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Anmeldung zur Abschlussprüfung der Rechtsanwaltsfachangestellten 2015 I
Wir verweisen auf beiliegendes Merkblatt und bitten um sorgfältiges und vollständiges Ausfüllen des Anmeldeformulars.
Die Abschlussprüfung 2015 / I der Rechtsanwaltsfachangestellten findet statt am
Dienstag, 20. Januar 2015
Mittwoch, 21. Januar 2015
Die Anmeldefrist endet am 12. Dezember 2014. Wir weisen darauf hin, dass die angegebene Anmeldefrist grundsätzlich nicht verlängert werden
kann (§ 11 Abs. 1 PO). Für die rechtzeitige Anmeldung sind die Ausbilder verantwortlich. Verspätete Anmeldungen haben in der Regel die
Nichtzulassung zur Folge. Der Prüfling gilt als zur Prüfung zugelassen und die gestellten Anträge gelten als genehmigt, wenn nicht bis
19. Dezember 2014 ein ablehnender Bescheid ergeht.
Zulassungsvoraussetzungen
Zugelassen wird nur, wer die Ausbildungszeit zurückgelegt hat oder wessen Ausbildungszeit nicht später als zwei Monate nach dem schriftlichen
Termin endet.
Mit der Anmeldung sind vorzulegen:
-
ärztliche Bescheinigung über die Nachuntersuchung (soweit die/der Auszubildende bei Beginn des 2. Ausbildungsjahres nicht volljährig war)
Zwischenprüfungsbescheinigung im Original
Nachweis über die Einzahlung der Prüfungsgebühr (§ 13 PO)
das Berichtsheft ist zur mündlichen Prüfung mitzubringen.
(Näheres siehe beiliegendes Merkblatt!)
Prüfungsorte
-
Berufsschule Nürnberg, Schönweißstraße 7, 90461 Nürnberg
Berufsschule Regensburg, Prüfeninger Str. 100, 93049 Regensburg
Berufsschule Straubing, Stadtgraben 39, 94315 Straubing
Die Bekanntgabe der Zimmer-Nummern erfolgt durch die Berufsschulen
Prüfungsabfolge
Die Prüfungsteilnehmer finden sich bitte am Dienstag um 08:00 Uhr in den Prüfungsräumen ein, um die Aufgabenblätter zu beschriften
und den Ablauf der Prüfung zu besprechen. Am Mittwoch genügt es, wenn die Prüfungsteilnehmer rechtzeitig zum Prüfungsbeginn
anwesend sind.
Dienstag, 20. Januar 2015
08.30 – 10.00 Uhr Zivilprozessrecht
10.15 – 11.45 Uhr Kosten- und Gebührenrecht
Mittwoch, 21. Januar 2015
08.30 – 09.30 Uhr Recht, Wirtschafts- u. Sozialkunde
09.45 – 10.45 Uhr Rechnungswesen
11.45 – 13.45 Uhr Fachbezogene Informationsverarbeitung
Zugelassene Hilfsmittel
-
Taschenrechner
alle notwendigen Gesetzestexte außer im Fach Recht, Wirtschafts- und Sozialkunde
Kommentierungen und Zusätze sind nicht zulässig.
Mündliche Prüfung
Die mündlichen Prüfungen finden voraussichtlich in der 06. Kalenderwoche und gegebenenfalls in der 07. Kalenderwoche statt.
Prüfungsgebühr
Die Prüfungsgebühr beträgt € 125,--. und ist mit der Anmeldung fällig. Es wird um Überweisung unter Angabe des Prüfungsteilnehmers auf das
Konto der Rechtsanwaltskammer Nürnberg bei der
HypoVereinsbank Nürnberg,
Kto-Nr. 20 20 10 59 79,
BLZ 760 200 70
gebeten. Bitte fügen Sie den Einzahlungsbeleg der Anmeldung bei.
Kurzfristige Änderungen werden entweder schriftlich oder mündlich von der Rechtsanwaltskammer, den Berufsschulen, den Prüfungsausschüssen
oder Fachkursleitern bekanntgegeben.
RAin Popp
Hauptgeschäftsführerin
MERKBLATT
FÜR DIE ABSCHLUSSPRÜFUNG DER RECHTSANWALTSFACHANGESTELLTEN
(gem. Prüfungsordnung vom Februar 2005)
I. ANMELDUNG
Die Anmeldung zur Abschlussprüfung für Rechtsanwaltsfachangestellte ist fristgemäß (§ 11 Abs. 1 PO) bei der Geschäftsstelle der Rechtsanwaltskammer
Nürnberg, Fürther Str. 115, 90429 Nürnberg auf vorgesehenem Formblatt einzureichen. Verspätete Anmeldungen haben in der Regel die Nichtzulassung zur
Folge. Für die rechtzeitige Anmeldung sind die Ausbildenden verantwortlich. Sie ist vom Ausbildenden mit Zustimmung des Auszubildenden vorzunehmen. In
besonderen Fällen kann der Prüfungsbewerber selbst den Antrag auf Zulassung zur Prüfung stellen; dies gilt insbesondere in den Fällen des § 45 Abs. 2 u. 3
BBiG und bei Wiederholungsprüfungen, falls ein Ausbildungsverhältnis nicht mehr besteht.
Anträge auf Prüfungsbefreiung in einem Prüfungsfach für den Prüfungstermin wegen vorübergehender körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung
gemäß § 22 Abs. 2 PO sind gesondert und vor Beginn der Prüfung an die Rechtsanwaltskammer zu richten; die Nachweise sind beizufügen (bei dauernder
Behinderung: siehe II. 4 und III. 5).
II. ZULASSUNGSVORAUSSETZUNGEN
1. Zur Prüfung werden alle
Auszubildenden
zugelassen, deren
Ausbildungsstätte im Bezirk der Rechtsanwaltskammer liegt, deren
Berufsausbildungsverhältnis in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse der Rechtsanwaltskammer Nürnberg eingetragen oder aus einem Grund
nicht eingetragen sind, den weder der Auszubildende, noch dessen gesetzlicher Vertreter zu vertreten hat, und deren vertragliche Ausbildungszeit bereits
beendet ist oder spätestens an dem bekanntgegebenen Tag endet.
2.
Eine vorzeitige Zulassung zur Prüfung ist nur möglich, wenn die Leistungen des Auszubildenden dies rechtfertigen. Hiervon ist in der Regel auszugehen,
wenn seine Leistungen in der praktischen Ausbildung, in der Berufsschule und in der Zwischenprüfung überwiegend besser als befriedigend bewertet
worden sind. In solchen Fällen ist gleichzeitig mit der Anmeldung zur Prüfung Antrag auf vorzeitige Zulassung zu stellen (s. Antragsformular) und eine
Erklärung des Ausbildenden und der Berufsschule vorzulegen, aus der sich ergibt, dass der Prüfungsbewerber das Ausbildungsziel bereits erreicht hat. Zu
1. und 2.: Prüfungsbewerber, die in einem Ausbildungsverhältnis stehen, fügen der Anmeldung die Bescheinigung über die
Teilnahme an der Zwischenprüfung und eine Kopie der ärztlichen Bescheinigung über die Nachuntersuchung (soweit der Auszubildende bei Beginn des 2.
Ausbildungsjahres noch nicht volljährig war) bei. Das Berichtsheft ist am Tag der mündlichen Prüfung dem Prüfungsausschuss vorzulegen.
3.
Prüfungsbewerber, die in keinem Ausbildungsverhältnis stehen, werden zur Prüfung unter den Voraussetzungen des § 45 Abs. 2 und 3
Berufsbildungsgesetz (§ 9 Abs. 2 u. 3. PO) zugelassen, wenn ihre Arbeitsstätte oder, falls kein Arbeitsverhältnis besteht, ihr Wohnsitz im Bezirk der
Rechtsanwaltskammer Nürnberg liegt oder während der Ausbildungszeit gelegen hat. Solche Prüfungsbewerber haben gleichzeitig mit der Anmeldung zur
Prüfung einen Lebenslauf, das letzte Zeugnis der zuletzt besuchten Schule, Tätigkeitsnachweise oder glaubhafte Darlegung über den Erwerb von
Kenntnissen und Fertigkeiten im Sinne des § 45 Abs. 2 BBiG sowie ggf. weiterer Ausbildungs- und Tätigkeitsnachweise (§ 11 Abs. 3c PO) vorzulegen.
4.
Wer dauernd körperlich, geistig oder seelisch behindert ist, wird zur Prüfung auch zugelassen, wenn er die allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen (siehe
II. 1. und 2.) nicht erfüllt; ihm können auf Antrag vom Prüfungsausschuss Prüfungserleichterungen gewährt werden (§ 8 Abs. 2 PO). Die dauernde
Behinderung ist amtsärztlich nachzuweisen. Das Attest soll die erforderlichen Prüfungserleichterungen bezeichnen.
III. UMFANG DER PRÜFUNG – ORT UND ZEIT
Der Prüfungsstoff richtet sich nach §§ 14, 15 ReNoPat-Ausbildungsverordnung vom 15.02.1995 (BGBl. I S. 206) und der hierzu erlassenen Prüfungsordnung.
Die Abschlussprüfung wird schriftlich und mündlich durchgeführt.
Die schriftliche Prüfung besteht aus fünf Prüfungsfächern:
1.
Recht, Wirtschaft- und Sozialkunde (60 Minuten)
Das Prüfungsfach umfasst insbesondere bürgerliches Recht, Handels- u. Gesellschaftsrecht, Arbeits- und Sozialrecht, Grundlagen des Verfassungsrechts,
des Wirtschaftens und der Wirtschaftspolitik, Geld- und Zahlungsverkehr, Kredit.
2.
Rechnungswesen (60 Minuten)
Das Prüfungsfach umfasst insbesondere berufsbezogenes Rechnen und Buchführung.
3.
Fachbezogene Informationsverarbeitung (90 Minuten)
Das Prüfungsfach umfasst
a) im Fach Textbearbeitung in 60 Minuten fachlich und sprachlich richtiges Formulieren sowie Gestalten eines eigenen fachkundlichen Textes nach
Vorgaben mit Hilfe automatisierter Textverarbeitung
b) im Fach Textverarbeitung 10 Minuten sicheres, richtiges und schnelles Erfassen eines fachkundlichen Textes sowie normgerechtes Gestalten eines
Textes in 20 Minuten mit Hilfe automatisierter Textverarbeitung.
4.
Zivilprozessrecht (90 Minuten)
Das Prüfungsfach umfasst insbesondere den Ablauf des Zivilprozesses, des Mahnverfahrens und der Zwangsvollstreckung.
5.
Rechtsanwaltsgebührenrecht (90 Minuten)
Das Prüfungsfach umfasst insbesondere Erstellen von Vergütungsrechnungen und das Kostenfestsetzungsverfahren.
Die angegebene Prüfungsdauer kann unterschritten werden, wenn die Prüfung in programmierter Form durchgeführt wird. Unter den Voraussetzungen des §
17 PO kann in schriftlichen Prüfungsfächern mit Ausnahme des Faches „Fachbezogene Informationsverarbeitung“ eine mündliche Ergänzungsprüfung
durchgeführt werden, wenn diese für das Bestehen der Prüfung insgesamt den Ausschlag gibt. Ob diese Voraussetzungen im Einzelfall vorliegen, wird dem
Prüfungsbewerber rechtzeitig persönlich mitgeteilt.
Die mündliche Prüfung ist ein Prüfungsgespräch, in dem der Prüfling zeigen soll, dass er mit den wesentlichen Fragen für den Beruf der
Rechtsanwaltsfachangestellten vertraut ist und praktische Fälle lösen kann. An ihr nehmen mehrere Prüflinge gleichzeitig teil. Die mündliche Prüfung soll für
den einzelnen Prüfungsteilnehmer 30 Minuten nicht übersteigen.
Eine nicht bestandene Abschlussprüfung kann zweimal wiederholt werden. Hat der Prüfungsteilnehmer in der nicht bestandenen Prüfung oder in der ersten
Wiederholungsprüfung Einzelprüfungsleistungen erbracht, die mit mindestens „ausreichend“ (50 Punkten) bewertet wurden, so ist die Prüfung in diesen
Fächern auf Antrag nicht zu wiederholen und in die Wiederholungsprüfung zu übernehmen (s. Antragsformular). Eine Einzelprüfungsleistung, die länger als
zwei Jahre zurückliegt, kann nicht übernommen werden.
Wer aufgrund einer dauernden körperlichen Behinderung an dem Prüfungsfach „Fachbezogene Informationsverarbeitung“ ganz oder teilweise nicht teilnehmen
kann, wird auf Antrag in diesem Fach nicht geprüft, wenn er Antrag auf Prüfungsbefreiung (s. Antragsformular) binnen der Anmeldungsfrist stellt und dem
Antrag das Attest eines Facharztes sowie eine Stellungnahme des Ausbilders und des zuständigen Fachlehrers beifügt, aus denen hervorgeht, dass die
Teilnahme an der Prüfung dauernd unmöglich ist (§ 8 Abs. 3 PO).
Zur schriftlichen Prüfung sind die bekanntgegebenen zugelassenen Hilfsmittel sowie Schreibgerät und Schreibpapier DIN A 4 mitzubringen. Auf Verlangen ist
der Personalausweis vorzulegen.
Ort und Zeit der mündlichen Prüfung und gegebenenfalls der mündlichen Ergänzungsprüfung teilt der Prüfungsausschuss bzw. die Rechtsanwaltskammer dem
Prüfungsteilnehmer gesondert mit.
IV. ENTSCHEIDUNGEN ÜBER DIE ZULASSUNG ZUR PRÜFUNG UND ÜBER ANTRÄGE
Dem Prüfungsbewerber wird die Entscheidung über seine evtl. Nichtzulassung zur Abschlussprüfung/Wiederholungsprüfung und über seine Anträge auf
Prüfungsbefreiung (siehe III. 4. und 5.) von der Rechtsanwaltskammer mitgeteilt. Entscheidungen über Anträge, die der zuständige Prüfungsausschuss trifft,
werden dem Prüfungsbewerber vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses über die Rechtsanwaltskammer mitgeteilt.
V. PRÜFUNGSGEBÜHR
Die Prüfungsgebühr beträgt Euro 125,00. Sie ist mit der Anmeldung fällig. Es wird um Überweisung auf das Konto der Rechtsanwaltskammer Nürnberg bei der
HypoVereinsbank Nürnberg, Kto-Nr. 2020105 979, BLZ 760 200 70 gebeten.
ANMELDUNG
ZUR ABSCHLUSSPRÜFUNG FÜR RECHTSANWALTSFACHANGESTELLTE
2015 / I
I. Ausbilder
Kanzlei _________________________________________________________________________________________
Anschrift ___________________________________________ Tel. __________________ Telefax ________________
II. Auszubildender - Prüfungsbewerber
1. Personalien
Familienname ____________________________ Vorname __________________ Geburtsname _________________ Straße
___________________________________________ PLZ _____________ Ort __________________________
Tel/Privat: _______________________ Geburtstag _______________________ Geburtsort _____________________
2. Berufsausbildung
Beginn der Ausbildungszeit ________________________ Ende der Ausbildungszeit (lt. Vertr.) ____________________
Abkürzung der Ausbildungszeit durch Rechtsanwaltskammer Nürnberg genehmigt (§ 29 BBiG)
ja
□
nein
□
□
Berufsschule besucht in ___________________________________
Derzeit kein Berufsschulbesuch
Zwischenprüfung abgelegt am ______________________________
Nachweis ist im Original beizufügen
Das in der Ausbildungszeit ordnungsgemäß geführte Berichtsheft ist am Tag der mündlichen Prüfung im Original vorzulegen.
III. Anträge
(Bei
□
Zutreffendes bitte ankreuzen)
1.
□
Ich beantrage die Zulassung zur Abschlussprüfung 2015 / I
2.
□
Ich beantrage die vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung 2015 / I gem. § 9 Abs. 1 PO; beigefügt sind:
□ Zeugnis des Ausbilders
3.
□
□ Zeugnis der Berufsschule
Ich beantrage die Wiederholungsprüfung (§ 26 PO) und gleichzeitig Prüfungsbefreiung in den folgenden
bereits erfolgreich abgelegten Fächern:
□ Recht, Wirtschafts- u. Sozialkunde □
□ Rechtsanwaltsgebührenrecht
□
□
4.
□
□ Zwischenprüfungsbescheinigung
Rechnungswesen
Zivilprozessrecht
□ mündliche Prüfung
□ Fachbez. Informationsverarbeitung
Die Prüfungsbescheinigung der Abschlussprüfung ________________ ist beigefügt.
Ich beantrage Prüfungsbefreiung im Fach Fachbezogene Informationsverarbeitung
wegen dauernder Körperbehinderung (§ 8 Abs. 3 PO). Folgende Nachweise sind beigefügt:
□
Attest des Facharztes
□ Stellungnahme des Ausbildenden
□
und des Fachlehrers
Hinweis: Ist in der Prüfungsbekanntgabe nichts anderes bestimmt, so kann Anträgen (III) nur stattgegeben werden, wenn die angegebenen
Nachweise vor Ablauf der Anmeldefrist vorgelegt wurden. Es wird gebeten, Nachweise soweit möglich, nur in anwaltlich beglaubigter Form
vorzulegen - ansonsten im Original.
Datum
Prüfungsbewerber (Auszubildende/r)
Rechtsanwalt (Ausbilder)
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