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EQUITY DAILY

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Helaba Floor Research
EQUITY DAILY
AUTOR
Christian Schmidt
Technischer Analyst
DAX
EuroStoxx 50
26. Januar 2015
Indikation
Unterstützungen
Widerstände
Handelsbreite
10.501
10.405 / 10.388
10.522 / 10.587
10.420 / 10.648
3.343
3.300 / 3.244
3.369 / 3.488
3.310 / 3.385
Tel.: 0 69/91 32-23 88
research@helaba.de


REDAKTION
Ralf Umlauf
SALES
Aktien- und
Anlageprodukte
Frankfurt
0 69/91 32-31 49
Düsseldorf
0 211/30174 9284
Eurex Futures
Options Desk
0 69/91 32-18 33
Vo rtag
%
DA X
10.649,58
2,05%
DA X L.
10.624,65
1,61%
3.250,55
1,99%
17.672,60
-0,79%
4.757,88
0,16%
Sto xx 50
Do w
Nasdaq
S&P 500
2.051,82
-0,55%
17.468,52
-0,25%
Öl (B rent)
46,09
1,32%
EUR-USD
1,1192
-0,13%
Nikkei
Griechenland: Das Linksbündnis von Syriza gewinnt Parlamentswahl
Euro weiter auf dem Weg nach unten
Das entschiedene Vorgehen der Europäischen Zentralbank bestimmt noch immer das Geschehen
an den Finanzmärkten. Die Volatilität ist hoch und der Wahlsieg des Linksbündnisses Syriza bei
den gestrigen Parlamentswahlen in Griechenland sorgt ebenfalls für ein erhöhtes Maß an Unsicherheit. Abseits dieser Ereignisse startet die neue Woche mit der Veröffentlichung des ifoGeschäftsklimaindexes. Die Vorgaben sind per saldo freundlich. Sowohl die sentix- als auch die
ZEW-Umfrage konnten zulegen. Für eine Stimmungsverbesserung sorgen die sinkenden Ölpreise
und der nachgebende Außenwert des Euros. Vor diesem Hintergrund zeichnet sich der dritte Anstieg des ifo-Geschäftsklimaindexes in Folge ab, woraus sich aus Sicht des ifo-Instituts eine konjunkturelle Wende zum Besseren ablesen lassen würde. Der Markteinfluss des ifo-Indexes dürfte
heute aber begrenzt sein, denn die EZB hat mit der Einführung des erweiterten Anleihekaufprogramms Fakten geschaffen, sodass Spekulationen hinsichtlich des zukünftigen, geldpolitischen
Vorgehens der EZB zunächst nicht mehr vorhanden sind. Daher dürften die zum Ende der Woche
anstehenden Verbraucherpreise eine etwas geringere Rolle spielen als zuletzt, auch wenn diese
vorläufigen Angaben zufolge deutlich zurückgegangen sein dürften.
In den USA sorgt die FOMC-Sitzung am Mittwoch für Spannung. Mit einer veränderten Geldpolitik
und Wortwahl ist allerdings nicht zu rechnen. Der Passus im Statement, wonach die Leitzinsen
noch für eine längere Zeit unverändert niedrig gehalten werden, wird voraussichtlich beibehalten.
Insofern dürfte es wohl nicht zu forcierten Zinserhöhungsspekulationen kommen. Diese sind nach
wie vor sehr schwach ausgeprägt, denn das gedämpfte Preisumfeld und Reden diverser FedVertreter lassen nicht auf eine voreilige Zinswende schließen.
Aktienmärkte: Die EZB-Entscheidung vom Donnerstag, den Märkten billiges Geld zur Verfügung
zu stellen, ließ den Dax am Freitag zum sechsten Mal in Folge auf ein neues Allzeithoch klettern.
Auf der anderen Seite setzte der Euro seine Talfahrt fort und notierte auf dem tiefsten Stand seit
11 Jahren. So sehr die Aktienmärkte auch
feierten, die Anzahl der kritischen Stimmen
(u.a. Weidmann, Soros um nur wenige zu
nennen) im Hinblick auf die EZB und deren
Anleihekaufprogramm nahmen ebenfalls zu.
Gestern wurde in Griechenland das Parlament neu gewählt. Dabei ging das Linksbündnis von Syriza als Sieger hervor, wenngleich die absolute Mehrheit knapp verfehlt
wurde. Wie Parteichef Tsipras verlauten ließ,
sei er bereit, über eine Lösung des griechischen Schuldenproblems zu verhandeln.
Erst die nahe Zukunft wird zeigen, in welche
Richtung sich die Verhandlungen und damit das Land entwickeln werden. Für den Dax bedeutet
der Ausgang der Griechenland-Wahl zunächst einen Abschlag von rund 150 Punkten im Vergleich
zum Freitagsschluss. Im weiteren Tagesverlauf steht zunächst die Veröffentlichung des ifo-
Die Publikation ist mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthält jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in dieser Publikation
getroffenen Angaben dienen der Information. Sie dürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für Anlageentscheidungen verstanden werden.
HELABA FLOOR RESEARC H · 26. JANUAR 2015 · © HELABA
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EQUITY DAILY
Geschäftsklima-Index im Fokus. In den USA setzt sich zudem die Berichtssaison fort, u.a. stehen
Daten von Microsoft, Texas Instruments, Coach, Apple, Yahoo, ATT, Bristol-Myers Squibb, Caterpillar, Amgen, Facebook, Google, Ford, Mastercard, Altria und Chevron auf der Agenda.
Charttechnik: Mittels einer Kurslücke ist der Dax am Freitag nochmals nach oben durchgestartet
um in der Folge ein Allzeithoch bei 10.704,32 Zählern zu markieren. Da der letzte Anstieg sehr
steil und möglicherweise auch kraftraubend ausfiel, kommt die sich heute andeutende Korrekturbewegung nicht überraschend. Die große Frage ist, handelt es sich bei dieser lediglich um ein
kurzes Luftholen oder könnte auch „etwas Größeres“ daraus entstehen wie z.B. ein „Island Reversal“, sofern in nächster Zeit eine Abwärtslücke hinzukommt. Supports finden sich bei 10.428 und
10.303 Punkten. Auf der Oberseite wirken die Marken von 10.503, 10.587 und 10.650 Zählern als
Widerstand.
Hinweis: Für eine größere Darstellung der Grafik öffnen Sie bitte den Link „Charttechnik“
Wichtige Wirtschaftsdaten
Zeit
Land
10:00
DE
16:30
Pressemeldungen
US
Periode Indikator / Ereignis
Jan
Jan
Fresenius
Konsens
Vorperiode
Einfluss
ifo-Geschäftsklimaindex
106,3
105,5
hoch
ifo-Geschäftslage
110,9
109,8
ifo-Geschäftserwartungen
102,5
101,4
3,0
4,1
Dallas-Fed-Index
gering
FRESENIUS hat nach Worten von Vorstandschef Schneider seine Geschäftsziele für 2014
erreicht. "Die Prognose steht", sagte Schneider der "Euro am Sonntag". Die Aktionäre könnten
daher wie in den 21 Jahren davor mit einer höheren Dividende rechnen. (Reuters)
Siemens
Joe Kaeser, Vorstandschef beim Industriekonzern Siemens, muss auf der Hauptversammlung
einen riskanten Deal in Texas verteidigen. Die gekaufte Öl-Firma Dresser-Rand leidet unter dem
Preisverfall und das Geschäft droht täglich teurer zu werden. (Handelsblatt S. 1)
VW
Der frühere Daimler-Manager Andreas Renschler tritt am heutigen Montag seinen neuen Job
beim Automobilhersteller Volkswagen an. Er soll die Lkw-Sparte des Konzerns auf Vordermann
bringen. Renschler will die Marken Scania und MAN enger verzahnen. Er will sich Zeit lassen und
sucht den engen Kontakt zu den Betriebsräten. (Handelsblatt S. 16)
Deutsche Bahn
Die Deutsche Bahn rüstet bei der Video-Überwachung auf. Terroristen haben laut Sicherheitsbehörden die Bahnhöfe im Visier. Jetzt sollen auch kleinere Stationen Kameras bekommen. (Welt S.
9)
TTIP
Die Automobilindustrie fordert ein ultimatives Ja zum Freihandelsabkommen TTIP mit den USA.
Sie will die Regierungen unter Zugzwang setzen, das Abkommen zügig zu beschließen, heißt es.
(Handelsblatt S. 8)
Ukraine / Russland
Nach dem Raketenangriff auf Mariupol mit mehr als 30 Toten haben die Beziehungen zwischen
Russland und dem Westen einen neuen Tiefpunkt erreicht. US-Präsident Obama machte Moskau
für den jüngsten Bruch des Waffenstillstands mitverantwortlich. Die USA würden alle Optionen außer ein militärisches Eingreifen - prüfen, um den Druck auf Russland zu erhöhen. Deutsche
Politiker forderten parteiübergreifend schärfere EU-Sanktionen gegen Russland. (Reuters)
EZB
Italiens Notenbankchef Ignazio Visco verteidigt den angekündigten Anleihenkauf der Europäischen Zentralbank, weil er eine Deflation befürchtet. "Es gibt kein fixes Ende für das Programm,
das wir beschlossen haben", sagte er in einem Interview. (Handelsblatt S. 29/FAZ S. 17)
EZB
Nach der angekündigten Geldschwemme der EZB fordert Notenbank-Präsident Draghi die EuroStaaten zu gemeinsamen Reformen auf. Die Mitglieder des Währungsraums sollten in einer
"echten Wirtschaftsunion" Beschlüsse fassen und über einheitliche Institutionen umsetzen,
schrieb er in der "WiWo". (Reuters)
Griechenland
Das Linksbündnis SYRIZA hat die Parlamentswahl klar gewonnen. Nach Auszählung nahezu
aller Stimmen verfehlte es die absolute Mehrheit aber knapp. Partei-Chef TSIPRAS kündigte
umgehend an, die Bedingungen für das internationale Hilfsprogramm mit seinen Gläubigern neu
zu verhandeln. Der EURO fiel zwischenzeitlich auf den niedrigsten Stand seit elf Jahren. Der
Wahlausgang belastete zudem das Börsengeschehen in Asien. Die Finanzminister der EuroZone wollen im Laufe des Tages über den Wahlausgang beraten. (Reuters)
HELABA FLOOR RESEARC H · 26. JANUAR 2015 · © HELABA
2
EQUITY DAILY
Marktdaten
DAX
Tec DAX
SMI
CAC 40
S&P 500
EuroStoxx50
Dow Jones
Datum
26. Jan 15
26. Jan 15
26. Jan 15
26. Jan 15
26. Jan 15
26. Jan 15
26. Jan 15
2.ob. Pivot
10820,39
1503,39
8278,03
4720,87
2067,55
3447,56
17862,51
1.ob. Pivot
10734,98
1491,42
8219,59
4680,78
2059,69
3415,06
17767,56
PIVOT
10618,92
1477,00
8107,94
4633,21
2055,11
3380,25
17717,54
DAX-Future
EuroStoxx-Fut.
26. Jan 15
26. Jan 15
10845,67
3448,00
10754,83
3416,00
10620,67
3380,00
10529,83
3348,00
10395,67
3312,00
Bund-Future
Bobl-Future
Schatz-Future
T-Bond-Fut.
Gilt-Future
26. Jan 15
26. Jan 15
26. Jan 15
26. Jan 15
26. Jan 15
159,70
130,88
111,25
151,30
123,12
19.01.15
10.241,50
10242,35
17874,12
1453,41
3220,90
17511,57
2019,42
4142,14
25,78
78.793
159,22
130,78
111,23
150,57
122,80
20.01.15
10.249,00
10241,50
17953,81
1456,83
3244,92
17515,23
2022,55
4171,21
25,24
107.269
158,45
130,60
111,21
149,71
122,46
21.01.15
10298,50
10299,23
18021,98
1451,79
3269,73
17554,28
2032,12
4192,09
24,10
147.497
157,97
130,50
111,19
148,98
122,14
22.01.15
10.443,50
10435,62
18294,34
1458,55
3322,65
17813,98
2063,15
4270,36
21,88
152.359
157,20
130,32
111,17
148,11
121,80
23.01.15
10.664,00
10649,58
18653,68
1479,46
3382,55
17672,60
2051,82
4278,14
22,15
158.269
DAX-Future
DAX
M-Dax
Tec DAX
EuroStoxx50
Dow Jones 30
S&P 500
Nasdaq
V-DAX
Volum en DAX-Future
1.unt. Pivot 2.unt. Pivot
10533,51
10417,45
1465,03
1450,61
8049,50
7937,85
4593,12
4545,55
2047,25
2042,67
3347,75
3312,94
17622,59
17572,57
Quellen: Reuters/Bloomberg
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