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Ihre aktuelle Online-Zeitung
Nummer 1787 vom 23. Januar 2015
Lesen Sie heute: Wissenschaftsstadt Darmstadt
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„ Darmstadt Kultur stärken“ stellt vergessenen
Autor Schiebelhuth vor
Kommentar und Bericht: Pegida – Rückkehr in
dunkle Vergangenheit
SPD-Fraktion besucht Schader-Stiftung
Förderung von behindertengerechtem und
selbstgenutzten Wohnungsbau
Siebel MdL macht Praxistag in Seniorenanlage
„Johannesviertel“
Skiffle Ramblers am Samstag im Jazzclub
Bessunger Buchladen geht ins 10. Jahr
PC-Schulungen für Senioren
Liepajas Innenstadt aus der Vogelperspektive
Aus dem Umland
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Am Montag Kundgebung gegen Rassismus in
Frankfurt
Infos für Pflegeeltern und die es werden wollen
Aufzeichnungspflichten Mindestlohn: Dr.
Zimmermann MdB informiert
DGB fordert gute Arbeit statt Billigjobs und will
Kreispolitik einbeziehen
Themen des Tages
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Merkel lockt Russland mit Handel
Bundes- und Landespolitik
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Schäfer-Gümbel unterstützt
Knochenmarkspenderdatei
Landes-SPD an der Seite der Beschäftigten
Forderung nach Bildungsurlaub für das Ehrenamt
Pressespiegel
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Harsche Kritik von Bürgerrechtler Schorlemmer an
Pegida („Mitteldeutsche Zeitung“)
Kommentar der „Stuttgarter Nachrichten“ zu
Draghi/Euro
Laur „Tagesspiegel“ begrüßen Schulz und Asselborn
die EZB-Entscheidungen
Tipps und Trends
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„TEST“: Infos zur EZB-Geldflut
Der schnellste und günstigste Internet-Provider
ARTE heute
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Fortsetzung der Reihe „Vergessene Autoren“:
Ein Liebender vor der Welt und dem Wort
Der Darmstädter Dichter Hans Schiebelhuth
Der Verein Darmstadt KulturStärken e.V. - Literaturinitiative Darmstadt - lädt am Donnerstag,
29. Januar 2015 um 20.00 Uhr, ins Theater im Pädagog (TIP) zu einem weiteren Abend in der
Reihe „Vergessene Autoren“ ein.
Gewidmet ist die Veranstaltung dem Darmstädter Dichter Hans Schiebelhuth (1895-1944),
der wie es sein Schriftstellerfreund Fritz Usinger formulierte, eine „reine Verkörperung dessen,
was man einen Dichter nennt“ war. Diese zarteste lyrische Stimme des Darmstädter
Spätexpressionisten-Kreises, gilt es immer wieder neu zu entdecken! Schiebelhuth lässt mit
einem ungeheuren Sprachgefühl poetische Bilder
entstehen, die ihre literarische Wirksamkeit, ihre
Schönheit und Intensität bis heute nicht verloren
haben.
Den Veranstaltern ist es gelungen für diesen
Abend DEN Experten für die Darmstädter Kunstund Kulturgeschichte zu gewinnen: Claus K.
Netuschil, Darmstädter Galerist seit fast 40
Jahren und seit 3 Jahrzehnten Vorsitzender des
Kunst Archiv Darmstadt e.V., Kunsthistoriker,
Kurator und Verleger, wird in seinem Vortrag den
Dichter Hans Schiebelhuth selbst mit seinen
Gedichten und Briefen zu Wort kommen lassen,
auch in Zitaten seiner Freunde Carl Zuckmayer,
Fritz Usinger und Herbert Nette. Seit vier
Jahrzehnten wird Claus K. Netuschil nicht müde
mit Lesungen und Vorträgen auf den wunderbaren
und zu Unrecht vergessenen Dichter Hans
Schiebelhuth aufmerksam zu machen.
Schiebelhuths Gedichte, schreibt Claus K.
Netuschil, sind poetisch in den Bildern, bildhaft im
Wort und tiefgründig in der Aussage, unbedingt
dichterisch und glaubwürdig auch in unserer Zeit.
Ali Bonte-Lichtenstein,
Zeichnung Hans Schiebelhuth (1921
Einlass ab 19.30 Uhr, Eintritt: € 7,-
PEGIDA – Rückkehr in die dunkle Vergangenheit
Pegida-Ideologie bedeutet Abschottung gegen alles Fremde und damit Neue. Das Zentrum dieser
Bewegung liegt in Sachsen und man frönt einer teils verborgenen Ablehnung des
demokratischen Systems. Pegida bedeutet für mich der in Gesamtdeutschland eine teils offene,
teils verborgene Nazi-Denkrichtung.
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Verwundert reiben sich die demokratischen Parteien die Augen und reden von einem Schwenk
nach rechts – zum Nationalismus. Hier zeigt sich, dass die Politik zu wenig „das Ohr am Volke“
hatte. Pegida hat den latenten Rechten Mut gemacht, sich zum Nationalismus zu bekennen.
Die demokratische Politik muss ihre Versäumnisse erkennen, die in der Schulpolitik beginnen.
Das Fach Demokratie ist nicht oder kaum vorhanden. Unsere Werte haben sich in Richtung „hast
du was – bist du was“ verschoben.
Erschreckend die Aussagen in Facebook zum als Rassisten entlarvten Pegida-Gründer Lutz
Bachmann.
Alles dem Facebook-Portal „Solidarität mit Lutz Bachmann“ entnommen:
…Für diese Ottonormalversager selbstverständlich eine gute Gelegenheit ihr Budget für den
Bumsschuppen aufzubessern, da sie bei einer vernünftigen deutschen Frau keine Chance haben
und die anderen "Frauen" bereits von den zahlreichen Kulturbereicherern begattet werden. Wir
dürfen diesen Universaldilettanten nicht die Diskurshoheit überlassen. Lest euch ein in die
glorreiche Geschichte deutscher Volksphilosophen. Fangt mit Carl Schmitt an!!! Wir müssen der
schweigenden Mehrheit klarmachen, dass die multikulturelle "demokratisch"-diktatorische
Gesellschaft der BRD-GmbH eine Sackgasse ist und weggefegt werden muss!!!...
…Für ein besseres Deutschland und gegen ein versifftes "Germany"!!!!!! Gegen die
Lügenpresse!!!!! WIR SIND DAS VOLK!!!!! WIR SIND DAS VOLK!!!!!!
„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird
sagen: «Ich bin der Antifaschismus».“…
…Aber über den Beleidigungen von diesen Hirnkomapatienten und reudigen Kakaoaugen stehen
wir doch drüber! WIR SIND DAS VOLK!...
Die Gedanken sind frei! Und PEGIDA ist das VOLK! Endlich ist das DEUTSCHE VOLK erwacht und
steht gegen die Volkszertreter auf! Lutz ist ein echter Patriot! WIR SIND DAS VOLK, WIR SIND
DAS VOLK!...
…Lutz hat es geschafft, das Meinungsmonopol der linksgrün-versifften Systempresse endlich
aufzubrechen….
…Die Absage unseres Abendspazierganges am Montag, welche mit der angeblichen
Todesdrohung gegen Lutz begründet wurde ist ein Ablenkungsmanöver des pakistanischen
Geheimdienstes ISI gewesen, um zu verhindern, dass das DEUTSCHE VOLK gegen die
muslimische Landnahme in Deutschland aufbegehrt! Pakistan ist einer der einflussreichsten
Muselstaaten und zudem Atommacht! Der ISI arbeitet eng mit den Taliban und sogar Al-Qaida
zusammen und die wiederum haben Kontakte zum Islamischen Staat!!!!! Da die herrschende
Klasse der Volkszertreter sich an der schleichenden Islamisierung und demografischen
Ausrottung Deutschlands beteiligt, liegt es nahe zu vermuten, dass diese in die Hintergründe der
Aktion eingeweiht wurden….
„Gegen das, was Menschen glauben wollen, gibt es keine sachlichen
Argumente.“ Diese Weisheit gilt besonders bei Pegida-Leuten.
Siehe die Meinung des Bürgerrechtlers Friedrich Schorlemmer unter
„Pressespiegel“, veröffentlicht in der „Mitteldeutschen Zeitung“ von
heute.
Fraktion vor Ort:
Schader Stiftung: Besuch der Ausstellung
„Künstlertourist: Grenzgänge“
Die SPD-Fraktion des Darmstädter Stadtparlamentes war zu Gast bei der Schader-Stiftung,
um die Ausstellung „Künstlertourist: Grenzgänge“ der Ausstellungsreihe „Dialoge“ zu
besuchen. Zu Beginn begrüßte der Geschäftsführer der Schaderstiftung, Alexander
Gemeinhardt, die SPD-Fraktion und führte durch die Räume der Schaderstiftung, bevor es in
die Galerie der Stiftung ging.
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Die gemeinnützige Schader-Stiftung hat sich als eine kulturelle Institution in Darmstadt fest
etabliert. Die Stiftung fördert die Gesellschaftswissenschaften und verfolgt das Ziel, eine
Verbindung zwischen den Gesellschaftswissenschaften und der Praxis zu stärken. Die aktuelle
Ausstellung „Künstlertourist: Grenzgänge“ eröffnet die Ausstellungsreihe „Dialoge“, die
zusammen mit dem Hessischen Landesmuseum zeitgenössische, jüngere Künstlerinnen und
Künstler unter einem thematischen Schwerpunkt präsentiert.
Ausgangspunkt der Ausstellung ist die Mischung aus touristischem und künstlerischem Blick.
So widmet sich „Künstlertourist: Grenzgänge“ dem Feld des „Tourismus“ und der Frage, was
Künstlerinnen und Künstler dazu bewegt, zu reisen.
Sie stellt die Fragen wie, bereiste Regionen und die
dortige Gesellschaft wahrgenommen und wie das
Fremde und Unbekannte künstlerisch verarbeitet
werden. Mit der künstlerischen Anknüpfung an den
Tourismus analysieren und reflektieren die beiden
Künstler Katrin Ströbel und Sven Johne die
Veränderungen von bereisten Regionen und den
Umgang mit Fremdheit und unseren Blick darauf.
„Die Ausstellung stellt unser Bild, das wir von bestimmten Plätzen im Kopf haben in Frage und
regt zum Nachdenken über das, was wir auf den Bildern sehen und über das, was wir
eigentlich erwartet haben, an. Dabei eröffnet sie uns einen Blick auf Veränderungen in der
Gesellschaft, die wir plötzlich aus einer ganz anderen Perspektive wahrnehmen“, erklären
Ursula Knechtel und Walter Schmidt, die Mitglieder im Kulturausschuss sind.
Die Ausstellung ist noch bis zum 1. März in der Galerie der Schaderstiftung zu sehen. Die
Galerie ist freitags, samstags und sonntags in der Zeit von 10 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt
ist frei.
Foto: SPD
Förderung
Förderung behindertengerechten Umbaus von
selbstgenutztem Wohneigentum
Das Land Hessen stellt für das Jahr 2015 erneut Fördermittel für den behindertengerechten
Umbau von selbstgenutztem Wohneigentum zur Verfügung.
Bürgerinnen und Bürger können ab sofort beim Amt für Wohnungswesen der Wissenschaftsstadt
Darmstadt einen entsprechenden Antrag stellen. Informationen und Antragsformulare können
dort unter der Telefonnummer 06151/13-2738 abgerufen werden.
„Menschen mit Behinderung fällt es oft schwer im eigenen Haus beziehungsweise der eigenen
Wohnung zurecht zu kommen. Sie sind unter anderem aufgrund der Wohnsituation auf fremde
Hilfe angewiesen. Schmale Zugänge, Treppen oder Schwellen, nicht ausreichende
Bewegungsfläche in der Wohnung, enge Türdurchgänge und vieles mehr lassen sich durch
bauliche Maßnahmen anpassen. Hier bieten die Fördermittel eine Grundlage“, erklärt
Sozialdezernentin Barbara Akdeniz.
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Neben der Unterstützung bei der Beantragung der Fördermittel des Landes Hessen bietet die
Wissenschaftsstadt Darmstadt bei der Servicestelle Soziales und Beratung eine Wohnberatung
an. Welche Möglichkeiten es gibt, um möglichst lange im heimischen Umfeld zu verbleiben, egal
ob zur Miete oder im Eigentum, kann mittwochvormittags von 8 Uhr bis 12 Uhr unter der
Telefonnummer 06151/13-2053 abgerufen werden.
Foto: Albrecht E. Arnold / pixelio.de
AWO-Seniorenanlage Johannesviertel
Siebel: Praxistag im Seniorenwohnheim
Der Darmstädter Landtagsabgeordnete Michael Siebel (SPD) wird am 28. Januar im Rahmen der
Praxistage der SPD-Landtagsfraktion in der AWO Seniorenwohnanlage „Johannesviertel“,
Kasinostraße 37, ein Praktikum absolvieren.
Michael Siebel beginnt seinen Dienst am Mittwoch um 6.15 Uhr und wird in die Arbeit des
Pflegepersonals eingebunden. Sein Dienst wird gegen 13.45 Uhr enden.
Die AWO Seniorenwohnanlage Johannesviertel wurde am 1.Januar 2013 eröffnet und bietet im
Heinrich-Heine-Haus siebzig Einzelzimmer und 31 Doppelzimmer für insgesamt 132
pflegebedürftige Menschen. Außerdem gibt es im benachbarten Luise-Büchner-Haus 15 Einheiten
für betreutes Wohnen.
„Die Wohnanlage bietet moderne Pflege in zentraler Lage für Seniorinnen und Senioren an.
Zuwendung und Respekt sind die Basis unseres Handelns“ so Betriebsleiter Daniel Bauer.
Michael Siebel ist gespannt auf seinen Einsatz im Seniorenheim:
„Beim vorherigen Praxistag war ich in einer Kindertagesstätte, nun werde ich einen Einblick in
die Arbeit mit Seniorinnen und Senioren erhalten“.
Foto: DA Tous les jours
Jazzkeller Achteckiges Haus, Mauerstraße 17, 64297 Darmstadt
alle Konzerte Beginn 20:30 Uhr, Einlass ab 19:30 Uhr, Ende gegen 24:00 Uhr
Zur Erinnerung:
Samstag, 24.01.2015
Skiffle Ramblers
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Liebe Leser/-innen, liebe Kunden/-innen, werte Literaturinteressierte,
Ihnen allen ein gutes Neues Jahr 2015.
Wir starten jetzt ins 10. Jahr Bessunger Buchladen…
…mit Eleonore und Alfred Hofmann und haben uns im Jahr unserer 60. Geburtstage
einiges vorgenommen. Aber was wäre ein Ausblick ohne einen Rückblick
Wenn es Ihre Zeit zulässt, können Sie sich unter dem Punkt Galerie auf unserer Homepage mal
ansehen, was der Bessunger Buchladen außer dem Verkauf von Büchern und non-books in
dieser Zeit noch so alles getrieben hat http://www.bessunger-buchladen.de/website/galerie.php.
Das ist natürlich nur eine kleine Auswahl dessen, was hier „nebenbei“ noch so läuft.
Am 3. Februar 2015 lädt das Programmkino Rex zu einem Filmgespräch mit dem mexikanischen
Regisseur Jorge Ramírez Suárez, der die Einwanderungsproblematik aus erster Hand kennt, ein.
Er lebt in Wiesbaden und freut sich, in Darmstadt seine zweite Spielfilmarbeit GUTEN TAG,
RAMÓN vorstellen zu können und anschließend auf die entstehende Diskussion. Das
Programmkino Rex freut sich auf Ihren Besuch.
Zu unserer Veranstaltung mit Gisa Klönne und ihrem neuen Buch „Die Wahrscheinlichkeit des
Glücks“ am 4. Februar 2015 um 20:00 Uhr im Bessunger Jagdhofkeller laden wir, auch im
Namen des Kooperationspartners Jagdhofkeller, herzlich ein. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Der Keller öffnet um 19:00 Uhr für alle die, die sich vor der Veranstaltung noch mit einem
Vesperteller aus dem Restaurant Belleville stärken möchten.
Den musikalischen Teil des Abends tragen „before ful“, das ist female pop a la carte eines 5
köpfiges Vokal-Ensembles aus dem Rhein Main Gebiet und der Darmstädter Chor „mixed vocals“
bei; da ist der Name Programm, Pop, Jazz und Schlager.
Weitere Informationen unter http://www.bessunger-buchladen.de/website/events.php
Auf die beiden von uns mit initiierten und durchgeführten Literaturfestivals, die „Darmstädter
Krimitage“ vom 16. bis zum 20. März in der Bessunger Knabenschule und das Jugend- und
Kinderliteraturfestival „Huch, ein Buch“ vom 18. bis 22. Mai 2015 in der ganzen Stadt und vielen
Schulen, können wir jetzt schon hinweisen.
Detaillierte Informationen dazu finden Sie unter:
http://www.darmstaedter-krimitage.de/wp/ (fast fertige website) und www.centralstationdarmstadt.de/programm/specials/huch-ein-buch/
Was steht für uns im Buchladen, neben dem täglichen Geschäft, noch an:
Die Kooperation mit hr-iNFO wird nach- und künftige Aktivitäten vorbesprochen.
http://www.hr-online.de/website/radio/hr-info/index.jsp?rubrik=60955
Die Kooperation mit den city-dome Kinos für das Jahr 2015 besprechen
http://www.kinopolis.de/cd/angebote_und_events/aktuelle_events
Wir erhalten innerhalb von 6 Jahren zum dritten Mal das Gütesiegel „Anerkannter Lesepartner“,
das alle 2 Jahre verliehen wird und wie jedes Mal kommt es von einem anderen Kultusminister
innerhalb dieser Zeit.
http://www.boersenverein-hessen.de/de/185549
Wir planen unsere nächsten Schritte in der Zusammenarbeit mit „Leseland Hessen“.
http://leseland-hessen.de/monitor/
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Wir danken der bayerischen Kabarettistin Monika Gruber ausdrücklich für Ihr Statement zum
Einkauf im regionalen Handel:
https://www.facebook.com/MonikaGruber01/posts/1052850934741481
Welche Ergebnisse erwarten wir hierzu in nächster Zeit:
Die Kulturstaatsministerin Monika Grütters teilt mit, nach welchem Schlüssel eine Million Euro
auf die inhabergeführten, unabhängigen Buchhandlungen in Deutschland verteilt werden soll.
Die Flächenschmelze an Buchverkaufsflächen, die Ex-Weltbild-Chef Carel Halff mit 50 Prozent
prognostiziert hat, betrifft vor allem die Großbuchhandlungen, wie sich dies auch in unserer
Region schon abzeichnet.
Professor Dr. Gerrit Heinemann behält nicht Recht, wenn er amazon in 10 bis 12 Jahren als
größten Händler der Welt sieht.
http://www.wiwo.de/unternehmen/handel/bezos-vision-jeff-bezos-der-kriegsherr/78051323.html und http://www.wallstreet-online.de/aktien/amazon-aktie/bilanz
„Wir sind stur in unserer Vision. Wir sind flexibel im Detail.“
„Bist du nicht stur, dann wirst du deine Experimente zu früh aufgeben. Und bist du nicht flexibel,
dann rennst du mit dem Kopf gegen die Wand und wirst eine Lösung übersehen.“ Jeff Bezos,
unter anderem Präsident von amazon.com
"Wenn manche sagen:„Sie sind ein Phantast!“, dann kann ich ihm nur antworten:„Sie Idiot!“
Wenn ich nie in meinem Leben ein Phantast gewesen wäre, wo wären sie, und wo wären wir
heute alle?“….. „Sie sagten immer ich sei wahnsinnig. Ich habe geglaubt an die Beseitigung
unserer Wirtschaftsnot, Sie sagten, das sei Utopie. Wer hat nun recht gehabt, der Phantast oder
Sie? Ich habe recht gehabt und ich werde auch für die Zukunft recht behalten“, Adolf Hitler am
20. Mai 1937 vor Bauarbeitern in Berchtesgaden über die nationalsozialistische
Wirtschaftspolitik.
In diesem Sinne, je suis Charlie,
Think global und buy local, global Denken und lokal Kaufen
Alfred Hofmann für den Bessunger Buchladen
Senioren
PC-Schulungen für Senioren
Das Amt für Soziales und Prävention der Wissenschaftsstadt Darmstadt bietet im Rahmen des
Programms für Seniorinnen und Senioren zwei PC-Schulungen an.
Der erste Kurs startet am Mittwoch (11. Februar). Die Schulung besteht aus vier Terminen;
die Kosten betragen 16 Euro.
Am Mittwoch (11. März) startet der zweite Kurs und besteht aus drei Terminen. Die Kosten
hierfür betragen 12 Euro.
Die Schulungen beginnen jeweils um 13:35 Uhr in der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule
Darmstadt, Alsfelder Straße 23. Sie dauern etwa eineinhalb Stunden; bezahlt wird vor Ort.
Zur Teilnahme ist eine Anmeldung unter der Telefonnummer 06151/13-2414 oder
06151/13-2872 erforderlich.
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Liepajas Zentrum aus
der Vogelperspektive
Foto: Liepaja.lv
k.w. In Darmstadts Partnerstadt Liepaja
hat sich seit der Verschwisterung vor 22
Jahren viel getan. Oben rechts die
evangelische Annenkirche und davor das
Marktareal. Die große Markthalle wurde
innen vollkommen erneuert und entspricht
unserem Standard. An den Marktständen
trifft man auf einheimische regionale Produkte. In den letzten Jahren hat die Stadt
und Lettland sehr von der Europäischen
Union profitiert. Nicht nur in der Innenstadt
trifft man auf Modernisierungen. Die
Einfallstraße aus Riga wurde erneuert. Ein
spezielles Programm hat die Schulen
renoviert. Darmstadts „Transmissionär“ ist
die Initiative für Liepaja:
www.initiative-liepaja.de
Kundgebung
Nancy Faeser (SPD):
Kundgebung „Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit!“ in
Frankfurt ist ein Signal gegen Rassismus
Die Generalsekretärin der hessischen SPD, Nancy Faeser, hat zur Teilnahme an der Kundgebung
„Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit!“ aufgerufen, die am 26. Januar 2015 in Frankfurt
stattfinden wird. „Wir müssen deutlich machen, dass Rassismus in unserer Gesellschaft keinen
Platz hat und die Tolerierung von Gewalt gegen Andersdenkende unter keinen Umständen
zugelassen werden darf. Wir müssen antisemitischen, antiislamischen und christenfeindlichen
Tendenzen entschieden entgegentreten. Die zahlreichen Gruppen und Teilnehmer, die zur
Kundgebung in Frankfurt aufrufen, beweisen, dass Frankfurt eine weltoffene und tolerante Stadt
ist“, sagte Faeser am Freitag in Wiesbaden.
„Wir sagen Nein zu Pegida und seinem hessischen Pendant Fragida. Pegida und Fragida sind
Nährböden für Rechtsextreme und rechtsradikale Parteien. Dass nun Einzelne versuchen, mit
populistischen und nicht fundierten Botschaften Stimmung gegen Migrantinnen und Migranten zu
machen, ist abscheulich und nicht akzeptabel“, so die SPD-Politikerin.
Die Kundgebung „Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit!“ findet statt am Montag, dem 26.
Januar 2015 ab 18 Uhr auf dem Römerberg in Frankfurt am Main.
Fünf Donnerstag-Abende
Informationen für Pflegeeltern und werdende Pflegeeltern
Paare und Eltern, die sich überlegen, ein Pflegekind aufzunehmen, sind eingeladen, an einem
gebührenfreien Vorbereitungsseminar, das der Pflegekinderdienst des Landkreises DarmstadtDieburg in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Darmstadt-Dieburg anbietet, teilzunehmen.
An fünf Donnerstag-Abenden (19. Februar bis 19. März, 20 Uhr, Erziehungsberatungsstelle
Pfungstadt, Fabrikstraße 9) lernen die Teilnehmer ihren Wunsch nach einem Pflegekind richtig
einzuschätzen und die eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten realistisch zu hinterfragen.
Außerdem erfahren sie, unter welchen Voraussetzungen sie ein Pflegekind aufnehmen können
und welche Rechte und Pflichten sie erwartet.
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Fragen zur Lebensgeschichte der Pflegekinder und deren Herkunftsfamilie stehen ebenso im
Mittelpunkt der Abende, wie das, was innerhalb der Pflegefamilie bei Aufnahme eines Kindes
geschieht. Schließlich wird auf die Begleitung und Unterstützung der Pflegefamilien durch das
Jugendamt hingewiesen. Mit Paaren, die an diesem Seminar teilnehmen möchten, führen die
Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes ein erstes Informationsgespräch im Jugendamt,
möglichst zwei bis drei Wochen vor Seminarbeginn (Telefon 06151 / 881-1454). Die Anmeldung
zum Vorbereitungskurs kann sowohl dort als auch bei der Volkshochschule erfolgen (Kurs-Nr.:
01-06-5001, Tel. 06071 / 881-2301).
Paare, die bereits ein Pflegekind aufgenommen haben, erhalten neben der persönlichen
Beratung und Begleitung durch die Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes fortlaufend
Unterstützung durch Seminare und Gruppenangebote, damit die Familien den Alltag mit einem
fremden Kind und dessen leiblichen Eltern so gestalten können, dass es allen Beteiligten gut
geht.
So gibt es im 1. Halbjahr 2015 ein Nachmittagsseminar mit Jörg Maiwald zum Thema
„Identitätssuche von Pflegekindern“ am 25. April 2015, 13 bis 18 Uhr im Kreishaus in
Darmstadt, Kreistagssitzungssaal. Der Soziologe und Geschäftsführer der Deutschen Liga für das
Kind (Berlin) beleuchtet Fragen wie „Wer bin ich, Woher komme ich, Was wird aus mir?“.
Familientherapeutin Margot Rädecke leitet das Wochenendseminar „Mit Pflegekindern leben“ im
Kreisjugendheim Ernsthofen vom 19. bis 21. Juni. Eine Offene Pflegeelterngruppe trifft sich
regelmäßig in der Erziehungsberatungsstelle Ober-Ramstadt, Darmstädter Straße 66 – 68 (10.
Februar, 16. April, 2. Juli, jeweils 20 Uhr).
Darüber hinaus erhalten die Bereitschaftspflegeeltern des Landkreises die Möglichkeit zum
Austausch am 6. Mai, 20 Uhr, in der Kreisverwaltung Darmstadt-Dieburg, Raum Gersprenz. Eine
Marte-Meo Fortbildungsveranstaltung für Pflegeelternbewerberpaare aus dem Jahr 2014 rundet
das Halbjahresprogramm ab (29. Januar, 20 Uhr, Kreisverwaltung Darmstadt-Dieburg, Raum
Modau).
Alle Veranstaltungen sind in einem Flyer zusammengefasst, der beim Pflegekinderdienst des
Landkreises Darmstadt-Dieburg vorliegt oder per Mail (Pflegekinderdienst@ladadi.de) zu
erhalten ist. Darüber hinaus können sich Interessierte im Internet den Flyer „Pflegeeltern geben
Zukunft“ anschauen.
Mindestlohn: Aufzeichnungspflichten kein Problem
Der Bundestagsabgeordnete Dr. Jens Zimmermann (SPD)
informiert
Der flächendeckende Mindestlohn von 8,50 Euro die Stunde für Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer gilt seit 1. Januar. Damit nachgewiesen werden kann, dass auch Minijobber einen
fairen Stundenlohn bekommen und um Schwarzarbeit zu vermeiden, muss die Arbeitszeit in
vielen Branchen aufgezeichnet werden.
"Einige Arbeitgeber befürchten wohl, dass die Aufzeichnungspflichten einen erhöhten
Verwaltungsaufwand mit sich bringen könnten. Diese Sorgen sind allerdings unbegründet", so
Zimmermann, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Odenwald. Denn das Arbeits- und
Sozialministerium habe ganz bewusst und mit Rücksicht auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer
wenige Vorgaben für die Dokumentation gemacht.
Für Arbeitgeber, die jetzt gegen die Aufzeichnungspflichten mobil machen, hat Zimmermann
daher kein Verständnis: "Ich gehe davon aus, dass im Interesse der Fairness auch schon vor der
Einführung des Mindestlohnes die Arbeitszeit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
dokumentiert wurde. Von einem Mehraufwand kann also nicht die Rede sein. Auf jene
Arbeitgeber, die jetzt gegen die Aufzeichnungspflichten mobil machen, wirft das kein gutes
Licht.", so Zimmermann. Denn dafür könne es nur zwei Gründe geben: "Entweder wurde die
Arbeitszeit bisher gar nicht dokumentiert oder Arbeitgeber versuchen, sich vor dem Mindestlohn
zu drücken".
Am wichtigsten sei, dass Beginn, Dauer und Ende der Arbeitszeit innerhalb einer Woche erfasst
werden, so Zimmermann. Weder muss die Häufigkeit oder Länge der Pausen notiert werden
noch gibt es besondere Formvorschriften für die Aufzeichnungen. "Die Arbeitszeit kann also auch
handschriftlich festgehalten werden. Es sind noch nicht einmal Unterschriften von Arbeitnehmer
oder Arbeitgeber nötig. Die Aufzeichnungen sollten allerdings innerhalb von einer Woche
erfolgen und zwei Jahre aufgehoben werden", erläutert Zimmermann.
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Viele Jahre hat die SPD-Bundestagsfraktion gemeinsam mit den Gewerkschaften dafür gekämpft,
dass in Deutschland ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro pro
Stunde eingeführt wird. Diese zentrale Forderung hat die SPD erfolgreich in den
Koalitionsverhandlungen durchgesetzt, nun gilt seit Januar der Mindestlohn. Dies ist ein
historischer Durchbruch. Denn für Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bedeutet es,
endlich einen fairen Lohn zu bekommen.
Gute Arbeit statt Billigjobs
DGB: „Erhebliche Anstrengungen notwendig“ – auch die
Kreispolitik ist gefordert
HÖCHST / ODENWALDKREIS. Der Arbeitsmarkt im Odenwaldkreis stand im Mittelpunkt der
Klausurtagung des DGB-Kreisverbandes in Höchst. DGB-Kreisvorsitzender Harald Staier machte
deutlich, dass „erhebliche Anstrengungen notwendig sind, um prekäre Beschäftigung
zurückzudrängen und gute Arbeit und anständige Löhne durchzusetzen“. Staier sieht hier auch
die Kreispolitik gefordert.
DGB-Regionssekretär Horst Raupp (Darmstadt) stellte die Arbeitsmarktauswertung der
gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung für den Odenwaldkreis vor. Die Zahl der
Vollzeitarbeitsplätze im Landkreis ist massiv rückläufig. In den letzten zehn Jahren gingen im
Landkreis über 2.400 Vollzeitstellen verloren. Massiv gestiegen ist hingegen die Zahl der
Teilzeitbeschäftigten und insbesondere der Minijobs. Die massive Zunahme vor allem der
Minijobs ist vor allem darauf zurückzuführen, dass in vielen Bereich, zum Beispiel im Handel,
Voll-und Teilzeitarbeitsplätze durch Minijobs ersetzt wurden. Außerdem üben immer mehr
Beschäftigte zwei Jobs („Multijobber/innen“) aus, weil sie von einem Einkommen allein nicht
leben können. Die Auswertung macht zudem deutlich, dass sich der Anteil atypischer
Beschäftigung (Teilzeit, Leiharbeit, Werkverträge, Minijobs) an allen Beschäftigungsverhältnissen
in den letzten zehn Jahren von 34 Prozent auf 48,9 Prozent erhöht hat. „Das heißt, fast jeder
zweite Arbeitnehmer im Landkreis arbeitet in atypischen Arbeitsverhältnissen. Bei den Frauen
liegt dieser Anteil sogar bei 70 Prozent“. Hinzu kommt, dass immer mehr Arbeitsverträge
befristet sind: „Das um sich greifende Befristungsunwesen trifft vor allem die junge Generation.
Die meisten jungen Menschen haben noch nie einen unbefristeten Arbeitsvertrag gesehen“, so
Raupp. „Hier ist vor allem die Bundespolitik gefordert“.
Auch der Niedriglohnbereich wächst: „Inzwischen arbeiten rund 30 Prozent aller
Vollzeitbeschäftigten im Odenwaldkreis zu Löhnen unterhalb der westdeutschen
Niedriglohnschwelle von 1.890 Euro brutto, mehr als 1.600 Vollzeitbeschäftigte bekommen
weniger als 1.500 Euro brutto“. Noch dramatischer sind die Zahlen für Frauen: Von den
weiblichen Vollzeitbeschäftigten arbeiten 51,8 Prozent für Löhne unterhalb der
Niedriglohnschwelle, selbst von den vollzeitbeschäftigten Frauen mit abgeschlossener
Berufsausbildung befinden sich 43,7 Prozent im Niedriglohnbereich. Im Landkreis gibt es rund
650 Leiharbeiter/innen und 1.350 „Aufstocker“, also erwerbstätige Hartz IV-Bezieher/innen,
deren Arbeitseinkommen so niedrig ist, dass sie ergänzend öffentliche Leistungen beantragen
müssen. Viele Beschäftigte im Niedriglohnbereich werden von der Einführung des Mindestlohns
profitieren, „wenn der Mindestlohn konsequent und flächendeckend umgesetzt und wirksam
kontrolliert wird“.
Nach Auffassung des DGB müssen der Odenwaldkreis und vor allem das Kommunale Jobcenter
weit stärker darauf achten, welche Löhne von den Unternehmen gezahlt werden, an die
Arbeitslose vermittelt werden: „Es macht keinen Sinn, Arbeitssuchende in Billigjobs zu vermitteln
und dann die Löhne dann aufzustocken. Es ist schließlich nicht Aufgabe der Steuerzahler/innen,
Armutslöhne und später Armutsrenten aufzustocken und damit die Profite von Lohndrückern zu
subventionieren, die sich durch Lohndumping eine goldene Nase verdienen“, betonte Raupp.
Von der Kreispolitik fordert der DGB ein neues trag- und konsensfähiges Wirtschafts- und
Marketingkonzept mit dem Ziel, Betriebe und Arbeitsplätze im Odenwaldkreis zu halten, neue
Betriebe anzusiedeln und den Fachkräftebedarf zu sichern. Der DGB mahnt außerdem mehr
Engagement bei der Energiewende an:
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„Der Umbau der Energieversorgung ist ein Jobmotor gerade für den ländlichen Raum. Deshalb
ist es wichtig, dass die Energiewende nicht weiter vor sich hin dümpelt, sondern zielgerichtet
und planvoll vorangetrieben und vom künftigen Landrat endlich zur Chefsache gemacht wird“.
* Ukraine-Konflikt: Merkel lockt Russland mit Handel
"Von Wladiwostok bis Lissabon" - das könnte nach den Worten von Angela Merkel der neue
Wirtschaftsraum aus EU und Eurasischer Union sein. Wirtschaftsminister Gabriel ging in Davos sogar noch
einen Schritt weiter. Doch es gibt Bedingungen. [mehr]
* Gewalt in Donezk: "Es muss ja weitergehen"
Die Gewalt in der Ukraine hält unvermindert an. Im von Separatisten beherrschten Donezk wurden 13
Menschen durch eine Mörsergranate getötet, die Kämpfe um den Flughafen halten an. [mehr]
* Saudi-Arabien: König Salman hält an Vorgänger-Politik fest
Nur wenige Stunden nach dem Tod von Saudi-Arabiens König Abdullah hat sein Nachfolger Salman
angekündigt, dessen Politik fortzusetzen. "Wir werden an der rechtschaffenen Politik festhalten", sagte er in
einer TV-Ansprache. Abdullah soll noch heute beigesetzt werden. [mehr]
* Saudi-Arabien: Wer ist der neue König Salman?
Nach dem Tod Abdullahs bleibt die Macht über Saudi-Arabien in der Familie. Der neue König Salman ist ein
Halbbruder Abdullahs, der 79-Jährige war zuletzt Verteidigungsminister. Doch auch über seinen
Gesundheitszustand wird spekuliert. [mehr]
* UN-Vollversammlung verurteilt Antisemitismus
Unter dem Eindruck der Anschläge von Paris hat die UN-Vollversammlung in einer Sondersitzung über den
wachsenden Antisemitismus in der Welt beraten. Der saudi-arabische Botschafter überraschte mit einem
klaren Statement gegen Judenfeindlichkeit. [mehr]
* Obama lehnt Treffen mit Netanjahu in Washington ab
Im März spricht Israels Ministerpräsident vor dem US-Kongress - auf Einladung der Republikaner. Das sorgt
bei der US-Regierung für Unmut, die ein Treffen zwischen Netanjahu und Präsident Obama ablehnt. Ein
neuer Tiefpunkt im Verhältnis der beiden Staatsmänner. [mehr]
* Fragen und Antworten: So funktioniert der EZB-Milliarden-Plan
"Quantitative Easing" heißt das, was die EZB nun macht - und es geht um Anleihenkäufe im Wert von 1140
Milliarden Euro. Wird das funktionieren? Und warum gerade jetzt? tagesschau.de beantwortet die
wichtigsten Fragen. [mehr]
* Wahl in Griechenland bestimmt auch Zukunft der EU
Syriza-Chef Tsipras will im Falle eines Wahlsiegs den rigiden Sparkurs Griechenlands aufgeben und die
internationalen Finanzhilfen neu verhandeln. EU-Kommissionschef Juncker gibt sich trotzdem demonstrativ
gelassen. Dabei steht eine Menge auf dem Spiel. [mehr]
* Wahl in Griechenland: Wer ist Alexis Tsipras?
Manche sehen ihn als den derzeit gefährlichsten Politiker für Europa: Alexis Tsipras hat gute Aussichten,
neuer griechischer Ministerpräsident zu werden. Doch wer ist dieser Mann, der vielen Griechen den Glauben
an die politische Klasse zurück gibt? [mehr]
Besonderes Engagement
Thorsten Schäfer-Gümbel unterstützt die DKMS Deutsche
Knochenmarkspenderdatei
Thorsten Schäfer-Gümbel widmet seine Facebook-Aktion für besonderes gesellschaftliches
Engagement in dieser Woche der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei. „Die DKMS leistet
mit ihrer enormen Zahl registrierter Spenderinnen und Spender einen unverzichtbaren Beitrag
im Kampf gegen den Blutkrebs. Dieser Einsatz aller Beteiligten verdient unser aller
Aufmerksamkeit und Dank“, sagte Schäfer-Gümbel am Freitag in Wiesbaden.
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Jede Woche stellt Schäfer-Gümbel auf seiner Facebook-Seite ein anderes gemeinnütziges Projekt
vor und wirbt für dessen Unterstützung (www.facebook.com/thorstenschaeferguembel).
Wir besiegen Blutkrebs! - dies ist das Ziel der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei. Alle
16 Minuten erhält ein Patient in Deutschland die Diagnose „Blutkrebs". Unter den Erkrankten
sind viele Kinder und Jugendliche. Zahlreiche Patienten kann nur durch eine
Stammzelltransplantation geholfen werden. Da höchstens 30 Prozent der Patienten einen
geeigneten Spender innerhalb der Familie finden, ist der Großteil auf einen Fremdspender, also
einen Spender außerhalb der Familie, angewiesen.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1991 ist das Handeln der DKMS Deutsche
Knochenmarkspenderdatei ausgerichtet auf die Erfüllung ihres langfristigen Ziel. Auf dem Weg
dahin ist die DKMS schon weit gekommen - noch ist der Blutkrebs aber nicht besiegt. Deshalb
arbeitet sie täglich mit Hochdruck daran, immer besser zu werden und noch mehr Patienten zu
retten. Zu ihren Aufgaben gehört die Registrierung, Bindung und langfristige Motivation von
Stammzellenspendern auf der ganzen Welt, um das Leben von Patienten zu retten. Darüber
hinaus setzt sich die DKMS dafür ein, dass alle Blutkrebspatienten eine angemessene
Behandlung erhalten können und unterstützt jede Anstrengung zur Verbesserung der Ergebnisse
von Stammzellentransplantationen.
Mit über 4,9 Millionen registrierten Stammzellenspendern ist die DKMS der weltweit größte
Dateienverbund. Patienten, Stammzellenspender, Unterstützer und Mitarbeiter werden weltweit
miteinander verbunden und machen die DKMS zum effektivsten Lebensretter für Patienten mit
Blutkrebs.
Weitere Informationen sind zu finden unter: www.dkms.de und in Facebook unter:
www.facebook.de/dkms
Besoldung
Nancy Faeser:
SPD-Fraktion an der Seite der Beschäftigten gegen Lohndiktat
und Sonderopfer
„In der landespolitischen Debatte über das Lohndiktat der schwarz-grünen Landesregierung
gegenüber den hessischen Beamtinnen und Beamten und das geplante Sonderopfer steht die
SPD-Fraktion an der Seite der Beschäftigten.“ Dies sagte die innenpolitische Sprecherin und
stellvertretende Fraktionsvorsitzende Nancy Faeser am Donnerstag in Wiesbaden anlässlich der
Protestkundgebung mehrerer Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes in Wiesbaden.
Faeser kritisierte, dass die schwarz-grüne Koalition die Beamtinnen und Beamten mit der
geplanten Nullrunde für Beamtinnen und Beamte und den Kürzungen bei der Beihilfe massiv
benachteilige. „Wir haben einen Zukunftspakt für den öffentlichen Dienst vorgeschlagen, bei
dem alle Fragen von der Arbeitszeit über die Vergütung bis zur Personalvertretung auf
Augenhöhe mit den Beschäftigten und ihren Vertretungen verhandelt werden, statt sie mit
Lohndiktat und Sonderopfer weiter zu drangsalieren“, sagte Faeser. „Schwarz-Grün hat den
obrigkeitsstaatlichen Kurs von Schwarz-Gelb gegen die Beschäftigten noch verschärft.“
„Schwarz-Grün hat sich die Beschäftigten und die Kommunen als Sündenbock für ihre
verfahrene Haushaltspolitik ausgesucht. Die Koalition wälzt ihre Problem zu deren Lasten ab.
Das ist sowohl im Hinblick auf die Aufgaben der öffentlichen Verwaltung – von den Schulen bis
zur Polizei - als auch im Hinblick auf die Leistungen der Kommunen für den gesellschaftlichen
Zusammenhalt unverantwortlich und kurzsichtig.“
Ehrenamt
Wolfgang Decker (SPD):
Bildungsurlaub auch für das Ehrenamt ermöglichen
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Die SPD-Landtagsfraktion hat die Landesregierung aufgefordert, schnellstmöglich eine
Rechtsverordnung zu erlassen, die zukünftig Bildungsurlaub auch für die Schulung ehrenamtlich
Tätiger rechtssicher ermöglicht. „Die SPD-Fraktion wird einen entsprechenden Antrag in den
Landtag einbringen“, sagte der SPD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Decker am Donnerstag in
Wiesbaden.
„Das Ehrenamt ist tragender Bestandteil unseres Gemeinwohls und des gesellschaftlichen
Zusammenhaltes. Dem Erhalt und vor allem der Förderung des Ehrenamtes kommen daher
besondere Bedeutung zu“, betonte der Sozialpolitiker.
Ebenso wie für die politische Bildung und die berufliche Weiterbildung müsse daher künftig auch
der Bildungsurlaub für die Teilnahme an Ehrenamtsschulungen ermöglicht werden. Dazu bedürfe
es endlich einer entsprechenden Rechtsverordnung, erläuterte Decker die parlamentarische
Initiative der SPD. Die SPD-Fraktion unterstütze mit ihrer Initiative die Forderung von Vereinen
und Verbänden, darunter auch namhafte Sozialverbände.
Anti-Islam-Proteste Bürgerrechtler Schorlemmer kritisiert
Anhänger der Pegida
Halle (ots) - Der Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer hat die Anführer von Pegida
scharf kritisiert. "Habt Ihr denn nicht ein Schüssel'chen Grips, dass Ihr solchen Leuten
nachlauft?", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Online Ausgabe) an die Adresse der Pegida-Anhänger. "Es ist der Sud der Gesellschaft, der die
Banner trägt. Die Probleme der Welt lassen sich nicht lösen, wenn man Irren nachläuft."
Ob Gespräche weiter führten, müsse bezweifelt werden, denn: "Die Ressentiments
sitzen bei vielen Leuten so tief. Die wollen gar keine Demokratie. Die wollen, dass die
Volksvertreter das machen, was sie wollen, und nicht ein Gespräch darüber, wie wir den
unterschiedlichen Willen in einer Demokratie organisieren. Die denken ganz autoritä r."
Schorlemmer beklagte überdies, dass Pegida auf den Slogan der 1989er Wende "Wir
sind das Volk" zurückgreife. "Das ist die brutale Enterbung eines Erbes, das ihnen nicht
gehört." Er lobte unterdessen die Gegen-Demonstranten mit den Worten: "Es wunderbar
zu sehen, wie wach die Bürgergesellschaft ist - von Landau bis Schwerin. Vor allem
gehen sie nicht für ihre eigenen Interessen, sondern für die Grundlagen unseres
freiheitlichen Rechtsstaates auf die Straße." Das mache Hoffnung.
Kommentar zu Euro/Draghi
Stuttgart (ots) - Seit Jahren versuchen Notenbanken, die Welt zu retten, indem sie die
Zinsen immer weiter senken. Dies trug im Jahr 2008 maßgeblich zur weltweiten
Finanzkrise bei, die fast nahtlos in eine Staatsschuldenkrise mündete. Immer wiede r
war das Ziel, auf Pump die Wirtschaft anzukurbeln. Doch der Versuch, Schulden durch
noch höhere Schulden zu bekämpfen, brachte immer nur kurzzeitige Entlastung danach kehrten die Krisen umso heftiger zurück. Dennoch öffnet EZB -Chef Mario Draghi
nun die Schleusen in einem nie gekannten Ausmaß.
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EU-Parlamentschef Schulz und Luxemburgs Außenminister
Asselborn begrüßen EZB-Ankündigung
Berlin (ots) - Berlin - Politiker aus dem Lager der europäischen Sozialdemokraten haben
das von der EZB angekündigte Anleihen-Kaufprogramm begrüßt. "Diese Maßnahme führt
zu weiterer Stabilität, Vertrauensbildung und Ruhe in der Euro-Zone - was wir dringend
brauchen, um wieder Wachstum zu schaffen", sagte EU -Parlamentspräsident Martin
Schulz (SPD) dem "Tagesspiegel" (Freitagausgabe). Auch Luxemburgs Außenminister
Jean Asselborn reagierte positiv auf die Ankündigung von EZB -Chef Mario Draghi. "Ich
habe absolutes Vertrauen, dass die EZB die richtigen Entscheidungen für die Geldpolitik
und die Geldwertstabilität trifft", sagte Asselborn der Zeitung.
GELDANLAGE + BANKEN
Anleihekaufprogramm der EZB
Die große Geldflut und die Folgen
Die Entscheidung wurde mit Spannung erwartet: Heute hat die
Europäische Zentralbank (EZB) verkündet, Staatsanleihen der
Euroländer aufzukaufen, 60 Milliarden Euro pro Monat - und zwar
solange, bis die Inflation wieder steigt. Das Programm ist zunächst bis
September 2016 begrenzt. Der Leitzins bleibt unverändert bei 0,05
Prozent pro Jahr. test.de erläutert die Folgen für private Anleger in
Deutschland. Zur vollständigen Meldung
ONLINE-TEST aus MULTIMEDIA
Internet-Zugang
Die schnellsten Provider, die günstigsten Tarife
Vier von fünf Deutschen sind online - via DSL, TV-Kabelnetz oder LTEFunktechnik. Die Stiftung Warentest hat für alle drei Anschlussarten die
günstigsten Tarife mit unterschiedlichen Downloadraten zusammengestellt sowie Surfgeschwindigkeit und Service von zehn Providern
getestet. Nur zweimal lautete das Urteil Gut. Ein Anbieter konnte gar
nicht bewertet werden: Er schaffte es auch nach fünf Monaten nicht,
ausreichend DSL-Anschlüsse freizuschalten. Zum Test
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Doku
Indiens wilde Schönheit
Im Dschungel des Ghats
19:30 Uhr
Impressum:
>Darmstadt Tous les jours<
Online-Zeitung
Herausgeber: Klaus Wieland
Stadtverordneter von 1985 – 2006
Mailto: Tous-les-jours@gmx.com
Nur für die mit dem Kürzel kw gezeichneten Artikel ist der Herausgeber verantwortlich.
Der Herausgeber ist nicht für externe Links verantwortlich. Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 "Haftung für Links" Landgericht (LG) Hamburg (AZ 312 O 85/98)
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