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Der Rüttler

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Der Rüttler
Nummer 7 vom 26. Januar 2015
Betonkanu-Regatta
Für die Betonkanu-Regatta im Juni in Brandenburg/Havel bahnt sich ein neuer Teilnehmerrekord an. Bereits jetzt übertreffen die
Anmeldezahlen die Vorjahre bei weitem.
Über 100 Teams haben sich bereits angemeldet, darunter viele Boote aus dem AusFotos: BetonBild / Candy Welz
land. Erstmals nimmt ein Team aus dem Iran
teil und unsere polnischen Nachbarn treten
sogar mit vier Teams an. S. 1
Veranstaltungsvorschau
Mit insgesamt 18 Beton-Seminaren starten
wir in das Veranstaltungsjahr 2015. S. 5
Im Frühjahr öffnet mit der Bundesgartenschau in der Havelregion auch unser Betongarten in Brandenburg seine Tore für die
Besucher. Im Rahmen der BUGA werden wir
drei Fachseminare rund um den Garten- und
Landschaftsbau durchführen. S. 6
Zwei weitere Veranstaltungsreihen sind für
April und Mai geplant: Architekturbeton und
Betonieren im Sommer. S. 5-6
Aus der Bauberatung
In Markkleeberg bei Leipzig war BM Nordost
beim Bau einer Radwegbrücke beratend
15. Deutsche Betonkanu-Regatta
Brandenburg an der Havel wird es erneut zeigen:
Beton kann schwimmen
Den Beweis, dass Beton schwimmen
kann, treten alle zwei Jahre Hunderte
von Teilnehmern bei der BetonkanuRegatta an. Am 19. und 20. Juni 2015
findet die Veranstaltung der deutschen Zement- und Betonindustrie
bereits zum 15. Mal statt – diesmal
auf der Regattastrecke am Beetzsee in Brandenburg an der Havel.
Teilnehmen werden Studierende aus
berufsbildenden Schulen, Fachhochschulen, Universitäten und anderen
Institutionen, an denen Betontechnik
gelehrt wird. Jedes Team baut dabei im Vorfeld in Eigenarbeit ein Boot
bzw. Kanu, das anschließend bei
der Betonkanu-Regatta zum Einsatz
kommt.
tätig. Es wurde eine marode Holzkonstruktion
durch innovativen Beton ersetzt. Schlank und
filigran sollte die neue Brücke sein und man
entschied sich für eine Lösung, die außerhalb
der Betonnormen lag und einer bauaufsichtlichen Zustimmung im Einzelfall bedurfte.
Die Konstruktion mit einer vorgespannten
Fertigteil-Fahrbahnplatte aus ultrahochfestem Stahlfaserbeton war ein Pilotprojekt,
das viel Engagement und Überzeugungsarbeit notwendig machte und nur über das
Vertrauen und die enge Kommunikation aller
Beteiligten fertiggestellt werden konnte. S. 7
Wie gewohnt wird die Regatta auch in
2015 in zwei Klassen ausgetragen:
Während in der Wettkampfklasse
möglichst leichte, aber gleichzeitig
robuste Kanus mit Wanddicken von
wenigen Millimetern gefragt sind, gilt
es in der offenen Wettkampfklasse,
mit originellen und witzig gestalteten
Booten zu überzeugen. Die BetonMarketing Nordost GmbH, die die
Regatta in diesem Jahr organisiert,
freut sich sehr über die tatkräftige
Unterstützung der Fachhochschulen Potsdam und Brandenburg, des
Brandenburger Kanuvereins „Freie
Wasserfahrer 1925“ e.V. und des
Regattateams Brandenburg Beetzsee e.V. sind großartige Partner und
Unterstützer bei den umfangreichen
Vorbereitungen und der Durchführung
des Events. Besonders erwähnenswert: die Veranstaltung findet auch in
Kooperation mit der Bundesgartenschau 2015 statt.
Die Ausschreibung kann derzeit unter
www.betonkanu-regatta.de heruntergeladen werden. Die vorläufige Anmeldung lief bis Ende Dezember 2014.
Bis dahin hatten sich bereits 43 Institute mit 61 Kanus (106 Startteams)
und 15 Booten der offenen Klasse
angemeldet. Besonders erfreulich
sind die zahlreichen Anmeldungen
aus dem Ausland. Neben Teilnehmern
aus den Niederlanden, Österreich und
der Schweiz dürfen wir zum ersten
Mal auch polnische Teams und Boote
aus Finnland und dem Iran begrüßen.
Rückblick
Prüfen und Erhalten von Stahlbeton
Bild v. links: Dipl.-Ing. T. Rosenberg (IB Rosenberg, Hennigsdorf), Prof. B. Meng (BAM, Berlin), Dr.-Ing.
M. Beck (BM Nordost, Berlin), Dr.-Ing. W. Schmidt (BAM, Berlin), Dipl.-Ing. W. Schäfer (BM Nordost, Berlin),
Dr.-Ing. H.-C. Kühne (BAM, Berlin), Dr.-Ing. T. Richter (BM Nordost, Sehnde), Dipl.-Ing. A. Weisner (BM
Nordost, Sehnde)
Foto: BM Nordost
Am 9. Oktober veranstaltete BetonMarketing Nordost in bewährter Kooperation mit der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung Berlin (BAM)
eine Fachtagung zum Thema „Prüfen
und Erhalten von Stahlbeton“.
Maßnahmen zur Sicherung der Qualität
von Stahlbeton sind in allen Stadien der
Herstellung und Nutzung von Bauwerken
erforderlich. Die Fachtagung beleuchtete
verschiedene Aspekte dieser Qualitätssicherung, beginnend mit der Diskussion
baubegleitender Prüfmethoden, über die
Zustandsbeurteilung von möglicherweise geschädigten Stahlbetonbauteilen bis
hin zur gezielten Instandsetzung.
Über 200 Teilnehmer kamen zu der bereits wenige Wochen nach Bekanntgabe
ausgebuchten Veranstaltung in die BAM
nach Berlin.
Den Auftakt machte Dr.-Ing. Wolfram
Schmidt von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung Berlin mit
seinem Vortrag „Frisch- und Festbeton-
Seminare,
Veranstaltungen
und Messen 2015
prüfungen – ausgewählte Hinweise aus
der Prüfpraxis“. Er erläuterte, dass beim
Prüfen der Materialeigenschaften die
Komplexität des vielschichtigen Materialverhaltens moderner Betone berücksichtigt werden muss. Oft sind in dieser
Hinsicht bewährte Methoden sinnvoller
einzusetzen als innovative Methoden.
Dipl.-Ing. Wolfgang Schäfer, BetonMarketing Nordost GmbH, Berlin, trug
über das Erkennen von Schadensanzeichen sowie die Beurteilung der Bauteiloberflächen von Bestandsbauten vor.
Dr.-Ing. Hans-Carsten Kühne von der
Bundesanstalt für Materialforschung und
-prüfung Berlin vermittelte in seinem Vortrag einen Überblick über Baustoffe für
die Instandsetzung und den zementgebundenen Oberflächenschutz von Brückenkappen und ging außerdem auf den
Stand der „neuen Regelwerke“ und die
Forschung zur Instandsetzung von Betonbauteilen ein.
Des Weiteren referierte Dipl.-Ing. Torsten
Beton-Seminar
Aktuelle Betontechnik
27. Januar 15, Hamburg
Jan 2015
2
Rosenberg vom Ingenieurbüro Rosenberg, Hennigsdorf, über die Prüfung und
Beurteilung der vorhandenen Druckfestigkeit im Bauwerk. Er ging dabei auf die
aktuelle Norm DIN EN 13791 zur Ermittlung der Bauwerksfestigkeit ein. „In DIN
EN 13791 sind verschiedene Ansätze
dargestellt, auf deren Grundlage sich die
Festigkeit im Bauwerksbeton abschätzen lässt. Dies gilt unabhängig davon,
ob die Bewertung für eine Umnutzung
von bestehenden Bauwerken, nach
Schadensfällen oder auch bei Zweifeln
hinsichtlich der Druckfestigkeit des Bauwerkes erfolgen soll. Die Bewertungsansätze stellen keine starren Algorithmen in
Form eines Handbuches dar. Die routinierte Handhabung der Norm ermöglicht
dem Fachingenieur aus baupraktischer
Sicht die Möglichkeit, hinsichtlich der
Aufgabenstellung die Bewertungsansätze sinnvoll zu nutzen“, fasste Herr Rosenberg zusammen.
Der Vortrag von Dr.-Ing. Matthias Beck,
BetonMarketing Nordost GmbH, Berlin,
lautete: „Beurteilung von Betondeckung
und Bewehrungszustand“. Dabei stellte
er die Aufgaben der Betondeckung dar
und ging auf die Planung, Ausführung,
das Messen sowie die Beurteilung der
Betondeckung ein.
Unter der Leitung von Dr.-Ing. Frank
Weise von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung Berlin hatten
die Teilnehmer anschließend die Möglichkeit, bei einer Begehung der BAMLabore die einsetzbaren Prüfgeräte zu
besichtigen. Diese Gelegenheit wurde
von vielen Teilnehmern gern wahrgenommen und trug mit zum Gelingen der
äußerst erfolgreichen Fachtagung bei.
Beton-Seminar
Aktuelle Betontechnik
03. Februar 15, Braunschweig
10. Februar 15, Rendsburg
11. Februar 15, Apolda
Feb 2015
Fachtagung
betonbau.aktuell 2015
12. Februar 15, Apolda
Rückblick
6. Betonfachtagung Nord
Das Thema Wasser- und Schleusenbau bildete einen Schwerpunkt der Tagung.
Foto: BM Nordost
Auch im Jahr 2014 hat die mittlerweile
6. Betonfachtagung Nord fast 200 Teilnehmer über zwei Tage nach Hannover
gelockt. Erneut ist es gelungen in Kooperation zwischen der Universität Hannover
und der BetonMarketing Nordost GmbH
ein interessantes Programm zu bieten. Unter dem Titel „Betonbauwerke –
zukunftsfähig Planen, Ausführen und
Betreiben“ konnten sich die Zuhörer
über praxisnahe Forschungsthemen
und Theorie informieren.
Erfreulich war die lebendige Diskussionskultur, die dank fachlich und rhetorisch versierter Referenten und begeisterungsfähiger Zuhörer auch komplexe
Fragen und Beispiele aus dem Baualltag
zuließ.
Die Themenschwerpunkte Wasserbau,
Korrosionsschutz von Stahlbetonbauwerken, chemischer Angriff auf Beton
und zerstörungsfreie Prüfung bildeten
den Rahmen der zweitägigen Veranstaltung und wurden durchweg gut aufgenommen.
Regen Zuspruch fand auch die begleitende Fachausstellung. Insgesamt 30
Aussteller informierten über aktuelle
Produkte rund um den Stahlbetonbau
und standen als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung.
Wir freuen uns daher schon jetzt auf die
7. Betonfachtagung Nord im Jahr 2015
mit dem Schwerpunkt Industriebau, die
am 28./29. Oktober in Zusammenarbeit
mit der Technischen Universität Braunschweig stattfinden wird.
Begleitende Fachausstellung auf der 6. Betonfachtagung Nord.
Foto: BM Nordost
Behälterbau mit WU-Beton
Rund um das Thema „Behälterbau mit
WU-Beton“ ging es in einer Fachtagungsreihe, die BetonMarketing Nordost im Herbst im Osten Deutschlands
veranstaltete. An vier Terminen wurden in Rostock (28.10.), Berlin (4.11.),
Leipzig (18.11.) und Magdeburg (25.11)
verschiedenste Aspekte erläutert, die
bei der Konstruktion von wasserundurchlässigen Behältern aus Stahl- und
Spannbeton beachtet werden müssen.
Kooperationspartner waren die ansässigen Ingenieurkammern.
Die Tagung erläuterte die sehr hohen
Anforderungen, die bei wasserundurchlässigen Behältern an den tragenden
und abdichtenden Baukörper aus Stahl-
Beton-Seminar
Aktuelle Betontechnik
17. Februar 15, Osnabrück
18. Februar 15, Berlin
24. Februar 15, Zwickau
25. Februar 15, Oldenburg
26. Februar 15, Leipzig
Wenn Flüssigkeiten gesammelt, gespeichert oder
gereinigt werden, kommen oft Behälter und Becken
aus wasserundurchlässigem Beton zum Einsatz.
Foto: Drössler GmbH Umwelttechnik, Siegen
und Spannbeton und die verwendeten
Materialien gestellt werden. Professor
Dr.-Ing. Klaus Holschemacher referierte
über die fachgerechte Konstruktion und
Bemessung von WU-Becken und -Be-
Beton-Seminar
Aktuelle Betontechnik
03. März 15, Hannover
03. März 15, Dresden
05. März 15, Neubrandenburg
März 2015
hältern. Welcher Beton eingesetzt wird
und welche Fehler vermeidbar sind,
wurde in weiteren Beiträgen erläutert.
Das Füllen von Rissen war ebenfalls
Thema der Fachtagung.
Dr.-Ing. Thomas Richter von der BM
Nordost stellte in seinem Vortrag die
besonderen Anforderungen an die
Konstruktion und Dauerhaftigkeit der
Behälter von JGS- (Jauche, Gülle, Silagesickersäfte) und Biogas-Anlagen vor,
bei denen neben der Dichtheit des Bauwerks auch die Wechselwirkungen zwischen Beton und Flüssigkeit beachtet
werden müssen.
Insgesamt besuchten etwa 250 Interessierte die vier Fachtagungen.
Beton-Seminar
Aktuelle Betontechnik
10. März 15, Wismar
12. März 15, Potsdam
Beton-Seminar
Aktuelle Betontechnik
17. März 15, Bremen
19. März 15, Magdeburg
24. März 15, Göttingen
26. März 15, Berlin (HTW)
3
Rückblick
Bauen im Bestand
Das Bauen im Bestand umfasst neben
der Instandsetzung von vorhandener
Bausubstanz zunehmend auch die Ertüchtigung ganzer Bauteile. Beispielsweise aus Gründen des Denkmalschutzes und der Ressourcenschonung wird
zunehmend darauf geachtet, vorhandene Bauwerke weiter nutzbar zu machen. Die Bauindustrie ist derzeit dabei
dieser Forderung gerecht zu werden,
was neben einer genauen Kenntnis der
Baustoffe, der Konstruktion und Untersuchungsverfahren auch neue Ideen
hervorbringt, wie umgenutzt und ertüchtigt werden kann.
Im Rahmen der Veranstaltung haben
sich im Beratungsgebiet der BetonMarketing Nordost an vier Standorten
ca. 180 Zuhörer über Grundlagen der
Schadensmechanismen, der Instandsetzung, der Verstärkung, der zerstö-
Antivilla Krampnitz in Potsdam: Ein altes Industriegebäude wurde zum Wohnhaus umgenutzt. Foto: BM Nordost
rungsfreien Prüfung, aber auch über
die Frage der Ertüchtigung und der
Restnutzungsdauer informiert. Neben
klassischen Methoden der Instandsetzung konnten auch Verfahren vorgestellt
werden, die über Zustimmungen im Einzelfall geregelt wurden. Ebenso fanden
die nachträgliche Abdichtung und der
Anschluss von Abdichtungen (neu an
alt) großes Interesse. Die Teilnehmer honorierten diese Informationen aktiv mit
Fragestellungen aus dem eigenen Berufsalltag, da bekanntlich in der fachlich
fundierten Abweichung von der Regel
die ingenieurtechnischen Herausforderungen liegen.
Bauen für die Landwirtschaft
Stallanlage mit Güllebehälter
Foto: BM Nordost
BetonMarketing Nordost veranstaltete
am 9. Dezember in Kleinmachnow und
am 16. Dezember in Hannover die Fachtagung „Landwirtschaftliches Bauen mit
Beton“. Über 200 Teilnehmer bildeten
sich über Biogas- und JGS-Anlagen,
Fahrsilos, Festmistplatten und die Behälter von Biogasanlagen weiter.
Es wurde der aktuelle Stand der wasserrechtlichen und bautechnischen
Regelwerke für das Bauen in der Landwirtschaft erläutert. Besonders die für
JGS- und Biogasanlagen zukünftig
geltende neue Verordnung des Bundes
über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) stand im
Mittelpunkt.
Dipl.-Ing. Jürgen Nienhaus, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen,
berichtete über die Planung und den Bau
von Fahrsiloanlagen. Er wies darauf hin,
dass Fahrsiloanlagen anspruchsvolle
bauliche Anlagen sind, die einer gründlichen Planung durch Fachleute und der
Absprache mit Genehmigungsbehörden
bedürfen. Auch sprach er die Empfehlung aus, Sachverständige schon beim
Baugenehmigungsprozess einzuschalten sowie regelmäßige Kontrollen durch
den Betreiber durchführen zu lassen.
Dresdner Betontag
Bauen im Bestand
18. März 15, Dresden
März 2015
4
11. Tagung Betonbauteile
Betonbauteile für die
Zukunft
19. März 15, HTWK Leipzig
Dr.-Ing. Thomas Richter, BM Nordost,
präsentierte anhand von Beispielen die
Planung und den Bau von Gülle- und
Biogasbehältern aus Beton. Ergänzend
stellte Dr.-Ing. Matthias Beck, ebenfalls BM Nordost, die speziellen Anforderungen an Betone, deren Bestellung
und Einbau unter den Bedingungen des
landwirtschaftlichen Bauens dar.
Das Interesse war so groß, dass die
Veranstaltungen innerhalb von nur wenigen Wochen ausgebucht waren.
Die Teilnehmer lobten die klar gegliederte Präsentation der Themen sowie
die herausragende Kompetenz der Referenten. BetonMarketing Nordost bot
mit einem Broschürenstand themenbezogene Literatur zur Fachtagung an,
welcher von den Teilnehmern mit großem Interesse angenommen wurde.
Fachtagung
Architekturbeton
14. April 15, Leipzig
23. April 15, Hamburg
28. April 15, Braunschweig
Apr 2015
Fachtagung
Betonieren im Sommer
05. Mai 15, Rendsburg
Mai 2015
Vorschau
Beton-Seminare 2015 „Aktuelle Betontechnik“
Die Beton-Seminare sind die erfolgreichste Veranstaltungsreihe der BetonMarketing-Gesellschaften und haben
sich überregional als eigenständige
Marke etabliert. Auch im Frühjahr 2015
lädt die BetonMarketing Nordost vorrangig in Zusammenarbeit mit ansässigen Hochschulen zu insgesamt 18
Beton-Seminaren ein. Bis zur letzten
Veranstaltung am 26. März in Berlin werden sich etwa 2000 Bauingenieure, Architekten und Fachkräfte ausführender
Betriebe über „Aktuelle Betontechnik“
informieren.
In diesem Jahr werden unter anderem
aktuelle Normen und praktische Abläufe zum Thema Betonbau vorgestellt.
Außerdem wird ein Überblick über die
Neuerungen im technischen Regelwerk
und die Auswirkungen, die sich daraus
für die Planung und Ausführung von Betonbauwerken ergeben, vermittelt.
Des Weiteren werden die Ursachen und
Einflussgrößen von Rissen im Beton sowie deren Einfluss auf Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit
dargestellt. Die Ausführung massiger Bauteile vom Einbau bis zur Nachbereitung
wird ebenfalls erläutert. Ein Beitrag über
leichtverarbeitbare und selbstverdichtende Betone rundet die Veranstaltung ab.
Termine im Osten:
• 11. Februar in Apolda
• 18. Februar und 26. März in Berlin
• 24. Februar in Zwickau
• 26. Februar in Leipzig
• 03. März in Dresden
• 05. März in Neubrandenburg
• 12. März in Potsdam
• 19. März in Magdeburg
Termine im Norden:
• 27. Januar in Hamburg / Seevetal
• 03. Februar in Braunschweig
• 10. Februar in Rendsburg
• 17. Februar in Osnabrück
• 25. Februar in Oldenburg
• 03. März in Hannover
• 10. März in Wismar
• 17. März in Bremen
• 24. März in Göttingen
Vielfalt an Formen, Oberflächen, Strukturen und Farben bietet der Baustoff
Beton den Architekten und Ingenieuren
einen nahezu unerschöpflichen Gestaltungsspielraum. Eine große Rolle spielt
dabei der Einsatz hochwertiger Fertigteile, machen doch moderne Fertigungsanlagen eine zielgerechte Herstellung
individuell gestalteter Sichtbetonflächen
möglich.
Voraussetzung für eine gelungene Umsetzung gestalterischer Pläne ist die lösungsorientierte Zusammenarbeit von
Architekten und Ingenieuren, Betontechnologen und bauausführenden Firmen.
In diesem Sinne bietet die für April ge-
plante Fachtagungsreihe „Architekturbeton“ eine Einführung in den Planungsatlas für den Hochbau und vermittelt einen
Überblick über die Fassadengestaltung
mit Sichtbetonfertigteilen und Betonwerkstein, bauphysikalische und technische Herausforderungen mit Leichtbeton und die Oberflächenbehandlung
von Sichtbeton. Zudem werden Detaillösungen bei Sichtbeton und Ausführungsbeispiele geschalten Sichtbetons
vorgestellt.
Orte und Termine:
Leipzig: 14.04.2015
Hamburg: 23.04.2015
Braunschweig: 28.04.2015
Foto: BetonBild
Architekturbeton
Repräsentative Fassaden aus sichtbar
belassenem Beton ziehen vielerorts die
Aufmerksamkeit auf sich und prägen
maßgeblich das moderne Erscheinungsbild unserer Städte. Dabei handelt es
sich längst nicht mehr nur um Sichtbeton
mit glatten Schalflächen. Durch die große
Landgericht Frankfurt
Foto: Guido Erbring, Köln
Fachtagung
Unser Garten
07. Mai 15,
BUGA in Brandenburg/Havel
Fachtagung
Betonieren im Sommer
12. Mai 15, Berlin
28. Mai 15, Dresden
Fachtagung
Betonieren im Sommer
02. Juni 15, Braunschweig
15. Deutsche
Betonkanu-Regatta
19.-20. Juni, Brandenburg
Juni 2015
5
Vorschau
Bau des Betongartens zur BUGA 2015 abgeschlossen
Betongarten „Beton in Form“, Entwurf der TU Berlin
Bereits im Herbst 2013 waren MasterStudierende der Landschaftsarchitektur
der TU Berlin in einen Entwurfswettbewerb gegangen. Hervorragend ausgearbeitet und präzise durchdacht hatten die
Studenten Modelle gebaut, um die Entwürfe ihrer Gärten darzustellen.
Im Marketing-Ausschuss der Gesellschafter der BM Nordost entschied man
sich schließlich für den Entwurf des
Teams „Beton in Form“, der den Zuschlag zur Ausführung erhielt. Man setzte
auf einen eher traditionellen Garten mit
horizontalem, teils unterbrochenem
Wind- und Sichtschutz und mit Heckenbewuchs gefüllten Aussparungen;
einladend
durch eine sonnengeschützte Ruhezone, eine Spielecke für Kinder und
eine großzügig angelegte Wasserfläche.
Im Sommer begannen auf dem Gelände
des ehemaligen Packhofs in Brandenburg an der Havel die Bauarbeiten zur
Gestaltung des Austellergartens der BM
Nordost. Inzwischen ist die Ausführung
fast abgeschlossen. Die Stahlrohr-Stützen und die Beton-Rahmenelemente für
die Überdachung der Ruhezone wurden
bereits im Oktober 2014 errichtet.
Auch der Brunnen mit dem zugehörigen
Wasserbecken und die Einfassungen für
speziell gestaltete Betonplatten liegen
genau entsprechend den Ausführungsplänen an Ort und Stelle.
Zurzeit werden im Baustofflabor der
Hochschule Magdeburg-Stendal von engagierten Studierenden des Bauwesens
Tests für die Betonplatten mit verschiedenartiger Oberfläche durchgeführt, damit bis spätestens März der Einbau der
Platten erfolgen kann.
Im Rahmen des BUGA-Projektes werden Veranstaltungen mit Besuch des
Ausstellergartens der BetonMarketing
Nordost stattfinden. Die Termine sind:
07. Mai „Unser Garten“
09. Juli „Flächenbefestigungen“
10. September „Wohnumfeldgestaltung“
Beton-Wandelemente, Stahlrohr-Stützen und BetonRahmen für die Dachkonstruktion Foto: C. Lentze
Neue Fachtagungsreihe – Betonieren im Sommer
Auch bei sehr hohen Außentemperaturen soll beim Einsatz von Beton eine
kontinuierliche Bautätigkeit möglich
sein. Dazu sind besondere Maßnahmen
bei der Planung, der Betonkonzeption
und der Ausführung erforderlich, um
Schäden am Bauwerk zu vermeiden.
Bereits in der Planung, bei der Betonkonzeption sowie vor, während und
nach der Ausführung sind eine Vielzahl
von Randbedingungen zu beachten.
Einige Mindestanforderungen sind in
den technischen Normen und bauvertraglichen Regelwerken erfasst. Wesentliche Bedeutung kommt dabei der
Begrenzung der maximalen Frischbetontemperatur zu.
Die Betonmarketing Nordost widmet
dem Betonieren im Sommer eine Ta-
6
gungsreihe am 5. Mai in Rendsburg,
am 12. Mai in Berlin, am 28. Mai in
Dresden und am 2. Juni 2015 in Braunschweig.
Foto: BetonBild
Die Vortragsthemen umfassen dabei
eine große Bandbreite. Hierzu zählen
die technischen und bauvertraglichen
Grundlagen, die möglichen konstruktiven und betontechnologischen Maß-
nahmen zur Rissminimierung, der Umgang mit Scherbeneis, die Begrenzung
der Frischbetontemperatur beim Mischen, Fördern und Einbauen durch
den Hersteller und Lieferanten, die
möglichen Schäden bei Weißen Wannen durch fehlerhafte Weichenstellung
sowie Möglichkeiten und Grenzen bei
der Betoninstandsetzung bei hohen Außentemperaturen.
Ziel der Veranstaltung ist es Planer, Betonhersteller und Ausführende für das
Thema zu sensibilisieren und sicherzustellen, dass sowohl die gewünschten Frischbetoneigenschaften als auch
die späteren Festbetoneigenschaften
trotz hoher Außentemperaturen zur gewünschten Einbausicherheit und Dauerhaftigkeit führen.
Aus der Bauberatung
Spritzbeton statt Holzfachwerk – Kirchturm in Reinstädt
Kirchen aus
dem 15. Jahrhundert gehören nicht
zu den typischen
Einsatzgebieten
für Beton. Der
ursprünglich
als
WehrWehrturm der St.-Michael-Kir- turm genutzte
che Reinstädt Foto: BM Nordost Turm der St.Michael-Kirche in Reinstädt (Thüringen)
besteht aus Natursteinmauerwerk. Das
knapp 4 m hohe Glockengeschoss war
zur schadlosen Übertragung der hohen dynamischen Glockenkräfte als
Holzfachwerk mit Natursteinausmaue-
rung ausgebildet. Aufgrund von Durch
Feuchtigkeit im Mauerwerk und Befall
durch den Echten Hausschwamm war
die Holzkonstruktion stark geschädigt.
Ein Wiederaufbau des Holzfachwerks
hätte großflächige Eingriffe in die denkmalgeschützte Fassade bedeutet, um
einen erneuten Schimmelbefall auszuschließen. Um der dauerhaften Feuchtebeanspruchung entgegenzuwirken, entschied man sich für bewehrten Spritzbeton als ungewöhnliche, aber denkmalgerechte Lösung.
Das dreiseitig vom Mauerwerk umgebene Holzfachwerk wurde vollständig
entfernt. In den 20 bis 35 cm breiten und
tiefen Hohlräumen wurde jeweils ein individuell vom Tragwerksplaner bemes-
sener Bewehrungskorb eingelegt. Das
Schließen der bewehrten Hohlräume erfolgte durch einen Trockenspritzbeton.
Insgesamt besteht das neu geschaffene
Betonfachwerk aus über 100 m Stützen
und Riegeln.
BM Nordost war vom Bauverantwortlichen des zuständigen Kirchenvorstandes auf mögliche Lösungen in Beton angesprochen worden und konnte
neben fachlichen Hinweisen auch die
Kontakte zu einem erfahrenen Tragwerksplaner und einem spezialisierten
Bauunternehmen vermitteln. Die unkonventionelle Lösung, geschädigtes Fachwerk durch Spritzbeton zu ersetzen,
bewährt sich z. B. bereits 20 Jahre am
Gohliser Schlösschen in Leipzig.
Innovativer Beton ersetzt Holz-Radwegbrücke Markkleeberg
Südlich von Leipzig entwickelt sich
mit der Flutung und Renaturierung
mehrerer Braunkohletagebaue eine
touristisch attraktive Landschaft, das
sogenannte „Neuseenland“. Nach nur
14 Jahren Nutzung war eine HolzRadwegbrücke über die Pleiße am
Kreuzungspunkt zweier überregionaler
Radwege so stark geschädigt, dass sie
komplett ersetzt werden musste. Nur
die Betonwiderlager befanden sich in
sehr gutem Zustand und konnten weiter genutzt werden. Mehrere Varianten
wurden untersucht, um die vielfältigen
Anforderungen zu erfüllen:
 architektonisch hochwertige Gestaltung
 keine erhöhten Auflagerlasten ge-
genüber der alten Holzlösung
 weitgehende Beibehaltung der
Geometrie der Altbrücke
 Wartungsarmut und Instandsetzungsfreundlichkeit
Letztendlich fiel die Entscheidung auf
eine schlanke und filigrane Konstruk-
Radwegbrücke
Foto: BM Nordost
tion mit einer vorgespannten FertigteilFahrbahnplatte aus ultrahochfestem
Stahlfaserbeton. Ein solches Bauwerk
liegt außerhalb der derzeitigen Betonnormen und benötigt eine bauaufsichtliche Zustimmung im Einzelfall.
Umfangreiche Betonvorversuche waren notwendig, um die geforderten
Qualitätsansprüche zu erreichen (hohe
Druckfestigkeit, ausreichende und
gleichmäßige Verarbeitbarkeit, Optimierung der Betonzusammensetzung
an der Grenze des technisch Möglichen, Sichtbeton, zur Griffigkeit leicht
profilierte Fertigteiloberfläche).
Die 8 cm dicke Fahrbahnplatte, die sich
im Auflagerbereich auf 30 cm verdickt,
besteht aus 10 Fertigteilen mit einer
Druckfestigkeit von 160 N/mm² Unter
anderem wurden 900 kg Zement je m³
Beton benötigt, das Dreifache im Vergleich zu üblichen Betonen. Die hohe
Dauerhaftigkeit des ultrahochfesten
Betons gestattete den Verzicht auf die
Überbauung der Betontragplatte mit
einer Abdichtung und einer Verschleißschicht. Zusätzlich wurden über den
Brückenauflagern Weißbetonfertigteile
als Sitzgelegenheiten gestaltet.
BM Nordost war während der Umsetzung des Projekts immer wieder als
Gesprächspartner der Beteiligten gefragt (Bauherr, Planer, Bauunternehmen und Fertigteilwerk). Mit der 31 m
langen Markkleeberger Brücke ist ein
weiterer Schritt gelungen, die Wettbewerbsfähigkeit von Beton bei Rad- und
Fußwegbrücken zu erhöhen und die
technischen und konstruktiven Grenzen der Betonbauweise zu erweitern.
7
Rätselspaß / Neuerscheinung
Rätselspaß
1: baulicher Feuerschutz
2: Zuschlagstoff
3: moderner Baustoff
4: altrömischer Innenhof
5: oberster Teil des Hauses
6: stabiler Unterbau
7: Leipziger Konzerthaus
8: asiatische Tempelform
9: senkrechter Grubengang
10: fugenloser Bodenbelag
11: Außenaufgang
12: Abdichtung (laienhaft)
13: Gefüge aus Ziegelsteinen
14: Beruf im Bauwesen
15: unfertiges Gebäude
Das Lösungswort finden Sie
unter dem Impressum.
Bauteilkatalog in 8. Auflage erschienen
8
Impressum
Herausgeber:
BetonMarketing Nordost GmbH
Hannoversche Str. 21
31319 Sehnde
hannover@bmnordost.de
Büro Berlin:
Teltower Damm 155
14167 Berlin-Zehlendorf
berlin@bmnordost.de
Redaktionsteam:
Dr.-Ing. Thomas Richter (V.i.S.d.P.)
richter@bmnordost.de
Anja Burger burger@bmnordost.de
Sonja Henze
henze@bmnordost.de
Online-Service:
PDF zum Download verfügbar unter
www.beton.org
Redaktionsschluss Ausgabe 8:
30. Juni 2015
Lösungswort : BETONKANUREGATTA
Es setzt sich zusammen aus den Wörtern:
Brandmauer, Kies, Beton, Atrium, Dachstuhl,
Fundament, Gewandhaus, Pagode, Schacht, Estrich,
Freitreppe, Isolierung, Mauerwerk, Polier, Rohbau.
Der überarbeitete und erweiterte Bauteilkatalog
Seit Einführung der neuen europäischen
Normengeneration im Betonbau muss
neben Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit auch die Dauerhaftigkeit
der Betonbauteile bemessen werden.
Grundlage dafür sind die Expositionsklassen, die jedem Betonbauteil bei der
Planung und Betonbestellung zugeordnet werden müssen. Ein Vermeiden von
unnötig strengen Expositionsklassenfestlegungen trägt wesentlich zur Wirtschaftlichkeit der Betonbauweise bei.
Die BetonMarketing-Gesellschaften haben für die praxisüblichen Betonbauteile die zugehörigen Expositionsklassen tabellarisch aufgearbeitet und damit eine Planungshilfe für Architekten,
Tragwerksplaner und Betontechnologen
geschaffen. Auf 46 Seiten werden die
Bauteile des Hoch-, Tief-, Ingenieur-,
Landwirtschafts-, Straßen- und Siedlungswasserbaus behandelt.
In der überarbeiteten 8. Auflage sind die
aktuellen Eurocodes im Beton-, Stahlbetonbau und Spannbetonbau berücksichtigt und Wasserbauteile nach der
ZTV Wasserbau wurden aufgenommen.
Autoren sind neben Dr. Thomas Richter,
BetonMarketing Nordost, Rolf Kampen
und Roland Pickhardt, BetonMarketing
West, sowie Martin Peck, BetonMarketing Süd.
Der Bauteilkatalog steht unter der Adresse www.betonshop.de zum kostenlosen
Download zur Verfügung. Er kann aber
auch als Druckexemplar zum Selbstkostenpreis (5,00 €) bestellt werden.
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