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Erbprinz Alois mahnt zu Reformen bei Liechtensteins

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7
Sechs Kandidaten treten
für die Unabhängigen an
Die Partei DU tritt bei
den Gemeinderatswahlen
in sechs Orten an.
Freitag, 23. Januar 2015
138. Jahrgang Nr. 17
23
Kunstmuseum
erhielt Schenkung
Wertvolle Sammlung
von Gerda Techow geht
ans Kunstmuseum.
Die Tageszeitung
17 EYOF startet
Olympisches Feuer in Liechtenstein
Historischer Fackellauf durchgeführt
diesen Sonntag
für Liechtenstein
Heute
Pressekonferenz
EYOF präsentiert
Eröffnungsdetails
Erbprinz Alois mahnt zu Reformen
bei Liechtensteins Sozialsystemen
Solidarisch Die Sicherung der Sozialsysteme sei eine der grössten Herausforderungen der kommenden Jahre, sagte Erbprinz
Alois in seiner Rede anlässlich der Landtagseröff nung. Er appellierte an die Politik, rasch wirksame Reformen umzusetzen.
In zwei Tagen beginnt das
Europäische Olympische Jugendfestival (EYOF). Die
Verantwortlichen informieren heute ausführlich.
volksblatt.li
Treffpunkt Heute findet um
19 Uhr im Hotel Turna ein
Fondueabend der FBP-Ortsgruppe Triesenberg statt. Alle Einwohner sind herzlich
eingeladen – um Anmeldung
wird gebeten.
Fotogalerien Auch heute
finden Sie Fotogalerien zu
aktuellen Veranstaltungen in
Liechtenstein und Umgebung im Media Center auf
www.volksblatt.li
Wetter Hochnebelartig bedeckt
und etwas Schnee0° 2°
fall. Seite 26
Zitat des Tages
«Sie ist so einigermassen
im Griff, überwunden
ist sie nicht.»
ANGELA MERKEL
DIE DEUTSCHE BUNDESKANZLERIN ZUR
STAATSSCHULDENKRISE IM EURORAUM IM
RAHMEN DER EZB-KRISENMASSNAHMEN.
Web-TV
Einzigartiges Web-TV von volksblatt.li:
Aktuelle Filmbeiträge zu Politik, Wirtschaft,
Sport und Kultur
Olympisches
Feuer in Liechtenstein
www.volksblatt.li
Flankiert von Landtagspräsident Albert Frick und Regierungschef Adrian Hasler hält Erbprinz Alois anlässlich der Landtagseröff nung seine Thronrede. (Foto: Vollmar)
VON MICHAEL BENVENUTI
«Es ist absehbar, dass wir unsere Sozialsysteme nur mit einschneidenden Reformen erhalten können», betonte Erbprinz Alois in seiner Thronrede. Die nachhaltige Absicherung
der Gesundheits- und Altersvorsorge
sei wiederum enorm wichtig für den
sozialen Ausgleich in Liechtenstein.
«Die Sozialsysteme sind aber nur so
lange sozial, wie sie nachhaltig finanzierbar sind und angemessene
Unterstützung effizient und treffsicher leisten», sagte der Thronfolger.
Ansonsten würden sie asozial, «weil
irgendwann andere Generationen
für jene die Zeche zahlen müssen,
die auf zu grossem Fusse gelebt ha-
ben.» Frühere Generationen hätten
hart um die Einführung der Sozialsysteme gerungen, erinnerte Erbprinz Alois. Nun liege es an den heutigen Entscheidungsträgern, diese
wertvollen Errungenschaften für die
Zukunft zu erhalten.
Erbprinz gegen «Verwässerung»
Die Politik müsse bei der Umsetzung
von Reformen zwar auf kritische
Stimmen hören, hielt Erbprinz Alois
fest. Bezogen auf die geplante KVGReform, die vor allem von der Ärzteschaft scharf attackiert worden war.
mahnte er aber zur Entschlossenheit: «Es wäre falsch, die Vorlage
wiederum so zu verwässern, dass in
der nächsten Legislaturperiode ein
Eine Billion EZB mit Geldflut
für Konjunktur und Inflation
FRANKFURT Mit einer Geldflut von
mehr als einer Billion Euro will die
EZB die Konjunktur im Euroraum
anschieben. Sie will dazu von März
2015 bis zum September 2016 jeden
Monat Staats- und Unternehmensanleihen im Gesamtwert von 60 Milliarden Euro kaufen. Das kündigte
Notenbank-Präsident Mario Draghi
(Foto) am Donnerstag an. Der Italiener sorgte damit an der Börse für eine neuerliche Kaufwelle. Kritiker
vor allem in Deutschland erneuerten ihre Befürchtung,
dass auch dieser Schritt der
EZB wirkungslos verpuffen
könnte. Die EZB sorgt sich
vor einer gefährlichen Spirale aus Preissenkungen
auf breiter Front – und einer schrumpfenden Wirtschaft. Fachleute nennen dies Defla-
tion. Im Dezember sanken die Verbraucherpreise auf Jahressicht sogar
erstmals seit 2009 – vor allem weil
die Ölpreise abgestürzt sind. Die
EZB muss gegensteuern, weil sie
sich einem Inflationsziel von knapp
unter 2,0 Prozent verpflichtet hat.
Sollte dieser Wert während der Laufzeit nicht erreicht werden, könnte
das Programm noch länger fortgesetzt werden, wie Draghi sagte. Das
Programm ist heftig umstritten,
auch, weil befürchtet wird, wirtschaftlich angeschlagene Länder könnten den Anreiz verlieren, mit Reformen weiterzumachen. Die europäischen Leitbörsen explodierten jedoch nach der Verkündigung des EZB-Entscheids:
So erreichte der DAX einen
neuen Rekordstand.
(dpa)
Seite 11
weiterer Reformversuch für das
Krankenversicherungsgesetz gestartet werden müsste.»
Lobende Worte fand der Erbprinz
für die Pläne von Minister Mauro Pedrazzini zur nachhaltigen Sicherung
der AHV: «Der in die Vernehmlassung geschickte Vorschlag erscheint
ausgewogen und damit politisch umsetzbar.» Wichtig sei, dass die Vorlage die sich abzeichnende Schieflage
der AHV beseitige und gleichzeitig
einen Interventionsmechansimus
vorsehe, der ein frühzeitiges Einschreiten bei den künftig zu erwartenden Schieflagen verlange.
Landtagspräsident Albert Frick
machte sich in seiner Ansprache für
eine agierende und vorausschauen-
de Politik stark: «Es gilt, mögliche
Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen.» Landtag und Regierung
würden weiterhin gefordert sein,
Lenkungsmassnahmen vorzunehmen. «Dabei sollten wir es nicht unterlassen, die Betroffenheit jeweils
gut zu analysieren und gesamthaft
zu betrachten. Es gilt zu vermeiden,
dass eine einzelne Bevölkerungsschicht unverhältnismässig belastet
wird», warnte Frick. Gleichzeitig
wünschte er den Abgeordneten die
Kraft, «die Fahne nicht nach jedem
Wind zu richten, sondern auf ihr eigenes Urteil zu vertrauen. Auch wünsche ich Ihnen die Grösse, Kleinkariertes beiseitezulassen. Im Denken
und im Handeln».
Seiten 3 bis 5
Kein Konjunkturprogramm Inhalt
Kantone sorgen sich
wegen SNB-Entscheid
BERN Eine Woche nach der Aufhe-
bung des Euro-Mindestkurses haben
sich erstmals die Schweizer Kantone
geäussert. Sie zeigen sich besorgt
über die möglichen Auswirkungen
für die Exportindustrie und den
Tourismus. Ein Konjunkturprogramm steht aber vorderhand nicht
zur Diskussion. Im Moment gelte es,
die Lage aufmerksam zu beobachten
und arbeitsmarktliche Massnahmen
zu prüfen, teilte die Konferenz der
kantonalen Volkswirtschaftsdirektoren nach ihrer Arbeitssitzung in
Bern mit. Die Regierungsräte liessen
sich dabei von Jean-Pierre Danthine,
Vizepräsident der Nationalbank,
über den Entscheid von letzter Woche unterrichten. Für die Kantone
stellt die Aufhebung des Mindestkurses die Volkswirtschaft vor grosse Herausforderungen.
(sda)
Inland
2–8 Kultur
23–25
Ausland
10 Kino/Wetter 26
Wirtschaft 11–14 TV
27
Sport
15–20 Panorama
28
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