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Informationen zu Teilzeitbeschäftigung und Beurlaubung

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Staatliches Schulamt, Lina-Ammon-Straße 28, 90471 Nürnberg
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An alle Schulleitungen
der staatlichen und privaten Grund- und
Mittelschulen
Stefan Kuen, SchAD
0911 231-106-90
0911 231-106-98
416
stefan.kuen@schulamt.nuernberg.de
22.01.2015
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per Mail
Klassenbildung und Personalversorgung im Schuljahr 2015/16;
Teilzeitbeschäftigung und Beurlaubung
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
die endgültige Festlegung des Beschäftigungsumfangs des vorhandenen Personals erfolgt - wie
immer - bereits im Mai jeden Jahres für das folgende Schuljahr.
Bis zu diesem Zeitpunkt müssen alle Anträge auf Teilzeitbeschäftigung oder Beurlaubung auf
verschiedenen Ebenen (Schule, Schulamt, Regierung) geprüft (ggf. korrigiert), vorläufig erfasst,
genehmigt und zuletzt endgültig erfasst werden. Die Summe all dieser Anträge ist eine der
wichtigsten Grundlagen für die Lehrereinstellung (Einstellungsnoten!), Lehrerzuteilung und versorgung.
Die folgende Aufstellung soll ein zeitgerechtes Vorgehen unterstützen. Bitte geben Sie die Informationen in geeigneter Weise in Ihrem Kollegium weiter.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Kuen
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1.
Antragsverfahren
Bei allen Beschäftigungen (Teilzeit, Beurlaubung, Elternzeit), deren Genehmigung mit Ende des
Schuljahres 2014/15 oder während des Schuljahres 2015/16 ausläuft oder deren Beschäftigungsumfang für das Schuljahr 2015/16 geändert werden soll, sind Anträge zu stellen
für neue (oder ggf. geänderte) Teilzeit oder
für neue (oder ggf. geänderte) Beurlaubung oder
für Wiederaufnahme des Dienstes mit voller Unterrichtspflichtzeit.
Anträge müssen dem Staatl. Schulamt spätestens 28.02.2015 vorliegen!
Die Regierung von Mittelfranken hat mitgeteilt, dass nach dem 31.03.2015 eingehende
Anträge nur dann noch genehmigt werden können, wenn eine schriftliche Stellungnahme der Lehrkraft beigegeben wird, aus der schlüssig hervorgeht, warum eine fristgerechten Antragsstellung nicht erfolgen konnte!
1.1. Antragsformulare
Antragsformulare erhalten die Lehrkräfte / die Schulen ausschließlich (!) über die Homepage der
Regierung von Mittelfranken: www.regierung.mittelfranken.bayern.de/serv/serv5000bereich4.htm#D3.
Zu verwenden sind ausschließlich (!) die aktuellen Formulare dieser Homepage (alte Formulare
des Vorjahres werden wir wieder zurücksenden müssen!):
Antrag auf Teilzeitbeschäftigung gemäß Art. 89 BayBG („familienpolitische Teilzeit“)
Antrag auf Teilzeitbeschäftigung gemäß Art. 88 BayBG („arbeitsmarktpolitische Teilzeit“)
Antrag auf Beurlaubung gemäß Art. 89 BayBG („familienpolitische Beurlaubung“)
Antrag auf Beurlaubung gemäß Art. 90 BayBG („arbeitsmarktpolitische Beurlaubung“)
Antrag auf Wiederaufnahme des Dienstes mit voller Unterrichtspflichtzeit
Antrag auf Teilzeitbeschäftigung gemäß Art. 88 Abs. 4 BayBG (Freistellungsmodell / Sabbatmodell)
1.2
Hinweise für Antragsteller und Schulleitung
Die Anträge sind im Kasten „Vom Antragsteller auszufüllen“ vollständig (!) auszufüllen; bitte
vergessen Sie vor allem Ihre Unterschrift und den (vollständigen) Eintrag der
(Stamm)Schule nicht!
Der Antrag muss immer im Original (nicht per Fax oder Email) an das Staatliche Schulamt
einfach (keine Kopien) übermittelt werden
Der Dienstweg muss eingehalten werden: Schulleitung  Schulamt  Regierung
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Die Schulleitung muss den Antrag vor der Weitergabe ans Staatliche Schulamt auf Vollständigkeit und Richtigkeit (aktuelles Antragsformular!) überprüfen (Unterschrift, Name, Adresse, Geburtsdatum, Personal-und Schulnummer). Unvollständig ausgefüllte Anträge können
nicht bearbeitet werden und werden zurückgeschickt!
Anträge mit Rückseite schicken
Der zuständige Schulrat unterschreibt den Antrag - nicht die Schulleitung!
Teilzeitantrag fristgerecht bis spätestens 28.02.2015 einreichen.
Wir bitten darum, von der Lehrkraft eine schriftliche Stellungnahme bzw. Erläuterung anzufordern
und hier vorzulegen, weshalb es der Lehrkraft nicht möglich war, den Teilzeitantrag fristgerecht bis
spätestens 28.02.2015 beim Staatl. Schulamt in der Stadt Nürnberg bzw. bei der Regierung von Mittelfranken einzureichen. Eine diesbezügliche Stellungnahme bzw. Erläuterung bitten wir generell von
jeder Lehrkraft anzufordern, die an einer fristgerechten Antragstellung verhindert war.
2.
Teilzeitbeschäftigung:
Auf dem Teilzeitantrag ist von der bezahlten Arbeitszeit (im Verhältnis zur altersabhängigen Regelarbeitszeit) auszugehen (siehe Anhang). Ermäßigungen, Anrechnungen oder die Rückgabe des
verpflichtenden Arbeitszeitkontos bleiben im Teilzeitantrag unberücksichtigt und werden dort
auch nicht vermerkt (sie sind nur bei der Berechnung der tatsächlichen Unterrichtsstunden zu bedenken). Teilzeitbeschäftigung hat Auswirkungen auf das spätere Ruhegehalt!
2.1.
Familienpolitische Teilzeit (Art. 89 Abs. 1 Nr. 1 BayBG)
Voraussetzung
tatsächliche Betreuung oder Pflege eines Kindes unter 18 Jahren oder eines nach
ärztlichem Gutachten pflegebedürftigen sonstigen Angehörigen (muss nicht im
gleichen Haushalt leben); zwingende dienstliche Belange dürfen nicht entgegenstehen.
Umfang
Bis zu 8/40 der regelmäßigen Arbeitszeit (Unterrichtspflichtzeit). Dabei erfolgt
eine Aufrundung auf die nächste volle Unterrichtsstunde (z.B. Grundschullehrer/-in: UPZ = 28 WoStd; 28 : 40 x 8 = 5,6 – es müssen also mindestens
6 Wochenstunden gehalten werden.
Höchstdauer
unbegrenzt, solange die Voraussetzungen vorliegen.
Hinweis
Wenn ein Antrag auf Teilzeit nach Art. 89 BayBG gestellt wird, das Kind der Lehrkraft aber im ersten Schulhalbjahr das 18. Lebensjahr vollendet, ist ein Folgeantrag nach Art. 88 BayBG für das zweite Schulhalbjahr mit einzureichen.
Wenn Teilzeit während der Elternzeit beantragt wird, so muss darauf geachtet
werden, dass die genehmigte Elternzeit diesen Zeitraum abdeckt. Falls nicht, so
ist ein Antrag auf Verlängerung der EZ beizugeben (Gleiches Formular wie Erstantrag EZ)
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2.2.
2.3.
Antragsteilzeit (Art. 88 BayBG)
Voraussetzung
keine (voraussetzungslos); dienstliche Belange dürfen nicht entgegenstehen.
Umfang
Bis zur Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit; Teilzeit- und Beurlaubungsbeschränkungen bei Fachlehrern hat das KM zum 01.08.2014 aufgehoben.
Höchstdauer:
unbegrenzt
Teilzeitbeschäftigung im Rahmen des Freistellungsmodells (Sabbatjahr) (Art. 88 Abs. 4 BayBG)
UMFANG:
2.4.
3 bis 7 Jahre; Das Freistellungsmodell ist eine besondere Form der Teilzeitbeschäftigung. Die Beschäftigung erfolgt zunächst in einem Umfang, der über demjenigen der genehmigten Teilzeit liegt. Im letzten Jahr/ in den letzten beiden
Jahren der Laufzeit entfällt die Unterrichtsverpflichtung und damit die Arbeitszeit völlig (Freistellungsjahr/e). Es ist ein drei-, vier-, fünf-, sechs- oder siebenjähriges Modell möglich.
Generelle Hinweise zur Teilzeit
Lehrkräfte haben für Teilzeitanträge sicherlich gewichtige Gründe. Wir halten es aber aufgrund
immer häufigerer „Vorfälle“ für wichtig, diese Lehrkräfte auf einige Punkte aufmerksam zu machen:

Nachträgliche Reduzierungen des Beschäftigungsumfangs, sofern sie von der Regierung
genehmigt werden, bedeuten immer Stundenverluste für die betr. Schule!

Auch Lehrkräfte mit unterhälftiger Beschäftigung können aus dienstlichen Gründen an eine andere Schule versetzt werden.

Lehrkräfte können generell auf Anordnung des Schulamts an verschiedenen Schulen eingesetzt werden (Teilabordnung).

Teilzeitbeschäftigte haben wie Vollzeitlehrkräfte an Konferenzen und Pflichtveranstaltungen teilzunehmen.

Lehrkräfte haben (unabhängig von ihrem Beschäftigungsumfang) keinen Anspruch auf bestimmte Fächer oder bestimmte Unterrichtstage bzw. -zeiten (z.B. „nur vormittags“ oder
„nur ab 8:45 Uhr“ oder „nur Mittwoch und Donnerstag“)!!!

Gemäß Lehrerdienstordnung (LDO) wird bei unterhälftig tätigen Lehrkräften der geringere
zeitliche Umfang ihrer Dienstverpflichtung angemessen berücksichtigt, wenn es um schulische Aufgaben außerhalb der unterrichtlichen Verpflichtungen geht. Sie sind zu diesen außerunterrichtlichen Veranstaltungen nur insoweit verpflichtet, als ein unmittelbarer Zusammenhang mit dem von ihnen erteilten Unterricht besteht. § 3 LDO nennt die unterrichtliche Verpflichtungen, § 9 LDO die Allgemeinen Dienstpflichten und § 9a die außerunterrichtlichen Dienstpflichten.
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3.
Beurlaubung
Bitte beachten Sie, dass Beurlaubungen Auswirkungen auf das Ruhestandsgehalt und auf die Beihilfeberechtigung haben können!
3.1.
Beurlaubung aus familienpolitischen Gründen (Art. 89 Abs. 1 Nr. 1 BayBG)
Voraussetzung: Tatsächliche Betreuung oder Pflege eines Kindes unter 18 Jahren oder eines
nach ärztlichem Gutachten pflegebedürftigen sonstigen Angehörigen (muss
nicht im gleichen Haushalt leben); zwingende dienstliche Belange dürfen nicht
entgegenstehen;
3.2.
Höchstdauer:
15 Jahre
Hinweis:
Beihilfeanspruch nur, wenn keine Familienversicherung über die gesetzliche
Krankenversicherung des Ehepartners möglich ist.
Beurlaubung aus arbeitsmarktpolitischen Gründen (Art. 90 Abs. 1 Nr. 1 BayBG)
Voraussetzung: außergewöhnlicher Bewerbungsüberhang; dienstliche Belange dürfen nicht entgegenstehen; erst nach Ablauf der Probezeit möglich
3.3.
Höchstdauer:
6 Jahre
Hinweis:
Wird bei Fachlehrern /Fachlehrerinnen wegen Bewerbermangel nur noch für die
Fächerverbindung „Ernährung/Gestaltung“ bewilligt. (Ausnahme: Schwerbehinderte – nicht Gleichgestellte – und Lehrkräfte die am 1. August das 60. Lebensjahr vollendet haben.)
Allgemeine Hinweise für Lehrkräfte, die sich derzeit in Beurlaubung bzw. Elternzeit befinden!

Eine Kombination des Urlaubs aus familien- oder arbeitsmarktpolitischen Gründen (nur
mit Altersurlaub) ist bis zu der Höchstgrenze von 15 Jahren möglich. Die Höchstgrenze findet keine Anwendung, wenn eine Rückkehr zur Voll- oder Teilzeitbeschäftigung nicht zumutbar ist (Art. 92 Abs. 1 Satz 4 BayBG)

Lehrkräfte, die sich derzeit in Beurlaubung bzw. Elternzeit befinden, wurden / werden
über dieses Schreiben vom Staatlichen Schulamt direkt verständigt.

Wir weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Lehrkräfte nach ihrer Rückkehr aus
Elternzeit/Beurlaubung keinen Anspruch auf Rückkehr an ihre bisherige Stammschule haben (siehe: Rückseite der regierungsamtlichen Antragsformulare). Die Lehrkräfte sind - im
Rahmen der Personalplanung für das nächste Schuljahr - zunächst an ihrer Stammschule
zu führen und mit ihren tatsächlichen Unterrichtsstunden zu „zählen“; ob sie aus dienstlichen Gründen tatsächlich dort eingesetzt oder ob sie ggf. versetzt werden, entscheidet das
Staatliche Schulamt! Wir bitten also, mit diesen Lehrkräften nicht (voreilig) Einsatzdetails
zu besprechen, um nicht den Eindruck von Vorentscheidungen zu erwecken.
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
Lehrkräfte, die ihren Dienst nach Rückkehr aus Elternzeit/Beurlaubung wieder aufnehmen,
sollten mit Hilfe eines Antrags auf Versetzung innerhalb Nürnbergs (siehe Anhang; auch
auf unserer Schulamts-Homepage) ihre Wünsche, auch auf Rückkehr an ihre bisherige
Stammschule, auf dem Dienstweg, also über ihre bisherige Stammschule, dem Schulamt
mitteilen. Entscheidungen trifft das Schulamt. Entsprechende Einsatzüberlegungen der
Schulleitungen sind ausschließlich mit dem Schulamt zu erörtern!

„Arbeitnehmerinnen können die angemeldete Elternzeit vorzeitig - ohne Zustimmung des
Arbeitgebers - beenden, um die gesetzlichen Mutterschutz-fristen nach § 3 Absatz 2 und §
6 Absatz 1 MuSchG und die damit verbundenen Rechte in Anspruch zu nehmen (§ 16 Absatz 3 Satz 3 BEEG). Beendet die Arbeitnehmerin die Elternzeit zur Inanspruchnahme der
gesetzlichen Mutterschutzfristen vorzeitig, so sollte dem Arbeitgeber die Beendigung der
Elternzeit rechtzeitig mitgeteilt werden. Eine rückwirkende Beendigung der Elternzeit ist
nicht vorgesehen. Die Elternzeit kann also frühestens enden, wenn die Mitteilung dem Arbeitgeber zugegangen ist." (FMS vom 05.09.2014)
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4.
Altersbedingte Arbeitszeitmodelle
4.1.
Altersteilzeit (nur für Lehrkräfte im Beamtenverhältnis)
Anträge sind ausschließlich von der Homepage der Regierung von Mittelfranken herunterzuladen
(Antrag Altersteilzeit 91 BayBG.doc).
Da die ATZ bis zum gesetzlichen Ruhestand reicht, treffen in diesem Zusammenhang auch die
neuen BayBG-Regelungen zur Anhebung der Altersgrenzen zu: Analog dem Rentenrecht wird die
gesetzliche Altersgrenze gemäß Art. 62 BayBG (schrittweise) auf das vollendete 67. Lebensjahr
angehoben:

Ruhestand am Ende des Schulhalbjahres (das ist voraussichtlich der Freitag der zweiten
vollen Februarwoche), wenn das maßgebliche Ruhestandsalter im ersten Schulhalbjahr
liegt.

Ruhestand am Ende des Schuljahres, wenn das maßgebliche Ruhestandsalter im zweiten
Schulhalbjahr liegt.
Das für den gesetzlichen Ruhestand maßgebliche Lebensalter wird gemäß Art. 143 BayBG wie
folgt gestaffelt festgelegt (für Schwerbehinderte gelten andere Regelungen; bitte unbedingt beim
Landesamt für Finanzen vorab anfragen):
Geburtsjahr
Ruhestandsalter
Geburtsjahr
Ruhestandsalter
1949
65 Jahre und 3 Monate
1957
65 Jahre und 11 Monate
1950
65 Jahre und 4 Monate
1958
66 Jahre
1951
65 Jahre und 5 Monate
1959
66 Jahre und 2 Monate
1952
65 Jahre und 6 Monate
1960
66 Jahre und 4 Monate
1953
65 Jahre und 7 Monate
1961
66 Jahre und 6 Monate
1954
65 Jahre und 8 Monate
1962
66 Jahre und 8 Monate
1955
65 Jahre und 9 Monate
1963
66 Jahre und 10 Monate
1956
65 Jahre und 10 Monate
ab 1964
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67 Jahre
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Hinweise zur Altersteilzeit:
Für die Altersteilzeit gelten die teilweise bekannten, teilweise neuen Regelungen:

Teilzeitmodell oder Blockmodell

Mindestzeitraum für Teilzeitmodell: 1 Jahr

Blockmodell: 60 % Arbeitsphase und 40 % Freistellungsphase

Mindestalter im Schuljahr des ATZ-Beginns: 60 (Schwerbehinderte 58)

Während der (Arbeitsphase der) ATZ entfällt für Beamte die Ermäßigung wegen Alters.
Wegen der oben genannten Ruhestandsgrenzen gibt es keine allgemeingültigen Zeitmodelle. Die
neuen Antragsformulare sehen deshalb auch kein Beginn-Datum mehr vor. Die Regierung wird
davon ausgehen, dass Lehrkräfte, die einen Altersteilzeit-Antrag stellen, damit den nächstmöglichen Beginn des Altersteilzeit-Gesamtrahmens beantragen; d.h. mit dem Antragsdatum in Verbindung mit dem frühestmöglichen Beginn der ATZ und dem beantragten Ruhestandsbeginn „reguliert“ man den ATZ-Gesamtrahmen. Der Altersteilzeitantrag sollte etwa ein halbes Jahr vorher
gestellt werden.
Zu beachten ist, dass der Beginn der Freistellungsphase nur entweder das Ende des ersten Schulhalbjahres oder das Ende des Schuljahres sein kann!
Da der Beginn der Altersteilzeit das Schuljahr ist, in dem die Lehrkraft das 60. Lebensjahr vollendet, besteht eine maximale Gesamtdauer der ATZ von sieben Jahren (für Lehrkräfte ab Geburtsdatum 1964). Für die Berechnung der Altersteilzeit steht auf der Homepage des KM eine Exceltabelle zur Verfügung. (www.km.bayern.de/download/3361_berechnungshilfe_atz.xls)
Der Beginn der Freistellungsphase kann immer nur der Beginn des Schulhalbjahres oder des Schuljahres sein. In Abhängigkeit vom gesetzlichen Ruhestand (der ebenfalls nur der Beginn des Schulhalbjahres oder des Schuljahres sein kann) wird im Verhältnis von 60 : 40 die Arbeits- und Freistellungsphase berechnet.
4.2.
Altersurlaub (Art. 90 Abs. 1 Nr. 2 BayBG)
Voraussetzung: Außergewöhnlicher Bewerbungsüberhang; Vollendung des 50. Lebensjahres;
Antrag muss sich bis zum Beginn des (gesetzlichen) Ruhestandes erstrecken (die
Inanspruchnahme der Antragsaltersgrenze ist auf eigenen Antrag möglich, die
Entscheidung darüber erfolgt aber in der Regel noch nicht bei Antragstellung);
dienstliche Belange dürfen nicht entgegenstehen.
Hinweise:
Bei Beurlaubung nach Art. 90 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, und 2. BayBG besteht kein eigener Beihilfeanspruch! Wird bei Fachlehrern /Fachlehrerinnen wegen Bewerbermangel nur noch für die Fächerverbindung „Ernährung/Gestaltung“ bewilligt.
(Ausnahme: Schwerbehinderte – nicht Gleichgestellte – und Lehrkräfte die am 1.
August das 60. Lebensjahr vollendet haben.
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5.
Verpflichtendes Arbeitszeitkonto
5.1.
Im kommenden Schuljahr wird die Ausgleichsphase des verpflichtenden Arbeitszeitkontos fortgesetzt.
5.2.
Aus schulorganisatorischen Gründen muss der Ausgleich immer für ganze Schuljahre erfolgen.
5.3.
Die Rückgabephase erfolgt wie die Ansparphase; siehe nachfolgende (exemplarische) Tabelle (x =
vollständige, d.h. das ganze Schuljahr andauernde Teilnahme).
5.4.
Ausgangspunkt für die Rückgabe des verpflichtenden Arbeitszeitkontos ist für Lehrer (nicht Fachlehrer!) die Schulart (GS oder MS), in der die Ansparphase begonnen wurde.
5.5.
Für Schuljahre mit unvollständiger Teilnahme an der Ansparphase (Störfälle) erfolgt keine Teilnahme an der Rückgabephase, sondern eine Ausgleichszahlung durch die Regierung von Mittelfranken. Eine Liste der betr. Lehrkräfte erstellt das Staatl. Schulamt am Ende der Rückgabephase
für die Regierung. Wir weisen darauf hin, dass ein Störfall auch dann vorliegt, wenn die Summe aller nicht ansparfähigen Zeiten (Mutterschutzfristen sind unschädlich) während der gesamten individuellen Ansparphasen mehr als 183 Kalendertage (halbes Jahr) beträgt.
Jede Lehrkraft, die an der Ansparphase teilgenommen hat, wird dringend empfohlen, dieses
Blatt individuell auszufüllen und in Kopie der Schulleitung zur Verfügung zu stellen.
HS jung (geb nach 02.08.1957)
Ansparphase
Wartezeit
Ausgleichsphase
02/03 03/04 04/05 05/06 06/07 07/08 08/09 09/10 10/11 11/12 12/13 13/14 14/15
Die Ausgleichsphase kann sich durch Zeiten der Beurlaubung/Elternzeit in der Ausgleichsphase verschieben.
6.
Arbeitszeit
Zum 01.08.2013 erfolgte die letzte Stufe der Rückführung der Beamten (unter 50 Jahren, die nicht
bereits aufgrund Schwerbehinderung keine Arbeitszeiterhöhung mehr haben) auf die 40-StundenWoche. Folgende Arbeitszeiten bleiben daher auch im kommenden Schuljahr bestehen:
Lehrkräfte an Grundschulen:
28
Lehrkräfte an Mittelschulen:
27
Fachlehrer an Volksschulen:
29
Förderlehrer an Volksschulen:
28 UE + 5 Verwaltungsstunden (á 60 min)
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7.
Die häufigsten Fälle von Anrechnungs- und Ermäßigungsstunden
Grund
Hinweise
Schwerbehinderung
Ermäßigungsstunden (bei Teilzeitbeschäf- ab 50 MdE
tigung anteilig - siehe Fußnote!) ab dem ab 70 MdE
Zeitpunkt der Vorlage des Schwerbehin- ab 90 MdE
dertenausweises beim Staatl. Schulamt
Reduzierung der Regelarbeitszeit erst ab
dem nächsten Schuljahr (bei Vorlage nach
dem 1.8.)
Vollendung des 55., 58. oder
62. Lebensjahres
Alter, das spätestens am 31.01. des lfd.
Schuljahres vollendet wird; d.h. Geburtstag spätestens am 01.02.
nicht für FL Englisch / Französisch
nicht für Lehrkräfte in Altersteilzeit (Ausnahme: angestellte Lehrkräfte) oder mit
Ermäßigung der Unterrichtspflichtzeit aus
gesundheitlichen Gründen unter Fortgewährung der vollen Bezüge
1
bei Teilzeitbeschäftigung anteilig!
Grundschule, Fachlehrer, Förderlehrer, alle
Seminarleiter
ab 55 0 (früher: 1)
ab 58 1 (früher: 2)
ab 60 2
ab 62 3
für die Betreuung von PC-Arbeitsplätzen
an (reinen) GS:
ab 26 PC 1
Systembetreuer
Anrechnungs- und
Ermäßigungsstunden
2 Std.
3 Std.
4 Std.
Hauptschule:
ab 58 1
ab 62 2
an GS/MS (ehem. GH)
und an (reinen) MS:
ab 11 PC 1
ab 26 PC 2
Stundenpool für die Fachberatung Verteilung durch das Staatl. Schulamt
Stundenpool für die Schulberatung Verteilung durch das Staatl. Schulamt
1
Stundenpool an Mittelschulen
Verteilung durch das Staatl. Schulamt
Stundenpool für
Praktikumslehrer und Tutoren
Verteilung durch das Staatl. Schulamt
Beispiel:
Schwerbehinderung 70 MdE; Pflichtzeit 28 Stunden, TZ-Ermäßigung 11 Stunden, = 17 Stunden bezahlter Unterricht
Berechnung: 17/28 = 0,61
3 Ermäßigungsstunden wegen Schwerbehinderung
Berechnung: 0,61 x 3 = 1,82  anteilige Ermäßigung: 2 Ermäßigungsstunden
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Antrag auf Versetzung innerhalb der Stadt Nürnberg
Termin: 01.07.2015
(Bitte deutlich lesbar schreiben!)
Name, Vorname
Privatadresse
Datum:
Tel. privat:
E-Mail:
An das
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Mail
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über die Schulleitung der (derzeitige Stammschule)
GS/MS Schulname
Antrag auf Versetzung innerhalb der Stadt Nürnberg
Lehrer bitte GS oder MS angeben;
Fachlehrer bitte Fächerverbindungen angeben:
tatsächliche Unterrichtsstunden
im neuen Schuljahr:
Versetzung wird beantragt an folgende Schule(n) (in dieser Reihenfolge):
1.
Bitte mehrere Schulen angeben
ggf. Begründung:
Ort, Datum
Unterschrift der Lehrkraft
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