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Protokoll: KuBAaI-Workshop – Ideen von Kulturschaffenden für das Quartier
KuBAaI-Workshop –
Ideen von Kulturschaffenden für das Quartier
Donnerstag, 16. Januar 2014, 16.30 Uhr
LWL-TextilWerk | Spinnerei, Industriestraße 5, 46395 Bocholt
Der KuBAaI-Workshop wurde von Herrn Waschki, Kulturdezernent der Stadt Bocholt, und Frau
Schoo, Fachbereich Kultur und Bildung der Stadt Bocholt, ins Leben gerufen. Ziel des Workshops
war es, zum einen die neuesten Informationen und Entwicklungen zu den geplanten Aktivitäten
des KuBAaI-Projekts auszutauschen und zum anderen Ideen zu sammeln, welche kulturellen Aktivitäten für das neu entstehende KuBAaI Quartier in Bocholt zusammen mit den Kulturschaffenden entwickelt werden können. Der KuBAaI-Workshop ist vom Büro Imorde gemeinsam mit Uwe
Köhler vom Theater Titanick moderiert und begleitet worden.
Ablauf
1. Begrüßung und Einleitung
Thomas Waschki, Kulturdezernent der Stadt Bocholt
2. Informationen und Einführungen
Das „LernWerk“ – ein Konzept für Bildung und Kultur
Heike Schoo, Stadt Bocholt, Fachbereich Kultur und Bildung
Textilwerk als Forum
Dr. Hermann Josef Stenkamp / Martin Schmidt, LWL-Industriemuseum Bocholt
Aktuelle Entwicklungen im KuBAaI-Projekt
Udo Geidies, Koordinierungsstelle Baudezernat, Stadt Bocholt
3. Einführung in die Diskussion
Erläuterung des Angebotes an die Freie Szene in Bocholt
Uwe Köhler, Theater Titanick, Münster
Barbara Thüer, Imorde Projekt- & Kulturberatung, Münster
Sammlung von Ideen aus dem Plenum
4. Zusammenfassung der Ergebnisse
Uwe Köhler, Theater Titanick, Münster
Barbara Thüer, Imorde Projekt- & Kulturberatung, Münster
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Protokoll: KuBAaI-Workshop – Ideen von Kulturschaffenden für das Quartier
Einleitung
In seiner kurzen Anmoderation betonte Jens Imorde, dass der Workshop initiiert wurde, um mit
den Kulturschaffenden in Bocholt ins Gespräch zu kommen. Anschließend begrüßte der Kulturdezernent der Stadt Bocholt, Thomas Waschki, die Anwesenden.
Informationen und Einführungen - Das „LernWerk“ – ein Konzept für Bildung und Kultur
Heike Schoo vom Fachbereich Kultur und Bildung der Stadt Bocholt referierte in ihrem Vortrag
über die inhaltlichen Ansätze des geplanten „LernWerk“ als Zentrum für Begegnung, Bildung und
Kultur, welches auf dem Kulturquartier KuBAaI realisiert werden soll. Der Name „LernWerk“ sei
als Arbeitstitel zu verstehen, der sich an den bereits eingeführten Begriff des „TextilWerk“ anlehne. Auf der Prämisse des „lebenslangen Lernens“ beruhend, solle im „LernWerk“ alters- und generationenübergreifendes Lernen möglich sein. Entsprechend sollten hier städtische Kultur- und
Bildungseinrichtungen untergebracht werden. Schoo nannte beispielhaft die VHS, die Musikschule, die Kulturverwaltung und das Stadtarchiv.
Das „LernWerk“ solle über eine exzellente Infrastruktur und ein passgenaues Raumangebot verfügen, um diese wie andere Serviceleistungen für die Stadt und die Region vorzuhalten. So würden
neben Synergieeffekten unterschiedlicher Natur auch weitere Kooperationen und Vernetzungen
auf regionaler Ebene möglich.
Im Fokus des „LernWerk“ stehen laut Schoo vor allem die drei Themen Bildung, Kultur und Kooperation. Hinsichtlich des Stichpunktes Bildung sei festzuhalten, dass für das „LernWerk“ ein
breit gefächertes Bildungsangebot für alle Generationen und aus allen Herkunfts- und Bildungsmilieus angestrebt sei. Dabei gehe es auch um Bildungspartnerschaften von Musikschule, VHS
und Stadtarchiv mit allgemein bildenden Schulen.
Unter der Überschrift Kultur kämen Angebote zur kulturellen Bildung und zum interkulturellen
Lernen (kultureller Austausch) hinzu. Das „LernWerk“ böte zudem die Möglichkeit der Kooperation mit der freien Kulturszene – nicht nur, aber auch über das vorhandene Angebot an Ausstellungsflächen. In Bezug auf das Stichwort Kooperation sei in erster Linie eine solche zwischen
„LernWerk“ und „TextilWerK“ im KuBAaI zu nennen.
Heike Schoo ging im Folgenden jeweils kurz auf das Bocholter Stadtarchiv sowie die Bereiche
Kunst und Theater, Musik und Freiraum ein. Das Stadtarchiv lege als außerschulischer Standort
seinen Fokus auf die Lokalgeschichte, die regionale Geschichte der Textilindustrie, die Geschichte
im deutsch-niederländischen Grenzraum sowie die Bocholter Stadtentwicklung. Hinsichtlich Literatur und Theater seien Schreib- und Theaterwerkstätten sowie Literaturkreise zu erwähnen,
aber auch die potenzielle Mitnutzung von Ausstellungsflächen für bildende Kunst. Im Bereich
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Protokoll: KuBAaI-Workshop – Ideen von Kulturschaffenden für das Quartier
Musik verwies Heike Schoo auf Unterrichts- und Probenräume für die Musikschule und ihre Kooperationspartner sowie auf Konzerte und offene Proben von Musikschulbands.
Mit einem Zitat von Prof. Dr. Oliver Scheytt aus dem Kulturgespräch im November 2012 beendete
Heike Schoo ihren Vortrag:„Das Erscheinungsbild einer Stadt wird entscheidend von deren Bauten, Plätzen, Orten geprägt. Diese Bilder einer Stadt, die sich in den Köpfen festsetzen, sind mit entscheidend für das
Image einer Stadt.“
In der sich anschließenden Plenumsdiskussion wurden einige Fragen kurz angeschnitten. Zum
einen wurde gefragt, ob Bocholts jugendliche Subkultur auf dem neu entstehenden Quartier KuBAaI erwünscht sei oder nicht. Hinsichtlich der Einbindung und Aufnahme neuer kultureller Aktivitäten zeigte sich Heike Schoo offen. Jens Imorde betonte, nach seinem Verständnis seien in
Bocholt alle eingeladen, sich für KuBAaI einzubringen. Es müssten aber auch neue Formen der
Ansprache von jungen Leuten gefunden werden, mit klassischen Beteiligungsmethoden sei das
sicherlich schwierig. Zum anderen stellte Jens Imorde die Frage, wie bisher damit umgegangen
würde, wenn Anfragen nach Räumen und Ausstellungsorten aus der Bevölkerung kommen. Heike
Schoo schilderte, dass zunächst alle Anfragen berücksichtight würden, aber es käme auch vor,
dass man keinen Raum zur Verfügung stellen könnte. Sie betonte als guten Ansatz für Bochol das
Engagement im Kulturort Alte Molkerei und der Zusammenarbeit mit dem der Freien Kulturszene. Diese gelte es, auch in Zukunft zu unterstützen. Im Workshop heute sollten die zukünftigen Bedarfe ermittelt werden, denn die Stadt wolle neue Angebote gemeinsam mit den Kulturschaffenden aufnehmen und konzeptionell weiterentwickeln.
In der sich anschließenden Diskussion wurde angeregt, dass der Begriff „LernWerk“ neu überdacht werden sollte, da dieser schon durch eine andere Initiative belegt sei. Ebenfalls wurde festgehalten, dass man sich vom Begriff der „Subkultur“ lösen und den Begriff Kultur eher weiter fassen möchte. Grundsätzlich möchte man sich hier in Zukunft für alle Formen der Kultur öffnen
und diese sowohl auf dem KuBAaI-Gelände als auch auf weiteren Flächen in der Stadt realisieren.
Es sollen offene Hallen und Plätze in Bocholt genutzt werden, die auch zum Teil temporäre kulturelle Nutzungen zulassen.
Textilwerk als Forum
Das „TextilWerk“ als Forum stellten anschließend Dr. Hermann Josef Stenkamp und Martin
Schmidt vom LWL-Industriemuseum Bocholt vor. Dr. Stenkamp betonte, dass es derzeit das zentrale Anliegen sei, das Hofareal des Gebäudes auch zur Aa - bisher im rückwärtigen Bereich gelegen
- zu öffnen. Dies sei wichtig, damit das neu geschaffene Quartier mit angebunden sei. Die grundsätzliche Herausforderung sehe er darin, den Charme des „TextilWerk“ zu erhalten und sich
gleichzeitig Neuem gegenüber zu öffnen.
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Protokoll: KuBAaI-Workshop – Ideen von Kulturschaffenden für das Quartier
Das „TextilWerk“ atme einen bestimmten Geist, ergänzte Schmidt. Es sei wichtig, diesen Geist
dauerhaft zu erhalten. Dazu sehe er zahlreiche Möglichkeiten, die es zu nutzen gelte. Neben der
Idee eines KubAaI-Festivals mit unter anderem der geplanten Aa-Brücke als Bühne, gelte es,
Grundsätzliches anzugehen wie die „Gestaltung von Möglichkeitsräumen“ oder der Frage nach
einer kulturellen Intendanz für das KubAaI-Gelände. Als Einzelidee wurde erwähnt, die Rampe 6
kurzfristig für Musikgruppen zur Verfügung zu stellen. Beide fassten zusammen, dass diese Themen und Vorhaben rund um KubAaI einen langwierigen Prozess darstellen, der Bocholt in Atem
halten wird. Das „TextilWerk“ solle dabei als Katalysator fungieren, und alle Anwesenden sollten
sich angesprochen fühlen, sich mit Ideen einzubringen. Jens Imorde betonte daraufhin, dass die
Kommunikation über die kulturellen Aktivitäten wichtig sei für Bocholt. Er hob die Gebäude und
das Außengelände auf dem KubAaI-Gelände als große Chance für Bocholt hervor.
Aktuelle Entwicklungen im KuBAaI-Projekt
Im Anschluss stellte Udo Geidies die aktuellen städtebaulichen und planerischen Entwicklungen
des KuBAaI-Projekts vor. Er betonte, dass die Stadt Bocholt sehr am positiven Fortgang der Entwicklung interessiert sei und in jeder erdenklichen Richtung „Druck mache“.
Ein Werkstattverfahren zur Freiraumentwicklung habe bereits am 12. Juni und 10. Juli 2013 stattgefunden. In diesem Zusammenhang habe ein Bürgerforum nicht nur über zwei städtebauliche
Entwürfe beraten, sondern auch eine Entscheidung für den Entwurf eines niederländischen Büros
getroffen. Dieses sehe – im Gegensatz zum zweiten in Frage stehenden Entwurf – den weitgehenden Erhalt der baulichen Substanz vor. Geidies stellte im Folgenden die Pläne für den Freiraum
West und Ost vor.
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Protokolll: KuBAaI-Woorkshop – Ideeen von Kulturrschaffendenn für das Quarrtier
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Protokoll: KuBAaI-Workshop – Ideen von Kulturschaffenden für das Quartier
Anhand zahlreicher Skizzen und Planungszeichnungen vertiefte Geidies anschließend die Eindrücke. Neben einer Prinzipskizze der geplanten Museumsbrücke machte er dabei auch deutlich, dass
sowohl hinsichtlich des gewässerökologischen Entwicklungspotenzials wie des auenökologischen
Zugewinns vieles für die entwickelten Pläne spreche. Geidies ergänzte seinen Vortrag durch einige
gelungene Beispiele kultureller Nutzungen alter Industriegebäude aus anderen Städten und Regionen.
Abschließend skizzierte Geidies den Fortgang der Entwicklung. Neben einem qualifizierten Freiraum- und Brückenentwurf stünden die Fortschreibung des Rahmenplans, die Vorbereitung der
Bauleitplanung, das Projektdossier für die Regionale 2016 und ein Realisierungsplan an. Liefe das
alles nach Wunsch, rechne er mit der Fertigstellung des 1. Bauabschnittes im Jahr 2016. Wichtig sei
allerdings zu wissen, welche Ideen seitens der Bocholter Kultur für das Gelände bestünden. Darauf
solle mit der Planung reagiert werden.
In der sich anschließenden Plenumsdiskussion wurde die Frage gestellt, ob hinsichtlich der geplanten Wohnbebauung nur an Wohnungen für die gehobene Mittelschicht gedacht sei, oder ob
auch sozialer Wohnungsbau in Frage käme. Ergänzt wurde dies um die Frage nach dem Erhalt der
bislang auf dem Gelände angesiedelten Don-Bosco-Förderschule.
Bocholts Stadtbaurat Ulrich Paßlick beantwortete diese Fragestellungen eindeutig. Es sei keine
Monostruktur anvisiert. Hinsichtlich der Wohnbebauung sollen Mischformen – also auch sozialer
Wohnungsbau – entstehen. Überdies werde der Schulstandort erhalten bleiben.
Erläuterung des Angebotes an die Freie Szene in Bocholt
Uwe Köhler und Barbara Thüer erläuterten nun kurz, in welcher Form die Ideen zusammengetragen werden sollten. Der Workshop hat bisher etliche Informationen zu KuBAaI geliefert und deutlich gemacht, welche Nutzungen und Vorhaben sich an der Industriestraße entlang entwickeln
sollen. Dabei sei der Wunsch seitens der Stadt Bocholt deutlich geworden, auch kulturell neue
Impulse im Quartier zu setzen. Sowohl in Teilen auf dem Herding-Gelände als auch in den Freiräumen auf dem KuBAaI-Gelände sollen sich neue kulturelle Qualitäten entwickeln. Im besten Fall
solle sich die Freie Szene melden und Ideen vorschlagen, was man in Bocholt bzw. auf dem Quartiers Gelände alles machen kann, oder aber auch,welche kulturellen Angebote fehlen.Um dies herauszufinden, starteten sie die Abfrage an das Plenum. Erste Ideen sollen dann im RegionaleAntrag berücksichtigt werden.
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Protokoll: KuBAaI-Workshop – Ideen von Kulturschaffenden für das Quartier
Sammlung von Ideen aus dem Plenum
Die gesammelten Ideen lassen sich wie folgt zusammenfassen:
1.
Bedarf an Räumen und Flächen für die Kulturarbeit auf dem KuBAaI-Gelände
x
Flächen, Räume und Möglichkeiten für Videokunst von Jugendlichen
x
Medienraum (Foto, Video, Filme)
x
Räume für Ausstellungen von Fotografien
x
Nutzbarmachung von leer stehenden Räumen, z. B. für Filmwettbewerbe
x
Weitere Ausstellungsflächen und Galerien werden gewünscht
x
Z. B. Ausstellungsfläche für Maler und Künstler verschiedener Sparten
x
Räume und Konzepte für Open-Door-Galerie entwickeln
2.
Ideenfindung für neue Formen der Kulturarbeit in Bocholt
x
Austausch über qualitätsvolle Kunst in Bocholt
x
Neue und qualitativ ansprechende Angebote für Sprachen anbieten
x
Bocholter Künstler auf dem Gelände KubAaI einbeziehen, um die Region zu stärken
x
Einbindung von Künstlern vor Ort und außerhalb, Einbeziehung von Künstlern aus
Dinxperlo
x
Gestaltung einer Kulturbrücke Niederlande / Bocholt / Berlin
x
Bespielung der Brücken in Bocholt mit verschiedenen Produktionsepochen
x
Ateliers für Bildende Kunst (regionaler Bezug durch EUREGIO-Einbindung, das Künstlerinnenforum Münsterland, unter Beteiligung Bocholter Künstler) schaffen
x
Kunstmeile mit Skulpturen entlang der Aa entwickeln
x
Meisterkurse für Künstler in den vorhandenen Hallen anbieten
x
Installierung eines Künstlerinnenforums Münsterland
x
Gestaltung von Kursen für Musiker
x
Neue Angebote an Musikunterricht für Erwachsene (z. B. Kurse für Erwachsene, die bisher
kein Instrument kannten), Wochenendkurse, regionales Angebot in Kooperation mit Angeboten auch in NL)
x
Neue Angebote für Musik und Therapie auf dem KubAaI-Gelände
x
Malkurse aus der FH im KubAaI-Quartier ansiedeln
x
Workshops und Experimentierfeld für Studierende der FH Bocholt anbieten
x
Probe- und Aufführungsraum für Mehrfach-Nutzung (Musikschul-Projekte im Bereich Big
Band und Musical, Schultheater, Freies Theater)
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Protokoll: KuBAaI-Workshop – Ideen von Kulturschaffenden für das Quartier
x
Initiierung einer Ausschreibung für Flüchtlinge / Künstler
x
Kunstmeile mit Skulpturen aus Hamminkeln an der Aa entlang
x
Nutzung von Hallen als kultureller Meeting-Point
x
Fluss als Inspirationsquelle nutzen, zum Beispiel für eine A-Triennale
x
Gastronomiestandort auf dem Herding Gelände mit Slow-Food-Angeboten als kulturellen
Treffpunkt gestalten
Ansätze für Organisation und Akteure
x
Integrationsrat einbeziehen
x
FH-AStA bietet sich zur Beteiligung an und unterstützt die Ideen aktiv
x
Drei Runde Tische gründen: Bildende Kunst / Finanzen / Stadt Bocholt
x
Durchführung von kulturellen Aktivitäten im Präsentationsjahr der Regionale 2016
Zusammenfassung der Ergebnisse
Anschließend fasste Barbara Thüer in kurzer Form die Ergebnisse der gesammelten Ideen und
Vorschläge des Plenums zusammen. Einen besonderen Schwerpunkt sollte die zukünftige Kulturpolitik in Bocholt auf die kulturelle Bildung legen. Es gilt, einen besonderen kulturellen Baustein
zu entwickeln, der einen überregionalen Charakter darstellt und Bocholt somit zukunftsfähig und
dauerhaft als attraktiven Kulturort nach innen und außen darstellt.
Folgende Ansätze und Ergebnisse lassen sich festhalten:
x
Im KuBAaI-Quartier will man sich zukünftig auf Angebote und Qualitäten der Kulturellen
Bildung konzentrieren. Es soll ein Mix aus Präsentationsflächen in den Gebäuden, Hallen
und im öffentlichen Raum entstehen. Dabei wird ein kultureller Dreiklang zwischen dem
LWL-Industriemuseum mit der Weberei, dem „TextilWerk“ und dem „LernWerk“ in Zusammenarbeit von kommunalen und freien Einrichtungen angestrebt.
x
Das KuBAaI-Quartier soll als kulturell bedeutender Bestandteil in der Region wahrgenommen werden und Strahlkraft in die Region entfalten. Die Einbindung von Ideen aus
den niederländischen Nachbarkommunen soll die grenzüberschreitende Zusammenarbeit
und Kooperationsstrukturen in diesem Teil der Euregio verstärken.
x
Es fehlen Angebotsmöglichkeiten im Bereich der kulturellen Bildung (Medienräume,
Workshop-Räume) und auch freie Flächen für die Kultur (Ausstellungsflächen, Galerien)
in Bocholt.
8
Protokoll: KuBAaI-Workshop – Ideen von Kulturschaffenden für das Quartier
x
Entwicklung von neuen Formen und Angeboten der Kultur in Bocholt, die insbesondere
auf dem neu geschaffenen KuBAaI-Quartier realisiert werden sollen.
x
Öffnung des Textilwerkes, auch räumlich zu den neu gestalteten öffentlichen Flächen des
neuen Quartiers: KuBAaI fungiert als kultureller Katalysator.
x
Man beabsichtigt, sich allen neuen Formen der Kultur in Bocholt und der Region zu öffnen.
x
Ausbau der Kommunikation zwischen Planung – Kultur auf städtischer Seite und der
Freien Szene der Kulturschaffenden in Bocholt.
Es wird empfohlen, einen zweiten Workshop anzubieten, zudem noch weitere Akteure aus der
Kulturellen Szene in Bocholt eingeladen werden. Dort sollen die im ersten Workshop gesammelten
Ideen konkretisiert werden, und dort sind Verantwortliche zu benennen. Daraus sollte anschließend ein Kulturkonzept für das KuBAaI-Quartier entwickelt werden.
Protokoll:
Christoph Hochbahn
Barbara Thüer
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