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Kirchliche Nachrichten 4-2015

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NUMMER 4
18. Januar 2015
69. JAHRGANG
Das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch
Jesus Christus geworden.
(Wochenspruch: Johannes 1, 17)
Das klingt auf Anhieb wie eine Entgegensetzung. Es scheint, als sei das
Gesetz nur eine mangelhafte Vorstufe
dessen, was dann in viel höherer Qualität sich in Jesus Christus zeigt. Das
Gesetz erscheint als defizitär. Und zu
meinem Erschrecken kann man solche
Denkweise sogar in der neuesten Theologie beobachten. In Berlin, wo ich mich
zurzeit zu einem Kontaktstudium aufhalte, fordert ein systematischer Theologe tatsächlich, die Schriften des Alten
Testaments nicht mehr zur Grundlage
einer Predigt zu machen.
„Damit ist aber das AT als Grundlage
einer Predigt, die einen Text als Anrede
an die Gemeinde auslegt, nicht mehr
geeignet: Sie – die christliche Kirche – ist
als solche in den Texten des AT nicht angesprochen. Sie kann im gemeindlichen
Gebrauch diese Texte unter dem hermeneutischen Schlüssel der neutestamentlichen Texte aneignen, unterscheidet sie
aber auch in der traditionellen Gestalt
der Theologie als Altes vom Neuen Testament. […]“
In der Konsequenz wird dann im
Folgenden mindestens angedeutet,
dass dem Alten Testament doch am
besten direkt die kanonische Geltung
zu entziehen sei, nicht zuletzt, weil ja
die Perikopenordnungen aus dem Alten Testament ohnehin immer nur die
gefälligen, möglichst gut (wenn auch
teilweise eher fragwürdig) auf Christus
hin deutbaren Texte auswähle:
„Vielleicht ist es im Blick darauf
durchaus wohlgetan, wenigstens dar-
über nachzudenken, ob nicht die Feststellung Harnacks – dass die Texte des
AT zwar selektiv Wertschätzung und
auch religiösen Gebrauch, nicht aber
kanonischen Rang verdienen – lediglich
die Art und Weise ratifiziert, in der wir
mit den Texten im kirchlichen Gebrauch
faktisch umgehen.“
Man ist erstaunt, dass auf dem Hintergrund der viele Jahrhunderte langen
Geschichte des Christentums mit dem
Judentum (in dem schlichten „mit“
schwingt Unsägliches und Hoffnung
gleichzeitig mit) und der ebenso langen
Tradition, das sog. Alte Testament auch
in der Kirche auszulegen, eine derart
brachiale Konsequenz gefordert wird.
Nun baut der systematische Theologie
diese wenigen Worte, die ich hier zitiere auf einer wesentlich umfänglicheren
Analyse auf, die zum einen tatsächlich Richtiges über unseren teilweise
problematischen Umgang mit den
alttestamentlichen Texten im Kontext
christlicher Auslegung benennt. Und
es mag jenseits der vielfach belanglos
daherkommenden universitären Theologie heute durchaus die Aufgabe eines
Theologen sein, provozierend eine Debatte anzustoßen. Ob wir diese Debatte freilich brauchen, sei dahingestellt.
Gleichwohl wird man sich damit auseinandersetzen müssen, auch jenseits einer
kleinen KN-Andacht.
Gut, dass wir die reformierte Tradition pflegen, die das Gesetz immer schon
mit großer Hochachtung behandelt
hat, die dessen Sinn gesehen hat für
ein christliches Leben und darauf be-
standen hat, dass das Gesetz eine gute
Gabe Gottes sei, die zum Leben hilft.
Wenn wir schon davon reden, dass
Gott sich dem Menschen offenbare (wie
immer diese Rede historisch auszudeuten sei), so sollten wir auch würdigen,
dass er sich in guten Ratschlägen und
Anweisungen für das Leben zeige. Das
Gesetz ist Teil von Gottes Offenbarung,
Teil seines Heilshandels.
Oftmals kommt unser Reflex gegenüber dem Gesetz ja daher, dass wir uns
immer nur gegängelt fühlen. Dass wir
das Gefühl haben, wir dürften etwas
nicht, uns würde etwas verboten. Dass
gute Gesetze uns auch schützen, das
merken wir nur zu selten. Dass es ohne
Gesetze Chaos gäbe, von dem wir verschlungen werden, dass das Recht des
Stärkeren herrschen würde, das muss
man sich von Zeit zu Zeit klarmachen.
Gut dass es gute Gesetze gibt. Dass
im Alten Testament zehn davon zu
Grundgesetzen gemacht werden, ist
umso besser. Das macht klar, dass nicht
jede überflüssige Verwaltungsbestimmung göttlichen Charakter hat. Gut,
dass es das Alte Testament gibt, das
auch in der Kirche immer wieder neu
gelesen werden sollte.
Mit herzlichen Grüßen aus Berlin
Ingo Reuter
Kann Rasissmus Sünde sein?
Eine Betrachtung für Menschen, die an das Liebesgebot glauben
Ist das jetzt die ganz große Keule?
Rassismus - ein schlimmer Vorwurf.
Rassismus ist die Ursünde unseres
christlichen Abendlandes, eine seit
Jahrhunderten in unseren Denkweisen
eingenistete Seuche, die lange völlig
unbemerkt blieb, wie eine Geschlechtskrankheit, an der einfach alle leiden. Bis
in die Empfindungen hinein vergiftet es
die Seelen und wurde lange als völlig
normal empfunden. Die Vorstellung,
dass Menschen anderer Hautfarbe oder
Religion minderwertig seien, ihre Werte primitiv, ihre Leiden unerheblich, ihr
Wert nicht höher als ihre „Nutzbarkeit“.
Ein Erbübel, auf uns gekommen durch
die Ideologie, mit der das vorchristliche
römische Reich seine Sklavenhaltergesellschaft gerechtfertigt hat. Leider in
vergangenen Jahrhunderten christlichreligiös noch aufgeladen mit einem
fehlgeleiteten
Erwählungsglauben
und einem ins hochmütige gewendeten Missionsverständnis. Nicht selten
zum Hass angefeuert durch einen tief
sitzenden Minderwertigkeitskomplex.
Aber das ist schon Psychologie, die nur
da von Wert ist, wo Heilung und Umkehr gesucht wird.
Aber auch den anderen Völkern
sitzt das noch in den Knochen. Die, deren Väter und Mütter als Sklaven dahin
gekommen sind, wo sie sind, die, die die
Reste ihrer afrikanischen, indischen, indianischen Kultur unter den Trümmern
der Kolonialherrschaft oftmals vergebllich suchen. Die, in deren Geschichte
seit Jahrhunderten verlorene Kriege
und blutig niedergeschlagene Aufstände zu beklagen sind, deren Sozialsysteme durch Fremdherrschaft korrumpiert
worden sind, die, wenn sie ihr Leben an
den Werten Wohlstand und Macht messen, es nicht leicht haben, sich als gleichgeachtet zu fühlen, kurz, der allergrößte Teil der Menschheit. Sie alle sind nicht
unempfindlich gegen die vielen kleinen, subtilen, alltäglichen Weisen des
Hochmutes, der Überheblichkeit, der
Missachtung, der Verachtung. Einmal
dafür sensibilisiert, ist man entsetzt, wie
oft das vorkommt. Auch da, wo Wohlwollen, Hilfsbereitschaft, Verständnis
den Menschen bewegen, schleicht es
sich immer wieder ein. Es findet sich bei
den Menschen, bei denen man es am allerwenigsten erwartet: in einem selbst.
Wer als Europäer meint, davon frei zu
sein, hat das Phänomen noch gar nicht
erkannt. Daran können wir erkennen,
dass es sich tatsächlich um eine Sünde
handelt: Nur der Geist der Liebe, wenn
er uns tatsächlich berührt und begegnet, offenbart eine solche Sünde. Nur
die Begegnung mit Menschen, deren
Geschichte eine andere ist als unsere,
führt zu solchen beschämenden Einsichten.
Ist also die Parole, man sei gegen die
„Islamisierung des Abendlandes“, Sünde, in ihrer Grundstruktur rassistisch?
Nun, sie muss Menschen dieses Glaubens
das Gefühl geben, hier unerwünscht zu
sein. Damit erklärt sie die Gegenwart
von jedem noch so anständigen Menschen eines bestimmen Glaubens zum
Problem. Sie Sich unter diese Worte zu
stellen, ihnen durch seine Gegenwart
Gewicht zu geben, das ist tatsächlich
Sünde. Die Behauptung, man könne
gegen einen Glauben demokratisch
demonstrieren, ist absurd und lieblos.
Die Probleme von Menschen, die sich in
ihrem eigenen Stadtteil nach und nach
als Fremde fühlen, sollen damit nicht
klein geredet sein. Da kann man in der
Tat für manches Verständnis haben.
Aber unter dieser Überschrift wird keins
ihrer Probleme gelöst. So wird nur die
böse Phantasie genährt, Menschen weg
haben zu wollen, sie womöglich wieder
einmal in Scharen in die Viehwaggons
treiben zu dürfen.
Es ist grundfalsch, hier Verständnis zeigen zu wollen. Gift wird nicht
dadurch ungefährlich, das man Sekt
draufgießt und mit freundlichen Worten im Sektglas zum prosten serviert.
Aber darf man denn Menschen so
verurteilen? Nein, verurteilen nicht.
Man muss das Gespräch suchen. Aber es
muss ein Gespräch mit einem Ziel sein.
Mit dem Ziel, Menschen für die Werte
Religionsfreiheit, Toleranz und Rechtsstaatlichkeit (wieder) zu gewinnen. Und
es muss ein persönliches Gespräch sein,
denn die vielen öffentlichen Gespräche
führen nur dazu, dass die herabwürdigenden und rassistischen Thesen eine
noch größere Plattform bekommen.
Nur im persönlichen Gespräch ist es
auch möglich, in einem Geist der persönlichen Wertschätzung und ohne die
Person anzugreifen, klare Position zu
beziehen und zu werben: Um den anderen und für den Geist der christlichen
Nächstenliebe. Wer weiß, wer nicht alles im Grunde seines Herzens durchaus
bereit ist, Flüchtlingen zu helfen, ganz
praktisch und hier vor Ort. Da tut man
dann wirklich etwas Gutes für unser
Abendland.
Pfarrer Albrecht Fischer
Nehmt einander an, so wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.
Eine Betrachtung zur Jahreslosung.
Gott hat uns alle geschaffen
Eine Grundschullehrerin fragt ihre
Klasse im Religionsunterricht: „Wer
von euch möchte später einmal in den
Himmel kommen?“ Alle Kinder melden
sich. Nur Jonas nicht. Da wendet sich
die Lehrerin erstaunt an ihn und fragt:
„Was ist los, Jonas, möchtest du nicht?“
Der Junge antwortet: „Natürlich will ich
in den Himmel kommen – aber doch
nicht mit den Typen da!“
Was der Witz auf flapsige Weise
ausdrückt, ist im Grunde ein ernstes
Problem. Die Lehrerin, jedenfalls wenn
sie eine gute Lehrerin ist, wird über die
2
Aussage von Jonas erschrocken sein.
Denn die Lehrerin ist doch für alle Kinder ihrer Klasse da. Wenn schon eine
gute Lehrerin über solch einen Jonas
erschrocken ist, wie sehr wird dann erst
Eltern das Herz bluten, wenn eines ihrer Kinder – nennen wir es wieder Jonas
– erklärt: „Ralf darf nicht mehr zu unserer Familie gehören. Denn Ralf hat was
Schlimmes ausgefressen. Er soll nicht
mehr zu uns kommen!“
Leider mag es hin und wieder einen
Lehrer geben, der es fertigbringt, einzelne Schüler auszugrenzen und fertigzumachen. Und es kommt leider auch
immer wieder vor, dass sogar Eltern mit
ihren Kindern brechen, dass sie den Ralf
aus ihrem Leben verbannen wollen,
weil er nicht so fühlt, denkt oder handelt, wie sie es von ihm erwarten.
Aber es gibt einen, der kann das
nicht. Das ist Gott. Gott hat uns alle geschaffen, den Jonas und den Ralf. Beide sollen zu seiner Familie hier auf der
Erde gehören. Und beide sollen in den
Himmel kommen. Woher nehmen wir
dann das Recht, andere auszugrenzen?
Reinhard Ellsel
Donnerstag 1/2 acht, Evangelische Hauptkirche Rheydt 22.1.2015, 19.30 Uhr
Heil Kaiser Dir! – 1914 -1918 evangelisch in Rheydt
Der Ausbruch des 1. Weltkrieges
wurde im evangelischen Rheydt und
darüber hinaus begeistert begrüßt.
Das war – bezogen auf den gesamten
Protestantismus – keineswegs überraschend. Die Evangelischen waren weit
überwiegend treue Anhänger der Monarchie – besonders im Rheinland. Im
Rheinland hatte dies noch einmal eine
besondere Ausprägung gefunden.Der
Theologe Ottfried Kietzig schreibt in seiner Untersuchung: „Die kirchlicheFrömmigkeit der evangelischen Gemeinden
des Niederrheins“ zur traditionellen
Kaisertreue der Evangelischen: „Es muss
noch einmal gesagt werden, daß die
Verdienste der Hohenzollern, die eine
solche Verehrung und Dankbarkeit der
rheinischen Gemeinden rechtfertigen,
nicht hoch genug veranschlagt werden
können. Bei allen Spannungen, die sich
bei der Einverleibung der Rheinprovinz in Preußen ergeben, bleibt es das
Verdienst der Hohenzollern und ihrer
preußischen Regierung, “in die zersplitterten Kirchenverhältnisse … den Geist
preußischer Ordnung hineingebracht
zu haben“. Die Protektion durch die
Obrigkeit garantierte zudem auch den
Schulterschluss gegen die bedrohliche
Säkularisierung, Sozialdemokratie und
Sozialismus und damit gegen den gefürchteten Atheismus. Ganz anders als
heute stand für viele Evangelische der
Jahrtausendwende ins 20. Jahrhundert
außer Frage, dass die Obrigkeit – der
Kaiser – gottgesandt und von Ihm beauftragt und unterstützt sei. Fragen
nach richtigem oder falschem – ja nicht
einmal nach klugem politischen Handeln waren – bezogen auf den Kaiser
– nicht nur nicht opportun – sie stellten
sich gar nicht.
In seiner Predigt „Am Mobilmachungstag, dem 2. August 1914“ predigt der Rheydter Pfarrer Albert Becker10, zum Psalmwort „Gerechtigkeit
und Gericht ist die Grundfeste deines
Thrones, Gnade und Treue gehen her
vor deinem Angesicht.“ (Ps. 89,15). Die
Predigt wird auf Wunsch der Gemeinde
vom Presbyterium in Druck gegeben,
der Reinertrag ist – vorausschauend
– „zur Milderung der durch den Krieg
hervorgerufenen Notstände in unserer
Gemeinde“ bestimmt. Gleich in den ersten Passagen wird klar worum es geht.
Als guter Seelsorger nimmt Becker
wahr, dass die Zeit unmittelbar vor dem
Krieg, vor allem aber die „Jetzt-Zeit“
des Krieges mit großen Unsicherheiten
verbunden sind. In seiner Predigt entwickelt er sozusagen ein „per aspera ad
astra“ des Krieges: wider die Furcht, für
den Kaiser und Vaterland, nach Gottes
Gebot, in Vollstreckung Seines Willens!
„Krieg! Die Meisten von uns haben ihn
noch nicht erlebt. Aber ein jeder von
uns hat jetzt gefühlt, daß bei diesem
Wort ein Zittern und Beben durch die
Welt geht. Krieg – und mit einem Schlag
ist das Gefühl der Sicherheit und Ruhe
verschwunden, und es ist uns als geriete
alles ins Wanken.“
Zu den im Archiv der Evangelischen
Kirchengemeinde Rheydt erhaltenen
Kriegspredigten gehört auch die Standrede „Zum Gedächtnis von Hermann Pferdmenges, Leutnant d.E. geboren am
3. Juni 1879 zu Rheydt, gefallen am 31.
März 1915 in Frankreich“. Kurz nach Ostern 1915 spricht Pfarrer Reinhard Potz
zu Verwandten und Freunden des Gefallenen. Man erfährt, dass die Brüder
den Leichnam und seine Hinterlassenschaft unter Lebensgefahr nach Rheydt
geholt hatten: „Hier standen wir unter
Tränen um die Hinterlassenschaft des
gefallenen Sohnes, die seine Brüder aus
dem Felde heimgebracht hatten. Ach
dieser durchlöcherte Mantel, diese vom
Blei zerrissenen vom Feuer versengten,
mit Glut benetzten Dinge, sie verkündeten nicht Leben, sondern Tod.“
Potz stellt vor dem Hintergrund des
Osterfestes den Tod von Hermann Pferdmenges in den großen Zusammenhang
der nationalen Pflicht, der treuen Hingabe und des willigen Opfers – schließlich der Auferstehung in der kollektiven
Liebe des deutschen Volkes:
„Wir alle werden ärmer. Denn die da
hinsinken unter der Kriegssichel, zahllos
wie Halme, sie nehmen ein Stück von
unserm Herzen, von unserm Leben mit
ins Grab. Aber dennoch: es soll doch
eine Saat sein, aus der gesegnete Ernte
erwächst.
(…) Das ganze deutsche Volk erfährt
dies. Unser herrlicher Kaiser ist uns während der Kriegszeit ans Herz gewachsen,
wie wir ihm; wir sind reicher geworden
in der Liebe. – Unser Vaterland ist uns
ans Herz gewachsen; wir mußten’s neu
erkaufen mit unserem eigenen Leben,
mit dem Blut unserer Besten; wir sind
reicher geworden.“ Die Familie Pferdmenges hat diese Ansprache in Druck
gegeben.
Wie sich „die Evangelischen“ nicht
nur in Rheydt, sondern im ganzen Kirchenkreis den Krieg zu eigen gemacht
haben, treu an „des Kaisers Seite“ standen und damit mitverantwortlich wurden für großes Leid, das noch weit in
das vergangene Jahrhundert spürbar
war ist Thema des Vortrags:
Aufgaben im Bezirk und der Gemeinde
zur Entlastung des Superintendenten
beauftragt.
Schwerpunkte sind bis auf weiteres
die Konfirmandenarbeit, Gottesdienste, Amtshandlungen, Seniorenarbeit
und Seelsorge. Frau Dr. Kölsch interessiert sich für moderne Formen der Bibelauslegung und Aneignung, zB. Bibliodrama. Dafür hat sie eine Ausbildung
gemacht.
Wir freuen uns, Frau Dr. Kölsch in
unserer Gemeinde zu haben und hier
einführen zu können.
Der Neujahrsbrunch im Anschluss
an den Gottesdienst bietet Gelegenheit
zum Austausch und Kennenlernen.
Wir laden herzlich zu Gottesdienst
und Brunch ein.
Martina Wasserloos-Strunk
Dipl.-pol.
25. Januar 2015, Franz Balke Haus, 11.15 Uhr:
Einführung von Pfarrerin Dr. Ruth Kölsch in die Landeskirchliche Pfarrstelle mbA
im Kirchenkreis Gladbach-Neuss mit Neujahrs - Brunch
Im Gottesdienst im Franz Balke Haus
am Sonntag den 25. Januar um 11.15
Uhr wird Pfarrerin Dr. Ruth Kölsch von
Superintendent Dietrich Denker in eine
landeskirchliche Pfarrstelle mit besonderem Auftrag eingeführt. Frau Dr.
Kölsch ist als Pfarrerin dem Kirchenkreis
zugewiesen, der ihre Dienst im Kirchenkreis Gladbach-Neuss regelt. Bis zur Besetzung der Entlastungspfarrstelle für
Pfr. D. Denker ist Frau Dr. Kölsch mit
Dietrich Denker, Superintendent
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Ärztlicher Notdienst
01 80 / 5 04 41 00
Zahnärztlicher Notdienst
01 80 / 5 98 67 00
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Dienstag, den 20. Januar 2015, Franz-Balke Haus:
Im Gespräch über Gott und die Welt
Noch ist das Neue Jahr gnaz jung,
und damit auch alle guten Vorsätze,
Wünsche und Erwartungen an 2015.
Ein Thema, das vielen von uns jetzt unter den Nägeln brennt, ist das Klima,
um dessen Erhalt die „Mächtigen der
Welt“ auf der Weltklimakonferenz in
Lima gerungen haben.
Wie und wo ist unsere Position dazu?
Müssen wir nur die Folgen ertragen
- oder können/müssen wir aktiv damit umgehen? Darüber möchten wir
miteinander ins Gespräch kommen
und freuen uns auf einen engagierten
Abend!
Christian Sandner, Pfarrer
Sonntag, den 18. Januar 2015, 17.00 Uhr:
„Himmelwärts“
Literarsich-musikalische Erkundung
eines Sehnsuchtsdorts in der Rheydter
Hauptkirche. Dichter und Komponisten
hat der Himmel zu allen Zeiten fasziniert. Mit „himmlischen“ Klängen und
Worten haben sie sich dem Sehnscuhtsort in der Ferne des Firmaments genähert - und ermöglichen uns heute eine
einzigartige Erfahrung: Ohne Himmel
können wir nicht leben. Eine Auswahl
von Texten über den Himmel vom alten Ägypten bis in die Gegenwart, mit
Musik vom alten Ägypten bis in die Gegenwart, mit Musik von J.S. Bach bis Eric
Clapton. Texte: Adrian Linke. Musik:
Udo Witt, Moderation: Rita Mielke
Ich weiß nicht wie es bei Ihnen
so zugegangen ist – in meiner Branche
werden zu Weihnachten von all den
Vertretern sehr oft Kalender, Stifte und
Weine verschenkt. Bei meinen Kunden
sehe ich diese dann stapelweise liegen.
Und nicht selten enden sie im Müll.
‚Wein‘ geht immer – und wird auch an
die Belegschaft weiter gegeben.
Und wie halte ich es selbst? Seit vielen Jahren verschenke ich an die jeweiligen Baustellenleiter und Ingenieure
meiner Firmenkunden immer kleine
‚herzhafte Gebinde‘. Etwas Prozentiges
ist dabei – und seit langem auch ‚Weihnachtsleberwurst‘ von einer Metzgerei
meines Vertrauens. Tagelang bin ich
unterwegs um mir was auszudenken,
zu kaufen und einzupacken – dieses Mal
waren es 40 Stück. Die Frauen, meist
im Büro beschäftigt, bekommen einen
Strauß Blumen (selbstverständlich auch
von der Floristin meines Vertrauens).
Sie werden es vielleicht nicht glauben, doch diese Geschenke zeigen Wirkung. So mancher abgebrühte und mit
allen Wassern gewaschene Polier kann
dann ein Lächeln nicht mehr verkneifen. Der wichtigste Grund für meine
Bescherung ist: ein ‚Danke schön‘ für
die menschlich gute Zusammenarbeit
– und für das Vertrauen, das in mich
gesetzt wird. Sonst könnte ich diesen
Job nicht machen.
Eintritt: 8.- Euro an der Tageskasse
Reservierungen:
horizonteatkulturraum-niederrhein.de
Tintenfluss: Eine Betrachtung von W.Reinhardt
DIESE WOCHE
Keiner is(s)t allein, offener Mittagstisch für alle, Leitung: U. Kamlah,
Martin-Luther-Haus, Lutherstraße 1,
Anmeldung erwünscht: Telefon 0 21 66
- 4 02 26 (Anrufbeantworter), Montag,
19.1.2015, 12.00 bis 13.00 Uhr.
Probe der Kantorei, Information:
www.Hauptkirche-Rheydt.de, ErnstChristoffel-Haus, Christoffelstraße 34,
Montag, 19.1.2015, 20.00 bis 21.45
Uhr.
Spielenachmittag im Ernst-Christoffel-Haus, Christoffelstraße 34, wer
Freude am Rummy-Cub, Rommé usw.
hat, ist herzlich eingeladen, Leitung: S.
Druen, Montag, 19.1.015, 15.00 Uhr.
Frauenhilfe Giesenkirchen, Leitung: U. Kamlah, Martin-Luther-Haus,
Lutherstraße 1, Mittwoch, 21.1.2015,
15.00 Uhr.
SAMMLUNGEN
Die Kollekten am Samstag und
Sonntag, dem 17. und 18. Januar
2015, sind bestimmt für die Evangelische Stiftung Hephata. In Deutschland erleiden jährlich rund 270.000
Menschen eine Hirnverletzung. Etwa
54.000 davon bleiben danach dauerhaft auf Assistenz und Unterstützung angewiesen. Die Evangelische
Stiftung Hephata stellt für Menschen
mit erworbenen Hirnschädigungen
adäquate Wohnmöglichkeiten bereit.
Dazu gehört das Konzept der alltagsorientierten Assistenz. Die Hephata
Werkstätten haben darüber hinaus
eine spezielle Betriebsstätte mit geeigneten Arbeitsplätzen eingerichtet.
Die Diakoniekollekten dieses
Wochenendes sind für diakonische
Aufgaben in der Evangelischen Kirchengemeinde Rheydt bestimmt.
Ausgenommen hiervon ist die Kollekte in der Hauptkirche um 10.30 Uhr.
Sie kommt dem Missionswerk: „Hilfe
für Brüder“ zugute. Täglich stehen
unsere Geschwister weltweit vor Herausforderungen. Mal wächst die Kirche so stark, dass sie nicht wissen, wie
sie ihre Mitarbeiter schulen sollen, mal
sterben Kinder, weil das Trinkwasser
verschmutzt ist, oder müssen zusehen,
wie ihre Existenzgrundlage zerstört
wird. Um diese Arbeit zu unterstützen
erbitten wir Ihre Hilfe.
AMTSHANDLUNGEN
Es sind verstorben:
Hertha Waldhausen, geb. Jopp,
Jöbgesbergweg, 88 Jahre
Seniorentreff Rheydt-West trifft
sich im Gemeindezentrum, Lenßenstraße 15, Mittwoch, 21.1. 2015, 14.30 Uhr.
Geschichten am Kaminofen, Leitung: I. Gräwingholt, Gemeindehaus,
Gracht 27, Donnerstag, 22.1.2015, 15.00
Uhr.
Probe Gospelchor Giesenkirchen,
Leitung: G. Vealle, Martin-Luther-Haus,
Lutherstraße 1, Donnerstag, 22.1.2015,
20.00 bis 22.00 Uhr.
5
Zeit für Dich - Zeit von Gott - Gottesdienst
RHEYDT
Hauptkirche am Markt
Elisabeth-Krankenhaus
Rheydt
Freitag, 16. Januar
P. Brischke
Austeilung des Abendmahls
in den Zimmern
(Anmeldung donnerstags)
Adam-RomboySeniorenzentrum
Sonnenstraße 34
Montag, 19. Januar
10.00 Uhr Gottesdienst: R. Kölsch
Helmuth-Kuhlen-Haus
Bendhecker Straße 40
Montag, 19. Januar
11.00 Uhr Gottesdienst: R. Kölsch
Haus am Buchenhain
Samstag, 17. Januar
18.00 Uhr O. Nöller
Sonntag, 18. Januar
9.00 Uhr R. Kölsch
10.30 Uhr J. Ossenberg-Engels,
Abschlussgottesdienst
Allianz-Gebetswoche 2015 *
Mittwoch, 21. Januar
18.00 Uhr Ökumenisches Friedensgebet
Lutherkirche
Giesenkirchen
Konstantinstraße 226
Sonntag, 18. Januar
9.45 Uhr A. Fischer*
Gemeindezentrum
Rheydt-West
Lenßenstraße 15
Sonntag, 18. Januar
10.15 Uhr O. Nöller, Abendmahl*
Franz-Balke-Haus
Welfenstraße 10
Sonntag, 18. Januar
11.15 Uhr R. Kölsch*
Kindergottesdienste
Sonntag, 18. Januar
10.30 Uhr Bethaus Pongs,
Pongser Straße 229
11.15 Uhr Franz-Balke-Haus,
Welfenstraße 10
Haus der Jugendkirche
Wilhelm-Strauß-Straße 18
Freitag, 16. Januar
19.00 Uhr Stay and Pray - Impuls
* Im Anschluss an diese Gottesdienste Beisammensein und Gespräche bei einer Tasse Kaffee.
Forststraße 8
Montag, 19. Januar
15.00 Uhr Gottesdienst: R. Kölsch
Seniorenzentrum Lindenhof
Friedrich-Ebert-Straße 137 - 159
Mittwoch, 21. Januar
15.30 Uhr
Gottesdienst: St. Dedring
KALENDER
2. Sonntag nach Epiphanias
Predigttext:
Johannes 2, 1 – 11
Die Hochzeit zu Kana. Und am dritten
Tage war eine Hochzeit in Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war da. Jesus
aber und seine Jünger waren auch zur
Hochzeit geladen. Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie
haben keinen Wein mehr. Jesus spricht
zu ihr: Was geht‘s dich an, Frau, was
ich tue? Meine Stunde ist noch nicht
gekommen....
Evangelium des Sonntags:
Johannes 2, 1 - 11
Wochenlied:
Gottes Sohn ist kommen(eg5) oder In
dir ist Freude(eg398)
PFARRBEZIRKE
I (Stadtmitte)
Pfarrer Stephan Dedring
Telefon
4 65 57
II (Giesenkirchen, Dohr)
Pfarrer Albrecht Fischer
Telefon
8 23 70
III (Bonnenbroich-Geneicken)
Pfarrer Dietrich Denker
Telefon
2 05 18
Preyerstraße 65
Dienstag, 20. Januar
15.30 Uhr
Gottesdienst: O. Nöller
IV (Rheydt-West,
Morr, Pongs, Tipp)
Pfarrer Olaf Nöller
Telefon
3 17 40
Schulgottesdienste
V (Heyden)
Pfarrer Christian Sandner
Telefon 9 40 99 59
VI (Hoher Berg)
Pfarrerin Patricia Ridder
Telefon
Caritas-Altenheim
Pfarrkirche St. Franziskus
Franziskusstraße 5
Dienstag, 20. Januar
8.10 Uhr Erich-Kästner-Gemeinschaftsgrundschule, Dohler Straße,
Hurtz
Hauptkirche am Markt
Mittwoch, 21. Januar
9.15 Uhr Grundschule Pahlkestraße,
St. Dedring
Lutherkirche
Giesenkirchen
Konstantinstraße 226
Donnerstag, 22. Januar
8.25 Uhr Grundschule Giesenkirchen,
A. Fischer
Jugendkirche Rheydt
Pfarrer Christian Sandner
Gemeindepädagoge
Dirk Riechert
Elisabeth-Krankenhaus,
und LVR Klinik
Pfarrer Peter Brischke
Telefon 9 40 99 59
Telefon
61 28 16
Telefon
13 81 34
Hugo-Junkers-Gymnasium,
Gymnasium an der Gartenstraße
Pfarrer Prof. Dr. Ingo Reuter Telefon
0 21 62 - 67 18 003
Fachschulen
Pfarrer Matthias Kölsch
Telefon
Bibelstunde
Donnerstag, 22. Januar 2015
19.30 Uhr Ev. Gemeindehaus,
Gracht 27
Thema: Vaterunser
Gottesdienst in der Region
Sonntag, 18. Januar
Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde
Mönchengladbach-Rheindahlen
10.30 Uhr Chr. Fiebig-Mertin
Ev. Kirchengemeinde Odenkirchen
10.00 Uhr W. Henseling,
Abendmahl mit Saft
Gemeindezentrum Geistenbeck
10.30 Uhr A. Buddenberg
21 67 03
0 21 61/
59 17 08
DIAKONIEZENTRUM
RHEYDT
Telefon 0 21 66 - 1 44 56 - 0
Ambulante Alten- und Krankenpflege
Einsatzleitung: Michael Morjan
Ev. Friedhof Rheydt
Nordstraße 140
41236 Mönchengladbach
Telefon:
Fax:
E-Mail:
Internet:
0 21 66 - 24 87 15
0 21 66 - 24 87 14
FriedhofRheydt@ekimg.de
www.ekimg.de
Herausgeber: Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Rheydt - Schriftleitung: A. Fischer (verantwortlich), B. Heck, W. Joesting, B. Orlowski, H. Strater
Redaktion + Anzeigenannahme: Gemeindeamt der Ev. Kirchengemeinde Rheydt, Gracht 27, 41236 Mönchengladbach, Telefon 0 21 66 / 94 86 - 0, Mail: kn@ekir-rheydt.de
Nachdruck mit Genehmigung der Schriftleitung. Druck: Jachmann Druck GmbH, Vitusstr. 14, 41061 Mönchengladbach - Gesamtauflage 2400 Exemplare.
Bezugspreis in Rheydt vierteljährlich Euro 3,75, bei Postzustellung einschließlich Zustellgebühr vierteljährlich Euro 11,25
(Bankverbindung: Stadtsparkasse MG, BLZ 310 500 00, Kto. 93906, BIC: MGLSDE33, IBAN: DE 81 3105 0000 0000 0939 06)
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Seele and Geist
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