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Ausgabe 01/15

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Jahrgang 6 · Nummer 1
Mittwoch, den 28. Januar 2015
Stadt
Anzeiger
Mitteilungsblatt der Stadt Leuna mit den Ortschaften
Friedensdorf, Günthersdorf, Horburg-Maßlau, Kötschlitz, Kötzschau,
Kreypau, Rodden, Spergau, Zöschen und Zweimen
Rathaus Leuna
Brückeneröffnung KötzschauGroßlehna
Lesen Sie auf Seite 11 u. 19
Scheckübergabe in der AWO
Lesen Sie auf Seite 8
Neujahrsempfang 2015
Die Geehrten des Neujahrsempfanges gemeinsam mit der Bürgermeisterin Dr. Dietlind Hagenau
und dem Vorsitzenden des Stadtrates Michael Bedla
Biite lesen Sie auf Seite 3.
Nr. 1/2015 | 2
Leunaer Stadtanzeiger
Aus dem Inhalt
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Aus dem Rathaus
Wahlen
Aus dem Stadtrat und seinen Ausschüssen
Anregungen, Meinungen und Informationen
von Mitgliedern des Stadtrates
Informationen aus den Ortschaften
Aktuelles
Seite 2
Seite 13
Seite 15
Seite 15
Seite 17
Seite 25
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Rückblick
Feuerwehr
Schulen und Kindereinrichtungen
Parteien, Vereine und Verbände
Kirchliche Nachrichten
Wissenswertes
Wir gratulieren
Sitz der Verwaltung: 06237 Leuna, Rathausstraße 1
Vorwahl: 03461
Sachgebiet
Zentrale 840-0
Redaktion Stadtanzeiger
840-131
stadtanzeiger@leuna.de
Bürgermeister
Bürgermeisterin
Fr. Dr. Hagenau
840-100 dr.hagenau@leuna.de
0151 14559431
Büro Bürgermeisterin Frau Becker
840-101
becker@leuna.de
FB Allgemeine Verwaltung und Bürgerservice
Fachbereichsleiter
Herr Lörzer
840-120 loerzer@leuna.de
0151 14559432
Personal/Organisation Frau Schwich
840-112
schwich@leuna.de
Frau Stange
840-131
stange@leuna.de
Zentrale Dienste
Frau C. Weigel
840-201
c.weigel@leuna.de
Vergabestelle
Frau Zuber
840-130
vergabestelle@leuna.de
Wahlen
840-115
wahlen@leuna.de
Ratsbüro
Versicherungen/
Öffentliche Einrichtungen
Frau Kaiser 840-132
ratsbuero@leuna.de
kaiser@leuna.de
Entgelt
Frau Herzog
840-116
herzog@leuna.de
Personenstandsangelegenheiten
Frau Kitze
840-134
kitze@leuna.de
Meldewesen/Passangelegenheiten
Frau Hildebrandt
840-135
hildebrandt@leuna.de
Gewerbeangelegenheiten
Frau Boy
840-133
boy@leuna.de
Archiv/Chronik Herr Dr. Schade
814-959 stadtarchiv@leuna.de
Gesundheitszentrum
Frau Schwope
814-989
schwope@leuna.de
Leuna, R.-Breitscheid-Straße 18
FB Finanzen
Fachbereichsleiterin
Frau Thiele
Finanzen
Steuern
Frau Hähnel
Frau Jülich
Geschäfts- und Anlagenbuchhaltung
Frau Frank Frau Nörenberg
Frau Arndt
Stadtkasse
Stadtkasse/Vollstreckung
Frau Jöhnk
Stadtkasse
Frau Wagner
Buchhaltung
Frau Jäckisch
Vollstreckung-Außendienst Herr Klose, M.
Vollstreckung-Innendienst
Frau Mangold
FB Soziales, Jugend, Sicherheit und Ordnung
Fachbereichsleiter
Herr Dr. Stein
Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Brandschutz
Herr Schröter
Ordnungsangelegenheiten/Straßenverkehrs-
Herr Storbeck
angelegenheiten/Sondernutzungen
Herr Reinsch Soziales/Elternbeiträge
Frau Dathe
Elternbeiträge Fördermittel Jugendarbeit Frau Trabitzsch Kultur/Öffentlichkeitsarbeit
Frau Jähn
Betreuer Jugendfreizeiteinrichtungen
Herr J. Weigel
FB Bau
Fachbereichsleiter
Herr Lämmerhirt
Tief- und Straßenbau
Herr Jatz
Stadtplanung/Städtebau/Gartenstadt
Frau Noßke
Stadtplanung/Bauordnung
Frau Lux
Straßenausbaubeiträge/Hochbau
Herr Reichenbecher
Liegenschaften/Pachten
Frau Imhof
Natur- und Landschaftsschutz
Herr Klose, N.
Straßenunterhaltung/Straßenbeleuchtung/
Winterdienst
Herr Tauche
Friedhöfe/Kommunales Förderprogramm/
Kommunale Wohnungen
Frau Albrecht
Hochbau
Herr Pforte
Faxanschluss Leuna Büro Bürgermeisterin
840-210
thiele@leuna.de
840-204
840-209
840-212 840-214
840-205
haehnel@leuna.de
juelich@leuna.de
frank@leuna.de
noerenberg@leuna.de
arndt@leuna.de
840-203
840-206
840-202
840-207
0151 14559445
840-208
joehnk@leuna.de
wagner@leuna.de
jaeckisch@leuna.de
m.klose@leuna.de
840-141
0151 14559433
840-137
0151 14559442
0151 14559441
840-142
0151 14559448
840-150
840-151 840-148
0151 14559449
840-147
0151 14559141
dr.stein@leuna.de
840-271 0151 14559434
840-275
840-264
840-276
840-265
840-273
840-281
laemmerhirt@leuna.de
840-272
tauche@leuna.de
840-274
840-270
albrecht@leuna.de
pforte@leuna.de
mangold@leuna.de
schroeter@leuna.de
reinsch@leuna.de
dathe@leuna.de
trabitzsch@leuna.de
jaehn@leuna.de
weigel@leuna.de
jatz@leuna.de
nosske@leuna.de
lux@leuna.de
reichenbecher@leuna.de
imhof@leuna.de
klose@leuna.de
03461
813222
Verwaltungsaußenstelle: 06237 Leuna OS Günthersdorf, Merseburger Landstraße 38
Vorwahl: 034638
Zentrale
56-0
FB Allgemeine Verwaltung und Bürgerservice
Meldewesen/Passangelegenheiten
Frau Lange, G.
56-108
lange@leuna.de
56-0
56-111
0151 14559443
zentrale-va@leuna.de
koeder@leuna.de
FB Soziales, Jugend, Sicherheit und Ordnung
Bürgerservice
Ordnungsangelegenheiten Frau Köder Faxanschluss Verwaltungsaußenstelle 034638
Ordnungsamt56-114
Bauhofstützpunkte der Stadt Leuna
Kötschlitz
Herr Jansen
Schladebach
Herr Kretzschmar
Leuna
Herr Schieck
Spergau
Herr Schmidt
0151 14559447
034638 28572
0151 14559123
03462 542773
0151 14559439
0151 14559133
bauhof-koetschlitz@leuna.de
bauhof-schladebach@leuna.de
Seite 31
Seite 32
Seite 35
Seite 39
Seite 52
Seite 55
Seite 57
Leunaer Stadtanzeiger
Allgemeine Öffnungszeiten
der Stadtverwaltung
im Rathaus Leuna und in der Außenstelle Ortschaft Günthersdorf
Dienstag
9 - 12 Uhr und 13 - 18 Uhr
Donnerstag
9 - 12 Uhr und 13 - 16 Uhr
Sie erreichen unsere Mitarbeiter am Dienstag und Donnerstag zu
den oben genannten Öffnungszeiten.
Montag, Mittwoch und Freitag nach vorheriger Terminvereinbarung
Montag
9 - 12 Uhr und 13 - 15 Uhr
Mittwoch und Freitag 9 - 12 Uhr
3 | Nr. 1/2015
Neujahrsempfang 2015
Am 13.01.2015 lud Bürgermeisterin Dr. Dietlind Hagenau zum
Neujahrsempfang der Stadt Leuna ins cCe Kulturhaus ein. Die
ca. 300 geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur wurden von ihr im Foyer des Carl-Bosch-Saales persönlich begrüßt.
Im Vorfeld wurden die Bürgermeisterin und Dr. Christof Günther,
Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH, von TV Halle interviewt.
Stadt Leuna
Die Bürgermeisterin
Der Bereitschaftsdienst der Stadt Leuna
ist außerhalb der Öffnungszeiten der Verwaltung unter der Telefonnummer: 0151 14559444 zu erreichen.
Bürgersprechstunde der Polizei
Die Regionalbereichsbeamten für die Stadt Leuna führen
jeden Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr
in Leuna OT Günthersdorf, Merseburger Landstraße 35,
oder telefonisch unter 034638 666680
eine Bürgersprechstunde durch.
Stadtwerke Leuna GmbH
Bereitschaft EURAWASSER
0172 2878101
Bürgertelefon
TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland GmbH
0800 4848112
ZWA Bad Dürrenberg
Bereitschaftstelefon:
0163 5425020
Kontakttelefon Immissionsschutz
Bei besonderen, unüblichen Lärm- oder Geruchsbelästigungen
(z. B. aus dem Chemiestandort Leuna) kann man bei folgenden
Kontaktstellen nachfragen.
Eine telefonische Rückantwort sollte erbeten werden.
Eine Stunde vor Beginn des Neujahrsempfangs standen
Dr. Christoph Günther und Dr. Dietlind Hagenau dem Fernsehteam aus Halle Rede und Antwort über bisherige Erfolge und
Zukunftspläne in Leuna.
Leitstelle Chemiestandort Leuna
03461 434333
Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
(Bereich Immissionsschutz)
0345 5142510
Landkreis Saalekreis
(Umweltamt)
03461 401410
Landkreis Saalekreis
(Kreisleitstelle)
03461 401255
Stadt Leuna
(Ordnungsamt)
03461 840141
Der Spergauer Künstler Peter Gehre mit Dr. Dietlind Hagenau vor
Veranstaltungsbeginn.
Nr. 1/2015 | 4
Leunaer Stadtanzeiger
Eröffnet wurde die Veranstaltung um 18.00 Uhr mit einem Filmportrait über die Feuerwehr mit ihren 10 Ortswehren, die freiwillig ihren Dienst in der Einheitsgemeinde Leuna tun. Es folgte die
musikalische Eröffnung des „Duo Risoluto“, welches den Abend
kunstvoll musikalisch umrahmte.
Veranstaltungsauftakt mit Filmvorführung und dem Stück
„Gavotte“ von D. Popper (1845 - 1913), gespielt von Barbara
Eimann am Violoncello und Anastasiya Zheludkova am Klavier.
Die Ansprache der Bürgermeisterin wurde illustriert durch eine
Leinwandpräsentation, die Höhepunkte des vergangenen Jahres in Leuna zeigte.
In diesem Jahr wurden 5 verdienstvolle Personen von der Stadt
Leuna geehrt. Die Ehrenmedaille der Stadt ging an Cornelius Bart.
Dessen Onkel wurde 1944 in den Niederlanden von deutschen
Nationalsozialisten gefangen genommen und verschleppt, er
verstarb in einem deutschen Zwangsarbeiterlager. Cor Bart
gründete die Stiftung „16. April 1944“, deren Ziel es ist, die damaligen Geschehnisse aufzuarbeiten und die geschichtliche
Erinnerung aufrecht zu erhalten. Damit leistete er einen großen
Beitrag zur niederländisch-deutschen Völkerverständigung.
4 Ehrennadeln wurden verliehen an Rita Eimann, Hans-Joachim
Hartmann, Wolfgang Voigt und Dr. Udo Würsig. Rita Eimann ist
durch vielfältige, insbesondere bei der AWO, ehrenamtliche Aktivitäten bekannt. Sie ist Mitbegründerin des Ortsvereins und war
dort als Geschäftsführerin und Vorsitzende tätig. Rita Eimann
begleitete zwei Wahlperioden lang den Stadtrat und war aktiv im
Ausschuss für Bildung, Kultur, Sport und Soziales tätig. Sie ist
Mitglied im Kammerchor und leistet aktive ehrenamtliche Arbeit
in der katholischen Kirche. Hans-Joachim Hartmann schied
im Alter von 78 Jahren nach fast 50-jähriger ehrenamtlicher
Tätigkeit und Engagement aus dem Ortschaftsrat Friedensdorf
aus. Im Ortschaftsrat war er von 1994 bis 2014 stellvertretender Ortsbürgermeister. Hervorzuheben ist auch seine seit 1972
verantwortungsvolle Tätigkeit als Wehrleiter in der FFW Friedensdorf, wo er auch die Jugend förderte. Wolfgang Voigt ist
Neubegründer der Abteilung Kinder- und Jugendfußball des SV
Zöschen. Durch seine Trainertätigkeit prägt er die Freizeitgestaltung der Kinder und Jugendlichen sinnvoll. Er wirkte aktiv mit
an der Bildung von Spielvereinigungen und Partnerschaften mit
Schulen und Kindergärten. Das Hauptziel, Zöschens B-Jugend
an die Männermannschaft anzuschließen, rückt immer näher. Dr.
Udo Würsig übermittelt durch sein Wirken die Geschichte der
Ortsteile in besonderer Weise der jungen Generation und holt sie
der älteren Generation in die Erinnerung zurück. Die Leser des
Stadtanzeigers erfreuen sich seit Jahren an seinen Artikeln. Mit
einem kleinen Team organisierte er eine Ausstellung anlässlich
des Beginns des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren.
Die Auszeichnungen wurden übergeben durch Dr. Dietlind Hagenau und den Stadtratsvorsitzenden Michael Bedla. Vor dem
anschließenden Sektempfang richtete Dariusz Strugala, Bürgermeister der polnischen Partnergemeinde Jaraczewo, das Wort
Leunaer Stadtanzeiger
an die Besucher und berichtete über die bisherige gelungene
Zusammenarbeit im Rahmen der Städtefreundschaft und verkündete seine Glückwünsche für das neue Jahr. Beim „Flying
Buffet“ entstand ein angeregter Austausch im Saal bis zum Ausklang der Veranstaltung am späteren Abend.
Neujahrsempfang der Bürgermeisterin der Stadt Leuna
am 13. Januar 2015
Ein erfolgreiches Jahr 2014 ging zu Ende.
Herzlich willkommen im Jahr 2015!
„Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die
dem Leben seinen Wert geben“
Wilhelm v. Humboldt
Mit Ihnen allen, stellvertretend für unsere Einwohner, möchte ich
heute noch einmal durch das Jahr 2014 gehen und in diesem
schönen Hause einen Ausblick auf 2015 wagen.
Wie immer eine Herausforderung, da es wie alle Jahre nur
Schlaglichter aus einem erfolgreichen Jahr sein können.
In einem kurzen Film zur Arbeit unserer Freiwilligen Feuerwehr
welcher im Internet auf der Startseite veröffentlicht ist, sehen
Sie einen kleinen Einblick in die beeindruckende Arbeit unserer
10 Ortsfeuerwehren, die das und vieles mehr ehrenamtlich unter
Einsatz von Leib und Leben leisten.
Danke allen Feuerwehrfrauen- und Männer, an der Spitze Robby
Stock als Kreisbrandmeister und Matthias Forst als Stadtwehrleiter.
In den letzten Jahren haben wir auf Grundlage unserer Risikound Brandschutzanalyse, die wir unmittelbar nach Bildung der
Einheitsgemeinde 2010 in Auftrag gegeben haben, für diese verantwortungsvolle Arbeit den mehr als 500 Feuerwehrkameraden
unserer Stadt – von Feuerwehrkids bis Alters-und Ehrenabteilung – neue moderne Gebäude und Ausrüstungen geschaffen.
Wir verfügen über neue Gebäude in Spergau, Kötzschau, Günthersdorf/Kötschlitz, Leuna und Zöschen/Zweimen.
In diesem Jahr, und das ist schon der erste Ausblick auf 2015,
soll Kreypau eine neue Feuerwehr erhalten. Auch hier bauen wir
der Ortslage angepasst und nutzen z. B. die räumlichen Möglichkeiten des Dorfgemeinschaftshauses, welches in unmittelbarer Nähe ist.
5 | Nr. 1/2015
Dank nochmals an alle Feuerwehrkameraden, verbunden mit
der Hoffnung auf möglichst wenige Einsätze!
Diese Investitionen, meine lieben Gäste, können wir uns nur leisten, weil Sie, meine Damen und Herren aus der Industrie, dem
Handwerk, dem Gewerbe, dem Handel und der Landwirtschaft
durch Ihre fleißige Arbeit die finanzielle Grundlage durch Ihre
Steuerzahlungen bieten.
Herzlich willkommen:
Dr. Günter GF der InfraLeuna GmbH
Herr Wildegger GF Addinol Luppe Oil GmbH oder
Herr Ulbrich Agrargenossenschaft
Bad Dürrenberg e.V.
Dr. Schaffarczyk Arkema GmbH
Frau Maffee Höffner Einkaufszentrum
Herr Streber IKEA
Herr Shoshi Intering GmbH
Dr. Mateew Tenside Leuna
Erik van Deuersen Linde Leuna
Frau Bieling Merkur Spielbanken
Dr. Hoffmann MVV
Marten Eger Remondis Aqua GmbH & Co. KG
O. Wagner (a.D.) TOTAL Raffinerie (Kroll in Frankreich) bis
Herr Weber Weber Rohrleitung
Lars Helge Peters Wepa Leuna
Bitte sehen Sie mir nach, zwar alphabethisch aber längst nicht
vollständig, seien Sie alle stellvertretend für alle die begrüßt, die
uns durch ihre Arbeit Handlungsspielräume in Leuna, dem Saalekreis, aber auch im Land Sachsen-Anhalt ermöglichen.
Die Zahlen sprechen für sich.
Ca. 10 Milliarden € Umsatz am Standort. Das finden wir in den
Zahlen zu unseren eigenen persönlichen Einnahmen wieder:
Kaufkraft im Saalekreis 2014 ca. 17943 €/ Einwohner -> 84,7%
Ø Bund
Kaufkraft in Leuna 2014 ca. 18379 €/ Einwohner -> 86,8 % jeweils des Bundesdurchschnittes 2014
Oder auch ca. 24 Mio € Umlagen, die wir als Stadt zahlen müssen
davon 15,3 Mio € Kreisumlage
8,7 Mio € Umlage an das Land Sachsen-Anhalt
Darüber freuen sich auch der Landrat Frank Bannert und Frank
Gebhardt, der Kreistagsvorsitzende, für den Kreishaushalt kommen durch fast 20 % der Kreisumlage des Saalekreises aus Leuna, mit nur knapp 6 % der Einwohner des Saalekreises.
Diese Zahlen freuen aber auch den Finanzminister, auch hier haben wir erhebliches in der Umlage zu leisten. Diese Umlagen
machen aber mehr als 50 % unseres Haushaltes aus.
Diese Bitte geben wir unseren Gästen, den Landtagsabgeordneten
Frank Bommersbach (CDU)
Steffen Rosmeisl (CDU)
Sebastian Striegel (Die Linke) mit auf den Weg nach Magdeburg.
Wir als Leunaer, der Stadtrat - an der Spitze Michael Bedla und auch ich, zahlen gern solidarisch in die Landeskasse ein.
Nicht in jeder Kommune kann ein neues Leuna-Werk oder ein
Einkaufspark in Günthersdorf/Kötschlitz neu entstehen.
Wir hoffen und erwarten aber auch, wenn die leider immer komplizierter werdenden Verrechnungssysteme unsere tägliche Arbeit konterkarieren, dass man dann auch mal Hilfe erhalten kann
bzw. zugesagte Hilfen auch gezahlt werden.
Oder auch bei Aufgabenübertragung z. B. „Gerichtsvollzieher“
werden nun nicht mehr vom Land bei den Gerichten beschäftigt,
sondern deren Aufgaben werden nun auf die Kommunen – die
Vollstreckung- per Gesetz übertragen. D. h. für die Stadt Leuna
eine komplette neue Stelle – 40 - 50 T€ zusätzlich in der Ausgabe. Wir erwarten dazu auch die Finanzmittelübertragung.
Ich will nicht nur Probleme ansprechen, aber auch das muss
sein.
Danke aber auch an das Land Sachsen-Anhalt für Fördermittel
der letzten Jahre in verschiedenen Bereichen, Straßenbau, Brückenbau, Dorfgemeinschaftshäuser z. B. aktuell Friedensdorf,
hier können wir mit der dringenden Sanierung beginnen, da im
Nr. 1/2015 | 6
Dezember 2014 die Fördermittel-Zusage für 200.000 € gekommen ist. Auf diese Zusage haben wir sehr lange gewartet.
Dafür hat es im Hochwasserschutz mit den Brücken in Kötzschau und Kreypau viel schneller geklappt. Diese kurzen Bearbeitungszeiten für Fördermittel wünschen wir uns künftig mehr.
An dieser Stelle ein Dank an alle Stadträtinnen und Stadträte
und Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister, die sachlich und dem Allgemeinwohl verpflichtet von 2010 - 2014 und
seit Mitte 2014 in neuer Stadtratsbesetzung, mit mir und der
Verwaltung zusammengearbeitet haben.
„Zusammenkommen ist ein Beginn,
Zusammenbleiben ist ein Fortschritt,
zusammen arbeiten ist ein Erfolg!“
Henry Ford
Gerade die letzte Zeile muss künftig wieder noch mehr unser
Handeln bestimmen. Es reicht nicht trotzig zu fordern, den Rest
auszublenden und bei nicht sofortiger positiver Entscheidung im
Stadtrat den Versuch zu starten, die Presse vor Ort zu binden,
zu instrumentalisieren.
Das tut allen nicht gut, kostet unnütz Kraft und erhitzt die Gemüter. Auch wenn das nur Einzelerscheinungen sind, im gesamten
Stadtrat und Ortsbürgermeisterkreis, dennoch meine herzliche
Bitte: Zusammenarbeiten ist ein Erfolg!
Damit herzlich willkommen auch den Vertretern der Presse - der
MZ, dem Wochenspiegel/ Super Sonntag, dem MDR - die bisher
immer versucht haben objektiv zu berichten und es gibt durchaus viel Positives aus Leuna zu berichten.
So möchte ich auch fortfahren – positiv darüber berichten, was
Sie, was wir – sehr geehrte Damen und Herren gemeinsam im
letzten Jahr erlebt haben. Diese positiven Erlebnisse gestalten
im gemeindlichen Leben gerade auch viele Ehrenamtliche aus
Vereinen, Verbänden, Kirchengemeinden u. a.
Ihnen allen ein herzliches Willkommen und Dank für Ihre Arbeit.
Ich könnte nun viele Zahlen von Sportförderung, über Zuschüsse für Heimatfeste, Karneval, Feuerwehrwettkämpfe und sportliche Erfolge auf Kreis- Landes- oder Bundesebene hervorheben.
Vielleicht an 2 Beispielen:
Ich bin stolz, dass fast 30 junge Sportlerinnen und Sportler aus
unserer Stadt kurz vor Weihnachten vom Kreissportbund - der
Vorsitzenden Angela Heimbach – und mir dafür geehrt werden
konnten.
Sie alle sind Botschafter unserer Stadt.
So auch Alina Siol (9 Jahre alt) aus der Jahn-Grundschule Leuna, die über mehrere Ausscheide am 20. November 2014 die Lesekrone Sachsen-Anhalt im MDR Funkhaus Magdeburg erhielt.
Lassen Sie mich kurz bei unserer Zukunft verweilen, unseren Kindern. Unsere Bemühungen der letzten Jahre für unsere Jüngsten gute Lebens- Wohn- und Freizeitbedingungen zu
schaffen, zahlen sich aus.
Unsere 11 Kindereinrichtungen sind und werden top saniert. Die
Zusammenarbeit zwischen Kita und Schule trägt Früchte mit
sehr guten Lernergebnissen in den 3 Grundschulen.
Frau Sadlo
Jahn Grundschule
Frau Fleischer Gundschule Kötzschau
Frau Dierks
Freie Grundschule Spergau
Die Kinderzahlen, die unsere Einrichtungen besuchen möchten,
wachsen stetig an, d. h. wir sind für junge Familien attraktiv und
müssen über Erweiterung der Kita-Plätze nachdenken, insbesondere in der Kernstadt. Mit 72 Geburten in 2014 (bisher waren
es 40 - 50 pro Jahr) und fast 40 zugezogenen Familien mit Kindern! Die Plätze reichen kaum.
Vielleicht ein „Arbeitszeit“ – oder Industriekindergarten im zurzeit noch leerstehenden Gebäude der Bebelschule, wo Kinder
auch entsprechend der Arbeitszeiten der Eltern betreut werden
können.
Herr Landrat, aber auch sehr geehrte Geschäftsführer der Unternehmen – gemeinsam kann man hier die Familien und damit
ihre Arbeitskräfte unterstützen. Lassen Sie uns diese Idee mal
diskutieren.
Leunaer Stadtanzeiger
Wir haben im Jahr 2014 mit rund 10 Mio € in unsere Infrastruktur von
Kitas und Schulen, z. B. auch als Kredit in die Wallendorfer Grundschule mit 270 T€, in die auch Kinder aus Leuna gehen, investiert
- Herzlich willkommen A. Haufe aus Schkopau stellvertretend für
die Bürgermeister der Nachbargemeinden
Gleiches gilt für Straßen, Wege und Plätze, Rad- und Fußwege,
Abwasser und Trinkwasser u. a.
Und wir haben auch viel für unsere Wohnbestände getan.
Unsere Gesellschaft die WWL - Herzlich willkommen U. Haslbeck - hat mit 1200 WE, ca. 30 % der WE in der Kernstadt und
verwaltet auch viele der ca. 100 WE in den einzelnen Ortsteilen.
Mit dem Balkonsystem haben wir den Wunsch vieler Mieter erfüllen können. Aber auch in Zöschen wurden die WE im Zentrum
erhalten und in Günthersdorf hat die Investition von ca. 60 T€ in
das Heizsystem des kommunalen Wohnblocks für Zufriedenheit
gesorgt. Wir wünschen uns volle Vermietung wie z. B. in Kreypau. Nach der Sanierung trat dies sofort ein.
Hier haben wir noch einiges vor. Die WWL hat ihr Konzept im
Stadtrat vorgestellt. Ich hoffe wir arbeiten auch hier gemeinsam
sozial für unsere Mieter, unsere Einwohner.
Was war am Beeindruckendsten in 2014?
Ich meine die großen Dampfpflüge zum 34. Bundesausscheid
im Leistungspflügen am 20./21. September 2014. Gastgeber
war unsere Agrargenossenschaft Bad Dürrenberg.
Oder der Marathon am 7. September, wenn Kinder oder auch Behinderte mit Freude und vollem Einsatz dabei sind – Herzlichen
Dank an die Veranstalter, hier besonders Waldemar Cierpinski.
Eine Überraschung war zur Bahnhofseinweihung in Kötzschau
die Dame im „alten Gewand“ aus der Zeit 1856 der tatsächlichen Inbetriebnahme.
Wir haben ca. 900 T€ investiert, über 600 T€ Fördermittel von der
Bahn erhalten und dem Verein der Eisenbahnfreunde Kötzschau
die Räume für ihre Dauerausstellung zur Verfügung gestellt.
An der wichtigen Bahnstrecke Frankfurt – Leipzig ein positives
Zeichen gesetzt. Zusammenarbeit heißt die Erfolgsformel.
Leunaer Stadtanzeiger
Wichtig für uns ist die Entwicklung am Industriestandort oder
auch der Günthersdorfer Park.
Die Standortmesse im Mai ist nicht nur für Sie, meine Damen und
Herren Geschäftsleute immer wichtiger geworden.
Auch ich kann da am Puls der Wirtschaft ablesen, ob es läuft.
Und es läuft! So viele Aussteller wie nie: 86 Aussteller zur 9. Standortmesse.
Wunderbar war auch der Tag der offenen Tür, auch am 21. September. So viele Besucher, mehr als 10 Tausend Menschen – eine
Superstimmung. Wer gut arbeitet, darf auch gut feiern.
Dies galt auch für den wunderbaren 5. Leunaer Wirtschaftsball.
Der Industriestandort Leuna, ein trockener Standort, mehr als 50 %
der Warenströme, Input, Output kommen, über Straße, Schiene,
Pipeline.
Mit dem neuen Logistikzentrum der Infra und die weiteren Investitionen in diesem Bereich wird die Zukunft gesichert. Danke!
Ein Schwerpunkt ist die Energie am Standort – Wärme Kraft Kopplung mit der Inbetriebnahme des neuen Mitteldruckdampfversorgersystems ist ein wichtiger Schritt zu diesem Thema gegangen
worden. Danke MVV – Infra.
Vielleicht ein guter Übergang zur Schwimmhalle Leuna, auch ein
energieintensives Gebäude.
Am 10. Januar 2012 habe ich dazu Folgendes berichtet:
„Eine Herausforderung in 2011 war die Frage Schwimmhalle Leuna – wie weiter?
Die zum Teil liebevolle Sanierung in den 90er-Jahren und die alljährlichen Reparaturen garantierten nicht das ewige Leben.
Der Förderverein Schwimmhalle Leuna legte mit einer Studie zur
Schwimmhalle vor. Dank an die Mitglieder des Fördervereins. In
einer Arbeitsgruppe des Stadtrates wurde dann zielstrebig nach
Lösungen gesucht. Erhalt ja/nein, wenn ja, Neubau oder Sanierung? Was kostet das?
Die Entscheidung hieß ja, Sanierung – nicht Ausbau zum Spaßund Wellnessbad, sondern „Volksschwimmhallencharakter“ mit
Attraktionen, mehr Möglichkeiten für Kleinkinder, unsere schöne
großzügige Sauna mit Ergänzung nach den neuen Standards,
energieeffizient, modern und schön.“
Heute kann ich berichten:
Die Sanierung und Modernisierung unserer Schwimmhalle nimmt
sichtlich Formen an. Die neuen Beckenwände sind gegossen, der
Saunaanbau und das neue Technikgebäude stehen, der gesamte
Rohbau steht vor dem Abschluss und parallel dazu haben erste
Ausbauarbeiten begonnen.
Um mit einem Bild zu sprechen: Der Hafen, in den wir unser Schiff
erfolgreich manövrieren wollen, gerät immer mehr in Sichtweite
und immer deutlicher zeigt sich, dass wir nun fachkundige Lotsen,
ich begrüße an dieser Stelle den Geschäftsführer des Planungsbüros PLINGEL Herrn Hoppe und tüchtige Seeleute, die in die
richtige Richtung rudern, an Bord haben. An dieser Stelle herzlich
willkommen Herr Shoshi, von der Firma INTERING.
Das Ziel ist klar und ehrgeizig: wir wollen noch in diesem Jahr einlaufen. Dafür tun alle Beteiligten alles. Der Blick geht nicht zurück
sondern nach vorn.
Natürlich bleibt unser Kurs unter öffentlicher Beobachtung.
Und dass ist auch gut so, zeigt sich doch auch daran, dass die
7 | Nr. 1/2015
Schwimmhalle eben keine rein freiwillige Aufgabe ist, sondern
dass die Schwimmhalle in Leuna, wenn ich insbesondere an das
Kinder-, Schul- oder Seniorenschwimmen denke, immer auch ein Teil
der kommunalen Daseinsvorsorge war und ist. Und, meine Damen
und Herren, die neue sanierte Schwimmhalle wird eine Schwimmhalle für unsere gesamte Stadt sein. Die gesamte Stadt wird davon
profitieren, denn sie wird für Bürger aller Ortschaften attraktiv sein!
Ich darf Sie heute, wenn Sie die Beobachtung unseres Vorhabens
wörtlich nehmen möchten, herzlich einladen - herzlich einladen
zum Tag der offenen Baustelle am 7. Februar ab 09:00 Uhr. Damit
der Tag durch uns optimal vorbereitet werden kann, bitte ich Sie
um eine kurze telefonische Anmeldung in meinem Büro.
Mit der Schwimmhalle, unserem größten Vorhaben, bin ich beim
Ausblick 2015.
Wir freuen uns auf:
- die Eröffnung des neuen Pflegeheims durch die AWO – im
Frühjahr 2015.
- die Fertigstellung der Dorfstraße in Zweimen
- den Baunhof in Schladebach
- die Eröffnung der Spielbank in Günthersdorf noch im Januar
- wir werden in unseren Kitas und Schulen investieren
- ein Hochwasserkonzept für die Aue in Horburg-Maßlau und
Zweimen erarbeiten
- die vielen schönen großen und kleinen Feste, Veranstaltungen
und sportliche Höhepunkte und viele Höhepunkte die monatlich im Stadtanzeiger Leuna stehen.
Wir werden am 15. März 2015 die Bürgermeisterwahlen haben. Ich
würde gern die nächsten Jahre mit Ihnen allen an den Erfolgen für
unser Gemeinwesen weiter arbeiten. Das bisher Erreichte macht
mich stolz (Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich
erarbeiten. Ich glaube ein bisschen werden wir beneidet!)
Möge ein jeder über seine Erfolge berichten oder seine Ideen
kundtun, bitte aber sachlich und ohne persönliche Verletzungen.
Meine Hoffnung für den Wahlkampf.
Im Jahr 2015 bereiten wir intensiv - 100 Jahre Leuna - für das Jahr
2016, gemeinsam mit dem Standort Leuna vor.
Ein internationaler Standort, wie auch wir alle weltoffen sind und
über Ländergrenzen in Frieden und Freundschaft miteinander ein
friedliches Europa bauen wollen.
Im letzten Jahr habe ich unsere Gäste, die die längste Anreise
hatten, als erste begrüßt, heute nun fast am Ende.
Dies mit gutem Grund. Lieber Dariusz Strugalla aus Jaraczewo,
unserer Partnerstadt in Zentralpolen – herzlich willkommen und
herzliche Glückwünsche zur Wiederwahl.
Ich freue mich sehr. Er wird begleitet vom neu gewählten Gemeinderat unter der Leitung von Roman Schypczak.
Unsere Partnerschaft, Freundschaft, die bis in die Niederlande
reicht, zu Cor Bart, seiner Gattin und Freunden nach Beverwijk,
wo wir am 16. April 2014 einem traurigen Teil unserer Geschichte gedachten (die Verschleppung von Zwangsarbeitern aus allen
Ländern hier nach Deutschland, nach Leuna) bis hin zum neuen
friedlichen Europa mit Kyril Mateew aus Bulgarien stammend, Erik
van Deusern Niederlande und DOMO-Luk de Raedt aus Belgien,
um nur einige zu nennen.
Das ist Leuna, das sind wir, die für eine gemeinsame friedliche Welt
ohne Vorurteile zu Religionen oder Herkunft – Hand in Hand – ein
friedliches Europa bauen wollen.
Dies wünsche ich uns, natürlich auch immer Gesundheit, Erfolg
und auch ein bisschen Glück.
„Zusammenkommen ist ein Beginn,
Zusammenbleiben ist ein Fortschritt,
zusammen arbeiten ist ein Erfolg“
dazu gehört auch zusammen feiern, und ich möchte ergänzen –
dann können wir zusammen wachsen!
In diesem Sinne einen schönen Abend, mit vielen guten Gesprächen, vielleicht auch neuen Partnerschaften oder gar Freundschaften und ein gesundes, friedliches 2015!
Dr. Dietlind Hagenau
Bürgermeisterin der Stadt Leuna
PS.: Die Bildergalerie und der Kurzfilm zur Freiwilligen Feuerwehr
Leuna sind auf der Internetseite der Stadt Leuna komplett anzusehen.
Nr. 1/2015 | 8
Besuch aus der polnischen Partnergemeinde
anlässlich des Neujahrsempfanges
Der Bürgermeister von Jaraczewo, Dariusz Strugala, reiste mit
23 Landsleuten zum Neujahrsempfang seiner Partnerstadt Leuna an. Am Tag nach dem Neujahrsempfang standen die Jahresplanung der städtepartnerschaftlichen Aktivitäten und eine
kleine Rundfahrt durch einen Teil der Einheitsgemeinde auf dem
Programm, bevor man sich zu einem gemeinsamen Abendessen noch einmal in Spergau traf.
Leunaer Stadtanzeiger
Danach ging es zum Gebäude der Feuerwehr Zöschen/Zweimen, welches im Mai 2014 in Zöschen eingeweiht wurde. Der
neu gewählte Ortswehrleiter der Feuerwehr Zöschen/Zweimen,
Jan Schurig, zeigte den Besuchern das Feuerwehrgebäude und
beantwortete in Co-Moderation mit Stadtrat Peter Engel Fragen
rund um die Praxis der einsatzbereiten Feuerwehr. Rede und
Antwort stand auch Markus Frenkel, Leiter der Kinder- und Jugendfeuerwehr Zöschen/Zweimen.
Nach der Beratung über die Veranstaltungen der Städtepartnerschaft in diesem Jahr mit der Bürgermeisterin, den Ortsbürgermeistern, Stadtrats- und Verwaltungsvertretern, besuchten die
polnischen Gäste die Mercur Spielbank in Kötschlitz. Im Casino
liefen gerade die letzten Vorbereitungen für die feierliche Eröffnung am 23.01.2015. Exklusiv umsehen durften sich die Besucher bei einer Führung mit Direktorin Claudia Bieling.
Als letzte Station stand das Eisenbahnmuseum Kötzschau auf
dem Programm. David Falk, Vorsitzender des Eisenbahnfreunde
Kötzschau e. V., berichtete über die Entstehung des Museums
mit Unterstützung der Stadt Leuna und erläuterte die Ausstellungsstücke.
Redaktion Stadtanzeiger
Die Polnische Delegation vor dem Casino
Nach der Stärkung beim Mittagessen im Sportlerheim Günthersdorf ging es weiter mit einer Fahrt durch die Ortschaften
Günthersdorf, Zöschen und Kötzschau. Der erste Halt bot den
Gästen Einblicke in die Kindertagesstätte „Teichknirpse“ in
Günthersdorf, die in Trägerschaft der Stadt modernisiert und
im September 2013 mit neuer Einrichtung und Anbau eröffnet
wurde. Die stellvertretende Einrichtungsleiterin Anke Fleischer
führte die neugierigen Besucher durch die Räumlichkeiten und
informierte sie über den Tagesstättenbetrieb.
Stadt unterstützt die Finanzierung
von Brandschutzmaßnahmen im Haus
der Begegnungen in der Kirchgasse
Seit dem Jahr 2013 realisiert der Stadtverband Leuna der Arbeiterwohlfahrt mit Unterstützung der Stadt Brandschutzmaßnahmen, um die Sicherheit für die Nutzer im Haus der Begegnungen,
in der Kirchgasse, zu erhöhen. In einem ersten Bauabschnitt
wurden zunächst ein zweiter Flucht- und Rettungsweg sowie
Brandschutztüren im Erdgeschoss eingebaut. In einem zweiten Schritt sollen nun die Elektro- und Gasleitungen umgebaut
sowie im Kellergeschoss Brandschutztüren eingebaut werden.
Dafür hat die AWO bei der Stadt finanziellen Unterstützung beantragt und im kommunalen Nachtragshaushalt 2014 wurden
dafür 9.000,- € zusätzlich neben der jährlichen Betriebskostenunterstützung von 17 T€ bereitgestellt.
Leunaer Stadtanzeiger
Den symbolischen Scheck dazu übergab am 14. Januar die Bürgermeisterin im Beisein der Vorsitzenden des Sozialausschusses, Frau Schulz, an die Vorsitzende des Stadtverbandes der
AWO, Frau Eimann, die am Vorabend zum Neujahrsempfang der
Stadt für Ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet wurde.
Redaktion Stadtanzeiger
Aktuelles zur Schwimmhalle –
„Tag der offenen Baustelle“ am 7. Februar
Unmittelbar nach dem Ende der Feiertags- und Neujahrsruhe
wurden die Sanierungsarbeiten in der Schwimmhalle mit dem
Sandstrahlen der neuen Becken fortgesetzt. Dieser Arbeitsgang
wurde notwendig, um später den Estrich und die Fliesen fachgerecht einbauen zu können.
Nachdem etwa 8 t Strahlsand aus der Halle gebracht wurden,
konnten die Schal- und Betonierarbeiten an den Wänden des
Untergeschosses fortgesetzt werden. Damit werden nun auch
die Konturen des Untergeschosses immer deutlicher und der
Betrachter des Geschehens erhält einen Eindruck von der Aufteilung der unterschiedlichen Technik- und Funktionsräume.
Mittlerweile steht nun auch, wie im SAL Dezember bereits angekündigt, der Termin fest, an dem sich die Öffentlichkeit vor Ort
darüber informieren kann.
Liebe Leserinnen und Leser des SAL, am 7. Februar, in der Zeit
von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr haben Sie Gelegenheit, sich über
den aktuellen Stand der Arbeiten zu informieren und interessante Details zu den technischen Abläufen, die künftig in der Halle
laufen, zu erfahren.
Damit wir den Tag gut vorbereiten und im vorab Gruppen von
Interessierten bilden können, bitten wir Sie um eine kurze telefonische Voranmeldung im Büro der Bürgermeisterin, Telefon
03461 840101.
9 | Nr. 1/2015
Stadt Leuna
Stellenausschreibung
Sachbearbeiter/in Gewerberecht
Aufgabenbeschreibung
· Aufgaben im Gewerberecht (Vollzug der Gewerbeordnung, insbesondere Bearbeitung der Gewerbeanzeigen,
Erteilung von Reisegewerbekarten, Führung des Gewerberegisters, Ausführung des Gaststättengesetzes)
Qualifikation/Anforderung
· Abschluss als Verwaltungsfachangestellte/r oder Beschäftigtenlehrgang I oder höherwertige Qualifikation
· Kenntnisse der einschlägigen Rechtsvorschriften im Gewerberecht
· hohes Maß an Einsatzbereitschaft, Flexibilität
·Kommunikationsfähigkeit
· betriebswirtschaftliche Kenntnisse
· Verhandlungs- und Koordinierungsgeschick
· einschlägige MS-Office Kenntnisse
· Verwaltungserfahrung, Kenntnisse im Gewerberecht sowie Kenntnisse im Umgang mit der Software der Fa. HSH
„GESO“ sind von Vorteil
·Führerschein
· eigener PKW ist von Vorteil
· Bereitschaft, auch außerhalb der üblichen Bürozeiten und
teilweise am Wochenende zu arbeiten
· Einbeziehung in den Bereitschaftsdienst der Stadt Leuna
Beginn
01.03.2015
Vergütung
TVöD – EG 6
Form der Bewerbung
schriftlich per Post
Inhalt der Bewerbung
vollständige Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf, Abschlussund Arbeitszeugnissen
Bewerbungsschluss
Hinweis
Dr. Stein
31.01.2015
Bewerbungsunterlagen
werden nur zurückgesandt, wenn
ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt ist. Ansonsten werden die Unterlagen
von nicht berücksichtigten Bewerber/Inne/n nach Ablauf von
6 Monaten nach Bewerbungsschluss vernichtet bzw. können
bei der eingereichten Stellen abgeholt werden. Anfallende Fahrtkosten werden nicht erstattet.
Stadt Leuna
FB AVB/Personal
Rathausstraße 1
06237 Leuna
Kennwort:“ SB Gewerbe 2015“
Kontaktdaten: Frau Schwich, SG Personal, unter
03461 840 112.
Die Bürgermeisterin
Nr. 1/2015 | 10
Leunaer Stadtanzeiger
Stadt Leuna
Stellenausschreibung Sachbearbeiter/in Tiefbau
Aufgabenbeschreibung
Aufgaben der allgemeinen kommunalen Bauverwaltung im Bereich Tiefbau und folgenden Schwerpunkten
· Wahrnehmung der Bauherrenfunktion bei der Vorbereitung
und Durchführung kommunaler Maßnahmen im Tief- und
Straßenbau
· Projektbetreuung im Verwaltungsbereich
· Aufstellen von Maßnahme-, Zeit- und Kostenplänen
· Begleitung von Planungs- und Bauprozessen für Neu-, Umund Ausbaumaßnahmen
· Vorbereitung von Planungs- und Bauverträgen
· Mitwirkung bei Vergabeverfahren nach VOB, VOL, VOF sowie HOAI, Bauorganisation und Baubetreuung
· Bauabnahme und Rechnungsprüfung
· Fördermittelbearbeitung von Beantragung bis Verwendungsnachweis
· Verbesserung der Breitbandversorgung
· Produktverantwortung im Rahmen der Finanzbuchhaltung
Qualifikation/Anforderung
·abgeschlossenes Fachhochschulstudium mit Diplom (oder
vergleichbarem akademischen Grad) als Bauingenieur/-in,
in der Fachrichtung Straßen- oder Tiefbau bzw. mit Vertiefungsrichtung: Verkehrs-und Tiefbau/Straßenbauwesen
und Verkehr/Wasser, Umwelt/Verkehr und Wasser/Verkehrswesen
· Erfahrungen in der Vorbereitung, Durchführung und Betreuung vorzugsweise kommunaler Tief- und Straßenbaumaßnahmen mit differenziertem technischen Ausstattungsgrad
· gründliche Kenntnisse im Verwaltungs- und Zuwendungsrecht
· fundierte Kenntnisse im öffentlichen Bau- und Planungsrecht sowie im Vergabe- und Auftragswesen und Vertragsrecht sind von Vorteil
· Verhandlungsgeschick und Kommunikationsfähigkeit
·Organisationstalent
· gute betriebswirtschaftliche und einschlägige PC-Kenntnisse/Erfahrungen
· Führerschein und eigener PKW sind von Vorteil
Von Ihnen wird die enge Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen
und Bürgern sowie den kommunalen Gremien der Stadt Leuna erwartet. Dies setzt den flexiblen Einsatz vor Ort ebenso
wie die Bereitschaft zur Teilnahme an abendlichen Sitzungen
sowie ein sicheres, fachlich überzeugendes Auftreten voraus.
Die Nähe des Wohnsitzes zur Stadt Leuna ist erwünscht. Ein
hohes Maß an Engagement und Eigeninitiative, Belastbarkeit
und die ausgeprägte Fähigkeit selbstständig zu arbeiten sind
Voraussetzung für die Tätigkeit.
Beginn
Entgeltgruppe/
Vergütung
Arbeitszeit
Form der Bewerbung
Inhalt der Bewerbung
Hinweis
01.03.2015 bzw.
frühestmöglicher
Zeitpunkt
E 9 TVöD
40 Wochenstunden
schriftlich per Post
vollständige Bewerbungsunterlagen
mit Lebenslauf, Ausbildungs- und
Qualifizierungsnachweise,
Beurteilungen/Referenzen, lückenloser Tätigkeitsnachweis
Bitte beachten Sie, dass aus verwaltungstechnischen Gründen keine Eingangsbestätigung erfolgt. Die
Bewerbungsunterlagen werden nach
Abschluss des Verfahrens nur bei
Vorlage eines adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlages
zurückgesandt, andernfalls werden
die Unterlagen von nicht berücksichtigten Bewerber/inne/n nach Ablauf
von 6 Monaten nach Bewerbungsschluss vernichtet. Bewerber/innen,
die keinen Rückumschlag beigefügt
und bis zum 28.02.2015 keine Nachricht erhalten haben, können davon
ausgehen, dass ihre Bewerbung
nicht berücksichtigt wurde. Fahrtkosten werden nicht erstattet. Die Stadt
Leuna gewährleistet die berufliche
Gleichstellung von Frauen und Männern. Schwerbehinderte werden bei
gleicher fachlicher Eignung bevorzugt
berücksichtigt.
Stadt Leuna
FB AVB/Personal
Rathausstraße 1
06237 Leuna
Kennwort: “FB Bau Tiefbau 2015“
Kontaktdaten:
Frau Schwich, SG Personal, 03461 840112
Herr Lämmerhirt, Leiter FB-Bau, 03461 840271
Die Bürgermeisterin
Personalausweis - Ablauf der Gültigkeit
Personalausweise, die im Jahr 2005 beantragt worden sind, verlieren 2015 ihre Gültigkeit.
Bitte prüfen Sie die Gültigkeit Ihres Dokumentes. Das Gültigkeitsdatum finden Sie auf der Seite mit dem Passbild, rechts über
der Unterschrift.
Zur Neubeantragung eines Personalausweises bringen Sie bitte folgende Unterlagen mit:
• Geburts- oder Eheurkunde
• ein biometrisches Passbild
• die Gebühr in Höhe von 22,80 € (Antragsteller bis 24 Jahre) oder in Höhe von 28,80 € (Antragsteller ab 24 Jahre)
Auch bei der Beantragung eines Reisepasses ist die Vorlage einer Geburts- oder Eheurkunde notwendig, um die Eintragung der
Vornamen in der richtigen Reihenfolge sowie die Schreibweise der Namen und der Geburtsorte abzugleichen.
Einwohnermeldeamt
Leunaer Stadtanzeiger
Straßenbau in Zöschen rückt immer näher
Beginn im Mai 2015,
keine 9 Monate am Stück gesperrt!
Die seit längerem angekündigten und bereits in der alten Turnhalle in Zöschen der Bevölkerung vorgestellten Baumaßnahmen
zur Erneuerung der Leipziger Straße (Bundesstraße 181) gehen
planerisch in die letzte Phase. Die Landesstraßenbaubehörde
Sachsen-Anhalt (Regionalbereich Süd) wird die Ortsdurchfahrt
auf ihrer gesamten Länge vom Sportplatz bis hinter den Pflaumenbaumweg erneuern. Auf Veranlassung der Stadt Leuna
werden Gehwege, Buswartehallen, Stellplätze und die Straßenbeleuchtung erneuert bzw. dem Stand der Technik angepasst.
Leuna hat dadurch geschätzte Kostenbelastungen i. H. v. mehr
als 300 T€ zu erwarten. Der Zeitplan sieht eine Auftragsvergabe im April 2015 vor, sodass im Mai mit den Arbeiten begonnen werden kann. Es sind 3 Bauabschnitte (BA) jeweils unter
Vollsperrung geplant, aber - um es vorweg zu nehmen – nicht
durchgängig 9 Monate lang. Abschnitt 1 beginnt von Merseburg
kommend noch vor der Zufahrt zum alten Bahnhof und endet
an der Kreuzung Dorfstraße/Am Friedhof. Die Kreuzung bleibt
zunächst komplett frei. Aus Richtung Leipzig kommend ist die
Ortslage stets erreichbar. Die Straße An der Windmühle wird ab
Koboldsberg als Einbahnstraße nur in Richtung Zscherneddel
befahrbar sein und die Straße Am Schachtteich nur von Zscherneddel kommend als Einbahnstraße in die andere Richtung. Hier
hat man Lehren aus der Bauzeit des Abwasserzweckverbandes
gezogen, denn seinerzeit sorgten enorme Staubentwicklungen für Aufsehen, wenn sich Autos auf der engen Straße Am
Schachtteich begegneten und auf den unbefestigten Seitenstreifen ausweichen mussten. Für die gesamte Bauzeit wird
die Straße am alten Bahnhof als Umgehung hergerichtet und
vorm Bahnhof mit einer Asphaltdecke versehen. Der Baufirma
wird aufgegeben, entlang der Baustelle immer auf einer Seite
einen provisorischen Gehweg, ergänzt um Gehwegbrücken und
Aufschotterungen zu den Grundstücken vorzusehen. Wenn sich
die Baufirma vom Sportplatz kommend bis an den Kreuzungsbereich mit der Dorfstraße herangearbeitet hat, wird diese zur
Erneuerung halbseitig gesperrt. Eine Ampel wird den Verkehr
vorbei an der Kreuzungsbaustelle regeln. Die Durchfahrtsbreite
bleibt so bemessen, dass der Bus noch in die Dorfstraße fahren kann, denn dort hin wird wieder die Haltestelle verlegt. Sind
die Arbeiten am 1. BA erledigt, wird der 2. BA von der Kreuzung Dorfstraße bis vor die Einmündung Eichsfeld in Angriff
genommen. Die Kreuzung Eichsfeld gehört nicht mehr dazu
und bleibt 2015 die ganze Zeit befahrbar. Je nachdem wie sich
die Verkehrsströme entwickeln, wird dieses Mal evtl. in der Dr.Dieck-Straße ein Poller zur Verhinderung der Durchfahrt gesetzt.
Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Anwohner, aber
Verhältnisse wie sie im letzten Jahr herrschten, müssen unterbunden werden. Derzeitige Planungen gehen von einem Ende
dieses Abschnittes im Oktober, also nach ca. 6 Monaten, aus.
Die Straße wird ab diesem Zeitpunkt bis ins Frühjahr 2016 freigegeben. Witterungsabhängig beginnt dann im Frühjahr der
3. und letzte BA von der Einmündung Eichsfeld bis zum Bauende hinter dem Pflaumenbaumweg, so, wie es seinerzeit vom
Bauumfang her vorgestellt und von sehr vielen Bürgern im Dorfgemeinschaftshaus auf den Plänen in Augenschein genommen
worden ist. Im Bereich des Grabens wird noch einmal eine große
Grube entstehen, denn der Grabendurchlass wird komplett erneuert. Andere als seinerzeit in der Turnhalle vorgestellte Neuerungen oder Planungsänderungen gibt es nicht. Vom Sportplatz
bis ins Dorf wird auf der Straßennordseite ein kombinierter Rad/
Gehweg genauso ausgebaut wie ein Gehweg auf der Südseite
von der Straße Am Bahnhof bis vor zur Kreuzung Dorfstraße/Am
Friedhof. Die Ampelanlage – dazu hatten wir schon berichtet –
wird bleiben. Es entstehen zwei neue Buswartehallen und kurz
vorm Bauende am GGG (quasi am Einkaufsmarkt) eine Querungshilfe für Fußgänger über die Bundesstraße zur Erhöhung
der Verkehrssicherheit.
11 | Nr. 1/2015
Für den Fahrzeugverkehr werden großräumige Umleitungen
schon von der A 9 über die A 38 und die B 91 zwischen Günthersdorf über Kötzschau nach Wallendorf und umgekehrt ausgeschildert. Alternativ bzw. aus und in Richtung Norden werden auch Vorwegweiser von der A 9/Abzweig Großkugel über
Raßnitz, Lochau Richtung Meuschau/Merseburg und umgekehrt
aufgestellt. So muss auch dieses Mal versucht werden, Lkws
von der Baustelle fern zu halten. Für den Fahrzeugverkehr bis
7,5 t Gesamtgewicht (also für Pkws und Kleintransporter), wird
wieder die Strecke zwischen Günthersdorf, Rodden, Kötzschau,
Schladebach nach Wallendorf und umgekehrt als Umleitung
vorgegeben. An einigen Engstellen werden aus Sicherheitsgründen Lichtsignalanlagen den Verkehr regeln. Das Gewerbegebiet
(GGG) wird auch dieses Mal wieder während der ganzen Zeit
anfahrbar bleiben. Schon heute möchte ich auch im Namen der
Landesstraßenbaubehörde für Verständnis werben. Die Maßnahmen erfolgen im wichtigen öffentlichen Interesse und werden mit Beeinträchtigungen verbunden sein. Baulärm und Verschmutzungen sind da – um nur einige zu nennen – nicht zu
vermeiden. Zur Informationsveranstaltung des Abwasserzweckverbandes haben zahlreiche Bürger den Wunsch geäußert, nicht
erst kurz vor Baubeginn über das Bevorstehende informiert zu
werden. Ich habe versprochen das zu tun, was ich hiermit getan habe. Und noch etwas, der Feldweg zwischen Zscherneddel und dem Pflaumenbaumweg wird zwar einen akzeptablen
Zustand haben, aber auch diesmal wieder keine Umleitung sein
und für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.
Silvio Lämmerhirt
Fachbereichsleiter Bau
Brücke endlich fertig!
Es ist schon eine gefühlte Ewigkeit her, als im Oktober des Jahres 2009 die Bahnbrücke an der L 186 zwischen Kötzschau und
Großlehna dicht gemacht wurde.
Urplötzlich war eine länderübergreifende Straßenverbindung
zwischen Sachsen und Sachsen-Anhalt nicht mehr nutzbar.
„Das Bauwerk wurde im Ergebnis der Bauwerkshauptprüfung
für die öffentliche Nutzung gesperrt, da der Zustand der Bausubstanz ein unkalkulierbares Risiko darstellt.“ - so die Begründung
des zuständigen Baulastträgers, Landesbetrieb Bau SachsenAnhalt. Erste optimistische Terminvorstellungen gingen damals
von einem Ersatzneubau der Brücke im Jahr 2011 aus.
In enger Abstimmung erarbeiteten Baulastträger und zuständige
Straßenverkehrsbehörde einen für die Bauzeit relevanten großräumigen Umleitungsplan, der aber von Bürgern in Kötzschau
und Großlehna in dieser Form nicht akzeptiert wurde.
Behördliche Abstimmungen beidseitig der Landesgrenze ermöglichten, dass eine „Light-Variante“ von Umleitungsstrecke
über den ein Jahr zuvor fertig gestellten ländlichen Weg zwischen Kötzschau und Altranstädt im Frühjahr 2010 eröffnet
werden konnte. Dies war so interessant, dass selbst der MDR
darüber berichtete.
Die Ende des Jahres 2010 vorliegenden Entwürfe des neuen Brückenbauwerkes verbreiteten Optimismus unter allen Betroffenen.
Leider zeigte sich im Laufe des Jahres 2011, dass die ursprüngliche Zeitschiene u. a. aus Gründen schwieriger Eigentumsverhandlungen gebrochen war.
Das daraufhin notwendige vereinfachte Planfeststellungsverfahren ermöglichte schließlich erst im Jahr 2014 den Beginn der
Brückenbaumaßnahme.
Dank der effektiv organisierten Arbeiten konnte schließlich noch
vor Jahresende die feierliche Freigabe unter reger Teilnahme der
Bevölkerung beidseitig der Landesgrenze erfolgen.
An dieser Stelle vielen Dank allen am Bauwerk Beteiligten, aber
auch denen, die über Jahre hinweg die mit der Umleitung verbundenen Unannehmlichkeiten duldeten.
Herr Jatz
Herr Lämmerhirt
Fachgebietsleiter Bau
Nr. 1/2015 | 12
Unterhaltungsverband „Mittlere Saale - Weiße
Elster“
- Körperschaft des öffentlichen Rechts Bahnhofstr. 32, 06242 Braunsbedra
Geschäftsführer: Herr Köcher
034633 21086 oder 0170 2392421
Verbandsvorsteher: Herr Petzold
HAUSHALTSSATZUNG 2015
A - Verwaltungshaushalt:
1. Einnahmen
Die Einnahmen belaufen sich im Haushaltsjahr 2015
auf
1.070.300,- €.
2. Ausgaben
Die Ausgaben belaufen sich im Haushaltsjahr 2015
auf
1.070.300,- €.
B - Vermögenshaushalt
1. Einnahmen
Die Einnahmen belaufen sich im Haushaltsjahr 2015
auf
495.815,- €.
2. Ausgaben
Die Ausgaben belaufen sich im Haushaltsjahr 2015
auf
495.815,- €.
3. Kredite, Verpflichtigungsermächtigungen
Eine Kreditaufnahme (Kassenkredit) erfolgte im Haushaltsjahr 2012
und bleibt für das Haushaltsjahr 2015 in Höhe von 620.000 € bestehen. Der Kredit macht sich erforderlich durch die Ausreichung
der Mittel aus den bewilligten Zuwendungen durch das Landesverwaltungsamt erst nach der Bezahlung anfallender Rechnungen durch den Unterhaltungsverband.
Leunaer Stadtanzeiger
Termin zur Zwangsversteigerung
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am Montag, dem
2. Februar 2015, 10:00 Uhr, im Amtsgericht Merseburg,
Geusaer Straße 88, Saal 5, zum Az.: 16 K 50/14 versteigert
werden: Das im Grundbuch von Kötzschau, Blatt 1356 eingetragenen unbebaute Grundstück am:
Wölkauer Weg
06237 Leuna/Schladebach
Gesamtverkehrswert: 6.690,00 €
Objektbeschreibung: unbebautes Grundstück
Die detaillierte Objektbeschreibung sowie die Versteigerungsbedingungen entnehmen Sie bitte der Veröffentlichung
im Schaukasten des Rathauses Rathausstr. 01 06237 Leuna
oder dem Internetportal (ZVG.com oder zvg-portal.de) des
Amtsgerichtes Merseburg.
Am Mittwoch, dem 7. Januar 2015 gratulierte Frau Dr. Hagenau
dem Hausmeister Herrn Antonius Fischer herzlich zum
25-jährigen Dienstjubiläum.
Die Bürgermeisterin überreichte zu diesem Anlass eine Urkunde und wünschte weiterhin viel Erfolg für die nächsten Jahre.
Die Haushaltssatzung wurde vom Vorstand in seinen Sitzungen
am 17.09.2014 und 22.10.2014 aufgestellt und vom Ausschuss
in seiner Sitzung am 05.11.2014 beschlossen.
Der Haushaltsplan liegt als Anlage der Haushaltssatzung bei.
- Vorstandsmitglied -
Redaktion Stadtanzeiger
- Ausschussmitglied -
Information aus dem Sachgebiet Sicherheit
und Ordnung
Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in
Notsituationen
Das Junihochwasser 2013 hat gezeigt, welche Auswirkungen
Katastrophen haben können. Neben Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst stehen weitere Hilfsorganisationen bei Krisen und
Katastrophen zur Verfügung. Auch kleinere Ereignisse, wie Starkregen, Sturm, Wohnungsbrand oder Stromausfall können für
jede Familie eine persönliche Katastrophe auslösen.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
hat einen Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in
Notsituationen herausgebracht. Diesen Ratgeber erhalten Sie
im Rathaus, in der Verwaltungsaußenstelle sowie in der Stadtinformation. Weiterhin steht Ihnen diese Broschüre als Download
auf der Internetseite www.bbk.bund.de/ratgeber zur Verfügung.
SG Sicherheit und Ordnung
Dringend Zeugen gesucht
Wer hat am 15.07.2014, um ca. 11 Uhr in der Friedrich-EbertStraße auf der Höhe von Netto einen schweren Unfall zwischen einer Radfahrerin und einem Pkw beobachtet? Bei
Hinweisen über den Unfallhergang bitte unter 0176 92669637
Sehr geehrte Steuerzahler,
der Fachbereich Finanzen/Abt. Steuern der Stadt Leuna teilt
mit, dass sich die Fälligkeit der ersten Quartalsrate der Grundsteuer und Straßenreinigungsgebühren vom 15.02.2015 auf
den 26.02.2015 verschiebt. Bei vorliegender Einzugsermächtigung werden die fälligen Beträge am 26.02.2015 von Ihrem
Konto abgebucht. Weisen Sie die Beträge selbst an, so muss
die Überweisung erst zu diesem Tag an die Stadt Leuna veranlasst werden.
Fachbereich Finanzen/SG Steuern
Leunaer Stadtanzeiger
13 | Nr. 1/2015
Wahlen
Stellenausschreibung für die Direktwahl
des/der Hauptverwaltungsbeamten der Stadt Leuna
In der Stadt Leuna ist die Stelle des/der Hauptverwaltungsbeamten im Wege der Direktwahl zu besetzen.
Die Stadt Leuna zählt derzeit etwa 14.100 Einwohner.
Frühestmöglicher Beginn der Amtszeit ist der 28. Juli 2015. Die
Amtszeit beträgt gemäß § 61 der Kommunalverfassung des Landes Sachsen-Anhalt sieben Jahre.
Die hauptamtliche Stelle ist gemäß Kommunalbesoldungsverordnung in die Besoldungsgruppe A 16 eingestuft.
Wählbar zur/zum Hauptverwaltungsbeamten sind Deutsche im
Sinne des Art. 116 des Grundgesetzes und Staatsangehörige anderer Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.
Die Bewerber dürfen nicht nach § 40 Abs. 2 Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt (KVG LSA) von der
Wählbarkeit ausgeschlossen sein. Die Bewerber müssen am Wahltag das 21. Lebensjahr vollendet haben (§ 62 KVG LSA) und dürfen
am Wahltag noch nicht die Altersgrenze nach § 39 Abs. 1 des Landesbeamtengesetzes erreicht haben.
Die beamtenrechtlichen Voraussetzungen für die Berufung in das
Beamtenverhältnis auf Zeit müssen vorliegen.
Nach § 30 KWG LSA, muss die Bewerbung für die Wahl zum/zur
Hauptverwaltungsbeamten von mindestens 100 Wahlberechtigten
des Wahlgebietes persönlich und handschriftlich unterzeichnet
sein. Diese Unterschriften sind auf einem Formblatt auszuweisen.
Die entsprechenden Formblätter können bei der Stadt Leuna,
Wahlbüro, Rathausstraße 1, 06237 Leuna oder wahlen@leuna.de
während der Sprechzeiten abgefordert werden.
Für Bewerberinnen und Bewerber, die einer Partei oder Wählergruppe
angehören, gilt die Regelung des § 21 Abs. 10 Satz 1 des KWG LSA
entsprechend, wenn für die Bewerber einer Unterstützungserklärung
in einem Verfahren nach § 24 des KWG LSA abgegeben wurde.
Damit sind Bewerber, die am Tage der Bestimmung des Wahltages
durch Parteien oder Wählergruppen unterstützt werden, welche im
Deutschen Bundestag, im Landtag des Landes Sachsen-Anhalt
oder im Stadtrat der Stadt Leuna durch eigene Wahlvorschläge
vertreten sind, von der Beibringung von Unterstützungsunterschriften befreit.
Bewirbt sich die Amtsinhaberin erneut, so ist sie von der Beibringung von Unterstützungsunterschriften nach § 30 KWG LSA befreit.
Auf die Hinderungsgründe gemäß § 41 KVG LSA wird hingewiesen.
zes und der Landesverfassung eintritt und nicht vom Wahlrecht
ausgeschlossen ist oder infolge Richterspruchs die Wählbarkeit
oder die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter verloren hat.
Bewerben sich Staatsangehörige aus anderen Mitgliedsstaaten
der Europäischen Union zur Bürgermeisterwahl, so haben sie mit
der Bewerbung um das Amt des/der Hauptverwaltungsbeamten
gegenüber der Stadt eine Versicherung abzugeben, dass sie nach
den Rechtsvorschriften des Staates, dessen Staatsangehörigkeit
sie besitzen, nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind oder infolge Richterspruchs die Wählbarkeit oder die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter verloren haben.
Die Bewerbung für das Amt hat schriftlich innerhalb der unten angeführten Einreichungsfrist zu erfolgen und muss folgende Angaben enthalten: Familienname, Vorname, Geburtsdatum, Anschrift
der Hauptwohnung sowie eine Bescheinigung der Hauptwohnsitzgemeinde über die Wählbarkeit der Bewerberin/des Bewerbers.
Der/Die Bewerber/in muss neben den genannten rechtlichen Voraussetzungen die Gewähr bieten, dass er/sie jederzeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgeset-
Hinweis:
Die amtliche Bekanntmachung der Stellenausschreibung erfolgte
im Amtsblatt der Stadt Leuna am 09.01.2015.
Die Einreichungsfrist beginnt am Tage nach der Stellenausschreibung.
Das Ende derselben wird bestimmt auf
Dienstag, den 17. Februar 2015, 18:00 Uhr.
Die Bewerbung kann nur innerhalb dieser Frist zurückgenommen
werden.
Die Wahl findet am 15. März 2015 statt, eine eventuelle Stichwahl
am 29. März 2015.
Bewerbungen sind unter Angabe des Kennwortes
„Wahl Hauptverwaltungsbeamte/r 2015“ an folgende Anschrift
zu richten:
Stadt Leuna
Gemeindewahlleiter
Rathausstraße 1
06237 Leuna
Die Bürgermeisterin
Bekanntmachung des Gemeindewahlleiters
für die Direktwahl zum/zur Hauptverwaltungsbeamten der Stadt Leuna am 15. März 2015
Einladung zu den ordentlichen Sitzungen des Gemeindewahlausschusses der Stadt Leuna am 19. Februar 2015 und am 17.
März 2015
Der Gemeindewahlausschuss der Stadt Leuna tritt zu seinen öffentlichen Sitzungen zusammen:
am 19. Februar 2015, 17:30 Uhr und
am 17. März 2015, 17:30 Uhr.
Tagesordnung 19. Februar 2015
- Feststellung der Beschlussfähigkeit
- Belehrung zur Verschwiegenheitspflicht
- Informationen zur Vorbereitung und Durchführung der Wahl Bürgermeister/in
- Entscheidung über die Zulassung der Bewerbungen Bürgermeister/in der Stadt Leuna gem. § 30 Abs. 5 KWG LSA
Tagesordnung 17. März 2015
- Feststellung der Beschlussfähigkeit
- Informationen zum Ablauf der Wahl Bürgermeister/in
- Feststellung des Endergebnisses zur Direktwahl Hauptverwaltungsbe- amte/r (Bürgermeister/in) der Stadt Leuna gem. §§ 30,
30 a KWG LSA
Die Sitzungen finden im Rathaus der Stadt Leuna, Rathausstraße 1,
06237 Leuna, Ratssaal statt.
Die Sitzungen des Gemeindewahlausschusses sind öffentlich.
Der Zutritt zur Sitzung ist für jedermann frei.
Leuna, 2015-01-19
gez. Lörzer
Gemeindewahlleiter
(Die amtliche Bekanntmachung erfolgte im Amtsblatt der Stadt Leuna am 20.01.2015)
Nr. 1/2015 | 14
Bekanntmachung des Gemeindewahlleiters
für die Direktwahl zum/zur Hauptverwaltungsbeamten
der Stadt Leuna am 15. März 2015
Vorstellung der Bewerber/Bewerberinnen in öffentlicher
Versammlung
Auf der Grundlage des § 63 Abs. 2 Satz 2 KVG LSA wird am
Mittwoch, dem 4. März 2015,
18:00 – ca. 20:00 Uhr
im cCe, Matthias - Pier - Saal
den Bewerbern/Bewerberinnen um das Amt des Bürgermeisters/der Bürgermeisterin der Stadt Leuna Gelegenheit gegeben,
sich den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt vorzustellen.
Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Leuna sind dazu herzlich
eingeladen.
Leuna, 2015-01-19
Leunaer Stadtanzeiger
Kontaktdaten Einwohnermeldeamt
Leuna, Rathausstraße 1 und
Verwaltungsaußenstelle OS Günthersdorf,
Merseburger Landstraße 38
Telefon: Telefax: E-Mail: Sprechzeiten:
03461 840-135 und 0346 3856108
03461 840-160 und 0346 3856114
hildebrandt@leuna.de und lange@leuna.de
dienstags von 09:00 bis 12:00 Uhr
und von 13:00 bis 18:00 Uhr
donnerstags von 09:00 bis 12:00 Uhr
und von 13:00 bis 16:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung
Schriftverkehr an folgende Anschrift zu senden:
Stadt Leuna
Einwohnermeldeamt
Rathausstraße 1
06237 Leuna
gez. Lörzer
Gemeindewahlleiter
Wahl Hauptverwaltungsbeamte/r
(Bürgermeister/in) der Stadt Leuna
(Die amtliche Bekanntmachung erfolgte im Amtsblatt der Stadt
Leuna am 20.01.2015)
Wahlbüro
Für die Vorbereitung und Durchführung der Wahl des/der Hauptverwaltungsbeamten wurde am Sitz des Gemeindewahlleiters in
der Stadt Leuna ein Wahlbüro eingerichtet.
Ort: Leuna, Rathausstraße 1, Raum 010
Telefon: 03461 840-115
Telefax: 03461 840-160
Mail: wahlen@leuna.de
zur Direktwahl Bürgermeister/in am 15. März 2015
1. Der Wahlschein ist der urkundliche Nachweis des Wahlrechts einer Person in der Stadt Leuna. Er wird auf Antrag
ausgestellt, Briefwahlunterlagen werden grundsätzlich
von Amts wegen beigefügt.
2. Wer am Wahltag verhindert ist in seinem Wahlbezirk zu wählen, kann einen Wahlschein beantragen. Der Antrag kann
mündlich, schriftlich, per Telefax oder elektronisch (Internet, E-Mail), aber nicht telefonisch, bei der Stadt Leuna/
Einwohnermeldeamt grundsätzlich bis zum 13. März 2015,
18 Uhr - in Ausnahmefällen (zum Beispiel bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung oder wenn ein Wahlberechtigter nicht in das Wählerverzeichnis eingetragen ist und ohne
Verschulden die Antrags- und Einspruchsfrist versäumt hat)
noch bis zum Wahltag, 15 Uhr - gestellt werden.
3. Spätestens bis 18. Februar 2015 benachrichtigt die Stadt
Leuna jeden Wahlberechtigten, der in das Wählerverzeichnis
eingetragen ist.
Der Wahlbenachrichtigungsbrief informiert gleichzeitig
über wichtige Einzelheiten der Wahl (u. a. Wahlraumanschrift,
Wahlzeit, Wahlbezirks- und Wähler-Nr.). Ferner informiert der
Benachrichtigungsbrief über die Beantragung eines Wahlscheins und über die Übersendung von Briefwahlunterlagen.
Auf der Rückseite befindet sich ein Vordruck für einen Antrag
auf Ausstellung eines Wahlscheins.
4. Wahlscheinanträge können schon vor der Erstellung des
Wählerverzeichnisses gestellt werden. Frühestmöglicher
Termin für die Ausgabe von Wahlscheinen mit Briefwahlunterlagen ist der 2. März 2015.
5. Der Wahlschein und die Briefwahlunterlagen werden dem
Wahlberechtigten von der Stadt Leuna/Einwohnermeldeamt
zugeschickt oder amtlich überbracht.
Der Wahlberechtigte kann den Wahlschein und die Briefwahlunterlagen auch persönlich abholen.
6. Der Wahlschein und die Briefwahlunterlagen dürfen an einen
anderen als den Wahlberechtigten nur ausgehändigt werden, wenn eine schriftliche Vollmacht des Wahlberechtigten vorgelegt wird.
7. Verlorene Wahlscheine werden nicht ersetzt. Wird glaubhaft versichert, dass ein Wahlschein nicht zugegangen ist,
kann auf Antrag bis zum Tag vor der Wahl, 12 Uhr, ein neuer
Wahlschein erteilt werden.
Sprechzeiten:
dienstags von 09:00 bis 12:00 Uhr
und von 13:00 bis 18:00 Uhr
donnerstags von 09:00 bis 12:00 Uhr
und von 13:00 bis 15:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung
Schriftverkehr an folgende Anschrift:
Stadt Leuna
Gemeindewahlleiter/Wahlbüro
Rathausstraße 1
06237 Leuna
Bürgerzeitung
Wochenblatt mit öffentlichen Bekanntmachungen
der Kommunalverwaltung
IMPRESSUM
Wahlschein und Briefwahlunterlagen
Die Bürgerzeitung erscheint monatlich.
- Herausgeber: Stadt Leuna, Rathausstraße 1, 06237 Leuna
- Verantwortlich für den amtlichen und nichtamtlichen Teil:
Die Bürgermeisterin
- Verlag und Druck: Verlag + Druck LINUS WITTICH KG,
04916 Herzberg, An den Steinenden 10,
Telefon: 0 35 35 / 4 89 -0,
Für Textveröffentlichungen gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Verantwortlich für den Anzeigenteil/Beilagen:
Verlag + Druck LINUS WITTICH KG, 04916 Herzberg,
An den Steinenden 10,
vertreten durch den Geschäftsführer ppa. Andreas Barschtipan
www.wittich.de/agb/herzberg
Für Anzeigenveröffentlichungen und Fremdbeilagen gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen und unsere zurzeit gültige
Anzeigenpreisliste. Für nicht gelieferte Zeitungen infolge höherer
Gewalt oder anderer Ereignisse kann nur Ersatz des Betrages für ein
Einzelexemplar gefordert werden. Weitergehende Ansprüche, insbesondere aus Schadensersatz, sind ausdrücklich ausgeschlossen.
„Die veröffentlichten Meinungen müssen nicht mit der Meinung der
LSA-Redaktion übereinstimmen.“
Für den Inhalt der Artikel sind die Autoren selbst verantwortlich.
Leunaer Stadtanzeiger
15 | Nr. 1/2015
Rahmenplan für die Arbeit des Stadtrates der Stadt Leuna und seiner Ausschüsse im Jahr
2015 (Stand 16.09.2014)
(i. d. R. jeden 3.
Mo./Monat)
17:30 Uhr
(i. d. R. jeden 1.
Do./Monat)
17:30 Uhr
(i. d. R. jeden 1.
Di./Monat)
17:30 Uhr
(i. d. R. jeden 2.
Di./Monat)
17:30 Uhr
(i. d. R. jeden
letzten Do./Monat)
17:30 Uhr
2015
Hauptausschuss
Finanzausschuss
Bau-, Wirtschafts-,
Stadtentwicklungsu. Umweltausschuss
Schul-, Kultur-,
Sport- u. Sozialausschuss
Stadtratssitzung
Februar
16.02.15
05.02.15
03.02.15
10.02.15
26.02.15
März
16.03.15
05.03.15
03.03.15
10.03.15
26.03.15
April
20.04.15
02.04.15
07.04.15
14.04.15
30.04.15
Mai
18.05.15
07.05.15
05.05.15
12.05.15
28.05.15
Juni
15.06.15
04.06.15
02.06.15
09.06.15
25.06.15
Juli
20.07.15
02.07.15
07.07.15
14.07.15
30.07.15
August
17.08.15
06.08.15
04.08.15
11.08.15
27.08.15
September 14.09.15
03.09.15
01.09.15
08.09.15
24.09.15
Oktober
19.10.15
01.10.15
06.10.15
13.10.15
29.10.15
November
16.11.15
05.11.15
03.11.15
10.11.15
26.11.15
Dezember
07.12.15
03.12.15
01.12.15
08.12.15
17.12.15*
* Abweichung vom Plan
Gesetzliche Feiertage im gesamten Bundesgebiet:
14.05.15
Christi Himmelfahrt
03.04.15 Karfreitag
25.05.15Pfingstmontag
06.04.15
Ostermontag 03.10.15
Tag der Deutschen Einheit
01.05.15
Tag der Arbeit
25.12.15
1. Weihnachtstag
26.12.15
2. Weihnachtstag
informativ:
16.02.15 Rosenmontag
02.04.15 Gründonnerstag
Gesetzliche Feiertage in Sachsen-Anhalt:
31.10.15Reformationstag
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
zum Jahresauftakt 2015 in Leuna wurden wieder verdienstvolle
Bürgerinnen und Bürger durch unsere Stadt in einem dafür sehr
ansprechenden Rahmen geehrt. Hier wurde einmal mehr, das
ehrenamtliche Engagement stellvertretend für viele engagierte
Bürgerinnen und Bürger im Besonderen geehrt. Es waren auch
neben Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kirchen ein Großteil
ehrenamtlicher Vertreterinnen und Vertreter aus den Freiwilligen
Feuerwehren, Wasserwehren, Sport- und Kulturvereinen und
weiteren sozialen Verbänden aller Ortschaften eingeladen. Die
Ehrung verdienstvoller Bürgerinnen und Bürger erfolgte in diesem Jahr aus einer Vielzahl von Vorschlägen aus dem gesamten
Stadtgebiet und darüber hinaus mit Herrn Cor Bart aus Holland.
Die Auswahl viel dem Stadtrat nicht leicht. Sehr erfreulich ist,
dass es wieder zahlreiche Vorschläge für die Ehrung aus vielen
Teilen der Stadt gab. Die Entscheidung wurde Parteiübergreifend
getroffen Herrn Cor Bart mit der Ehrenmedaille der Stadt Leuna
auszuzeichnen und Frau Rita Eimann aus Leuna, Herrn HansJoachim Hartmann aus Friedensdorf, Herrn Wolfgang Voigt aus
Zöschen und Udo Würsig aus Zweimen für ihr ehrenamtliches
Engagement mit der Ehrennadel der Stadt Leuna zu ehren.
Neben einer Reihe von Ausschusssitzungen die im Januar 2015
bereits erfolgten, wird es zum Jahresbeginn in die Diskussion
zum Haushalt 2015 gehen. An erster Stelle stehen natürlich die
bereits begonnenen Investitionen aus den Vorjahren, wie unsere
Schwimmhalle. Aber auch die Zweimener Dorfstraße wartet auf
ihre Fertigstellung. Leider beschäftigt die Kämmerei der Stadtverwaltung noch immer die Umstellung der Haushaltlogik von
der Kameralistik zur Doppik. Das bindet immer noch sehr viel
Kraft und Anstrengungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Aber wir Vertrauen hier unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und werden auch diese Aufgaben bewältigen.
Die CDU-Leuna verabschiedet sich bis zum nächsten Stadtanzeiger von Leuna und wünscht allen Leserinnen und Lesern
noch eine schöne Winter- und Ferienzeit.
Wolfgang Meisel
Fraktionsvorsitzender CDU Leuna
Nr. 1/2015 | 16
Alles Gute im neuen Jahr
Liebe Einwohnerrinnen und Einwohner von Leuna,
im Namen der Mitglieder der Fraktion der LINKEN im Stadtrat Leuna und der Mitglieder des Ortsverbandes Leuna der
Partei DIE LINKE, wünschen wir Ihnen alles Gute, Gesundheit
und Erfolg im Jahr 2015.
Gerta Bürkner Jürgen Butzkies
Fraktionsvorsitzende DIE LINKE Vorsitzender DIE LINKE.
Ortsverband Leuna
DIE LINKE – Fraktion im Stadtrat
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
wir laden Sie zur nächsten Bürgersprechstunde der Fraktion
DIE LINKE am Montag, dem 09.02.2015, um 16.30 Uhr in der
Begegnungsstätte der AWO in der Kirchgasse 7 in Leuna ein.
Themen der letzten Bürgersprechstunde waren u. a. die Bauarbeiten an der Schwimmhalle sowie das Engagement der
Stadt zur Wiederherstellung und den Erhalt des Elsterfloßgrabens.
Nach der Bürgersprechstunde findet in der Begegnungsstätte die Mitgliederversammlung des Ortsverbandes Leuna
der Partei DIE LINKE statt.
Gerta Bürkner Jürgen Butzkies
Fraktionsvorsitzende DIE LINKE Vorsitzender DIE LINKE.
Ortsverband Leuna
Aus der Fraktion Die Linke
Das Jahr 2015 hat so begonnen, wie es 2014 endete. Wünschen
wir uns allen beste Gesundheit und ein friedliches Jahr.
Milde Temperaturen aber Sturm, so stellt sich eigentlich niemand einen mitteleuropäischen Winter vor. Da dies keiner von
uns ändern kann, müssen wir das Beste daraus machen. Für die
Bauvorhaben in der Stadt ist es so ganz günstig. Nur manche
Baufirmen haben die Zeichen der Zeit noch nicht so richtig erkannt. Sie machen noch Winterpause.
Eine Winterpause gibt es für die Arbeit des Stadtrates nicht. Viele Vorhaben sind zu beraten und vor allem der Haushaltsplan
ist beschlussreif aufzustellen, braucht es vorher Konzepte aus
denen hervorgeht, was gewollt ist. Apropos Konzepte – MZ-Interview (MZ vom 29./30.11.2014) stellt Herr Berthold, SPD Kandidat für die Bürgermeisterwahl am 15. März 2015 fest, die Stadt
hat keine vernünftigen Konzepte für die Kindertagesstätten, die
Wohnungswirtschaft, die Stadtwerke und die Stadtentwicklung.
Das kann so nicht im Raum stehen bleiben. Im Umkehrschluss
heißt das, alle Stadträte haben in den letzten Jahren nur unvernünftige Konzepte beschlossen. Das weise ich für mich und
meine Fraktionsmitglieder zurück. In den letzten zwei Jahren
haben wir u. a. in 3 Etappen (Erfassung des Istzustandes, Ableitung von Zielen, Festlegung der Maßnahmen zur Umsetzung)
ausführlich über das Stadtentwicklungskonzept beraten. Von
Herrn Berthold gab es nur Einwände zu der Vorstellung, die Eisenbahnbrücke über die Saale als Straßenbrücke zu nutzen um
die Verbindung in die Aue zu verkürzen und zu den zu stark detaillierten Darstellungen des öffentlichen Personennahverkehrs
(ÖPNV). Zum Konzept Stadtwerke nur so viel, Herr Berthold war
in der vergangenen Wahlperiode Mitglied des Beirates Stadtwerke.
Im Zusammenhang mit den Auflagen für einen zweiten Fluchtund Rettungsweg für die Kita`s der Kernstadt wurde im Ausschuss Bildung, Kultur, Sport und Soziales intensiv über die
Entwicklung unserer Einrichtungen diskutiert. Übereinstimmend
zwischen den einzelnen Fraktionen wurde die dezentrale Betreuung in den vorhandenen Kitas favorisiert und deren weitere
Ausstattung empfohlen.
Leunaer Stadtanzeiger
„Vernünftige“ Konzepte für die einzelnen Gebiete der Stadtentwicklung können nur durch konstruktive Zusammenarbeit aller
Stadträte und sachkundigen Einwohner erarbeitet und umgesetzt werden.
Nutzen wir alle unser Wissen und werden unserer gemeinsamen Verantwortung für die Entwicklung unserer Stadt bewusst.
Kontroverse Diskussionen sind notwendig und sinnvoll aber sie
müssen zu konstruktiven Ergebnissen führen.
Bürkner
Fraktionsvorsitzende
Aus der SPD-Fraktion
Flößerei auf dem Floßgraben nun ein Stück immaterielles Kulturerbe auf der deutschen UNESCO-Liste –
Kritik an passiver Haltung im Rathaus Leuna
Große Freude beim Förderverein Elsterfloßgraben: Ein länderübergreifendes Projekt „Flößerei“, zu dem auch der Floßgraben
gehört, wurde in ein bundesweites Verzeichnis immateriellen
Kulturerbes aufgenommen und soll im März bei der UNESCO
eingereicht werden. „Als nächster Schritt steht die Bewerbung
um den Titel UNESCO-Weltkulturerbe an“, informiert Frank
Thiel, Vorsitzender des Vereins. In Kötzschau und anderswo jedoch ist die Stimmung getrübt, weil die Stadt Leuna sich nicht
beteiligen will.
Die Kultusminister der Länder und die Beauftragte der Bundesregierung Monika Grütters bestätigten im Dezember eine von
Experten vorgelegte Empfehlung aus 27 Projekten, darunter
„Handwerk der Flößerei“. Dieses soll die Erinnerung an untergegangene alte Technik und Technologie wachhalten, die seit dem
Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert durch den Transport riesiger
Holzmengen eine herausragende wirtschaftliche Rolle gespielt
haben. Auf dem Elsterfloßgraben z. B. bugsierten Flößerknechte
Scheitholz vor allem zur ehemaligen Saline Kötzschau.
Prüfstein für die Projekte war u. a. das aufgewendete bürgerschaftliche Engagement zur Bewahrung der alten Kulturformen.
Deshalb sieht sich der Förderverein in seinem Ziel bestätigt, den
Floßgraben langfristig als durchgehendes fließendes Gewässer
und als einmaliges technisches Denkmal wiederherzustellen.
Der Floßgraben ist ein bedrohter Wasserlauf geworden. Darum
wird die SPD-Fraktion nicht nachlassen, die Stadt zu einer aktiven Haltung zu drängen, wenigstens dem Verein beizutreten,
so wie es die Städte Zeitz, Weißenfels, Lützen, Bad Dürrenberg,
weitere Kommunen und der Abwasserzweckverband Bad Dürrenberg bereits seit längerem getan haben.
Nach Kommunalrecht könnte die Bürgermeisterin das Thema
sofort wieder auf die Tagesordnung des Stadtrats setzen.
Die SPD-Fraktion würde eine solche Vorgehensweise sehr gern
befürworten und unterstützen.
Uwe Berthold
Fraktionsvorsitzender
Die nächste Ausgabe erscheint am:
Mittwoch, dem 25. Februar 2015
Annahmeschluss für redaktionelle
Beiträge und Anzeigen:
Mittwoch, der 11. Februar 2015
Leunaer Stadtanzeiger
OrtsbürgermeisterInnen und deren Rufnummern in
den Ortschaften
Ortschaft Friedensdorf
Herr Michael Bedla
Tel.: 034639 20360
Fax: 034639 20360
Sprechzeit: jeden 1. Montag im Monat von 17:00 - 18:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Ortschaft Günthersdorf
Frau Marianne Riemeyer
Tel.: 034638 20335
Fax: 034638 20319
Sprechzeit: jeden 1. Mittwoch im Monat von 16.00 -17.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Ortschaft Horburg-Maßlau
Herr Jürgen Seifert
Tel.: 034204 60040
Fax: 034204 64497
Sprechzeit: jeden Mittwoch von 16:00 - 18:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Ortschaft Kötschlitz
Herr Andreas Stolle
Tel.: 034638 20417
Fax: 034638 21853
Sprechzeit: jeden letzten Dienstag im Monat von 17:00 - 18:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Ortschaft Kötzschau
Herr Wolfgang Weise
Tel.: 03462 87825
Fax: 03462 86344
Sprechzeit: jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 17:00 18:00 Uhr
Ortschaft Kreypau
Herr Peter Engel
Tel.: 03462 80348
Fax: 03462 80348
Sprechzeit: jeden 1. Donnerstag im Monat von 14:00 - 17:00 Uhr
und nach Vereinbarung
17 | Nr. 1/2015
Liebe Friedensdorferinnen und Friedensdorfer,
liebe Leserinnen und Leser des
Stadtanzeigers Leuna,
der erste Monat 2015 ist bereits Geschichte und ich hoffe es
wird ein erfolgreiches Jahr für uns alle.
Ich möchte Sie heute darüber informieren, dass wir den Fördermittelbescheid für unser Dorfgemeinschaftshaus noch im
Dezember vom Amt für Landwirtschaft und Flurneuordnung erhalten haben. Nun geht es für uns in die Realisierung und Umsetzung des Ersatzneubaus unseres Dorfgemeinschaftshauses,
welches am Ende der Baumaßnahme doch zu einem Mehrgenerationenhaus sich wandeln wird. So ist geplant, dass die Sanierung neben einem barrierefreien Zugang auch über separate
und Behindertengerechte Toiletten verfügen wird. Die genaue
Bauzeit kann ich Ihnen noch nicht mitteilen, jedoch ist nach
Haushaltplan und Fördermittelbescheid der unmittelbare Beginn
vorgesehen und die Fertigstellung im Frühjahr 2016 anvisiert.
Die Baugenehmigung liegt bereits vor und nach Abschluss der
Ausschreibungen wird es losgehen mit den Bauarbeiten.
Der Ortschaftsrat Friedensdorf wird sich in seiner nächsten Sitzung mit dem Haushalt für 2015 und der in Friedensdorf angestrebten Investitionen befassen. Schwerpunkt werden die bereits für 2014 geplanten und noch nicht realisierten Maßnahmen
sein. Hier haben wir zum Beispiel den Anschluss der Rohrteichweiden an den Floßgraben umzusetzen. Fördermittel liegen nun
endlich auch hierfür aus Magdeburg vor und wir rechnen mit
der Umsetzung im ersten Halbjahr 2015. Darüber hinaus wird im
B-Plan am Weinberg die weitere Erschließung des letzten Abschnittes erfolgen.
Des Weiteren werden wir in 2015 unser 80-jähriges Jubiläum
der Freiwilligen Feuerwehr in Friedensdorf feiern. Dieses wird
zusammen mit unserem diesjährigen Heimatfest auf dem Sportplatz am Dorfgemeinschaftshaus vom 03.09. - 06.09.2015 mit
vielen Veranstaltungen gefeiert. Hierzu erfolgen bereits die Vorbereitungen gemeinsam mit der FFW Friedensdorf.
In diesem Sinne verabschiede ich mich bis zum nächsten Stadtanzeiger und wünsche allen noch eine schöne Winter- und Ferienzeit.
Ihr Ortsbürgermeister
Michael Bedla
Ortschaft Rodden
Herr Gerhard Rödiger
Tel.: 034638 365175
Sprechzeit: jeden 2. Montag im Monat von 17:00 - 19:00 Uhr
Ortschaft Spergau
Herr Thomas Scholz
Tel.: 034446 20161
Sprechzeit: jeden Dienstag von 15:30 Uhr - 18:00 Uhr
Ortschaft Zöschen
Frau Andrea Engelmann
Tel.: 0170 9954594
Sprechzeit: jeden 4. Dienstag im Monat von 18:30 - 19:30 Uhr
und nach Vereinbarung
Ortschaft Zweimen
Herr Helmut Rode
Tel.: 034638 20265
Fax: 03461 813222
Sprechzeit: jeden 1. Dienstag im Monat von 17:00 - 18:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Weihnachtsfeier der Ortschaften Günthersdorf,
Kötschlitz und Horburg-Maßlau
Am 6. Dezember 2014 fand die gemeinsame Seniorenweihnachtsfeier der Ortschaften Günthersdorf, Kötschlitz und Horburg- Maßlau im Saal des Sportrestaurants Günthersdorf/Kötschlitz statt.
Herr Stolle, Ortsbürgermeister von Kötschlitz, begrüßte auch im
Namen von Frau Riemeyer und Herrn Seifert (Ortsbürgermeister
von Günthersdorf und Horburg-Maßlau) die anwesenden Senioren und Seniorinnen.
Mit einem Gedicht zur Weihnachtszeit, von Herrn Seifert vorgetragen, startete das kleine Unterhaltungsprogramm. An weihnachtlich gedeckten Tischen ließ man sich Kaffee, Stolle und
Gebäck schmecken. Das anschließende Programm vom Kindergarten „Drachenburg“ aus Kötschlitz kam bei allen sehr gut
an. Der Nachmittag verging wie im Flug mit den musikalischen
Nr. 1/2015 | 18
Darbietungen der Chorgemeinschaft „Harmonie“ e. V. aus Günthersdorf.
Die Bürgermeisterin der Stadt Leuna, Frau Dr. Hagenau, überbrachte ein paar Grußworte und mit einem kleinen Gedicht von
Christian Morgenstern- „Die drei Spatzen“ rundete Uwe Bertold,
der ebenfalls vorbei schaute, das Programm ab.
Ein gemütlicher Nachmittag bei so manchen Glas Wein oder
Bier neigte sich seinem Ende entgegen und das Abendessen
wurde serviert.
Im Jahr 2014 konnten wir viele neue Gesichter begrüßen und
hoffen, dass auch zur Weihnachtsfeier in diesem Jahr noch so
der Ein oder Andere vorbei schaut.
Ja, ich weiß, liebe Senioren und Seniorinnen der Ortschaften
Günthersdorf, Kötschlitz und Horburg- Maßlau, sie fühlen sich
noch nicht so alt aber es ist doch immer wieder schön, den ein
oder anderen Bekannten mal wieder zu treffen, den man lange
nicht gesehen hat.
Leunaer Stadtanzeiger
die Fischbrötchen so hoch im Kurs, dass sie bereits nach kurzer
Zeit ausverkauft waren.
An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle, die sich
tatkräftig an der Vorbereitung und der Durchführung beteiligten
und maßgeblich dazu beigetragen haben, dass es auch in diesem Jahr wieder eine gelungene Veranstaltung wurde.
Andreas Voigt
Dana Zuber
Stadtverwaltung/Bürgerservice
Chorgemeinschaft „Harmonie“,
Adventssingen 2014
Allen Leserinnen und Lesern wünschen wir ein gesundes neues
Jahr 2015.
Zum 6. Mal fand unser jährliches Adventssingen im Dezember
statt. Die Veranstaltung war wie immer, wieder sehr gut besucht.
Bei bekannten Weihnachtsliedern wie z. B. „Guten Abend,
schön Abend“ und „Süßer die Glocken nie klingen“ stimmten
viele Gäste mit ein.
Neue Weihnachtslieder, tolle Gedichte und Vorlesungen sowie
moderne solistische Gesangseinlagen rundeten das Programm
ab.
Einen optischen Blickfang erzielten wir durch ein begleitendes
Programm auf der Videoleinwand. Es war wieder ein wunderschöner Nachmittag, der mit Gesang und weihnachtlicher Stim-
Dreikönigsfeuer in Günthersdorf
Am 06.01. fand unser diesjähriges Dreikönigsfeuer statt. Veranstalter war wie in jedem Jahr die Ortsfeuerwehr Günthersdorf/
Kötschlitz. Das Fest hat in Günthersdorf bereits eine feste Tradition. Viele Besucher nutzten diese Gelegenheit, das Jahr mit
Freunden, Bekannten und Nachbarn gemeinsam noch einmal
zu begrüßen.
Das Wetter meinte es in diesem Jahr sehr gut mit uns. Bei trockener und kühler Witterung schmeckte der Glühwein besonders gut. Eine besondere Delikatesse war in diesem Jahr neben
lecker Bratwurst die Soljanka aus dem Kessel. Auch standen
Leunaer Stadtanzeiger
mung gefüllt war. Wir danken unserem treuen Publikum und
freuen uns schon aufs Frühlingsfest im April.
Unsere erste Gesangsprobe findet am 04.02.2015, um 20 Uhr
im Günthersdorfer Bürgerhaus statt. Wenn Sie Lust haben mitzusingen sind Sie dazu ganz herzlich eingeladen.
Herzliche Grüße, der Vorstand
Umsetzung eines Glascontainers
Der Glascontainer am Stellplatz Kötschlitzer Allee (Vitalis) wurde
auf Grund der Abholschwiergkeiten durch den Entsorger zum
Vorplatz am Rittergut verlegt.
Örtliche Hinweise wurden am ehemaligen Platz bei Vitalis angebracht.
P. Jansen
Bauhof Kötschlitz
Endlich wieder freie Fahrt
Fast 4 Jahre konnte die Landesstraße 186 zwischen dem Leunaer Ortsteil Kötzschau und dem Markranstädter Ortsteil Großlehna nicht befahren werden. Grund war die Erneuerung einer
Brücke über die Eisenbahnstrecke. Ein Rechtsstreit mit einem
Grundstückseigentümer, der sein Land nicht zur Verfügung stellen wollte, führte zu mehreren Bauverzögerungen. Umso größer
war die Freude, dass es am 18.12.2014 doch noch zur Verkehrsfreigabe kam.
Wie sehr die Einwohner der Ortschaften Kötzschau und Großlehna auf diesen Moment gewartet haben, zeigte die große
Teilnehmerzahl als die Bürgermeisterin der Stadt Leuna, Frau
Dr. Hagenau, sowie die Erste Beigeordnete der Stadt Markranstädt, Frau Lehmann, das Absperrband durchschnitten und die
Strecke freigaben. Im Namen unserer Einwohner und Gewerbetreibenden möchte ich mich bei den Bauleuten ganz herzlich
bedanken, die durch ihre fleißige Arbeit die Nutzung der L186,
noch vor Weihnachten, möglich machten.
Wolfgang Weise
Ortsbürgermeister
19 | Nr. 1/2015
Aktuelles vom
Eisenbahnmuseum
Kötzschau
Die letzten regulären Öffnungstage zum Ende des Jahres 2014
fanden am 7. und 14. Dezember unter dem Motto „Advent im
Eisenbahnmuseum“ statt. Zu beiden Terminen wurde den Besuchern gegen eine kleine Spende Glühwein und Spekulatius
angeboten, was rege genutzt wurde. Auch der Weihnachtsmann
kam zweimal mit dem Zug angereist und brachte vorwiegend
den kleinen Besuchern unseres Museums kleine vorweihnachtliche Überraschungen.
In den Wochen zuvor gab es auch wieder zwischen den regulären zwei Öffnungstagen pro Monat etliche individuell angemeldete Besuchergruppen. So war der Kindergarten Zöschen im
Museum, organisiert von der Bürgermeisterin Zöschens Andrea
Engelmann. Die kleinen waren begeistert, auch von dem hier
gezeigten großen Modell des einstigen Bahnhofs in Zöschen.
Auch eine große Besuchergruppe anlässlich eines Klassentreffens kam zu einer Führung durch die umfangreiche Sammlung.
Letzte angemeldete Besuchergruppe für das Jahr 2014 kam am
zweiten Weihnachtsfeiertag vorbei.
Ende Oktober waren wir auch wieder mit unserem Informationsstand unterwegs, so zum Eisenbahnfest am Lokschuppen des
EMBB e. V. in Leipzig-Plagwitz. Hier konnten sich die unzähligen
Besucher über unser Museum informieren und auch Souvenirs
erwerben. Ebenso zeigten wir unsere kleine Modelleisenbahn in
einem Koffer, die gerade wegen der kleinen Größe nicht nur bei
Kindern riesig ankam.
Im September, Oktober und November waren unsere Vereinsmitglieder vorrangig im Außenbereich am Museum in Kötzschau
tätig. So wurde Wildwuchs entfernt und Flächen für die zukünftige Gestaltung des Außenbereichs der Ausstellungsfläche geschaffen. Zudem wurden kleine Hecken an den Grundstücksgrenzen gepflanzt. Auch das Materiallager wurde aufgeräumt,
sortiert und an einem Fleck konzentriert. Bereits im September
bekamen wir eine Sachspende mit Gleisbaumaterialien von der
Fa. Schweerbau aus Leipzig-Engelsdorf. Dafür möchten wir uns
an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken.
Die neuen Termine für die festen Öffnungstage im Jahr 2015:
So., 08.02.; So., 22.02.; So., 08.03.; So., 22.03.; So., 05.04.;
So., 19.04. zum Tag der Industriekultur in Sachsen-Anhalt; So.,
03.05.; So., 17.05. zum internationalen Museumstag; So., 14.06.;
So., 05.07.; So., 19.07.; So., 09.08.; So., 23.08.; So., 13.09. zum
Tag des offenen Denkmals; So., 27.09.; So., 11.10.; So., 25.10.;
So., 08.11.; So., 22.11. und zum Advent im Eisenbahnmuseum
am So., 06.12. und So., 13.12. Zu diesen festen Terminen ist das
Museum jeweils von 14:00 – 18:00 Uhr geöffnet.
Wir würden uns freuen auch Sie einmal bei uns begrüßen zu
dürfen. Weitere und noch viel mehr Informationen finden Sie übrigens im Internet unter: www.eisenbahnfreunde-koetzschau.
com dort können Sie auch bei Fragen, Anregungen usw. mit uns
in Kontakt treten. Zum Beispiel falls Sie sich einmal zu einem
individuellen Besuchstermin mit Ihrer Reisegruppe, Firmenkollegen, Schulklassen oder Kindergartengruppen im Eisenbahnmuseum Kötzschau anmelden wollen.
D. Falk
Vorsitzender Eisenbahnfreunde Kötzschau e. V.
Der Männerchor Schladebach 1852 e. V.
gratuliert im Februar seinen Sangesbrüdern
Norbert Wünsche, Wolfgang Groh, Anton
Pötzl und Rainer Tautenhahn recht herzlich
zum Geburtstag.
Der Vorstand
Nr. 1/2015 | 20
Elsterfloßgraben
Das Problem Elsterfloßgraben wurde in dem letzten Stadtanzeiger
und auch im Neuen Landboten der MZ thematisiert, zuletzt dort am
12.01.2015.
Der Leser gewinnt auf den ersten Blick den Eindruck, das es mit der
Aufnahme der Flößerei in die Deutsche Unesco Kommissionsliste um
eine direkt den Elsterfloßgraben betreffende Angelegenheit geht. So ist
es nicht: Die Flößerei, allgemein und hier nur für Deutschland gemeint,
wird kulturhistorisch bewertet und als erhaltenswertes Gut genannt.
Der Sache ist unbedingt zuzustimmen da gerade im süddeutschen
Raum, aber auch im Erzgebirge und auch in Norddeutschland praktizierende Flößerei als Attraktion betrieben wird, d. h. die dazu notwendigen Voraussetzungen sind eben dort noch vorhanden.
Nun zum Leunaer Stadtratsbeschluss mit dem abgelehnten Beitritt
zum Förderverein Elsterfloßgraben e. V.
Der Elsterfloßgraben ist in Sachsen-Anhalt und Sachsen ein Gewässer 1. Ordnung, d. h. der LHW(S-Anhalt) ist hier der verantwortliche
Träger. Gleichwohl wurde 2010 dem o. g. Verein per Überlassungsvertrag die Nutzung und Unterhaltung überantwortet. Der Verein hat
Mitglieder aus dem privaten und kommunalen Bereich, alle mit dem
gleichen Stimmrecht!
Einnahmen sind laut Satzung Mitgliedsbeiträge, evtl. Spenden.
In einem Artikel im Mitteilungsblatt der Deutschen Gesellschaft für
Archäologie des Mittelalters aus dem Jahre 2009 wird, zusammengefasst, auf die natürlich unstrittige Baukunst des über 425 Jahre alten
künstlichen Grabens, aber auch auf die abgebrochenen Versuche
seit der Wende, den Graben im Elster, bzw. Zeitzer Bereich wieder zu
bespannen sowie auf die Kosten einer Gesamtwiederherstellung eingegangen. Damals wurde ein Wert von über 10 Mio Euro geschätzt.
Nach meiner Einschätzung Grund für den Leunaer Stadtrat genug,
diesem Unterfangen mit Skepsis mehrheitlich entgegenzutreten.
Der Graben selbst weist im Bereich Thalschütz bis Schladebach
einen erheblichen Unterhaltungsrückstau auf der sich in Hochwassersituationen deutlich zeigt. Im oben angeführten Artikel der MZ
wird auch auf das Trockenfallen nach Beendigung der Einspeisung
durch die Braunkohlebetriebe in Sachsen hingewiesen. Ich meine
einen wasserführenden Graben = Biotop legt heute in unserem Land
niemand so schnell trocken!
Die Ortschaftsräte der Leunaer Ortschaften Friedensdorf und Kreypau betrachteten die Angelegenheit ebenfalls ablehnend und sehen
hier vor allem das Land mit dem LHW in der Pflicht. Die Vereinsarbeit zur Wahrung der historischen technischen Details, die Aufarbeitung der verschiedenen Nutzungsformen, den Pflichten von
Anliegern, bieten wahrlich Inhalt und Fülle genug die Vereinsarbeit
darzustellen, aber Unterhaltung ist Illusion.
Willfried Forst, Wüsteneutzsch
Kultur- und Heimatverein
Wüsteneutzsch e. V.
www.wuesteneutzsch.de
Neujahrsgrüße
Liebe Einwohner von Wüsteneutzsch, liebe Heimatvereinsmitglieder, wir wünschen euch ein erfolgreiches und vor allem ein
gesundes neues Jahr 2015.
Alle Wünsche und Vorsätze sollen euch stets gut gelingen.
Wir möchten alle Mitglieder des Kultur- und Heimatvereins Wüsteneutzsch e. V. zur Jahreshauptversammlung, am 15. Februar
2015, um 16 Uhr, recht herzlich einladen.
Mit freundlichen Grüßen
Kultur- und Heimatverein Wüsteneutzsch e. V.
Gwen Forst
Schriftführerin
Leunaer Stadtanzeiger
Leunaer Stadtanzeiger
21 | Nr. 1/2015
Und in der neuen Region müsse sich die Gala erst herumsprechen und etablieren. „Macht doch aus dieser schönen Veranstaltung hier in Spergau eine Tradition“, gab Eckhard Herholz
beim Abschied mit auf den Weg. Das ist allemal eine Überlegung
wert.
Akrobatik – Turnen - Nervenkitzel
Tilo Buschendorf
In der Spergauer Jahrhunderthalle legten Turner,
Tänzer und Akrobaten ihre Geschenke auf den
weihnachtlichen Gabentisch
Am 4. Advent bebte die Jahrhunderthalle in Spergau. Turner,
Tänzer und Akrobaten gaben sich ein Stelldichein. Vom Weltmeister und Olympiateilnehmer, vom Spitzen- und Breitensportler und vom Kind bis zur Seniorin war alles vertreten.
Weil die Zeitzer Sporthalle, wegen der Schäden die das vergangene Hochwasser verursachte, nicht nutzbar war, entschloss
sich der Zeitzer Männerturnverein „Vater Jahn“ kurzerhand die
Show nach Spergau zu verlegen. Schließlich verknüpfen die
Zeitzer und die Spergauer Turner seit Jahren feste Bande. Eine
sehr gute Entscheidung, wie sich später herausstellen sollte.
Die 7. Zeitzer Turngala in Spergau erwies sich als ein Abend der
Turnkunst in seiner höchsten Form. Weit über 800 begeisterte
Zuschauer füllten die Tribünen der Spergauer Jahrhunderthalle.
Für die Turngala bedeutete das einen neuen Besucherrekord.
Dem schloss sich der Nächste, mit über einhundert Aktiven aus
Deutschland, Österreich, Ungarn und der Ukraine, an.
Das Programm selbst bot einen Mix aus Hochleistungssport,
atemberaubender Akrobatik und weiblicher Anmut. So ist an
diesem Abend beinahe die ganze deutsche Nationalmannschaft
der weiblichen Turnerriege vertreten. „Eigentlich hatte ich eine
Einladung zur Wahl der deutschen Sportler des Jahres, doch
ich bin lieber nach Spergau gekommen, um hautnah bei meinen
Fans zu sein“, sagt Elisabeth Seitz vom Turnerteam Deutschland.
Die Männer standen den Damen nicht nach. Brian Gladow, Matthias Fahrig (Europameister) und Igor Radivilov (Vizeweltmeister)
ließen am Barren ihre Muskeln spielen, überschlugen sich am
Boden und zeigten am Reck imposante Flugeinlagen. Doch vor
allem neue Trendsportarten ließen beim Publikum den Atem stocken. Marco Hösel fuhr mit seinem Dirtbike einen unglaublichen
Parcours, erklomm mit dem Rad Schwebebalken und Barren,
sprang auf Kästen, befuhr Bänke und übersprang sieben Kinder. Das Publikum quittierte das mit tosenden Beifall. Einen besonderen Nervenkitzel gab es bei den Vorführungen der Gruppe
One Inch Dreams. In ca. sieben Meter Höhe durchquerten sie
auf dem Schlappseil die Jahrhunderthalle. Gerade waren sie aus
China zurückgekehrt und hatten dort einen Weltrekord bei einer
Talüberquerung in über einhundert Metern Höhe und 375 Metern Länge aufgestellt.
Nicht nur Spitzensportler zeigten in Spergau ihr Können. Auch
die Nachwuchstalente warteten mit gekonnten Übungen auf.
Was die Turner und Turnerinnen aus Zeitz und Spergau an diesem Abend zeigten, wurde ebenso mit Beifallsstürmen der Zuschauer belohnt.
„Spergau ist für einen Abend die Turnhauptstadt von Deutschland“, sagte Eckhard Herholz, der die Veranstaltung moderierte.
„Hier trifft sich alles, was Rang und Namen hat“! Herholz weiß,
wovon er spricht. Der 68-jährige Zeitzer war als Fernsehreporter
bei Weltmeisterschaften und Olympiaden dabei. Es sei einfach
unglaublich, was die beiden kleinen Vereine aus Zeitz und Spergau gemeinsam auf die Beine gestellt hätten, betonte er
Noch könne er kein richtiges Fazit der Turngala ziehen, sagt Udo
Anders der Chef des Zeitzer Männerturnvereines. „Natürlich
sind über 800 Gäste ein neuer Zuschauerrekord. Wir hätten aber
mindestens 200 Gäste mehr gebraucht, um als kleiner Verein mit
schwarzen Zahlen aus dieser Veranstaltung herauszugehen“, ergänzt er.
Froh stimme ihn, dass gut und gerne 400 Freunde des Sports
aus Zeitz mit nach Spergau gekommen seien.
Was man alles mit einem Fahrrad anstellen kann, demonstrierten
die Jungs vom Merida Jumpteam aus Österreich.
Kraft und Anmut zeigte eine Männerriege aus Heidelberg bei
dieser Übung.
Spergauer Mühle e. V. - Rückblicke und
Aussichten
Bevor wir uns den neuen Herausforderungen stellen, wollen wir an
an ein erfolgreiches, abwechslungsreiches, aber auch arbeitsreiches Jahr 2014 im Vereinsleben des Spergauer Mühle e. V. erinnern. Vielleicht finden Sie sich an der ein oder anderen Stelle
wieder, weil Sie Gast bei uns waren.
Das mittlerweile 7. Vereinsjahr begann mit der Jahresmitgliederversammlung in der Gaststätte Feldschlösschen. Neben dem
Bericht der Kassenprüfer, der Entlastung und Neuwahl des Vorstandes stand u. a. auch eine Satzungsänderung auf der Tagesordnung. Hier sollte der Paragraf der Mitgliedschaft dahingehend geändert werden, dass auch eine Ehrenmitgliedschaft
möglich ist. Nach langer Diskussion beschloss die Mitgliederversammlung, dass Personen, die sich um die Spergauer Bockwindmühle (Mühle zu Spergau) und/oder des Vereins besonders
verdient gemacht haben, durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden können.
Nr. 1/2015 | 22
Leunaer Stadtanzeiger
Nach dieser Beschlussfassung wurde Martin Wernicke, der
Baumeister der Mühle, zum ersten Ehrenmitglied unseres Vereins ernannt. Ohne Martin Wernicke würden wir diese Mühle
nicht haben.
Mit Martina Kaminsky, Roland Hartmann und Lothar Henzel haben wir 3 neue Vereinsfreunde gefunden, die die Zeit, an denen
uns die Kinder meist besuchen möchten, nun abdecken können.
Vielen Dank Martina, Roland, Lothar.
Anfang April folgte das erste Schaumahlen. Mit Ina Haensch an
unserer Seite wurden an diesem Tag einige Zentner Korn verschrotet. Wir sind eben immer noch Lehrlinge, da ist es schön,
wenn wir der Müllermeisterin über die Schulter schauen konnten.
Aber auch die Gäste haben uns zugeschaut und konnten zum
Teil nicht glauben, dass das Mahlen mit Windkraft geschieht.
Und das nicht das letzte Mal im Jahr 2014.
Jede Veranstaltung beginnt meistens einen Tag zuvor, z. B. mit
dem Rasen mähen, der Überprüfung der Mühle oder auch mit
der nochmaligen Reinigung der Toiletten. Am Veranstaltungstag
wird die Vor- und Nachbereitungszeit meist unterschätzt. Doch
das Ehrenamt macht vieles möglich und immer wieder auch
glücklich.
Uns macht es glücklich, dank Ihres zahlreichen Besuches. Sie
macht es vielleicht glücklich, weil wir Sie in ein Stück Geschichte, vielleicht auch in ihre eigene, entführen können oder einfach
nur, weil der sonntägliche Kuchen, den unsere Frauen backen,
wieder wunderbar schmeckt.
Im September war ein weiterer größerer Arbeitseinsatz geplant:
die gesamte Mühle nebst Flügeln sollte gestrichen werden. Leider klappte es nicht ganz mit der technischen Unterstützung.
Dank Thomas Schmidt, der eine Hebebühne organisierte, konnten wir aber immerhin alle vier Flügel streichen, so dass der
Mühlenkasten nun in diesem Jahr an der Reihe ist.
Zur traditionellen Vereinsfahrt folgten im Herbst fast alle Mitglieder, nebst Familie, der Einladung in die Jugendherberge Burg/
Spreewald. Das bunte Programm wurde - auch wieder traditionell - am Sonntag mit dem Besuch einer Mühle abgeschlossen. Dieses Mal haben wir uns durch die Holländer Windmühle
Straupitz führen lassen. Ein Riese im Vergleich zu unserer Mühle.
Nach einem weiteren Schaumahlen und dem Weihnachtsmarkt
haben wir einen Tag vor Silvester das Vereinsjahr mit einem gemütlichen Beisammensein an unserer Mühle ausklingen lassen.
Prüfung der Neigung des Rüttelschuhs beim Mahlen
Schon bei Mitgliederversammlung wurde uns allen klar, dass
der Terminkalender kaum Platz für andere Dinge lässt. Im Mai
war dann der erste große Arbeitseinsatz. Der Bereich zwischen
Wirtschafts- und neuem Werkstattgebäude sollte gepflastert
werden. Pfingsten stand vor der Tür, der neue wuchtige Tisch
und die Bänke, die den Platz zwischen beiden Gebäuden füllen
sollten, waren längst bestellt. Da musste alles fertig sein. Das
alte Spergauer Kopfsteinpflaster verlangte uns beim Verlegen
einiges ab. Die veranschlagte Zeit war nicht zu halten, es mussten Überstunden gemacht werden. Jeder Stein hatte dann am
Ende seinen Platz gefunden und die zwei alten Mahlsteine aus
Mahlers Mühle wurden auch sichtbar integriert. Daneben konnte
Dank Dieter Terne und Gunter Nicol das Heu von der Mühlenwiese geerntet werden, so dass Platz für die Zelte zum Deutschen Mühlentag war. Also doch noch alles geschafft.
Nach den Feierlichkeiten zu Pfingsten mit dem Deutschen Mühlentag als Höhepunkt, ging es im Sommer ohne Pause weiter.
Mitarbeiter der Volks- und Raiffeisenbank Saale Unstrut e.G.
waren bei uns zu Gast. Unsere Mühle bot Kulisse für eine betriebliche Weiterbildung. Kindergärten und Schulen wollten die
Mühle anschauen, um sie in ihre Projekte einzubeziehen. Keiner
Schule und keinem Kindergarten mussten wir 2014 absagen.
Besuch der Holländer Windmühle in Straupitz
Ich möchte mich im Namen des Vereins beim Vorstand und beim
Kuratorium der Stiftung „Zukunft Spergau“, beim Vorstand des
Vereins „Zukunft Spergau“ und beim Ortschaftsrat Spergau für
die ausgezeichnete Zusammenarbeit im vergangenen Jahr bedanken.
Leunaer Stadtanzeiger
23 | Nr. 1/2015
Herzlichen Dank auch unseren Stammgästen und all denen, die
unsere Mühle aufgrund unterschiedlicher Anlässe 2014 besucht
haben. Bleiben Sie uns treu und begleiten Sie uns bitte weiterhin. Oder lernen Sie uns kennen, wenn Sie noch nicht bei uns
waren.
Am 20.02.2015 wird die Mitgliederversammlung in der Gaststätte Feldschlösschen tagen. Auch dieses Jahr wollen wir das kulturelle Leben in Spergau mit unserer Vereinstätigkeit bereichern.
Wir haben viele Ideen, bzw. viele Ideen werden auch an uns herangetragen. Zum Beispiel ein Ostereiersuchen an der Mühle,
dass dieses Jahr Realität werden soll. Aber vielleicht veranstalten wir auch mal ein Picknick an oder eine Lesestunde in der
Mühle? Was meinen Sie?
Die Umsetzung des neuen Nutzungsvertrages mit der Stadt
Leuna und dem Verein „Zukunft Spergau“ wird eine andere Herausforderung sein, der wir uns 2015 stellen werden. Aber auch
das werden wir gemeinsam schaffen.
Jens Hesselbarth
Spergauer Mühle e. V.
Illegale Müllentsorgung - eine unendliche
Geschichte
Tilo Buschendorf
Eine Überraschung war es nicht mehr. In der Spergauer Umgebung sind wieder Umweltsünder am Werk gewesen. Rechtzeitig
vor den Weihnachtsfeiertagen wurde an den bekannten Stellen
wieder einmal illegal Müll entsorgt. An Dreistigkeit ist das kaum
noch zu überbieten. Das Bild spricht eine deutliche Sprache. Es
scheint, dass die Spergauer Bürger, die jedes Jahr am Umwelttag den Müll einsammeln, dazu verurteilt sind ohnmächtig zuzusehen, wie ihre Arbeit und ihr Engagement zunichte gemacht
werden? Warum eigentlich noch und was kann man dagegen
tun? Diese Fragen tauchen immer öfter auf.
Bis zum nächsten Umwelttag ist es nur noch ein Vierteljahr.
Dann wird wieder zugepackt und „Reinschiff“ gemacht.
So kurz vor Weihnachten hat dieser Umweltsünder seinen alten
Kinderwagen entsorgt. Bestimmt stand ein neuer Kinderwagen
auf dem weihnachtlichen Wunschzettel.
Liebe Zöschener,
fast ein ganzer Monat ist das neue Jahr 2015 schon wieder alt.
Trotzdem möchte ich Ihnen allen noch ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr wünschen.
In den vergangenen Wochen durfte ich an den Neujahrempfängen des Landrates Herrn Bannert und unserer Bürgermeisterin
Frau Dr. Hagenau teilnehmen.
Bei diesen Veranstaltungen kam ich mit vielen Kommunalpolitikern, aber auch Vertretern von Vereinen und Verbänden ins
Gespräch, die uns Zöschnern viel Erfolg bei der Umsetzung unserer Ziele wünschten.
Frau Dr. Hagenau erwähnte in ihrer Neujahrsansprache einen für
uns sehr wichtigen Punkt.
Nämlich die Sanierung des Wohnhauses in der Dorfstraße 11,
die somit auf der Agenda für die kommenden Monate steht.
Nach Fertigstellung der beiden Wohnungen, haben somit weitere Familien die Möglichkeit, in unserem Ort zu wohnen.
Aber auch der grundhafte Ausbau der B 181 wird uns in nächster Zeit begleiten.
Freimut Hofmann als Inhaber des Nahkauf-Marktes in Zöschen
hat eine Petition beim Landtag eingereicht, um für den längsten
Zeitraum der Gesamtbaumaßnahme eine halbseitige Sperrung zu
erwirken. Der Petitionsausschuss hat sich von der Problematik
mit sehr vielen betroffenen Gewerbetreibenden des Ortes und
des Rettungsdienstes bei einer Ortsbegehung ein Bild machen
können. Auch die Verantwortlichen der Stadt Leuna, des Straßenverkehrsamtes und der Landesstraßenbaubehörde haben ihre
Gegenargumente vorgetragen. Eine abschließende Entscheidung
wird durch den Petitionsausschuss am 22.01. getroffen.
Das diesjährige Christbaumverbrennen fand nochmals am alten
Feuerwehrdepot statt.
Aufgrund des Sturms war es nicht möglich, die Bäume wie in den
vergangenen Jahren zu verbrennen. Die Sicherheit hatte einfach
Vorrang. Dennoch danke ich allen, die zu diesem kleinen Fest
trotz schlechten Wetters gekommen sind und damit gezeigt haben, dass dieses Objekt im Zentrum unseres Ortes gern aufgesucht wird. Herzlichen Dank auch an die Mitglieder der Blaskapelle Edelweiß, die mit ihren Liedern das Programm umrahmten.
Ich wünsche mir, dass die alte Feuerwehr zukünftig als Wirkungsstätte für unsere Vereine genutzt werden kann. Die Unterstützung des Ortschaftsrates habt ihr auf jeden Fall.
Ich freue mich sehr, dass die Ortsfeuerwehren Zöschen und
Zweimen sich nach Einzug in das neue Feuerwehrhaus zusammengerauft und nun entschieden haben, künftig als eine Ortsfeuerwehr gemeinsam zu arbeiten. Aus 2 macht 1, das heißt,
die Ortsfeuerwehr darf sich nach Beschluss und Berufung der
neuen Wehrleitung durch den Stadtrat Leuna am 29.01. Ortsfeuerwehr Zöschen-Zweimen nennen.
Die Wahlen eines gemeinsamen Wehrleiters und dessen Stellvertreter erfolgten bereits im Dezember 2014.
Im Namen des gesamten Ortschaftsrates Zöschen wünsche ich
Jan Schurig als künftigem Wehrleiter und Marcus Frenkel als
sein Stellvertreter alles erdenklich Gute. Mögen beide ein geschicktes und glückliches Händchen bei ihrer Arbeit haben, damit die Kameraden und Kameradinnen beider Ortswehren noch
enger als Team zusammen wachsen.
Unserem ausgeschiedenen Wehrleiter Dieter Preiß danke ich für die
vergangenen 11 Jahre als Wehrleiter der Ortsfeuerwehr Zöschen.
Unter seiner Leitung und mit Unterstützung vieler engagierter Jugendwarte hat die Ortsfeuerwehr sehr viele junge Leute und Kinder
für die Kinder- und Jugendfeuerwehr begeistern können.
Lieber Dieter, wir wünschen dir alles Gute, vor allem Gesundheit
und Wohlergehen.
Andrea Engelmann
Ortsbürgermeisterin
Nr. 1/2015 | 24
Und nun tschüss ...
Am 10.01.2015 hieß es Abschied nehmen von dem geliebten
alten Feuerwehrgebäude. Ob das Gebäude für Vereine weiterhin
zur Verfügung stehen wird, entscheidet demnächst der Stadtrat
von Leuna.
Es waren wieder sehr viele Zöschener dem Aufruf des Feuerwehrfördervereins gefolgt und haben ihre ausgedienten Christbäume zum traditionellen Christbaumverbrennen mitgebracht.
Wegen des heftigen Windes konnten diese aber nicht auf einem
Haufen verbrannt werden. Es standen dafür zwei alte MetallMülltonnen zur Verfügung und auch diese bedurften ständiger
Beaufsichtigung durch die Mitglieder der Feuerwehr.
Leunaer Stadtanzeiger
Manchmal brauchst du einen Engel
Nachtrag zum Zöschener Krippenspiel
Mit besten Grüßen für ein frohes neues Jahr möchte ich mich
nochmals bei allen kleinen und großen Akteuren des Zöschener
Krippenspiels ganz lieb bedanken. Auch 2014 haben sich alle
wieder besonders Mühe gegeben; ein tolles Krippenspiel in einer gut besuchten Kirche ist zu Stande gekommen.
Besonderer Dank gilt all denen, die sich an der Kollekte beteiligt
haben. Der Erlös wird gewöhnlich der Organisation „Brot für die
Welt“ zur Verfügung gestellt. Jedoch haben wir 2014 eine Aktion
„Von Kindern für Kinder“ ins Leben gerufen. Wir möchten – gerade zu Weihnachten – auch an Kinder denken, die nicht „auf der
Sonnenseite“ sein können und deren Leben leider viel zu kurz
ist. Somit baten wir um eine Geldspende für das Kinderhospiz
Bärenherz in Leipzig. Dort werden zum Teil sterbenskranke Kinder und deren Familien betreut und begleitet. Wir denken, dass
das Geld dort benötigt wird und sicher gut aufgehoben ist.
Der Spendenaktion voraus ging unser traditioneller Bastelvormittag im Advent, bei dem wir über 160 kleine Papier-Faltengel
gebastelt und nach dem Gottesdienst an Heiligabend jeder Familie der Gemeinde schenken konnten – symbolisch als Schutzengel, eben als „Wegbegleiter“ für das kommende Jahr.
Die Spendenbereitschaft der Zöschener war überwältigend: Zusammen gekommen ist der stolze Betrag von € 338,10. Vielen
Dank dafür.
Gleich zu Jahresbeginn konnte somit neben dem überwiesenen
Geldbetrag ein kleines Paket mit einem lieben Brief, einigen der
gebastelten Engeln sowie ein paar Fotoeindrücken von unserem
Krippenspiel auf die Reise nach Leipzig gehen.
Auch 2015 möchten wir im Rahmen der Kinderkirche wieder
viele schöne Ideen umsetzen, um den Kindern den christlichen
Glauben nahezubringen. Und: auf das nächste Krippenspiel
können Sie sich jetzt schon freuen!
Herzliche Grüße,
Doreen Biermann vom Team Kinderkirche
Sehr gefreut hat uns, dass der Stadtrat und Bürgermeisterkandidat
Uwe Berthold, der Ex-Stadtrat Horst Fischer, Dr. Udo Bilkenroth
und das Kreistagsmitglied und Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins Edda Schaaf an diesem Traditionsfest teilnahmen.
Damit hat sich wenigstens ein Stadtrat (SPD) für diese uns wichtige Tradition interessiert.
Auch die Ortsbürgermeisterin Andrea Engelmann und die Ortschaftsratsmitglieder Kathrin Krüger und Frank Loga waren als
Mitinitiatoren anwesend.
Die Kinder konnten wieder Knüppelkuchen backen und die Erwachsenen wurden mit Grillwurst, Bier und Glühwein bei Laune
gehalten. Um die Versorgung kümmerten sich bewährte Damen
des Feuerwehrfördervereins.
Das Löschwesen ist in Zöschen nachweisbar seit 1753 existent.
Die Feuerwehr wurde jedoch erst am 05.06.1928 gegründet,
weil der Brandschutz in diesen Jahren staatlich organisiert wurde. Das Feuerwehrgebäude ist jedenfalls noch vor 1912 errichtet
und in den 30er Jahren am Standort umgebaut worden.
Bericht und Fotos: Andreas Becker
Leunaer Stadtanzeiger
25 | Nr. 1/2015
Spergauer Lichtmeß
Fotoausstellung
In Zweimen verzauberte die Hexe Krebelkirsche und der Räuber Fürchtenix die Kinder der Villa Kunterbunt, sowie Gäste und
Freunde die zum Christbaumschmücken anwesend waren. Der
FFW e. V. Zweimen, die Kameraden der Ortsfeuerwehr Zweimen
bedanken sich für die große Beteiligung und wünschen allen ein
gesundes Neujahr!
Lutz Trabitzsch
31.01.2015 - 06.02.2015
täglich 15 - 20 Uhr
mit Fotos von Ulrich Kneise
großer Saal Gasthof „Zur Linde“
06237 Leuna OT Spergau
Veranstalter Verein „Zukunft Spergau“ e. V.
Erika Zuchold
Retrospektive
Beim Versuch, das Schatten
von Erika Zuchold zu beschreiben, fällt einem zunächst das Wort „vielfältig“
ein. Berühmtheit erlangte sie
als Turnerin mit Weltmeistertiteln und Olympiamedaillen.
Nach dem Ende ihrer Sportkarriere im Jahr 1972 war sie
unter anderem als Kunsterzieherin tätig. Des Weiteren war
Frau Zuchold als Stepptänzerin und Trapezartistin zu bewundern.
Erika Zuchold. Supernova.
1999. Aquarell. 100 x 70 cm
Heute ist Erika Zuchold als Malerin und Bildhauerin bekannt,
die sich in vielen Techniken probiert. Ihr Motivrepertoire ist breit
gefächert. Neben der Verarbeitung ihrer sportlichen Erlebnisse
finden sich viele Motive aus Natur und Landschaft.
Die Galerie des cCe Kulturhauses Leuna freut sich, Ihnen bereits
zum zweiten Mal Arbeiten dieser bemerkenswerten Frau präsentieren zu können.
Erika Zuchold - Biografie (Auszug)
1947 in Lucka-Breitenhain geboren 1959 - 1972 Leistungssport/
Turnen beim SC Leipzig; 5-fache olympische Medaillengewinnerin; 1968 Mexico-City, 1972 München; 5-fache Medaillengewinnerin bei Weltmeisterschaften; 1966 Dortmund, 1970 2-fache Weltmeisterin in Ljubljana/Jugoslawien; 7-fache Medaillengewinnerin
bei Europameisterschaften 1967/69/71 1965 - 1969 Studium am
Institut für Lehrerbildung Leipzig, Fachrichtung Sport und Musik,
Fachabschluss 1969 - 1977/1980 - 1982 Lehrerin in Leipzig 1972
- 1976 Studium der Kunstpädagogik an der Universität Leipzig;
Diplom; Lehrer: Peter Schnürpel 1975 - 1979 Abendstudium Ma-
Nr. 1/2015 | 26
lerei und Grafik in Leipzig; Lehrer: Ulrich Hachulla, Hans-Peter
Müller, Volker Melchior 1985 - 1987 Gesangsstudium an der Musikschule Leipzig; Abschluss Grundstudium 1990 - 1993 Studium am Literaturinstitut „Johannes R. Becher“ Leipzig; Diplom
der Universität Leipzig; Hauptfach: Lyrik; Lehrer: Peter Gosse
2000 La Paixa Preis der VI. Biennal International Esportistes en`
l Art Barcelona
Zur Eröffnung der Ausstellung
Erika Zuchold - Retrospektive
am Donnerstag,
dem 5. Februar 2015,
um 17.00 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde in die Galerie im cCe Kulturhaus
Leuna herzlich ein.
Begrüßung
Werner Popp
Vorsitzender des Fördervereins Kulturhaus Leuna e. V.
Einführung
Anne Wiederhold
amt. Leiterin der Galerie
–––––––––––––––––––––––––
Martin K. Halliger
Geschäftsführer der cCe Kulturhaus Leuna GmbH
Werner Popp
Vorsitzender des Fördervereins Kulturhaus Leuna e. V.
Anne Wiederhold
amt. Leiterin der Galerie
Ausstellungsdauer
5. Februar bis 20. März 2015
Öffnungszeiten
Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag, den 14. Februar 2015 von und
11.00 Uhr - 17.00 Uhr
11.00 Uhr - 19.00 Uhr
11.00 Uhr - 17.00 Uhr
11.00 Uhr - 13.00 Uhr
13.00 Uhr - 17.00 Uhr
nach Vereinbarung
Kontakt
Galerie im cCe Kulturhaus Leuna
Spergauer Straße 41a, 06237 Leuna
Telefon: (03461) 435823, Fax: (03461) 435825
E-Mail: galerie@cce-leuna.de
Internet: www.cce-leuna.de
Ansprechpartnerin Anne Wiederhold, amt. Galerieleiterin
Veranstaltungen im cCe Kulturhaus Leuna (Auszug)
4. Februar 2015, 20.00 Uhr
„Phantom der Oper“ mit Deborah Sasson
22. März 2015, 18.00 Uhr
„The Firebirds Burlesque Show“
Vorankündigung
9. April - 15. Mai 2015
Eveline Köhler und Peter Loose - Nah und Fern
2. Juni — 17. Juli 2015
Innovativ aus Tradition - QUERSCHNITT aus der HDI-GerlingTalanx-Kunstsammlung
Leunaer Stadtanzeiger
Leunaer Stadtanzeiger
27 | Nr. 1/2015
Veranstaltungskalender 2015
30. Jan.
Spergau
19 Uhr
Buchvorstellung „Spergauer Lichtmeß“ von Jürgen Jankofsky mit den
„Spergauer Flachlandfinken“ Gasthof „Zur Linde“
31. Jan. 6. Feb.
Spergau
Fotoausstellung „Spergauer Lichtmeß“ im Gasthof „Zur Linde“
tägl. 15 – 20 Uhr
5. Feb. 20. März
Leuna
Ausstellung im cCeErika Zuchold - Retrospektive
7. Feb.
Rodden/Pissen
20 Uhr
Fasching mit Discothek Peter Bucks im Kulturhaus Pissen
7. Feb.
Kötschlitz
20.11 Uhr
Karneval -Treffpunkt Flughafen- Premiere Saal des Sportrestaurantes
Günthersdorf/ Kötschlitz, GCC BLau-Weiß e. V.
8. Feb.
Spergau
Lichtmess
8. Feb.
Rodden/Pissen
Kinderfasching des Heimatvereines im Kulturhaus Pissen
8. Feb.
Kötschlitz
15.11 Uhr
Sonntagskarneval im Saal des Sportrestaurantes Günthersdorf/Kötschlitz,
GCC BLau-Weiß e. V.
8. Feb.
Schladebach
14 Uhr
Kinderfasching, gestaltet durch den Männerchor Schladebach,
Gaststätte „Heiterer Blick“ in Schladebach
9. Feb.
Leuna
19 Uhr
Kammerchor Leuna „Komm und sing mit“, geselliges Singen in der AWO Leuna
14. Feb.
Kötschlitz
20.11 Uhr
2. Abendveranstaltung im Saal des Sportrestaurantes Günthersdorf/
Kötschlitz, GCC BLau-Weiß e. V.
14. Feb.
Leuna
14 Uhr
Stadtrundgang „Auf den Spuren von Artur Haugk“ mit dem Verein
„Geschichte lebt Leuna“
15. Feb.
Kötschlitz
14.11 Uhr
Kinderfasching im Saal des Sportrestaurantes Günthersdorf/ Kötschlitz, GCC
BLau-Weiß e. V.
21. Feb.
Friedensdorf
20 Uhr
Fasching des Fördervereins FFW Friedensdorf e. V.
8. März
Günthersdorf
15 Uhr
Frauentagsfeier im Bürgerhaus Günthersdorf, Veranstalter: Heimatverein
Günthersdorf e. V.
22. März
Schladebach
14.30 Uhr
Frühlingssingen Männerchor Schladebach in der Gaststätte „Heiterer Blick“
1. April
Kötzschau
14 Uhr
Ostereiersuchen in der Grundschule Kötzschau, organisiert durch den
Schulförderverein
3. April
Schladebach
3. April
Kötzschau
4. April
Zweimen
Osterfeuer
4. April
Rodden
Osterfeuer der FFW Rodden
4. April
Zöschen
Osterfeuer auf dem Druschplatz – Förderverein der FFW e. V. und Heimat- und
Geschichtsverein Zöschen e. V.
4. April
Thalschütz
19 Uhr
Osterfeuer, organisiert durch den Verein zur Traditionspflege der Feuerwehr e. V.
12. April
Günthersdorf
15 Uhr
Frühlingsfest im Bürgerhaus, Veranstalter: Chorgemeinschaft Harmonie e. V.
25. April
Leuna
30. April
Kötzschau
Ostereiersuchen auf dem Sportplatz Schladebach, organisiert durch den
SV Germania Kötzschau e. V. 1932
19 Uhr
Osterfeuer, Gaststätte „Zur Mühle“
Grüner Markt, Haupttorplatz
20 Uhr
Frühjahrsfeuer mit Fackel- und Laternenumzug vom Dorfgemeinschaftshaus
Kötzschau zum Sportplatz Schladebach, organisiert vom SV Germania
Kötzschau e. V. 1932
Ihre Termine für Veranstaltungen nehmen wir (ohne Anspruch auf Veröffentlichung) gern an! Änderungen vorbehalten!
Kammerchor Leuna
Komm und sing mit
Einladung zum geselligen Singen in der AWO Leuna, Montag, 9. Februar, 19 Uhr.
Ich kann doch gar nicht singen. Das ist die häufige Antwort. Aber, das stimmt ja gar nicht. Haben Sie nicht
als Kind gesungen? Und später als Erwachsener mit den Kindern zumindest Weihnachtslieder gesungen?
Und nochmals später bekannte Schlager, wie: Komm mei Sachse sing, oder Griechischer Wein, oder Yesterday, oder Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blüh‘n. All das haben Sie mit Sicherheit geträllert.
Also, wir laden Sie ein zum geselligen Singen am Montag, 9. Februar, 19 Uhr in der AWO Leuna. Alter, Stimmlage und Notenkenntnisse spielen keine Rolle. Bringen Sie Freundin oder Freund mit, denn zu Zweit kann man sich gegenseitig Mut zusprechen
und bei einem Glas Wein, das dann bereit steht, singt es sich wie von selbst.
R. Neumann
Nr. 1/2015 | 28
Leunaer Stadtanzeiger
Sonntag, 1. März 2015, um 17.00 Uhr
Stadtkirche Merseburg
Crazy Concert 2 mit „Pianotainment“
Pianotainment® gelten derzeit als eine der weltweit besten
„Klavier-Akrobaten“ (SZ). Die beiden Vollblut-Musiker Stephan Weh und Marcel Dorn gastieren mit ihrem spektakulären Nachfolgeprogramm CRAZY CONCERT 2 rund um den
Globus. New York, Dubai oder Hongkong - überall schaffen
sie mit Virtuosität und Humor ein fantastisches Konzerterlebnis. Nicht zuletzt deshalb wählten 25.000 unabhängige Brancheninsider das Duo zu Deutschlands TOP TEN Entertainern
(Conga Award).
Scheinbar mühelos jonglieren die beiden Ausnahme-Pianisten vierhändig mit Klassik, Pop und Jazz und halten dabei
stets die Balance zwischen Anspruch und Show. Für Elise als
Lounge-Version, der Hummelflug im Rekordtempo, Klavierspiel rückwärts oder mit Tennisbällen – ein abwechslungsreicher Abend ist garantiert. „Irrwitzig, was die beiden am Klavier vollführten“ titelt dazu der FOCUS. Lassen auch Sie sich
begeistern von verrückten Ideen und Musik, die ins Ohr und
unter die Haut geht. www.pianotainment.com
Karten zu 17.00 Euro/erm. 14.00 Euro an der Tageskasse und
im Vorverkauf bei der Tourist-Information Merseburg.
_____________________________
Samstag, 28. März 2015, um 17.30 Uhr
Stadtkirche Merseburg
Wolfgang Winkler
liest die Passionsgeschichte aus dem Johannes-Evangelium
Einleitung:
Georg Friedrich Händel
Der Passionsteil aus dem Oratorium DER MESSIAS
Mit Text-Lesungen:
Johann Sebastian Bach
Chöre und Arien aus der Johannespassion
Der prominente Schauspieler
Wolfgang Winkler, bekannt als
Kommissar im „Polizeiruf 110“,
wird in diesem Konzert in die Rolle des Evangelisten schlüpfen und
zu Chören, Chorälen und Arien
aus Bachs Johannespassion die
Evangelisten-Texte lesen. Es singt
die Domkantorei Merseburg unter
der Leitung von Stefan Mücksch.
Zu Gast ist das Barockorchester
„musica laetitia“ welches auf historischen Instrumenten spielen wird.
Karten zu 17,00 Euro/erm. 14,00 Euro an der Tageskasse und
im Vorverkauf bei der Tourist-Information Merseburg.
Stefan Mücksch
Leunaer Stadtanzeiger
Lichterloh ...
... soll das Feuer am Karsamstag, dem 4. April 2015, brennen,
wenn die Mitglieder des Vereins zur Traditionspflege der Feuerwehr e. V. in Thalschütz ihr traditionelles Osterfeuer entzünden.
Wir laden alle Kötzschauer und Einwohner der umliegenden Ortschaften schon jetzt recht herzlich dazu ein.
Gern können Sie ab sofort Brennmaterial für das Osterfeuer
nach Thalschütz bringen. Sollten Sie Ihre ausgediente Weihnachtstanne, Baumschnitt oder anderes Brennmaterial loswerden wollen – wir nehmen es gern. Bitte haben Sie jedoch
Verständnis, dass wir der Umwelt zuliebe kein Laub, getränkte
Hölzer oder sonstige umweltgefährdende Materialien annehmen
bzw. verbrennen können. Da das Vereinsobjekt eingezäunt und
verschlossen ist, bitten wir um telefonische Voranmeldung (Tel.:
0173 5676702) Ihrer Brennmateriallieferung, damit wir Ihnen Zugang verschaffen können.
29 | Nr. 1/2015
Die Bibliothek befindet sich im Kellergeschoss des Rathauses
Leuna. Den Eingang erreicht man über die Hofseite.
Recherchieren im Katalog der Stadtbibliothek Leuna, Neuerwerbungen, Selbstständiges Verlängern der ausgeliehenen Medien
sowie Vormerken von Medien können Sie über den Web-Opac
auf der Internet-Seite der Stadt Leuna (www.leuna-stadt.de).
Link: Stadtbibliothek Leuna – Bibliotheksrecherche- und Informationssystem – Online-Katalog
Lesestart-Sets für die Kleinsten
Anja Jäger – Vorstand Kultur- & Öffentlichkeitsarbeit
Verein zur Traditionspflege der Feuerwehr e. V.
Rampitz/Thalschütz
Stadtbibliothek Leuna
Rathausstraße 1, 06237 Leuna (im Rathaus)
Telefon Ausleihe/Verlängerungen: 03461 840-144
Telefon Leiterin Frau Petrahn: 03461 840-145
E-Mail: stadtbibliothek@leuna.de
Öffnungszeiten:
Montag 10.00 - 12.00 Uhr Dienstag 10.00 - 12.00 Uhr Mittwoch geschlossen
Donnerstag 10.00 - 12.00 Uhr Freitag 10.00 - 12.00 Uhr
13.00 - 16.00 Uhr
13.00 - 18.00 Uhr
13.00 - 18.00 Uhr
In der Stadtbibliothek Leuna gibt es das zweite „LesestartSet“ kostenlos für alle Dreijährigen. Sichern Sie sich für Ihr
Kind dieses Set (nur solange wie der Vorrat reicht).
Infos gibt die Stadtbibliothek unter Tel. 03461 840145 oder
vor Ort.
Neuerwerbungen
Bentow, Max
Die Puppenmacherin
Thriller / Hörbuch
Callanetics
DVD
Halo 4 - Forward Unto Dawn
DVD
Bücherdiebin
DVD
Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!
DVD
Das Schicksal ist ein mieser Verräter
DVD
McReynolds, Glenna
Kelch und Schwert
Historischer Roman
McKiernan, Dennis L.
Die schwarze Flut
Fantasy
Fletcher, John H.
Sommerfeuer
Hennig, Tessa
Lisa geht zum Teufel
Frauenroman
Schneefuß, Elke
Das rote Kliff
Liebesroman
Cairns, Dawn
Wegen Liebe vorübergehend geschlossen
Frauenroman
Kelly, Cathy
Zum Glück gibt‘s uns
Frauenroman
McKiernan, Dennis L.
Der schwärzeste Tag
Fantasy
McKiernan, Dennis L.
Die kalten Schatten
Fantasy
Katzenbach, John
Der Patient
Thriller
Phlipsen, Harald
Foto Producer
Sachbuch
Haarmeyer, Holger
DVDs kopieren mit DVDx
Sachbuch
Cannings, Angela
Anklage: Mord
Sachbuch
Fielding, Joy
Sag, dass du mich liebst
Thiller
Bertram, Gerit
Das Lied vom Schwarzen Tod
Historischer Roman
Witt, Nadine
Der Blaubart von Fehmarn
Krimi
Nr. 1/2015 | 30
Leunaer Stadtanzeiger
Stadtinformation Leuna
Öffnungszeiten:
Mo.
8:00 - 12.00 und 13:00 - 17:00 Uhr
Di.
8:00 - 12:00 Uhr
Mi.
geschlossen
Do.
8:00 - 12.00 und 13:00 - 17:00 Uhr
Fr.
8:00 - 12:00 Uhr
Rudolf-Breitscheid-Straße 18
06237 Leuna
Tel.: 03461 814-961
Fax: 03461 822-979
E-Mail: kontakt@leuna-stadtinformation.de
Homepage: www.leuna-stadt.de
Ticketverkauf für Konzerte und Veranstaltungen ab 10.00 Uhr
Aus dem Karten- und Veranstaltungsangebot der Stadtinformation der Stadt Leuna
Rock, Pop, Jazz, Blues …
Götz Alsmann & Band
James Last
Smokie
Chris de Burgh
Manfred Krug liest & swingt
Herbert Grönemeyer
Bobby McFerrin
Roxette
Die Toten Hosen
Kinder
Jorinde und Joringel
Yakari
Peter und der Wolf
Bibi Blocksberg
Klassik
Schwanensee
Bachische Abend-Musicken
Kammermusik
Die Zauberflöte
Die schönsten Opernchöre
J.S. Bach - Johannes-Passion
Ball im Savoy
Ballett-Gala
Schlager und Volksmusik
Mirelle Mathieu
Kastelruther Spatzen
Das Frühlingsfest mit Florian Silbereisen
Udo Jürgens
Maxis Kreuzfahrt der Träume
Comedy - Theater - Show - Musical
Musical greets Pop
Night of the Dance
Martin Rütter
The Fire Birds Burlesque Show
29. März
17. April
18. April
24. April
25. April
13. Juni
22. Juni
28. Juni
22. August
Leipzig
Leipzig
Halle
Halle
Leipzig
Leipzig
Leipzig
Dresden
Leipzig
Gewandhaus
Arena
G.-F.-Händel-Halle
G.-F.-Händel-Halle
Gewandhaus
Red Bull Arena
Gewandhaus
Filmnächte am Elbufer
Festwiese
1. März
30. April
14. Mai
14. November
Halle
Leipzig
Leipzig
Leipzig
Puppentheater
Arena
Musikalische Komödie
Arena
1. März
7. März
15. März
15. März
12. April
2. April
9./13./17. Mai
20. Juni
Halle
Leipzig
Halle
Halle
Leipzig
Leipzig
Halle
Halle
G.-F.-Händel-Halle
Altes Rathaus
Händelhaus
G.-F.-Händel-Halle
Gewandhaus
Thomaskirche
Opernhaus
Opernhaus
5. März
11. März
14. März
18. März
17. Mai
Halle
Halle
Magdeburg
Berlin
Halle
G.-F.-Händel-Halle
G.-F.-Händel-Halle
Getec-Arena
o2-World
Steintor
25. Februar
10. März
22. März
22. März
Leuna
Halle
Halle
Leuna
cCe Kulturhaus
G.-F.-Händel-Halle
G.-F.-Händel-Halle
cCe Kulturhaus
und außerdem
Kabarett - Leipziger Funzel & Academixer & Sanftwut & Pfeffermühle
Theater in Halle und Leipzig
Musicals - bundesweit
und vieles mehr
Leunaer Stadtanzeiger
Die Sternsinger im Rathaus
Am Freitag, dem 2. Januar 2015 sangen wie jedes Jahr Kinder
und Jugendliche der katholischen Pfarrei St. Norbert Merseburg
als Sternsinger im Rathaus in Leuna vor den Mitarbeitern der
Verwaltung.
Thema der diesjährigen Aktionen der Sternsinger: „Segen bringen, Segen sein – Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit“.
Damit machen die Sternsinger aufmerksam auf Kinder, die unter
Mangel- und Unterernährung leiden. Jedes vierte Kind weltweit
hat nicht ausreichend zu essen, entwickelt sich dadurch nicht
gesund und ist anfälliger für Krankheiten.
Auf den Philippinen ist jedes dritte Kind mangel- und unterernährt. Durch die dort vorherrschende Armut, leben viele Familien
ausschließlich von günstigen, sättigenden Reis und haben keine
ausgewogene Ernährung.
Mit einer Spende an die Sternsinger möchte auch unsere Bürgermeisterin helfen, die Not der Kinder auf den Philippinen zu lindern.
Redaktion Stadtanzeiger
Erfolgreiche Sportjugend aus Leuna
Am 14. Dezember 2014 wurden die Nachwuchssportler des
Kreissportbundes bereits zum 20. Mal geehrt. Die Stadt Leuna
war mit 25 jungen Sportlern beteiligt. Abgeordnete des Bundes-,
Land- und Kreistages, die verschiedenen Bürgermeister und
Trainer der Sportvereine sowie Unterstützer des Kreissports waren
zugegen. Die Kinder und Jugendlichen konnten sich ab 10.00 Uhr
im Merseburger Bowlingcenter bei Darts, Billard und Bowling vergnügen und wurden für ihre sportlichen Leistungen belohnt.
31 | Nr. 1/2015
Der Kreissportbund Saalekreis und seine Sportjugend ehren
jährlich junge Sportler, die in ihrer Sportart Landesmeister wurden oder sich bei überregionalen Meisterschaften unter den Top
sechs platzieren konnten. Die Sportjugend aus Leuna bewährte sich in den Sportarten Faustball, Leichtathletik, Ringen, Skilanglauf, Crosslauf und Volleyball und trainiert im TSV Leuna,
SG Spergau und Chemie Volley Mitteldeutschland. Insgesamt
ausgezeichnet wurden an diesem Tag 109 Teilnehmer aus 18
Vereinen in 8 Städten und Gemeinden, die in 16 verschiedenen
Sportarten Gewinne erzielt haben. Nach Merseburg mit 38 Titelträgern stellten die Leunaer Sportvereine mit 25 Nachwuchstalenten die meisten Ausgezeichneten. Teilnehmer aus Braunsbedra, Teutschenthal, Mücheln, Bad Dürrenberg, Bad Lauchstädt
und Querfurt wurden ebenfalls geehrt.
In ihrer Eröffnungsrede begrüßte Angela Heimbach, Präsidentin des Kreissportbundes, die geladenen Gäste aus Politik und
Sport sowie die Sponsoren und hob die Bedeutung des Tages
zu Ehren der sportlichen Erfolge der Sportjugend hervor. Die jungen Sporttalente wurden mit vielen Aufmerksamkeiten bedacht:
Der Kreissportbund und die Sportjugend überreichten Badetücher als Ehrengeschenk, die Vertreter der Saalesparkasse als
größten Sportförderer im Saalekreis hatten als besondere Überraschung Freikarten für verschiedene Sportveranstaltungen organisiert. Weitere Präsente kamen von den Bürgermeistern. Eine
kleine Auswahl mit Erste-Hilfe-Set, Sporttrinkflasche, aber auch
Taschenwärmer für kalte Tage, Münzbörse und Mütze für den
Weihnachtsmarkt, hatte sich die Stadt Leuna für ihre 25 Nachwuchssportler ausgedacht. Auch dem scheidenden Geschäftsführer des Kreissportbundes, Jürgen Schauseil, überreichte
Leunas Bürgermeisterin eine kleine Aufmerksamkeit.
Redaktion Stadtanzeiger
Weihnachtsstimmung im cCe Kulturhaus
Am 10. Dezember 2014 lud die Stadt Leuna einmal mehr zur alljährlichen Seniorenweihnachtsfeier ein. Im festlich geschmückten Carl-Bosch-Saal des cCe Kulturhauses genossen über 220
Besucher ein Nachmittagsprogramm mit Tanzmusik von den
„Original Harzbuben“, Gewinnspiel und Stargast „Monika Herz
& Sohn David“.
Die Nachfrage nach Karten bei der Stadtinformation war wieder
groß, traditionell gut besucht wird die jährliche Seniorenweihnachtsfeier im cCe Kulturhaus. Für 5 Euro werden ein gemütliches Kaffeegedeck, Konzert und Unterhaltung geboten und für
An-und Abreise steht ein Fahrdienst der Stadt zur Verfügung.
Am 10. Dezember 2014 eröffnete die Bürgermeisterin die Veranstaltung um 15.00 Uhr mit ihrer Weihnachtsansprache, in der
sie das Jahr 2014 Revue passieren ließ und Ausblicke auf Bewegendes im kommenden Jahr gab.
Sie richtete herzliche Wünsche zur Weihnacht und zum Jahreswechsel an die Gäste, die an diesem Nachmittag aus ganz
Leuna und Umgebung angereist waren. Dr. Dietlind Hagenau
schloss ihre Rede passend zur festlichen Stimmung mit einem Weihnachtsgedicht ab und das musikalische Programm
begann. Bei Blasmusik und Gesang der „Original Harzbuben“
schwangen viele das Tanzbein vor der Bühne – darunter auch
die Eheleute Hagenau.
Leunas Nachwuchssportler mit der Bürgermeisterin Dr. Dietlind
Hagenau und Jürgen Schulze vom TSV Leuna.
Während des Bühnenprogramms füllten die Besucher Fragebögen für das Quiz „Eine Stadt geht auf Reisen 2015“ aus. Mit einer kleinen Aufmerksamkeit aus der Halloren Schokoladenfabrik
wurde ihnen dabei das Knobeln versüßt. Gegen 16.00 Uhr dann
heizten die Stargäste „Monika Herz & Sohn David“ dem Saal
mit bekannten und neuen Hits ein. In ihrer zweiten Programmhälfte sorgten die beliebten Künstler mit Weihnachtsliedern für
eine besinnliche Stimmung passend zu den bevorstehenden
Festtagen.
Nr. 1/2015 | 32
Monika Herz und
ihr Sohn David
sorgten für besinnliche
Stimmung
im Festsaal: hier
mit ihrer Darbietung von „O Tannebaum“. Nach ihrem
Auftritt überreichte
die Bürgermeisterin Monika Herz einen Blumenstrauß
und machte sie zur
„guten Fee“, als sie
die Sängerin um
die Gewinnerziehung für das Stadtreise-Quiz bat. Gut
die Hälfte der Gäste hatte das nächste Ziel der Frühlingsveranstaltung
„Eine Stadt geht
auf Reisen“ richtig
getippt.
Zur Auswahl standen Halberstadt, Hexentanzplatz Thale und
Dresden. Die nächste Stadtreise geht nach Thale. Aus den vielen, die die Antwort wussten, wurden drei Gewinner gezogen:
Über einen Bildband der Stadt Leuna freute sich R. Lichtenfeld
aus Merseburg und eine Freikarte für die Stadtreise nach Thale gewann I. Salostowitz aus Merseburg. Als Hauptpreis gingen
zwei Freikarten für die Johann-Strauß-Gala im cCe Kulturhaus
am 9. Januar an H. Fleischer aus Leuna. Während Monika Herz
und ihr Sohn David noch Autogrammkarten und CDs anboten,
konnte man sich beim letzten Spiel der „Original Harzbuben“
zudem an einem Buffet im Foyer stärken und den gelungenen
Nachmittag ausklingen lassen.
Redaktion Stadtanzeiger
Leunaer Stadtanzeiger
Der diesjährige Gewinner des Wissenstests im Rahmen der
Weihnachtsausstellung Simon Bartkowiak bei der Übergabe
seines Gewinnes durch die Bürgermeisterin Frau Dr. Hagenau
Redaktion Stadtanzeiger
24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche an
365 Tagen im Jahr sind wir für Sie da!
Wir, dass sind über 500 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Leuna, die sich in zehn Ortswehren
(Friedensdorf, Günthersdorf-Kötschlitz, Horburg-Maßlau, Kötzschau, Kreypau, Leuna, Rodden, Spergau, Zöschen und Zweimen) gliedert. Träger der Freiwilligen Feuerwehr ist die Stadt
Leuna, unser Dienstherr die Bürgermeisterin Frau Dr. Hagenau.
Geführt wird das Team vom Stadtwehrleiter Kamerad Matthias
Forst, der durch die Ortswehrleiter unterstützt wird.
Den Einsatz- und Übungsdienst leisten wir freiwillig und ehrenamtlich.
Wir verstehen uns als eine Feuerwehr, in der Teamgeist und
Teamfähigkeit groß geschrieben wird, und soziale Kompetenz
für Vertrauen untereinander sorgt.
Freiwillige Feuerwehr der Stadt Leuna
Die glückliche Hauptgewinnerin Hannelore Fleischer (rechts im
Bild) zusammen mit den Stargästen und der Bürgermeisterin
(Bildmitte).
Leunaer Stadtanzeiger
Jahresabschlussbericht Ortsfeuerwehr Leuna 2014
Aus Medienberichten ist allgemein bekannt, dass die Freiwilligen Feuerwehren im Land große Probleme mit der Einsatzbereitschaft haben. Die Ortsfeuerwehr Leuna blieb die letzten
Jahre glücklicher Weise davon verschont, bzw. wir konnten dem
immer rechtzeitig entgegenwirken, um schlimmeres zu verhindern. Mit „wir“, meine ich die enge Zusammenarbeit der Verwaltung mit der Wehrleitung. In diesem Jahr aber haben wir mit einigen Rückschlägen zu kämpfen. Wir haben Verluste im Bereich
der Mitgliedschaft, Atemschutzgeräteträger und Maschinisten
zu verzeichnen.
Die ausgeschiedenen aktiven Mitglieder konnten wir teilweise
kompensieren. Wir haben den Kam. Ronny Berger für unsere
Aufgaben als Feuerwehr gewinnen können. Er ist nach Leuna
gezogen und war vorher Mitglied einer Nachbarfeuerwehr. Er hat
die benötigten Qualifizierungen und war somit sofort einsetzbar.
Ein weiterer Kam. rückt aus der Jugendfeuerwehr in die Reihen
der aktiven Einsatzkräfte nach. Kam. Noah Fiaferung steht uns
seit seinem 18. Geburtstag, im November diesen Jahres für den
Einsatzdienst zur Verfügung.
Die Verluste im Bereich Atemschutzgeräteträger können wir
leider noch nicht ausgleichen. Einige Kameraden mussten aus
gesundheitlichen u. beruflichen Gründen die Funktion als Atemschutzgeräteträger nieder legen.
Den größten Rückschlag in Sachen Einsatzbereitschaft in diesem Jahr, war das Wegbrechen einiger Maschinisten mit LkwFührerschein. 2 Maschinistinnen machen eine Baby-Pause, was
ebenfalls für die Zukunft, aus Sicht der Feuerwehr betrachtet,
nicht unwichtig ist. Bei einem weiteren Kameraden kam im letzten Quartal eine verletzungsbedingte längere Pause hinzu. Andere Maschinisten können nur die Tagesbereitschaft verstärken,
da sie nicht in Leuna wohnhaft sind und weitere stehen durch
ihre Montagetätigkeit nur am Wochenende zur Verfügung.
So mussten wir sehr schnell merken, dass die Einsatzbereitschaft in großer Gefahr war. Bei einigen Einsätzen mussten wir
ein Großfahrzeug zurücklassen.
Bei einem anderen Einsatz sogar beide Großfahrzeuge. Wir
mussten also sehr schnell Abhilfe schaffen.
Dank der guten und unkomplizierten Zusammenarbeit aller
Verantwortlichen für den abwehrenden Brandschutz in unserer
Stadt, konnten wir relativ schnell auf den Mangel reagieren. Die
Gefahr der Nichteinsatzbereitschaft ist noch nicht gebannt. Aber
seit 07.11.14 befinden sich 3 junge Kameraden in der Ausbildung zum Lkw-Führerschein. Danach müssen sich zwei noch
zum Maschinisten qualifizieren.
Das alles braucht eine gewisse Zeit, aber ich denke, Ende des
1. Quartals 2015 müsste die Einsatzbereitschaft der Ortsfeuerwehr Leuna wieder ein großes Stück sicherer sein.
Die Ortsfeuerwehr Leuna wurde in diesem Jahr bis zum heutigen Tag zu 37 Einsätzen alarmiert. Die Statistik der letzten Jahre
beweist uns, dass bis zur Silvesternacht noch einige Einsätze zu
erwarten sind.
Die geleisteten 37 Einsätze untergliedern sich in 8 Kleinbrände,
einen Großbrand, 22 Techn. Hilfeleistungseinsätze, eine Fehlalarmierung und 5 Fehlalarmierungen durch Brandmeldeanlagen.
15 der gesamten Einsätze ereigneten sich während der regulären Arbeitszeit, 9 Einsätze in der Woche, während der Abend- u.
Nacht-Stunden und 13 Einsätze an den Wochenenden.
Das bedeutet, dass sich ca. 40 % aller Einsätze während der
regulären Arbeitszeit ereigneten. Deshalb halten wir eine relativ starke Tageseinsatzbereitschaft vor, die sich hauptsächlich
durch Mitarbeiter aus der Verwaltung und Bauhof zusammen
setzt. Im Moment stehen uns durch die genannten Mitarbeiter
12 Kameraden zur Verfügung.
Insgesamt zählt die Ortsfeuerwehr Leuna 83 Mitglieder. Diese
untergliedern sich in 45 aktive Kameradinnen u. Kameraden,
7 Kam. der Alters- u. Ehrenabteilung, 18 Mitglieder der Jugendfeuerwehr und 13 Mitglieder in der Kinderfeuerwehr.
33 | Nr. 1/2015
Die erfolgsversprechende und hingebungsvolle Nachwuchsarbeit der Verantwortlichen in unserer Kinder- u. Jugendabteilung
wird hoffentlich die Sicherstellung der Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehr von morgen sein. Ich erkenne jedes Jahr einige
Erfolge dieser Arbeit. Denn 2014 wechselten 4 Kinder in die Jugendabteilung und am Anfang erwähnte ich schon, dass ein Kamerad der Jugendabteilung den aktiven Dienst begonnen hat.
Da, denke ich, sind wir auf dem richtigen Weg. All die Kameradinnen und Kameraden, die unsere Nachwuchsarbeit unterstützen gehören zu den wenigen Menschen, die einfach etwas tun.
Sie tun es gern und ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Dafür
möchte ich mich bei euch bedanken. Ihr leistet eine tolle Arbeit!
Nun möchte ich noch einmal zurück zu den Einsätzen dieses
Jahres kommen. An einige möchte ich noch einmal erinnern.
Die Statistik zeigt uns, dass wir die letzten Jahre von Großbränden verschont geblieben sind. Wir sind immer zur Unterstützung
anderer Feuerwehren zu Großbränden angefordert worden.
Doch am 02.06.14 ereignete sich ein Großbrand in der Spergauer Straße. Dort stand die Etage eines leerstehenden Bürogebäude, allen Einheimischen unter dem Begriff „Roter Ochse“ bekannt, im Vollbrand. Es waren Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr
- Merseburg, der Infra-Feuerwehr, der Ortsfeuerwehr Spergau,
Kreypau und Friedensdorf, zur Unterstützung unserer Feuerwehr, vor Ort.
Da es in dieser Straße große Probleme mit der Wasserversorgung gibt, stellte uns die Infra-Feuerwehr das Löschwasser aus
dem Werk zur Verfügung. Der Brand wurde mit mehreren Trupps
unter schwerem Atemschutz, über 2 Angriffswege im lnnen- u.
Außen-Angriff gelöscht.
Bei diesem Einsatz, wurde zum 1. Mal der neu beschaffte Einsatzleitwagen ELW 1 eingesetzt. Er wurde im Mai offiziell in Betrieb genommen und schon am 02.06.14 bekam er seine „Feuertaufe“.
Dies ist ein modernes Fahrzeug, ausgestattet mit Internet, Telefon, Funk-Fax, Digital- u. Analog-Funk, Kartenmaterial, Kameramast, Video u. Audio-Aufzeichnung, mit 4 Arbeitsplätzen.
Es ist eine extreme Erleichterung bei der Abarbeitung von Einsätzen dieses Ausmaßes. Es kann eine Einsatzleitung mit Führungsgehilfen gebildet werden und somit eine Aufgabenverteilung erfolgen. Es ist zentrale Anlaufstelle für alle Führungs- und
Hilfskräfte, sowie nachrückender Kräfte. Man kann sich relativ
sehr schnell benötigte Informationen beschaffen u. somit viele
Probleme selber lösen.
Das war bei diesem Einsatz der Fall. Der Ablauf und der Überblick des Einsatzes wurde für den Einsatzleiter durch den Einsatz dieses Fahrzeuges überschaubarer und wird wohl in Zukunft nicht mehr weg zu denken sein.
Am 19.06.14 wurde die Feuerwehr zur Unterstützung des
Kampfmittelbeseitigungsdienstes in die Windmühlenstraße alarmiert. Dort wurde eine Panzermiene aus dem 2. Weltkrieg gefunden und musste vor Ort gesprengt werden. Dazu mussten wir
die Anwohner der Straße evakuieren.
Am 20.09.14 ereignete sich ein Einsatz, auf den alle Kameradinnen und Kameraden sehr gerne verzichten würden. Doch leider
müssen wir auch solche Einsätze ertragen. Wir wurden zu einer
Wohnungsöffnung in die Cl.-Zetkin-Str. gerufen, da der Eigentümer vermisst wurde. Nach der Öffnung fanden wir die Person
auf. Diese hatte Suizid begangen.
Am 23.09.14 kam es zu einem spektakulären Einsatz auf der
Saale. Dort trieb eine Person im Wasser und schien zu ertrinken. Die Familie Orf, die das ehemalige Fährhaus bewohnen,
bemerkten den Mann im Wasser und alarmierten die Feuerwehr.
Herr Orf, der ein kleines Boot besitzt, fuhr dem Mann zu Hilfe
und hielt ihm den Kopf über Wasser und zog den Mann in Ufernähe. Als wir zur Einsatzstelle kamen, halfen wir sofort bei der
Rettung der Person. Wir zogen ihn ans Ufer, wärmten ihn mit
Decken und hielten ihn bei Bewusstsein bis der Rettungsdienst
eintraf.
Wir glauben, dass der Mann sein Leben dem Herrn Orf aus Leuna zu verdanken hat. Denn wir, als Feuerwehr, sind zwar schnell,
aber ich glaube, wir hätten den Mann nicht ohne die beherz-
Nr. 1/2015 | 34
te Hilfe lebend retten können. Das Zeitfenster für eine lebende
Rettung bei solchen Einsätzen ist sehr klein. Ist eine Person erst
einmal unter gegangen, wird es selbst mit unserem Boot sehr
schwer mit der Suche.
Wir mussten schon sehr oft Personen in der Saale suchen. Leider konnten wir diese bisher nur tot bergen. Das war die 1. lebende Rettung.
Es war ein gutes Gefühl.
Nun noch ein paar Worte zu den Aktivitäten des letzten Jahres.
Im Frühjahr waren wir wieder zusammen beim Traditionsschießen. Ebenfalls organisierten wir einen Bowlingabend. Was aber
nicht zu vergessen ist, dass ein lang gehegter Wunsch nun endlich Wahrheit werden durfte. Wir kauften einen 311er Wartburg,
der, wenn er einmal restauriert ist, das Traditionsfahrzeug der
Ortsfeuerwehr Leuna werden soll. Die Arbeiten an dem Fahrzeug haben begonnen, aber bis es soweit ist, wird noch viel Arbeit und Geld hinein fließen müssen.
Das alles können wir nur mit Hilfe unseres Feuerwehrfördervereins realisieren.
Ich kann mich nur, wie jedes Jahr, im Namen aller Kameradinnen und Kameraden bei den Verantwortlichen des Fördervereins bedanken. Ich möchte heute namentlich den Kameraden
Nico Klose erwähnen. Er übernahm von Georg Schicht das Amt
des Vorsitzenden, welches Kamerad Schicht seit der Gründung
begleitete. Er hinterließ große „Fußstapfen“. Doch ich denke,
der Kamerad Klose muss sich nicht verstecken. Er ist ständig
in Verbindung mit Firmen, um das Interesse für uns zu wecken
und was noch wichtiger ist, das uns diese auch finanziell unterstützen.
Wir werden, was das angeht, noch viel Unterstützung brauchen.
Wir haben eine defekte Feldküche, die dringend instant gesetzt
werden muss. Denn es gibt fast nichts Besseres, als eine Erbsensuppe mit Bockwurst, die darin zubereitet wird. Aber ich bin
davon überzeugt, dass wir auch dieses finanzielle Problem lösen
werden.
Auch im nächsten Jahr sind einige Highlights geplant. Ich möchte dem nicht vorweg greifen, ich möchte nur neugierig machen.
Also, nochmals ein großes Dankeschön an unseren Feuerwehrförderverein.
Wenn wir einmal bei Highlights sind, möchte ich noch einmal an
die Dreharbeiten der MDR-Sendung „Mach dich ran“ in unserer
Feuerwehr erinnern. Es war schon interessant zu sehen, wie so
eine Sendung „abgedreht“ wurde. Wir hatten jedenfalls an diesem Tag sehr viel Spaß dabei.
Ebenfalls ist zu erwähnen, dass unsere Kinderfeuerwehr in diesem Jahr ihr 5-jähriges Bestehen feierte und wir dieses mit einem Tag der offenen Tür würdigten.
Zu unserem Kinderfeuerwehrwart Kamerad Lange möchte ich
noch etwas sagen.
Er ist seit Gründung der Kinderfeuerwehr vor 5 Jahren von Anfang an mit dabei. Leider muss er zum Jahresende sein Amt niederlegen. Seit 1. Jan. 2015 arbeitet er leider nicht mehr in Leuna
und steht damit unserer Feuerwehr nur noch am Wochenende
zur Verfügung. Das bedeutet nicht nur einen großen Verlust in
der Kinderfeuerwehr-Arbeit, sondern er fehlt uns ebenfalls als
voll ausgebildete Einsatzkraft. Wir verlieren mit ihm einen Truppführer, Atemschutzgeräteträger, Träger von Chemikalienschutzanzügen, ausgebildet für ABC-Einsätze. Er hat den Lehrgang
Rechtsgrundlagen besucht u. er ist Maschinist für Löschfahrzeuge. Er war vorgesehen für eine Ausbildung zum Gruppenführer und die Ausbildung zum Lkw-Führerschein.
Bei einem weiteren Kameraden, Kamerad Michael Strach, deutet sich vergleichbares an. Auch er sicherte bisher sehr viele Einsätze unserer Feuerwehr ab und engagiert sich sehr stark in der
Jugendarbeit. Mit ihm verlieren wir ebenfalls einen Truppführer,
Kettensägenführer, Bootsführer, u. Atemschutzgeräteträger. Er
hat den Lehrgang „Sicheres Arbeiten in absturzgefährdenden
Bereichen“, „Technische Hilfeleistung“ u. einen Lehrgang für die
Kinder- u. Jugendarbeit absolviert. Er war vorgesehen, das Amt
des Jugendwartes in Zukunft einmal vom Kameraden Antonius
Fischer zu übernehmen.
Leunaer Stadtanzeiger
Es tut mir sehr weh, solche engagierten Kameraden ziehen lassen zu müssen. Denn sie sind bzw. waren bis heute ein wichtiger
Bestandteil für das Funktionieren einer Freiwilligen Feuerwehr.
Warum ist es mir wichtig, die vielen Qualifizierungen der beiden
Kameraden zu erwähnen.
Es hat viele Jahre gebraucht, um solche gut ausgebildeten Kameraden in unserer Feuerwehr zu haben. Diese haben Verantwortung übernommen und sorgen für eine notwendige Qualität,
bei der Abarbeitung der Einsätze in der heutigen hoch technischen Zeit.
Die Zeiten, wo der Feuerwehrmann mit dem Pferdegespann und
einem Spritzenhänger los zog, gehören lange der Vergangenheit
an. Heute tragen wir Verantwortung für Ausrüstung von mehreren 100.000 Euro.
Man verlangt von uns mittlerweile einen Ausbildungsstand ähnlich einer Berufsfeuerwehr. Und das alles ehrenamtlich.
Für mich sind die 2 Kameraden ein aktuelles Beispiel, dass Ehrenamt Feuerwehr und Qualität einer Feuerwehr dauerhaft nur
funktionieren, wenn das soziale und das berufliche Umfeld der
Kameradinnen und Kameraden stimmen.
Das bedarf aber einer starken Wirtschaft in unserer Region. Die
wirtschaftliche Lage spiegelt sich in einer Freiwilligen Feuerwehr
wieder, wie man das an den 2 Beispielen erkennen kann. Und
das sind für mich keine guten Zeichen, was die Zukunft betrifft.
Ich hoffe, ich habe Unrecht. Vielleicht denke ich zu pessimistisch, weil meine Enttäuschung sehr groß ist.
Aber auch ich als Ortswehrleiter hier in Leuna, hatte vor, etwas
Dauerhaftes zu hinterlassen, wenn meine Zeit gekommen ist,
den „Staffelstab“ weiter zu reichen.
Wir werden sehen …
Aber eins muss ich noch ansprechen. Beim Jahresabschluss
2013 fragten wir nach, was mit dem zugesagten Vordach zwischen Fahrzeughalle und Sozialgebäude unseres neuen Feuerwehr-Gerätehauses während des Neubaus 2012 passiert sei.
Die finanziellen Mittel standen zur Verfügung, aber es wurde bis
zum heutigen Tag nicht gebaut. Wir baten im letzten Jahr um
Klärung bzw. das fehlende Dach doch noch zu bauen.
Aber was soll ich sagen, der Stand ist immer noch von 2012.
Schade eigentlich, dass man dieses letzte Detail nicht baute,
oder vergessen hat.
Ortswehrleiter Leuna
Steffen Schieck
Nachruf
Die Ortswehr Kreypau trauert um ihren
Kameraden
Gerhard Rudloff
der am 21.11.2014 im Alter von 78 Jahren verstarb.
Gerhard war 58 Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr und
wirkte maßgeblich an der Entwicklung der
Feuerwehr Kreypau mit.
Wir werden ihn in ehrender Erinnerung behalten.
Seiner Lebensgefährtin und seiner Familie sowie allen
Angehörigen gilt unser tiefes Mitgefühl und unsere
herzliche Anteilnahme.
Die Kameradinnen und Kameraden der Ortswehr Kreypau
Leunaer Stadtanzeiger
35 | Nr. 1/2015
Grundschule „Thomas Müntzer“ Kötzschau
Geburtstagsgrüße
„Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht
als der Pessimist, aber er lebt froher.“
Charlie Rivel
In dem Sinne wünschen wir allen Mitgliedern,
die im Monat Februar ihren Ehrentag feiern,
viel Optimismus und Frohsinn sowie Glück
und Gesundheit im neuen Lebensjahr.
Der Vorstand des Vereins
zur Traditionspflege
der Feuerwehr e. V. Rampitz/Thalschütz
Unser Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr
Kötzschau
Eine Sachkundestunde der besonderen Art erlebten die Kinder
der 2. Klassen der Grundschule Kötzschau am 09.01.2015.
Nachdem sie zuvor im Unterricht ausgiebig über die Aufgaben
der Feuerwehr gesprochen und sich intensiv mit der Frage „Was
tun, wenn es brennt?“ beschäftigt hatten, stand nun einem Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Kötzschau nichts im Wege. Der
Ortswehrleiter, Herr Klinge und die Kameraden Piller, Fiedler und
Jordan beantworteten geduldig alle neugierigen Fragen der Kinder und zeigten viele Teile der Feuerwehrtechnik. Davon waren
nicht nur die Jungen beeindruckt. Nach dem Besuch steht für
einige Schüler schon fest, dass sie später in der Jugendfeuerwehr mitarbeiten möchten.
Ein herzliches Dankeschön an die Feuerwehrkameraden, die
uns den Besuch ermöglichten.
Die Kinder der Klassen 2a und 2b sowie Frau Pfützner
und Frau Fleischer
„Musik liegt in der Luft“
an der Jahn-Grundschule in Leuna
Wer hat Lust einmal wöchentlich gemeinsam in unserer neuen
Arbeitsgemeinschaft nach dem Motto „Uh la la la –wir spielen
Töne- Uh la la la la – wir legen los!“ zu musizieren?
Diesem Aufruf folgten im September 2014 – mit Beginn des neuen Schuljahres- acht interessierte Schulanfänger. Unterstützt
wurden sie durch zwei erfahrene Drittklässler der Schule. Der
Grundstein für die Gründung eines Schulorchesters war somit
gelegt und „Uh la la la!“ – so legten sie los!
Es folgten darauf einige gemeinsame Stunden, in denen sich die
Mitglieder mit den an der Schule vorhandenen Orff-Instrumenten –verstärkt durch Keyboard, Flöte und Akkordeon- an verschiedenen Stücken erprobten. Bereits nach kurzer Zeit standen
erste Auftritte, z. B. auf dem Weihnachtsmarkt von Leuna und
zum traditionellen Weihnachtssingen an der Jahn-Grundschule
vor der Tür. Die Aufregung war groß, die Finger kalt und zittrig.
Jedoch meisterten die kleinen Musiker diese Situationen souverän.
Dem vor uns liegenden neuen Kalenderjahr mit all seinen schulischen Events schauen alle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft mit
musikalischer Vorfreude entgegen und wünschen allen Lesern an
dieser Stelle noch ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2015.
M. Graf, Lehrerin der Jahn-GS Leuna
Das Weihnachtsprogramm der „Thomas
Müntzer“ Grundschule war einfach spitze
Am 12.12.2014 wurde in der Turnhalle der Thomas-MüntzerGrundschule in Kötzschau das mittlerweile traditionell stattfindende Weihnachtsprogramm aufgeführt. Während zweier aufeinanderfolgender Aufführung wurden die Zuschauerinnen und
Zuschauer durch die Grundschulkinder in vorweihnachtliche
Stimmung versetzt und konnten sich durch dargebotene Lieder,
Gedichte und Tänze verzaubern lassen.
Gemeinsam mit Frau Kuckwa studierten zahlreiche Schüler und
Schülerinnen aller Klassenstufen das fantastische Programm ein.
Rahmenhandlung des diesjährigen Programms war die Geschichte des störrischen Weihnachtsesels.
Alles ist tief verschneit, ringsherum ist Stau und ein Rentier
hat sich den Huf gebrochen. So muss der Weihnachtsesel ran,
welcher von Lukas und Maria toll gespielt wurde. Er wird dazu
bestimmt, die Rentiere zu vertreten und allein den Geschenkeschlitten durch den Schnee zu den wartenden Kindern zu bringen. Darauf hat das störrische Tier aber zunächst keine Lust und
reißt aus. Zahlreiche Begegnungen mit Tieren und Menschen
führen ihm aber die Vorfreude auf Weihnachten und seine eigene
Verantwortung vor Augen. Die lebendige Darstellung der humorvollen Dialoge brachten die Zuschauerinnen und Zuschauer oft
zum Lachen.
Auf der Bühne zeigten die Schülerinnen und Schüler, was für
Talente in ihnen stecken. Dadurch kam eine große Vielfalt von
Programmpunkten zustande. Einige Kinder präsentierten, was
sie auf ihren eigenen Musikinstrumenten erlernt hatten; das Publikum kam z. B. in den Genuss von Klarinetten-, Flöten-, Gitarren- und Keyboardmelodien. Andere Kinder bewiesen Talent
beim ausdrucksvollen Aufsagen von altbekannten und moderneren Weihnachtsgedichten.
Nr. 1/2015 | 36
Leunaer Stadtanzeiger
Mit einstudierten Choreografien durch Frau Pfützner brachten
die Tänzerinnen und Tänzer alle zum staunen. Mit schnellen
Rhythmen, tollen Gruppenformationen, witzigen Ideen und artistischen Kunststücken brachten sie die Halle zum Beben und
hielten das Publikum in Atem.
Der Chor sang verschiedene Weihnachtslieder und das so hervorragend, dass viele der Zuschauer mit einstimmten. Am Ende
fanden sich dann noch einmal alle Darsteller auf der Bühne zusammen, um die Veranstaltung gemeinsam mit den Liedern
O Tannenbaum und Feliz Navidad ausklingen zu lassen.
Die Eltern waren begeistert von den Talenten ihrer Kinder und
deren Mitschüler.
Beide Aufführungen waren so gut besucht, dass die Turnhalle
bis auf den letzten Platz besetzt war. Die Eltern, Großeltern, Geschwister, Onkel, Tanten und Bekannten jubelten, lachten und
waren zum Teil auch sehr gerührt vom Entertainment ihrer Kinder und deren Mitschüler.
Mit Hilfe von Herrn Piotrowski und den engagierten pädagogischen Mitarbeiterinnen, Frau Bolling und Frau Rahaus, entstand
in der Turnhalle wieder eine festlich geschmückte Kulisse die
keine Wünsche offen ließ. Auch Frau Haase unterstützte bei den
Vorbereitungen wieder mit vollem Engagement.
Am Verkaufsstand boten die Erzieher verschiedene Bastelarbeiten, Lebkuchen, Schokoflakes, Punschaufstrich und ähnliches
an. Einige Eltern hatten im Vorfeld des Weihnachtsmarktes gemeinsam mit Erziehern Fensterschmuck, Adventsgestecke und
Weihnachtsmänner aus Baumstämmen gebastelt. Vielen Dank
noch einmal für Ihre Hilfe und Unterstützung. Für die Kinder wurde Schneeballweitwurf und Zielwerfen angeboten.
Natürlich darf auf einem Weihnachtsmarkt der Weihnachtsmann
nicht fehlen. Standesgemäß war er in diesem Jahr mit einer
echten Pferdekutsche angereist. In seinem Sack hielt er für die
Kinder viele Süßigkeiten bereit. Diese mussten sich die Kinder
und Gäste mit einigen Weihnachtsliedern verdienen. Alle sangen
kräftig mit und unser Weihnachtsmann zeigte sich von seiner
großzügigen Seite. Vielen Dank noch einmal an unseren Weihnachtsmann (Namen werden aus urheberrechtlichen Gründen
nicht bekannt gegeben) für seinen Besuch und an Herrn Ronny
Beyer für das sichere Kutschieren der wertvollen Fracht.
Wir bedanken uns bei der Musikschule Weber für den Aufbau
der Technik, bei den Frauen des Schulfördervereins für die super Verpflegung aller Besucher und allen weiteren Mitwirkenden,
die es ermöglichten diese schöne Veranstaltung durchführen zu
können.
Frau Seibt
Frau Schulz
Weihnachtszeit im „Sonnenkäfer“
Anfang Dezember war es wieder einmal so weit. Auf dem Gelände unserer Kindertagesstätte empfingen wir unsere Eltern,
Verwandte, Freunde und einige Anwohner zum traditionellen
Weihnachtsmarkt.
Wieder einmal hatten wir gemeinsam mit unserem Hausmeister, Herrn Schmidt, das Außengelände mit Tanne und unzähligen Lichterketten in ein weihnachtliches Ambiente verzaubert.
Pünktlich 16.00 Uhr eröffnete Frau Böhme den diesjährigen
Weihnachtsmarkt und wünschte alle eine schöne Adventszeit.
In diesem Jahr hatten sich die Erzieher eine besondere Überraschung für die Gäste ausgedacht. Verkleidet in tolle Kostüme präsentierten sie das Märchen Hänsel und Gretel. Für diese
Vorstellung ernteten sie von Groß und Klein reichlich Applaus.
Wie es sich für einen richtigen Weihnachtsmarkt gehört, lockten
verschiedene Spezialitäten die Gäste an. Am Grillstand warteten Bratwürstchen und Bouletten auf ihren Verzehr. Außerdem
wurden Glühwein und Kinderpunsch gereicht. Wer Lust hatte,
konnte sich am Lagerfeuer sein eigenes Stockbrot backen.
Vielen Dank auch an die fleißigen Muttis, die während der letzten
Aufbauarbeiten die Betreuung der Kinder übernommen hatten.
Ein großes Dankeschön geht auch an Herrn Groß, der in altbewährter Weise bis zum Schluss ausharrte und seinen Glühwein
und den Kinderpunsch an Mann, Frau und Kinder brachte. Es ist
schön zu sehen, dass man sich auf die Hilfe einiger Eltern immer
verlassen kann. Beim Aufräumen packten einige Eltern mit an,
so dass schnell alles an Ort und Stelle war. Vielen Dank dafür.
Bis zum nächsten Weihnachtsmarkt
H. Heldt
Danke
Wenn sich das Jahr dem Ende entgegen neigt, nutzt man oft
die Gelegenheit, um noch einmal über die vergangenen Monate
nachzudenken. Für uns ist es die Zeit, sich bei allen, die uns im
vergangenen Jahr hilfreich zur Seite standen, noch einmal zu
bedanken.
Leunaer Stadtanzeiger
Ein großes Dankeschön geht an die Eltern, die uns bei der Ausstattung unserer Feste stets mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ohne ihre
Mithilfe könnten wir diese Projekte nicht in die Tat umsetzen.
Außerdem möchten wir uns bei verschiedenen Firmen aus Zöschen für ihre Unterstützung bedanken.
Frau Kull vom Friseursalon „Doris“ stellte uns für die Kinder einen echten Friseurstand mit Spiegel und natürlich Stühlen zur
Verfügung. Schnell nahmen die Kinder das neue Spielgerät an
und frisieren sich nun gegenseitig. (Ps. Termine für eine Verschönerung können aufgrund der großen Nachfrage leider nicht mehr
vergeben werden)
Herr Wendenburg von der ZÖMA organisierte für unseren Kindergarten zwei tolle Fackelständer. Vielen Dank an sie und die
Mitarbeiter der ZÖMA. Zu unserem Lichterfest am 28.01.2015
werden wir diese standesgemäß einweihen. Sicher werden sie
ein besonderes Highlight auf unserem Fest.
Nicht vergessen möchte ich Herrn Thomas Pohl vom „Blumenhaus Pohl“. Er hat immer ein offenes Ohr für unsere Wünsche.
Im Frühjahr organisiert er gemeinsam mit dem Geflügelzuchtverein Zöschen die Ostereier für unsere Kinder. Vielen Dank an alle
Mithelfenden. Aber nicht nur zu Ostern sondern das ganze Jahr
über unterstützt er uns mit Blumen im Frühjahr, Tanne im Winter
und verschiedenen Bastelmaterialien. Selbst als Weihnachtsmann hatte er im vergangenen Jahr einen Auftritt bei unseren
Kindern. Vielen Dank noch einmal für ihre Unterstützung.
Heike Heldt im Namen aller Erzieher der Kita „Sonnenkäfer“
Vorweihnachtliches Basteln in der Kita
„Am Sonnenplatz“
Am 2. Dezember luden die Erzieherinnen der „Regenbogen
Gruppe“ zum gemütlichen Basteln bei Kaffee, Tee und weihnachtlichem zum Teil selbstgebackenem Gebäck ein. In einer
gemütlichen Runde und weihnachtlicher Musik im Hintergrund,
ließen die Mamas, Papas und deren Kinder ihrer Kreativität beim
Gestalten eines Engels freien Lauf. Nach einer guten Stunde waren die ersten schönen und sehr individuelle gestalteten Exemplare fertig.
Glitzer, Wolle, kleine Accessoirs, die Heißklebepistole und geschickte Hände waren an den Tischen die Hauptakteure.
Dieser Nachmittag gab auch einigen neuen Eltern die Möglichkeit, sich näher kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen.
Im Namen aller teilnehmenden Eltern bedanken wir uns recht
herzlich bei Frau Drygala & Frau Zerner für ein gelungenes Beisammensein!!!
Am 10. Dezember fand in der „Schmetterling Gruppe“ die alljährliche Weihnachtsfeier und zugleich der Bastelnachmittag
statt.
Frau Malberg und Frau Kolbe haben zusammen mit den Kindern
ein kleines Programm aus Liedern und Gedichten gestaltet und
aufgeführt. Anschließend durfte gebastelt werden. In liebevoller
Handarbeit entstanden so bunte mit Glitter und Dekomaterialien
verzierte Teelichthalter.
37 | Nr. 1/2015
Natürlich schmeckten den Gästen der Kaffee, den Kindern der
Kinderpunsch und allen die selbstgebackenen Plätzchen dabei
sehr gut.
Es war ein sehr schöner gemütlicher Nachmittag. Wir möchten
uns bei den Erzieherinnen recht herzlich für die liebevolle Ausgestaltung bedanken.
Ein Dankeschön an die Sponsorin der schönen Schmetterlingsschützen, welche unsere Kinder mit nachhause nehmen durften.
Am 08.12.2014 fand in der „Dinogruppe“ ein Bastelnachmittag
statt.
Zu Beginn wurde ein kleines Programm aufgeführt, dazu wurden
Weihnachtsgebäck und Kaffee gereicht.
Frau Tutzek und Frau Eremit hatten sich etwas ganz tolles zum
Basteln überlegt. Es gab rote Weihnachtskugeln die wir mit unseren Kindern mit Wintermotiven gestalteten.
Dazu wurden die Finger der Kinder mit weißer Farbe bemalt und
auf die Kugeln gedrückt, welche dann die Körper der Schneemänner ergaben.
Die Schneemänner bekamen noch Augen, Nase, Mund und einen Hut.
Vorher ausgestanzte Schneeflocken zum aufkleben machten die
Winterlandschaft perfekt.
Alle Muttis, Vatis und Kinder waren von dieser Idee restlos begeistert.
Alles in Allem war es ein wunderschöner und gelungener Nachmittag der uns Eltern auch einmal die seltene Möglichkeit gab
etwas länger als nur zwischen Tür und Angel ins Gespräch zu
kommen und uns besser kennen zu lernen.
Alle Eltern sagen noch einmal vielen Dank für das Engagement
von Frau Eremit und Frau Tutzek für unsere Kinder.
Marie-Christin Böhm
Familie Pischke und Jenny Rother
(Eltern der Kinder der Kita „Am Sonnenplatz“)
Schöne Weihnachtsüberraschung durch
unsere Patenfirma TVS
Die „Fischegruppe“ der Kita „Am Sonnenplatz“ Leuna und ihre
Erzieherinnen, Frau Zander und Frau Heuschkel, wurden von
den Mitarbeitern der TVS Personalservice GmbH mit einer Weihnachtsfeier und vielen Geschenken überrascht.
Die Kinderaugen strahlten vor Freude und Glück, als der Weihnachtsmann persönlich die Geschenke überreichte.
Die Kinder und Erzieher sagen „Danke“ für die gelungene Überraschung und bedanken sich recht herzlich bei den
liebe/n Eltern/Oma, die uns als Unterstützung begleitet haben.
G. Heuschkel und S. Zander
Nr. 1/2015 | 38
Leunaer Stadtanzeiger
Vorweihnachtszeit in der Kita
„Am Sonnenplatz“
Kita „Teichknirpse“ Günthersdorf
sagt Danke schön!
Alle Jahre wieder hielt die vorweihnachtliche Zeit viele schöne
Momente für unsere Kita-kinder bereit. In allen Gruppen wurde
gebastelt, gebacken, musiziert und mit den Eltern ein schöner
Bastelnachmittag gestaltet.
Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch der Weihnachtsgeschichte im CCE-Leuna. Alle Kinder hatten viel Spaß bei der
sehr schönen Veranstaltung. Für unsere jüngsten Kita- Kinder
sorgte an diesem Tag Clown „Lulu“ für einen unvergesslichen
Vormittag.
Eine schöne Tradition unserer Einrichtung ist der Besuch des
Weihnachtsmannes mit der Pferdkutsche. Immer wieder ist es
ein Erlebnis, wenn mit Glockengeläut Frau Loose vom Reiterverein „St. Hubertus e. V. Merseburg“ mit dem Weihnachtsmann
und den hübsch geschmückten Pferden die Weihnachtsgeschenke für alle Kinder bringt.
Die Erzieherinnen und Kinder möchten sich hiermit recht herzlich bei Familie Zorn aus Merseburg für den echten Tannenbaum
bedanken.
Pünktlich zum 1. Advent stand die schöne Nordmanntanne in
unserem Eingangsbereich und erzeugte neben Waldduft auch
ein herrliches Weihnachtsgefühl.
Natürlich wurde der Baum von den Kindern selbst geschmückt.
Immer wieder standen Kinder vor ihm und betrachteten sich selbst
in den glänzenden Kugeln. Weihnachtsgeschichten und Lieder
klangen vor dem Weihnachtsbaum natürlich auch viel besser.
Hurra, unser Spielplatz ist jetzt riesig!
Für dieses alljährliche Engagement möchten wir uns bei
Frau Loose und ihrem Team recht herzlich bedanken.
Zur großen Freude der Kinder stand nach dem Besuch des
Weihnachtsmannes wie durch Zauberhand in jedem Gruppenzimmer eine große Tüte mit Spiel- und Bastelmaterial, welches
eifrig ausgepackt wurde.
Unsere Kita bekam im Herbst 2014 einen neuen Zaun um den
Spielplatz. Gleichzeitig wurde die Spielplatzfläche erweitert und
reicht nun bis zum Jugendklub. Unseren Kindern bieten wir damit weitere Bewegungsmöglichkeiten.
Besonders begehrt sind der kleine Hang und die Treppe. Die
glatte Tanzfläche vor der Bühne nutzen die Kinder gern zum
Laufrad fahren. Nun warten wir noch auf Schnee, denn dann
wird der Hang zum Rodelberg. Im Frühling werden weitere Gestaltungsideen von uns umgesetzt.
A. Fleischer
Erzieherin
Ein Dankeschön an den Träger unserer Kita - Stadt Leuna,
welche die Mittel für den Kauf dieser Materialien bereitstellte.
Nun hat das Jahr 2015 begonnen und schon steht in unserem
Jahresplan, der Termin für den nächsten Besuch des Weihnachtsmannes fest. Bis dahin wünschen wir unseren Kindern
und Eltern eine schöne erlebnisreiche Zeit in unserer Kita.
Das Team der Kita
Aller Anfang ist doch gar nicht so schwer
Schon in den ersten Lebensjahren lernen unseren kleine Kinder, dass Wohlbefinden unmittelbar mit dem eigenen Körper
verknüpft ist. Er dient nicht nur dazu dieses auszudrücken,
sondern es auch aktiv selbst herzustellen. Das geschieht durch
Bewegung, durch die Wahrnehmung verschiedener Sinnesanregungen, durch die Fürsorge für den eigenen Körper. Aber was
Leunaer Stadtanzeiger
39 | Nr. 1/2015
schmeckt schon richtig gut und welche Knabberei wird noch
zum Genuss, wenn z. B. das Zahnteufelchen schon heftig in den
ersten Zähnen herum springt?
Frau Böseger vom Zahnmedizinischen Dienst des Gesundheitsamtes in Merseburg kam in Begleitung eines Krokodils – natürlich mit großen blitzblanken Zähnen – um gemeinsam mit den
Krippenkindern das Zähneputzen zu üben.
Herzliche Einladung
Wir wollen die Gründung unseres SPD-Ortsvereins vor 25
Jahren mit einem Neujahrsempfang am 31. Jan. 2015, um
18.00 Uhr im Haus der Begegnung der AWO, Kirchgasse 7, feiern. Hierzu laden wir alle Freundinnen und Freunde der SPD
recht herzlich ein.Wir freuen uns auf diesen gemeinsamen
Abend.
Für Essen und Trinken wird gesorgt.
Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen alles Gute, viel Gesundheit und die Erfüllung Ihrer Wünsche.
Mit freundlichen Grüßen
Horst Fischer, OV Vorsitzender
Jetzt reicht es!
Aber nicht nur solche lebenspraktischen Tätigkeiten gehören
zum Wohlbefinden unserer kleinen Kinder. Auch in der Musik
nutzen schon die Jüngsten die Möglichkeit, Gedanken, Gefühle
und Sinneseindrücke zum Ausdruck zu bringen. Die Kinder werden in eine Welt voller Klänge und Geräusche hineingeboren. Mit
viel Freude lernen sie diese auch selbst zu erzeugen und sich
dabei auszudrücken.
Durch gute Beobachtung unserer Kinder erkennen wir ihre Interessen, Bedürfnisse und Neigungen. Frau Witzel von der Musikschule Fröhlich kann dabei professionelle Unterstützung bei der
Schulung musikalischer Fähigkeiten geben.
Alle Parteien und Wählergemeinschaften betonen einen fairen
Wahlkampf führen zu wollen. Dann sollte man sich aber auch
daran halten.
In dem Bericht im Stadtanzeiger 5/2014 wünscht die Fraktion
Die Linke einen fairen Wahlkampf. Im gleichen Bericht verunglimpft die Fraktionsvorsitzende Herrn Uwe Berthold. Ich zitiere:
„Erstaunlich sind Wechsel von Unabhängig über CDU zu SPD“.
Richtig ist, Herr Berthold kandidierte für den Stadtrat als Einzelbewerber und erhielt ein Mandat. Da ein Einzelbewerber nur
unzureichend in die Meinungsbildung einbezogen ist, wird er
sich in der Regel einer Fraktion anschließen, dies erfolgte mit
der Bildung der Fraktion CDU/Berthold. Zu Beginn der Legislaturperiode haben die Fraktionen CDU/Berthold unter der Vorsitzenden Edda Schaaf und unsere SPD Fraktion die Stadtratssitzungen gemeinsam vorbereitet. Nach dem Ausscheiden
von E. Schaaf gingen beide Fraktionen getrennte Wege.
Herr Berthold wechselte zur SPD Fraktion, folgerichtig trat er
danach in die SPD ein. Ich persönlich freue mich über seine Entscheidung, gab sie mir doch die Möglichkeit eines „geordneten
Rückzuges“ aus der Kommunalpolitik. Als 73-jähriger Rentner
wurde es für mich Zeit, jüngeren und sachkundigen gewählten
Stadträten die Verantwortung zu übergeben.
In ihrem Bericht im letzten Stadtanzeiger verkündete die Fraktionsvorsitzende Frau G. Bürkner, dass der SPD Stadtverband
Herrn Berthold als Kandidat für die Bürgermeisterwahl benannt
hat. Wohlgemerkt als Bericht aus der Fraktion die Linke!!! Was
soll außerdem die Bemerkung. „Nur soviel, Herr Berthold, Sie
sind jetzt in der 2. Wahlperiode gewählter Stadtrat!“. Sollen denn
nur „die Alten“ Stadträte ihre Meinung äußern dürfen? Auf den
Inhalt ihrer Ansage, dass die Fraktion Die Linke sich im nächsten
Stadtanzeiger zu den Aussagen von Herrn Berthold äußern will,
bin ich sehr gespannt, kommt dann vielleicht doch einmal im
Stadtanzeiger eine inhaltliche Diskussion zu Entwicklungskonzepten zu Stande.
Also ist aller Anfang doch nicht so schwer, wenn er mit so viel
Freude gemeistert wird!
Auch ich wünsche uns einen fairen Wahlkampf, an uns soll er
nicht scheitern!
Anne-Kathrin Julius
Horst Fischer
Vorsitzender SPD Ortsverein
Nr. 1/2015 | 40
Positive Jahresbilanz der Spergauer
Turnabteilung
Für die Mitglieder der SG Spergau war das vergangene Jahr
2014 der nahtlosen Anschluss an die Erfolge der letzten Jahre.
Insbesondere die Gerätturnerinnen waren ihrem guten Ruf im
Land Sachsen-Anhalt zu den Leistungsstärksten zu zählen, treu
geblieben. Viele Erfolge bei Freundschaftswettkämpfen, z. B. in
Dessau, in Halle oder in Falkenstein im Vogtland oder aber bei
den Kreis-Kind- und Jugendspielen im Saalekreis, stehen auf
der Habenseite. Höhepunkte waren jedoch die guten Platzierungen bei den Meisterschaften im Regionalbereich sowie bei den
Landesmeisterschaften. So gab es eine Vizelandesmeisterin in
der Leistungsklasse KM 4, Finalplätze in der KM3 sowie Goldund Bronzemedaillen beim Mannschaftspokal.
Da Geheimnis der Erfolge lag in der Qualität der Trainingsarbeit
durch die engagierten Trainer. Ein weiterer Höhepunkt der Erfolge wurde geschaffen durch das Showprogramm, die ich ausschließlich aus Turnerinnen der SG Spergau im Alter von neun
bis 22 Jahren zusammensetzt und fast jeden Sonntag trainiert,
hat auch in diesem Jahr wieder eine große Anzahl von Zuschauern bei vielen Veranstaltungen, wie z. B. zu, Kirchfest in Wengelsdorf, beim Internationalen Volleyballturnier in Braunsbedra
oder bei der Sportgala in Merseburg und zur Zeitz/Spergauer
Internationalen Turngala in der Jahrhunderthalle um nur einige
zu nennen, begeistert.
Aber nicht nur im Gerätturnen wird mit Begeisterung Sport betrieben.
Sehr aktiv sind auch die Frauen der Gymnastikgruppe, die wöchentlich einmal unter fachkundigen Anleitung trainieren und mit
viel Begeisterung ihrer sportlichen Betätigung nachgehen.
Da gilt natürlich auch für die jüngeren Frauen, die sich der Aerobic verschrieben haben. In zwei verschiedenen Gruppen wird
am Montag und Mittwoch Training durchgeführt, wobei in der
Einheit am Mittwoch die Step-Aerobic im Vordergrund steht.
Alles in allem ist in allen drei Sportarten der Abteilungen mit ca.
180 Mitgliedern ein regen Trainingsbetrieb angesagt, so dass
die Trainer und Übungsleiter auf keinen Fall über lange Weile
klagen können und sich die Erfolge auch im abgelaufenen Jahr
wieder sehen lassen konnten.
Dieter Becherer
Abteilungsleiter
Bronzemedaille für Spergauer Turnerinnen
beim Landespokalfinale
Im Sportkomplex in der Robert-Koch-Str. in Halle fand das Finale des Landesmannschaftspokals im Gerätturnen statt.
Für diesen Wettkampf hatten sich die besten Mannschaften
der vier Regionalbereiche des Landesturnverbandes SachsenAnhalt qualifiziert.
Für den Regionalbereich Süd starteten der PTSV Halle sowie
die Turnerinnen der SG Spergau zu diesem hochkarätigen Wettkampf.
Die Aktiven der SG Spergau starteten im Kinderpokal (Turnerinnen bis 13 Jahren) und im KM4-Pokal (Turnerinnen bis 10 Jahre).
Im Kinderpokal konnten wegen Verletzungsausfällen nicht der
volle Leitungsumfang abgerufen werden (am Ende Platz 8).
Dafür gab es durch die verbliebenen Leistungsträgern sehr gute
Ergebnisse an den einzelnen Geräten. So zeigte Anna Fassian
bei ihrer Bodenübung einen der höchstentschwierigkeitsgrade,
ebenso wie Alina Weiß, die Ihren Leistungsanstieg beim Sprunggerät mit dem höchsten Schwierigkeitswert aller mehr als 50
Starterinnen in dieser Klasse beweisen konnte und dritten Platz
beim Adventpokal in der Jahrhunderthalle, wiederum sehr gute
Leistungen und erkämpften sich die Bronzemedaille.
Jill Michael, Lela Steiner, Anna Hoffmann, Lara Rabe, Josy Emily
Irmler und Natalie Ludwig hatten am Ende den zweiten Platz
ganz knapp mit nur 0,8 Punkten Rückstand verfehlt.
Leunaer Stadtanzeiger
In der Einzelwertung der 30 Turnerinnen belegte Josy Emily Irmler Platz 5, knapp gefolgt von Lara Rabe auf Platz 6.
Josy Emily Irmler zeigte am Stufenreck die beste Übung uns
wurde mit der höchsten Wertung im Startfeld des KM4-Pokals
an diesem Gerät belohnt.
Einen ähnlichen starken Auftritt hatte am „Zittergerät“, dem
Schwebebalken, auch Natalie Ludwig. Sie hatte an diesem Gerät den höchsten Schwierigkeitsgrad von allen Turnerinnen und
die drittbeste Wertung.
Nach diesem Erfolg konnten die Turnerinnen ihren vierten Pokal innerhalb der letzten zwei Monate im Empfang nehmen und
gehen nun mit viel Motivation an weitere hervorragende Erfolge
auch im Jahr 2015
Dieter Becherer
Abteilungsleiter Turnen/Gymnastik/Aerobic
Zahlreiche Zuschauer bestaunen
die Leistungen der Aktiven
beim 44. Weihnachtspokalturnen
Auch die 44. Auflage des Spergauer
Pokalturnens in der
Turnhalle am Teich
war ein weiterer
Glanzpunkt in der Geschichte dieses Traditionwettkampfes. Der
Turnnachwuchs hat
zum Jahresabschluss
noch einmal gezeigt,
was er von seinen gut
ausgebildeten und
engagierten Trainern
gelernt hat.
Fast 40 Aktive boten
zum Teil hochkarätige
Übungen an, In vier
verschiedenen Leistungsklassen stellten sich die Aktiven Die vier stolzen Gewinnerinnen vom
den Kampfgerichten, 44. Weihnachtspokalturnen
Foto: Freier
wobei e in der Riege
1 einen überlegenden Sieg der elfjährigen Alina Weiß, die auch
schon beim Landespokalfinale in Halle überzeugen konnte. Auf
die Plätze zwei und drei kamen Josy Emily Irmler und Lara Rabe.
In der Riege 2 siegte Natalie Ludwig knapp vor Jill Michael, die
mit sieben Jahren in dieser Riege die jüngste war und sich hier
sehr gut zu präsentieren wusste.
Celina Pohle hieß die Siegerin in der Riege 3, hier machte aber
die erst sechsjährige Anna Rabe mit zum Teil sehr schwierigen
Übungen auf sich aufmerksam und belegte den dritten Platz mit
nur einem Zehntel Rückstand hinter Emily Wenzel. Die Siegerin
der Riege 4, mit den jüngsten Turnerinnen zwischen 4 und
6 Jahren, ist Emely Stuck. Sie verwies Charlotte Losse und Hannah Berghoff auf die Plätze zwei und drei. Bei den Jungen siegte
Nico Gaubitz vor Theo Leisner.
Zum Ausklang des Trainings- und Wettkampfjahres gab es für
alle Aktiven ein Ehrengeschenk, welches auch diesmal wieder
von der V+R-Bank Saale Unstrut gesponsert von der Filialleiterin, Frau Schier, übergeben wurde, und wofür es von allen Teilnehmerin ein großes Dankeschön an die Sponsoren gab - ein
Anreiz, auch im kommenden Jahr fleißig weiter zu trainieren und
mit guten Leistungen zu glänzen.
Dieter Becherer
Trainer
Leunaer Stadtanzeiger
Erste-Hilfe-Projekt
Große Aufregung herrschte am 05.12.2014 vor der Turnhalle
der Sekundarschule in Leuna. Zur Trainingszeit der Turnerinnen
und Turner stand ein Krankenwagen vor der Tür. Hatte sich jemand verletzt und brauchte medizinische Hilfe? Groß war die
Erleichterung, als die besorgten Eltern erfuhren, dass sich keiner verletzt hatte, sondern Herr Jentzsch von der Ambulance
GmbH Merseburg mit seiner Rettungspuppe, im Rahmen des
Erste-Hilfe-Projektes der Turner des Sportvereins Chemie Leuna
e. V., zu Gast war. Auf anschauliche Weise brachte er den Kindern und Jugendlichen das richtige Verhalten bei Auffinden einer
bewusstlosen Person nahe. Mit Hilfe der Rettungspuppe und
der Erfahrung des Rettungssanitäters gelang es, realitätsnahe
Übungssituationen herzustellen. Viele interessante und wissenswerte Fakten, trugen zu einem spannenden Nachmittag bei.
Wir möchten uns auf diesem Weg nochmals recht herzlich bei
Herrn Jentzsch bedanken und hoffen auf eine Fortsetzung im
Jahr 2015.
Von Jörg Schreyer, Abteilungsleiter Turnen Chemie Leuna e. V.
41 | Nr. 1/2015
Im Anschluss erfolgte dann die Pokalübergabe durch den Pokalstifter Eckbert Friedrich sowie der Urkunden an die ersten
drei Sportler:
1. R. Asmuß 409 Holz
2. G. Parpart 409 Holz
3. E. Friedrich 391 Holz
Alle Anwesenden gratulierten mit Beifall und Anerkennung, als
Dank für die Teilnahme erhielt jeder Mitspieler ein kleines Präsent.
Zum Abschluss wurde der Stadt Leuna mit den Ortschaften
Günthersdorf, Horburg-Maßlau und Kötschlitz für die Unterstützung unseres Vereins gedankt. Den Keglern wurden alle guten
Wünsche für sportliche Erfolge sowie der Dank für die geleistete
ehrenamtliche Tätigkeit übermittelt. Unser Dank gilt auch dem
Team der Sportgaststätte für die Bewirtung zu den Punktspielen
und an den Trainingsabenden.
Punktspielsaison 2014/15
Aktuell hat unser Verein zwei Mannschaften im Wettkampfbetrieb, eine Damen- und eine Seniorenmannschaft. Diese stellen
sich am Jahresende 2014 (etwa Mitte der Punktspielserie) wie
folgt dar:
Damen
Kreisoberliga 6. Platz (von 8) 4 : 8 Punkte
Senioren Landesklasse 6. Platz (von 8) 7 : 9 Punkte
Wir wünschen allen Aktiven beste Kegelergebnisse.
Sollte es in den umliegenden Ortschaften Interessenten am
Kegelsport geben (auch Freizeitsport ohne Wettkampfkegeln), können sie sich gern an den Trainingsabenden in der
Sportgaststätte Günthersdorf/Kötschlitz melden: montags ab ca. 19.30 Uhr Frauen
donnerstags ab ca. 19.30 Uhr Männer
freitags ab ca. 20.00 Uhr Männer
TSG Horburg u. U. e. V.
Gut Holz!
Erhard Gerold
Senioren-Pokal-ARAL-E. Friedrich am 29.12.2014
Nachdem in diesem Jahr der Elektro-Zuber-Pokal nicht mehr
ausgespielt werden konnte, hat sich dankenswerter Weise mit
unserem Mitglied Eckbert Friedrich als Inhaber der ARAL-Tankstelle ein Stifter eines neuen Wanderpokals gefunden.
Wie in den Jahren vorher war der Wettkampftermin zwischen
Weihnachten und Neujahr.
E. Friedrich eröffnete den Pokalkampf, ab 16.00 Uhr rollten die
Kugeln. 100 Wurf plus 5 Probe mussten gespielt werden. Der
Modus waren 50 Volle und 50 Abräumer. Eingeladen waren die
Seniorenkegler, leider war die Beteiligung aufgrund von Urlaub
oder Unpässlichkeit nicht zu unserer Zufriedenheit.
Die ersten beiden Starter E. Gerold und H. Mätzschker betraten
die von unserem Mitglied G. Salzmann gut gepflegten Bahnen.
Beide lieferten sich einen Kopf-an-Kopf-Kampf, am Schluss waren sie aber nicht zufrieden mit ihren Ergebnissen, Gerold 380
und Mätzschker 379 Holz.
Mit großen Erwartungen betrat dann das nächste Starterpaar
die Kegelbahn. Beide Sportfreunde hatten sich wohl mehr
vorgenommen. E. Friedrich mit 391 und U. Wachsmuth mit
371 Holz brachten zumindest erst mal einen neuen Spitzenreiter.
Alle warteten nun auf die vorletzten Teilnehmer, R. Asmuß und
G. Parpart - beide Spitzenkegler der 1. Seniorenmannschaft. In
einem begeisternden Wettkampf wechselten sie in der Führung
immer wieder ab. Mit der letzten Kugel musste jeder einen Kegel
abräumen – beide trafen. Asmuß 409 und Parpart 409, die besser gespielten Abräumer entschieden die Führung zu Gunsten
Asmuß. Als letzter Spieler hatte noch unser langjähriger Kegler
H. Wächter anzutreten. Auch er konnte am Ende nicht das erreichen, was er sich vorgenommen hatte, es blieb bei 389 Holz.
Jahreshauptversammlung einberufen
Der Turn- und Sportverein Leuna e. V. wird nach einer Festlegung seines Vorstandes die Jahreshauptversammlung satzungsgemäß am 18. Februar 2015 als Delegiertenkonferenz
im Sportlerheim des Stadions durchführen.
Die Teilnehmer dieser Konferenz werden nach einem Delegiertenschlüssel, der auf der Grundlage der stimmberechtigten Mitglieder vom Vorstand festgelegt wurde, in den Abteilungsversammlungen gewählt.
Für die Jahreshauptversammlung wird die vorläufige Tagesordnung wie folgt bekannt gegeben:
1. Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit und Vorstellung des TagungspräsidiumsBestätigung der Tagesordnung
2. Bericht des Vorstandes
3. Bericht der Kassenprüfer
4. Auszeichnungen
5. Information über vorliegende Anträge
6. Aussprache zu den Berichten und Anträgen
7. Entlastung und Beschlussfassung
8. Schlusswort
Turn- und Sportverein Leuna e. V.
Der Vorstand
Autor: Erwin Kaesler
Nr. 1/2015 | 42
Faustball-Nachwuchs
Enttäuschende Leistung der U 16 weiblich
Lustlos und ohne Einsatz präsentierte sich die U 16 weiblich der
Spielgemeinschaft MSV Buna-Schkopau/TSV Leuna am 3. Punktspieltag am 10. Januar in Baschütz. Dabei hätten sie diesmal
durchaus gegen den Tabellenführer FV Glauchau-Rothenbach
im 1. Spiel aufgrund zahlreicher Eigenfehler des Gegners die Möglichkeit gehabt, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Fehlangaben, schwache Überschläge und ungenaue Zuspiele brachten die
Mannschaft immer wieder in Rückstand. Das Spiel wurde 9 : 11/6 : 11
verloren.
Diese Niederlage hatte Auswirkungen auf die folgende Begegnung
gegen die Mädchen des SV Kubschütz. Ohne die nötige Sicherheit
in der Abwehr und mangelnden Kampfgeist wurde auch dieses
Spiel klar mit 5 : 11/3 : 11 verloren. Wachgerüttelt durch eine deutliche Ansage des Trainers schafften sie im letzten Spiel gegen Energie Görlitz die Wende.Die Zuspiele aus der Abwehr wurden von der
Überschlägerin sicher und platziert in Punkte verwandelt, so dass
ein ungefährdeter 11 : 6/11 : 6-Sieg gelang und somit die Chance
auf die erfolgreiche Verteidigung der Landesmeisterschaft gewahrt
bleibt.
Es spielten:
Luisa Gohla, Lena Giesecke, Wiebke Reckmann, Johanna Müller,
Melissa Fetic.
Horst Jung
Leuna mit souveräner Revanche gegen HSV
im Pokal nun im Halbfinale
TSV Leuna - HSV Sangerhausen 34 : 14 (14 : 8)
Im letzten Spiel des Jahres setzte der TSV noch mal ein Zeichen.
Das Punktspiel in Sangerhausen verloren die Leunaer klar, doch im
Heimspiel im Pokalviertelfinale gelang souverän die Revanche. Die
ersten 10 Minuten der TSV, der bis auf F. Jacob, in Bestbesetzung
antrat, ohne Ideen im Angriff. 1 : 3 (10.) und 6 : 6 (18.). Hier war der
HSV noch auf Schlagdistanz. Die Abwehr des TSV dann von Minute
zu Minute besser und im Angriff platzte nun der Knoten. M. Drygala,
K. Nebe und S. Schmidt waren in dieser Phase am präsentesten.
Dem HSV gingen mit zunehmender Spieldauer die Ideen aus und so
setzten sich die Leunaer zur Halbzeit bereits vorentscheidend zum
14 : 8 ab. Im Tor G. Erdmann. Dieser steigerte sich zunehmends und
vernagelte sein Tor.
Der HSV Angriff war für die Leunaer Abwehr zu ausrechenbar und
einige Bälle wurden durch S. Westphal und K. Arndt geblockt.
Das Umkehrspiel nach vorn wurde immer mehr aufgezogen und
dem HSV damit nicht den Hauch einer Chance eingeräumt, dem
Spiel eine Wende zu geben. Im zweiten Abschnitt hatte der TSV
nun einfaches Spiel, weil auch der HSV schwer nachließ. Im Gegensatz zum Hinspiel ließen diesmal die Leunaer nicht locker und drehten mächtig auf. Die Gegenwehr des HSV war längst gebrochen,
so dass viele einfache TSV-Treffer das Endergebnis auf sage und
schreibe 34 : 14 hoch schraubten.
Beim TSV konnten ab der 40. Minute auch die Stammkräfte vom
Feld und der Trainer gab allen Spielern ihre Einsatzzeiten. Dabei
strahlten alle Spieler Torgefahr aus und trafen fast durchweg. Es war
eine geschlossene Mannschaftsleistung sowie eine starke Vorstellung beider Torleute des TSV in einer zunehmend einseitigen Partie. Vor sehr guter Zuschauerkulisse mit 100 Besuchern, gab diese
Partie dem TSV wieder Rückenwind für die kommenden Spiele im
neuen Jahr.
Ein Dank an die tollen Fans, die Eltern unser Jungs, die uns immer
so toll anfeuern bei unseren Spielen. Es macht richtig Spaß mit euch
und euren Kids, auf die wir als Männermannschaft ebenso stolz wie
Bolle sind :-) Ebenso auch an dieser Stelle nochmals ein großes
Dankeschön an unseren Topförderer der Generali-Versicherung,
Heiko Portius. Danke Heiko!!!
Im Halbfinale wird es aber richtig dick kommen. Dennoch ist und
bleibt der Pokal Zugabe. Erfolgreiche Spiele im Ligaalltag sind das
Ziel und da muss der TSV auch den Fokus legen. Aber wer weiß,
wen der TSV noch ein Bein stellen kann.
Leunaer Stadtanzeiger
Allen Freunden, Fans und Sponsoren schöne Festtage und auf ein
Wiedersehen mit euch gemeinsam im Neuen Jahr. Danke, dass es
euch gibt! Wir werden euch nicht enttäuschen :-)
Leuna mit:
G. Erdmann und A. Herfurth im Tor, S. Westphal (5), M. Drygala (9),
K. Nebe (7), S. Schmidt (4), M. Rudolph (2), T. Schnauß (1), P. Nebe (3),
F. Giesecke (3), H. Pförtzsch, K. Arndt, S. Schladebach
S. Westphal
M. Rudolph sichert Leuna am Ende
das Remis
TSV Leuna - SV Steuden 27 : 27 (13 : 15)
Im letzten Punktspiel des Jahres traf der TSV zu hause auf den SV
Steuden. Nach drei Niederlagen in Folge wollte der TSV zu hause
das Ruder rumreißen, was am Ende nur teilweise gelang. So richtig
wusste am Ende keiner der beiden Mannschaften, ob man sich über
die Punkteteilung freuen konnte. Leuna ohne vier Stammspieler. So
mussten P. Nebe und T. Gerlach aus der Zweiten aushelfen. Trainer
S.Schladebach spielte ebenfalls durch.
Zu Beginn Steuden einfach cleverer. Die Abwehr des TSV war löchrig, wie ein Schweizer Käse. So wie gegen Bad Lauchstädt L. Beier
im TSV-Kasten machtlos. In der Auszeit leider dann von Torhüter
und Trainer ein intensiver Disput, der darin endete, dass L. Beier
frustriert das Spiel verließ. Damit der TSV nur noch mit einem Torhüter, was sich später noch rächen sollte. Dennoch darf dieser Disput
in einer Auszeit nicht so enden. Interne Klärung folgt. Steuden über
3 : 5, 6 : 9 und 9 : 14 einfach mit mehr Durchschlagskraft, gerade aus dem Rückraum. Im Angriff Leuna ohne richtig Druck zum
Tor. Ab der 24. Minute dann der TSV mit einer tollen Aufholjagd.
S. Schmidt, S. Westphal und P. Nebe sorgten fur die notwendigen
Treffer. A.Herfurth im Tor hielt was er konnte und Leuna verkürzte
zur Halbzeit auf 13 : 15. Leider war der TSV auch in Halbzeit zwei zu
passiv in der Abwehr. So hatte der TSV am Ende 9 Strafwürfe gegen
sich. Die Leunaer lediglich einen. Davon hielt A. Herfurth aber vier!
Doch Steuden traf wieder 14 : 18 (36.). Jetzt taute der TSV auf. Die
Rückraumachse traf und auch M.Rudolph und S.Schladebach trafen.
Leuna biss sich auf 18 : 19 (42.) ran. Nun verschenkte der TSV wieder
einfache Bälle und agierte zu hektisch. Anstatt das Bewährte und
Erfolgreiche zu spielen, gab man den Steudenern wieder die Chance die Führung bei zwei Toren zu halten. Über 20 : 22, 22 : 24, 24 :
26 hielten die Gäste ihre Führung inne. Leuna war dran und wieder
klingelte es im TSV Kasten. Es waren noch 5 Minuten zu spielen.
Der SV Steuden nun am Ende seiner Kräfte. S. Schmidt ackerte vorn
weiter und man versuchte mit einfach Rückraumtoren zum Erfolg zu
kommen. Und das gelang. In der 58. Minute trifft Leuna zur ersten
und in dieser Phase längst überfälligen Führung zum 27 : 26. A. Herfurth pariert. Leuna im Ballbesitz. Jetzt stießen A. Herfurth und ein
Steudener verbal aneinander. Folge: jeweils 2-Strafminuten für beide Spieler. Zu allem Übel stellte sich heraus, dass A. Herfurth nicht
auf dem Spielprotokoll stand und somit nochmalige 2 Minutenstrafe
gegen den TSV und Ballbesitz für Steuden.
Das war ganz bitter. Steuden erzielte noch in der 58. Minute so den
Ausgleich zum 27 : 27. 90 sec. noch auf der Uhr. Leuna zu viert,
Steuden zu fünft. Leuna spielte clever die Zeit runter. S. Schladebach wollte 20 sec. vor Schluss den Siegtreffer nach Abpraller von
S. Schmidt. Doch er vergab. Nun hatte Steuden die Chance. Sie
spielten clever auf ihren starken Außen, der völlig frei zum Wurf kam.
Doch M. Rudolph hielt und rettete den einen Punkt. Mit der dummen
Aktion zum Schluss auf Seiten den TSV wäre sogar noch mehr drin
gewesen.
Am Ende Steuden in Halbzeit eins besser, der TSV in Halbzeit zwei.
Unterm Strich dann letztlich ein leistungsgerechtes Ergebnis. Beide
Schkopauer Schiris pfiffen anständig und hatten das Spiel gut im Griff.
Nun folgt noch am 20.12.2014 das Pokalviertelfinale gegen HSV
Sangerhausen.
Leuna mit:
L. Beier und A. Herfurth im Tor, S. Westphal (9), S. Schmidt (5), H.
Pförtzsch, K. Arndt (2), M. Rudolph (3), S. Schladebach (3), P. Nebe
(4), T. Gerlach, K. Nebe (1)
S. Westphal
Leunaer Stadtanzeiger
Leunas Handballer
auswärts erneut ohne Punkte
VfB Bad Lauchstädt - TSV Leuna 36 : 29 (16 : 14)
Im Kreisderby bei den Goethestädtern reichte es an diesem
Tag nicht, um etwas Zählbares mitzunehmen. Abermals waren
in Halbzeit eins und zwei je 10 Minuten ausschlaggebend, die
der Gegner eiskalt bestrafte. Leuna erneut ohne F. Jacob. Doch
der VfB war die spielbestimmende Mannschaft. Bis zum 2 : 3
aus Leunaer Sicht, war noch alles gut. Doch die Marschroute
die Bewegungsfreiräume des starken B. Pohl der Lauchstädter
einzuschränken, ging völlig daneben. Fast jeder Schuss von B.
Pohl und seinen VfB‘lern landete im Leunaer Kasten. L. Beier
war da kein Vorwurf zu machen, denn es war die Abwehr, die
zu passiv war und sich überhaupt nicht auf das Spiel des VfB
einstellte. Im Angriff des TSV ließen die Leunaer klare Chancen
liegen. Auffällig nur S.Schmidt im Eins gegen Eins und K.Arndt
am Kreis. S. Westphal zu Beginn zu ungenau. Der VfB enteilte
so bis zur 14. Minute auf 11:4. Doch dann war der TSV da und
im Spiel. Die Abwehr rührte Beton an. A. Herfurth im Tor zog
nun auch den Außen des VfB den Zahn. Tor um Tor holte der
TSV auf und es war in dieser so einfach. Mehrfach zeigten die
gut leitenden Schiris Zeitspiel gegen den VfB, was daran lag,
dass alle TSVler nun gut die Räume eng machten und ackerten.
Mit dem Schlusspfiff zur Pause nagelte S. Westphal den Schuss
leider nur an den Innenpfosten, aber der Rückstand betrug nur
zwei Tore (14 : 16). Wer nun dachte es ging so weiter, sah sich
aus Leunaer Sicht enttäuscht. Katastrophale 8 Minuten nach der
Halbzeit brachten dem VfB einen 8 : 1-Lauf und für den TSV
den Genickbruch für das Spiel. Technische Fehler und dumme
Zuspiele waren die leichte Beute für den Gegner. Der TSV kam
in dieser Phase nicht mal zum Torwurf, weil einfach die Bälle
dem Gegner überlassen worden, die kurzen Prozess mit dem
TSV machten. Selbst in Überzahl spielend kamen die Aussen
des VfB frei zum Schuß. Zwischenzeitlich führte der VfB mit 16
: 27 (45.)!!! Aber und das muss man der Mannschaft lassen, sie
kämpften nach dieser Phase weiter. Angetrieben von M. Drygala
war ab dann auch das Torewerfen wieder problemlos möglich.
Selbst Kreisspieler K. Arndt machte aus elf Metern ein Rückraumtor! Doch bis auf 33 : 27 kam der TSV nicht mehr ran. Dafür spielte der VfB zu clever und brachte den Sieg sicher nach
hause. Am Ende stand ein 29 : 36 auf der Anzeigetafel, dass
dem TSV die dritte Niederlage in Folge bescherte. Festzuhalten
bleibt, dass der TSV auf seinen Außenpositionen in den letzten
Spielen zu wenig Torgefahr ausstrahlte. Daran muss die Mannschaft arbeiten. Die TSV Spieler sollte die Köpfe hochnehmen
und in den kommenden Heimspielen diese verlorenen Punkte
zurückgewinnen. Zu Beginn der Saison vorn dabei, nun mit 7 : 9
Pkt. in einer ausgeglichenen Liga auf Platz 8.
Leuna mit L. Beier und A. Herfurth im Tor, S. Westphal (10),
S. Schmidt (5), K. Nebe (3), M. Drygala (6), H. Pförtzsch, K. Arndt
(4), F. Giesecke (1), M. Rudolph, J. Leisinger
S. Westphal
Petterson und Findus überraschen
Kinderturner des TSV Leuna
Leuchtende Kinderaugen, fröhliches Kinderlachen, tosender
Beifall- eine gelungene Weihnachtsüberraschung wurde den
Kleinen der Abteilung Kinderturnen des Turn- und Sportvereins
Leuna e. V. am 16. Dezember in der Turnhalle der August-BebelRealschule beschert. Die engagierte Leiterin des Kinderturnens
Frau Rosowski machte mit ihren Mitstreiterinnen Frau Hein und
Frau Kordas mit einer Aufführung des Puppentheaters Noldin
den Zwei- bis Fünfjährigen Turnerinnen und Turnern eine große
Freude. Gespannt verfolgten sie, wie ein Fuchs auf dem Hof von
Petterson und Findus gefangen werden sollte und doch ein ganz
anderer ein Feuerwerk erlebte. Nach der Aufführung gab es ausnahmsweise auch noch Süßigkeiten von den Übungsleiterinnenwas wollten die Kinder mehr?
43 | Nr. 1/2015
Ein herzliches Dankeschön für dieses tolle Kinderturnjahr mit
altersgerechten Spielen, Bewegungsanregungen und mutigen
Herausforderungen, welches nun zu Ende geht. Danke für das
außerordentliche Engagement von Frau Rosowski und ihren
Helferinnen, die sich immer etwas einfallen lassen, um die Kinder jede Woche Dienstag an Sport und Bewegung, aber auch
Disziplin und Ausdauer heranzuführen. Wir freuen uns schon
aufs nächste Jahr.
Familie Bertram und Familie Stephan
TSV Ringen beim 19. Kyffhäuser Pokal
Am Wochenende des 2. Advents gab es für die Ringer des TSV
Leuna wieder Gelegenheit, ihr Können mit anderen Sportlern zu
messen.
Am 6.12.2014 starteten beim 19. Kyffhäuser Pokal der Stadt Artern im freien Ringkampf der Jugend E, D und C insgesamt 125
Teilnehmer aus 16 Vereinen. Der Stützpunkt Querfurt des TSV
Leuna war mit 2 Sportlern vertreten.
Wir gratulieren zu folgenden Platzierungen:
Jugend E 34 kg
Nils Kohlstedt 2. Platz
Jugend D 46 kg
Ansger Noack 3. Platz
Am 7.12.2014 fand in Jena der Sparkassenpokal im freien Ringkampf der Jugend A, B, C, D und der weiblichen Jugend statt.
Auch hier zählten 2 Ringer des TSV Leuna zu den insgesamt 198
Teilnehmern aus 35 Vereinen. Sie erkämpften folgende Platzierungen:
Jugend A 58 kg
Sebastian Willing 4. Platz
Jugend A 69 kg
Patrick Werner 5. Platz
Selbstverständlich gehörte zu den ersten Gratulanten für diese
Leistungen ihr Trainer Frank Thiele, welcher die Kinder wie immer während des Wettkampfs betreute.
Christina Winkler
Nr. 1/2015 | 44
Leunaer Stadtanzeiger
12. In der TSV-Chronik geblättert
115. Fortsetzung
Anlage 2
Entwicklungsplan der Sektionen
Wir kämpfen in der “Sportstafette DDR 30” um allseitige Planerfüllung 1978. Vorwärts
zum 30. Jahrestag der Deutschen Demokratischen Republik!
Dieser Entwicklungsplan wurde auf der Grundlage der Verpflichtungen der einzelnen
Sektion erstellt und durch eine vom Vorstand festgelegte Kennziffer zum Gesamtmitgliederstand je Sektion erweitert. Damit wurde der bereits genannte Gesamtmitgliederstand von 3020 untersetzt.
An der Diskussion beteiligten sich neun Delegierte aus verschieden Sektionen. Sie wurden als positiv bewertet. Die Entschließung und der Sportplan der BSG Chemie Leuna für das Jahr 1978 einschließlich des Wettbewerbes wurden von den anwesenden
Sportfreunden bestätigt.
Gemäß der Tagesordnung waren auch die Wahlen des Vorstandes und der Revisionskommission durchzuführen. Entsprechend der vorgelegten Kandidatenliste wurden folgende Sportfreundinnen und Sportfreunde in den Vorstand gewählt:
1. Sportfreund Werner Brückner, 54 Jahre, Vorsitzender der Volkssportkommission
und Funktionär für Wettbewerb und BAV, Übungsleiter Eishockey, Mitglied des
Sekretariates.
2. Sportfreundin Christa Heinze, 41 Jahre, KFA Schwimmen, TZ-Leiter Schwimmen, Sekretariatsmitglied Kreisvorstand DTSB und Mitglied des BSG Sekretariates.
3. Sportfreund Erwin Kassler, 48 Jahre, bisheriger Stellvertreter (verantwortlich für
Org.) Mitglied des BSG-Sekretariates.
4. Sportfreundin Hannelore Lasch, 51 Jahre, Schriftführer.
5. Sportfreundin Evi Linke, 44 Jahre, Hauptkassiererin, Finanzsachbearbeiter im
Sportbüro, Mitglied des Sekretariates.
6. Sportfreund Rolf Mylius, 51 Jahre, Technischer Leiter Sektion Fußball, Übungsleiter, Mitglied des BSG-Sekretariates.
7. Sportfreundin Elfriede Reichenbach, 54 Jahre, Sektionsleiter Turnen und Gymnastik.
8. Sportfreund Horst Schipper, 63 Jahre, Vorsitzender der BSG, Mitglied des BSGSekretariates, Mitglied des Kreissekretariates und Bezirksvorstandes DTSB.
9. Sportfreund Dieter Schmidt, 39 Jahre, Sektion Eisschnelllauf, BFA-Vorsitzender
Rollschuhlauf.
10. Sportfreund Peter Schulz, 37 Jahre, z. Zt. Redakteur Leuna-Echo, stellvertretender Sektionsleiter Leichtathletik.
11. Sportfreund Werner Winkelhaus, 61 Jahre, bisheriger Stellvertreter (Technischer
Leiter), Mitglied des BSG-Sekretariates.
Sportfreund Otto Schröter, 57 Jahre, Sekretär für Kultur, Bildung und
Sport beim Kreis vorstand IG Chemie, Glas und Keramik.
13. Sportfreund Helmut Vogel, 27 Jahre, Sekretär für Kultur, Sport und
Touristik bei der Kreisleitung der
FDJ.
14. Sportfreund Peter Himmelreich, 37
Jahre, Vorsitzender der Sportabteilung BBS.
15. Sportfreund Heinz Marhold, 45
Jahre, stellvertretender Betriebsdirektor BD Hauptmechanik.
In die Revisionskommission wurden folgende Sportfreundinnen und Sportfreunde gewählt:
1. Sportfreund Siegfried Senk, 40
Jahre, Vorsitzender der Revisionskommission, Mitglied der Sektion
Handball.
2. Sportfreund Hermann Meisel, 71
Jahre, Mitglied der Revisionskommission und Hüttenwart, Mitglied
der Sektion Ski.
3. Sportfreund Peter Keller, 37 Jahre,
Mitglied der Revisionskommission,
Mitglied der Sektion Tennis.
4. Sportfreundin Ruth Rahn, 45 Jahre, Mitglied der Revisionskommission, Hauptkassiererin der Sektion
Kegeln, aktive Keglerin.
5. Sportfreundin Gertrud Winkelhaus,
59 Jahre, Mitglied der Revisionskommission, Mitglied der Sektion
Tennis.
6. Sportfreund Hans-Georg Poczatek, 46 Jahre, Mitglied der Revisionskommission, langjähriges Leitungsmitglied der Sektion Hockey,
Übungsleiter.
7. Sportfreund Paul Bolldorf II, 50
Jahre, Mitglied der Revisionskommission, Mitglied der Sektion
Wandern, Bergsteigen und Orientierungslauf, Gerätewart.
In das Sekretariats der BSG wurden der
Vorsitzende H. Schipper, die stellvertretenden Vorsitzenden W. Winkelhaus und
E. Kaesler, die Hauptkassiererin E. Liske,
die Vorstandsmitglider W. Brückner, R.
Mylius, Ch. Heinze und P. Schulz berufen.
Aus dem Themen- und Arbeitsplan für
das 1. Halbjahr 1978 war zu entnehmen,
dass der Sportplan 1978 mit seinem Inhalt
„30 gute Taten“ als erste Zielstellung der
„Sportstafette DDR 30“ den Kern unserer Arbeit darstellt. Bis zum 30. Juni 1978
waren nachstehend sportspezifische Höhepunkte in unserer Arbeit einzubeziehen:
• Bezirksdelegiertenkonferenz am 1.
April 1978 in Halle
• VI. Turn- und Sporttag des DTSB vom
26. bis 28. Mai 1978 in Berlin, und seine Auswertung in Form einer Aktivtagung in Leuna
• Woche der Jugend und der Sportler 6.
bis 15. Mai 1978
• Speziallistenlager in den Frühlingsferien 12. bis 21. Mai 1978
• XIV. Kinder- und Jugendspartakiade
des Kreises Merseburg vom 17. bis
18. Juni 1978 in Braunsbedra
Leunaer Stadtanzeiger
• IX. Kreissportfest der Werktätigen am
24. Juni 1978
Die Vorbereitung dieser Höhepunkte sollte zur anteiligen Erfüllung der Kennziffern
des Wettbewerbes zu Ehren des VI. Turnund Sporttages genutzt werden. Da diese
Erwartungen nicht der Realität entsprachen, verfasste der Vorstand den nachstehend aufgeführten „Offenen Brief“:
Offener Brief
des Vorstandes der BSG Chemie Leuna an alle gewählten Funktionäre aller
Sektionsleitungen und an alle berufenen Funktionäre der TZ-Leitungen
Werte Sportfreunde!
Für die uns anlässlich unserer BSGDelegiertenkonferenz übermittelten Verpflichtungen im Rahmen der „Sportstafette DDR 30“auf der Grundlage Eures
Sektions- und unseres gemeinsamen
Sportplanes 1978 und der Entschließung
möchten wir Euch herzlich danken. Einige
Funktionäre und Sektionen haben bereits
gute Ergebnisse in der Sportstafette zu
verzeichnen. Eure Verpflichtungen sind
ein großer Beitrag zur Erfüllung unserer
vom IX. Parteitag der SED gestellten Aufgaben bei der Entwicklung von Körperkultur und Sport.
Diese Verpflichtungen werden dazu beitragen, das höhere Schrittmaß, das unsere Delegiertenkonferenz und besonders
der VI. Turn- und Sporttag des DTSB festgelegt haben, zu verwirklichen.
Schwerpunkt bildet gegenwärtig die Ablegung des Sportabzeichens, besonders
Erwachsene, dabei bildet die Massenbasis des bronzenen Sportabzeichnens
unter dem Motto „Start mit Bronze“ die
Grundlage. Helft und organisiert in Euren
Betrieben und Abteilungen das Sportabzeichen abzulegen!
Der gegenwärtige Stand aller Sektionen
beträgt 200, der Stand der Werktätigen
400, zum Plan fehlen uns 2400 Sportabzeichen.
Am 7. April übergaben wir Euch das
Rundschreiben Nr. 2 an alle Sektionen
betreffs Vorbereitung 1. Mai 1978. In diesem Rundschreiben wurde der Stand der
Mitgliederstatistik dar gelegt. Wir bitten,
auf der Grundlage Eurer Verpflichtungen
und unseres gemeinsamen Sportplanes,
dass all diejenigen, für die es zu treffend
ist, Maßnahmen zur Aufholung des Mitgliedernaschwundes einleiten.
Alle weiteren Initiativen unseres Wettbewerbes auf der Grundlage unserer Pläne
müssen zur ständigen Führungs- und Leitungstätigkeit gehören.
Am 13. und 14. Oktober begehen wir gemeinsam den 30. Jahrestag der BSG. Zu
Ehren dieses Jubiläums erwarten wir Planerfüllung bzw. anteilige Erfüllung, damit wir
alle miteinander zur Festsitzung stolz auf
unsere geleistete Arbeit blicken können.
Bei der Lösung der umfangreichen Aufgaben wünschen wir Euch viel Erfolg und
eine ständig gute Zusammenarbeit mit
dem Sportbüro, dem Sekretariat und Vorstand der BSG.
45 | Nr. 1/2015
Allen Funktionären in den Sektionen und Trainingszentren, den Sportlern, den Übungsleitern und Helfern wünschen wir für die weitere Arbeit in der Vorbereitung des 30.
Jahrestages der DDR Schaffenskraft und persönliches Wohlergehen.
Vorstand der BSG - Schipper - Vorsitzender
Am Wettbewerb zur Ausgestaltung von Schaukästen zum „1. Mai Feiertag“ beteiligten
sich die Sektionen W.B.O., Ringen, Gewichtheben, Tennis, Eisschnelllauf und Fußball.
Für die vorbildliche Ausgestaltung erhält die Sektion Fußball eine Prämie.
Wie alljährlich stellte die BSG zur Maidemonstration einen eigenen Marschblock. Trotz
gegebener Hinweise durch den Vorstand zur Ausgestaltung und Teilnahme blieb man
hinter den Erwartungen. Es wurden 498 Teilnehmer gezählt, davon nur ca. 110 Erwachsene. Kernstück der Demonstration waren die Losungen, die auf den 30. Jahrestag der
DDR, auf die Sportstafette „DDR 30“ und weitere massenpolitische Ziele hinwiesen.
Wichtigster Beitrag in unserem Marschblock war die Sportschau unserer Sektionen vor
der Tribüne am Klubhaus der Werktätigen. Im Hintergrund waren Sportler mit Buchstaben: „S P O R T“ aufgestellt.
Die bisher unzureichende Erfüllung des Sportabzeichenprogramms war der Anlass zur
Einleitung weiterer Initiativen. Bis Ende Mai 1978 wurden nur 882 Sportabzeichen beim
Kreisvorstand abgerechnet gegenüber einer Verpflichtung von 3000. Hier bestand ein
großer Nachholbedarf.
Mit dem Hockeyländerspiel UdSSR gegen die Juniorenauswahl der DDR waren wir im
Juni 1978 Gastgeber für ein internationales Sportereignis. Die DDR-Vertretung verlor
dieses Spiel mit 5 : 2 Toren. In einem weiteren Länderspiel traf die DDR-Nationalmannschaft auf die Auswahlmannschaft der CSSR. Die Gäste unterlagen mit 4:1 Toren.
Zum Kreissportfest der Werktätigen in Braunsbedra wurden für fast alle Disziplinen Teilnehmer gemeldet. Es fand am 24. Juni 1978 statt. 190 Teilnehmer aus dem Kombinat
und 150 von der BBS nahmen daran teil. Die Anreise erfolgt mit Omnibussen. Für die
Betreuung trug der Sportfreund Werner Brückner die Verantwortung
Im Rahmen der Pflege und Verschönerung unserer Sportstätten entstand im Stadion
eine Volkssportkegelbahn. Sie wurde im August 1978 eingeweiht. Die Mitglieder der
Sektion Fußball unterstützen diese Baumaßnahme mit der Ableistung von 1300 Aufbaustunden.
Auch die BSG Chemie Leuna konnte im Oktober 1978 den 30. Jahrestag ihrer Gründung begehen. Sie war bekanntlich die erste Betriebssportgemeinschaft die in der damaligen sowjetischen Besatzungszone gegründet wurde. Die Gratulationscour fand am
13. Oktober 1978 im Sportbüro statt.
Die gesellschaftlichen Organisationen und die Kombinatsleitung nutzten diese Gelegenheit zur Gratulation. Auch die Sektionen überbrachten Grußadressen verbunden
mit Verpflichtungen für die weitere Entwicklung. Am gleichen Tag wurde auch die Festsitzung im Martha-Brautzsch-Saal des Klubhauses veranstaltet. Die Festrede hielt der
BSG-Vorsitzende Horst Schipper.
Er erwähnte u. a. die Wettbewerbsergebnisse die im Rahmen der „Sportstafette DDR
30“ erzielt wurden, und u. a. zwar:
• Mitgliederstand (gesamt): 3075; davon Kinder bis 6 Jahre: 112; Kinder 6 - 14 Jahre:
925; Jugendliche 14 - 18 Jahre: 578; Erwachsene: 1460.
• Drei gebildete allgemeine Sportgruppen mit 126 Mitgliedern.
• Sportabzeichen: 1636 Erwachsene und 72 Jugendliche
• Spendenaufkommen wurde mit 13888 Mark übererfüllt.
• 5035 geleistete Stunden außerhalb der Arbeitszeit mit einem Gesamtwert von
46500 Mark.
Diese Gelegenheit wurde auch genutzt, um verdiente Funktionäre und Aktive auszuzeichnen (siehe Ehrentafel).
Zum Jubiläumssportlerball am 14. Oktober 1978 hatte der Vorstand in das Klubhaus
der Werktätigen, Marx-Engels-Saal, eingeladen. Nach Begrüßung und einem kurzen
Unterhaltungsprogramm konnte dann das Tanzbein geschwungen werden.
Eine Berufungskonferenz für Trainingszentren (TZ) und Trainingsstützpunkten (TS) führte die BSG am 27.11.1978 im Martha-Brautsch-Saal des Klubhauses durch. An dieser
nahmen auch Vertreter der Patenschulen und -betrieben teil. Nach Filmvorführungen
über das VI. Deutsche Turn- und Sportfest in Leipzig und die Olympischen Spiele von
Montreal 1976 erhielten die 140 Teilnehmer ihre Berufungsurkunden.
Nr. 1/2015 | 46
Leunaer Stadtanzeiger
Ergänzend zu den bisherigen Darlegungen folgen nun einige
Ausführungen zu den sportlichen Aktivitäten der einzelnen Sektionen im Jahre 1978. Auf Grund fehlender Unterlagen erheben
diese jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie stützen
sich im Wesentlichen auf Veröffentlichungen in der Tagespresse
und der Betriebszeitung „Leuna - Echo“.
Jungen Ersatz geschwächt antreten mussten, konnte der erste
Platz erspielt werden.
Am 26. November 1978 begannen die Vorrundenspiele für Kindermannschaften im Hallenfußball des Kreises Merseburg. Zusammen mit der Vertretung von Buna Schkopau erreichte unsere Mannschaft die Endrunde.
Boxen
Für das Jahr 1978 hatte sich die neue Leitung der Sektion u. a.
die Aufgabe gestellt, im Nachwuchsbereich eine wettkampffähige Staffel aufzubauen. Dazu diente ein Aufruf an die Jungen
im Alter von 10 - 14 Jahren im „Leuna - Echo“ vom 27. Januar
1978. Trainingsmöglichkeiten wurden in Leuna und Bad Dürrenberg angeboten.
Am 11. März 1978 führte unsere Sektion eine Nachwuchsveranstaltung mit Gästen von der SG Dölkau durch. Es war gelungene
Veranstaltung mit 10 Vergleichskämpfen.
Auf zehn Veranstaltungen wurden im Dezember 1978 die Sieger des „Freiheit-Pokals“ ermittelt. Die Endkämpfe fanden in der
Boxschule Halle statt. In den Vorkämpfen hatten sich fünf Sportfreunde aus unserer Sektion für die Endrunde qualifiziert. Die
Sportfreunde Mario Spittel, Andreas Kolb und Klaus Schwarz
erreichten das Finale und unterlagen.
Gewichtheben
Im Februar 1978 fand in Bad Dürrenberg mit hoher Beteiligung
ein Bezirksturnier für Schüler der Altersklassen von 10 bis 16
statt. Unsere Teilnehmer schnitten dabei sehr erfolgreich ab.
Zu ihrem ersten Wettkampf in diesem Jahr hatten die Schüler
die Mannschaft von Traktor Kemberg zu Gast. Leuna siegte mit
171,24:147,33 Punkten.
Bei den Bezirksmeisterschaften der Schüler im April 1978 wurde
der 2. Platz hinter Lok Sangerhausen erkämpft.
An den DDR - Meisterschaften in Schwedt stellte im Mai 1978
Leuna 3 Teilnehmer. Erfolgreich war nur Jens Böhme in der AK 13,
denn er erkämpfte sich eine Silber- und zwei Bronzemedaillen.
Die Bezirksmeisterschaften für die Altersklassen AK 14 - 18 wurden im Mai 1978 in Halle ausgetragen. Als Bezirksmeister in der
AK 15/16 konnten Michael Kanz, Jörg Born, Sven Kunath, Veit
Hintze und in der AK 17/18 Andreas Vater auszeichnen.
Am 11. Juni 1978 fanden die Wettkämpfe um den Pionierpokal
des Bezirkes Halle in Sangerhausen statt. Für den Endkampf
hatten sich die Mannschaften von Traktor Kemberg, Chemie
Leuna, Motor Artern und Lok Sangerhausen qualifiziert. Nach
dreimaligem Gewinn in den Jahren 1974, 1975 und 1976 wurde
der Pokal auch in diesem Jahr erkämpft.
Die Wettkämpfe im Gewichtheben anlässlich der XIV. Kreisspartakiade fanden in Mücheln statt. Mit 75 Gold-, 41 Silber- und
26 Bronzemedaillen wurde ein hervorragendes Ergebnis erzielt.
Außerdem stellte Detlev Neumann in der AK 16 Leichtgewicht
einen neuen Bezirksrekord auf.
Anfang Juli 1978 wurde im Austragungsort Bad - Dürrenberg
der FDJ-Pokal des Bezirkes Halle erkämpft. Gegner waren die
Mannschaften von Buna Schkopau und Motor Artern. Den 1.
Platz belegte Leuna mit 915 kp; den 2. Artern mit 720 kp und
den 3. Buna mit 447,5 kp.
Von der Bezirksspartakiade für Kinder und Jugendliche kehrten im Juli 1978 als Sieger Jens Deckner, Jörg Deckner, Ulrich
Funkenhausen, Jens Böhme, Jörg Magdans, Michael Kanz, Veit
Hinte, Andreas Vater und Detlev Neumann heim. Mit der Erringung von 26 Gold-, 10 Silber- und 9 Bronzemedaillen wurden
unsere Gewichtheber die beste Sektion des Bezirkes Halle.
Zu den DDR - Meisterschaften für die AK 14 - 16 Anfang Oktober 1978 mussten unsere Gewichtheber nach Frankfurt/O.
reisen. Unsere Teilnehmer erkämpften folgende Platzierungen:
Michael Kanz 6. Platz, Veit Hinte 3. Platz, Detlef Neumann 2.
Platz und Sven Kunath 7. Platz.
Am 28. und 29. 10 fanden in Meißen die DDR-Mannschaftsmeisterschaften der Schüler statt. Es wurde der 6. Platz belegt.
In der Altersklasse II über 40 Jahre konnte unser Sportfreund
Achim Kanz einen 3. Platz bei den DDR-Meisterschaften im November 1978 erkämpfen.
Eine Pokalniederlage erlitten unsere Gewichtheber in Schleusingen Ende November 1978. Sie verloren 1375:1515 kp.
Auch der Wettkampf unserer Jugendlichen gegen Motor Köthen
in Bad Dürrenberg konnte trotz guter Leistungen nicht gewonnen werden. Selbst persönliche Bestleistungen reichten nicht
aus, um den Sieg zu erringen. Sie verloren 1037,5:1100 kp.
Im Dezember 1978 wurden 20 Bezirksmeistertitel für Schüler der
AK 10 - 12 in Bad - Dürrenberg erkämpft.
Eishockey
Am 11. und 12. März 1978 wurden zwei Vergleichskämpfe gegen Vertreter des Bezirkes K-M-Stadt durchgeführt. Die Gegner
kamen von der BSG Fortschritt Hohenstein-Ernstthal und der
BSG Aufbau Schönheide. Auch die Jugendmannschaft spielte
gegen Hohenstein-Ernstthal.
Eisschnelllauf
Die Kreisspartakiade im Eisschnelllauf auf Normal- und Spezialkufen in den Altersklassen 11 - 14 fand im Februar 1978 in unserem Eisstadion mit 150 Teilnehmern statt. Mit der Erkämpfung
von 9 Goldmedaillen war die Ernst-Thälmann-Schule aus Leuna
am erfolgreichsten.
Federball
Im Januar 1978 wurde das vorletzte Punktspiel gegen Chemie
Piesteritz mit 7:4 gewonnen. Damit wurde der Platz 3 in der Bezirksliga erkämpft. Da auch das letzte Pflichtspiel gegen Traktor
Bergisdorf mit dem gleichen Ergebnis endete, stand zum Abschluss der Saison 1977/78 in der Bezirksliga - Allgemeine Klasse - unsere Vertretung auf den 2. Platz in der Tabelle und wurde
Vize-Bezirksmeister.
Die Jugend konnte sich den 1. Platz Bezirksklasse erobern und
schaffte damit den Aufstieg in die Bezirksliga.
Im März 1978 hatten die Jugendspieler ein umfangreiches Programm zu bestreiten. Im Verbandspokal der Jungen konnte
der 3. Platz im Bezirk erreicht werden. Durch Siege über Motor
Naumburg, Chemie Lützkendorf, Empor Halle und Chemie Halle
- Neustadt wurde die Finalrunde erkämpft. Die beiden Spiele in
der Finalrunde wurden leider verloren.
Nach Abschluss der Punktspiele 1977/78 belegte unsere Vertretung in der Bezirksliga Allgemeine den 2. Platz hinter Stahl
Zeitz - Rasberg.
In der kommenden Spielsaison 1978/79 haben sich unsere Bezirksligavertreter mit folgenden Mannschaften auseinander zu
setzen: Allgemeine: Stahl Zeitz - Rasberg, Stahl Merseburg,
Chemie Greppin und Aufbau Nienburg. Jugend: Stahl Zeitz Rasberg, Chemie Halle - Neustadt, Stahl Merseburg, Dynamo
Aschersleben und Empor HO Halle.
Fußball
Die Berichterstattung der Sektion Fußball im Jahr 1978 beschränkte sich nur auf den Nachwuchsbereich, da hier positive
Ergebnisse zu verzeichnen waren. Über die ausgetragenen Spiele
der Männermannschaften vermisst man jegliche Aussage.
Im April 1978 beendete unsere Kindermannschaft die Punktspiele 1977/78 mit dem 2. Tabellenplatz.
Im Juni 1978 nahm unsere Schülermannschaft an einem Traditionsturnier in Schmiedehausen, Kreis Apolda teil. Obwohl unsere
(In dieser Artikelserie fanden neben vereinseigenen Materialien
auch Erkenntnisse aus Unterlagen des Historischen Stadtarchivs Merseburg, des Stadtarchivs Leuna und der Redaktion der
Betriebszeitung „Leuna-Echo“ Verwendung.)
Fortsetzung folgt!
H. u. E. Kaesler
Leunaer Stadtanzeiger
Robbe Nobbi in den Kindergärten
Im Jahr 2014 besuchten Rettungsschwimmer der DLRG LeunaMerseburg insgesamt 17 Kindereinrichtungen in Merseburg,
Leuna, Bad Dürrenberg, Schkopau, Beuna, Braunsbedra, Mücheln und Oechlitz und führten den DLRG/NIVEA Kindergartentag durch. Gemeinsam mit Nobbi, dem Maskottchen des
Projektes, lernten 347 Vorschulkinder die wichtigsten Badeund Sonnenschutzregeln. Viel Spaß hatten sie bei dem großen
Baderegelpuzzle und dem Sonnenschutzmemorie. Spielerisch
erlebten sie die Kinder einen Tag als Rettungsschwimmer und
bekamen dadurch einen kleinen Einblick in die Arbeit der DLRG.
Die Bedeutung der Flaggen am Strand wurden erklärt und Gefahren im Wasser besprochen. Mitgebrachte Rettungsgeräte
konnten ausprobiert und getestet werden.
Die DLRG hat gemeinsam mit ihrem Partner NIVEA vor vielen
Jahren die DLRG/NIVEA Kindergartentage ins Leben gerufen,
um die Ertrinkungszahlen im Vorschulalter zu verringern. Speziell geschulte Rettungsschwimmer führen diese Veranstaltung
kostenlos in den Kindergärten durch.
47 | Nr. 1/2015
Als Helfer und Übungsleiter ist
sie seit vielen Jahren im Anfängerschwimmen das Gesicht
der DLRG-Ortsgruppe, bei
Absicherungen mit unserem
Spielmobil, dem Infostand, als
Teamer bei dem DLRG/NIVEA
Kindergartenprojekt oder bei
Sanitätseinsätzen ist Gesine
immer dabei, ebenso als aktives Mitglied im Katastrophenschutz.
Annett Neumann
DLRG Leuna-Merseburg e. V.
Bürgermeister-Rundgang
Auf den Spuren von Artur Haugk (1900 bis 1969)
rtur Haugk war von 1952 bis
A
zu seinem Tod Bürgermeister
von Leuna. An sein überaus
schaffensreiches Tun in unserer
Stadt erinnern die Mitglieder
des Vereins „Geschichte lebt
Leuna“ anlässlich eines Stadtrundgangs am 14. Februar
2014, 14.00 Uhr. Alle Interessierten sind vor dem städtischen Archiv (Glasbau) herzlich
willkommen, teilzunehmen. Der
Rundgang führt von da aus zur
Schwimmhalle (Bereich ehemaliges Eisstadion) weiter in die
Windmühlenstraße (ehemaliges
Pionierhaus) bis zum Parkplatz
Waldbad (ehemals Festplatz)
und zurück zum Archiv.
Auch im Jahr 2015 wird Nobbi gemeinsam mit den Rettungsschwimmern der DLRG Leuna-Merseburg wieder die Vorschulkinder in den Kindergärten besuchen. Interessierte Einrichtungen können sich per E-Mail: dlrg-leuna-merseburg@gmx.tm
oder Telefon: 03461 810021 bewerben.
Annett Neumann
Die gewohnt sachkundigen und kurzweiligen Ausführungen auf
dem Rundgang werden den doch recht langen Weg sicherlich
verkürzen.
Uwe Berthold!
Verein „Geschichte lebt Leuna
Nachlese zu einem Treffen mit Karl Barth
Tag des Ehrenamtes
Im Rahmen des „Tages des Ehrenamtes 2014“ fand am Samstag, dem 06.12.2014, ein Empfang im Palais am Fürstenwall in
Magdeburg statt.
Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hatte 100 Ehrenamtliche
zu einer Feierstunde geladen und diesen für ihre Tätigkeit Dank
ausgesprochen.
Gesine Seelig wurde von der DLRG Leuna-Merseburg für den
Empfang beim Ministerpräsidenten vorgeschlagen, da sie, obwohl nicht im Vorstand aktiv, für die Entwicklung der Ortsgruppe
sehr viele Aktivitäten unterstützt.
Trotz Sturm und Regen - aber auch Sonnenschein - hatten sich
ca. 20 Interessierte am 10. Januar 2015 in der AWO in Leuna
eingefunden, um bislang unveröffentlichtes Fotomaterial über
den Gartenstadtarchitekten Karl Barth zu präsentieren. Dr. Rupert Schick (Stiefsohn des jüngsten Sohns von Karl Barth, Bruno
Barth) hatte 2013 dem städtischen Archiv einen Bildband mit
Fotos aus dem privaten Nachlass von Barth zur Verfügung gesellt. Dafür auch an dieser Stelle noch einmal vielen Dank.
Wir wissen, dass Dr. Rupert Schick das Stadtblättle regelmäßig
liest.
Gemeinsam mit den Initiatoren führten die Teilnehmer dieser
schönen Veranstaltung lebhafte Diskussionen über Barth, seine Familie, die Gartenstadt, deren Entstehung und Entwicklung
aber auch über Details der Einrichtung der „Barthschen Villa“ im
Jahr 1920. Alle Beteiligten waren sich im Verlauf der ca. 2-stündigen Veranstaltung darüber einig, dass über die Privatperson
und das private Leben Karl Barths immer noch sehr wenig bekannt ist, obwohl es die Gartenstadt und die Handwerkersiedlung Leuna ohne den Architekten und Künstler Barth nicht gäbe
und er von 1916 bis zu seinem Tod 1951 – immerhin 35 Jahre
- ununterbrochen in Leuna gewirkt und gelebt hat.
Nr. 1/2015 | 48
Ein vom Stadtarchiv Leuna dankenswerter Weise zur Verfügung
gestelltes Filmchen (ca. 4 Minuten) aus dem Jahr 1920 regte die
Beteiligten zum Schmunzeln an und weckte angesichts bspw.
des Bayernringes um 1920 noch mehr Interesse an der von
Barth zu verantwortenden Architektur der Siedlung für Arbeiter,
Angestellte und Akademiker vor den Toren des Leuna-Werkes,
der größten noch zusammenhängend erhaltenen Gartenstadt
Europas, so dass hierzu sicher auch zukünftig weitere Themen
vorbereitet und vorgestellt werden.
Leunaer Stadtanzeiger
Fotorätsel Nr. 7
Werte Rätselfreunde, hier ist unser 7. Rätselfoto
Dr. Udo Bilkenroth, Verein „Geschichte lebt Leuna“
Neues vom Heimatverein Leuna
Zu unserem Treffen am 26. November im Leunaer Rathaus hatten wir Frau Dr. Katja Patzsch vom Fraunhofer Institut Leuna
eingeladen. Sie hielt einen sehr interessanten Vortrag über diese
Leunaer Forschungsgruppe. Das CGB (Zentrum für ChemischBiotechnologische Prozesse) Leuna gehört zur Fraunhofer-Niederlassung Stuttgart. Am Standort Leuna sind 30 Mitarbeiter
beschäftigt. Sie werden von ca. 10 Praktikanten und Studenten
unterstützt.
Die BAL in Leuna half, qualifizierte Fachkräfte auszubilden. In
Deutschland gibt es 67 Fraunhofer Institute mit 23000 Mitarbeitern. Fraunhofer ist in Sachsen- Anhalt außer in Leuna auch
an den Standorten Magdeburg, Halle und Schkopau vertreten. Mit Hilfe der Infra Leuna wurde die Forschungsgruppe ab
2009 aufgebaut und befindet sich seit 2012 im Nordwesten des
Werksgeländes. Binnen 33 Monaten wurde dieser Komplex für
52 Millionen Euro errichtet. Joseph Fraunhofer ist ein deutscher
Optiker und Physiker. Er lebte von 1737 – 1826, wurde 1824
sogar zum Ritter geschlagen und ist durch die Entdeckung von
Absorptionslinien im Sonnenlichtspektrum (Fraunhofer’sche
Linien) bekannt geworden. Die Fraunhofer Gesellschaft ist ein
eingetragener Verein und die größte Forschungsorganisation für
anwendungsorientierte Forschung in Europa. Inzwischen gibt es
sie weltweit. Die Forschungsfelder richten sich nach den Bedürfnissen der Menschen: Gesundheit, Sicherheit, Kommunikation,
Mobilität, Energie und Umwelt. Und deswegen hat die Arbeit der
Forscher und Entwickler großen Einfluss auf das zukünftige Leben der Menschen. Sie gestalten Technik, entwerfen Produkte,
verbessern Verfahren und eröffnen neue Wege. Sie arbeiten für
die Zukunft.
Durch ihre Arbeit wird die Lücke zwischen Erfindung und Einführung in die Industrie geschlossen. In Leuna beschäftigt man
sich intensiv mit der Biochemie, wobei der Einsatz von Enzymen als Katalysatoren eine hervorragende Rolle spielt. „Das
Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse
CBP in Leuna schließt die Lücke zwischen Labor und industrieller Umsetzung. Durch die Bereitstellung von Infrastruktur und
Technikums-/Miniplant-Anlagen ermöglicht das Fraunhofer CBP
Kooperationspartnern aus Forschung und Industrie die Entwicklung und Skalierung von biotechnologischen und chemischen
Prozessen zur Nutzung nachwachsender Rohstoffe bis zum industriellen Maßstab. Das Gebäude mit mehr als 2000 m2 Fläche
für Anlagen, Technika, Labors, Büro- und Lagerräume wurde im
September 2012 fertiggestellt und am 2. Oktober 2012 feierlich
in Gegenwart von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel eingeweiht. Mit dem Fraunhofer CBP entstand eine bisher einmalige
Plattform zur Entwicklung neuer Verfahren bis in produktionsrelevante Dimensionen mit direkter Anbindung an die chemische
Industrie einerseits und an die Fraunhofer-Forschung andererseits. (Verwendete Quellen: Homepage des CPG Leuna)
Nach dieser interessanten Vorstellung der Leunaer Fraunhofer
Versuchsanlage hoffen wir sehr, bald auch selbst diese hochmoderne Technik besichtigen zu können. Zum Tag der offenen Tür
im September gab es dort einen großen Besucheransturm. Wir
danken Frau Dr. Patzsch für den interessanten Vortrag.
Christel Tippelt
Heimatverein Leuna
Dieses Hauszeichen ist eine halbe 8. Eine halbe 8 ist eine 4. Die
jetzige Hausnummer aber eine 10 ...
Wir erwarten Ihre Post per E-Mail an: letsirhc@googlemail.com
oder an Ch. Tippelt, Joliot-Curie-Str. 42, 06237 Leuna
Bitte geben Sie neben der Lösung, auch Ihren Namen und Ihre
Anschrift an.
Unter den richtigen Einsendern losen wir 20 € aus. Wir haben
Rätsel Nr. 5 ausgelost.
Gewinner ist die Frau Wöhlmann. Das Rätselfoto 6 ist der gute
Hirte über dem Portal der Friedenskirche.
Der gute Hirte mit dem Lamm ist Jesus. Die Friedenskirche in
Neurössen wurde am 07.12.1930 eingeweiht, nach nur einem
Jahr Bauzeit.
Die katholische Kirche in Leuna entstand ebenfalls 1930.
1944 zerstörte ein Bombenangriff die Friedenskirche, welche
1954 wieder aufgebaut wurde.
Ch. Tippelt
Heimatverein Leuna
80 Jahre und kein bisschen „leiser“
Herzlichen Glückwunsch Heinz Stelzer
Die Vollendung des 80. Lebensjahres von Heinz Stelzer im Januar war Anlass für den Schladebacher Männerchor, seinem
Mitglied (vor dem Klavier stehend) 2 Wunschlieder zu präsentieren und ihm ganz herzlich zu gratulieren. Heinz Stelzer ist seit
seinem 20. Lebensjahr Chormitglied, singt in der zweiten Tenorstimme und betreut als Notenwart die Gesangsunterlagen seiner
24 aktiven Sangesbrüder.
Uwe Pick
Vorstand
Leunaer Stadtanzeiger
49 | Nr. 1/2015
Tannenduft und Kerzenschein laden zum Jahresabschluss ein
In dieser Atmosphäre ehrten wir unsere langjährigen Mitglieder
für ihre 10- und 20-jährige Mitgliedschaft im OV Naturfreunde
Leuna mit Urkunde und Blumen.
Kleine Überraschungen, vom Weihnachtsmann persönlich überreicht, entlocken dem einen oder anderen Naturfreund sogar ein
Weihnachtsgedicht.
Bei selbst gebackenem Weihnachtsgebäck besinnlichen Weihnachtsliedern und Gedichten, sowie dem traditionelle Weihnachtspunsch ließen wir das Jahr 2014 ausklingen und auf ein
neues, gesundes und erfolgreiches Jahr 2015 anstoßen.
Im weihnachtlich geschmückten Saal der AWO feierten die Mitglieder anschließend ihre jährliche Weihnachtsfeier.
Heidrun Schulze
Wanderplan der Naturfreunde Leuna 1992 e. V. - 1. Halbjahr 2015
Datum
Wander-
Wanderziel
leiter
Treff-
punkt
Zeiten nach Absprache in der Mitgliedervers.
04.02.
11.02.
18.02.
25.02.
04.03.
11.03.
18.03.
25.03.
01.04.
08.04.
15.04.
22.04.
29.04.
06.05.
13.05.
20.05.
27.05.
31.05. - 06.06.
09.06.
10.06.
17.06.
24.06.
Heidrun
Rund um Merseburg
Maria
Balgstädt-Freyburg-Großjena
HeidrunMitgliederversammlung
Ursel
Weißenfels-Rippach
Erika
Bad Dürrenbg.-Kötzschau
Hartmut
Bad Dürrenbg.-Merseburg
HeidrunMitgliederversammlung
Maria
Freyburg-Hirschroda-Laucha
Erika
Rüsterweg-Zöschen
Ursel
Großkorbetha-Kleingöhren
HeidrunMitgliederversammlung
Lilo
Halle - Rabeninsel
Maria
Großheringen-Kreipitsch
Heidrun
Merseburg-Kollenbey
Margit
Zwenkau - Imnitzer Lachen
HeidrunMitgliederversammlung
Maria
Bad Bibra
Heidrun
Wanderwoche
Heidrun
Aufstellen des Wanderplanes
Maria
Wangen - Memleben
HeidrunMitgliederversammlung
Helga
Sommerfest mit Wanderung
AWO14:00
AWO14:00
AWO14:00
X
X
X
X
AWO14:00
AWO
14:00
AWO14:00
AWO
nur für Mitglieder
Essen
X
X
X
X
X
X
X
X
Zur Teilnahme an Wanderungen muss beim Wanderleiter eine An- und Abmeldung erfolgen. Die Teilnehmer treffen sich 15 min vor
Beginn der Wanderung. Es ist auf wetterfeste Wanderkleidung, festes Schuhwerk und Material zur Ersten Hilfe zu achten.
Telefon: Maria, 03461 506996; Heidrun, 03461 231844
Nr. 1/2015 | 50
Leunaer Stadtanzeiger
Veranstaltungen Sachzeugen der chemischen Industrie e. V.
Wochentag, Uhrzeit Veranstaltungs- Veranstaltungsinhalt
Datum titel
Veranstal-
tungsort
Veranstalter
Donnerstag, 17.00
Kolloquium
19.02.15
Seltene Erden – Eigenschaften,
Applikation und Recycling
Hochschule Hörsaal 9
Sachzeugen der chem.
Industrie e. V., Hochschule
Donnerstag, 17.00
Kolloquium
19.03.15
Leuna-Werke und Umwelttechnik seit 1917
Hochschule Hörsaal 9
Sachzeugen der chem.
Industrie e. V., Hochschule
Donnerstag, 17.00
Kolloquium
16.04.15
Strukturwandel in den ehema-
ligen Chemiekombinaten Bitter-
feld, Wolfen und Leuna nach
1990 unter dem Blickwinkel
Gesellschaftsrecht
Hochschule Hörsaal 9
Sachzeugen der chem.
Industrie e. V., Hochschule
Sonntag, 10.00 - „Tag der Indus- Inhalt wird kurzfristig festgelegt
19.04.15
17.00
triekultur“
Deutsches Che- Sachzeugen der chem.
miemuseum,
Industrie e. V., Hochschule
Technikpark
Donnerstag, 17.00
Kolloquium
21.05.15
Die Arbeitslager Spergau und Zöschen als Arbeitskräftepotential
für die Werke Leuna und Buna Schkopau von 1942 - 1945
Hochschule Hörsaal 9
Sachzeugen der chem.
Industrie e. V., Hochschule
Donnerstag, 17.00
Kolloquium
18.06.15
Einige Schwerpunkte der Entwick-
lung der chemischen Industrie in
Ostdeutschland bis heute
Hochschule Hörsaal 9
Sachzeugen der chem.
Industrie e. V., Hochschule
Samstag, 10.00 - „Maustag“
Inhalt wird kurzfristig festgelegt
03.10.15
17.00
Mittwoch, 17.00 - Abendöffnung 04.11.15
20.00
des Chemie-
museums
Deutsches Che- Sachzeugen der chem.
miemuseum,
Industrie e. V., Hochschule
Technikpark
Führung durch den Technikpark, Deutsches Che
Demonstration an den „Entdecker- miemuseum, feldern“: Kunststoffprüfung, Motor- Technikpark
prüfstand, Periodensystem d.
chem. Elemente
Sachzeugen der chem.
Industrie e. V., Hochschule
Herzlichen Glückwunsch, Frau Rita Eimann
Weihnachtsüberraschung am 22.12.2014
Zum Neujahrsempfang, am 13. Januar wurde die Vorsitzende
des Ortsverbandes der Arbeiterwohlfahrt mit der Ehrennadel der
Stadt Leuna geehrt. Frau Rita Eimann, ist in Leuna durch vielfältige ehrenamtliche Aktivitäten bekannt. Sie ist aktives Mitglied
der katholischen Kirchengemeinde, im SPD-Ortsverein und
singt im Kammerchor Leuna. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt
allerdings auf der Arbeit in der Arbeiterwohlfahrt. Sie war Mitbegründerin des Ortsvereins und viele Jahre deren Vorsitzende.
Während der Jahre 2000 - 2006 war sie die Geschäftsführerin
und hatte nur in dieser Zeit den Vorsitz abgegeben.
Zwei Wahlperioden war sie im Vorstand des AWO-Landesverbandes tätig.
Auf das Engagement von Frau Eimann als Vorsitzende des Ortsvereins mit dem aktiven Vorstandes geht die Übernahme des
Hauses der Begegnung von der Stadt in Erbpacht, der Umbau
des Hauses als Landespilotprojekt (Sozialstation, Tagespflege,
Seniorenbegegnung unter einem Dach), das Eröffnen der Obdachlosenunterkünfte in Leuna und Bad Dürrenberg, die Eröffnung des Lädchens, der Lebensmittelausgabe, die schrittweise
Sanierung des Daches, der Kellerräume und die Trockenlegung
des Hauses und zuletzt die brandschutztechnische Ertüchtigung
unsere Einrichtung zurück. Das Haus der Begegnung ist zu einer
guten Adresse für viele aktive Menschen in Leuna geworden, sei
es die Betätigung in einem der zahlreichen Zirkel, zum Kartenspielen oder zum Besuch der unterschiedlichen Veranstaltungen.
Die Mitglieder des Ortsverbandes freuen sich über diese Ehrung
und bedanken sich bei ihrer Vorsitzenden für ihr Engagement und
wünschen ihr weiterhin Gesundheit und Kraft für alle ihre Vorhaben.
Ein schöner Anruf erreichte
mich aus dem SPD-Sterntalerbüro von Dr. Verena Späthe,
Merseburg Anfang Dezember.
Ein netter Spender möchte einer kinderreichen Familie ein
26er Damenfahrrad als Weihnachtsgeschenk übergeben.
Das sollte doch zu machen
sein, dachte ich und inzwischen fährt durch eine großzügige Spende ein glückliches
Mädchen, Dank dem Frühlingswetter mit dem neuen Rad
(wie auf dem Bild zu sehen) durch Leuna. Herzlichen Dank an
Herrn Frank Illing für seine tolle Geschenkidee und auch an seine Frau, die nicht Mountainbike fahren wollte.
Margrit Schmidt
Ute Fischer
Ute Fischer, für AWO Leuna
Leunaer Stadtanzeiger
Arbeiterwohlfahrt, Stadtverband Leuna e. V.
Kirchgasse 7, 06237 Leuna
Tel.: 03461 813897
Fax: 03461 814970
Termine im Monat Februar 15
„Haus der Begegnung“ AWO Leuna
Zirkel:
Montag:
10.00 - 11.00 Uhr Gymnastik unter Anleitung
14.30 - 16.30 Uhr Klöppeln
17.00 - 19.00 Uhr Töpfern unter Anleitung
19.00 - 21.00 Uhr Töpfern unter Anleitung
19.30 - 21.30 Uhr Probe „Kammerchor Leuna“
Dienstag: 14.00 - 16.00 Uhr Kreativzirkel
16.30 - 18.30 Uhr Kreativzirkel (14-täglich)
Mittwoch: 09.00 - 12.00 Uhr Tiffany unter Anleitung
10.00 - 12.00 Uhr Seniorentanz
18.00 - 20.00 Uhr Malen unter Anleitung
Donnerstag: 14.00 - 16.00 Uhr Töpfern unter Anleitung
14.00 - 16.00 Uhr Rommee
Termine:
Dienstag, 10.02.15, 10.00 Uhr
Verkehrsteilnehmerschulung
Mittwoch, 11.02.15, 14.00 Uhr
Kaffeetrinken mit anschließendem Lichtbildervortrag
Thema: „Norwegen“ Teil 1
Vorschau
Mittwoch, 11.03.15, 14.00 Uhr
Frauentagsfeier
(Teilnahme nur mit Voranmeldung möglich!)
Für jeden Bürger bieten wir von Montag bis Freitag in der Zeit
von 11.30 Uhr - 12.30 Uhr einen stationären preiswerten Mittagstisch an.
Bei Interesse im „Haus der Begegnung“ der AWO Leuna melden:
Frau Mäuer, Tel. 03461 813897
Der DRK Ortsverein Leuna
lädt alle Blutspender herzlich
zum nächsten
Blutspendetermin
am Dienstag, dem 24.02.2015
von 16:00 bis 19:30 Uhr
in den Räumen unseres DRK Ortsvereins,
Gesundheitszentrum, Sockelgeschoss ein.
Schenke Leben – Spende Blut!
Maritta Morgner und Anne-Kathrin Julius
Vorstandsmitglieder
Termine der Selbsthilfegruppentreffen
Februar 2015
Selbsthilfegruppe „ALG II“
Die SHG „ALG II“ trifft sich am Montag, dem 02.02.2015 von
16.00 Uhr - 17.00 Uhr
in der Selbsthilfekontaktstelle in Merseburg, Sixtistr. 16a.
Informationen erhalten Sie in der Selbsthilfekontaktstelle in
Merseburg, Sixtistr. 16a oder unter Telefon: 03461 341872 oder
03461 249451.
Interessenten sind herzlich eingeladen.
51 | Nr. 1/2015
Selbsthilfegruppe „Alzheimer/Demenz“
Das nächste Treffen der Selbsthilfegruppe „Alzheimer/Demenz“
findet am Mittwoch, dem 25.02.2015, um 14.00 Uhr in der
Selbsthilfekontaktstelle in Merseburg, statt. Informationen erhalten Sie in der Selbsthilfekontaktstelle Sixtistr. 16a oder unter
Telefon: 03461 341872 oder 03461 249451.
Selbsthilfegruppe „EU-Rentner“
Die Selbsthilfegruppe „EU-Rentner“ trifft sich am 03.02.2015
und am 17.02.2015 von 14.00 Uhr - 16.00 Uhr in der Selbsthilfekontaktstelle in Merseburg, Sixtistr. 16a. In dieser Gruppe
treffen sich Menschen, die dauerhaft oder zeitlich begrenzt
aus gesundheitlichen Gründen erwerbsunfähig sind. Jeder, der
sich dieser Selbsthilfegruppe anschließen möchte, ist herzlich
willkommen. Informationen erhalten Sie in der Selbsthilfekontaktstelle in Merseburg, Sixtistr. 16a oder unter Telefon: 03461
341872 bzw. 03461 249451 oder bei Herrn Vogel, Tel: 0176
75130401.
Selbsthilfegruppe „Herzpatienten“
Das Treffen der SHG „Herzpatienten“ findet am 23.02.2015 von
10.00 Uhr – 12.00 Uhr, in der Selbsthilfekontaktstelle in Merseburg, Sixtistr. 16a, statt. Interessenten und Betroffene sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Informationen erhalten sie
in der Selbsthilfekontaktstelle in Merseburg, Sixtistr. 16a oder
unter Telefon: 0346 341872 oder 03461 249451.
Selbsthilfegruppe „Psychisch Kranke Erwachsene“
Die SHG „Psychisch kranke Erwachsene“ trifft sich jeden Donnerstag um 15.00 Uhr in der Selbsthilfekontaktstelle in Merseburg, Sixtistr. 16a.
In der Gruppe treffen sich „Psychisch Kranke Erwachsene“, die
sich ihre Selbstständigkeit bewahrt haben und noch am öffentlichen Leben teilnehmen können.
Auskünfte zu dieser Selbsthilfegruppe erteilt:
Frau Gutsche, Telefon: 03461 375589 oder die Selbsthilfekontaktstelle Merseburg, Telefon: 03461 341872 oder 03461 249451
Selbsthilfegruppe „Morbus Bechterew“
Die SHG „Morbus Bechterew“ trifft sich jeden Dienstag um
17.00 Uhr zur Trockengymnastik im Gesundheitszentrum Leuna und jeden Donnerstag 17.00 Uhr zur Wassergymnastik im
Carl-von-Basedow-Klinikum Merseburg. Nähere Informationen
erhalten Interessierte in der Selbsthilfekontaktstelle Merseburg,
Sixtistr. 16a, Telefon: 03461 341872 bzw. 03461 249451 oder bei
Herrn Wagner Telefon 03461 201857. Interessenten sind herzlich eingeladen.
SHG „Lichtblicke“ – Frauen nach Krebs
Das Treffen der SHG „Lichtblicke“ – Frauen nach Krebs findet
am Mittwoch, dem 04.02.2015 von 17.00 Uhr – 19.00 Uhr im Besprechungsraum des Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis,
Weiße Mauer 52, 06217 Merseburg statt.
Interessenten und Betroffene sind herzlich eingeladen, daran
teilzunehmen. Informationen erhalten sie in der Selbsthilfekontaktstelle in Merseburg, Sixtistr. 16a oder unter Telefon: 03461
341872 oder 03461 249451.
Selbsthilfegruppe „Angehörige psychisch Kranker“
Die Selbsthilfegruppe „Angehörige psychisch Kranker“ trifft sich
am 23.02.2015 von 15.00 Uhr - 17.00 Uhr in der Selbsthilfekontaktstelle in Merseburg, Sixtistr. 16a.
Informationen erhalten Sie in der Selbsthilfekontaktstelle in
Merseburg, Sixtistr. 16a oder unter Telefon: 03461 341872 oder
03461 249451.
Interessenten sind herzlich eingeladen
Selbsthilfegruppe „Parkinson“
Das nächste Treffen der SHG „Parkinson“ findet am 11.02.2015
um 14.00 Uhr in den Räumen der Selbsthilfekontaktstelle statt.
Interessenten und Betroffene sind herzlich eingeladen, daran
Nr. 1/2015 | 52
teilzunehmen. Informationen erhalten sie in der Selbsthilfekontaktstelle in Merseburg, Sixtistr. 16a oder unter Telefon: 03461
341872 o. 03461 249451.
Diabetiker Selbsthilfegruppe „Die süßen Quernetaler“
Die Selbsthilfegruppe „Die süßen Quernetaler“„ trifft sich am
17.02.2015 um 16.00 Uhr im DRK-Kreisverband M/Q, Döcklitzer
Tor 21, in 06268 Querfurt.
Informationen erhalten sie in der Selbsthilfekontaktstelle in Merseburg, Sixtistr. 16a oder unter Telefon: 03461 341872 oder
03461 249451.
Interessenten sind herzlich eingeladen.
Selbsthilfegruppe „Alleinlebende“
Das Treffen der SHG „Alleinlebende“ findet am Samstag, den
21.02.2015 ab 14.00 Uhr, in der Diakonie Sozialstation, Lauchstädter Str. 28, in 06217 Merseburg, statt.
Interessenten und Betroffene sind herzlich eingeladen, daran
teilzunehmen. Informationen erhalten Sie in der Selbsthilfekontaktstelle in Merseburg, Sixtistr. 16a oder unter
Telefon: 03461 341872 oder 03461 249451, sowie bei Frau Große Tel.: 03461 503255
Selbsthilfegruppe „HNO“
Das nächste Treffen der SHG „HNO“ findet am 19.02.2015 von
14.00 Uhr – 16.00 Uhr im DRK-Kreisverband M/Q, Döcklitzer Tor
21, in 06268 Querfurt statt. Interessenten und Betroffene sind
herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Informationen erhalten Sie in der Selbsthilfekontaktstelle in Merseburg, Sixtistr. 16a
oder unter Telefon: 03461 341872
sowie bei Frau Spangenberg Tel.: 034771 25173
Selbsthilfegruppe „Missbrauch“
Die Selbsthilfegruppe „Missbrauch“ trifft sich am 16.02.2015
von 16.00 Uhr - 18.00 Uhr in der Selbsthilfekontaktstelle in Merseburg, Sixtistr.16a.
Interessenten und Betroffene sind herzlich eingeladen, daran
teilzunehmen Informationen erhalten Sie in der Selbsthilfekontaktstelle in Merseburg, Sixtistr. 16a oder unter Telefon: 03461
341872 oder 03461 249451.
Selbsthilfegruppe „Depressionen/Lebenskrisen “
Die Selbsthilfegruppe „Depressionen/Lebenskrisen“ trifft sich
am 05.02.2015 und am 19.02.2015 von 16.30 Uhr – 18.00.Uhr
in den Räumen der Paritätischen Selbsthilfekontaktstelle Saalekreis, Sixtistraße 16a.
Interessierte sind dazu herzlich willkommen.
Informationen erhalten Sie in der Selbsthilfekontaktstelle in
Merseburg, Sixtistr.16a oder unter Telefon: 03461 341872 oder
03461 249451, sowie bei Frau Gutsche Tel.: 03461 375589.
Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu
Gottes Lob. (Rö 15,7)
Liebe Mitmenschen, was will uns dieser Satz aus dem Römerbrief für das neue Jahr mitgeben?
1 Was heißt das: „einander annehmen“?
Vielleicht dies: Akzeptiere deinen Mitmenschen, so wie er ist;
sag „Ja“ zu ihm mit seinen Ecken und Kanten; halte Unterschiede und Diskussionen aus; versuche, von ihm zu lernen.
2Warum?
Weil Jesus Christus genau das vorgelebt und vertreten hat. Er
ist offen auf Menschen zugegangen; er hat Menschen so sein
lassen, wie sie nun einmal sind; er hat wahrgenommen, was sie
quält; er hat angesprochen, was unangenehm ist; er ist heilsam
und wohltuend mit jedem umgegangen.
Leunaer Stadtanzeiger
3 Was ist das Ziel?
Gott loben! Wenn ich es richtig verstehe, dann kann ich durch
meine Haltung gegenüber meinen Mitmenschen Gott mitten in
meinen Alltag holen. Ich kann mich jeden Tag selbst fragen und
prüfen: Bin ich meinem Mitmenschen heute so begegnet wie
Jesus?
Was für ein spannender herausfordernder Satz, der uns durch
das Jahr 2015 begleiten soll. Wir werden ihn in den Gottesdiensten und Begegnungen miteinander durchbuchstabieren.
Ich wünsche Ihnen und mir spannende Erfahrungen und Entdeckungen mit diesem Satz!
Hoffentlich bis bald!
Ihre Pfarrerin Antje Böhme
Evangelisches Kirchspiel Leuna
Gottesdienste
Septuagesimae, Sonntag 01.02.2015
10.30 Uhr Gemeindesaal an der Friedenskirche
Gottesdienst
Pfarrer Katzmann
10.30 Uhr Sakristei an der Friedenskirche
Kindergottesdienst
Frau Katzmann
Sexagesimae, Sonntag, 08.02.2015
10.30 Uhr Gemeindesaal an der Friedenskirche
Gottesdienst mit Abendmahl
Pfarrer Katzmann
Estomihi, Sonntag, 15.02.2015
10.30 Uhr Gemeindesaal an der Friedenskirche
Gottesdienst
Ordinierter Gemeindepädagoge Groß
Invokavit, Sonntag, 22.02.2015
10.30 Uhr Gemeindesaal an der Friedenskirche
Familiengottesdienst
Pfarrer Katzmann
Reminiszere, Sonntag, 01.03.2015
10.30 Uhr Gemeindesaal an der Friedenskirche
Gottesdienst
Pfarrer Katzmann
10.30 Uhr Sakristei an der Friedenskirche
Kindergottesdienst
Frau Katzmann
Besondere Veranstaltungen
mittwochs – die neue Reihe
mittwochs - die neue Reihe ist ein Angebot von Gesprächsabenden in loser Folge über Kunst, Literatur, Religion, Gesellschaft,
Philosophie.
Der nächste Abend „mittwochs – die neue Reihe“ findet statt am
Mittwoch, dem 4. Februar 2015, 20.00 Uhr, im Gemeindehaus
Friedenskirche Leuna.
Ilka Issermann, Dozentin an der MLU Halle, spricht über das
Thema:
Elisabeth von Thüringen – Barmherzige und Heilige
Als heilige Elisabeth ist sie in unseren Landen weithin bekannt.
Als vierjährige ungarische Königstochter kommt sie nach Thüringen und heiratet zehn Jahre darauf den Landgrafen Ludwig
von Thüringen. Die Neuenburg und die Wartburg sind die bekanntesten Lebensorte, noch bekannter ist das so gen. Rosenwunder.
Ilka Issermann berichtet anhand wissenschaftlich belegter Fakten über Lebensweg und Wirken der hl. Elisabeth mit umfangreichem Bildmaterial.
Wir laden Sie dazu herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch.
Im Anschluss ist Gelegenheit zum losen Austausch und persönlichen Gespräch mit Ilka Issermann bei einem Glas Wein.
Vorausschau
Die nächste Veranstaltung „mittwochs – die neue Reihe“ findet
am 4. März statt. Thema: Laizismus – Trennung von Kirche und
Leunaer Stadtanzeiger
Staat und die Sonderformen in Deutschland. Es spricht: Propst
i.R. Jochen Jäger
Ihr Dr. Neumann, Ihr H. Fischer
Konfirmanden
7. Klasse 19. Februar 2015, Merseburg, 15.30 - 17.00 Uhr, Hälterstraße 19, Pfarrer Katzmann
8. Klasse 17. Februar 2015, Merseburg, 16.00 - 17.30 Uhr, Hälterstraße 19, Pfarrerin Dürrbeck
Junge Gemeinde
Jeden Dienstag, 19.00 Uhr, Merseburg, Jugendkeller im Dompfarramt, Pfarrer Katzmann
Bibel halb Acht
Mittwoch, 18. Februar 2015, 19.30 Uhr, Gemeindehaus an der
Friedenskirche, Kirchplatz 1, 06237 Leuna, Pfarrer Katzmann
Seniorenkreis
Gemeinschaft, Kaffee & Kuchen, Gespräch, Andacht, Gedanken
der Bibel zum Leben
Sie sind herzlich eingeladen, am Dienstag, dem 24. Februar
2015, von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr, Gemeindehaus an der Friedenskirche, Kirchplatz 1, 06237 Leuna mit Pfarrer Katzmann.
Regelmäßige Veranstaltungen
Einladung zum Mittagsgebet
Jeden Dienstag, um 12.00 Uhr, ist Mittagsgebet in der Friedenskirche. Zu einer heilsamen Unterbrechung im Alltag wird
herzlich eingeladen.
Bastelkreis Frau Aechtner
Der Bastelkreis trifft sich jeden Mittwoch, um 14.00 Uhr, im Starenweg 1. Interessierte können jederzeit daran teilnehmen und
mitmachen.
Ansprechpartnerin: Frau Herta Aechtner, Starenweg 1, 06237
Leuna (Tel. 03461 813161)
Chor - Ökumenische Regionalkantorei
Der Chor der Ökumenischen Regionalkantorei trifft sich jeden
Dienstag, um 19.00 Uhr, im Gemeindehaus an der Friedenskirche zur Probe. Wer Lust am Gesang und Freude an der Chorarbeit hat, ist jederzeit herzlich willkommen.
Ansprechpartnerin: Frau Mücksch (Kontaktdaten siehe unten)
Posaunenchor Leuna
Der Posaunenchor trifft sich zu seiner Probe an jedem Freitag,
um 19.30 Uhr im Gemeindehaus an der Friedenskirche, Kirchplatz 1, 06237 Leuna. Wer gern ein Blechblasinstrument erlernen möchte oder bereits spielen kann, ist herzlich eingeladen
mit zu proben und mit zu musizieren.
Ansprechpartner: Herr Lörzer (Kontaktdaten siehe unten)
Nachlese
Der Dom war rappelvoll - Abschied von Pfarrer Schlase
Es geschieht nicht oft im Jahr, dass der Merseburger Dom bis
auf den allerletzten Platz gefüllt ist. Nur zu besonderen Konzerten oder ganz besonderen Anlässen ist das der Fall.
Es war ein trauriger Anlass, der den Dom im Dezember 2014
füllte: Die Trauerfeier für Pfarrer Schlase.
Wer kannte ihn nicht. 25 Jahre war er in Merseburg als Dompfarrer tätig und beinahe noch einmal so viele Jahre im „Unruhestand“, wie er zu sagen pflegte, seelsorgerlich tätig in Gottesdiensten, bei Trauungen, Taufen, Beerdigungen, Gesprächen.
Einer unter den Trauergästen bemerkte: “Pfarrer Schlase war
das prägende Gesicht der evangelischen Kirche in Merseburg.“
Ja, das stimmt und weit darüber hinaus. Oft konnte ich als Vorsitzender des Gemeindekirchenrates Leuna während Vakanzzeiten ihn für einen Gottesdienst in Leuna gewinnen und – wir
hingen an seinen Lippen, weil er neben aller Ernsthaftigkeit der
Textinterpretation auch immer ein heiteres oder humorvolles
53 | Nr. 1/2015
Wort einzufügen wusste.
In Merseburg war es der Dom, der ihn in besonderer Weise
faszinierte und zu dem er eine besondere Beziehung hatte. Ich
erinnere mich gut an eine von Pfarrer Schlase durchgeführte
Domführung, wo er in wunderbarer Weise die Funktionalität des
Domes, seine Schönheit und die darin praktizierte Verkündigung
beschrieb und vermittelte.
Ein Hobby von Pfarrer Schlase war, Limericks zu basteln und so
gibt es auch einen zum Merseburger Dom:
In Merseburg über der Saale
Da türmt sich die Burgkathedrale.
Und in ihren Mauern
Lässt Gott dich erschauern
Durch freundliche Trostsignale.
Pfarrer Katzmann hielt die Trauerpredigt. Er hat es in wunderbarer Weise verstanden, das Leben und Wirken, besondere Erlebnisse und Begebenheiten von Pfarrer Schlase, was stellenweise
Heiterkeit hervorrief, darzustellen.
Die musikalische Gestaltung dieses Gottesdienstes erfolgte
durch die Domkantorei und Michael Schönheit an der Orgel.
Rainer Neumann
Ansprechpartner
Pfarrer
Philipp Katzmann
Kirchplatz 1
06237 Leuna
Tel.: 03461 822776
Mobil: 0163 9700389
Fax: 03461 814649
E-Mail: philipp.katzmann@kirchenkreis-merseburg.de
Vorsitzender des Gemeindekirchenrates
Ekkehard Lörzer
Starenweg 1, 06237 Leuna
Tel.: 03461 309765
Fax: 03461 309892
E-Mail: ekkehard1.loerzer@t-online.de
Diplom-Gemeindepädagogin
Christine Aechtner-Lörzer
Starenweg 1, 06237 Leuna
Tel.: 03461 810913
Fax: 03461 309892
E-Mail: c.aechtner-loerzer@freenet.de
Kirchenmusikerin
Katharina Mücksch
Lauchstädter Str. 2, 06277 Merseburg
Tel.: 03461 213598
E-Mail: stefan.muecksch@gmx.de
Postanschrift Pfarramt/Pfarrbüro im Gemeindehaus an der
Friedenskirche
Evangelisches Kirchspiel Leuna
Kirchplatz 1, 06237 Leuna
Tel.: 03461 822935
Fax: 03461 814649
E-Mail: pfarramt-leuna@kirchenkreis-merseburg.de
Öffnungszeiten
Das Pfarrbüro ist am Dienstag, von 14.00 bis 16.00 Uhr und am
Donnerstag, von 09.00 bis 14.00 Uhr geöffnet.
Die Einzahlung von Friedhofs- und Wassergeld ist in dieser Zeit
möglich.
Friedhofs- und Wassergeld
Folgende Friedhofs- und Wassergeldgebühren sind zu entrichten:
Urnengrab 5,00 Euro pro Jahr
Einzelgrab 7,50 Euro pro Jahr
Doppelgrab 12,50 Euro pro Jahr
Kontoverbindung Friedhofs- und Wassergeld:
Empfänger: Kreiskirchenamt Merseburg
Bank: KD Bank Duisburg
IBAN: DE10 3506 0190 1550 1050 27
BIC: GENODED1DKD
Zahlungsgrund: RT 69, Friedhofs- oder Wassergeld, Name
Friedhof,
Name Nutzungsberechtigter
Kontoverbindung für Gemeindebeitrag:
Empfänger: Kreiskirchenamt Merseburg
Bank: EKK Eisenach
IBAN: DE14 5206 0410 0008 0027 38
BIC: GENODEF1EK1
Zahlungsgrund: RT 69, Gemeindebeitrag „Name“
Kontoverbindung für Spenden:
Empfänger: Kreiskirchenamt Merseburg
Bank: KD Bank Duisburg
IBAN: DE10 3506 0190 1550 1050 27
BIC: GENODED1DKD
Zahlungsgrund: RT 69, Spende „Zweck“
Kirchengemeinde Spergau
Gottesdienste:
01.02.2015
10.00 Uhr Spergau
28.02.2015
16.00 Uhr Kirchfährendorf
17.00 Uhr Spergau
Veranstaltungen:
Sa., d. 21.02.2015, 10.00 Uhr Vorschulkreis Großkorbetha „Alte
Scheune“
14.00 Uhr Konfirmandentreffen Großkorbetha „Alte Scheune“
Bibelwoche: jeweils 19.00 Uhr Mo., 23.02.2015 Uichteritz
Di., 24.02.2015 Großkorbetha
Mi., 25.02.2015 Spergau
Do., 26.02.2015 Reichardtswerben
Do., d. 26.02.2015, 14.00 Uhr Frauenhilfe Spergau
Spruch zum Nachdenken:
„Wir sind nicht festgelegt auf das, was wir jetzt sind. Niemand ist
es. Alles ist voll neuer Anfänge, wenn wir sie geschehen lassen.“
Jörg Zink.
Ansprechpartner
Evangelisches Pfarramt
Pfarrer Uwe Hoff
Weißenfelser Straße 4
06688 Großkorbetha
Tel./Fax: 034446 20260
E-Mail: Ev.kirche.grosskorbetha@t-online.de
Privatanschrift:
Friedensstraße 33
06688 Großkorbetha
Tel./Fax: 034446 20318
Kirchengemeinden Horburg, Kötschlitz,
Zweimen, Kötzschau, Pissen, Thalschütz,
Schladebach, Wallendorf, Friedensdorf,
Lössen, Kreypau, Zöschen und Ermlitz
Wir laden ein zu den Gottesdiensten
in unseren Kirchengemeinde
Letzter Sonntag nach Epiphanias, 25.01.2015
9.30 Uhr
Gottesdienst in Kötzschau
11.00 Uhr Gottesdienst in Wallendorf
14.00 Uhr Gottesdienst in Ermlitz
Leunaer Stadtanzeiger
Sonntag, Septuagesimae 01.02.2015
9.30 Uhr
Gottesdienst in Schladebach
11.00 Uhr Gottesdienst in Horburg
Sonntag, Sexagesimae 08.02.2015
9.30 Uhr
Gottesdienst in Zöschen
11.00 Uhr Gottesdienst in Pissen
Sonntag, Estomihi 15.02.2015
9.30 Uhr
Gottesdienst in Kötzschau
11.00 Uhr Gottesdienst in Wallendorf
14.00 Uhr Gottesdienst in Ermlitz
Samstag vor Invokavit, 21.02.2015
14.00 Uhr Gottesdienst mit Taufe in Zöschen
Invokavit, 22.02.2015
14.00 Uhr Regionalgottesdienst zur Einführung von Pfarrerin
Katja Albrecht in Schladebach
Sonntag, Reminiscere 01.03.2015
9.30 Uhr
Gottesdienst in Zöschen
11.00 Uhr Gottesdienst in Pissen
Weitere Informationen
Gemeindekirchenrat
Am Samstag, 31.01.2015 laden wir herzlich ein zu einem Arbeitstreffen des Gesamtgemeindekirchenrats von 14.00 bis
19.00 im Dorfgemeinschaftshaus in Pissen. Wir wollen uns Zeit
nehmen für ein paar grundsätzliche Überlegungen zur Gemeindearbeit in unseren Gemeinden.
Kinderkirche
Liebe Kinder unserer Kinderkirche!
Wir laden euch herzlich ein zur ersten Kinderkirche im neuen
Jahr am 24.01.2015 von 10.00 bis 12.00 Uhr in der Samariterherberge Horburg. Wir werden uns mit der Jahreslosung für das
Jahr 2015 beschäftigen und bekommen Besuch von Frau Holle.
Merkt euch bitte auch schon den nächsten Termin vor: Samstag,
21.02.2015, 10.00 - 12.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Pissen. An diesem Samstag feiern wir zusammen Karneval!
Frauenhilfe
Montag, 26.01.2015, 19.00 Frauenhilfe Pissen
Dienstag, 27.01.2015, 14.30 Frauenhilfe Horburg
Mittwoch, 28.01.2015, 14.30 Frauenhilfe Zöschen
Mittwoch, 11.02.2015, 14.30 Karnevalsfeier der Frauenhilfen
Wallendorf und Friedensdorf im Luthersaal
Dienstag, 17.02.2015, 14.30 Karnevalsfeier der Frauenhilfe Horburg
Mittwoch, 18.02.2015, 14.30 Karnevalsfeier der Frauenhilfe Zöschen
Amtshandlungen
Kirchlich beerdigt wurden: Charlotte Däne aus Wallendorf; Joachim Winkler aus Rodden
Ansprechpartnerinnen
Pfarrerin Antje Böhme
Mühlstraße 10
06258 Schkopau OT Wallendorf
Tel.: 034639 20244
Fax: 034639 80958
E-Mail: Boehme.wallendorf@web.de
Pfarrerin Katja Albrecht
Tel.: 02462 510105
E-Mail: Albrecht@kirchenkreis-merseburg.de
Sprechzeit Do., 8.00 - 10.00 Uhr und nach Vereinbarung,
Pfarrhaus Schladebach
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Bürgerzeitungen erreichen Sie Ihre Region.
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Nr. 1/2015 | 54
Leunaer Stadtanzeiger
SWL
Die Stadtwerke Leuna GmbH
Liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt Leuna,
die Stadtwerke Leuna GmbH und die EURAWASSER SaaleUnstrut mbH wünschen Ihnen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.
Möge das Jahr 2015 Ihnen alle Wünsche erfüllen, und Sie mit
viel Zufriedenheit beschenken.
E. Rieser
Stadtwerke Leuna GmbH
Zur Aufführung des Lustspiels „MINNA VON
BARNHELM“
von Gotthold Ephraim Lessing
am Theater Eisleben
Von DIETER BEER
Als preußischer Offizier hatte Major von Tellheim im Siebenjährigen Krieg die Order, bei den thüringischen Ständen die Kriegssteuer bar einzutreiben. Er schoss die Summe, menschlich
denkend, aus eigener Tasche gegen einen Wechsel vor, dessen
Eigentum ihm nach Kriegsende streitig gemacht wurde. Verarmt,
verabschiedet und an seiner Ehre gekränkt steht er nun da. Jetzt
fühlt er sich seiner reichen Verlobten Minna von Barnhelm nicht
mehr ebenbürtig. Deshalb will er sie schleunigst vergessen.
Denn eine dauerhafte Verbindung scheint nun unmöglich.
In Berlin im Gasthof „Zum Könige von Spanien“ nimmt er mit
seinem ihm verbliebenen einzigen Diener Just Quartier und, wie
sich herausstellt, logiert dort auch Minna samt ihrer Kammerzofe
Franziska - auf der Suche nach eben ihrem Bräutigam. Da muss
es doch zwangsläufig früher oder später zu einer Begegnung
kommen. Was ist das doch für eine meisterhafte Dramaturgie!
Und jetzt geht das Stück eigentlich erst richtig los … Goethe
erkannte in „Dichtung und Wahrheit“ Buch VIII: „Lessing hat in
den zwei ersten Akten der Minna ein unerreichbares Muster aufgestellt, wie ein Drama zu exponieren sei“. In der Tat, der Mann
hatte Recht! Denn festzustellen ist ein hervorragend durchdachter straffer Aufbau des Stücks mit der preußischen Gruppe (Tellheim, Werner, Just) im ersten Akt und der sächsischen Gruppe
(Minna, Franziska) im zweiten; mit der Konzentration zunächst
auf Tellheim, dann auf Minna, schließlich auf das verlobte Paar.
Kriegen sie sich nun oder kriegen sie sich nicht? Das ist hier die
Frage. Jedenfalls greift Minna zu einer List, um dem Major seinen starren Ehrbegriff auszutreiben.
In der letzten Einstudierung des Lustspiels „Minna von Barnhelm oder Das Soldatenglück“ von Gotthold Ephraim Lessing
am Theater Eisleben sahen wir Ulrike Hübschmann in der Titelrolle und Christoph Lissmann zeichnete für die Inszenierung
verantwortlich. Das war Ende der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Eine Neuinszenierung war also längst fällig. Sie wurde
nun von Oberspielleiterin Martina Bode besorgt.
Peer Palmowski hat dazu eine tolle Bühnenbildlösung gefunden
und ist durchaus der von Lessing vorgesehenen Räume Herr
geworden. Er baut nämlich in die Diele des Gasthofs eine geländerlose Treppe, die hinaufführt zu dem Zimmer, in dem Minna
und Franziska logieren. Da sie den Schlüssel zu ihrem Apartment innen steckengelassen haben (Der Text wurde hier genau
gelesen), sperren sie sich einmal versehentlich aus. Und sitzen
nun beide vor der Tür. Es wird also das Zimmer der beiden Damen eingespart. Auch der neugierige Wirt protokolliert nun die
Personalien der Damen in der Diele. Von Patrick Oliver Schulz
55 | Nr. 1/2015
trefflich charakterisiert, geistert er immer mal durch die Szene,
somit den Polizeispitzel, der er auch ist, vermuten lassend. Imposant ist dieses Ambiente gestaltet, das hier und da die Spuren
des Krieges aufzeigt und im Dämmerschein, besonders auch
durch die passende Musik von Sebastian Undisz, zuweilen wie
ein Krimi anmutet.
Die Franziska der Michaela Dazian besitzt etwas Resolutes,
Schlagfertiges. Sie ist überaus temperamentvoll, man sieht ihr
gern zu. Auch der Kommandoton in ihrer Stimme fehlt nicht.
Und Minna? Wie triumphiert sie, wenn sie ihren Verlobten wieder hat. Beider Begegnung nach langer Zeit findet auf besagter
Treppe statt. Sie umarmt ihn, Tellheim lässt es sich gefallen. Sie
finden einen Unglücklichen, sagt er, was sie aber nicht verstehen kann. - Die Aufführung fordert die Zuschauer, sie ist präzis
auf das Wort gestellt, nichtsdestotrotz gibt es aber auch szenische Aktionen die Menge. Zum Beispiel lässt sich die Minna der
Yvonne Döring durch Tellheims Schilderung seiner misslichen
Lage nicht schockieren. Doch was soll sie von einem Manne
halten, der sie von sich stößt und dann stürmisch verlässt? Sie
treibt vielmehr ihren Scherz mit ihm. Das ist szenisch genau zu
registrieren. Dagegen ist der Major von Tellheim ein edelmütiger Charakter. Andreas Klopp lässt uns alle seine Wechselbäder
darstellerisch überzeugend miterleben. Wenn Minna von ihrem
vermeintlichen Unglück spricht, ist er nicht mehr bedrückt und
sofort bereit, alles Gute für sie zu tun. Da braucht er auch seinen gewesenen treuherzigen Wachtmeister Paul Werner nicht
mehr abzukanzeln, jetzt ist ihm nämlich dessen Geld überaus
willkommen, wenn er nur helfen kann. Aber noch immer zeigt
Minna ihm die kalte Schulter, dass einem der Major herzlich Leid
tun kann. Bis sie dann endlich einsieht, dass sie den Bogen ein
bisschen überspannt hat. - Markus Lingstädt gelingt als Paul
Werner eine ungemein sympathische Figur. Ebenso erfüllt Christopher Wartig zuverlässig seinen Part als stets für seinen Herrn
eintretender Diener Just. Und Oliver Beck gibt einen bemerkenswerten Riccaut.
Die Regisseurin Martina Bode hat also, wie vorstehend beschrieben, im Verein mit ihrem Ensemble wieder ganze Arbeit
geleistet, wofür es seitens der Zuschauer in der von uns besuchten Vorstellung viel Beifall gab.
Die nächsten Vorstellungen:
am 20. März, um 9.00 Uhr und
am 21. März, um 19.30 Uhr
Kartentelefon: 03475 602070
Zweimener Geschichte(n) [67]
Was sind wunderbare Leuchtspurgeschosse?
Herzlich willkommen im Jahr 2015. Ich wünsche all meinen Lesern ein erfolgreiches und gesundes Jahr. Ich für meinen Teil
werde mich bemühen, auch in diesem Jahr die eine oder andere
kurzweilige Geschichte für Sie auszugraben. Anlässe bietet dieses Jahr genügend: Vor 350 Jahren erhielt unsere Kirche ihren
jetzigen Altar, vor 300 Jahren ihre große Glocke, vor 250 Jahren wird unsere Kirche einer Großreparatur unterzogen, vor 150
Jahren besuchte Fürst Bismarck Dölkau, vor 70 Jahren endete
der Zweite Weltkrieg, der auch viele Opfer aus unseren drei Ortschaften forderte und wir feiern in diesem Jahr das 25. Johannesbierfest „der Neuzeit“.
Ich werde im Laufe des Jahres auf einige dieser Ereignisse eingehen. Heute aber möchte ich mich wieder einmal der Dölkauer
Schulchronik zuwenden und die Schuljahre von 1938 bis 1941
Revue passieren lassen.
Mit Beginn des Schuljahres 1938 – 1939 wurden am 20. April
Liane Hesselbarth, Manfred Stiller, Werner Siermann, Gerhard
Siermann und Martin Gottsmann in die Dölkauer Schule aufgenommen.
„Die Witterung zu Anfang des Frühjahres war sehr warm, dass
die Bäume sehr zeitig trieben. Alle Hoffnungen auf eine reichliche
und zeitige Obsternte wurden aber zunichte, denn vom 17. bis
Nr. 1/2015 | 56
24. April erfolgte ein Kälteeinbruch. Bis zu 7 Grad Kälte wurden
gemessen. Infolge dieser Kälte erfroren nicht nur die Blätter, sondern zu allergrößten Teile auch die Blüten, so dass nur ganz ausnahmsweise die Obstbäume Früchte ansetzen konnten. Ebenso
erfroren auch die zeitigen Kartoffeln.“ (Dölkauer Schulchronik)
1938 gab es in Dölkau kein Kinderfest, denn die ganze Gemeinde war wegen der Maul- und Klauenseuche zum Sperrbezirk
erklärt worden. „Am 16. September fand das Herbstsportfest in
Gemeinschaft mit den Schulen Zweimen, Horburg, Kleinliebenau, Kötzschlitz, Möritzsch, Günthersdorf in Günthersdorf statt.
Vier Dölkauer Schulkinder waren unter den Siegern, nämlich: Alfred Naumann, Herbert Donath, Alice Donath, Rudolf Siermann.“
(Ebenda) Weiterhin berichtet die Schulchronik darüber, dass in
der Aue bei Zöschen Flakgeschütze aufgestellt worden waren
wegen der „Septemberspannung“ in der Tschechoslowakei.
Wahrscheinlich bezieht sich der Chronist auf das so genannte Münchner Abkommen, das in der Nacht zum 30. September
1938 von den Regierungschefs Großbritanniens, Frankreichs,
Italiens und des Deutschen Reiches unterzeichnet worden war.
Mit dem Abkommen wurde Hitler die Zustimmung zur Eingliederung des Sudetenlandes in das Deutsche Reich erteilt. Vertreter
der Tschechoslowakischen Republik durften an der Münchner
Konferenz übrigens nicht teilnehmen. Die militärische Besetzung
des Sudetenlandes durch Deutschland erfolgte dann in der Zeit
vom 01. bis 10. Oktober 1938 und möglicherweise befürchtete Hitler eine militärische Antwort der Tschechoslowaken. Die
Schulchronik vermerkt schließlich nur lapidar: „Die Stimmung
der Bevölkerung war aber trotzdem sehr zuversichtlich. Das
Vertrauen zu dem Führer war allgemein groß.“
Am 24. März 1939 wurden Alfred Naumann, Werner Hesselbarth, Artur Starke, Otto Dahle, Ruth Kietz, Irmgard Naumann
und Elfriede Schubert aus der Dölkauer Schule entlassen.
Am 12. April 1939 wurde einzig Wolfgang Pisarczyk neu in die
Dölkauer Schule für das Schuljahr 1939 – 1940 aufgenommen.
Es ist klar, dass der Schulchronist Karl Degen bei der Beschreibung der Ereignisse in diesem Schuljahr sich voll uns ganz auf
den Beginn des Zweiten Weltkrieges konzentriert. Er schreibt:
„1939 das entscheidungsvolle Jahr. Ende August kam die Klärung. Durch den Rundfunk waren (wir) mitten im Zeitgeschehen.
Wohl schon vor Ausbruch des Krieges wussten wir, dass die
Entscheidung nahte; denn schon einige Tage vorher wurde dieser oder jener Wehrpflichtige in der Nacht oder am Tage von der
Wehrmacht abgeholt. Entweder wurden diejenigen gleich mitgenommen oder mussten nach einigen Stunden im Standort eintreffen. Als dann nach der Reichtagsrede der Führer mit dem Einmarsch der deutschen Truppen in Polen begann, war keine laute
Begeisterung wie etwa 1914, sondern überall war eine gefasste
aber doch zuversichtliche Stimmung festzustellen. Auch die sofortige Einführung der Fleisch-, Zucker-, Kleider- und Nährmittelkarten und andere einschneidende Maßnahmen wurden als
ganz selbstverständlich hingenommen. Wir in der Heimat erlebten dann den Vormarsch und den Siegeszug unseres Heeres im
Rundfunk mit. Unbegreiflich erschien uns zu Hause die schnelle
Vernichtung der Polen. Nach Beendigung des Polenfeldzuges
ging dann das Rätselraten los über die Fortsetzung des Krieges. Eine Antwort erhielten wir nicht. In der Heimat ging nun die
Arbeit verstärkt weiter. Ein regnerischer Herbst erschwerte die
Feldarbeiten ungemein. Zudem kam noch ein langer, harter Winter. Die Kohlen wurden knapp, so dass verschiedene Einwohner
zentnerweise in Zöschen die Kohlen beim Kohlenhändler holen
mussten. In der hiesigen Schule fiel der Unterricht wegen Kohlemangel … aus. Seit dem 20. Januar kamen auch die Zweimener
Kinder nach Dölkau, weil Lehrer Boricke in Zweimen zum Heeresdienst eingezogen wurde.“ (Ebenda)
Am 21. März 1940 wurden Herbert Donath, Helmut Rissel, Helmut Naumann, Enno Starke, Liesbeth Schröder und Lissy Kuckelt aus der Schule entlassen.
Das Schuljahr 1940 – 1941 begann am 28. März 1940. Helmut Siermann und Manfred Lathan wurden neu in die Dölkauer
Schule aufgenommen. Die Berichterstattung in der Schulchronik
gab mir zunächst für dieses Jahr ein großes Rätsel auf, denn die
Leunaer Stadtanzeiger
Schrift des Chronisten wechselt augenscheinlich, so dass ich
davon ausgegangen bin, dass nicht mehr Karl Degen die Chronik führte, sondern irgendein anderer Lehrer. War Karl Degen mit
seinen militärischen Erfahrungen (er war im Ersten Weltkrieg immerhin Leutnant gewesen) trotz seines damaligen Alters von 53
Jahren zu Beginn des Schuljahres doch noch eingezogen worden? Aber alle Personen aus dem Dorf, die zu der Zeit die Schule besuchten, behaupteten steif und fest, dass Degen während
der gesamten Kriegsjahre Lehrer gewesen war und im Übrigen
wegen einer Kriegsverletzung aus dem Ersten Weltkrieg nicht
mehr wehrtauglich gewesen war. Die Erklärung für den Wechsel
des Schriftbildes in der Schulchronik ist aber sicher eine andere: Bisher schrieb Karl Degen in der damals üblichen Sütterlinschrift. Hitler verbot 1941 diese Schrift, die nach seiner Meinung
aus „Judenlettern“ bestand. Und so wechselt das Schriftbild der
Dölkauer Schulchronik natürlich prompt. Degen hat seine Bemerkungen zu den einzelnen Schuljahren augenscheinlich immer am
Ende des Schuljahres niedergeschrieben, so dass der Wechsel
bereits für die Einträge des Schuljahres 1940 – 1941 zum Tragen
kam. Ansonsten drehen sich die Einträge in der Schulchronik natürlich auch weiterhin um den Krieg: „Im zweiten Kriegsjahr kam
dann die große Lösung. Am 9. April erfuhren wir durch Sondermeldung vom Einmarsch in Polen und Dänemark. Das Rätselraten war verstummt. Noch größer war die Überraschung beim
Bekanntwerden des Angriffs auf Holland, Belgien und Frankreich.
In kurzer Zeit sangen die Kinder ohne mein Zutun das Frankreichlied. Sondermeldung auf Sondermeldung brachte der Rundfunk.
Die Ereignisse überstürzten sich förmlich. Doch als Frankreich
niedergekämpft war, hofften wir alle, dass nun anschließend die
Landung auf den britischen Inseln folgen würde. Aber nichts geschah. Der Winter kam. Verschiedene Soldaten wurden während
des Winters beurlaubt. Viele Truppenverbände lagen mitten in
Deutschland, und übten und übten. Was wird der Frühling bringen? Der Balkan wurde Kriegsschauplatz. Doch den Höhepunkt
brachte der 22.6.41. Ich entsinne mich ganz genau des Tages.
Es war ein herrlicher Frühsommertag. Die „Politischen Leiter“ zu
denen auch ich gehörte, waren zu einer weltanschaulichen Schulung nach Schkeuditz befohlen. Wie immer hörte ich die Frühnachrichten um 7 Uhr. Ich traute meinen Ohren kaum, als die
Kundgebung des Reichspropagandaministers Dr. Goebbels wiederholt wurde, die schon in aller Frühe über alle Sender bekannt
gegeben war. Auf unserer Fahrt nach Schkeuditz standen wir alle
unter dem Eindruck dieses Ereignisses. Unsere Mutmaßung, dass
der Krieg bald beendet sein würde, war über den Haufen geworfen. Aber trotzdem war das Vertrauen zum Führer und unseren
tapferen Soldaten ohne jeden Zweifel.“ (Ebenda) Dann berichtet
der Schreiber der Schulchronik aber auch über die ersten Angriffe
englischer Flieger in unserer Gegend: „Für uns Neugierige war es
selbstverständlich, dass wir nicht in den Luftschutzkeller, sondern
ins Freie gingen. Ringsum schoss die Flak … Wunderbar erstrahlten die roten, grünen, gelben Leuchtspurgeschosse der leichten
Flakgeschütze. Von da an kamen die Engländer öfter. Manchmal
in der … Woche 2 x. Dann gingen wir aber hübsch in die Keller,
denn die Granatsplitter lagen ziemlich dicht am nächsten Morgen
auf der Erde. Weil die Flieger ziemlich oft kamen, wurde angeordnet, dass der Unterricht nach Fliegerangriffen erst um 10 Uhr
beginnen sollte. Im Laufe des Sommers erfolgte dann der Verkauf
von Gasmasken durch die NSV (Nationalsozialistische Volkswohlfahrt – U. W.). 240 Stück wurden verkauft.“ (Ebenda) Der Schulchronist berichtet dann nur noch über die Ernte, die 1941 aufgrund
großer Nässe und dem damit verbundenen Hochwasser sehr
schlecht gewesen sei und darüber, dass 8 französische Kriegsgefangene, die im Gemeindehaus in Zweimen untergebracht waren,
als Arbeitskräfte in Dölkau eingesetzt worden waren. 6 Franzosen
waren im Rittergut beschäftigt und jeweils einer bei zwei Großbauern im Dorf (siehe auch die „Zweimener Geschichte“ Nummer
66 vom Dezember 2014). Das Schuljahr endete Ostern 1941 mit
der Schulentlassung von Martin Schröder, Horst Jacobi, Ursula
Dahle, Ursula Siermann, Ruth Stein und Wally Starke.
Dr. Udo Würsig
Leunaer Stadtanzeiger
Am 31.12.2014 feierte das Ehepaar Gisela und Otto Peters
aus Leuna nicht nur den Jahreswechsel, sondern auch die
„Eiserne Hochzeit“. Zahlreiche Glückwünsche wurden dem
Jubelpaar überbracht so z. B. ein persönlicher Brief vom
Bundespräsidenten, Joachim Gauck, vom Ministerpräsidenten unseres Landes, Reiner Haseloff, dem Landrat des
Saalekreises, Frank Bannert sowie persönlich erschienen die
Bürgermeisterin der Stadt Leuna, Fr. Dietlinde Hagenau.
Otto Peters als Bäckermeister und Gisela Peters als Krankenschwester übten beide ihre Berufe mit viel Freude und
Leidenschaft aus und zogen dabei drei Kinder groß. Heute
gehören zur Familie nicht nur die drei Kinder sondern vier Enkel und fünf Urenkel.
Das Ehepaar lebt seit mehr als 50 Jahren in Leuna und genießt in seinem Wohnumfeld die tolle Unterstützung der
Nachbarschaft.
Petra Grune
Zum Fest der „Diamantenen Hochzeit“ gratulierten der Ortsbürgermeister Wolfgang Weise und sein Stellvertreter Dieter
Schärschmidt den Eheleuten Gertrud und Otto Juling auf das
Herzlichste.
57 | Nr. 1/2015
Leuna
am 01.02.
am 01.02.
am 02.02.
am 02.02.
am 03.02.
am 04.02.
am 04.02.
am 04.02.
am 05.02.
am 05.02.
am 05.02.
am 05.02.
am 06.02.
am 06.02.
am 06.02.
am 06.02.
am 06.02.
am 06.02.
am 07.02.
am 07.02.
am 08.02.
am 08.02.
am 09.02.
am 09.02.
am 10.02.
am 10.02.
am 12.02.
am 12.02.
am 12.02.
am 13.02.
am 13.02.
am 14.02.
am 14.02.
am 14.02.
am 15.02.
am 15.02.
am 15.02.
am 15.02.
am 17.02.
am 17.02.
am 17.02.
am 17.02.
am 17.02.
am 18.02.
am 18.02.
am 18.02.
am 18.02.
am 19.02.
am 19.02.
am 19.02.
am 20.02.
am 20.02.
am 20.02.
am 21.02.
am 21.02.
am 22.02.
am 22.02.
am 22.02.
am 22.02.
am 22.02.
am 23.02.
am 23.02.
am 24.02.
am 24.02.
am 24.02.
am 25.02.
am 25.02.
am 25.02.
Frau Margitta Kuhnert
zum 65. Geburtstag
Herrn Gerhard Timpel
zum 75. Geburtstag
Frau Hildegard Hübner
zum 76. Geburtstag
Frau Ruth Schulze
zum 84. Geburtstag
Frau Gisela Klose
zum 78. Geburtstag
Herrn Johanna Jacob
zum 82. Geburtstag
Frau Anneliese Lorenz
zum 87. Geburtstag
Herrn Alfred Weihrauch
zum 71. Geburtstag
Herrn Alfred Ebert
zum 88. Geburtstag
Frau Hannelore Philipp
zum 75. Geburtstag
Frau Regina Ristock
zum 70. Geburtstag
Herrn Wilfried Schneidereit zum 73. Geburtstag
Frau Erika Band
zum 102. Geburtstag
Frau Gertraud Falken
zum 70. Geburtstag
Herrn Joseph Frey
zum 77. Geburtstag
Frau Heidemarie Kaesler
zum 73. Geburtstag
Frau Rosemarie Mank
zum 73. Geburtstag
Frau Charlotte Sult
zum 81. Geburtstag
Herrn Dr. Karl Franz
zum 70. Geburtstag
Herrn Günter Schröter
zum 82. Geburtstag
Frau Gisela Kürzel
zum 84. Geburtstag
Frau Ilse Weidlich
zum 82. Geburtstag
Frau Liane Groß
zum 81. Geburtstag
Frau Carla Nitz
zum 82. Geburtstag
Herrn Herbert Hentschel
zum 91. Geburtstag
Frau Milda Schmidt
zum 101. Geburtstag
Frau Anneliese Germann
zum 75. Geburtstag
Frau Charlotte Hentschel zum 83. Geburtstag
Frau Anna Warzecha
zum 76. Geburtstag
Herrn Hellmuth Drese
zum 89. Geburtstag
Herrn Wolfgang Kroh
zum 71. Geburtstag
Frau Ilse Poczatek
zum 84. Geburtstag
Frau Christa Rinkenberg
zum 87. Geburtstag
Frau Katharina Unbehaun zum 88. Geburtstag
Herrn Peter Bittner
zum 74. Geburtstag
Frau Karin Gilgasch
zum 73. Geburtstag
Frau Irene Reitzig
zum 87. Geburtstag
Herrn Helmut Schneidereit zum 70. Geburtstag
Frau Helga Hoffmann
zum 77. Geburtstag
Frau Sonja Jänecke
zum 88. Geburtstag
Frau Anneliese Meißner
zum 90. Geburtstag
Frau Monika Schladebach zum 72. Geburtstag
Frau Christa Schulz
zum 78. Geburtstag
Herrn Horst Jöhnk
zum 86. Geburtstag
Herrn Martin Kunth
zum 73. Geburtstag
Herrn Siegfried Meinhardt zum 65. Geburtstag
Frau Elfriede Schmidt
zum 85. Geburtstag
Frau
Hannelore Deutschmann
zum 75. Geburtstag
Frau Carla Geerdes
zum 70. Geburtstag
Frau Elna Wunderlich
zum 73. Geburtstag
Herrn Rudi Brandt
zum 84. Geburtstag
Herrn Dr. Jörg Köller
zum 75. Geburtstag
Frau Erika Schüller
zum 91. Geburtstag
Frau Irma Keitel
zum 90. Geburtstag
Frau Renate Rösiger
zum 76. Geburtstag
Frau Ingeborg Fischer
zum 72. Geburtstag
Frau Johanna Götzl
zum 76. Geburtstag
Frau Ingeborg Hohler
zum 77. Geburtstag
Herrn Gerhard Schmelzer zum 71. Geburtstag
Frau Ursula Schwalbe
zum 73. Geburtstag
Herrn Hans-Dieter Boche zum 79. Geburtstag
Frau Anneliese Steinkamm zum 77. Geburtstag
Frau Ingrid Altmann
zum 77. Geburtstag
Herrn
Hans-Dieter Greßmann
zum 70. Geburtstag
Frau Christa Hübel
zum 79. Geburtstag
Herrn Manfred Fischer
zum 81. Geburtstag
Frau Rosa Michaelis
zum 82. Geburtstag
Frau Christa Schmidt
zum 75. Geburtstag
Nr. 1/2015 | 58
am 26.02.
am 26.02.
am 26.02.
am 26.02.
am 27.02.
am 27.02.
am 27.02.
am 28.02.
am 28.02.
am 28.02.
am 28.02.
Frau Ursula Busch
Frau Gerda Müller
Frau Gertrud Schimke
Herrn Rudi Viebranz
Frau Monika Lehmann
Frau Ursula Schiller
Herrn Walter Schöne
Herrn Rolf Michaelis
Frau Margrit Schröder
Frau Irmgard Schütz
Frau Margrit Seel
zum 89. Geburtstag
zum 83. Geburtstag
zum 93. Geburtstag
zum 77. Geburtstag
zum 71. Geburtstag
zum 78. Geburtstag
zum 82. Geburtstag
zum 71. Geburtstag
zum 76. Geburtstag
zum 85. Geburtstag
zum 75. Geburtstag
OT Dölkau
am 03.02.
am 14.02.
am 14.02.
am 23.02.
Herrn Klaus Martin
Frau Ursula Lathan
Herrn Arthur Rode
Frau Frieda Reiche
zum 78. Geburtstag
zum 77. Geburtstag
zum 86. Geburtstag
zum 95. Geburtstag
OT Friedensdorf
am 04.02. Herrn Wilfried Rabe
am 07.02. Frau Maritta Hartmann
am 13.02. Frau Adelheid Rainer
am 19.02. Herrn Dietrich Schmidt
am 23.02. Herrn Manfred Schmidt
am 25.02. Herrn Ronald Werner
zum 70. Geburtstag
zum 77. Geburtstag
zum 74. Geburtstag
zum 78. Geburtstag
zum 84. Geburtstag
zum 81. Geburtstag
OT Göhren
am 22.02. Frau Gisela Strobl
am 24.02. Herrn Artur Bauer
zum 77. Geburtstag
zum 82. Geburtstag
Leunaer Stadtanzeiger
am 20.02.
am 23.02.
am 24.02.
am 25.02.
am 25.02.
am 28.02.
am 28.02.
Frau Renate Braune
Herrn Erwin Schröter
Herrn Manfred Kolbe
Frau Roselinde Gödecke
Frau Erika Remmler
Herrn Erich Gebel
Frau Ruth Kahnt
zum 65. Geburtstag
zum 78. Geburtstag
zum 80. Geburtstag
zum 74. Geburtstag
zum 73. Geburtstag
zum 80. Geburtstag
zum 79. Geburtstag
OT Kreypau
am 06.02.
am 08.02.
am 12.02.
am 27.02.
Herrn Hubert Stein
Frau Helga Stein
Frau Eva Bönicke
Herrn Alfred Rockendorf
zum 86. Geburtstag
zum 82. Geburtstag
zum 75. Geburtstag
zum 77. Geburtstag
OT Möritzsch
am 05.02. Herrn Hilmar Frohne
am 11.02. Frau Hildegard Müller
zum 75. Geburtstag
zum 92. Geburtstag
OT Rampitz
am 02.02. Herrn Erich Rudloff
am 12.02. Herrn Gerold Rudolf
am 28.02. Frau Erika Otto
zum 88. Geburtstag
zum 71. Geburtstag
zum 76. Geburtstag
OT Günthersdorf
am 02.02. Frau Regina Schilling
zum 65. Geburtstag
am 07.02. Frau Waltraud Kuckelt
zum 73. Geburtstag
am 10.02. Frau Charlotte Schücke
zum 73. Geburtstag
am 11.02. Frau Brigitte Starke
zum 78. Geburtstag
am 11.02. Herrn Heinz Zachei
zum 65. Geburtstag
am 15.02. Herrn Joachim Ronnebergerzum 79. Geburtstag
am 16.02. Frau Marion Borgwardt
zum 65. Geburtstag
am 18.02. Frau Irma Guth
zum 82. Geburtstag
am 18.02. Herrn Dr. Manfred Lehmann zum 81. Geburtstag
am 18.02. Herrn Dr. Ulrich Lehmann zum 81. Geburtstag
am 19.02. Frau Eva-Maria Pausch
zum 77. Geburtstag
am 19.02. Herrn Frank Schumann
zum 73. Geburtstag
am 21.02. Herrn Joachim Weber
zum 78. Geburtstag
am 24.02. Frau Sigrun Richter
zum 72. Geburtstag
am 25.02. Herrn Rolf Altner
zum 82. Geburtstag
am 25.02. Frau Marion Pahl
zum 73. Geburtstag
am 26.02. Frau Monika Rode
zum 72. Geburtstag
OT Horburg-Maßlau
am 02.02. Frau Christa Böhme
am 08.02. Herrn Dietrich Schulz
am 13.02. Frau Heidrun Schulz
am 17.02. Herrn Dietmar Hermsdorf
zum 77. Geburtstag
zum 75. Geburtstag
zum 72. Geburtstag
zum 75. Geburtstag
OT Kötschlitz
am 04.02. Herrn Tilo Schatz
am 06.02. Frau Ilse Pohl
am 07.02. Herrn Hartmut Heilbronner
am 09.02. Frau Anita Pfützner
am 10.02. Herrn Klaus Althammer
am 10.02. Frau Karin Beck
am 12.02. Frau Rosmarie Siebert
am 18.02. Herrn Jochen Steinbrecher
am 23.02. Frau Irene Sebald
zum 75. Geburtstag
zum 79. Geburtstag
zum 65. Geburtstag
zum 85. Geburtstag
zum 72. Geburtstag
zum 72. Geburtstag
zum 72. Geburtstag
zum 75. Geburtstag
zum 65. Geburtstag
OT Kötzschau
am 05.02. Frau Gertrud Juling
zum 81. Geburtstag
am 07.02. Frau Gertrud Rätzsch
zum 79. Geburtstag
am 07.02. Herrn Volkmar Schmuntzschzum 65. Geburtstag
am 18.02. Frau Liane Ketzler
zum 81. Geburtstag
Situation WwL
Als Mitbegründer und langjähriger Mitarbeiter der Wohnungswirtschaft Leuna beunruhigt mich natürlich der sehr hohe Leerwohnungsstand in der WwL und der stetige Rückgang der Einwohnerzahlen in unserer Kernstadt.
Vorab: Ich befürworte nach wie vor den Erhalt unsere kommunalen Wohnungsgesellschaft, auch in der jetzigen Größe.
Leunaer Stadtanzeiger
Den Beitrag zum Unternehmenskonzept der WwL von Frau G.
Bürkner und Frau Dr. D. Hagenau im Dez. Stadtanzeiger habe
ich daher mit besonderem Interesse gleich mehrmals gelesen.
Selbst mir fällt es schwer, aus diesem Bericht eine klare Position zu erkennen. Trotz massiver Abrissmaßnahmen haben wir
wieder einen Leerstand von über 20 Prozent. Hinzu kommen
weitere umfangreiche Leerstände anderer Wohnungsanbieter
(Rosenstraße, Liebigstraße, Einsteinstraße u. a.). Dass es auch
anders geht zeigen private Investoren, deren gut sanierte Wohnungen bzw. Neubauten schnell vermietet wurden. Umliegende
Kommunen, mit den selben Problemen der Altersstruktur ihrer
Einwohner, haben einen wesentlich niedrigen Leerstand bei dem
kommunalen Wohnungsbestand (Bad Dürrenberg 9 Prozent,
Mücheln 4 Prozent). Merseburg hat bereits Wartelisten für Wohnungen, die erst Ende 2015 fertig gestellt werden. In Leuna fehlen Angebote für altersgerechte Wohnungen. Der Geschäftsführer der AWO Soziale Dienste Magdeburg ist verwundert, dass er
solche Wohnungen im Rahmen des Neubaus Pflegeheim errichten soll. Dafür hat die Kommune doch eine eigene Wohnungsgesellschaft! Er hatte keine Probleme mit den 9 altersgerechten
Wohnungen, da sie sofort vermietbar sind und er daher jederzeit
Bankkredite erhält.
Mir sind mehrere junge Familien bekannt, die sagen, die von der
Wwl angebotenen Wohnungen haben eine gute Wohnlage, die
Fassaden sehen ordentlich aus, die Wohnungssanierung entspricht aber nicht dem geforderten Mietpreis. Wieso kann es
sich die WwL leisten, lieber schwer vermietbare Geschäftsräume leer stehen zu lassen, als den Mietpreis berechtigterweise zu
senken (Gemüseladen Rathausstraße). Die Stadt macht es doch
inzwischen bei der Vermarktung der Gaststätte im Sportlerheim
vor.
Abschließend möchte ich bemerken, ich habe Hochachtung vor
der Arbeit aller WwL-Mitarbeiter und -Mitarbeiterinnen sie sind
sehr motiviert. Der WwL wünsche ich bessere Zeiten und ein
selbstbewusstes Durchhaltevermögen. Von dem neu gewählten
Stadtrat erwarte ich eine intensive Beratung der anstehenden
Probleme zum Wohle unserer Stadt.
Horst Fischer
Anzeigen
59 | Nr. 1/2015
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Seele and Geist
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