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CHILEblick - Reformierte Kirchgemeinde Bubikon

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C H I L E blick
Infoblatt der Evang.-ref. Kirchgemeinde Bubikon • Nr. 2 • 30. Januar 2015 • Eine Beilage der Zeitung «reformiert.» • ZH 265 • AZA 8608 Bubikon
K o l u m ne
Die Kunst des
Sichtbarmachens
Richtig, das war der Titel der Retrospektive über Paul Klee im gerade neu
angebrochenen Jahrtausend im Seedamm
Kulturzentrum Pfäffikon SZ. Die Welt
war noch in Ordnung, der befürchtete
Computercrash ausgeblieben und von
9/11 hat man noch nichts gewusst. Zeit,
sich den schönen Künsten zu widmen.
Paul Klee hatte etwas auf dem Herzen,
konnte etwas sehen, war begeistert von
einer Welt, welche nur er wahrnahm.
Er hat mit seinen Zeichnungen und
Farben einen tiefen Fussabdruck in
die Kunstszene gesetzt. Es ist wahrhaft
ein Kunststück, eine eigene Vision und
Sichtweise in die Tat umzusetzen. Da
sind tausende Ideen, die im Alltag auf der
Strecke bleiben. Nur wenige überwinden
die Hürden eigener Trägheit, fehlendem
Budgets oder harziger Zusammenarbeit.
Begeisterung, Hartnäckigkeit und Disziplin sind nötig, bis schliesslich eine Idee
sichtbar wird. Ich freue mich über Gottes
Fussabdruck in unserer Kirche. Alles, was
schon sichtbar ist oder noch in diesem
Jahr sichtbar werden wird! Im Kleinen
und im Grossen, verborgen oder von der
Kanzel. Gott sagt: Siehe, ich mache etwas
Neues, merkt ihr es denn nicht? (Jesaja
43) Ja, es ist jetzt schon sichtbar, man
müsste nur genauer hinschauen. Dieses
gewaltige Potential! Volle Kraft und totales
Leben, Gottes Reich unter uns!
Lars Nitsche
Glocke «Bete und arbeite»
Blickpunkt
Neue Läutordnung
Seit Ende letzten Jahres läuten die Glocken in Bubikon neu und anders als
bisher gewohnt.
Den Anlass zur Änderung der Läutordnung gab die Frage eines Einwohners,
aus welchem Grund wir jeweils am
Weihnachtsmorgen um 5.00 Uhr eine
Viertstunde lang mit allen Glocken läuten. Niemand fand eine plausible Antwort. Christus wurde gemäss Überlieferung mitten in der Nacht geboren. Dass
wir am Weihnachtsmorgen in aller Frühe das halbe Dorf wecken, ist darum
sachlich sinnlos. Als wir darauf in der
Kirchenpflege und im Pfarrteam die bestehende Läutordnung genauer anschauten, stiessen wir auf weitere Ungereimtheiten, was uns zu einer grundlegenden Überarbeitung veranlasste. Leitend waren dabei die Inschriften auf
jeder Glocke. Unser Geläut erklingt in
H-Dur und besteht aus folgenden vier
Glocken:
1.
2.
1
Foto: Thomas Muggli-Stokholm
Grundton H: Sonntags- und Festglocke, Spruch: «O Land, Land, höre des Herrn Wort» (Jer 22,29).
Terz Dis: Totenglocke, Spruch: «Ich
weiss, dass mein Erlöser lebt»
(Hiob 19,25)
3.
4.
Quint Fis: Morgenglocke, Spruch:
«Bete und arbeite» (Benedikt von Nursia)
Oktave H: Betzeitglocke, Spruch:
«Herr bleibe bei uns, denn es will Abend werden» (Lk 24,29)
Bisher erklangen die Glocken je nach
Jahreszeit zu recht verschiedenen Zeiten. Ferner war die Auswahl rein zufällig. Die Betzeitglocke erklang gar nie.
Offenbar achtete man eher auf Wohlklang und Gewohnheit als auf die verkündigende Funktion des Läutens. Bei
der Neuordnung wollten wir das Geläute vereinfachen und dem Sinn jeder
Glocke anpassen.
Damit ergab sich folgende Regelung:
6.00 Uhr: Morgenläuten, 3. Glocke: «Bete und Arbeite»
11.00 Uhr: Mittagsläuten, 1. Glocke: «O
Land, Land, höre des Herrn Wort»
15.00 Uhr: Gedenken an die Todesstunde Jesu, 2. Glocke: «Ich weiss, dass
mein Erlöser lebt»
19.00 Uhr (Winter) / 20.00 Uhr (Som-
mer): Abendläuten, 4. Glocke: «Herr
bleibe bei uns, denn es will Abend werden».
Das Ein- und Ausläuten der Sonn- und
Feiertage geschieht zu denselben Zeiten wie das Abendläuten, aber wie bisher mit allen Glocken.
Selbstverständlich entfällt das Läuten am
frühen Weihnachtsmorgen. Zwar wäre
es schön und sinnvoll, dieses auf den
Ostermorgen zu verlegen. Mit Rücksicht auf heutige Ruhebedürfnisse verzichten wir aber darauf.
In religiöser Sicht erinnert jedes Läuten die Menschen an die Gegenwart Got(Fortsetzung auf Seite 2)
I N H A LT
2 Gemeindeleben
2 Aus der Kirchenpflege
3 Gemeindeleben
4 Gemeindeleben
5 Gemeindeleben
6 Agenda und Adressen
C H I L Eblick
Aus der Kirchenpflege
Die Kirchenpflege ist
wieder vollständig
(Fortsetzung von Seite 1)
tes und lädt sie ein zum Gebet. Mit der
Neuordnung haben wir den Fokus bewusst auf diese Bedeutung gelegt. Der
weltliche Sinn, auch denen die Zeit anzuzeigen, welche die Kirchturmuhr nicht
sehen können, ist durch die Erfindung
der Armbanduhren längst verloren gegangen.
Ich hoffe, dass sich auch jene unter uns,
welche sich im Moment mit den Änderungen noch schwer tun, an das neue
Läuten gewöhnen und ihm seinen Sinn
abgewinnen können.
Thomas Muggli-Stokholm
Mein Name ist Ueli Giger, ich bin
Maschineningenieur und Unternehmer. Mitte Dezember 2014
Abdankungen 2014
wurde ich in stiller Wahl zum Präsidenten der Kirchenpflege Bubi-
09.01.14 Rosa Bernhard, Bürgstr. 5,
B., *1918
14.01.14 Hedwig Giger, Wohnheim Speer, Ebnat-Kappel, *1930
28.01.14 Verena Peter, Bürgstr. 5,
B., *1931
29.01.14 Robert Manser, Seegräben, *1944
05.02.14 Martha Ammann, Bürgstr. 5,
B., *1915
12.02.14 Caroline Ehrismann, Sonnweid, Wetzikon, *1927
24.02.14 Elisabeth Sedleger, Glärnischstr. 6, B., *1937
28.02.14 Alfred Beyeler, Huebstr. 2, W., *1941
21.03.14 Gertrud Reust, Rutschbergstr. 31, B., *1933
25.03.14 Irma Strickler,
Glärnischstr. 7, W., *1922
28.03.14 Willy Maurer, Brachstr. 2, B., *1963
01.04.14 Ernst Leu, Weidlistr. 12, B.,
*1927
04.04.14 Rudolf Baumgartner, Wändhüslenstr. 5, B., *1948
25.04.14 Karl Barth, Schachenweg 1, W., *1936
(Fortsetzung auf 4. Spalte)
2
kon gewählt. Dieses Jahr werde
ich fünfzig Jahre alt – so konnte
ich einiges an Lebenserfahrung
sammeln. Der Glaube ist die Quelle von Kraft und Freude.
Aufgewachsen bin ich mit meinen sieben Geschwistern in Wattwil im Toggenburg. Meine Eltern bewirtschafteten dort einen Bauernhof. Die dort typische Streusiedlung bot uns viel Platz.
Es gab immer etwas zu tun – manches habe ich gerne gemacht, andere
Arbeiten etwas weniger – deshalb wohl
mein Interesse an Maschinen. Nach
der Schule habe ich in der Unterhaltswerkstatt der dort ansässigen Textilfabrik eine Mechanikerlehre gemacht.
Wir haben Maschinen montiert, repariert, revidiert, und wir waren für den
technischen Betrieb zuständig. Leider
gibt es diese Firma nicht mehr. Die
Textilproduktion war schon damals im
Begriff, nach Asien abzuwandern.
Ich interessierte mich sehr, wie Maschinen konstruiert und aufgebaut werden.
Das Ingenieurstudium in Rapperswil,
welches ich 1990 abschloss, war der
Schlüssel für meine späteren Tätig-
keiten. Ich arbeitete sieben Jahre lang
im Bereich Eisenbahntechnik. Später
habe ich das als Selbstständiger weitergeführt. Auf den Bahnhöfen sehe ich
immer wieder Fahrzeuge, die ich mitentwickelt habe. Bevor ich mich selbstständig machte, arbeitete ich für eine
Fabrik, welche Textilmaschinen produziert und diese in die ganze Welt exportiert. Das war eine sehr intensive und
interessante Zeit. Meist waren die Firmen in unbekannten Regionen angesiedelt, fernab von den Touristenzentren.
Zusammen mit dem lokalen Personal
baute ich die Maschinen auf und wies
das Personal in die Bedienung ein. Das
bot interessante Einblicke in das Leben
der Menschen dort. Am meisten beeindruckt hat mich Indien, wohl auch deshalb, weil es mir aufgezeigt hat, wie gut
es uns geht.
Vor eineinhalb Jahren habe ich zusammen mit Kollegen eine Firma gegründet.
Wir haben eine Maschine für Bäckereien
entwickelt und stehen kurz vor der Vermarktung. Während dieser Zeit waren
immer wieder neue Herausforderungen
zu meistern, Erfahrungen, die mir in
meinem neuen Amt sicher zu Gute
kommen.
Ich bin in der Kirchenpflege herzlich
aufgenommen worden und freue mich
sehr auf die Zusammenarbeit.
Ueli Giger
(Fortsetzung von 1. Spalte)
29.04.14 Stephan Thut, Alte Geiss-
bergstr. 3a, W., *1966
30.05.14 Dora Monstein, Bürgstr. 5, B., *1918
13.06.14 Heinz Winkler, Aubrigstr. 9, W., *1919
03.07.14 Willy Näf, Lanzacherstr. 7, B., *1927
11.07.14 Peter Müller, Laufenrietstr. 44, B., *1948
29.07.14 Anna Heimgartner,
Bürgstr. 5, B., *1925
05.08.14 Wilhelm Schwarz,
Bürgstr. 5, B., *1920
14.08.14 Hugo Plattner, Bürgstr. 5, B.,
*1931
04.09.14 Armin Thommen, Stationsweg 5, B., *1947
15.10.14 Walter Simmler, Industriestr. 10, Uster, *1922
17.10.14 Sabine Birnstiel,
Giessenstr. 4, B., *1923
18.10.14 Margrith Mallaun, Rutschbergstr. 3, B., *1919
21.10.14 Walter Burkhard,
Landstr. 16, W., *1935
06.11.14 Jakob Schmid,
Lützelseestr. 5, W., *1945
14.11.14 Kurt Bebie, Rutschbergstr. 25, B., *1929
19.12.14 Fritz Hösli, Dorfstr. 16, Meilen, *1923
*
A kt u ell
Ökumen. Familiengottesdienst
mit Neuzuzügerbegrüssung
Sonntag, 1. Februar,
10.15 Uhr, im Ökumen. Zentrum
mit Pfr. Andreas Bosshard und Diakon
Bruno Gut, Musik: Konrad Weiss mit
Saxophonist, anschl. Mittagessen
C H I L Eblick
Gemeindeleben
Weniger für uns –
genug für alle
Hochzeiten 2014
(nur Paare mit Beziehung zu Bubikon)
23.08.14 Marco Bosshard
Angela Dosch
Lochrütistr. 17, W.
30.08.14 Reto Stucki
Rebekka Schläppi
Welsikerstr. 5, Rutschwil
27.09.14 Hanspeter Städelin
Barbara Tobler
Glärnischstr. 1, B.
25.10.14 Pedro Campos
Corinne Ball
Fosbergstr. 20, W.
Das Motto der diesjährigen Kampagne von Brot für alle und Fastenopfer mahnt uns zur «Ethik des
Genug»: Statt nie genug zu bekommen sollen wir uns auf das
Taufen 2014
rechte Mass besinnen, welches für
uns und die Welt heilsam ist.
23.02.14 Maurice Enea Stadelmann,
Messikommerstr. 5a,
Wetzikon
23.02.14 Naala Lisa-Maria Bräker,
Ebmattstr. 5, B.
16.03.14 Alena Jasmin Hühne,
Geissbergstr. 68, W.
06.04.14 Lisa Anita Braun,
Bühlhofstr. 91, W.
06.04.14 Tim Kleesattel,
Kapfweg 4, B.
06.04.14 Ella Kleesattel,
Kapfweg 4, B.
06.04.14 Niklas Kölliker,
Lanzacherstr. 2, B.
11.05.14 Mireya Esteban,
Stationsweg 3, B.
11.05.14 Timo Zürcher,
Rosswiesstr. 29, B.
18.05.14 Jonathan Russenberger,
Zelgwiesstr. 6, B.
25.05.14 Nils Robin Schmid,
Geissbergstr. 58, W.
25.05.14 Luca Leandro Schmid,
Glärnischstr. 5, B.
25.05.14 Leonie Sarina Disch,
Rigistr. 10, B.
14.06.14 Marla Valentina Lienhard,
Lanzackerstr. 10, B.
22.06.14 Julia Hofstetter,
Sunnentalstr. 2a, W.
(Fortsetzung auf 4. Spalte)
3
Brot für alle organisiert schon seit 1961
in der Fastenzeit die Sammelkampagnen gegen den weltweiten Hunger. Die
vierzig Tage bis und mit Karsamstag
sind in der Christenheit seit den Anfängen die Zeit der Besinnung auf das Leiden und Sterben Jesu. Jesus redet nicht
unverbindlich von einem besseren Jenseits, sondern lebt und verkündigt das
Reich Gottes, das hier und jetzt, mitten
unter uns beginnt (Lk. 17,21). Er stirbt
am Kreuz nicht nur zur Vergebung unserer persönlichen Schuld. Er stirbt an
der Schuld der ganzen Welt. In seinem
Leiden spiegelt sich das Unrecht, welchem die Ärmsten bis heute ausgesetzt
sind. Wollen wir uns zum Gekreuzigten
bekennen, dann muss uns die Not derer, die Unrecht erleiden, unmittelbar
zu Herzen gehen. Und das ist, zugegeben, unangenehm: Auch ich persönlich
feiere lieber den gütigen und gnädigen
Vater im Himmel mit schönen Gottesdiensten, als den Blick auf das hässliche Elend der Welt auszuhalten und in
den Notleidenden die Geschwister von
Jesus zu erkennen (Mt. 25,40). Doch
erst wenn dies geschieht, nehmen wir
unseren Herrn wirklich ernst. Und sein
Reich wächst nicht aufgrund von grossartigen Lehren und Theorien, sondern
in kleinen Schritten. So zeigt die diesjährige Kampagne von Brot für alle am
Beispiel des Fleischkonsums auf, wie
wir alle mit ganz undramatischen Veränderungen dazu beitragen können, dass
alle genug bekommen: Würden wir zum
Beispiel halb so viel Fleisch essen wie
bisher, müssten weder Fleisch noch Futtermittel importiert werden. Menschen
in den ärmsten Ländern hätten wieder
genug Ackerfläche zum Anbau des für
sie Lebensnotwendigen. In Bubikon beteiligen wir uns an der Aktion mit dem
Ökumenischen Gottesdienst zum Suppensonntag am 15. März, um 10.15 Uhr,
im Ökumenischen Zentrum. Ferner erhalten Sie mit dem «reformiert» den
Fastenkalender, welcher dieses Jahr unter dem Titel «Rezepte fürs Leben und
Überleben» steht. Nebst Informationen
und Hinweisen zum Kampagnenthema
finden Sie Rezepte für vegetarische Menüs, welche zeigen, dass weniger oft
mehr und Verzicht durchaus lustvoll
sein kann.
Thomas Muggli-Stokholm
(Fortsetzung von 1. Spalte)
20.07.14 Elija Naef,
Rainspergstr. 6b, B.
20.07.14 Leandro Lindegger,
Rigistr. 10, B.
17.08.14 Gabriel Wismer,
Huswiesstr. 2, B.
17.08.14 Nina van der Heide,
Oberwolfhauserstr. 23, W.
17.08.14 Laura Thoma,
Niggitalstr. 46, Rüti
17.08.14 Mika Sebesta,
Bachtelstr. 24, B.
17.08.14 Holly Alyna Howard,
Blumenbergstr. 10f, W.
31.08.14 Daniel Henrik Haan,
Bachtelstr. 10, B.
14.09.14 Robin Baschnagel,
Landstr. 27, W.
20.09.14 Magdalena Viola Lore Kölbl,
Allmenstr. 23, B.
26.10.14 Alexander Oesch,
Pommernweg 9b, B.
09.11.14 Seya Jace Gobeli,
Herschärenstr. 5, W.
09.11.14 Mauro Andrin Wintsch,
Sunnenbergstr. 4, W.
09.11.14 Janis Cedric Thomann,
Blumenbergstr. 37, W.
30.11.14 Jaden Hegi,
Zelgwiesstr. 53b, B.
30.11.14 Amelia Ziegler,
Kapfweg 7, B.
30.11.14 Yaris Ritzmann,
Stationsweg 1, B.
30.11.14 Finn Brettlecker,
Geissbergstr. 46, W.
C E V I
Cevi-Anlässe
G o ttesdienst
Gottesdienst mit Abendmahl
Sonntag, 22. Februar, 9.45 Uhr, in der Kirche
mit Pfr. Thomas Muggli-Stokholm, anschliessend Chilekafi
28. Februar:
Cevi und Fröschli
14. März: (Cevi-Tag)
Cevi und Fröschli
28. März: Cevi
C H I L Eblick
Gemeindeleben
Weltgebetstag zum
Thema: «Bahamas»
«Begreift ihr, was ich an euch getan habe?»
Jesus sprach diese Worte, nachdem er den Jüngern die Füsse gewaschen hatte (Joh. 13, 1-17).
Die Frauen des Weltgebetstagkomitees
der Bahamas sind dieser Frage von Jesus
auf den Grund gegangen. Die dienende
Haltung von Jesus und die grenzenlose,
allumfassende Liebe Gottes haben sie
zum Thema ihrer Liturgie gemacht.
Bahamas: Traumstrände, Korallenriffe
und glasklares Wasser bieten die 700
Inseln der Bahamas. Sie sind das reichste karibische Land und auch ein Ort
von vielen christlichen Konfessionen.
Aber dieses natürliche Paradies muss
sich unzähligen Herausforderungen stellen, wie hohe Arbeitslosigkeit, extreme
Abhängigkeit vom Ausland, häusliche
Gewalt und sexuelle Ausbeutung von
Frauen und Kindern. In ihrer Gottesdienstordnung haben die Frauen infolgedessen die Sonnen- und Schattenseiten
ihrer Heimat thematisch aufgegriffen.
Obwohl ihr Alltag von Gewalt und Armut gekennzeichnet ist, wissen sie um
die atemberaubende Schönheit ihrer Inseln und möchten sie als liebevolles Geschenk Gottes bewahren. Sie sind sich
4
bewusst, dass es tatkräftige Nächstenliebe auf den Spuren Jesu Christi braucht,
um Not zu lindern
und solidarische Gemeinschaft zu leben.
Im Zentrum steht
deshalb die Lesung
aus dem Johannesevangelium (13, 117). Durch den Akt
der Fusswaschung
von Jesus wird für
die bahamaischen
Frauen die Liebe Gottes erfahrbar. Sie verstehen diese Hinwendung an uns Menschen als ein Ausdruck vollkommener
Liebe und als eine unumstössliche Zusage.
Weltweit: Der Weltgebetstag ist eine von
Frauen getragene Bewegung in über 170
Ländern, Regionen und Inseln. Der gemeinsame Austausch und die sichtbare
Vereinigung aller christlichen Frauen in
der Welt waren von Anfang an – und sind
es noch heute – die erstrebenswerten
Zielsetzungen dieser weltweit grössten,
ökumenischen Laienbewegung. Am ersten Freitag im März bekräftigen rund um
den Erdball Frauen ihren Glauben an
Jesus Christus durch informiertes Beten
und betendes Handeln.
Einladung: Die Einladung richtet sich an
Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder,
an alle Interessierten, die bei uns in
Wolfhausen diesen Weltgebetstag mitbegehen wollen. Die Bahamas, die Liturgie,
ausgewählte Bibeltexte, Gestaltungselemente und Musik sind Bestandteile dieses Gottesdienstes. Im Anschluss an die
offizielle Feier vom Freitag, 6. März,
Taizéfeiern
Taizé feiert: Auf dem Weg zu einer
neuen Solidarität.
Die Communauté de Taizé kann dieses
Jahr ihren 75. Gründungstag feiern: Im
August 1940, also mitten im zweiten
Weltkrieg, begann Frère Roger mit einigen Gleichgesinnten zusammen in Taizé
mit seiner Gemeinschaft, die er als
«Sauerteig der Versöhnung in der
Menschheitsfamilie»
versteht. So
schreibt er: «Ich glaube, seit meiner
Jugend begleitet mich der Gedanke,
dass das Leben einer Gemeinschaft zu
einem Zeichen dafür werden kann, dass
Gott die Liebe ist, nichts als Liebe. Mit
der Zeit erkannte ich, dass es darum
geht, in Gemeinschaft zu leben mit Menschen, die fest entschlossen sind, ihr
ganzes Leben einzusetzen, den anderen
zu verstehen suchen und sich stets aufs
Neue zu versöhnen: eine Gemeinschaft,
in der die Güte des Herzens und die
Einfachheit im Mittelpunkt stehen.»
Heute gehören zur Communauté rund
hundert Brüder aus über dreissig Ländern und verschiedenen Kirchen. Der
Gründer Frère Roger wurde am 16.
August 2005 im Alter von 90 Jahren
Opfer des Anschlags einer geistesgestörten Frau. Er würde dieses Jahr 100
Jahre alt.
Seit 2012 stehen die Feiern und das Engagement von Taizé unter dem Motto:
«Auf dem Weg zu einer neuen Solidarität». Es geht darum, sich unter heutigen
Bedingungen neu auf den Weg zu machen zu dem, was für Frère Roger das
Zentrum bildet: Die solidarische Gemeinschaft aller Menschen guten Willens, der Friede auf Erden, den die Engel in der Heiligen Nacht bei der Geburt
Jesu verkündigen. 2015 lautet das Unterthema: «Salz der Erde werden». Christus hat nicht eine abgeschottete Sondergruppe gegründet, sondern seine Freunde in die Welt gesandt, damit sie als Salz
und Sauerteig des Vertrauens und des
Friedens dienen.
Am 16. August 2015 begeht Taizé das
doppelte Jubiläum mit einer grossen Versammlung zum Thema Solidarität, zu
der Tausende von Jugendlichen aus aller
Welt erwartet werden.
Wir in Bubikon sind bescheidener, wissen uns aber durch unsere Taizé-Feiern
mit der Communauté verbunden. So stellen wir sie unter das gemeinsame Jahresthema «Salz der Erde werden».
Wir vom Pfarr- und Taizé-Team freuen
uns sehr, Sie zu diesen Anlässen, die Gelegenheit zur Stille und Besinnung bieten, zu begrüssen.
Die Termine finden Sie auf dem Jahresflyer, welcher aufliegt und auf unserer
Homepage.
Thomas Muggli-Stokholm
19.30 Uhr, im Ökumenischen Zentrum, Wolfhausen, laden wir Sie herz-
lich zu einigen kulinarischen Köstlichkeiten dieses Inselstaates ein.
Sandra Vetsch
(im Namen des Vorbereitungsteams)
«Abend der Lichter» vom 21. Dezember 2014
Foto: Thomas Muggli-Stokholm
C H I L Eblick
Gemeindeleben
Ein drangsalierter
Retter gibt nicht auf!
zungsmitglieder verhaftet. Der Vorwurf:
Bandenmässige Beihilfe zur illegalen
Einwanderung. Kurz: Sie wurden verdächtigt, Schlepper zu sein.
Hinweis
Einblicke in das «Dahinter»:
Theater 58 gastiert im Geissbergsaal
Am Samstagabend, 28. Februar, hebt
sich nach Jahren der Abwesenheit wieder der Vorhang des Geissbergsaals für
das älteste Tournee-Theater der Schweiz.
Das «Theater 58» wird uns die «Stadt
ohne Tod» der am 31. Januar 2011 verstorbenen sprachgewaltigen Dichterin
und Nonne Silja Walter aufführen. Mit
Video, Tanz und Musik führt uns das
Ensemble unter der Regie von André
Revelly in einen dramatischen Sog, in
dem das Mysterium der Auferstehung in
neuem Licht erscheint.
Und dies ist die Handlung: Der Regisseur Hajo will einen Film drehen, der
die Jesus-Geschichte von allen Mythen
befreien soll. Jesus ist kein Auferstandener, sondern ein Mensch, der eine
Frau leidenschaftlich liebt. Diese Rolle
soll Hajos Freundin, die Tänzerin Susej,
spielen. Während den Proben wird
aber die Geschichte plötzlich Realität
und Susej erlebt die «Wirklichkeit hinter der Wirklichkeit» und deren Zeitlosigkeit. «Immer ist Jetzt» – im mystischen Erlebnis verfliessen Ort und Zeit.
Das Schauspiel versucht nicht, das
Unerklärliche zu erklären. Silja Walter
macht es in mystischen Augenblicken
erlebbar. Zurück bleibt die Hoffnung,
dass hinter Bomben, Trümmern und
Krieg, auch hinter dem Schwein und
der Schlange im eigenen Herzen, eine
Wirklichkeit steht, die das Leben erleuchtet und sinnvoll macht.
Die Kirchenpflege freut sich, die Bühnentechnik des Geissbergsaals wieder
dem beliebten Tourneetheater zur Verfügung stellen zu dürfen und empfiehlt
den Theaterabend, der anderswo für 40
Franken pro Eintritt verkauft wird. In
Wolfhausen wird es heissen: Eintritt
frei – Kollekte für die Deckung der
Unkosten.
Giorgio Girardet / theater 58
5
Voller Einsatz für Flüchtlinge
Kapitän Schmidt zu Besuch
Immer noch und wohl noch lange
Zeit ertrinken Flüchtlinge im Mittelmeer. Heute, morgen, jeden
Tag. Ihr einziges Vergehen: sie su-
Fünf Jahre dauerte der Prozess. Stefan
Schmidt und die zwei Besatzungsmitglieder wurden schliesslich von allen Vorwürfen freigesprochen. Der Prozess war
damit abgeschlossen. Bei Stefan Schmidt
kamen aber neue Fragen auf: «Sie können sich ja vorstellen: Sie werden eingesperrt für etwas, bei dem alle anderen
Leute sagen: Mensch Klasse, was die gemacht haben. Da überlegt man sich
schon mal: Was soll das Ganze?»
chen für sich und ihre Familien
eine Existenz, eine Lebensper-
Mehr Menschlichkeit
spektive, eine Zukunft. Etwas, das
Stefan Schmidt wollte nun genau wissen,
was an Europas Aussengrenzen vor sich
ging. Er beteiligte sich an der Gründung
einer Menschenrechtsorganisation, die
sich für Flüchtlinge einsetzt und die Situation an den Grenzen beobachtet. Zudem wurde er zum Flüchtlingsbeauftragten des Landes Schleswig-Holstein. Dabei macht er sich für die Flüchtlinge
stark, obwohl oder gerade weil die
Flüchtlinge in Europa ein schlechtes
Image haben. Werte wie Menschlichkeit
und Nächstenliebe waren für Stefan
Schmidt schon immer zentrale Werte.
wir für uns selbstverständlich in
Anspruch nehmen.
Als der deutsche Kapitän Stefan Schmidt
im Jahr 2004 afrikanische Flüchtlinge
aus dem Meer fischt, wird er aber nicht
als Retter gefeiert. Im Gegenteil – er
wird verhaftet.
Illegale Schlepper?
Die «Cap Anamur» ist ein Schiff einer
deutschen Hilfsorganisation. Auf dem
Weg in den Irak im Juli 2004 nahm die
Besatzung 37 schiffbrüchige Flüchtlinge
an Bord. Stefan Schmidt hatte solche
Rettungsmanöver schon unzählige Male geübt. «Das ist ganz normal für einen Seemann, für einen Kapitän, dass er
jeden, der in Seenot ist, rettet. Einerseits aus menschlicher Sicht, und dann
gibt es da mindestens drei oder vier Gesetze, die Ihnen das sagen», erklärt Stefan Schmidt. Als nächstes wollte die Besatzung die Flüchtlinge in einen sicheren Hafen bringen. Doch das wurde zu
einer Herausforderung. Elf Tage lang
durfte die «Cap Anamur» in keinem
Hafen einlaufen, ohne Begründung. Als
sie dann anlegen konnten, wurden Stefan Schmidt und zwei weitere Besat-
seiner lebhaften Schilderung jener Rettungsaktion und ihrer Folgen zu berühren und zu erschüttern. Filmdokumente
illustrierten dabei eindrücklich seine Erzählungen.
Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen und besuchen Sie seinen Vortrag am
Freitag, den 13. März 2015, um 20.00
Uhr, im Ökumenischen Zentrum in Wolfhausen. Eintritt frei/ Kollekte
Gemeindeferien
Jetzt anmelden: Haslibergferien!
Vom 11. bis 17. Juli finden unsere spannenden und budgetfreundlichen Familienferien im CVJM-Zentrum wieder
statt. Gemeinsame Unternehmungen
mit Wanderungen, Basteln, Staudämme
bauen, Klettern. Man darf überall mitmachen, muss aber nicht. Die grosszügige, kinderfreundliche und autofreie
Anlage bietet vieles für Jung und Alt.
Weitere Details sind auf dem Flyer vermerkt, der im Ökumenischen Zentrum
und in der Kirche aufgelegt ist, oder
auf unserer Homepage. Anmeldungen
über thalmae@gmx.ch
Hinweis
Neu und einmal im Monat:
FOCUS Gott erleben – den Glauben teilen
Konkrete Lösungen sind gefragt
Noch auf der «Cap Anamur» hielt er jeweils Andachten für die Flüchtlinge. Stefan Schmidt übersetzte dort Bibeltexte
wie zum Beispiel die Bergpredigt. Er sei
ein Fan von Jesus, hält er fest. Denn was
Jesus gesagt habe, gelte auch heute noch.
Er findet, dass die christlichen Werte allgemeingültig seien. Allerdings könnten
sie auch unabhängig vom Christentum
definiert werden. Denn auch die Muslime auf dem Schiff hätten diese Andachten gut aufgenommen.
Stefan Schmidt ist ein begnadeter Erzähler! Stets findet er den richtigen Ton, die
richtigen Worte, um sein Publikum mit
Die FOCUS-Abende richten sich an alle
die mitten im Leben und Glauben stehen und sich von Gott beschenken lassen wollen. Im gemeinsamen Singen
und Beten suchen wir Gott und geben
Raum zum Auftanken bei aktuellen Liedern. Anschliessend runden wir den
Abend bei Snacks und Getränken ab
und vertiefen und geniessen die Gemeinschaft, herzlich Willkommen!
Jeweils um 19.30 Uhr, im Ökumenischen Zentrum in Wolfhausen, keine
Anmeldung nötig. 4. März, 8. April,
13. Mai, 3. Juni, 1. Juli, 12. August.
Roger und Rebekka Russenberger,
Lars und Esther Nitsche
C H I L Eblick
Adressen
Agenda Februar 2015
Freitag, 30. Januar
Donnerstag, 19. Februar
Ökumenische Abendfeiern
15.30 Uhr: Gottesdienst im Zentrum
Sunnegarte mit Pfr. Thomas Muggli
11.30 Uhr: Mittagstisch für Seniorinnen,
Senioren und Alleinstehende im Restaurant Rosenburg, Wolfhausen
Anmeldung: H.R. Mettler, 055 243 40 46
jeweils Freitags von 19.00 Uhr bis
19.30 Uhr im Ökumenischen Zentrum:
30. Januar, 6., 13., 20. und 27. Februar
Sonntag, 1. Februar
10.15 Uhr: Ökumenischer Familiengottesdienst mit Neuzuzügerbegrüssung im
Ökumenischen Zentrum, Wolfhausen
mit Pfr. Andreas Bosshard und Diakon
Bruno Gut, Musik: Konrad Weiss mit Saxophonist, anschliessend Mittagessen
Kollekte: ACAT
Mittwoch, 4. Februar
14.00 Uhr: Jass- und Spielnachmittag
im Ökumenischen Zentrum, Wolfhausen
Taufdaten
Freitag, 20. Februar
15. Februar, 8. März, 12. April, 10. Mai
15.30 Uhr: Gottesdienst im Zentrum
Sunnegarte mit Pfr. Thomas Muggli
Cafeteria
Sonntag, 22. Februar
Im Ökumenischen Zentrum, jeweils
Di, Mi, Do: 14.00 - 16.30 Uhr.
9.45 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl
in der Kirche mit Pfr. Thomas MuggliStokholm, anschliessend Chilekafi
Kollekte: Mission am Nil
Dienstag, 24. Februar
Donnerstag, 5. Februar
19.00 Uhr: JuKi-Gottesdienst mit
Znacht, im Ökumenischen Zentrum,
Wolfhausen. (Nur für 6. Klässler)
Sonntag, 8. Februar
9.45 Uhr: Gottesdienst in der Kirche mit
Pfr. Andreas Bosshard
Kollekte: Asylsuchende
14.15 Uhr: Seniorenbibelnachmittag im
Ökumenischen Zentrum, Wolfhausen
14.15 Uhr: Witwentreff im Ökumenischen Zentrum, Wolfhausen
Sonntag, 15. Februar
9.45 Uhr: Gottesdienst in der Kirche
mit Pfr. Andreas Bosshard, Taufsonntag,
Kollekte: Team 72
6
I M P R E S S UM
Samstag, 28. Februar
Der Chileblick erscheint monatlich.
20.00 Uhr: Theater 58 spielt Silja Walters Stück «Stadt ohne Tod», im Geissbergsaal, Wolfhausen (siehe Artikel)
Herausgeberin
Freitag, 13. Februar
15.30 Uhr: Gottesdienst im Zentrum
Sunnegarte mit Pfr. Andreas Bosshard
*
Donnerstag, 26. Februar
Dienstag, 10. Februar
14.30 Uhr: Seniorennachmittag im
Zentrum Sunnegarte, Bubikon, «s' Zigermandli us em Glarnerland»
jeweils Dienstags von 9.30 Uhr bis
10.15 Uhr im Ökumenischen Zentrum:
3., 10., 17., 24. und 31. März mit anschliessendem Znüni
19.00 Uhr: Offener Gebetskreis im Chor
der Kirche
Sonntag, 1. März
09.45 Uhr: Lobgottesdienst in der
Kirche mit Pfr. Andreas Bosshard und
dem Lobgottesdienstteam, Mitwirkung:
Chileband, anschliessend Apéro,
Kollekte: Horyzon
Präsident Ueli Giger
Bürgstr. 3a
8608 Bubikon
Tel. 055 243 43 51
ueli.giger@refkirche-bubikon.org
Pfarrämter
«Singe mit de Chliinste»
Mittwoch, 25. Februar
Kirchenpflege
Evang.-ref. Kirchgemeinde Bubikon
Redaktion
Manuela Feldmann (mf)
Susi Hugentobler (sh)
Cornelia Lampert (cl)
Redaktionsschlüsse:Nr. 3 06.02.15
Nr. 4 06.03.15
Adressänderungen/Beiträge
Sekretariat: Tel. 055 263 13 84
E-Mail: redaktion@chileblick.info
Pfr. Thomas Muggli-Stokholm
Ökumenisches Zentrum
Sunnenbergstr. 1, 8633 Wolfhausen
Tel. 055 243 32 70
thomas.muggli@zh.ref.ch
Pfr. Andreas Bosshard
Widenswilerstr. 10, 8608 Bubikon
Tel. 055 243 12 25
andreas.bosshard@zh.ref.ch
Jugendarbeit
Martina Wyder-Bruder
Esther Luchsinger
Ökumenisches Zentrum
Sunnenbergstr. 1, 8633 Wolfhausen
Tel. 055 243 21 91 E-Mail / MSN:
jugendarbeit.bubikon@gmx.ch
esther.luchsinger@refkirche-bubikon.org
Sekretariat
Susi Hugentobler & Cornelia Lampert
Ökumenisches Zentrum
Sunnenbergstr. 1, 8633 Wolfhausen
Tel. 055 263 13 84
E-Mail: bubikon@zh.ref.ch
Öffnungszeiten: Mo-Fr, 8.00-11.00 Uhr
Internet Homepage
www.refkirchebubikon.org
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Seele and Geist
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