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Ausschreibungen (PDF, 154 KB) - Psychologisches Institut der

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Psychologisches Institut
Psychopathologie und
Klinische Intervention
Binzmühlestrasse 14/17
CH-8050 Zürich
Telefon +41 44 635 73 12
Telefax +41 44 635 73 19
www.psychologie.uzh.ch
VORANKÜNDIGUNG
Ein Doktorat zu Anpassungsstörungen nach plötzlichem Arbeitsplatzverlust/Entlassung
Die Anpassungsstörung (AD) ist seit dem ICD-9 eine offizielle Diagnose. Ihre Definition – und ihr
Störungsmodell – blieb aber unzulänglich und wurde im DSM-5 bzw. wird voraussichtlich im ICD-11 als
Belastungsfolgesyndrom auf eine neue Grundlage gestellt. Inhalt des Doktorats ist die Validierung des neuen
ICD-11-Konzepts der AD im Vergleich zu anderen in der Literatur beschriebenen Störungsmodellen. Dies soll
an einer Stichprobe von Personen passieren, die überraschend ihren Arbeitsplatz verlassen haben und bei denen
von einer gewissen Inzidenz der Störung auszugehen ist.
Vorbehaltlich der Bewilligung der Finanzierung wird das Doktorat am 01.05.2015 beginnen zu den
Bedingungen von Doktoraten am Psychologischen Institut der Universität Zürich. Es ist auf drei Jahre angelegt.
Es ist gewünscht, dass die/der Doktorierende an der International Max Planck Research School on the Life
Course teilnimmt (https://www.imprs-life.mpg.de)
Einsendung von Interessebekundungen (mit Anschreiben und Lebenslauf) unter dem Stichwort
"Anpassungsstörungen" per Mail ab sofort möglich. Adresse: maercker@psychologie.uzh.ch
Sie werden dann rück-kontaktiert, wenn die offizielle Ausschreibung beginnt.
Zwei Doktorate in Cross-cultural clinical psychology
Psychische Phänomene und auch Störungen werden häufig mit aus Metaphern abgeleiteten Begriffen bezeichnet.
Dies ist nicht nur im Deutschen und Englischen so, sondern viel häufiger noch in Sprachen aus anderen
Weltteilen. Die beiden Doktorate werden nach einer gemeinsamen Projektdefinitionsphase in dem neuen
Gebiet der Psychologie-relevanten Metaphern sich den folgenden Phänomenen widmen:
-­‐
die Trauma-Metaphern in verschiedenen Kulturen und ihre Beziehungen zu
Entstehungs- und Heilungsprozessen von Traumafolgestörungen
-­‐
Metaphern im Bereich psychischen/r Wachstums, Reife oder Selbstverbesserung
(self-enhancement): Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
Empirische Untersuchungen werden parallel in mehreren Kulturen durchgeführt, wobei Kontakte der Abteilung
nach China, Ostafrika, Südamerika, die USA und ins Baltikum genutzt werden sollten.
Vorbehaltlich der Bewilligung der Finanzierung werden die Doktorate am 01.06.2015 beginnen zu den
Bedingungen von Doktoraten am Psychologischen Institut der Universität Zürich. Sie sind auf drei Jahre
angelegt. Die Doktorate werden (teilweise) von C. G. Jung-Stiftungen finanziert.
Einsendung von Interessebekundungen (mit Anschreiben und Lebenslauf) unter dem Stichwort "Cross-cultural"
per Mail ab sofort möglich. Adresse: maercker@psychologie.uzh.ch
Sie werden dann rück-kontaktiert, wenn die offizielle Ausschreibung beginnt.
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Bildung
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