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Lokalzeitung für Neuhausen am Rheinfall und Umgebung
4. Jahrgang, Nr. 3
SIGNALETIK
donnerstag, 22. januar
2015
SCHRAUBFUNDAMENTE
BESCHRIFTUNGEN
SIGNALETIK
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Beschriftungen
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Schraubfundamente
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Schraubfundamente
Neuhausen und der Euro
Einkaufen in Jestetten
Erstes Diskussionsforum
Im Interview spricht Gemeindepräsident Stephan Rawyler über
den neuen Wechselkurs. Seite 3
Thomas Güntert schaute sich am
Samstag bei den Einkaufszentren
um. Seine Reportage auf Seite 5
Am Dienstag platzte der Kirchgemeindesaal aus allen Nähten: Neuhausens Zukunft bewegt. Seite 7
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Kommentar
Offenheit ist mehr
als Transparenz
D
Kirchgemeindepräsident Stephan Rawyler, Pfarrer Jürgen Dittrich (Mitte), Pfarrer Matthias Koch. Bild: Ursula Baumann
Jürgen Dittrich ist neuer Pfarrer
Auf der Traktandenliste der ausserordentlichen Kirch­
gemeindeversammlung vom 18. Januar stand die Wahl
eines neuen evangelischen Pfarrers. Mit einem Glanz­
resultat wurde Jürgen Dittrich gewählt. Ursula Baumann
Bedingt durch den Rücktritt von
Pfarrer Lukas Mettler war die
Pfarrwahlkommission seit Mai
letzten Jahres mit der Ausschreibung und anschliessend mit dem
Auswahlverfahren eines neuen
Pfarrers beschäftigt. Diese Arbeit
war nicht ganz einfach. Es wurden
13 Bewerbungen studiert. Nun
fand das Verfahren am letzten
Sonntag seinen Abschluss: Pfarrer
Jürgen Dittrich wurde mit einem
Glanzresultat (69 von 70 Stimmen)
gewählt.
Die Kirchgemeindeversammlung fand im Anschluss an einen
ökumenischen Gottesdienst statt,
der sehr gut besucht war. Die Kirche war bis auf den letzten Platz
besetzt.
Freude und Erleichterung
Kirchgemeindepräsident Stephan Rawyler führte wie gewohnt
zügig durch die wenigen Traktanden. Die Wahl fand schriftlich statt.
Jürgen Ditt­rich nimmt die Wahl
gerne an und freut sich sehr auf
seine Arbeit und viele interessante
Begegnungen in Neuhausen am
Rheinfall. Er hielt eine Woche vorher bereits einen Gottesdienst in
unserer Gemeinde. Pfarrer Matthias Koch ist ebenfalls erfreut und
auch erleichtert, dass er einen
neuen Pfarrkollegen bekommt,
und er ist überzeugt, dass die Zusammenarbeit bestens klappen
wird. Auch der Kirchenstand ist
glücklich über diese Wahl und
freut sich auf eine erspriessliche
Zusammenarbeit.
Amtsantritt ist der 1. Juni
Jürgen Dittrich wurde in Bielefeld geboren, ist aber schon sehr
lange in der Schweiz tätig und versteht daher auch problemlos
Schweizerdeutsch. Er hat neben seiner Ausbildung zum Theologen (Ordination 1994 in Bern) eine Ausbildung in Journalismus und war als
Redaktor tätig. Seit 2012 war er Pfarrer in Auenstein im Kanton Aargau.
Sein Pfarramt in Neuhausen
am Rheinfall wird Jürgen Dittrich
am 1. Juni antreten. Er zieht ins
Pfarrhaus Brunnenwiesen ein.
ialog ist etwas Gutes. Das
kann man mit Fug und Recht
sagen nach dem Dienstagabend, wo zum ersten Mal die Öffentlichkeit direkt über die vielen anstehenden Bauprojekte – der Löwenanteil
­davon privat – von den verantwortlichen Behördenvertretern informiert
wurde. Rege genutzt wurde dann auch
die Möglichkeit zur offenen Diskussion.
Dass dabei kritische Äusserungen an
die Adresse des Gemeindepräsidenten
gemacht werden würden, war zu erwarten gewesen. Der Angesprochene
­reagierte darauf sehr souverän, und
wenn eines der Ziele der Veranstaltung
gewesen sein sollte, Vertrauen zu bilden,
dann dürfte das gelungen sein. Und
zwar weil Offenheit letztlich mehr ist
als simple, modische Transparenz.
Alfred
Wüger
Redaktor
2 Tribüne
leserbrief
Wunderbar
und sonderbar
Wunderbar ist, dass die Liegenschaft
Harzenmoser einen neuen Nutzer gefunden hat. Sonderbar ist, dass genau
diese Liegenschaft in Zukunft von der
Stiftung Diheiplus genutzt wird. Was
für einen Kindergarten anscheinend
nicht genügte, ist für die neuen Betreiber kein Problem, welche das Gebäude für ähnliche Zwecke nutzen.
Als Hauptargument wurde angeführt,
die Liegenschaft sei zu teuer. Die Altra
hat den Realwert erkannt und das
­Gebäude übernommen. Des Weiteren wurde argumentiert, dass den
Kindern nicht zugemutet werden
könne, die Strasse zu überqueren.
Dass der Kindergarten die erste Lebensschule ist, sollte klar sein, damit
sich die Kinder auch an den Strassenverkehr gewöhnen (in Langwiesen ist
die Überquerung der Strasse bei 8500
Fahrzeugen eine Selbstverständlichkeit). Dass wir für die Neuplanung
eines neuen Kindergartens wesentlich mehr Geld in die Hand nehmen
müssen, war auch den Gegnern des
Projekts klar. Aber Neid, Missgunst
und falsche Informationen waren
schon immer schlechte Berater. Dass
die Liegenschaft ihren Wert hat,
wurde von neutralen Beratern bestätigt. Dass in Zukunft mehrere solche
Geschäfte einen neuen Nutzer suchen, ist nicht schwer zu erraten nach
den neuesten Botschaften betreffend
Eurokurs. Freuen wir uns, dass die Investoren Neuhausen wieder entdeckt
haben. Vergraulen wir diese nicht,
­damit neue Akzente in Neuhausen
gesetzt werden können. Das Gewerbe
hat es bitter nötig nach dem Erd­
beben in der Europolitik.
Neuhauser Woche
donnerstag, 22. januar 2015
Döner, Läden, Euro, Wohnstadt
H
aben Sie sich auch
schon mal gefragt,
wie es im Raum
Schaffhausen möglich ist, dass so viele
Pizzerien und Dönerläden nebeneinander bestehen können? Man
kann vom Neuhauser Rheinpark
her alle schon praktisch an zwei
Händen abzählen. Einer davon hat
schon wieder dichtgemacht. Für
mich war das Bahnhöfli der Geheimtipp unter den Pizzakurieren.
Ich habe zwar meinen Favoriten,
aber doch wechsle ich immer wieder ab beim Bestellen. Mal online
oder auch auf dem alten Weg mit
dem Telefon. Die Qualität aller
­Kuriere ist eigentlich durchschnittlich gut, sodass alle Pizzen geniessbar sind. Im Ausland kriegt man ja
teilweise auch Fertigpizzas vorgesetzt, aber das wäre in der Schweiz
unmöglich und würde niemandem
nützen. Irgendwie reizt es mich
aber auch nicht gross, ausserhalb
von Neuhausen etwas zu bestellen. Gerade jetzt, wo die Nationalbank den Euromindestkurs aufgegeben hat, ist es wichtiger denn je,
«Die Qualität aller Kuriere
ist durchschnittlich gut,
sodass alle Pizzen
geniessbar sind»
Michael A. Bernath
Blogger und Logistiker
das lokale Gewerbe zu unterstützen und nicht im grenznahen Ausland einkaufen zu gehen. Neulich,
als ich mit dem Zug nach Hause
fuhr, sah ich die Leute mit ihren
Taschen von Aldi in den Zug einsteigen. Wobei ich jetzt niemandem einen Vorwurf machen
möchte, habe ich mich selbst doch
auch schon ertappt, wie ich ennet
der Grenze einkaufen ging. Auf
kurze Sicht macht es zwar Sinn,
dass es günstiger ist, aber berechnen Sie mal die Kosten der Fahrt
nach Deutschland und den Benzinpreis, da bekommen Sie beim
Discounter in der Schweiz fast dasselbe und sparen sowieso, wenn
Sie kein Auto haben. Ich meine,
wir müssen auf Ressourcen achten
und darauf, dass die Kirche im
Dorf bleibt, wenn das Lädelisterben in Neuhausen so weitergeht.
Als Sohn ehemaliger Lädeler kann
ich davon ein Lied singen, wie es
ist, wenn plötzlich eine Dienstleistung fehlt. Das wird uns auch mit
vielen Neubauten so gehen, die
Neuhausen erwartet. Neues ist
­nötig, weil die Liegenschaft, wo
die Migros steht, ihren Besitzer gewechselt hat. Der neue Coop ist
zwar immer noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber das wird sich
dann auch legen. Also: Wir dürfen
gespannt sein, was die Zukunft
Neuhausen bringt. Die Projekte
sind nötig, um Neuhausen zu attraktivieren und um junge Familien anzusiedeln. Denn die Industriestadt hat ausgedient. Jetzt
kommt die Wohnstadt.
Arnold Isliker
Neuhausen am Rheinfall
polizei sucht Zeugen
Am Sonntag, 11. Januar und am
Dienstag, 13. Januar ist in Neuhausen am Rheinfall eine unbekannte Täterschaft in jeweils eine
Wohnung im gleichen Mehrfamilienhaus eingebrochen. Am Sonntag hat sich die Täterschaft mit
einer Leiter Zutritt zum Balkon
der Wohnung verschafft. Die
Schaffhauser Polizei sucht Zeugen
dieser Vorfälle und verweist auf
die aktuelle Präventionskampagne «Verdacht – Ruf an!» SHPol
Die Stiftung Diheiplus erwirbt die Liegenschaft von Moto Harzenmoser
Nachdem die Neuhauser an der Urne klar Nein zum Kauf der Harzenmoser-Liegenschaft gesagt hatten, hat
nun die Stiftung Diheiplus die Möglichkeit beim Schopf gepackt und das Gebäude erworben. «Wir planen in
diesem Gebäude ein Atelierzentrum, wo Menschen mit einer Beeinträchtigung arbeiten können», sagt Tino
Käser, Geschäftsführer der Stiftung Diheiplus, gegenüber den «Schaffhauser Nachrichten». Dafür werden
die zwei bestehenden Ateliers in der Spielkartenfabrik und zwei im Hauptsitz an der Rabenfluhstrasse aufgelöst. Die Lage der Liegenschaft bezeichnete Käser als ideal. «Zum einen liegt sie nahe beim Hauptsitz, so
können die Bewohner selbständig zu Fuss zur Arbeit, und zum anderen haben wir bei dieser Liegenschaft
die Möglichkeit, einen kleinen Laden zu eröffnen», so Käser. Nach Umbauarbeiten soll die Stiftung Anfang
2016 einziehen. Die Stiftung Diheiplus zahlt für das Gebäude 1,35 Millionen Franken. (Bild: Flavio Razzino)
donnerstag, 22. januar 2015
Euro
Neuhauser Woche
3
«Was nun geschieht, ist ein kalter Entzug»
Der neue, tiefere Eurokurs ist eine grosse Herausforderung für Gewerbe, Industrie und Tourismus. Wir sprachen
mit Gemeindepräsident Stephan Rawyler über die Auswirkungen des Nationalbankentscheids. Alfred Wüger
Herr Rawyler, was dachten Sie, als
der Eurokurs einbrach?
Stephan Rawyler: Ich war sehr
überrascht von der Drastik der
Massnahme der Nationalbank. Dass
etwas passieren könnte, konnte
man als aufmerksamer Zeitung­
leser im Vorfeld merken. Aber ich
ging davon aus, dass es eine tiefere
Kursgrenze, bei 1.10 Franken etwa,
geben könnte. Auch eine Anbin­
dung an einen Währungskorb, in
dem etwa auch der Dollar gewesen
wäre, war für mich vorstellbar. Was
nun geschieht, ist schon ein kalter
Entzug für unsere Wirtschaft. Daran
werden einige zu beissen haben.
Halten Sie denn eine künstlich
­aufrechterhaltene Untergrenze des
Euro-Franken-Wechselkurses, liege
die nun, wo sie wolle, überhaupt
für sinnvoll?
Rawyler: Eine künstliche Grenze
lässt sich nicht halten. Das zeigte
schon das Bretton-Woods-System
nach dem Zweiten Weltkrieg. In
diesem System waren nicht zuletzt
die festen Wechselkurse einer der
Mängel. Dass die Schweizerische
Nationalbank eine unabhängige
Stellung hat, ist wichtig. Auch dass
sie den Mut hat, allenfalls un­
populäre Entscheide zu fällen. Für
mich ist die jetzige Situation ein
­Experiment.
Sie können also nicht beurteilen,
ob dieser Entscheid nun richtig
war oder nicht?
Rawyler: Nein, das kann ich nicht
sagen. Auf längere Sicht ist er sicher
richtig. Ob der Schritt der National­
bank zum jetzigen Zeitpunkt rich­
tig war, wird die Zukunft zeigen.
Ständerat Hannes Germann schrieb
in einer Kolumne im «Thaynger
­Anzeiger»: «Fest steht: Was man bei
der Einführung des Euromindestkurses noch als Segen erachtet hat,
erweist sich im Nachhinein als
­folgenschwerer Irrtum.» Die Frage
ist, was nützt diese Erkenntnis?
Rawyler: Ich glaube nicht, dass die
Festlegung einer Untergrenze bei
1.20 Franken damals ein Fehler
war, sondern das war sehr, sehr
wertvoll. Es gibt verschiedene Fir­
men, auch in Neuhausen am
Rheinfall, die ohne diese Mass­
nahme damals den Betrieb hätten
schliessen müssen. Als Überbrü­
ckungsmassnahme war das sicher
sinnvoll. Für mich ist die entschei­
dende Frage nun, wo der Wechsel­
kurs sich einpendelt: bei der Pari­
tät oder bei 1.10 Franken. Mit
einem Wechselkurs von 1.10
könnte die Wirtschaft sich wohl
arrangieren, Parität indes würde
gerade uns hier in der Grenzre­
gion ein massives Problem be­
scheren.
Was könnte in Neuhausen am
Rheinfall passieren, wenn der Kurs
sich nun auf sehr tiefem Niveau
einpendeln sollte?
Rawyler: Produkte von Firmen,
­deren Zulieferer sich nicht im Euro­
raum befinden und die hier ihre
Wertschöpfung erzielen, also etwas
«Die Festlegung einer
Untergrenze bei
1.20 Franken war damals
sehr, sehr wertvoll»
veredeln, und dann in den Euro­
raum verkaufen, sind nun mit
einem Schlag 15 bis 20 Prozent teu­
rer geworden. Das kann man nicht
allein mit Rationalisierungsmass­
nahmen auffangen.
Rechnen Sie mit Abwanderungen?
Rawyler: Das ist momentan zu
früh zum Sagen. Sicher wird je­
doch der Einkaufstourismus zu­
nehmen. In Singen soll es ein gros­
ses neues Einkaufszentrum geben,
die Kon­stanzer Innenstadt ist be­
reits ein einziges Einkaufszent­
rum, und auch in Jestetten sind
etliche grosse Geschäfte neu er­
öffnet worden. Es sind ja bei Wei­
tem nicht nur Schaffhauser, die in
Jestetten einkaufen, sondern viele
kommen aus andern Kantonen.
Das sind Verhältnisse, die für
unseren Detailhandel eindeutig
bedrohlich werden könnten.
Auch Gemeindepräsident Stephan Rawyler wurde von der Aufhebung des fixen Eurowechselkurses überrascht. Bild: Alfred Wüger
Hat die Politik eine Chance, hier
unterstützend einzugreifen?
Rawyler: Was mir auffällt, ist, dass
einzelne Läden in Jestetten viel län­
ger offen sind als unsere Läden.
Wenn man bei uns die Ladenöff­
nungszeiten verändern möchte,
gibt das sofort Proteste. Aber die
Frage ist natürlich: Wollen wir den
Detailhandel so sehr einschränken?
Oder sollten wir nicht gescheiter
ein paar Fesseln ablegen? Es ist ja
möglich, dass es auch bei uns Lä­
den gibt, für die es sich lohnen
könnte, zum Beispiel am Samstag
bis 22 Uhr geöffnet zu haben.
Muss die Schweiz liberaler werden,
um mit Europa zurande zu
­kommen?
Rawyler: Wir müssen uns fragen,
was wir bewahren wollen und wo
wir uns öffnen wollen. Vor dem
Abschluss der bilateralen Verträge
gab es schon einmal eine Phase
der Öffnung, und das half der
Schweiz sehr. Zurzeit aber ist eine
Initiative in der Pipeline, die ver­
langt, die Schweiz solle mehr Rich­
tung Selbstversorgung gehen. So
etwas ist nur möglich mit deutlich
höheren Preisen für Landwirt­
schaftsprodukte. Und ob die Leute
diese Preise dann bezahlen, ist
eine ­andere Frage. Es gibt zwei
Seelen in der Brust. Einerseits wol­
len die Konsumenten die Schwei­
zer Bauern und die Schweizer
­ äden unterstützen, aber dann ge­
L
hen sie anderseits eben doch nach
Deutschland einkaufen. Natürlich
kann man an den Patriotismus ap­
pellieren und an die Vernunft der
Leute, aber wenn die Unterschiede
so gross sind wie jetzt, wo Artikel
der gleichen Marke und in der
gleichen Verpackung so viel güns­
tiger sind, braucht es schon gute
Argumente, dass man nicht dort­
hin geht.
Waren es nicht politische Weichenstellungen, die zu dieser Situation
geführt haben?
Rawyler: Ich möchte von einer an­
deren Seite her antworten. Meine
grösste Angst ist, dass der Schwei­
zer Franken zu einer Fluchtwäh­
rung wird. Das könnte der Fall sein,
wenn es dem Euroraum sehr
schlecht geht. Dann könnte der
Druck auf die Schweizer Währung
so hoch werden, dass unsere Wirt­
schaftskraft keine Rolle mehr spielt.
Man würde dann statt Gold oder
Silber Schweizer Franken kaufen.
Das ergäbe für alle Industriezweige
und vor allem auch für den Touris­
mus riesige Probleme. Ein deut­
scher Tourist, der den Rheinfall be­
sucht, staunt ja schon jetzt, was
dort ein Getränk und eine Wurst
kosten. Ich glaube, wir haben vieles
in der Vergangenheit richtig ge­
macht, aber für die Zukunft müs­
sen wir uns warm anziehen.
4 Gesellschaft
Neuhauser Woche
donnerstag, 22. januar 2015
glückwunsch
Gerne teilen wir Ihnen mit,
dass gestern Mittwoch,
21. Januar, Frau Martha
Brauchli ihren 95. Geburtstag feiern konnte. Wir gratulieren herzlich und wünschen der Jubilarin nachträglich alles Gute. (r.)
leserbrief
Simulationsspiel
mit Fehler
Das SimCity-Spiel, das Weihnachtsgeschenk an den Neuhauser Gemeinderat, ist angekommen. Anscheinend
wurde über die Feiertage eifrig gespielt und daraus die Erkenntnis gewonnen, die Bürgerinnen und Bürger
mit einzubeziehen. So lädt der Gemeinderat die Bevölkerung zu Dialogforen «Bauliche Entwicklung» ein.
Analog zum Werbetext des SimCitySpieles spricht der Gemeindepräsident bereits vollmundig: «Im Grunde
sind alle diese Herausforderungen Teil
einer Erfolgsstory.» Das Simulationsspiel hat leider einen kleinen Fehler:
Es wird nicht explizit empfohlen, die
Einladung zu solchen Veranstaltungen frühzeitig zu publizieren. Denn
nicht alle Teile der Bevölkerung haben
einen so flexiblen Terminkalender wie
der Gemeinderat und können innert
fünf Tagen auf der Matte stehen.
Mäni Frei
Neuhausen am Rheinfall
die gemeinde
informiert
Janine Rutz wird neue Gemeindeschreiberin Der Gemeinderat hat
am 6. Januar
2015 lic. phil. I
Janine Rutz zur
neuen Gemeindeschreiberin
gewählt. Sie ist
zurzeit als Leiterin des Parlamentsdienstes für den Kantonsrat Schaffhausen tätig. Sie
führt auch das Sekretariat der
Geschäftsprüfungskommission
und des Preiskuratoriums für
den Schaffhauser Preis für Entwicklungszusammenarbeit.
Sie wird ihre neue Aufgabe per
1. August 2015 übernehmen.
Christa Kolb, Franziska Brenn, Christian Di Ronco, Roland Müller an der Medienorientierung. Bild: Flavio Razzino
Noch in diesem Jahr wird die
Nachbarschaftshilfe aufgebaut
Der Startschuss für die Neuhauser Nachbarschaftshilfe ist gefallen. Freiwillige Mitarbeiter sollen künftig den Senioren Arbeiten abnehmen, welche diese
nicht mehr alleine meistern können. Flavio Razzino
Kaum jemand freut sich auf den
Einzug ins Alters- und Pflegeheim,
und dies nicht etwa, weil eine
schlechte Behandlung befürchtet
wird. Es ist das selbständige Leben
in den eigenen vier Wänden, von
welchem Rentnerinnen und Rentner bei einem Eintritt ins Altersoder Pflegeheim schmerzlich Abschied nehmen müssen. So hoffen
ältere Menschen darauf, möglichst
lange zu Hause bleiben zu können.
Doch dann schmerzt plötzlich der
Rücken so sehr, dass das Wäscheaufhängen zur Qual wird oder der
Weg zum nächsten Laden viel zu
lange und beschwerlich wird.
Die Spitex soll entlastet werden
Spätestens in solchen Situationen sind ältere Menschen auf die
Hilfe anderer angewiesen, etwa
aus dem Kreis ihrer Familie oder
dann aus der Nachbarschaft. Die
Spitex hat heute kaum noch Zeit
für solche Extraeinsätze. «Es gibt
aber vielfach Situationen, in denen
keine Hilfe verfügbar ist», sagt
Franziska Brenn, Sozialreferentin
der Gemeinde Neuhausen am
Rheinfall. In solchen oder ähnli-
chen Fällen sollen künftig die
­freiwilligen Mitarbeiter der Nachbarschaftshilfe einspringen. Die
­reformierte und die katholische
Kirchgemeinde sowie die Politische Gemeinde Neuhausen haben
dazu einen Projektauftrag zur Errichtung einer solchen an die Spitex erteilt – in diesem Jahr nun soll
die Nachbarschaftshilfe in Neuhausen aufgebaut werden. «Damit
werden zwei verschiedene Ziele
verfolgt: Zum einen sollen ältere
Personen so lange wie möglich in
den eigenen vier Wänden wohnen
können, zum anderen soll die
Spit­ex entlastet werden», sagt
­Roland Müller, Gesamtleiter der
Alters- und Pflegeheime, an der
gestrigen Medienorientierung im
Altersheim Schindlergut anlässlich
der Gründung der Nachbarschaftshilfe. Früher habe die Spitex noch
solche Hilfestellungen angeboten,
doch heute sei das angesichts der
Fülle der Arbeiten kaum mehr
möglich, sagt er. Aber auch wirtschaftlich mache eine solche Institution Sinn, sagt Gemeinderat
Christian Di Ronco: «Je länger der
Eintritt in ein Alters- oder Pflege-
heim hinausgezögert werden kann,
zum Beispiel dank solcher Unterstützung im Alltag, desto grösser
der positive Einfluss auch auf die
Ausgaben fürs Sozialwesen.»
Jetzt werden Freiwillige gesucht
Die Neuhauser Nachbarschaftshilfe wird vor allem auf
möglichst viele freiwillige Mitarbeiter angewiesen sein. Ob nun
Pflanzen giessen, Glühbirnen auswechseln, einkaufen gehen oder
einfach etwas vorlesen: Freiwillige
Mitarbeiter werden in vielen Fällen einen fehlenden Zusammenhalt in den Quartieren oder in der
Familie kompensieren können –
gerade für einsame Senioren kann
diese Institution zu einem Segen
werden. «Jetzt gilt es aber erst mal,
freiwillige Mitarbeiter zu finden»,
sagt Christa Kolb, Leiterin der Neuhauser Spitex, über welche der
Aufbau und die Vermittlung zwischen freiwilligen Helfern und Bedürftigen koordiniert wird. Eine
pensionierte ehemalige Mitarbeiterin der Spitex werde diese Aufgabe übernehmen.
Laut Kolb wären zwischen fünf
und sieben freiwillige Mitarbeiter
bereits ein guter Anfang, um etwas
in Neuhausen bewegen zu können.
«Wir bei der Spitex wissen heute
von etwa zehn Senioren, die von
der Nachbarschaftshilfe stark profitieren können», so Kolb.
donnerstag, 22. januar 2015
Wirtschaft
Neuhauser Woche
5
Verstopfte Strassen und Kassen befürchtet
Seit dem letzten Donnerstag können Schweizer noch
günstiger in Deutschland einkaufen. Der grosse An­
sturm wird erwartet, wenn Zahltag ist. Wir hörten uns
schon jetzt in Jestetten um. Thomas Güntert
In Deutschland hat die unerwartete Aufhebung des festen Wechselkurses von 1.20 Franken pro Euro
durch die Schweizer Nationalbank
für unterschiedliche Gefühle gesorgt.
Waren die Grenzgänger anfangs über
den starken Frankenkurs spontan erfreut, machte sich nach einiger Zeit
auch die Angst über einen möglichen Verlust des Arbeitsplatzes breit,
da der starke Franken die Schweizer
Wirtschaft wohl schwächen wird.
Für Verunsicherung sorgte auch
die Aussage von Kurt Schmid, Präsident des Aargauischen Gewerbeverbandes, der zur Diskussion stellte,
niedrigere Gehälter für Grenzgänger
einzuführen, um die eidgenössischen
Unternehmen zu entlasten. Viele
Deutsche, die Euro verdienen, kamen
regelmässig zum Tanken in die
Schweiz oder kauften dort gewisse
Produkte wie Raclettekäse, Kaffee
oder Schokolade ein. Zudem ist das
Urlaubsland Schweiz für den deutschen «Otto Normalverbraucher»
künftig nicht mehr erschwinglich.
90 Prozent Schweizer Kennzeichen
Viele Einwohner der Grenzgemeinde Jestetten befürchten einen
zunehmenden Einkaufstourismus
durch Schweizer Kunden, was verstopfte Kassen und Parkplätze zur
Folge hat. Der Verkehr wird sich auf
der Jestetter Durchgangsstrasse, die
mitten durch den Ort führt, drastisch
erhöhen. «An den Samstagen kam
ich bisher nur an den Ampeln über
die Strasse», sagt ein älterer Passant,
der befürchtet, dass dies künftig auch
an den Werktagen der Fall sein wird.
Die Einzigen, die vom starken Frankenkurs profitieren, sind die Grenzgänger, die Rentner, die aus der
Schweiz ihre Pension beziehen, und
vor allem die Handels- und Gewerbetreibenden.
In Jestetten hat der Einkaufstourismus am Wochenende trotz des
widrigen Wetters durch den plötzlich veränderten Wechselkurs zuge-
«Es waren keine drama­
tischen Verhältnisse.
Viele Einkaufstouristen
stellten Anfängerfragen.»
Michael Hauck
Hauptzollamt Singen
nommen. Auf dem Parkdeck des
Edeka-Marktes hatten etwa 90 Prozent der Autos Schweizer Kennzeichen. Wer denkt, dass nur Schaffhauser und Zürcher Nummern zu
sehen waren, hat sich getäuscht. Die
Zürcher waren vor den Schaffhausern ganz klar in der Überzahl, doch
es waren auch Einkaufstouristen
aus den Kantonen Luzern, Thurgau,
Tessin, Schwyz, Wallis und Appenzell da.
Posten in Deutschland. Was schon lange gang und gäbe ist, ist für
Schweizer Einkaufstouristen nun noch gäbiger. Bilder: Thomas Güntert
Michael Hauck, Pressesprecher
des Hauptzollamtes Singen, sagte,
dass es beispielsweise in der Stadt
Waldshut-Tiengen zu keinem erhöhten Verkaufsaufkommen gekommen
sei und es im dortigen Kerngebiet,
für die Jahreszeit typisch, eher ruhig
gewesen sei. Er bestätigte jedoch
auch, dass am vergangenen Wochenende im Jestetter Zipfel etwas mehr
eingekauft wurde als sonst. «Es waren aber keine dramatischen Verhältnisse», so Hauck. Die Zollbeamten
hätten bemerkt, dass viele Neukunden ins Grenzgebiet gekommen
seien. Diese Einkaufstouristen sind
aufgefallen, da sie sich ausführlich
über die Ausfuhrmodalitäten informierten und fragten, was besonders
zu beachten sei. «Es waren typische
Anfängerfragen», bemerkte Hauck.
Einkaufstouristen reden ungern
Am Infostand des Edeka-Marktes war keine Auskunft darüber zu
bekommen, wie das Käuferaufkom-
men war, da die Angestellten die Weisung erhalten hatten, die Fragenden
an die Pressestelle in Offenburg zu
verweisen. «Wie alle Einzelhändler in
den grenznahen Gebieten profitieren natürlich auch wir derzeit von
der Aufwertung des Frankens. Am
vergangenen Wochenende haben
viele Schweizer den günstigen Kurs
genutzt, um Lebensmittel bei uns
einzukaufen», sagte Edeka-Pressesprecher Christian Deutscher auf
Nachfrage.
Von den Einkaufstouristen, die
aus der Grenzregion kamen, waren
nur wenige bereit, eine Stellungnahme abzugeben. Ein junger Mann
aus Nohl überlegte es sich während
des Gesprächs nochmals und bat
dann darum, jemand anderen zu
­befragen. Zwei Männer aus Bülach
waren auskunftsbereit, jedoch ohne
Namensnennung und Ablichtung.
Dann waren aber doch noch drei
Kunden bereit, sich über ihr Einkaufsverhalten zu äussern …
Claudia Rüttimann
Roberto Oliva
Michèle Menzi
Daniel Jünger
«Ich poste nicht nur aus finanziellen Gründen in Deutschland.
Ich kaufe Produkte, die ich in der
Schweiz nicht bekomme. Beispielsweise eingelegte Honiggurken. Ich habe kein schlechtes
Gewissen, denn ich kam auch,
als der Kurs nicht so günstig war.»
Der Schaffhauser kauft hier
­Zigaretten. «Durch den neuen
Kurs wird es jetzt interessanter,
vermehrt ennet der Grenze
­einzukaufen. Wie sich der neue
Eurokurs in meinem Bereich
der Softwareentwicklung auswirken wird, weiss ich nicht.»
Die junge Frau aus Neuhausen am
Rheinfall sagt: «Zum Einkaufen ist
der neue Wechselkurs ­gäbig, für
den Rest der Wirtschaft eher nicht
so toll. Seit fünf Jahren kaufen wir
in Deutschland ein. Wir müssen.
Meine Mutter ist ­alleinerziehend
mit drei Kindern.»
Beim Jestetter Bäckermeister
war am vergangenen Wochenende deutlich mehr los als
sonst. «In unserer Bäckerei
kommen über 70 Prozent der
Kunden aus der Schweiz.»
­Künftig muss er nun wohl noch
mehr Brötchen backen.
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Programm Januar bis Juli 2015
Mittwoch 21. 1. 18.00 Uhr E-Gratis
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Mittwoch 18. 2. 18.00 Uhr Besser googeln
Mittwoch 4. 3. 18.00 Uhr Bildersuche im Internet
Mittwoch 18. 3. 18.00 Uhr E-Gratis
Mittwoch 1. 4. 18.00 Uhr Facebook & Co.
Mittwoch 15. 4. 18.00 Uhr Wikipedia
Mittwoch 29. 4. 18.00 Uhr Besser googeln
Mittwoch 13. 5. 18.00 Uhr Bildersuche im Internet
Mittwoch 27. 5. 18.00 Uhr E-Gratis
Mittwoch 10. 6. 18.00 Uhr Zeitungen online
Mittwoch 24. 6. 18.00 Uhr Facebook & Co.
Mittwoch 8. 7. 18.00 Uhr Zeitungen online
Mittwoch 22. 7. 18.00 Uhr E-Gratis
Mittwoch 5. 8. 18.00 Uhr Wikipedia
Treffpunkt: Stadtbibliothek, Münsterplatz 1. Eintritt frei,
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Sonntag, 25. Januar
9.30 Gottesdienst, Pfr. Matthias Koch
Abdankungen: Pfr. Matthias Koch
donnerstag, 22. januar 2015
Nina Schmid von der Generis AG
hatte die Organisation im Griff.
Leute
Neuhauser Woche
7
Patrick Schenk (ganz links) begrüsste das Publikum und moderierte den Abend mit den Referierenden:
Gemeindepräsident Stephan Rawyler, Kantonsplanerin Susanne Gatti und Raumplaner Konradin Winzeler.
Neuhausen liegt den Neuhausern am Herzen
Das erste Dialogforum, das die Gemeinde Neuhausen
am Rheinfall zusammen mit der Generis AG durchführte,
stiess erwartungsgemäss auf ein riesiges Interesse – bei
Tibor Gaspard, Claire und Peter
Zimmermann (von links).
Kurt Peter, Hans Schön und Hans
U. Schlapbach (von links).
Franz Walter (mit Mikrofon) während der Plenumsdiskussion.
Alberto und Rosmarie Coaz haben
lange im Ausland gelebt.
den älteren Bewohnerinnen und Bewohnern der Rheinfallgemeinde. Die Jungen kamen nicht. Der Anlass war
dennoch ein sehr grosser Erfolg. Bilder: Alfred Wüger
Der Saal im evangelisch-reformierten Kirchgemeindehaus war am
Dienstagabend bis auf den letzten Platz besetzt.
Was ich in meiner freien zeit am liebsten tu
Der Banker liebt den Sport. Bild: zvg
Markus Werner ist eine wahre Sports­
kanone. «Weil ich bei der Arbeit mehrheitlich
sitze, schätze ich es besonders, als Ausgleich
dazu Sport zu treiben», sagt der Verteidiger bei
den Senioren des FC Büsingen. Nebst dem
Mannschaftssport fährt er regelmässig Fahr­
rad, Mountainbike und joggt. «Das Fussball­
spielen hat mich gepackt, als ich sieben Jahre
alt war», sagt der gebürtige Schaffhauser, der
einst bei den Junioren des FC Schaffhausen
anfing. Schon damals war er ein grosser Bay­
ern-München-Fan. «Als kleiner Junge habe ich
Paninibildchen gesammelt und bin so dann
­irgendwie reingerutscht», sagt Markus Werner.
Noch immer reist er regelmässig nach Mün­
chen, um in Fanmontur und mit voller Leiden­
schaft mit seinem Lieblingsclub mitzufiebern.
Der Mannschaftssport gefällt ihm genauso gut
wie der Einzelsport. «Für mich ist es einfach
die perfekte Kombination», sagt Markus Wer­
ner. Beim Fussballspielen seien ihm beson­
ders der Teamgedanke und die Verpflichtung
wichtig, die er seiner Mannschaft gegenüber
habe. Ausserdem geniesse er es, im Anschluss
ans Spiel mit seinen Kollegen zusammenzu­
sitzen und etwas zu trinken. «Der Plausch
steht beim Fussballspielen ganz klar im Zen­
trum», betont Markus Werner. «Bei den Spie­
len gegen andere Clubs kommt dann aber
schon mal Ehrgeiz auf», sagt er schmunzelnd.
8 Die Letzte
angetroffen
Neuhauser Woche
donnerstag, 22. januar 2015
der hingucker
Das hier verewigte Jahr war ein Jahr der Umwälzung
Warm eingepackt kuschelt sich
Gregor Schärmeli an sein Grosi,
Susanne Pryde. «Wir haben fein
gegessen, zusammen gespielt, und
nun geniessen wir einen Spaziergang an der frischen Luft und an
der wärmenden Sonne», erklärt
Susanne Pryde. Sie selber wohnt in
Zürich, kommt aber regelmässig
nach Neuhausen, um ihren Enkel
zu geniessen. «Das gefällt uns allen»,
lacht sie. Sie freut sich auf den
­Spaziergang und verrät, dass sie auf
dem Nachhauseweg noch einen
­feinen Zvieri kaufen werden. (C. Z.)
Kirchackerschulhaus bleibt
Am 1. Januar 1933 wurde in München das politische Kabarett «Die Pfeffermühle» eröffnet. Bild: Alfred Wüger
Tipp der woche
agenda
• Organspende Warum? Warum nicht?
Sie sind mit diesen
­Fragen garantiert nicht
alleine. Referent Uli
­Zeller. Kirche des Nazareners, 19.30 Uhr.
• Bunkerparty und
Raclette-Night,
­Geniesse die Walliser
Käsespezialität mit
Freunden im gemüt­
lichen Ambiente am
­Kaminfeuer. Musik von
DJ XIII. Reservation
unter schaffhausen@
maniacs-mc.ch,
Bunker XIII, Langriet,
19–1 Uhr.
IMPRESSUM
• Bibelgesprächskreis
• Tanz mit Pino
Verlag und Druck
Kuhn-Druck AG, Neuhausen
Dieter Mändli, info@kuhndruck.ch
Telefon +41 52 672 10 88
Johannesevangelium,
evang.-ref. Kirchgemeindehaus, 19.30 Uhr.
­ alentino Star Bar
V
­Callisto, 21–2 Uhr.
Redaktion Alfred Wüger
redaktion@neuhauserwoche.ch
Telefon +41 52 670 01 30
Fr., 23. JANUAR
Anzeigenverkauf Peter Aragai
anzeigen@neuhauserwoche.ch
Telefon +41 52 633 32 68
WINTERPAUSE!
Jetzt ist es offiziell: Am Dialog­forum
vom Dienstag erklärte der Neuhauser Gemeindepräsident Stephan Rawyler, dass das Kirchackerschulhaus bei beiden noch
im Architekturwettbewerb verbliebenen Studien zur Überbauung des Kirchackerareals stehen
gelassen wird. Das Gebäude, das
in einem baulich nicht sehr guten
Zustand ist, muss jedoch umfassend saniert werden. (r.)
Do., 22. JANUAR
• Einwohnerrat Aula
Rhyfallhalle, 19 Uhr.
Sa., 24. JANUAR
• Neuhuuser Märkt
• Cinevox Junior
Company – Blick hinter die Kulissen Pro-
ben und Vorbereitungen für das neue
­Programm, mit dem
die jungen Tänzerinnen und Tänzer am
18. März 2015 im
Stadttheater Premiere
feiern und anschliessend auf Tournee
­gehen werden.
17–19 Uhr.
Mo., 26. JANUAR
•
Bürgerinformationsveranstaltung
zum geplanten Bau
einer Gemeinschaftsunterkunft
für Asylbewerber in
Jestetten, Gemeindehalle,19.30 Uhr.
Layout Nicole Plieninger
Kooperationspartner
Meier + Cie AG, Schaffhausen
Adresse «Neuhauser Woche»,
Kuhn-Druck AG, Industriestrasse 43,
8212 Neuhausen am Rheinfall
Erscheinungsweise
Jeweils am Donnerstag
Anzeigenschluss Mittwoch, 9 Uhr
Auflage 5200 Exemplare, verteilt
in alle Neuhauser Haushaltungen
Online www.neuhauserwoche.ch
PERFOR MANCE
neutral
Drucksache
01-12-317927
myclimate.org
vereinspinnwand
KSS Schaffhausen
Angebote für die
Sportferien:
26. Januar bis
4. Februar: GratisFerienkurse
Schwimmen, Eislauf, Eishockey & Curling; 6 bis 8. Februar, 13. Februar: Mitternachtssauna im Wellnesspark
– immer schnell ausgebucht,
darum jetzt anmelden!
Pfader Neuhausen Am Samstag, 24. Januar, spielt die erste
Mannschaft um 18 Uhr in der
Rhyfallhalle gegen Uster, die
zweite Mannschaft um 19.45
Uhr ebenfalls in der Rhyfallhalle
gegen das Zwei von Frauenfeld.
Lustig in der Küche. Cartoons
haben es derzeit schwer. Die
Frage, ob der Karikaturist, der Cartoonist, der Humorist, der Satiriker alles dürfe, treibt manche um.
Die Antwort findet jede und jeder
im eigenen Herzen. Scherze haben
per se die Potenz zu verletzen.
Das liegt in ihrem Wesen. Mit Sigmund Freud gesprochen: In jedem
Witz liegt eine Wahrheit. Wer auf
Witze einschlägt, schlägt genauso
auf irgendeine Wahrheit ein, wie
es der Witzereisser tut. Der Holzmann-Verlag, in dem die veganen
Cartoons erschienen sind,
schreibt: «Können Vegetarier auch
Wurstfinger haben?» Wir schmunzeln. Weiter fragt er: «Gibt es
neben paniertem Salat noch andere fleischlose Leckereien in
Dorfwirtshäusern? Und wie sieht
eigentlich ein Grabstein für Veganer aus?» Wenn Sie das lustig finden, dann sind Sie mit dem Buch
der Herausgeber Clemens Et­
tenauer und Johanna Bergmayr:
Vegane Cartoons, ISBN 978-3902980-19-9, zum Preis von zehn
Euro gut bedient. Wenn nicht,
dann lachen Sie trotzdem. (Wü.)
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Seele and Geist
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