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1. Halbjahr 2015 - Evangelisches Erwachsenenbildungswerk

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Horizonte erweitern …
1. Halbjahr 2015
Inhalt 
Leitbild ................................................................................................................ 6
Vorwort .............................................................................................................. 7
Bildungsscheck NRW .................................................................................... 8
Theologie
Laien-Uni Theologie ................................................................................... 10
Reformationsjubiläum 2017..................................................................... 13
„Du leuchtest in meine Seele“.
Einführung in die christliche Mystik . .................................................. 16
Eltern- und Familienbildung
Vorlesen und Erzählen mit Kamishibai .............................................. 17
Waldpädagogik – In der Schöpfung zu Hause sein ....................... 18
Erziehungskompetenzen stärken ......................................................... 20
Gartenpädagogik – In der Schöpfung zu Hause sein ................... 22
Methoden-Workshop für Elternskursleiterungen ......................... 24
Kommunikation & Führung
Umgang mit Vielfalt und Werte-Erziehung
für ein respektvolles Miteinander ........................................................ 25
Coaching mit System und Spiritualität .............................................. 27
2|3
Inhalt 
Inhalt 
Fundraising für soziale Organisationen.............................................. 29
Älterwerden und Bildung
Achtsamkeit und Umgang mit Stress für Leitungskräfte
und Interessierte aus kirchlichen Arbeitsfeldern ............................31
Wohnquartier4 . ........................................................................................... 52
Kirchengemeinde im Quartier ............................................................... 55
TalentKompass NRW – Berufliche Perspektiven für
sich selbst und die professionelle Praxis entwickeln ....................33
Presbyterfortbildung
Lernen von den Profis:
Effiziente Medienarbeit für Kirche und Diakonie ...........................35
Gemeinde im Quartier – nahe bei den Menschen ......................... 56
Was wäre wenn …?
Utopie einer familienfreundlichen Gemeinde ................................. 57
Politische Bildung
Juristische Fortbildung . ............................................................................ 37
Anhang
Das Geld. Das Glück. Und die Gier......................................................... 40
Syrien im Kontext der regionalen Konflikte ..................................... 41
Kann man mit islamistischen Rebellengruppen
verhandeln? ................................................................................................... 43
Die protestantischen Wurzeln
der Sozialen Marktwirtschaft ............................................................... 44
Gütesiegel Weiterbildung . ....................................................................... 58
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) ....................................... 59
HPM-Konferenzen . ..................................................................................... 62
Kontakt . .......................................................................................................... 63
Anmeldeformular ....................................................................................... 65
Exkursion in die Welt des Geldes . ........................................................ 45
Die muslimische Welt im Umbruch
Formen und Strukturen im Salafismus .............................................. 47
Die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933 . .................................... 48
Studienreise nach Thessaloniki ............................................................. 49
Ruanda – Begegnung Geschichte Kultur Natur . ............................ 51
4|5
Leitbild
Leitbild
für das Ev. Erwachsenenbildungswerk Nordrhein e. V.
„Meister, wir wissen, du bist ein Lehrer, von Gott gekommen“.
(Joh. 3,2)
„Es kann kein Zweifel bestehen, dass der Lebensform des
Lehrens und Lernens das größte Wohlgefallen Gottes gilt“.
(Philipp Melanchthon)
Evangelisch sind wir, indem wir in Bindung an die biblische
Tradition und an das Erbe der Reformation lernen, Freiheit zu
leben und zu lehren.
Evangelische Erwachsenenbildung hat ihren Ort mitten im Leben
von Frauen und Männern, in Familie, Beruf und Gemeinwesen.
Evangelische Bildungsarbeit ermutigt und befähigt Menschen,
ihre schöpferischen Möglichkeiten zu nutzen. Sie steht für Frieden,
Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung ein.
Evangelische Kirche steht in der Verantwortung, ihren erwachsenen Mitgliedern durch die Bildungsarbeit Möglichkeiten zu
bieten, sich mit den Glaubensgrundlagen auseinander zu setzen.
Aufgabe der Evangelischen Erwachsenenbildung ist, darauf zu
achten, dass der Mensch im Mittelpunkt aller gesellschaftlichen
und wirtschaftlichen Prozesse steht.
Das Evangelische Erwachsenenbildungswerk Nordrhein integriert
die Vielfalt unterschiedlicher Traditionen der Bildungsarbeit in
der Evangelischen Kirche im Rheinland. Die Angebote sind offen
für alle Menschen, gleich welcher Nationalität oder Religion.
Vorwort
Vorwort
Das Ev. Erwachsenenbildungswerk Nordrhein ist eine staatlich
anerkannte Einrichtung der Weiterbildung in der Trägerschaft
eines eingetragenen Vereins im nordrheinwestfälischen Teil der
Ev. Kirche im Rheinland. Mitglieder des Trägervereins sind die
Ev. Kirche im Rheinland, die nordrheinischen Kirchenkreise sowie
andere evangelische Einrichtungen und Körperschaften.
Das Erwachsenenbildungswerk ist für die Planung und Abwicklung von Veranstaltungen nach dem Weiterbildungsgesetz des
Landes Nordrhein-Westfalen zuständig, die in seinem Bereich als
öffentliche Veranstaltungen der Weiterbildung stattfinden.
Die Einrichtung der Weiterbildung macht Bildungsangebote in
den Kirchenkreisen und Gemeinden sowie im Bereich von evangelischen Ämtern, Werken und Einrichtungen (Zweigstellen).
Die Programme für diese Bereiche sind bei den kreiskirchlichen
Erwachsenenbildungsreferaten und den jeweiligen Einrichtungen
selbst anzufordern.
Schwerpunkte der zentralen Studienstelle des Erwachsenenbildungswerkes liegen bei:
• der Aus-, Fort- und Weiterbildung von haupt-, neben- und
ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der
Erwachsenenarbeit (und solchen, die es werden wollen)
• thematischen Bildungsangeboten von überregionalem
Interesse oder mit modellhaftem Charakter
• der Beratung und Begleitung regionaler Bildungsveranstaltungen
• der Beratung von Kirchenkreisen, Gemeinden und
Einrichtungen in Fragen der Erwachsenenbildung
Die in diesem Heft genannten Veranstaltungen stehen allen
Interessierten offen, sofern nichts anderes vermerkt ist.
6|7
Bildungsscheck
Bildungsscheck
Bildungsscheck NRW
Mit dem Bildungsscheck, finanziert aus Mitteln des Europäischen
Sozialfonds (ESF), fördert die Landesregierung Anstrengungen
zur beruflichen Weiterbildung.
Das Sonderprogramm Bildungsscheck Fachkräfte NRW ist vorzeitig zum 31. Oktober 2014 ausgelaufen. Auf Grund der hohen
Nachfrage von Betrieben und Beschäftigten ist der Etat erschöpft. Bis zum Jahresende werden deshalb die Bildungsscheckberatung und die Ausgabe von Bildungsschecks ausgesetzt.
Weitere Informationen zum neuen Bildungsscheck:
Doris Sandbrink
Dipl.-Päd., QM-Fachauditorin/Bildungsmanagement – CERTQUA
Tel. 0211 / 3610-225
sandbrink@eeb-nordrhein.de
Mit Beginn der neuen ESF-Förderphase wird in 2015 ein neu
gestaltetes Programm zum Bildungsscheck aufgelegt. Geplant
ist, das Instrument insbesondere auf Zugewanderte, An- und
Ungelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss und Berufsrückkehrende auszurichten. Bis zur Drucklegung unseres Programms
lag der neue Fördersteckbrief noch nicht vor.
Bitte informieren Sie sich auf diesen Seiten über den neuen
Bildungsscheck NRW:
www.bildungsscheck.nrw.de/
www.weiterbildungsberatung.nrw.de/service/bildungsschecknrw.html
Achtung: Alle bis zum 31.10.2014 ausgegeben Bildungsschecks
können im November und Dezember 2014 bei den Weiterbildungsanbietern eingelöst werden, bei später startenden Kursen
auch erst im Jahr 2015.
8|9
Theologie Laien-Uni Theologie
Die Laien-Universität ist ein systematisches Studienprogramm,
das wissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden verständlich
und fundiert vermittelt – auch wenn Sie keine theologischen
Vorkenntnisse haben.
Im Laufe von drei Jahren können Sie
• theologische Themenbereiche und das Gesamtfeld
der Theologie intensiv kennen lernen
• einen Einblick in die Arbeitsweise der
wissenschaftlichen Theologie gewinnen
• theologische Zusammenhänge verstehen
• sich mit Traditionen auseinandersetzen und
überraschende Einsichten gewinnen
Neugier genügt!
Das Studium steht allen offen, die sich theologische Kenntnisse
aneignen möchten und sich – ohne Examen und Prüfungsdruck –
wissenschaftlich theologische Themen erarbeiten wollen.
Theologie Teilnahme
Wenn Sie an diesem Studium teilnehmen, sollten Sie einen
Internet-Zugang haben und bereit sein,
• sich auf ein dreijähriges Studium (6 Semester) einzulassen,
• während des Semesters an 14 Studientagen teilzunehmen,
• zwischen den Studientagen Literatur im Umfang von
zwanzig bis dreißig Seiten und in den Semesterferien
ein bis zwei theologische Bücher zu lesen.
Inhalte
Das Studium gibt einen Überblick über die theologischen
Basisdisziplinen. Vorgesehen sind:
• Bibelwissenschaft / Altes und Neues Testament
• Kirchengeschichte
• Systematische Theologie / Dogmatik / Ethik und
gesellschaftliche Verantwortung
• Ökumene
Dauer
Formale Zugangsvoraussetzungen zum Studium gibt es nicht.
Weil das Studium auf ein Abschlussexamen verzichtet, werden
keine Prüfungen oder Leistungsnachweise von Ihnen verlangt.
Die Teilnahme bestätigen wir Ihnen durch Semesterbescheinigungen und eine abschließende Bescheinigung über das
Gesamtstudium.
Drei Jahre (6 Semester). Das Sommersemester dauert jeweils
von Mitte April bis Mitte Juli (6 Studientage), das Wintersemester
von Mitte Oktober bis Mitte Februar (8 Studientage). Der Studiengang beginnt im Wintersemester 2013 und endet mit dem
Sommersemester 2016.
ž
10 | 11
Theologie Theologie
Termin
seit 2013 laufender Kurs
Wintersemester 2014/2015
10.01. | 24.01. | 07.02. | 21.02. | 28.03. |
11.04. | 25.04. | 09.05.2015
vierzehntägig samstags
jeweils 09.30–17.30 Uhr
Ort
Düsseldorf
Gemeindehaus an der Neanderkirche
Bolkerstr. 36
Leitung
Dr. Claudia Eliass (Theologin)
Referenten
Die Dozentinnen und Dozenten der
Studientage lehren in der Regel an
Universitäten und Hochschulen.
Kosten
EUR 160,-- pro Semester
(ca. EUR 120,-- für die Anschaffung
von Fachliteratur)
Kurs
13.28
Information
und Anmeldung
Ev. Erwachsenenbildungswerk Nordrhein
Dr. Claudia Eliass
Tel. 02 11 / 54 54 044
laienuni@eeb-nordrhein.de
Reformationsjubiläum 2017 – Grund zur
Freude oder Anlass zur Kritik?
Mit großen Schritten eilen wir dem Reformationsjubiläum des
Jahres 2017 entgegen. Die Veröffentlichung von Luthers 95 Thesen gegen den Ablasshandel gilt gemeinhin als Auftaktfanal der
Reformation. Wie aber stellt sich das damals Begonnene heute
dar? Kann das Jahr 2017 ein Jubeljahr für das Erreichte werden?
Oder sollte es vor allem ein Anlass zur Kritik sein, weil zahlreiche
mit diesem Aufbruch verbundene Hoffnungen noch nicht eingelöst wurden?
Vortragsreihe
25.03.2015
2017. Reformation statt Reförmchen
Der Bonner Gemeindepfarrer Siegfried Eckert hat eine unterhaltsame, provokante, theologisch begründete Streitschrift verfasst,
die das Strategiepapier der EKD „Kirche der Freiheit“ kritisch reflektiert und danach fragt, was es 2017 zu feiern gibt. Er fordert
auch für die Evangelische Kirche im Rheinland ein theologisch
erkennbares Koordinatensystem für die laufenden Sparprozesse,
damit kein „Kirche malen nach Zahlen“ geschieht.
Referent: Siegfried Eckert, Pfarrer und Autor, Bad Godesberg
29.04.2015
Martin Luther – ökumenisch betrachtet. Eine Herausforderung
(nicht nur) vor dem Jahr 2017
In vielen ökumenischen Dokumenten wird der Person Martin
Luther hohe Wertschätzung zuteil. Sein Zeugnis für das
Evangelium ist für die gesamte Christenheit aller Zeiten
von Bedeutung. Der Vortrag vermittelt einen Einblick in die
Grundanliegen von Martin Luther, zeigt die ökumenischen
ž
12 | 13
Theologie Gemeinsamkeiten auf und stellt die offenen Fragen. All dies
geschieht vor dem Hintergrund des in der Ökumene erreichten
Stands der Gespräche. Viele Menschen fragen: Wie geht es in der
Ökumene weiter?
Referentin: Prof. Dr. Dorothea Sattler, katholische Theologin und
Ökumenikerin, Münster
27.05.2015
Gedenken. Glaube. Politik – Reformationsgedenken gestern und
heute
Die Reformationsjubiläen waren bereits in der Frühen Neuzeit
Kristallisationspunkt eigener religiöser, politischer und kirchlicher
Erwartungen, Zielsetzungen und Hoffnungen. Welche gesellschaftlichen und (kirchen-)politischen Funktionen besaßen die
Jubiläen 1617, 1817 und 1917 in ihren jeweiligen historischen
Zusammenhängen? Und welche historischen Konsequenzen
können für das Reformationsjubiläum 2017 und unseren eigenen Umgang damit gezogen werden?
Referent: Prof. Dr. Andreas Mühling, Historiker, Trier
Theologie Termine
25.03. | 29.04. | 27.05. | 24.06.2015
jeweils mittwochs, 19.00 bis 20.30 Uhr
Ort
Düsseldorf
Haus der Kirche, Bastionstr. 6
Leitung
Harald Steffes, Studienleiter
Kosten
kostenfrei
Information
und Anmeldung
Ev. Stadtakademie Düsseldorf
Bastionstr. 6, 40213 Düsseldorf
Tel. 0211 / 95757-746
24.06.2015
Freiheit leben – Impulse aus der Reformation
Ausgehend von Luthers Freiheitsschrift erscheint der Gedanke
und Begriff der (christlichen) Freiheit als der wesentliche Impuls
aus der Reformationszeit für die Situierung des Christentums
in der modernen Welt. In ihm verbinden sich Glaube und Liebe
bzw. Religion und Leben. Exemplarisch lässt sich das an den
Handlungsfeldern Kirche, Alltag und Politik zeigen, nicht nur bei
Luther. Im Begriff der Freiheit verbinden sich Gabe und Verpflichtung, Freude und Last. Und die christliche Freiheit schließt jedenfalls die Freiheit zur (Selbst-)Kritik ein.
Referent: Prof. Dr. Hellmut Zschoch, Kirchenhistoriker, Wuppertal
14 | 15
Theologie
Kapitel Eltern:: und
Laien-Uni
Familienbildung Theologie
„Du leuchtest in meine Seele“
Einführung in die christliche Mystik
„Mystik ist das Grenzgebiet des Glaubens, in dem die Seele Atem
holt zwischen Wort und Wort“, schrieb Martin Buber. Die mystische Erfahrung ist unmittelbar und tut sich eher schwer mit
Worten. Und trotzdem verdanken wir der christlichen Mystik wunderschöne Texte. Was sind die Kennzeichen von Mystik? Was
macht mystische Sprache aus? Gibt es so etwas wie eine Theologie
der Mystik? Als Gäste im Benediktinerinnenkloster St. Hildegard
in Eibingen, das auf eine Gründung Hildegards von Bingen zurückgeht, werden wir Wesen, Geschichte und Theologie der christlichen Mystik ergründen und uns dabei von der benediktinischen
Spiritualität und Gastfreundschaft inspirieren lassen. Auf dem
Programm stehen u.a. Mechthild von Magdeburg, Meister
Eckhardt, Angelus Silesius und Tersteegen.
Termin
28. – 31.05.2015, alternativ: 11. – 14.06.2015
Ort
Rüdesheim am Rhein
Abtei St. Hildegard, Klosterweg
Leitung
Dr. Claudia Eliass (Theologin)
Kosten
Teilnehmende der Laienuni Theologie:
EUR 230,-- | Gäste: EUR 350,-inkl. Unterkunft und Vollpension in der
Abtei St. Hildegard.
Die Anreise erfolgt in Eigenregie.
Kurs
15.01
Information
und Anmeldung
Ev. Erwachsenenbildungswerk Nordrhein
Dr. Claudia Eliass, Tel. 0211 / 54 54 044
laienuni@eeb-nordrhein.de
Vorlesen und Erzählen mit Kamishibai
Das japanische Erzähltheater ist vielseitig einsetzbar. Ob als
Bilderbuch-Präsentation, ob als Stab- oder Schattentheater, das
Theater erzeugt eine Atmosphäre der Konzentration und Spannung und erreicht Kinder vom Kindergartenalter bis weit in die
Grundschulzeit hinein. Geschichten können weitergesponnen
werden, Geschichten können illustriert oder eigene Geschichten
erfunden werden. Durch das Kamishibai als Mittel der Sprachförderung ist die Fortbildung auch für alle im Erziehungsbereich
tätigen Personen gut geeignet.
Wir zeigen eine Auswahl an Möglichkeiten, üben den Umgang
mit dem Kamishibai und gelangen zu kleinen Vorführungen.
Termin
25.02.2015 | 13.30 – 17.00 Uhr
Ort
Kamp-Lintfort, Stadtbücherei Kamp-Lintfort, Am Rathaus
Leitung
Andrea Kutzner-Behr, Birgit Hass
Kosten
EUR 35,--
Information
und Anmeldung
Neues Evangelisches Forum
Kirchenkreis Moers
Seminarstr. 8, 47441 Moers
Tel. 02841 / 100 135
neuesevforum@kirche-moers.de
Kooperationspartner: LesArt Kamp-Lintfort e. V.
16 | 17
Eltern- und Familienbildung Waldpädagogik:
In der Schöpfung zu Hause sein
Eltern- und Familienbildung Termine
11. – 12.09.2015 | 13. – 14.11.2015 |
08. – 09.04.2016 | 03. – 04.06.2016
freitags 16.00 – 20.00 Uhr
samstags 10.00 – 17.00 Uhr
Ort
Düren
Wilhelm-Wester-Weg 1
Leitung
Doris Unsleber (Biologin, Abenteuer- und
Erlebnispädagogin)
Referentin
Bianca Janssen (Ergotherapeutin)
Kosten
EUR 120,-- für Materialien und Verpflegung
Der Kurs wird mit Mitteln des Europäischen
Sozialfonds gefördert.
Information
und Anmeldung
Ev. Gemeinde zu Düren
Doris Unsleber
Tel. 0 24 21 / 188-120
doris.unsleber@evangelische-gemeindedueren.de
Qualifizierung für Erzieherinnen und Erzieher und
pädagogische Fachkräfte zum/zur Waldgruppenleiter/in
Ungehemmt im Lehm matschen, im Laub stöbern, über Stock
und Stein springen, Erde riechen und Natur entdecken, neugierig
werden, genau hinsehen, mehr wissen: In der Schöpfung zu Hause sein – sie beachten und achten, genießen und lieben. In einer
medialen Welt wird diese unmittelbare Erfahrung zunehmend
wichtig. Die Fortbildung gliedert sich in einen Theorieteil Freitag
nachmittags und einen ganztägigen Praxistag samstags im
Burgauer Wald.
Inhalte:
• Natur- und Mitweltpädagogik
• Jahreszeiten und Feste im Wald erleben
• Die Natur als Lehrmeisterin
• Naturkunde
• Gefahren im Wald und Abschätzung
• Organisation und Ablauf von Waldtagen
• Zugänge mit allen Sinnen
• kreative und schöpferische Methoden
und zu fast allen Themen Selbsterfahrung, Spielanregungen und
Lieder.
Der Kurs umfasst 4 Wochenenden, die jeweils die bevorstehende Jahreszeit vorbereiten. Er befähigt die Teilnehmer/innen mit
Eltern-Kind-Gruppen ab 18 Monaten und Kindergruppen bis
etwa 7 Jahren selbstständig Waldtage zu planen, zu organisieren,
durchzuführen und zu evaluieren. Er macht Mut und Lust, die
eigene Fantasie spielen zu lassen und sich Wissen auf vielfältige
Art anzueignen, um Kindern die Natur nahe zu bringen.
18 | 19
Eltern- und Familienbildung Erziehungskompetenzen stärken
Eine Ausbildung zum Trainer von Vater-Kind-Angeboten
in 7 Modulen
Zunehmend mehr Väter wollen als aktive und präsente Väter Erziehungsverantwortung wahrnehmen. Neben der Aufgabe, zum
Unterhalt der Familie beizutragen, gewinnt die soziale Dimension
der Vaterrolle an Bedeutung. Diese „sanfte Revolution im Vaterschaftskonzept“ hat Folgen. Väter suchen heute nach Spiel- und
Gestaltungsräumen, um ihre Vaterrolle qualifiziert auszufüllen,
sie wollen den Austausch mit anderen Vätern und praktische
Anregungen für die Beziehungsgestaltung mit ihrem Kind. Um
diese Entwicklung zu unterstützen, suchen Familienzentren und
die Familienbildung qualifizierte Trainer und pädagogische Mitarbeiter, die Angebote für Väter entwickeln und anleiten.
Die Ausbildung besteht aus 7 Modulen mit insgesamt 115 Unterrichtseinheiten. Sie sind nur als Einheit zu belegen und bauen
aufeinander auf. Die Module umfassen ein- und mehrtägige Blockseminare und Hospitationen sowie die Teilnahme an einem VaterKind-Wochenende. Hinzu kommt eine schriftliche Abschlussarbeit zu einem selbst gewählten Thema aus dem Arbeitsbereich.
Folgende Themen werden behandelt:
• Konzeption der Ausbildung
• Die Idee der Vater-Kind-Angebote als konzeptioneller
Bestandteil der Elternarbeit und der Arbeit mit Männern
• Väter und Kinder als Zielgruppe
• Mein Bild vom Vatersein
• Männer- und Väterforschung
• Familienbildung als Grundlage der Arbeit/Ziele und Vorgaben
• Planungs- und Organisationsmanagement für Vater-KindAngebote
• Leitungsverhalten in Bildungsprozessen
• Kreative Methoden der Vater-Kind-Arbeit
• Gruppendynamische Aspekte bei der Vater-Kind-Arbeit
Eltern- und Familienbildung • Gestaltung von Väterrunden (Themen, Methoden, usw.)
• Aufsichtspflicht und weitere rechtliche Aspekte
Termine
Modul 1 Einführungsworkshop:
31.05.2015 | 10.00 – 17.00 Uhr
Modul 2 4-Tages-Workshop: 20.08.2015 | 10.00 Uhr – 23.08.2015 | 14.00 Uhr
Modul 3 Praxisseminar:
Mitarbeit an einem Vater-Kind-Wochenende
Modul 4 Abendforum:
19.01.2016 | 19.00 – 21.30 Uhr
Modul 5 3-Tages-Workshop: 27.11.2015 |
14.00 Uhr – 29.11.2015 | 14.00 Uhr
Modul 6 Schriftliche Hausarbeit
Modul 7 3-Tages-Workshop: 11.03.2016 | 14.00 Uhr – 13.03.2014 | 14.00 Uhr
Ort
Tagungsstätten im Rheinland und Westfalen
Leitung
Jürgen Haas, Jürgen Rams
Kosten
EUR 990,-- (Berechtigte können einen
Bildungsscheck NRW beantragen.) siehe S. 8/9
Information
und Anmeldung
Männerarbeit der Ev. Kirche im Rheinland
Jürgen Rams, Tel. 0211 / 3610-214
rams.maennerarbeit@ekir.de
Männerarbeit der Ev. Kirche von Westfalen
Jürgen Haas, Tel. 02304 / 755-375
Juergen.haas@kircheundgesellschaft.de
20 | 21
Eltern- und Familienbildung Eltern- und Familienbildung Gartenpädagogik:
In der Schöpfung zu Hause sein
Dieser Kurs befähigt die Teilnehmer/innen mit Gruppen von
2 bis 10 Jahren einen Garten für Kinder zu planen, zu organisieren, durchzuführen und zu werten.
Qualifizierung für Erzieherinnen und Erzieher sowie
pädagogische Fachkräfte zum/zur Gartenpädagogen/in
Die Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat.
Kinder brauchen Wasser, Dreck, Gebüsch und Spielraum. Ein
Garten als geschützter Raum spricht die Sinne an. Er kann nicht
nur gesehen werden, sondern auch gehört, gefühlt, gerochen
und geschmeckt werden. Kinder können erste Naturerfahrungen
machen. Sie erleben, wie aus einem winzigen Samenkorn eine
wunderbare Blume, ein würziges Kraut oder eine saftige Tomate
wächst. Sie erfahren unmittelbar, wie viel Pflege, Verantwortung
und Arbeit aber auch Spaß und Genuss damit verbunden ist.
Aktives gemeinsames Tun im Garten bietet die Möglichkeit eigene Stärken zu entdecken, Motorik und Handlungsfähigkeit zu
schulen, aber auch Experimentierfreude und Abenteuerlust zu
zulassen.
In der Fortbildung erhalten Sie das Handwerkszeug, einen Nutzgarten für Kinder in Ihrer Kita/OGS oder Jugendheim zu planen,
anzulegen und mit den Kindern zu betreuen. Ganz kleinschrittig
und praxisnah erfahren Sie alles Notwendige über das Gärtnern.
Die Fortbildung gliedert sich in jedem Termin in einen Theorieteil
mit anschließender Praxiserfahrung.
Termine
11.03. I 15.04. I 06.05. I 03.06. I 24.06. I
19.08. I 16.09. I 21.10. I 18.11.2015
mittwochs 14.00 – 18.00 Uhr
Ort
Düren
Bürgerhaus Ost, Nörvenicherstr. 7–9
Leitung
Doris Unsleber (Biologin, Abenteuer- und
Erlebnispädagogin)
Referentinnen
Doris Breuer und Doris Unsleber
Kosten
EUR 120,-- für Materialien und Verpflegung
Der Kurs wird mit ESF-Mitteln gefördert.
Information
und Anmeldung
Ev. Familien- & Erwachsenenbildung
Wilhelm-Wester-Weg 1, 52349 Düren
Tel. 02421 / 18 81 70
Inhalte:
• Allgemeine Organisation
• Bodenaufbau und -Verbesserung
• Anlage planen und anlegen
• Gemüse, Obst und Blumen kennen, anbauen und verarbeiten
• „Abenteuer“ Garten: Matschecke, Feuerstelle, Weidentippi …
• Nützlinge / Schädlinge
• Altes Wissen / Gartenfeste
• Der Garten im Jahresverlauf
und Lieder, Geschichten und Spiele zu den Themen
22 | 23
Eltern- und Familienbildung
Kommunikation & Führung
Methoden-Workshop für
Elternkursleitungen
Umgang mit Vielfalt und Werte-Erziehung
für ein respektvolles Miteinander
Elternkurs ganz praktisch – Kennenlernen der Methodenvielfalt für die Elternbildungsarbeit
Werteerziehung für ein respektvolles Miteinander ist ein evaluiertes Kooperationsprojekt der Diakonie Rheinland-WestfalenLippe e.V., der Friedrich-Albert-Lange Gesamtschule in Solingen,
der Werte Initiative für die plurale Gesellschaft und der Integrationsagentur Solingen. Unter Berücksichtigung der langjährigen
Erfahrungen der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e. V. in
Kooperation mit der Ev. Fachhochschule Bochum im Rahmen der
„Basisqualifikation für interkulturelle Kompetenz“ werden mit
zielgruppenorientierten Methoden Wege zur Entwicklung einer
Sensibilität und Wertschätzung im Umgang mit Vielfalt aufgezeigt.
Methodenhandbücher gibt es viele, aber zielgruppenspezifisch
ausgewählte und erprobte ungewöhnliche Formate selbst zu erleben – das ist etwas anderes. An diesem Fachtag geht es um die
Vorstellung und praktische Erprobung hilfreicher und abwechslungsreicher Methoden in Elternkursen, die die Eltern aktivieren
und nachhaltige Prozesse ermöglichen.
Termin
12.06.2015 | 09.00 – 16.00 Uhr
Ort
Düsseldorf
Haus Landeskirchliche Dienste,
Graf-Recke-Str. 209
Leitung
Doris Sandbrink
Referentin
Elisabeth Kempkes
Multiplikatorentrainerin, Supervisorin,
Gesprächstherapeutin – HPG
Kosten
EUR 65,--
Kurs
15.02
Mit der hier angebotenen Qualifizierungsreihe sollen Basiskenntnisse und Fähigkeiten interkultureller Kompetenz als Fachrichtung, Querschnittsaufgabe und Schlüsselqualifikation erzielt
werden.
Information
und Anmeldung
Ev. Erwachsenenbildungswerk Nordrhein
Doris Sandbrink
Tel. 0211 / 3610-225
info@eeb-nordrhein.de
In einer aus drei kompakten Bausteinen bestehenden Reihe
werden Grundlagen für eine intensive Auseinandersetzung
sowie für Konzepte und Perspektiven für eine interkulturelle
Kompetenz in der sozialen und pädagogischen Arbeit gelegt.
Eine Gesellschaft, die von enormen Individualisierungsprozessen,
Mobilität, von unterschiedlichen Lebensformen und kulturellen,
religiösen Anschauungen gekennzeichnet ist, stellt Pädagoginnen und Pädagogen und hauptamtliche Akteure aller Professionen vor Herausforderungen. Diese sind gefragt, kompetent die
vorhandene Vielfalt gestalten zu können und Beteiligte für eine
wertschätzende Haltung der Vielfalt gegenüber zu sensibilisieren
und zu gewinnen.
ž
24 | 25
Kommunikation & Führung
Zielgruppe
Hauptamtlich Pädagogisch Mitarbeitende
der Erwachsenen- und Familienbildung
sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus
den unterschiedlichen pädagogischen Handlungsfeldern
Termine
18.02.2015 | 11.03.2015 | 15.04.2015
jeweils 10.00 – 16.00 Uhr
Ort
Düsseldorf
Haus Landeskirchliche Dienste
Graf-Recke-Str. 209
Leitung
Doris Sandbrink
Referentin
Ioanna Zacharaki, Referentin für Integration
und Interkulturalität bei der Diakonie RWL
Kosten
EUR 195,--
Kurs
15.03
Information
und Anmeldung
Ev. Erwachsenenbildungswerk Nordrhein
Doris Sandbrink
Tel. 0211 / 36 10-225
sandbrink@eeb-nordrhein.de
Kommunikation & Führung
Coaching mit System und Spiritualität
Weiterbildung zum/r Coach im kirchlichen Raum
Die Arbeit von Hauptamtlichen in sozialen Institutionen ändert
sich. Zunehmend ist es erforderlich, Freiwillige zu finden und zu
begleiten, die Aufgabenbereiche entwickeln und selbstständig
gestalten. Für die Rolle der Begleiterin/des Begleiters muss eine
Haltung des Ermöglichers/der Ermöglicherin entwickelt werden.
Coaching ist eine solche flexible Form der Prozessbegleitung
unter Anwendung analog-kreativer Methoden, mit Ansätzen aus
der Gestaltarbeit und Impulsen aus der christlichen Spiritualitätstradition.
Es beinhaltet vier Grundfokussierungen:
• Systemisch-zirkuläre Sichtweisen im Coachingprozess
• Interaktive und systematisierte Beratungsformen
• Prozessuale Orientierung im Beratungsverlauf
• Bedeutsamkeit der eigenen Haltung, Rolle und Einstellung
in Leitungs- und Coachingzusammenhängen
Bitte fordern Sie den ausführlichen Prospekt an!
Mindestteilnehmer 15 Personen
Termine
23.02. – 25.02.2015
22.06. – 25.06.2015
23.11. – 25.11.2015
01.02. – 03.02.2016
30.05. – 01.06.2016
26.09. – 29.09.2016
jeweils 10.00 – 18.00 Uhr
ž
26 | 27
Kommunikation & Führung
Ort
Leichlingen
Ev. Tagungszentrum Hasensprungmühle
Hasensprung 7
Leitung
Heinrich Fallner
(Diakon, Mastercoach – DGfC,
Lehrsupervisor – DGSv
Lehrbibliodramaleiter – GfB
Lehrtrainer für Supervision, Coaching und
Organisationsentwicklung)
Angelika Wolter (Lehr-Supervisorin – DGSv,
Master Coach – DGfC/isp. Lehrbibliodramaleiterin – GfB)
Kosten
EUR 2.520,-- (Kursgebühren)
zzgl. Kosten für das Lehrcoaching
EUR 1.100,-- (EZ und Verpflegung)
Ratenzahlung kann vereinbart werden.
Berechtigte können einen Bildungsscheck NRW beantragen (siehe Seite 8/9).
Kurs
14.19
Information
und Anmeldung
Ev. Erwachsenenbildungswerk Nordrhein
Gerrit Heetderks
Tel. 02 11 / 36 10-221
info@eeb-nordrhein.de
Für diesen Kurs gelten besondere Geschäftsbedingungen.
Kapitel :: FundraisingKommunikation
für soziale Organisationen
& Führung
Fundraising für soziale Organisationen
„Zu nehmen, zu behalten und gut für sich zu leben, fällt jedem
selber ein. Die Börse zu entfalten, den andern was zu geben, das
will ermuntert sein.“ (Wilhelm Busch)
„Nach Spenden fragen“ ist für manche Menschen unangenehm
besetzt und wird häufig mit „Betteln“ assoziiert. Im Amerikanischen spricht man von „Fundraising“ (Schätze sammeln). Nach
Spenden fragen hat dort eine andere Tradition und passiert
in viel größerem Ausmaß als in Deutschland. Bei immer mehr
schwindenden öffentlichen Geldern und Finanzierungen sind
soziale Unternehmen heute auf Zuwendungen aus dem Dritten
Sektor angewiesen. Auch kleinere und insbesondere lokale Organisationen können hier sehr erfolgreich unterwegs sein. Wenn
sie das Fundraising richtig und nachhaltig angehen, können
sie die Ressourcen, die ihrer Einrichtung zur Verfügung stehen,
deutlich verbessern.
Die Seminar-Teilnehmer/innen lernen in Theorie und Praxis
Grundlagen von Instrumenten, konzeptionellen Überlegungen
und Strategien für effektives Fundraising kennen. Aufgezeigt
wird, wie laufende oder zukünftige Projekte beantragt oder
finanziert werden können.
Wir bitten die Teilnehmer/innen eigene Ideen und Projekte aus
ihren Arbeitsbereichen „mitzubringen“, um an diesen beispielhaft eine Strategie für das Fundraising zu erarbeiten.
Inhalte der zweitägigen Fortbildung sind:
• Grundlagen und -regeln des Fundraisings
• Definition der Begriffe „Fundraising“, Spender
• Sponsoring und Stiftungen
• Voraussetzungen für effizientes Fundraising
• Spendenquote in Deutschland
• Spendertypen und Beweggründe für Spenden
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28 | 29
Kommunikation & Führung
•
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•
Image – Öffentlichkeitsarbeit
Formen, Instrumente und Methoden
Fundraising-Produkte
Fundraising-Management und -Strategien
Spender und Sponsoren langfristig binden
Texten für Mailings (Spenderbriefe)
Projektplanung und -steuerung
Informationsquellen
Zielgruppe
Mitarbeitende aus familienorientierten
Bildungseinrichtungen
Termine
02.03.2015 I 09.00 – 17.00 Uhr
03.03.2015 I 09.00 – 15.00 Uhr
Ort
Düsseldorf
Haus Landeskirchliche Dienste
Graf-Recke-Straße 209
Leitung
Doris Sandbrink
Referentin
Silke Bührmann
Dipl. Sozialpädagogin (HF), Fachwirtin für
Erziehungswesen, Gestalttherapeutin/
-supervisorin, Systemische Paar- und
Familientherapeutin (DGSF)
Kosten
EUR 200,--
Kurs
15.05
Information
und Anmeldung
Ev. Erwachsenenbildungswerk Nordrhein
Doris Sandbrink
Tel. 02 11 / 36 10-225
info@eeb-nordrhein.de
Kommunikation & Führung
Achtsamkeit und Umgang mit Stress
für Leitungskräfte und Interessierte aus kirchlichen
Arbeitsfeldern
Es gibt kein Privatleben und kein Arbeitsfeld ohne Krisen, es gibt
niemanden, der nicht schon einmal Stress empfunden hätte und
viele Menschen wissen leider auch, was es heißt, an Folgen von
Überlastung erkrankt zu sein. Häufig taucht bei den Erinnerungen an solche Erlebnisse ein Muster auf: Bestimmte unangenehme, oft stressige Erlebnisse werden als „schlecht“, andere (oft
angenehme) als „gut“ bewertet und entsprechend eingeordnet.
An dieser Stelle bereits bieten Übungen und Haltungen der Achtsamkeit neue Möglichkeiten der Wahrnehmung an und haben
sich gerade im Umgang mit Krisen und Stress bewährt.
Inhalte:
• Einführung in die durch mehrere Studien belegte eindrucks-
volle Praxis der Achtsamkeit (entwickelt von den amerika nischen Ärzten Jon Kabat Zinn & Saki Santorelli), die sich auf psychische Stabilität und die gesunde Verarbeitung von Stress auswirkt.
• Die Fortbildung führt in die Grundlagen der Achtsamkeits praxis ein und lädt dazu ein, den eigenen Arbeitskontext oder auch weitere Situationen zu reflektieren und konkrete Schritte zur Stressprophylaxe einzuleiten
Ziele:
• Stressmuster rascher erkennen
• Die eigene Wahrnehmung neu schulen
• Bewertungsarme Kommunikationsformen einüben
• Praktische Achtsamkeitsübungen zur eigenen Stressprophylaxe kennenlernen
• Möglichkeiten der konkreten Umsetzung im Arbeitsalltag
prüfen
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30 | 31
Kommunikation & Führung
Kommunikation & Führung
Es ist hilfreich für Sie, wenn Sie zu dieser Fortbildung möglichst
bequeme Kleidung tragen, da wir einige Achtsamkeitsübungen
direkt im Kurs vermitteln.
Termin
12. 03. 2015 | 09.00 - 17.00 Uhr
Ort
Düsseldorf
Haus Landeskirchliche Dienste
Graf-Recke-Straße 209
Leitung
Doris Sandbrink
Referentin
Dr. Julia Strecker
(Dipl.-Theologin, syst. Therapeutin (IFW),
Supervisorin, Coach)
Kosten
EUR 70,--
Kurs
15.06
Information
und Anmeldung
Ev. Erwachsenenbildungswerk Nordrhein
Doris Sandbrink
Tel. 0211 / 36 10-225
info@eeb-nordrhein.de
TalentKompass NRW
Berufliche Perspektiven für sich selbst und die eigene
professionelle Praxis entwickeln
Berufliche Veränderungssituationen sind für viele Mitarbeitende
im normalen Arbeitsalltag längst zur Realität geworden. Gerade
dann, wenn für solche Veränderungsprozesse Zeit fehlt, die eigene Berufsbiografie genauer zu beleuchten, um den roten Faden
zu entdecken und die gegenwärtige Position zu klären und neue
berufliche Perspektiven zu planen, kann die Unterstützung mit
dem TalentKompass NRW hilfreich sein. Der TalentKompass NRW
ist ein Instrument der Kompetenzbilanzierung, mit dem Fähigkeiten, Werte, Interessen und gewünschte Arbeitsbedingungen
genauer unter die Lupe genommen werden können.
Die Grundkonzeption des TalentKompass NRW beruht auf dem
von Richard N. Bolles in den 70er und 80er Jahren entwickelten
Berufs- und Lebensplanungsverfahren Life/Work Planning. Dabei
setzt der TalentKompass NRW konsequent an den bereits vorhandenen Stärken und Ressourcen an und macht diese sichtbar.
Das Seminar besteht aus einer Kombination von kreativen
Methoden, Einzel- und Gruppenarbeit.
Die viertägige Fortbildung vermittelt mit Lehrgesprächen, Einzelund Gruppenarbeit Kenntnisse zum Verfahren des TalentKompass NRW. Die Pause zwischen den beiden zweitägigen Modulen
ermöglicht eine erste Praxisreflexion der erlernten Methode.
Inhalte der viertägigen Fortbildung:
• Begriffsklärung Kompetenzbilanzierung und Profiling
• Einordnung des TalentKompass NRW als Verfahren der
Kompetenzbilanzierung und der Kompetenzentwicklung
• Darstellung des zugrunde liegenden Ansatzes des
TalentKompass NRW
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Kommunikation & Führung
• A
nleitung zur praktischen Arbeit mit dem TalentKompass NRW
• Methodische Grundlagen für den Einsatz des TalentKompass
NRW in der Beratung und in der Arbeit mit Gruppen
• Einsatzmöglichkeiten in der eigenen professionellen Praxis
Zielgruppe
HPM, Berater/innen in den Feldern
Weiterbildung, berufliche Orientierung und
Entwicklung
Minimum 6 | Maximum 12 Teilnehmende
Termine
16. – 17.03.2015 | 20. – 21.04.2015
jeweils 09.30 – 17.00 Uhr
Ort
Düsseldorf
Haus Landeskirchliche Dienste
Graf-Recke-Str. 209
Leitung
Doris Sandbrink
Referentin
Antje Röwe
(Dipl. Betriebswirtin, TalentKompass NRWBeraterin, Institut für berufliche
Orientierung & Entwicklung, Aachen)
Kosten
EUR 490,-- (inkl. Ordner und Leitfaden)
Kurs
15.07
Information
und Anmeldung
Ev. Erwachsenenbildungswerk Nordrhein
Doris Sandbrink
Tel. 0211 / 36 10-225
sandbrink@eeb-nordrhein.de
Kooperationsveranstaltung mit dem Ev. Erwachsenenbildungswerk
Westfalen-Lippe
Kommunikation & Führung
Lernen von den Profis: Effiziente
Medienarbeit für Kirche und Diakonie
Fortbildung für Haupt- und Ehrenamtliche in der Presseund Öffentlichkeitsarbeit
Wie arbeitet eine moderne Redaktion? Wie kommt die Nachricht
in die Zeitung und ins Netz? Was können Ehrenamtliche und Fachleute aus Gemeinden und diakonischen Einrichtungen für ihre
Pressearbeit von den Profis lernen? In diesem Workshop mit erfahrenen Redakteuren der Journalistenschule Ruhr, der WAZ-Lokalredaktion Essen und des Online-Portals der Funke Mediengruppe
werden Regeln und Grundsätze für die zeitgemäße Kommunikation und den professionellen Umgang mit den Medien vermittelt.
Die Teilnehmenden arbeiten an eigenen und fremden Beispielen,
die in der heutigen Kommunikationsarbeit relevant sind. Sie erhalten Tipps für die Entwicklung überzeugender Strategien von
der klassische Pressemitteilung über Gemeindebriefe und Newsletter bis zu Intranet und der Präsenz in Web 2.0 und sozialen
Netzwerken wie Facebook und Twitter. Ein Redaktionsbesuch am
Newsdesk und bei der Online-Redaktion der WAZ bietet Einblicke
in journalistische Arbeitsläufe und zeigt, wie sich Geschichten in
verschiedenen Abspielkanälen darstellen.
Die Teilnehmden werden:
• Erfahrungen und Ideen austauschen
• aktuelle journalistische Trends checken
• journalistische Auswahlkriterien und Arbeitsweisen diskutieren
• den professionellen Umgang mit Medien besprechen
• die Arbeitsweise einer Lokalredaktion kennenlernen
• die richtige Ansprache für unterschiedliche Zielgruppen erlernen
• ihr Wissen zu multimedialem Publizieren vertiefen
• soziale Netzwerke unter journalistischen Gesichtspunkten ausprobieren
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34 | 35
Politische Bildung
Kommunikation & Führung
Termin
09.03.2015 | 09.30 – 16.30 Uhr
Juristische Fortbildung
Anmeldeschluss
26.02.2015
Ort
Essen
Journalistenschule Ruhr
Medienakademie Ruhr (JSR),
Schederhofstraße 55 – 57
Das Sozialhilferecht ist in das Sozialgesetzbuch eingegliedert
worden; zum 01.01.2005 trat das SGB XII in Kraft. Es bringt eine
Reihe neuer Regelungen mit sich. Durch die ebenfalls zum Jahresbeginn 2005 in Kraft getretene Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II) verändert sich auch der Kreis der nach SGB XII
anspruchsberechtigten Personen.
Leitung
Dr. Sabine Roschke, inhaltliche Leiterin der
Journalistenschule Ruhr
Christina Heße, Ausbildungsredakteurin in
der Journalistenschule Ruhr
Kosten
EUR 135,-inkl. Mittagessen in der Kantine der
WAZ Mediengruppe und Seminargetränke
Information
und Anmeldung
Ev. Bildungswerk Essen
III. Hagen 39, 45127 Essen
Tel. 0201 / 220 52 64 (Frau Giebkes)
In Kooperation mit dem Referat für Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit des Kirchenkreises Essen und der
Journalistenschule Ruhr
Die sogenannte Modernisierung der Sozialpolitik, die durch das
Hartz-Konzept und seine Umsetzung vehement vorangetrieben
wird, verfolgt eine grundlegende Umsteuerung der deutschen
Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Das SGB II ist seitdem mehr als
nur ein weiteres unter den Sozialgesetzen. Das oft als Einschnitt
in das Soziale Netz empfundene Gesetz hat die Menschen wie
kein anderes Sozialgesetz zuvor mobilisiert. Seit Einführung sind
zahlreiche organisations- und leistungsrechtliche Änderungen
erfolgt, mit dem Zweck, das System inhaltlich neu auszurichten
und zu stabilisieren. Deshalb kann mit guten Gründen von einem
neuen Grundsicherungsrecht gesprochen werden.
Die juristische Fortbildungsreihe qualifiziert Menschen, die
beruflich oder ehrenamtlich mit der Beratung von Sozialhilfeberechtigten zu tun haben. Weiterbildung ist notwendig, um
Betroffene umfassend und richtig informieren zu können.
„Es ist die Pflicht der Starken, sich der Rechte der Schwachen
anzunehmen. Dies liegt auch im langfristigen Interesse des
Gemeinwesens und damit auch der Starken.“
(Sozialwort der beiden Kirchen, Ziffer 135)
Die Veranstaltungen dieser juristischen Fortbildungsreihe stehen
allen Interessierten offen.
Bitte fordern Sie unseren Flyer an.
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36 | 37
Politische Bildung
Politische Bildung
Termin
Referent
22.01.2015 I 09.30 – 16.00 Uhr
Spezialseminar Verfahrensrecht (SGB I und SGB X in Verbindung mit SGB II und SGB XII)
Rainer Gilles
Termin
Referent
27.02.2015 I 09.30 – 16.00 Uhr
SGB II – Rechtsvereinfachungsgesetz im Detail
Harald Thomé
Termin
Referent
18.03.2015 I 09.30 – 16.00 Uhr
Unterhaltsansprüche im SGB II, XII und UVG
Bernd Münster
Termin
Referent
13.04.2015 I 09.30 – 16.00 Uhr
Aktuelles aus SGB II und SGB XII
Rainer Gilles
Termin
Referent
27.04.2015 I 09.30 – 16.00 Uhr
Aktuelles aus SGB II und SGB XII
Rainer Gilles
Ort
Düsseldorf
Haus Landeskirchliche Dienste
Graf-Recke-Str. 209
Leitung
Doris Sandbrink
Referenten
Rainer Gilles
(Leiter der Rechtsstelle und Schuldner- und
Insolvenzberatung, Amt für soziale Sicherung
und Integration der Stadt Düsseldorf)
Kosten
EUR 65,--
Kurs
15.08
Information
und Anmeldung:
Ev. Erwachsenenbildungswerk Nordrhein
Doris Sandbrink
Tel. 02 11 / 3610-225
sandbrink@eeb-nordrhein.de
Bernd Münster
(Leiter der Unterhaltsstelle, Amt für soziale
Sicherung und Integration Düsseldorf)
Harald Thomé (Tacheles e. V., Wuppertal)
38 | 39
Politische Bildung
Politische Bildung
Ökumenische Stadtkirchengespräche
Das Geld. Das Glück. Und die Gier.
Wir zerstören, wonach wir uns sehnen
Wenn wir unseren Blick nicht weiten, auch auf andere hin, so der
Autor Friedrich Schorlemmer, sind wir verloren. Gier lauert hinter
jeder Tür. Sie will das schnelle Glück und sieht den anderen nur
als Konkurrenten. Durch Konsum, durch Haben und Besitzen,
freilich in einer ewigen Spirale, die keine Zufriedenheit, kein Maß
kennt. Glück: das ist Freude, Vitalität, innere Freiheit und Weite.
Gier macht unfähig zum Genießen, sie verengt den Blick und
verhärtet das Herz. Gier will haben. Glück will sein. Leben braucht
Sinn. Wo wir der Gier verfallen verhindern wir den Sinn.
Schorlemmer zeigt Konsequenzen für den Einzelnen und für
unsere Gesellschaft.
Termin
19.01.2015 I 20.00 Uhr
Ort
Moers
St. Barbara Kirche, Bismarckstraße 104
Leitung
Dorothee Bartsch
Referent
Dr. Friedrich Schorlemmer
Kosten
kostenfrei
Information
und Anmeldung
Neues Evangelisches Forum
Kirchenkreis Moers
Seminarstr. 8, 47441 Moers
Tel. 02841 / 100-135
m.broemmel@kirche-moers.de
Syrien im Kontext der regionalen Konflikte
Durch zahlreiche Reisen zu Friedens- und Menschenrechtsgruppen in Irak, Iran, Syrien, Libanon, Israel, Palästina und Ägypten
wird Clemens Ronnefeldt auf dem Hintergrund persönlicher Erfahrungen eine Einschätzung der aktuellen Situation vornehmen
und Zusammenhänge aufweisen. Dabei wird es ihm besonders
auch um die Vorstellung eines Syrien-Friedensplanes gehen
sowie um die Frage, was Deutschland angesichts des Krieges in
Syrien tun kann.
Clemens Ronnefeldt hat im Jahre 2011 eine Modellkonferenz für
Sicherheit und Zusammenarbeit im Nahen und Mittleren Osten
zusammen mit dem UN-Korrespondenten Andreas Zumach
moderiert, an der 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Israel,
Palästina, Syrien, Irak, Iran, Jordanien, Türkei und Kuweit teilgenommen haben. Der Referent wird auch auf die Erfahrungen
eingehen, die er bei dieser Konferenz sammeln konnte.
Im Anschluss an den Vortrag, der mit einem geschichtlichen
Überblick über die Region beginnen und anhand von Karten und
Bildern aus Syrien anschaulich die zu lösenden Problemkreise
aufzeigen wird, steht der Referent für Rückfragen zur Verfügung.
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40 | 41
Politische
Kapitel :: Bildung
Juristische Fortbildung
Termin
24.02.2015 I 18.30 – 20.45 Uhr
Ort
Moers, Ev. Gemeindehaus Scherpenberg
Hombergerstr. 350
Leitung
Hinrich Kley-Olsen
Referent
Clemens Ronnefeldt, Friedensreferent,
Internationaler Versöhnungsbund
Kosten
kostenfrei
Information
und Anmeldung
Neues Evangelisches Forum
Kirchenkreis Moers
Seminarstr. 8, 47441 Moers
Tel. 02841 / 10 01 35
neuesevforum@kirche-moers.de
Kapitel :: Juristische
Politische
Fortbildung
Bildung
Kann man mit islamistischen
Rebellengruppen verhandeln?
Wo liegen die komplexen Ursachen für ein Phänomen wie den IS,
die einfache Antworten so schwierig machen? Welche Erfahrungen hat z. B. deutsche Politik und Bundeswehr in Afghanistan mit
Al Kaida und Taliban gemacht, wo 2001 die Problemlage ähnlich
beschrieben wurde und inzwischen der Truppenabzug beschlossen wurde. Otmar Steinbicker vermittelte 2009/2010 gemeinsam
mit einem afghanischen Stammesführer zwischen NATO und
Taliban und benennt Probleme und Möglichkeiten.
Termin
10.03.2015 | 18.30 – 20.45 Uhr
Ort
Moers, Ev. Gemeindehaus Scherpenberg
Hombergerstr. 350
Leitung
Hinrich Kley-Olsen
Referent
Otmar Steinbicker
Herausgeber des Aachener Friedens-
magazins aixpaix.de und Kolumnist der „Aachener Nachrichten“
Kosten
kostenfrei
Information
und Anmeldung
Neues Evangelisches Forum
Kirchenkreis Moers
Seminarstr. 8, 47441 Moers
Tel. 02841 / 10 01 35
neuesevforum@kirche-moers.de
Kooperation mit dem Schulreferat Duisburg/Niederrhein
„laboratorium“ – Ev. Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche
Seelsorge
42 | 43
Politische
Kapitel :: Bildung Juristische Fortbildung
Die protestantischen Wurzeln der
Sozialen Marktwirtschaft
Das theoretische Modell der Sozialen Marktwirtschaft ist von
ökonomischen und ethischen Grundentscheidungen geprägt, die
sich wesentlich auf protestantische Traditionen zurückführen
lassen. Ein sehr bedeutsames Dokument in diesem Zusammenhang ist die 1942/43 verfasste Denkschrift des im Widerstand
gegen den Nationalsozialismus gegründeten Freiburger Kreises,
zu dem auch die Theologen Helmut Thielicke und Otto Dibelius
gehörten. Ausgehend von dieser historischen Perspektive wird
die reale Wirtschafts- und Sozialentwicklung in Deutschland
einer kritischen Analyse unterzogen. Einbezogen wird auch die
Ökumenische Sozialinitiative des Rates der Ev. Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz für eine erneuerte
Wirtschafts- und Sozialordnung mit dem Titel „Gemeinsame
Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft“. Mit Blick auf die
aktuelle wirtschafts- und sozialpolitische Situation in Deutschland wird danach gefragt, ob die Realität mit dem Begriff der „Sozialen Marktwirtschaft“ angemessen beschrieben werden kann.
Termin
11.03.2015 I 18.30 – 20.30 Uhr
Ort
Moers, Am Burgacker 14
Leitung
Dieter Zisenis
Referent
Prof. Dr. Günter Brakelmann
Kosten
kostenfrei
Information
und Anmeldung
Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA)
Duisburg-Niederrhein
Tel. 0203 / 29 51-31 70
kda@kirche-duisburg.de
Kapitel :: Juristische
Politische
Fortbildung
Bildung Exkursionen in die Welt des Geldes
Im Zusammenhang der Finanz- und Schuldenkrise sind das
Finanzsystem und die Geschäftspraktiken der Banken in die Kritik
geraten. In ihrer ursprünglichen Mittlerrolle zwischen Sparern
und Kreditnehmern spielen sie eine wesentliche volkswirtschaftliche Rolle, um beispielsweise notwendige Investitionen von
Unternehmen zu unterstützen und Sparern attraktive Anlagemöglichkeiten zu bieten.
Fast jede/r hat ein Bankkonto und persönliche Erfahrungen mit
Banken. Bei Verbraucherumfragen schneiden Banken in puncto
Vertrauen regelmäßig schlecht ab. Vermisst werden insbesondere
Transparenz und Ehrlichkeit. Rolle und Aktivitäten der unterschiedlichen Banken, Sparkassen, Fonds und anderen Finanzinstitute sind im Einzelnen schwer verständlich. Die Anzahl und
Gestaltung von Finanzprodukten ist selbst für Experten oft nicht
zu durchschauen.
Die Exkursion führt zu unterschiedlichen Bankinstituten in der
Region Düsseldorf, Niederrhein und Ruhrgebiet und will versuchen, unterschiedliche Akteure und Konzepte in ihrem Zusammenspiel in der Welt des Geldes etwas besser kennen- und verstehen zu lernen. Welche Regeln gelten für den Finanzsektor?
Welche Rolle spielen die europäische und die nationale Politik?
Wer kontrolliert die Akteure? Welche unterschiedlichen Geschäftsmodelle gibt es?
Bitte fordern Sie unser gesondertes Programm an.
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44 | 45
Politische Bildung Politische Bildung
Termin
ab 19.03.2015
6 Termine, jeweils 17.00 – 20.00 Uhr
Ort
Düsseldorf, Duisburg, Bochum
Leitung
Dieter Zisenis
Referent/in
siehe besonderes Programm
Kosten
siehe besonderes Programm
Information
und Anmeldung
Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA)
Duisburg-Niederrhein
Am Burgacker 14 – 16, 47051 Duisburg
Tel. 0203 / 29 51-31 70
kda@kirche-duisburg.de
Die muslimische Welt im Umbruch –
Formen und Strukturen im Salafismus
Sunniten, Schiiten, Muslimbrüder, Wahhabiten, Salafisten,
Al-Qaida, IS. Seit mehr als einem Jahrzehnt werden wir mit dieser
Begriffsvielfalt konfrontiert, wenn es um den Islam geht. Statt
Panikmache rät der Islamwissenschaftler der Stiftung Weltethos,
Muhammad Sameer Murtaza, anzuerkennen, dass die muslimische Welt sich in einem Umbruch vom Mittelalter-Paradigma zu
einem Modernisierungs-Paradigma befindet. In seinem Vortrag
wird er die unterschiedlichen puritanischen, progressiven und
ideologischen Bewegungen, die dieser Umbruch bisher hervorgebracht hat, einordnen und darstellen.
Termin
25.03.2015 | 18.30 – 20.45 Uhr
Ort
Duisburg, Gemeindehaus Christuskirche
Rheinhausen, Friedensstr. 3
Leitung
Hinrich Kley-Olsen
Referent
Muhammad Sameer Murtaza,
Prof. für islamische Theologie
Kosten
kostenfrei
Information
und Anmeldung
Neues Evangelisches Forum
Kirchenkreis Moers
Seminarstr. 8, 47441 Moers
Tel. 02841 / 10 01 35
neuesevforum@kirche-moers.de
Kooperation mit dem Schulreferat Duisburg/Niederrhein
„laboratorium“ – Ev. Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche
Seelsorge
46 | 47
Politische Bildung
Politische Bildung
Die Bücherverbrennungen
vom 10. Mai 1933
Die Bücherverbrennungen am 10. Mai 1933 wurden von Zeitgenossen im In- und Ausland als Symbol für den Beginn von Kulturbarbarei verstanden. Wie konnte es dazu kommen? Welches Ziel
verfolgten die Studierenden und welche Unterstützung erhielten
sie? Wie verhielten sich die betroffenen Schriftsteller, Verleger
und Buchhändler? Und wie reagierte die Öffentlichkeit?
Ein Vortrag zu Entstehung, Verlauf und Hintergründen der Bücherverbrennungen.
Termin
12.05.2015 | 19.30 – 21.00 Uhr
Ort
Rheinberg
Haus der Generationen, Grote Gert 50
Leitung
Hinrich Kley-Olsen
Referent
Dr. Jan-Pieter Barbian
Kosten
kostenfrei
Information
und Anmeldung
Neues Evangelisches Forum
Kirchenkreis Moers
Seminarstr. 8, 47441 Moers
Tel. 02841 / 10 01 35
neuesevforum@kirche-moers.de
Kooperation mit dem Volkshochschulzweckverband
Alpen-Rheinberg-Sonsbeck-Xanten.
Studienreise nach Thessaloniki
Nach wie vor: Die griechische Wirtschaft liegt am Boden. Der
Staat ist hoch verschuldet. Die massive Sparpolitik trifft die
griechische Bevölkerung hart. Angesichts der extrem hohen
Arbeitslosigkeit (bei Jugendlichen ca. 60 %) verlassen gut ausgebildete junge Arbeitskräfte Griechenland in Richtung Nordeuropa, USA, Canada.
Die von der „Troika“ – EU-Kommission, Internationaler Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB) – gewährten
Hilfskredite der vergangen Jahre waren an eine strenge und kompromisslose Sparpolitik der griechischen Regierung geknüpft.
Dennoch konnten die Staatsschulden nicht verringert werden.
Eine nachhaltige Perspektive für eine wirtschaftliche Erholung
des Landes, die dann auch den Bürgerinnen und Bürgern zugute
kommt, ist nach wie vor nicht zu erkennen. Welche Visionen,
Strategien und Maßnahmen könnten eine Wende einleiten?
Vor diesem Hintergrund wird im Rahmen der Studienreise
Gelegenheit sein, konkrete Projekte und Aktivitäten kennen zu
lernen, die für neue Visionen und Konzepte für die wirtschaftliche Entwicklung in Griechenland stehen. Welche Rolle können
erneuerbare Energien spielen? Können Genossenschaften ein
Zukunftsmodell sein? In welchen Branchen entstehen aktuell
kleine zukunftsfähige Unternehmen? Wie kann insbesondere die
Jugendarbeitslosigkeit bekämpft werden? Neben Kontakten zur
Heinrich-Böll-Stiftung in Thessaloniki, zur Deutsch-Griechischen
Industrie- und Handelskammer und zum Repräsentanten der
Deutsch-Hellenischen Wirtschaftsvereinigung und einzelnen
Projekten steht auch ein Besuch bei der Evangelischen Kirchengemeinde deutscher Sprache in Thessaloniki auf dem Programm.
Bitte fordern Sie unser gesondertes Programm an.
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48 | 49
Politische Bildung
Kapitel :: Juristische
Fortbildung
Politische
Bildung Termin
24.05. – 28.05.2015
Ort
Thessaloniki
Ruanda
Begegnung Geschichte Kultur Natur
Studienreise des Kirchenkreises Moers
Leitung
Jürgen Widera, Dieter Zisenis
Referent/in
siehe besonderes Programm
Kosten
siehe besonderes Programm
Information
und Anmeldung
Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA)
Duisburg-Niederrhein
Am Burgacker 14 – 16, 47051 Duisburg
Tel. 0203 / 29 51-31 70
kda@kirche-duisburg.de
Ruanda ist ein aufstrebendes afrikanisches Land mit traditionsreicher Geschichte und einzigartiger Natur. Bei der Studienreise
lernen Sie an verschiedenen Orten die Facetten Ruandas kennen:
die Hauptstadt Kigali, die politische Entwicklung und die Aufarbeitung des Genozids, kirchliche Projekte, die der Kirchenkreis
Moers auch mit seiner 30jährigen Partnerschaft unterstützt, die
Nationalparks mit ihrer Tier- und Pflanzenwelt und vieles mehr.
Die Studienreiseleitung kennt das Land sehr gut; hat zum Teil
dort viele Jahre gelebt.
Termin
02. – 18.10.2015
Ort
Ruanda
Leitung
Helmut Keiner und Christian Berges
Kosten
ca. EUR 2000,-- Doppelzimmer
ca. EUR 2300,-- Einzelzimmer
Inkl. Flüge, Übernachtungen, Verpflegung, Transfer in Ruanda, Eintritte, Reiserücktritts-
versicherung
Information
und Anmeldung:
Neues Ev. Forum
Karin Menzel
Tel. 02841 / 10 01 63
K.Menzel@Kirche-Moers.de
50 | 51
Älterwerden und Bildung Älterwerden und Bildung WohnQuartier 4
Im Zuge der demografischen Entwicklung und vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Auftrags zur Umsetzung der
UN-Behindertenkonvention „Inklusion“ zeichnet sich ab, dass
die Gestaltung von „Selbstbestimmtem Wohnen und Leben
im Quartier“ eine der wichtigsten Herausforderungen ist.
Das Konzept WohnQuartier4 beinhaltet wesentliche Bausteine
zur zukunftsfähigen Gestaltung inklusiver Quartiere, ist an zwei
städtischen und zwei ländlichen Modellstandorten erprobt worden und wird an vielen weiteren Standorten in Deutschland umgesetzt. Das Konzept basiert auf vier Faktoren, die verschiedene
Planungs-, Entscheidungs- und Handlungsebenen verknüpfen.
Faktor 1: Wohnen & Arbeiten
Faktor 2: Gesundheit & Service und Pflege
Faktor 3: Partizipation & Kommunikation
Faktor 4: Bildung & Kunst und Kultur
WohnQuartier4 orientiert sich am politischen Ansatz der
integrierten Stadt(teil)entwicklung und dem Fachkonzept Sozialraumorientierung. Dabei setzt WohnQuartier4 u.a. auf den
Aufbau von Vernetzungs-, Mitwirkungs- und Mitbestimmungsstrukturen und verfolgt konsequent das Anliegen, den Menschen
unabhängig von Alter oder Beeinträchtigungen Teilhabe, Teilgabe
und ein möglichst selbstbestimmtes Leben in vertrauter Umgebung zu gewährleisten.
Der Ansatz nutzt die vorhandenen Chancen und Potentiale eines
Gemeinwesens und das Erfahrungswissen aller Generationen
und Kulturen. Er bietet Raum für die Entwicklung und Umsetzung eigener Ideen, Konzepte und neuer Verantwortungsrollen.
Bitte fordern Sie den ausführlichen Flyer an.
Termine
laufender Kurs
Block 3
12. – 13.01.2015
Block 4 07. – 08.09.2015
6 x Coaching, Februar – August 2015
Ort
Düsseldorf
Leitung
Gerrit Heetderks
Referenten/innen
Christiane Grabe
(Dipl.-Ing., Referentin für Psychiatrie und
Inklusive Quartiersentwicklung, Diakonie
RWL; Coach DGfC)
Dr. Gaby Reinhard
(Geschäftsführerin ISSAB, Universität
Duisburg-Essen)
Dr. Reinhold Knopp
(Stadtsoziologe, FH Düsseldorf)
Karin Nell
(Dipl.-Pädagogin, Weiterbildungsreferentin
eeb Nordrhein, Mastercoach DGfC)
Christa Stelling
(Dipl. Sozialwirtin, Evangelischer Verband für
Altenarbeit, Coach DGfC)
Uscha Urbainski
(Dipl.-Soz. Päd., Künstlerin,
Kunstschule Werksetzen, Düsseldorf)
Anne Bensberg
(Dipl. Ergotherapeutin, Kohärenz- und
Salutogenese-Beraterin, NeukirchenSeelscheid)
ž
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Älterwerden und Bildung
Älterwerden und Bildung Kosten
EUR 1.500,--
Kirchengemeinde im Quartier
Berechtigte können einen Bildungsscheck
NRW beantragen (siehe Seite 8/9).
Die Fortbildung ist nur komplett buchbar.
Kurs
14.22
Information
und Anmeldung
Ev. Erwachsenenbildungswerk Nordrhein
Hella Hartung
Tel. 02 11 / 63 98-306
hartung@eeb-nordrhein.de
Das Ev. Zentrum für Quartiersentwicklung möchte Gemeinden
dabei unterstützen, ihre Rolle für die Menschen im Quartier zu
finden. Zusammen mit der Ev. Kirchengemeinde Lindlar (KKR
Köln-Rechtsrheinisch), die seit 2011 ein erfolgreiches Quartiersmanagement (www.jubilate-forum.de) betreibt, möchte das
Zentrum mit einem Fachtag das Handlungskonzept Quartiersentwicklung an die Basis der Kirchengemeinden und hier besonders zu den Entscheidungsträgern, den Pfarrerinnen und
Pfarrern, vermitteln. Inhaltlich wird es um das Kennenlernen
dieses Gemeindekonzeptes und die theologische Einschätzung
und Einordnung gehen.
In Kooperation mit der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.
Termin
18.06.2015, 10.00 – 17.00 Uhr
Ort
Lindlar, Jubilate Forum der
Ev. Kirchengemeinde Lindlar
Leitung
Gerrit Heetderks
(Geschäftsführer eeb Nordrhein)
Friedemann Knizia
(Pfarrer der Kirchengemeinde Lindlar)
Referenten/innen
OKR Cornelia Coenen-Marx (EKD Hannover)
Christiane Grabe (Dipl. Ing. DW RWL)
Karin Nell (Dipl. Päd., eeb Nordrhein)
Kai Zander (Ev. Kirchengemeinde Lindlar)
Kosten
EUR 50,-- für Hauptamtliche
EUR 30,-- für Ehrenamtliche
Information
und Anmeldung
Ev. Erwachsenenbildungswerk Nordrhein
Tel. 0211 / 3610-220
Fax 0211 / 3610-222
info@eeb-nordrhein.de
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Presbyterfortbildung
Presbyterfortbildung
Gemeinde im Quartier – nahe bei den
Menschen
Was wäre wenn …? Utopie einer
familienfreundlichen Gemeinde
Von ihrer Struktur in Deutschland her haben Kirchengemeinden
den Vorteil, dass sie in fast allen Quartieren ganz nahe bei den
Menschen sind. Ob sie in der Realität diesen Vorteil nutzen, um
Menschen in ihren sehr unterschiedlichen Lebenslagen nahe zu
sein, hängt von der Konzeption und der nicht nur propagierten
Offenheit der Kirchengemeinden ab.
Was Familien brauchen, sagen uns viele Studien: materielle
Sicherheit, eine gut ausgebaute Infrastruktur, Zeit und Begegnungsorte. Was kann eine Kirchengemeinde bieten? Welche
Kompetenzen hat sie zur Verfügung? Mit welchen Pfunden kann
sie wuchern?
Ziel dieser Fortbildung ist es, Presbyterinnen und Presbytern
Möglichkeiten aufzuzeigen, mit welchen Haltungen, Mitteln und
Methoden man diesem Anspruch gerecht werden kann.
Wie Gemeinden die Lebenswelten von Familien generationenübergreifend wahrnehmen und durch praktische Hilfen im
Familienalltag unterstützen können, soll anhand konkreter Beispiele und nachahmenswerter Modelle aus unserer Landeskirche
vorgestellt werden.
Termine
14.03.2015 | 10.00 – 16.00 Uhr
12.09.2015 | 10.00 – 16.00 Uhr
Termin
28.03.2015 | 10.00 – 17.00 Uhr
Ort
Düsseldorf
Haus Landeskirchliche Dienste
Graf-Recke-Str. 209
Ort
Düsseldorf
Haus Landeskirchliche Dienste
Graf-Recke-Str. 209
Leitung
Gerrit Heetderks (Dipl.Päd., eeb Nordrhein)
Doris Sandbrink (Dipl. Päd., eeb Nordrhein)
Leitung
Doris Sandbrink (Dipl.Päd., eeb Nordrhein)
N.N. (aus Zweigstellen des eeb Nordrhein)
Kosten
EUR 25,--
Kosten
EUR 25,--
Kurs
15.09
Kurs
15.10
Information
und Anmeldung
Ev. Erwachsenenbildungswerk Nordrhein
Tel. 0211 / 36 10-220
dittmann@eeb-nordrhein.de
Information
und Anmeldung
Ev. Erwachsenenbildungswerk Nordrhein
Tel. 0211 / 36 10-220
dittmann@eeb-nordrhein.de
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Gütesiegel Weiterbildung
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
des Ev. Erwachsenenbildungswerk Nordrhein
Das Evangelische Erwachsenenbildungswerk Nordrhein
(eeb Nordrhein) richtet seine Bildungsarbeit an den Qualitätsstandards des Gütesiegelverbundes Weiterbildung aus.
Qualität nach Gütesiegelverbund heißt:
• Die Zufriedenheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer steht
im Mittelpunkt der Qualitätsbestrebungen der Weiterbildungseinrichtung
• Die Einrichtung berät Interessentinnen und Interessenten in
Fragen der Weiterbildung
• Sie richtet die Planung ihres Programms an den Interessen der
Teilnehmerinnen und Teilnehmer und am gesellschaftlichen
Bedarf aus
• Bei der Auswahl der Lehrenden wird auf deren fachliche und
pädagogische Kompetenz geachtet
• Die Einrichtung stellt sicher, dass für den Lernerfolg geeignete
Unterrichtsräume, Materialien und Medien zur Verfügung
stehen
• Anregungen, Lob und Kritik werden aufgegriffen, ihre Bearbeitung kommt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zugute
• Die Einrichtung hat sich verpflichtet, Qualität systematisch
weiter zu entwickeln
Das Evangelische Erwachsenenbildungswerk Nordrhein e. V.
hat im November 2014 das Gütesiegel Weiterbildung erhalten
und damit die Qualität der Arbeit nach den Richtlinien des
Gütesiegelverbundes nachgewiesen.
Anmeldung
Anmeldungen werden nur schriftlich entgegengenommen. Sie
können sich per Post oder Fax, ggf. mit dem Anmeldeformular,
oder per E-Mail anmelden. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie
eine Anmeldebestätigung; damit kommt der Vertrag zustande.
Für in diesem Heft veröffentlichte Veranstaltungen anderer
Anbieter gelten zum Teil andere Bedingungen, die Sie bitte beim
jeweils genannten Veranstalter erfragen.
Ausfall
Sollte die Mindestzahl an Teilnehmenden nicht erreicht werden,
sollten Referenten oder Kursleitung erkranken oder andere wichtige Gründe vorliegen, behalten wir uns vor, die Veranstaltung
abzusagen. Wir informieren Sie umgehend schriftlich oder telefonisch. Bereits gezahlte Teilnahmegebühren zahlen wir zurück.
Beratung
Eine Beratung erhalten Sie persönlich oder telefonisch bei den
Mitarbeitenden der Studienstelle, soweit keine andere Stelle
benannt ist. Um ganz sicher zu gehen, sollten Sie einen Termin
vereinbaren.
Beschwerden
Ist eine Veranstaltung nicht zu Ihrer Zufriedenheit verlaufen
oder fühlen Sie sich nicht ausreichend betreut? Dann können Sie
sich persönlich oder schriftlich an die Leitung der Studienstelle
wenden.
Ihre Beschwerde können Sie auch schriftlich oder mündlich gegenüber der Kursleitung formulieren. Die Kursleitung wird diese
Beschwerde dann an die Leitung der Studienstelle weiterleiten.
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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Wir bestätigen Ihnen den Eingang der Beschwerde und werden
nach einer Lösung für das benannte Problem suchen.
Bildungsurlaub
Für diese Veranstaltungen kann beim Arbeitgeber bis sechs
Wochen vor Veranstaltungsbeginn Bildungsurlaub nach dem
Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (AWbG) beantragt werden.
Weiterführende Informationen erhalten Sie in der Geschäftsund Studienstelle oder unter www.bildungsurlaub.de.
Datenschutz
Die von Ihnen bei der Anmeldung gemachten Angaben behandeln wir strikt vertraulich und verwenden sie nur zur Organisation der Veranstaltungen. Mit der Anmeldung stimmen Sie dieser
Verwendung zu. Ihre Daten werden von uns nicht an Dritte
weitergegeben.
Haftung
Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir eine Haftung für Diebstahl, Schäden oder Verlust von Wertgegenständen im Rahmen
einer Veranstaltung nicht übernehmen können. Bitte achten Sie
auf Ihre Wertgegenstände.
Stornobedingungen
Nach Erhalt Ihrer Anmeldebestätigung haben Sie nach dem Fernabsatzgesetz das Recht, innerhalb von 14 Tagen Ihre Vertragserklärung schriftlich zu Widerrufen. Bitte haben Sie Verständnis
dafür, dass wir nach Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist
Stornierungen nur in angemessener Zeit vor Beginn der Veranstaltung anerkennen können. Die nachfolgenden Stornobedingungen sollen das finanzielle Risiko zwischen uns und unseren
Teilnehmenden in fairer Weise regeln.
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
ohne Abmeldung berechnen wir den vollen Teilnahmebeitrag.
Diese Regelung gilt unabhängig vom Grund der Absage bzw. der
Nichtteilnahme! Die Gebühr entfällt dann, wenn Sie uns einen
geeigneten Ersatzteilnehmer/eine geeignete Ersatzteilnehmerin
nennen oder wir den Platz – zum Beispiel über eine Warteliste –
anderweitig vergeben können.
Diese Stornobedingungen beziehen sich sowohl auf den Teilnahmebeitrag für die Veranstaltung als auch auf die anfallenden
Kosten für Verpflegung und Unterkunft, sofern wir gegenüber
dem Tagungshaus entsprechende Stornoverpflichtungen eingegangen sind.
Teilnahmeberechtigung
Grundsätzlich sind alle interessierten Menschen ab Vollendung
des 16. Lebensjahres berechtigt, an unseren Veranstaltungen
teilzunehmen.
Für einige Veranstaltungen erwarten wir bestimmte Teilnahmevoraussetzungen oder Vorkenntnisse. Diese Voraussetzungen
oder Vorkenntnisse sind in der Kursbeschreibung genannt.
Teilnahmebescheinigung und Zertifikate
Eine Teilnahmebescheinigung oder ein Zertifikat erhalten Sie
nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung direkt durch die
Kursleitung ausgehändigt oder zeitnah per Post zugesandt.
Zahlung
Über den Teilnahmebeitrag bzw. die Stornogebühr erhalten Sie
eine Rechnung. Die Zahlungsfrist ist darauf angegeben. Bitte
leisten Sie keine Vorauskasse!
Bei Abmeldungen bis 14 Tage vor Beginn der Veranstaltung
berechnen wir keine Stornogebühr. Bei Abmeldungen innerhalb
von 13 Tagen vor Beginn der Veranstaltung oder Nichtteilnahme
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HPM-Konferenzen
Kontakt
HPM-Konferenzen
Ev. Erwachsenenbildungswerk Nordrhein
Studienstelle und Einrichtung der Weiterbildung
Termin
Ort
29.01.2015 | 10.00 – 17.00 Uhr
Wuppertal-Barmen
Termin
Ort
12.03.2015 | 10.00 – 17.00 Uhr
Essen
Termin
Ort
22. – 23.09.2015 – Klausur
Solingen, Hackhauser Hof
Termin
Ort
01.12.2015 | 10.00 – 17.00 Uhr
Köln, Melanchthon-Akademie
Telefon ................................................................................ 0211 / 3610-220
Telefax ................................................................................ 0211 / 3610-222
E-Mail ................................................................... info@eeb-nordrhein.de
Gerrit Heetderks
(Leiter/Geschäftsführer)................................................ 0211 / 3610-221
Doris Sandbrink
(Päd. Studienleiterin/stellvertr. Leiterin)................. 0211 / 3610-225
Gisela Dittmann (Sekretariat) . .................................. 0211 / 3610-220
Michael Marx..................................................................... 0211 / 3610-224
(Sachbearbeitung Weiterbildungsgesetz)
Claus Weber (Buchhaltung) . ...................................... 0211 / 3610-226
Ev. Zentrum für Quartiersentwicklung
Karin Nell............................................................................. 0211 / 3610-231
E-Mail ..................................................................... nell@eeb-nordrhein.de
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Kurstitel:
Ort, Datum, Unterschrift
Tel./Fax/E-Mail
Straße, PLZ, Ort
Name, Vorname
Sollten Sie verhindert sein, so teilen Sie uns dies bitte bis 14 Tage vor Kursbeginn mit. Bei Abmeldungen
innerhalb von 13 Tagen vor Beginn der Veranstaltung oder Nichtteilnahme ohne Abmeldung berechnen wir
den vollen Teilnahmebeitrag. Diese Regelung gilt unabhängig vom Grund der Abmeldung bzw. Nichtteilnahme.
Über die Höhe des Teilnahmebeitrages erhalten Sie von uns eine Rechnung.
Kursnr.: Hiermit melde ich mich verbindlich zu folgender Veranstaltung
aus dem Programmheft des Ev. Erwachsenenbildungswerkes an:
Kapitel :: Ev. Erwachsenenbildungswerk Nordrhein
Anmeldung
64 | 65
Postfach 10 22 53
40013 Düsseldorf
Ev. Erwachsenenbildungswerk
Nordrhein
Anmeldung
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Evangelisches Erwachsenenbildungswerk Nordrhein
Graf-Recke-Str. 209
40237 Düsseldorf
Postfach 10 22 53
40013 Düsseldorf
Büro- und Beratungszeiten: 08.30 – 16.30 Uhr
Fon: Fax: 02 11/ 36 10-220
02 11/ 36 10-222
E-Mail: info@eeb-nordrhein.de
Web:
www.eeb-nordrhein.de
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