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Botschafter Schmitz
D
Berufsorientierung: Warum die Kammern neuerdings Lehrlinge in die Schule schicken
ass er als Auszubildender ins Klassenzimmer zurückkehren würde, um Schülern etwas über seine Arbeit zu berichten, das hätte Markus
Schmitz sich wohl nicht
träumen lassen. Der junge
Mann macht zurzeit eine
Lehre zum Fachinformatiker
und ist der erste, den die IHK
Nord Westfalen (IHK) jetzt
zum Ausbildungsbotschafter
ernannt hat. Zusammen mit
der
Handwerkskammer
Münster hat sie insgesamt
mehr als 1000 solcher
„Nebenjobs“ zu vergeben.
Das Projekt ist eine Antwort
auf den zunehmenden Mangel an Bewerbern auf dem
Ausbildungsmarkt.
Auch
weil immer mehr junge
Menschen an die Hochschulen gehen, „verschärft sich
die Lage“, erklärt Carsten
Taudt, Leiter des Geschäftsbereiches Bildung bei der
IHK. „Die Betriebe wollen
ausbilden. Allein: Es fehlt
der geeignete Nachwuchs“,
betont Knut Heine, stellvertretender
Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Münster.
Das Modell Ausbildungsbotschafter reiht sich ein in
eine Liste verschiedener Programme zur Berufsorientie-
rung. So vermittelt das Land
NRW zum Beispiel seit Längerem unter der Überschrift
„Kein Abschluss ohne Anschluss“ praxisnahe Einblicke in Beruf und Studium.
Vorteil der hiesigen Ausbildungsbotschafter ist ihr Alter: „Sie sind kaum älter als
die Schüler, mit denen sie
sprechen“, erläutert Heine.
„Sie kennen die Fragen, die
die Jugendlichen beschäftigen und können sie glaubwürdig, aus eigener Erfahrung – und damit auf Augenhöhe – beantworten.“
Das Ziel des
Projektes
ist
ehrgeizig: Die
jungen
Botschafter sollen
1200 Klassen in
den
allgemein
bildenden Schulen des Regierungsbezirkes
Münster
besuchen. Für die Koordination
und
Vermittlung
hat
die IHK zwei Vollzeitstellen eingerichtet, die HWK
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Sorgfalt vor Schnelligkeit
M
Vorsicht bei Anzeige ohne Namen
üssen Bewerber für
eine Lehrstelle an
einem Auswahltest
teilnehmen, sollten sie trotz
Zeitdruck immer sorgfältig
arbeiten. Darauf weist die
Bundesarbeitsagentur hin.
Nicht selten sind Aufgaben
so konzipiert, dass Jugendliche es zeitlich nicht schaffen
können, alle zu lösen. Statt
alle zu bearbeiten, sei es
wichtiger, so viele wie möglich sorgfältig und richtig zu
beantworten.
Wer bei Tests Zahlenreihen ergänzen muss, sollte
darauf achten, dass er mit
der ersten beginnt und sie
der Reihe nach abarbeitet. In
der
Regel
nimmt
der
Schwierigkeitsgrad mit jeder
Zahlenreihe zu. Wer partout
nicht auf eine Lösung
kommt, sollte sie überspringen. Auswahltests machen
in der Regel vor allem größere Firmen. Neben dem
Schulwissen wird dabei etwa
die Konzentrationsfähigkeit
oder Sorgfalt des Bewerbers
ermittelt. Dazu müssen Jugendliche verschiedene Aufgaben lösen.
91F:2
Anschreiben nicht zu kurz
B
ewerber sollten darauf
achten, dass sie ihr
Anschreiben weder zu
kurz noch zu lang verfassen.
Ein Anschreiben mit nur
fünf Zeilen wirkt schnell
lieblos.
Länger als eine Seite dürfe
es aber auch nicht sein, sagt
Karriereberater
Thomas
Bähren. Wichtig ist auch,
nicht aus Verlegenheit den
Lebenslauf nachzuerzählen.
An der Stelle sollten Bewerber vielmehr darlegen, warum der Job zu ihnen passt.
Dazu schauen sie am besten
in der Stellenanzeige genau
nach, was gefragt ist, und
dann erklären sie, was ihre
bisherigen Aufgaben sind –
und warum sie dadurch genau zu der ausgeschriebenen Stelle passen. Zu vermeiden ist außerdem ein
langweiliger Einstieg: „Hiermit bewerbe ich mich auf
Ihre Stellenanzeige“ ist kein
erster Satz, der dem Personaler Lust auf mehr macht, sagt
Bähren. Besser sei, hier bereits einige wichtige Fakten
zum Jobsuchenden unterzubringen.
91F:2
J
obsuchende sollten zurückhaltend sein, wenn
in einer Stellenanzeige
kein Firmenname angegeben ist. Werden dort nur
eine Postfachadresse oder
eine Chiffrenummer genannt, steckt dahinter häufig
eine Briefkastenfirma, warnt
die Verbraucherzentrale. Um
sich vor unseriösen Angeboten zu schützen, recherchieren Jobsuchende am besten
im Netz über den potenziellen Arbeitgeber. Außerdem
gelte der Grundsatz: Umso
verlockender das Angebot
eine. Letztere erhält hierfür
eine Förderung vom Land.
Indem sie Botschafter in
die Schulen schicken, hoffen
die Kammern, Informationen über eine Lehre in Industrie, Handwerk, Handel
und Dienstleistungsunternehmen zu vermitteln und
möglicherweise falsche Vorstellungen darüber zu korrigieren. Für die Betriebe soll
sich der Aufwand ebenso
lohnen. So präsentieren die
Azubis nicht nur ihren Beruf, sondern „indirekt auch
er während der
immer ihren Arbeitgeber“,
Ausbildung nicht
bemerkt Taudt. Auch die
bei seinen Eltern
Botschafter profitieren von
ihren Auftritten: Sie erhalten wohnen und von der Vergüeine Schulung und sammeln tung nicht leben kann, hat
Erfahrungen im Präsentie- unter Umständen Anspruch
ren. Botschafter Schmitz hat
sich der Herausforderung
jedenfalls, wie er sagt, gerne
gestellt. Der Abiturient erzählte Schülern von seinem
Weg ins Berufsleben, beantwortete Fragen – und gab
Tipps: „Jeder sollte herausfinden ,Was kann ich gut?’
und ,Was macht mir Spaß?’“
Bei der Wirtschaft stoße
das Projekt auf positive Resonanz, betont Taudt. Julia
Jürgenpaschedag, Personalentwicklerin bei Armacell,
sagte eine Teilnahme spontan zu. „Wenn junge Leute
Ansprechpartner sind, ist die
Hemmschwelle für Schüler,
Fragen zu stellen, einfach
niedriger“, lobt sie das Botschafter-Prinzip.
Bei den Kammern geht
man davon aus, dass es in
Zukunft für Betriebe immer
schwieriger wird, ihre Lehrstellen zu besetzen. Deshalb,
so das Fazit von Taudt, „müssen Firmen für das Ausbildungsmarketing mehr Aufwand betreiben“. Ihm zufolge sind im vergangenen Jahr
sieben Prozent weniger Ausbildungsverträge
abgeschlossen worden. Viele
Plätze hätten schlichtweg
nicht besetzt werden können.
9642
ist, desto größer sollte das
Misstrauen sein.
Immer wieder wird Jobsuchenden in Stellenanzeigen
ein hoher Verdienst bei nur
ein paar Stunden Arbeit versprochen. Was verlockend
klingt, ist häufig Abzocke.
Darauf sollten sie auf keinen
Fall antworten. Dahinter stecken nicht selten unseriöse
Jobanbieter, die ihr Geld damit verdienen, dass sie
potenzielle Bewerber um
Vorkasse bitten. Einen lukrativen Job vermitteln sie aber
nicht.
91F:2
Beihilfe zur Ausbildung
W
auf Berufsausbildungsbeihilfe (BAB). Einen Antrag muss
bei der Arbeitsagentur vor
Ort gestellt werden. Unterstützung gibt es nur während der ersten Ausbildung.
! 000.,*6(:875,3184/75-+7)*:M(
+LK.1LJ 000.*06(I8L47+LK.1L
Test im Netz
W
er unsicher ist, wie
es um die eigenen
Führungskompetenzen bestellt ist, kann gratis einen Test im Netz machen. Unter http://dpaq.de/
e2fq5 müssen Personalverantwortliche zunächst 35
Fragen beantworten. Dann
bekommen sie eine Rückmeldung, wie gut sie zum
Beispiel beim Konfliktmanagement sind. Nutzer bekommen so einen Eindruck,
was ihre Stärken und Schwächen in punkto Führung
sind.
91F:2
Dr. Peus · Dr. Leuer · Dr. Stelzig
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am 11 bend
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