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Newsletter 59 – Januar 2015
UPDate
Herbst-Symposium 2014
Das siebte Berner Herbst-Symposium
unter dem Titel «Langzeitverläufe psychiatrischer Erkrankungen» fand am
4. Dezember 2014 erneut auf dem Gurten statt. Offensichtlich fand dieses
Thema grossen Anklang, denn die Besucherzahl war mit über 160 grösser den
je, so dass zusätzlich Stühle aufgestellt
werden mussten.
Nach der Einführung durch den Organisator
Prof. Dr. med. Thomas Müller, in der die Bedeutung der Behandlung von psychiatrischen
Erkrankungen für die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten mit Studien belegt
wurden, sprach PD Dr. med. Sebastian Walther
über Schizophrenie. Dabei zeigte er verschiedene Verlaufsmuster auf und identifizierte Risikofaktoren für den Ausbruch sowie den Verlauf
der Krankheit. Eine Ersterkrankung erfolgt im
Durchschnitt bei Männern früher (Alter: 15 bis
25-jährig) als bei Frauen (Alter: 25 bis 29-jährig). Leider verlaufen ein Drittel bis die Hälfte
aller Fälle chronisch. Dabei ist der Verlauf bei
Männern schlechter als bei Frauen sowie bei
früherem Beginn im Vergleich zu späterem.
Weihnachtstheater
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Bundeshaus
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Silbermedaille
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psy.ch
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Newsletter 59 – Januar 2015
Über die Jahre gehen die Positivsymptome wie
Wahn und Halluzinationen zurück, während
die Negativsymptome wie kognitive und motorische Defizite oder Verlust von Antrieb und
Affekten bestehen bleiben. Die medikamentöse
Behandlung in der Akutphase ist nicht zuletzt
für die Lebensqualität der Betroffenen wichtig,
längerfristig jedoch nicht immer angezeigt. Eine
individuelle psychiatrische Therapieplanung ist
daher unbedingt erforderlich.
Prof. Dr. med. Erich Seifritz behandelte anschliessend das Thema Depression. 16 Prozent
aller Menschen erleiden im Laufe ihres Lebens
mindestens eine depressive Episode. Frauen sind
mit zwei Dritteln häufiger betroffen als Männer.
Ob dieser Befund der Realität entspricht, wird
diskutiert. Frauen lassen sich beispielsweise eher
behandeln und ihre Symptome sind oft anders
als bei Männern. Ein Viertel der Fälle verläuft
einphasig, im Mittel durchlaufen die übrigen Patientinnen und Patienten vier Phasen in ihrem
Leben. Auch bei dieser Krankheit gibt es Risikound schützende Faktoren durch Vererbung und
Umwelt. Eine Behandlung in den Akutphasen ist
angezeigt, unter anderem auch, weil es sich um
eine Hirnerkrankung handelt, die messbare Veränderungen hinterlässt.
Dr. med. Markus Guzek brachte uns das Asperger-Syndrom näher. Viele Leute kennen dieses
vor allem unter der Bezeichnung «Autismus». Es
handelt sich dabei um eine in der Kindheit beginnende Störung, die Auffälligkeiten in der sozialen Interaktion und Kommunikation aufweist
und typischerweise mit repetitiven Verhaltensweisen und/oder eingeschränkten Interessen
einhergeht. Hier überwiegt das männliche Geschlecht deutlich mit acht von neun Betroffenen. Es wird sogar eine Theorie diskutiert, dass
es sich hier um eine Extremform des männlichen
Gehirns handelt. Es zeigt sich ein extrem systematisierter, auf Fakten und Details beruhender
Wahrnehmungs- und Denkmodus, der zu Lasten der ganzheitlichen Wahrnehmung geht. Das
Syndrom bleibt über die Lebensspanne bestehen,
die Defizite nehmen aber bis ins Erwachsenenalter ab. Ob sie im Alter wieder zunehmen, ist noch
unklar. In 70 Prozent der Fälle sind die Betroffenen gut ausgebildet, ein Drittel sind Akademiker.
Asperger-Patienten haben eine herabgesetzte
Anpassungsfähigkeit, was die Übergänge der
Lebensphasen besonders riskant macht. Zusätzliche psychiatrische Erkrankungen sind sehr
häufig.
Nach der Pause widmete sich Prof. Dr. med.
Thomas Reisch der Borderline-Störung, welche
dem Typus der «emotional instabilen Persönlichkeit» angehört. Diese Persönlichkeitsstörung
kommt bei Männern und Frauen gleich häufig
vor und äussert sich beispielsweise in instabilen
interpersonellen Beziehungen, verzweifeltem
Bemühen, ein Verlassenwerden zu verhindern,
Identitätsstörungen, selbstverletzendem und/
oder suizidalem Verhalten, affektiver Instabilität
und anderem. Im Verlauf der Zeit (im mittleren
Lebensalter) werden 85 Prozent der Betroffenen
ganz oder teilweise gesund, was aber je nach
Symptomatik unterschiedlich ist. Im hohen Alter
nehmen Impulsivität, Selbstverletzungen, affektive Instabilität und Substanzabhängigkeit in
der Regel ab. Mit einem ungünstigen Verlauf ist
bei ausgeprägter Symptomatik, Sucht und sexuellem Missbrauch in der Kindheit zu rechnen.
Genetische Ursachen tragen zu 46 Prozent zum
Auftreten der Störung bei.
labilität und Impulsivität. Als Kinder sind deutlich mehr Jungen als Mädchen betroffen (bis zu
neunmal mehr), während im Erwachsenenalter
das Verhältnis zwischen Männern und Frauen
noch kaum mehr das Doppelte beträgt. Dreiviertel aller ADHS-Patienten und Patientinnen
haben mindestens eine weitere psychiatrische
Diagnose. Eine fehlende Behandlung verursacht
mehr akademisches Versagen, einen niedrigeren beruflichen Status, ein höheres Risiko für
Suchterkrankungen, höhere Unfallraten, höhere
Kriminalitätsraten und ein schlechteres soziales
Netz mit weniger Freundschaften. Bei allen dargestellten Erkrankungen besteht ein Suizidrisiko
in unterschiedlichem Mass, das nicht unterschätzt werden darf.
Zum Abschluss befasste sich Prof. Dr. med. Dr.
pharm. Stephan Krähenbühl mit den Problemen
im Zusammenhang mit Psychopharmaka im Verlauf der Altersphasen. Bei der Verschreibung von
Psychopharmaka ist je nach Alter des Patienten
oder der Patientin auf unterschiedliche Faktoren zu achten. Während bereits in jungen Jahren
eine Gewichtszunahme und Diabetes im Auge
zu behalten sind, kommt im Erwachsenenalter
eine mögliche Schwangerschaft hinzu. Im Alter
ist dann besonders auf Interaktionen mit andern
Arzneistoffen zu achten.
Die gelungene Veranstaltung für Fachleute endete mit einem köstlichen Apéro und angeregten
Gesprächen.
Lic. phil. Daniela Krneta
Als letzte psychiatrische Erkrankung sprach
PD Dr. med. Helge Horn über ADHS. Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung
wird seit einigen Jahren auch bei Erwachsenen
untersucht. Es zeigt sich, dass 55 bis 60 Prozent
der als Kind Betroffenen auch im erwachsenen
Alter noch Symptome aufweisen. Das sind Aufmerksamkeitsstörungen, Hyperaktivität, Affekt-
Die Referate sind zu finden auf www.gef.be.ch/
upd unter «Über die UPD» ➝ «Publikationen» ➝
«Unterlagen zu Veranstaltungen»
Die UPD danken den unterstützenden Firmen
und Sponsoren, ohne die solche Fachveranstaltungen nicht möglich wären.
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Newsletter 59 – Januar 2015
Das Weihnachtstheater hat Tradition!
Auch im Jahr 2014 haben die Mitar­
beitenden der Universitätsklinik für
Kinder- und Jugendpsychiatrie und
Psychotherapie mit den Kindern und Jugendlichen zwei Theaterstücke erfunden, eingespielt und produziert.
Es ist nicht selbstverständlich, dass in einer Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik jedes Jahr
nebst dem normal-verrückten Alltag auch ein
verrückt-normaler Alltag gelebt wird. In der Klinik Neuhaus spielen im Dezember praktisch alle
Kinder und Jugendlichen Theater. Gemeinsam
mit den Lehrpersonen, unterstützt von den Mitarbeitenden der Stationen, der Therapie, der Hotellerie, der Küche und dem technischen Dienst,
werden in intensiver Arbeit zwei Theaterstücke
kreiert, einstudiert und aufgeführt.
Jede Schülerin und jeder Schüler entwickelte
während des Probens die eigene Rolle und erfand ihre bzw. seine persönliche Geschichte
dazu. Im gemeinsamen Schaffen wurden die
Episoden zu einem Ganzen. Daraus entstanden vielfältige Szenen – alltägliche, komische,
schräge, tragische, witzige – wie im richtigen
Leben. Eine Vorstellung wurde in der Turnhalle
der Klinik Neuhaus in Ittigen aufgeführt. Das
Stück «Einer kriegt alles, alles für einen» wurde
durch Schulleiter Joachim Mauch geleitet und
von ihm und seinem Team einstudiert. Darin
waren einige wunderbar kreative Tanz- und Gesangsdarbietungen zu sehen und zu hören und
das Stück liess das Publikum schmunzeln.
herausragenden, unterschiedlichen Charaktere
auf der Bühne.
Die parallel gezeigte Aufführung mit dem Namen
«Der Umweg 1-5» im Theatersaal des Kulturzentrums Tell in Ostermundigen, wurde unter der
Leitung von Thomas Scheidegger (Theaterschaffender, Schauspieler und Regisseur sowie Leiter
des Theaters «Madame Bissegger») und Philipp
Lehmann, (stv. Leiter Pflege und Pädagogik und
Erziehungsleiter) durchgeführt. Zahlreiche weitere Mitarbeitende der KJP beteiligten sich an
der Produktion. Das Stück war gespickt mit unzähligen Lachern und wurde gekrönt durch die
Die Mitarbeitenden der Klinik sehen immer wieder erstaunliche, positive Prozesse und bekommen eine neue Sicht auf ihre klinische Arbeit.
Die hohe Qualität der Theater hat sich mittlerweile herumgesprochen. Beide Aufführungen
waren auch dieses Jahr ein voller Erfolg, für die
Kinder und Jugendlichen, für die Eltern und Angehörigen sowie für die Mitarbeitenden.
Das Weihnachtstheater ist für die Kinder- und
Jugendpsychiatrie das Highlight des Jahres und
jedes Mal eine Herausforderung für alle Mitwirkenden. Durch die gelebte Normalität können
sich die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen auf eine positive Weise erleben. Die Eltern
sehen mit Stolz ihre Sprösslinge auf der Bühne
und applaudieren ihnen begeistert zu.
Carmen Weber
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Newsletter 59 – Januar 2015
Besuch im Bundeshaus
Am Dienstag, dem 18. November 2014 hat das
metro im Rahmen eines Ausfluges an einer Führung durch das Bundeshaus teilgenommen. Die
Nachfrage bei den metro-Gästen war im Vorfeld gross, daher konnten leider nicht alle Interessierten mitkommen – und deshalb wird es in
absehbarer Zeit einen weiteren Ausflug zu einer
Bundeshausführung geben.
Nach einer verregneten Anreise war die achtköpfige Gruppe an ihrem Ziel: Dem Bundeshaus.
Nach einer umfassenden Sicherheitskontrolle
begann die Führung zusammen mit etwa 30
anderen Leuten in der Eingangshalle des Bundeshauses – dem Haupteingang für die Politiker.
Zur symbolischen Darstellung der Einheit und
Verbundenheit des Landes sind oben in der Glaskuppel die Wappen der Kantone zu sehen.
In jeder Ecke steht ein Soldat, der eine Landessprache repräsentiert. Zusammen bewachen sie
die tonnenschweren Rütlischwurstatuen.
Hinter der grossen Gruppe war immerzu ein Sicherheitsangestellter, der darum besorgt war,
dass kein Besucher sich versehentlich verirrt
oder sich ein Mitglied aus unserer Gruppe verbotenerweise auf eine Treppenstufe setzt.
Die Führung wurde im Ständeratssaal fortgesetzt. In diesem Raum ist eine imposante Wandmalerei einer Landsgemeinde zu finden, sowie
weitere kleine Kunstwerke, welche von den
verschiedenen Kantonen dem Bund geschenkt
wurden.
Weiter erfuhren wir, dass der Ständerat seit diesem Jahr neuerdings auch per Knopfdruck abstimmen kann – und nicht mehr wie bis anhin
per Handaufheben. Dagegen wird im nächsten
Raum, dem Nationalratsaal, bereits seit 20 Jahren per Knopfdruck abgestimmt. Die Abstimmungsknöpfe sind nicht ersichtlich, da sie sich
in den ehemaligen Vorrichtungen für die Tintenfässchen befinden. Ein weiterer Knopf befindet
sich an der Unterseite des Pultes, der sogenannte
«Blocherknopf». Er musste hinzugefügt werden,
um zu verhindern, dass Politiker mit ihrer zweiten Hand beim Sitznachbarn abstimmen. Die
eine oder andere Kuriosität konnte unsere Teilnehmer zum Schmunzeln bringen. So sticht beispielsweise der Kanton Jura wegen seiner späten
Abtrennung vom Kanton Bern stets ein bisschen
heraus. Immer wieder mussten Lösungen gefunden werden, wie der neue Kanton sowohl platzmässig als auch symbolisch und dabei finanziell
tragbar in die bestehende Gruppe der Kantone
integriert werden konnte. So konnte das Wappen nicht in die Glaskuppel integriert werden
und musste an der Decke separat aufgehängt
werden. Zudem konnten ihre Ständerats­sitze im
Nationalratsaal für die Vollversammlung nicht
im gleichen Stil angefertigt werden. Die JuraVertreter haben keine aufwändig geschnitzten
Holzsitze, sondern relativ schlichte Sessel.
Nach etwa einer Stunde war die Führung zu
Ende und wir machten uns auf den Weg zurück
ins metro. Es war ein gelungener Ausflug, bei
dem die Teilnehmer mit Freude und Interesse
mitgemacht haben.
Philomena Avila
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Newsletter 59 – Januar 2015
Die Königin der Kochrezepte
ist die Fantasie
Sophia Eviota, Kochlernende im 3. Lehrjahr in
der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik
Neuhaus, hat Grosses vollbracht. An der Kochkunstweltmeisterschaft «Culinary World Cup» in
Luxemburg hat sie die Silbermedaille gewonnen.
Bereits an der IGEHO 2013 in Basel, am «Salon
culinaire mondial», hat sie für ihre Margarine­
skulptur – ein Weihnachtsmann – die Silbermedaille bekommen.
Nach dem Erfolg in Basel stellte sich die Frage,
wie weiter? Sophia äusserte den Wunsch, nicht
mehr in der Kochartistik, sondern in der Kochkunst auszustellen. Was lag also näher, als der
Culinary World Cup in Luxemburg. Zusammen
mit einer anderen Lernenden mit gleichen Ambitionen fanden Sophia Eviota und Andrea Frey
in Stefan Bollinger, Küchenchef vom Altersheim
Aespliz Ittigen, einen erfahrenen Coach. Die
Aufgabe bestand darin ein 4-Gang-Menü zu
präsentieren. Es wurde fleissig geübt. An Wochenenden und jeden Mittwochabend stand die
Kochkunst im Mittelpunkt. Nun wurde angemeldet, ein Reisebus gemietet, das Hotel reserviert,
Chauffeure organisiert, Menüs korrigiert und ins
Englische übersetzt.
Dann kamen die letzten Tage vor dem grossen
Event. Ab Donnerstag Abend bis Samstag weit
in die Nacht hinein wurde produziert, geliert,
abgeliert, angerichtet und verpackt.
Abfahrt nach Luxemburg um 22.30 Uhr, Ankunft
kurz vor 5.00 Uhr. Ab 6.00 Uhr durfte man in die
Halle. Zwei Stunden blieben, um den Viergänger
aufzubauen. Die Anspannung vor der Medaillenverleihung war gross. Sophia und Andrea holten
beide die Silbermedaille. Die Freude der beiden
jungen Frauen war riesig. Der Einsatz, der Fleiss,
die Arbeit, hatten sich gelohnt. Speziell ist zu
erwähnen, dass es sich bei den beiden Schwei-
zerinnen um Lernende handelt und die Leistung
umso höher einzustufen ist.
Sophia Eviota und Andrea Frey sind Mitglieder
der «Junior Food Art Berne». Dies ist eine Kochkunstmannschaft von Lernenden. Das Team setzt
sich aus motivierten und begabten Schüler­innen
und Schülern der gewerblich industriellen Berufsschule Bern zusammen.
Wir vom Neuhaus gratulieren «unserer» Sophia
von ganzem Herzen und freuen uns sehr über
ihren Erfolg und zweifeln nicht daran, dass sie
noch vieles erreichen kann in ihrem Leben.
Ein grosses Dankeschön an Küchenchef Peter
Tanner, der sie immer und überall sehr unterstützt hat. Wir danken an dieser Stelle auch Stefan Bollinger für sein grosses Engagement und
die Super-Betreuung.
Ursula Etzensperger
Hans-Heimann-Preis 2014
für UPD-Forscher
Philipp Homan, Oberarzt und klinischer Wissenschaftler, wurde zusammen mit seinem Betreuer,
Prof. Dr. Thomas Dierks, anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie
und Psychotherapie in Berlin für seine PhD-Promotionsarbeit «On the Neurobiology of Hallucinations» mit dem DGPPN Hans-Heimann-Preis
2014 ausgezeichnet. Dieser Preis zeichnet junge
Forscher und ihre Betreuer für die besten Dis-
sertationen im Fachgebiet Psy­chiatrie und Psychotherapie aus. Philipp Homan hat seine PhDPromotion an der «Graduate School for Health
Sciences» der Universität Bern mit «summa cum
laude» abgeschlossen. Zu dieser Auszeichnung
gratuliere ich Herrn Homan und Herrn Dierks
ganz herzlich.
Prof. Dr. Werner Strik
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Newsletter 59 – Januar 2015
psy.ch – der Wegweiser für
psychische Gesundheit im Kanton Bern
Die Website psy.ch ist seit kurzem in erweiterter
Form aufgeschaltet. Sie bietet eine Angebotsliste, auf der auch Angebote der UPD eingetragen sind. Dazu kommt neu der so genannte
«Wegweiser», der die wichtigsten Fragen zu psychischer Gesundheit/Krankheit beantwortet:
– Die Rubrik «Warnsignale» ist eine Liste mit
Symptomen, die auf eine psychische Krise
hindeuten können
– unter «Krise» finden sich praktische Anleitungen für den Umgang mit einer akuten Krise
– unter «Behandlung» sind verschiedene Behandlungsmöglichkeiten beschrieben
– die Rubriken «Betroffene» und «Angehörige»
greifen Themen auf, die diese Zielgruppen beschäftigen
– «Gesund bleiben» ist ein Programm, das die
Gesundheitsförderung ins Zentrum stellt und
ebenfalls viele konkrete Anregungen bietet.
beit mit Klientinnen, Klienten, Patientinnen und
Patienten.
Die Rubriken sind so gestaltet, dass sie für Betroffene aber auch für Fachpersonen praktisch
anwendbar sind, z. B. als Anregung bei einem
Beratungsgespräch, als Checkliste, etc. Schauen
Sie hinein und nutzen Sie die von Fachpersonen
für Sie aufbereiteten Informationen für Ihre Ar-
Für die Aufschaltung von weiteren UPD-Angeboten steht Ihnen im Intranet ein Erfassungsformular zur Verfügung (Interne Dienstleistungen
➝ Kommunikation & Information).
Für die Promotion von psy.ch können Samentütchen mit dem psy.ch-Logo zum Abgeben bestellt
werden. E-Mail: moderation@psy.ch.
Mike Sutter
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Newsletter 59 – Januar 2015
Veranstaltungen
Herzliche Gratulation!
22. Januar 2015
Genetik der Schizophrenie und intermediärer Phänotypen
Veranstaltung im Rahmen der Reihe «Aktuelle Trends in der Psychiatrie».
Prof. Dr. med. Dan Rujescu, Martin-Luther-Universität, Halle Wittenberg,
Klinikum der Medizinischen Fakultät, Universitätsklinik und Poliklinik für
Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Halle.
Zeit: 17.20–19.00 Uhr
Ort: UPD Bern, Bolligenstrasse 111, 3000 Bern 60, Auditorium Wölfli
Dienstjubiläen Januar 2015
29. Januar 2015
«White matter integrity in bipolar disorder:
effects of lithium, GSK3 – and immune factors»
Veranstaltung im Rahmen der Reihe «Aktuelle Trends in der Psychiatrie».
Prof. Dr. med. Francesco Benedetti, Psychiatry and Clinical Psychobiology,
Div. of Neuroscience, Ospedale San Raffaele, Milano
Zeit: 17.20–18.20 Uhr
Ort: UPD Bern, Bolligenstrasse 111, 3000 Bern 60, Auditorium Wölfli
4. Februar, 17.00–18.00 auf RaBe 95.6 MHz
Radio loco-motivo – Musik ist Therapie
Verrücktes Radio mit Seele: Betroffene, Angehörige und Berufsleute aus der Psychiatrie
machen gemeinsam Radio rund ums Thema
Psychiatrie, um ihre Anliegen an eine breite
Öffentlichkeit zu tragen.Radio loco-motivo
sendet auf Radio Bern RaBe 95.6 MHz.
Jeweils mittwochs, alle vier Wochen, von 17.00–18.00 Uhr.
Sendung verpasst? Kein Problem. Jederzeit nachzuhören auf
www.radiolocomotivo.ch
Impressum
Herausgeberin: Geschäftsleitung UPD
Verantwortung: Mike Sutter, Leiter Kommunikation & Information
Autorinnen, Autoren, Fotografinnen und Fotografen dieser ­Ausgabe:
Daniela Krneta, Carmen Weber, Philomena Avila, Ursula Etzensperger,
Werner Strik, Mike Sutter, Stefan Aebi
Gestaltung: tasty graphics gmbh
Der nächste Newsletter erscheint im FEBRUAR 2015.
Texte und Bilder schicken Sie bitte bis am 25. des Monats an:
mike.sutter@gef.be.ch
10 Jahre
Mayor Pierre-Yves
Bühler David
Schulze Sebastian
Mosimann Judith
15 Jahre
Schenk Madeleine
Kamalanathan
Pararajasegaram
Borner Rodolfo
Blumenau Rainer
Garraux Jocelyne
Perrenoud Anne
Glauser Sibylle
20 Jahre
Zollinger Marianne
30 Jahre
Rieder Peter
35 Jahre
Burri Beat
Erfolgereicher Abschluss
Laura Pflüger, Gruppenleiterin der Ausrüsterei BeWeBe, hat die höhere
Fachprüfung Arbeitsagogik bestanden.
Verena Aebi Meister, Leiterin Bildung, hat den Master-Abschluss in «Adult
and Professional Education» an der PH Luzern erfolgreich abgeschlossen.
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