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Heimatsport
Oldenburgische Volkszeitung
Samstag, 24. Januar 2015
Pleite abgehakt,
jetzt zählt nur
noch Schwerin
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Vechta (aha). Nach dem Spiel ist
vor dem Spiel – und das ist in
diesem Fall auch ganz gut so.
Mit dem 15:35 beim Titelkandidaten VfL Oldenburg II erhielten SFN Vechtas Handballerinnen am Mittwochabend ihre bislang heftigste Niederlage in der
3. Liga. Doch viel Zeit, sich mit
dem Debakel zu beschäftigen,
bleibt den Vechtaerinnen nicht.
Schon am Sonntag (15.00 Uhr)
steht ihnen mit dem Kellerduell
gegen den Tabellenletzten GW
Schwerin das nächste – und
weitaus wichtigere – Spiel bevor.
„Wir haben Oldenburg gleich
abgehakt. Wir müssen den Blick
auf Sonntag richten“, sagt SFNTrainerin Birgit Deeben. Noch am
Mittwochabend nach dem Spiel
studierte sie Videos, um sich auf
Schwerin vorzubereiten. Das Oldenburg-Spiel zu den Akten zu
legen, fiel ihr dabei nicht schwer.
Zu eindeutig waren die Kräfteverhältnisse auf dem Feld. Bei
Vechta fehlten diverse Leistungsträgerinnen, und die qualitativ ohnehin überragend besetzten Oldenburgerinnen gingen vor
den Augen von VfL-I-Trainer
Leszek Krowicki besonders motiviert zu Werke. Hinzu kamen
Probleme mit dem komplett verharzten Ball. „Da ist in Oldenburg nochmal ein Kilo mehr Backe dran als anderswo“, berichtet
Birgit Deeben.
Mit dem Duell gegen Schwerin steht Vechta nun ein Schlüsselspiel im Kampf gegen den Abstieg bevor. SFN ist Vorletzter,
Schwerin Letzter (siehe Tabelle).
„Die Punkte müssen wir holen,
da müssen wir uns nichts vormachen“, stellt Birgit Deeben
klar. Zu punkten wäre um so
wichtiger, als danach mit den
Spielen gegen Wismar und bei
Werder Bremen zwei beinahe
unlösbare Aufgaben anstehen.
Im Hinspiel holte Vechta mit
32:32 seinen ersten Punkt in dieser Saison. Damals machte SFN
in den letzten Minuten einen
26:31-Rückstand wett, um dann
Sekunden vor Schluss noch den
bitteren Ausgleich zu kassieren.
Mittlerweile hat es bei den Ost-
Handball
3. Liga Damen
1. VfL Oldenburg II
2. TSG Wismar
3. SV Werder Bremen
4. Kropp-Tetenhusen
5. TSV Owschlag
6. Buxtehuder SV II
7. SV Henstedt-Ulzburg
8. TV Oyten
9. TSV Nord Harrislee
10. MTV Altlandsberg
11. Berliner TSC
12. Frankfurter HC
13. SFN Vechta
14. GW Schwerin
SFN-Damen: Schlüsselspiel am Sonntag
Vechtas Handballerinnen
hoffen im Duell des Vorletzten gegen den Letzten
auch auf die Unterstützung
durch ihre Fans. „Die
Punkte müssen wir holen“,
stellt Trainerin Birgit
Deeben klar.
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423:332
387:336
425:336
430:373
380:361
375:380
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424:429
356:395
377:401
328:361
296:333
381:448
340:418
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Lohne vor schweren
Wochen, Falke reist
zum Spitzenreiter
Vechta (aha). Das werden drei
Anspiel mit Auge: Lisa Niedfeld bedient Kreisläuferin Sina Wassrodt. Am Sonntag gegen Schwerin sollen
beide wieder im Vechtaer Kader stehen.
Foto: Schikora
deutschen einen Trainerwechsel
gegeben. Andreas Sarakiewitz
trat zur Rückrunde die Nachfolge des zurückgetretenen Tilo
Labs an. Sein Team ist als einziges der Liga noch sieglos, holte
aber drei Unentschieden gegen
Vechta, Berlin und Owschlag. Im
Hinspiel stellte vor allem
Rechtsaußen Juliane Kiewitt
SFN mit neun Toren vor Probleme. Sie fehlte zuletzt, soll aber
am Sonntag wieder dabei sein.
Auch auf Rückraumspielerinnen
Adriana Celka und Kreisläuferin
Steffi Laas gilt es aufzupassen.
Bei SFN scheint sich die Personallage etwas zu entspannen.
Sicher ausfallen wird nur Stefanie Nolting – diesmal nicht wegen ihrer Handverletzung, sondern weil sie arbeiten muss. Dafür sind die Polizistinnen Lisa
Niedfeld und Sina Wassrodt voraussichtlich wieder dabei. Und
bei der am Sprunggelenk verletz-
ten Johanna Helms besteht zumindest die Hoffnung auf Kurzeinsätze. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Torfrau Lisa Lünebrink
(Ellenbogenverletzung).
Angesichts der Bedeutung
der Partie bauen die Vechtaerinnen am Sonntagnachmittag auf
die Unterstützung durch ihre
Fans. „Das ist immer ein Spieler
mehr“, sagt Birgit Deeben. „Ich
hoffe, dass die Halle voll wird.“
schwere Wochen für die Handballerinnen von BW Lohne: Mit
der Partie bei der HSG Delmenhorst startet der Landesligist am
Samstag (17.00 Uhr) in eine Serie von drei Auswärtsspielen; anschließend geht es nach Höltinghausen und Schüttorf. Danach
wird Lohne (2.) wissen, ob es
weiter oben mitspielen darf. Delmenhorst ist Drittletzter, doch
das Hinspiel gewann Lohne nur
mit 18:17. Und zuletzt verlor die
HSG ganz knapp gegen die Topteams Friedrichsfehn und Vorwärts Nordhorn.
In der Weser-Ems-Liga läuft
Falke Steinfeld (3.) am Sonntag
(16.30 Uhr) zum Topspiel bei
Spitzenreiter HSG Osnabrück
auf. Am Samstag (18.30 Uhr) erwartet SW Osterfeine (2.) das
Schlusslicht Lemförde zum
Dümmer-Derby. Mühlen II (7.)
begrüßt um 17.30 Uhr Titelkandidat Wagenfeld (4.).
TVD: Sieg wäre Gold wert
Mühlen startet 13. Anlauf
Sorgen und Kanten
„Sechs-Punkte-Spiel“ gegen Cloppenburg
Gegen Oldenburg III soll der erste Sieg her
TVD-Männer reisen zur HSG Wilhelmshaven
Dinklage (aha). Nur ein Sieg aus
den letzten acht Spielen – die
Handballerinnen des TV Dinklage hinken derzeit ihren eigenen Ansprüchen in der Oberliga
hinterher. Nach der peinlichen
16:19-Niederlage beim VfL Oldenburg III müssen sie als Tabellenneunter sogar aufpassen,
nicht noch in Abstiegsgefahr zu
geraten. Ein Sieg im Heimspiel
gegen den Viertletzten TV Cloppenburg am Samstag (18.30
Uhr) würde die Gesamtsituation
hier spürbar entspannen.
„Es ist schon kein Vier-Punkte-, sondern ein Sechs-Punkte-
Mühlen (aha/nu). Ist das die
Chance auf den ersten Saisonsieg? Im letzten Spiel der Hinrunde erwarten die OberligaHandballerinnen von GW Mühlen am Samstag (19.30 Uhr) den
Drittletzten VfL Oldenburg III.
Für das Schlusslicht (0:24 Punkte) ist es der 13. Anlauf, den ersten Punkt einzufahren.
Im Unterschied zu Mühlen
hat Oldenburgs Dritte schon
drei Siege auf dem Konto: gegen
Grüppenbühren, Oyten II und
zuletzt gegen den TV Dinklage.
Den jüngsten Erfolg will Trainerin Alex Kowalski aber nicht
Dinklage (aha). Ein unbequemer
Gegner und jede Menge Personalsorgen: Mit dem Auswärtsspiel bei der HSG Wilhelmshaven (6.) steht den LandesligaHandballern des TV Dinklage
(10.) am Samstag (18.00 Uhr) eine unangenehme Aufgabe bevor.
In Torwart Konstantin Buß sowie Thorsten Blömer, Julian Haskamp, Lars Blettrup (alle Studium), Jannis Stolte und Michel
Südkamp (beide verhindert) fallen sechs Spieler aus. Hinter Bastian Kathmann steht noch ein
Fragezeichen. Dafür fahren die
A-Jugendlichen Hauke Kuhl, Ro-
Spiel“, sagt Trainer Harding Niehues. Er hofft, dass zumindest
der VfL Oldenburg III in Mühlen nicht punkten kann. „Ich drücke Mühlen die Daumen“, sagt er.
Dem Gegner begegnet man
in Dinklage mit Respekt. „Der
TVC hat eine starke Entwicklung hingelegt“, sagt Niehues.
Mit Inka Bosmann, Tatjana Hofmann und Wiebke Neelen habe
Trainer Theo Niehaus mehrere
torgefährliche Spielerinnen in
seinem Team. Beim TVD sind alle Damen an Bord, auch Torfrau
Karin Kossen ist nach ihrer Verletzungspause wieder dabei.
überbewerten. „Wir gucken nur
auf uns und starten einen neuen
Anlauf“, sagt sie. Die Stimmung
sei nach wie vor gut und die
Leistung in Elsfleth machte trotz
der hohen 24:34-Niederlage Mut
für die kommenden Aufgaben.
Vielmehr hat die Trainerin
Sorgen in personeller Hinsicht:
Alina Gläser ist neben Alina
Schillmöller schon die zweite
Spielerin, die wegen einer Blinddarm-Op länger ausfällt. Zudem
fehlen Johanna Kolbeck (Studium) und Bernadette Trenkamp
(Urlaub) sowie weiterhin Dorothee Hülsmann (Handbruch).
bert Bünker, Nils Blettrup und
Julian Nachtigal mit. „Das wird
nicht leicht. In Wilhelmshaven
gibt’s richtig auf die Finger. Das
sind ganz schöne Kanten“, warnt
TVD-Coach Manfred Nachtigal.
„Aber vielleicht schaffen wir ja
eine Überraschung.“
Sechs Wochen nach dem letzten Punktspiel (33:34 gegen Bramsche II) startet auch Weser-EmsLigist RW Damme am Samstag
(19.00 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den Tabellendritten
TV Georgsmarienhütte ins neue
Jahr. Im Hinspiel kam RWD (9./
6:12) mit 20:35 unter die Räder.
Schönes Nachspiel des 3. Lutter Vereinsturniers mit 2169 Euro / Mannschaftsfahrt der Ersten könnte gesichert sein
Niedersachsen
Feuer und Flamme
für Hamburg
Lutten (SgH). Aller guten Dinge
sind drei – heißt es so schön im
Oldenburger Land. Aller besten
Dinge sind dagegen beim TuS
Lutten drei. In der Goldenstedter Sporthalle richteten die
Kreisliga-Fußballer der Ersten
ihr drittes internes Vereinsturnier für „Sportler gegen Hunger“
mit großem Erfolg aus. Das
Nachspiel reihte sich jetzt nahtlos in diese Erfolgsgeschichte ein:
TuS-I-Kapitän Steffen Boning
meldete einen Erlös von 2169,68
Euro für SgH.
Ein Ziel für die Mannschaftsfahrt scheinen die Kreisliga-Kicker ebenfalls gefunden zu haben: Es könnte in den Teutoburger Wald gehen, und zu „Horses & Dreams“ auf dem Hof Kasselmann. Spielertrainer Björn
Feldhaus gewann bei der Tombola schließlich das Paket mit
Hannover (dpa). Niedersachsen
hat sich im Wettlauf zwischen
Hamburg und Berlin um eine
deutsche Olympia-Bewerbung
2024 eindeutig auf die Seite der
Hansestadt geschlagen. Bei einer
Abstimmung votierten alle Mitglieder des niedersächsischen
Landtags für Hamburg. „Wir sind
Feuer und Flamme für Hamburg“, sagte Innen- und Sportminister Boris Pistorius (SPD) nach
der einstimmigen Entscheidung.
Auch der Landessportbund Niedersachsen unterstützte die Bewerbung des Nachbarlandes.
„Ich fühle mich als Botschafter
für Hamburg“, erklärte LSB-Präsident Wolf-Rüdiger Umbach.
Fußball in Braunschweig, Hannover und Wolfsburg, Volleyball
in Hannover, Vielseitigkeitsreiten in Luhmühlen und Schießen
in Garlstorf wird angedacht.
„Horses and Dreams 2015“ trifft Australien und Lutten
Mit Begeisterung war Luttens Nachwuchs dabei.
Foto: Schikora
zehn Eintrittskarten, einer seiner Schützlinge das andere mit
fünf Tickets. „Horses & Dreams
meets Australia“ lautet das Motto, was erweitert werden müsste:
„Horses & Dreams meets Australia and Lutten“. Sportlich zählte die Erste indes nicht zu den
großen Gewinnern. Im Siegerteam stand mit Thomas Freese
nur ein Kicker aus der Ersten.
Abschließend möchten sich
die Ausrichter bei den vielen
Helfern bedanken. Speziell bei
Fußballobmann Thomas Garling, der sich um die Turnierregie
kümmerte und auch zwölf verschiedene Trikotsätze aufgetrieben hatte. Ein Sonderlob verdienten sich die B-Mädchen von
Trainer Dieter Wichmann und
die beiden Damenteams, die für
einen reibungslosen Ablauf in
der Cafeteria bzw. für ein reichli-
ches Kuchenbuffet sorgten. Carolin Griepentrog und Anna
Schmedes verkauften gleichzeitig über 1500 Lose in der Halle.
Ein ebenso dynamisches Duo
bildeten Heinrich Blömer und
Hubert Tönjes an der Pfeife. Zudem konnten die Lutter auf Goldenstedter Hilfe bauen: Hausmeister Ludger Südkamp und
das Reinigungsteam des MensaBetreibers Thorsten Grimm befanden sich im Einsatz.
Sponsoren des Turniers: Goldenstedter Reisebüro, Intenso, Picker
Getränkemarkt, Ad-Ticket, Weihnachtsbaumverkauf Meyer Ellenstedt, Gemeinde Goldenstedt, Physiotherapiepraxis
Gerdes/Kröger,
Viehhandlung Otto Boning, Obstbau Otto Themann, Physiotherapiepraxis Kroh/Egbers, Volksbank Lutten, Dorfkrug Lutten, Elo Langförden, Hagena Fruchtsaft, Bäckerei
Diekhaus, Modehaus Wegmann
und Hotel „Zur Schmiede“.
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