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Kader immer kleiner

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SEITE 14 ■ 24. JANUAR 2015
SPORT
SONNTAGSZEITUNG OLDENBURG
Kader immer kleiner
Zengin nach Rehden, heute Testspiel
Von Fabian Speckmann
OLDENBURG. Es ist ein
höchst
überschaubares
Grüppchen, dass sich auf
dem Trainingsplatz tummelt.
Nur mit Mühe kann der VfB
Oldenburg derzeit eine spielfähige Mannschaft aufbieten
und daran dürfte sich auch
heute Nachmittag, beim Testspiel gegen die Sportfreunde
Lotte, nicht viel ändern.
Um 14 Uhr treffen die Blauen
auf dem Kunstrasen an der
Maastrichter auf den WestRegionalligisten.
Serhan
Zengin wäre dafür ohnehin
kein Thema gewesen. Der
feine Techniker war einer
von sechs Spielern, denen
der VfB einen Wechsel nahe
gelegt hatte. Zengin hat die
Freigabe genutzt und verstärkt jetzt den BSV Rehden
im Abstiegskampf.
Der Dorfclub aus dem Landkreis Diepholz krempelt seinen Kader derzeit komplett
um, hat nicht nur einen neuen Trainer engagiert, sondern gibt beinahe täglich die
Namen von Neuzugängen
bekannt. Gut möglich, dass
demnächst auch Malte Grashoff genannt wird. Der zweikampfstarke Mittelfeldspieler bekommt in Oldenburg
keine Chance mehr und hat
in Rehden erfolgreich vorgespielt. Allein über die Finanzen besteht noch keine
Einigung. Florent Aziri steht
derweil von einem Wechsel
zur SG Aumund-Vegesack.
Noch deutlich länger ist beim
VfB die Liste der verletzungsbedingten Ausfälle. Kisiel,
Gottschling, Samide und Ficara plagen sich mit Muskelverletzungen und steigen in
den nächsten ein, zwei Wochen wieder ins Training ein.
Stütz hat sich einer Zahnoperation unterzogen, soll
nächste Woche wieder kicken können. Die Rückkehr
von Plendiskis, nach einem
Muskelbündelriss, Tönnies,
der an einer Außenbandreizung laboriert, und Ahrens,
dessen Achillessehne zwickt,
könnte noch auf sich warten
lassen.
Derweil hofft Trainer Predrag Uzelac, dass sein Kader kurzfristig noch eine
Blutauffrischung erfährt. Ein
Kandidat könnte der Schweizer Deja Miljkovic sein. Der
21-jährige Mittelfeldspieler
stand bis zum Sommer beim
Zweitligisten FC Wohlen unter Vertrag und trainierte
dort unter dem ehemaligen
Bundesligaprofi Ciriaco Sforza. Julian Lüttmann hält sich
allerdings noch bedeckt. „Ich
will nicht ausschließen, dass
wir ihn mal anschauen“, sagt
der sportliche Leiter des VfB.
Handlungsbedarf sehen die
Verantwortlichen nicht nur
im Mittelfeld, sondern auch
in der Abwehr. Ein Innenverteidiger oder ein Mittelfeldspieler, der auch zentral verteidigen könnte, stehen auf
der Bedarfsliste. Zu hören
ist, dass auch ein ehemaliger
Oldenburger diskutiert wird,
der noch bei einem Konkurrenten unter Vertrag steht.
Einen anderen Ex-Oldenburger würden die Fans gerne
wieder im VfB-Trikot sehen,
doch eine Rückkehr von Kai
Pröger scheint nicht realistisch. Der Flügelflitzer konnte sich in Mainz zwar nicht
durchsetzen, spielte jetzt
aber zur Probe beim VfL Osnabrück und SF Lotte vor. Im
heutigen Testspiel wird Pröger nach eigener Aussage
aber nicht dabei sein.
Annika Meyer hat sich beim VfL Oldenburg als Kreisläuferin durchgesetzt. Allerdings endet ihr Vertrag im Sommer.
Ein ambitionierter Prüfstein
VfL Oldenburg erwartet heute Metzinger „TusSies“
Von Fabian Speckmann
OLDENBURG. Die schlechte Laune nach der klaren
Niederlage in Leipzig hat
der Zuversicht Platz gemacht. „Wir müssen aus solchen Spielen lernen“, sagt
Trainer Leszek Krowicki.
Ob den Handballerinnen
des VfL Oldenburg eben das
gelungen ist, wird sich heute, ab 15 Uhr, im Spiel gegen
den TuS Metzingen zeigen.
Die Gäste aus dem Schwäbischen taugen unbedingt
zum Prüfstein für den erhofften Lerneffekt. Seit dem
Erstliga-Aufstieg 2012 haben
sich die TusSies kontinuierlich gesteigert und sind auf
dem besten Weg, sich zu einer Spitzenmannschaft zu
mausern.
Aktuell wird Metzingen als
Tabellenvierter ausgewiesen, hat im Vergleich zum
VfL ein Spiel mehr ausgetragen, selbiges gewonnen
und demzufolge zwei Zähler mehr auf der Habenseite. Beim Blick auf die
Bilanz der heutigen Gäste
fällt auf, dass sie fünf der
Serhan Zengin (links) hat den VfB Oldenburg verlassen und beim sieben Minuspunkte gegen
BSV Rehden unterschrieben.
Foto: Speckmann die Top-Teams der Liga kas-
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siert haben. Allerdings haben die TusSies nur gegen
den Thüringer HC zweimal
verloren. Die Bilanz gegen
Leipzig ist mit Sieg und Niederlage ausgeglichen, gegen Buxtehude wurde einfach gepunktet.
Metzingen, das ist mal sicher, kommt nicht als Außenseiter in die Arena,
sondern dürfte sich im
Normalfall als Gegner auf
Augenhöhe
entpuppen.
Die gute Performance spie-
gelt natürlich das Potenzial
der Mannschaft wider. Im
Sommer haben die Verantwortlichen ihren Kader
umgekrempelt und unter
anderem vier gestandene
Bundesliga-Spielerinnen
verpflichtet.
Die Ex-Oldenburgerin Anna
Loerper ist ebenso eine Leistunsgträgerin, wie Marlene
Zapf, Julia Behnke oder Torhüterin Jasmina Jankovic.
In Shenia Minevskaja stellt
Metzingen zudem die Top-
Pokalendrunde: Hamburg wohl Favorit
Oldenburg/fas. Noch ist keine
Entscheidung darüber gefallen,
wo das Final-Turnier im Deutschen Pokal ausgerichtet werden soll. Der Verband wünscht
sich, dass ein EndrundenTeilnehmer die Ausrichtung
übernimmt. Sowohl der VfL
Oldenburg als auch der Buxtehuder SV haben diesbezüglich Interesse angemeldet.
Offen ist allerdings, wie so
ein Turnier finanziert werden
kann. Mit bis zu 200.000 Euro
an Kosten wäre wohl zu rechnen. Geld, dass in Oldenburg
über Sponsoren, möglichst
überregionale, aufzubringen
wäre, um den Bundesliga-Etat
nicht zu belasten. Buxtehude
würde das Turnier in Hamburg
durchführen und das ist dem
Vernehmen nach auch die
wahrscheinlichste Lösung.
Mit der Hansestadt als Partner hat der BSV deutlich
bessere Möglichkeiten, zumal
Hamburg sich auch als Olympiastadt in Szene setzen will.
Oldenburg, eine Finanzierung
vorausgesetzt, genießt dagegen einen guten Ruf als handballbegeisterte Stadt mit viel
Tradition.
Torjägerin der Bundesliga.
Die 100-fache Torschützin
wird den Verein allerdings
verlassen. Sie wechselt zum
HC Leipzig und wird durch
Nicole Dinkel von Frisch
Auf Göppingen ersetzt.
Auch an der Seitenlinie sorgen die Verantwortlichen
für eine Veränderung. Trainer Alexander Job muss in
der kommenden Saison für
den Ungarn Csaba Konkoly weichen. Der kommt mit
der Empfehlung von vier
ungarischen Meisterschaften, stand mit seinem ExClub Györ im ChampionsLeague-Finale und soll die
TusSies jetzt auf das nächste Level führen.
Das ist indes Zukunftsmusik. Für den VfL wird es darauf ankommen, eine Idee
zu entwickeln, um einen
Gegner zu knacken, dessen
Spielanlage der Oldenburger gleicht. Metzingen verteidigt aggressiv und bevorzugt den schnellen Ball. Das
wiederum spricht für einen
hohen Unterhaltungswert
in der kleinen EWE Arena,
in der die Oldenburgerinnen immer zu erfolgreichen
Leistungen fähig sind.
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