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Massendemonstration fordert die „sanfte Agrarwende“

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Nienburger Reisebüro
Nienburg · Tel. (0 50 21) 918 80
ReiseCenter Stolzenau
Stolzenau · Tel. (0 5761) 92070
www.nienburger-reisebuero.de
Die Harke
NACHRICHTEN FÜR DAS MITTELWESERGEBIET
N I E N B U RG E R Z E I TU N G V O N 1871
Montag, 19. Januar 2015
DER NÄCHSTE TIEBREAK
Nienburgs Drittliga-Volleyballerinnen
SEITE 23
klettern auf Platz sechs.
HEUTE
MORGEN
3° 0°
3° -1°
Nr. 15 • 4. Woche • Preis 1,30 Euro
NACH 20 JAHREN PAUSE
STROMTRASSE SÜDLINK
In Rodewald wird bald wieder
nach Öl gebohrt.
Bückens Bürgermeister Schröder und
der Fleckenrat sind dagegen.
SEITE 18
SEITE 17
Volle Tanzfläche:
„Free Steps“
spielten länger
Es ist der größte Ball im Landkreis:
Rund 580 Gäste kamen Sonnabend zum Blaue-Garde-Ball in die
Leintorhalle des TKW Nienburg.
Das offiziell als Winterball der
Offizier- und Unteroffizier-Korps
der Bürgerkompanien der Stadt
Nienburg bezeichnete Tanzvergnügen garantierte wieder gute
Laune, Spaß und Tanz bis in den
frühen Morgen. Die Band „Free
Steps“ aus Vechta spielte sogar
eine Stunden länger, weil die
Tanzfläche um 2 Uhr nachts immer
noch voll war. Ein Höhepunkt
gleich zu Beginn: Bürgerkapitän
Werner Siemann zeichnete den
TKW-Vorsitzenden Georg Hennig
wegen dessen Verdiensten um die
Blaue Garde mit der Ehrenschnalle
des Offizier- und Unteroffizierkorps aus.
Seite 15
LOKALSPORT
MTV Diepenau
erreicht 2:2 Punkte
Die Entscheidung über die
endgültige Rettung ist
vertagt: Die Zweitliga-Faustballer des MTV Diepenau
gewannen zwar gegen
Leichlingen, verloren aber
ihren Heimauftritt gegen
Brettorf II.
Seite 25
LOKALES
Holzversteigerung
in Rehburg
Rund 300 Raummeter Holz
wurden am Samstagmorgen
im Rehburger Stadtforst
versteigert. Es war die erste
Holzversteigerung in diesem
Jahr. Doch nicht alle Bieter
zeigten sich mit den Preisen
zufrieden und hatten
eigentlich auf Schnäppchen
gehofft.
Seite 19
NIEDERSACHSEN
Mehr Geld für die
Denkmalpflege
Massendemonstration fordert
die „sanfte Agrarwende“
Terrordrohung
kippt die
Pegida-Demo
Polizei verfügt Verbot /
Keine Gegenveranstaltung
Protestmarsch in Berlin / Landvolk kritisiert „Verunglimpfung der Bauern“
Mit modernster Technik erforscht das Landesamt für
Denkmalpflege die Geschichte. Dies soll jetzt in
der Öffentlichkeit besser
vermarktet werden. Das Wissenschaftsministerium stellt
deshalb 7,5 Millionen Euro
zur Verfügung, um damit
ehrenamtliche Helfer fortzubilden, Publikationen zu drucken oder Schulprojekte zu
finanzieren.
Seite 7
GEWINNZAHLEN
Lotto: 8, 11, 22, 29, 46, 47
Superzahl: 1
Spiel 77: 1 6 1 9 7 7 7
Super 6: 0 4 4 7 0 9
(Ohne Gewähr)
SPORT
Neureuther fährt
allen davon
Felix Neureuther sorgte für
den deutschen Alpin-Höhepunkt. Beim Slalom in Wengen feierte der WM-Zweite
den elften Weltcup-Sieg seiner Karriere. Neureuther
übernahm auch die Führung
im Slalom-Weltcup. Tobias
Stechert löste als Siebter
das Ticket für die WM in zwei
Wochen.
Seite 12
Die Harke
Postfach 1360, 31563 Nienburg
Telefon: (0 50 21) 966-0
Vertrieb, Service: 966 – 418
Redaktion: 966 - 208
Privatanzeigen: 966 – 4 18
1004
4 194434 101306
ah/Hildebrandt
VON HEIKO RANDERMANN
Hannover. Zehntausende Men-
schen haben am Wochenende in
Berlin unter dem Slogan „Wir
haben es satt“ gegen Massentierhaltung, Gentechnik und das
geplante Freihandelsabkommen
mit den USA (TTIP) demonstriert. Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer (Grüne)
sieht sich durch die Demonstration, an der nach Angaben der
Polizei 25 000 und nach Angaben der Veranstalter 50 000
Menschen teilnahmen, in seinem Kurs einer „sanften Agrarwende“ bestätigt.
Der Präsident des niedersächsischen Landvolks, Werner Hilse, wirft den Demonstranten dagegen vor, mit ihrer pauschalen
Kritik die Landwirtschaft zu
verunglimpfen. „Durch den Slogan ‚Wir haben es satt‘ fühlen
sich die Landwirte in ihrem Innersten getroffen“, sagte Hilse.
„Wir haben es satt“: Zehntausende Protestler in Berlin stritten am
Wochenende für eine reformierte Landwirtschaft.
dpa
Es sei frustrierend für Bauern,
dass ihnen pauschale Vorwürfe
gemacht würden, aber niemand
im Gegenzug die Leistungen zu
würdigen wisse. So ernähre die
moderne Landwirtschaft mehr
Menschen als je zuvor. Gleichzeitig erhalte sie den ländlichen
Raum als einzigartige Kulturlandschaft. „Die Kritiker sehen
auch nicht, dass sich die Dinge
in der Tierhaltung bereits ändern. Aber das braucht Zeit“,
betonte Hilse.
Dagegen wertet Meyer die
Demonstration als Rückenwind,
aber auch als Ansporn für seine
Ziele. Der Minister betonte,
dass noch nie so viele Landwirte an einer Demonstration zu
diesem Thema teilgenommen
hätten. „Das zeigt, dass die Verbraucher zusammen mit den
Landwirten Veränderungen in
der Landwirtschaft wollen.“ Die
Beteiligung von mehreren
Zehntausend Menschen nannte
der Minister „phänomenal. Da
war eine mittelgroße Kleinstadt
auf den Beinen – darunter viele
Landwirte und andere Teilnehmer, die in Bussen aus Niedersachsen angereist sind.“
Zu der Kundgebung in Berlin
hatten rund 100 Verbände aufgerufen, darunter Bauern-, Umwelt-, Tierrechts- und Verbraucherschutzorganisationen. Angeführt wurde die Demo zum
Kanzleramt von 90 Traktoren.
Die Teilnehmer verlangten eine
neue Agrarpolitik und ein weltweites Recht auf Nahrung, gesundes und bezahlbares Essen
für alle Menschen, faire Preise
sowie artgerechte Tierhaltung.
Kritisiert wurde der Einsatz von
Gentechnik in der Landwirtschaft sowie das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen USA und EU. Anlass der
Demonstration war die Internationale Grüne Woche, die weltweit größte Ernährungsmesse,
die derzeit in Berlin stattfindet.
Dresden. Die islamfeindliche
Bewegung Pegida kann sich
heute nicht wie geplant zu einer
weiteren Kundgebung in Dresden treffen. Wegen der konkreten Gefahr eines terroristischen
Anschlags von Islamisten hat
Dresdens Polizeipräsident Dieter Kroll am Sonntag für heute
sämtliche Veranstaltungen unter
freiem Himmel verboten. Das
trifft neben der Pegida-Kundgebung auch eine angemeldete Gegenveranstaltung. Die sächsische Polizei bezieht sich auf einen Aufruf, der einem über
Twitter verbreiteten Tweet ähnelt. Auf Arabisch wird dort Pegida als „Feindin des Islam“ bezeichnet. Attentäter werden aufgerufen, sich unter die Protestierenden zu mischen und den Pegida-Anführer Lutz Bachmann
zu ermorden. „Vor diesem Hintergrund ist mit dem Einsatz gemeingefährlicher Mittel zu rechnen“, heißt es in der „Allgemeinverfügung“ der Polizei.
Sie läuft und läuft und läuft ...
Die größten Stückzahlen erreicht VW mit seiner Currywurst
VON ALEXANDER DAHL
Hannover. Das VW-Originalteil
mit der Nummer 199 398 500A
dürfte das mit der geringsten
Haltbarkeit sein – und dennoch
ist es das beliebteste des Wolfsburger Autokonzerns. Hinter dem
Code steckt die legendäre Currywurst, von der der Autobauer
2014, dem 40. Jubiläum, 6,3 Millionen Stück produziert hat.
Des Deutschen beliebteste
Wurst stellt, zumindest in Stückzahlen gerechnet, sogar den Autoabsatz der Marke VW in den
Schatten: Von den Wagen wurden
nur 6,12 Millionen Exemplare in
alle Welt exportiert.
1974 lief die erste Currywurst
bei Volkswagen vom Band – und
zumindest in Sachen Arbeitsproduktivität ist sie einzigartig im
Konzern. Während an den Autofließbändern schon mal davon die
Rede ist, dass VW zu viele Mitarbeiter benötigt, um einen Wagen
zu fertigen, kann man der konzerneigenen Fleischerei diesen
Vorwurf nicht machen: Gerade
einmal 30 Mitarbeiter sind nötig,
um die Currywurst in Millionenauflage herzustellen.
Zwischen 1974 und 2010 wurden etwa 70 Millionen Currywürste produziert; mittlerweile
sind es 30 000 täglich. 20 Tonnen
Schweinefleisch werden dafür
jede Woche in Wolfsburg verarbeitet – fettreduziert, wie VW betont. Natürlich wird diese Menge
nicht mehr allein von den VWMitarbeitern verspeist. Seit Jahren schon verkaufen auch viele
Supermärkte die 25 Zentimeter
lange VW-Currywurst. Auch der
passende Ketchup wird von
Volkswagen geliefert. Ursprünglich gab es die Wurst nur in den
VW-Kantinen von Volkswagen.
Dort schmeckte sie den Mitarbeitern so gut, dass sie ihren Familien und Freunden davon vorschwärmten – und der allgemeine
Verkauf begann. Das Rezept ist,
ähnlich wie bei Coca-Cola, streng
geheim.
Neueröffnung am 20. Januar 2015 ab 11.30 Uhr
Chinesisch-Mongolisch-Japanisches Restaurant
Chinesisches Buffet · Teppanyaki · Sushi
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2
Tagesthemen
Die Harke, Nienburger Zeitung
Montag, 19. Januar 2015 · Nr. 15
Alle Daten speichern? Berlin arbeitet daran
Die Union ist dafür, die SPD bisher dagegen – nun entsteht in der Großen Koalition ein Gesetzentwurf
Von chrIStIan rath
Berlin. Die Union hat es lange
gefordert, die SPD hat es immer
vehement abgelehnt. Nun bewegt sich offenbar doch etwas in
der Großen Koalition beim Thema Vorratsdatenspeicherung.
Innenminister Thomas de Maizière (CDU) arbeitet laut „Spiegel“ an einem neuen Gesetz
dazu. Dieses solle die Vorgaben
des Bundesverfassungsgerichts
und des EU-Gerichtshofes beachten.
Bei dem Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung,
das
in
Deutschland von 2008 bis 2010
galt, ging es um eine anlasslose
Speicherung der Telekom-Verkehrsdaten aller Bürger. Telefonfirmen mussten mindestens
sechs Monate lang speichern,
wer wen wann und wo angerufen hat. Internetfirmen mussten
die Verbindungsdaten der EMails speichern und auch Angaben dazu, wer wann mit welcher
IP-Adresse online ging. Bei Mobiltelefonen war auch der jeweilige Standort festzuhalten. Die
Speicherung sollte sicherstellen,
dass die Polizei im Verdachtsfall
die Daten anfordern kann. Inhalte von Telefonaten, E-Mails
und besuchten Webseiten wurden nicht registriert.
Diese Vorschrift änderte sich
vor einigen Jahren wieder. Derzeit werden die Telekom-Daten
von den Firmen in der Regel nur
sieben Tage lang vorrätig gehalten. Wenn die Polizei die Daten
erst später anfordert, sind sie bereits gelöscht.
Manchmal sind die Spuren
zu schnell verschwunden
Bei Straftaten, etwa beim
Tausch von Kinderpornografie
im Internet, entstehen nur digitale Spuren – die oft schon verschwunden sind, bis Hinweise
aus dem Ausland nach Deutschland kommen. Mit den Verkehrsdaten kann auch festgestellt werden, mit wem ein Opfer vor dem Mord Kontakt hatte
und wer zum Bekanntenkreis
eines Verdächtigen gehört.
Die Kritiker der Vorratsdatenspeicherung argumentieren
grundsätzlich. Die Vorschrift
betrifft alle Bürger, auch jene,
die keinerlei Anlass für die
Überwachung ihrer Kommunikation gegeben haben. Es entstünden gewaltige Datenberge,
Auf dem Weg zur Komplettspeicherung: De Maizière.
dpa
gungsbilder erstellt werden. Das
Bundesverfassungsgericht hat
im März 2010 die bestehende
deutsche Regelung für verfassungswidrig erklärt.
Es hat aber nicht das Prinzip
der Vorratsdatenspeicherung
generell beanstandet, sondern
nur Vorgaben formuliert. So
die von der Polizei nur in ganz
wenigen Fällen gebraucht werden, aber ansonsten von ausländischen Geheimdiensten und
kriminellen Hackern missbraucht werden könnten. Mithilfe der Verkehrsdaten können
immerhin aussagekräftige Persönlichkeitsprofile und Bewe-
müssten etwa die gespeicherten
Daten bei den Telefon- und Internetfirmen besser gegen Missbrauch gesichert werden. Der
EuGH hat im April 2014 die EURichtlinie für ungültig erklärt,
weil sie zu sehr in die Grundrechte auf Privatheit und Datenschutz eingreife. Damit besteht
keine EU-Pflicht zur Vorratsdatenspeicherung mehr.
Die Juso-Vorsitzende Johanna
Uekermann forderte unterdessen die SPD auf, bei einem strikten Nein zu bleiben. In einem
Beitrag für das „Handelsblatt“
(Online-Ausgabe) schrieb sie
mit Blick auf Bundesjustizminister Heiko Maas, der dieses
Mittel ebenfalls ablehnt: „Zum
Glück gibt es Heiko Maas. Wie
schon in den letzten Monaten
widersteht er den sicherheitspolitischen Reflexen und hält die
Bürgerrechtsfahne hoch.“
Der Vizepräsident des Deutschen Anwaltvereins, Ulrich
Schellenberg, lehnte die Vorratsdatenspeicherung ebenfalls ab.
Schon heute könnten die Sicherheitsbehörden „auch mit einer
niedrigschwelligen Verdachtsgrenze“ Telefon- und Internetverbindungen überwachen, sagte
er dem Sender SWR.
L e i ta r t i K e L
Vor der großen Prüfung
Die Terrorgefahr lässt die deutschen Parteien enger zusammenrücken
E Die Lage ist ernst. Und wer informell mit
Leuten plaudert, die bei deutschen Sicherheitsbehörden arbeiten, bekommt den Eindruck: Die Lage ist sogar noch ein bisschen
ernster, als sie nach außen hin dargestellt
wird.
Das „Charlie Hebdo“-Attentat hat Europa
verändert. Wie nach dem Anschlag aufs
World Trade Center unterscheiden jetzt viele Europäer zwischen vorher und nachher.
Jetzt, nach dem 7. Januar 2015, kann es sein,
dass die deutsche Polizei mal eben eine Massenkundgebung, wie sie Pegida für heute in
Dresden plante, abbläst: zu gefährlich, wegen konkreter Terrorgefahr.
Wann je seit Gründung der Bundesrepublik wurden Zehntausende auf solche Art an
einer Kundgebung gehindert? Jeder Jurastudent lernt in den ersten Semestern, dass das
Versammlungsrecht ein wichtiges Grundrecht ist und dass der Staat auch bei Risiken
für die Sicherheit Demonstrationen nicht
einfach verhindern darf. Damals, in den
menheit und Starre breit, quer durch die politischen Lager. Wechsel? Wende? Im jüngsten Politbarometer gaben die Deutschen der
Union und der SPD exakt die gleichen Prozentzahlen wie bei der Bundestagswahl.
Schnell verhallte am Wochenende der
schrille Zwischenruf der Linken-Politikerin
Sahra Wagenknecht, wonach die „Charlie
Hebdo“-Morde auf einer Stufe stehen mit
Drohnenangriffen der USA oder der Bundeswehr in Afghanistan. SPD und Grüne
haben keine Lust auf eine solche neue
Grundsatzdebatte mit ihrem Thüringer RotRot-Grün-Partner.
In Berlin rücken stattdessen die Kanzlerin
von der CDU und der Vizekanzler von der
SPD noch enger zusammen als bisher. Niemand sollte sich wundern, wenn in Kürze
zum Beispiel die lange umstrittene Vorratsdatenspeicherung vom Stapel läuft. Die Große Koalition, rechnerisch eigentlich unnötig, hat in aller Stille zu einem Seinsgrund
gefunden. Stumm steuern Angela Merkel
und Sigmar Gabriel Deutschland in Richtung dessen, was sich noch als große Prüfung für Land und Leute erweisen könnte.
achtziger Jahren, galt noch der gute alte
Grundsatz: im Zweifel für die Freiheit.
Die Zeiten haben sich geändert, in unheilvoller Weise, quer durch den Kontinent. Ein
paar Szenen von diesem Wochenende: In Istanbul bekennen sich türkische Islamisten
zur größten anzunehmenden Unmenschlichkeit, indem sie sich mit den Pariser Mördern solidarisieren: „Wir sind die KouachiBrüder.“
Dresden ist nur ein
Mosaikstückchen in Europa
In Frankreich stoßen Gedenkveranstaltungen in Schulen auf Widerstände bei radikalen
jungen Moslems, die die Morde als Werk des
israelischen Geheimdienstes deuten. In Belgien zieht Militär auf und sichert mit automatischen Waffen jüdische Gemeinden und
Schulen. Dresden also ist nur ein Mosaikstückchen in einer sich insgesamt verfinsternden europäischen Szenerie. Obwohl es in
Deutschland noch keinen Anschlag gab, machen sich jetzt wie anderswo auch Beklom-
Mehr Steuern
Barack Obama, US-Präsident,
macht sich
dafür stark,
die Steuern
für die Reichen im Land
zu erhöhen – zugunsten von
Erleichterungen für die Mittelschicht. Wie das Weiße
Haus bestätigte, wird er seine Initiative am Dienstagabend in seiner Rede zur
Lage der Nation im Kongress
offiziell verkünden. Allerdings
sind die Chancen für eine
Durchsetzung geringer denn
je, da die Republikaner mittlerweile beide Häuser des
Kongresses beherrschen. Sie
sind gegen Steuererhöhungen.
Mehr Distanz
Volker Bouffier, hessischer Ministerpräsident,
appelliert
nach den
Anschlägen
von Paris an
die Muslime, sich noch deutlicher als bisher von Gewalt
zu distanzieren. Die Islamgelehrten und Verbände müssten immer wieder klar machen, „dass sie mit diesen
Taten, mit dieser Richtung
des Islam nichts zu tun haben wollen“, sagte der stellvertretende CDU-Vorsitzende. „Das tun sie – und aus
meiner Sicht müssen sie es
noch viel stärker tun – und
ich begrüße alles, was dort
stattfindet.“
Mehr Freundlichkeit
Z i tat
d e s ta g e s
Die Bürger
nehmen sich das
Hauptquartier
– hier wird
nicht gewartet.
Roland Jahn, Stasi-Beauftragter, dazu, dass die Besucher
beim Tag der offenen Tür nicht
auf Einlass gewartet haben.
Bernd Lucke,
AfD-Vorsitzender, hat
seine Partei
aufgerufen,
Streit und
Personalquerelen zu überwinden. „Die Erfolgsaussichten für unsere Partei sind
enorm groß“, sagte er am
Sonnabend bei einem Landesparteitag in Karlsruhe. Die
Südwest-AfD ist tief zerstritten. „Wir können nur an uns
selber scheitern.“ Lucke rügte,
dass 3000 E-Mails von ihm an
Mitglieder des Bundesvorstands dem Magazin „Spiegel“
zugeleitet worden seien. Lucke
sagte, er sei „ein bisschen bestürzt über das Klima“.
Ko m m e n ta r
Reich der Scheinheiligen
Saudi-Arabien kann kein Verbündeter für uns sein
Von SuSanne Iden
E Jede Freundschaft hat ihre Zeit. Die Zeit für die
Freundschaft Europas und der USA mit dem Königreich Saudi-Arabien läuft gerade ab.
Es war, von beiden Seiten, immer eine interessengeleitete Beziehung. Die Wahabiten in Riad
lieferten den energiehungrigen Industriestaaten
des Westens Öl, der Westen lieferte im Gegenzug
Waffen auf die Arabische Halbinsel. Doch das Unbehagen wächst. Denn das Königreich ist nicht
nur strategischer Verbündeter in einer feindseligen Region, sondern auch diktatorischer Gottesstaat und Geldgeber für islamistische Extremisten, nicht zuletzt der Terroristen des IS. Und es ist
das Königreich der Scheinheiligen.
Als die internationale Politik sich in Paris zum
Trauermarsch für „Charlie Hebdo“ formierte,
reihten sich auch Entsandte Saudi-Arabiens ein –
um für die Meinungsfreiheit und gegen religiös
Stuttmann
Von MatthIaS Koch
Im Gespräch
.
.
.
.
motivierte Gewalt zu demonstrieren. Tags darauf
ließ die saudische Justiz den Blogger Raif Badawi
öffentlich auspeitschen – weil er die gnadenlose
Religionspolizei im Land kritisiert hatte. 950 Peitschenhiebe stehen noch aus. Es ist nicht zuletzt
auch den Protesten europäischer Regierungen zu
verdanken, dass Raif Badawi jetzt immerhin die
vage Chance auf Revision des Folterurteils vor
dem höchsten saudischen Gericht hat. Dann muss
er vielleicht „nur“ zehn Jahre Haft überstehen.
Damit aber kann es nicht getan sein. Wenn der
deutsche Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel im
März nach Riad reist, dann wird er mehr tun müssen, als nur ein gutes Wort für Raif Badawi einzulegen. Einschnitte in die wirtschaftlichen Beziehungen werden schmerzhaft sein. Aber Europa
wie die USA müssen den jungen, liberalen und
aufgeklärten Muslimen in aller Welt zeigen: Radikale Islamisten sind keine Verbündeten für einen
Rechtsstaat – auch dann nicht, wenn sie in Königspalästen residieren.
Montag, 19. Januar 2015 · Nr. 15
Blick in die Zeit
Die Harke, Nienburger Zeitung
3
Warum Dresden?
In keiner anderen deutschen Metropole findet
Pegida so viel Zulauf. Liegt es an den Menschen?
An der Geschichte? Jetzt wird die Hochburg der
Islamhasser zum Terrorziel.
„Wenn man sie als rechtsradikal bezeichnet, begehren sie erst recht auf“: Vor der Kulisse von Hofkirche und Schloss demonstrieren die Pegida-Anhänger mit schwarz-rot-goldenen Fahnen.
Von Klaus Wallbaum
und Christoph stephan
Dresden. Eine deutsche Großstadt befindet sich im Ausnahmezustand. Menschenansammlungen? Freie Meinungsäußerung auf offener Straße? Demonstrationen? Zu gefährlich. Gestern Nachmittag hat die sächsische Polizei offiziell
verfügt: Am heutigen Montag sind öffentliche Versammlungen in der Landeshauptstadt Dresden zwischen 0 und
24 Uhr untersagt – weil ein islamistischer Anschlag möglich scheint. „Wir
gehen nicht mehr nur von einer abstrakten, sondern von einer konkreten Gefahr aus“, erklärte Dresdens Polizeipräsident Dieter Kroll. Bedroht wird offenbar der Anführer der islamfeindlichen
Gruppierung Pegida, Lutz Bachmann.
Pegida prägt seit Wochen das Bild von
Dresden, auch international.
Immer mehr Menschen gehen
in Dresden auf die Straße
Spätestens die Polizeiverfügung vom
Sonntag wirft die Frage auf: Was ist bloß
los in dieser Stadt? Warum sehen islamistische Terroristen offenbar hier ein
Anschlagsziel? Seit vergangenem Oktober zetteln rechtsgerichtete Gruppen in
vielen Orten der Republik Demonstrationen gegen den Islam und die Zuwanderung an. Fast überall bleibt die Resonanz bescheiden. In Sachsens Hauptstadt aber bringen die „Patriotischen
Europäer gegen die Islamisierung des
Abendlandes“ immer mehr Menschen
auf die Straße. In der vergangenen Woche waren es an die 25 000.
Was macht diese Stadt, die wegen ihrer wunderschönen Bauten und malerischen Kulisse auch „Elbflorenz“ genannt
wird, so einzigartig? Ist sie ein Nest der
Rechtsradikalen?
„Das ist nicht so“, sagt Wolfgang Berghofer, der von 1986 bis 1990 SED-Oberbürgermeister in der Stadt war und heute als Unternehmensberater arbeitet. Typisch sei in Dresden vielmehr eine zunehmende Skepsis gegenüber den poli-
Ein gewisser Widerspruchsgeist hat
tischen und medialen Eliten – und dies
drücke sich auch bei Pegida aus: „Es gibt sich oft geäußert: Anfang 1989, als überhier ein selbstbewusstes, wertkonserva- all in der DDR die Unzufriedenheit über
tives und kleinbürgerliches Milieu. Viele die wirtschaftliche Lage wuchs, war der
Menschen reagieren ängstlich auf die Protest in Dresden ungewöhnlich laut.
sich schnell verändernde, komplexe und Die SED-Führung fühlte sich bemüßigt,
unsichere Welt. Sie leiden unter Orien- eine Kontrollkommission zur Einschüchterung in die Stadt
tierungslosigkeit.“
Das
zu schicken. Das brachte
Feindbild der Demons„Wir gehen nicht
nichts. Als wenige Monate
tranten seien nicht Zuwanvon einer
später die Menschen gegen
derer, sondern zwei andere
abstrakten,
die DDR protestierten, war
Gruppen, von denen sie
sich missverstanden und sondern konkreten es zwar in Leipzig am 9.
Oktober die hohe Zahl von
vernachlässigt fühlten –
Gefahr aus.“
70 000 Demonstranten, die
Politiker und Medien. Der
die Mächtigen ins Wanken
Dresdner Politologe WerDieter Kroll,
ner Patzelt hatte festge- Dresdens Polizeipräsident brachte. Aber schon einen
Tag vorher hatte es in Dresstellt, dass längst nicht alle,
den eine Demonstration
die den Pegida-Aufrufen
folgen, politisch rechts oder ausländer- gegeben – und die Menschen dort hatfeindlich eingestellt seien. „Wenn man ten bereits den Dialog mit dem damalisie aber als rechtsradikal bezeichnet und gen Oberbürgermeister Berghofer ersie sich deshalb ungerecht behandelt zwungen.
Auf der Suche nach Erklärungen dafühlen, begehren sie erst recht auf.“
Woher rühren dieser Trotz und die für, dass gerade in Dresden viele DeBereitschaft, gegen eine vermeintliche monstranten Woche für Woche wütend
Islamisierung aufzubegehren? Anders „Lü-gen-pres-se“ skandieren und Hassals die Bewohner der Handelsmetropole tiraden auf Politiker beklatschen, landet
Leipzig hatten die Dresdner zu DDR- man in der jüngeren Geschichte. Am 13.
Zeiten wenig Kontakt zu Fremden – also Februar 1945, wenige Wochen vor
auch wenig Erfahrung im Zusammenle- Kriegsende, legten amerikanische und
ben verschiedener Kulturen. „Tal der britische Bomber die Stadt in Schutt und
Ahnungslosen“ wurde die Gegend ge- Asche. Dieses Ereignis hat sich tief einnannt, in der man lange kein Westfern- geprägt ins kollektive Gedächtnis.
sehen empfangen konnte. Immer stark Manchmal spüre man „Selbstmitleid“,
ausgeprägt war in Dresden die Beto- wenn über diese Zeit gesprochen wird,
nung der Eigenständigkeit – in bewuss- meint Berghofer. Viele Dresdner reagieren reserviert auf Amerikaner und Engter Abgrenzung zum 200 Kilometer
länder. Als die britische Königin
entfernten Berlin. In der DDR, er1992 Sachsen besuchte, wurde
innert sich Berghofer, wurden
sie in Leipzig bejubelt und in
Baustoffe aus den Bezirken abDresden kühl empfangen. Seit
gezogen und für die „HauptJahren gibt es in der Stadt
stadt der DDR“ eingesetzt. BeStreit über die Frage, wie viele
sonders schlechte Stimmung
Menschen am 13. Februar 1945
habe dies in Dresden erzeugt –
ums Leben kamen. Waren
in der Residenzstadt habe man
es 25 000 – oder gar
auf solche Übergriffe
zehnmal so viele,
traditionell sehr empda sich zu dieser
findlich reagiert.
Zeit viele Flüchtlinge in der Stadt
„Wagenburgmentaaufhielten?
lität“: Wolfgang
Als 2009 eine
Berghofer.
offizielle Kommission der Stadt kundtat,
es seien maximal 25 000 Tote gewesen,
setzte sich die Stadtspitze prompt dem
Vorwurf der Vertuschung aus. Regelmäßig, wenn zu den Jahrestagen der Zerstörung am 13. Februar Rechtsextremisten in Dresden demonstrieren, wird der
Vorwurf der Verfälschung von Opferzahlen wiederholt. Vielleicht fallen die
Verschwörungstheorien, die auf den Pegida-Demonstrationen von den Organisatoren verbreitet werden, auch wegen
dieser Dauerdebatte über die Opferzahlen auf so fruchtbaren Boden.
Pegida-Organisatoren streuen
geschickt Lokalbezug ein
Bei der Pegida gedeiht die Vorstellung, Politiker (in Berlin) und Medien
hätten sich gegen die Menschen verbündet, sie wollten sie belügen. Das mischt
sich mit dem Lokalbezug, den die Pegida-Organisatoren geschickt einstreuen.
In jeder Demonstration hört man unterschwellig die Botschaft mitschwingen:
Wir hier unten in Dresden wenden uns
gegen die da oben in Berlin, Brüssel
oder Washington.
Noch eine Erklärung gibt es für die
verhärteten Positionen vieler, die in
Dresden auf die Straße gehen: Die Verbindung der Pegida-Anführer zu Fans
des Fußballclubs Dynamo Dresden. Bis
heute hat sich Dynamo nicht von Pegida
distanziert. Kein Wunder: Unter den
vielen Pegida-Demonstranten sind viele
Dynamo-Anhänger, die man nicht verprellen will.
„In Dresden“, sagt Wolfgang Berghofer, „herrscht eine Wagenburgmentalität.“ Man sei sehr stark auf sich selbst
bezogen, fühle sich schnell angegriffen
von außen und nehme daher rasch eine
Verteidigungsstellung ein. Die Polizeiverfügung vom Sonntag gibt nun wohl
manchen Leuten Auftrieb, die sich mit
ihren Warnungen vor den Islamisten nie
ernst genommen fühlen. Plötzlich wird
die Angst, die sie umtreibt, auch in
einem amtlichen Schreiben ausgedrückt.
imago (2), afp (2)
info
Demos belasten
Geschäftsleute
Zunehmend genervt reagieren die Dresdner Einzelhändler auf Pegida-Kundgebungen. Fast 2500 Betriebe
mit 40 000 Beschäftigen
sitzen in dem rund einen
Quadratkilometer großen
Gebiet. Brechen die Umsätze ein? „Pegida ist ein politisches Thema. Wir äußern
uns nicht dazu“, heißt es
aus der Altmarkt-Galerie,
dem größten Einkaufszentrum. Deutlicher wird man
im Geschäft einer bekannten Optikerkette. „Ab 16 Uhr
geht am Montag gar nichts“,
sagt die Filialleiterin. Ronald
Höpfner vom Outdoor-Markt
Globetrotter meint: „Die
Demonstrationen verunsichern unsere Kunden. Derzeit meiden sie am späten
Montagnachmittag unser
Geschäft.“
Doch es gibt auch Gegenbeispiele: „Die Demonstrationen haben einen positiven Effekt. Viele Pegida-Teilnehmer kehren vor und
nach der Demo bei mir ein
– das sind normale Leute“,
sagt die Betreiberin eines
Cafés an der Altmarkt-Galerie.
Christian Flössner, Vizepräsident der Industrie- und
Handelskammer Dresden,
betreibt eine Apotheke an
der Prager Straße. Sein Fazit: „Demonstrationen sind
nicht gut fürs Geschäft. Diese Erfahrung haben wir bereits im Zuge der Nazi-Demonstrationen am 13. Februar machen müssen.“
Das Pegida-Prinzip: Führung von hinten
Dresden. Eine Morddrohung
gibt dem Pegida-Anführer Lutz
Bachmann zusätzliche Prominenz. Der Mann, der seit Monaten als schillernde Figur im Umfeld der Dresdner Demonstrationen erscheint, ist für mögliche Attentäter offenbar ein interessantes Ziel. Im Vagen aber ist,
wer neben ihm steht – und wer
hinter ihm.
Bachmann, 42, gelernter
Koch, hat nach der Wende in
der DDR eine Foto- und Werbeagentur gründet. Wegen Diebstahls und Drogendelikten ist er
vorbestraft. Seinen sächsischen
Dialekt setzt er gezielt ein, wirkt
mit seiner großen Gestalt und wirke geschmeidiger und weni- andere spielen sich als Anführer
auf, sondern beschränken sich
dem Kurzhaarschnitt auch des- ger kantig als Bachmann.
Insgesamt hat die Gruppe ein scheinbar aufs Moderieren. Sie
halb wie „einer aus dem Volk“.
Allerdings will Bachmann of- zwölfköpfiges Führungsteam. betonen stets, sie wollten „keine
fenbar nicht, dass die Bewegung Die meisten Organisatoren blei- Gewalt“. Auch der Forderungszu sehr mit seiner Person identi- ben aber strikt im Hintergrund. katalog ist gemäßigt. Im Verlauf
fiziert wird. Deshalb tritt in Als Pegida-Prinzip gilt die Me- der Kundgebungen wird aber
auf die Politiker gethode, mit der
jüngster Zeit häufiger
schimpft, auf die
die Redner
auch die 36-jährige
Journalisten und bedie vielen BeWirtschaftsberaterin
sucher
der
sonders gern auf PoliKathrin Oertel in Ertiker mit fremd klinKundgebunscheinung. Sie kennen
genden Namen wie
gen bei Laune
sich gut und lange,
Cem Özdemir. So
halten
und
beide sind in der
wird die Stimmung
sich
deren
Kleinstadt
Coswig
gezielt gegen bekannTreue sichern:
nordwestlich
von
te Ausländer angeWeder BachDresden aufgewachheizt.
mann noch Lutz Bachmann
sen. Oertel, heißt es, Kathrin Oertel
.
.
.
.
Pegida mobilisiert Anhänger
vor allem über das Internet.
Nicht mit Plakaten oder Flugblättern wirbt man, sondern
über Facebook-Seiten und Internetblogs. Viele Teilnehmer
der Kundgebungen beziehen ihr
Wissen von rechtsextremen Internetseiten. Gezielt schaffen die
Kundgebungen dabei einen
Rahmen, der es jedem Teilnehmer erlaubt, ein gutes Gewissen
zu behalten. So betonen die Organisatoren, man wolle nichts
mit Rechtsextremisten zu tun
haben.
Ungeklärt ist, welche Leute im
Hintergrund agieren und Pegi-
da lenken. Auffällig ist: Als sich
Bachmann jetzt über die Verulkung seiner Person in der Satirezeitschrift „Titanic“ bitter im
Netz beschwerte, war sein Kommentar, der ihn als humorlos
entlarvt, binnen weniger Stunden wieder verschwunden. Hat
da jemand von höherer Stelle
auf den Pegida-Sprecher eingewirkt?
Lange hat Pegida öffentliche
Auftritte gemieden. Warum?
Eine mögliche Erklärung ist,
dass sich die Leute, die offiziell
vorn stehen, eine stabile Haltung in einer kontroversen Debatte nicht zutrauen.
4
Politik
Die Harke, Nienburger Zeitung
INLAND
7000 Besucher wollen
Stasi-Zentrale sehen
Berlin. Bei einem Bürgertag in
der einstigen Stasi-Zentrale
haben sich am Sonnabend in
Berlin rund 7000 Menschen
über die Arbeit der DDR-Geheimpolizei informiert. „Es gibt
einen hohen Bedarf an Auseinandersetzung mit der SEDDiktatur“, sagte der Stasi-Beauftragte Roland Jahn. Am 15.
Januar 1990 hatten aufgebrachte Demonstranten den
riesigen Komplex an der Normannenstraße besetzt, ein
Ausbruch von Gewalt wurde
verhindert. Damit wurde auch
die weitere Vernichtung von
Stasi-Akten gestoppt.
BND hat 71 500
DDR-Bürger überwacht
Berlin. Der Bundesnachrichtendienst (BND) und seine
Vorläuferorganisation Gehlen
haben zwischen 1946 und April
1990 mindestens 71 500 DDRBürger ausspioniert. Das geht
aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der
Linksfraktion hervor, schreibt
das „Neue Deutschland“. Den
letzten SED-Ministerpräsidenten der DDR, Hans Modrow,
beobachtete der BND demzufolge seit 1958. Nach der Wiedervereinigung saß der heute
86-jährige Modrow für die PDS
erst im Bundestag, später im
Europaparlament.
AUSLAND
Deutsche Waffen
gegen Studenten?
Mexiko-Stadt. Beim mutmaßlichen Massaker an 43 jungen
Leuten in Iguala sind nach Angaben der mexikanischen Regierung keine deutschen Waffen
verwendet worden. Die Tageszeitung „taz“ hatte berichtet, bei
der in das Verbrechen verwickelten örtlichen Polizei seien unter
anderem Sturmgewehre vom
Typ G36 der Firma Heckler &
Koch sichergestellt worden. „Ich
verfüge über keine Erkenntnisse, die mir erlauben, dies zu
bestätigen“, sagte Mexikos Außenminister José Antonio Meade vor seinem Deutschland-Besuch am Dienstag.
Toter nach Anschlag
auf UN-Truppen in Mali
Bamako. Bei einem Autobombenanschlag auf UN-Truppen
sind im Norden von Mali am
Sonnabend ein Soldat getötet
und ein weiterer verletzt worden. Die Explosion ereignete
sich an einem Kontrollpunkt
einen Kilometer vom UN-Camp
in Kidal entfernt, wie die Vereinten Nationen mitteilten. Die UN
haben rund 9000 Soldaten in
Mali stationiert. Französische
Truppen hatten dort vor zwei
Jahren die Islamisten zurückgeschlagen. Die Lage im Norden
des westafrikanischen Landes
ist nach wie vor unsicher.
Fünf Hinrichtungen
in Indonesien
Jakarta. In Indonesien sind fünf
Ausländer wegen Drogenhandels hingerichtet worden. Trotz
internationaler Gnadenappelle
wurden sie zusammen mit einer
Einheimischen am Sonntag kurz
nach Mitternacht von einem
Erschießungskommando in
einem Gefängnis im Zentrum
der Insel Java exekutiert. Bei
den Ausländern handelte es sich
um einen Brasilianer, einen Niederländer, einen Nigerianer,
einen Malawi und eine Vietnamesin. Die Hinrichtungen waren
die ersten seit dem Amtsantritt
von Präsident Joko Widodo im
vergangenen Oktober.
Montag, 19. Januar 2015 · Nr. 15
Islamische Proteste gegen „Charlie Hebdo“
„Beleidigung für Muslime“: Tote und Gewalt bei Demonstrationen in islamischer Welt / In Niger brennen Kirchen
Von Diouf ngagne
unD Marc röhlig
Kairo/Niamey. Die Veröffentli-
chung einer Mohammed-Karikatur in der neuen Ausgabe des
französischen Satiremagazins
„Charlie Hebdo“ hat in der islamischen Welt zum Teil gewalttätige Proteste ausgelöst. Im zentralafrikanischen Niger wurden
mehrere Kirchen angezündet,
mindestens zehn Menschen kamen dort ums Leben. In Ägypten mahnten hohe islamische
Gelehrte den Westen, dass Meinungsfreiheit mit gegenseitigem
Respekt einhergehen müsse.
Der nigrische Präsident Mahamadou Issoufou wandte sich am
Wochenende in einer Rede an
die Nation. Er sagte, dass am
Sonnabend bei Protesten in der
Hauptstadt Niamey fünf Menschen ums Leben kamen, vier
davon in Kirchen und Bars. Weitere fünf Menschen starben demnach am Freitag in der südlichen
Stadt Zinder. Ein örtlicher Journalist berichtete am Telefon, in
Niamey seien mindestens sieben
Kirchen angezündet worden, darunter das größte protestantische
Gotteshaus. Auch eine französische Fahne wurde verbrannt. Die
Polizei setzte Tränengas gegen
die Angreifer ein. Die französische Botschaft rief ihre Landsleute auf, zu Hause zu bleiben.
Die Bevölkerung des Wüstenstaates Niger ist überwiegend
muslimisch.
Auch in anderen Ländern wie
„Wir sind alle Said Kouachi“: In Istanbul zeigen sich einige Islamisten solidarisch mit den Attentätern von Paris.
angriff auf die Redaktion des
Magazins trotzen. Dabei waren
am 7. Januar zwölf Menschen
getötet worden. Islamische Gelehrte der Azhar-Universität in
Kairo riefen Muslime in aller
Pakistan und Algerien hatte es
zuletzt teils gewaltsame Demonstrationen gegeben. Mit der
Mohammed-Karikatur auf dem
Titel wollen die Macher von
„Charlie Hebdo“ einem Terrorinfo
Linke vergleicht Attentat mit US-Drohneneinsätzen
Sahra Wagenknecht, stellvertretende Linksfraktionschefin, hat die Drohnenangriffe der USA in
Afghanistan, Pakistan oder im Jemen mit den Terroranschlägen von Paris verglichen. „Wenn eine
vom Westen gesteuerte Drohne eine unschuldige
arabische oder afghanische Familie auslöscht, ist
das ein genauso verabscheuungswürdiges Verbrechen wie die Terroranschläge von Paris“, sagte
Wagenknecht. Der US-Drohnenkrieg, der auch von
Deutschland aus geführt werde, habe „Tausende
Unschuldige ermordet“. Damit bereite man den
Boden für den Terror. Wagenknecht forderte das
Ende aller Militäreinsätze des Westens im Nahen
und Mittleren Osten.
Die SPD reagierte empört. „Den BundeswehrEinsatz in Afghanistan mit dem Terrorangriff von
Paris zu vergleichen ist eine unsägliche Entgleisung und Beleidigung für alle deutschen Soldaten“, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas
Oppermann.
Bush im Visier der Justiz?
Lübeck. Der frühere Bundes-
tagsabgeordnete der Linken und
ehemalige Bundesrichter Wolfgang Neskovic fordert strafrechtliche Ermittlungen in
Deutschland gegen die BushAdministration wegen jahrelanger Folter von Gefangenen. Der
US-Geheimdienst CIA hatte
nach den Anschlägen vom 11.
September 2001 jahrelang gefol-
Welt erneut dazu auf, die jüngsten Karikaturen zu ignorieren.
Gläubige sollten sich nicht durch
die „Ignoranz“ anderer verleiten
lassen, hieß es in einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung.
Dem Westen warfen die Gelehrten gleichwohl Provokation vor:
„So, wie wir an persönliche Freiheiten glauben, (...) glauben wir
auch an gegenseitigen Respekt.“
In Gaza beschmierten Unbekannte das französische Kulturzentrum. Zuvor hatte auch die
im Gazastreifen herrschende radikal-islamische Hamas die
Darstellung des weinenden Propheten Mohammed kritisiert.
Afghanistans Präsident Ashraf
Ghani bezeichnete die Karikaturen als eine große Beleidigung
für den Islam und die Muslime.
Interpol fahndet nach Minister
tert. Nachzulesen ist das seit einem Monat in einem Bericht
des US-Senats. „Das ganze Gerede von der westlichen Wertegemeinschaft erweist sich als
hohles und pharisäerhaftes Geschwätz, wenn Staaten der EU
mit ihren erhöhten moralischen
Ansprüchen Folterungen der
CIA nicht strafrechtlich verfolgen“, sagt der Neskovic.
pet
Kabul. Der designierte afghani-
sche Agrarminister Mohammad
Jakub Haidari steht wegen „umfangreicher
Steuerhinterziehung“ auf der Fahndungsliste
von Interpol. Ein Sprecher von
Präsident Aschraf Ghani sagte,
die Regierung habe eine Untersuchung eingeleitet. „Wenn der
Vorwurf begründet ist, wird er
von der Liste der Kabinettskan-
didaten gestrichen werden.“
Haidari beteuerte im Sender
Tolo TV seine Unschuld. Die
Fahndung nannte er „eine politische Verschwörung meiner
Feinde“. Der 52-Jährige sagte,
die Steuern würden von einem
Geschäftsmann geschuldet, der
seine Firma gekauft habe, die im
Im- und Exportgeschäft in Osteuropa tätig gewesen sei.
Ermittlungen gegen den grünen Hanf-Missionar
Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Cem Özdemir
Von arnolD Petersen
So ganz klar war die Sache im
Sommer nicht. Damals wurde
es unter Prominenten zum
Massenphänomen, sich Kübel
mit Eiswasser über den Kopf zu
schütten. Die „Ice Bucket Challenge“ sollte auf die Nervenkrankheit ALS aufmerksam
machen. Auch Grünen-Parteichef Cem Özdemir ließ sich
Ende August auf der Dachterrasse seiner schicken Kreuzberger Wohnung bei dem seltsamen Ritual filmen. Doch der
Hintergrund der Szene erregte
mehr Aufmerksamkeit als die
kalte Dusche. Im Videoclip posierte Özdemir vor einer Hanfpflanze.
Dusseligkeit oder Absicht?
Der Besitz einer Hanfpflanze
verstößt gegen das Betäubungs-
schenkten ihn nach seiner Rede
mit einer Hanfpflanze. Özdemir bezeichnete die Zurschaustellung seines Balkongewächses erneut als „bewusstes Statement“.
Jetzt wurde publik, dass
Özdemirs Immunität als
Abgeordneter aufgehoben wurde und die
Berliner
Staatsanwaltschaft wegen
der
nunmehr
zwei Hanfpflanzen
ermittelt.
Der
GrünenChef nutzte die
Gelegenheit um
nachzulegen.
Dort wo Kreuzberg am schöns-
mittelgesetz. Polizei und Staatsanwaltschaft müssen ermitteln,
wenn sie davon Kenntnis erhalten. Wirbel war also programmiert. Özdemir erklärte seine
Terrassen-Deko daraufhin zur
Demo. Sie sei als „sanftes politisches Statement“ gegen die
Kriminalisierung
des Cannabis-Konsums zu verstehen.
Die tendenziell
linken Berliner
Grünen feierten den
Ober-Realo
auf ihrem
Parteitag im
Oktober als
Vorkämpfer
für freies
Marihuana
– und be.
.
.
ten ist, am Landwehrkanal, bekräftigte er gestern vor Journalisten seine Hanf-Kampagne.
„Der Gesetzgeber ist hier das
Problem, weil er Hanf anders
behandelt als Alkohol“, erklärte
deshalb Özdemir.
Der 49-jährige „türkische
Schwabe“ verkörpert so ziemlich das Gegenteil vom einst rebellischen Geist der Grünen.
Lange bevor Schwarz-Grün salonfähig wurde, hat er Gemeinsamkeiten mit den Schwarzen
sondiert. Zuletzt hatte er Parteifreunde mit einem Plädoyer für
Waffenlieferungen an die Kurden irritiert und mit der Bemerkung, die IS-Terrormiliz sei
nicht „mit der Yogamatte unterm Arm“ zu besiegen.
Cem Özdemir hat ein lockeres Verhältnis zum Hanf
– und deshalb nun Ärger mit dem Staatsanwalt.
.
afp
Er nannte das neue „Hebdo“-Titelbild eine „Schande“ und die
Veröffentlichung einen „völlig
unverantwortlichen Akt“.
In der türkischen Metropole
Istanbul demonstrierten einige
Dutzend islamistische Anhänger für die getöteten Pariser Terroristen Chérif und Saïd Kouachi. Zu sehen waren Schilder
mit der Aufschrift: „Wir sind alle
Said Kouachi“ – eine Replik auf
den Slogan „Je suis Charlie“, mit
dem sich nach dem Attentat
Menschen weltweit mit den ermordeten Karikaturisten solidarisch erklärt hatten. Zuvor hatte
der türkische Staatspräsident
Recep Tayyip Erdogan „Charlie
Hebdo“ vorgeworfen, mit den
erneuten islamkritischen Karikaturen den Terror anzufachen.
Empörung
über
Auspeitschung
Berlin. Die geplante Bestrafung
eines saudi-arabischen Bloggers
mit zehn Jahren Haft und 1000
Peitschenhieben sorgt in der
deutschen Politik für Empörung. „Einen jungen Blogger
qualvoll zu Tode zu peitschen ist
durch nichts zu rechtfertigen.
Auf seiner Reise nach SaudiArabien im März muss Wirtschaftsminister Gabriel unmissverständlich klarstellen, dass die
Menschenrechte universell gelten“, forderte Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt in der „Bild am Sonntag“.
Deutschland habe im ersten
Halbjahr 2014 den Export von
Rüstungsgütern im Wert von
fast 66 Millionen Euro nach
Saudi-Arabien genehmigt. „Solche Exporte in ein Land, in dem
die Menschenrechte derart mit
Füßen getreten werden, verbieten sich“, sagte Göring-Eckardt.
Der 30-jährige Blogger Raif
Badawi soll auf seiner Internetseite den Islam beleidigt haben,
indem er eine Trennung von
Staat und Religion forderte. Die
Hiebe sollen 20 Wochen lang
immer freitags ausgeteilt werden – jeweils 50 pro Peitschentag. Am vergangenen Freitag
war die Bestrafung ausgesetzt
worden, weil es dem Mann nach
der ersten Auspeitschung noch
zu schlecht ging.
Wirtschaft
Montag, 19. Januar 2015 · Nr. 15
Die Harke, Nienburger Zeitung
Trotz Streiks
mehr Züge
pünktlich
in kürze
Besseres Image
ohne Calden
Kassel. Der seit seiner Eröffnung kriselnde Regionalflughafen Kassel-Calden nennt sich
künftig Kassel Airport. Die Änderung sei Kern eines geänderten Markenauftritts, teilte die
Betreibergesellschaft am
Sonntag mit. Eine Analyse
habe gezeigt, dass die Konzentration auf einen solchen Namen unverzichtbar sei, um den
Flughafen im internationalen
Geschäft zu positionieren. Die
Gemeinde Calden ist mit 6 Prozent an dem umstrittenen
Flughafen beteiligt.
GDL droht der Bahn
mit neuem Ausstand
Berlin. Trotz der Lokführer-
Griechische Banken
beantragen Hilfe
Athen. Gut eine Woche vor den
Parlamentswahlen in Griechenland haben vier Banken des
Landes Anträge auf Liquiditätshilfe gestellt. Wie die Nachrichtenagentur ANA-MPA meldete, ist die Maßnahme vorbeugend gedacht. Der Antrag
auf Liquiditätshilfe im Notfall
bedarf der Zustimmung der
EZB. Die Nationalbank, die Alpha Bank, die Eurobank und
die Piraeus Bank wollen damit
laut Bericht möglichen Kapitalengpässen nach einem Wahlsieg des Linksbündnisses Syriza zuvorkommen.
Dobrindt wirbt
für freies WLAN
Travis Kalanick strebt
Partnerschaften an.
„Spitzenwerte nicht zu halten“: Die gute Auftragslage hat Beschäftigte und Konzernspitze bislang zusammengeschweißt.
dpa
Uber-Chef startet
Charme-Offensive
München. Uber-Chef Travis
Kalanick will im Streit um seinen Fahrdienst auf die europäischen Kommunen zugehen.
„Wir wollen 2015 zum Jahr machen, in dem wir eine Partnerschaft mit EU-Städten schließen“, sagte Kalanick auf der
Internet-Konferenz DLD in
München. Kalanick warb für
Uber als Alternative zu Taxis.
Viele Regeln seien aufgestellt
worden, um ein „geschütztes
Monopol“ der Taxi-Branche zu
verteidigen, sagte Kalanick am
Sonntag. Uber bietet eine App
an, über die Passagiere einen
Wagen zu ihrem Standort rufen
können. Die Taxi-Branche wirft
Uber vor, den Wettbewerb zu
verzerren, weil das Start-up
über seine App im Teil-Dienst
UberPop auch Privatleute Fahrgäste befördern lässt – ohne
die nach Personenbeförderungsgesetz nötigen Genehmigungen. Die Branche erreichte
in Deutschland vor Gericht
Einschränkungen für das UberAngebot.
dpa
Alstom stellt die Weichen
Salzgitter ist wichtigster Standort des Konzerns – und braucht eine Rundumüberholung
Von Lars ruzic
Berlin. Deutsche Behörden
sollen nach dem Willen von
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) künftig
für frei zugängliches öffentliches WLAN rund um ihre Gebäude sorgen. „Mein Ministerium wird noch in diesem Jahr
kostenfreies WLAN rund um
das Dienstgebäude in BerlinMitte anbieten“, sagte der
auch für digitale Infrastruktur
zuständige Minister der „Bild
am Sonntag“. Ziehen alle Behörden in Berlin nach, „haben
wir bald ein breites WLAN-Netz
in der Hauptstadt“. Auch in
anderen Bundesländern sollten
die Behörden dem Beispiel
folgen.
5
Salzgitter. Die Maßstäbe ver-
schieben sich gerade bei Alstom.
Mit dem Ausverkauf der Energiesparten an General Electric
(GE) schrumpft der französische Konzern deutlich – mit kuriosen Folgen: Der wichtigste
Standort steht jetzt im Ausland.
„Salzgitter ist das größte Werk
in der neuen Alstom-Welt“, sagt
Didier Pfleger, Chef des
Deutschlandgeschäfts von Alstom Transport. Die Zugsparte
wird mit gut 6 Milliarden Euro
Umsatz und 28 000 Beschäftigten den Kern der „neuen“ Alstom bilden. „Operativ wird Salzgitter die Zentrale sein“, sagt
Pfleger.
Doch zusätzliche Stellen wird
das nicht bringen, im Gegenteil:
Salzgitter muss umstrukturieren. Dort entstehen komplette
Züge und viele Komponenten.
„Die Größe ist Stärke und
Schwäche zugleich“, sagt Pfleger.
Alte Infrastruktur, hoher Unter-
Draghi sucht
Kompromiss
mit Deutschen
Frankfurt. EZB-Präsident Mario
Draghi will laut Medienberichten deutsche Bedenken gegen
eine weitere Lockerung der
Geldpolitik ausräumen. Gegen
den Widerstand der Bundesbank plant Draghi, im großen
Stil Staatsanleihen aufzukaufen.
Es werde „immer wahrscheinlicher“, dass es Zugeständnisse
gebe, meldete die „Frankfurter
Allgemeine Sonntagszeitung“.
Nach einem „Spiegel“-Bericht
soll verhindert werden, dass
etwa Deutschland die Risiken
anderer Länder übernimmt.
Den Berichten zufolge denkt
die Europäische Zentralbank
(EZB) daran, dass die nationalen Notenbanken jeweils nur die
Staatsanleihen ihres eigenen
Landes kaufen – also etwa die
italienische Notenbank nur italienische Staatsanleihen. Verluste, die möglicherweise irgendwann aus den Käufen von Anleihen entstehen, sollen nicht
wie bislang üblich auf die Notenbanken aller Länder verteilt
werden. Vielmehr solle jede Notenbank für die Risiken ihres
Landes allein haften.
chen 120 bis 150 Züge wurden
im vergangenen Jahr rund 200
gebaut. „2014 war ein Rekordjahr bei Umsatz und Beschäftigung“, sagt Alstom-Manager
Martin Lange. Der Umsatz im
Geschäftsjahr 2014/15 dürfte 800
Millionen Euro erreichen, zu
den 2100 Mann Stammbelegschaft gesellten sich zeitweise
700 befristet Beschäftigte.
Doch diese Spitzenwerte werden „nicht zu halten sein“, ist
haltungsaufwand, zu viel ungenutzte Fläche: „Die Strukturkosten sind zu hoch“, sagt der Franzose. Bis zu 30 Prozent der Fläche sollen an Partner wie etwa
Zulieferer abgegeben werden.
Sie bekommen mehr zu tun, die
Fertigungstiefe schrumpft – was
nicht Kerngeschäft ist, sollen andere machen.
Zuletzt hatten sie in Salzgitter
keine Zeit, die Standortfitness
zu hinterfragen. Statt der übli-
info
Von der Preussag zu Alstom
Bis heute sprechen in Salzgitter viele von LHB, wenn sie Alstom
meinen. LHB steht für Linke-Hofmann-Busch, von Gottfried Linke
1839 in Breslauf gegründet. Durch mehrere Fusionen entstand in
den 1930er-Jahren Linke-Hofmann-Busch, das nach dem Zweiten
Weltkrieg auf Betreiben der britischen Besatzungsmacht in Salzgitter wiederbelebt wurde, weil die Briten einen Reparaturbetrieb
für Güterwagen brauchten. 1958 ging der Zugbauer an den heutigen Salzgitter-Konzern, der seinerseits 1989 von der hannoverschen Preussag geschluckt wurde. Die gab fünf Jahre später die
LHB-Mehrheit an Alstom ab.
lr
sich Lange sicher. In Deutschland rechnet er bis zum Ende
des Jahrzehnts mit einem
Schrumpfen des Marktes um ein
Drittel. Schon Ende dieses Jahres werde die Auslastung in Salzgitter deutlich niedriger liegen.
Bis dahin will Alstom auch die
Verträge der noch 300 befristet
Beschäftigten auslaufen lassen.
Der Betriebsrat hat schon Zustimmung signalisiert. Jetzt wird
verhandelt, wie die bis 2016 gültige Standortvereinbarung verlängert werden kann. Das Management will Zeitkonten ausweiten und die Wartungskompetenz verbessern. „Wir müssen
die Rückgänge im Fahrzeugbau
mit Zusatzgeschäft beim Service
und in der Signaltechnik auffangen“, sagt Lange.
Doch nicht nur die Zahl der
Aufträge sinkt, es buhlen auch
immer mehr Hersteller aus
Niedriglohnländern in Osteuropa oder Asien darum, berichtet
Lange. Auf diese Entwicklung
„müssen wir Antworten finden“.
Gewinner im Supermarkt
Schweizer gehen mit harten Franken in Deutschland shoppen
Tölpel heißt –, wenn sie es nicht
täte. Schon seit 2003 kaufen viele Schweizer in der Grenzregion
in Deutschland ein, weil es für
sie billiger ist. Doch nach der
Freigabe des Schweizer Franken
und dem anschließenden Kursanstieg gegenüber dem Euro ist
das Einkaufen nochmal günstiger geworden.
Im Rhein-Center in Weil am
Rhein bildeten sich am Sonnabend lange Schlangen, auch in
Konstanz brummte am Wochenende der Einkaufstourismus. Da viele Bankautomaten
keine Euros mehr ausgaben,
übernahm im Rhein-Center ein
Zeitschriftenladen die Rolle der
Von Patrick seeger
Die überraschende Entscheidung der Schweizer Nationalbank, den Kurs des Schweizer
Franken freizugeben, schlägt
auch Tage danach noch Wellen.
Zu denen, die auf dem falschen
Fuß erwischt wurden, soll die
Deutsche Bank gehören, die laut
Medienberichten rund 150 Millionen Euro abschreiben muss.
Die Investmentfirma Everest
Capital habe einen Hedgefonds
im Volumen von mehr als 800
Millionen Dollar geschlossen,
berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg – der Fonds hatte auf einen Kursrückgang des
Franken gesetzt.
Die Gewinne der FrankenAufwertung wurden dagegen
am Wochenende in deutschen
Supermärkten nahe der schweizerischen Grenze eingefahren:
Tausende Schweizer fuhren zum
Großeinkauf in die Euro-Zone.
Waren für rund 150 Euro stapelte ein Ehepaar in Weil am Rhein
in seinem Einkaufswagen. In
der Schweiz würden sie dafür
etwa 300 Franken bezahlen. „Ich
wär doch ein Löli“, sagt die Frau
– was im Deutschen so viel wie
.
.
.
Wechselstube. In einer langen
Schlange warteten die Kunden,
doch auch hier ging der Devisenvorrat zur Neige. Am frühen
Morgen konnten noch 250 Euro
umgewechselt werden, wenige
Stunden später wurde der Betrag auf 150 Euro begrenzt. Am
Mittag berichtete eine Verkäuferin bereits, „wir haben jetzt
schon fast keine Euro-Scheine
mehr“.
Nebenan bei „Marktkauf “
waren rund 300 Mitarbeiter im
Schichtbetrieb, um den Ansturm zu bewältigen. „Das ist
jetzt ein zweites Weihnachtsgeschäft für uns“, sagte Marktleiter
Ingo Haller.
Einkaufen mit Franken ist billiger geworden.
.
dpa
streiks ist die Deutsche Bahn im
vergangenen Jahr etwas pünktlicher geworden. Ihr selbstgestecktes Ziel verfehlte sie aber
trotzdem. Nach Angaben des
Konzerns kamen im Fernverkehr 76,5 Prozent der ICE- und
IC-Züge pünktlich an. 2013 hatte die Quote noch bei 73,9 Prozent gelegen. Die Bahn selbst
hat sich allerdings mindestens
80 Prozent vorgenommen. Die
Nahverkehrszüge waren 2014
mit 94,9 Prozent etwa so pünktlich wie in den Vorjahren.
Der Fernverkehr rutschte von
Mai an unter die Zielmarke von
80 Prozent, wie aus einer am
Wochenende veröffentlichten
Statistik hervorgeht. Das sei wesentlich bedingt durch die langen Unwetterserien, erklärte die
Bahn. Dazu seien zahlreiche kriminelle Eingriffe gekommen wie
Metalldiebstähle und Brandanschläge. Auch die Lokführerstreiks im September, Oktober
und November hätten die Werte
rutschen lassen.
Die Lokführer könnten bald
wieder die Statistik durcheinanderbringen, denn vor der Fortsetzung von Tarifverhandlungen hat die Gewerkschaft GDL
mit neuen Streiks gedroht.
„Wenn die Bahn auf Zeit spielt,
wofür es Hinweise gibt, werden
wir darauf reagieren“, sagte
GDL-Chef Claus Weselsky der
„Wirtschaftswoche“. Die Gewerkschaft werde Ende Januar
eine Bilanz der Verhandlungen
ziehen und entscheiden, wie es
weitergehe. „Danach kann alles
sehr schnell gehen. Dann sind
wir quasi über Nacht wieder im
Arbeitskampfmodus.“
Bei Bauern
regiert die
Vorsicht
Hannover. Vielen Landwirten ist
die Lust vergangen, in neue
Ackermaschinen oder Ställe zu
investieren. Das spiegelt sich im
„Konjunkturbarometer Agrar“
des Deutschen Bauernverbands
wider. Der vierteljährlich ermittelte Index sank im Dezember
auf 16,7 Punkte. Verglichen mit
der Umfrage im September fiel
der Rückgang um 2,5 Punkte
zwar moderat aus, aber im Juni
hatte der Index noch bei 30,7
Punkten gelegen.
Die Gründe sind die gleichen
geblieben: Ob Milch, Schweine,
Ferkel, Obst oder Gemüse – die
Landwirte litten unter „dramatisch“ gefallenen Erzeugerpreisen, erklärt ein Sprecher des
Bauernverbands. Zugleich seien
die Betriebe angesichts der Diskussion um mehr Tierschutz
und Tierwohl in den Ställen
stark verunsichert.
Im Durchschnitt der Betriebe
wird der Umfrage zufolge die
künftige wirtschaftliche Entwicklung „gleichbleibend ungünstig beurteilt“. Frühestens in
der zweiten Jahreshälfte sei mit
einer Erholung der Agrarpreise
zu rechnen, sagte der Verbandssprecher. Belastend wirkten
auch die hohen Pachtpreise und
der neue Mindestlohn.
Das alles schafft kein gutes
Klima, um zu investieren. Laut
Umfrage wollen nur 34 Prozent
im ersten Halbjahr 2015 investieren, vor einem Jahr waren es
immerhin noch 40 Prozent. Insgesamt wollen die Betriebe 4,7
Milliarden Euro ausgeben, verglichen mit 6,3 Milliarden Euro
in der Vorjahresperiode.
cb
6
Fernsehen
Die Harke, Nienburger Zeitung
Montag, 19. Januar 2015 · Nr. 15
5.30 ZDF-Morgenmagazin 9.05 Das Weibernest. TV-Komödie, D 2001 10.45 Um
Himmels Willen 11.35 Nashorn, Zebra &
Co. 12.00 Tagesschau 12.15 ARD-Buffet.
U.a.: Zuschauerfragen zum Thema: Lederbekleidung richtig pflegen / Flecken
ABC – Schneeränder an Schuhen 13.00
ZDF-Mittagsmagazin 14.00 Tagesschau
14.10 Rote Rosen 15.00 Tagesschau
15.10 Sturm der Liebe
5.30 ZDF-Morgenmagazin 9.05 Volle
Kanne – Service täglich. U.a.: Top-Thema: Mahngebühren / Genuss: Zucchini-Brot – Rezept von Cynthia Barcomi
10.30 Die Rosenheim-Cops. Leben vergeht, Geld besteht 11.15 SOKO Wismar.
Der Tote im Weinberg 12.00 heute 12.10
drehscheibe 13.00 ZDF-Mittagsmagazin 14.00 heute – in Deutschland 14.15
Die Küchenschlacht 15.05 Topfgeldjäger
7.30 Herz in Flammen. TV-Liebesfilm, D
2002 9.00 Nordmagazin 9.30 Hamburg
Journal 10.00 Schleswig-Holstein Magazin 10.30 buten un binnen – regionalmagazin 11.00 Hallo Niedersachsen 11.30 Die
Ostsee zwischen Deutschland und Estland
12.15 In aller Freundschaft 13.00 Einfach
genial 13.30 Eisenbahnromantik 14.00
NDR//Aktuell 14.15 Bilderbuch Deutschland 15.00 NDR//Aktuell 15.15 mareTV
5.10 Explosiv – Weekend. Moderation: Janine Steeger 6.00 Guten Morgen Deutschland. Moderation: Wolfram
Kons, Angela Finger-Erben 8.30 GZSZ.
Mit Daniel Fehlow,Janina Uhse,Wolfgang
Bahro 9.00 Unter uns 9.30 Betrugsfälle
10.00 Die Trovatos – Detektive decken
auf 11.00 Die Trovatos – Detektive decken auf 12.00 Punkt 12 – Das RTL-Mittagsjournal 14.00 Verdachtsfälle
5.30 SAT.1-Frühstücksfernsehen. Moderation: Matthias Killing,Jan Hahn, Marlene Lufen, Alina Merkau 10.00 Auf Streife 11.00 Richterin Barbara Salesch 12.00
Richter Alexander Hold 13.00 Richter
Alexander Hold 14.00 Auf Streife. Reportagereihe 15.00 Im Namen der Gerechtigkeit – Wir kämpfen für Sie! Mitwirkende: Alexander Hold, Stephan Lucas,Alexander Stephens, Isabella Schulien
6.30 Aliens in America 6.55 Guess
Who – Meine Tochter kriegst du nicht!
Liebeskomödie, USA 2005 8.50 Tics –
Meine lästigen Begleiter.TV-Drama, USA
2008. Mit Jimmy Wolk, Treat Williams,
Dominic Scott Kay 10.45 Mike & Molly
11.40 Two and a Half Men 13.05 2 Broke
Girls. Reboot in Brooklyn 13.35 New Girl
14.05 The Big Bang Theory 15.30 How I
Met Your Mother. Das Pokerspiel
16.00 Tagesschau
16.10 Panda, Gorilla & Co.
17.00 Tagesschau
17.15 Brisant
18.00 Verbotene Liebe Daily Soap
18.50 Großstadtrevier Der Kronzeuge
20.00 Tagesschau
16.00
16.10
17.00
17.10
17.45
18.05
19.25
16.10 Mein Nachmittag
17.10 Das Waisenhaus für wilde Tiere
18.00 Niedersachsen 18.00 Uhr
18.15 die nordreportage
18.45 DAS!
19.30 Hallo Niedersachsen
20.00 Tagesschau
17.00
17.30
18.00
18.30
18.45
19.05
19.40
16.00
17.00
17.30
18.00
16.00
16.30
17.00
18.00
18.10
18.40
19.05
heute – in Europa
SOKO Kitzbühel
heute (auch 19.00)
hallo deutschland
Leute heute
SOKO 5113 Sommer ’94
WISO
Berlin Models Familienserie
Unter uns Daily Soap
Explosiv – Das Magazin
Exclusiv – Das Star-Magazin
RTL Aktuell
Alles was zählt Daily Soap
GZSZ Daily Soap
Anwälte im Einsatz
Mein dunkles Geheimnis
Sat 1 Regional
In Gefahr – Ein verhängnisvoller Moment
19.00 Navy CIS Der letzte Schuss
19.55 SAT.1 Nachrichten
How I Met Your Mother
How I Met Your Mother
taff Rockin’ Miami
Newstime
Die Simpsons
Die Simpsons
Galileo Verschwörbar – Fluor
DOKUMENTATION
THRILLER
MAGAZIN
DAILY SOAP
KRIMISERIE
SERIE
20.15 Abenteuer Alpen
22.15 Stieg Larsson: Verdammnis
Teil 2 der Millennium-Trilogie. Der
Journalist Mikael Blomquist stößt während seiner Recherchen zum Thema
Frauenhandel auf drei Leichen. Alle wurden mit derselben Waffe ermordet. Auf
dieser sind Lisbeths (Noomi Rapace)
Fingerabdrücke. Sie muss abtauchen,
aber Mikael glaubt an ihre Unschuld.
20.15 Markt
Aktuelles Magazin für Wirtschaft und
Verbraucher. Kühl- und Bremsschläuche im Auto haben gegen Marderzähne keine Chance. Baumärkte und Autowerkstätten haben „Wunderwaffen“ zur
Abschreckung der Tiere im Angebot. In
der Sendung wird überprüft, ob diese
Mittel wirklich eine Wirkung zeigen.
17.30 Unter uns
Eva will ihre Gefühle testen. Eva
(Claudelle Deckert) weiß nicht, ob sie
sich auf ein Date mit Sascha einlassen
soll. Im Gespräch mit Ute (Isabel Hertel) hofft sie auf einen guten Rat. Lisa
erhält unverhofft ein Jobangebot aus
Berlin. Sie will die Schillerallee möglichst ohne großes Aufsehen verlassen.
19.00 Navy CIS
Der letzte Schuss. Vance (Rocky Carroll) sieht seine Familie in Gefahr, als
aus heiterem Himmel ein ihm gut bekannter Auftragskiller auftaucht. Er
startet mit der bedingungslosen Unterstützung des ganzen Teams eine Gegenoffensive, aber er hat es mit einem
äußerst cleveren Gegner zu tun.
20.15 Die Simpsons
Der Herr der Gene. Nach genauer Prüfung aller Fakten hat Lisa ihre Skepsis
gegenüber gentechnisch veränderten
Lebensmitteln verloren. Deshalb werden die Simpsons in das Forschungszentrum eines Lebensmittelproduzenten eingeladen, das zu ihrem Entsetzen
von Tingeltangel-Bob geleitet wird.
20.15 Abenteuer Alpen
Falsche Kameraden und starke
Frauen. Dokumentation
21.00 Hart aber fair
22.15 Tagesthemen Mit Wetter
22.45 Die Story im Ersten
Papa trau Dich! Wenn ein Kind
unterwegs ist, haben Väter oft
Muffensausen: vor der Verantwortung, der neuen Rolle, vor allem aber vor dem Chef. Viele Firmen bieten inzwischen diverse
Elternzeitmodelle an.
23.30 Flüchtlinge – Aufnehmen
oder Abschieben?
0.15 Nachtmagazin
20.15 Spuren des Bösen – Schande
TV-Kriminalfilm, A/D 2014
Mit Heino Ferch, Sabrina
Reiter, F. Karl u.a. Im Haus des
Verhörspezialisten Dr. Brock
wurde jemand ermordet, die einzige Zeugin ist Brocks heimliche
Geliebte Paula. Dr. Pliem zwingt
Brock mit seiner Kenntnis der
Affäre dazu, ihn zu therapieren.
21.45 heute-journal Mit Wetter
22.15 Stieg Larsson: Verdammnis
Thriller, S/DK/D 2009
Mit Michael Nyqvist, Noomi
Rapace, Lena Endre u.a.
0.15 heute nacht
20.15 Markt
U.a.: Honig im Test: Wie gut sind
günstige Sorten? / Wegen alter
Bleirohre: giftiges Trinkwasser
21.00 Die Ernährungs-Docs
Iss Dich gesund!
21.45 NDR//Aktuell
22.00 45 Min
Pfleger – Opfer des Systems
22.45 Kulturjournal U.a.: Pegida –
Warum Dresden die Hauptstadt
der Bewegung ist
23.15 Die Päpstin Drama, D/GB/I/E
2009. Mit Johanna Wokalek, David Wenham, John Goodman u.a.
1.35 Günther Jauch
20.15 Wer wird Millionär?
Show. Moderation:
Günther Jauch
21.15 Undercover Boss
Serengeti Park. Erstmals geht
nicht der Chef selbst undercover. Stattdessen schickt Serengeti-Park-Geschäftsführer Fabrizio Sepe seine Team-Mitarbeiterin und Lebensgefährtin Stefanie Hilger auf Geheimmission.
22.15 Ich bin ein Star –
Holt mich hier raus!
23.15 Extra – Das RTL Magazin
0.00 RTL Nachtjournal
0.30 10 vor 11
20.15 Freunde mit gewissen
Vorzügen Liebeskomödie, USA
2011. Mit Justin Timberlake, Mila
Kunis, Patricia Clarkson u.a.
22.30 Die Frau des Zeitreisenden
Liebesdrama, USA 2009. Mit Rachel McAdams, Eric Bana, Ron
Livingston u.a. Regie: Robert
Schwentke. Henry leidet an einem Gen-Defekt, der ihn ohne
Vorwarnung immer wieder auf
Zeitreisen schickt. Auf einer der
Reisen verliebt er sich in Clare.
Beide wissen nie, wie lange sie
jeweils vereint sind.
0.40 Criminal Minds Dreiundsechzig
20.15 Die Simpsons Der Herr der
Gene. Zeichentrickserie
20.45 Die Simpsons Die Farbe Grau
Zeichentrickserie
21.15 The Big Bang Theory
Werfen wie ein Mädchen
21.40 The Big Bang Theory Erregungsfaktor: Null. Comedyserie
22.10 The Big Bang Theory Die andere Seite der Krawatte
22.40 The Big Bang Theory Die Erdnuss-Reaktion. Comedyserie
23.05 TV total Zu Gast: Felix Hirt
(Extremsportler)
0.05 The Big Bang Theory Werfen
wie ein Mädchen. Comedyserie
10.10 Without a Trace 11.10 Castle 12.05
Numb3rs 13.00 Cold Case – Kein Opfer
ist je vergessen 13.55 Ghost Whisperer – Stimmen aus dem Jenseits 14.55
The Mentalist 16.00 Castle 17.00 Mein
Lokal, Dein Lokal – Wo schmeckt’s am
besten? 18.00 Abenteuer Leben – täglich neu entdecken 19.00 Achtung Kontrolle! Einsatz für die Ordnungshüter
20.15 Starsky & Hutch. Actionkomödie, USA 2004 22.15 Machete. Actionfilm, USA 2010 0.15 Starsky & Hutch.Actionkomödie, USA 2004
5.50 Hilf mir doch! 6.50 Verklag mich
doch! 8.50 Verklag mich doch! 9.50 Hilf
mir doch! 10.55 Mein himmlisches Hotel
11.55 Shopping Queen 13.00 Wer weiß
es, wer weiß es nicht? 14.00 Flirt oder
Fiasko 15.00 Shopping Queen 16.00 4
Hochzeiten und eine Traumreise 17.00
Mein himmlisches Hotel 18.00 mieten, kaufen, wohnen 19.00 Das perfekte Dinner 20.00 Prominent! 20.15 Chicago Fire 21.15 Chicago Fire 22.10 Motive 23.05 The Closer 23.55 vox nachrichten 0.15 Chicago Fire 1.10 Chicago Fire
14.00 Hilf mir! Jung, pleite, verzweifelt...
15.00 Der Trödeltrupp – Das Geld liegt
im Keller 16.00 Der Trödeltrupp – Das
Geld liegt im Keller 17.00 Die Geissens –
Eine schrecklich glamouröse Familie!
18.00 Köln 50667 19.00 Berlin – Tag &
Nacht 20.00 RTL II News 20.15 Die Geissens – Eine schrecklich glamouröse Familie! 21.15 Melanie Müller – Dschungelkönigin in Love! 22.10 Der Trödeltrupp –
Das Geld liegt im Keller 23.05 Die Kochprofis – Einsatz am Herd 0.00 Die Kochprofis – Einsatz am Herd
12.05 360° Geo Reportage 12.50 X:enius
13.20 arte Journal 13.55 Vier Minuten.
Drama, D 2006 15.45 Reise durch Amerika 16.10 Die Schönheit der Frauen
17.05 X:enius 17.30 Deutsche in Amerika 18.25 Wilde Inseln 19.10 arte Journal 19.30 Indiens wilde Schönheit 20.15
Der bewegte Mann. Komödie, D 1994. Mit
Til Schweiger 21.45 Atemlos vor Angst.
Abenteuerfilm, USA 1977 23.45 Tod in
Arizona. Dokumentarfilm, MEX/BOL
2014 0.55 Mamarosh. Komödie, SRB/
D/F 2013 2.30 Metropolis
15.45 La Haute Route – Von Chamonix
bis Zermatt 16.10 La Haute Route – Von
Chamonix bis Zermatt 16.35 La Haute
Route – Von Chamonix bis Zermatt 17.00
La Haute Route – Von Chamonix bis
Zermatt 17.45 ZDF-History 18.30 nano
19.00 heute 19.20 Kulturzeit 20.00 Tagesschau 20.15 Vögel aus dem Paradies
21.00 Die Dynastie der Elefanten – Das
Vermächtnis 21.50 Unter den Schwingen des Adlers 22.00 ZIB 2 22.25 Wüstenträume 23.10 Bayerischer Filmpreis
2014 0.30 Reporter 0.55 10vor10
15.15 Fahrt ins Risiko 16.00 Fahrt ins
Risiko 16.45 Fahrt ins Risiko 17.30 Vor
Ort 18.00 Biosprit – Tödlicher Feind der
Orang-Utans 18.30 Der geheime Kontinent 19.15 Der geheime Kontinent 20.00
Tagesschau 20.15 Ins heiße Herz Afrikas – Eine Entdeckungsreise auf dem Niger 21.00 Ins heiße Herz Afrikas – Eine
Entdeckungsreise auf dem Niger 21.45
heute journal 22.15 Unter den Linden
23.00 Der Tag 0.00 Unter den Linden
0.45 Ins heiße Herz Afrikas – Eine Entdeckungsreise auf dem Niger
11.05 Das Waisenhaus für wilde Tiere
11.55 Wolf, Bär & Co. 12.45 WDR aktuell
13.00 Servicezeit Reportage 13.30 In aller Freundschaft 14.15 Goldrausch im Himalaja 15.00 Planet Wissen 16.00 WDR
aktuell 16.15 daheim + unterwegs 18.05
Hier und Heute 18.20 Servicezeit 18.50
Aktuelle Stunde 19.30 Lokalzeit 20.00
Tagesschau 20.15 Mord mit Aussicht
21.00 markt 21.45 WDR aktuell 22.00
Die geheime Macht von Google 22.45
sport inside 23.15 Dr. John 1.00 Domian 2.00 Lokalzeit aus Köln
16.05 hallo hessen 16.45 hessenschau
kompakt 17.00 hallo hessen 17.50 hessenschau kompakt 18.00 maintower
18.20 Brisant 18.50 service: zuhause
19.15 alle wetter! 19.30 hessenschau
20.00 Tagesschau 20.15 Mord mit Aussicht 21.00 Ein Fall von Liebe – Annas
Baby. TV-Drama, D 2014 22.30 hessenschau kompakt 22.45 Kriminalreport
Hessen extra 23.10 Der Staatsanwalt hat
das Wort: Geschenkt ist geschenkt. TVKriminalfilm, DDR 1979 0.10 Reise nach
Indien. Drama, GB/USA 1984
13.45 freizeit 14.15 In den Tiefen des
Pazifiks – Tiefenrausch und Tropenriffe 15.05 Polizeiinspektion 1 15.30 Wir
in Bayern 16.45 Rundschau 17.00 Bayerische Landschaften 17.30 Regionales 18.00 Abendschau 18.45 Rundschau 19.00 Querbeet 19.45 Dahoam is
Dahoam 20.15 Jetzt mal ehrlich 21.00
Lebenslinien 21.45 Rundschau-Magazin 22.00 Faszination Wissen 22.30 Vor
Ort – Die Reportage 23.00 Nachtlinie
23.30 Rundschau-Nacht 23.40 LeseZeichen 0.10 Dahoam is Dahoam
11.00 MDR um elf 11.40 In aller Freundschaft 12.30 Meine Tochter und der Millionär. TV-Komödie, D 2009 14.00 MDR
um zwei 15.00 LexiTV – Wissen für alle
16.00 MDR um vier 17.45 MDR aktuell
18.10 Brisant 18.54 Unser Sandmännchen 19.00 Regionales 19.30 MDR aktuell 19.50 Mach dich ran! 20.15 Pepe, der
Paukerschreck. Komödie, D 1969 21.45
MDR aktuell 22.05 Fakt ist ...! 22.50
Mord mit Aussicht 23.40 John F. Kennedy – Tatort Dallas. Politfilm, USA 1991
2.40 Kino Royal 2.55 artour
10.05
Lanz
kocht
11.10
Lafer!Lichter!Lecker! 12.40 Bares für
Rares 13.25 Da kommt Kalle 14.10 Die
Rettungsflieger 14.55 Drei Engel für
Charlie 15.40 Drei Engel für Charlie
16.25 Magnum 17.10 Magnum 17.55 Columbo. Meine Tote – Deine Tote. TV-Kriminalfilm, USA 1974 19.30 SOKO Leipzig
20.15 Inspector Barnaby.Treu bis in den
Tod. TV-Kriminalfilm, GB 1998 21.55 Inspector Barnaby. Leichen leben länger.
TV-Kriminalfilm, GB 2001 23.35 Silent
Witness 0.25 Raumschiff Enterprise
11.40 Peter Pan – Neue Abenteuer 12.05
Pinocchio 12.30 Die Sendung mit der
Maus 12.55 Rowdy & Zwick 13.20 Das
Green Team 13.40 Die Pfefferkörner
14.10 Schloss Einstein – Erfurt 15.00
Sadie J 15.25 Horseland, die Pferderanch 15.50 Hexe Lilli 16.20 Garfield 16.45
Marsupilami – Im Dschungel ist was los
17.10 Die Wilden Kerle 17.35 Peter Pan –
Neue Abenteuer 18.00 Pettersson und
Findus 18.15 Mouk, der Weltreisebär
18.40 Die Abenteuer des kleinen Hasen
18.50 Unser Sandmännchen
WETTER: Viele Wolken, gebietsweise Schneefall
Dienstag
-1°
Südwest
Stärke 4
90%
S
Mittwoch
2°
-1°
Donnerstag
2°
-1°
2°
0°
Göttingen
Freitag
3°
-1°
.
.
.
.
0
101
05
10
T
Hamburg
London
Paris
20
6°
7°
H
Bordeaux
T
Algier
2°
Budapest
Varna
7°
Rom
Palma
Wien
T
9°
5
Malaga
3°
Nizza
10
100
0
102
Warschau
2°
München
10
Madrid
Lissabon
H
Berlin
2°
5
1
10
-1°
Moskau
0
10
3°
Riga
101
10
Dublin
Dubrovnik
15
3°
0°
St. Petersburg
Istanbul
10
Einbeck
-4°1
Stockholm
Palermo
15°
21°
Athen
Tunis
15°
17°
20
O
3°
0°
025
2°
Oslo
06:54
15:58
10
W
Wolfsburg
Peine
Hameln
Holzminden
N
3°
0°
T
10
Hannover
Stadthagen
Osnabrück
Zurzeit macht das Wetter vor allem
Rheumakranken zu schaffen. Bei ihnen
verschlimmern sich die Schmerzen in
den Gliedern und Gelenken. Auch Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen müssen sich auf Beschwerden einstellen.
Celle
90%
3°
30°
10°
4°
22°
-1°
17°
19°
3°
20°
27°
4°
23°
17°
7°
23°
2°
3°
16°
11°
42°
19°
30°
21°
9°
4°
Mondaufgang
Monduntergang
0
Biowetter
3°
Nienburg
Meppen
4°
1°
3°
0°
Bremen
2°
-1°
12.02.
Lüneburg
2°
-1°
Oldenburg
04.02.
27.01.
Schauer
wolkig
Schauer
wolkig
sonnig
Schn.sch.
wolkig
sonnig
st. bew.
wolkig
sonnig
Schn.sch.
wolkig
Schauer
wolkig
wolkig
wolkig
sonnig
Schauer
wolkig
sonnig
wolkig
wolkig
heiter
sonnig
wolkig
15
Emden
2°
-1°
20.01.
3°
-1°
3°
70% -1°
Amsterdam
Bangkok
Barcelona
Brüssel
Delhi
Helsinki
Heraklion
Hongkong
Innsbruck
Kairo
Kapstadt
Kopenhagen
Los Angeles
Madeira
Mailand
Miami
New York
Peking
Rhodos
Rimini
Rio de Janeiro
San Francisco
Singapur
Sydney
Tokio
Zürich
10
Cuxhaven
08:21
16:44
101
Die Wolken überwiegen bei uns heute,
und zeitweise fällt Schnee, zum Teil
auch mit Regen vermischt. Die Temperaturen erreichen 2 bis 4 Grad. Der
Wind weht schwach bis mäßig aus
Südwest. In der Nacht schneit es noch
gebietsweise. Die Tiefsttemperaturen
liegen zwischen plus 1 und minus 1
Grad. Morgen ist es wechselnd bewölkt, und nur vereinzelt fällt etwas
Schnee. Die Temperaturen steigen auf
1 bis 3 Grad.
Sonnenaufgang
Sonnenuntergang
5
0°
102
3°
www.WetterKontor.de
Mit Reinhold Messner auf historischer
Bergtour. Im zweiten Teil erzählt der
bekannte Bergsteiger Reinhold Messner einige interessante Bergsteigergeschichten, die mit der Besteigung der
Eiger Nordwand in Verbindung stehen.
Hierzu begibt er sich zum Teil an die
Originalschauplätze jener Ereignisse.
Antalya
Las Palmas
Warmfront
< -15°
-15°/-10° -10°/-5°
Kaltfront
-5°/ 0°
0°/ 5°
Mischfront
5°/ 10° 10°/ 15°
Warmluft
15°/ 20° 20°/ 25° 25°/ 30° 30°/ 35°
Kaltluft
> 35°
Niedersachsen
Montag, 19. Januar 2015 · Nr. 15
Die Harke, Nienburger Zeitung
Alte Parteien
verlieren
Mitglieder
Land & Leute
Auto rast in den
Gegenverkehr
Cloppenburg. Sechs Menschen sind bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 72
nahe Friesoythe (Kreis Cloppenburg) schwer verletzt worden. Ein 35-Jähriger sei am
Sonnabend mit drei Beifahrern
aus bisher ungeklärter Ursache in die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem entgegenkommenden Auto frontal
zusammengestoßen, teilte die
Polizei am Sonntag mit. Dabei
wurden alle vier Insassen des
Wagens schwer verletzt, zwei
von ihnen so schwer, dass sie
mit Rettungshubschrauber in
Kliniken geflogen werden
mussten. Es entstand ein
Sachschaden in Höhe von rund
20 000 Euro.
Nur die neue AfD legt zu
Winterblues bei
den Zootieren
Hannover. Das schmuddelige
und nasskalte Winterwetter
drückt auf die Stimmung von
Niedersachsens Zoobewohnern. In den Tierparks von der
Nordsee bis nach Osnabrück
neigen Orang Utans, Elefanten
oder Giraffen derzeit nur zu
kurzen Ausflügen nach draußen, wie eine Umfrage der
Deutschen Presse-Agentur
unter niedersächsischen Zoobetreibern ergab. „Nasskaltes
Wetter ist immer schlecht für
die Tiere. Die Türen sind auf,
aber die meisten gehen gar
nicht raus“, sagt Barbara Minnemann vom Jaderpark an der
Nordsee. Das halte derzeit
auch viele Leute von einem
Besuch ab.
Alter Geschichte mit neuer Technik auf der Spur: Nasses Holz wird in Spezialgeräten des Denkmalamtes fachgerecht getrocknet.
Das Landesamt für Denkmalpflege arbeitet mit modernsten Restaurationsmethoden
Von Isabel ChrIstIan
Hannover. Ein Denkmal ist mehr
als ein Gesicht aus Stein. Ein
Denkmal kann aus Eisen sein,
wie das Ulfberht-Schwert, das
vergangenes Jahr aus der Weser
bei Hameln gezogen wurde.
Oder aus Holz, wie ein verformter Trinkpokal aus einer mittelalterlichen Grabkammer. Und
manchmal sieht ein Denkmal
auf den ersten Blick auch nur
aus wie ein Haufen matschiger
Erde. Erst bei genauem Hinsehen gibt er seine Geheimnisse
preis – Hinweise darauf, wie die
Menschen vor Hunderten von
Jahren gelebt haben.
Diese Geheimnisse legen die
Restauratoren im Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege (NLD) in mühevoller
Kleinarbeit frei. Die archäologischen Restaurierungswerkstätten des NLD gehören zu den
fortschrittlichsten Einrichtungen in Deutschland. Daraus ergibt sich neben ihrem eigentlichen Auftrag noch eine zweite
Modell eines Rüsselbechers
dreht. Der Becher befindet sich
in Form zahlreicher Einzelteile
in einem Erdblock. Mit Hilfe
von medizinischer Computertomografie (CT) wurde der Erdblock analysiert und sein kostbares Inneres mithilfe eines
Computerprogramms sichtbar
gemacht. Ohne ihn zu öffnen,
wusste Haßmann, was sich in
der Erde befindet, aus welchem
Material es besteht und wie es
zuvor ausgesehen hat.
Aufgabe: für die Denkmalpflege
zu werben. Sowohl in der Öffentlichkeit, die für den Schutz
von Kulturgütern sensibilisiert
werden soll, wie auch bei den
Fachkollegen, die den neusten
Stand der Restaurationstechnik
kennenlernen sollen.
Doch wie sieht die technikgestützte Forschung eigentlich
aus? Zwei Beispiele. Archäologe
Henning Haßmann sitzt vor
dem Computerbildschirm, auf
dem sich das dreidimensionale
info
Mehr Öffentlichkeit für Geschichte
Öffentlichkeitsarbeit ist eine wichtige Tätigkeit, die das Niedersächsische Denkmalschutzgesetz von der Denkmalpflege verlangt. Um das herauszustreichen, haben Kultur- und Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic und NLD-Präsident Stefan Winghart zum ersten Mal Zielvereinbarungen zwischen dem
Land und dem Amt unterzeichnet. Damit erkennt das Land nun
auch den Förderbedarf von Fortbildungen für ehrenamtliche Helfer, öffentlich erhältlichen Publikationen und Schulprojekten an.
Rund 7,5 Millionen Euro Forschungsgeld stellt Niedersachsen dem
isc
Amt in diesem Jahr zur Verfügung.
Von heIko randermann
Uelzen. Auf dem Weg zu Bäckereien im Kreis Uelzen ist ein
21-jähriger Backwarenlieferant
mit seinem Transporter gegen
einen Baum geprallt und
schwer verletzt worden. Der
Mann musste mit einer offenen
Fraktur am Bein und weiteren
Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden, teilte
die Polizei am Sonntag mit. Er
sei vermutlich zu schnell unterwegs gewesen. Bei dem Aufprall am Sonnabendmorgen
war der Motorblock auf ein
angrenzendes Feld geschleudert sowie die Fahrzeugfront
aufgerissen worden. Auch der
Sicherheitsgurt hielt dem Unfall nicht stand.
Hannover. Die Front gegen die
Einrichtung einer Pflegekammer in Niedersachsen ist breit:
Neben den Oppositionsfraktionen im Landtag haben sich auch
Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften gegen die entsprechenden Pläne der rot-grünen
Regierungskoalition ausgesprochen. Doch die Verdi-Gruppe
der Medizinischen Hochschule
Hannover (MHH) und andere
Pflegende halten dagegen: Zu einer Pflegekammer gebe es keine
Alternative, auch weil die Gewerkschaften in den vergangenen Jahren zu wenig für die Pflegerinnen und Pfleger in Niedersachsen erreicht haben.
Die rot-grüne Landesregierung will die Kammer 2016 einrichten, in der alle geschätzt
70 000 examinierten Pflegerinnen und Pfleger im Land registriert werden sollen. Die Mitgliedschaft soll für den Berufsstand verpflichtend werden,
Bremen. Auch ein Dieb muss
ebenso ein Mitgliedsbeitrag von
etwa acht Euro im Monat.
„Wir brauchen unbedingt eine
Pflegekammer, um bei Gesetzgebungsprozessen mitzugestalten und als Ansprechpartner der
Politik zu fungieren“, sagt Sandra Mehmecke, Pflegerin an der
MHH und Sprecherin des dortigen Verdi-Netzwerks, das sich
anders als die Gewerkschaft auf
Landesebene klar für die Einrichtung der Pflegekammer ausspricht. Monika Sibicki, ehemalige Pflegedienstleitung und derzeit Präsidentin des Fördervereins zur Errichtung einer Pflegekammer in Niedersachsen, zieht
einen Vergleich zu den Ärzten:
Diese seien bereits in einer Kammer organisiert und deshalb viel
besser in der Lage, ihre Interessen zu vertreten.
Dieser Meinung ist auch Uwe
Schwarz, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:
„Für uns ist es nicht länger hinnehmbar, dass die Pflegekräfte
immer am Katzentisch sitzen,
.
.
.
Doch die CT-Analyse hat weitere Vorteile. Ausgrabungen
müssen nicht an der Fundstelle
untersucht werden, sondern
können mitsamt Erde eingegipst
und konserviert werden, sodass
der Forscher im Labor entscheiden kann, welchem Fundstück
er sich zuerst widmet.
In einem Labor arbeitet Gabriele Schulz am UlfberhtSchwert, einer Waffe, die vom
Hersteller mit einer großzügigen
Namensgravur versehen wurde.
Sie stammt aus dem frühen Mittelalter. Röntgenaufnahmen hat
Schulz bereits gemacht, doch damit ist nicht alles Wichtige zu erkennen. Mit Besteck, das an eine
Zahnarztpraxis erinnert, nimmt
sie Proben vom Schwert. „Die
können in chemischen Prozessen auf ihre Beschaffenheit und
organisches Material wie Haare
untersucht werden“, sagt Schulz.
Obwohl die Technik Restauratoren viel Arbeit abnimmt, brauchen sie nach wie vor zwei Eigenschaften: eine ruhige Hand
und Geduld.
Mann muss
Diebesgut
versteuern
Personal in den Heimen unterstützt Landespläne
Backwarentransporter
landet auf dem Feld
Thomas
Per Computer auf Schatzsuche
Zuspruch für die
neue Pflegekammer
Zum Verkriechen: Das Wetter
drückt auf die Stimmung. dpa
Der Mitgliederschwund bei Niedersachsens
großen Parteien hat sich 2014
fortgesetzt. Er nagte selbst bei
den Grünen, die bis Ende 2013
kontinuierlich zugelegt hatten.
Ihre Mitgliederzahl schmolz bis
Ende 2014 auf 6395 Mitglieder
(Vorjahr: 6552). Schwund plagte
auch den SPD-Koalitionspartner in der rot-grünen Landesregierung. Bis September sank die
Zahl auf 60 400 Genossen – ein
Jahr zuvor waren es 61 900.
Niedersachsens mitgliederstärkste Partei bleibt die CDU,
bei der die Zahl der Parteigänger allerdings um rund 2100 auf
64 657 Mitglieder sank. CDUGeneralsekretär Ulf Thiele verwies aber darauf, dass man „im
Jahr 2014 auch rund 1500 neue
Mitglieder in der CDU in Niedersachsen begrüßen konnte.“
Ein ähnliches Bild ergab sich bei
den kleineren Parteien. Die FDP
hatte Ende 2014 in Niedersachsen 5231 Mitglieder (Vorjahr:
5488). Die Linke zählte zum
Jahresauftakt 2573 Mitglieder,
machte aber keine Angaben
zum Vorjahresstand.
Die einzige Partei, die entgegen dem Trend zulegt, ist die relativ junge Alternative für
Deutschland (AfD). Nach Angaben von AfD-Sprecher Daniel
Biermann liegt die Zahl der Mitglieder bei 1816 in Niedersachsen (Stand: 16. Januar 2015). Bei
der letzten Erhebung Anfang
September 2014 seien es noch
1550 gewesen.
Hannover.
Straßenbahn aus den
Gleisen gehoben
Bremen. Eine unachtsame
Autofahrerin ist in der Nacht zu
Sonntag im Bremer Stadtteil
Vahr mit einer Straßenbahn
kollidiert und hat diese aus den
Gleisen gehoben. Die 55-Jährige sei bei Rot in eine Kreuzung
eingefahren und habe anschließend die anfahrende Bahn
beim Abbiegen übersehen,
teilte die Polizei am Sonntag
mit. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der vordere Teil
der Bahn aus den Schienen
gedrückt. Die 55-jährige Autofahrerin zog sich dabei eine
Beinverletzung zu. Die Höhe
des entstandenen Schadens
wird auf rund 16 000 Euro beziffert.
7
„Wir wollen auch mitgestalten“:
Eberstein
Sandra Mehmecke.
wenn über ihre Interessen verhandelt wird.“
Doch da werden Pflegende mit
einer Kammer bleiben, argumentieren Gewerkschaften wie
Verdi und der Deutsche Gewerkschaftsbund im Schulterschluss
mit Unternehmerverbänden und
Arbeitgebern der privaten Pflegedienste. Schließlich würde die
Zuständigkeit für Löhne weiterhin bei den Tarifpartnern liegen,
und die Qualität der Pflege werde im Gesetz geregelt.
.
eine anständige Steuererklärung
abgeben, wenn er gestohlene
Ware verkauft. Sonst landet er
wegen Steuerhinterziehung zum
zweiten Mal vor Gericht – wie
jetzt ein Mann in Bremen.
Das Amtsgericht verhandelt
heute gegen einen bereits wegen
Untreue und Diebstahl von Prepaid-Telefonkarten zu einem
Jahr und neun Monaten Haft auf
Bewährung verurteilten Logistikmitarbeiter, der den Verkaufserlös von 900 000 Euro
nicht versteuert haben soll. Er
habe weder eine Erklärung für
Umsatz- noch Einkommensnoch Gewerbesteuer abgegeben,
wirft ihm die Staatsanwaltschaft
in ihrer Anklageschrift vor.
Durch den Verkauf der gestohlenen Ware sei eine gewerbliche
Tätigkeit begründet worden, so
die Anklagebehörde. Das Amtsgericht
Bremen-Blumenthal
habe den Mann bereits im Februar zu der Bewährungsstrafe
verurteilt, sagte ein Gerichtssprecher.
Ehestreit endet
für Paar in Haft
Ein handfester
Streit eines betrunkenen Paares
hat für die Eheleute noch weitreichendere Konsequenzen. Der
52-Jährige schlug am Sonnabend in Dahlenburg bei Lüneburg bei der Auseinandersetzung seine vier Jahre jüngere
Frau. Die zur Hilfe geholten Beamten mussten neben dem Ehestreit jedoch auch noch aus anderen Gründen aktiv werden.
Gegen beide lagen Haftbefehle
wegen ungezahlter Rechnungen
vor. Der Mann wurde nach Angaben der Polizei vom Sonntag
direkt ins Gefängnis geschickt
und kann dort nun ausnüchtern. Die Frau wurde zunächst
in ein Krankenhaus gebracht
und muss anschließend für einige Tage hinter Gitter. Beide hatten zum Zeitpunkt des Streit
rund zwei Promille.
Dahlenburg.
Schießerei auf
offener Straße
Ein 35-jähriger
Mann ist in der Nähe des Osnabrücker Bahnhofs niedergeschossen und schwer verletzt
worden. Auf das Opfer waren
am Sonnabendabend auf offener Straße zwei Schüsse abgefeuert worden. Der Mann hatte
sich mit dem mutmaßlichen,
ihm bekannten Täter zunächst
auf einem Parkplatz getroffen.
Nach einem kurzen Wortwechsel habe der 41-jährige Verdächtige seinem Opfer ins Bein geschossen, teilte die Polizei am
Sonntag mit. Danach kam es zu
einem Handgemenge, wobei ein
weiterer Schuss gefallen sei. Der
35-Jährige wurde noch in der
Nacht operiert, schwebt aber
nicht in Lebensgefahr.
Der Schütze flüchtete in einem schwarzen Wagen und wird
von den Beamten mit mehreren
Streifenwagen gesucht. Die Beamten ermitteln wegen versuchter Tötung.
Osnabrück.
8
Panorama
Die Harke, Nienburger Zeitung
Montag, 19. Januar 2015 · Nr. 15
Eurotunnel:
Feuer stoppt
Zugverkehr
Bye bye, New York
Schwedens
Prinzessin
Madeleine
(32) kehrt
ihrer Wahlheimat New
York den Rücken und ist
auf der Suche nach einem
neuen Wohnsitz in Europa.
Spekuliert wird neben dem
Hauptwohnsitz in Stockholm
über Paris, London und das
schweizer Promi-Dorf
Gstaad. Hintergrund ist angeblich ihre knapp einjährige
Tochter Leonore, der ein
Platz in der schwedischen
Thronfolge zusteht, allerdings nur, wenn sie auch eine
schwedische Schule besucht.
Madeleine, die mit dem Geschäftsmann Chris O’Neill
(40) verheiratet ist und zurzeit ihr zweiten Kind erwartet, kehrte nach ihrem Weihnachtsurlaub nicht in die Vereinigten Staaten zurück.
Musik – seine Liebe
Hollywoodstar Johnny
Depp (51)
liebt das Musikmachen
– aber nur
als Hobby.
„Die Musik
ist noch immer meine erste
Liebe und Teil meines Lebens“, sagte Depp am Sonntag bei einer Pressekonferenz in Berlin. „Eine JohnnyDepp-Band wird es aber
nicht geben“, scherzte der
Schauspieler. Die Idee, dass
die Menschen ihm beim Gitarrespielen zuschauten nur, weil sie auch seine Filme
gesehen hätten, finde er
schrecklich. „Musik sollte für
die Leute sein, die gern Musik hören und nicht für die
Medien.“ Depp stellte in Berlin seinen neuen Film „Mortdecai – Der Teilzeitgauner“
vor. Mit dabei war auch Paul
Bettany.
Happy Hula-Tanz
Amerikas
„Golden Girl“
Betty White
hat zu ihrem
93. Geburtstag mehr als
nur ein kleines Ständchen erhalten. Der Star der
TV-Serie „Hot in Cleveland“
wurde am Samstag von Kollegen mit einer Flashmob-Aktion überrascht. Als White
von Co-Star Dave Foley zu
den Studios gefahren wurde,
sprangen immer mehr Menschen in Hula-Röckchen und
Hawaii-Hemden auf die Straße und legten einen wilden
Tanz hin. White wippte auf
dem Sitz ihres Fahrzeugs
begeistert mit. „Mit 93 sollte
man so etwas nicht machen“,
scherzte der Star.
Aufgespiesst
„Wenn man richtig Spaß
hat am Tanzen, dann
kann man einander ruhig
auf die Füße treten.“
Schauspieler
Jan Josef
Liefers
(50) legt
beim
Tanzen Wert
auf Spaß.
London. Ein brennender Last-
Weltrekord
im regencape
Im Plastikmantel und bei strömendem Regen
hat Papst Franziskus am Sonntag vor rund
sieben Millionen Gläubigen die größte Messe
aller Zeiten in der philippinischen Hauptstadt
Manila gefeiert. Den Weltrekord hielt bislang
Papst Johannes Paul II.: 1995 waren mindes-
tens vier Millionen Gläubige mit ihm zum Weltjugendtag ebenfalls in Manila gekommen. Vier
von fünf der 100 Millionen Einwohner auf den
Philippinen sind Katholiken. Franziskus prangerte an, dass zu wenig Frauen und Mädchen
zu ihm vorgelassen wurden.
Grönemeyer wehrt sich gegen Video
Gericht untersagt Verbreitung von Prügel-Szene. Wurde dem Sänger eine Falle gestellt?
Von dany SchRadER
Köln. Herbert Grönemeyer hält
nichts davon, allzu oft in den
Medien aufzutauchen – es sei
denn, es geht um seine Musik.
In den vergangenen Wochen allerdings vermischte sich das eine
auf unvorhersehbare Weise mit
dem anderen. Zum einen stellte
der Sänger seine neue Single
„Fang mich an“ in der Sendung
„Schlag den Raab“ vor. Um
Schläge ging es dann auch in einer anderen Meldung, die in
den vergangenen Tagen die
Runde machte: In mehreren
Boulevardmedien war ein Video
zu sehen, das angeblich den Sänger dabei zeigte, wie er vermeintlich mit einer Tasche nach
einem Fotografen schlägt.
Nun hat sich Grönemeyer, das
vermeldete das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ am Sonnabend in seiner jüngsten Ausgabe, erfolgreich gegen die Verbreitung des Videos gewehrt.
Das Landgericht Köln hat verfügt, dass „Bild.de“ den Film
nicht mehr zeigen darf.
Tatsächlich gibt es zwei sehr
unterschiedliche Auslegungen
des Vorfalls. Unstrittig ist bisher
nur, dass der Musiker vor Weihnachten am Flughafen in Köln/
Bonn mit einem Fotografen und
einem Kameramann aneinandergeraten war. Das Video, das
im Internet zu sehen war, soll
den Sänger gezeigt haben, wie er
mit seiner Umhängetasche nach
dem Fotografen schlägt. In dem
Film soll Grönemeyer „Fuck off,
fuck off, ich bin privat hier, du
Affe!“ gerufen haben. Der Kameramann soll gerufen haben:
„Ich hab Sie, Herr Grönemeyer.“
Grönemeyers Anwalt ließ daraufhin mitteilen, sein Mandant
und dessen Familie seien „in einem rein privaten Moment am
Flughafen massiv verfolgt und
bedrängt“ worden. „Ich bin in
eine Falle gegangen“, sagt der
heute wohl bedeutendste deutsche Sänger der „Süddeutschen
Zeitung“. Er gibt an, von dem
Fotografen bewusst in diese Situation gelockt und provoziert
worden zu sein.
Grönemeyer bestreitet, dass
er die Kamera oder den Mann
geschlagen hat. Vielmehr habe
er versucht, „die Fotografen körperlich wegzudrängen“, heißt es
in einer Mitteilung von Grönemeyers Anwalt, aus der mehrere
Medien zitierten. Als der Fotograf auf seinen Sohn zugegangen sei, habe er seine Tasche ge-
Vor Gericht erfolgreich: Sänger
Herbert Grönemeyer legt Wert
dpa
auf seine Privatsphäre.
schwungen – in der sich, laut
seinen Angaben, lediglich eine
Ausgabe der Wochenzeitung
„Die Zeit“ befunden habe. Der
Fotograf, so Grönemeyer, habe
sich daraufhin absichtlich zu
Boden fallen lassen. Der Kameramann habe diese Szene bewusst gefilmt.
Grönemeyers
Darstellung
klingt glaubhaft, wenn man die
Anzahl der Fälle, in denen Prominente von Paparazzi in den
vergangenen Jahren bedrängt
worden sind, berücksichtigt.
Das Geschäft mit den Bildern
von Stars und Sternchen ist härter geworden. Zwar verspricht
der Markt noch immer gutes
Geld für Aufnahmen Prominenter. Allerdings ziehen zahlreiche
Gerichtsurteile die Privatsphäre
Prominenter immer enger. Nach
einem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) aus dem Jahr
2007 beispielsweise rechtfertigt
die bloße Befriedigung der Neugier des Publikums private Urlaubsaufnahmen Prominenter
noch lange nicht – es sei denn,
sie stützen die Meinungsbildung
zu Fragen von allgemeinem Interesse. Auch Grönemeyer war
im selben Jahr schon einmal gegen die Veröffentlichung von
Urlaubsbildern vorgegangen.
Der BGH untersagte damals die
Verbreitung von Fotos, die den
Künstler und eine Freundin
beim Spaziergang in St. Tropez
zeigten.
Der Springer-Verlag will nach
Recherchen des „Spiegel“ nun
gegen die Entscheidung des
Landgerichts vorgehen. Experten gehen davon aus, dass die
einstweilige Verfügung des
Landgerichts Köln grundsätzlichen Charakter bekommen
könnte, wenn diese auch in den
nächsten Instanzen Bestand hat.
Die Verbreitung von Bildmaterial aus Situationen, in denen
ein von Paparazzi verfolgter
Prominenter ausrastet, weil er
fotografiert oder gefilmt wird,
könnte dann ebenfalls nicht
mehr möglich sein.
Irina macht Schluss
Gerüchte um ein Beziehungsaus gab es schon lange – jetzt ist Cristiano Ronaldo wieder solo
Von Emilio Rappold
Madrid/New York. Der irre Ju-
belschrei von Cristiano Ronaldo
bei der Auszeichnung zum Weltfußballer 2014 ging jüngst um
die Welt. Seit dem Wochenende
dürften sich nun auch viele
weibliche Fans des Frauenschwarms freuen. Nach einer
knapp fünfjährigen Beziehung
zum russischen Topmodel Irina
Shayk ist der 29-jährige Portugiese wieder als Single unterwegs.
Ob sich der Stürmer von
Champions-League-Sieger Real
Madrid allerdings über seine
neue Freiheit freut, ist fraglich.
Die 29-jährige Shayk teilte über
einen Sprecher mit, sie sei es, die
Schluss gemacht habe. „Wir können bestätigen, dass Irina ihre
Beziehung zu Cristiano Ronaldo beendet hat“, hieß es am
ten sich hartnäckig gehalten.
Portugiesische Medien, darunter das stets gut informierte
Massenblatt „Correio da Manha“, berichteten unter Berufung
auf Freunde Ronaldos, der Spieler sei von seiner Mutter Dolo-
Sonnabend in einem Kommuniqué von Sprecher Ryan Brown
– nach tagelangen Gerüchten
über das Liebesaus bei einem
der heißesten und geheimnisvollsten Promi-Paare der Welt.
Ronaldo verarbeitete die Trennung
unterdessen
am
Sonntag im Stillen.
Auch auf den sozialen
Netzwerken gab er zunächst keine Kommentare ab. Stattdessen machte er
auf
Facebook
und
Twitter
Werbung für das
neue Buch seines Managers
Jorge Mendes.
Die Gerüchte über eine
Trennung hat.
.
.
res bedrängt worden, er solle
endlich eine „normale Frau“ finden, am besten natürlich eine
Portugiesin. Eine Frau, die – anders als die heute in New York,
morgen in Abu Dhabi und übermorgen in Mailand arbeitende
Irina – für Cristiano Junior die
Mutterrolle übernimmt.
Modellathlet Ronaldo führt
ein zurückgezogenes Leben
in der abgeschirmten Prominentensiedlung „La
Finca“ am Rand der
spanischen
Hauptstadt. Er
geht weder ins
Kino noch in
Diskotheken
oder in den Supermarkt.
Das war‘s: Irina Shayk und
Cristiano Ronaldo haben sich
getrennt.
dpa
.
wagen hat am Wochenende den
Zugverkehr unter dem Ärmelkanal vorübergehend gestoppt.
Rauchdetektoren hätten angeschlagen, anschließend seien die
Züge in beiden Röhren zurückgeschickt worden, teilte der Betreiber Eurotunnel am Sonntag
mit. Die Passagiere des betroffenen Zuges mussten die Fahrzeuge verlassen und wurden mit
Gasmasken ausgestattet und in
sichere Räume gebracht.
Bevor am Sonntag der Verkehr wieder aufgenommen wurde, waren leere Züge durch den
Tunnel geschickt worden. Allerdings stand anfangs nur eine der
beiden Röhren zur Verfügung.
Dies führte zu Verspätungen.
Hunderte Passagiere in den
Bahnhöfen in Paris, Brüssel und
London warteten vergebens.
Viele wichen auf Fähren über
den Ärmelkanal aus. An den
Stationen für die Autozüge im
britischen Folkestone und nahe
der französischen Stadt Calais
bildeten sich lange Schlangen.
Kosmonauten
reparieren WC
Moskau. Kosmonauten haben
auf der Internationalen Raumstation (ISS) bei einem Sondereinsatz einen Defekt an ihrer
Toilette – die einzige im russischen Modul – behoben. An einer Leitung der Sanitäranlage
war Flüssigkeit ausgetreten, hieß
es. Die Kosmonauten hätten sich
als „Sanitärtechniker“ bewährt
und die Teile ausgewechselt, teilte die Flugleitung bei Moskau
mit. Das Problem war am Sonnabend entdeckt worden. Der
Bau einer zweiten Toilette im
russischen Segment lässt seit
Jahren auf sich warten. Die Kosmonauten beklagen bisweilen,
dass die Lebensbedingungen an
Bord der ISS schlechter seien als
im US-Teil der Raumstation.
gewinnzAhlen
gLücKSSPiraLe
endziffern
euro
3
10
92
20
589
50
4953
500
68 793
5000
562 121
100 000
997 701
100 000
Prämienziehung: Die Losnummern 5
306 162 und 1 469 732 gewinnen
7500 Euro monatlich als Sofortrente.
arD-FerNSeHLotterie
endziffern
5 601 059
523 189
25 799
6004
05
euro
1 000 000
100 000
10 000
1000
10
BiNgo – UMWeLtLotterie
gewinnzahlen: B 1, 3, 5, 7, 8, 10, 14, I 17,
22, 26, N 36, 40, 42 G 46, 47, 52, 55, 59, O
63, 65, 67, 72
Bingo-Quiz:
25061
Ziehung 1: 1592
Ziehung 2: 1557
13670
Ziehung 3: 1580
41328
30872
Ziehung 4: 1552
Ziehung 5: –
–
Bingo-Quoten
gewinne (euro)
Gewinnkl. 1: 1-Mal
(Jp.: 801 160 , 70)
Gewinnkl. 2: 101-Mal
605, 80
Gewinnkl. 3: 7454-Mal
19,10
KeNo voM SoNNaBeND:
5, 6, 7, 9, 10, 13, 15, 16, 17, 26, 30, 31, 32,
35, 38, 43, 56, 58, 64, 65
Plus 5: 3, 8, 7, 5, 6
KeNo voM SoNNtag:
3, 5, 6, 13, 15, 18, 21, 29, 32, 33, 35, 37,
40, 47, 51, 53, 55, 56, 68, 70
(ohne Gewähr)
Plus 5: 1, 5, 3, 5, 2
Sport
Montag, 19. Januar 2015 · Nr. 15
Die Harke, Nienburger Zeitung
9
Mein Leben als Schattenmann
In Österreich ein Star, in Hannover die Nummer 2 hinter Ron-Robert Zieler: Im Interview erzählt Torwart Robert Almer, wie das so ist
Robert Almer
spricht über …
Herr Almer, der Großteil des
Trainingslagers in Belek liegt
hinter Ihnen. Ist so etwas wie
Lagerkoller bei Ihnen oder Ihren
Mannschaftskameraden zu spüren?
!
Wir sind ein Team, das sich untereinander sehr gut versteht.
Von daher kann ich mir nicht
vorstellen, dass das noch kommen wird.
Nach dem Regenchaos der vergangenen Tage kommt man
nicht herum, über das Wetter
hier in Belek zu reden.
Wenn man in den Süden reist,
erhofft man sich schon, dass
man etwas mehr Sonne abbekommt, um zu trainieren. Aber
man darf nicht vergessen, dass
die Temperaturen durchaus angenehm sind und unser Platz in
einem überragenden Zustand
ist. Und jetzt wurde es ja besser.
Nervt es nicht gerade Sie als
Torhüter, wenn Sie zum einen
von oben nass werden und sich
dann auch noch ständig auf den
durchweichten Rasen schmeißen müssen?
Das ist nicht so schlimm, weil
die Temperaturen stimmen.
Anders wäre es wahrscheinlich
sehr mühsam.
Sie sind im Sommer 2014 zu 96
gewechselt und haben, obwohl
Sie österreichischer Nationaltorwart sind, klar die Rolle als
Nummer 2 hinter Ron-Robert
Zieler akzeptiert. Hat das weiterhin Bestand, oder gibt es
eine Kampfansage von Ihnen?
Natürlich bleibt das so. Im
Sommer war der Transfer für
mich die perfekte Lösung. Daran hat sich nichts geändert.
Der Wechsel hat mich auch bestätigt, ich habe viele Dinge
hier gelernt, wenn ich nur den
Umgang unseres Trainers mit
den Spielern sehe. So etwas
habe ich bisher in dieser Weise
nicht gekannt. Es ist unheimlich angenehm, es gibt viele positive Gespräche.
Sie haben zuletzt in Ihrer Auswahlmannschaft überragende
Spiele gegen Brasilien mit Superstar Neymar und Russland
gemacht. Sie stehen im Mittelpunkt. Dann kommen Sie zurück
nach Hannover – und sind wieder die Nummer zwei hinter
Stammkraft Ron-Robert Zieler.
Ist das nicht frustrierend?
Das ist das Los eines Torhüters,
es kann immer nur einer spielen. Die Bundesliga ist eine der
besten Ligen der Welt, da ist es
schwierig, dass man zu Einsätzen kommt. Und der Ron ist
Weltmeister geworden, das sagt
alles. Und: Die Situation war
mir ja immer klar.
Robert Almer (li.) trägt das Los der Nummer 2 ebenso gelassen wie den Kollegen Ron-Robert Zieler im Training.
Sie müssen doch jedes Mal geradezu in ein Loch fallen. In
Österreich werden Sie von Fans
umlagert, das konnte man ja im
Sommer beim 96-Trainingslager
in Ihrer Heimat in Bad Radkersburg erleben. In Hannover stehen Sie regelrecht im Schatten
…
Ich brauche den Rummel um
mich nicht. Ich bin froh, wenn
ich zu Hause mit meiner Familie sein kann.
Ihr Einjahresvertrag bei 96 läuft
im Juni aus, wie geht es für Sie
sportlich weiter?
Das wird sich in den nächsten
Wochen entscheiden. Es hat
erste Gespräche gegeben, aber
es ist ja noch ein bisschen Zeit.
Wollen Sie denn bleiben?
Ich fühle mich schon sehr wohl
in Hannover.
Können Sie es sich als Nationaltorwart überhaupt erlauben, die
mannschaft. Ich habe ja auch in
meinen Stationen vor 96 nicht
regelmäßig gespielt. Da hat er
auch immer zu mir gestanden.
Nummer 2 bei einem Club zu
bleiben?
Da sollte man abwägen. Für
mich ist die Europameisterschaft 2016 ein großes Ziel. Wir
können die erste österreichische
Mannschaft sein, die sich für
die EM-Endrunde sportlich
qualifiziert. Momentan sieht es
gar nicht so schlecht aus.
Ihre Auftritte werden aber gerade von den österreichischen
Medien besonders kritisch betrachtet.
Der Druck von der Öffentlichkeit ist natürlich sehr groß,
wenn mal etwas Negatives passiert. Bisher habe ich immer
gute Leistungen gebracht. Aber
man weiß ja, wie die Reaktion
in den Medien ist, wenn es einmal nicht so läuft: Dann hat
man sofort wieder den Angriffspunkt der fehlenden Spielpraxis. Aber damit muss ich leben.
Also haben Sie schon Befürchtungen, dass Ihr Nationaltrainer
Marcel Koller Sie künftig als
Stammspieler im Verein sehen
will. Haben Sie in jüngster Zeit
über Ihre Lage mit ihm gesprochen?
Wir sind natürlich im Gespräch. Jeder Teamchef hätte es
gern, wenn seine Spieler regelmäßig spielen. Aber es ist ja
kein Wunschkonzert.
Noch?
Wie gesagt: Ich fühle mich sehr
wohl in Hannover. Alles andere
ist Spekulation.
Setzt er Sie in dieser Hinsicht
nicht unter Druck?
Ich bin jetzt seit drei Jahren die
Nummer 1 in der National-
Interview: Jörg Grußendorf
Treblin
info
Zur Person
Robert Almer wurde am 20.
März 1984 in Bruck/Mur
geboren. Der 1,94 Meter
große österreichische nationaltorwart spielte, bevor
er im Sommer 2014 zu hannover 96 wechselte, unter
anderem für Energie Cottbus, Fortuna Düsseldorf,
austria Wien und den SV
Mattersburg. Für sein heimatland hat er 20 a-Länderspiele absolviert. Den größten sportlichen Erfolg bisher
feierte er 2009, als er mit
austria Wien österreichischer Pokalsieger wurde.
In der Bundesliga ist er bisher nur einmal zum Einsatz
gekommen, in der Saison
2012/2013 für Fortuna Düsseldorf beim 0:0 gegen den
VfB Stuttgart.
… seine
Stiftung
„stars4stars“: „Das ist ein Verein, der körperlich beeinträchtigte Sportler unterstützt. Derzeit fördern wir zwei junge Aktive, einen Skifahrer und einen
Schwimmer, denen wir es ermöglicht haben, bei den Paralympics dabei zu sein und vielleicht auch Medaillen gewinnen
zu können.“
!… seine Familie: „Meine Frau
Dominique und meine zweijährige Tochter Juna-Éloïse leben
eigentlich in unserem Haus in
Wien. Derzeit sind sie für zwei
Monate in Hannover. Wir wollen mal sehen, wie das läuft. Ob
sie länger bleiben, hängt natürlich davon ab, wie meine sportliche Zukunft aussieht.“
!… seine Vereinstrainer in der
Vergangenheit: „Oh, das waren
einige. Also Norbert Meier, Rudi
Bommer, auch Christoph Daum
hatte ich mal – und natürlich
auch Joachim Löw. Aber der
wird sich wahrscheinlich nicht
an mich erinnern. Ich war damals noch sehr jung. Dazu kommen noch viele andere.“
!… seinen Nationaltrainer
Marcel Koller: „Er steht hinter
mir und erkennt meine Leistungen an. Ich bin ihm dankbar,
dass ich bei ihm die Chance
habe, die Nummer 1 in Österreich zu sein.“
!… sein erstes Länderspiel:
„Das war im November 2011 bei
unserem Spiel in der Ukraine,
das war schon etwas Besonderes.
Überhaupt dabei zu sein und
dazu die eigene Hymne zu hören. Wobei das in einem Heimspiel und dann auch noch im
Wiener Ernst-Happel-Stadion
wesentlich emotionaler ist.“
!… persönliche Ziele: „Natürlich die Qualifikation mit der
Nationalmannschaft für die Europameisterschaft in Frankreich.
Klar würde ich auch im Verein
mal wieder als Nummer 1 spielen. Von daher ist es auch ein
Ziel, das ich mal wieder realisieren möchte.“
!… sein Lieblingsessen: „Cordon bleu österreichischer Art. In
Deutschland habe ich noch keines gegessen, das so schmeckt.“
!… sein Verhältnis zu seinem
Konkurrenten bei 96, Ron-Robert Zieler: „Wir kommen sehr
gut miteinander klar. Ich versuche immer, ihn zu unterstützen.“
! … Verletzungen: „Zum
Glück bin ich bisher von schweren Verletzungen verschont geblieben. Bänderdehnungen, ein
Muskelfaserriss, aber das hat ja
schon jeder Profifußballer gehabt.“
Das Schlachtschiff und seine Einschusslöcher
Werder Bremens ehemaliger Fußballprofi Uwe Reinders wird heute 60 / Hier erinnert er sich an ein legendäres Einwurftor, das ihn berühmt gemacht hat
Bremen. Selbst sein fortgeschrit-
tenes Alter und die gesundheitlichen Probleme nimmt Uwe
Reinders mit Humor. „Ich sage
mal so: Das Schlachtschiff hat
ein paar Einschusslöcher. Heute
Morgen wollte ich mich wie ein
25-Jähriger aus dem Bett rollen,
aber irgendjemand muss mich
festgehalten haben...“
60 Jahre wird der frühere Bremer Bundesligaspieler und
Meistertrainer von Hansa Rostock heute alt, ganz spurlos ging
die intensive Zeit nicht an ihm
vorbei. „Ich habe Probleme mit
dem Herzen, nehme Tabletten“,
sagt Reinders: „Mir geht es nicht
ganz so gut.“ Reinders war einer
der ersten westdeutschen Trai-
ner, die nach der Wende in der
ehemaligen DDR gearbeitet haben. Bei seinem Dienstantritt
am 1. Juli 1990 standen seine
Spieler in Reih und Glied an der
Seitenlinie. Verdattert fragte
Reinders seinen Co-Trainer Jürgen Decker, was diese stramme
Anordung zu bedeuten habe.
Sein Assistent erklärte ihm, die
Spieler würden ihn gleich mit
einem kräftigen „Sport frei!“ begrüßen. „Ich habe die Jungs gefragt, ob sie vielleicht noch auf
einen General warten würden“,
sagt Reinders. Um Vertrauen zu
schaffen, gab er jedem Spieler
seine private Telefonnummer.
Zu seinem Erstaunen bekam er
aber keine Nummer zurück,
So liebten die Werder-Fans Uwe Reinders von 1977 bis 1985
denn keiner seiner Profis besaß
damals ein Telefon. „Wenn die
.
.
.
imago
mich benachrichtigen wollen“,
sagte Reinders, „müssen sie
.
trommeln.“ Als krasser Außenseiter gehandelt, feierte Hansa
ausgerechnet in der letzten
Oberligasaison mit dem Sensations-Double aus Meistertitel
und Pokalsieg den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Hansa schwamm mit Reinders auf
einer Erfolgswelle und überraschte auch in der Bundesliga.
Nach neun Spieltagen und einem 2:1-Triumph beim Rekordmeister Bayern München stand
Rostock an der Tabellenspitze.
Die schönen Erinnerungen sind
geblieben. „Wenn jemand mal
gegen Bayern München gewinnen will“, sagt Reinders schmunzelnd, „dann soll man mich anrufen oder besser gleich als Trai-
ner einstellen. Ich weiß ja, wie es
geht.“ Er weiß auch, wie man gefährliche Einwürfe ausführt. Das
legendäre Einwurf-Tor im August 1982 gegen Bayern-Torwart
Jean-Marie Pfaff wird den früheren Werder-Profi für immer
begleiten. „Für Pfaff war das
eine peinliche Sache“, erinnert
sich Reinders: „Da macht ein
Weltklasse-Keeper sein erstes
Spiel für Bayern – und dann verliert er wegen so einer Krücke.“
Seine Kodderschnauze hat er
sich bewahrt. Sein früherer Trainer Otto Rehhagel prägte einmal den Spruch: „Mit dem Ball
ist er weltklasse, ohne ist er
kreisklasse.“ Eines ist er in jedem Fall: eine echte Marke.
10
Sport
Die Harke, Nienburger Zeitung
Montag, 19. Januar 2015 · Nr. 15
Handball-WM
GRUPPE A
Brasilien – Spanien
27:29
Weißrussland – Slowenien 29:34
Chile – Katar
20:27
1. Slowenien
2. Katar
3. Spanien
4. Brasilien
5. Weißrussland
6. Chile
2
2
2
2
2
2
70:
55:
67:
50:
62:
43:
52
43
60
57
72
63
4:
4:
4:
0:
0:
0:
0
0
0
4
4
4
GRUPPE B
Tunesien – Kroatien
25:28
Iran – Mazedonien
31:33
Österreich – Bosnien-H. 23:21
1. Mazedonien
2. Kroatien
3. Bosnien-Herz.
4. Österreich
5. Iran
6. Tunesien
2
2
2
2
2
2
66:
60:
51:
53:
56:
50:
56
55
48
53
63
61
GRUPPE C
Island – Algerien
Ägypten – Frankreich
Tschechien – Schweden
1. Schweden
2. Frankreich
3. Ägypten
4. Island
5. Tschechien
6. Algerien
2
2
2
2
2
2
60:
58:
58:
48:
49:
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2
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4
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32:24
24:28
22:36
38
51
48
48
66
66
GRUPPE D
Deutschland – russland
Argentinien – Polen
Saudi-Arabien – Dänemark
1. Deutschland
2. Dänemark
3. Russland
4. Polen
5. Argentinien
6. Saudi-Ara.
4:
4:
2:
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Jubel-Traube: Die deutsche Nationalmannschaft feiert den knappen 27:26-Erfolg gegen Russland.
27:26
23:24
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44
52
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1
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4
Wildcard? Wildstart!
Der perfekte Auftakt: Deutschlands Handballer schlagen bei der WM auch Russland / Gruppensieg ist machbar
von Jens Kürbis
Doha. Noch zehn Sekunden. Der
In Kürze
FuSSball
Podolski bei Inter in
der Kritik
Mailand. Lukas Podolski ist
nach dem enttäuschenden 0:0
mit Inter Mailand beim FC Empoli in die Kritik geraten. „Podolski ist immer noch ein
Fremdkörper der Mannschaft,
und er ist auch nicht in Bestform. Man muss ihm jedoch
Zeit geben, um sich einzuleben“, kommentierte die gazzetta dello Sport nach der Nullnummer. Mit lediglich 26 Punkten nach 19 Spieltagen hinkt
das Team von Trainer roberto
Mancini den Erwartungen in
der italienischen Liga nach wie
vor weit hinterher.
EiSSchnElllauF
Pechstein fordert
mehr Geld
Berlin. Claudia Pechstein will
ihre Schadenersatz-Forderung
von 4,4 Millionen Euro gegen
den Eislauf-Weltverband (ISU)
gegebenenfalls erhöhen. Das
kündigte die 42 Jahre alte Berlinerin an. „Es sind weitere
Schäden und Kosten aufgetreten seit 2012, als die 4,4 Mio
eingereicht wurden“, erklärte
Pechstein. Also werde die Forderung „natürlich höher werden“. Wie hoch die Summe
sein könnte, verriet Pechstein
nicht und verwies auf das laufende Verfahren.
ergebnIsse
fUssBAll
Testspiele des Bundesligisten am
Wochenende: rot-Weiss Essen –
Borussia Mönchengladbach 0:1,
Hannover 96 – Young Boys Bern 1:0,
Borussia Dortmund – Steaua Bukarest 1:0, FC Bayern München– Al-Hilal riad 4:1, São Paulo – Bayer 04
Leverkusen 2:1, Fluminense – FC
Köln 2:3, Freiburg – Münster 4:1,
Hamburger SV – Astana 0:0, FC
Kaiserslautern – Augsburg 2:1, VfL
Wolfsburg – Chippa United 4:3, SC
Freiburg – Karlsruher SC 0:5, FSV
Mainz 05– Eintracht Braunschweig
1:1, Al Ain FC – Eintracht Frankfurt
1:3.
dpa
letzte russische Angriff. Pawel
Atman spielt einen Pass auf
Rechtsaußen, doch der landet
im Nirwana. Mit einem Jubelschrei springt die komplette
deutsche Bank auf, rast aufs
Feld. Ein Freudentanz. Deutschlands Handballer stehen nach
dem zweiten WM-Sieg, dem
27:26 (9:13) über Russland, so
gut wie im Achtelfinale. Und das
nach einem Spiel, in dem sie
zwei Gesichter zeigten. „Das war
eine komische Partie“, befand
Bundestrainer Dagur Sigurdsson, „wir hatten nach der Pause
mehr Biss, haben attackiert. Das
war’s.“ Handball-Deutschland
im Glück! Und das ist das Stichwort. Denn nachdem die sportliche Qualifikation zur WM
nicht geklappt hatte, musste am
grünen Tisch entschieden werden – mit einer Wildcard sind
die Deutschen nun dabei. Und
danken es mit Topleistungen:
Wildcard? Wildstart!
Zur Pause war Sigurdsson
noch mit grimmigem Blick in
hold, überragend gegen Polen,
rieb sich immer wieder auf.
Auch Regisseur Martin Strobel
verlieh dem Spiel keine Impulse.
Nur zwei Tore aus dem Rückraum bis zur Pause – viel zu wenig. „Wir sind nicht in die Tiefe
gegangen, haben zu viel quer gespielt“, sagte Patrick Groetzki
später. Die phlegmatischen Angriffe der Deutschen prallten so
an der russischen 3:2:1-Gummiwand immer wieder ab. Auch
das Überzahlspiel – ein Auf und
Ab. Mal funktionierte es, mal
nicht. „Uns hat da die letzte
die Arena-Katakomben gestiefelt. Der Isländer hatte die bis
dato schlechtesten 30 Minuten
in seiner kurzen Amtszeit als
Bundestrainer erlebt. Nach dem
tollen Spiel gegen Polen waren
seine Jungs nicht wiederzuerkennen. Es war nicht das Ergebnis, das 9:13, sondern das Wie.
Im Angriff beweglich wie eine
Standuhr, dazu einfallslos, ohne
Rhythmus. Vor allem aus dem
Rückraum. Der Jung-Berliner
Paul Drux war durch Vereinskollege Konstantin Igropulo völlig abgemeldet. Steffen Wein-
info
Kretzschmar sagt Trainerjob ab
Der ehemalige Handballer Stefan Kretzschmar hat nach einem Bericht das Angebot des
Deutschen Handballbundes
(DHB) abgelehnt, neuer Trainer
der Frauen-Nationalmannschaft zu werden. „Bob Hanning hat mich vor Weihnachten
angerufen und gefragt, ob ich
diesen Job machen will“, sagte
Kretzschmar „Spiegel Online“.
Nach einer Bedenkzeit gab er
dem DHB-Vizepräsidenten
dann aber einen Korb. Der DHB
hatte am 7. Januar den Vertrag
mit dem bisherigen Bundestrainer Heine Jensen aufgelöst.
„Ich fand diese Idee eigentlich
auch ganz charmant“, sagte
Kretzschmar.
Konsequenz gefehlt“, gab Strobel zu.
Die Deutschen rannten von
Beginn an hinterher. Beim 6:6
(16. Minute) durch Uwe Gensheimer waren sie das letzte Mal
auf Augenhöhe, beim 8:12 (29.)
lagen sie klar zurück. „Wir waren völlig verunsichert, da haben zehn bis zwanzig Prozent
gefehlt“, sagte Käptn Uwe Gensheimer. Ins triste Bild passte die
erbärmliche Kulisse in Doha:
Nur 500 Fans schauten im
15 200-Zuschauer-Tempel zu.
Wenigstens die Abwehr mit Silvio Heinevetter im Tor (sieben
Paraden) hielt halbwegs gegen.
Zur Pause konnte nur ein Hallo wach helfen. Oder ein Zaubertrank. Den gab es offenbar.
Denn die Deutschen waren
plötzlich da. „In der Kabine haben wir uns ,Scheiß egal’ zugerufen, uns zusammengerauft“,
erklärte Gensheimer den Wandel. Zweimal Patrick Wiencek,
zweimal Groetzki und Drux –
ein fünfminütiger Donnerhall
zum 14:14. Groetzki: „Das war
das Signal. Hey, Leute! So geht’s.“
Der Nachschlag: Stefan Kneer
sorgte mit einem Tempogegenstoß zum 18:17 (41.) für die erste
Führung. Und die 150 deutschen
Fans skandierten lautstark:
„Jetzt gehts los.“ Doch es blieb
ein zähes Ringen, aber mit einer
nun um Klassen besseren Offensive. Schnell im Umkehrspiel
mit Groetzki, erfolgreich in Unterzahl mit „Mimi“ Kraus zum
25:22 (50.), cool und abgezockt
mit dem als besten Spieler ausgezeichneten Gensheimer. Sehenswert und wichtig: sein Dreher um Russen-Keeper Oleg
Grams zum 26:24 (55.).
Als Carsten Lichtlein (ab 43.
zwischen den Pfosten) dann
zweimal von Außen seine
2,02-Meter dem Ball erfolgreich
in den Weg stellte und Groetzki
zum 27:24 (57.) traf, bog das
deutsche Team auf die Siegerstraße ein. Denkste! Ein Gensheimer-Fehlwurf, ein DruxStürmerfoul, dazu eine Zweiminutenstrafe – eine von insgesamt 15 (!) – nach Videobeweis
gegen Kraus – und die Russen
hatten die Chance zum Ausgleich. Doch dann passte Atman
auf Außen ...
Und plötzlich hilft die Technik mit ...
Bei der Handball-Weltmeisterschaft in Katar lösen Kameras knifflige Torentscheidungen / Das finden nicht alle gut
von Wolf Paarmann
Doha. Bei der Handball-Welt-
meisterschaft in Katar erhalten
die Schiedsrichter erstmals technische Hilfeleistung: Unter den
Torlatten sind Kameras angebracht, die bei strittigen Entscheidung darüber aufklären
sollen, ob der Ball tatsächlich
hinter der Linie war. Eine Technik, die nicht jeden begeistert –
und von der auch kaum jemand
wusste, dass sie überhaupt zum
Einsatz kommt.
Während der deutsche Nationaltorhüter Silvio Heinevetter
(„Ich brauche sie nicht“) sie als
„gewöhnungsbedürftig“
einstuft, begrüßt Bob Hanning die
Neuerung, die bereits im ersten
Gruppenspiel gegen Polen
(29:26) zum Einsatz kam. Letztlich sogar überraschend für den
Vizepräsidenten des Deutschen
Handball Bundes, wurden die
Mannschaften doch erst sieben
Stunden vor dem Anpfiff bei der
technischen Besprechung darüber informiert. „Im Fußball halte ich sie für noch sinnvoller“,
sagt Hanning. „Da entscheidet
ja oft ein Tor, bei uns fallen im
Schnitt 55 pro Spiel.“ Er hält allerdings nichts davon, dass die
Kamera auch auf Vereinsebene
eingeschaltet wird. „Ich befürchte, dass dann zu oft die Schnelle
Mitte unterbunden wird.“
Sind die Schiedsrichter unsicher, können sie einen Supervisor, dem das Bildmaterial zur
Verfügung steht, um zügige
Aufklärung bitten. Haben sie
zuvor auf Tor entschieden, lässt
sich der Pfiff aber nicht mehr
rückgängig machen. „Das ist
eine gute Sache, weil es eindeutig ist“, begrüßt Lars Geipel, der
mit Marcus Helbig das deutsche
Schiedsrichter-Gespann bei dieser WM bildet, den Videobeweis. „Das erleichtert unsere
schwierige Aufgabe und vermeidet unnötige Diskussionen.“ Zudem könne er darin keinen
.
.
.
Silvio Heinevetter erkennt auch ohne Kamera, wann der Ball im Tor ist.
grundlegenden Eingriff in die
Spielidee des Handballs erkennen.
„Ich wusste zwar, dass es ihn
gibt“, sagte Nationalspieler Steffen Weinhold nach dem PolenSpiel. „Aber als es passierte, war
.
ich zunächst auch ein bisschen
ungläubig, als ich es realisiert
habe.“ Was er davon hält? „Ich
weiß nicht so recht“, sagte der
Kieler. „Bei einem Turnier kann
man sie gut nutzen, aber grundsätzlich lässt sich darüber ge-
nauso streiten wie im Fußball.“
Im Handball ist der Supervisor allerdings noch mit weiteren
grundlegenden Rechten ausgestattet. Mit Blick auf den Monitor darf er bei Zeitstrafen einschreiten, die an den falschen
Spieler vergeben wurden, oder
Vergehen ahnden, die die
Schiedsrichter übersehen haben
– allerdings nur so lange, bis
diese den Ball wieder freigegeben haben.
Auch Frank Bohmann, Geschäftsführer der deutschen
Handball-Bundesliga (HBL) begrüßt die Einführung der Torlinientechnik, schloss aber einen
Einsatz in den Hallen der Bundesliga zunächst aus. „Für einen
flächendeckenden Einsatz in der
1. und 2. Liga ist sie aber noch zu
teuer.“
In der kommenden Saison
wird die Torkamera in der Fußball-Bundesliga eingeführt. Sie
wird jeden Erstligaverein rund
250 000 Euro kosten.
Sport
Montag, 19. Januar 2015 · Nr. 15
In Kürze
FuSSball
1. FC Köln gewinnt
Florida-Cup
Jacksonville. Der 1. FC Köln
hat den Florida-Cup 2015 gewonnen. Kurz vor Ende des
Trainingslagers in den USa
setzte sich der Fußball-Bundesligist mit 3:2 (1:1) gegen
das brasilianische Team Fluminense durch. Für die Tore der
Kölner im Everbank Field Stadion in Jacksonville und den verdienten Sieg sorgten anthony
Ujah (8.), Bard Finne (56.) und
Daniel halfar (65.). Ligakonkurrent Bayer Leverkusen unterlag an gleicher Stelle mit 1:2
(1:1) gegen Corinthians SC aus
São Paulo.
FuSSball
Hummels will in
Dortmund bleiben
La Manga. Mats hummels
macht seinen Verbleib bei Borussia Dortmund nicht von der
Qualifikation des revierclubs
für einen internationalen Wettbewerb abhängig. „Ich muss
nicht unbedingt Champions
League spielen, um glücklich
zu werden“, sagte hummels.
nach dem absturz der Borussia auf rang 17 war über einen
Wechsel des Innenverteidigers
spekuliert werden. Manchester
United soll an einer Verpflichtung interessiert sein.
FuSSball
VfB-Stürmer liefern
sich Rangelei
Stuttgart. Eine rangelei zwischen Vedad Ibisevic und Martin harnik im Training hat bei
Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart kurzzeitig für aufregung
gesorgt. Ibisevic (30) hatte
harnik (27) nach einem Foul
bei einer Spielform auf dem
Kleinfeld brüsk weggestoßen.
Trainer huub Stevens schickte
Ibisevic daraufhin zum Laufen.
Doch kurze Zeit später war der
Streit schon wieder vergessen.
Die beiden Kontrahenten saßen beim Mittagessen im Trainingslager im portugiesischen
Lagos schon wieder einträchtig
nebeneinander.
FuSSball
Mainzer Koo verletzt
sich beim Asien-Cup
Melbourne. Die südkoreanische Fußball-nationalmannschaft von Trainer Ulli Stielike
muss im weiteren Verlauf des
asien-Cups auf Mittelfeldspieler Ja-Cheol Koo vom Bundesligisten FSV Mainz 05 verzichten. Der Mittelfeldspieler erlitt
am Sonnabend beim 1:0-Erfolg
der Taeguk Warriors gegen
gastgeber australien einen
Bänderriss im Ellbogen. Ein
Einsatz in den weiteren Spielen
beim asien-Cup ist ausgeschlossen.
FuSSball
HSV-Problemzone
bleibt der Angriff
Dubai. Der hamburger SV hat
seinen Tordrang im Trainingslager von Dubai nicht fortsetzen
können. nach dem 3:2 gegen
Ligarivale Eintracht Frankfurt,
reichte es für den hSV in der
Partie gegen den kasachischen
Meister FK astana nur zu einem torlosen remis. Das Spiel
hatte kaum höhepunkte. Die
hamburger boten in der ersten
halbzeit die U23-Spieler Sven
Mende, asthon götz und ahmet arslan auf. Der agile arslan
traf nach einer halben Stunde
den Pfosten. Im zweiten Durchgang wechselte Trainer Josef
Zinnbauer eine komplett andere Mannschaft ein. Doch auch
dieser Formation blieb ein Tor
versagt. In der Bundesliga-hinrunde waren dem hSV nur
neun Treffer gelungen.
Die Harke, Nienburger Zeitung
11
Der Tag, der den Fußball veränderte
Heute vor zehn Jahren zeigen Schiedsrichter ihren Kollegen Robert Hoyzer beim DFB an / Es beginnt ein Krimi
Von Udo MUras
Irgendwann ging es nicht mehr,
irgendwann musste die
Wahrheit heraus. Seit
ein paar Monaten hatten sie es schon mit
sich herumgetragen,
dass einer von ihnen
Spiele manipuliert, mit
Wetten das große Geld
macht und sie nun auch
noch zu Mittätern machen wollte. Am 19. Januar informierten vier
Schiedsrichter den DFB
über die merkwürdige
und fatale Veränderung
im Leben ihres Kollegen
Robert Hoyzer. Der
26-jährige Zwei-MeterMann, der eine große Zukunft an der Pfeife vor
sich hatte, wurde schlagartig berühmt, und der
deutsche Fußball hatte seinen größten Skandal seit
1971, als in der Bundesliga
serienweise Spiele im Abstiegskampf
verschoben
worden waren.
Am 22. Januar 2005
machte der DFB den „Fall
Hoyzer“ öffentlich. Konkret
wurde zunächst die Manipulation des Pokalspiels des
SC Paderborn gegen den
HSV vom 21. August 2004
genannt. Hoyzer gab zwei
Elfmeter, die keine waren, für
Paderborn, dessen Spieler für
10 000 Euro motiviert worden
waren, sich im Strafraum fallen zu lassen. Das Geld bekamen sie von einer kroatischen
Wett-Mafia, die sich im Nachhinein als effektiver Familienbetrieb herausstellte. Drei Brüder zogen im West-Berliner
Café King, das über Nacht zur
berühmtesten Lokalität des
Landes wurde, die Fäden. Spielund Geltungssucht veranlassten
sie, ein bisschen Fußball-Gott zu
spielen. Es war verblüffend leicht.
Fußballer gingen in ihrem Lokal
ein und aus, zuweilen auch junge
Schiedsrichter. Ein Jahr lang versuchte Hoyzer mehr oder weniger erfolgreich, die Ergebnisse im
Sinne der Hintermänner, die oft
hohe fünfstellige Summen setzten, in ihrem Sinne zu beeinflussen. Für ihn fielen Prämien ab,
der Staatsanwaltschaft gestand er
die Summe von 67 000 Euro und
einen Plasma-Fernseher ein. Die
Beute eines Jahres.
Zwei Tage leugnete er und sag-
Am 21. August
2004 verpfiff Schiedsrichter Robert
Hoyzer den HSV beim Pokalspiel in Paderborn. Am 19. Januar 2005
Imago
wurde der DFB informiert, der Hoyzer-Skandal war geboren.
vorwiegend im Osten der Republik. Berlin, Dresden, Cottbus.
Mitwisser, Mitläufer oder Mittäter – in den meisten Fällen konnten die Ermittler das nicht genau
verifizieren.
Was aber war mit den Tabellen? Von den nachweislich 20
Spielen, die die Café-King-Connection ab 2003 manipulierte
oder es wollte, wurden nur zwei
wiederholt. Das Zweitliga-Spiel
LR Ahlen gegen Wacker Burg-
te öffentlich: „Ich werde für mich
kämpfen. Totgesagte leben länger.“ Der Lügner Robert Hoyzer
gab am 27. Januar 2005 auf und
wurde plötzlich, auf Anraten seines Anwalts, zum Kronzeugen.
Nun kam die Lawine ins Rollen.
Hoyzer („In den Fall sind viele
andere Leute verstrickt“) nannte
Namen – von Spielern, Funktionären und drei Schiedsrichtern.
In den nächsten Wochen gab es
Razzien in über 25 Wohnungen,
hausen (1:0) und das Regionalliga-Spiel zwischen den Reserven
von Hertha BSC und Arminia
Bielefeld (2:1). Das Spiel hatte
Hoyzers Kollege Dominik Marks
geleitet. Der gestand nach seiner
Festnahme im März nur die Annahme von Geld, nicht die Manipulation. Wo die anfängt, war
eine schwere, oft unlösbare Aufgabe für das DFB-Sportgericht.
Oft traf es Unschuldige, zwei
Spieler von Dynamo Dresden ga-
ben ein Buch heraus: „Unschuldig! Im Strudel des Wett-Skandals“, Schiedsrichter Jürgen Jansen wurde vom DFB erst gesperrt, dann mit 30 000 Euro entschädigt.
Als klar wurde, dass Partien
der laufenden Zweitliga-Saison
betroffen waren, forderten KlubVertreter die Aussetzung des Abstiegs. Der HSV wollte für sein
Pokal-Aus, das schlecht zu revidieren war, entschädigt werden.
Es drohte das große Chaos.
Und so bekam Robert Hoyzer,
der zwischenzeitlich wegen
Fluchtgefahr in Haft war, sein
Studium schmiss und seine
Freundin verlor, einen eigenen
DFB-Bundestag. Seinetwegen
kamen sie alle zusammen und
beschlossen am 28. April 2005 in
Mainz ein generelles Wettverbot
für Spieler, Trainer und „bestimmte Funktionsträger“. Die
Schiedsrichter-Ansetzungen
werden erst zwei Tage vor Anpfiff öffentlich, was die Kontaktierung durch Betrüger erschweren soll.
Der DFB und die DFL arbeiten mit der Firma „Sportradar“
zusammen, die weltweit verdächtige Quotenbewegungen
meldet. Und in der Schweiz ist
Hoyzer ein offizielles Schimpfwort, das die Rote Karte nach
sich zieht. Schlimmer traf
Hoyzer, der als Kronzeuge
auf Milde gehofft hatte, das
Urteil des Berliner Landgerichts: zwei Jahre und fünf
Monate Haft wegen „banden- und gewerbsmäßigen
Betrugs“. Nur Strippenzieher Ante S. wurde noch länger eingesperrt, der ExDortmunder Steffen Karl
erhielt als einziger Spieler
eine neunmonatige Bewährungsstrafe.
In der im Mai 2007 angetretenen Haft sortiert Hoyzer Heiratsanträge, schon bald wird er
Freigänger und wegen guter
Führung am 18. Juli 2008 vorzeitig entlassen. Gut führt er sich
heute noch, der DFB hat die lebenslange Sperre 2011 aufgehoben. Er pfeift zwar nicht mehr,
aber beim Berliner AK ist er
Technischer Direktor, zuständig
für Marketing und Kommunikation. Bei einer Media-Agentur
hat er einen Job gefunden und
verdient sein Geld nun ehrlich.
Davon muss er dem DFB jährlich 8400 Euro als Entschädigung zahlen – noch bis 2026.
„Bei mir hat sich bis heute keiner entschuldigt“
Klaus Toppmöller war das prominenteste Opfer des Hoyzer-Skandals / Erinnerungen an ein Spiel, das er niemals vergessen wird
Er war das prominenteste Opfer
des Hoyzer-Skandals. Die Niederlage seines HSV in der 1. Pokalrunde 2004/05 beim Drittligisten SC Paderborn war der
Anfang vom Ende seiner Bundesliga-Karriere. Zehn Jahre danach spricht der Trainer Klaus
Toppmöller (63) über das Spiel,
das sein Leben verändert hat.
Was geht Ihnen heute beim Namen Hoyzer durch den Kopf?
Dass bei mir damals eine Welt
zusammengebrochen ist.
Wann haben Sie gemerkt, dass
bei diesem Spiel was faul war?
Das hatte ich schon nach 20 Minuten raus. Der Hoyzer hat ja alles gegen uns gepfiffen, das war
unfassbar. Nur dass wir 2:0 führten, konnte er nicht verhindern.
Ich bin dann zum Linienrichter.
In dem Moment pfiff Hoyzer
wieder was gegen uns und der
sagte: „Das habe ich jetzt auch
anders gesehen.“
Gab es noch mehr Indizien?
Ja, im Grunde fing es schon vor
dem Spiel an. Normal flachst
man dann ein bisschen im Kabinengang, aber diesmal waren
die Gegenspieler seltsam reserviert. Ich fragte mich, was denn
mit denen los war. Aber die
wussten ja, was gespielt wird,
der Waterink (Thijs Waterink,
Paderborner Kapitän) hatte das
Geld ja schon bekommen.
Seine Antwort?
Nichts, nur Schweigen.
Fühlte er sich ertappt?
Ja, das Gefühl hatte ich.
Zur Halbzeit stand es schon 2:2,
Ihr Stürmer Mpenza wurde nach
Protest gegen einen Witz-Elfmeter vom Platz gestellt. Später
gab es noch einen unberechtigten Elfmeter, am Ende hieß es
4:2. Fiel sonst keinem was auf?
Haben Ihre Spieler auch Lunte
gerochen?
Selbst die Frau meines Ko-Trainers Ralf Zumdick, die auf der
Tribüne saß, kam und sagte:
„Da müsst ihr was machen.“
Allerdings. In der Halbzeit haben Stefan Beinlich und Sergej
Barbarez mitangehört, dass
Hoyzer an der Kabinentür der
Paderborner stand und reingerufen hat: „Spielt ihr nur so weiter, den Rest mache ich schon.“
Ich bin dann selbst zu Hoyzer.
Und was haben Sie gemacht?
Ich habe alles mobil gemacht
und Gott und die Welt angerufen, noch am selben Tag. Den
DFB, den Schiri-Obmann Volker Roth, Schiri-Lehrwart Eugen Strigel.
Was sagten Sie ihm?
Sinngemäß: Dass wir die ganze
Woche hart auf das Spiel hingearbeitet haben und für uns viel
auf dem Spiel steht. Und dass er
doch bitte fair und ehrlich bleiben solle.
.
.
.
Was gab es für Reaktionen?
Keine, die mir weiterhalfen.
Eine Woche später traf ich
Herrn Strigel bei einem Spiel.
.
Er warnte mich: „Seien Sie vorsichtig mit Ihren Äußerungen,
Herr Toppmöller!“
Sie wurden sieben Wochen später entlassen und haben danach
nie mehr in der Bundesliga gearbeitet. Hat Robert Hoyzer Ihre
Bundesliga-Karriere zerstört?
Ganz so weit würde ich nicht
gehen. Aber natürlich ist es ein
Manko für einen Trainer, wenn
er gleich in der 1. Pokal-Runde
rausfliegt.
Den HSV hat der DFB entschädigt. Was haben Sie bekommen?
Nichts. Es hat sich bis heute
auch keiner bei mir entschuldigt. Kein Anruf, nichts.
Als der Skandal im Januar 2005
öffentlich wurde, haben Sie Wut
oder Genugtuung empfunden?
Für mich war es keine Überraschung, ich wusste es sowieso.
Hatten sie jemals wieder Kontakt
zu Hoyzer?
Nein. Er hat das zwar versucht.
Ich will es nicht. Ich will mit Robert Hoyzer nichts mehr zu tun
haben.
Interview: Udo Muras
info
Zur Person
als Spieler
machte Klaus
Toppmöller
drei Länderspiele für
Deutschland.
Später arbeitete er unter anderem als
Trainer bei Eintracht Frankfurt („Bye-bye, Bayern“),
Bochum, Bayer Leverkusen
und dem hamburger SV. In
Leverkusen prägte er ungewollt das Vereinssynonym
„Vizekusen“, als er 2002 in
einer Saison in allen drei
Wettbewerben (Bundesliga,
DFB-Pokal, Champions League) Zweiter wurde.
12
Sport
Die Harke, Nienburger Zeitung
Montag, 19. Januar 2015 · Nr. 15
In Kürze
Motorsport
Katarer gewinnt
Rallye Dakar
Buenos Aires. nasser al-attiyah hat wie schon 2011 die rallye Dakar gewonnen. Beim offroad-abenteuer in Südamerika
steuerte der 44-Jährige das
überlegene auto. al-attiyah ist
ein sportliches Multitalent.
„Jetzt will ich hier noch öfter
gewinnen“, sagte der Katarer
im Ziel in Buenos aires. Über
mehr als 9000 Kilometer
durch argentinien, Chile und
Bolivien hatte der 44-Jährige
das offroad-rennen dominiert.
Vier Jahre nach seinem ersten
gesamtsieg im VW race-Touareg steuerte al-attiyah diesmal
einen Turbodiesel-Mini des
X-raid-Teams auf Platz eins. Er
sorgte damit für den vierten
Erfolg des hessischen rennstalls bei der legendären rallye
Dakar nacheinander.
radsport
Kittel holt ersten Sieg
für neues Team
Adelaide. Marcel Kittel hat
den ersten Sieg für den neuen
deutschen giant-alpecin-rennstall erkämpft. Der Top-Sprinter entschied am Sonntag wie
im Vorjahr das 51 Kilometer
lange Kriterium souverän für
sich. Kittel verwies den Spanier
Juan José Lobato und den niederländer Wouter Wippert auf
die Plätze zwei und drei. Der
26-Jährige aus Erfurt wird daher mit dem Trikot des Führenden in die am Dienstag beginnende Tour Down Under starten. „Das war ein großartiger
Start in die Saison“, sagte radprofi Kittel.
Fechten
Mäßige Bilanz für
deutsche Fechter
Paris. Die deutschen FlorettFechter haben sich bei den
Weltcups in Paris und Danzig
mit einer bescheidenen Bilanz
begnügen müssen. Lediglich
Peter Joppich konnte überzeugen. Der viermalige Weltmeister unterlag in Paris im achtelfinale dem späteren gesamtsieger race Imboden aus den
USa mit 10:15. „Seine Formkurve zeigt deutlich nach oben.
auch wenn er die Finalrunde
nicht erreicht hat, bin ich mit
ihm zufrieden“, sagte Bundestrainer Uli Schreck. Dagegen
blieben die deutschen Damen
in Danzig hinter den Erwartungen zurück. alle fünf athletinnen schafften nur den Einzug
unter die letzten 64, schieden
danach aber aus.
Mit voller Konzentration in das Tennis-Jahr 2015: Andrea Petkovic ist trotz wenig Matchpraxis bereit für die Australian Open.
„Bin ich für Tennis gut genug?“
Andrea Petkovic spricht vor ihrem Start in die Australian Open erstaunlich offen über Ängste und Selbstzweifel
von Doris Henkel
Melbourne. Noch vor ein paar
Tagen hatte Andrea Petkovic
nach dem Training ebenso frustriert wie eilig das Weite gesucht
– mit einer imaginären grauen
Wolke über dem Kopf, in der
stand: „Nicht ansprechen!“
Diesmal packte sie in Ruhe die
Sachen, legte sich ein Handtuch
um die Schultern und gab Auskunft. Petkovic hat nach einem
enttäuschenden Start in das Tennis-Jahr 2015 die Offenheit gefunden. Zuletzt still und leise,
versucht die deutsche Nummer
zwei der Frauen jetzt, offensiv
mit dem umzugehen, was sie
zuletzt ausgebremst hatte: Unsicherheit und Angst. Vor ihrem
Auftakt morgen bei den Australian Open soll die EhrlichkeitsOffensive der Petkovic dafür
sorgen, dass sie ihrer Rolle als
Geheimfavoritin in Melbourne
gerecht wird.
Petkovic erzählt vom Unterschied zwischen den ersten Trai-
Berlin. Die deutsche Wasserball-nationalmannschaft hat
künftig eine Doppelspitze auf
der Trainerbank. nach der
Spieler-revolte gegen den alten Coach nebojsa novoselac
werden ab sofort Milan Sagat
und arno Trost das Team beim
Weltligaspiel gegen Spanien
und bei der ersten EM-Qualifikationsrunde in Istanbul betreuen. Dies teilte der Deutsche Schwimm-Verband (DSV)
am Sonntag mit.
GolF
Kaymer verspielt
sicheren Sieg
Abu Dhabi. Martin Kaymer hat
auf der Schlussrunde der abu
Dhabi golf Championship einen Zehn-Schläge-Vorsprung
verspielt und seinen vierten
Sieg in dem Emirat verpasst.
Der US-open-Sieger aus Mettmann brauchte am Sonntag 75
Versuche und wurde mit insgesamt 271 (64+67+65+75)
Schlägen nur Dritter.
dann gleich katastrophal“, sagt
sie, „ich habe an nichts mehr geglaubt und gedacht, ich spiel‘
einfach schlecht. Ich stand mir
selbst im Weg, und ich wusste es
auch, aber ich kam da nicht
raus.“ Offene Worte, denen jetzt
auch auf dem Platz der Wandel
folgen soll.
Da war dieses eine Training,
das anstatt der üblichen Stunde
30 Minuten länger dauerte. Und
mit jeder Minute mehr fühlte
sich Petkovic besser. Am Ende
konnte sie kaum begreifen, dass
sie nicht früher erkannt hatte,
dass sich manche Dinge nicht
erzwingen lassen. Genau darüber sprach sie auch mit ihrem
Vater Zoran, der seit Ende vergangenen Jahres als Coach aushilft. Kernfrage: Kann es wirklich sein, dass im schlauen Kopf
der Petkovic immer wieder
Zweifel übereinander herfallen?
Ja, aber sie findet, es sei besser
geworden. „Früher war es so,
dass ich alles angezweifelt hab‘.
Bin ich für Tennis gut genug,
ningstagen in Melbourne und
den folgenden. Und von der Unruhe, die sie vor ihrem ersten
Spiel bei den Australian Open
2015 befallen hatte. Es sind nicht
nur die großen Dämonen, die
Petkovic vor der Nase rumtanzen, seit sie sich vor sieben Jahren in ihrem ersten Spiel bei diesem Turnier einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Um den
Ort des Geschehens, die zweitgrößte Arena der Anlage, macht
sie nach wie vor einen Bogen.
Dabei hat sie längst begriffen,
dass sie die Dämonen nicht bekämpfen darf, sondern akzeptieren muss, dass es sie gibt. Wie
bei anderen Turnieren in Australien, die schmerzhaft waren:
Sydney mit dem Bruch im Iliosakralgelenk vor drei Jahren und
Perth mit dem Meniskusriss vor
zwei Jahren körperlich. Und zuletzt Brisbane und Sydney mit
dem Aus in Runde eins seelisch.
Und so fuhr Petkovic mit Zweifeln nach Melbourne. „Jedes
Training, was nicht so lief, war
schaff ich es wieder zurück? Jetzt
ist es punktuelles Zweifeln, wenn
halt wichtige Ereignisse anstehen, Fed Cup oder Grand Slams,
und wenn ich mich ein bisschen
unsicher fühle. Ich reflektiere
halt immer alles, schon während
des Trainings. Wenn es dann
nicht läuft, reflektierst du dich
zu Tode. Dadurch kommt es zu
diesen extremen emotionalen
Reaktionen.“
Auf die Dauer soll es nicht ihr
Vater sein, auf dessen beruhigende Wirkung sie sich verlassen will. Ende des Jahres hatte
sie sich vom niederländischen
Coach Eric van Harpen getrennt, von dem sie zu Beginn
eine Menge gelernt, der sie aber
in einer Phase fehlender Erfolge
im Oktober nicht mehr erreicht
hatte. Dennoch sagt Petkovic,
die Verbindung zu van Harpen
sei nicht ganz gekappt, sie stünden weiter in losem Kontakt,
und sie wolle sich diese Sache
nicht verbauen. Aber auch die
Suche nach einem offiziellen
Nachfolger läuft. Zoran Petkovic nutzte die Zeit in Melbourne
auch, um Gespräche mit Kandidaten zu führen, die als Coach
zu seiner nicht unkomplizierten
Tochter passen könnten. Die
weiß selbst, dass die Suche nicht
einfach werden wird. Sie sagt:
„Wenn ich eine Autorität respektiere, dann erwarte ich auch,
dass er oder sie mich inspiriert.
Ich hab mich verändert in den
Jahren, und dazu brauche ich
auch einen passenden Trainer.“
Aber zunächst mal geht es um
andere Dinge. Um einen Sieg in
der ersten Runde morgen, den
ersten in Melbourne seit vier
Jahren (2012 und 2013 hatte sie
verletzt gefehlt). Im Gegensatz
zu Petkovic hat Gegnerin Madison Brengle aus den USA zuletzt
gut gespielt. Dieses Wissen
macht die Sache nicht leichter,
andererseits weiß Petkovic, dass
ihre Chancen beträchtlich steigen, wenn sie nicht jeden Fehler
für das erste Zeichen des Weltuntergangs hält.
Es läuft richtig rund
Wasserball
Neue Doppelspitze im
Nationalteam
afp
Neureuther, Schempp, Frenzel und Co.: Deutsche Wintersportler blicken auf ein erfolgreiches Wochenende zurück
Wengen. Felix Neureuther hat
beim Slalom in Wengen seinen
elften Weltcup-Sieg gefeiert. Seiner Freude ließ der 30-Jährige
anschließend bei Facebook freien Lauf: „Yeeeeeeessssss!!!!!
Wengen, du bist ein Traum.“
Bei starkem Schneefall behielt
der
Slalom-Vizeweltmeister
trotz erheblicher Probleme mit
seinem linken Auge im ersten
Lauf den Durchblick. „Da werden Kindheitsträume wahr. Als
Kind träumt man von zwei Rennen, die man gewinnen will: Das
eine ist Wengen, das andere ist
Kitzbühel“, sagte Neureuther.
Bei beiden Klassikern hat er je
zweimal gewonnen, doch noch
nie im selben Jahr. Nun strebt
der Partenkirchner erstmals in
seiner Karriere das Double an.
„Das ist immer eine große Motivation“, betonte er vor dem Slalom auf dem berühmten Ganslern-Hang in einer Woche (25.
Januar).
Für andere deutsche Winter-
sportler war es ebenfalls ein erfolgreiches Wochenende. Die
Ergebnisse im Überblick:
! Biathlon: Simon Schempp
und Arnd Peiffer strahlten in
Ruhpolding. Mit den Plätzen
zwei und drei bescherte das Duo
den deutschen Biathleten am
Sonnabend die zweite doppelte
Podestplatzierung des WMWinters. Die toppte Schempp
gestern sogar noch mit dem Sieg
im Massenstart.
Bei den Frauen hat Franziska
Preuß den ersten Podestplatz in
diesem Winter in einem Einzelrennen erreicht. Die 20-Jährige
musste sich im Massenstart nach
12,5 Kilometern und zwei
Schießfehlern nur Darja Domratschewa (Weißrussland) geschlagen geben.
Miriam Gössner war bei dem
Rennen nicht am Start. Nach ihrer Degradierung in den zweitklassigen IBU-Cup machte sie
mit zwei Siegen in Ridnaun/Italien aber Fortschritte auf dem
.
.
.
„Da werden Kindheitsträume
wahr“: Felix Neureuther bejubelt
afp
seinen Sieg.
Weg zurück in die Weltspitze.
Ihre Freundin Magdalena Neuner würde ihr dennoch keine
Wildcard für die Weltmeisterschaften im März in Finnland
geben. „Ich denke, dass sich das
.
jeder selbst erarbeiten muss“,
betonte die zurückgetretene Biathlon-Rekordweltmeisterin.
! Skispringen: Deutschlands
Skispringer haben auch den
zweiten Team-Weltcup der Saison gewonnen. Der Olympiasieger setzte sich in Zakopane in
der Besetzung Michael Neumayer, Marinus Kraus, Richard
Freitag und Severin Freund vor
Österreich und Slowenien
durch. Gestern erreichte Freund
im Einzelspringen zudem Platz
drei.
Außerhalb der Schanze zeigten die Deutschen mit einer
Spendenaktion für den vor zwei
Wochen schwer gestürzten
Amerikaner Nick Fairall Größe. Das DSV-Quartett wird ihm
sein Preisgeld in Höhe von
30 000 Schweizer Franken zukommen lassen.
Skisprung-Olympiasiegerin
Carina Vogt aus Degenfeld hat
derweil den ersten Weltcup-Sieg
ihrer Karriere gefeiert. Die
22-Jährige gewann im japanischen Zao vor der Russin Irina
Awwakumowa und Spela Rogelj
aus Slowenien.
! Nordische Kombination:
Eric Frenzel hat wie im Vorjahr
auf der Mini-Tour im österreichischen Seefeld triumphiert.
Nach seinen Siegen am Freitag
und Sonnabend setzte sich der
Olympiasieger aus Oberwiesenthal gestern auch am Schlusstag
des „Nordic Combined Triple“
in beeindruckender Manier
durch und feierte seinen fünften
Saisonsieg. Damit baute er seine
Führung im Gesamtweltcup
aus.
! Rodeln: Beim Weltcup in
Oberhof ließen die SchlittenAsse um die Olympiasieger Felix Loch, Natalie Geisenberger
und Tobias Wendl/Tobias Arlt
der Konkurrenz einmal mehr
keine Chance. „Es läuft bombastisch“, sagte Geisenberger, die
wieder von einem rein deutschen Podium strahlte.
Kultur
Montag, 19. Januar 2015 · Nr. 15
Die Harke, Nienburger Zeitung
13
Die
Verfilmung
des
Bestsellers
„Fifty Shades
of Grey“
wird ein
Hingucker
des neuen
Kinojahres.
Im Kulturjahr 2015
fallen die Hüllen
Das Kinojahr 2015 verspricht Fesselspiele. Cranachs Venus lockt nach Nürnberg.
„Lieder der Unschuld“ spielt die irische Band U2 auf deutschen Bühnen. Ein Ausblick auf die kulturellen Höhepunkte im Jahr 2015
mit einem Neuanfang an den Münchner Kammerspielen sowie neuen Romanen von Martin Suter und John Grisham.
Popmusik
Ringkämpfer und U2
Showdown der Riesenrockfestivals: Im Abstand von nur einer
Woche streiten zwei Konzertveranstalter in der Eifel darum,
wo der wahre Rock-Ring ist. Die
Foo Fighters sind die Headliner
bei der 30. Auflage von „Rock
am Ring“ (5. bis 7. Juni), das
nicht mehr an der Rennstrecke
stattfindet, sondern auf einem
gerade mal 32,7 Kilometer entfernten ehemaligen Militärflugplatz in Mendig. Veranstalter
Marek Lieberberg nimmt die
Namensrechte mit.
Am Nürburgring steigt bereits eine Woche zuvor „Der
Ring – Grüne Hölle Rock“, veranstaltet von der Deutschen Entertainment AG. Top gesetzte
Bands dort: Muse, Metallica und
Kiss.
Nicht wenige der 500 Millionen iTunes-Nutzer wollten das
neue U2-Album „Songs of Innocence“ gar nicht haben, obwohl sie es kostenlos herunterladen konnten. Eine Live-Attraktion sind die Iren aber allemal: Die Tickets für ihre sechs
Hallenshows in Deutschland
waren erwartungsgemäß schnell
vergriffen. Auf ihrer Welttournee tritt die Band in nur 19 Städten auf, dafür aber jeweils mehrmals. In Berlin gibt U2 im
Herbst vier Konzerte am Stück,
in Köln zwei.
Unbedingt anhören im Januar: Bob Dylan covert SinatraSongs, und die neue Belle and
Sebastian heißt „Girls in Peacetime Want to Dance“ – was für
ein vielversprechender Titel. mb
Reisen mit der U-Bahn zu ihren Shows: Bono und seine U2-Kollegen.
Kunst
Wie Cranach verführt
Zwischen Venus und Luther:
Cranachs Medien der Verführung“. Unter diesem Titel lüftet
das Germanische Nationalmuseum Nürnberg im Frühjahr das
Erfolgsgeheimnis der legendären deutschen Malerdynastie
des 16. Jahrhunderts.
Vor 500 Jahren wurde Lucas
Cranach d. J. in Wittenberg geboren. Wittenberg, Coburg,
Meißen, Gotha und Kronach
steuern ebenfalls Beiträge zum
Cranach-Jahr bei (wege-zu-cranach.de).
2015 ist außerdem Van-GoghJahr: Ausstellungen, Fahrradpfade und Blumenshows sind in
den Niederlanden und Belgien
dem Postimpressionisten gewidmet, der vor 125 Jahren starb
(vangogheurope.eu).
Das Frankfurter Städel Museum beleuchtet „die Geburt des
Impressionismus“. Der Berliner
Ausstellungshöhepunkt 2015 ist
„ImEx“ in der Alten Nationalgalerie. Die Abkürzung steht für
Impressionismus/Expressionismus“. Der Martin-Gropius-Bau
Berlin zeigt die bislang größte
Ausstellung zur Künstlergruppe
Zero.
In Hannover bekommt das
Sprengel Museum einen Anbau,
der schon vorab für Diskussionen sorgt. Das Haus zeigt Madonnenbilder vom Mittelalter
bis zur Avantgarde. Ein Höhepunkt im Dresdner Kunstkalender ist die Schau „Romantische
Landschaften“ von Caspar David Friedrich und Johan Christian Dahl.
jdb
Kokett: Die Venus von Lucas Cranach d. Ä., um 1537.
Kino
Klassik
Wiederholungstäter
Wagner-Jahr ist immer
re“ (29. Oktober) mit Christoph
Waltz als Oberschurken zu tun.
Politrentner Arnold Schwarzenegger kehrt als „Terminator“ (9.
Juli) zurück, Jennifer Lawrence
darf im Finale der „Tribute von
Panem“-Reihe endlich die Revolution anzetteln (19. November).
Und
J. J. Abrams schreibt die „Star
Wars“-Reihe (17. Dezember)
fort.
Und die Deutschen? Die Fortsetzung des Erfolgsfilms „Fack
ju Göhte“ (10. September) war
abzusehen. Devid Striesow pilgert in „Ich bin dann mal weg“
(ohne Termin) frei nach Kerkeling auf dem Jakobsweg. Andreas Dresen erzählt in „Als
wir träumten“ (26. Februar) von einer Leipziger Clique in der
Nachwendezeit. Der
Film ist für die Berlinale gemeldet –
noch so ein Termin (5. bis 15. Februar), den man sich
merken muss. sto
Sadomaso-Spiele auf der Leinwand: Die Bestseller-Verfilmung
„Fifty Shades of Grey“ (Start: 12.
Februar) dürfte einer der Hingucker werden, auch wenn mit
Jamie Dornan und Dakota Johnson zwei kaum bekannte Darsteller die Hüllen fallen lassen.
Dann müssen sich Kinogänger
auch schon auf den 22. Februar
konzentrieren: Oscar-Vergabe!
Ob die Academy tatsächlich in
Musicalstimmung ist und Rob
Marshalls Märchen-Potpourri
„Into the Woods“ (19. Februar)
kürt? Es bieten sich auch schon
einige Einzelkämpfer an: Reese
Witherspoon wandert in „Der
große Trip – Wild“ (15. Januar)
durch die Wildnis; Benedict
Cumberbatch knackt in
„The Imitation Game“
(22. Januar) den NaziGeheimcode. Oder
wie wäre es mit Michael Keaton als gealterter Superhelden-Darsteller in
„Birdman“ (29. Januar)?
2015 ist auch ein
Jahr der Wiedergänger: Daniel Craig alias James Bond bekommt es in „Spect-
Mit „Star Wars“
kehrt auch R2D2
zurück ins Kino
Literatur
.
.
.
may
.
Katharina Wagner, Urenkelin des Komponisten, inszeniert in Bayreuth.
Terrorismus und Umarmung
non“ (Suhrkamp) versetzt er
Büchners Antihelden ins Bürgerkriegsgebiet. Das Ende des
Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren thematisiert Ralf Rothmann
in seinem Roman „Im Frühling
sterben“.
Große Autoren geben Einblick in ihren Schreibprozess:
Die Frankfurter Poetikvorlesungen der Büchner-Preisträgerin
Terézia Mora veröffentlicht der
Luchterhand-Verlag unter dem
Titel „Nicht Sterben“, Rowohlt
folgt mit Daniel Kehlmanns
„Kommt, Geister“. Im Bereich
Sachbuch wird das neue Buch
von Provokateurin Naomi Klein
erwartet: „Die Entscheidung
Kapitalismus vs. Klima“ erscheint am 26. März bei Fischer.
Amos Oz schreibt im Liebesroman „Judas“ über Jerusalem.
Noch einflussreicher war Alexander Skrjabin, dessen 100. Todestag am 14. April ansteht. Der
Russe öffnete der Klaviertechnik
neue Dimensionen. Wahrscheinlich aber werden sich die
Spielpläne eher auf einen anderen Landsmann fokussieren, der
zwar nur ein halbrundes Jubiläum feiert, aber an der Kasse
funktioniert: Peter Iljitsch
Tschaikowski, der am 7. Mai vor
175 Jahren geboren wurde.
In Bayreuth ist jedes Jahr Wagner-Jahr. Bei seinen Festspielen
inszeniert seine Urenkelin Katharina Wagner „Tristan und
Isolde“, nach den etwas wichtigtuerischen und überfrachteten
„Meistersingern“ ihre zweite Inszenierung auf dem Grünen Hügel (25. Juni).
kfm
Theater
Büchner im Bürgerkrieg
Israel steht im Zentrum der
Leipziger Buchmesse im März.
Eine wichtige Neuerscheinung
aus diesem Land kommt von
Amos Oz. Der Roman „Judas“
erscheint bei Suhrkamp. Ein
Höhepunkt des Bücherfrühlings
ist Milan Kunderas Roman „Das
Fest der Bedeutungslosigkeit“
(Hanser, 23. Februar). Nach 14
Jahren meldet sich der tschechisch-französische Autor („Die
unerträgliche Leichtigkeit des
Seins“) zurück.
Starautoren wie Martin Suter
(„Montechristo“) und John Grisham („Anklage“) bringen neue
Romane auf den Markt. Eine der
spannendsten Neuerscheinungen stammt von dem auch als
Dramaturg erfolgreichen Albert
Ostermaier: In „Lenz im Liba-
Nach den Groß-Jubiläen der
letzten Jahre von Wagner bis
Strauss kommen die Jubilare des
Jahres 2015 eher aus der zweiten
Reihe.
Da wäre der Italiener Cipriano
de Rore, der vor 450 Jahren in
Parma starb und die Musik bis
weit in den Barock prägte. 1865
erblickten gleich drei Kollegen
von Rang das Licht der Welt: am
9. Juni der Däne Carl Nielsen,
dessen Sinfonien auch hierzulande die Spielpläne zieren, am
1. Oktober Paul Dukas, der bei
uns nur noch mit seinem „Zauberlehrling“ präsent ist, am
8. Dezember der Finne Jean Sibelius, mit seiner zauberisch
zwischen Romantik und Moderne klemmenden Sinfonik der
wichtigste dieser Trias.
Die Welt ist eine Perle in einem
Scheißhaufen, Lore.“ So lautet
ein Zitat aus dem neuen Stück
des russischen Dramatikers
Iwan Wyrypajew. Das Deutsche
Theater Berlin bringt „Unerträglich lange Umarmung“ am 5.
März zur Uraufführung.
Die Nachricht, dass Altmeister Claus Peymann 2016 als Intendant des Berliner Ensembles
aufhört, ist noch frisch. Im März
2015 inszeniert er Thomas Bernhards Stück „Die Macht der Gewohnheit“. Darin geht es um einen Zirkusdirektor, dessen Proben von den Artisten sabotiert
werden. Eine selbstironische
Stückwahl? Armin Petras richtet
im Juni in Stuttgart das internationale Festival „TERRORisms“
aus. Petras’ einstige Wirkungs-
stätte, das zur Bühne des Jahres
2014 gekürte Maxim Gorki, zeigt
Heiner Müllers „Zement“.
Shootingstar Antú Romero
Nunes stemmt im Januar den
ganzen Ring am Hamburger
Thalia Theater. Die Münchner
Kammerspiele bringen mit
„Creation 2015/Lost Things“ die
Gurlitt-Affäre auf die Bühne.
Mit Spannung wird Matthias Lilienthals Übernahme des renommierten Hauses erwartet –
zuvor machte er sich am Berliner HAU einen Namen in der
freien Szene.
Auch bei den Theaterformen
stehen die Zeichen auf Neubeginn: Martine Dennewald, bislang am Frankfurter Mosouturm tätig, übernimmt das niedersächsische Festival.
may
Matthias Lilienthal übernimmt die Münchner Kammerspiele.
dpa (7)
14
Anzeigen
Die Harke, Nienburger Zeitung
dass ich es dem Räuber
leichtgemacht
hätte,
Ihre einzige, versteckte und geradezu weil ich für einen Bettflehentliche Botschaft lautete: Bitte, ler ein paar Münzen
lieber Gönner, erbarme dich und las- aus der Geldbörse gese noch einmal zehntausend Euro in holt hatte, dass ich also
Kombination mit meinem Zeitungs- quasi selbst schuld war
ausschnitt zu den Opfern rüberwach- und den Überfall durch meine unnösen, damit ich ein Jobangebot von tige Gabe an einen Mittellosen provoeiner ordentlichen Wirtschaftszei- ziert hatte, dann würde mir das vertung erhalte und endlich von diesem mutlich den Rest geben. Und was den
Schmierblatt wegkomme!
Täter betraf, fand ich Bemerkungen
Dieser Wunsch erfüllte sich vorerst wie „südländisch aussehend“ mehr
leider nicht, und schon nach weni- als entbehrlich. Ich kannte nicht wegen Tagen hieß es gerüchteweise, die nige Südländer, die durchaus nordPlus- Eigentümer wollten die Sozi- ländisch aussahen und umgekehrt.
alberichterstattung bald wieder ein- Und ich kannte sogar Südländer, die
stellen, es hätte bereits Beschwerden südländisch aussahen und trotzdem
wichtiger Inserenten gegeben.
keine Räuber waAngenehmerweiren, man mochte
se nahm mir die
es nicht für mögDer große
Rambuschek ein
lich halten, zubisschen Arbeit ab, Fortsetzungsroman
mindest nicht bei
indem sie zu meiTag für Tag.
nen bunten Melin Ihrer
Meine leicht korridungen täglich ein
gierte und gekürzTageszeitung
bis zwei Kurznote Version lautete
tizen beisteuerte.
also: Die 78 Jahre
Die waren freilich
alte
Rentnerin
Anneliese
S. wurde
derart lieblos formuliert, dass ich
am
Dienstagabend
in
der
Nußdorfer
nicht umhinkam, ein wenig daran
herumzufeilen, obwohl mir die Sache Straße Opfer eines Überfalls mit großem Schaden. Ein bisher unbekannim Grunde ziemlich egal war.
Am Mittwoch schickte sie mir folgen- ter Täter entwendete ihr die Handtasche, als sie einem Bettler gerade ein
den Text:
Die 78 Jahre alte Rentnerin Anne- paar Münzen gab. Unmittelbar davor
liese S. wurde am Dienstagabend hatte die Frau von der Bank 9000
in der Nußdorfer Straße von einem Euro, ihre gesamten Ersparnisse, abmaskierten, südländisch aussehen- gehoben.
den Täter überfallen und ausgeraubt. Exakt diese unscheinbare bunte MelSie hatte es dem Räuber allerdings dung zum Tag sorgte Ende der Woleichtgemacht, weil sie einem Bettler che für großes öffentliches Aufsehen,
ein paar Münzen gegeben und dabei für Riesenschlagzeilen in allen lokanicht auf ihre Handtasche geachtet len Medien und für ausführliche Behatte. Vorher hatte sie ihre gesamten richte und Spekulationen im Radio,
Ersparnisse, fast 9000 Euro, von der im Fernsehen und im Internet. Denn
Bank abgehoben. Das muss der Täter der entsprechende Zeitungsausschnitt von Tag für Tag befand sich
gesehen haben.
Also wenn ich Anneliese S. wäre, zusammen mit zehntausend Euro in
die übrigens genau so alt wie meine einem absenderlosen weißen Kuvert,
Mama war, und man hätte mir meine welches Anneliese S. – sie hieß Angesamten Ersparnisse geraubt, und neliese Seilcek – zwei Tage nach dem
ich müsste dann in der Zeitung lesen, Überfall aus ihrem Briefkasten hol11. Fortsetzung
R_616
Spielregeln: • Nur die Zahlen
1 bis 9 verwenden • In jeder
Reihe und Spalte darf jede
Zahl nur einmal vorkommen
• In jedem 3x3-Feld darf jede
Zahl nur einmal vorkommen
• In jedes Feld darf nur eine
Zahl eingetragen werden. Viel
Spaß beim Lösen.
Die Lösung des vorigen Sudokus. L_615
Montag, 19. Januar 2015 · Nr. 15
Geschenkt
VON DANIEL GLATTAUER
te. Im ersten Augenblick glaubte sie,
dass der Dieb selbst es war, der seine
Tat bereute und ihr das Geld zurückgeschickt hatte. Aber wie wäre er zu
ihrer Postadresse gekommen? Außerdem waren nicht die gestohlenen
neuntausend, sondern zehntausend
Euro beigelegt. Und solche Handtaschendiebe würde man sich schon
wünschen, die tags darauf nicht nur
den Schaden wiedergutmachten, sondern auch gleich zehn Prozent für
den erlittenen Schock draufschlugen.
Logisch weitergedacht, würden diese
Diebe dann der Reihe nach bankrottHauptheiligtum des
Islams
normale
Fahrbeleuchtung
des Autos
Stadt an
der Zwickauer
Mulde
ein
Abk.:
mexik. BeigeordGericht nete(r)
gehen, und der Diebstahl als solcher wäre
bald ausgestorben.
Nun, die alte Frau ging
schließlich mit dem Kuvert zur Polizei. Dort
wusste man aufgrund
des Zeitungsausschnitts sofort, dass
es sich um den dritten nun bekannt
gewordenen Fall einer anonymen
barmherzigen Großtat handelte. Nach
einem Obdachlosenheim und einer
Kindertagesstätte wurde erstmals
auch einer unverschuldet in Not geratenen Einzelperson die rettende Hand
gereicht, Gott weiß woher.
Detektivisch hochinteressant war die
Frage, wie der Wohltäter Name und
Adresse des Opfers hatte ausfindig
machen können. Die einzige Zeitung,
die den Familiennamen der alten
Frau, also Seilcek, ausgeschrieben hatte, war das Tagblatt. Hatte der Gönner
kostfranz.: Kfz-Z.
spielige
nein
Dänemark Lebensführung
Fehlbetrag
Fortsetzung folgt
Aus „Geschenkt“ von Daniel Glattauer.
334 Seiten, 19,90 Euro.
© 2014 by Deuticke im Paul Zsolnay
Verlag, Wien
so
lange,
so weit
Bleichmittel
griech.
DodekanesInsel
Vertrauter,
Busenfreund
Die Harke
Herausgeberin:
Renate Rumpeltin, geb. Hoffmann-Günter
Verleger: Christian Rumpeltin
Linsenbrennpunkt
Westeuropäerin
spärlich,
dürftig
also Tagblatt gelesen, danach die Adresse der alten Frau im Telefonbuch
nachgeschlagen und schlussendlich
aber den Zeitungsausschnitt von Tag
für Tag verwendet? Wenn ja, warum?
Weil die Botschaft in diesem prächtigen Gratisblatt so angenehm kurz
und bündig war? Weil man auf einen
Blick sehen konnte, was Sache war?
Weil Sophie Rambuschek diese Notiz gestochen scharf, in der Wortwahl
brillant und extrem wohltäterfreundlich formuliert hatte?
Von Letzterem war zumindest Chefredakteur Norbert Kunz überzeugt.
unentschieden
(franz.)
englische
Tageszeitung
bayer.
Volkstanz
Stadt
mit
„Porta
Nigra“
Wassersportart
Rennbeginn
kurz für:
Solidaritätszuschlag
Stechinsekt
Kfz-Z.
Kolumbien
Salz
der Jodsäure
Kunststil
im MA.
nackt,
unbedeckt
Zeichen
für
Titan
Obstart
Handballverein
in Kiel
(Abk.)
Geizhals
Wassertiefenmesser
schweiz.
Feldmaß
konferieren
Zeichen
für
Thoron
Rennschlitten
Bewohner
eines vorderasiat.
Staates
vorderster
Teil des
Schiffes
englisch:
zehn
erforderliche
Menge
Verzierung
Initialen von
Shakespeare †
Zahnfäule
inneres
Verlangen,
Streben
kurz für:
an dem
Bergkiefer
franz.
Fürwort:
du
Deckschicht
Laubbaum
Verständigungsmittel
mit einer
Hand
geführtes
Ruder
effektiv,
aktiv
hinweisendes
Fürwort
Schriftsteller
franz.:
Gesetz
zweiter
griech.
Buchstabe
Sitz des
Internat.
Roten
Kreuzes
®
4752
AUFLÖSUNG DES
LETZTEN RÄTSELS
■■■ T ■ G■■M■■■■
A E RA■NA S A■BMV
■T E U F E■P I ROGE
■W U ■ L I N I E ■ T ■ R
KANSAS■N■S I EG
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■ROHHE I T ■N■BB
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T RANS I T ■H■ACH
■■B■■E■K EK S■Y
M I L D E R U NG■CQD
■R■DUR■AE T HER
EKART E■S■
■■U■ I ■A TM
■PFANNE■ I
NAS S■ESRA
■S■OF T ■ I M
■ S SW■ T H A I
Chefredaktion:
Martina Thielking-Rumpeltin
Stellvertreter: Holger Lachnit – Lokales: Manon
Garms [mg], Rebecca Göllner [reg], Arne Hildebrandt [ah], Sabine Lüers-Grulke [sg], Holger
Lachnit [la], Stefan Reckleben [re], Sebastian
Stüben [sst], Martina Thielking-Rumpeltin
[tr], alle Nienburg. – Südkreis: Annika Büsching [ann] (Telefon [0 57 61]
92 07 22), Heidi Reckleben-Meyer [hm]
(Telefon [0 57 61] 92 07 23) – Sport: Stefan
Schwiersch (verantwortlich) [fan], Matthias
Brosch [bro]. Verantwortlich für Politik: Matthias Koch (Nachrichten), Susanne Iden (Blick
in die Zeit); Niedersachsen: Michael B. Berger; Landespolitik: Dr. Klaus Wallbaum; Welt
im Spiegel: Hans Borgaes; Wirtschaft: Stefan
Winter; über-regionaler Sport: Heiko Rehberg.
Vertrieb: Marion König – Satz: Mittelweser Medien GmbH – Druck: J. C. C. Bruns Druckwelt,
Minden – Verlag, Redaktion: J. Hoffmann GmbH
& Co. KG, An der Stadtgrenze 2, 31582 Nienburg, Postfach 13 60, 31563 Nienburg, Telefon
(0 50 21) 9 66-0, Telefax Zentrale (0 50 21) 9 661 13, Telefax Anzeigen (0 50 21) 9 66-4 70.
Annahmestellen: Nienburg: (0 50 21) 96 64 18
Stolzenau, Telefon (0 57 61) 92 07 20
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jeweils wöchentlich mit „RTV“.
Gültige Anzeigenpreisliste:
Nr. 55 vom 1. Oktober 2014
Erfüllungsort und Gerichtsstand für
beide Teile Nienburg.
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Lokales
Montag, 19. Januar 2015 · Nr. 15
Die Harke, Nienburger Zeitung
15
19. 1. 2015
Freunde sind gut,
vorausgesetzt, dass
man sie nicht nötig hat.
Alexander Roda Roda
Rückblende
Am 19. Januar 1975: Seit
geraumer Zeit hat die
Gemeinde Liebenau einen
Förderungsantrag im
Rahmen des regionalen
Förderprogramms bei der
Landesregierung gestellt,
über den voraussichtlich in
den kommenden Wochen
entschieden wird. Dabei
handelt es sich um den
Ausbau der Straße zum
Industriegelände am
Hafen, das Verlegen einer
Trinkwasserleitung sowie
die Aufhöhung des
Geländes am Hafen.
Nienburg
kämpft allein
Von ARne
HILDebRAnDT
▶ Das ging
nach hinten los:
Auf dem
neujahrsempfang der
Kirche in Langendamm
Sonntag vor einer Woche
berichtete ortsbürgermeister Wilhelm Schlemermeyer noch stolz über
den gemeinsamen Kampf
der Stadt nienburg und
den umliegenden Gemeinden um einen Hausarzt für
Langendamm. Hintergrund: In Langendamm
steht die Praxis leer.
Doch daraus wird nichts.
Die bürgermeister der
nachbargemeinden
Linsburg, Jürgen Leseberg,
und Stöckse, Dieter
Vehrenkamp, haben den
brief an die Kassenärztliche Vereinigung nicht
unterschrieben. In dem
Schreiben sollten die
einwohnerzahlen von
Linsburg und Stöckse dem
Ärztebedarfsplan von
nienburg zugerechnet
werden.Doch beide
bürgermeister sehen keine
notwendigkeit, die Stadt
zu unterstützen. Das
berichtete Rodewalds
bürgermeisterin Katharina
Fick auf dem neujahrsempfang der Gemeinde
Rodewald (bericht Seite
17). Sie empfindet das
Verhalten der Stadt
empörend und ging gleich
auf die Schulpolitik der
Stadt ein. „Da machen wir
eine ähnliche erfahrung.
nach vielen, vielen
beratungen wurde vom
Kreis ein Plan erstellt, der
jetzt auch mit Hilfe der
Stadt unterlaufen werden
soll.“
Wie sauer Steimbke auf
nienburg ist, machte Fick
deutlich: „Steimbkes
neuer Samtgemeindebürgermeister Knut Hallmann
hat darauf hingewirkt,
dass die einwohnerzahlen
nicht mehr in den bedarfsplan von nienburg
eingerechnet werden.“
Sie tanzten bis in den frühen Morgen. Rund 580 Gäste feierten Sonnabendabend den Blaue-Garde-Ball.
Tanz bis in den Morgen
Rund 580 Gäste beim „blaue-Garde-ball“
Nienburg.
„Dancing Queen“,
sangen die „Free Steps“ den
schwungvollen Abba-Hit – und
schon war die Tanzfläche gefüllt.
Gute Laune, ausgelassene Stimmung: Rund 580 Gäste amüsierten sich Sonnabendabend auf
dem „Blaue-Garde-Ball“ in der
Leintorhalle des Turnklubs Weser (TKW) bis in den frühen
Morgen.
Das Offizier- und Unteroffizier-Korps der Bürgerkompanien der Stadt Nienburg hatte
wieder zu dem traditionellen
Winterball, so die offizielle Bezeichnung, eingeladen. Erst der
Sekt-Empfang bei Blasmusik,
dann der Einmarsch des
Trommler- und Pfeiffer-Korps
und des Offizier- und Unteroffizier-Korps der Bürgerkompanien. „Das ist keine Halle mehr,
das ist ein Ballsaal “, schwärmte
I. Kapitän Werner Siemann.
„Mein Dank an die Ballkommisson. Sie hat gute Arbeit geleistet.“ Stefan Siemann und seine zehn Mann starke Ballkommission hatten die Turnhalle
festlich geschmückt. Blaue, rote
und gelbe Tücher in den Stadtfarben hingen auch dieses Mal
wieder unter die Hallendecke.
Noch an der Abendkasse wurden etliche Karten verkauft. Flanierkarten nennt die Blaue Garde sie, denn die späten Gäste haben keinen festen Platz. Unter
den späten Gästen waren auch
Volleyballerinnen des VC Nienburg, die ihren gerade errungenen 3:2-Sieg in der zweiten Bundesliga feierten.
Nienburgs Scheibenkönig Jür-
genschaft – und auch schon zuvor – habe er sich uneigennützig
für die Bewahrung der Traditionen des Nienburger Scheibenschießens eingesetzt“, sagte Siemann vor den 500 Ballgästen,
die sich von ihren Plätzen erhoben hatten.
In seiner Funktion als Vorsitzender des Turnklubs Weser
habe sich Hennig für das gemeinsame Auftreten des Sportvereins und der Bürgerkompanien zu verschiedenen Veranstaltungen in der Öffentlichkeit
engagiert. „Diese gilt insbesondere für den Blaue-Garde-Ball
und das traditionelle Pfingstkonzert.“
Die Ehrenkorpsschnalle gehe
an einen Mann, der sie verdient
hat, sagte Siemann und ging auf
Hennigs Verkehrsunfall vor 30
Jahren am 17. Januar 1984 ein,
der dessen Leben veränderte. Er
ist seitdem querschnittsgelähmt.
„Er hat sich nicht verdrießen
lassen, hat seinen Lebensmut
nicht verloren und ist fröhlich
und gesellig geblieben“, sagte
Siemann. Georg Hennig war
ganz gerührt. Für ihn kam die
Ehrung völlig überraschend.
Der Harke sagte er anschließend: „Als ich heute Morgen
aufstand, war es für mich ein
gen Reimann aus ErichshagenWölpe zählte ebenso zu den
Gästen wie Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes und der
CDU-Bundestagsabgeordnete
Maik Beermann aus Wendenborstel. An einer Wand hingen
diesesmal nicht die Fahnen der
Partnerstädte, sondern die Fahnen von Holtorf, Erichshagen
und Langendamm. „Ein Hinweis darauf, dass wir mit den
Ortsteilen sehr gut zusammenarbeiten“, sagte Siemann und begrüßte sogleich Holtorfs Ortsbürgermeisterin Cornelia Feske
und Langendamms Ortsbürgermeister Wilhelm Schlemermeyer. Auch das Lübbecker Bürgerschützen-Bataillon hieß Siemann willkommen. Seit mittlerweile sieben Jahren währt die
Freundschaft zwischen der Blauen Garde, der Stadt Nienburg
und der Stadt Lübbecke und
dem Bürgerschützen-Bataillon.
Ehrung für Georg Hennig
Dann ein bewegender Moment für den TKW-Vorsitzenden Georg Henning. Siemann
verlieh dem 52-Jährigen die Ehrenkorpsschnalle des Offizierund Unteroffizierskorps‘ – eine
Würdigung seiner Verdienste
um die Blaue Garde und das
Scheibenschießen. Erst achtmal
wurde die vom ehemaligen Bürgerkapitän Herbert Wömpner
gestiftete Ehrenschnalle seit
1986 verliehen.
Henning ist seit 2001 Ratsherr
der Stadt Nienburg. In dieser Ei-
Info
Die Träger der
Ehrenschnalle
▶ Harke-Chefredakteur
erich Prüssner (1986,
verstorben),
▶ bürgermeister Folker
Radtke (1994, verstorben),
▶ Stadtdirektor Heinz
Intemann (1997, verstorben),
▶ Kapellmeister Fritz
Lüdecke (1999, verstorben),
▶ Pfeiffer Alfred ellermann
(2004),
▶ Scheibengucker
Hartmut Waschke (2007),
▶ Stellvertretender
bürgermeister Rolf
Warnecke (2011)
▶ Pfeiffer otto Müller
(2014),
▶ TKW-Vorsitzender Georg
Hennig (2015).
kontakt
! Redaktion
(0 50 21) 966-208
lokales@dieharke.de
Hildebrandt (3)
Sektepmfang mit Katja Sperlich, Rainer Sperlich, Christina Graubohm,
Scheibenkönig Jürgen Reimann, Korporal Uwe Mahlmann und Frau
Bianca (von links).
.
.
.
.
I. Kapitän Werner Siemann zeichnet Georg Hennig mit der Ehrenschnalle des Offizier- und Unteroffizierkorps‘ aus.
ganz normaler Tag. Es ist selbstverständlich, was ich mache.“
Kurz nach Mitternacht ein
weiterer Höhepunkt: die Ziehung der Tombolagewinner. 28
begehrte Preise waren zu vergeben. Drei Volleyballerinnen zogen als Glücksfee die Gewinner.
Darunter auch die Amerikanerin Julie Mota. So sehr sie sich
auch bemühte, die Zahlen auf
Deutsch anzusagen, ihr amerikanischer Akzent war nicht zu
überhören. Doch das machte die
Sache nur noch interessanter.
Nach zwölf Minuten stand die
Hauptgewinnerin fest. Der
Hauptpreis ging dieses Mal nach
Oldenburg: Ines Iwan gewann
den Media-Markt-Gutschein im
Wert von 500 Euro.
Kein Blaue-Garde-Ball ohne
Spaß und Unterhaltung. Dafür
sorgte der Komiker Fabor Fabian. Eigentlich brauchte die
Band nur bis 2 Uhr zu spielen.
Doch die Tanzfläche wurde
und wurde nicht leerer.
Schließlich spielte sie bis 3
Uhr, bis das TNT-DJ-Team die
„Free Steps“ mit Musik aus der
Konserve ablöste. Es spielte
den allerletzten Song erst kurz
vor fünf.
ah
„Wir gehen jedes Mal zum Blaue-Garde-Ball“, sagen Carsten Müller,
Nicol Müller, Diama Schmitz, Detlef Engelking (von links).
16
Kultur
Die Harke, Nienburger Zeitung
Montag, 19. Januar 2015 · Nr. 15
Viele Köche verfeinern den Hauptgang
„Desimos spezial Club“ gastierte zum vierten Mal in Nienburg – und begeisterte restlos
VoN SaNDra MuSChol
Nienburg. Einen bloßen „Spaß-
abend“, als den ihn einer der
mitwirkenden Künstler betitelte, bekamen die rund 600 Theaterbesucher am Samstag nicht
geboten. Denn „Desimos spezial Club“, den Entertainer Detlef
Simon (Hannover) bereits zum
vierten Mal im Theater auf dem
Hornwerk veranstaltete, war und ist - viel mehr als das: ein
vielschichtiger, kurzweiliger Mix
aus Kabarett und Comedy, Bewegungskunst und Stimmakrobatik, der einerseits die Lachmuskeln strapazierte und andererseits ungläubiges Erstaunen
hervorrief.
Darüber, dass am Samstag
nach einiger Zeit endlich einmal
wieder die Sonne geschienen
hatte, freute sich eingangs Moderator und Gastgeber Desimo.
Die Jahreszeit, überlegte er, lasse
auf das Wetter ohnehin nicht
mehr schließen, sodass an der
Tankestelle inzwischen auch im
Winter Grillkohle neben Enteiserspray im Regal stehen. Im
Sommer sei ihm in Hannovers
Innenstadt ein Mann fortgeschrittenen Alters aufgefallen,
der bei tropischen Temperaturen neben einer kurzen Hose
Daunenjacke und Schal getragen habe. Was der damit habe
sagen wollen? „In meinem Alter
muss man sich zwar schon warm
halten, aber untenrum ist bei
mir immer noch Frühling“, vermutete Desimo.
Sein erster Gast, Herr Niels,
werde gern als Bildschirmschoner gebucht, erklärte der Moderator, denn „er macht eigentlich nichts“ - eine bewusste Un-
Herr Niels faszinierte mit Körperbeherrschung und ausgeprägter Langsamkeit.
tertreibung, die das spätere
Staunen über die Fähigkeiten
des „Bewegungsillusionisten“
Niels
Weberling
(Braunschweig) nur noch verstärkte.
Schier unglaublich war es, wie
der da in Slow Motion einer
Flasche „hinterherjagte“, nur
mithilfe sparsamer Mimik und
einem Gummimenschen eigener Bewegungen glaubhaft machen konnte, an der Reling eines Kreuzfahrtschiffes stehend
die Wellen des Ozeans zu
durchqueren.
Vor den Augen des restlos be-
Muschol
trägt auch die Krankenkasse“,
erklärte Feller. Wortwitzig berichtete das sympathische Energiebündel vom nächtlichen „Elternmikado“ („Wer sich zuerst
bewegt, verliert“) mit ihrem
Ehemann, der die haushaltlichen Bemühungen seiner Frau
nicht immer zu schätzen wisse,
sich selbst aber „vier Wochen
lang dafür feiert, wenn er mal
den Müll rausgebracht hat“.
Groß sei das Eigenlob auch,
wenn es der Göttergatte nach einer halben Stunde „Spülmaschinentetris“ geschafft habe, im
geisterten Publikums ließ Herr
Niels seine Körperbeherrschung
die Gesetze der Schwerkraft
ignorieren, das Alles zwar im
Zeitlupentempo, aber doch verweigerte sich der Verstand dem
Gesehenen. Die Langsamkeit
des Herrn Niels verzauberte.
Für den urkomischen Anschluss sorgte die fernsehbekannte Komikerin Lisa Feller
(Münster), die angesichts ihrer
bühnenabseitigen Rolle als Mutter zweier Söhne ihren Auftritt
in Nienburg als Anwendung bezeichnete: „Die Hälfte der Gage
Stimmakrobat
Robert „Robeat“
Wolf trat als
menschgewordene
Beatbox auf.
Austausch mit dem Sieb auch
den Topf noch im Innern des Gerätes unterzubringen, oder einmal beim Wickeln eingesprungen sei. Insgesamt aber, so Fellers
Fazit, müssten sich Frauen von
dem männlichen Selbstvertrauen eine Scheibe abschneiden.
Denn während sich diese zwecks
Vorbereitung vor dem ersten
Date eine Woche Sonderurlaub
nehmen, verwenden Männer
hierfür gerade mal eine Minute,
um sich nach deren Ablauf selbstsicher als „geilen Chromosomentempel“ zu bezeichnen.
Hans-Hermann
Thielkes Bericht
über das Ableben
seines japanischen
Zierfisches sorgte
für viele Lacher.
Von einem ganz anderen
Schlag als die quirlige Lisa Feller
ist Hans-Hermann Thielke alias
Helmut Hoffmann, der als ehemaliger Postbeamter betont spießig daherkam und hochamüsant
vom Ableben seines japanischen
Zierfisches erzählte. Der sei immer „ganz weit raus“ geschwommen und daher „bestimmt nicht
wasserscheu“ gewesen, versicherte Thielke, der den Gedanken der Wiedergeburt seines Fisches in grotesk-komische Gefilde führte. Werde dieser als
Mensch wiedergeboren, könne
er die Beamtenlaufbahn einschlagen und schließlich als Vorgesetzter Thielkes hinterm
Schreibtisch sitzen. Andersherum wimmele es möglicherweise
auf dem Waldboden nur so von
ehemaligen Chefs, die bereits das
Zeitliche gesegnet haben.
Mit seinen absurden Gedankenspielen gewann Hans-Hermann Thielke das Publikum
ebenso für sich wie der Stuttgarter Robert Wolf, der als menschgewordene Beatbox „Robeat“
für faszinierende Klangeffekte
sorgte. Die stimmlichen Fähigkeiten des 23-Jährigen steckten
an: Nicht nur mit rhythmische
Kopfbewegungen und anerkennenden Pfiffen begleitete das
Publikum dessen Darbietung,
auch die typische Hip-HopHandbewegung ließ es sich bereitwillig beibringen.
Der tosende Schlussapplaus
durfte sicher auch als Aufforderung an Desimo verstanden
werden, möglichst bald mit dem
dann fünften „spezial Club“ wiederzukommen und dem Theater
einen weiteren einmalig unterhaltsamen Abend zu bescheren.
Lisa Feller amüsierte mit Anekdoten
aus ihrem Leben als
Ehefrau und Mutter.
Ein Leckerbissen
„Brass to date“ begeisterte in uchte mit prächtiger Bläsermusik
VoN WolfgaNg Motzkau-ValetoN
Uchte. Prächtige Bläsermusik
füllte am Samstagabend die Ev.luth. Kirche in Uchte. Das Ensemble „Brass to date“ (Bad Seegeberg) trat zum zweiten Mal
auf, diesmal unter dem Thema
„Showtime“. Veranstalter war
die Musikstiftung im Kirchenkreis Stolzenau-Loccum. Das
siebzehnköpfige Ensemble wurde von Heiko Kremers geleitet.
Den Auftakt machte „Trumpet
Tune“, die Bearbeitung eines Orgelstückes, eine glitzernde Hymne. Es folgte „Der Zweikampf “,
ein fetziges Duell zwischen einem Barockthema und einem
Pop-Thema. Die Bearbeitung des
Chorals „Großer Gott, wir loben
dich“ bot erwecklich-wuchtigen
Tutti-Klang, in den viermal die
Choralmelodie einmontiert war.
Aus dem Pop-Oratorium „Die
zehn Gebote“ von Dieter Falk erklang ein Medley. bei dem ein
halbes Dutzend Motive verarbeitet war: balladesk, fetzig hämmernd, besinnlich, hymnisch.
Den Abschluss bildete ein langsamer Marsch, der dann in festlichen Jubel übergeht. Das Stück
„Happyness“ hebt besinnlich an,
um dann in das Fahrwasser der
Der Männerchor „The Boys of Germany“.
Klänge der Beatles einzulenken.
Die Filmmusik zu „Die glorreichen Sieben“ schloss an, wobei
der Hinweis nicht fehlen durfte,
dass die Weise auch bei einer Zigarettenreklame eingesetzt wurde.
Nach der Pause bot „In the
stone“ sämigen Big-BandSound. Als besonderes Schmankerl folgte eine Gesangsnummer
des Männerchores „The Boys of
Germany“, in den sich acht der
Bläser verwandelt hatten: „Ich
wär’ so gerne Missionar“, in dem
witzig die Wünsche und Sehnsüchte eines Missionars dargeboten wurden, der mit den Wid-
rigkeiten seiner Aufgabe ringt.
Das Vorbild der Gruppe „Amarcord“ war nicht zu übersehen.
Die Choralbearbeitung von
„Jesu, meine Freude“ hatte wieder Dieter Falk geschrieben. Ein
reines Posaunenstück war ein
Medley über drei Choräle. Das
titelgebende viersätzige Stück
„Showtime“ hebt mächtig an
und wird dann launig. Etwas
überraschend ist dann ein irischer oder schottischer Stampftanz eingebaut. Den Schluss
machten eingängige MusicalKlänge. Bei „Sister Mary Clarence“ agierte der Dirigent in
gnadenlos witziger Weise als
.
.
.
Das Ensemble agiert als „Die glorreichen Sieben“.
Sister Mary verkleidet. Als erste
Zugabe erklang Edward Elgars
„Pomp and Circumstance“,
staatstragend und mit augenzwinkerndem Humor. Die zweite Zugabe war der Gospel „How
will I know“.
Das Ensemble setzt sich aus
Mitgliedern zahlreicher Bläserchöre in ganz Norddeutschland
.
zusammen und bildet bei besonderen Gelegenheiten die
Gruppe „Brass to date“, die mit
eigenen Arrangements aufwartet. Seine Bandbreite reicht vom
Barock über den Jazz bis zum
Pop. Heiko Kremers leitete das
Ganze mit präzisem Schlag und
differenziertem Herausarbeiten
von Details. Eine überaus witzi-
Motzkau-Valeton
ge Moderation verlieh dem
Abend prickelnden Geschmack.
Das Publikum, mit 160 Personen die Kirche fast gänzlich füllend, ließ sich begeistern, steuerte originelle Zwischenrufe bei
und spendete prasselnden Applaus, am Ende stehend. Für
Liebhaber von Blasmusik ein
Leckerbissen.
Lokales
Montag, 19. Januar 2015 · Nr. 15
Die Harke, Nienburger Zeitung
17
In Rodewald wird bald wieder nach Öl gebohrt
Bürgermeisterin Katharina Fick auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde: Probebohrung bereits in diesem Jahr
Rodewald. In Rodewald soll wie-
der nach Öl gebohrt werden –
erstmals nach über 20 Jahren.
3,3 Millionen Tonnen Erdöl
wurden zwischen 1949 und 1993
im Rodewalder Suderbruch gefördert.
„Nach dem man gut ein Jahr
nichts mehr von den Plänen, die
alten Ölfelder zu reaktivieren
gehört hatte, kommt nun Bewegung in die Sache“, sagte Bürgermeisterin Katharina Fick Freitagabend auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde Rodewald.
Geplant sei, Ende Januar den
Betriebsplan einzureichen und
parallel Kontakt mit den Eigentümern der Fläche aufzunehmen. Die Bohrstelle soll in der
Unteren Bauernschaft Rodewalds rund 500 Meter südöstlich von Neudorf eingerichtet
werden. Mit einer Genehmigung des Planes werde nicht vor
April gerechnet. Im Mai werde
es eine Informationsveranstaltung geben.
„Da Exxon selber mit einem
Großprojekt stark gebunden ist,
haben sie einen Partner gesucht.
Die Firma Wintershall, eine
Tochter der BASF, wird die Betriebsführerschaft übernehmen“,
sagte Fick. In diesem Jahr solle
bereits eine Probebohrung
durchgeführt werden. „Wintershall wird in diesem Bereich ohne
Fracking arbeiten.“
Exxon Mobil sei seit einigen
Monaten mit umfangreichen Sanierungsarbeiten auf dem alten
Betriebsgelände am Sande beschäftigt. „Sie werden hoffentlich zu aller Zufriedenheit im
Sommer abgeschlossen sein.
Bisher scheinen sich die Belastungen aber in einem vertretbaren Rahmen zu halten“, so Fick.
Es war der 19. Neujahrsempfang der Gemeinde Rodewald.
Er fand erstmals im „Deutschen
Haus“ statt. Die ersten fünf Jahre fanden die Neujahrsempfänge im ehemaligen Gasthaus
Bürgermeisterin Katharina Fick (links) und stellvertretender Bürgermeister Norbert Sommerfeld (3. von links) mit den Inhabern der Ehrenamtskarten, von links: Steffen Rodewald, Gisela
Hildebrandt
Weier, Friedrich Fiene, Gisela Fiene.
„Schwan“ statt, dann wechselten
sie zwischen „Schwan“ und
Gasthaus „Zum Keller“, schließlich fanden sie nur noch in letzterem statt. Da dessen Inhaberin
Karin Höper aber ihr Gasthaus
Zum Keller geschlossen hat (Die
Harke berichtete), war die Gemeinde nun bei Ingrid und Tim
Höper zu Gast. „Dass wir uns
erst jetzt dazu entschlossen haben, liegt schlicht an der Größe
der Räumlichkeiten. Wir haben
unsere Gästeliste etwas zusammengestrichen und dabei hoffentlich das richtige Maß gefunden.“ Eine weitere Premiere:
Erstmals wurde der Neujahrsempfang vom Duo „Déjà vu“
mit Pablo und Iris aus Rodewald
begleitet. „Eigentlich sind sie
um diese Zeit in Chile, aber in
2015 haben sie ihren Aufenthalt
dort auf das Ende des Jahres ge-
legt, und so können wir sie heute hier genießen“, freute sich die
Bürgermeisterin.
Fick ging auch auf die Flüchtlingswelle ein. „Die terroristischen Angriffe, die auch im Namen von Religionen geführt
werden, rücken immer näher.
Und damit verbunden ist eine
immer größer werdende Zahl
von Flüchtlingen. Konflikte und
Ausgrenzungen können nur
vermieden werden, wenn wir
uns gleich zu Beginn um eine
Integration bemühen, ihnen bei
ihrer Eingewöhnung helfen.
Manch einer von uns braucht
vielleicht Hilfe dabei zu akzeptieren, dass eine Eingewöhnung
nicht bedeuten kann, dass wir
ihnen ihre kulturelle Identität
nehmen.“ Samtgemeindebürgermeister Knut Hallmann bemühe sich darum, ein ehren-
amtliches Netzwerk aufzubauen
„und ist sicher dankbar, wenn
sich auch aus Rodewald Unterstützer bei ihm melden.“
Kritik an Nienburg
Die finanzielle Situation der
Gemeinde könne besser sein,
sagte Fick. Rodewald habe
700 000 Euro Schulden. Das sei
eine kräftige Erhöhung gegenüber den 440 000 Euro Ende
2013. Der Grund seien Investitionen im Straßenbau. „Den
nächsten Haushalt werden wir
mit spitzem Bleistift rechnen
müssen.“
Eine positive Entwicklung
habe es in der medizinischen
Versorgung gegeben. Wegen der
neu eingerichteten Rettungsstelle des ASB in Steimbke habe sich
die Wartezeit auf einen Rettungswagen erheblich verkürzt.
Die ärztliche Versorgung in
Rodewald bleibe weiterhin Thema. „Es hat zwar schon einige
wenige Anfragen an die Gemeinde gegeben, aber leider hat
sich daraus bisher nichts entwickelt.“
Fick kritisierte die Äußerung
des Ortsbürgermeisters Wilhelm
Schlemermeyer auf dem Neujahrsempfang im Nienburger
Ortsteil Langendamm dass dort
ein Hausarzt mit Unterstützung
der Nachbargemeinden gesucht
werden solle. „Empörend finde
ich das Ansinnen der Stadt Nienburg, sich für die Ansiedlung eines Arztes in Langendamm die
Unterstützung der Gemeinden
Stöckse und Steimbke holen zu
wollen und in einem Schreiben
an die Kassenärztliche Vereini-
gung deren Einwohnerzahlen
gleich in ihren eigenen Bedarf
einzubeziehen. Das ist inzwischen vom Tisch, da selbstverständlich die Bürgermeister
Friedrich Leseberg (Linsburg)
und Dieter Vehrenkamp (Stöckse) die gute ärztliche Versorgung
in der Samtgemeinde kennen
und keine Notwendigkeit sehen,
Nienburg zu unterstützen. Knut
Hallmann hat darauf hingewirkt,
dass auch unsere Einwohnerzahlen nicht mehr in den Bedarfsplan von Nienburg mit eingerechnet werden.“
Eine ähnliche Erfahrung mache die Samtgemeinde auch mit
dem
Schulentwicklungsplan.
„Nach vielen, vielen Beratungen
wurde vom Kreis ein Plan erstellt, der jetzt, auch mit Hilfe
der Stadt, unterlaufen werden
soll.“
ah
Ein Dankeschön für die ehrenamtliche Arbeit
Rodewald. Der Rodewalder Neu-
jahrsempfang gilt allem Ehrenamtlichen als kleiner Dank für
den geleisteten ehrenamtlichen
Beitrag an die Gemeinde Rodewald. „Ohne das Ehrenamt kann
eine Gemeinde heute kaum noch
ihre eigentlichen Aufgaben erledigen“, sagte Rodewalds zweiter
stellvertretender Bürgermeister
Norbert Sommerfeld auf dem
Neujahrsempfang der Gemeinde
im „Deutschen Haus“.
Die Ehrenamtlichen seien diejenigen, die immer da sind, wenn
es um Aufgaben geht, die die Gemeinde nicht leisten kann, sei es
aus finanziellen Gründen, aber
auch, weil sie als Institution nicht
flexibel genug sein kann, sagte
Sommerfeld. Die kulturellen Angebote würden ausschließlich ehrenamtlich geleistet.
Sommerfeld überreichte Ehrenamtskarten an Gisela Fiene,
Gisela Weier, Ursula Holdorf,
Friedrich und Steffen Rodewald.
Gisela Fiene und Gisela Weier
arbeiten ehrenamtlich im Heimat- und Museumsverein sowie
von Drachenfels-Schliephake an
die Elternvertreter des Kindergartens Eulennest in Rodewald
o.B. Anne Müller und Dirk Müller, Björn Fiene, Svenja und
Björn Fiene, Oliver Knop, Silvia
Fiene, Christin und Michael
Frerking,
Landschaftsgärtner
Martin Schubert und Ratsherr
Bernd-Christoph Höper als Vater des Projekte: Bei einem Arbeitseinsatz im Oktober 2014 hätten über 30 Mütter und Väter bei
einem Arbeitseinsatz den Kindergarten winterfest gemacht,
im Binderhausverein. „Das große Fest im kleinen Garten fußt
maßgeblich auf ihren Ideen.“ Ursula Holdorf ist Kassenwartin
des Heimat- und Museumsvereins und des Bindeshausvereins.
Friedrich Fiene verrichtet praktische Arbeiten im Binderhaus
und im Museum. Steffen Rodewald ist im Schützenverein
Hauptverantwortlicher für die
wöchentliche Reinigung und
Wartung der Schießanlage und
Gewehre. Ein dickes Dankeschön von Ratsfrau Friederike
.
.
.
.
pflasterten neu, verlegten die
Sandkiste und säuberten die
Dachrinne. Jedes Jahr werden
auch Abordnungen der Vereine
eingeladen. Die Vereine entscheiden dann, welches verdiente Mitglied den Neujahrsempfang besucht. Für den Reit- und Fahrverein kamen Jil Klünder und
der erste Vorsitzende Heinrich
Dannenberg, für den Schützenverein u.B. Jürgen Deeke und
Andreas Kayka. Der Schützenverein o.B. hat Hendrik Rotermund und Jannis Runge ent-
sandt. Für das Rote Kreuz kamen
Karin Bartling, Elisabeth Heider
und Erika Redmer. Der Förderverein Freibad Rodewald wurde
von Heiko Ahrbecker vertreten.
Die TG Rodewald vertraten der
erste Vorsitzende Sascha Meyer
und Lea-Marie Lühring, Mannschaftsführerin der DamenMannschaft.
Bürgermeisterin
Katharina
Fick dankte auch den Ehepartnerinnen und Ehepartnern der
Ratsmitglieder für die Unterstützung ihrer Partner.
ah
18
Lokales
Die Harke, Nienburger Zeitung
Montag, 19. Januar 2015 · Nr. 15
„Was zu viel ist,
ist zu viel“
Resolution zur geplanten Stromtrasse Südlink
NORDKREIS
Bücken. Der Südlink ist eine
Stromtrasse, die von der Nordsee bis nach Bayern führen und
insbesondere Strom aus Windkraft transportieren soll. „Der
geplante Trassenverlauf des Südlink über den Bereich der Stadt
Hoya, des Fleckens Bücken und
der Gemeinde Warpe ist mit
deutlicher Kritik abzulehnen“,
äußerte sich Bürgermeister Wilhelm Schröder in der jüngsten
Ratssitzung des Fleckens Bücken.
Der Rat beschloss jetzt eine
Resolution gegen den Bau der
Trasse durch den Landkreis.
„Was zu viel ist, ist zu viel“, sagte
Schröder. Die Beeinträchtigung
für Mensch und Natur sei bereits durch die bestehende Trasse der 220 Kilovolt-Leitung zwischen Dollern/Stade und Landesbergen im Landkreis Nienburg bedeutend. Durch die Ertüchtigung auf 380 Kilovolt im
weitaus ähnlichen Verlauf erfolge bereits eine enorme Belastung.
In der Resolution heißt es:
„Die Trasse führt über das Gelände des Segelflugplatzes in
Hoya, über eine wichtige Gasleitungsanlage im Bereich Stendern und rückt in unmittelbarer
Nähe zur überregional bedeutsamen Stiftskirche in Bücken. Es
handelt sich insgesamt bei diesem Gebiet um einen bedeutsamen Lebensraum mit Rastgebieten für viele Vogelarten. Die
Trasse führt zu einer Einengung
des Lebens- und Entwicklungsraumes durch eine bereits bestehende Hochspannungsleitung,
die erneuert werden soll und
dazu dann eine neue Hochspannungsleitung.
Im Bereich der Gemeinde
Warpe werden die Bürgerinnen
und Bürger zwischen zwei Trassen, teilweise unmittelbar mit
einem Abstand von 200 Meter,
genommen.“
Vor diesem Hintergrund und
verbunden mit der Forderung,
die natürlichen Ressourcen zu
schonen, spricht sich der Flecken Bücken gegen den Verlauf
der möglichen Trasse der Südlink über diese Gebiete aus.
Stattdessen wird eine Verlegung
der Trasse entlang der Autobahn
A 7 unter Nutzung der Möglichkeiten zur Erdverkabelung vorgeschlagen. „Der Vorrang wirtschaftlicher Interessen vor dem
Schutz bislang unzerstörter Natur- und Lebensräume wird auf
das Schärfste kritisiert und ausdrücklich abgelehnt. Der notwendige Ausbau einer Stromtrasse muss dort erfolgen, wo
die geringsten nachteiligen Auswirkungen auf das natürliche
und gesellschaftliche Umfeld zu
erwarten sind“, heißt es weiter.
Die Resolution wurde vom
Rat des Fleckens Bücken einstimmig beschlossen.
an
Bürgermeister Wilhelm Schröder und der Rat Bücken beschließen eine
Resolution gegen den Südlink.
Achtermann
Die teilnehmenden Familien mit Kindern im Alter zwischen sechs und acht
Jahren. Kleines Foto: Holger Diephaus und Carsten Metz (stehend) sind die
Coolnesstrainer, sitzend Oliver Wolf (Hafensänger & Puffmusiker) und Heike
Achtermann (2)
Teichmann (Leiterin des Familienzentrums).
Kinder lernen cool zu sein
Anti-Aggressivitätstraining im Familienzentrum Hoya
VON HORST ACHTERMANN
Hoya. Das Markenzeichen ist
der BUS. Das Kürzel steht für
„Bildung und Soziales“ mit der
Aufschrift „familienbus“. Am
Steuer im übertragenden Sinn
sitzt Heike Teichmann, die Leiterin des Familienzentrums in
Hoya. Mit immer neuen Ideen
und Vorschlägen organisiert sie
das Familienzentrum.
In einem Tagesseminar im Familienzentrum mit 15 Eltern und
Kindern sind Diplom-Pädagoge
Holger Diep-haus, freier Träger
der Kinder- und Jugendhilfe, und
Carsten Metz, Anti-Aggressivitäts- und Coolnesstrainer, ebenfalls Diplom-Pädagoge, als Kooperationspartner nach Hoya gekommen. Finanziell unterstützt
wird die Aktion von Oliver Wolf
mit den Hafensängern & Puffmusikern.
Die Treffen beginnen mit ei-
Das „familienbus“-Logo.
nem Frühstück. „Da wollen wir
uns in lockerer Atmosphäre
kennenlernen“, sagt Carsten
Metz aus Oldenburg. „Unsere
Gesellschaft fördert und produziert Verlierer, die ausflippen
und negative Leistungen bringen“, erkennt Holger Diepholz.
Schwierige Situationen im schulischen Alltag, die auch auf andere soziale Räume, wie im Jugendzentrum, übertragen werden, sollen durch das Coolnesstraining (CT) die von Kinder
und Jugendliche entwickelte
„Kultur des Hinschauens“, zu einer friedfertigen Einmischung
trainiert werden.
Geld für Familien
Pilsen ist Kulturhauptstadt
Bücken kämpft gegen den Einwohnerschwund
Kindernachrichten: Tschechen freuen sich auf viele Besucher
Pilsen. Drahtseil, Musik und
Lichtspiele: Am Wochenende
haben die Menschen in Pilsen
gefeiert. Mit einer großen
Schau eröffnete die Stadt das
Jahr, in dem sie Kulturhauptstadt Europas ist.
Pilsen liegt in Tschechien.
Das Land gehört zur Europäischen Union (abgekürzt: EU).
In der machen 28 Länder mit.
Damit die Menschen in der
EU sich besser kennenlernen
können, gibt es jedes Jahr
mindestens zwei Städte, die
sich „Kulturhauptstadt Europas“ nennen dürfen. Sie können sich dann mit ihrer Musik, dem Theater, Künstlern
und Museen zeigen und locken so viele Besucher an.
Auch Tschechien hofft auf viele Touristen, die sich die Stadt
Pilsen anschauen wollen. Bekannt ist der Ort vielen Menschen, da von dort eine bestimmte Bierart stammt, das Pils. Doch
die Stadt hat viel mehr zu bieten,
finden die Tschechen. Das wol-
len sie nun den Menschen in Europa zeigen.
Am Samstagabend startete
das Jahr offiziell. Mit einer
großen Feier begann diese besondere Zeit für die Stadt. Dabei gab es viel zu sehen. Ein
Seilartist balancierte über ein
Seil zu dem Turm der Kirche
St. Bartholomäus. Dessen
neue Glocken läuteten. Das
war ein besonderer Moment
für viele Pilsener, denn 70 Jah-
Da tun sich Fragen auf. Wie
reagiert man schlau auf eine blöde Anmache? Was macht man
mit eigenen oder fremden Provokationen? Wie vermeidet man
Eskalationen? All das wird in
getrennten Gesprächen und
Handlungen mit Eltern und
Kindern getestet. „In diesen entspannten Beratungsgesprächen
ist das Eis schnell gebrochen.“
Aktive Eskalation und Deeskalation findet im CT statt.
Die kreative Reaktion auf Anmache, das eigene Konfliktverhalten und die Vermeidung von
Eskalationen, werden von den
erfahrenen Trainern emotional
erfahrbar gemacht.
„Wir erzählen nicht, wie Eltern ihre Kinder erziehen sollen,
wir wollen Türöffner im ,Familienbus’ sein, die Kompetenz ist
vor Ort“, erläutert Holger Diephaus in diesem Pressegespräch
vor Beginn des sozialen Trai-
Bücken. Der Haushaltsplan 2015
re lang hatte es keine Glocken
gegeben. Die Deutschen hatten sie im Zweiten Weltkrieg
geklaut. Nun gibt es neue Glocken, die am Wochenende
zum ersten Mal läuten durften.
Festzüge zogen durch die
Stadt, an denen Schüler, Sportler und Schauspieler teilnahmen. Sie alle trafen sich auf
dem Platz der Republik, wo sie
eine große Schau mit Musik
und Lichterspielen auf den
Häuserwänden erlebten.
Mit vielen weiteren Lichtbildern, Theater, Musik, Zirkus und Kunstwerken will Pilsen in den kommenden Monaten Besucher anlocken und
dazu einladen, die Kultur und
die Menschen der Stadt besser
kennen zu lernen.
Neben Pilsen ist die belgische Stadt Mons in diesem Jahr
Kulturhauptstadt
Europas.
Dort soll die Eröffnungsfeier
am kommenden Samstag steigen.
AfK
.
.
.
der Gemeinde Bücken weist einen Fehlbetrag von rund 110 000
Euro aus. Die auch in den Folgejahren zu erwartenden Defizite seien jedoch durch Überschüsse aus den Vorjahren mit
rund 1,18 Millionen Euro gedeckt, so Kämmerin Astrid
Schwecke in der jüngsten Ratssitzung des Fleckens Bücken.
Die Bevölkerung schrumpft,
es gibt immer mehr ältere Menschen: Für die Förderung von
Familie und Ortsbild wurden
deshalb 80 000 Euro eingestellt.
„Als Reaktion auf den demografischen Wandel haben wir
nach dem Erlass der zwei Richtlinien für die Förderung von
Eigenheim- und Wohnungsbau
für den gesamten Flecken Bücken sowie für den Ortskern in
Bücken, die Förderung von Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden diese Summe eingestellt“, erläutert Bürgermeister
Wilhelm Schröder.
Für den Straßen- und Wegebau sind weitere 270 000 Euro
vorgesehen. Der größte Teil
.
fließt mit einem ersten Teil in
die Sanierung der Immorstraße. Die Sanierung des Weges
zum Wasserwerk in Calle
hängt von der Gewährung von
Fördermittel ab. Im Bereich
der Straßenbeleuchtung werden die Leuchten am Rosenbeet in Calle für 6000 Euro ersetzt. Das Geld, das die Gemeinde auf dem Konto hat,
reicht für den gesamten Planungszeitraum.
„Wir haben einen soliden
Haushalt mit deutlichen Akzenten für die Entwicklung“,
sagte Schröder. Der Ergebnishaushalt (er zeigt alle Ausgaben
der Verwaltung und die Investitionen auf) mit über zwei Millionen Euro und der Finanzhaushalt (er beinhaltet sämtliche Ausgaben der Gemeinde)
mit nahezu zwei Millionen
Euro liegen etwa gleichauf. „Die
Auszahlung für Investitionstätigkeiten übersteigen die Einzahlungen für Investitionstätigkeiten mit gut 310 000 Euro, erkennt Bürgermeister Wilhelm
Schröder.
an
nings im Familienzentrum
Hoya.
Heike Teichmann, Organisatorin der Initiative „Starke Familien haben starke Kinder“,
wird die Nachhaltigkeit im Auge
behalten. Für viele der Teilnehmer sei insbesondere die körperliche Auseinandersetzung
ein Ausdruck von Stärke, Unangreifbarkeit und „Coolness“. Im
Training werde dieser Nimbus
durch eine positive Bedeutung
im Sinne von gelassener Souveränität und neuen Lösungsstrategien bewusst in Frage gestellt,
betonen Carsten Metz und Holger Diephaus.
Heike Teichmann ist erfreut
über die tolle finanzielle Unterstützung dieser Initiative für
„Bildung und Soziales“, mit 5000
Euro, durch die „Hafensänger &
Puffmusiker“. Die beteiligten
Familien zahlen 20 Euro für die
Teilnahme.
In KÜRZE
25 Jahre in der
Schifffahrtsverwaltung
Hoya. Seit 25 Jahren sind
Burkhard Gerlach, Ulrich
Meyerholz und Rolf Lühning
bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSA) im
Dienst. In einer kleinen
Feierstunde wurden den
Jubilaren die Dankesurkunden
überreicht. Glückwünsche gab
es auch vom Leiter des WSA
Verden, Thomas Rumpf, dem
Leiter der Dienststelle in Hoya,
Michael Hustedt sowie von
dem Personalratsmitglied
Wolfram Bahn.
Gerlach ist als Allrounder
in der Schweißtechnik auch
mit Ausbildungsaufgaben
betraut gewesen. Meyerholz
ist seit einigen Jahren als
Stellvertreter vom Werkstattleiter hauptsächlich in der
Arbeitsvorbereitung sowie
mit der Vergabe von Aufträgen an Fachfirmen betraut.
Lühning ist er seit 2004
freigestellter hauptamtlicher
Personalratsvorsitzender für
den Bereich des Wasser- und
Schifffahrtsamtes Verden.
DH
Lokales
Montag, 19. Januar 2015 · Nr. 15
SÜDKREIS
Die Harke, Nienburger Zeitung
19
300 Raummeter Holz „unter dem Hammer“
Erste Versteigerung im Rehburger Stadtforst in diesem Jahr / Mehr Mitbieter als noch in den Vorjahren
Rehburg. Diejenigen, die ein ge-
RÜCKBLENDE
Am 19. Januar 1975: In der
scharfen Kurve der
Kreisstraße 14 zwischen
Nendorf und Müsleringen
in Höhe der Wald-Ecke
kam ein Personenwagen
bei erhöhter Geschwindigkeit aus der Fahrbahn und
sauste geradeaus in eine
Weide gegen einen
Betonbottich. Die beiden
Insassen entfernten sich
von der Unfallstelle und
mußten von der Polizei
erst ausfindig gemacht
werden. Der Beifahrer
wurde leicht, der Fahrer
schwer verletzt – er liegt
mit Rippenbrüchen im
Stolzenauer Kreiskrankenhaus.
In KÜRZE
Kreativ werden mit
Weide und Hasel
Winzlar. Am Sonntag, den 8.
Februar, findet von 10.30 bis
16.30 Uhr eine Veranstaltung
zum Thema „FlechtwerkeKunstvolles aus Weide und
Hasel“ statt. Veranstaltungsort ist die Ökologische
Schutzstation Steinhuder
Meer (ÖSSM) in Winzlar.
Dozentin für umweltpädagogische Seminare, Elke
Schmitt, erläutert den
Teilnehmern die Grundlagen
von Weide und Hasel als
Flechtmaterial. Jeder
Teilnehmer hat die Möglichkeit, durch einfache Flechttechniken seine Kreativität zu
entfalten, um „Einmaliges“
für drinnen und draußen aus
Weiden- und Haselholz
herzustellen. Die Kosten
betragen 35 Euro für
Erwachsene und 17,50 Euro
für Kinder ab zehn Jahren,
jeweils inklusive Materialkosten.
Anmeldungen werden unter
der Telefonnummer (0 50 37)
96 70 oder per E-Mail unter
info@oessm.org entgegengeDH
nommen.
60 Jahre
Winzlarer Schützen
Winzlar. 60 Jahre alt wird der
Winzlarer Schützenverein, in
kleiner Runde soll das
während der Hauptversammlung gefeiert werden. Diese ist
für Sonnabend, 31. Januar,
19.30 Uhr, im Winzlarer
Dorfgemeinschaftshaus
geplant.
Berichte des Vorstandes,
Ehrungen von Mitgliedern
und Neuwahlen eines Teils
des Vorstandes stehen dann
ebenfalls auf dem Abendproade
gramm.
KONTAKT
Gemeinde Stolzenau,
Flecken Steyerberg
! Annika Büsching
(0 57 61) 92 07-22
E-Mail: ann@dieharke.de
Samtgemeinde Uchte,
Stadt Rehburg-Loccum
! Heidi Reckleben-Meyer
(0 57 61) 92 07-23
E-Mail: hm@dieharke.de
ländegängiges Auto hatten,
nutzten am Samstagmorgen die
Gelegenheit und fuhren möglichst nah an den Ort des Geschehens heran: zur ersten Holzversteigerung im Rehburger
Stadtforst im Jahr 2015. Wer auf
Nummer sicher gehen wollte,
stellte sein Fahrzeug einfach am
Straßenrand ab – und das waren
nicht gerade wenige. Denn nicht
nur Einwohner hatten sich auf
den Weg zur Versteigerung gemacht, sondern auch zahlreiche
Bieter aus dem Raum Schaumburg oder Hannover.
Geleitet wurde die Holzversteigerung vom Waldbrandbeauftragten der Stadt RehburgLoccum, Karl-Heinz Dose. Im
Minutentakt brachte er die Polter unter die Leute. Immer in
Fünferschritten stachelte er die
Bieter zum Wetteifern an. Die
Anfangsgebote starteten bei
rund 150 Euro pro Polter und
endeten bei mehr als 250 Euro.
Um eine gute Übersicht zu haben und keine sich in die Luft
streckende Hand zu verpassen,
stellte sich Dose demonstrativ
auf den jeweiligen Polter. Einmal kam er dabei sogar fast etwas ins Taumeln, da die Witterung das Holz „doch etwas glitschig“ gemacht hatte. Aber einen echten Auktionator konnten solch kleine Zwischenfälle
nicht aus der Ruhe bringen.
Nach jedem Verkauf schrieb
sich Birgit Wagner, ebenfalls für
die Stadt tätig, die Namen des
Meistbietenden auf. Im Anschluss musste dieser schließlich noch sein Holz bezahlen.
Doch nicht jeder war mit den
Preisen an diesem Tag zufrie-
Karl-Heinz Dose von der Stadt führte die Auktion durch und lockte den Bietern das Geld aus den Hosentaschen.
gegenseitig in die Höhe treiben
würden. „Dann kann ich auch
schon zu Obi gehen und mir da
das Holz kaufen – dann ist es
auch schon geschnitten und ich
muss mich damit nicht noch
den. Werner Thiele aus Rehburg
zum Beispiel erinnerte sich an
Vorjahre, „in denen das Holz
nicht so teuer war“. Mittlerweile
seien einfach viel zu viele Mitbieter dabei, welche die Preise
rumärgern“, so Thiele. Aber er
freute sich für die Stadt Rehburg, die mit der Holzversteigerung gutes Geld machen würde.
Rund 300 Raummeter haben
am Samstagmorgen letzten En-
Mit Geld spielt man nicht, oder?
„MonNetA-Geldspiel“ bildet Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe im Lebensgarten Steyerberg
Steyerberg. Spielerisch die eige-
ne Beziehung zum Geld herausfinden, wollten am Samstag die
Teilnehmer des „MonNetAGeldspiels“ im Lebensgarten
Steyerberg. Dieses bildete den
Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe
anlässlich
des
30-jährigen Bestehens des Lebensgartens.
Verantwortlich
zeichnete an diesem Nachmittag Prof. Declan Kennedy, der
schon seit vielen Jahren in der
Steyerberger Lebensgemeinschaft ein Zuhause gefunden
hat und sich mit Geldsystemen
beschäftigt.
Ziel des Geldspiels war es,
den Umgang mit Geld auf verschiedene Weise neu auszuprobieren. Die Teilnehmer machten dabei lustige und lehrreiche
Erfahrungen mit einem TabuThema, bei
dem es häufig
heißt:
„Über Geld
spricht man
nicht“.
Neugierde,
die Faszination und Energie
sowie
Macht
des
Geldes oder
auch die reine Spielfreude
waren
Gründe, warum sich die
rund 30 Männer und Frauen im Studio
des Lebensgartens eingefunden hatten. Rund eineinhalb Stunden dauerte „MonNetA“ – mit einem lehrreichen
Ausgang für alle Beteiligten. Die
einzelnen Zwischenschritte sollten laut Declan Kennedy im Ge-
Göllner
des den Besitzer gewechselt.
Hauptsächlich Buchenholz, das
nun mehrere Jahre trocken lagern muss, bevor es für angenehme Wärme im Haus sorgen
kann.
reg
PoLIZEI
Mauer gerammt
und abgehauen
Petershagen. Am frühen
Sonntagmorgen gegen 2.10
Uhr befuhr ein 59-jähriger
Autofahrer aus Petershagen
die Straße Wulfshagen im
Ortsteil Ilse und kam in einer
Rechtskurve nach links von
der Fahrbahn ab. Dabei
wurden eine Mauer und sein
PKW erheblich beschädigt.
Der Unfallbeteiligte entfernte
sich mit seinem Fahrzeug,
circa zwei Kilometer von der
Unfallstelle, stellte sein Auto
mitten auf der Döhrener
Straße ab und flüchtete zu
Fuß. Polizeibeamte fassten
ihn in der Nähe. Aufgrund der
Alkoholisierung wurde eine
Blutprobe entnommen und
der Führerschein sichergestellt. Der Sachschaden liegt
im vierstelligen Bereich. DH
Alkoholisiert in den
Gegenverkehr geraten
Mit dem mitgebrachten Geld versuchten die Teilnehmer auf
spielerische Weise, ihre eigene Beziehung dazu herauszufinGöllner (2)
den.
Christian
Gelleri,
Gründer der erfolgreichsten
Regionalwährung in Deutschland. Sie sprachen über
das Thema „Von der
unaufhörlichen
Finanzkrise zu nachhaltigen Geldsystemen“.
Die Referenten präsentierten Möglichkeiten, die regionale Wirtschaft in und um
Kleinstädte wie Steyerberg zu
stabilisieren und zu stärken.
Außerdem stellten sie die Frage,
ob Gemeinden und Gemein-
heimen bleiben, damit die Spannung und der Aha-Effekt nicht
verloren gingen.
Im Anschluss an den doch
recht lockeren Nachmittag folgte eine Podiumsdiskussion mit
Prof. Dr. Harald Spehl und
.
.
.
.
schaften durch komplementäre
Geldsysteme wie Regionalwährungen, Tauschringe und Zeitkonten unabhängiger von der
globalen Finanzwirtschaft werden können. Die Moderation
übernahm die Journalistin Kathrin Latsch aus Hamburg.
Das Geldspiel war die erste
von mehreren Veranstaltungen,
die in diesem Jahr aufgrund des
30-jährigen Jubiläums des Lebensgartens stattfinden sollen.
Weitere Informationen gibt es
auf der Homepage unter www.
lebensgarten.de.
reg
Petershagen. Gestern gegen
5.23 Uhr befuhr ein 18-jähriger Fahranfänger die
Westenfelder Straße in
Fahrtrichtung Bundesstraße
61. In Höhe der Ringstraße
verlor er die Kontrolle über
das Fahrzeug und geriet in
den Gegenverkehr. Dort
kollidierte er mit einem
entgegenkommenden PKW
eines 28-Jährigen aus
Warmsen, der mit drei
Personen besetzt war. Das
Fahrzeug des Unfallverursachers schleuderte in den
angrenzenden Straßengraben
und blieb liegen. Der
18-Jährige wurde dabei leicht
verletzt. Da er unter Alkoholeinfluss stand, wurde ihm
eine Blutprobe entnommen;
sein Führerschein wurde
DH
sichergestellt.
20
Lokales
Die Harke, Nienburger Zeitung
Montag, 19. Januar 2015 · Nr. 15
Besondere Auszeichnung für Monika Schwen
Jahreshauptversammlung in Schinna / Mitgliederzahlen der Feuerwehren in der Samtgemeinde schrumpfen
Schinna. Berichte, Ehrungen
und Grußworte standen im
Mittelpunkt der Jahreshautversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schinna.
Die Hauptfeuerwehrmänner
Helmuth Dörge und Heinz
Kübker wurden vom Kreisbrandmeister Bernd Fischer
mit dem Ehrenzeichen für
50-jährige Mitgliedschaft geehrt. Das Ehrenzeichen für
25-jährige Dienste im Feuerlöschwesen erhielten von ihm
die Oberfeuerwehrfrau Stefanie
Kübker und der Hauptfeuerwehrmann Jan Seher.
Eine besondere Wertschätzung erhielt in der Versammlung Monika Schwen, sie wurde
zum Ehrenmitglied ernannt.
Das Sportabzeichen in Gold erhielt Helmuth Dörge und in
Bronze Eckhard Rohlfing.
Die Feuerwehr rückte im vergangenen Jahr zu sieben Einsätzen aus. Fünf Mal galt es Brände zu löschen und zwei Mal war
eine Hilfeleistung zu leisten.
Neben den normalen Diensten
wurde an drei Einsatzübungen
teilgenommen. Die Wehr organisierte den Seniorennachmittag der Vereine ebenso wie das
Osterfeuer in Schinna. Mit der
Jugendfeuerwehr wurde anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens
der Kreiswettbewerb der Jugendfeuerwehren ausgerichtet.
Es wurde die Radtour des TSV
Anemolter-Schinna ebenso wie
der Laternenumzug des Kindergartens „Die Arche“ gesichert. Weiter wurde an einigen
Wettbewerben und der Kreisbereitschaftsübung in Celle teilgenommen.
Der Wehr gehören aktuell 89
Mitglieder an. Neben den 60
passiven Mitgliedern leisten 26
Männer und drei Frauen akti-
In KÜRZE
Infoveranstaltungen
an der OBS Uchte
Uchte. Die Oberschule Uchte
lädt aktuelle Viertklässler, ihre
Erziehungsberechtigten und
alle anderen Interessierten zu
einer Informationsveranstaltung ein, bei der sich die
Schule der Öffentlichkeit
präsentieren möchte. Es
werden zwei Termine
angeboten: einmal Montag,
26. Januar, und zudem
Mittwoch, 28. Januar, jeweils
um 18 Uhr im Konferenzraum
der Schule, der sich im
rechten Gebäudekomplex
befindet. „Bei einem
Rundgang wird die pädagogische und sachinhaltliche
Arbeit vorgestellt“, teilt die
DH
Schule mit.
Ausbildung zum
Pilzcoach
Offizielle und Geehrte der Freiwilligen Feuerwehr Schinna während der Jahreshauptversammlung.
ven Feuerwehrdienst. Als ausgebildeter
Feuerwehrmann
wechselte der neu zugezogene
Feuerwehrmann Torsten Heineking von der Huddestorfer
Wehr nach Schinna und wurde
sogleich zum Kassenprüfer gewählt. Frisch verpflichtet wurde
an diesem Abend der zweite
Neuzugang: Andre Lux.
Die Jugendfeuerwehr zählt
mit zwei Neuzugängen zurzeit
zwölf Mitglieder. Jugendwart
Michael Wehrse berichtete von
70 Dienststunden und zahlreichen Unternehmungen. Jutta
Reineking vom Feuerwehr-
Feuerwehr
im Jahr 2013.
Mit Hans-Hermann Brakmann aus Schinna gibt es nun
einen eigenen ausgebildeten
Feuerwehrseelsorger in der
S a mt g e m e i n d e f e u e r w e h r.
Nachdem der Kreisbrandmeister Bernd Fischer die Grüße
und den Dank des Kreisfeuerwehrverbandes überbracht hatte, lobte er Schinnaer Blauröcke
als schlagkräftige Feuerwehr.
Mit Besorgnis blickte er auf die
Mitgliederentwicklung der Feuerwehren im Landkreis. So bleiben, wenn der Entwicklung
nicht entgegengewirkt wird,
Blasorchester
AnemolterSchinna berichtete, dass die 56
Musiker 37 Proben absolvierten
und insgesamt 187 Stunden Musik gemacht haben.
Nachdem der stellvertretende
Gemeindebrandmeister
Ludwig Lettmann den stellvertretenden
Ortsbrandmeister
Michael Wehrse zum Ersten
Hauptlöschmeister befördert
hatte, dankte er allen für die geleisteten Dienste in 2014. Er berichtete unter anderem, dass es
in der Samtgemeinde Mittelweser im vergangenen Jahr 41 Prozent mehr Einsätze gab als noch
von den derzeit etwa 4600 Feuerwehrleuten in zehn Jahren
nur noch 3600 übrig. Er forderte aus diesem Grunde eine stärkere Förderung des Ehrenamtes
von der Politik.
Der Bürgermeister der Samtgemeinde Mittelweser, Bernd
Müller, betonte, dass die Freiwilligen Feuerwehren nicht den
Selbstzweck verfolgen. „Die
Feuerwehren sind für die Bürger da“, stellte er heraus. Er rief
dazu auf, sich in den Feuerwehren persönlich zu engagieren
oder diese zumindest zu fördern.
feu
Stolzenau. Die Dozenten Dr.
Rita und Frank Lüder bieten in
der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer (ÖSSM)
in Winzlar eine Ausbildung
zum Pilzcoach an. Die
Ausbildung wird an insgesamt
drei Wochenenden stattfinden, Termine sind der 14. und
15. März, der 17. und 18.
Oktober, sowie der 21. und 22.
November.
Der Kurs eignet sich für
interessierte Laien, Erzieher
und Lehrer. Sie bekommen
viele Anregungen, wie sie
Kinder und Erwachsene für
das Thema Pilze begeistern
können. Die Kosten betragen
300 Euro pro Person.
Anmeldungen werden unter
der Telefonnummer (0 50 37)
96 70 oder der E-Mail-Adresse info@oessm.org entgegengenommen. Nähere Informationen finden Intresseiere im
Internet unter www.pilzcoach.
DH
de.
Infoabend für werdende Eltern
Experten beantworten Fragen / Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?
Minden. Am morgigen Diens-
tag, den 20. Januar, um 19 Uhr,
findet im Hörsaal des Johannes
-Wesling-Klinikiums in Minden
ein Informationsabend für werdende Eltern statt. Veranstalter
sind die Schwangerschaftsberatungsstellen und die geburtliche
Abteilung des Klinikums.
Werdende Eltern haben so die
Möglichkeit, gebündelte Informationen rund um die Eltern-
schaft zu erhalten. Neben der
Beantwortung von Fragen zu
den Themen Mutterschutz, Geburtsvorbereitung, Familienhebamme, Kinderbetreuung, Elterngeld und Elternzeit, werden
an diesem Abend von den Mitarbeiterinnen der Elterngeldstelle, der Frühen Hilfen, der
Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen sowie Hebammen des Kran-
kenhauses auch unterschiedliche Unterstützungsmöglichkeiten vorgestellt, die während der
Schwangerschaft und nach der
Geburt in Anspruch genommen
werden können.
Der Informationsabend findet regelmäßig an festen Terminen in unterschiedlichen Geburtskliniken im Mühlenkreis
statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.
DH
Qualität der kirchlichen Arbeit verbessert
Erstes Frauenfrühstück in Stolzenau kommt bei Gästen gut an / Gesang, Tanz und jede Menge Spaß
Stolzenau. „Auf einer Klausur-
tagung des Kirchenvorstandes
der evangelischen Jacobi-Kirchengemeinde Stolzenau mit
Referenten des Hauses kirchlicher Dienste Hannover, wurde
darüber nachgedacht, wie kann
die Qualität unserer Arbeit verbessert werden“, berichtete Karsten Gelshorn, Pastor der Kirchengemeine. Mit Freude erklärte Gelshorn, dass auf der Tagung „zwei Früchte“ hervorgegangen seien. Zum einen wurde
beschlossen, dass künftig eine
neue Form von Gottesdiensten
angeboten werden soll (Die Harke berichtete) und zum anderen
veranstaltet die Gemeinde ab
sofort Frauenfrühstücke im Stolzenauer Gemeindehaus.
Am Samstag fand das erste
Frühstück unter dem Motto:
„Lebensfreude“ mit rund 50
Teilnehmerinnen statt. „Damit
wollen wir erreichen, dass in der
Zukunft junge und junggebliebene Frauen nach Herzenslust
gemeinsam in großer Runde
frühstücken können, jeweils ist
für eine Überraschung gesorgt“,
sagte Karsten Gelshorn.
Die beiden verkleideten
Künstler aus Herford, Susanne
und Andreas Bentrup als
Clowns, hatten am Samstagmorgen deshalb ein fröhliches Spektakel versprochen und die Gäste
mit ihren Worten, Gesang und
Musikinstrumenten begeistert.
Ein Tänzchen in Ehren gab es
ebenfalls, zahlreiche Frauen waren mit von der Partie.
„Wir spielen liebevoll und
wertschätzend, Ausgangspunkt
unserer Spiele sind unsere Gäste
gegenüber“, sagten beide Clowns
übereinstimmend. Bei ihren Besuchen kämen sie ihren Mitmenschen sehr nah. „Sie verstehen sich auf authentischen zwischenmenschlichen Kontakt.
Rund eine Stunde haben die Künstler die Anwesenden mit in ihren
Darbietungen
teilweise
mit einbezogen und nach
dem Ende erklang gemeinsam das Lied: „Auf
Wiedersehn“.
Karsten
Gelshorn dankte den Akteurinnen für das Herrichten des Frühstückbüffetts
mit herzlichen Worten.
Für Stimmung bei den Gästen des ersten Frauenfrühstücks in Stolzenau sorgten die
Clowns Andreas und Susanne Bentrup. Auch Pastor Karsten Gelshorn, seine Frau
Reinhardt (2)
Gudrun und seine Tochter Viktoria hatten sichtlich Spaß.
rei
.
.
.
.
Aus der Region
Montag, 19. Januar 2015 · Nr. 15
Die Harke, Nienburger Zeitung
21
Beispielgebend für ganz Holtorf
Ortsrat ehrte Margrit Räbiger, Eberhard Müssig, Rolf Heidorn, Helga Neufang und Brigitte Curtis
Holtorf. Traditionell ehrte der
Ortsrat Holtorf auch in diesem
Jah engagierte Bürgerinnen und
Bürger in Vogelers Haus. Die 13
örtlichen Vereine waren im Vorfeld aufgefordert, Vorschläge zu
machen. Margrit Räbiger wurde
für 25 Jahre unermüdliches Engagement rund um den Heimatverein geehrt. Unzählige Veranstaltungen (plattdeutsche Lesungen, Fahrten, Schiffstouren,
Ausstellungen und mehr), der
Wiederaufbau des kleinen „Vogelhauses“, sowie die 2014 neu
verfasste Chronik tragen ihre
Handschrift.
„Eberhard Müssig ist der ,gute
Geist‘ im Ort. Ob bei der HSV,
in der Kirchengemeinde oder in
der Nachbarschaft, alle kennen
seine Hilfsbereitschaft, seine
Freundlichkeit und seinen Sachverstand. Da wo Hilfe gebraucht
wird, ist Eberhard Müssig zur
Stelle und stellt seine Arbeitskraft in den Dienst der guten Sache“, teilt der Ortsrat mit.
Helga Neufang ist der Vorschlag des Holtorfer Schießund
Schützenvereins:
Als
Schriftführerinbeziehungsweise
Kassenwartin arbeitet sie engagiert im Hintergrund und hat
alle anfallenden Aufgaben im
Abrechnungsbereich im Blick.
Ihre Hilfsbereitschaft ist beispielgebend.
Mit der Gründung des Fördervereines des Holtorfer Freibades im Jahre 1997 war die
Freizeitgestaltung von Rolf
Heidorn fortan vorgegeben.
Sein Einsatz für das Freibad
geht weit über das Ehrenamt
hinaus. Ob Frühjahrsputz, Beckenreinigung, kleine Reparaturen, immer ist Rolf Heidorn
zur Stelle. Der Aufbau und die
Aktivierung der Eisbahn ist
eine besondere Herausforderung, hier ist sein Tag - und
Nachteinsatz gefragt, heißt es
weiter.
Brigitte Curtis oblag im vergangenen Jahr die Organisation
des 50-jährigen Spielmannszugjubiläums. Auch hier dankte der
Ortsrat für die hervorragende
Kinder und Jugendarbeit, die
Brigitte Curtis leistet. Lehrende,
Helferin und allzeitige Ansprechpartnerin für die Kinderund Jugendlichen, dies zeichnet
Der Ortsrat Holtorf ehrte Ehrenamtliche aus dem Ortsteil.
Brigitte Curtis aus. „Brigitte hat
das Herz am rechten Fleck“,
schreibt der Ortsrat.
„Die fünf Geehrten sind beispielgebend für ein gut funktionierendes Vereins- und Gemein-
privat
wesen. Gerade in den Vereinen
und Verbänden gibt es große
Chancen, Neubürger gut aufzu-
nehmen und in das Vereinsleben zu integrieren“, heißt es abschließend.
Hausfrauen hinter Gittern
Stolzenauerinnen hörten Vortrag über Gefängnisalltag
Stolzenau. Die Stolzenauer Mit-
glieder und Gäste des Deutschen Hausfrauenbundes trafen
sich am 14. Januar im Gemeindesaal im „Haus der Kirche“.
Nach dem Verzehr von selbstgebackenem Kuchen und Kaffee
hatte die 1. Vorsitzende Marlis
Bröckelmann die ehemalige Justizbeamtin Anneliese KohrsFrickel für einen Vortrag über
den Alltag in einem Gefängnis
für Frauen gewinnen können,
denn diese hatte in der Vollzugs-
DLRG-Training wieder in Nienburg
Am Dienstag begann nach
mehreren Jahren Pause wieder
das Schwimmtraining der DLRG
für Kinder und Jugendliche im
Nienburger „Wesavi“ Vier
Stunden lang stehen den
Schwimmern und Trainern von
da an jeden Dienstag ab 16 Uhr
mindestens zwei Bahnen
gleichzeitig zur Verfügung.
Teilnehmen können alle Kinder
und Jugendlichen, die sicher
schwimmen können, ab einem
Alter von sechs Jahren.
Inzwischen gibt es auch schon
einige Anmeldungen. Einige
Kinder und Jugendliche, die zum
Training in die Hallenbäder
Steimbke oder Liebenau
ausgewichen sind, kehren auch
nach Nienburg zurück. Trotzdem
sind noch viele Plätze frei. Das
Schwimmtraining bei der
DLRG-Ortsgruppe Nienburg sei
im Übrigen sehr vielfältig: Es
richte sich an Kinder und
Jugendliche aller Altersstufen.
Der Grundgedanke des Rettungsschwimmens sorge bei der
DLRG dann auch für Abwechslung beim Training, sodass nicht
nur Bahn um Bahn hintereinander weg geschwommen werde.
Außerdem bestehe die Möglichkeit, quasi nebenbei Abzeichen
während des Schwimmtrainings
zu absolvieren. Für Jüngere sind
dies die Jugendschwimmabzeichen und ab einem bestimmten
Alter auch die Rettungsschwimmabzeichen. Für
ehrgeizige Trainingsteilnehmer
besteht darüber hinaus die
Möglichkeit am Wettkampftraining und den rettungssportlichen Wettkämpfen teilzunehmen. Und zu guter Letzt findet
das Training der DLRG verlässlich statt. Dank des neuen
Ganzjahresbads in Nienburg nun
auch im Sommer bei schlechtem
Wetter. Auch während der
Schulferien besteht dieses
Angebot, lediglich an Feiertagen
findet auch das Training nicht
statt.Weitere Informationen, z.B.
zu den einzelnen Trainingszeiten,
gibt es auf der Internetseite der
DLRG-Ortsgruppe Nienburg
www.nienburg.dlrg.de. Anmeldungen nimmt Marcel Scherp
unter (01 52) 29 05 72 77
entgegen..
anstalt in Bielefeld gearbeitet.
Der große Zuhörerkreis wurde nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil. In lockerer Atmosphäre
berichtete Referentin Kohrs-Frickel über den streng geregelten
Tagesablauf und die bei Strafgefangene grundsätzlich bestehende Arbeitspflicht.
Auch „Big Brother“ war immer dabei – also komplette
Überwachung. Die Wirklichkeit hinter Gittern sehe ganz anders aus, als es das Fernsehen
Die Veranstaltung des Stolzenauer Hausfrauenbunds war gut besucht.
zeigt. „Es wurden auch noch
zahlreiche Einzelfragen gestellt,
die die Referentin dann auch
noch beantwortete. Es war eine
gelungene
Veranstaltung“,
schreiben die Hausfrauen.
Die nächste Veranstaltung des
Hausfrauenbundes ist am 18.
Februar um 15 Uhr im „Hotel
zur Post“ in Stolzenau, dort berichtet Samtgemeindebürgermeister Bernd Müller über seine
Arbeit in der Samtgemeinde
Mittelweser.
DH
privat
Marcel Klindtworth verpasste keinen Dienst
Jugendfeuerwehr Erichsgane-Wölpe tagte / 120 Dienststunden im vergangenen Jahr geleistet
Erichshagen. Auf ein recht er-
folgreiches erstes Jahr als Jugendfeuerwehrwart
konnte
Marcel August während der Generalversammlung der Jugendfeuerwehr Erichshagen-Wölpe
im Feuerwehrhaus zurückblicken. Vier Mädchen und 18 Jungen nahmen regelmäßig am
Dienst teil.
Ohne die Zeit im Kreiszeltlager leisteten die Jugendlichen
120 Dienststunden. Neben den
örtlichen Veranstaltungen wie
Müllsammeln am Umwelttag,
Osterfeuer oder Kinderfest nahmen die jungen Brandschützer
auch an allen Wettbewerben der
Kreisjugendfeuerwehr teil. Sehr
gute Platzierungen erreichten
die Jugendlichen bei den Wett-
bewerben im Kreiszeltlager in
Nienburg. Erster Platz beim
Völkerball, dritter Platz beim
Volleyball, ein guter Platz fünf
beim Indiaka und Rang sechs
beim Bundeswettbewerb lautete
die Erfolgsbilanz. Beim CTIF –
Wettbewerb in Nendorf erreichte man Platz zwei und wurde in
der Jahreswertung der Kreisjugendfeuerwehr guter Vierter.
Für die beste Dienstbeteiligung überreichte der Jugendwart Gutscheine an Jonas Andermann und Henri Pohl für 36
Dienste. Lara Andermann war
bei 37 Diensten anwesend und
Marcel Klindtworth nahm als
bester an allen 39 Diensten teil.
Ortsbrandmeister Boris Kindermann dankte für die Aktivi-
täten und zollte dem Jugendwart und seinem Betreuerteam
seinen Respekt.
Kreisjugendfeuerwehrwart
Detlef Schiller überbrachte die
Grüße der Kreisjugendfeuerwehr. Er lobte die stabilen Mitgliederzahlen und den Zusammenhalt der Jugendlichen untereinander. Er bescheinigte der
Jugendfeuerwehr eine tolle Disziplin. Der stellvertretende
Stadtbrandmeister Norbert Redlin dankte für das geleistete Engagement und hofft das möglichst alle in die Einsatzabteilung übertreten werden. Stadtjugendfeuerwehrwart Ralf Bergmann kündigte eine Fahrt zur
Feuerwehrfachmesse
„Interschutz“ in Hannover an.
.
.
.
Marcel
Klindtworth,
Lara Andermann und
Jonas
Andermann
wurden für die
beste Dienstbeteiligung mit
einem
Gutschein
geehrt.
Feuerwehr
.
22
Auf einen Blick
Die Harke, Nienburger Zeitung
termine in nienburG und umGebunG
inFo
Hier wird
heute geblitzt
Auf
folgenden
Straßen
wird
heute
geblitzt:
Montag, 19. Januar:
Samtgemeinde Heesmsen:
K 2 Balge - Holtorf;
Samtgemeinde Steimbke:
L 192 Rodewald - Lichtenhorst;
Samtgemeinde Grafschaft
Hoya: L 331 Hoya - Martfeld:
Samtgemeinde Mittelweser: K 8 Landesbergen Husum;
Stadt Rehburg-Loccum:
B 441 Leese - WInzlar;
Samtgemeinde Heemsen:
DH
Gemeidnestraßen.
Glückwünsche
19. Januar
Nienburg: Rudi Ermisch, Im Winkel 15 (82)
Estorf: Alfred Trosien, In der Neustadt 10 (79)
Haselhorn: Ernst August Dohrmann, Nr. 35 (76)
Holzhausen: Hildegard Rohlfing,
Kleine Straße 8 (85)
Husum: Wolfgang Jentsch, Im
Kohlhof 5 (79)
Edith Lühring, Bolsehler Straße 3
(90)
Landesbergen: Heinrich Stelling,
Birkenweg 7 (82)
Lavelsloh: Otto Lückemeier, Kirchstraße 8 (80)
Loccum: Fritz Nier, Im Felde 4 (83)
Pennigsehl: Herbert Niemeier,
Nienburger Weg 20 (70)
Sarninghausen: Klauspeter Rose,
Nr. 61 (71)
Schessinghausen: Hildegard Feige, Führser Mühlweg 2 (82)
Steyerberg: Werner Brozio, Lange
Straße 24A (78)
Wilhelm Märtens, Am Osterberg 11
(81)
Uchte: Erwin Krause, Am Brahmberg 4 (75)
Hanna Bredemeyer, Brachvogelsteg 4 (78)
Christa Rohde, Bremer Straße 60
(85)
Warmsen: Sophie Bödeker, Horstlohsheide 1 (72)
Ilse Oldenburg, Friedrich-KoppStraße 15 (86)
Die Harke per
E-Mailerreichen?
Sie wollen
lokales@DieHarke.de
sport@DieHarke.de
vertrieb@DieHarke.de
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Verbände in Stadt und Kreis
alles anbieten, was in den
Kinos läuft und was kulturell
vonstatten geht. Wenn Ihr
Verein oder Ihre Gruppe nicht
oder nicht vollständig
auftauchen, mailen Sie Ihre
Korrektur bitte unter
termine@dieharke.de an die
Redaktion der Heimatzeitung
oder schicken Sie Ihre
Mitteilung an
DIE HARKE,
An der Stadtgrenze 2,
31582 Nienburg
Montag, 19. Januar 2015 · Nr. 15
Blutspende
Liebenau
! Blutspende, 16 bis 20 Uhr, Grundund Hauptschule, Schloßstraße 10
Kinder &
Jugendliche
Steyerberg
! Jugendhaus „House of Life“,
Stolzenauer Str. 7, Offener Treff und
Internet-Café für Kinder ab 8 Jahren, 15.30 bis 17.30 Uhr; Offener
Treff und Internet-Café für Jugendliche ab 14 Jahren, 18 bis 20 Uhr
Stolzenau
! Jugendhaus WIP IN, Kleine Geest
26, Offenes Sportangebot ab 8 Jahren, in der kleinen Turnhalle (Sporthalle), 15 bis 17 Uhr; Offener Jungentreff, mit René, ab 8 Jahre, 15 bis
18 Uhr
Frauen
Nienburg
! Offener Treff und Beratungsangebot, 9 bis 12 Uhr, Mütterzentrum,
Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 20
! Sprechstunde der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, (0 50
21) 8 73 61, 9 bis 12 Uhr, Rathaus,
Marktplatz 1
Uchte
! Offener Treff, 9 bis 12 Uhr, Mütterzentrum, Mühlenstraße 9
Kirche
Nienburg
! Meditation im Alltag, Gemeindehaus, 17.45 Uhr, Kirchengemeinde
St. Martin, Kirchplatz 3
! Bücherei, 16 bis 17 Uhr, Kreuzkirchengemeinde / Gemeindehaus,
Steigertahlstraße 1
Warmsen
! Frauentreff,
Gemeindehaus,
14.30 Uhr, Kirchengemeinde St.
Georg, Zur Linde 11
Heemser Schule, Schulstraße
Holtorf
! Gesundheitssport 50+ beim HSV,
9.15 Uhr, Sporthalle, Dobben 25a
Leese
! Heiglgymnastik, 18 Uhr, Sportund Kulturzentrum, Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 9
Oyle
! Heiglgymnastik, 9.30 Uhr, Gasthaus Oyler Berg, Oyler Berg 21
Stolzenau
! Heigln, 16.30 Uhr, Gymnasium,
Zum Ravensberg 3
! Rheuma-Liga, Wassergymnastik
18 Uhr, Bad Hopfenberg
Uchte
! SC Uchte Gesundheitssport, Wirbelsäulensport Reha 60plus, 9 Uhr
und 10 Uhr; Wirbelsäulengymnastik, 18.45 Uhr; funktionelle Gymnastik für Jedermann, 20 Uhr, Dreifachsporthalle, Hambruch 1
Warmsen
! Heigln, 18.30 Uhr, Gehannfors
Hof, Bohnhorster Straße 12
! Nordic Walking, Verein für Sport
und Gesundheit, 18 Uhr, Sporthalle,
Rotdornweg 5
aKtiv & unterwegs
Nienburg
! Nordic Walking, Kneipp-Verein
Nienburg, 10 Uhr, am Ende der Straße, In den Bergen
! Heigln, 10 Uhr, Boule-Bahn, Neumarkt
! Nordic Walking, Wanderverein, 15
Uhr, Parkplatz Krähe, An der Steingrube
Binnen
! SJB, Heigln, 18 Uhr An der
Schlucht
Brokeloh
! SV, 19 Uhr, Heigln im Eichenwald
Drakenburg
! Tanz und Gymnastik für Jedermann, 14 Uhr, Sporthalle, Weserweg
48
Estorf
! Nordic Walking, TuS, 18 Uhr,
Sporthalle, Am Sportplatz 3
Harbergen
! Heigln, 15 bis 16 Uhr, Sportplatz,
Bahnhofstraße
Heemsen
! Heigln, 10 Uhr, Wald hinter der
adressen
Nienburg
! Niedersächsisches Landvolk, Geschäftsstelle Vor dem Zoll 2, 8 bis 12
Uhr, (0 50 21) 9 68 66 -0
! BIZ der Agentur für Arbeit, Mo.
bis Fr. 8 bis 12.30, Mo. und Di. 13.30
bis 16 Uhr, Do. 13.30 bis 18 Uhr
! Deutsche Rentenversicherung,
die hallenbäder und saunen
Nienburg
Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag 6.30 bis 21 Uhr, Dienstag 6.30
bis 20 Uhr, Sonnabend bis Sonntag
8 bis 21 Uhr
Borstel
Montag 17 bis 20 Uhr; Dienstag 16
bis 20 Uhr; Warmbadetage am Donnerstag 16 bis 21 Uhr und Freitag 16
bis 20 Uhr; Sonnabend 15.30 bis 18
Uhr; Sonntag 9 bis 11.30 Uhr
Liebenau
Dienstag 15 bis 17 (1,30 m), 17 bis 19
Uhr (3 m); Mittwoch 15 bis 17 (1,30
m), 17 bis 18 Uhr (3 m); 18 bis 19
Uhr Sportschwimmen (3 m); Freitag
(Warmbadetag) 15.30 bis 17 (1,30
m), 17 bis 20 Uhr (3 m); Sonnabend
(Warmbadetag) 7.30 bis 9.30 (3 m),
9.30 bis 10.30 Uhr Eltern-Kind (1,30
m), 10.30 bis 12 und 13 bis 15 Uhr
(1,30 m), 15 bis 17 Uhr (3 m); Sonntag 8 bis 10 Uhr (3 m), 10 bis 13 Uhr
(1,30 m)
Rahden
Montag bis Freitag 6 bis 8 Uhr;
Dienstag bis Freitag 15 bis 21 Uhr;
Sonnabend 8 bis 18; Sonntag 8 bis
12 Uhr; Mittwoch Warmbadetag
Rehburg
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag
13 bis 21 Uhr; Freitag 7 bis 22 Uhr;
Sonnabend 7 bis 18 Uhr; Sonntag 8
bis 17 Uhr
Steimbke
Dienstag, Mittwoch, Freitag 14.30 bis
20; Donnerstag 14.30 bis 17.30 Uhr;
Sonnabend 14 bis 20 Uhr, Sonntag 8
bis 14 Uhr; Sauna: jeweils 15 bis 21
Uhr, Dienstag, Donnerstag Damen,
Mittwoch Herren, Freitag gemischt
Warmsen
Montag, Donnerstag, Freitag 15 bis
20 Uhr; Dienstag, Mittwoch (Warmbadetag) 15 bis 19 Uhr; Sauna: jeweils 15 bis 20 Uhr, Montag, Freitag
Herren; Dienstag, Donnerstag Frauen; Mittwoch gemischt
selbsthilfe & beratunG
Info Selbsthilfegruppen:
www.selbsthilfe-nienburg.de
Nienburg
! Beratung von Opfern von häuslicher Gewalt und Stalking, (0 50
21) 88 94 88, 8.30 bis 10.30 Uhr,
BISS Beratungs- und Interventionsstelle, von-Philipsborn-Straße
2A
! Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern, (0 50 21) 96
76 76, 8 bis 16 Uhr, Landkreis,
Rühmkorffstr. 12
! Familienservicebüro, (0 50 21)
96 76 80, Terminvereinbarung, 8
bis 16 Uhr, Landkreis, Rühmkorffstr. 12
! Fa m i l i e n u n t e r s t ü t z e n d e r
Dienst, (0 50 21) 6 07 69 81, 8 bis
13 Uhr, Lebenshilfe - Offene Hilfen, Berliner Ring 96
! Offenes Treffen Angehörige von
Suchtkranken, 19.30 Uhr, KIBIS,
von-Philipsborn-Straße 1
! Pari Café - Beratungsstelle des
Paritätischen Nienburg, (0 50 21)
9 15 98 10 oder 9 15 98 11, 9 bis 17
Uhr, Pari-Café Ambulant Betreutes Wohnen, Prinzenstraße 1a
! Reha-Sport Verein Nienburg,
Gymnastik,
Bewegungsspiele,
Bosseln, 20 Uhr, Sporthalle, Meerbachweg 6
! Senioren- und Pflegestützpunkt, (05021) 967-682 oder 967685, Terminvereinbarung, 8 bis 16
Uhr, Landkreis, Rühmkorffstr. 12
! Suchtberatung, (0 50 21) 9 73
50, 10 bis 12 Uhr, Paritätischer
Wohlfahrtsverband, von-Philipsborn-Straße 1
! Wohnungslosenhilfe, (05021)
66776, 9 bis 12 Uhr, Diakonisches
Werk, Fr.-Ludwig-Jahn-Straße 29
Hoya
! Blaues Kreuz - Treffen für Alkoholkranke und Angehörige, (0 42
57) 98 20 02 oder (0 42 56) 4 85
(ab 18 Uhr), 20 Uhr, Gemeindehaus, von-Staffhorst-Straße 7
Marklohe
! DRK-Gedächtniscafé für Menschen mit zusätzlichem Betreuungsbedarf, (0 50 21) 9 03 88 71,
15 Uhr, Gemeindehaus St. Clemens, Hoyaer Straße 59
Münchehagen
! Freundeskreis, für Alkoholkranke und Angehörige in Mitarbeit
der LEB, 20 Uhr, Gemeindehaus,
Loccumer Straße 18
Eystrup
! SHG Suchtkrankenhilfe, 20 Uhr,
Gemeindehaus, Kirchstraße 20
! Diakonisches Werk,
(0 50 21) 97 96 12
! Diakonisches Werk Stolzenau,
(0 57 61) 37 32
! Dorfhelferinnen-Station An der
Mittelweser, (0 50 21) 1 88 15
! DRK Sozialstation MarkloheLiebenau, (0 50 21) 73 74
! DRK-Kreisverband,
(0 50 21) 90 60
! Frauenhaus, 8.30 bis 16 Uhr Beratung, (0 50 21) 24 24
! Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuelle Gewalt an Mädchen und Jungen, (0 50 21) 96 76
76
! Lebenshilfe, Sozialberatung,
(0 50 21) 6 07 69 80
! Paritätischer
Pflegedienst
Nienburg, (0 50 21) 97 45 14 oder
(01 71) 3 11 17 48
! Paritätisches Sozial- und Beratungszentrum; Schuldner- und Insolvenzberatung,
(0 50 21) 97 45 15
! Paritätisches Sozialzentrum,
(0 50 21) 9 74 50
! Schulpsychologische Beratung,
(0 42 42) 1 69 62 10
! SHG für Gehörlose, Kontakt:
Telefon (0 50 23) 94 51 20,
Fax (0 50 21) 6 43 16
! SoVD Landsverband Niedersachsen, (0 180) 200 08 72
! Sozialpsychiatrischer
Dienst
Nienburg, (0 50 21) 96 79 49
! Sozialpsychiatrischer
Dienst
Stolzenau, (0 57 61) 92 26 00
! Sozialstation
HeemsenSteimbke, (0 50 21) 97 45 12
oder (01 71) 3 11 17 40
! Sozialstation Nienburg,
(0 50 21) 77 70
! VerbraucherHilfe e.V. Niedersachsen, Schuldnerberatung,
(0 50 21) 60 89 70
soziale dienste
! Alzheimer Gesellschaft Landkreis Nienburg,
(0 50 21) 9 03 41 81
! ASB Soziale Pflegedienste Estorf, (0 50 25) 9 70 94 44
! ASB Soziale Pflegedienste Rehburg-Loccum, (0 50 37) 9 71 10
! ASB Soziale Pflegedienste Stolzenau, (0 57 61) 90 29 50
! AWO, Beratung für Krebsbetroffene, Sozialberatung,
(0 50 21) 35 00
! AWO, Ferienfreizeiten, Hilfe
nach der Geburt, Kur- und Reiseberatung, Rechtsberatung,
(0 50 21) 6 62 00
! AWO, Soziale Beratung für
Schwangere, (0 50 21) 6 00 08
35
! AWO, Pflegeberatung,
(0 50 21) 6 00 08 37
! Caritas Stolzenau,
(0 57 61) 90 84 56
! Caritasverband,
(0 50 21) 9 79 30
! Diakonie Sozialstation Uchte,
Ambulanter Pflegedienst,
(0 57 63) 24 11
.
.
.
.
notrufe
Sprechzeit im Rathaus, Termine unter (0800) 100048010
Leese
! Diakonisches Werk Möbellager,
Di. bis Fr. 9 bis 17 Uhr, Oehmer Feld
101, (0 57 61) 51 19 08
Stolzenau
! Diakonisches Werk, Kleiderladen,
Mo. u. Fr . 9 bis 13 Uhr, Di. bis Do. 9
bis 18 Uhr, Holzhäuser Weg 20,(01
72) 5 39 34 27
Drakenburg
! Tierheim, täglich 8 bis 16 Uhr, (0
50 24) 84 33
Schessinghausen
! Tierheim, Di., Do., Fr. und Sonntag, 14 bis 16 Uhr, (0 50 27) 7 24
verschiedenes
Nienburg
! Beratungsangebot der Initiative
Tagesmütter im Landkreis Nienburg e.V., 9.30 bis 11.30 Uhr, Mütterzentrum, Friedrich-Ludwig-JahnStraße 20
Stolzenau
! , Mehrgenerationenhaus, 9 bis 13
Uhr und 15 bis 18 Uhr, Haus der Generationen, Oldemeyerstraße 9
! Eltern-Kind-Café,Landkreis Nienburg, 15 bis 17 Uhr, Kita Pusteblume, Von-Münchhausen-Straße 46
vereine intern
Eystrup
! Übungsschießen, Schützenverein Eystrup, 20 Uhr, Schützenhaus,
Schützenstraße 12
die eisbahn
Holtorf, am „Dobben“
Eislauf Montag bis Freitag 14.30
bis 17 Uhr, Sonnabend und Sonntag 10.30 bis 12.30 und 13.30 bis
17 Uhr
Eisstockschießen (nach Anmeldung) Dienstag, Mittwoch, Freitag 18 bis 21 Uhr; Sonnabend und
Sonntag 17 bis 21 Uhr
Ice-Disco Donnerstag 18 bis 21
Uhr
Feuer/Rettungsdienst 1 12
Polizei 1 10
K r a n k e n t r a n s p o r t / R e ttungsleitstelle 1 92 22 (Vorwahl 0 50 21 mit Mobiltelefon)
Bereitschaftsdienst der niedergelassenen Ärzte
Rufnummer 116 117
Montag 19 Uhr bis Dienstag
7 Uhr in den Krankenhäusern
Nienburg, Stolzenau, Sulingen, Verden
Bereitschaftsdienst-Sprechstunden im
Krankenhaus Nienburg
19 bis 21 Uhr
Krankenhaus Stolzenau
19 bis 20 Uhr
Krankenhaus Sulingen
19 bis 21 Uhr
Krankenhaus Verden
19 bis 21 Uhr
Bereitschaftsdienst der Augenärzte
Rufnummer (0 42 31) 97 53 45
Bereitschaftsdienst-Sprechstunden
20 bis 22 Uhr
Nienburger Frauenhaus 24
Stunden (0 50 21) 24 24
Opferschutzorganisation
„Weißer Ring“ 24 Stunden
(0 50 21) 9 22 91 22
Störungsstelle Stadtwerke
Nienburg Gas, Wasser, Wärme
(0 50 21) 70 65
Störungsstelle Avacon Gas
(0800) 4 28 22 66; Strom,
Wasser,
Wärme
(0800)
0 28 22 66
Störungsstelle
Westfalica
Gas (0 57 07) 88 22
Störungsstelle Kreisverband
für Wasserwirtschaft Wasser,
Abwasser, Gewässer (0 50 21)
98 20
Apothekennotdienst Nienburg von 18 Uhr bis 8 Uhr
Hansa-Apotheke, Hansastraße
3, (0 50 21) 91 02 66
Surf mal rein!
www.DieHarke.de
▶ Alle Serviceangaben
sind ohne Gewähr
was läuft in den kinos?
Kulturwerk Nienburg
(05021) 922580
Kommunales Kino: Jack 20 Uhr
Filmpalast Nienburg
(05021) 3800
96 Hours - Taken 3 20.15; Annie
16.30; Der kleine Drache Kokosnuss 16.30; Honig im Kopf 20;
Let‘s be Cops - Die Party Bullen
16.30, 20.15 Uhr
Filmhof Hoya
(04251) 2336
96 Hours - Taken 3 20.15; Bibi &
Tina - Voll verhext 17.30; Der kleine Drache Kokosnuss 17; Honig
im Kopf 20 Uhr
Filmpalast Sulingen
(04271) 5490
Herz aus Stahl 20.15; Honig im
Kopf 20; Let‘s be Cops - Die Party
Bullen 20.15 Uhr
Dersa Kino Rahden
(05771) 917525
96 Hours - Taken 3 20.15; Annie 17; Bibi & Tina - Voll verhext
17; Der Hobbit: Die Schlacht der
Fünf Heere (3D) 16.45; Die Entdeckung der Unendlichkeit 17; Herz
aus Stahl 20; Honig im Kopf 17,
19.45; Let&apos;s be Cops - Die
Party Bullen 20.15; Unbroken 20
Uhr
Kinocenter Stadthagen
(05721) 2522
96 Hours - Taken 3 20; Honig im
Kopf 19.45; Let‘s be Cops - Die
Party Bullen 20 Uhr
Cinestar Garbsen
(05131) 499290
96 Hours - Taken 3 17.30, 20.10;
Annie 16.45; Bibi & Tina - Voll verhext 17; Der Hobbit: Die Schlacht
der Fünf Heere 16.40; Doktor
Proktors Pupspulver 16.50; Exodus: Götter und Könige (3D)
19.20; Frau Müller muss weg
17.20, 20.30; Honig im Kopf 17.10,
19.40; Let‘s be Cops - Die Party
Bullen 17.40, 20.20; Schändung
19.50; The Gambler 20.15; Unbroken 17.15, 20 Uhr
CinemaxX Hannover
(040) 80806969
96 Hours - Taken 3 16.50, 20, 23;
Annie 11.40, 14.20; Bana Masal
Anlatma (OV) 18.50; Bibi & Tina Voll verhext 12, 14.30; Der große
Trip - Wild 17.10, 21.25; Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere 14; Der Hobbit: Die Schlacht
der Fünf Heere (3D) 17.15, 20.30;
Der kleine Drache Kokosnuss
12.20, 14.30; Die Entdeckung
der Unendlichkeit 17.10; Die Pinguine aus Madagascar 11.40, 14;
Die Tribute von Panem 3 - Mockingjay Teil 1 16.40, 19.30; Doktor Proktors Pupspulver 12,
14.15; Fatih‘in Fedaisi Kara Murat (OV) 23; Frau Müller muss
weg 12, 16.50, 19; Herz aus Stahl
21.20; Honig im Kopf 13.30, 16.45,
19.40, 22.40; Kara Murat - OmU
(OV) 23; Let‘s be Cops - Die Party Bullen 11.40, 14, 16.30, 18.55,
23; Mucize - Wunder (OV) 21.15;
Nachts im Museum 3: Das geheimnisvolle Grabmal 11.40, 14;
Paddington 12, 14.20; Sneak Preview 20; The Best Of Me - Mein
Weg zu Dir 16.20; The Gambler
20.10, 23; Unbroken 16.20, 19.30,
22.50 Uhr
Montag, 19. Januar 2015 · Nr. 15
Lokalsport
Die Harke, Nienburger Zeitung
23
Er hat sich die Zähne
gehalten, aber es
waren noch alle dran!
Da muss man nicht
Gelb zeigen.
Bastian Schweinsteiger,
deutscher Fußball-Nationalspieler, bewertet einen
Zweikampf
Vorbildliche
Ringer
VON MAttHiAS
BROScH
Ihr erster Angriff, ihr erster Punkt: Die eingewechselte Felicitas Badtke sammelt in ihren Einsatzminuten einige Pluspunkte und beweist ihre Qualität.
Brosch
Keinen trainingsfreien Montag für VCerinnen
3. Volleyball-Liga: Dennoch herrscht Zufriedenheit über das 3:2 gegen Bonn, die nächste geglückte Revanche
VON MAttHiAS BROScH
Nienburg. Im zweiten Rückrun-
denspiel glückte die nächste
Revanche, und die zum Start
des neuen Jahres angepeilten
vier Punkte sind auf dem Konto: Die Volleyballerinnen des
VC Nienburg liegen auf Kurs
und kletterten nach dem 3:2
(25:21, 23:25, 25:18, 14:21,
15:7)-Heimerfolg gegen die SSF
Fortuna Bonn zur Belohnung
wie in der Vorwoche nochmals
um einen Platz und sind nunmehr Tabellensechste der 3.
Liga. Dazu bekamen die Zuschauer in der BBS-Halle am
Samstagabend das vierte Tiebreak-Match in Folge zu sehen,
was den Vorsitzenden Uwe
Warnecke dazu veranlassen
könnte, das zahlreiche Publikum künftig nach Verlassen
der Spielstätte zur Kasse zu beten und nach gespielten Sätzen
und gebotener Atmosphäre abzurechnen. Da ließe sich bestimmt einiges herausholen.
Nienburgs Coach Thomas
Plathner, der sich im Vorfeld
weniger Spannung wünschte,
strahlte dennoch und wirkte
richtig locker. Nach bislang drei
Niederlagen gegen die SSF gab
es also den ersten Sieg. Dass seine Mannschaft sich phasenweise
wenig clever angestellt und Probleme beim Aufschlag gezeigt
hatte, störte ihn in seiner ersten
Analyse kaum: „Wir haben die
Woche zuvor mit Olpe und nun
mit Bonn zwei Gegner, die sich
in direkter Nähe zu uns befanden, nicht näher rankommen
lassen. Das zählt.“ Richtig zufrieden zeigte er sich allerdings
nur mit der Leistung von seiner
Zuspielerin Irina Gerlinger, die
ihn wieder einmal mit einem
konstant sicherem Auftritt über-
in des Trainers Einschätzung
übrigens nicht über ein „solide“
hinaus. Ein ganz schön hartes
Urteil, denn Libera Anja Wiegrebe oder Mittelblockerin Julia
Schell hätte sich beispielsweise
für sehenswerte Aktionen eine
Erwähnung verdient.
Gästecoach Georg Münz wertete den Punkt, den es für sein
Team gab, als einen gewonne-
zeugte. „Wenn man bedenkt, in
welch‘ beruflich anstrengender
Situation sie sich befindet, dann
sind ihre Auftritte umso wertvoller.“ Die Kapitänin musste
nach dem Fünf-Satz-Sieg gegen
die Bonnerinnen auch gleich
wieder zum Dienst, während
fast alle ihrer Mitspielerinnen
sich auf dem Blaue-Garde-Ball
vergnügten. Die anderen kamen
Der Team-Geist und das Outfit stimmen – direkt nach dem vierten Tiebreak-Heimauftritt in Folge machen sich
Kayla Mainer, Anne Zülow, Julia Schell, Nicole Dierks, Anja Wiegrebe, Johanna Wittneben, Viola Dreppenstedt,
Julia Höftmann, Felicitas Badtke und Julie Mota auf zum Blaue-Garde-Ball.
nen: „Wir sind heute auf starke
Nienburgerinnen getroffen, die
mich vor allem in der Abwehr
überzeugt haben. Das ist eigentlich unsere Stärke, die wir aber
nicht abgerufen haben.“ Im Vergleich zu Olpe trat die Fortuna
jedoch wesentlich besser auf,
was nochmals aufzeigte, dass die
VCerinnen eine Woche zuvor
einen leichten Zähler ausließen.
Der bereits sechste Tiebreak
im elften Spiel (fünf davon wurden gewonnen) passte natürlich in den Verlauf der Nordertörschen in ihrer zweiten Drittliga-Saison. Dabei hätte bei einem „Dreier“ ein trainingsfreier Montag gewinkt – so gibt es
heute Abend wie gewohnt eine
Einheit, die Serkan Mumkule
mitgestalten wird. Der 35-Jährige könnte den Trainerstab als
Fitnesscoach erweitern, er wird
derzeit zur Probe eingesetzt.
Seine Spezialität ist CrossFit, in
der die Fähigkeit, das eigene
Körpergewicht zu beherrschen,
eine entscheidende Rolle spielt.
„Als ich das Programm das erste Mal selbst gesehen habe,
stand ich staunend daneben“,
erzählte Plathner, der glaubt,
dass diese Abwechslung seinen
Frauen guttun kann.
VC Nienburg: Gerlinger, Höftmann, Linke, Schell, Mainer,
Mota, Wiegrebe, Dierks, Badtke,
Wittneben.
Ortlieb glänzt, und Keßler mit starkem Comeback
Volleyball-Oberliga: Die Nienburger Männer landen in Göttingen ihren ersten Auswärtssieg dieser Saison
Göttingen. Was? Ja, Sie lesen
richtig! Torben Keßler, seit November eigentlich Trainer vom
VC Nienburg, streifte sich wieder sein Trikot über, übernahm
das Zuspiel und feierte einen
wichtigen Dreier mit seinem
Volleyball-Oberligisten.
Und
nochmals: Ja, Sie träumen nicht!
Die Nordertörschen holten sich
den ersten Auswärtssieg in dieser Saison mit dem 3:1 (14:25,
25:17, 25:18, 25:21) beim ASC 46
Göttingen II.
Man kann es in dieser Situation wohl als einen kleinen Pau-
kenschlag betiteln, dass die
Gäste am Ende doch recht deutlich die Göttinger zum zweiten
Mal in dieser Spielzeit in die
Schranken wiesen. Und gerade
angesichts der schlechten Vorbereitung während der Weihnachtspause waren diese drei
Punkte Gold wert. Denn die
Bedingungen verschlechterten
sich abermals von Freitag auf
Sonnabend. Neben Maximilian
Menschik und Sven Alisch
musste Torben Warnecke berufsbedingt passen, und Nils
Anding bekam einen grippalen
brach der Nordertorklub ein
und verlor den Satz. Eigentlich
schien der Drops schon wieder
gelutscht zu sein. Aber die Nienburger blieben positiv eingestellt. Und siehe da, es zeigte
Wirkung: Was nach dem Satzausgleich geschah, konnte nur
noch als verrückt bezeichnen
werden. Die Weserstädter drehten Anfang des dritten Durchgangs einen 5:8-Rückstand in
eine 19:11-Führung, was vor allem Andreas Ortlieb zu verdanken war, der im Angriff nicht zu
stoppen war. Außer Rand und
Infekt. Da Bence Katona, der
für das Zuspiel eingeplant war,
auch noch nicht konnte, blieb
nichts anderes übrig: Coach
Keßler musste selbst das Zepter
in die Hand nehmen. „Torben
erwischte einen grandiosen Tag
und setzte uns immer wieder
gut in Szene. Bemerkenswert
nach so einer langen Pause“,
lobte Marco Habich stellvertretend für das Team.
Das Match hatte recht ausgeglichen begonnen. Bis zum
Stand von 11:11 nahmen sich beide Teams nicht viel. Doch dann
.
.
.
.
Band bejubelte der VC kurze
Zeit später schon den einen gewonnenen Punkt, der mit der
2:1-Satzführung sicher war. Aber
der Gast sollte seine Leistung
selbst krönen und die Maximalzahl von drei Zählern einfahren.
Der Rückstand zum Auftakt des
vierten Durchgangs wurde erfolgreich mit wichtigen Block-,
Zuspiel- und Angriffsaktionen
gekontert.
hab
VC Nienburg: Keßler, Hundhammer, Langer, Ortlieb, Bencsik, Habich, Schöning.
▶ Als Ringen
von der Liste der
Olympischen
Sommerspiele gestrichen
werden sollte, war der
Aufschrei weltweit groß.
Nicht nur unter traditionalisten. Mit Erfolg: Die
Vollversammlung des
internationalen Olympischen Komitees (iOc) hob
den Beschluss seines
Exekutivgremiums wieder
auf. Ringen setzte sich bei
der Vergabe des freien
Platzes für die Spiele 2020
und 2024 vor den Mitbewerbern Baseball/Softball
und Squash durch.
ich habe mich darüber
sehr gefreut, da ich mit
Ringern bislang ausschließlich positive
Erfahrungen gemacht
habe. Dank der Arbeit von
trainer Philipp Baron, der
beim tKW Nienburg und
der christophorusschule
immer wieder talente
findet und ausbildet,
durften meine Kollegen
und ich schon viele
Einblicke gewinnen. im
Vergleich zu anderen
Kampfsportarten beeindrucken mich die einfachen pädagogischen
Möglichkeiten, die diese
Sportart bietet. Einen
Gegner zu besiegen, ist das
eine. ihm dabei aber nicht
weh zu tun, ist das andere.
Und genau das kann durch
Ringen ziemlich gut
vermittelt werden: Es
reicht einen Gegner im
Griff zu haben. ihm die Luft
abzuwürgen, ist verpönt.
Von daher freue ich mich
bereits auf den nächsten
Sonnabend, wenn in
Nienburg in der BBS-Halle
erstmals eine Landesmeisterschaft im Freistil
ausgetragen wird. Überzeugen auch Sie sich!
Vereine & cO.
SSV Rodewald. Die Handballer kommen am Sonnabend,
24. Januar, zur Spartenversammlung zusammen. Beginn
ist um 19.30 Uhr im SportDH
haus in Rodewald m.B..
JG Oyle. Am Freitag, dem 30.
Januar, steigt um 19.30 Uhr
die Jahreshauptversammlung
mit Wahlen im Vereinslokal
DH
Schmeckebier.
Glückwünsche
Fabian K l e n k e, Fußballer beim Bezirksligisten TuS
Drakenburg, 20 Jahre.
Heinrich A h r e n s, Leichtathlet bei der JG Oyle,
70 Jahre.
24
Lokalsport
Die Harke, Nienburger Zeitung
Montag, 19. Januar 2015 · Nr. 15
spOrt in der statistik
▶
Faustball
2. Bundesliga
MTV Diepenau – Leichlinger TV
Leichlinger TV – TV Brettorf II
MTV Diepenau – TV Brettorf II
TK Hannover – TuS Empelde
TuS Empelde – TV Voerde
TK Hannover – TV Voerde
Hammer SC – SV Armstorf
SV Armstorf – SV Moslesfehn
Hammer SC – SV Moslesfehn
1. (1.) TV Voerde
14 41:13
2. (2.) SV Armstorf
14 33:16
3. (4.) TK Hannover
14 31:23
4. (3.) TV Brettorf II
14 31:22
5. (5.) MTV Diepenau
14 27:25
6. (6.) SV Moslesfehn
14 32:25
7. (7.) Leichlinger TV
14 23:30
8. (8.) Hammer SC
14 10:37
9. (9.) TuS Empelde
14 5:42
▶
3:1
3:2
1:3
3:0
0:3
3:2
0:3
3:2
1:3
26:2
20:8
18:10
16:12
16:12
14:14
12:16
4:24
0:28
Handball
OBerliga
TuS Himmelsthür – TG Münden
26:26
HG Rosdorf – HF Helmstedt
24:20
MTV Soltau – TV Dingelbe
23:25
Großenheidorn – HSG Nienburg
25:23
VfL Wittingen – VfL Hameln
21:25
MTV Vorsfelde – TV Duderstadt
27:24
Hildesheim II – HSG Schaumburg 29:35
SV Alfeld – Lehrter SV
19:35
1. (1.) MTV Vorsfelde
14 436:379 24:4
2. (2.) HSG Nienburg
14 426:391 21:7
3. (3.) HG Rosdorf
13 357:304 19:7
4. (4.) VfL Hameln
14 387:355 19:9
5. (5.) HSG Schaumburg
14 418:387 18:10
6. (7.) Lehrter SV
14 423:371 16:12
7. (6.) MTV Großenheidorn 14 355:373 16:12
8. (8.) TV Eiche Dingelbe 14 367:368 14:14
9. (9.) TG Münden
13 370:371 13:13
10. (11.) TV Duderstadt
14 370:377 13:15
11. (10.) Eintracht Hildesheim II14 436:451 13:15
12. (12.) HF Helmstedt
14 414:425 12:16
13. (13.) VfL Wittingen
14 361:389 11:17
14. (14.) MTV Soltau
14 355:394 8:20
15. (15.) SV Alfeld
14 397:455 4:24
16. (16.) TuS GW Himmelsthür 14 346:428 1:27
VerBandsliga
MTV Müden – MTV Moringen
24:28
Schaumburg II – SV Aue Liebenau 31:21
VfB Fallersleben – HSG Fuhlen
32:25
HSG Heidmark – HSV Warberg
20:26
HSG Plesse – HV Lüneburg
42:19
TSV Burgdorf III – SV Altencelle
36:26
HV Barsinghausen – Braunschweig 35:33
1. (1.) MTV Braunschweig 13 479:321 24:2
2. (2.) HV Barsinghausen 13 417:336 24:2
3. (3.) HSG Plesse
12 366:333 16:8
4. (4.) TSV Burgdorf III
12 390:359 16:8
5. (5.) VfB Fallersleben
13 411:388 16:10
6. (6.) MTV Müden
13 396:384 13:13
7. (7.) HSG Schaumburg II 13 379:368 11:15
8. (8.) SV Aue Liebenau
13 341:391 11:15
9. (9.) HSG Heidmark
13 321:327 10:16
10. (10.) HSG Fuhlen
13 342:385 10:16
11. (11.) SV Altencelle
13 351:404 10:16
12. (12.) MTV Moringen
13 353:378 9:17
13. (13.) HSV Warberg
13 349:386 8:18
14. (14.) HV Lüneburg
13 300:435 2:24
regiOnsklasse 1
HSG Langenhagen II – Nienburg III 30:22
TV Sehnde II – SG Misburg
30:28
TuS Bothfeld II – VfL Visselhövede 40:16
TuS Wettbergen – HV Barsinghausen III :
TSV Burgdorf V – TuS Empelde II
:
1. (2.) TV Sehnde II
9 256:232 16:2
2. (1.) TuS Empelde II
8 258:204 14:2
3. (5.) TuS Bothfeld II
10 279:223 13:7
4. (3.) HV Barsinghausen III 9 242:240 12:6
5. (4.) Friesen Hänigsen II 10 286:315 12:8
6. (6.) SG Misburg
10 269:261 9:11
7. (7.) HSG Langenhagen II 9 232:228 8:10
8. (8.) HSG Nienburg III
9 222:238 6:12
9. (9.) TuS Wettbergen
7 159:173 5:9
10. (10.) TSV Burgdorf V
9 197:213 5:13
11. (11.) VfL Visselhövede
10 225:298 0:20
regiOnsklasse 3
TSV Eldagsen – HSG Hannover II
20:23
Garbsener SC III – MSG Odin
:
HSG Nienburg IV – Hiddestorf
26:25
TSV Anderten IV – Germania List
:
1. (1.) Germania List
8 190:136 13:3
2. (5.) HSG Nienburg IV
8 199:170 12:4
3. (3.) Garbsener SC III
8 180:135 11:5
4. (2.) Eintracht Hiddestorf 9 245:199 11:7
5. (4.) TSV Eldagsen
8 195:161 10:6
6. (6.) HSG Hannover II
9 196:187 10:8
7. (7.) MSG Arminia
9 197:196 7:11
8. (8.) TSV Anderten IV
8 166:188 6:10
9. (9.) MSG Odin
8 155:187 4:12
10. (10.) TSV Dollbergen II
9 116:280 0:18
kreisOBerliga
SG Bremen-Ost – TSV Eystrup
32:23
TSV Embsen – SG Findorff
27:29
TuS Arsten – HSG Bruchhausen
18:25
TS Woltmershausen – Rotenburg II 32:31
TSV Daverden II – TV Sottrum
26:26
TV Oyten – TSV Intschede
38:21
1. (1.) TV Sottrum
11 324:292 19:3
2. (2.) SG Bremen-Ost
11 322:279 16:6
3. (3.) HSG Bruchhausen
11 301:270 16:6
4. (4.) TuS Arsten
11 276:262 15:7
5. (6.) TV Oyten
11 333:282 14:8
6. (5.) TSV Daverden II
11 311:287 14:8
7. (7.) SG Findorff
11 296:273 12:10
8. (8.) TS Woltmershausen 11 324:300 9:13
9. (9.) TSV Intschede
11 282:342 6:16
10. (10.) TSV Embsen
11 290:312 5:17
11. (11.) TSV Eystrup
11 251:314 4:18
12. (12.) TuS Rotenburg II
11 258:355 2:20
regiOnsliga
regiOnsOBerliga
MTV Rohrsen – VfL Hameln II
26:34
SV Alfeld II – Schaumburg III
28:25
TSG Emmerthal II – Ost Himstedt 29:25
TuS Himmelsthür II – MTV Harsum 25:23
1. (1.) VfL Hameln II
13 388:286 24:2
2. (2.) MTV Rohrsen
13 354:306 20:6
3. (4.) HF Aerzen
12 296:297 15:9
4. (3.) MTV Harsum
13 369:349 15:11
5. (5.) MTV Großenheidorn II 12 338:316 14:10
6. (7.) HSG Exten
12 317:342 13:11
7. (6.) SG Ost Himstedt
13 358:371 13:13
8. (8.) SV Alfeld II
11 302:301 10:12
9. (9.) VfL Stadthagen
10 260:260 9:11
10. (10.) TuS Himmelsthür II 12 283:312 8:16
11. (11.) TSG Emmerthal II
13 340:355 8:18
12. (12.) SV Aue Liebenau II 11 258:291 5:17
13. (13.) HSG Schaumburg III 13 316:393 4:22
regiOnsliga
Großenheidorn III – SJB Binnen
:
MTV Auhagen II – Obernkirchen II 26:26
MTV Auhagen – Schaumburg IV
:
HSG Loccum – Schaumburg V
30:21
1. (1.) HSG Schaumburg IV 9 332:135 18:0
2. (2.) MTV Großenheidorn III 9 254:142 16:2
3. (3.) MTV Auhagen
9 271:219 14:4
4. (4.) MTV Obernkirchen II 10 248:246 13:7
5. (5.) SJB Binnen
8 177:184 6:10
6. (6.) VfL Stadthagen II
8 202:248 6:10
7. (8.) HSG Loccum
10 214:275 6:14
8. (7.) MTV Auhagen II
9 184:293 5:13
9. (9.) HSG Schaumburg V 10 200:282 4:16
10. (10.) SV Aue Liebenau III 8 165:223 2:14
regiOnsOBerliga
TuS Empelde – Hannoverscher SC
TSV Steinwedel – HSG Wennigsen
:
TSV Neustadt – VfL Uetze
24:27
HSG Nienburg II – Friesen Hänigsen 30:36
TuS Bothfeld – TSV Anderten III
24:21
HSG Letter – HSG Lehrte
:
1. (1.) Hannoverscher SC 11 303:264 19:3
2. (2.) TSV Anderten III
12 354:307 17:7
3. (3.) TSV Neustadt
12 352:318 14:10
4. (5.) TuS Bothfeld
12 354:328 14:10
5. (4.) VfL Uetze
12 357:351 13:11
6. (6.) HSG Wennigsen
11 335:325 12:10
7. (7.) TuS Empelde
11 324:321 12:10
8. (8.) HSG Letter
11 335:348 12:10
9. (9.) TuS Altwarmbüchen 12 343:328 12:12
10. (10.) Friesen Hänigsen
12 357:370 11:13
11. (11.) HSG Lehrte
11 303:337 6:16
12. (12.) TSV Steinwedel
11 272:339 4:18
13. (13.) HSG Nienburg II
12 302:355 4:20
:
SG Achim IV – SG Achim III
27:20
TuS Sulingen II – TSG Seckenhausen 30:22
TuS Syke – TB Uphusen
15:19
HSG Mittelweser – TV Oyten II
27:25
TSV Ottersberg – FTSV Jahn Brinkum II :
HSG Bassum – TSV Daverden III
:
1. (1.) SG Achim IV
11 301:241 19:3
2. (2.) SG Achim III
11 310:255 16:6
3. (3.) TV Oyten II
11 255:215 15:7
4. (4.) HSG Mittelweser
10 277:262 13:7
5. (5.) TSV Daverden III
10 207:239 8:12
6. (6.) TSG Seckenhausen 8 187:219 6:10
7. (9.) TuS Sulingen II
9 226:234 6:12
8. (7.) TuS Syke
9 184:227 6:12
9. (10.) TB Uphusen
8 176:187 5:11
10. (8.) TSV Ottersberg
7 152:165 4:10
11. (11.) FTSV Jahn Brinkum II 0 0:0
0:0
12. (12.) HSG Bassum
4 90:121 0:8
regiOnsklasse
TSV Morsum II – HSG Verden-Aller II 29:24
TSV Daverden IV – TSV Walle
31:19
HSG Bassum II – TSV Ottersberg III
:
TSV Eystrup II – TSV Morsum III
28:25
TSV Ottersberg II – TB Uphusen II
:
HSG Cluvenhagen I – Cluvenhaven II 23:27
1. (2.) TSV Eystrup II
11 322:285 16:6
2. (1.) TSV Morsum II
11 295:273 15:7
3. (3.) HSG Verden-Aller II 11 290:261 14:8
4. (4.) TB Uphusen II
11 255:255 13:9
5. (5.) TSV Daverden IV
9 239:221 12:6
6. (6.) TSV Walle
11 263:261 12:10
7. (7.) HSG Cluvenhaven II 11 273:251 11:11
8. (8.) HSG Bassum II
4 116:78
8:0
9. (9.) TSV Ottersberg II
9 204:206 7:11
10. (10.) TSV Morsum III
12 253:299 5:19
11. (11.) TSV Ottersberg III
9 182:253 3:15
12. (12.) HSG Cluvenhagen I
9 184:233 2:16
10. (10.) TuS Gehlenbeck
11. (11.) TuS Hartum
Frauen-landesliga
2. Frauen-kreisliga Mi
HSG Schaumburg – TuS Empelde 47:38
HSG Laatzen – MTV Auhagen
22:23
SV Aue Liebenau – Großenheidorn 17:28
HV Barsinghausen – BW Hildesheim 22:24
HSG Badenstedt II – Langenhagen 39:30
TuS Altwarmbüchen – Hannover
20:10
1. (1.) HSG Hannover
13 318:279 20:6
2. (2.) TuS Altwarmbüchen 11 270:235 18:4
3. (3.) HV Barsinghausen 12 319:274 16:8
4. (4.) HSG Schaumburg
11 334:319 13:9
5. (5.) MTV Großenheidorn 11 265:262 12:10
6. (6.) SV Aue Liebenau
11 314:315 12:10
7. (7.) TuS Empelde
10 319:320 10:10
8. (8.) HSG Badenstedt II 12 335:327 10:14
9. (9.) MTV Auhagen
11 292:319 8:14
10. (10.) HSG Laatzen
10 240:274 6:14
11. (12.) DJK BW Hildesheim 11 257:281 5:17
12. (11.) HSG Langenhagen
11 267:325 4:18
FSG Meißen-Röcke II – TuS Wehe II 21:21
SV Bölhorst – HSG Vlotho
12:19
Porta Westfalia II – Eintr. Obberlübbe III :
SC Petershagen II – SG Häver II
:
1. (1.) HSG Porta Westfalia II 9 195:129 16:2
2. (2.) SV Warmsen II
9 176:134 16:2
3. (3.) HSG Vlotho
9 169:110 14:4
4. (4.) SG Häver II
9 157:136 10:8
5. (5.) TuS SW Wehe II
9 177:146 9:9
6. (6.) HSG Hüllhorst III
9 116:170 8:10
7. (7.) FSG Meißen-Röcke II 10 136:156 8:12
8. (8.) SV Bölhorst
10 166:172 5:15
9. (9.) Eintr. Obberlübbe III 9 108:168 4:14
10. (10.) SC Petershagen II
7 71:150 0:14
Frauen-regiOnsOBerl.
SC List II – Mellendorfer TV
28:24
TuS Bothfeld – HV Barsinghausen II 23:22
Friesen Hänigsen – SC List II
24:22
Hannoverscher SC II – HSG Nienburg25:26
TV Sehnde – RSV Seelze
15:15
MTV Immensen – Wacker Osterwaldn.gem.
1. (1.) Hannoverscher SC II 10 279:172 18:2
2. (2.) Friesen Hänigsen
10 258:221 16:4
3. (3.) TuS Bothfeld
10 252:215 15:5
4. (4.) MTV Immensen
9 202:205 12:6
5. (5.) Wacker Osterwald
9 211:209 11:7
6. (6.) HSG Nienburg
10 216:216 8:12
7. (7.) TV Sehnde
10 233:253 7:13
8. (9.) RSV Seelze
10 178:206 6:14
9. (8.) Mellendorfer TV
10 220:263 6:14
10. (10.) HV Barsinghausen II 10 181:215 5:15
11. (11.) SC List II
10 194:249 4:16
a-Jun.-regiOnsOBerl.
TSV Neustadt – SV Aue Liebenau
23:25
HSG Lügde – HSG Fuhlen
25:48
HSV Nordstars – JMSG Hannover
31:42
Hannoverscher SC – RSV Seelze
35:27
DSV Hannover – JSG Meerhandball II36:36
1. (1.) HSG Fuhlen
9 349:218 18:0
2. (2.) JMSG Hannover
10 384:284 18:2
3. (4.) Hannoverscher SC
9 349:251 14:4
4. (3.) SV Aue Liebenau
9 286:242 14:4
5. (5.) HSV Nordstars
10 331:280 12:8
6. (6.) HSG Lügde
11 309:358 8:14
7. (7.) JSG Meerhandball II 10 318:394 6:14
8. (8.) TSV Neustadt
10 266:314 4:16
9. (9.) RSV Seelze
10 245:334 3:17
10. (10.) DSV Hannover
10 236:398 1:19
1. Frauen-regiOnskl.
TSV Daverden II – TSV Ottersberg
19:16
HSG Bassum III – TB Uphusen II
:
TV Stuhr – TuS Sulingen III
18:17
TSV Schwarme – TSV Walle
14:10
TSV Eystrup – HSG Mittelweser II
:
1. (2.) TV Stuhr
10 172:142 15:5
2. (3.) TSV Schwarme
9 147:125 14:4
3. (1.) TuS Sulingen III
10 187:142 14:6
4. (4.) TB Uphusen II
9 178:138 12:6
5. (5.) TSV Daverden II
10 148:150 10:10
6. (6.) TSV Walle
9 127:127 9:9
7. (7.) HSG Mittelweser II 10 155:160 9:11
8. (8.) TSV Ottersberg
10 139:172 7:13
9. (9.) HSG Bassum III
3 36:41 2:4
10. (10.) TSV Eystrup
8 105:137 2:14
11. (11.) TV Oyten IV
8 106:166 2:14
B-Jun.-regiOnsOBerl.
HSG Hannover – HSV Nordstars
:
Badenstedt – SV Aue Liebenau
23:19
HV Barsinghausen – HSG Nienburg 31:30
TSG Emmerthal – Meerhandball II 30:14
RSV Seelze – Garbsener SC
:
1. (1.) TSG Emmerthal
10 275:209 18:2
2. (2.) HSG Badenstedt
10 278:234 16:4
3. (3.) HSV Nordstars
9 276:227 14:4
4. (4.) HSG Nienburg
10 311:259 12:8
5. (5.) Garbsener SC
9 244:245 8:10
6. (7.) HV Barsinghausen 10 229:245 8:12
7. (6.) JSG Meerhandball II 10 225:251 8:12
8. (8.) SV Aue Liebenau
9 207:240 6:12
9. (9.) RSV Seelze
9 198:247 3:15
10. (10.) HSG Hannover
8 171:257 1:15
1. Frauen-kreisliga Mi
TuS Lerbeck – SV Warmsen
15:27
FSG Meißen-Röcke – Porta Westfalia 19:34
TV Hille II – Eintracht Oberlübbe II 18:24
TuS Hartum – LIT Handball NSM III n.gem.
TuS Gehlenbeck – SG Häver
19:20
1. (1.) HSG Porta Westfalia 11 254:207 21:1
2. (2.) SV Warmsen
11 332:209 18:4
3. (3.) SG Häver
10 257:198 15:5
4. (4.) LIT Handball NSM III 10 164:169 13:7
5. (5.) TV Hille II
10 183:194 11:9
6. (6.) Eintracht Oberlübbe II 11 238:232 10:12
7. (7.) TuS Lahde II
10 213:213 8:12
8. (8.) FSG Meißen-Röcke 12 241:314 7:17
9. (9.) TuS Lerbeck
11 182:229 6:16
.
.
d-Jun.-regiOnsliga
C-Mäd.-landesliga
Frauen-regiOnsliga
C-Jug.-regiOnsOBerliga
HSG Wennigsen – TuS Empelde
38:30
Schaumburg II – Barsinghausen
22:18
SV Aue Liebenau – HSV Nordstars 29:34
1. (1.) HSG Wennigsen
8 271:173 16:0
2. (2.) TuS Empelde
8 308:248 12:4
3. (3.) SV Aue Liebenau
8 224:189 10:6
4. (4.) HSG Langenhagen
7 243:200 8:6
5. (5.) HSV Nordstars
8 200:227 8:8
.
d-Jug.-regiOnsOBerl.
Badenstedt – HSG Nienburg
30:22
HV Barsinghausen – HSG Exten
:
Langenhagen – VfL Hameln
23:32
TSV Neustadt – HSV Nordstars
21:26
1. (1.) JSG Meerhandball
7 218:153 14:0
2. (2.) VfL Hameln
8 215:158 14:2
3. (3.) HSG Exten
7 171:162 9:5
4. (5.) HSV Nordstars
8 197:174 9:7
5. (4.) HSG Badenstedt
8 213:209 9:7
6. (6.) HSG Nienburg
8 167:204 5:11
7. (7.) HSG Langenhagen
8 198:254 2:14
8. (8.) HV Barsinghausen
0 0:0
0:0
9. (9.) TSV Neustadt
8 177:242 0:16
HSG Schaumburg II – HSG Letter
:
HSG Nienburg II – RSV Seelze
25:10
VfL Stadthagen – Barsinghausen II 15:20
JSG Meerhandball II – Nordstars II 21:13
1. (1.) HSG Schaumburg II 8 166:85 16:0
2. (2.) HSG Nienburg II
9 190:110 14:4
3. (4.) JSG Meerhandball II 8 172:100 12:4
4. (3.) SV Aue Liebenau
6 95:61 10:2
5. (5.) HV Barsinghausen II 9 146:149 8:10
6. (6.) VfL Stadthagen
8 117:121 6:10
7. (7.) HSV Nordstars II
9 136:158 4:14
8. (8.) RSV Seelze
9 102:183 2:16
9. (9.) HSG Letter
6 14:171 0:12
Lüneburg – TV Scheeßel
35:25
TV Scheeßel – ATSV Habenhausen 19:33
1. (1.) Hannoverscher SC 10 349:188 20:0
2. (2.) HSG Nienburg
11 366:237 19:3
3. (3.) HV Lüneburg
10 306:231 15:5
4. (4.) SV Werder Bremen 10 269:217 14:6
5. (5.) HSG Badenstedt
11 326:322 11:11
6. (8.) ATSV Habenhausen 11 281:264 9:13
7. (6.) TuS Arsten
10 281:275 8:12
8. (7.) TV Scheeßel
11 262:330 8:14
9. (9.) TuS Altwarmbüchen 11 168:358 2:20
10. (10.) TuS Empelde
11 193:379 0:22
TuS Rotenburg II – TSV Intschede
21:27
Seckenhausen I – Seckenhausen II 14:18
Cluvenhagen II – HSG Mittelweser 18:21
TSV Bassen – TSV Morsum II
16:24
HSG Bassum II – TuS Sulingen II
:
1. (1.) TSV Morsum II
12 310:207 21:3
2. (2.) TSV Bassen
10 230:191 16:4
3. (3.) TSV Intschede
11 236:166 16:6
4. (4.) HSG Mittelweser
12 255:212 13:11
5. (5.) Jahn Brinkum
9 163:162 9:9
6. (6.) Seckenhausen II
10 156:190 9:11
7. (8.) TuS Sulingen II
8 128:143 6:10
8. (7.) HSG Cluvenhagen II 9 188:203 6:12
9. (9.) TuS Rotenburg II
10 173:238 5:15
10. (10.) HSG Bassum II
3 49:66 2:4
11. (11.) TSG Seckenhausen I 10 95:205 1:19
8 202:226 4:12
8 156:210 4:12
7 111:242 0:14
C-Jun.-landesliga
a-Mäd.-landesliga
Frauen-regiOnsklasse
6. (6.) HV Barsinghausen
7. (7.) HSG Schaumburg II
8. (8.) HSG Nienburg II
TV Sehnde – MTV Soltau
28:34
HSG Nienburg – RSV Seelze
41:26
Himstedt – TuS Bothfeld
32:27
SF Söhre – TSV Burgdorf II
:
JSG Mittelweser – JSG Örtzetal
29:21
1. (1.) SF Söhre
10 322:246 20:0
2. (2.) TV Sehnde
11 345:260 18:4
3. (3.) JSG Mittelweser
11 354:291 18:4
4. (4.) HSG Nienburg
11 381:313 15:7
5. (5.) MTV Soltau
11 355:359 12:10
6. (6.) SG Himstedt
11 320:296 10:12
7. (7.) RSV Seelze
11 284:323 6:16
8. (8.) TuS Bothfeld
11 276:370 4:18
9. (9.) TSV Burgdorf II
10 242:297 3:17
10. (10.) JSG Örtzetal
11 246:370 2:20
HSG Schaumburg – Meerhandball 43:13
SV Aue Liebenau – HSG Bassum
:
TuS Wettbergen – HSV Nordstars
23:19
HSG Badenstedt II – TSV Wetschen
:
TSV Wietzendorf – HSG Bruchhausen19:21
1. (1.) HSG Badenstedt II 10 359:240 18:2
2. (2.) HSG Schaumburg
10 306:213 16:4
3. (3.) SV Aue Liebenau
10 291:210 15:5
4. (4.) TuS Wettbergen
10 243:205 13:7
5. (5.) HSG Bruchhausen 10 286:269 12:8
6. (6.) TSV Wietzendorf
9 197:199 8:10
7. (7.) HSG Bassum
4 96:117 4:4
8. (8.) HSV Nordstars
10 234:273 4:16
9. (9.) TSV Wetschen
10 242:350 2:18
10. (10.) JSG Meerhandball
9 120:298 0:18
TSV Steinwedel – SC List IV
17:13
Hannoverscher SC V – Garbsen II
15:12
Hannover II – HV Barsinghausen III 12:17
HSG Nienburg II – HSG Laatzen II
11:19
Schloß Ricklingen – RSV Seelze II
:
1. (1.) Schloß Ricklingen 10 215:120 20:0
2. (2.) Garbsener SC II
11 194:170 16:6
3. (3.) HSG Nienburg II
10 173:140 14:6
4. (4.) HSG Laatzen II
11 178:142 14:8
5. (5.) HV Barsinghausen III 11 185:164 14:8
6. (6.) Hannoverscher SC V 10 141:152 12:8
7. (7.) RSV Seelze II
8 107:107 9:7
8. (8.) Mellendorfer TV II 10 163:161 8:12
9. (9.) TSV Steinwedel
11 132:147 8:14
10. (10.) HSG Langenhagen III 10 129:159 5:15
11. (11.) Hannover Handball II 11 133:198 4:18
12. (12.) SC List IV
11 125:215 0:22
.
11 194:257 4:18
9 220:256 3:15
B-Mäd.-regiOnaliga
HV Barsinghausen – MTV Auhagen 26:20
HSV Nordstars II – HSG Wennigsen II 20:19
1. (1.) HSG Nienburg
6 193:71 11:1
2. (2.) HSG Langenhagen
6 142:60 11:1
3. (3.) HV Barsinghausen
7 151:131 10:4
4. (4.) HSV Nordstars II
6 100:128 6:6
5. (5.) MTV Auhagen
6 124:156 4:8
6. (6.) HSG Wennigsen II
7 87:157 2:12
7. (7.) RSV Seelze II
6 76:170 0:12
C-Mäd.-regiOnsliga
Wacker Osterwald – Barsinghausen 15:13
Schloß Ricklingen – HSG Nienburg II 19:31
JMSG Springe – JMSG Ricklingen
15:19
MTV Rohrsen – TuS Empelde II
22:28
1. (1.) HSG Nienburg II
9 236:121 18:0
2. (2.) TuS Empelde II
9 236:150 16:2
3. (4.) JMSG Ricklingen
8 141:114 12:4
4. (3.) Schloß Ricklingen
9 173:171 11:7
5. (5.) Wacker Osterwald
9 136:121 9:9
6. (6.) MTV Rohrsen
8 129:144 6:10
7. (7.) HV Barsinghausen
8 137:158 4:12
8. (8.) HSG Schaumburg II 9 98:194 2:16
9. (9.) JMSG Springe
9 90:203 0:18
B-Jun.-regiOnsliga
JSG Mittelweser I – TV Stuhr
24:13
JSG Mittelweser II – Bruchhausen 25:26
HSG Cluvenhagen – HSG Bassum II
:
1. (2.) HSG Bruchhausen
3 117:49
6:0
2. (1.) JSG Mittelweser II
4 120:68 6:2
3. (3.) JSG Mittelweser I
3 45:64 2:4
4. (4.) HSG Cluvenhagen
3 67:89 2:4
5. (5.) TV Stuhr
4 44:121 2:6
6. (6.) HSG Bassum II
1 12:14 0:2
C-Jun.-regiOnsliga
TSV Walle – HSG Verden
9:29
TuS Rotenburg – TV Scheeßel II
50:13
1. (1.) TV Scheeßel I
7 274:97 14:0
2. (2.) HSG Verden
9 257:209 14:4
3. (3.) TSV Daverden
7 228:155 10:4
4. (5.) TuS Rotenburg
8 269:181 10:6
5. (4.) HSG Bruchhausen
8 220:140 10:6
6. (6.) JSG Mittelweser II
8 237:217 4:12
7. (7.) TV Scheeßel II
9 99:375 2:16
8. (8.) TSV Walle
8 79:289 0:16
d-Jun.-regiOnsliga
JSG Mittelweser – TV Scheeßel II 28:19
HSG Bruchhausen – TV Oyten
24:18
SG Achim – TuS Sulingen
28:6
1. (1.) SG Achim
10 317:114 20:0
2. (2.) HSG Bruchhausen 10 261:205 17:3
3. (3.) JSG Mittelweser
9 223:168 15:3
4. (4.) TSV Daverden
9 192:194 8:10
5. (5.) TV Scheeßel II
9 170:197 6:12
6. (6.) TV Oyten
9 165:204 6:12
7. (7.) TSG Seckenhausen 8 68:201 2:14
8. (8.) TuS Sulingen
10 128:241 0:20
a-Mäd. kreisliga Mi
HSG Vlotho – SV Warmsen
HSG Holzhausen – JSG Hille
1. (1.) JSG NSM-Nettelstedt 7
2. (2.) JSG Hille
7
3. (3.) HSG EURo
7
4. (4.) TSV Hahlen
7
5. (5.) JSG PLQ Handball
8
6. (6.) HSG Vlotho
8
7. (7.) HSG Holzhausen
2
8. (8.) SV Warmsen
8
22:12
:
210:103 12:2
157:151 10:4
124:121 8:6
99:136 8:6
162:144 8:8
149:139 8:8
22:33 0:4
106:202 0:16
B-Mäd. VOrrunde Mi
HSV Minden-Nord II – PLQ Handball II17:20
SV Warmsen – TSV Hahlen
14:22
TuS SW Wehe – JSG Möllbergen II
:
20:14
TuS SW Wehe – Porta Westfalica
JSG PLQ Handball I – SG Häver
29:15
HSG Espelkamp – TSV Hahlen
12:23
JSG PLQ Handball II – Hüllhorst II
17:14
Eintracht Oberlübbe – Holzhausen 19:12
Porta Westfalica – Minden-Nord II
19:9
25:5
JSG Möllbergen II – SV Warmsen
Möllbergen I – Bad Oeynhausen
n.gem.
1. (1.) TuS SW Wehe
12 272:144 24:0
2. (2.) HSG Hüllhorst I
11 266:134 20:2
3. (3.) HSG Porta Westfalica 12 220:130 20:4
4. (4.) HCE Bad Oeynhausen 11 251:119 18:4
5. (5.) HSG Hüllhorst II
12 224:171 17:7
6. (6.) JSG Möllbergen I
12 243:188 16:8
7. (7.) JSG PLQ Handball I 13 266:200 15:11
8. (10.) JSG Möllbergen II
12 158:151 13:11
9. (8.) SG Häver
12 180:206 12:12
10. (9.) TSV Hahlen
12 181:217 12:12
11. (11.) Eintracht Oberlübbe 12 189:191 9:15
12. (12.) HSV Minden-Nord II 12 193:269 8:16
13. (13.) JSG PLQ Handball II 13 178:236 8:18
14. (14.) TuS Gehlenbeck
12 148:221 6:18
15. (15.) SV Warmsen
12 136:268 4:20
16. (16.) HSG Holzhausen
12 180:272 1:23
17. (17.) HSG Espelkamp
12 118:286 1:23
▶
Volleyball
OBerliga
ASC Göttingen II – VC Nienburg
ASC Göttingen II – VSG Düngen
1. (1.) MTV Hildesheim
8 24:1
2. (2.) GfL Hannover II
9 19:11
3. (5.) VSG Düngen
7 15:10
4. (3.) ASC Göttingen II
10 18:17
5. (4.) DJK Northeim
9 15:15
6. (7.) VC Nienburg
9 13:17
7. (6.) PSV Hannover
9 14:19
8. (8.) MTV Gifhorn
8 8:21
9. (9.) USC Braunschweig III 7 5:20
1:3
1:3
24
18
14
14
14
12
11
4
3
landesliga 4
SV Altencelle – TV Walsrode
SV Altencelle – TV Schneverdingen
1. (1.) TSV Burgdorf
9 22:14
2. (3.) TV Schneverdingen 9 21:13
3. (2.) SV Altencelle
9 21:13
4. (4.) TuS Bergen
8 17:15
5. (6.) TV Walsrode
8 14:19
6. (5.) TV Verden
8 10:17
7. (7.) TSV Wietzendorf
5 8:9
8. (8.) VC Nienburg II
8 9:22
2:3
0:3
18
18
18
14
10
8
6
4
Bezirksliga 4
TSV Bieden – TuS Steyerberg
3:0
TSV Bieden – TV Oberneuland II
3:1
TV Baden III – TV Bremen-Walle II n.gem.
TV Baden III – VSG Hassel
n.gem.
1. (2.) TSV Bieden
9 25:8
23
2. (1.) TV Oberneuland II
9 22:12
19
3. (3.) TV Bremen-Walle II 6 15:9
12
4. (4.) TuS Steyerberg
8 14:13
12
5. (5.) SG Wehrbleck
9 13:17
12
6. (6.) Bremen 1860 V
7 12:14
9
7. (7.) TV Baden III
6 10:14
6
8. (8.) VSG Hassel
8 0:24
0
Bezirksliga 8
TSV Halle – VT Rinteln
VfB Hameln – VT Rinteln
VSG Kemnade – VG Münchehagen
VSG Kemnade – VSG Hannover V
1. (1.) TSV Halle
7 21:2
2. (3.) VSG Kemnade
9 21:13
3. (2.) FC Flegessen
9 19:17
4. (4.) VfB Hameln
7 15:11
5. (5.) VG Münchehagen
8 14:15
6. (6.) VT Rinteln
8 8:18
7. (7.) VSG Hannover V
8 2:24
3:0
3:0
1:3
3:0
20
18
16
12
11
6
1
Frauen 3. liga
SV Dingden – VC Olpe
SV Bad Laer – TV Cloppenburg
VC Nienburg – SSF Bonn
SG Langenfeld – TV Eiche Horn
RC Sorpesee – GfL Hannover
1. (1.) RC Sorpesee
11 30:8
2. (3.) TV Eiche Horn
11 23:18
3. (4.) SV Dingden
11 23:17
4. (2.) TV Cloppenburg
11 21:21
5. (6.) SV Bad Laer
11 21:21
6. (7.) VC Nienburg
11 22:26
7. (5.) GfL Hannover
11 21:25
8. (9.) SSF Bonn
11 20:25
9. (8.) SG Langenfeld
11 20:26
10. (10.) VC Olpe
11 14:28
3:0
3:0
3:2
0:3
3:0
28
21
20
18
16
14
14
12
12
10
Frauen-landesliga 7
MTV Bad Pyrmont – MTV Hildesheim II 3:0
MTV Bad Pyrmont – SV Hastenbeck
3:1
TuS Niedernwöhren – VfL Stadthagen 0:3
TuS Niedernwöhren – TKW Nienburg II 3:2
1. (1.) SC Bad Münder
9 27:8
26
2. (2.) TKW Nienburg II
9 21:12
18
3. (4.) MTV Bad Pyrmont 10 23:17
17
4. (3.) SV Hastenbeck
10 18:19
14
5. (5.) VfL Stadthagen
9 17:17
14
6. (7.) TuS Niedernwöhren 9 13:24
7
7. (6.) MTV Hildesheim II
8 8:19
7
8. (8.) SV Gehrden
8 12:23
5
Lokalsport
Montag, 19. Januar 2015 · Nr. 15
Die Harke, Nienburger Zeitung
25
Diepenauer lassen den perfekten Spieltag aus
2. Faustball-Bundesliga: Dem 3:1 gegen Leichlingen folgt 1:3-Heimniederlage gegen Brettorf II – Revanche geglückt und zugelassen
VON MATTHIAS BROScH
Uchte. Die Zweitliga-Faustballer
des MTV Diepenau nahmen
beim Heimspieltag in Uchte den
Schwung vom 3:1 gegen den
Leichlinger SV zunächst mit ins
zweite Match. Sie führten vorgestern im ersten Satz mit 10:8
gegen den zweiten Tabellennachbarn TV Brettorf II, verloren jedoch mit 10:12 und schlussendlich sprang ein 2:3 heraus.
Mit 2:2 Punkten blieben die
Südkreisler auf dem fünften
Platz. Somit fehlt am finalen
Spieltag der Hallenrunde nächstes Wochenende in Hamm ein
Sieg, um das Kapitel Klassenverbleib fertig zu bekommen.
Gegen Leichlingen gelang verdientermaßen die Revanche für
die 1:3-Hinspielniederlage. Ohne
Kapitän Daniel Kellermann und
Timo Kirsch angetreten stimmte bei den Gastgebern die kämpferische Leistung. Die Grundlage für den Erfolg legten die Diepenauer in der Defensive, in der
Dennis Stegemeyer erstmals in
dieser Saison zum Einsatz kam
und sich nahtlos hinten rechts
einfügte; er hatte die bisherigen
Begegnungen wegen eines Fingerbruchs verpasst. „Wir haben
solide gearbeitet und in den
richtigen Momenten wieder angezogen“, lobte ein zufriedener
Coach Jürgen Eisberg nach dem
11:7, 4:11, 11:9, 11:6. Der zweite,
klar verlorene Durchgang spielte hinterher keine große Rolle
mehr und trübte das positive
Gesamtbild überhaupt nicht.
Die Grundlage für einen womöglich perfekten Heimauftritt
vor knapp 30 Zuschauern war
Starke Aktion: Diepenaus Dennis Stegemeyer hält den Faustball direkt vor den Augen der Tribünengäste in der Uchter Dreifachhalle im Spiel.
gelegt, wenngleich die Brettorfer
Reserve im Vorfeld bereits als
das stärkere Gästeteams galt.
Nach der geglückten Revanche
gegen Leichlingen hoffte man
im Diepenauer Lager, den Hinspielsieg wiederholten zu können. In diesem Fall hätten Tim
Kellermann & Co. sogar noch
auf Platz zwei schielen dürfen,
der jetzt nicht mehr zu realisieren ist.
Brettorf II hatte mit 2:3 gegen
Leichlingen verloren und hätte
vom MTV auf Abstand gehalten
werden können. Dieses Vorha-
ben glückte allerdings nicht.
Tiemo Stegemeyer ersetzte Sven
Schriefer im Angriff, sodass alle
zu ihren Anteilen kamen. Die
Südkreisler um den stark auflegten Oliver Pelz kämpften und
glichen nach Sätzen zum 1:1 aus.
Am Ende stand jedoch ein 10:12,
13:11, 6:11, 6:11, da der Gegner in
den entscheidenden Momenten
gedanklich immer einen Schritt
schneller war. „Wenn wir den
ersten Satz gewinnen, hätten wir
aus dieser Führung heraus das
Spiel vielleicht gewinnen können“, resümierte Schriefer. „Nun
Brosch
müssen wir in der nächsten Woche mindestens ein Spiel gewinnen, wir sind also immer noch
voll im Soll.
MTV Diepenau: T. Kellermann,
Schriefer, Eisberg, Pelz, D. Stegemeyer, T. Stegemeyer.
Die HSG scheitert an Schröpfer
„Schlechteste Saisonleistung“
Handball-Oberliga: Erste Auswärtsniederlage gegen Großenheidorn
Handball-Verbandsliga: Aue-Herren wieder mitten im Abstiegskampf
Wunstorf. Nach dem kleinen
Derby beim MTV Großenheidorn schauten sich die Oberliga-Handballer der HSG ungläubig um. Die schlechtere Mannschaft stellten sie wahrlich nicht,
ganz im Gegenteil. Die Deckung
mit
einem
überragenden
Schlussmann Christopher Fraj
stand in Wunstorf kompakt, und
auch vorn wurden die Torabschlüsse sehr gut vorbereitet.
Doch der ehemalige Nienburger
Keeper René Schröpfer stoppte
den Auswärtslauf der RotSchwarzen und trieb seine alten
Teamgefährten mit etlichen Paraden schier zur Verzweiflung.
Am Ende stand eine 23:25
(8:9)-Niederlage.
Die HSG hatte gut in die Partie gefunden. Anders als in den
Spielen zuvor musste das Team
um Geburtstagskind Steffen
Kaatze, der an alter Wirkungsstätte auflief, keinem Rückstand
hinterherlaufen, sondern legte
direkt vor, verpasste aber beim
Stand von 8:5, den Sack vielleicht schon frühzeitig zuzumachen. Der Gegner kämpfte sich
zurück und schaffte zur Pause
die Wende.
„Der Halbzeitrückstand kam
aus dem Nichts. Wir führen
nach 25 Minuten mit 8:5 und legen dann nicht nach“, kommentierte Kapitän Christian Koop,
der krankheitsbedingt zum Zuschauen verdammt war, das 8:9
nach 30 Minuten. Nach Wiederbeginn ging es ausgeglichenes
weiter. Die Führung wechselte
ständig, bis die HSG beim Stand
von 19:16 wiederum mit drei Toren vorn lag, aber auch hier in
den entscheidenden Situationen
vom Wurfpech verfolgt war und
den MTV wieder zurückkommen ließ. Mit einem 0:7-Negatinlauf endeten die Nienburger
Bad Nenndorf. Es bleibt dabei:
In fremden Hallen bekommen
die Verbandsliga-Handballer
des SV Aue Liebenau kein Bein
auf den Boden. Beim Tabellennachbarn HSG Schaumburg II
gab es in Bad Nenndorf am
Sonnabend für die Schützlinge
von Trainer Carsten Thomas
eine unnötige 21:31 (12:12)-Niederlage und daher wieder keine
Auswärtspunkte.
Dabei trat der Kontrahent alles andere als unschlagbar auf,
vielmehr haderten die GrünWeißen aus Liebenau mit ihrer
eigenen Darbietung. „Das war
unsere schlechteste Saisonleistung“, bilanzierte Thomas. Seine Sieben ließ insbesondere die
zu Hause gewohnte Körpersprache vermissen. „Wenn wir
so auftreten, werden wir auswärts nicht gewinnen. Und nur
mit Heimsiegen wird es schwer,
die Klasse zu halten“, fand Tor-
jäger Malte Grabisch deutliche
und selbstkritische Worte.
Dabei zog sich die Lethargie
durch die komplette Mannschaft, kein Akteur erreichte
seine Normalform. Einzig die
zehn Minuten vor dem Ende
der ersten Halbzeit waren
brauchbar, in dieser Phase erarbeitete sich der Gast beim
12:11 die einzige Führung. Aber
dass man sich mit dem Abpfiff
zur Pause den Ausgleich fing,
war ebenso symptomatisch für
den gebrauchten Tag wie drei
verpumpte Strafwürfe. So setzten sich die abstiegsbedrohten
Gastgeber, die nun in der Tabelle am SV Aue vorbeizogen,
Tor um Tor ab.
Die Liebenauer resignierten
ob der eigenen gezeigten Performance und ließen die Köpfe
hängen. Nach der deutlichen
21:31-Packung herrschte großes
Rätselraten bezüglich des un-
inspirierten Auftritts, der
Grabisch & Co. wieder mitten
in den Abstiegskampf führte.
Nächste Woche steht zum Auftakt der Rückserie der nächste
Auswärtsauftritt an – und das
beim Rangzweiten Barsinghausen. „Da haben wir wenigstens
nichts zu verlieren“, versuchte
Keeper Daniel Reineke, positiv
nach vorn zu sehen.
ton
SV Aue Liebenau: Reineke 1
geh. 7m – Grabisch 6, Bergmann, Tonn 2/1, Dehmel 4/1,
Rosenow 2, Kishing, Andrä 3/2,
Stratmann 2, Büscher 2, Karsch.
Zeitstrafen: 6 – 2 (Bergmann,
Dehmel).
Siebenmeter: 2/1 – 7/4 (Rosenow, Dehmel und Andrä scheitern).
Zuschauer: 150.
Spielfilm: 3:1, 5:3, 10:8, 12:12
(30.), 15:12, 20:16, 28:20,
31:21 (60.).
Der Erfolgslauf der Liebenauerinnen endet
Daniel Frommes sieben Tore brachten der HSG nichts ein.
Träume, zwei Punkte mitzunehmen. „Wir haben wirklich fast
alles richtig gemacht. Lediglich
die Effizienz vor dem Tor hat gefehlt. Daher sollten wir diese
Niederlage auch schnell verdauen können, um uns auf unsere
nächste Aufgabe zu fokussieren.
Wir waren hier nicht die schlechtere Mannschaft“, stellte Koop
abschließend fest und erinnerte
an die Endphase. Selbst beim
22:24 und einer offensiveren Deckung hatten sich noch Möglichkeiten ergeben, die Begegnung zu drehen. Doch es war
immer
wieder
Teufelskerl
Handball-Landesliga: Klare 17:28-Heimniederlage, Personaldecke zu dünn
Brosch
Liebenau. Irgendwann reißt jede
Schröpfer, der Chance um Chance zunichtemachte.
oop
Serie: Nach fünf Siegen am Stück
setzte es für die arg ersatzgeschwächten Landesliga-Handballerinnen des SV Aue Liebenau gegen den MTV Großenheidorn eine deutliche 17:28
(10:11)-Heimniederlage.
„Es war klar, dass es uns mal
wieder erwischen würde, und
heute hat es sich früh angebahnt“, analysierte Coach Ralf
Grabisch nach der Partie gefasst.
Zu dünn war die Personaldecke,
sodass der Gast vom Steinhuder
Meer mit fortlaufender Dauer
der Begegnung mehr zuzusetzen hatte.
HSG Nienburg: Fraj 1 geh. 7m,
Prützel, Büthe – Nülle 6/3,
Fromme 7, Hillebrandt, Rasch 1,
Gudmundsson 2, Pawlicki, Ence
1, Falke, Kaatze 3, Kählke 2, Fennekoldt 1.
Zeitstrafen: 3 – 3 (Nülle, Hillebrandt, Gudmundsson).
Siebenmeter: 3/2 – 5/4 (Nülle
scheitert).
Zuschauer: 200.
Spielfilm: 0:1, 2:3, 4:4, 5:8, 9:8
(30.), 11:11, 13:13, 15:15, 16:19,
23:19, 24:22, 25:23 (60.).
.
.
.
.
In der ersten Hälfte hielten die
Gastgeberinnen noch sehr gut
mit, hielten das Match offen.
Doch zur Pause war schon zu
merken, dass die Kräfte der
Heimsieben schwanden. Im
zweiten Abschnitt setzte sich der
Nichts zu holen gab es für Sari
Reinitz & Co.
Schwiersch
MTV Tor um Tor ab, sodass die
Partie nach 40 Minuten entschieden war. Am Ende fiel das
Ergebnis mit 17:28 etwas zu hoch
aus, was Trainer Grabisch jedoch einzuschätzen wusste: „Da
war heute nicht mehr drin. Besser einmal so hoch verlieren, als
zu oft knapp. Die Mädels sind
auch nicht zu enttäuscht, können das richtig einordnen.“ ton
SV Aue Liebenau: Buchholz,
Krowicky 2 geh. 7m – Penner 1,
Reineking 1, Reinitz 4/2, Kästner 2, Oldenstädt 5/2, Kortha
2, Deicke, Michau, Wehrenberg,
Poppinga 2.
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Montag, 19. Januar 2015 · Nr. 15
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Von Blumen und Kränzen bitten wir höflichst abzusehen.
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9.30 Erichshagen, Kirche
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J
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D
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12.45 Leese, Kirche
13.00 Loccum, Parkplatz am Markt
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13.30 Rehburg, Rathaus
14.15 Stolzenau, Diak. Kl. Laden, Dielenstr.
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14.45 Uchte, Bahnhof
15.05 Hoysinghausen, Feuerwehr
15.15 Woltringhausen, Gasthaus Witte
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15.45 Liebenau, Grüne Str., Telefonz.
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