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berichtet - Mönchsee-Gymnasium Heilbronn

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26
Montag,
19. Januar 2015
REGION HEILBRONN
Micky Maus grüßt Bütt und Gardetanz
Hilfe für kranke
und behinderte
Kinder
Firmen spenden an
SLK-Stiftung und Meyle-Schule
Scheckübergaben
Über neues pädagogisches Montessori-Material im Wert
von 2750 Euro freuen sich Schüler
der Außenklassen der Sontheimer
Paul-Meyle-Schule. Gespendet haben es die Mitarbeiter der McDonalds-Filiale in der Happenbacher
Straße in Heilbronn. Sie hatten bei
einem deutschlandweiten firmeninternen Wettbewerb zugunsten der
Ronald McDonalds-Kinderhilfe den
vierten Platz belegt. Geld war damit
nicht verbunden, jedoch ließ der Geschäftsführer der Heilbronner
McDonalds Filialen, Walter Blank,
seinem Team als Anerkennung ein
eigenes Preisgeld zukommen. Die
Mitarbeiter beschlossen, das Geld
an die Schule für Geistigbehinderte
zu spenden, worauf Blank eine weitere Summe drauflegte.
MC DONALDS
KISLING Die
Stiftung Große Hilfe für
kleine Helden bekam von der Kisling Consulting GmbH, die Unternehmenssoftware für die Weinwirtschaft und für den technischen
Großhandel entwickelt, 4000 Euro.
Geschäftsführer Dieter Kisling
übergab das Geld, das durch den
BAD WIMPFEN
WFG-Prunksitzung bietet rasante Mischung aus Musical und klassischen Faschingselementen
Von unserer Redakteurin
Sara Furtwängler
D
er Beginn ist schon wie ein
Finale. Die ersten 30 Minuten der Prunksitzung der
Wimpfener Faschingsgesellschaft
(WFG) kommt der Zuschauer kaum
zum Atemholen. Schlag auf Schlag
liefern die WFGler eine spektakuläre Show, in der sich Micky Maus,
Mogli aus dem Dschungelbuch,
Gardetänzer und der Travestiekünstler Mike Löbel auf den zwei gegenüberliegenden Bühnen quasi die
Klinke in die Hand geben. Der Zuschauer kommt kaum hinterher,
wenn im Wechsel rechts oder links
von ihm getanzt und gesungen wird.
Die wie immer in Wimpfen aufwendigen und beeindruckenden Kostüme glitzern miteinander um die Wette. Mit Pailletten besetzte Korsagen
über ausladenden Tutus verbreiten
Showbusiness-Ambiente nach LasVegas-Manier. Die detailgetreuen
Kostüme der Disneyfiguren oder
der Muppet-Show-Truppe, ebenfalls
in der Eröffnungsszene, sind alleine
schon ein Hingucker. „It’s magic“
lautet das diesjährige Motto der
Narren. Dabei lassen sie den Zuschauer während des mehr als vier
Stunden dauernden Programms immer wieder in die Traumwelten von
Walt Disney eintauchen.
„In Wimpfe isch schee“ singt Mike Löbel die Narren-Hymne der Stauferstadt. Die Stimme der WFG hat auch bei den musicalartigen Szenen tragende Rollen.
Termine
Liebessklavin Zwischen Bütt, Gar-
Scheckübergabe: Ralf Klenk (li.) und
Dieter Kisling.
Foto: privat
Verzicht auf Weihnachtspräsente an
Geschäftspartner zusammenkam,
an Stiftungsgründer und IT-Branchenexperte Ralf Klenk.
Die Heilbronner Firma
Azur Space Solar Power GmbH, Entwickler und Produzent von Solarzellen für Satelliten, beschenkte zum
Abschluss ihres Jubiläumsjahrs die
Stiftung Große Hilfe für kleine Helden. Mitarbeiter gaben fünf Euro,
die Firmenleitung legte 50 Euro
dazu. So kamen 8910 Euro zusammen. Die nahm Stiftungsvorstand
Hans Hambücher von Azur-SpaceGeschäftsführer Jürgen Heizmann
und Assistentin Cornelia Senghaas
in Empfang.
AZUR SPACE
KREISSPARKASSE Die Feier zum fünf-
jährigen Bestehen der Stiftung Große Hilfe für kleine Helden hat die
Kreissparkasse Heilbronn mit 3000
Euro unterstützt. Mehr als 500
detanz und Prinzenpaar stehen zwei
große Showteile im Mittelpunkt. Vor
einem Bühnenbild des Künstlers
Nik Golder, das einen barocken
Schlosssaal zeigt, entwickelt die
WFG musicalartige Szenen. Fast
alle Figuren aus dem Disney-Film
„Die Schöne und das Biest“ sind mit
dabei. Vom tanzenden Besteckkastensortiment über das Kaffeeservice bis zu den Protagonisten – ein
zum Fürchten echt aussehendes
Biest (alias Gerhard Maier) und,
hier lässt dann der Fasching wieder
grüßen, Mike Löbel als die Schöne.
Auch die zweite große Walt-Disney-Geschichte „Aladin und die
Wunderlampe“ ist entsprechend der
fünften Jahreszeit umgeschrieben.
So stoppt die orientalische Marktszene mit Schlangenbeschwörer
und Bauchtänzerinnen abrupt, als
Aladin von zwei Polizisten ins Gefängnis geführt wird. Es folgt eine
rasante Showtanzeinlage zu Elvis’
„Jailhouse Rock“. Wieder im Erzähl-
Die bunte Truppe der Muppet-Show war ein Teil der spektakulären Eröffnungsshow.
strang wünscht sich Aladin vom Flaschengeist eine Liebessklavin. Zur
Titelmelodie
der
TV-Sendung
„Herzblatt“ präsentiert ihm der babyblaue dralle Kerl drei mögliche
Kandidatinnen.
Das Männerballett ist kaum als
solches zu erkennen. Ist doch die
Choreograpfie der Tanzszenen unter dem Motto „Fluch der Karibik“
überraschend anspruchsvoll für die
sonst eher für ihre Trotteligkeit bekannte und geliebte Männertruppe.
Vor der gemalten Piratenschiffkulis-
Einbrecher machen in Casino Beute
Unbekannte sind am
frühen Samstagmorgen zwischen 1
und 6 Uhr in ein Spielcasino in der
Brackenheimer Austraße eingebrochen. Nachdem sie offenbar zuvor
bereits während der Öffnungszeit
BRACKENHEIM
Fotos: Berger
ein Fenster manipuliert hatten, brachen sie im Innern zahlreiche Geldspielautomaten auf. Die Höhe Diebesgutes und des Sachschadens ist
noch nicht bekannt. Hinweise an die
Polizei: Telefon 07133 2090.
red
Micky und Minni begrüßten die rund 270 Gäste der ersten
Prunksitzung in dieser Kampagne im Wimpfener Kursaal.
se kämpfen schließlich Seeräuber
gegen Lendenschurz tragende
Steinzeitmänner.
Super-Macho Unter den vier Büttenrednern stechen vor allem Michael Oehler und Jan Teschler einmal politisch, einmal deftig, aber
beide auf ihre Weise originell und
komisch heraus. Teschler, im wahren Leben Kindergärtner, mimt auf
der Bühne den Super-Macho. In
Reimform bruddelt er mit Boxershorts und Bademantel bekleidet
vor der Badezimmertür, hinter der
sich seine Frau „stundenlang“ herrichtet, um nachher „au net besser
auszusehen“.
Oehler bietet einen politischen
Jahresrückblick und kommt dabei
vom Bundespolitischen immer wieder auf Bad Wimpfen. So zieht er
eine Parallele zwischen dem Berliner Flughafen und der auch nicht
fertig werden wollenden Brücke in
der Stauferstadt. Da hätte sich in
Berlin schon der Bürgermeister aus
dem Amt verabschieden müssen,
Insgesamt führt die WFG ihr Prunksitzungsprogramm in diesem Jahr
neun Mal auf. Einzelne Restkarten
gibt es nur noch für die Freitagssitzungen am 16., 23., 30. Januar und
6. Februar bei Marlies Holzmann
unter Telefon 07063 1414 oder
marlies.holzmann@web.de. Die
Veranstaltung beginnt jeweils um
20.11 Uhr und findet im Bad Wimpfener Kursaal (Osterbergstraße 16)
statt. fur
damit ein Fertigstellungsdatum bekannt gegeben werden konnte,
meint er. Ob das hier auch nötig
wäre? Die Frage stellt er scherzhaft
direkt an den im Publikum sitzenden Bürgermeister.
Als zum Ende des Programms
Teschler und Oehler als Suddehopfer teilweise zweistimmig und mit
Gitarre über ihr Wimpfen singen,
gibt es stehende Ovationen.
Bildergalerie
www.stimme.de
Noch keine klaren Hinweise auf vermisstes Mädchen
Auf der Suche nach einer
vermissten 15-Jährigen aus dem Zabergäu hat die Polizei noch keine
klaren Hinweise auf den Verbleib
des Mädchens. Es gebe einen Hinweis eines Zeugen, der ein Mädchen
REGION
relativ weit entfernt von Heilbronn
gesehen habe, sagte ein Polizeisprecher gestern Nachmittag auf Anfrage. „Wir gehen der Sache nach.“ Die
Personenbeschreibung
stimme
aber nicht hundertprozentig.
Seit vergangenem Montag wird
die Zaberfelderin Michelle Müller
vermisst. Sie wollte mit Bus und Zug
eine Freundin in Eberbach besuchen, kam dort aber nie an. Hinweise an die Polizei: 07131 104-4444. cf
Heilbronner Stimme 19.01.2015
Haus der Kulturen in der Stadt ist ihre Vision
Nach Auszeichnung mit dem Diaphania-Integrationspreis regt Lilo Klug ein Projekt an, das wichtiger denn je sei
Hans Hambücher, Cornelia Senghaas,
Jürgen Heizmann (v. l.).
Foto: privat
Freunde hatten das Benefizkonzert
des Chors Open Doors und der Violinistin Amy Lungu in den Sparkassenräumen besucht. KSK-Sprecher
Joachim Schmutz übergab nun aus
den Erlösen der Jubiläumsfeier einen Scheck an Stiftungsgeschäftsführerin Angelika Wolf.
red
Angelika Wolf von der Stiftung und KSKSprecher Joachim Schmutz. Foto: privat
Von unserem Redakteur
Carsten Friese
„Ich habe auch heute
noch eine Vision“, sagt Lilo Klug am
Samstagnachmittag beim Festakt
der Diaphania zum internationalen
Neujahrsfest. Gerade ist die 81-jährige Heilbronnerin, engagierte Friedensaktivistin, frühere GrünenStadträtin und Initiatorin von großen
Aufforstungs- und Brunnenbauprojekten in Ghana, mit dem Integrationspreis 2015 der Europäischen Gesellschaft für Politik, Kultur und Soziales ausgezeichnet worden – da
blickt Lilo Klug für ihre Heimatstadt
schon wieder nach vorne.
Das viele Lob mache sie ganz
schön verlegen, reagiert sie auf die
Preisübergabe bescheiden. Und
regt im nächsten Moment ein „Haus
der Kulturen für Heilbronn“ an, in
dem sich die fast 140 hier lebenden
Nationalitäten treffen könnten. Vor
HEILBRONN
dem Hintergrund der aktuellen Attentate, der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Welt und der Pegida-Bewegung sei ein solcher Ort
„wichtiger denn je“.
Sie selbst könne mit ihren 81 Jahren ein solches Projekt nicht mehr in
die Hand nehmen. Aber vielleicht
fänden sich Menschen. „Manchmal
geschehen ja tatsächlich Wunder.“
In ihrer Laudatio stellt Christel
Banghard-Jöst auch den Einsatz von
Lilo Klug für ausländische Mitbürger heraus. Mit 81 schreibe sie Lebensgeschichten von Menschen mit
ausländischen Wurzeln auf, um Barrieren abzubauen. Die Zivilcourage
und das Durchhaltevermögen von
Lilo Klug, lobt Banghard-Jöst, sei bewundernswert.
Weltoffen Diaphania-Ehrenvorsitzende Carmen Würth verweist beim
Festakt im Abraham-Gumbel-Saal
der Volksbank auf den beispiellosen
„unseren Kreis zu öffnen“. Im
Würth-Konzern sei es Alltag, neue
Kollegen aus anderen Kulturen anzunehmen und auch mal über erste
Fehler gemeinsam zu lachen.
Massenflucht Bei einem Anteil von
Freuen sich mit Lilo Klug (2. v. rechts) über ihren Integrationspreis: Diaphania-Vorsitzender Evangelos Goros (re.), Carmen Würth, Robert Friedmann. Foto: Mario Berger
Einsatz der Preisträgerin für Friedens- und Entwicklungspolitik. Der
Preis sei auch eine Würdigung ihrer
Förderung von Völkerverständigung und Toleranz. „Sie haben Heilbronn weltoffen gemacht“, zollt
Würth Lilo Klug ein großes Lob.
Würth-Konzernsprecher Robert
Friedmann hat in seiner Festrede zuvor die Bedeutung von Integration
für den eigenen Konzern mit weltweit 75 000 Beschäftigten unterstrichen. Sie gelinge aber nur, wenn
man bereit sei, sich einzulassen und
67 Prozent der Kinder mit Zuwanderungsgeschichte in Heilbronn sei es
klar, „dass niemand ausgegrenzt
werden darf“, betont Oberbürgermeister Harry Mergel. Weltweit seien 50 Millionen Menschen auf der
Flucht. Da relativiere sich manches
scheinbar drängende Problem in der
Stadt, zieht er Vergleiche mit stark
laubwerfenden
Straßenbäumen
oder der Debatte um zwei oder vier
Autospuren auf der Saarlandstraße.
Der Kammerchor, das Orchester
und die Big-Band des Mönchseegymnasiums sowie die afrikanische
Band Tropical Beat umrahmten den
Festakt mit musikalisch anspruchsvollen Weisen.
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