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Korrigenda/Ergänzungen zum KVV FS 2015 V_20.01.15

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Korrigenda/Ergänzungen zum KVV FS 2015
V_20.01.15
– die jeweils neuesten Mutationen sind rot ausgezeichnet –
Neuere deutsche Literatur
Seite 22
Ergänzungskurs (Vorlesung) Veranstaltungsnummer Zeit Dauer ECTS Prof. Dr. Helmut Galle (Universidade de São Paulo)
Theorie und Geschichte des autobiographischen Schreibens
409054
Mittwoch 16–18 (statt Mittwoch 10–12
18.02.–27.05.
3
Seite 38, folgende LV ergänzt unser Angebot:
Basiskurs
Annie Pfeifer
Von Hänsel bis Harry Potter: Verwahrloste, verlassene und verwaiste Kinder
Veranstaltungsnummer
411630
Zeit
Dienstag 16–18
Dauer
17.02.–26.05.
ECTS
BA: 5
Kann nicht als freie Leistung bezogen werden
Warum haben so viele junge literarische Protagonisten unverantwortliche Eltern? Von frühen Sagen und Märchen bis hin zum Bildungsroman
lässt sich das Leitmotiv des verlassenen oder verwaisten Kindes in der Literatur beobachten. In der Popliteratur werden Helden wie Superman,
Batman und Harry Potter als Waise porträtiert, die gerade durch den Verlust ihrer Eltern ihre magischen Kräfte entwickeln oder sich diese
sogar potenzieren. In der angebotenen Lehrveranstaltung soll nicht nur die historische Darstellung des verlassenen Kindes in der Literatur in
den Blick gefasst werden, sondern auch die Frage eingehend behandelt werden, wie sich diese Figur als Metapher im Laufe der Zeit verändert
hat. So wurde im 19. Jahrhundert in England die Waise als Symbol für ein verwahrlostes Individuum verwendet, das mit einer vergänglichen,
industrialisierten, und atomisierten Welt konfrontiert war. Im 20. Jahrhundert taucht die Waise primär als ein Symbol der Unschuld des Kindes
angesichts großer Katastrophen in der Welt auf, wie Krieg mit zivilen Opfern, dem Holocaust und AIDS. Weiterhin wird diskutiert werden,
wie sich der juristische Begriff der Waise von einem sozialen Konzept wie z.B. „Schlüsselkind“ unterscheidet. Weiterhin soll die Verarbeitung
dieses Phänomens auch in einem schweizerischen Kontext wie in Johanna Spyris „Heidi“ und Robert Walsers Roman „Jakob von Gunten“
analysiert werden. Anhand des Films „Kinder der Landstraße“ untersuchen wir die erzwungenen Kindesentziehungen von jenischen Familien
in der Schweiz und andere institutionalisierte „Verwaisungen.“
Literatur
• Heinrich von Kleist: Der Findling (Sämtliche Erzählungen und andere Prosa. Stuttgart: Reclam 1984).
• Wilhelm und Jacob Grimm: Grimms Märchen. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1998.
• Johanna Spyri: Heidi. Frankfurt/M.: Insel Verlag, 2009.
• Robert Walser: Jakob von Gunten. Frankfurt/M.: Suhrkamp 2003.
• Stefan Zweig: Schachnovelle. Frankfurt/M.: Suhrkamp 2013.
• W. G. Sebald: Austerlitz. Frankfurt/M.: Fischer Taschenbuch, 2011.
Seite 43, folgende LV muss leider ausfallen:
Vertiefungskurs/
Aufbaukurs
Veranstaltungsnummer
Zeit
Dauer
ECTS
PD Dr. Anett Lütteken
Lieblingslektüren des 18. Jahrhunderts
410750
Montag 10–12
16.02.–18.05.
BA/MA: 6/9
Deutsche Sprachwissenschaft
Seite 68
Ergänzungskurs
Prof. Dr. Martin Reisigl
(Kolloquium)
Kolloquium für BA-, MA- und DoktoratskandidatInnen
Veranstaltungsnummer
410704
Zeit
Dienstag 16–18, vierzehntäglich
Dauer
17.02.–26.05.
ECTS
3
Kann nicht als freie Leistung bezogen werden
Termine: 17. Februar, 24. Februar, 10. März, 24. März, 14. April, 28. April, 5. Mai, 19. Mai.
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Kunst und Fotos
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