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Kulturpolitik für die Popkultur

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P
opkultur als Alltagskultur ist für die Lebenswirklichkeit der Menschen bedeutend. Wie bedeutend aber
ist sie für die Kulturpolitik? Entwickelte sich Popkultur in den Nachkriegsjahrzehnten als Subkultur, in der sich
Widerstand und Protest gegen die herrschenden Verhältnisse ausdrückte, so sind popkulturelle Produkte heute zumeist
im Mainstream der kulturellen Produktion verortet. Alten
Kategorisierungen wie der Unterscheidung zwischen Hochund Massenkultur haben sie sich längst entzogen. Diese
Entwicklung wurde wissenschaftlich nachvollzogen. Welche Konsequenzen hat sie kulturpolitisch?
Besieht man sich die Spielpläne der Theater und Opernhäuser, so wird schnell deutlich, welchen Einfluss die Popkultur
auf den gesamten Kulturbetrieb hat. Die Verantwortungsträger der Gegenwartsgesellschaft sind heute allesamt mit
Produkten der Popkultur sozialisiert worden, die für die
Nachkriegsgenerationen identitätsstiftend wurden. Wie
sehr ist das popkulturelle Paradigma also konstituierend für
den heutigen Kulturbetrieb? Die Popkultur hat inzwischen
auch ihre eigene Geschichte, ihren Kanon und ihre Archive.
Wie schlägt sich diese Tatsache institutionell nieder und wo
besteht kulturpolitischer Handlungsbedarf?
Einer der kulturpolitischen Hauptaufgaben ist die Förderpolitik. Popkulturelle Produkte haben eine andere Beziehung
zum Markt, auf dem sie sich im Unterschied zu vielen ‚klassisch‘ geförderten kulturellen Ausdrucksweisen durchsetzen. Wenn Popkultur als gesellschaftlich und künstlerisch
relevant erkannt wird, wie soll sie gefördert werden? In den
Strukturen der klassischen Kulturförderung, oder gibt es
andere Konzepte? Wie gehen insbesondere Kommunen mit
der Frage der Popkulturförderung um? Wie wird gerade in
den großen Metropolen der kulturpolitische Spagat zwischen Kulturwirtschaftspolitik als Standortpolitik und klassischer Kulturpolitik in Anwaltschaft für Soziokultur, kultureller Bildung und Hochkultur gemeistert?
TAGUNGSGEBÜHR:
195,- € für Übernachtung, Verpflegung, Kostenbeitrag; für Schüler/innen, Auszubildende, Studierende, Freiwilligendienstler sowie
Arbeitslose Ermäßigung nur gegen Bescheinigung auf 97,50 €.
Eine Reduzierung der Tagungsgebühr für eine zeitweise Teilnahme ist nicht möglich.
Ein Drittel des Teilnehmerbeitrages wird als institutioneller Beitrag
für die Evangelische Akademie Loccum erhoben.
ANMELDUNG:
Mit beiliegender Anmeldekarte an die Evangelische Akademie
Loccum, Münchehäger Str. 6, 31547 Rehburg-Loccum, Tel.
05766 / 81-0, Fax 05766 / 81-99 115 oder im Internet unter
www.loccum.de oder per E-Mail an die Tagungsleitung. Sollten Sie
Ihre Anmeldung nicht aufrechterhalten können, teilen Sie uns das
bitte umgehend mit. Bei einer Absage nach dem 16.02.2015 müssen wir 25% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen. Falls Sie eine
Bestätigung Ihrer Anmeldung wünschen, teilen Sie uns bitte auf
der Anmeldekarte Ihre E-Mail-Adresse mit!
ÜBERWEISUNGEN:
Konto der Kirchlichen Verwaltungsstelle Loccum unter Angabe
Ihres Namens und der Buchungsnummer 8486:
Evangelische Bank eG Kassel
IBAN: DE36 5206 0410 0000 0060 50 BIC: GENODEF1EK1
Kulturpolitik für
die Popkultur
TAGUNGSLEITUNG: Dr. Albert Drews Tel. 05766 / 81-1 06
Albert.Drews@evlka.de
SEKRETARIAT:
Inge Senne Tel. 05766 / 81-1 15
Inge.Senne@evlka.de
Reinhard Behnisch Tel. 05766 / 81-1 05
PRESSEREFERAT:
Reinhard.Behnisch@evlka.de
60. Loccumer Kulturpolitisches Kolloquium
ANREISE:
Anreiseinformationen finden Sie im Internet unter:
http://www.loccum.de/akademie/anreise.html
ACHTUNG:
Direkte Verbindung zur Akademie mit Zubringerbus am
20.02.2015 um 14.10 Uhr ab Bahnhof Wunstorf, Ausgang ZOB.
Am 22.02.2015 zurück; Ankunft Wunstorf 13.30 Uhr.
Bitte unbedingt anmelden, Plätze sind begrenzt!
In Zusammenarbeit mit
Kulturpolitische Gesellschaft e.V., Bonn
Die Akademie im Internet: http://www.loccum.de
Sie sind herzlich dazu eingeladen, diese Fragen zu diskutieren.
Dr. Albert Drews, Tagungsleiter
Marc Grandmontagne, Kulturpolitische Gesellschaft e.V.
Dr. Stephan Schaede, Akademiedirektor
20. bis 22. Februar 2015
Freitag, 20. Februar 2015
15:00
15:30
15:45
16:30
Anreise der Teilnehmer/innen
zum Nachmittagskaffee
19:30
08:15
Morgenandacht, anschl. Frühstück
09:30
Leitkultur Pop?
Popkultur im gegenwärtigen Kulturbetrieb
Prof. Dr. Moritz Baßler, Literaturwissenschaftler, Universität
Münster
Begrüßung und Eröffnung
Dr. Albert Drews, Ev. Akademie Loccum
Tobias Knoblich, Kulturpolitische Gesellschaft e.V.
Popkultur – Bedeutung für die Gegenwartsgesellschaft und die Aufgaben für die Kulturpolitik
Vom kulturellen Rand zum kulturellen Mainstream:
Welche gesellschaftliche Relevanz hat Popkultur in der
historischen Entwicklung seit der Nachkriegszeit erlangt?
Prof. Dr. Kaspar Maase, Eberhard-Karls-Universität
Tübingen
Was bedeutet Popkultur für die Institutionen der klassischen Musik…
Dr. Philipp Stein, Referent der Intendanz, Elbphilharmonie
Hamburg
…und für das Gegenwartstheater?
Judith Gerstenberg, leidende Dramaturgin, Staatstheater
Hannover
11:45
Popkultur: In der Politik angekommen?
Dr. Jörg-Uwe Nieland, Deutsche Sporthochschule Köln
Diskussion in Kleingruppen und im Plenum mit den
Referenten
18:30
Samstag, 21. Februar 2015
18:30
Abendessen
19:30
Wofür wird die Kulturpolitik im wirtschaftsund medienpolitischen Konzert der politischen
Akteure gebraucht?
Prof. Dr. Carsten Winter, Professor für Medien- und
Musikmanagement, HMTM Hannover
Kritik und Feuilleton im Zeichen
der Popkultur
Georg Seeßlen, Autor und Journalist, Kaufbeuren*
Der Kulturpolitische Instrumentenkoffer und das Feld
der Popkultur – Passt das zusammen?
Prof. Dr. Udo Dahmen, Künstlerischer Direktor und Geschäftsführer, Popakademie Baden-Württemberg, Vizepräsident des Deutschen Musikrates, Mannheim
12:30
Mittagessen
15:00
Nachmittagskaffee
15:30
Parallele Gruppen
Das Gedächtnis der Popkultur
Eine kulturpolitische Aufgabe?
Gabriele Rohmann, Leiterin, Archiv der Jugendkulturen e.V.,
Berlin
Christian Werthschulte, Herausgeber der Zeitschrift „testcard“, Bochum
Moderation: Albert Drews, Ev. Akademie Loccum
Sonntag, 22. Februar 2015
Morgenandacht, anschl. Frühstück
08:15
Abendessen
Die politische Agenda der Akteure: Worum muss sich
eine Popkulturpolitik kümmern?
Prof. Dr. Susanne Binas-Preisendörfer, Universität Oldenburg
Katja Lucker, Musicboard Berlin, Musikbeauftragt des
Landes Berlin
Andrea Rothaug, Präsidentin, Bundesverband Popularmusik e.V., Hamburg
Sören Birke, Geschäftsführer, Kesselhaus/Maschinenhaus der Kulturbrauerei Berlin, Aufsichtsratsvorsitzender Berlin Music Commission
Dr. Ulrike Liedtke, Kulturpolitische Sprecherin, SPD Fraktion, Landtag Brandenburg, Potsdam
Ernst Wegener, Referatsleiter du stellv. Abteilungsleiter
Kultur, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und
Kunst, Wiesbaden
Kulturpolitische Förderung der Popkulturgenres: Business as usual?
Stefan Neuhaus, Deutscher Comic-Verein e.V., Berlin
Arkadi Junold, Verleger, Berlin
Moderation: Prof. Dr. Alexander Thumfart, Universität Erfurt
Popkultur als Handlungsfeld
kommunaler Kulturpolitik
Till Kniola, Leiter, Referat für Popkultur und Filmkultur der
Stadt Köln
Beril Yilmam, Musikbeauftragte der Stadt Mannheim
Moderation: Tobias Knoblich, Kulturpolitische Gesellschaft
e.V., Erfurt
Kulturelles Erbe, Popkultur, Kulturwirtschaft
Wie kann der Spagat gemeistert werden?
09:30
Abschlussdiskussion mit
Prof. Oliver Scheytt, Präsident der Kulturpolitischen
Gesellschaft e.V., Essen
Dr. Christian Esch, Direktor, NRWKULTURsekretariat,
Wuppertal
Marc Gegenfurtner,=Leiter Abteilung Bildende Kunst,
Literatur, Darstellende Kunst, Musik, Film, Wissenschaft, Stadtgeschichte,
Landeshauptstadt München
12:30
12:50
Ende der Tagung mit dem Mittagessen
Abfahrt des Busses nach Wunstorf
(Ankunft ca. 13:30 Uhr)
Dienstanschrift oder
Privatanschrift?
Ich komme mit dem Zubringerbus.
Anmeldung
Ich nehme an folgender Tagung
der Evangelischen Akademie Loccum teil:
08/15: Kulturpolitik für die Popkultur
60. Loccumer Kulturpolitisches Kolloquium
20. - 22. Februar 2015
Ich bestelle das Tagungsprotokoll (je nach Umfang ca. 8 bis 18 €)
Ich bitte um Informationen zur Anreise nach Loccum.
(Bei Tagungen mit Arbeitsgruppen)
Ich interessiere mich für die Arbeitsgruppe:
Ich bitte um vegetarisches Essen.
Im Bedarfsfall bin ich mit der Unterbringung im Doppelzimmer
einverstanden.
nein
ja
Name:
– Für unsere Statistik –
Alter:
Vorname:
Beruf/Institution:
Straße / Hausnummer:
PLZ / Ort:
E-Mail:
Datum:
Bitte ausfüllen und ausdrucken und per Fax (0 57 66 / 81-9 00) senden oder per Post
an die
Evangelische Akademie Loccum
Postfach 21 58 , 31545 Rehburg-Loccum
schicken. Falls Sie pdf-Dateien erstellen können, können Sie das ausgefüllte
Formular auch speichern und per E-Mail an: reinhard.behnisch@evlka.de
zurücksenden. Wenn Sie mit dem Internet verbunden sind, können Sie sich auch
hier direkt online anmelden:
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