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aktuelle Gemeindeblatt - Reformierte Kirchgemeinde Solothurn

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GEMEINDEBLATT
der Reformierten Kirchgemeinde Solothurn • www.solothurnref.ch • Nr. 2 • Februar 2015
REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE
SOLOTHURN
Jahresthema: Kirche macht Sinn, weil ...
Der Mensch – geboren mit
Sehnsucht
«Alles beginnt mit der Sehnsucht», schreibt die jüdische Dichterin Nelly Sachs. Dieses Wort liess
mich aufhorchen: Als Menschen
sind wir tatsächlich geboren mit
einem Sehnen im Herzen. Leben
heisst immer wieder: suchen und
sich sehnen. Fünf verschiedene
Richtungen kennt unsere Sehnsucht, fünf ganz verschiedene
Wege der Sehnsucht.
Im Leben gehen wir manchmal
auf dem einen Weg der Sehnsucht,
manchmal auf dem anderen. In jedem Lebensabschnitt steht ein anderer Weg im Vordergrund.
Ich erkenne im Leben fünf Wege
der Sehnsucht:
• Sehnsucht nach Heimat
• Sehnsucht nach Aufbruch
• Sehnsucht nach Wesentlichem
Was bringt mir die Kirche?
Illustration: Rolf Imbach, Solothurn
Was kann die christliche Kirche in unserer
Zeit den Menschen
bedeuten? Was kann
sie den Menschen
bringen? Diese Fragen zu beantworten
heisst für mich, die
Kirche von innen
­heraus stärken,
damit sie den Herausforderungen der
Zeit gewachsen ist.
• Sehnsucht nach Gebundensein
und Verpflichtung
• Sehnsucht nach kleinen Momenten des Glücks
Es ist die Kirche, die christliche
Gemeinschaft, die alle fünf Wege
der Sehnsucht mit den Menschen
teilt. Hier ist der Ort, an dem wir
Antworten finden auf unsere innersten Fragen, der Ort, an dem
wir diese Fragen aushalten können.
Das Leben mutet uns manchmal
sehr viel zu. Die Kirche ist der Ort,
wo wir mit unseren tiefsten und
zartesten seelischen Regungen ankommen können.
Menschen werden in der Kirche
angesprochen
Ich erlebe es tagtäglich, dass
Menschen nach einer Beerdigung,
nach einer Trauung oder Taufe auf
mich zukommen mit den Worten:
«Das war sehr schön, das hat mir
gut getan.» Haben Menschen diesen Eindruck, weil in der Kirche
etwas Wesentliches vom Menschsein angesprochen wurde? Ich bin
überzeugt davon.
Mit der Bibel, der Grundchronik unseres Glaubens, hat die Kirche eine Schrift, die Geschichten von Menschen erzählt, die
ihre Sehnsucht erkannten und
sie mit Hilfe des Glaubens aushalten konnten. Die Bibel ist ein
Buch der Sehnsucht.
Fünf Finger an der Hand, fünf
Arten der Sehnsucht
Ich frage mich: Welche Sehnsucht bewegt mich? Unsere Hand
mit ihren fünf Fingern ist eine Hilfe, sich die fünf Arten der Sehnsucht zu vergegenwärtigen und
sich an sie zu erinnern. Für jede
Sehnsucht haben wir einen Finger an unserer Hand. Mitten im
Alltag kann ich meine Hand betrachten und so die fünf Arten
der Sehnsucht meditieren. Meine
Einsatz in Palästina
«Brot für alle» – Poulets unter der Lupe
Dominique Meier
Unterwegs als ökumenische
Begleiterin. S. 3
Die Ökumenische Kampagne von «Brot für alle» nimmt dieses Jahr
unseren Fleischkonsum unter die Lupe.
S. 4
Sie ist auf der Verwaltung für
die Steuern zuständig.
S. 7
GEMEINDELEBEN
+
Gemeindeblatt der Reformierten Kirchgemeinde Solothurn
Jahresthema: Kirche macht Sinn, weil ...
Sehnsucht zeigt mir nämlich immer zuverlässig, was wesentlich ist
im Leben und was nur Schein.
Der Daumen: Er ist die Basis. Mit
ihm können wir Gegenstände in
unserer Hand festhalten. Er steht
für unsere Sehnsucht nach Gehaltensein, für die Sehnsucht nach
Heimat, nach einem Ort, an dem
wir angenommen sind, ohne alle
Leistung.
Der Zeigefinger: Mit ihm können wir auf etwas zeigen, etwas
bezeichnen. Mit dem Zeigefinger
können wir die Richtung angeben.
Er steht für meine Sehnsucht nach
Aufbruch, nach Weitergehen.
Der Mittelfinger: Er mahnt
mich immer an meine Sehnsucht
nach dem Zentralen, nach dem
Wesentlichen. In oberflächlichen
Zeiten ist es oft schon ein mutiger
Schritt, sich dem Wesentlichen zu
stellen. Es braucht oft viel Kraft,
all das Banale hinter sich zu lassen und einen Ort aufzusuchen,
an dem ich mich dem Wesen einer Sache öffnen kann, dem Wesentlichen.
Der Ringfinger: Er erinnert
mich an alles, was bindet im Leben, was mich festhält, was mir
Halt und Haltung gibt. Wir neigen
heute dazu, alles zu relativieren
und in Frage zu stellen. Ich merke selber, wie die Gesellschaft den
Menschen keinen Halt mehr geben kann. Ich merke, wie ich mich
nach Gebundensein sehne – nach
Sicherheit in Freiheit.
Der kleine Finger: Er ist klein,
aber fein. Der kleine Finger steht
für meine Sehnsucht nach Momenten des Glücks. Das Glück ist
ja nie zu haben und zu besitzen.
Jedoch kann mein Leben gefüllt
2
sein mit kleinen Glücksmomenten. Sie machen den Alltag des Lebens reich, farbig und schön.
Ich habe herausgefunden, dass
jeder Finger an meiner Hand für
eine Lebenssehnsucht steht.
Betrachten Sie Ihre Hand und
spüren Sie nach, welcher Sehnsucht der Glaube in Ihrem Leben
folgen möchte, und wo Sie noch
tiefer ins Vertrauen kommen
möchten. In seinem Stundenbuch
ermuntert uns der Dichter Rainer
Maria Rilke: «Geh bis an deiner
Sehnsucht Rand».
Zu unseren Sehnsüchten sollten
wir Sorge tragen. Sie können uns
auf unserem Weg durch das Leben
führen. Sie zeigen uns den Weg.
Was möchte ich investieren?
Was bringt mir die Kirche? – Ich
habe schon erfahren, dass sie mir
hilft, meine Grundfragen an das
Leben anzusprechen und auszuhalten.
In einer Welt, in der nur noch
das Käufliche, Beweisbare und
Machbare angebetet wird, hat es
die Kirche darum schwer, an die
Menschen heranzukommen. Eine
Welt, die verspricht, alle Bedürfnisse sofort befriedigen zu können, benötigt keine Gemeinschaft
mehr, die hilft, Sehnsüchte und
Fragen auszuhalten.
Jede Gesellschaft hat die Kirche,
die sie verdient.
Eine Welt, die ihre Ungewissheiten verdrängt, verdrängt das
Menschliche in uns. Eine solche
Welt wäre für mich eine Welt ohne
Mystik und Glauben. Ohne Sehnsucht gibt es keine Poesie, k
­ eine
Musik, keine Träume und keine
Kirche.
Stellen wir uns dieser Vorstellung entgegen. Wagen wir es, unsere Lebensfragen wach zu halten.
Gestalten wir weiter eine Kirche,
die unser Sehnen und Suchen ernst
nimmt.
Wir haben es selber in der Hand,
was die Kirche bringen kann. Alle
können sich fragen: Bin ich bereit, etwas für die Kirche zu investieren? Die Kirche ist die Gemein-
schaft all der Menschen, die ihrer
inneren Sehnsucht folgen. Die Kirche bietet uns Möglichkeiten an,
unsere Sehnsüchte zu entdecken
und zu feiern.
Die Kirche und ihre Zukunft ist
in Gottes Hand. Aber nicht nur.
Auch wir haben es in der Hand,
welche Kirche wir in Zukunft haben werden: Wir alle!
Es ist möglich, dass der Glaube,
den die christliche Kirche vermittelt, auch in Ihrem Leben Wurzeln
schägt und Früchte bringt.
Inhalt
Der Interimist
S. 3
Einsatz in Palästina
S. 3
Poulet unter der Lupe
S. 4
Dominique Meier
S. 7
Über Lukas rätselnd in die
Passionszeit
S. 7
Aus den Kirchgemeindekreisen
S. 8-11
Kirchliche HandlungenS. 11
Ausblick
S. 12/13
KollektenS.12
Adressen Auch in 10 Jahren noch…
Selber Hand anlegen, das
können Sie ganz konkret. Die
Kirche lebt dann, wenn Menschen sich einbringen mit ihren Gaben, wenn Menschen
sich fragen: Was kann ich der
Kirche bringen?
Kirche findet nicht nur in einem Gebäude statt. Sie lebt im
Alltag, in der Einfachheit des
Lebens:
• Wenn wir Menschen an der
Hand halten.
• Wenn wir die Einsamen besuchen und zu ihnen sagen:
Du bist nicht vergessen.
• Wenn einem Jugendlichen
im Unterricht der Lebenssinn
eröffnet wird.
Auch in zehn Jahren kann man
die Kirche nicht kaufen und
nicht besitzen. Sie kann jeden
Tag neu entdeckt und mit unserem Sehnen gefüllt werden.
Sie können mithelfen. Ihre Hilfe ist willkommen. Melden Sie
sich bei Ihrem Pfarramt (siehe
Seite 13).
Veranstaltungen S. 13
S. 14/15
Handschriften für alle S. 15
Gottesdienste S. 15/16
Impressum
Herausgeberin:
Reformierte Kirchgemeinde
Solothurn, Baselstrasse 12
Postfach 1455
4502 Solothurn
Tel. 032 626 30 30
verwaltung@solothurnref.ch
www.solothurnref.ch
www.orgel-stadtkirche.org
www.kantorei-so.ch
Redaktion und Layout:
vakant
Stellvertretung:
Urs Scheidegger (us)
urs.scheidegger.4542@bluewin.ch
Lektorat: Peter Bürgi
Redaktionsschluss für die
März-Ausgabe:
2. Februar 2015
April-Ausgabe:
2. März 2015
Adressänderungen:
Tel. 032 626 30 30
verwaltung@solothurnref.ch
Druck und Versand:
Vogt-Schild Druck AG
4552 Derendingen
Samuel
Stucki,
Pfarrer im
Untereren
Leberberg
Auflage: 6668 Exemplare,
erscheint 11 Mal im Jahr
2/2015
GEMEINDELEBEN
+
In eigener Sache
Wie bereits angekündigt, macht
sich Angelica Schorre, die als Redaktorin und Layouterin in den
vergangenen vier Jahren 50 «Gemeindeblätter» in neuer Aufmachung gestaltet hat, auf zu «neuen
Ufern». Einstweilig führt ihr Stellvertreter, Urs Scheidegger, das «Gemeindeblatt» weiter.
Urs Scheidegger,
Sie übernehmen interimistisch die Herausgabe des «Gemeindeblatts». Was
gefällt Ihnen an dieser Aufgabe?
Als ich vor vier Jahren angefragt wurde, ging es um die Neugestaltung der Website. Nach und
nach verlagerten sich die Aufgaben in stellvertretender Funk­tion
auch aufs Printprodukt. Es ist –
nach langjähriger Tätigkeit im Tagesjournalismus sowie bei diversen
techniklastigen Special-Interest-Titeln – ein interessanter Einblick in
ein Periodikum mit religiös-regionaler Ausstrahlung.
Sie kennen sich mit den N
­ euen
Medien aus. Hat ein Printprodukt wie das «Gemeindeblatt»
überhaupt eine Chance?
Print und Online werden gerne
gegeneinander ausgespielt. Es geht
auch anders: das eine tun, das andere nicht lassen. So gesehen werden Printprodukte auch im Umfeld
Neuer Medien eine Chance haben.
Haben Sie Themen vermisst?
Themen nicht. Wenn ich je länger je mehr etwas vermisst habe,
dann die «Synchronisierung» von
Print- mit den Online-Inhalten,
und umgekehrt. Da hat es, sieht
man sich die Online-Statistiken an,
noch viel Luft nach oben.
Interview: Angelica Schorre
Gemeindeblatt der Reformierten Kirchgemeinde Solothurn
Als EA (Ecumenical Accompanier/ökumenische Begleiterin) unterwegs
Einsatz in
Palästina
Liebe Gemeinde,
Vor ein paar Monaten schrieb
ich an ähnlicher Stelle im Gemeindeblatt (Nr.3/2014, S.9),
dass ich eigentlich recht ängstlich und abergläubisch sei...
Nun aber scheint das unberechtigt gewesen zu sein: Ich konnte den Vorbereitungskurs für
den Einsatz als Menschenrechtsbeobachterin in Palästina und Israel absolvieren und wurde danach
für den dreimonatigen Einsatz
ins Programm EAPPI (Ecumenical Accompaniment Programme
in Palestine and Israel) aufgenommen. EAs, ökumenische Begleiter,
schauen, beobachten, bezeugen
und nehmen Anteil am täglichen
Leben der Menschen dort. Und sie
statten danach Bericht darüber ab.
In der Ausbildung, die wir als
internationale Gruppe in der Jugendherberge von Zofingen absolvierten, kamen die Probleme
zur Sprache, mit denen die palästinensische Bevölkerung in der
Westbank konfrontiert ist: Der stete Landverlust, Hauszerstörungen,
Wasserknappheit, lange und beschwerliche Umwege zu ihren zerstückelten Landstreifen, das lange
und oft bange und demütigende
Warten an den Checkpoints, wo
die Personenkontrollen stattfinden, die zunehmende Rechtsunsicherheit und Armut. Daneben
standen andere Themen:
• Die je verschiedene israelische
und palästinensische Geschichts-
Unterwegs in Palästina.
schreibung, bis hin zum dort verwendeten Schulmaterial
• Die Geschichte der Nachbarländer von Israel und Palästina
• Über Grundsätze der Gewalt­
losigkeit und die Leitsätze des EAPPI
• Die konkreten Aufgaben an den
einzelnen Einsatzorten: Jerusalem, Bethlehem, Jericho, Hebron,
Yanoun, Yatta, Jayyus
• Verhalten in Konfliktsituationen
• Religiöse Positionen hüben wie
drüben
• Vom eigenen Umgang mit Stress
und der Mobilisierung von Ressourcen
• Administrative Vorbereitungen
• Ein Vortrag des israelischen
Botschaftsrats von Bern
• Wichtigste Artikel aus internationalen Menschenrechtsinstrumenten
Als ich im September zum Kurs
reiste, hatte ich eine Art Weltuntergangsstimmung: Täglich die
schrecklichen Nachrichten aus Syrien! Und ich hatte zu denen gehört, welche ein Referat über Sy­
rien vorbereiten mussten.
Name: Urs Scheidegger, 62
Familie: verheiratet, Vater erwachsener Zwillingssöhne
Beruf: Print- / Webpublisher
Ausbildung: Matura Typus A;
Studium Altphilologie, Linguistik, Informatik, Philosophie.
Lieblingsspruch: Treffen sich
zwei Parallelen...
Übrigens: Seit 2002 haben mehr
als 1400 Menschenrechtsbeobachter und -beobachterinnen aus aller
Welt sich als EAs ausbilden lassen
und danach Einsatz geleistet. Die
Ref. Kirchen Bern-Jura-Solothurn
leisten jährlich finanzielle Unterstützung ans Programm.
Wenn Sie diesen Bericht lesen,
bin ich dort im Einsatz, wo so viele Menschen täglich Angst haben.
Wo genau, weiss ich erst kurz vor
meiner Abreise – vgl. die obgenannten Ortschaften. Gerne werde ich nach der Rückkehr bei Ihnen
Bericht erstatten kommen, wenn
es Sie interessiert.
Ihre ehemalige Pfarrerin aus
dem ehemaligen Kreis Nord
EAPPI ist eine Initiative des
ökumenischen Rats der Kirchen (WWC, World Council
of Churches, welcher selber
eine Gemeinschaft von 342
Mitgliedskirchen aus aller Welt
darstellt) und wurde 2002
errichtet auf inständiges Ersuchen der Kirchen im Heiligen
Land. Diese ringen dort mit
vielen Menschen und Organisationen von hüben und drüben, d. h. aus Palästina und aus
Israel, gewaltlos um ein Ende
der Besatzung und um einen
gerechten Frieden im Mittleren
Osten. In der Schweiz wurden
HEKS und Peace Watch Switzerland (PWS) mit der Durchführung und Finanzierung des
EAPPI beauftragt.
Internationale Gruppe bei der Ausbildung in Zofingen.
2/2015
3
GEMEINDELEBEN
+
Gemeindeblatt der Reformierten Kirchgemeinde Solothurn
Ökumenische Kampagne
«Brot für alle» – Poulets unter der Lupe
Exemplarisch zeigt die Kampagne anhand von Pouletfleisch
auf, wie unser Konsumverhalten
die Ernährungssicherheit vieler
Menschen im Süden beeinträchtigt. Poulets in der Schweiz werden
häufig in riesigen Zuchthallen gemästet. Wie Schweine, Rinder
und Kühe fressen sie Soja. Dort,
wo jetzt das Futter für unsere Poulets wächst, bauten früher Familien ihr Essen an. In Brasilien zum
Beispiel werden für die Monokulturen von Sojabohnen Felder umgepflügt und Wälder oder Savannen gerodet. Unsere Tiere fressen
den Kleinbauernfamilien in den
Produktionsländern buchstäblich
die Lebensgrundlagen weg.
4
Im Fokus: Die Industrielle Nahrungsmittelproduktion
Futteranbau und extensive Viehhaltung heizen die Zerstörung des
Regenwaldes an. Die Fleischproduktion beansprucht heute drei
Viertel der weltweiten Agrarflächen. Werden auch alle indirekten
Folgen eingerechnet, verursacht
die industrielle Nahrungsmittelproduktion zudem fast 40 Prozent
der globalen Treibhausgasemissi­
onen. Nicht nur die Tiere selbst be-
lasten die Umwelt, sondern auch
die Transporte oder die Herstellung
von Dünger und Pflanzengift. So
verstärkt die industrielle Landwirtschaft die Klimaerwärmung.
Genussvolle Alternativen
Lustvoller Fleischgenuss und
Nachhaltigkeit müssen nicht im
Widerspruch stehen. Die Kampagne zeigt Alternativen auf:
Beim eigenen Einkauf von Produkten, denn glückliche Hühner
Fotos: bfa
Am 22. Februar startet die Ökumenische
Kampagne von «Brot für alle», «Fastenopfer» und «Partner sein». Dieses Jahr
nimmt sie unseren Fleischkonsum unter die
Lupe. Unter der einfachen Gleichung «Huhn
frisst Soja. Soja frisst Regenwald» wird aufgezeigt, inwiefern das Poulet auf unserem
Teller weltweite Auswirkungen hat.
Lokale Maissorten.
Bäuerin im südlichen Honduras.
2/2015
GEMEINDELEBEN
+
Gemeindeblatt der Reformierten Kirchgemeinde Solothurn
Ökumenische Kampagne
vom Schweizer Bauernhof belasten das Klima wenig. Unter www.
sehen-und-handeln.ch/de/aktionen/klimamenue finden Sie Tipps
für ein klimagerechtes Menü, mit
dem Sie Gäste trotz Fastenzeit bewusst verwöhnen können.
Es gibt auch vielfältige Möglichkeiten, Solidarität zu üben, wo bereits Schäden bestehen: Ausgewählte Projekte im Süden setzen
sich für eine naturnahe und nachhaltige Landwirtschaft ein, die
global betrachtet auch uns in Europa dient, weil wir alle vom klimatischen Gleichgewicht abhängig sind.
Der Kirchgemeinderat unserer Gemeinde schlägt konkret die
Unterstützung eines entsprechenden Projektes in Honduras vor; mit
dem Einzahlungsschein, den Sie
per Post erhalten haben oder über
die Kollekten bei Gottesdiensten
und Suppentagen.
Honduras verfügt über fruchtbares Land und eine einzigartige Artenvielfalt. Dennoch herrscht in
den ländlichen Gebieten grosse Armut. Es mangelt den Betroffenen
am Zugang zu Land, zu sauberem
Wasser und anderen Ressourcen.
Die negativen Folgen des Klimawandels sind bereits spürbar. Viele Jugendliche sehen sich gezwungen, in die Städte zu ziehen, wo
ihre Zukunftschancen meist nicht
besser sind, oder den Weg durch
Mexiko in die USA zu wagen, was
sehr gefährlich ist. Die armen Bauern und Bäuerinnen können sich
das teure Saatgut vom Markt und
2/2015
Fotos: bfa
Solothurn für Honduras
Lokaler Markt in Honduras.
die nötigen Düngemittel nicht leisten. Gleichzeitig geht das Wissen
um das heimische und gut angepasste Saatgut verloren. Die regierende Elite fördert in erster Linie
das Agrobusiness und kümmert
sich wenig um die Belange der
Kleinbäuerinnen und Bauern.
Brot für alle unterstützt die lokale Organisation ANAFAE (Asociación Nacional de Fomento de la
Agricultura Ecológica) darin, die
Ernährungssouveränität der Bäuerinnen und Bauern zu fördern:
Es wird daran gearbeitet, die Biodiversität und das heimische Saatgut zu erhalten. Kleinbauern werden in ihren Rechten auf Land,
Nahrung und Wasser bestärkt. Bewusst werden vermehrt Frauen in
Entscheidungsprozesse mit einbezogen. Es werden lokale Märkte geschaffen. Besonders werden
Schulungen und Netzwerke für Jugendliche aufgebaut, um Alternativen zur Landflucht zu schaffen.
Klimapetition
Das Jahr 2015 steht unter dem
Stern der UN-Klimakonferenz in
Paris. Dort sollen im Dezember verbindliche Klimaziele wie im Kyoto-Protokoll festgelegt werden.
«Brot für alle» wird gemeinsam mit
anderen Umwelt- und Entwicklungsorganisationen Schweizer
Behörden und das Parlament auffordern, dass die Schweiz konkreter für Klimagerechtigkeit einsteht,
indem der Klimaschutz im eigenen
Land verstärkt und Klimaprojekte
in sogenannten Entwicklungsländern unterstützt werden.
Die Klimapetition kann im Internet heruntergeladen werden unter www.sehen-und-handeln.ch.
Sie liegt auch in den Kirchen zum
Unterschreiben auf.
Rezepte für gerechtere Welt
Der Fastenkalender, den wir dieses Jahr wieder in alle Haushalte
verschicken, kommt 2015 als Re-
5
GEMEINDELEBEN
+
Gemeindeblatt der Reformierten Kirchgemeinde Solothurn
Ökumenische Kampagne
zeptbuch daher. Rezepte für ein
besseres Klima, für mehr Gelassenheit, gegen die Ausbeutung und für
die Gestaltung einer gelingenden
Fastenzeit fügen sich zusammen
zu einem Rezeptbuch der anderen
Art. Dazu gehören immer auch Meditationen und Gedanken zur Karwoche.
nischer Basis. Sie sind eine der
grössten Solidaritätsaktionen in
der Schweiz. Ihren Ursprung haben die Suppentage in den frühen
sechziger Jahren im Kanton Freiburg. «Fastenopfer» und «Brot für
alle» lancierten die Aktion im Jahr
1976 unter dem Slogan «Gemeinsam an einem Tisch».
Kunst als Brücke
An Suppentagen treffen sich
Menschen verschiedener Konfessionen aus allen Altersklassen und
unterschiedlicher sozialer Herkunft. Das dank der einfachen
Mahlzeit gesparte Geld soll für
Menschen zusammengelegt werden, die dringend darauf angewiesen sind: Wie dieses Jahr bei uns
Honduras.
sen. Der Erlös ist für Projekte von
«Brot für alle» / «Fastenopfer».
Gleichzeitig macht die Aktion mit
Fair-Trade-Rosen auch darauf aufmerksam, dass fairer Handel die
wirkungsvollste Massnahme gegen Armut ist.
Aktion Tee zum Teilen
In vielen Kirchen wird ein neues Fastentuch hängen. Der Künstler Tony Nwachukwu verarbeitet
in seinem Werk biblische Schöpfungstexte. Er geht von den Folgen
der Umweltzerstörung und des Klimawandels in seiner Heimat Nigeria aus und schlägt mit seinem Bild
eine Brücke zu uns. Zu diesem Tuch
liegen in vielen Kirchen auch Hefte mit Meditationen auf. Gottesdienstreihen laden zum Nachdenken ein.
Ein guter Tee erfreut die Sinne
und wärmt von innen. Gönnen Sie
sich und anderen einen genussvollen Augenblick mit Bio-Alpenkräuertee mit Rosenmelisse: An einigen
Suppentagen können Sie für eine
Spende von fünf Franken eine Teebox mit diesem feinen Kräutertee
erwerben. Sie unterstützen damit
Projekte im Süden und gleichzeitig
Schweizer Bauern. Denn die Kräuter mit Label «Bio-Knospe» stammen aus dem Schweizer Alpenraum und werden im Simmental
im Berner Oberland verarbeitet
und abgepackt: Sie garantieren einen nachhaltigen Anbau.
Aktion Suppentag
Während der Kampagnenzeit
finden schweizweit in vielen Pfarreien und Kirchgemeinden Suppentage statt, oft auf ökume-
Aktion Brot zum Teilen
«Brot zum Teilen» ist seit mehreren Jahren ein fester Bestandteil
der Ökumenischen Kampagne.
Hier engagieren sich Bäckereien.
Aktion Rosenverkauf
Fotos: bfa
Am 14. März finden Sie an vielen
Orten, auch auf dem Solothurner
Märit, Stände mit Fair-Trade-Ro-
Achten Sie auf Brote mit dem
entsprechenden Fähnchen! Pro
verkauftes Brot mit Fähnchen
fliesst eine Spende von 50 Rappen
an Projekte von «Brot für alle» /
«Fastenopfer».
Alexandra Flury-Schölch
Geflügel im Freilauf ...
6
... und in der «Behausung». 2/2015
GEMEINDELEBEN
+
Gemeindeblatt der Reformierten Kirchgemeinde Solothurn
Dominique Meier
«Die Steuern schmackhaft machen»
Seit Januar 2015 ist Dominique
Meier in der Verwaltung tätig.
Ihr obliegt das Ressort Steuern,
die sie den Leuten schmackhaft
machen will. Dominique Meier
kocht gerne, isst gerne gut und
viel. Sie kann es sich sorgenlos
leisten – ohne Furcht und Tadel.
Dominique Meier, Sie übernehmen in der Verwaltung einen
Job, auf dessen blosse Erwähnung die meisten allergisch reagieren: Steuern. Was gefällt Ihnen an dieser Aufgabe?
Dominique Meier: Die Vielfalt –
kein Tag ist wie der andere. Mir gefällt der Kontakt mit den Steuerpflichtigen. Für viele ist das Wort
«Steuern» ein rotes Tuch. Ich freue
mich, wenn ich diese Meinung
der Allgemeinheit ändern kann.
Umfasst Ihre Tätigkeit neben
Steuern noch weitere Aufgaben?
Die Stelle wurde von einer ursprünglich 100%- auf eine 60%-Anstellung reduziert. Das bedeutet, dass ich hauptsächlich für die
Name: Dominique Meier
Geboren: 26. Juni 1969
Familie: glücklich verheiratet
mit Markus
Ausbildung und bisherige berufliche Tätigkeiten: Kaufmännische Lehre in der Gemeindeverwaltung in Welschenrohr, ab
01.05.1988 angestellt auf der
Veranlagungsbehörde Thal-Gäu
in Balsthal: Zuerst in der Kanzlei, dann Einschätzerin für unselbstständig Erwerbende und
zuletzt Revisorin für selbstständig Erwerbende.
Hobbys: laufen, kochen, lesen
Lieblingszitat: Der Weg ist das
Ziel.
Dominique Meier, immer auf der
Suche nach tollen Rezepten und unterwegs: Einmal unterwegs in Blond
und in Pink am Münchner Marathon
(zweite von links).
Steuern verantwortlich bin. Wie
ich informiert wurde, sollen später noch die Betreibungen in mein
Aufgaben­gebiet fallen.
Wie verbringen Sie zum Ausgleich der eher nüchternen Welt
der Zahlen Ihre Freizeit?
Oh, so schlimm empfinde ich
meinen Beruf gar nicht. Aber ein
grosses Hobby von mir ist sicher
das Laufen. Ich bin Mitglied in der
Läufergruppe Matzendorf. Einen
grossen Traum habe ich mir schon
erfüllen können, meinen ersten
absolvierten Marathon. Es war einfach grossartig!
Gibts noch weitere Hobbys?
Sehr gerne koche ich auch. Ich
bin immer auf der Suche nach tollen Rezepten. Durch das Laufen
kann ich mir auch erlauben, gut
und viel zu essen – Gottlob!
Interview: Urs Scheidegger
Mit «Lukas» zur Hand geht es schneller – Wie heisst das Lösungswort der gelb unterlegten Felder 1 bis 10?
SENKRECHT
1 Lk 24, 1–12: Das Grab war____
3 Lk 2, 21–25: Nach wie vielen Tagen wird Jesus in den Tempel gebracht?
6 Abk. für Hauptbahnhof
9 Abk. Archiv für Agrargeschichte
10 Sitzen auf Englisch
11 Lk 6, 12–19: Was tat Jesus, bevor
er die Jünger erwählte?
12 Lk 10, 38–42: Jesus war zu Besuch bei Martha und_______
13 Lk 24, 13–35: Wohin gehen die
Jünger?
14 Lk 23, 1–12: Wie heisst der römische Statthalter?
16 Abkürzung für Harnwegsinfekt
18 Lk 5, 1–11: Wem gehört das
Boot, in dem Jesus predigt?
WAAGRECHT
2 Lk 11, 1–4: Wie können wir Gott nennen?
4 Lk 6, 27–35: Wen sollen wir lieben?
5 Lk 9, 10–17: Wie viele Fische bleiben übrig?
7 Lk 15, 11–31: Was wollte der jüngere Sohn?
8 Wer taufte Jesus?
2/2015
15 Lk 2, 41–52: Welches Fest wird gefeiert? (ugs.)
17 Autokennzeichen des Kantons Bern?
19 Lk 2, 1–7: Wie heisst der Statthalter Syriens?
20 Wie heisst der Zolleinnehmer?
21 Bunter Vogel, Mz.
22 Lk 10, 25–37: Wer hilft dem Verwundeten?
23 Drückt in Adjektiven eine Verstärkung aus.
24 Lk 9, 18–20: Die Leute hielten Jesus für
Johannes oder ____________
25 Lk 7, 1–10: Wie heisst die Stadt des römischen
Hauptmannes?
Ausgeknobelt von us
7
REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE
SOLOTHURN
Gemeindeblatt der Reformierten Kirchgemeinde Solothurn
Aus den Gemeindekreisen
Solothurn-Rüttenen-Feldbrunnen
Lust auf …?
Im Gemeindeblatt vom Januar 2015 – Seiten 3 und 4 – hat Urs
Scheidegger über den Wandel in
der Freiwilligenarbeit berichtet.
So haben sich die Motive und die
Wünsche der Freiwilligen geändert. Geben und Nehmen müssen
im Einklang stehen, die Aufgabe
soll Spass machen und Mehrwert
bieten. Ausserdem sollen die Rahmenbedingungen stimmen: Weiterbildungsmöglichkeiten, Anerkennung, Ausweis des Einsatzes…
Seit September 2014 kann man
die Stadtkirche unter der Woche
besuchen. Die Solothurner, die im
Alltag einen Moment innehalten
möchten, sollen so in der Stadtkirche dazu die Möglichkeit haben.
Dafür ist die in Vergessenheit geratene Kapelle neu eingerichtet worden. Die Einrichtung lädt ein, zur
Ruhe zu kommen. Auch sollen die
Touristen den einmaligen Gottesdienstraum der Stadtkirche besichtigen können. Sie sollen die wunderbare Decke, die besondere Form
und Farbe des Gottesdienstraumes
entdecken! Die Erfahrung zeigt,
dass dieses neue Angebot eine
Sehnsucht und ein Bedürfnis abdeckt. Fast 250 Personen haben
die Stadtkirche in den vergangenen Monaten besucht.
Dies ist aber nur wegen des Einsatzes von Freiwilligen möglich.
Sie ermöglichen die Öffnung der
Stadtkirche. Sie betreuen die Stadtkirche und geben den Besuchern
Auskunft zur Stadtkirche und zu
den Angeboten. Sie öffnen und
schliessen die Stadtkirche. Sie
kümmern sich mit Liebe um Gastfreundlichkeit in und um die Stadt-
Lust auf die offene Kirche?
Dienstag, 11–14 Uhr
Mittwoch, 16:30–20 Uhr
Donnerstag, 12–16 Uhr
Samstag, 11–14 Uhr
Sonntag, 11–16 Uhr
Info:
koen.debruycker@solothurnref.ch,
032 623 93 72
8
Lust auf das
Musik&Poesie-Team?
Für Infrastruktur und Apero
oder Moderation und Lesungen
Info alexandra.flury-schoelch@
solothurnref.ch, 032 623 93 73
nicht für ewig… So kann sich z.B.
ein Freiwilliger nach seinem Engagement in der offenen Kirche
auf die Suche nach einer neuen
Herausforderung begeben. Er kann
dabei seine Tätigkeit für die offene
Kirche nachweisen mit dem Dossier «freiwillig engagiert», das mit
ihm erstellt wurde.
Die Freiwilligen geniessen es aber
in der offenen Kirche auch, endlich Zeit zu haben für sich selbst.
Während der ruhigen Zeit lesen
sie ein Buch, meditieren und reflektieren, studieren… Der Grundsatz beim freiwilligen Engagement
in der offenen Kirche lautet darum: geschenkte, kostbare Zeit,
die mir und den anderen Spass
macht.
Die Decke und die besondere Form des Gottesdienstraumes entdecken.
kirche. Sie machen den Betreuungsplan. Auch helfen sie beim
Ausklang am Sonntagabend, der
Anklang gefunden hat. Das Inne-
halten am Sonntagabend mit Musik & Poesie wird darum im Frühling eine Fortsetzung finden.
Ausserdem engagiert man sich
Freundliche Grüsse
Pfarrer
Koen De Bruycker
Ausklingen am Sonntagabend mit Musik & Poesie in der Stadtkirche
In Zusammenarbeit mit der Fachstelle Migration der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn verführt diese
Frühlingsreihe zur Leselust mit Geschichten, Romanen und Liedern, die von der Suche nach Heimat erzählen
oder von Menschen auf Reisen geschrieben wurden.
Sonntag, 22. Februar, 17 Uhr, Ref. Stadtkirche
Poulet im Chörbli
Schriftstellerin Katharina Morello (links im Bid) liest witzige und nachdenkliche Geschichten von Hühnern und Menschen aus aller Welt. Ein verspielter Abend zur Eröffnung der
Ökumenischen Kampagne von «Brot für alle» / «Fastenopfer».
Wir reisen dabei zu drei Kontinenten und werden auch musikalisch dorthin entführt mit
dem Trio Quizás: Ricardo Gatzmann (Klarinette), Nuno Miranda (Gitarre, Gesang) und
Annemieke Cantor (Gesang).
Sonntag, 1. März, 17 Uhr, Ref. Stadtkirche
Die Erfindung des Lebens
«In unendlicher Melodie» erschafft Hanns-Josef Ortheil in seinem Roman einen «Kosmos
aus Landschaften, Gewässern, Räumen, rheinischen und römischen Plätzen, Beziehungsmustern»: Wie ein Pianist und Schriftsteller sich selbst findet.
Frédéric Chopin spielt im Roman eine Rolle – und dessen Welt lässt an diesem Abend für
uns Urs Koenig (links im Bild) am Klavier erklingen in Mazurka, Prélude und Nocturne.
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REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE
SOLOTHURN
Gemeindeblatt der Reformierten Kirchgemeinde Solothurn
Aus den Gemeindekreisen
Langendorf-Oberdorf
Liebe Leserinnen
und liebe Leser!
Die Festtage sind vorüber; der
Alltag ist wieder eingekehrt. Ich
bin gar nicht unglücklich darüber. Neben der Freude an vielen
guten Begegnungen gab es auch
wunderbares Essen, das seine Spuren hinterlassen hat. Für mich, die
ich über weite Strecken vegetarisch
lebe, war das üppige Fleisch-Essen
eine Herausforderung.
Ich greife das Thema Essen (und
Fleisch im Besonderen) nicht auf,
um Ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen; jede Art von verbissenem Sektierertum liegt mir
fern. Darum bin ich nicht Vegetarierin und auch nicht Veganerin;
ein bedachter «Mittelweg» scheint
mir persönlich sinnvoll zu sein. So
wie es im Leben allgemein in vielerlei Hinsicht oftmals darauf an-
Bellach
«Aller Anfang»
Anfänge können beschwingt
sein und leicht.
Und manchmal sind sie widerständig und schwierig, sind sie
«chnorzig», wie das in meiner
Mundart heisst.
Anfänge können sich uns aufdrängen, sind logisch, ergeben sich
wie von selber.
Anfänge werden uns geschenkt.
Und manchmal müssen sie errungen und erarbeitet werden.
Anfänge können sich harmonisch entfalten.
Und sie können spannungsgeladen sein.
Vom Beschwingten und Bereichernden des Anfangens erlebe
ich viel – und zwar in all den Begegnungen mit Ihnen an meinem
neuen Arbeitsort: Von der Leuenmatt bis zur Kinderkirche, vom
Sonntagsgottesdienst bis zu den
Begegnungen im Coop oder an
2/2015
kommt, lebbare Kompromisse zu
suchen und massvoll zu leben –
auch wenn das gar nicht immer
einfach ist.
Das Thema Essen greife ich auf,
weil es mir eine «Brücke» baut zur
Fastenzeit, auf die wir zugehen. Sie
beginnt in diesem Jahr am 18. Februar – am Aschermittwoch: Bekanntlich hat diese Zeit in unserer
christlichen Tradition so etwas wie
Mahncharakter. Vielleicht hat sie
auch eine Art von «Weckruf-Funktion». Sie erinnert uns ans Masshalten, ans Verzichten und Zurückstecken zu Gunsten anderer
Menschen, die es nötig haben, ans
den Stubentischen der Menschen,
die ich in Bellach besuchen darf:
Das neue Kennenlernen so vieler
Menschen ist ein grosses, belebendes Geschenk!
Ja, Anfänge beleben, auch weil
sie uns lehren, neu in die Welt hineinzuschauen, uns selber neu
anzuschauen, und weil sie uns
lehren, neu hinzuhören: Auf Menschen und auf Gott. Das Neue öffnet Augen, Ohren und Herz. So erlebe ich das – und ich denke mir:
Das soll so sein! Auch weil es Gott
so für uns will. Gott ist ein Gott der
Anfänge. Das lesen wir in der Bibel,
die voller Anfangs-Geschichten ist:
Die Weihnachtsgeschichte erzählt von den Anfängen des kleinen Jesuskindes auf dieser Erde.
An anderer Stelle erfahren wir,
wie Jona seinen Anfang als Prophet erlebt hat. Oder wie Mose
mit den Israeliten loszog, um einen Anfang an einem anderen
Ort, in einem neuen Land zu wagen. Anfänge über Anfänge! Besonders tröstlich an diesen Geschich-
Ausmisten von Hab und Gut sowie
ans Reinigen von Körper und Seele… Sie fordert uns auf, unser Leben
und unsere Lebensgewohnheiten
zu überdenken; sie ermöglicht uns,
alte, ausgetretene Verhaltens­pfade
zu verlassen, festgefahrene Muster
zu durchbrechen und überflüssigen Ballast abzuwerfen.
In diesem Jahr wird in der Fastenzeit das Thema «Fleischkonsum»
(und damit unsere Essgewohnheiten) ins Zentrum unseres Nachdenkens gerückt. Meine Kollegin,
Alexandra Flury Schölch, berichtet in ihrem Artikel auf den Seiten
4 bis 6 ausführlich darüber.
Die Fastenzeit betrachte ich als
eine Chance, sich intensiver mit
brennenden Themen zu befassen, die nicht nur uns – hier in der
Schweiz –, sondern die Menschen
weltweit betreffen. Darum lade ich
Sie herzlich ein zu den «Brot-für-al-
ten ist, dass sie nicht verschweigen,
wie schwierig Anfänge sein können: So musste Jona den Umweg
über den Walfischbauch machen,
um nach Ninive zu kommen. Mir
macht das Mut, auch wenn ich am
Anfang Widerstand erlebe.
Wenn wir über Anfänge nachdenken, dann sind da natürlich
auch die Schöpfungsgeschichten, die im 1. Buch Mose stehen.
Hier begegnen wir dem Anfang aller Anfänge. Wunderbar, kräftig
und zart zugleich wird uns da davon erzählt, wie sehr Gott die ganze Schöpfung bejaht: «Und siehe,
es war sehr gut!» So dürfen wir lesen. Gott sagt zum Anfang aller Anfänge, dass er gut ist – immer und
immer wieder. Auch das gibt Mut!
Und dann ist da auch die Schöpfungsgeschichte, wie sie im Johannes-Evangelium steht. Sie alle kennen die berühmten Worte:
«Im Anfang war das Wort
und das Wort war bei Gott,
und das Wort war Gott.
Im Anfang war es bei Gott.
le-Fastenopfer-Angeboten», die in
den kommenden Wochen auf katholischer und reformierter Seite
auf dem Programm stehen werden;
ein Flyer wird wieder in Ihre Haushalte versandt.
Eine wichtige Einladung möchte
ich diesbezüglich hier platzieren:
Am Aschermittwoch verpacken
wir ab 9 Uhr im katholischen Pfarreisaal in Langendorf das Material
von «Fastenopfer», «Partner sein»
und «Brot für alle». Viele Hände
sind dazu nötig. Alle sind herzlich
dazu eingeladen. Kaffee und Gipfeli werden offeriert.
Von Herzen wünsche ich Ihnen
eine gute Fastenzeit mit viel frischem Wind!
Mit freundlichem
Gruss:
Sabine Palm,
Pfarrerin
Alles ist durch das Wort
geworden
und ohne das Wort wurde
nichts, was geworden ist.»
(Johannes 1,1–3)
Das ist ein geheimnisvoller Anfang, einer, der uns staunen macht.
Ein Anfang, der mehr Fragen aufwirft, als dass er beantworten
kann. Auch das haben Anfänge an
sich: Sie stellen uns Fragen, auf die
wir erst noch Antworten finden
müssen.
Das neue Jahr ist nun einen Monat alt. Wir sind mitten drin im
Anfangen, nicht nur kalendarisch,
sondern auch in unserem Gemeindekreis. Gott ist ein Gott der Anfänge! Er wird auch uns in Bellach
weiter begleiten in all dem, was auf
uns zukommt.
In diesem Sinn wünsche ich uns
allen weiter ein gutes Hineingehen
ins neue Jahr!
Gabi Wartmann,
Pfarrerin
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REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE
SOLOTHURN
Gemeindeblatt der Reformierten Kirchgemeinde Solothurn
Aus den Gemeindekreisen
Unterer Leberberg
Unter vier Augen – unter
einem Segen!
«Herr Pfarrer, aber das müssen
Sie noch hören.» Dieser Satz ist
sehr oft der Anfang für ein längeres Gespräch. Als Seelsorger bin
ich tagtäglich mit Menschen im
Gespräch. Manchmal unterwegs
auf der Strasse, im Zügli, am Gartenzaun, am Spitalbett und vor allem: zu Hause, in den eigenen vier
Wänden.
Menschen jeden Alters suchen
und schätzen das direkte Gespräch,
welches häufig in eine seelsorgerliche Beratung mündet. Die wichtigste Voraussetzung für ein gelingendes Gespräch ist: Zeit. Nur
so kann sich ein Mensch mit seinem Problem, seiner Frage und
seiner Geschichte mir anvertrauen. Damit ein Gespräch heilsam
und lindernd wirken kann, sollten
oberflächliche «Schnellschüsse»
vermieden werden, wie sie leider
oft ertönen. Sätze wie: «Reiss dich
zusammen» oder «Es gibt manche, denen geht es noch schlechter» stimmen manchmal schon,
Illustration: Rolf Imbach, Solothurn
Liebe Mitchristen,
liebe Mitchristinnen
aber sie helfen einem Ratsuchenden in der Not oft nicht. Diese
Ratschläge sind zu allgemein und
unpersönlich. Leiden und Lebensfragen sind jedoch immer
sehr persönlich. Es ist oft schon
viel, einfach zuzuhören. Es kann
einen Menschen trösten, wenn ich
das Gefühl vermitteln kann, dass
ich seine Fragen ernst nehme. Ein
Gespräch im Vertrauen unter vier
Augen hilft, die offenen Lebensfragen anzusprechen und auszuhalten. Gemeinsam gehen wir auf die
Suche nach dem, was trägt im Leben, gemeinsam sind wir im Ge-
spräch unter dem Segen Gottes.
Ein Gespräch gleicht einer Expedition in unberührte Gegenden
der Seele.
Ziegel dunkelrot einfärben
Ich bin als Seelsorger oft unterwegs in den Gemeinden des Unteren Leberbergs. Ich möchte auch
Ihnen die Gelegenheit geben für
ein Gespräch unter vier Augen. Ich
ermuntere Sie, auf mich zuzukommen. Sie können dies auf verschiedene Arten tun: Sie können mir ein
Mail schreiben, Sie können mich
anrufen oder Sie können auch ei-
nen Ziegel auf Ihrem Dach dunkelrot einfärben. Dann weiss ich:
Sie möchten Besuch von mir. Ehrenwort!
Mit Gottes
Segen
für den Februar,
Pfr. Samuel Stucki
Paroisse de la Plaine de l’Aar
Les trois rois, les mages venus
d’Orient sont à nouveau retournés dans leur contrée et, avec eux,
le phénomène céleste, l’étoile de
Bethléhem qu’ils ont suivie sur de
pénibles chemins pendant des centaines de kilomètres, s’est effacée
du firmament. Remplis d’espoir en
un événement qui bouleversera les
peuples de la Terre, ils ont suivi la
lumière et ont atteint leur but.
Ils ont emporté avec eux une
part de cette clarté qui illumine les
­recoins sombres, qui luit pour les
hommes ayant cessé de se battre
pour un avenir meilleur ou qui n’en
ont jamais connu, lumière qui sou10
ligne une présence, dispensant la
chaleur humaine.
En tant que chrétiens, nous portons aussi en nous une lumière indiquant le chemin aux hommes
vivant dans l’obscurité. La clarté
des journées de Noël brille pour
nous pendant toute l’année. Cette
abondance de lumière suffit aussi
pour ceux qui ne la voient pas ou
ne veulent pas la voir. Elle donne
de l’espoir, elle transmet l’empathie, celle qu’on ne peut acheter,
mais qu’on peut offrir. Un des plus
grands cadeaux pour nous tous.
Nous souhaitons à chacun(e)
une année lumineuse.
Marie-Lise et Peter Studer
2/2015
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SOLOTHURN
Gemeindeblatt der Reformierten Kirchgemeinde Solothurn
Aus den Gemeindekreisen
Selzach-Lommiswil
Kreativ und im Gespräch
Kreativ sein und im Gespräch,
dazu werden seit Oktober vergangenen Jahres jeden Monat
einmal alle interessierten ­Frauen
in das Schänzli nach Selzach
eingeladen.
Liebe Leserin, lieber Leser!
Weltgebetstag 2015
Zur Ergänzung des ökumenischen Vorbereitungsteams suchen wir Frauen, die gerne
diesen speziellen Gottesdienst
­
mitgestalten möchten. Die Liturgie ist vorgegeben – dieses
Jahr stammt sie von Frauen von
den Bahamas –, lässt aber viel
Spielraum für eine kreative Umsetzung. Zur Vorbereitung treffen wir uns etwa drei Mal, der
Gottesdienst findet am Freitag,
6. März 2015, um 14:30 Uhr im
Schänzli Selzach statt.
Sandra Bur freut sich über Ihren
Anruf und beantwortet auch
gerne Ihre Fragen!
Tel. 032 641 06 45
2/2015
An jedem 3. Mittwoch im Monat um 20:00 Uhr gibt es rund
um die Kirchenjahreszeit eine
Bastel- und Gestaltungsidee
und Zeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Wer Freude an Gestaltung und
Gespräch hat oder einfach nur
neugierig ist, ist am 18. Februar
herzlich dazu eingeladen. Weitere Informationen dazu können
auch im Pfarramt Selzach-Lommiswil unter 032 623 93 65 erfragt werden.
Illustration: Urs Scheidegger
Es gibt doch sehr überraschende
Momente: Mitte Dezember, meine
Frau und ich waren über das Wochenende unterwegs, wurde ins
Pfarrhaus in Selzach eingebrochen.
Am Abend kam unsere ältere
Tochter nach Hause und musste
sich allein mit der Situation auseinandersetzen. So blieb uns nur
das Natel als einzige Möglichkeit,
sie zu unterstützen. Sie rief die Polizei, diese nahm den Fall auf und
versuchte, sie auch ein wenig zu
beruhigen.
Die Situation war für uns sehr
aufregend. Der materielle Schaden beunruhigte uns weniger, es
war mehr das Gefühl von Hilflosigkeit. Der intimste Lebensort unserer Familie wurde durchwühlt.
Offenbar sind die Eindringlinge
durch irgendeinen Umstand frühzeitig gestört worden, so konnten
sie nur einen Raum durchsuchen
und haben das Haus dann scheinbar fluchtartig verlassen.
Heute ist der Schreck abgeklungen, und doch beschäftigt uns dieses Ereignis hin und wieder.
Dort, wo Fremde in unseren Lebensraum eindringen, erfahren wir
uns als gefährdet und bedroht. Wie
Geeignet für einen Gedankeneinbruch «ungerobsi»: die Jahreslosung 2015
Türen und Fenster gut verschlossen werden können und ein Gefühl
der Sicherheit vermitteln, darüber
macht sich eine ganze Branche Gedanken, und auch die Polizei bietet
hier beratende Hilfe an.
Dennoch wird jeden Tag bei
uns eingebrochen, nicht in unseren Häusern, aber doch in unser Denken und Handeln. Zahlreiche Werbepost im Briefkasten und
im Fernsehen dringt in unsere Bedürfniswelt ein. Und diesem aufdringlichen Werben schenken wir
spätestens mit dem Schulbeginn
Beachtung. Mode, Marken und
Modell werden wichtig.
Nicht jede Meinung und Behauptung, die uns begegnet, stellen wir auf den Prüfstand der
Wahrheit. Eher prüfen wir, ob diese
unsere Interessen aufnehmen. Die
berechtigte Sorge über einen Einbruch kann so unbemerkt zu einer
Schuldzuweisung und Ablehnung
gegenüber einer ganzen Personengruppe werden. Wenn diese Ablehnung von anderen noch geschürt
wird und mich bestätigt, dann ist
wirklich schon jemand eingebrochen – aber in mein Denken.
Gedankeneinbrüchen sind wir
jeden Tag ausgesetzt, dennoch
beschäftigen sie uns kaum. Vielleicht, weil sie zu alltäglich sind,
wir mitmischen und auch unser eigenes Reden nicht immer auf den
Prüfstand der Wahrheit legen. Dabei wissen wir sehr gut, wie viel Unsicherheit, Sorge und Zweifel auch
Gedankeneinbrüche zurücklassen.
Heilsamer wäre es, wenn in unsere Zweifel, Ängste und Vorbehalte
eingebrochen würde, da liegt manches herum, das wir einfach nicht
brauchen.
Die Jahreslosung für 2015 ist gut
geeignet, genau dort einzubrechen, wenn sie sagt: «Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob»
(Römer 15,7).
Oder lassen Sie einfach einmal
die Tür zu Ihren Gedanken und
Meinungen offen stehen und dieses Wort einbrechen.
Herzlich grüsst
Sie
Ihr Pfarrer
Otfried Pappe
Kirchliche Handlungen
im Dezember 2014
Taufen
Bernhard Gabriel, Solothurn
Müller Julian Benjamin,
Rüttenen
Spillmann Noe Fernando,
Riedholz
Bestattungen
Dreyer Willy, Günsberg,
05.11.1941 – 29.10.2014
Schenker-Mann Greti, Selzach,
04.04.1924 – 22.11.2014
Schneider-Althaus Hans,
Bellach, 05.10.1928 – 27.11.2014
Kurt René, Solothurn (Langendorf), 25.01.1950 – 07.12.2014
Lanz-Stuber Hans Rudolf, Solothurn, 22.09.1924 – 08.12.2014
Binz Hanna Marie, Solothurn,
03.11.1946 –19.12.2014
Brinkmann Shahid Nelly, Solothurn, 24.09.1933 – 23.12.2014
Studer-Wittwer Charlotte, Solothurn, 16.03.1921 – 23.12.2014
Favre-Küpfer Verena, Solothurn,
12.09.1943 – 24.12.2014
Pietz Helmut, Solothurn,
26.05.1935 – 24.12.2014
Flückiger-Kupferschmid Ruth,
Solothurn,
02.06.1928 – 27.12.2014
Vital Nicolo, Solothurn,
22.04.1931 – 29.12.2014
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SOLOTHURN
Gemeindeblatt der Reformierten Kirchgemeinde Solothurn
Ausblick
Vortrag in Günsberg: Serbelndes Bündnis an die Leine nehmen
turwissenschaft an der Universität
St. Gallen und als Dozent für neuere Literatur an der Höheren Fachschule für Sprachberufe in Zürich.
Er ist zudem Autor des Standardwerks «Die Struktur der modernen
Literatur. Neue Formen und Techniken des Schreibens», das als UTB
Band 1127 im Haupt Verlag Bern
erschienen ist und inzwischen in
fünfter, stark erweiterter und aktualisierter Auflage vorliegt.
Foto: us
Dichtung und Glaube – höchste Zeit, das auseinanderdriftende
Paar mal kurz an die Leine zu legen. Daran macht sich Prof. Dr.
Mario Andreotti am 27. Februar um 19:30 Uhr mit dem Gastvortrag «Zäune und Lager – Moderne Dichtung und christlicher
Glaube» im Kirchgemeindehaus
Günsberg.
Christentum und zeitgenössische Literatur scheinen nicht
mehr viel miteinander zu tun zu
haben. Auf der einen Seite sind
da zahlreiche Schriftsteller, die in
christlicher Lehre und Kirche nur
noch die zementierte Sicherheit
des Ideologen, den wohlgeformten Mythos des Christen erblicken,
der sein Geschäft und seinen Gott
immer noch zusammenbringt. Auf
der andern Seite stehen ebenso viele Vertreter der Kirche, die sich mit
den Erscheinungen heutiger Dichtung fast aus Prinzip nicht auseinandersetzen. Zwischen Christentum und Literatur klafft heute ein
Abgrund.
«... Dir zu Füssen ist Meer gebreitet..» ... «... wie einem Vogel die Hand hinhalten...»
Aber warum ist das so? Warum
geht das Weltbild, das sich in der
modernen Literatur spiegelt, mit
dem christlichen nicht mehr zusammen? Gibt es zwischen Literatur und Religion heute dennoch
Berührungspunkte? Was können
wir Christen von der modernen
Literatur lernen und was moderne
Autoren von der Kirche? Dies einige Fragen, auf die der Vortrag eine
Antwort zu geben versucht.
Der Referent arbeitet als Lehrbeauftragter für Sprach- und Litera-
Seniorenkino cinedolcevita präsentiert «exile family movie»
Das Seniorenkino cinedolcevita lädt am Donnerstag, 19. Februar 2015,
14.30 Uhr ins Kino Capitol zum «exile family movie» ein. Der anderthalbstündige Dokumentarfilm von Arash T. Riahi aus dem Jahr 2005
handelt von Exil und Heimat. Konkret von Verwandten einer persischen
Grossfamilie, die die islamische Revolution in alle Winde verstreut hat.
Nach 20 Jahren gibt es ein geheimes Wiedersehen an einem für die
iranische Obrigkeit unverdächtigen Ort: in Mekka.
Unsere Kollekten im Februar
1. Februar
UNICEF – Programm gegen Mädchenbeschneidung:
Anlässlich
des Internationalen Tags gegen
Genitalverstümmelung am 6. Februar: Immer noch werden in zahlreichen Ländern Afrikas Mädchen
beschnitten, durch die Migration
auch in Europa. Ziel von UNICEF ist
es, die soziale Norm zu verändern.
Da die Beschneidung religionsübergreifend praktiziert und religiös begründet wird, aber weder
von der Thora/Bibel noch vom Koran verlangt wird, arbeitet UNICEF
12
eng mit religiösen Netzwerken zusammen. Mehr unter www.unicef.
ch/de/so-helfen-wir/programme/
programme-gegen-maedchenbeschneidung.
8. Februar
HEKS – Nothilfe in Syrien und im
Irak: Seit Wochen sind Menschen
in Syrien und Nordirak auf der
Flucht. Die Kollekte ist für die Soforthilfe von HEKS und geht je zu
50 Prozent an die humanitäre Hilfe
für syrische Flüchtlinge im Libanon
und für irakische Flüchtlinge im
Nordirak. Mehr unter www.heks.
ch/weltweit/humanitaere-hilfe.
Kinderkirche
Nach einem gemeinsamen Gottesdienstanfang vertiefen die
Kinder das Thema in der Kinderkirche. 22. Februar, 10.00
Uhr in der Stadtkirche. Thala
Linder, Pfarrerin und Team.
15. Februar
Blaues Kreuz – Suchtprävention
Fachstelle Solothurn: Berät in Fragen Gesundheitsförderung, Suchtprävention und Sucht und fördert
einen verantwortungsbewussten
Umgang mit Genussmitteln. Ziel:
Schutzfaktoren stärken, Risikofaktoren minimieren.
Mehr unter www.so.suchtpraevention.org/de/home.aspx oder www.
blaueskreuz.ch.
Ab 22. Februar
Kampagne Brot für alle – Projekt
Honduras: Mehr dazu Seiten 4–6.
afs
Referiert in Günsberg über moderne
Dichtung und christlichen Glauben:
Prof. Dr. Mario Andreotti.
Erlebnisort Bauernhof
Tiere und Landwirtschaft
hautnah auf dem Bio-Hof;
erleben, wie Käse entsteht
und dem Bäcker über die
Schultern schauen. Samstag,
9. Mai 2015. Mehr auf
www.horizonte-so.ch
Kleiderbörse in Langendorf
In der reformierten Kirche in
Langendorf findet vom 24. bis
26. Februar 2015 die Kinderbörse statt. Warenannahme: Dienstag, 24. Februar, von 18:00
– 19:00 Uhr; Mittwoch, 25. Februar, von 08:30 – 10:00 Uhr.
Vorverkauf: Mittwoch, 25. Februar, von 13:15 – 14:00 Uhr.
Verkauf: Mittwoch, 25. Februar,
von 14:00 – 16:00 Uhr. Abendverkauf 18:00 – 20:00 Uhr. Auszahlung und Kleiderrückgabe:
Donnerstagabend, 26. Februar
2015 von 18:00 Uhr – 19:00
Uhr. sigrun.scholz@bluewin.ch
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REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE
SOLOTHURN
Gemeindeblatt der Reformierten Kirchgemeinde Solothurn
Ausblick
Ton für Ton: Die Kirchen zum Klingen bringen. Programm Februar – März 2015
Im Jahr 2015 soll in unseren
Kirchenräumen Musik auf
­besondere Weise erlebbar werden: in Klang und Stille, Atmen
und Singen.
Freitag, 30. Januar, 19:00 Uhr,
Langendorf, reformierte Kirche:
Abendgottesdienst «Musik +
Worte» mit dem Ensemble
«Auferstehung» aus
St. Petersburg Pfrn. Sabine Palm.
Sonntag, 1. Februar, 17:00 Uhr,
Solothurn, Stadtkirche:
Ein Gospelkonzert voller Power
und Groove mit dem Gospelchor der Kirche Dreifaltigkeit in
Bern Leitung: Peter Anderhalden
Donnerstag, 19. März, 20:00
Uhr, Solothurn, Stadtkirche:
«Stadt ohne Tod»
Schauspiel von Silja Walter mit
dem THEATER 58.
Samstag, 21. März, 11:00 Uhr,
Stadtkirche, Solothurn:
Musik zur Marktzeit. Urs Aeberhard, Orgel.
Samstag, 28. März, 19:30 Uhr,
Solothurn, Kirchgemeindehaus
Solothurn West:
PLUGIN2 Schülerbandevent,
junge Bands – tolle Auftritte
www.plugin2.ch.
Adressen
Gesamtkirchgemeinde
Kirchenkreis Präsidium: Peter Keller
Pfarrer: Otfried Pappe
Pfarrerin Elsbeth Hirschi Glanzmann
Kirchgemeindepräsidentin:
032 618 27 00
032 623 93 65
032 623 93 71
Barbara Fankhauser
peter.keller@solothurnref.ch
otfried.pappe@solothurnref.ch
elsbeth.hirschi@solothurnref.ch
032 622 25 65
PLUGIN2: Jenny Kramer
Kirchenkreis Co-Präsidium:
Paroisse de langue française de la
barbara.fankhauser@solothurnref.ch
079 550 93 70
Anna Schreiber
vallée de L'Ar:
Vizepräsidentin: Anna Schreiber
jenny@plugin2.ch
032 641 21 59
Président: Eric de Bernardini
032 641 21 59
Sigristin: Ursula Kammermann
anna.schreiber@solothurnref.ch
Pasteur: Alexandre Paris
anna.schreiber@solothurnref.ch
032 618 28 37
Ariane Zellweger
032 731 10 32
Verwalter: Richard Hürzeler
ursula.kammermann@solothurnref.ch
032 641 26 33
Kirchenkreis Co-Präsidium:
032 626 30 30
Sigrist: Harry Ruetsch, 032 677 10 44
ariane.zellweger@solothurnref.ch
Cornelia Müller
verwaltung@solothurnref.ch
harry.ruetsch@solothurnref.ch
PLUGIN2: Jana Disch
032 623 53 51
Jugendarbeit PLUGIN2:
Organistin: Maja Herren
079 733 95 10
cornelia.mueller@solothurnref.ch
Areggerstr. 12, Solothurn
032 622 36 41
jana@plugin2.ch
Denise Weibel-Dubois
Sigristin Selzach: Sandra Bur
032 621 64 70
032 623 93 74
info@plugin2.ch, www.plugin2
Langendorf-Oberdorf
032 641 06 45
denise.weibel@solothurnref.ch
Rektorat für Unterricht:
Kirche: Stöcklimattstr. 24, Langendorf
sandra.bur@solothurnref.ch
PLUGIN2: Mätthu Weber
Dr. Klaus Wloemer, Rektor
Pfarrerin: Sabine Palm, 032 623 93 77
Sigristin Lommiswil: Madeleine Marti
079 424 93 30
032 623 93 75
sabine.palm@solothurnref.ch
032 641 21 45 / 079 424 81 45
maetthu@plugin2.ch
rektorat@solothurnref.ch
Kirchenkreis Präsidium:
madeleine.marti@solothurnref.ch
Sigrist: Heinz Däppen
Infobeauftragter:
Corinne Winistörfer, 032 621 42 59
Organist: Gunnar Eibich
032 623 93 70
Urs Scheidegger, 032 682 51 27
corinne.winistoerfer@solothurnref.ch
076 633 79 96
heinz.daeppen@solothurnref.ch
urs.scheidegger.4542@bluewin.ch
PLUGIN2: Jenny Kramer
Verwaltung: Baselstrasse 12,
079 550 93 70
4502 Solothurn, 032 626 30 30
jenny@plugin2.ch
Solothurn-RüttenenFeldbrunnen
verwaltung@solothurnref.ch
Sigristin: Veronika Müller
Stadtkirche: Westringstr. 14, Solothurn
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag,
032 622 67 60
Kirchgemeindehaus: Areggerstr. 12,
Unterer Leberberg
8 bis 11.45 Uhr, und 14 bis 16.45 Uhr
veronika.mueller@solothurnref.ch
Solothurn
Kirchgemeindehaus:
Baukommission: Rudolf Löffel
Organistin: Evelyne Hostettler
Pfarrämter mit Schwerpunkt:
Gewerbestrasse 2, Günsberg
rudolf.loeffel@solothurnref.ch
032 622 69 65
Kind & Familie: Pfarrerin Thala Linder
Reservationen: 032 626 30 30
evi.hostettler@solothurnref.ch
032 623 93 76
Pfarrsaal:
thala.linder@solothurnref.ch
Sonnrainstr. 10, Riedholz
Bellach
Organist: Urs Aeberhard
031 761 22 69
urs.aeberhard@solothurnref.ch
Kirche: Kaselfeldstr. 18, Bellach
Selzach-Lommiswil
Erwachsene & Kultur,
Pfarrer: Samuel Stucki-Benz
Pfarrerin: Gabi Wartmann
Kirchgemeindehäuser:
Konfirmandenunterricht:
032 623 93 80
Tel. 032 623 93 60
Selzach Schänzli: Gänsbrühlweg 10 a
Pfarrerin Alexandra Flury-Schölch
samuel.stucki@solothurnref.ch
gabi.wartmann@solothurnref.ch
Lommiswil: Erlenweg 10
032 623 93 73
Kirchenkreis Präsidium:
alexandra.flury-schoelch@solothurnref.ch
Katja Blazko
Amtswochen Solothurn-Rüttenen-Feldbrunnen
Ökumene & Offene Kirche,
032 637 19 13
In dieser Zeit übernehmen folgende Pfarrpersonen Abdankungen:
31.01.–06.02. Pfarrerin Thala Linder
07.02.–13.02. Pfarrerin Elsbeth Hirschi Glanzmann
14.02.–20.02. Pfarrerin Alexandra Flury–Schölch
21.02.–27.02. Pfarrer Koen De Bruycker
28.02.–06.03. Pfarrerin Thala Linder
Konfirmandenunterricht:
katja.blazko@solothurnref.ch
Pfarrer Koen De Bruycker
PLUGIN2: Christina Mäder
032 623 93 72
079 783 78 26
koen.debruycker@solothurnref.ch
christina@plugin2.ch
Senioren & Altersheime, Seelsorge
Sigrist: Vertretung: Beatrice Stucki-
im Spital:
Benz, 032 623 93 80/88
2/2015
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REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE
SOLOTHURN
Gemeindeblatt der Reformierten Kirchgemeinde Solothurn
Februar 2015
Veranstaltungen
Gesamtkirchgemeinde
Montags
Roundabout Moving Girls
PLUGIN2: Streetdance für Girls von 12 bis 20 Jahren (ausser Ferien).
Stadtkirche, Submarine.
19:00–20:30
Freitags
Probe der Kantorei
Info: Mathias Rickenbacher, mathrick@gmx.ch, Tel. 032 621 67 36.
Solothurn, Stadtkirche, Johannessaal. 18:15–19:45
Di, 24.02.
Schöne neue Datenwelt!
Horizonte - Anlass. Die Schlagwörter Cloud-Speicher, Big Data und Sicherheit
sind nicht nur in den Fachmedien sehr präsent. Was bedeutet diese immense
Datenflut für mich als normalen Handy- und PC-Nutzer? Wie und wo speichere
ich diese Daten konkret? Solothurn, Kirchgemeindehaus Weststadt. 19:00–21:30
Fr, 27.02.
Vortrag Dichtung – Glaube «Zäune und Lager. Moderne Dichtung und christlicher Glaube». Vortrag von
Dr. Mario Andreotti, Günsberg, Kirchgemeindehaus. Siehe Seite 12.
19:30
Sa, 28.02.
PLUGIN2: Leiterausbildung
STEP-Leiterausbildung für alle Jugendlichen, die in der Kirchgemeinde leiten
wollen. Infos: M. Weber, 079 424 93 30 Solothurn, im Keller der Ref. Stadtkirche. 10:00–15:00
Sa, 07.03.
Und ewig lockt das Labyrinth! Horizonte-Anlass. Labyrinthe faszinieren die Menschen auf der ganzen Welt
- seit Jahrtausenden. Wir gehen auf Spurensuche ins Labyrinth in Luterbach, in
dem eine erstaunliche Ordung herrscht. Fast wie im wirklichen Leben?
Labyrinth bei der reformierten Kirche Luterbach.
14:00–16:00
Bellach
Dienstags
Chorprobe
Mittwochs
SchülerInnentreff
Mittwochs
Turnen für Senioren
Freitags
Jugendtreff
Freitags
Chinder-Chile-Träff
Mi, 11.02.
Seniorennachmittag
Sa, 14.02.
Reformierte Frauen
Mo, 16./23.02/02.03. Volkstänze aus aller Welt
Kirchenchor Selzach/Singkreis Bellach. Neue SängerInnen sind willkommen.
(ausser Ferien.) n.V. Selzach oder Bellach. 5. bis 6. Klasse. (ausser Ferien.) Kaselfeldschulhaus. Info: Lotti Flury, Tel. 032 618 36 92. (ausser Ferien.) Kaselfeldschulhaus. Info: www.jubs.ch. Oberstufe, 2 bis 3 Mal im Monat. (ausser Ferien.)
Kaselfeldschulhaus. Für Mädchen und Buben zwischen 5 und 10 Jahren. Info: Peter Keller,
Tel. 032 618 27 00. (ausser Ferien.) Gemeindesaal. Fasnacht, Unterkirche katholische Kirche. Treffen im Gemeindesaal. Sophie Hämmerli-Marti. Leitung und Info Elisabeth Anliker, Tel. 032 623 60 15, Gemeindesaal. 20:15
13:30–17:00
14:00–15:00
19:00–22:30
17:00–19:00
14:30
14:00
14:00
Langendorf-Oberdorf
Sa, 07.02.
Ökum. Singgruppe
Probe für Gottesdienst vom 8.2., 10:45, Oberdorf, Kaplanei.
Reformierte Kirche Langendorf, Gemeindesaal
Selzach-Lommiswil
Dienstags
Chorprobe
Mittwochs
Kafi-Träff
Mo, 02./16./24.02.
Schänzli-Café
Di, 10.02.
Reformierte Frauen
Mi, 18.02.
Senioren-Nachmittag
Mi, 18.02.
Senioren-Nachmittag
Mi, 18.02.
Kreativ-und Gesprächsabend Di, 24.02.
Frauenzmorge
Sa, 21./28.02.
Kinderkirche
Sa, 28.02.
Ökumenischer Suppentag
So, 01.03.
Kinderkirche Wundersuppe
Kirchenchor Selzach/Singkreis Bellach. Neue SängerInnen sind willkommen.
(ausser Ferien.) N.V. Selzach oder Bellach. 20:15
Wegen des Senioren-Nachmittags findet am 18. Februar ausnahmsweise
kein Kafi-Träff statt.
Selzach, Schänzli. 14:00–16:00
Selzach, Schänzli. 14:15
Mit Lotto. Lommiswil, Pfarreiheim.
14:00
Mit Lotto. Anmeldungen an Ursula Obrecht Tel. 032 641 13 32 / 079 288 94 45
oder Doris Veronica Tel. 032 641 33 71 / 079 893 03 90 Selzach, Schänzli. 14:30
Für Frauen, Selzach, Schänzli. 20:00
Selzach, Pfarreizentrum. 09:00–10:30
Geschichten hören, basteln, spielen, singen und beten, Selzach, Schänzli.
09:30–10:30
Selzach, Pfarreizentrum. Siehe Seite 6.
11:30
Lommiswil, kath. Pfarreiheim. 10:30
Solothurn-Rüttenen-Feldbrunnen
Donnerstags
Ref. Frauenverein
So, 01.02.
Gospel-Konzert
Di, 03.02.
Seniorennachmittag
Miteinander stricken und Gedanken austauschen. Info: Heidi Zumstein,
Tel. 032 623 82 41. Stadtkirche, Markussaal. 14:00–16:00
Gospelchor der Dreifaltigkeitskirche in Bern. Stadtkirche. 17:00
Theateraufführung Seniorenbühne Biberist. Kirchgemeindehaus Weststadt.
14.30-17:00
14
13:30–14:40
2/2015
REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE
SOLOTHURN
Gemeindeblatt der Reformierten Kirchgemeinde Solothurn
Februar 2015
Fr, 06.02.
Gesprächskreis Offene Bibel
So, 22.02.
Musik & Poesie
Mo, 23.02.
FreiRaum
Di, 24.02.
Lumos
Die mystische Seite des Apostels Paulus.
Pfarrerin Elsbeth Hirschi Glanzmann. Stadtkirche, Markussaal. 15:30–17:00
Leselust: Katharina Morello und das Quartett Quizas. Stadtkirche. Siehe Seite 8. 17:00
Erwachsenenbildung. Das Enneagramm. Typ 4 Vertiefung.
Kontakt: Pfarrerin Alexandra Flury-Schölch. Stadtkirche, Markussaal. 08:45–10:30
Die Bibel neu entdecken für Erwachsene. Das Lukasevangelium. Zwei Geburten (Lk 1,57-2,14). Stadtkirche, Markussaal.
19:30–21:00
Unterer Leberberg
Mo, 02./16.02.
Mütter-Treff
Do, 12.02.
Seniorenmittagstisch
Fr, 20.02.
Seniorenmittagstisch
Mi, 25.02.
Seniorenmittagstisch
Flumenthal, Pfarrsaal. Hubersdorf, Freundschaft. Im Anschluss Lotto. Riedholz, Pöstli.
Hubersdorf, Freundschaft.
14:30
11:30
11:30
11:30
1233 digitalisierte Handschriften – und es werden noch mehr
Lange Zeit waren Handschriften etwas Elitäres: Der Zugang war einigen Wissenschaftlern vorbehalten. Sie durften auf Anmeldung hin
einen Blick auf die Schätze werfen, die ansonsten bei kontrollierten
klimatischen Verhältnissen unter Verschluss gehalten wurden. Selbst
Mediävistik-Studierende hatten meist erst im Rahmen akademischer
Projekte erstmals Kontakt mit den Primärquellen.
Inzwischen hat sich einiges geändert. Gedruckte Bücher in digitaler Form zum Lesen am Bildschirm aufbereiten: Was uns heute ganz
selbstverständlich scheint, war 2005 eine absolute Pionierleistung.
E-codices ist nicht nur zu einem unverzichtbaren Werkzeug für die
Forschung geworden, sondern hat auch den Zugang zu Handschriften radikal demokratisiert.
Das forschungszentrierte Projekt zog auch rasch ein Interesse der
breiteren Öffentlichkeit auf sich, sowohl im In- wie auch im Ausland.
Die viersprachige Website e-codices.ch verzeichnet heute jährlich
mehrere Millionen Zugriffe aus 199 Ländern – eine wahrlich globale
Ausstrahlung weit über Forscherkreise hinaus.
Mit 1233 Handschriften aus 51 Bibliotheken enthält die digitale
Bibliothek
e-codices die
schönsten und
bedeutendsten
Handschriften der
Schweiz
sowie wertvolle
Schätze
aus
dem Ausland.
Dazu gehören
auch die rund
400 vor dem
Jahr 1000 entstandenen Codices aus der Stiftsbibliothek St.Gallen, dem wichtigsten Kooperationspartner des Projekts. Ebenfall sind Werke aus der
Zentralbibliothek Solothurn und dem Domschatz der St.-Ursen-Kathedrale digitalisiert einsehbar.
us
Gottesdienste
Bellach
So, 01.02.
09:30
Reformierte Kirche
Gottesdienst. Pfarrerin Gabi Wartmann.
So, 15.02.
09:30
Reformierte Kirche
Gottesdienst mit Abendmahl. Pfarrerin Gabi Wartmann.
Mi, 18.02.
15:30
Zentrum Leuenmatt
Ökumenischer Gottesdienst. Pfarrerin Gabi Wartmann.
So, 22.02.
09:30
Reformierte Kirche
Gottesdienst mit Taufe. Pfarrerin Gabi Wartmann.
So, 01.03.
09:30
Reformierte Kirche
Gottesdienst zum Tag der Kranken. Mitwirkung Seniorenorchester. Apéro.
Pfarrerin Gabi Wartmann.
Langendorf-Oberdorf
So, 08.02.
10:45
Oberdorf, Kaplanei
Gottesdienst mit Singgruppe und Taufe. Pfarrerin Sabine Palm.
Mi, 11.02.
10:30
L'dorf, Altersheim Ischimatt Gottesdienst. Pfarrerin Sabine Palm.
Fr, 20.02.
18:30
Oberdorf, katholische KircheÖkum. Abendgebet. Pfarrer Agnell Rickenmann, Pfarrerin Sabine Palm und Team.
So, 22.02.
09:30
Langendorf, ref. Kirche
Ökumenischer Gottesdienst. BFA/Fastenopfer, mit Gemeindeleiter Christian Merkle
und Pfarrerin Sabine Palm. Es spielt das Handharmonikaorchester.
Fr, 27.02.
Ökumenische Abendandacht in der Fastenzeit. BFA/Fastenopfer. Pfarrerin Sabine Palm.
19:00
Langendorf, kath. Kirche
Fr, 06.03.
19:00
Langendorf, kath. Kirche
2/2015
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag. Pfarrerin Sabine Palm
und Gemeindeleiter Christian Merkle.
15
REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE
SOLOTHURN
Gemeindeblatt der Reformierten Kirchgemeinde Solothurn
Februar 2015
Selzach-Lommiswil
So, 01.02.
10:00
Lo'wil, Kirchgemeindehaus Gottesdienst. Pfarrer Otfried Pappe.
Fr, 06.02.
15:15
Bettlach, Baumgarten
Altersheim Baumgarten. Gottesdienst. Pfarrer Otfried Pappe.
So, 15.02.
10:00
Selzach, Schänzli
Gottesdienst. Pfarrer Otfried Pappe.
Do, 19.02.
09:00
Selzach, katholische Kirche Ökumenischer Frauengottesdienst. Gemeindeleiter Johannes Maier,
Pfarrer Otfried Pappe.
So, 22.02.
09:30
Selzach, Schänzli
So, 22.02.
11:00
Lo'wil, Kirchgemeindehaus Gottesdienst mit Abendmahl. Pfarrer Otfried Pappe.
Gottesdienst mit Abendmahl. Pfarrer Otfried Pappe.
Do, 26.02.
09:00
Selzach, katholische Kirche Ökumenischer Frauengottesdienst. Gemeindeleiter Johannes Maier,
Pfarrer Otfried Pappe.
So, 01.03.
10:30
Lo'wil, katholische Kirche
Ökumenischer Gottesdienst. BFA/Fastenopfer, anschliessend Suppentag.
Pater Antony Kolencherry, Pfarrer Otfried Pappe.
Do, 05.03.
09:00
Selzach, Schänzli
Ökumenischer Frauengottesdienst. Gemeindeleiter Johannes Maier,
Pfarrer Otfried Pappe.
Fr, 06.03
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag. Ökumenisches Team.
14:30
Selzach, Schänzli
Solothurn-Rüttenen-Feldbrunnen
So, 01.02.
10:00
Stadtkirche
Gottesdienst. Pfarrerin Thala Linder.
So, 08.02.
10:00
Stadtkirche
Gottesdienst. Pfarrerin Elsbeth Hirschi Glanzmann.
So, 15.02.
10:00
Stadtkirche
Gottesdienst. Pfarrerin Alexandra Flury-Schölch.
So, 22.02.
10:00
Stadtkirche
Gottesdienst mit Kinderkirche. Pfarrerin Thala Linder.
Do, 26.02.
19:00
Stadtkirche, Kapelle
Ökumenisches Taizé-Abendgebet. Team.
So, 01.03.
10:00
Stadtkirche, Kapelle
Culte en français, Sainte-Cène. Pasteur Tissot.
So, 01.03.
10:00
Stadtkirche
Gottesdienst mit Abendmahl, Mitwirkung der Konfirmanden und des Mitsingchors.
Pfarrer Koen De Bruycker.
Fr, 06.03.
19:00
St.-Ursen-Kathedrale
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag.
Pfarrerin Alexandra Flury-Schölch und ökumenisches Team.
Sa, 07.03.
16:00
Stadtkirche
Ökumenische Chinderfiir. Für Kinder ab 3 Jahren mit ihren Eltern, Grosseltern, jüngeren und älteren Geschwistern. Pfarrerin Thala Linder.
So, 08.03.
Gottesdienst. Pfarrerin Thala Linder.
10:00
Stadtkirche
So, 08.03.
10:30
Rüttenen, Kirchenzentrum
Ökumenischer Gottesdienst. Mit anschliessendem Suppentag.
Diakon Karl-Heinz Scholz, Pfarrer Koen De Bruycker.
Do, 05.02.
10:15
Alterszentrum Wengistein
Gottesdienst mit Abendmahl. Pfarrerin Elsbeth Hirschi Glanzmann.
Do, 19.02.
10:15
Alterszentrum Wengistein
Gottesdienst mit Abendmahl. Pfarrerin Elsbeth Hirschi Glanzmann.
Fr, 20.02.
16:30
Altersresidenz Tertianum
Gottesdienst mit Abendmahl. Pfarrerin Elsbeth Hirschi Glanzmann.
Do, 05.03.
10:15
Alterszentrum Wengistein
Gottesdienst mit Abendmahl. Pfarrerin Elsbeth Hirschi Glanzmann.
So, 01.02.
10:00
Spital, Kapelle
Gottesdienst. Pfarrerin Sarah Boehm.
So, 08.02.
10:00
Spital, Kapelle
Gottesdienst. Pfarrerin Susanne Kühlhorn.
So, 15.02.
10:00
Spital, Kapelle
Gottesdienst. Pfarrer Markus Kissner.
So, 22.02.
10:00
Spital, Kapelle
Gottesdienst. Pfarrer Kuno Eggenschwiler.
So, 01.03.
10:00
Spital, Kapelle
Gottesdienst. Tag der Kranken. Pfarrerin Susanne Kühlhorn.
So, 01.02.
10:00
Psych. Klinik, Kapelle
Gottesdienst mit Kommunion. Brigitte Dudle.
So, 15.02.
10:00
Psych. Klinik, Kapelle
Gottesdienst mit Abendmahl. Pfarrerin Claudia Leutschaft.
So, 01.03.
10:00
Psych. Klinik, Kapelle
Gottesdienst mit Abendmahl. Pfarrerin Sibylle Kicherer Steiner.
Unterer Leberberg
Sa, 07.02
18:18
Riedholz, Pfarrsaal
Filmandacht zum Film Rivers and Tides: «Wunderwerke auf Zeit». Andreas Witzig
und Christina Mäder.
So, 22.02.
Gottesdienst mit Taufe. Im Anschluss Kirchenkaffee. Pfarrer Samuel Stucki.
10:00
Hubersdorf, Kapelle
So, 01.03.
10:30
Riedholz, Wallierhof
Ökumenischer Gottesdienst. Mit anschliessendem Suppentag.
Pfarrer Samuel Stucki, Diakon Karl Heinz Scholz.
Sa, 07.03.
18:18
Riedholz, Pfarrsaal
Filmandacht zum Film In Time: «Der Hintergrund im Vordergrund».
Pfarrer Samuel Stucki, Jugenarbeiterin Christina Mäder.
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Seele and Geist
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