender der
Fakultät vorstellen, inwiefern die Theologie hiermit in einen gewinnbringenden und aktuellen Dialog treten kann. Wie und wo
ist Theologie anknüpfungsfähig? Inwiefern kann die Theologie das jeweils vorherrschende Verständnis von Unendlichkeit
bereichern, wo kann und muss sie aber auch aus dem aktuellen Sprach-, Bild-, Ton-, …- Gebrauch von Unendlichkeit
lernen?
Die Gäste von außerhalb und ProfessorInnen der Fakultät werden miteinander diskutieren, außerdem soll es den
BesucherInnen der Veranstaltungsreihe ermöglicht werden, eigene Anmerkungen und Fragen einzubringen.
Termine:
20.10.2014 - About Unendlichkeit (Eröffnung der Reihe)
03.11.2014 - Cloud Atlas (Unendlichkeit im Film)
17.11.2014 - Die unendliche Geschichte (Unendlichkeit in der Literatur)
01.12.2014 - Atemlos (Unendlichkeit in der Musik)
15.12.2014 - Weiter, höher, schneller (Unendlichkeit in der Werbung)
12.01.2015 - Sterben und Tod (Unendlichkeit im Kinderbuch)
26.01.2015 - Apokalyptische Welten (Unendlichkeit in der virtuellen Welt)
09.02.2014 - About Unendlichkeit (Abschluss der Reihe)
An den Montagen zwischen diesen Terminen finden die Kolloquien statt.
01LE17S-15CG101
Vita activa – Vita contemplativa Oder Vom tätigen und betenden Leben (M15/23 + Kolloquium zur
Elementarisierung)
Prof. Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer
Dominik Skala
Dr. Stephan Wahle
Termine:
Kommentar:
Zielgruppe:
Do 14:00 - 18:00
von 23.10. bis
KG I/R 1305
04.12.2014
Die Lehrveranstaltung wird als interdisziplinäres Hauptseminar angeboten und kann für Lehramtsstudierende Gym PO
2001 als Kolloquium zur Elementarisierung angerechnet werden.
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF (Prakt. Theologie): Schwerpunktbereich/ Ergänzungsbereich Christliche Gesellschaftslehre
Lehramt (alt): Kolloquium zur Elementarisierung
36
Diplom
MA Caritaswissenschaft: Modul 3.2 /4.2
Vertiefungsveranstaltungen (ehemals Wahlpflichtbereich C)
Biblische und Historische Theologie
01LE17T-99AT103
AT-Lektüre : Ausgewählte Psalmen
Norbert Kilwing
Termine:
Mo 14:00 - 15:00
Kommentar:
Diese Lektüre dient der Begleitung und Vertiefung der alttestamentlichen Hauptvorlesung.
Literatur:
Biblia Hebraica Stuttgartensia (BHS)
Zielgruppe:
Breisacher Tor/Raum 102
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Modul 16
Modularisiertes Lehramt: Wählbar innerhalb Wahlmodul 2
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Leistungsnachweis:
01LE17S-15KG101
Voraussetzung für die Teilnahme ist das Hebraicum oder gleichwertige Hebräischkenntnisse.
Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Der Begriff "Religion" und die Religionen: ein geistesgeschichtlicher Ansatz zur Bestimmung von Religion (M 15
Teil C)
Eckehart Schmidt
Termine:
Di 14:00 - 16:00
Kommentar:
von 21.10. bis
Breisacher Tor/Raum 204
02.12.2014
Seit den Anfängen der universitären Disziplin Religionsgeschichte/Religionswissenschaft im 19. Jh. besteht eine große
Literatur:
Diskussion um die Frage, wie Religion zu definieren sei. Es existiert eine Vielfalt von Ansätzen, von denen aber keiner
eine allgemeine Akzeptanz erfahren hat. In der neueren Forschung kam man darum zu dem Konsens, Arbeitsdefinitionen
von Religion zu bilden, die auf bestimmte Bereiche der Religionswissenschaft begrenzt sind. Einer dieser Bereiche ist die
Geistesgeschichte, die insbesondere für die Erfassung der Grundzüge von Religionen in ihrem historischen Wandel nützlich
ist. In diesem Seminar soll der geistesgeschichtliche Ansatz von B. Uhde kritisch reflektiert und exemplarisch auf einige
Quellentexte der Weltreligionen angewandt werden.
Literatur wird zu Beginn der Veranstaltung bekanntgegeben.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15, Wahlpflichtbereich C
B.A. Katholische Theologie NF (Bibl. und Hist. Theologie): Schwerpunktbereich Mittlere und Neuere Kirchengeschichte
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden zu Beginn
Bemerkung:
des Semesters bekannt gegeben.
Bitte beachten Sie: diese einstündige (!) Veranstaltung findet zweistündig geblockt vom 21.10.2014 - 02.12.2014 statt.
ECTS für Teilnahme und Mitarbeit: 1.
01LE17S-15KG102
Lateinische Lektüre "Martin Luther, De servo arbitrio" (M 15/M 23)
Prof. Dr. Karl-Heinz Braun
37
n. V.
Termine:
-
Kommentar:
Wir lesen Ausschnitte der in kritischer Edition vorliegenden Schrift Martin Luthers, De servo arbitrio (1525), Vom unfreien
Literatur:
-
Willensvermögen [WA 18,600/StA 3, 177]. Sie liegt zweisprachig vor: Martin Luther, Lateinisch-deutsche Studienausgabe,
hg. von Wilfried Härle, Johannes Schilling und Günther Wartenberg unter Mitarbeit von Michael Beyer, Bd. 1, Der Mensch
vor Gott (Leipzig 2006) 219-661.
Erasmus von Rotterdam, De libero arbitrio diatribe sive collatio. Gespräch oder Unterredung über den freien Willen (Basel
1524)(= Erasmus v. Rotterdam, Ausgewählte Schriften, lateinisch und deutsch, hg. v. Werner Welzig)(Darmstadt 1969);
Peter Heinrich, Mensch und freier Wille bei Luther und Erasmus. Ein Brennpunkt reformatorischer Auseinandersetzung
unter besonderer Berücksichtigung der Anthropologie (Nordhausen 2003);
Roberto Torzini, I labirinti del libero arbitrio. La discussione tra Erasmo e Lutero (Firenze 2000).
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. im Fach Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar innerhalb Wahlmodul 2
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden zu Beginn der
Veranstaltung bekannt gegeben.
Bemerkung:
1. Besprechungstermin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Systematische Theologie
01LE17Ü-15DL101
Liturgische Quellen und Bücher: Historische Entwicklung - praktischer Umgang (M15/23 Teil C)
Dr. Stephan Wahle
Termine:
Di 14:00 - 16:00
Kommentar:
Jede Sonntagsmesse setzt sich aus Lesungen, Gesängen, Gebeten und Riten zusammen, die zum größten Teil eine lange
Geschichte aufweisen. Doch wer erfahren will, woher eine bestimmte Oration stammt oder wo ein bestimmter Ritus seinen
ursprünglichen Ort hat, ist auf die Recherche in den liturgischen Büchern der Spätantike, des Mittelalters und der Neuzeit
angewiesen.
21.10.2014
Einzeltermin KG I/R 1313
Die Lehrveranstaltung möchte in den wissenschaftlichen Umgang mit liturgischen Büchern einführen und Hilfsmittel
Zielgruppe:
vorstellen, die die Arbeit mit historischen Quellen trotz geringer Kenntnisse der lateinischen Sprache ermöglichen.
Modulveranstaltung
Magister Theologiae: Wählbar innerhalb Modul 15 und Modul 23, jeweils Wahlpflichtbereich C
Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15, Wahlpflichtbereich C
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
01LE17V-99DL101
Musik und Theologie
Dr. Meinrad Walter
Termine:
Mi 18:00 - 20:00
ab 22.10.2014
n. V.
38
Kommentar:
Ihr Verhältnis reicht vom geschwisterlichen Miteinander (Luther) über die respektvolle Distanz oder Dienstfunktion (Musik im
Literatur:
Gottesdienst) bis zu interessanten konfessionellen Varianten: Was an Bachs Musik ist protestantisch und was bei Bruckner
ist katholisch? Hassliebe zu Kirchlichem (Brahms) kann ebenso eine Rolle spielen wie das Konzept „Musik ersetzt die
Religion (E. M. Cioran). Die Vorlesung versucht ein Überblick, bei der Bibel beginnend und endend bei neuen Entwürfen bzw.
Werken (Leonard Bernsteins nachchristlich-humanistische „Messe“, Dieter Schnebels Konzept einer „Geistlichen Musik“).
Die in diesem interdisziplinären Spielfeld – Kirchenmusik, geistliche Musik, religiöse Musik, aber was ist das eigentlich
jeweils? – virulenten musikwissenschaftlichen, hermeneutischen, theologischen und konfessionellen Fragen sollen an
Beispielen diskutiert werden, auch im Blick auf mögliche Examensarbeiten zu einzelnen Komponisten und Werken.
Rainer Kampling und Andreas Hölscher (Hg): Musik in der religiösen Erfahrung. Historisch-theologische Zugänge. Verlag
Zielgruppe:
Peter Lang, Frankfurt a. M. 2014.
Kirchenmusiker und alle Interessierten
Bemerkung:
Die Vorlesung stellt ein Zusatzangebot dar und ersetzt keine theologische Vorlesung.
Praktische Theologie
01LE17S-15CW102
„Oh mein Gott, dieser Himmel, wie komm ich da bloß rein?“ (Marteria) – Caritas im Horizont des Eschaton
(M15/23 Teil C)
Stephan Koch
Petra Zeil
Termine:
Kommentar:
Mo 14:00 - 16:00 27.10.2014
Einzeltermin
n. V.
Mo 14:00 - 16:00 10.11.2014
Einzeltermin
n. V.
Mo 14:00 - 16:00 24.11.2014
Einzeltermin
n. V.
Der Rapper „Marteria“ ergründet in seinem Song „OMG“ verschiedene Wege „in den Himmel“, unter anderem die Sorge
für Notleidende.
Ausgehend von „OMG“ wollen wir die eschatologische Dimension tätiger Nächstenliebe untersuchen: Welche Konzepte
gibt es biblisch und in der Kirchengeschichte? Wie kann die christliche Jenseitsvorstellung den Einsatz gegen das Leid
motivieren? Wie kann eine zur Verströstung verkommene Jenseitshoffnung die Caritas auch hemmen?
In drei Sitzungen wollen wir den schmalen Grad zwischen hoffnungsvoll-gelassener Tätigkeit, apokalyptischem Aktionismus
Zielgruppe:
und jenseitig motiviertem Fatalismus ausloten.
Studierende in den modularisierten Studiengängen Theologie (Magister / BA Katholische Theologie u.ä.).
Alle Interessierten, besonders MA Caritaswissenschaft und Christliche Gesellschaftslehre.
Leistungsnachweis: Studienleistung: Kurzreferat und Essay.
01LE17S-89CW105
Blockseminar "Palliative Care"
Prof. Dr. Gerhild Becker
Carola Xander
Termine:
Kommentar:
Nach der aktuellen Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Palliative Care verstanden als "..an approach
Zielgruppe:
that improves the quality of liefe of patients and their families facing the problem associated with life-threatening illness
through the prevention and relief of suffering by means of early identification and impeccable assessment and treatment
of pain and other problems, physical, psychosocial and spiritual" (WHO 2002). Palliative Care ist ein umfassendes
Behandlungskonzept, das sowohl eine effektive Schmerztherapie und Symptomkontrolle als auch die Integration der
psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse der Patienten, der Angehörigen und des Behandlungsteams sowohl
während der Erkrankung als auch im Sterbeprozess und in der Zeit danach umfasst.
Angesichts der sich verändernden Bevölkerungsstruktur in den westlichen Industienationen hin zu einer deutlichen
Überalterung der Bevölkerung wird das Thema des Umgangs mit unheilbar erkrankten Menschen und geriatrischen
Patienten im end-stage Organversagen immer mehr in den Fokus der Medizin, aber auch der Theologie, der
Psychologie und der Sozialwissenschaften rücken. Palliative Care umfasst einen multiprofessionellen Behandlungsansatz.
Im Blockseminar "Palliative Care" soll zum einen die Geschichte der Hospizbewegung dargestellt und dabei auch
auf die religiösen Wurzeln des Hospizgedankens eingegangen werden. Zum anderen soll den Seminarteilnehmern
praxisorientiertes Basiswissen im Bereich Schmerztherapie und Symptomkontrolle, ein Überblick über die aktuellen
Theorien der Trauerforschung sowie eine Einführung in die Grundlagen der Trauerbegleitung vermittelt werden
(knowledge). Darüber hinaus werden in interaktiven Lerneinheiten Fertigkeiten im Bereich der Kommunikation mit Patienten
und Angehörigen trainiert (skills) sowie ehtische Fragestellungen und eigene Überzeugungen (attitudes) reflektiert.
Das Seminar wird ergänzt durch Exkursionen zur Palliativstation des Universitätsklinikums Freiburg sowie zu einem
stationären Hospiz. Das Blockseminar "Palliative Care" soll dem Gedanken von Multiprofessionalität und Interdisziplinarität
Rechnung tragen. Hörer unterschiedlicher Fakultäten sind eingeladen, ein interessantes Fachgebiet aus unterschiedlichen
Perspektiven zu betrachten und kennen zu lernen.
Masterstudiengang Caritaswissenschaft SPO 2011: Modul 7.3 Handlungsfelder Sozialer Arbeit.
39
Offen für andere Studiengänge der Theologischen Fakultät.
Kein theologisches Hauptseminar!
Magister Theologiae: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar Modul 23. Wahlpflichtbereich C
Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15, Vertiefungsveranstaltungen
Modularisiertes Lehramt: Wählbar innerhalb Wahlmodul 2
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Leistungsnachweis: MA Caritaswissenschaft: Modul 9.1
Magister Theologiae: Wählbar innerhalb Modul 15 und Modul 23, Wahlpflichtbereich C
Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15, Vertiefungsveranstaltungen
Diplom und Lehramt (alt).
Kein theologisches Hauptseminar.
01LE17S-89CW106
Diakonische Gesprächsführung
Prof. Dr. Klaus Baumann
Daniela Blank
Kilian Stark
Termine:
Kommentar:
Fr 14:00 - 15:45 24.10.2014
Fr 09:00 - 13:30 21.11.2014
Fr 09:00 - 13:30 21.11.2014
Fr 09:00 - 13:30 21.11.2014
Fr 14:00 - 17:30 05.12.2014
Fr 14:00 - 17:30 05.12.2014
Fr 14:00 - 17:30 05.12.2014
Fr 14:00 - 17:30 19.12.2014
Fr 14:00 - 17:30 19.12.2014
Fr 14:00 - 17:30 19.12.2014
Fr 14:00 - 17:30 09.01.2015
Fr 14:00 - 17:30 09.01.2015
Fr 14:00 - 17:30 09.01.2015
Fr 14:00 - 17:30 30.01.2015
Fr 14:00 - 17:30 30.01.2015
Fr 14:00 - 17:30 30.01.2015
Aufbauend auf die "Bascics der
Einzeltermin KG I/R 1313
Einzeltermin KG I/R 1313
Einzeltermin KG I/R 1334
Einzeltermin KG I/R 1336
Einzeltermin KG I/R 1313
Einzeltermin KG I/R 1309
Einzeltermin KG I/R 1334
Einzeltermin KG I/R 1313
Einzeltermin KG I/R 1309
Einzeltermin KG I/R 1334
Einzeltermin KG I/R 1313
Einzeltermin KG I/R 1309
Einzeltermin KG I/R 1334
Einzeltermin KG I/R 1313
Einzeltermin KG I/R 1309
Einzeltermin KG I/R 1334
Kommunikation" mit dem Grundkurs Selbst- und Fremdwahrnehmung und
Zielgruppe:
Präsentieren geht es in diesem Kurs darum, die eigenen kommunikativen Kompetenzen in Bezug auf "diakonische"
Gesprächssituationen, wie sie sich in pastoralen oder caritativen Arbeitsfeldern ergeben können, zu erweitern.
• MA Caritaswissenschaft und Christliche Gesellschaftslehre Modul 6.3
Voraussetzung:
• Magister Theologiae: Wählbar innerhalb Modul 15, Modul 23, Wahlpflichtbereich C
• Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15, Vertiefungsveranstaltungen
• Diplom und Lehramt (alt)
Erfolgreiche Teilnahme an Basics der Kommunikation mit Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie Präsentieren (M0 bzw.
Bemerkung:
M6.1).
Kein Hauptseminar!
01LE17Ü-15DL101
Liturgische Quellen und Bücher: Historische Entwicklung - praktischer Umgang (M15/23 Teil C)
Dr. Stephan Wahle
Termine:
Di 14:00 - 16:00
Kommentar:
Jede Sonntagsmesse setzt sich aus Lesungen, Gesängen, Gebeten und Riten zusammen, die zum größten Teil eine lange
Geschichte aufweisen. Doch wer erfahren will, woher eine bestimmte Oration stammt oder wo ein bestimmter Ritus seinen
ursprünglichen Ort hat, ist auf die Recherche in den liturgischen Büchern der Spätantike, des Mittelalters und der Neuzeit
angewiesen.
21.10.2014
Einzeltermin KG I/R 1313
Die Lehrveranstaltung möchte in den wissenschaftlichen Umgang mit liturgischen Büchern einführen und Hilfsmittel
Zielgruppe:
vorstellen, die die Arbeit mit historischen Quellen trotz geringer Kenntnisse der lateinischen Sprache ermöglichen.
Modulveranstaltung
Magister Theologiae: Wählbar innerhalb Modul 15 und Modul 23, jeweils Wahlpflichtbereich C
40
Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15, Wahlpflichtbereich C
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
01LE17S-89CW104
Management in caritativen Einrichtungen
Niko Roth
Termine:
Do 10:00 - 12:00
Kommentar:
Das Seminar thematisiert die unternehmerische Tätigkeit der Caritas und ihrer Einrichtungen. Dazu werden zunächst
Zielgruppe:
der Aufbau des Deutschen Caritasverbandes, Trägerstrukturen, Einrichtungsstrukturen wie auch Kooperation mit
anderen Rechtsträgern behandelt. Ferner werden die ökonomischen Fragestellungen für Caritas-Unternehmen im
Hinblick auf Finanzierungsgrundlagen, Kontroll- und Prüfungsergebnisse, Zielplanung, Berichtswesen, Betriebs-/
Unternehmensvergleich (Benchmarking) beleuchtet. In all diesen Bereichen geht es auch um Überlegungen zur Qualität
in Caritas-Unternehmen und des Anforderungsprofils an Leitungskräfte. Das breite Themenspektrum wird aus der Sicht
des ehemaligen Finanz- und Personalvorstands des Deutschen Caritasverbandes mit aktuellen Verbandsfragen zu
sozialtätigen Unternehmen ergänzt.
Studierende des MA Caritaswissenschaft haben Vorrang
Breisacher Tor/Raum 204
M.A. Caritaswissenschaft und Christliche Gesellschaftslehre: Modul 9.1
Kein theologisches Hauptseminar!
Magister Theologiae: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar Modul 23. Wahlpflichtbereich C
Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15, Vertiefungsveranstaltungen
Modularisiertes Lehramt: Wählbar innerhalb Wahlmodul 2
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Leistungsnachweis: Referat als Prüfungsleistung
Bemerkung:
3 ECTS
01LE17S-89CW103
Methoden Sozialer Arbeit
Dieter Fuchs
Termine:
Di 15:00 - 16:00
Kommentar:
Kein Hauptseminar!
Zielgruppe:
MA Caritaswissenschaft und Christliche Gesellschaftslehre: Modul 7.1
Bemerkung:
1 ECTS
01LE17S-89CW102
Quantitative Empirische Forschungsmethoden der Human- und Sozialwissenschaften für die
Caritaswissenschaft
KG I/R 1334
Prof. Dr. Klaus Baumann
Philipp Kerksieck
Termine:
Fr 09:00 - 12:00
Fr 09:00 - 12:00
24.10.2014
31.10.2014
Einzeltermin
Einzeltermin
n. V.
n. V.
41
Kommentar:
Fr 09:00 - 12:00 14.11.2014
Einzeltermin
n. V.
Fr 09:00 - 12:00 12.12.2014
Einzeltermin
n. V.
Fr 09:00 - 12:00 23.01.2015
Einzeltermin
n. V.
Fr 09:00 - 12:00 06.02.2015
Einzeltermin
n. V.
Die Studierenden erwerben in diesem Seminar die Kompetenzen, im Bereich der Caritaswissenschaft quantitativ empirisch
Zielgruppe:
zu forschen: Den Ablauf von der Fragestellung zur Untersuchung, das Erheben und Beschreiben von Daten, die Nutzung
computergestützter statistischer Datenerfassung und -bearbeitung sowie das fachgerechte Berichten über empirische
Untersuchungen und kritische Rezipieren empiriegestützter Forschungsergebnisse. Wegen der Einübung in die Nutzung
von Software für die statistische Datenverarbeitung werden auch Blocksitzungen im Computerpool durchgeführt.
Modulveranstaltung
Magister Theologiae: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar Modul 23. Wahlpflichtbereich C
Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15, Vertiefungsveranstaltungen
Modularisiertes Lehramt: Wählbar innerhalb Wahlmodul 2
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Kein theologisches Hauptseminar
M.A. Caritaswissenschaft und Christliche Gesellschaftslehre: Modul 10.1
Leistungsnachweis: Fallstudie/Hausarbeit - als Studienleistung
M.A. Caritaswissenschaft:zusätzlich Klausur über M 10.1 und 10.2 als Prüfungsleistung im SS 2014
Bemerkung:
5 ECTS
Für MA Caritaswissenschaft und Christliche Gesellschaftslehre: Die Modulprüfung (Klausur) über M10.1 und 10.2 findet
am Ende des Sommersemesters 2014 statt.
Modul 16 - Vertiefung im Bereich der Exegese und biblischen Theologie
01LE17T-99AT103
AT-Lektüre : Ausgewählte Psalmen
Norbert Kilwing
Termine:
Mo 14:00 - 15:00
Kommentar:
Diese Lektüre dient der Begleitung und Vertiefung der alttestamentlichen Hauptvorlesung.
Literatur:
Biblia Hebraica Stuttgartensia (BHS)
Zielgruppe:
Breisacher Tor/Raum 102
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Modul 16
Modularisiertes Lehramt: Wählbar innerhalb Wahlmodul 2
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Leistungsnachweis:
01LE17V-16NT101
Voraussetzung für die Teilnahme ist das Hebraicum oder gleichwertige Hebräischkenntnisse.
Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Passionserzählungen der Evangelien (M16)
PD Dr. Stephan Witetschek
Termine:
Do 08:00 - 10:00
KG I/HS 1098
42
Kommentar:
Literatur:
Die vier neutestamentlichen Evangelien entwickeln in ihrem Verlauf durchaus unterschiedliche Erzählfäden, doch jeweils
am Schluss treffen sie sich wieder in der Erzählung von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu. In dieser Vorlesung werden
die jeweiligen Episoden in den vier Evangelien synoptisch gegenübergestellt, um ihre spezifischen Akzentsetzungen und
ihre Verhältnis zueinander zu beleuchten. Auch der historischen Rückfrage wird gebührend Raum gegeben.
BROWN, R.E.: The Death of the Messiah. From Gethsemane to the Grave. A Commentary on the Passion Narratives of
the Four Gospels. New York u.a. 1994.
GIELEN, M.: Die Passionserzählung in den vier Evangelien. Literarische Gestaltung – Theologische Schwerpunkte.
Stuttgart 2008.
Weitere Literatur wird im Verlauf der Veranstaltung bekannt gegeben.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Modul 16
Modularisiertes Lehramt: Wählbar innerhalb Wahlmodul 2
B.A. Katholische Theologie (Bibl. und Hist. Theologie) NF: Schwerpunktbereich Neutestamentliche Literatur
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
01LE17V-16AT101
Psalmen (hebr. Texte) (M 16)
Prof. Dr. Ulrich Dahmen
Termine:
Mi 08:00 - 10:00
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
KG I/HS 1023
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Modul 16
B.A. Kath. Theologie NF (Bibl. und Hist. Theologie): Schwerpunktbereich Alttestamentliche Literatur
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Modul 18 - Vertiefung Dogmatik
01LE17K-18DL101
Eschatologie und Begräbnisfeier (M18)
Andrea Hauber
Termine:
Do 11:00 - 12:00
ab 23.10.2014
KG I/R 1305
Kommentar:
In dem Kolloquium zur Vorlesung Eschatologie (M18) sollen zunächst einzelne Fragen vertieft betrachtet und diskutiert
werden. Darüber hinaus werden Einzelthemen des Bereiches der Eschatologie angeschnitten: Was meint der Begriff
der „Stationenliturgie“ im Hinblick auf das Begräbnis? Welche Feierformen kann es geben? Was verbirgt sich hinter der
oft zitierten Nummer aus DH 1000? Wie ist Gottes Kommen in die Geschichte zu verstehen? Was besingt man im „in
paradisum“ und warum singt man das „dies irae“ nicht? Und ist der Ablass nicht schon lange überholt? Interessen und
Fragen der Studierenden sollen im Mittelpunkt stehen – so wird am Anfang des Semesters der Verlaufsplan gemeinsam
festgelegt.
Bemerkung:
Vertiefend zur gleichnamigen Vorlesung
01LE17V-18DL101
Eschatologie und Begräbnisfeier (M18)
Prof. Dr. Helmut Hoping
43
Termine:
Fr 08:00 - 10:00
Kommentar:
Eschatologie (von griechisch: ta eschata) bedeutet "Lehre von den letzten Dingen". Die Eschatologie, die im Aufbau der
Literatur:
Dogmatik zumeist den letzten Traktat bildet, erörtert die in der Auferweckung Jesu begründete Hoffnung des Glaubens
auf Vollendung des Menschen und der ganzen Schöpfung. Ausgehend von einer kurzen philosophischen Besinnung
auf das Todesgeschick wird zunächst die christliche Begräbnisliturgie und die ihr eingeschriebene Anthropologie und
Hoffnungstheologie erschlossen. Daran schließt sich eine Hermeneutik des christlichen Jenseitsglaubens an. Behandelt
werden die Ursprünge des christlichen Jenseitsglaubens in der Religionsgeschichte Israels, im Frühjudentum und in
der Antike, ihre geschichtliche Entfaltung und ihre neuzeitliche Säkularisierung. Schließlich werden zentrale Fragen der
heutigen Eschatologie erörtert: Auferstehung und Reinkarnation, Leib und Seele/Mind and Brain, individueller Tod und Ende
der Zeit, die Vollendung der Schöpfung, Eschatologie des doppelten Ausgangs oder Apokatastasis und schließlich: zur
"Topologie" des Jenseits (Fegefeuer, Himmel, Hölle).
• Jürgen Moltmann, Im Ende - der Anfang. Eine kleine Hoffnungslehre, Gütersloh 2203
Zielgruppe:
• Medard Kehl, Dein Reich komme. Eschatologie als Rechenschaft über unsere Hoffnung, Würzburg 2003
• Joseph Ratzinger, Eschatologie - Tod und ewiges Leben. Neuausgabe, Regensburg 2007
• Johanna Rahner, Einführung in die chrstliche Eschatologie, Freiburg-Basel-Wien 2010
• Joachim Valentin, Eschatologie, Paderborn 2013.
Modulveranstaltung
ab 24.10.2014
KG I/HS 1098
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Modul 18
Modularisiertes Lehramt: Wählbar innerhalb Wahlmodul 2
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Bemerkung:
Zu dieser Veranstaltung gibt es ein begleitendes Kolloquium.
01LE17V-18DG101
Mariologie (M18)
Prof. Dr. Peter Walter
Termine:
Di 10:00 - 12:00
Kommentar:
Die Mariologie gehört an vielen katholisch-theologischen Fakultäten nicht oder nicht mehr zum festen Bestand des
Literatur:
Fächerkanons. Zu Unrecht, wie gerade das verstärkte Interesse von seiten der Feministischen Theologie und der
Befreiungstheologie, aber auch der Frömmigkeitsgeschichte zeigt. Zudem bündeln sich in diesem Traktat eine Fülle
von Fragestellungen sowohl inhaltlicher (Mariologie im Schnittpunkt von Christologie, Ekklesiologie, Theologischer
Anthropologie und Eschatologie) wie methodischer Art (Zusammenhang von Schrift, Tradition und Lehramt hinsichtlich der
Begründung der marianischen Dogmen). In einer methodisch reflektierten Mariologie läßt sich exemplarisch zeigen, was
Theologie als verantwortete Glaubensrede vermag und wo sich ihre Grenzen befinden.
2
W. Beinert-H. Petri (Hg.), Handbuch der Marienkunde, Bd. 1, Regensburg 1996, bes. Kapitel I-III, VI-VII.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Peterhof/HS 4
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Modul 18
Modularisiertes Lehramt: Wählbar innerhalb Wahlmodul 2
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Modul 19 - Vertiefung Fundamentaltheologie/ Philosophie
01LE17V-19FU101
Hans Blumenberg's "Beschreibung des Menschen" Dekonstruktionsarbeit aus Sorge (M 19)
Prof. Dr. Magnus Striet
Termine:
Di 16:00 - 18:00
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Alte Uni/HS 1
44
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Modul 19
Modularisiertes Lehramt: Wählbar innerhalb Wahlmodul 2
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Wege der menschlichen Erkenntnis
Silvia Negri
Termine:
Mi 14:00 - 16:00
Kommentar:
Auf welchen Wegen und durch welche Prozesse kann der Mensch Wissen erwerben? In welchen Fakultäten wird
Literatur:
Wissen erarbeitet? Was kann der Mensch überhaupt erkennen? Dergleichen noetische und erkenntnistheoretische Fragen
beschäftigten jene mittelalterlichen Autoren, die sich mit den Potentialitäten und Grenzen des menschlichen Geistes im
Rahmen von genuin philosophischen und theologisch konnotierten Debatten auseinandersetzten. Im Seminar werden wir
uns insbesondere auf die Zeitspanne vom 13. bis zum 15. Jahrhundert – etwa von Thomas von Aquin bis zu Cusanus
– konzentrieren um verschiedene Positionen und Argumente zu untersuchen. Dabei werden wir uns auch rückblickend
den antiken und spätantiken Quellen widmen; Aristoteles und Augustinus seien hier exemplarisch genannt. Fachbegriffe
wie „möglicher“ und „aktiver Intellekt“, „Species“, „Intentionalität“, „intuitive“ und „abstraktive“ Erkenntnis, „Erleuchtung“,
„natürliches“ und „übernatürliches“ Wissen, welche bis in die Moderne den philosophischen Wortschatz geprägt haben,
werden analysiert. Unterschiedliche Kognition- und Erkenntnismodelle werden somit anhand der Lektüre von primären
Texten und mithilfe von ausgewählter Sekundärliteratur verglichen.
Primärliteratur:
Breisacher Tor/Raum 204
Ein Reader mit Primärquellen wird von der Dozierenden zur Verfügung gestellt.
Sekundärliteratur:
• Pasnau R., Theories of cognition in the later Middle Ages, Cambridge 1997.
Bemerkung:
• Perler D., Theorien der Intentionalität im Mittelalter, Frankfurt a.M. 20042.
• Spruit L., Species intelligibilis. From perception to knowledge, vol. 1, Classical Roots and Medieval Discussions, Leiden/
New York/Köln 1994.
Die Anforderungen für den Erwerb von Scheinen und Studienleistungen sind: Regelmäßige Teilnahme am Seminar,
regelmäßige Vorbereitung und Kommentierung von Textabschnitten, ein Referat und eine Hausarbeit. Der Umfang der
Hausarbeit beträgt 15-20 Seiten (Master 20-25 Seiten).
Modul 20 - Vertiefungsmodul Ethik
01LE17V-20CG101
Fragen sozialer Gerechtigkeit und ihre Konkretisierung in Wirtschaft und Politik (Teilmodul von
Vertiefungsmodul Ethik) (M20)
Prof. Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer
Termine:
Zielgruppe:
Mi 14:00 - 16:00
von 22.10. bis
11.02.2015
Do 12:00 - 13:00 von 23.10. bis
12.02.2015
Modulveranstaltung
KG I/HS 1221
KG I/HS 1015
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Modul 20
Modularisiertes Lehramt: Wählbar innerhalb Wahlmodul 2
B.A. Katholische Theologie (Prakt. Theologie)NF: Schwerpunktbereich Christliche Gesellschaftslehre
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
MA Caritaswissenschaft: Modul 3.1
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Leistungsnachweis für EPG Studierende:
Teilnahme an der Vorlesung, der Besuch des Tutoriums sowie eine einstündige Klausur über den Vorlesungsstoff am
Semesterende sind Pflichtbestandteil dieser Veranstaltung.
45
01LE17V-09MT101
Grundlegung der Ethik (M 20)
Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff
Termine:
Kommentar:
Mo 10:00 - 12:00
Di 08:00 - 10:00
Di 14:00 - 15:00
Grundlegung der Ethik (M 20)
KG I/HS 1199
KG I/HS 1015
Alte Uni/HS 2
Die Gebote der Moral gleichen für viele Menschen den Vorschriften einer fremden Instanz, die ihnen von außen
sagt, was sie tun sollen. Sie versuchen sich gegen ein solches heteronomes Normverständnis dadurch zu schützen,
dass sie die Verbindlichkeit ethischer Urteile auf den Status von so oder so zu beantwortenden Geschmacksurteilen
reduzieren. Ethische Fragen werden aus einem intuitiven Gefühl heraus beantwortet oder als subjektive Stellungnahmen
betrachtet, die nur für den Einzelnen gelten. Sowohl die heteronome Verfremdung als auch die subjektivistische
Reduktion entsprechen jedoch einem Missverständnis des Ethischen. Anknüpfend an die aristotelisch-thomanische
Tradition möchte die Vorlesung aufzeigen, dass eine christliche Ethik von der Grundfrage des Menschen nach dem
umfassenden Gelingen seines Lebens aus entworfen werden muss. Die Vorlesung erörtert die Grundbegriffe der ethischen
Reflexion Freiheit, Glück, Tugend und Norm und fragt nach dem systematischen Zusammenhang, der zwischen ihnen
herrscht. In der Auseinandersetzung mit dem ethischen Relativismus soll die prinzipielle Wahrheitsfähigkeit moralischer
Urteile aufgezeigt werden, wobei es auch um aktuelle Fragen wie die universale Geltung der Menschenrechte oder die
Bewertung der unterschiedlichen ethischen Traditionen der Weltreligionen geht. Im Anschluss daran werden die drei
wichtigsten Normbegründungsverfahren vorgestellt, die in der gegenwärtigen Ethik z. T. sehr kontrovers diskutiert sind:
das deontologische, das teleologische und das hermeneutisch-auslegende Modell. In der Auseinandersetzung mit den
wichtigsten philosophischen und psychologischen Gewissenskonzeptionen der Gegenwart sollen schließlich Grundlinien
eines moraltheologischen Gewissensverständnisses vorgestellt werden, das sich der unhintergehbaren Freiheit des
Einzelnen und dem Anspruch der sittlichen Wahrheit zugleich verpflichtet weiß. Dabei kommt auch die Schulderfahrung
des Menschen und die Wirklichkeit der Sünde in den Blick, bevor die eigentliche Stärke der christlichen Ethik entfaltet wird:
die Zusage der Vergebung.
Literatur:
Eberhard Schockenhoff, Grundlegung der Ethik. Ein theologischer Entwurf, Freiburg i.Br. 2007.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Modul 20
Modularisiertes Lehramt: Wählbar innerhalb Wahlmodul 2
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
MA Caritaswissenschaft: Modul 5.1
Voraussetzung:
Leistungsnachweis:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Prüfungsanforderungen im Studiengang Magister theologiae: schriftliche Klausur (120 min) und mündliche Prüfung (20
min).
Prüfungsanforderung für einen EPG I-Schein: schriftliche Klausur (120 min) und Besuch des Tutorats (zusammen 6 ECTS-
Bemerkung:
Punkte).
Das Tutorat findet je nach Anzahl der Teilnehmer entweder in der Bibliothek der Moraltheologie (R 1309 im KG I) oder im
HS 2 der Alten Uni statt.
Modul 21 - Vertiefung im Bereich Theologische Vermittlung und Bildung
01LE17V-21PT102
Alten-/Krankenpastoral (M21)
Prof. Dr. Bernhard Spielberg
Termine:
Zielgruppe:
Do 10:00 - 11:00
KG I/HS 1228
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Modul 21
Modularisiertes Lehramt: Wählbar innerhalb Wahlmodul 2
46
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
01LE17V-21PT101
Ehepastoral (M21)
Prof. Dr. Bernhard Spielberg
Termine:
Mo 08:00 - 10:00
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
KG I/HS 1016
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Modul 21
Modularisiertes Lehramt: Wählbar innerhalb Wahlmodul 2
B.A. Katholische Theologie (Prakt. Theologie) NF: Schwerpunktbereich Pastoraltheologie
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Modul 22 - Vertiefung im Bereich Kirchliche Ordnung und liturgische Praxis
01LE17Ü-22PT101
Homiletische Übungen I (M22)
Christof Scherer
Termine:
Kommentar:
ab 09.01.2015
n. V.
von bis
n. V.
10.01.2015
An die Christinnen und Christen als „Hörer des Wortes“ ergeht der Auftrag, die Botschaft Jesu Christi in die Welt zu tragen.
Fr 14:00 Sa - 18:00
Dieser umfassende und sich im gottesdienstlichen Kontext noch einmal verdichtende Dienst der Verkündigung fordert
das Engagement der ganzen Persönlichkeit. Die Homiletischen Übungen verstehen sich in diesem Zusammenhang als
praxisorientierte Fortsetzung der theologischen Grundlagen von Modul 11.
Zielgruppe:
Der Einstieg in die Homiletischen Übungen ist jeweils ausschließlich im Wintersemester möglich. Im WS 2014/15 dient
ein Blockseminar der Annährung an Modelle der Predigterstellung und des Predigtvortrages, im SS 2015 stehen für die
Studierenden die Ausarbeitung und das Halten einer Probepredigt in Kleingruppen an.
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Modul 22
Modularisiertes Lehramt: Wählbar innerhalb Wahlmodul 2
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Bemerkung:
Findet im Collegium Borromäum, Schoferstr. 1 statt.
01LE17V-22KR101
Kanonisches Eherecht (M22)
Caroline Isabella Sachs
Dipl.-Theol. Benjamin Vogel
Prof. Dr. Georg Bier
47
Termine:
Kommentar:
Literatur:
Zielgruppe:
Blockveranstaltung
n. V.
ohne
Wochenende
Das kanonische Eherecht ist die vielleicht am stärksten beachtete kirchenrechtliche Disziplin. Es regelt eine Materie, die
-
14:00 - 18:00
von 31.10. bis
06.02.2015
viele betrifft. Es ordnet die Ehevorbereitung, legt Ehehindernisse fest, und bestimmt, was die Brautleute einander bei der
Trauung versprechen müssen. Katholiken müssen diese Vorgaben kennen und danach handeln.
Große Bedeutung bekommt das Eherecht, wenn Ehen scheitern. Eine kirchliche Wiederheirat ist kirchenrechtlich nicht
möglich, eine neue Zivilehe hat Konsequenzen: Nach päpstlicher Lehre schließt sie vom Kommunionempfang aus, nach
kirchlichem Dienst- und Arbeitsrecht kann sie zur Kündigung führen. Als möglicher Ausweg erscheint die kirchliche
Ehenichtigkeitserklärung - ein zentraler Anwendungsfall des Eherechts.
Die Vorlesung bietet eine ausführliche Darstellung der Materie und behandelt zentrale Fragen: Was ist eine
Ehe nach katholischem Verständnis? Wann ist eine Ehe nichtig? Welche besonderen Bestimmungen gelten für
konfessionsverschiedene Ehen? Welche Rechtsstellung haben wiederverheiratete Geschiedene?
Neben den universalkirchlichen Bestimmungen werden auch die partikularrechtlichen Normierungen der Deutschen
Bischofskonferenz berücksichtigt und eingehend erörtert.
Grundlegende Literatur:
- Josef Listl/Heribert Schmitz (Hg.), Handbuch des katholischen Kirchenrechts, Regensburg 21999, 884-1000.Ÿ
- Hartmut Zapp, Kanonisches Eherecht, Freiburg 71988.
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Modul 22
Modularisiertes Lehramt: Wählbar innerhalb Wahlmodul 2
B.A. Katholische Theologie NF (Prakt. Theologie): Schwerpunktbereich Kirchenrecht und Kirchliche Rechtsgeschichte
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Modul 23 - Schwerpunktstudium
Hauptseminare (ehemals Wahlpflichtbereich B)
Biblische und Historische Theologie
01LE17S-15KG103
Das Konzil von Konstanz (M 15/ M 23)
Prof. Dr. Karl-Heinz Braun
Prof. Dr. Dr. Mariano Delgado
n. V.
Termine:
Do -
Kommentar:
Nach zwei vorbereitenden Nachmittagssitzungen während des Wintersemesters 2014/15 (eine erste ca. 2-stündige
Einheit Ende November, wo das Generalthema, die präziseren Fragestellungen und die Referatsthemen vorgestellt und
diskutiert werden, die zweite ausführliche an einem ganzen Nachmittag im Januar, an noch gemeinsam zu bestimmenden
Freitagen), wird der Hauptteil selbst in Konstanz an historischer Stätte stattfinden (mit zwei Übernachtungen in einfache/re)n
Unterkünften. Freitag, 27. März 2015 Anreise bis Mittag in Konstanz, nach Ankunft gleich gemeinsame Arbeit, Samstag, 28.
März 2015 gemeinsame Arbeit, Palmsonntag, 29. März 2015 abschließende Sitzung, Hl. Messe (Abreise am Nachmittag).
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
ab 06.11.2014
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. im Fach Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar innerhalb "Wahlmodul Hauptseminare"
48
B.A. Katholische Theologie NF (Bibl. und Hist. Theologie): Schwerpunktbereich Mittlere und Neuere Kirchengeschichte
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Voraussetzung:
Voraussetzung für eine qualifizierte Teilnahme an diesem Hauptseminar ist die aktive Teilnahme an allen drei Einheiten
(zwei in Freiburg und die eigentliche in Konstanz), die Präsentation eines Statements oder Kurzreferates sowie dessen
schriftliche Ausarbeitung als Hausarbeit (Abgabetermin: 30.09.2015).
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
01LE17S-15NT101
Die Botschaft vom Reich Gottes in Gleichnissen (M15/M23)
Dr. Carola Diebold-Scheuermann
Termine:
Fr 16:00 - 18:00
Kommentar:
Zentral- und Inbegriff der Heilsbotschaft Jesu war die Königsherrschaft Gottes. Um die Beschaffenheit des Reiches Gottes
zu beschreiben, greift Jesus Vorstellungen und Bilder aus der Alltagswelt seiner Zeit auf. Dies geschieht in Gleichnissen.
KG I/R 1336
In der urkirchlichen Tradition spielen die Gleichnisse und Bildreden Jesu eine besondere Rolle; diese hat die Gleichnisse
weitererzählt, z. T. neu gedeutet oder auch eigene Gleichnisse neu geschaffen.
Anhand von Einzeltexten soll die Situierung des Gleichnisses im Leben Jesu, seine nachösterliche Entwicklung sowie seine
Literatur:
Entwicklung bei Mt und Lk bedacht werden.
G. Eichholz, Gleichnisse der Evangelien. Form, Überlieferung, Auslegung, Neukirchen-Vluyn 4 1984; K. Erlemann,
Zielgruppe:
Gleichnisauslegung. Ein Lehr- und Arbeitsbuch, Tübingen 1999; J. Jeremias, Die Gleichnisse Jesu, Göttingen 9 1984;
H.-J. Klauck, Allegorie und Allegorese in den synoptischen Gleichnissen, Münster 1978; E. Linnemann, Gleichnisse
Jesu. Einführung und Auslegung, Göttingen 4 1966; R. Pesch, R. Kratz, So liest man synoptisch, Bd. 4 u. 5, Frankfurt
1978; G. Theißen, A. Merz, Der historische Jesus. Ein Lehrbuch, Göttingen 3 2001; A. Vögtle, Gott und seine Gäste,
Neukirchen 1996; H. Weder, Die Gleichnisse Jesu als Metapher. Traditions- und redaktionsgeschichtliche Analysen und
Interpretationen, Göttingen 1978; R. Zimmermann (Hrsg.), Kompendium der Gleichnisse Jesu, Gütersloh 2007.
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF (Bibl. und Hist. Theologie: Schwerpunktbereich Alttestamentliche Literatur/
Ergänzungsbereich Alttestamentliche Literatur
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Voraussetzung:
Die erfolgreiche Teilnahme an einem bibelwissenschaftlichen Proseminar und Griechischkenntnisse werden erwartet. Die
Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
01LE17S-15AK101
Freiheit - Ein bleibendes Thema von der Antike bis zur Postmoderne (M15/23)
Prof. Dr. Dr. Thomas Böhm
Prof. Dr. Dr. Bernhard Uhde
Termine:
Mo 14:00 - 16:00
Kommentar:
Das Thema „Freiheit“ – bezogen auf den Menschen, dessen „Ich“ oder „Selbst“ – hat sicherlich in der Moderne, vor allem
Zielgruppe:
seit I. Kant, im Hinblick auf die Autonomie der menschlichen Willensfreiheit neue Akzente erfahren und damit auch einen
zentralen Ort in den philosophischen und theologischen Diskursen erhalten. Im Seminar sollen exemplarisch Entwürfe
zur Freiheit von der griechischen Antike bis in die Moderne und Postmoderne behandelt werden, um die jeweiligen
Kontextualisierungen und Neuansätze zu diskutieren und die Tragweite der Diskursivierungen zu erarbeiten.
Modulveranstaltung
KG I/HS 1222
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
49
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
01LE17S-15AK103
Glück bei Aristoteles und Kant (M15/23)
Dr. Thomas Jürgasch
Dr. David Espinet
Termine:
Fr 16:00 - 18:00
Kommentar:
Seit der Antike steht die Frage nach dem menschlichen Glück im Zentrum philosophischer Reflexion. Einigkeit besteht
Literatur:
über das anthropologische Faktum, dass Menschen nach Glück streben. Gegenstand andauernder Reflexion aber sind
die Fragen: Was macht tatsächlich glücklich? Und, eng damit verbunden, was ist menschliches Glück überhaupt? Ist
es identisch mit Lust, oder ist es eher ein bestimmtes Verhältnis zu dieser? Woran sollte man sich beim Streben nach
Glück orientieren? An der Lustmaximierung oder an einem anderen Gut? Im Seminar antworten wir auf diese Fragen
anhand von Aristoteles’ und Kants Konzeptionen von eudaimonia bzw. Glückseligkeit und des höchsten Guts. Wo bestehen
dabei Berührungspunkte zwischen Kant und Aristoteles? Wo unterscheiden sie sich grundlegend? Und was lässt sich aus
dieser Verhältnisbestimmung für gegenwärtige ethische Diskussionen gewinnen? Ausgehend von diesen Fragen arbeiten
wir einige zentrale Unterscheidungskriterien heraus, die es erlauben, eine grundlegende ethische Differenz innerhalb der
Neigungsökonomie des Menschen einzuziehen: der Unterschied zwischen einem Verhältnis zur Lust, die unglücklich macht,
und einer Verhältnis zur Lust, die glücklich macht.
- Immanuel Kant, Kritik der praktischen Vernunft, hrsg. von Heiner Klemme und Rainer Brandt, Hamburg 2003.
Zielgruppe:
- Immanuel Kant, Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kommentar von Christoph Horn u.a., Frankfurt/Main 2007.
- Andrea Esser, Ethik für Endliche. Kants Tugendlehre in der Gegenwart, Stuttgart 2004.
- Paul Guyer, Kant on freedom, law, and happiness, Cambridge 2000.
-Aristoteles, Ethica Nicomachea, ed. Ingram Bywater, Oxford 1894 (repr. 1962).
- Franz Dirlmeier, Aristoteles, Nikomachische Ethik, Übersetzung und Nachwort von Franz Dirlmeier, Anmerkungen von
Ernst A. Schmidt, Stuttgart 2006.
- Gabriel Richardson Lear, Happy Lives and the Highest Good. An Essay on Aristotle’s Nicomachean Ethics, Princeton 2004.
Modulveranstaltung
KG I/HS 1140
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
Bemerkung:
Interdisziplinäres Seminar in Zusammenarbeit mit dem Philosophischen Seminar
01LE17S-15KG102
Lateinische Lektüre "Martin Luther, De servo arbitrio" (M 15/M 23)
Prof. Dr. Karl-Heinz Braun
n. V.
Termine:
-
Kommentar:
Wir lesen Ausschnitte der in kritischer Edition vorliegenden Schrift Martin Luthers, De servo arbitrio (1525), Vom unfreien
Literatur:
-
Willensvermögen [WA 18,600/StA 3, 177]. Sie liegt zweisprachig vor: Martin Luther, Lateinisch-deutsche Studienausgabe,
hg. von Wilfried Härle, Johannes Schilling und Günther Wartenberg unter Mitarbeit von Michael Beyer, Bd. 1, Der Mensch
vor Gott (Leipzig 2006) 219-661.
Erasmus von Rotterdam, De libero arbitrio diatribe sive collatio. Gespräch oder Unterredung über den freien Willen (Basel
1524)(= Erasmus v. Rotterdam, Ausgewählte Schriften, lateinisch und deutsch, hg. v. Werner Welzig)(Darmstadt 1969);
Peter Heinrich, Mensch und freier Wille bei Luther und Erasmus. Ein Brennpunkt reformatorischer Auseinandersetzung
unter besonderer Berücksichtigung der Anthropologie (Nordhausen 2003);
Roberto Torzini, I labirinti del libero arbitrio. La discussione tra Erasmo e Lutero (Firenze 2000).
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
50
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. im Fach Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar innerhalb Wahlmodul 2
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden zu Beginn der
Veranstaltung bekannt gegeben.
Bemerkung:
1. Besprechungstermin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
01LE17S-15AT101
Psalmen in MT und LXX (hebr. Texte) (M15/ M23)
Prof. Dr. Ulrich Dahmen
Termine:
Di 16:00 - 18:00
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
KG I/R 1313
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. im Fach Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
B.A. Katholische Theologie NF (Bibl. und Hist. Theologie): Schwerpunktbereich Alttestamentliche Literatur/
Ergänzungsbereich Alttestamentliche Literatur
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
Bemerkung:
Hebräisch-Kenntnisse werden vorausgesetzt
01LE17S-15AK102
Shakespeare und die tragikomische Geburt des neuzeitlichen Menschen (M15/23)
Dr. Thomas Jürgasch
Dr. Barbara Henze
Termine:
Do 14:00 - 16:00
Kommentar:
Shakespeare gehört zu den bedeutendsten Dichtern der europäischen Geschichte. Dabei weist sein Werk viele Aspekte auf,
Zielgruppe:
die nicht nur aus literaturwissenschaftlicher Sicht interessant sind. In unserem Seminar möchten wir uns u.a. mit folgenden
Fragen beschäftigen:
- Welche Rolle spielen Fatum und Schicksal in der Antike und in der Frühmoderne?
- Welche Änderungen brachte die Reformation für das christliche Menschenbild mit sich?Inwiefern sind hier Unterschiede
zu den Menschenbildern der Antike und Spätantike erkennbar?
- Wie wurden Lachen und Humor in der Antike und in der Frühmoderne gesehen, wie heute? Welches kritische Potenzial
birgt das Phänomen des Humors?
Mit diesen Fragestellungen werden wir uns im Rahmen von Diskussionen, Quellenarbeit und - so ist geplant - eines
Theaterbesuches beschäftigen. Ausgehend von diesen Überlegungen und unserer Kontrastierung von Antike und
Frühmoderne erhoffen wir uns einen Erkenntnisgewinn mit Blick auf zentrale Fragen kirchengeschichtlichen Arbeitens.
Wir freuen uns sehr darauf, diese Themen mit Ihnen zu diskutieren!
Modulveranstaltung
KG I/HS 1222
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
51
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF (Bibl. und Hist.Theologie): Schwerpunktbereich Mittlere und Neuere Kirchengeschichte/
Ergänzungsbereich Kirchengeschichte
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
01LE17K-15DL102i
Sinn für das Unendliche in populärer Kultur. Interdisziplinäre Ringvorlesung mit Kolloquium (M 15/23)
Dr. Barbara Henze
Dr. Stephan Wahle
Andrea Hauber
Dr. Ulrich Kumher
Termine:
Mo 18:00 - 20:00
Kommentar:
von 20.10. bis
KG I/HS 1098
09.02.2015
Mo 18:00 - 20:00 von 20.10. bis
KG I/R 1305
09.02.2015
Austausch der theologischen Disziplin mit VertreterInnen anderer Disziplinen.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 und Modul 23
B.A. Theolocial Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Darüber hinaus:
Sämtliche Interessierte und Studierende aller Fachbereiche
Leistungsnachweis: 1 ECTS = Besuch der Vorlesungsreihe
3 ECTS = Besuch der Vorlesungsreihe plus des Kolloquiums
5 ECTS = Besuch der Vorlesungsrehe, des Kolloquiums und Anfertigen einer Hausarbeit
(In der theologischen Fakultät anrechenbare Leistungen für den praktischen, historischen, biblischen oder systematischen
Bemerkung:
Bereich.)
Die Veranstaltungsreihe bietet eine Auseinandersetzung mit Unendlichkeit als Thema der gegenwärtigen Medien und
kulturellen Wissenschaften und der theologischen Disziplinen.
Wir treten ein in ein Gespräch mit VertreterInnen außertheologischer Disziplinen, um auch über die mit Unendlichkeit
verbundenen innertheologischen Fragehorizonte hinaus eine Diskussion zu eröffnen. Die jeweiligen ExpertInnen werden
hierzu zunächst in ihren Bereich einführen und ausgewählte Quellen vorstellen, in denen Unendlichkeit eine Rolle spielt.
Wie wird Unendlichkeit in den verschiedenen Medien verstanden? Im weiteren Verlauf wird dann ein Dozierender der
Fakultät vorstellen, inwiefern die Theologie hiermit in einen gewinnbringenden und aktuellen Dialog treten kann. Wie und wo
ist Theologie anknüpfungsfähig? Inwiefern kann die Theologie das jeweils vorherrschende Verständnis von Unendlichkeit
bereichern, wo kann und muss sie aber auch aus dem aktuellen Sprach-, Bild-, Ton-, …- Gebrauch von Unendlichkeit
lernen?
Die Gäste von außerhalb und ProfessorInnen der Fakultät werden miteinander diskutieren, außerdem soll es den
BesucherInnen der Veranstaltungsreihe ermöglicht werden, eigene Anmerkungen und Fragen einzubringen.
Termine:
20.10.2014 - About Unendlichkeit (Eröffnung der Reihe)
03.11.2014 - Cloud Atlas (Unendlichkeit im Film)
52
17.11.2014 - Die unendliche Geschichte (Unendlichkeit in der Literatur)
01.12.2014 - Atemlos (Unendlichkeit in der Musik)
15.12.2014 - Weiter, höher, schneller (Unendlichkeit in der Werbung)
12.01.2015 - Sterben und Tod (Unendlichkeit im Kinderbuch)
26.01.2015 - Apokalyptische Welten (Unendlichkeit in der virtuellen Welt)
09.02.2014 - About Unendlichkeit (Abschluss der Reihe)
An den Montagen zwischen diesen Terminen finden die Kolloquien statt.
Systematische Theologie
01LE17S-15DG103
Richard von St. Viktor, De trinitate (M15/M23)
Dr. Viola Tenge-Wolf
Termine:
Fr 16:00 - 18:00
Kommentar:
Nach Hans-Urs von Balthasar ist der trinitätstheologische Entwurf Richards von St. Viktor († 1173) „die einzige überragende
Literatur:
Leistung auf diesem Gebiet zwischen Augustins ‚De Trinitate‘ (399–419) und den Trinitätstraktaten von Bonaventura und
Thomas.“ Richard legt seiner Trinitätsspekulation das Modell der interpersonalen Liebe zugrunde und denkt das schon von
Augustinus angedeutete Konzept der innertrinitarischen Liebe in origineller Weise weiter, indem er den Heiligen Geist als
Mitgeliebten (condilectus) bezeichnet, der an der Liebe zwischen Vater und Sohn teilhat und diese erst zur Vollkommenheit
erhebt. Auch methodisch geht Richard neue Wege: Ähnlich wie Anselm im ‚Monologion‘ oder in ‚Cur Deus homo‘ will er nicht
anhand der Schrift oder der Väter argumentieren, sondern mit Hilfe notwendiger Gründe (‚rationes necessariae‘) aufzeigen,
dass die innergöttliche Liebe eine Mehrheit von Personen voraussetzt.
Im Seminar werden wir den Text von Richards ‚De Trinitate‘ gemeinsam lesen und die Besonderheiten seines in der
Folgezeit nicht unumstrittenen Entwurfs diskutieren.
Richard de Saint-Victor, De Trinitate, ed. Jean Ribaillier, Paris 1958.
KG I/HS 1137
Richard von Sankt-Victor, Die Dreieinigkeit, übers. von Hans Urs von Balthasar, Einsiedeln: Johannes Verlag, 1980.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 oder Modul 23.
B.A. im Fach Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie (Syst. Theologie): Ergänzungsbereich Quellenkunde der Theologie des Mittelalters
Voraussetzung:
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt), Hauptstudium.
Master of Arts, Mittelalter- und Renaissance-Studien
Lateinkenntnisse sind willkommen, aber nicht notwendig, da das Werk in deutscher Übersetzung vorliegt.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden von der Dozentin bekannt
gegeben.
01LE17S-15DG105
Vulgatalektüre (M15/M23)
Prof. Dr. Felix Heinzer
Prof. Dr. Peter Walter
Termine:
Mi 16:00 - 18:00
Kommentar:
Die Vulgata als die in Spätantike und Mittelalter dominierende lateinische Version der Bibel ist der zentrale Referenztext
Zielgruppe:
dieser Epoche. Ihre Omnipräsenz in der institutionellen wie persönlichen Lektüre, in Liturgie, Verkündigung und Studium
bestimmt durch ihre Inhalte, ihren Sprachstil und ihre Bildwelt weite Teile vormoderner Kultur. Lektüre und Diskussion
ausgewählter Textpartien sollen zu einem vertieften Verständnis der sprachlichen Eigenarten der Vulgata beitragen und in
interdisziplinärer Öffnung nicht nur die sprachlichen Eigenarten und Spielregeln des Textes thematisieren, sondern auch
dessen Prägekraft für die unterschiedlichsten Felder mittelalterlicher Kultur und Wissenschaft in den Blick nehmen.
Modulveranstaltung
Werthmannstr. 8, Vorderhaus/R 01 004
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. im Fach Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar innerhalb "Wahlmodul Hauptseminare"
53
B.A. Katholische Theologie NF ( Syst. Theologie): Schwerpunktbereich Dogmatik
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Für die Anerkennung als Hauptseminar im Rahmen des Theologiestudiums (ECTS 5) und für die Anerkennung als
Proseminar im Fach Mittellatein (ECTS 6) ist die Anfertigung einer schriftlichen Hausarbeit erforderlich.
Bemerkung:
Auch für B.A. Geschichte: Modul "Praxis und Interdisziplinarität" (Lehrveranstaltung zu interdisziplinären Aspekten der
Geschichte, 6 ECTS, SL)
01LE17S-15MT102
Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg. Eine Einführung in die Friedensethik (M15/M23)
Dr. Heinz-Gerhard Justenhoven
Termine:
Kommentar:
Fr 13:00 - 17:00 24.10.2014
Einzeltermin KG I/R 1336
Fr 15:00 - 19:00 28.11.2014
Einzeltermin KG I/R 1336
Sa 09:00 - 13:00 29.11.2014
Einzeltermin KG I/R 1336
Fr 15:00 - 19:00 06.02.2015
Einzeltermin KG I/R 1336
Sa 09:00 - 13:00 07.02.2015
Einzeltermin KG I/R 1336
Ziel der Veranstaltung ist eine Einführung in die Grundlagen der Friedensethik. Im Seminar wird die Systematik
friedensethischer Argumentation anhand konkreter Konflikte (z.B. Ukraine, Syrien, Irak) erarbeitet. Dabei werden
unterschiedliche ethische Argumentationsmodelle genauso eine Rolle spielen wie Werten und Normen als
Orientierungsmaßstab. Zweitens werden verschiedene Vorstellungen einer globalen Friedensordnung analysiert.
Konstitutiv für eine Friedensethik ist das interdisziplinäre Gespräch: daher werden im Seminar auch völkerrechtliche,
politikwissenschaftliche und rechtsphilosophischen Ansätzen zur Überwindung von Krieg und Gewalt zwischen und
in Völkern und Staaten diskutiert. Hierzu zählen beispielsweise die Theorie des „Friedens durch Recht“, also
die Weiterentwicklung der internationalen Rechtsordnung und Institutionen wie der UN genauso wie in der der
Politikwissenschaft entwickelte Globale Governance-Theorie .
Auf diese Weise sollen die Studierenden lernen, aktuelle Gefährdungen des Friedens zwischen Völkern und Staaten anhand
normativer Theorien und Konfliktlösungsmodelle zu analysieren und politisch-ethische Handlungsoptionen zu diskutieren.
Literatur:
Wolfgang Huber/ Hans-RichardReuter: Friedensethik, Stuttgart 1990.
Heinz-Gerhard Justenhoven / William A. Barbieri: From Just War to Modern Peace Ethics, Berlin-Boston 2012.
Weitere Literatur wird über ILIAS rechtzeitig bekannt gegeben.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. im Fach Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar innerhalb Wahlmodul 2
B.A. Katholische Theologie NF ( Syst. Theologie): Schwerpunktbereich Moraltheologie
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
EPG II
MA Caritaswissenschaft: Modul 5.2
Voraussetzung:
Aktive Teilnahme an allen Sitzungen, die Übernahme eines schriftlichen Referates oder Ausarbeitung einer Hausarbeit. Die
Themen der Referate werden in der Einführungsveranstaltung besprochen.
Leistungsnachweis: Für einen Hauptseminarschein für das Fach Moraltheologie ist eine Hausarbeit obligatorisch.
Bemerkung:
Anmeldung bitte ausschließlich über das online-Vorlesungsverzeichnis LSF!
54
01LE17S-15FU104
Adorno lässt grüßen. Kritische Theorie für Theolog_innen (M 15/23)
Miriam Bienert
Termine:
Mo 19:00 - 21:00
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
KG I/R 1336
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. Theological Studies: Wählbar innerhalb M15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF (Syst. Theologie): Schwerpunktbereich Fundamentaltheologie
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
01LE17S-15FU101
Aspekte der rationalen Begründung des Glaubens der Kirche bei Gilbert Keith Chesterton (1874-1936) (M15/M23)
Prof. Dr. Joseph Schumacher
Termine:
Mi 16:00 - 18:00
Kommentar:
Anfänglich war Chesterton ein Kritiker des Christentums, bestimmt vom poli-tischen Liberalismus und vom religiösen
Zielgruppe:
Indifferentismus. Durch sein Forschen nach der re-ligiösen Wahrheit kam er 1922 vom Anglikanismus zur römischen Kirche.
Seither stellte er sein literarisches Schaffen ganz in den Dienst der Rechtfertigung des katholischen Glaubens. Neben Paul
Claudel gilt er als der bedeutendste Konvertit im Spektrum der neueren Literatur. Schon 1908 war sein berühmtestes Buch
aus christlichem Geist erschienen. Es trug den Titel „Orthodoxie“ und war ein Gegenbekenntnis zum Zeitgeist, den seine
Gegner vertraten, wie Herbert George Wells, George Bernard Shaw, Rudyard Kipling und der Prototyp der atheistischen
Verzweiflung Europas Friedrich Nietzsche. Dank dieses Buches galt Chesterton schon vor seiner Konversion als der
katholische Dichter Englands. Seine Verteidigung des Christentums in der Gestalt der römischen Kirche gilt letztlich der
Verteidigung des gesunden Menschenverstandes. Das Seminar möchte Elemente der Glaubensbegründung aus der Schrift
„Orthodoxie“ und einigen weiteren Schriften Chestertons erheben. In den Seminar-Sitzungen werden Referate gehalten
und Texte gelesen.
Modulveranstaltung
KG I/HS 1227
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. Theological Studes: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF (Syst. Theologie): Schwerpunktbereich Fundamentaltheologie/Ergänzungsbereich
Fundamentaltheologie
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
01LE17S-15FU102
Bilder der Religion. Religiöse Bildsprache im modernen Film (M15/M23)
Prof. Dr. Michael Albus
Termine:
Fr 14:00 - 17:00
von 07.11. bis
23.01.2015
14 tgl.
KG I/R 1309
55
Kommentar:
Die Bilder der Religion wendeln sich. Religiöse Zeichen und Symbole werden heute nicht mehr eindeutig wahrgenommen.
Sie sind durchmischt und getränkt von säkularen ereignissen und Erfahrungen. Alte Kontexte lösen sich auf oder wandel
sich. Deshalb aber sind neue Kontexte nicht weniger befrachtet mit religiösen Inhalten. Sie müssen jedoch neu gesehen
und interpretiert und als Bilder der Religion für Menschen, die heute leben, bestimmt werden.
Ziel des Seminars ist es, sich durch die differenzierte Analyse einiger zeitgenässischer Filme eine Grundausstattung für
das Erspüren religiöser Bilder und Inhalte in modernen Filmen zu erarbeiten.
Die Studierenden erstellen mediale Arbeiten zum Thema.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. Theological Studes: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF (Syst. Theologie): Schwerpunktbereich Fundamentaltheologie/Ergänzungsbereich
Fundamentaltheologie
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Bemerkung:
Termine:
Immer Freitags von 14-17 Uhr
7.11.2014
14.11.2014
21.11.2014
28.11.2014
05.12.2014
12.12.2014
16.01.2015
23.01.2015
01LE17S-15DG102
Buch III der Sentenzen des Petrus Lombardus (M15/23)
Dr. Viola Tenge-Wolf
Termine:
Di 18:00 - 20:00
Kommentar:
In der Theologiegeschichte stellt das zwischen 1155 und 1158 abgefasste Sentenzenbuch des Petrus Lombardus einen der
frühesten Entwürfe einer systematischen Theologie dar. Es handelt sich um eine didaktisch konzipierte Zusammenstellung
von Aussagen der Hl. Schrift und der Kirchenväter zu den wichtigsten theologischen Themen, die hier erstmals nicht
nur gesammelt, sondern gleichzeitig in ein umfassendes und geordnetes theologisches Gesamtkonzept integriert wurden:
Buch I ist Gott und der Trinität gewidmet, Buch II der Schöpfung und dem Sündenfall, Buch III der Christologie und der
Erlösung, Buch IV den Sakramenten und der Eschatologie. Die ‚Sentenzen‘ entwickelten sich schnell zum theologischen
Standardwerk im mittelalterlichen Universitätsbetrieb und blieben bis ins 16. Jahrhundert hinein das wichtigste Schulbuch
jedes Theologiestudenten.
KG I/HS 1137
Trotz seiner kaum zu überschätzenden Bedeutung für die europäische Geistesgeschichte ist das Sentenzenbuch des
Literatur:
Zielgruppe:
Petrus Lombardus heute weitgehend in Vergessenheit geraten und gilt als „eines der am wenigsten gelesenen großen
Bücher der Welt“ (David E. Luscombe). Da keine deutsche Übersetzung existiert, werden wir im Seminar ausgewählte
Kapitel des dritten Buches im lateinischen Original lesen. Für eine Überblickslektüre eignet sich die 2007–2010 erschienene
englische Übersetzung.
Magistri Petri Lombardi Parisiensis Episcopi Sententiae in IV libris distinctae, Bd. 1 (Prolegomena, lib. I und II), Grottaferrata
1971; Bd. 2 (lib. III und IV), Grottaferrata 1981.
Peter Lombard, The Sentences, transl. by Giulio Silano, 4 Bde., Turnhout 2007–2010.
Marcia L. Colish, Peter Lombard, 2 Bde., Leiden – New York – Köln 1994.
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 und Modul 23
56
B.A. im Fach Theological Studies:Wählbar innerhalb Modul 15
Voraussetzung:
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien:Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie Nebenfach (Systematische Theologie): Ergänzungsbereich Quellenkunde der Theologie des
Mittelalters
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Master of Arts, Mittelalter- und Renaissance-Studien
Gute Lateinkenntnisse vorausgesetzt.
Leistungsnachweis: Je nach Studiengang und Anzahl der benötigten ECTS-Punkte sind unterschiedliche Leistungsnachweise erforderlich, die
jeweils mit der Dozentin abgesprochen werden müssen.
01LE17S-15RP102
Der Aufstieg zum Sinn des Seins in der Philosophie Edith Steins (1891–1942) (M15 / M23)
Prof. Dr. Dr. Markus Enders
Termine:
Do 16:00 - 18:00
Kommentar:
Am Beginn dieses Seminars soll eine Beschäftigung mit Edith Steins (1891–1942) ausdrücklicher Auseinandersetzung
mit Martin Heideggers fundamentalontologischer Sinnbestimmung des Seins in dessen frühem Hauptwerk „Sein und Zeit"
stehen, die zeigt, inwiefern und warum Stein eine andere Fundamentalontologie und Sinnbestimmung des Seins vornimmt
als diejenige Heideggers. Diese hat Stein in ihrem zwischen 1935 und 1937 entstandenen philosophischen Hauptwerk
„Endliches und ewiges Sein" entworfen, das eine Synthese zwischen der aristotelisch-thomanischen Metaphysik, einer
ontologischen Phänomenologie (im Ausgang von Hedwig Conrad-Martius' phänomenologischer Realontologie) und dem
jüdisch-christlichen Denken herzustellen versucht. Darin versucht sie über eine umfassende Bestimmung des Seienden
und seines Seinssinns das Grundgesetz einer Seinsverwandtschaft (Analogia entis) aufzudecken, das alles Seiende –
Gott, Welt und Mensch – miteinander verbindet und in dem die grundsätzliche Erkennbarkeit des Seienden begründet ist.
KG I/HS 1236
Die inhaltlichen Grundlinien der Kapitel I bis V sollen in Form von knappen, auf die wesentlichen Gedankengänge
Literatur:
konzentrierten Überblicksreferaten präsentiert werden. Die zentralen Abschnitte aus den Kapiteln VI bis VIII sollen durch
gemeinsame Lektüre angeeignet und besprochen werden.
Textausgabe: Edith Stein. Endliches und ewiges Sein. Versuch eines Aufstiegs zum Sinn des Seins (Edith-SteinGesamtausgabe Bd 11/12. Eingeführt und bearbeitet von Andreas Uwe Müller, Freiburg/Basel/Wien 2006;
-
Zielgruppe:
Anton Höflinger: Das Universalienproblem in Edith Steins Werk "Endliches und ewiges Sein", Freiburg/Schweiz 1968;
Andreas Uwe Müller, Grundzüge der Religionsphilosophie Edith Steins (Symposion 97), Freiburg/München 1993; Sarah R.
Borden: Thine own self. Individuality in Edith Stein's later writings, Washington D.C. 2010.
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische THeologie NF (Syst.
Ergänzungsbereich Religionsphilosophie
Theologie)
Schwerpunktbereich
Christliche
Religionsphilosophie/
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
Bemerkung:
In der Einleitung (Kap. I) ihres Hauptwerks erläutert Stein die leitende Fragestellung nach dem Sinn des Seins. In den
Kapiteln II-V entfaltet sie von drei verschiedenen Seiten aus die Idee des unendlichen, erfüllten, einfachen und reinen
Seins, und zwar im Ausgang von Akt und Potenz als Seinsweisen des endlichen Seins (Kap. II); des Weiteren im Ausgang
von einer Analyse von wesenhaftem und wirklichem Sein, genauer von Wesenheiten als unterschiedlichen Sinneinheiten,
die sie als die schöpferischen Urbilder aller Geschöpfe im göttlichen Geist versteht und aus deren Wirksamkeit sie die
konkreten Entitäten hervorgehen sieht (Kap. III); ferner im Ausgang von einer Analyse der Konstitutionsbedingungen
des wirklichen Seins, d. h. des Verhältnisses zwischen dem aus Materie und Form zusammengesetzten Wesen als
der Substanz und dem Existenz-Akt eines Seienden (Kap. IV). Im fünften Kapitel werden die sog. Transzendentalien
als die formalontologischen Bestimmungen entfaltet, die den Sinn von Sein als Einheit (Identität mit sich selbst), als
Wahrheit (Offenbarkeit für den Geist), als Gutsein (erstrebbare Vollkommenheit der eigenen Gestalt) und als Schönsein
(Selbstübereinstimmung, Ordnungs- und Ganzheitscharakter) hervortreten lassen. Der Sinn des endlichen Seins wird dann
genauer als Sein in Entfaltung, als entfaltetes, konkretisiertes, geteiltes vollkommenes, unendliches Sein gedeutet und diese
Verhältnisbestimmung auch auf das endliche Personsein als Entfaltung bzw. Bild der drei göttlichen Personen bezogen
(Kap. VI). Im Ausgang davon skizziert Stein eine trinitarische Ontologie, die in ihrem Verständnis der menschlichen Person
als einem dreieinigen Bild des dreifaltigen göttlichen Urbildes kulminiert (Kap. VII). Schließlich wird der Sinn des Einzel- und
Einsseins alles Seienden, insbesondere der menschlichen Individualität, aufgewiesen und gezeigt, dass und wie in einem
einzelnen Menschen die vollkommene Fülle des Menschseins sowie die Einheit des Menschengeschlechts verwirklicht sein
kann (Kap. VIII, mit den Grundzügen einer philosophischen Christologie).
57
01LE17S-15DG104
Einführung in das Denken des Thomas von Aquin am Beispiel der Abhandlung über die Dreifaltigkeit und den
Heiligen Geist (M15/M23)
PD Dr. Ulli Roth
Termine:
Do 14:00 - 16:00
Kommentar:
In diesem Seminar soll in das theologische Denken des Thomas von Aquin eingeführt werden, und zwar anhand seines
Hauptwerkes, der Summa Theologiae. Nach ersten Klärungen zum scholastischen Theologieverständis werden einzelne
Quästionen des Dreifaltigkeitstraktates Summa Theologiae I 27-43 genau gelesen und analysiert. Besonders in den Blick
kommen sollen seine Darlegungen zum Heiligen Geist. Ziel ist auch, andere Texte des Aquinaten zur Pneumatologie sowie
die berühmten Kommentare des Diego Ruiz de Montoya SJ (gest. 1632) zur Dreifaltigkeit zu behandeln.
KG I/HS 1142
Um die Entwicklungen und Besonderheiten heutiger Aussagen zur Trinitätslehre und Pneumatologie zu verstehen, sind die
Literatur:
Antworten des Thomas von Aquin immer noch ein wichtiger Schlüssel.
Einführende Literatur:
Metz, Wilhelm: Die Architektonik der Summa Theologiae des Thomas von Aquin. Zur Gesamtsicht des thomasischen
Gedankens, Hamburg 1998
Mühlen, Heribert: Der Heilige Geist als Person. In der Trinität, bei der Inkarnation und im Gnadenbund. Ich – Du – Wir,
5
Münster 1988
Pesch, Otto Hermann: Thomas von Aquin. Grenze und Größe mittelalterlicher Theologie. Eine Einführung, Mainz ³1995
Torrell, Jean-Pierre: Magister Thomas. Leben und Werk des Thomas von Aquin, Freiburg u. a. 1995
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. im Fach Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF ( Syst. Theologie): Schwerpunktbereich Dogmatik /Ergänzungsbereich Dogmatik oder
Quellenkunde
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Master of Arts, Mittelalter- und Renaissance-Studien
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Je nach Studiengang und Anzahl der benötigten ECTS-Punkte sind unterschiedliche Leistungsnachweise erforderlich, die
jeweils mit dem Dozenten abgesprochen werden müssen.
01LE17S-15DG108
Erklär mir - Gott. Vermessungen im Geviert von Literatur und Theologie (M15/M23)
Prof. Dr. Elke Pahud de Mortanges
Termine:
Kommentar:
Fr 13:00 - 17:00 24.10.2014
Einzeltermin KG I/R 1305
Fr 13:00 - 17:00 07.11.2014
Einzeltermin KG I/R 1305
Sa 09:00 - 14:00 08.11.2014
Einzeltermin KG I/R 1305
Fr 13:00 - 17:00 21.11.2014
Einzeltermin KG I/R 1113
Sa 09:00 - 14:00 22.11.2014
Einzeltermin KG I/R 1305
Fr 13:00 - 17:00 05.12.2014
Einzeltermin KG I/R 1305
Wenn wir Theologen an der Universität von Gott reden, dann tun wir das oft in abgehobenem Theologenchinesisch. Das
Zielgruppe:
ist dann meist ziemlich klug und gelehrt, aber eben auch oft abstrakt und sehr technisch. Ein Fachdiskurs eben. Wenn
Dichter und Schriftsteller von Gott reden, dann erzählen sie Geschichten. In denen das Wort „Gott“ gar nicht unbedingt
vorkommen muss. Aber doch gleichwohl die Rede von dem sein kann, was uns alle als Menschen unbedingt angeht, uns
umtreibt und uns trägt. Unscheinbare Geschichten, in denen die grossen einfachen Fragen des Lebens verhandelt werden:
Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Worauf soll es mit uns Menschen hinaus? Im Rahmen des Seminars wollen wir
solche Geschichten vom lieben, vom abwesenden, vom ungerechten, vom bösen, vom sterblichen, vom abservierten, vom
vermissten und vom ersehnten Gott lesen und diese literarischen Antwort-Ver-Suche mit unseren ureigenen theologischen
Fragen ins Gespräch bringen.
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. im Fach Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
58
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb B1
Modularisiertes Lehramt:Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF (Syst. Theologie): Schwerpunktbereich Dogmatik
Zugleich Diplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
01LE17S-15AK101
Freiheit - Ein bleibendes Thema von der Antike bis zur Postmoderne (M15/23)
Prof. Dr. Dr. Thomas Böhm
Prof. Dr. Dr. Bernhard Uhde
Termine:
Mo 14:00 - 16:00
Kommentar:
Das Thema „Freiheit“ – bezogen auf den Menschen, dessen „Ich“ oder „Selbst“ – hat sicherlich in der Moderne, vor allem
Zielgruppe:
seit I. Kant, im Hinblick auf die Autonomie der menschlichen Willensfreiheit neue Akzente erfahren und damit auch einen
zentralen Ort in den philosophischen und theologischen Diskursen erhalten. Im Seminar sollen exemplarisch Entwürfe
zur Freiheit von der griechischen Antike bis in die Moderne und Postmoderne behandelt werden, um die jeweiligen
Kontextualisierungen und Neuansätze zu diskutieren und die Tragweite der Diskursivierungen zu erarbeiten.
Modulveranstaltung
KG I/HS 1222
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
01LE17S-15DL101
Hymnen der Kirche. Liturgie und Wirkungsgeschichte (M15/M23)
Prof. Dr. Helmut Hoping
Boris Böhmann
Andrea Hauber
Termine:
Mo 15:00 - 18:00
Mo 15:00 - 18:00
Kommentar:
von 17.11. bis
22.12.2014
von 12.01. bis
09.02.2015
14 tgl.
n. V.
14 tgl.
n. V.
Dieses dogmatische Hauptseminar nimmt die Hymnen der Kirche in den Blick. Neben der Verortung sollen vor allem auch
die Wirkungsgeschichte, Rezeption, aber vor allem die Betrachtung einzelner Hymnen und deren Deutung und Bedeutung
im Vordergrund stehen.
Als musikalischer Experte wird der Leiter der Dommusik, Boris Böhmann, dieses Seminar begleiten.
Anmerkung: Zusätzliche nicht verpflichtende Termine für Sänger/innen:
8.12. (Unbefleckte Empfängnis Mariens: Probe 17.45 Uhr; Pontifikalamt 18.30 Uhr)
6.1. (Erscheinung des Herrn: Probe 17.00 Uhr; Pontifikalvesper 18.00 Uhr)
Literatur:
59
Wird zu Beginn des Blockseminars bekannt gegeben.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 und Modul 23
B.A. Theolocial Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Bemerkung:
Blockseminar
17.11, 8.12., 22.12. 2014, 12.1., 26.1. und 9.2. 2015 (jeweils 15-18 Uhr)
Ort: Domsingschule, Münsterplatz
Zusätzliche Termine für Sänger/innen:
8.12. (Unbefleckte Empfängnis Mariens: Probe 17.45 Uhr; Pontifikalamt 18.30 Uhr)
6.1. (Erscheinung des Herrn: Probe 17.00 Uhr; Pontifikalvesper 18.00 Uhr)
01LE17S-15DG101
"Sinn für das Unendliche" im 15. Jahrhundert: Gott und das Universum bei Nikolaus von Kues (M15/M23)
Dr. Viola Tenge-Wolf
Termine:
Mo 16:00 - 18:00
Kommentar:
Die Philosophie des Nikolaus von Kues (1401–1464) kreist um den Begriff der Unendlichkeit Gottes. Nikolaus denkt Gott
Literatur:
als absolute Einheit (unitas absoluta), die durch nichts außerhalb ihrer selbst, also auch durch keine außerhalb ihrer selbst
existierende Schöpfung, begrenzt sein kann. Daher muss Gott die gesamte Wirklichkeit, d.h. das Universum mit all seiner
geschöpflichen Vielheit, in sich einschließen, allerdings ohne in pantheistischer Weise mit dem Universum identisch zu sein:
„Gott ist die Einfaltung von allem insofern, als alles in ihm ist; er ist die Ausfaltung von allem insofern, als er in allem ist.“
In seinem philosophisch-theologischen Hauptwerk ‚De docta ignorantia‘ – ‚Über die belehrte Unwissenheit‘ versucht
Nikolaus im ersten Buch, auf dem Wege der Negation Gott als das absolut Größte zu begreifen, in dem die Gegensätze in
eins fallen (coincidentia oppositorum). Im zweiten Buch entwirft er seine spekulative Kosmologie, indem er das Universum
als Ausfaltung Gottes und als eingeschränkt Größtes versteht. Im dritten Buch folgt seine Konzeption des Gottmenschen
Christus, der das absolut Größte (Gott) und das eingeschränkt Größte (das Universum) in sich zusammenfasst.
Im Seminar werden wir vor allem die ersten beiden Bücher des Werkes einer detaillierten Textanalyse unterziehen. Der
Fokus wird dabei auf der Konzeption der Unendlichkeit Gottes und des Universums liegen.
Schriften des Nikolaus von Kues in deutscher Übersetzung. Im Auftrag der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
Zielgruppe:
KG I/HS 1137
hrsg. von Ernst Hoffmann, Paul Wilpert und Karl Bormann:
Heft 15a: Die belehrte Unwissenheit. De docta ignorantia. Buch I, hrsg. von Paul Wilpert und Hans Gerhard Senger, 4.
Aufl., Hamburg 1994;
Heft 15b: Die belehrte Unwissenheit. De docta ignorantia. Buch II, hrsg. von Paul Wilpert und Hans Gerhard Senger, 2.
Aufl., Hamburg 1977;
Heft 15c: Die belehrte Unwissenheit. De docta ignorantia. Buch III, hrsg. von Hans Gerhard Senger, Hamburg 1977.
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 und Modul 23
B.A. im Fach Theological Studies:Wählbar innerhalb Modul 15
Voraussetzung:
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien:Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie Nebenfach (Systematische Theologie): Ergänzungsbereich Quellenkunde der Theologie des
Mittelalters
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
Master of Arts, Mittelalter- und Renaissance-Studien
Lateinkenntnisse sind willkommen, aber nicht notwendig, da das Werk in deutscher Übersetzung vorliegt.
60
Leistungsnachweis: Je nach Studiengang und Anzahl der benötigten ECTS-Punkte sind unterschiedliche Leistungsnachweise erforderlich, die
jeweils mit der Dozentin abgesprochen werden müssen.
01LE17K-15DL102i
Sinn für das Unendliche in populärer Kultur. Interdisziplinäre Ringvorlesung mit Kolloquium (M 15/23)
Dr. Barbara Henze
Dr. Stephan Wahle
Andrea Hauber
Dr. Ulrich Kumher
Termine:
Mo 18:00 - 20:00
Kommentar:
von 20.10. bis
KG I/HS 1098
09.02.2015
Mo 18:00 - 20:00 von 20.10. bis
KG I/R 1305
09.02.2015
Austausch der theologischen Disziplin mit VertreterInnen anderer Disziplinen.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 und Modul 23
B.A. Theolocial Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Darüber hinaus:
Sämtliche Interessierte und Studierende aller Fachbereiche
Leistungsnachweis: 1 ECTS = Besuch der Vorlesungsreihe
3 ECTS = Besuch der Vorlesungsreihe plus des Kolloquiums
5 ECTS = Besuch der Vorlesungsrehe, des Kolloquiums und Anfertigen einer Hausarbeit
(In der theologischen Fakultät anrechenbare Leistungen für den praktischen, historischen, biblischen oder systematischen
Bemerkung:
Bereich.)
Die Veranstaltungsreihe bietet eine Auseinandersetzung mit Unendlichkeit als Thema der gegenwärtigen Medien und
kulturellen Wissenschaften und der theologischen Disziplinen.
Wir treten ein in ein Gespräch mit VertreterInnen außertheologischer Disziplinen, um auch über die mit Unendlichkeit
verbundenen innertheologischen Fragehorizonte hinaus eine Diskussion zu eröffnen. Die jeweiligen ExpertInnen werden
hierzu zunächst in ihren Bereich einführen und ausgewählte Quellen vorstellen, in denen Unendlichkeit eine Rolle spielt.
Wie wird Unendlichkeit in den verschiedenen Medien verstanden? Im weiteren Verlauf wird dann ein Dozierender der
Fakultät vorstellen, inwiefern die Theologie hiermit in einen gewinnbringenden und aktuellen Dialog treten kann. Wie und wo
ist Theologie anknüpfungsfähig? Inwiefern kann die Theologie das jeweils vorherrschende Verständnis von Unendlichkeit
bereichern, wo kann und muss sie aber auch aus dem aktuellen Sprach-, Bild-, Ton-, …- Gebrauch von Unendlichkeit
lernen?
Die Gäste von außerhalb und ProfessorInnen der Fakultät werden miteinander diskutieren, außerdem soll es den
BesucherInnen der Veranstaltungsreihe ermöglicht werden, eigene Anmerkungen und Fragen einzubringen.
Termine:
20.10.2014 - About Unendlichkeit (Eröffnung der Reihe)
03.11.2014 - Cloud Atlas (Unendlichkeit im Film)
17.11.2014 - Die unendliche Geschichte (Unendlichkeit in der Literatur)
01.12.2014 - Atemlos (Unendlichkeit in der Musik)
15.12.2014 - Weiter, höher, schneller (Unendlichkeit in der Werbung)
12.01.2015 - Sterben und Tod (Unendlichkeit im Kinderbuch)
26.01.2015 - Apokalyptische Welten (Unendlichkeit in der virtuellen Welt)
61
09.02.2014 - About Unendlichkeit (Abschluss der Reihe)
An den Montagen zwischen diesen Terminen finden die Kolloquien statt.
01LE17S-15FU103
Theologie vor Ort - Zum theologischen Selbstverständnis und zur weltkirchlichen Verantwortung Roms.
Interdisziplinäres HS mit Rom-Exkursion (M15/M23)
Prof. Dr. Magnus Striet
Dr. Rita Werden
Termine:
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. im Fach Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF (Syst. Theologie): Schwerpunktbereich Fundamentaltheologie
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
Bemerkung:
Kooperationsveranstaltung mit dem Lehrstuhl für Moraltheologie der Kath.-Theologischen Fakultät Mainz (Prof. Dr. Stephan
Goertz).
Das Seminar umfasst neben der Exkursion nach Rom einen vorbereitenden und einen nachbereitenden Studientag. Die
Kosten für die Exkursion liegen bei etwa 500-600 Euro, allerdings werden Zuschüsse beantragt, so dass die Kosten
vermutlich deutlich geringer ausfallen werden.
Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt (je 12 Studierende aus Freiburg und Mainz).
Es besteht die Möglichkeit, einen Hauptseminarschein zu erwerben.
01LE17S-15CG101
Vita activa – Vita contemplativa Oder Vom tätigen und betenden Leben (M15/23 + Kolloquium zur
Elementarisierung)
Prof. Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer
Dominik Skala
Dr. Stephan Wahle
Termine:
Kommentar:
Zielgruppe:
Do 14:00 - 18:00
von 23.10. bis
KG I/R 1305
04.12.2014
Die Lehrveranstaltung wird als interdisziplinäres Hauptseminar angeboten und kann für Lehramtsstudierende Gym PO
2001 als Kolloquium zur Elementarisierung angerechnet werden.
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF (Prakt. Theologie): Schwerpunktbereich/ Ergänzungsbereich Christliche Gesellschaftslehre
Lehramt (alt): Kolloquium zur Elementarisierung
Diplom
MA Caritaswissenschaft: Modul 3.2 /4.2
01LE17S-15MT103
Ware Frau. Zwangsprostitution und Menschenhandel (M15/23)
62
Prof. Dr. Simone Rappel
Termine:
Kommentar:
Fr 14:00 - 18:00 21.11.2014
Einzeltermin KG I/R 1305
Fr 14:00 - 18:00 16.01.2015
Einzeltermin KG I/R 1305
Sa 10:00 - 16:00 17.01.2015
Einzeltermin KG I/R 1305
Fr 14:00 - 18:00 06.02.2015
Einzeltermin KG I/R 1305
Sa 10:00 - 16:00 07.02.2015
Einzeltermin KG I/R 1305
„Prostitution und das sie begleitende Übel des Menschenhandels sind mit der Würde und dem Wert der menschlichen
Person unvereinbar“, stellten die Vereinten Nationen 1949 in der Konvention „zur Unterbindung des Menschenhandels und
der Ausnutzung der Prostitution anderer“ fest und forderten die Bestrafung aller, die an der Ware Mensch etwas verdienen.
Heute gibt es allein in Deutschland ca. 400.000 Frauen, die in Flatrate-Bordellen, Wellness-Oasen, Clubs, Laufhäusern
oder am Straßenstrich sexuelle Dienstleistungen anbieten. Der Jahresumsatz mit der käuflichen Liebe wird laut ver.di auf
minimal 14 Mrd. Euro geschätzt. Viele Frauen, die Sex als Dienstleistung anbieten, tun dies nicht freiwillig. Man geht von
etwa 80-90% Zwangsprostituierten aus. Die Mehrheit der Prostituierten kommt aus dem Ausland, v.a. aus osteuropäischen
Ländern, Afrika, Asien und Lateinamerika.
Seit der Liberalisierung des Prostitutionsgesetzes 2002, mit der man nicht zuletzt über die Sozialversicherungspflicht
die Gleichstellung mit anderen Dienstleistungsberufen und die Aufhebung der gesellschaftlichen Ächtung der Prostitution
erreichen wollte, ist Deutschland zu Europas Drehscheibe für den Frauenhandel, zur sprudelnden Geldquelle für Zuhälter
und zum Paradies der Sextouristen aus den Nachbarländern geworden. Prostitution ist derzeit nicht nur nicht mehr
sittenwidrig, sondern ein „Beruf wie jeder andere“. Die damalige schwedische Gleichstellungsministerin Margareta
Winberg kommentierte diese Gesetzesänderung mit den Worten: „Eine Gesellschaft, die Prostitution als Beruf und
Wirtschaftszweig anerkennt ist eine zynische Gesellschaft. Das widerspricht der Gleichstellung der Geschlechter ... und
der Mitmenschlichkeit“. In Schweden ist Prostitution verboten. Bestraft werden die Freier, nicht die Prostituierten.
Judith Butler, die ab 1875 vehement für die Abschaffung der Prostitution eintrat, bezeichnete diese als „weiße Sklaverei“.
Angebracht ist die Begrifflichkeit, weil die Mädchen und Frauen zumeist unter Vortäuschung anderer Arbeitsmöglichkeiten
in die Schuldknechtschaft gelockt werden, die sie dazu zwingt, große Summen an ihre Schlepper und Zuhälter abzugeben
sowie überhöhte Mietpreise zu zahlen. Sie stehen unter der vollkommenen Beherrschung durch die, die sie abhängig
gemacht haben. Sie sind Objekt wirtschaftlicher Ausbeutung. Mehrere kirchliche Dokumente nehmen aus gegebenem
Anlass Stellung zu den verschiedenen Facetten der „neuen Sklaverei“ und zählen dazu vor allem Menschenhandel und
Zwangsprostitution.
Ziel des Blockseminars:
Fundierte Kenntnisse über die Machenschaften des internationalen Menschenhandels am Beispiel der „Ware Frau“
zu erwerben, die wirtschaftlichen Verflechtungen zu durchschauen, zu erkennen, dass die Feminisierung der Armut
Zwangsprostitution begünstigt, sich über unterschiedliche gesetzliche Regelungen im Blick auf die Prostitution zu
informieren und diese als Ausdruck einer gesellschaftlichen Wertedebatte zu deuten, der Frage nachzugehen, was mit Blick
auf Sex-Arbeit Freiwilligkeit und Zwang bedeuten, Einblick in das Leben von Prostituierten und ihre Arbeitsbedingungen zu
bekommen, die psychischen Auswirkungen von Prostitution zu erfragen (bes. Traumatisierung, Drogen, eine 40% höhere
Suizidrate), die Motive der Freier kennenzulernen und die These zu prüfen, ob wer Sex kauft eigentlich Macht über die Frau
will. Darüber hinaus werden die Themen Sextourismus und gekaufte Bräute angerissen. Außerdem lernen wir die Arbeit
von Organisationen kennen, die sich gegen Frauenhandel und Zwangsprostitution einsetzen.
Zwangsprostitution und der dahinterstehende Menschenhandel, so die These des Seminars, sind Beispiel einer neuen
Sklaverei, die auf Kosten der Würde der Frau hohe Gewinne erzielt und auf die schnelle Entsorgung unrentabel gewordener
Sklaven setzt. Sie ist ein grundlegender Verstoß gegen die Menschenrechte. Wie dies in einer säkularen Gesellschaft, in
der Prostitution per Gesetz ein „Beruf wie jeder andere ist“ ethisch begründbar ist, soll umfassend herausgearbeitet werden.
Unter dem Motto „Ethik im Gespräch“ ist es geplant, mit ExpertInnen der Polizei und von Beratungsstellen zum Thema
Literatur:
Zwangsprostitution ins Gespräch zu kommen und Einblick in die Arbeit an der Basis zu bekommen.
Zu Beginn des Semesters steht eine detaillierte Referats- und Literaturliste zur Verfügung, die am Institit für Moraltheologie
Zielgruppe:
aushängt.
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. im Fach Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF (Syst. Theologie): Schwerpunktbereich Moraltheologie
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt).
EPG II
MA Caritaswissenschaft: Modul 5.2
Voraussetzung:
Aktive Teilnahme an den einzelnen Veranstaltungen, Übernahme eines ca. halbstündigen Referats plus anschließende
gruppenaktivierende Diskussion und Ausarbeitung einer Hausarbeit (10-15 Seiten) zum gewählten Thema.
63
Leistungsnachweis: Referat und Hausarbeit
Bemerkung:
Anmeldung unter:
SimoneRappel@gmx.de
oder am Institut für Moraltheologie
01LE17S-15DG106
Was ist das Reformatorische in Luthers Hauptschriften aus dem Jahre 1520? (M15/M23)
Prof. Dr. Wilhelm Schwendemann
Prof. Dr. Peter Walter
Termine:
Di 16:00 - 18:00
Kommentar:
Die grundlegenden Neuorientierungen der Wittenberger Reformation sind in
Literatur:
Martin Luthers reformatorischen Schriften von 1520 wahrnehmbar. Im
Seminar werden die Schriften "An den christlichen Adel deutscher
Nation", "Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche", "Von der
Freiheit eines Christenmenschen", "Sermon Von den guten Werken" gelesen
und daraufhin analysiert, was genau das Reformatorische in den Schriften
darstellt.
Die lateinisch-deutsche Studienausgabe (Martin Luther, hg. Härle, W.;
Zielgruppe:
Schilling, J.; Wartenberg, G. u.a. Leipzig 2006ff.) bzw. die
deutsch-deutsche Studienausgabe (Martin Luther, hg. Korsch, D. u.a.,
Leipzig 2012ff.) bieten die Texte in textkritischer Edition. Zur
grundsätzlichen Vorbereitung auf das Seminar sei empfohlen: Heinz
Schilling (2013): Martin Luther. Rebell in einer Zeit des Umbruchs,
München: C.H. Beck. Eine ausführliche Literaturliste wird zu Beginn des
Seminars zur Verfügung gestellt.
Modulveranstaltung
Peterhof/HS 2
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF (Syst. Theologie): Schwerunktbereich/Ergänzungsbereich Dogmatik
Zugleich DImplom und Lehramt (alt).
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
01LE17S-15MT101
Wie frei ist der Mensch? Neurowissenschaftliche Erkenntnisse und philosophische Theorien zur Willensfreiheit
(M15/23)
Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff
Dr. Tobias Hack
Dr. Marco Ragni
Termine:
Kommentar:
Mo 16:00 - 18:00
von 20.10. bis
09.02.2015
KG I/HS 1222
Eine fundamentale Voraussetzung juristischer, ethischer und theologischer Argumentation ist die Annahme, dass
der Mensch sich als vernünftiges Wesen prinzipiell frei entscheiden kann. Diese Fragestellung wurde zum
ersten Mal neuropsychologisch 1983 von Benjamin Libet untersucht. Dabei stellte Libet fest, dass das mittels
der Elektroenzephalografie messbare Bereitschaftspotential im Durchschnitt bereits knapp 500 ms vor dem
subjektiven Eindruck einer Entscheidung des Versuchsteilnehmers aktiv war. Basierend auf diesen Erkenntnissen
und einer Vielzahl von Nachfolgeexperimenten mittels weiterer neurowissenschaftlicher Methoden wie funktionelle
Magnetresonanztomographie (z.B. Soon et al., 2008) stellen einige Neurowissenschaftler die menschliche Willensfreiheit
grundsätzlich in Frage. Andere wiederum zeigen Grenzen der Methodik auf und bezweifeln eine solche weitreichende
Schlussfolgerung. Ziel dieses interdisziplinären Seminars ist eine Klärung des Begriffes der Willensfreiheit und,
darauf aufbauend, eine Auseinandersetzung mit zentralen neurowissenschaftlichen Experimenten zur Willensfreiheit,
ihrer Aussagekraft und erkenntnistheoretischen Grenzen und mit ihren Implikationen für philosophische Theorien der
Willensfreiheit.
64
In ethischer Perspektive soll ein Aufweis der Freiheit aus dem praktischen Selbstverhältnis unternommen werden, in dem
der Mensch zu sich selbst steht. Dabei wird sich zeigen, dass Freiheit keine Eigenschaft des Menschen ist, die sich
empirisch nachweisen oder bestreiten lässt. Sie ist vielmehr eine praktische Bestimmung des Menschen, die ihre Realität
dadurch unter Beweis stellt, dass er sie in Anspruch nimmt.
Literatur:
Libet, B., Gleason, C. A., Wright, E. W., &Pearl, D. K. (1983). Time of conscious intention to act in relation to onset of
cerebral activity (readiness-potential) The unconscious initiation of a freely voluntary act. Brain, 106(3), 623-642.
Soon, C. S., Brass, M., Heinze, H. J., &Haynes, J. D. (2008). Unconscious determinants of free decisions in the human
Zielgruppe:
brain. Nature neuroscience, 11(5), 543-545.
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. im Fach Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. im Fach Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar innerhalb Wahlmodul 2, Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF ( Syst. Theologie): Schwerpunktbereich Moraltheologie
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden
bekanntgegeben.
Bemerkung:
Interdisziplinäres Seminar
Praktische Theologie
01LE17S-99RK102
„Nun sag, wie hast du's mit der Religion?“ – Zu theologischen und didaktischen Optionen von und mit Literatur
im Religionsunterricht
Johannes Heger
Prof. Dr. Mirjam Schambeck
Termine:
Kommentar:
Di 14:00 - 16:00
von 21.10. bis
KG I/R 1336
11.02.2015
„Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“, lässt Johann Wolfgang von Goethe das ängstliche und fromme Gretchen
den Faust fragen, generiert mit seiner Faustfigur einen (religiösen) Sinnsucher und mit Mephisto einen diabolischambivalenten Konterpart. Gotthold Ephraim Lessing schickt seinen Nathan als Spielball zwischen religiös aufgeladenen
Figuren sowie Fronten und zeigt dabei ein Ideal eines interreligiösen Miteinanders – gipfelnd in der weltbekannten
Ringparabel. Barockdichter stellen vor allem in ihrer Lyrik die Vergänglichkeit der Welt und die Sehnsucht nach Gott heraus.
Paul Celan ringt angesichts von Tod und Schrecken unter anderem in „Tenebrae“ mit der Güte und Zuwendung Gottes. Hape
Kerkeling lässt seine Leser/innen Einblick nehmen in seinen Jakobsweg, der ihn zu sich selbst und damit auch ein wenig
zu Gott führt. J. K. Rowling lässt ihre mittlerweile weltbekannte Figur „Harry Potter“ zur Erlösungsfigur werden gegenüber
dem zwar verbundenen, aber personifizierten Bösen „Lord Voldemort“.
Diese und andere Beispiele, die es im Seminar zu vertiefen gilt, zeigen: Literatur und Religion waren niemals getrennte
Welten, sondern sind tief miteinander verbunden. Einerseits bedient sich Religion gerade im Ringen um die Sagbarkeit des
Unsagbaren vornehmlich sprachlicher Mittel. Andererseits manifestieren sich jenseits von oberflächlichen Motivspielen im
Suchen und Fragen von Autoren/innen sowie Figuren der literarischen Welt tief religiöse Fragen.
Diese Bezogenheit kann auch für religiöse Lehr- und Lernprozesse (im Religionsunterricht) fruchtbar gemacht werden.
Die Frage, wie dies reflektiert geschehen und operationalisiert werden kann und was dies im Sinne religiöser Kompetenz
austrägt, bildet das Zentrum des Seminars. Dabei gilt es sowohl die Religionsdidaktik nach tauglichen Prinzipien und
Inhaltsbereichen zur Beantwortung der Frage zu durchforsten (u.a. Biographisches Lernen; Anamnetisches Lernen;
Korrelieren lernen; Interreligiöses Lernen) als auch in die Welt der Literatur einzutauchen, um ihre teils verborgenen
(theologischen) Potenziale zu heben und dadurch materiale Impulse für religiöse Lehr- und Lernprozesse zu generieren.
65
Literatur:
- Langenhorst, Georg, Literarische Texte im Religionsunterricht? Chancen und Beispiele, in: Loccumer Pelikan (2013),
2, 57-62.
- Schreijäck, Thomas (Hg.), Spuren zum Geheimnis. Theologie und moderne Literatur im Gespräch, Ostfildern 2000.
- Schambeck, Mirjam, Was bedeutet "religiös kompetent" zu sein?, in: KatBl 136 (2011) 132-140.
Weitere Literatur wird im Seminar bekanntgegeben.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Religionspädagogisches Seminar / Fachdidaktisches Seminar:
Magister Theologiae/ Magisterstudium Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15, Modul 21, Modul 23
B.A. Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch- Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B 1
BA Nebenfach (PO 2012): M 15
B.A. Kath. Theologie NF (Praktische Theologie): Schwerpunktbereich / Ergänzungsbereich Religionspädagogik und
Katechetik
Modularisiertes Lehramt: wählbar innerhalb des Fachdidaktik-Moduls, wählbar als theologisches Hauptseminar, Wahlmodul
2
Diplom, Lehramt (alt) bzw. WPO
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Seminar entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt
Bemerkung:
gegeben.
Wir bitten die Studierenden, die sich für diese Veranstaltung eingetragen haben, am ersten Termin zu erscheinen.
Nur durch Ihr Erscheinen können Sie auch Ihre weitere Teilnahme am Seminar gewährleisten.
01LE17S-15CW101
Caritashistorisches Seminar: Entwicklung der Notfallseelsorge (M15/M23)
Kai Herberhold
Termine:
Kommentar:
Sa 10:00 - 17:00 25.10.2014
Einzeltermin KG I/HS 1140
Fr 14:00 - 18:00 21.11.2014
Einzeltermin Breisacher Tor/Raum 207
Sa 10:00 - 17:00 22.11.2014
Einzeltermin KG I/HS 1140
Fr 14:00 - 18:00 16.01.2015
Einzeltermin Breisacher Tor/Raum 207
Sa 10:00 - 17:00 17.01.2015
Einzeltermin KG I/HS 1140
Notfallseelsorger/innen stehen kurzfristig Menschen bei, die mit ihrer Betroffenheit angesichts eines Unglücksfalles oder
des plötzlichen Todes eines nahen Menschen oft allein sind. Notfallseelsorge ist seit einigen Jahren in Deutschland
flächendeckend etabliert. Die Notfallseelsorge steht vor der Aufgabe, ihr pastorales Arbeitsfeld im Dialog mit anderen
Akteuren wie den verschiedenen Einsatzkräften oder der Notfallpsychologie theologisch und interdisziplinär zu stabilisieren.
Im Seminar werden Entwicklungslinien der Notfallseelsorge herausgearbeitet, eine Theologie der Notfallseelsorge
beleuchtet – auch im Gespräch mit interdisziplinären Partnern - und heutige Formen der Notfallseelsorge veranschaulicht.
Literatur:
• Herberhold, Kai (2014) "Ich kenne ihr Leid" (Ex 3,7). Notfallseelsorge in Deutschland, Würburg: Echter (2014).
Zielgruppe:
• Bengel, Jürgen (Hg. 1997) Psychologie in Notfallmedizin und Rettungsdienst, Springer Berlin u.a.Bundesamt für
Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) (Hg. 2006) Entwicklung von Standards und Empfehlungen für
ein Netzwerk zur bundesweiten Strukturierung und Organisation psychosozialer Notfallversorgung (Schriftenreihe
der Schutzkommission beim Bundesminister des Innern Neue Folge Bd. 57), BBK Bonn.
• Lasogga, Frank, Gasch, Bernd (Hg. 2008) Notfallpsychologie. Lehrbuch für die Praxis, Springer Berlin u.a.
• Lueger-Schuster, Brigitte, Krüsmann, Marion, Purtscher, Katharina (Hg. 2006) Psychosoziale Hilfe bei Katastrophen und
komplexen Schadenslagen. Lessons learned, Springer Berlin u.a.
• Müller-Lange, Joachim (Hg. 2006) Handbuch Notfallseelsorge, 2. überarb. Aufl., Stumpf &Kossendey Edewecht u.a.
MA Caritaswissenschaft und Christliche Gesellschaftslehre Modul 1.2
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 /Modul 23
B.A. Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
66
Diplom und Lehramt (alt)
Bemerkung:
5 ECTS
Hauptseminar
01LE17S-99RK103
"Jesus?! Ja, hab´ ich schon mal gehört" - Christologische Konzepte Jugendlicher im Dialog mit der Christologie
(M15/M23)
Prof. Dr. Mirjam Schambeck
Termine:
Do 08:30 - 10:00
Kommentar:
von 23.10. bis
KG I/R 1336
12.02.2015
Für viele Jugendliche bleiben die Aussagen über Jesus Christus als Gottessohn, als Erlöser, als Tür zum Leben o. ä.
Literatur:
fremd und hohl. Das Seminar möchte wichtige Aspekte der Christologie beleuchten, mittels einer eigenen, im Seminar
durchzuführenden empirischen Studie klären, welche Einstellungen Jugendliche zu ausgewählten Themen der Christologie
haben und fragen, welche Wege es in religiösen Bildungsprozessen gibt, zwischen Christologie und den Lebensdeutungen
der Jugendlichen "Übersetzungsprozesse" anzustoßen.
Die Literatur wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Religionspädagogisches Seminar / Fachdidaktisches Seminar:
Magister Theologiae/ Magisterstudium Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15, Modul 21, Modul 23
B.A. Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch- Theologische Studien: Wählbar innerhalb Modul B 1
BA Nebenfach (PO 2012): M 15
B.A. Kath. Theologie NF (Praktische Theologie): Schwerpunktbereich / Ergänzungsbereich Religionspädagogik und
Katechetik
Modularisiertes Lehramt: wählbar innerhalb des Fachdidaktik-Moduls, wählbar als theologisches Hauptseminar, Wahlmodul
2
Diplom, Lehramt (alt) bzw. WPO
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt
Bemerkung:
gegeben.
Wir bitten die Studierenden, die sich für diese Veranstaltung eingetragen haben, am ersten Termin zu erscheinen. Nur durch
Ihr Erscheinen können Sie auch Ihre weitere Teilnahme am Seminar gewährleisten.
01LE17K-99CG102
Joseph Kardinal Höffner – Protagonist der Christlichen Gesellschaftslehre
Prof. Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer
Dominik Skala
Termine:
Zielgruppe:
Do 14:00 - 18:00
von 11.12. bis
05.02.2015
Modulveranstaltung
KG I/R 1313
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF (Prakt. Theologie): Schwerpunktbereich Christliche Gesellschaftslehre
Zugleich Diplom und Lehramt (alt).
MA Caritaswissenschaft: Modul 3.2 /4.2
Voraussetzung:
Die Voraussetzungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch.
Leistungsnachweis: Die Prüfungsmodalitäten entnehmen Sie dem jeweiligen Modulhandbuch bzw. werden vom Dozierenden bekannt gegeben.
67
01LE17K-15DL102i
Sinn für das Unendliche in populärer Kultur. Interdisziplinäre Ringvorlesung mit Kolloquium (M 15/23)
Dr. Barbara Henze
Dr. Stephan Wahle
Andrea Hauber
Dr. Ulrich Kumher
Termine:
Mo 18:00 - 20:00
Kommentar:
von 20.10. bis
KG I/HS 1098
09.02.2015
Mo 18:00 - 20:00 von 20.10. bis
KG I/R 1305
09.02.2015
Austausch der theologischen Disziplin mit VertreterInnen anderer Disziplinen.
Zielgruppe:
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 und Modul 23
B.A. Theolocial Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
Zugleich für Diplom und Lehramt (alt)
Darüber hinaus:
Sämtliche Interessierte und Studierende aller Fachbereiche
Leistungsnachweis: 1 ECTS = Besuch der Vorlesungsreihe
3 ECTS = Besuch der Vorlesungsreihe plus des Kolloquiums
5 ECTS = Besuch der Vorlesungsrehe, des Kolloquiums und Anfertigen einer Hausarbeit
(In der theologischen Fakultät anrechenbare Leistungen für den praktischen, historischen, biblischen oder systematischen
Bemerkung:
Bereich.)
Die Veranstaltungsreihe bietet eine Auseinandersetzung mit Unendlichkeit als Thema der gegenwärtigen Medien und
kulturellen Wissenschaften und der theologischen Disziplinen.
Wir treten ein in ein Gespräch mit VertreterInnen außertheologischer Disziplinen, um auch über die mit Unendlichkeit
verbundenen innertheologischen Fragehorizonte hinaus eine Diskussion zu eröffnen. Die jeweiligen ExpertInnen werden
hierzu zunächst in ihren Bereich einführen und ausgewählte Quellen vorstellen, in denen Unendlichkeit eine Rolle spielt.
Wie wird Unendlichkeit in den verschiedenen Medien verstanden? Im weiteren Verlauf wird dann ein Dozierender der
Fakultät vorstellen, inwiefern die Theologie hiermit in einen gewinnbringenden und aktuellen Dialog treten kann. Wie und wo
ist Theologie anknüpfungsfähig? Inwiefern kann die Theologie das jeweils vorherrschende Verständnis von Unendlichkeit
bereichern, wo kann und muss sie aber auch aus dem aktuellen Sprach-, Bild-, Ton-, …- Gebrauch von Unendlichkeit
lernen?
Die Gäste von außerhalb und ProfessorInnen der Fakultät werden miteinander diskutieren, außerdem soll es den
BesucherInnen der Veranstaltungsreihe ermöglicht werden, eigene Anmerkungen und Fragen einzubringen.
Termine:
20.10.2014 - About Unendlichkeit (Eröffnung der Reihe)
03.11.2014 - Cloud Atlas (Unendlichkeit im Film)
17.11.2014 - Die unendliche Geschichte (Unendlichkeit in der Literatur)
01.12.2014 - Atemlos (Unendlichkeit in der Musik)
15.12.2014 - Weiter, höher, schneller (Unendlichkeit in der Werbung)
12.01.2015 - Sterben und Tod (Unendlichkeit im Kinderbuch)
26.01.2015 - Apokalyptische Welten (Unendlichkeit in der virtuellen Welt)
09.02.2014 - About Unendlichkeit (Abschluss der Reihe)
68
An den Montagen zwischen diesen Terminen finden die Kolloquien statt.
01LE17S-15CG101
Vita activa – Vita contemplativa Oder Vom tätigen und betenden Leben (M15/23 + Kolloquium zur
Elementarisierung)
Prof. Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer
Dominik Skala
Dr. Stephan Wahle
Termine:
Kommentar:
Zielgruppe:
Do 14:00 - 18:00
von 23.10. bis
KG I/R 1305
04.12.2014
Die Lehrveranstaltung wird als interdisziplinäres Hauptseminar angeboten und kann für Lehramtsstudierende Gym PO
2001 als Kolloquium zur Elementarisierung angerechnet werden.
Modulveranstaltung
Magister Theologiae/ Magisterstudiengang Katholische Theologie: Wählbar innerhalb Modul 15 bzw. wählbar innerhalb
Modul 23.
B.A. Theological Studies: Wählbar innerhalb Modul 15
B.A. Katholisch-Theologische Studien: Wählbar innerhalb B1
Modularisiertes Lehramt: Wählbar als theologisches Hauptseminar
B.A. Katholische Theologie NF (Prakt. Theologie): Schwerpunktbereich/ Ergänzungsbereich Christliche Gesellschaftslehre
Lehramt (alt): Kolloquium zur Elementarisierung
Diplom
MA Caritaswissenschaft: Modul 3.2 /4.2
Vertiefungsveranstaltung
01LE17V-89CW101
Wissenschaftstheorie und Selbstverständnis der Caritaswissenschaft (Einführung in die Caritaswissenschaft)
Prof. Dr. Klaus Baumann
Petra Zeil
Stephan Koch
Termine:
Kommentar:
Mo 14:00 - 17:00 20.10.2014
Einzeltermin Peterhof/HS 4
Mo 14:00 - 18:00 17.11.2014
Einzeltermin Peterhof/HS 4
Mo 14:00 - 18:00 08.12.2014
Einzeltermin Peterhof/HS 4
Mo 14:00 - 18:00 22.12.2014
Einzeltermin Peterhof/HS 4
Mo 14:00 - 18:00 12.01.2015
Einzeltermin Peterhof/HS 4
Mo 14:00 - 18:00 02.02.2015
Einzeltermin Peterhof/HS 4
1. Wissenschaftstheoretische Bestimmung der Caritaswissenschaft
2. Erfordernisse des interdisziplinären Dialogs, insbesondere der Theologie mit anderen Disziplinen
3. Caritas als agape und diakonie im biblischen Verständnis
4. Caritas in der Geschichte des Christentums und seiner sozikulturellen Umfelder
5. Caritas im Selbstverständnis der Kirche, des Christseins und als verbandliches Engagement in heutigen Kontexten und
Zielgruppe:
Herausforderungen
MA Caritaswissenschaft und Christliche Gesellschaftslehre Modul 1.1
Magisterstudiengang Katholische Theologie: Vertiefungsbereich Modul 23
B.A. Katholische Theologie (Prakt. Theologie): Schwerpunktbereich Caritaswissenschaft und Christliche Sozialarbeit
Diplom und Lehramt (alt)
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