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Ausgabe 131
www.wirtschaftsecho.net
November 2014
1,50 €
Firmen und Fakten zwischen Ems und Jade
Der Persönlichkeitscoach Christián Gálvez sprach vor emsländischen Unternehmern
Inszenierte Wirkung erzeugen,
damit der „Funke“ überspringt
Von Inge Meyer
Meppen.
Interview mit Göran Sell
von den Wirtschaftsbetrieben auf Borkum
Seite 5
Tag der offenen Tür
im CLAAS-Neubau
am 30. November 2014
Seite 8
Neubau Beeger Transporte
in Augustfehn
Seite 10+11
Auf Einladung der emsländischen
Unternehmensnetzwerke
referierte der Persönlichkeitscoach
Christián Gálvez vor knapp
200 Zuhörern in der Aula des
Windthorst Gymnasiums in Meppen. „Diese Netzwerke, liebe Unternehmerinnen und Unternehmer, dienen als Plattform zur
Zusammenarbeit untereinander“,
sagte Martin Gerenkamp, Erster
Kreisrat des Landkreises Emsland.
„Persönlichkeit schafft Wirkung!
Erfolg durch Selbstinszenierung“
lautete der Vortrag von Christián
Gálvez, der auf eine Mischung zwischen „Motivation und Wirkung, damit die Menschen ihr Bestes zeigen“
setzt. „Menschen sind immer auf der
Suche nach Sicherheit, Selbstwert
und Bindung und deshalb kaufen
auch so viele Frauen bei Zalando,
weil ihnen die Bindung fehlt“, sagte
der Persönlichkeitscoach zum Eingang des Vortrages.
Als Beispiele nannte er „Barack
Obama“, Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder und Ex-Spice Girl
Victoria Beckham, die nachwievor
sehr erfolgreich ist. „Barack Obama
hat die Menschen immer wieder
überrascht und seine Reden sind
wie Predigten“, so Gálvez. Die vier
„K“, also Klarheit, Kompetenz und
Kongruenz (stimmig, deckungsgleich) sowie Konsistenz passen
zueinander. „Ein Afro-Amerikaner
als Präsident in den USA ist ungefähr vergleichbar, als wenn ein
Kurde in Deutschland Bundeskanzler wird“, erläuterte der Referent die
Anno 2014 fordert
eigene Homepage
Von Thomas Klaus
Die aktuellen Zahlen zum Ostfriesland-Tourismus sind erfreulich und stimmen hoffnungsvoll.
Aber sie sollten und dürfen nicht
dazu verleiten, die Hände in den
Schoß zu legen. Denn: Die Konkurrenz schläft nicht!
Von links: Ursula Voß vom Überbetrieblichen Verbund, Erster Kreisrat Martin Gerenkamp,
Wahrnehmungsexperte und Referent Christián Gálvez und Heidi Ricke von der Emsland GmbH
beim Fachvortrag. Foto: Inge Meyer
Obama-Wirkung auf die Wähler,
die im Fachjargon „Stimmungsmanagement“ heißt. Dazu kommt
eine ordentliche Portion „Humor“
und im Film, den der Referent
zeigte, wagte der Präsident sogar
ein Tänzchen mit der Moderatorin
einer Talkshow. Überdies verstehe
der Präsident die Regeln der amerikanischen Unterhaltungsindustrie
nur zu gut, und erzähle immer eine
Geschichte, „die das Problem in den
Mittelpunkt stellt“.
Das Wort „ich“ habe Obama aus
seinen Reden fast raus gestrichen.
„Ähnlich auch bei Angela Merkel
im Wahlgespräch mit Peer Steinbrück, der nur 76 Male `wir` sagte,
aber Angela verwendete als Wort
`wir´ gleich 217 Male“, machte
Gálvez den Unterschied deutlich. In
Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung
der Wirtschaft funktioniert der Arbeitsalltag ähnlich: „Wenn der Chef
komplett ICH-bezogen ist, wird
das Team nicht mitziehen“, so der
Wahrnehmungsexperte. Bei einem
„Storytelling“ zieht die jeweilige
Person mögliche Mitarbeiter, Interessensvertreter und Wähler mit
in den Bann, um die eigenen Ziele
durchzusetzen.
„Die besten Verkäufer, haben
die besten Geschichten“
Warum entscheidet sich der Mitarbeiter für den Arbeitgeber XY oder
der Kunde für das Produkt oder der
Wähler für den Bürgermeisterkandidaten? Als erstens kommt der Titel
der Story, die das Vorhaben oder
den Stoff in wenigen Sätzen beschreiben. Zweitens muss der Stoff
„massenkompatibel“ sein, also viele Mehr auch unter www.galvez.de.
W.E.R.O ruft weiter zum Mitmachen auf
Bau der A20 ist ein Muss
Wilhelmshaven.
Neubau Atlantique
Automatisierungstechnik
in Riepe
Seite 13
„Die jetzt schon bestehenden
Verkehrsengpässe erheblichen
Umfanges im Hinterland der
Häfen und in den Ballungsgebieten um die Städte Bremen
und Hamburg führen zur Zeit
schon zu unerträglichen Wartezeiten auf den Straßen und
in nicht allzu ferner Zeit zum
Verkehrsinfarkt auf Norddeutschlands Autobahnen“, so
I N H A L T
Thema
Seite
Jakob Weets in Emden
3
Partner Personaldienste
4
Sonderseite Sicherheitstechnik
6
Thema: Steueränderungen 2015
7
BVMW bei Bünting in Nortmoor
9
Gewerbliche Versicherungen
12
Sonderseite Juist
16
Scan-Service Centrum in Weener 17
Promotiedagen Groningen
18
Einweihung GVZ Dörpen
19
RIVIERA Pools
20
Sonderseite Haren
21
ALLPAX in Papenburg
23
John H. Niemann, Präsident
der Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung e.V.
(WHV e.V.), „deshalb ist der
Bau der A20 außer Frage und
muss konsequent weitergeplant und realisiert werden.“
Die WHV e.V. reagiert damit
als Mitglied des Fördervereins
„Pro A20“ und als seinerzeitiger
Initiator des JadeWeserPorts auf
die Entscheidung der Basis der
niedersächsischen „Grünen“ auf
ihrem Parteitag in Walsrode, den
Bau der A20 und weitere Infrastrukturvorhaben grundsätzlich
zu unterbinden. „Vielmehr müssen die gut laufenden Planungsarbeiten in eine Aufwertung des
Baus der A20 im aktuellen Bundesverkehrswegeplan münden
und letztendlich zur Umsetzung
führen“, ergänzt Niemann. „Die
Grünen stellen sich mit Ihrer
kompromisslosen Ablehnung gegen jede wirtschaftliche Vernunft
und machen erneut deutlich, wie
realitätsfern ihre Basis tickt“, so
Heiner Holzhausen, Vorstand der
WHV e.V., „denn als Bindeglied
der europäischen Magistrale zwischen den Bundesstaaten und
Skandinavien ist die A20 auf
Dauer unverzichtbar, die Warenströme aus den Häfen Deutschlands effektiv abzuleiten.“
Adressaten, Kunden, Leser oder
Schulabsolventen erreichen. Drittens muss die Geschichte deutlich
machen, dass die „Notwendigkeit
zum Handeln“ jetzt erfolgen muss.
Und erst beim 4. Punkt wird vermittelt, dass die Sache „einen Haken“
hat. „So wie Edmund Stoiber kein
medienwirksamer Kanzlerkandidat
war, Angela Merkel und Gerhard
Schröder aber umso mehr, weiß
auch ein guter Verkäufer die besten
Geschichten zu erzählen, um das
Ziel zu erreichen“, erläuterte der
Referent. Und „Menschen lieben
Menschen mit Begeisterung und
das strahle ich auch aus“. Das Unterbewusstsein der Rezipienten wird
angekurbelt und der sogenannte
„Funke springt über“.
Wie soll sich die Region
entwickeln?
Leer.
Wie soll sich die Region zukünftig entwickeln? Welche
Projekte sollen auf den Weg gebracht werden? Menschen aus
der Region, die ihre Ideen und
Vorstellungen einbringen wollen, konnten dies bei der „Zukunftswerkstatt für W.E.R.O.Deutschland“ im September in
Bunde tun. Damit ist der Beteiligungsprozess aber noch nicht
beendet. Wer möchte, kann
sich auch weiterhin beteiligen.
Wünsche und Anregungen zum
Konzept können bis zum 30.
November 2014 mittels einer
Online-Beteiligung im Internet
unter www.wero-deutschland.
de eingebracht werden. Dort ist
ein zum Online-Fragebogen zu
finden.
Unter dem Motto „Emsnah,
Grenznah – Traditionen bewahren, Visionen verwirklichen“ engagiert sich die Region schon seit
2001 erfolgreich als LEADERRegion. Rund 5,7 Millionen Euro
flossen seitdem allein aus europäischen LEADER-Mitteln in
die Umsetzung von Projekten.
Auch in der neuen EU-Förder-
periode 2014 bis 2020 soll der
Erfolg fortgesetzt werden. Zukünftig steht ein Fördertopf von
2,4 Millionen Euro bereit, um
den sich die Region mit einem
neuen Regionalen Entwicklungskonzept (REK) bewerben will.
Dafür muss das vorliegende
Konzept an die neuen Herausforderungen angepasst und weiterentwickelt werden, um dann
in einem landesweiten Wettbewerb mit mehr als 50 anderen
Leader-Regionen ausgewählt zu
werden. „Und genau dafür werden das Wissen, die Erfahrungen
und die Ideen der Menschen aus
der Region gebraucht“, so Monika Loger von der W.E.R.O.Geschäftsstelle.
GUTE IDEE!
Nutzen Sie die Griffecke, damit Kunden, Geschäftspartner,
Leser und Mitbewerber Ihre
TOP-Werbung sehen. Denn:
Erfolg kommt nicht von allein.
Mehr Informationen unter:
An erster Stelle sind die einzelnen Unternehmen der Tourismus-Branche gefordert, und hier
vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen. Manche von
ihnen müssen wohl noch ihre
Hausaufgaben machen. Sonst
wäre es nicht zu erklären, dass
sich acht von zehn TourismusAkteuren durch die Digitalisierung überfordert fühlen. So geht
es aus dem 11. Sparkassen-Tourismusbarometer Niedersachsen
hervor, dass der Experte Lars
Bengsch kürzlich in Harlesiel
seinem Publikum näher gebracht
hat (siehe Seite 3).
Anno 2014 darf es einfach nicht
sein, dass Anbieter über keine
eigene Homepage verfügen oder
nur per Telefon und Fax erreichbar sind. Und doch ist das
Realität. Salopp gemahnt: Wer
hier nicht mit der Zeit geht, geht
mit der Zeit.
Einen gewissen Handlungsbedarf haben aber auch die Tourismusorganisationen und die
Politik. Auf dem Weg zu einer
tourismuspolitischen
Zusammenarbeit über kommunale
Grenzen hinweg wurden in den
vergangenen Jahren deutliche
Fortschritte erzielt. So war es
vor nicht allzu langer Zeit zum
Beispiel üblich, dass in einer stationären Tourist-Info auf keinen
Fall für Angebote und Attraktionen im Nachbarort geworben
wurde – aus Prinzip. Ein solches
Kirchturm-Denken gehört heutzutage zum Großteil der Vergangenheit an.
Und das ist völlig richtig so, weil
sich die Touristen ebenfalls nicht
an kommunalen Grenzen orientieren, sondern Erlebnisräume
im Blick haben. Trotzdem gibt es
immer wieder Negativbeispiele
für Rückfalle in die alten Muster.
Es passt das Wort des friesländischen Landrates Sven Ambrosy,
Vorsitzender des Tourismusverbandes Niedersachsen, der sich
für die Kirchturm-Perspektive
ausgesprochen hat – jedoch nur
dann, wenn der Kirchturm als
Aussichtsplattform genutzt wird.
Die Tourismus-Akteure sollten
aber an einem Strang ziehen,
wenn es darum geht, eine tragfähige Grundlage für die Finanzierung touristischer Angebote
zu schaffen. Angesichts leerer
öffentlicher Kassen benötigen
die Städte und Gemeinde umso
mehr verlässliche und rechtssichere Finanzierungsinstrumente.
Das Land muss die Kommunen
dazu durch eine Änderung des
Niedersächsischen Kommunalund Abgabengesetzes (NKAG)
in die Lage versetzen.
2
TIPPS & TERMINE
Fragen des Personaleinsatzes be- klausel“, die Rechtsfolgen fehfasst sind.
lerhafter Vertragsgestaltungen
und -abwicklungen, betriebliche
Rechtsanwalt Jörg Thoma wird Überwachungs- und KontrollDer Arbeitgeberverband für Ost- den Teilnehmern einen Über- aufgaben sowie über Mitwirfriesland und Papenburg e.V. blick über rechtliche Möglich- kungsrechte des Betriebsrates bei
bietet am 27.11.2014 in der Zeit keiten des Personaleinsatzes, der Einsatz von Fremdfirmen und
von 9-13 Uhr im „Upstalsboom Arbeitnehmerüberlassung und -personen im Betrieb informiert.
Parkhotel“ in Emden ein Semi- des Werkvertrages geben. Des Informationen und Anmeldung
nar zum Thema „Arbeitnehme- Weiteren werden sie über den unter Tel. 04921/3971-21.
rüberlassung und Werkvertrag“ Anspruch des Leiharbeitnehmers
an. Das Seminar richtet sich an aus „equal pay“, die Bedeutung Mythen und Fakten
Firmeninhaber, Geschäftsführer, von Tarifverträgen im VerleiherFührungs- und Fachkräfte aller betrieb, insbesondere gesetzliche zur „Generation Y“
betrieblicher Bereiche, die mit Neuregelungen zur „Drehtür- Dr. Nico Rose von der Bertelsmann Stiftung wird bei der diesjährigen Mitgliederversammlung
des Überbetrieblichen Verbunds
Ostfriesland e.V. im Hotel Köhlers Forsthaus in Aurich am 20.
November um 20 Uhr einen VorThomas Thier
trag halten. Sein Thema „Warum
Unternehmensberater
wir nicht führen wollen…wie
Geschäftsführer der
Ihr führt“ – Mythen und Fakten
zur Generation Y soll den UnterThier GmbH
nehmerinnen und Unternehmern
Bremerhaven
die derzeitige Personalsituation
näher verdeutlichen.
Die Teilnahme an dem Vortrag ist
Telefon
für Mitgliedsunternehmen kos04 71 / 4 83 45 33
tenlos. Jedoch ist es für Nichtmitglieder möglich, nach vorheriger
telefonischer Anmeldung unter
www.tkmu.de
der Rufnummer 04941/ 1680-20
oder -21 bei Johanne Janssen an
Nachfolgeverschleppung
dem Fachvortrag teilzunehmen.
Arbeitnehmerüberlassung und Werkvertrag
UNTERNEHMER-TIPP
„Nachfolgeverschleppung“? Das hört sich ja fast an wie „Insolvenzverschleppung“. Ist das etwa strafbar? Nachfolgeverschleppung, also
das bewußte Verzögern der umfassenden und wirksamen Regelung
einer Unternehmensnachfolge über den geeigneten Zeitpunkt hinaus,
ist gewiß nicht strafbar. Doch das sträfliche Verdrängen des Themas
durch mittelständische Unternehmer vernichtet in Deutschland in den
Jahren bis 2017 etwa 150.000 Arbeitsplätze und etliche Milliarden
Euro Familienvermögen. Insofern sind die Folgen einer Insolvenz,
die durch fehlendes oder zu spätes Reagieren auf veränderte Umweltbedingungen eintritt, die gleichen wie bei fehlendem oder zu spätem
Reagieren auf die Tatsache, daß auch Unternehmer sterblich sind,
sondern die Zügel beizeiten aus der Hand geben müssen.
Warum ist die Einleitung der Nachfolge so schwierig für viele Unternehmer? Etwa weil sie spüren, daß sie dieses Projekt nicht mit
bekannten Routinen anpacken können? Jeder Unternehmer trifft
nicht nur täglich viele kleine Entscheidungen, sondern immer wieder
auch Entscheidungen mit großer Reichweite. Da geht es um Investitionen, Finanzierungen, Erweiterungen von Geschäftsfeldern oder
Beendigungen von Aktivitäten. Solche Entscheidungen zu treffen, ist
vielleicht nicht Gewohnheit, aber man hat im Laufe der Jahre gelernt,
diese umfassenderen Aufgaben mit großer Sicherheit anzugehen. Und
meistens ist das gut gelungen.
Aber nun kommt das größte und komplexeste Projekt seit der Gründung oder der Übernahme vor Jahren. Die gewohnten Mittel und
Wege reichen nicht mehr. Hinzu kommen die Unsicherheit über die
Zeit danach und die Sicherheit, dass das Leben ein ganz anderes sein
wird. Da fällt es leicht, das Thema auf die lange Bank zu schieben.
Dabei geht es nicht um Einzelfälle, sondern um ein sehr häufiges und
geradezu typisches Verhaltensmuster.
Wie setzt sich dieses Verhaltensmuster zusammen? Das Sprichwort
sagt: „Im Alter lassen alle Sinne nach, außer dem Starrsinn.“ Aber
diese Schnellanalyse greift zu kurz. Im wesentlichen bestimmen das
Streben nach Machterhalt, die Furcht vor Kontrollverlust, Gleichgültigkeit, Selbstüberschätzung und die Unterschätzung der Komplexität einer Nachfolgeregelung die Gründe für die Verdrängung des
Themas.
Machterhalt wird spätestens dann relevant, wenn der älter werdende
Unternehmer erkennt, daß seine Leistungsfähigkeit sinkt. Dann
will er sich und der Umwelt beweisen, daß er noch über die volle
Leistungsfähigkeit verfügt. Auch die Tatsache, daß er nach einer
Übergabe gesellschaftlich nicht mehr so wichtig ist, daß er vielleicht
nicht genügend Interessen für die Zeit danach entwickelt hat, lassen
ihn an seiner Aufgabe kleben. Dazu gesellen sich die Furcht vor dem
Kontrollverlust und eine groteske Selbstüberschätzung: „Das eigene
Lebenswerk nicht mehr selber steuern, gar keinen Einfluß mehr nehmen können? Undenkbar! Ein anderer Unternehmenslenker würde ja
die zukünftigen betrieblichen Entscheidungen vielleicht ganz anders
treffen, also falsch oder zumindest nicht ganz richtig. Nur ich selber
weiß doch, was richtig ist.“
Gleichgültigkeit ist leider ebenfalls ein häufig anzutreffendes Phänomen: Andere sollen sich irgendwann kümmern, „nach mir die
Sintflut“. Zu guter Letzt wird fast immer unterschätzt, wie komplex
die Übergaberegelung ist. Leider sind auch Anwälte und Steuerberater teilweise überfordert, wenn der Unternehmer sich neu erfinden
muß und die Familienmitglieder ihre emotionalen Beziehungen und
Vermögensverhältnisse zu ordnen haben.
Es hilft alles nichts. Zur unternehmerischen Verantwortung gehört
auch die Gestaltung der betrieblichen und familiären Zukunft. Der
älter werdende Unternehmer muß sich der Aufgabe stellen. Das
schuldet er nicht nur sich und seiner Gesundheit, sondern auch seiner
Familie und seinen Mitarbeitern und ihren Familien.
Von der Quittung zur
Einkommenssteuer
Für
gründungsinteressierte
Frauen und selbständige Jungunternehmerinnen bietet die
ExistenzgründungsAgentur für
Frauen in Zusammenarbeit mit
der Unternehmensberatung Geld
& Rosen, Euskirchen ein Seminar an mit dem Titel „Von der
Quittung zur Einkommenssteuer
- Einfache Buchführung für umsatzsteuerbefreite Selbständige“.
Das Seminar findet statt am 21.
November in der Zeit von 18 bis
21 Uhr und am 22. November in
der Zeit von 9 bis 17 Uhr sowie
am 23. November in der Zeit von
9 - 13 Uhr im Frauenbüro der
Stadt Oldenburg, Stau 73, 2. OG,
Raum 214. Referentin ist Brigitte
Siegel. Die Teilnahme kostet 125
Euro. Eine Förderung über den
Weiterbildungsscheck der Koordinierungsstelle Frauen und
Wirtschaft ist eventuell möglich.
Anmeldung bitte bis spätestens
zwei Tage vor Veranstaltungsbeginn, sowie weitere Informationen im Projektbüro von Frauen
und Wirtschaft unter der Telefonnummer (0 44 31) 85-472.
November 2014
jehoff in Großefehn-Timmel ein.
Unter dem Motto „Alles kann –
nichts muss“ treffen sich die Freiberuflerinnen und Unternehmerinnen zur Weihnachtsfeier zum
Informationsaustausch. Zudem
wird die Bundestagsabgeordnete
Gitta Connemann bei UNO anwesend sein, die freundlicherweise
die Schirmherrschaft für dieses
Netzwerk übernommen hat und
UNO auch in Berlin bekannt machen möchte.
Die Teilnahme an dem Vortrag
mit MdB Gitta Connemann kostet sechs Euro. Getränke und
Essen muss jeder Teilnehmer im
Restaurant Kastanjehoff selber
bezahlen. Um eine Anmeldung
bei Anke Dahm unter der Rufnummer 04943/ 92 56 212 oder
per E-Mail an info@wbc-dahm.
de wird gebeten.
Geringfügige, kurzfristige Beschäftigung und Einsatz von
Werkstudenten und
Praktikanten
Der Arbeitgeberverband für Ostfriesland und Papenburg e.V.
Unternehmerinnen
bietet am 04.12.2014 in der Zeit
von 9-13 Uhr im „Upstalsboom
Netzwerk OstfriesHotel“ in Emden ein Seminar zum
land lädt ein
Das Unternehmerinnen Netz- Thema „Geringfügige, kurzfriswerk Ostfriesland (UNO) lädt zur tige Beschäftigung und Einsatz
nächsten Veranstaltung am 19. von Werkstudenten und PraktiNovember um 19 Uhr im Kastan-
MARKETING-TIPP
Mandy Höffmann
Kommunikationswirtin
Geschäftsführerin der
futura Werbeagentur,
Oldenburg
Telefon
04 41/ 99 84 89-0
Bitte beachten Sie
folgende Beilagen
in dieser Ausgabe:
Rosche Brennerei
Haselünne
Dreesmann Gabelstapler
Hesel
Schoon Fahrzeugsysteme
Wiesmoor
Veenhuis Gartentechnik
Bunde
kanten“ an. Das Seminar richtet
sich an Personalleiter, Personalreferenten, Personalassistenten,
Sachbearbeiter der Personalverwaltungen sowie Führungskräfte
anderer Unternehmensbereiche.
Rechtsanwalt Jörg Thoma wird
die Teilnehmer über sozialversicherungs- und arbeitsrechtliche Besonderheiten dieser Beschäftigungsformen informieren,
insbesondere über Abgrenzung
geringfügiger zu kurzfristiger Beschäftigung, Details zur geringfügig entlohnten Beschäftigung,
besondere Personenkreise, Besonderheiten bei Studenten sowie
Arbeitsverhältnisse mit Aushilfsund Teilzeitkräften sowie Werkstudenten etc.
Informationen und Anmeldung
unter Tel. 04921/3971-21.
INKASSO-TIPP
Edith DeckerFischbeck
Inkassounternehmen
Decker-Fischbeck
GmbH
Telefon
0 44 51-86 06 41
www.inkasso-varel.de
www.futurawerbeagentur.de
Weihnachtsgrüße an Geschäftspartner
Ist denn schon wieder Weihnachten? Ein geschäftlich turbulentes Jahr
neigt sich dem Ende zu, schon werden wieder Geschenke gekauft,
Tannenbäume geschmückt und mehr oder weniger wahre Wünsche
ausgesprochen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für Sie, sich kurz Gedanken über Ihren Umgang mit Geschäftspartnern zum Weihnachtsfest zu machen. Sicherlich ist es Ihnen ein Anliegen, sich für eine
treue Zusammenarbeit zu bedanken.
Aber mal ehrlich: Wer freut sich heute noch über ein klassisches Werbegeschenk wie Kugelschreiber, Feuerzeug oder Einkaufschip? Und
im Gegenzug: Wer kann es sich leisten, teure originelle Geschenke in
hoher Auflage zu produzieren?
Im Geschäftsleben ist es wie im Privaten: Häufig zählt nicht der materielle Wert, sondern die ideelle Botschaft, die mit dem Geschenk
transportiert werden soll: „Wir haben an Sie gedacht.“ Und: „Sie sind
uns wichtig”.
Eine tolle Alternative zu einem materiellen Geschenk ist eine individuelle Weihnachtskarte, die es nicht am Drehständer zu kaufen gibt.
Wie wäre es mit einem Bildmotiv aus Ihrem Unternehmen? Vielleicht
zeigen Sie sich als Geschäftsinhaber einmal von einer völlig neuen
überraschenden Seite? Oder Sie bringen Ihre Geschäftspartner mit
einem eigenen Gedicht zum Schmunzeln? Oder mit einem teamerprobten Anti-Stress-Plätzchenrezept?
Es gibt unzählige Möglichkeiten, sich aus der Masse abzusetzen
und Ihren ganz persönlichen Weihnachtswunsch zu kreieren. Auch
der Zeitpunkt des Versendens kann neu überdacht werden. Warum
muss es immer kurz vor Weihnachten sein? Vielleicht schicken Sie
Ihre Karte schon zum 1. Advent an Ihre Kunden und wünschen eine
umsatzstarke Zeit mit besinnlichen Momenten? Oder Sie landen am
6. Dezember mit einer Maxi-Postkarte als Nikolaus im Briefkasten.
Oder Sie kommen als zündendes Feuerwerk mit Wunderkerzen kurz
vorm Jahreswechsel ins Haus?
In Zusammenarbeit mit kreativen Werbeengeln können Sie eine
anspruchsvolle individuelle Weihnachtskarte entwickeln, die einen
nachhaltigen positiven Erinnerungswert hat. So kommt Ihre Werbebotschaft quasi verpackt als Weihnachtswunsch bei Ihren Kunden an.
Und Ihnen bleibt die Möglichkeit, ganz individuell für einige wichtige Kunden zusätzlich speziell ausgesucht persönliche Geschenke
auszuwählen.
Gesetz zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr
Das Gesetz schützt Unternehmen seit dem 29.07.14 besser bei Zahlungsverzug für Geschäfte zwischen Unternehmen und zwischen
Unternehmen und öffentlichen Auftraggebern. Zahlungsverzug ist
nun deutlich teurer.
Für ab dem 29.07.14 entstandene Schuldverhältnisse im B2B Bereich
gilt:
Zahlungssäumige Unternehmen können künftig mit höheren Verzugskosten belastet werden. Der gesetzliche Verzugszins beträgt für
seit dem 29.07.14 entstandene Forderung 9 % über dem jeweiligen
Basiszins. Darüber hinaus kann eine Schadensersatzpauschale in
Höhe von 40 EUR geltend gemacht werden, unabhängig von der tatsächlichen Höhe und ohne Nachweis. Diese fällt auch bei verspäteten
Abschlagszahlungen an.
Entsteht ein nachweisbar höherer Schaden, z. B. bei Inanspruchnahme
eines Rechtsdienstleisters, kann dieser weiterhin unter Anrechnung
der vorher entstandenen Pauschale geltend gemacht werden. Diese
Neuregelungen gelten auch für vor dem 29.07.14 entstandene Dauerschuldverhältnisse, soweit die Gegenleistung nach dem 30.06.2016
erbracht wird.
Zahlungsfristen, die die Geschäftspartner vereinbaren, sollen 60 Tage
nicht überschreiten. Eine längere Frist ist nur möglich, wenn ausgeschlossen ist, dass dies nicht grob unbillig für den Zahlungsgläubiger
ist und eine längere Frist ausdrücklich vereinbart ist.
Für öffentliche Auftraggeber stellt die 60 Tage Frist die absolute
Höchstgrenze dar. Mehr als 30 Tage darf die Frist nur betragen, wenn
es eine besondere Rechtfertigung hierfür gibt. Fristbeginn wird festgesetzt auf den Zeitpunkt des Empfangs der Leistung, des Zugangs
der Rechnung nach Erbringung der Gegenleistung oder auf einen vom
Gläubiger benannten späteren Zeitpunkt.
Sofern Überprüfungs- und Abnahmefristen eine Rolle spielen, sind
diese auf 30 Tage begrenzt. Längere Fristen können nur dann und
ausdrücklich vereinbart werden, wenn der Gläubiger nicht unbillig
benachteiligt wird.
Ein vertraglicher Verzicht oder Teilverzicht auf die gesetzlichen
Verzugszinsen ist unzulässig und unwirksam. Das gilt auch für den
Ausschluss des gesamten oder teilweisen Erstattungsanspruchs der
sonstigen Verzugsschäden. Genaue Einzelheiten sind zu entnehmen
u. a. aus § 271a u. 288 Abs. 2 BGB.
NEWS
November 2014
3
„Acht von zehn Tourismusakteuren fühlen sich überfordert.“
Erfolg durch digitale Strategien im Tourismus
Von Dr. Sabine Winter
Wittmund.
Während die Zahl der Übernachtungen weltweit um 5 Prozent und in Deutschland um
1,9 Prozent im ersten Halbjahr
2014 gestiegen ist, stagniert
sie in Niedersachsen (-0,1 %).
„Für Ostfriesland gab es jedoch
einen Zuwachs von 5,6 Prozent“, erklärte Lars Bengsch,
Referent der dwif-Consulting
GmbH in seinem Vortrag
zur Tourismuswirtschaft auf
Einladung der Veranstalter
Sparkasse LeerWittmund und
Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V. im Harlesieler
Restaurant Wattkieker.
Die digitale Entwicklung mit ihren technischen Möglichkeiten
erschwere den Tourismusakteuren einen umfassenden und aktuellen Überblick. Vorreiter beim
strategischen Umgang mit den
digitalen Medien seien vor allem
Destinationen wie die Nordsee.
Kleine und mittlere Unternehmen stelle die Digitalisierung
vor eine große Herausforderung:
„Acht von zehn Tourismusakteuren fühlen sich überfordert.“
Zum Vortrag mit dem Schwerpunkt „Digitalisierung im Tourismus“ luden ein: Detlef Oetter,
Frank Happe, Helmut Loerts-Sabin, Heinz Feldmann, Referent Lars Bengsch, Rolf Claußen und
Carsten Rinne. Foto: Peter Klossek.
und personellen Ressourcen ein
touristisches Unternehmen, eine
regionale oder lokale Organisation verfügt: Danach richte sich
der Internetauftritt und inwieweit
sich der Tourismusakteur bei sozialen Medien, wie Facebook,
Twitter und YouTube, engagiere.
Hierbei gehe Qualität vor Quantität. Bengsch: „Eine Strategie
Bei der Digitalisierung sei die entwickeln, sich auf einzelne BeStrategie sehr wichtig. Wichtig reiche konzentrieren, es dort gut
ist auch, über welche finanziellen machen und am Ball bleiben.“
Bei den digitalen Medien habe
die eigene Website die oberste
Priorität. Die Internetseiten der
Mitbewerber sollten beobachtet, die Zielstellung „Information und Inspiration oder Vertrieb“ für die eigene Internetpräsenz festgelegt und emotionale
Bilder verwandt werden. Neben
einer gelungenen Webpräsenz
ist die Auffindbarkeit der
eigenen Website im Netz
durch ein gutes Suchmaschinen-
marketing ein wichtiger Erfolgsfaktor.
Tourismusakteure sind bereits in pflichtige Buchungsportale mit
sozialen Medien aktiv.
einer hohen Reichweite und einer geringen Einflussmöglichkeit
Sinnvoll ist es auch zu ermitteln, abwickeln wollen oder über die
wie das Unternehmen oder die eigene, gut auffindbare Website.
Organisation im Netz auf Bewer- Die Anbieter von Zimmern oder
tungsportalen wahrgenommen Plätzen können sich ins Gespräch
wird: „Klassifizierungen und bringen über Portale zu TheBewertungen, zum Beispiel in men wie Familienfreundlichkeit,
Form von Sternen, führen auch Barrierefreiheit, Unterkünfte für
zu besseren Bewertungen auf Radfahrer oder Hundebesitzer.
den Portalen.“ Wichtig für den
Tourismusakteur sei es, Portale Unter den Begriff Tourismusakwie Holidaycheck, Tripadvisor teure fasst die dwif-Consulting
oder Restaurantkritik zu kennen, GmbH regionale und lokale Toudie Bewertungen anzuschauen rismusorganisationen, Beherberund Beschwerdemanagement zu gungs- und Gastronomiebetriebe,
betreiben, indem er auf negative Freizeit- und KultureinrichtunBewertungen reagiert und ant- gen. Lars Bengsch: „Nicht alle
wortet.
Beteiligten müssen alles machen.“
Ein gemeinsames, abgestimmtes
Für touristische Unternehmen Vorgehen der regionalen, lokalen
und Organisationen sind Bewer- und einzelbetrieblichen Akteure
tungen entweder ein Fluch (48 %) berge sehr viele Vorteile. So muss
oder ein Segen (47%). Laut dem nicht jeder Tourismusakteur ein
Referenten Lars Bengsch infor- Profil auf Facebook haben: „Viel
mieren sich jedoch bereits 69 wichtiger ist eine professionelle
Prozent der Reisenden vor dem Plattform, die auch kleineren AkBuchen eines Hotels in Portalen teuren die Möglichkeit gibt, in der
über dessen Bewertung im In- digitalen Welt mitzuspielen.“
ternet. Gäste sollten zur Abgabe
von Bewertungen ermuntert wer...SEIT 20 JAHREN IM EINSATZ!
den: in Gästemappen, auf Flyern,
Speise- oder Visitenkarten, am
besten gleich über eine kostenDREI ENGEL FÜR
lose W-Lan-Verbindung vor Ort.
Social-Media-Aktivitäten können in die Website eingebunden
werden, um Interaktivität und
Transparenz herzustellen. Bei
der Auswahl des Urlaubsziels
komme sozialen Medien eine
herausragende Rolle zu: 81 Prozent der Deutschen haben soziale Hotels, Pensionen und CampingMedien für ihre Urlaubsinforma- plätze können entscheiden, ob
tionen genutzt und 65 Prozent der sie den Vertrieb über kosten-
IHRE WERBUNG
Nautischer Verein zu Emden besuchte Spedition Jakob Weets in Emden
Vom Spediteur zum Dienstleister
Halle hat über 22.000 Quadratmeter Fläche, zwölf Rampen und
einen Gleisanschluss. „Neben
dem Automobilgeschäft lagern
wir hier zum Beispiel auch Möbel ein und halten Lagerfläche für
unsere asiatische Kunden vor“,
so Weets.
Laut Firmenchef Jakob Weets
ist die Unternehmensgruppe gut
aufgestellt und hat in den letzten
Jahren einen Wandel von „der
reinen Spedition zum diversifizierten Dienstleister vollzogen“.
W E R B E A G E N T U R
Humboldtstraße 8
26121 Oldenburg
Tel 0441 998489-0
Mehr auch unter www.weets.de
w w w. er l ed i g er i nnen. d e
Firmenchef Jakob Weets (Bildmitte) hier mit Theodor Galts (links) und Reeder Roelf Briese
vom Nautischen Verein.
Von Inge Meyer
Emden.
Über 100 Mitglieder des Nautischen Vereins zu Emden
schauten sich den Betrieb der
Spedition Jakob Weets an. Auf
den Tag genau vor 29 Jahren habe er sich im Emder
Hafen selbstständig gemacht.
„Ich habe damals mit einem
LKW als selbstfahrender Unternehmer den Schritt in die
Selbständigkeit gewagt“, so Jakob Weets. Heute beschäftigt
die Unternehmensgruppe rund
450 Mitarbeiter an den Standorten Emden, Hamburg, Halle
und Wuppertal.
„Vor 25 Jahren erhielt ich einen
Anruf aus Wolfsburg. Seit dieser
Zeit transportieren wir europaweit Überseecontainer für den
VW-Konzern und Drittkunden,
dies war letztendlich für das
kontinuierliche Wachsen des Unternehmens entscheidend“, erläu-
terte Jakob Weets. Neben den
Transporten lässt das logistische
Dienstleistungsangebot des Mittelständlers mittlerweile keine
Wünsche mehr offen. Unter anderem wurde in 2004 eine eigene
Bahnabteilung gegründet. Ganzzugverkehre verbinden seitdem
die Standorte Braunschweig,
Halle/Saale, Kassel, Beiseförth
und Ingolstadt mit den deutschen
Seehäfen.
Die im Eigentum der Gruppe stehenden Lagerflächen werden entweder an Kunden vermietet oder
selbst für logistische Tätigkeiten
wie Montage, Kommissionierung und Sequenzierung genutzt.
Seit kurzem gehört die ehemalige Halle eines Verpackungsunternehmens dazu. Die von der
Weets-Gruppe
übernommene
Seit knapp einem Jahr setzt die
Emder Spedition zwei sogenannte „Lang-LKW“ ein. „Wir
sind das einzige Unternehmen,
welches für den Volkswagen
Konzern Lang-LKW im Fernverkehr einsetzt. Die 25 Meter
langen LKW der Firma Scania
pendeln täglich zwischen den
Werken Braunschweig und Emden.“
Im August 2013 erfolgte die
Übernahme der insolventen
Firma OMAG in Emden, welche
sich mit Betonsteinmaschinen
weltweit einen guten Ruf in der
Maschinenbaubranche erworben
hat. „Die Marke OMAG-Maschinen garantieren nach wie vor eine
hohe Wertigkeit“, so der Chef.
Ebenfalls zur Unternehmensgruppe gehört die Weets Logistik Zentrale. „Angefangen
haben wir mit der Montage der
Mittelkonsole für den Passat B5.
Mittlerweile umfasst dieser Bereich unter anderem die Fertigung der Türseitenverkleidung
und des Dachhimmels für das
neue Volkswagen Modell Passat
B8 sowie die minutiös getakteten
Transporte von Fahrzeugkomponenten aus dem vorgelagerten
Industriepark Frisia zum Einbaupunkt in der Fahrzeugproduktion
Auch der ENERCON-Gesamtproduktionsleiter Klaus Peters
im VW-Werk Emden“, erklärt (Bildmitte) und Dr. Jan Amelsbarg (rts.) von der IHK schauten
Jakob Weets.
sich den Betrieb von Jakob Weets an. Fotos: Inge Meyer
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PARTNER PERSONALDIENSTLEISTUNGEN
4
PARTNER Personaldienste bezogen die neuen Büroräume in Leer
Fachkräfte für gewerbliche Branchen
November 2014
KURZ UND KNAPP
Von der Quittung zur Einkommenssteuer
Oldenburg. Für gründungsinteressierte Frauen und selbständige
Jungunternehmerinnen bietet die ExistenzgründungsAgentur für
Frauen in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Geld &
Rosen, Euskirchen ein Seminar an mit dem Titel „Von der Quittung
zur Einkommenssteuer - Einfache Buchführung für umsatzsteuerbefreite Selbständige“. Das Seminar findet statt am 21. November
in der Zeit von 18 bis 21 Uhr und am 22. November in der Zeit von
9 bis 17 Uhr sowie am 23. November in der Zeit von 9 - 13 Uhr
im Frauenbüro der Stadt Oldenburg, Stau 73, 2. OG, Raum 214.
Referentin ist Brigitte Siegel. Die Teilnahme kostet 125 Euro. Eine
Förderung über den Weiterbildungsscheck der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft ist eventuell möglich.
Von Inge Meyer
Leer.
Das Unternehmen „PARTNER
Personaldienste“ zog Mitte Juli
in die neuen Büroräume im
Neubau an der Konrad-ZuseStraße/Windelkampsweg ein.
„Wir haben hier schöne helle
Büroräume im Obergeschoss
und sind an diesem Standort auch verkehrsmäßig optimal angebunden“, informiert
Frank Saathoff, Niederlassungsleiter bei Partner Personaldienste in Leer.
Anmeldung bitte bis spätestens zwei Tage vor Veranstaltungsbeginn, sowie weitere Informationen im Projektbüro von Frauen und
Wirtschaft unter der Telefonnummer (0 44 31) 85-472.
Selbstständigkeit im Nebenerwerb
Das
Zeitarbeitsunternehmen
„Partner Personaldienste“ war
seit dem Jahr 2007 an der Bremer
Straße ansässig und ist schwerpunktmäßig in der gewerblichen
Arbeitnehmerüberlassung tätig.
„Wir kommen aus den Sparten Die Personen auf dem Foto stehend v.l.n.r.: Frank Saathoff, Akka Olthoff, Antonius Schmitz,
Schiffbau,
Yachtinnenausbau
Robert Lindner. Die beiden Damen vorne v.l.n.r.: Katja Homann und Antje Strenge
sowie Schiffselektrik und Möbeltischlerei und arbeiten auch betriebe und Werftstandorte“, (FH) Frank Saathoff, der die Nie- Beispielsweise Fachhochschulfür niederländische Zulieferer- erläutert der Diplom-Kaufmann derlassung im letzten Jahr über- absolventen oder Uni-Absolvennahm. Partner Personaldienste ist ten werden gezielt an suchende
nach DIN ISO 9001 und nach Arbeitgeber vermittelt“, erklärt
„SCC“ vom Germanischen Lloyd Saathoff, der diesen Trend hinzertifiziert und beschäftigt rund sichtlich des demografischen
55 Mitarbeiter in Leer. Für die Fachkräftemangels nur bestätigewerbliche Arbeitnehmerüber- gen kann.
lassung der Facharbeiter werden
sämtliche Arbeitsmaterialien und
Arbeitskleidung gestellt. Über- Der neue Standort verfügt über
dies werden Gabelstapler- und zahlreiche Parkplätze am Neubau
Schweißerschulungen erfolgrei- und befindet sich nur wenige Miche absolviert.
nuten von der Autobahnabfahrt
A31 sowie der Jann-BerghausIn den neuen Büroräumen mit Brücke entfernt. Das Einzugsgezentraler Annahme sowie Be- biet von Partner Personaldienste
werber- und Besprechungsräume ist Ostfriesland und Emsland.
Wir gratulieren unserem Nachbarn
arbeiten insgesamt sechs Voll- Auch auf den Promotie Dagen
zum Einzug und wünschen weiterhin
und Teilzeitkräfte in der Ge- in der Zeit vom 4.-5. November
schäftsleitung. „Neben der Ar- war Partner Personaldienste mit
viel Erfolg!
beitnehmerüberlasssung bieten einem Messestand in Groningen
wir auch Personalvermittlung an. vertreten.
Das Wirtschaftsecho
und umstehende Firmen
gratulieren
recht herzlich!
Universität Oldenburg und EWE Stiftung
ehren Lehrer
Oldenburg. Der Jugend forscht Regionalwettbewerbsleiter Werner Decker aus Jülich ist „Lehrer des Jahres für naturwissenschaftliche Fächer“. Der Pädagoge wurde gestern in Oldenburg
mit dem Klaus-von-Klitzing-Preis 2014 ausgezeichnet. Die nach
dem deutschen Physik-Nobelpreisträger benannte Ehrung erhalten
Lehrkräfte, die Schülerinnen und Schüler auf besondere und innovative Weise für Naturwissenschaften und Technik begeistern. Der
mit 15.000 Euro dotierte Preis wird jährlich von der Universität
Oldenburg und der EWE Stiftung in Anwesenheit von Professor
Klaus von Klitzing vergeben. Oberstudienrat Werner Decker ist
Fachlehrer für Biologie und Chemie am Jülicher Gymnasium Haus
Overbach. Seit 2001 leitet er den Jugend forscht Regionalwettbewerb in Jülich. Neben seiner Tätigkeit als Wettbewerbsleiter ist er
als Projektbetreuer bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb aktiv.
Bei der Preisübergabe würdigte Professor Klaus von Klitzing den
Laureaten als einen Lehrer, der in seinem mehr als 20-jährigen
Engagement nicht nur Schülerinnen und Schüler für Umweltwissenschaften, Chemie und Biologie begeistert, sondern auch
Nachwuchskräfte motiviert habe, sich mit diesen Fächern über das
normale Maß hinaus intensiv zu befassen.
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Oldenburg. Eine besondere Form der Gründung ist die Selbstständigkeit im Nebenerwerb. Sie kann der Einstieg in die Selbstständigkeit als Haupterwerb sein. Der Vorteil: Eine Nebenerwerbsgründung bietet die Möglichkeit, erste Erfahrungen zu sammeln und
herauszufinden, ob eine Geschäftsidee auf dem Markt Bestand hat,
ohne die Existenz direkt zu gefährden. Die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer (IHK) bietet am 24. November 2014 von
17 bis 20 Uhr einen kostenfreien Infoabend speziell für Gründungsinteressierte an, die eine Selbstständigkeit im Nebenerwerb planen.
Die vertraulichen Einzelgespräche finden bei der IHK statt und
sind kostenfrei. Anmeldung und weitere Informationen bei Brigitte
Deye unter der Rufnummer 0441 2220-306 sowie unter www.ihkoldenburg.de (Dok.-Nr. 19682) .
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In das neue Gebäude zog die Firma Partner Personaldienste
im ersten Obergeschoss zur Jahresmitte ein. Foto: Inge Meyer
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Ab März 2015 erwartet die Gäste eine ganz neue Erlebniswelt:
Vom Meer der kleinen Ozeanriesen mit 20 Schiffsmodellen im
Maßstab 1:100 über drei neue brandaktuelle Original- Balkonkabinen bis hin zu einem riesigen Propeller mit 6 m Durchmesser
samt Antriebseinheit wird hier moderner Schiffbau neu in Szene
gesetzt. Die informative Führung mit geschulten Gästebetreuern in
der neuen Erlebniswelt erläutert die Werft-Geschichte, veranschaulicht Konstruktion, Bauweisen sowie Innovationen der Kreuzfahrtschiffe und zeigt die beeindruckenden Dimensionen.
Die Meyer Werft ist das ganze Jahr über das lohnende Ausflugsziel
für Gruppen und Individualgäste. Rund 250.000 Besucher jährlich
nutzen jetzt schon die Gelegenheit, den Werftarbeitern „über die
Schulter“ zu schauen.
7. Nano- & Material Symposium Niedersachen
Ob kaufmännisch
oder gewerblich :
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Papenburg. Schiffsliebhaber und Kreuzfahrtfans aufgepasst! Ab
März 2015 erleben Sie die Geburtsstätte der Ozeanriesen ganz
neu: Mit neuen Exponaten, multimedialen Inszenierungen, einer
riesigen Schiffsschraube, 20 Schiffsmodellen und einem viel tieferen Einblick in die Welt der Kreuzfahrtschiffe. Der Umbau für
diese neue Erlebniswelt startet Anfang November. Während der
Umbauphase bis März 2015 werden weiterhin Besichtigungen angeboten. Da nicht alle Bereiche des Besucherzentrums zugänglich
sein werden, wird der Papenburger Zeitspeicher in die Führung
eingebunden. Von dort geht es zum Besucherzentrum der Meyer
Werft, wo die Gäste einen Blick in die Baudockhallen werfen
können. „Im Zeitspeicher wird die Geschichte der Werft und des
Schiffbaus eindrucksvoll vermittelt. Es bietet sich an das die Gäste
hier auf dem alten Werftgelände zu Ihrer Werftbesichtigung starten“, so Jan Westphal, Geschäftsführer der Papenburg Tourismus.
WIR GRATULIEREN!
Lingen. Das 7. Nano- und Material Symposium Niederäschen
findet in der Zeit vom 26.-27. November 2014 bei Rosen Technology and Research Center in Lingen statt. Das NMW Symposium
ist die größte und wichtigste Veranstaltung der gleichnamigen
Landesinitiative Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen
und wird erstmals im Emsland ausgetragen. Firmenchef Hermann
Rosen wird die Fachteilnehmer zur Eröffnung am 26. November
begrüßen.
INTERVIEW
November 2014
5
Ass.-jur. Göran Sell leitet die Wirtschaftsbetriebe auf Borkum seit dem 1.April
Offshore nimmt Fahrt auf
Von Inge Meyer
Borkum
Die Entwicklung der OffshoreBranche hat ein wenig an Dynamik verloren und entsprechend ist die Entwicklung derzeit gehemmt.
Stadt Borkum bewirtschaftet
wird, richtig Fahrt auf. Es sind
dort ganz neue Gebäude entstanden und seitens der Wirtschaftsbetriebe sind Gebäude renoviert
und entsprechende Hallen- und
Lagerflächen saniert worden. Die
dort tätigen Firmen benötigen
beispielsweise Lagerflächen für
die Offshore-Industrie, die im
Winter beheizt werden können
und wind- und wasserdicht sind.
Borkum hat das Ziel, sich zu einem großen Dienstleister und zuverlässigen Partner der OffshoreBranche zu entwickeln.
Für welche Tätigkeiten benötigen die Firmen den HaIm folgenden Interview gibt fen?
der Geschäftsführer der Wirt- In erster Linie geht es nicht so
schaftsbetriebe der Stadt Borkum sehr um den Bau von neuen
GmbH, MBA Göran Sell, der Windparks vor der Nordseeindie Stelle am 1. April dieses sel Borkum, sondern um die
Jahr antrat, einen Einblick in die Betriebsführung, Service- und
Branche auf der Insel.
die dazugehörenden Wartungsarbeiten. Hier sehen wir trotz der
momentanen Schwierigkeiten eiHat sich der Borkumer Ha- nen wachsenden Markt. Entsprefen „Nordsee-Windport“ am chend entwickeln und machen
Fähranleger zum „Offshore- wir Angebote.
Hafen“ entwickelt?
Ja, in den vergangenen 2-3 Jahren nimmt dieser ursprünglicher
Bundeswehr-Hafen, der seit
Mitte der 90-iger Jahre von der
Göran Sell, Leiter der Wirtschaftsbetriebe auf Borkum, hier im
Interview zur Offshore-Industrie. Foto: Privat
Wir kommen gut voran. Zurzeit
wird der vorhandene Borkumer
Flughafen für die Entwicklung
der Hubschrauberlogistik genutzt, nach dem offiziellen Okay
der Bundeswehr läuft nun ein
offizielles Genehmigungsverfahren auf zivile Mitbenutzung des
Und wie kommen Sie mit SAR
Hubschrauberlandeplatz
dem Militärflughafen voran, am Hafen. Der Standort Border auch für Offshore-Flüge kum bietet in punkto Flugverkehr
genutzt wird?
zu den Windparks einen großen
Prof. Dr. Gerhard Kreutz, Leiter der Hochschule EmdenLeer und Dr. Jan Amelsbarg
von der IHK Ostfriesland und
Papenburg begrüßten die Gäste
des 8. Offshore-Stammtisches
in Emden. Als Gastrednerin
sprach die Geschäftsführerin
der EWE Offshore Service &
Solutions GmbH, Irina Lucke,
vor den rund 60 Teilnehmern.
Seit 2011 besteht das Netzwerk der regionalen Firmen,
die im Bereich Offshore unterwegs sind. Jeweils im Wechsel
sind Firmen aus dem Netzwerk
Gastgeber des Stammtisches.
Zum 8. Stammtisch war die
Hochschule Emden Leer der
Gastgeber.
Und bei rund 2 Millionen Gästeübernachtungen in der diesjährigen Saison, die konzentriert von
Ostern bis nach den Sommerferien Energie verbrauchen, ist dies
EU-Projekt für die Wirtschaftsbetriebe sehr wichtig. Hinsichtlich
der Stromkosten seitens der Wirtschaftsbetriebe Borkum kann ich
sagen, dass wir versuchen, diese
in 2015 stabil zu halten.
Ich
Ihr
Ihr bin
neues
»Lohnbüro!
8. Offshore Stammtisch und der erste
kommerzielle Windpark
Emden.
und weiteren internationalen Firmen erfolgen wird, aufgenommen
worden. Bei dem Projekt mit
einem Finanzvolumen in Höhe
von insgesamt € 11 Millionen
geht es um die Entwicklung von
Speichermedien. Da Energie und
Strom immer teurer werden, sind
intelligente Speichermodelle und
intelligente Netzbewirtschaftung
zukünftig notwendig. Da die Borkumer Energietage wieder im
Frühjahr 2015 stattfinden, gehe
ich davon aus, dass auch Vertreter des Fraunhofer Instituts dazu
kommen werden, um das Projekt
gemeinsam vorzustellen.
Eine letzte Frage:
Sie haben die Speichermöglichkeiten von regenerativ
erzeugter Energie schon
angesprochen. Welchen Zuschlag für ein Förderprojekt
Errichten Sie weitere WEA, konnten Sie jetzt entgegen
Photovoltaikanlagen oder nehmen?
Mehr unter: www.borkum.de
eine Solartankstelle?
Ja, wir haben zwei Windener- Die Insel Borkum ist in ein EUgieanlagen im Borkumer Hafen gefördertes Projekt, das zusamstehen und eine dritte WEA soll men mit dem Fraunhofer Institut
Standortvorteil, da die Erreichbarkeit optimal ist. Insgesamt
ist die Insel Borkum in Sachen
Stromerzeugung „grün“ aufgestellt.
Irina Lucke von EWE-Offshore berichtete vor den Unternehmern
Von Ute Müller
errichtet werden. Mit dem aus
Windenergie, Photovoltaik und
Blockheizkraftwerke erzeugten
Strom decken wir dann die bilanzielle Summe des kompletten Energieverbrauchs auf der
Insel Borkum ab. Damit sind
es nur noch die Schwankungen
bei Wind und Sonne, die uns
von einer Energieautarkie trennen. Auch die Elektromobilität
spielt eine immer größer werdende Rolle auf Borkum und
die Wirtschaftsbetriebe sind bereits dabei, ihren Fuhrpark auf
E-Mobile umzustellen. Um die
emissionsfreie Mobilität weiter
auf Borkum auszubauen, denken
wir auch über eine Stromtankstelle nach.
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Der selbständige Buchhalter arbeitet im Rahmen
des § 6 Ziff. 3 u. 4. Steuerberatungsgesetz
Zum Bereich „Nachhaltige Technologien“ gehören die Gewinnung und Speicherung von Windenergie (Onshore/Offshore), der
Bereich Nachwachsende Rohstoffe, sowie Energieeffizienz.
In vielen regionalen und überregionalen Forschungsprojekten
arbeitet die Hochschule Emden
auch mit Unternehmen zusammen und ist damit Impulsgeber
für die Region. Derzeit gibt es
4.350 Studierende an der Hochschule.
Als zukunftsweisende Idee kann
sich Professor Kreutz die Gründung einer Dachmarke „GreenTech-Ostfriesland“ vorstellen,
die die Kompetenzen der Region aus den Schwerpunkten der
Hochschule, der Politik und den
Themen der Region (Automobilbau, Regenerative Energie, Maritime Wirtschaft) bündelt und
überregional weiter führt.
Von links: Jan Amelsbarg und Professor Doktor Gerhard
Kreutz begrüßten die Stammtischteilnehmer.
Irina Lucke, Geschäftsführerin
der EWE Offshore, referierte in
ihrem Vortrag über die gigantischen Baumaßnahmen des Windparks Riffgat in der Nordsee.
Der erste kommerzielle Offshore
Windpark der Nordsee liegt in
der 12 Seemeilen-Zone, 15 km
vor Borkum in Sichtweite der
Insel. Zum Windpark gehören 30
Siemens-Windkraftanlagen mit
insgesamt 108 MW Leistung, die
umweltfreundlichen Strom für
120.000 Haushalte liefern.
Anschluss folgten Naturuntersuchungen mit dem Forschungsschiff Aurelia. Und ganz ohne
Probleme verlief das Vorhaben
leider nicht, da es zwischenzeitlich auch Bombenfunde aus dem
2. Weltkrieg in der Nordsee gab.
Der Windpark ist ein europäisches Projekt. Hersteller der
Offshore-Bauteile kommen z.B.
aus Dänemark, den Niederlanden
oder Belgien. So stammen die
Monopiles (Pfähle) zum Beispiel
aus Avilés in Spanien, Rotorblätter aus Aalborg in Dänemark,
Umspannwerke aus Krimpen ad
Ijssel in den Niederlanden und
Transition Pieces aus Willebroek,
Belgien. Die Innerparkkabel allerdings wurden in Deutschland
in Hannover gefertigt.
Baubeginn war Juni 2012 und
Bauende im Juli 2013. Nach Abschluss der Inbetriebnahme im
März 2014 konnte die Anlage ab
Irina Lucke von EWE-Offshore dem 1. Juni in den Betrieb gehen.
referierte über den Windpark Von der Idee des Windparks
Riffgat vor den Teilnehmern bis zu seiner fertigen Umsetdes 8. Offshore-Stammtischs zung brauchte es jedoch ganze
in der Emder Hochschule.
14 Jahre. Die ersten Vorstellungen gab es im Jahr 2000. Im
Fotos: Ute Müller
Welche enormen Dimensionen
die einzelnen Bauteile der Windparkanlage aufweisen, verdeutlichte Irina Lucke anhand kurzer
Filmsequenzen. So haben Monopiles ein Gewicht zwischen 450 –
750 t – und eine Länge von 51-72
m. Sie dringen in eine Tiefe von
28-48 m ein. Um sie zu transportieren wurde ein Self-Propelled-
Modular-Transporter (SPMT)
mit einer Gesamtkapazität von
über 800 t benötigt.
Allein für den Aufbau der Anlage
wurde ein Errichterschiff, die
„Oleg Strashnov“ beauftragt, das
mit einer Länge von 183 m und
einer Gesamttragfähigkeit von
48.000 t drei Monopiles und drei
Transition Pieces in einem Umlauf laden kann. Mittels Schleppern und Ankerleinen von 800
m und einem Kran wurden die
Monopiles an die verschiedenen
Positionen gebracht. Der Positionswechsel pro Monopile beträgt
dabei rund 10 Stunden. Insgesamt lagen die Investitionskosten
in einer Höhe von 450 Mio. Euro.
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6
November 2014
So machen Sie Ihr Firmengebäude mit Sicherheitstechnik sicherer
Keine Chance für Einbrecher & Co
Von Ilka Himstedt
fen und zum anderen sieht man der Fußmatte oder an ähnlich „siam fehlenden Licht so schön, cheren“ Stellen versteckt werden.
wenn niemand Zuhause ist.
Hilfreich ist dagegen, das Haus
immer bewohnt aussehen zu lasIm Jahr 2013 ist die Zahl der Wohnungseinbrüche erneut angestiegen. Die Polizei-Kriminalstatistik
verzeichnet rund 150.000 Fälle,
das ist ein Anstieg von 3,7 Prozent
gegenüber 2012. Eingebrochen
wurde meist über leicht erreichbare
Fenster und Wohnungs- bzw. Fenstertüren, die Einbrecher verursachten dabei einen Schaden von über
427 Millionen Euro. Gleichzeitig
stieg jedoch auch die Zahl der
Einbruchsversuche, also die Anzahl der gescheiterten Einbrüche, sen, etwa durch eine Zeitschaltuhr
weiter an. Diese Entwicklung ist für die Beleuchtung. Auch ein
positiv zu bewerten. Im Jahr 2012 erfundener Mitbewohner kann geregistrierte die Polizei bundesweit rade Alleinstehenden etwas mehr
über 56.000 Versuche, 2013 gab Sicherheit bieten, denn je mehr
es einen Anstieg auf über 60.000. Namen am Klingelknopf, desto
Damit bleiben also rund 40% al- eher wirkt die Wohnung bewohnt.
ler Einbrüche im Versuchsstadium Darüber hinaus sollte der Anrufbestecken, nicht zuletzt wegen si- antworter auf keinen Fall Hinweise
cherungstechnischer Maßnahmen. auf konkrete Abwesenheitszeiten
Deshalb rät die Kriminalpolizei geben. Ansagen wie: „Bin bis dann
und dann im Urlaub:“ sind also zu
dringend Vorsorge zu tragen.
vermeiden, genauso wie ähnliche
Effektiver Schutz ganz einfach Einträge in den sozialen NetzwerGekippte Fenster und Terrassentü- ken im Internet oder besonders als
ren sind nahezu eine Einladung für Zeitungsannonce „Das Büro ist
Diebe und sollten deshalb immer bis 31. Dezember geschlossen!“
geschlossen werden. Bei der Woh- Und sollte ein Hausschlüssel mal
nungstür gilt: nicht nur ins Schloss verloren gehen oder gar gestohfallen lassen, sondern zusätzlich len werden, dann sollte unbedingt
absperren. Außerdem sollte der der Schließzylinder ausgewechselt
Haus- oder Wohnungsschlüssel werden
niemals in Blumentöpfen, unter
Weser-Ems.
Nach der Umstellung der Uhren
am letzten Oktober-Wochenende wird es merklich früher
dunkel - ideal für Einbrecher
und Überfälle! Denn jetzt haben
Diebe zum einen mehr Zeit sich
im Schutz der Dunkelheit an
fremdem Eigentum zu vergrei-
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oder elektronische Sicherungen. - wenn die Garage mit dem Haus
Grundlage ist in der Regel der verbunden ist, Garagentor gesonSchutz durch entsprechende me- dert sichern
chanische Elemente. Spezielle - Außenbeleuchtung für einbruchgefährdete Bereiche und Zugangswege
- Außensteckdosen von innen abschaltbar, bei Abwesenheit immer abschalten
- Aufstiegshilfen wie Bäume, Gerüste, Ranken, Leitern, Mülltonnen, Gartenmöbel u. a. beseitigen
- kein Werkzeug liegen lassen,
weil es als Einbruchshilfe dienen
könnte
einbruchhemmende Türen und
Fenster, die gegen die herkömmlichen ausgetauscht werden, bieten
wirksamen Einbruchschutz. Man
kann auch seine bisherigen Türen
und Fenster mit Zusatzsicherungen
nachrüsten. Aber Einbruchschutz
fängt schon vor der Haustür an etwa bei der Außenbeleuchtung.
Denn Außenbeleuchtungen sind
für Einbrecher abschreckend, wenn
sie auf Bewegung reagieren bzw.
wenn sie bei Bedarf von innen
manuell geschaltet werden können.
Bei längerer Abwesenheit, z. B. bei
Urlaubsreisen oder Betriebsferien,
lässt sich die Außenbeleuchtung
von Zeitschaltuhren automatisch
steuern, um Anwesenheit vorzutäuschen. Lichtquellen sollten
so ausgerichtet sein, dass sie die
Hausfront ausleuchten. Nach Erfahrungen der Kriminalpolizei sind
Halogenscheinwerfer (mind. 500
Watt), sabotagesicher ab 3,5 m
Höhe angebracht, sehr wirksam
als Abschreckung. Außerdem sind
Grundstücke generell darauf zu
überprüfen, ob und wie vor allem
Gelegenheitseinbrechern der Zugang nicht zu leicht gemacht wird.
Für den Fall der Fälle:
Sicherheitstechnik
Jedoch sollte man nicht nur auf
Verhaltensmaßnahmen
setzen.
Den wirkungsvollsten Schutz fürs
Zuhause oder das Firmengebäude
bietet die richtige Sicherheitstechnik. Da Türen und Fenster die
Schwachstellen an einem Haus Das heißt:
oder einer Wohnung sind, benö- - Garten-, Hof- und Garagentore
tigen sie zusätzliche mechanische immer geschlossen halten
Bei höheren Risiken bieten elektronische Sicherheitssysteme einen Zugewinn an Sicherheit und
Komfort. Alarmanlagen sind das
Herzstück des elektronischen Einbruchschutzes. Unterschieden wird
zwischen reinen Einbruchmeldeanlagen und Gefahrenwarnanlagen.
Die Einbruchmeldeanlage reagiert
direkt auf unerwünschte Eindringlinge und nimmt damit dem Einbrecher die Zeit. Der „Krach“ bei
einem internen Alarm schreckt den
Täter auf, so dass er den Einbruch
voraussichtlich abbrechen wird.
Eine lautlose Alarmweiterleitung
an einen Sicherheitsdienst hilft,
den Einbrecher zu schnappen. Gefahrenwarnanlagen (GWA) melden nicht nur Einbrüche, sondern
informieren darüber hinaus über
den kompletten Sicherheitszustand
der Wohnung. Sie warnen per internem Alarm oder Fernalarm auch
vor Rauchentwicklung, Gas- und
Wasseraustritt.
Das Angebot ist vielfältig, deshalb
sollte als allererstes die Frage geklärt werden „was soll wie, womit
und warum überwacht werden?“.
Dabei sollte man auf Qualitätsstandards achten, denn die teuerste Anlage ist nutzlos, wenn
sie sich leicht austricksen lässt.
Bei Planung, Geräteauswahl, Installation und Instandhaltung sind
deshalb bestimmte DIN-Normen
zu berücksichtigen. Auch Forderungen der Versicherungen sind zu
berücksichtigen. Auflistungen zertifizierter Anbieter gibt es bei den
entsprechenden Beratungsstellen.
Brandschutz nicht vernachlässigen
Gebäudesicherheit bedeutete aber
nicht nur Haus und Hof vor unerwünschten Eindringlingen abzuriegeln, sondern auch vor Bränden zu
schützen. Deshalb sollten Rauchmelder und Feuerlöscher Standard sein. Nicht zu vergessen der
Blitzableiter, denn Blitzeinschläge
können Teile von Gebäuden ohne
Blitzschutz zerstören, wenn zum
Beispiel in Baustoffen enthaltenes
Wasser oder Harz oder ätherische
Öle in Holz explosionsartig verdampfen oder Brände entstehen.
Der Blitz kann direkt oder durch
sein starkes elektromagnetisches
Feld in elektrische Leitungen (zum
Beispiel von Antennen oder Photovoltaikanlagen) oder Rohrleitungen (zum Beispiel von Solarkollektoren) einkoppeln und in das Innere
von Gebäuden eindringen und dort
weitere Zerstörungen anrichten.
Ein Blitzschutzsystem sorgt dafür,
dass im Falle eines Einschlages
der Blitzstrom gefahrlos in die
Erde abgeleitet wird. Aber das
reicht nicht immer. Ein vollständiges Blitzschutzsystem besteht
neben den hier genannten Maßnahmen zum äußeren Blitzschutz,
auch aus dem inneren Blitzschutz
(Überspannungsschutz).
Dieser
umfasst die Maßnahmen gegen die
Auswirkung der Blitzströme und
Blitzspannungen auf die elektrischen Geräte/Vorrichtungen einer
baulichen Anlage.
40 Jahre Security Essen – 1.045 Aussteller präsentierten sich
Weltleitmesse zeigte sich 2014 in Bestform
Essen.
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Zu ihrem 40-jährigen Jubiläum
hat sich die Security Essen in
Bestform präsentiert: 1.045 Aussteller aus rund 40 Nationen
zeigten in der Messe Essen Ende
September zahlreiche Innovationen für die zivile Sicherheit – darunter Weltkonzerne wie Bosch,
Panasonic, Sony und Siemens.
Erstmals bot die Essener Weltleitmesse mehr als 40 Marktsegmente: von der mechanischen
und digitalen Sicherungstechnik
über Brandschutz und Videoüberwachung bis zur IT-Sicherheit und Terrorprävention. Dieser umfassende Marktüberblick
zog rund 40.000 Fachbesucher
aus mehr als 110 Ländern an.
„Mit diesen sehr guten Zahlen hat die Security Essen eindrucksvoll unterstrichen, dass
sie die weltweite Nummer eins
der Branche ist“, resümiert Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer
der Messe Essen. „Gemeinsam
mit der globalen Sicherheitswirtschaft freuen wir uns über eine
unübertroffene Angebotsqualität, Internationalität und Beteiligung.“
Beflügelt wurde die Security Essen
2014 von der guten Branchenstimmung. Allein in Deutschland
hat die Sicherheitswirtschaft im
vergangenen Jahr knapp zwölf
Milliarden Euro umgesetzt – weltweit wird das Marktvolumen der
Branche auf 120 Milliarden Euro
geschätzt. Und die Aussichten sind
gut: Fast 96 Prozent der Fachbesucher in der Messe Essen rechnen
mit einer weiterhin günstigen Ent-
wicklung des Sicherheitsmarkts.
Jeder dritte Besucher gab an, dass
sein Unternehmen nächstes Jahr
einen hohen sechsstelligen Betrag
in Sicherheitstechnik investieren
will – vor allem in Lösungen für
die Zutrittskontrolle, Videoüberwachung und den Brandschutz.
Die ausstellenden Unternehmen
bewerteten ihre Teilnahme an der
Security Essen daher mehrheitlich
als erfolgreich: Knapp 88 Prozent
rechnen zudem mit einem guten
Nachmessegeschäft.
Gefragt: Lösungen für die ITSicherheit
Auf großes Interesse der Fachbesucher – zu knapp 83 Prozent
Entscheider – stieß 2014 das
Topthema IT-Sicherheit. Weltweit
richteten Wirtschaftspionage und
Cyberkriminalität nach Expertenschätzungen im vergangenen Jahr
Schäden in Höhe von 400 Milliarden US-Dollar an. In diesem
Kontext bot die Security Essen
effektive Schutzmaßnahmen: vom
baulichen Abhörschutz, über sichere IT-Hardware bis zum Datenschutz für mobile Endgeräte.
Bei einem gemeinsamen Messebesuch informierten sich auch der
Staatsekretär im Bundeskanzleramt Klaus-Dieter Fritsche, Beauftragter für die Nachrichtendienste
des Bundes, und Dr. Hans-Georg
Maaßen, Präsident des Bundesamts
für Verfassungsschutz, zum Thema
Wirtschaftsschutz.
39 Prozent der Fachbesucher reisten aus dem Ausland an – ein
Plus von knapp zehn Prozentpunkten. Das Bundesministerium für
Wirtschaft und Energie nutzte die
Essener Weltleitmesse zudem als
Plattform, um den bilateralen Dialog mit China über eine Zusammenarbeit im Katastrophenrisikomanagement fortzusetzen. Zu
der Konferenz „Perspektiven der
deutsch-chinesischen Technologiekooperation im Katastrophenrisikomanagement“ am ersten Messetag reisten hochrangige Vertreter des Ministeriums für Industrie
und Informationstechnologie der
Volksrepublik an. Zahlreiche andere Länder entsandten ebenfalls
Delegationen, die sich auf der
Security Essen über Innovationen
informierten – darunter Marokko,
Norwegen, die USA und die Vereinigten Arabischen Emirate.
Bestnoten erhielt die Weltleitmesse von Besuchern und Ausstellern. Sie lobten das Messeangebot
und die sehr hohe Qualität der
Besucher. Auffällig war, dass jeder
dritte Besucher zwei Tage oder länger auf der Messe verweilte – ein
sehr guter Wert. Mit Blick auf 2016
gaben 92 Prozent der Besucher und
86 Prozent der Aussteller an, dass
sie bei der 22. Security Essen vom
27. bis 30. September 2016 mit
dabei sein werden.
in den beiden messebegleitenden
Security-Foren. Auch hier war ITSicherheit ein wichtiges Stichwort.
Technische Innovationen live erleben konnten Besucher zwei Mal
täglich im Action Center. Hier
wurden zivile Flugroboter für die
Geländeüberwachung vorgeführt
und Sicherheitsfolien für Fenster
oder verglaste Türen mit Eisenkugeln, Molotov-Cocktails und
Sprengversuchen getestet. Spektakulär ging es auch am Brandschutztag zu: Hier waren unter
anderem Brandunterdrückungsanlagen und CAFS-Feuerlöschgeräte
im Einsatz zu erleben. Als Weltleitmesse unterstützte die Security
Essen die Branche außerdem bei
der Nachwuchsförderung: Am Tag
der Aus- und Weiterbildung konnten sich Schüler, Quereinsteiger
und Studierende über Ausbildungen und Berufsperspektiven in der
Sicherheitswirtschaft informieren.
Security Innovation Award:
Herausragende Produktneuheiten ausgezeichnet
Große Aufmerksamkeit zog 2014
der Security Innovation Award auf
sich. Um die Auszeichnung für
besonders zukunftsweisende Innovationen bewarben sich dieses
Jahr insgesamt 95 Unternehmen.
Prämiert wurden unter anderem
die multifunktionale Sicherheitstür
Secufire der Sälzer GmbH, der
flexible elektronische Zutritts- und
100 Fachvorträge und Tech- Zugriffsschutz pyware anywhere
nik live in Aktion
der Lock Your World GmbH & Co.
Höhere Internationalität und Hervorragend angenommen wurde KG sowie das Miniatur-Löschsysgroße Zufriedenheit
auch das Rahmenprogramm der tem E-Bulb der JOB GmbH.
Die Bedeutung der Security Essen Security Essen: Lösungen für aktuals Weltleitmesse unterstrich auch elle Branchen-Herausforderungen Weitere Informationen:
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THEMA: STEUERÄNDERUNGEN
7
Grenze für die Abgabe von Lohnsteueranmeldungen ändert sich ab Januar 2015
Beschäftigte & Arbeitgeber werden zur Kasse gebeten
Berlin.
Hinsichtlich der Grenze für die
jährliche Abgabe von Lohnsteueranmeldungen hat der
Steuergesetzgeber am dem 1.
Januar 2015 eine Änderung
geplant: von 1.000 Euro auf
1.080 Euro wird der Betrag angehoben. Auch die sogenannte
Fünftelregelung soll zukünftig bereits im Lohnsteuerabzugsverfahren berücksichtigt
werden, sodass beispielswiese
Abfindungen nicht erst im
Rahmen der Veranlagung zur
Entlastung kommen.
Insbesondere für Besserverdienende wird es ab dem Jahr 2015
teurer in der Sozialversicherung.
So kann es durchaus sein, dass
bei einem Netto-Monatseinkommen von 4.005 Euro im Jahr
2014, der Beitrag für die Bemessungsgrenze auf 4.125 Euro im
Jahr 2015 ansteigt. Bei einem
ostdeutschen Arbeitnehmer beispielsweise mit einem Monatsverdienst von mindestens 5.200
Euro sind es sogar 22 Euro mehr
Sozialversicherungsabgaben.
Noch ist seitens der Gesetzgeber
nicht klar, ob sich der Beitrag
in der Rentenversicherung ändern wird. Durch eine Senkung
des Beitragssatzes könnte diese
Mehrbelastung
ausgeglichen
0,3 Prozentpunkte angehoben, so
dass hier alle Beschäftigten und
Arbeitgeber stärker zur Kasse
gebeten werden. In der Krankenversicherung (KV) sinkt zwar der
allgemeine Beitragssatz um 0,9
Prozentpunkte ab 1. Januar 2015,
also von 15,5 auf 14,6 Prozent.
Offen ist jedoch, in welcher Höhe
ab 2015 wieder Zusatzbeiträge
von den einzelnen Kassen eingeführt werden. Unabhängig von
der Beitragsbemessungsgrenze
sind die Beiträge zu betrachten.
Sie betreffen diesbezüglich jeden
– nicht nur Gutverdiener. Ob es
zu mehr Wettbewerbung zwischen den einzelnen Krankenkassen über die Zusatzleistungen,
wird sich zeigen.
Steuerzahlerbund auch „Quasi“Steuern wie EEG-Umlage zur
Ökostrom-Förderung und Rundfunkbeitrag mit in die Erhebung
ein.
Bund der Steuerzahler
Der Bund der Steuerzahler hat für
das Jahr 2014 berechnet, dass die
Belastung, die ein Durchschnittsverdiener an Steuern und Abgaben schultern muss, bei 51,5
Prozent des Einkommens liegt.
Nicht einmal die Hälfte seines
selbst erwirtschafteten Geldes
Die Anhebung der Beitragsbe- Allerdings wird in der Pflegever- steht ihm also zur freien Vermessungsgrenze in der Kranken- sicherung der Beitragssatz um fügung. Allerdings bezieht der
Dazu addiert der Steuerzahlerbund noch 31,5 Cent an Steuern und Abgaben. Er rechnet
mit Durchschnittswerten von 9,5
Cent Mehrwertsteuer, 11,8 Cent
Lohn- und Einkommensteuer
plus Soli sowie 1,9 Cent Energiesteuer und weitere 6,8 Cent
„sonstige Steuern“, beispielweise
Erbschaftsteuer, Kfz-Steuer oder
auch Versicherungsteuer
werden. Hintergrund und Berechnungsgrundlage der Anhebung der Obergrenzen ist die Entwicklung der Löhne und Gehälter
des Vorvorjahres im Vergleich
zum Vorjahr. Fest steht jedoch,
dass der Gesetzgeber die Renten
voraussichtlich um 1-2 Prozent
im kommenden Jahr erhöht.
versicherung hat zudem Auswirklung auf alle, die den Sprung
in die Private Krankenversicherung (PKV) wagen wollen. Denn
wer von der gesetzlichen in die
private
Krankenversicherung
wechseln will, muss eben dieser
Grenze von 4.125 Euro im Monat oder 49.500 Euro im Jahr
mit seinem Gehalt überspringen.
Arbeitnehmer mit weniger Lohn
müssen in der gesetzlichen Krankenversicherung verbleiben, sie
haben dann kein Wahlrecht zwischen der Gesetzlichen und PKV.
Dem durchschnittlichen Steuerund Beitragszahler in Deutschland verbleiben nach Angaben
des Bundes der Steuerzahler von
einem verdienten Euro im Jahr
2014 rund 48,5 Cent. Gleich 20
Cent entfallen nach Angaben des
Steuerzahlerbundes derzeit auf
Sozialabgaben – darunter aktuell
1,1 Cent Pflegeversicherung, 1,5
Cent Arbeitslosenversicherung,
7,8 Cent Krankenversicherung
und 9,6 Cent Rentenversicherung
pro verdientem Euro.
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Der selbständige Buchhalter arbeitet im Rahmen
des § 6 Ziff. 3 u. 4. Steuerberatungsgesetz
Steuerbetrüger müssen ab 2015 mit höheren Bußgeldbeträgen rechnen
Verschärfte Regeln für strafbefreiende
Selbstanzeige
Berlin.
Auch wenn sich der Steuerbetrüger selbst anzeigt – ab dem
1. Januar 2015 muss dieser mit
härteren Strafen durch den
Fiskus rechnen. Noch wird bei
deutlich niedrigeren hinterzogenen Beträgen von der Strafverfolgung abgesehen.
Die Bundesregierung hat schärfere Regeln für die strafbefreiende Selbstanzeige reuiger Steuerbetrüger beschlossen. Das Kabinett billigte nach Angaben aus
Regierungskreisen einen Gesetzentwurf, der unter anderem einen
deutlich höheren Strafzuschlag
für geständige Steuerhinterzieher
vorsieht. Dazu Bundesfinanz-
minister Wolfgang Schäuble:
„Straftaten werden in Deutschland konsequent verfolgt. Das
gilt für Steuerhinterziehung genauso wie für andere Delikte.
Mit den noch einmal verschärften
Regeln für die strafbefreiende
Selbstanzeige ist klar: Steuerhinterziehung kann nur unter besonderen Voraussetzungen und
in sehr engen Grenzen straffrei
bleiben.“
Ab einem Hinterziehungsbetrag
von 100.000 Euro werden 15
Prozent Strafzuschlag fällig, ab
einer Million Euro 20 Prozent.
Bisher wird ein Zuschlag von
fünf Prozent berechnet. Zudem
müssen neben dem hinterzogenen Betrag in Zukunft auch die
Hinterziehungszinsen in Höhe
von sechs Prozent pro Jahr sofort
entrichtet werden.
Außerdem sinkt die Grenze, bis
zu der Steuerhinterziehung ohne
Zuschlag bei einer Selbstanzeige
straffrei bleibt, von 50.000 auf
25.000 Euro. Bei höheren Beträgen wird bei gleichzeitiger
Zahlung eines Zuschlages von
zehn Prozent von einer Strafverfolgung abgesehen.
Die Strafverfolgungsverjährung
bleibt nach Angaben aus der
Koalition bei fünf Jahren, der
Berichtigungszeitraum soll jedoch auf zehn Jahre ausgedehnt
werden. Buchungsfehler in Unternehmen sollen aber auch künftig nicht als Steuerhinterziehung
geahndet werden.
Mit der Änderung zieht die
Regierung die Konsequenzen
aus der Entdeckung etlicher
Steuerkrimineller, die durch
den Ankauf von aus Schweizer Banken entwendeten Daten
aufgeflogen waren. Die Zahl
strafbefreiender Selbstanzeigen
lag im ersten Halbjahr 2014
mehr als doppelt so hoch
wie im Vorjahreszeitraum. Allen voran war das Land BadenWürttemberg mit 6.292 Selbstanzeigen, gefolgt von NordrheinWestfalen mit 4.509 Selbstanzeigen, von Bayern mit 3.973
Selbstanzeigen und RheinlandPfalz mit 3.241 Selbstanzeigen.
Erst an fünfter Stelle lag das
Land Niedersachen mit 2.862
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Einige Steuergesetze ändern sich zum 1. Januar 2015
Neu: Kroatien-Begleitgesetz
Berlin.
Mit dem „Gesetz zur Anpassung des nationalen Steuerrechts an den Beitritt Kroatiens zur EU und zur Änderung
weiterer steuerlicher Vorschriften“ plant der Gesetzgeber zum 1. Januar 2015 so
etwas wie ein „kleines Jahressteuergesetz“.
Das Kroatien-Begleitgesetz enthält gravierende umsatzsteuerliche Neuerungen. Bereits im
letzten Rundschreiben hatten
wir über die anstehenden Änderungen im eCommerce-Bereich
berichtet. Leistungen an Endverbraucher (B2C) in der EU
werden ab 01.01.2015 nicht mehr
im Sitzland des leistenden Unternehmers, sondern im Sitzland des
Kunden besteuert. Betroffen sind
neben Telekommunikations- und
Rundfunkleistungen vor allem
elektronisch erbrachte Dienstleistungen.
Den Unternehmen wird die Möglichkeit eingeräumt, anstelle der
sonst erforderlichen Registrierung in allen Sitzländern der EUKunden eine sogenannten OneStop-Shop-Regelung zu nutzen,
nach der alle Umsätze, zerlegt
auf die EU-Staaten einheitlich
beim Bundeszentralamt für Steuern gemeldet und versteuert werden. Die einheitliche Erklärung
ist jeweils am 20. Tag nach Ablauf eines Quartals abzugeben.
Dem betreffenden „Gesetz zur
Anpassung des nationalen Steuerrechts an den Beitritt Kroatiens“ wurde vom Bundesrat am
11.07.2014 zugestimmt. Aus der
Sicht der Umsatzsteuer enthält
es neben den eCommerce-Änderungen:
-die Erweiterung der Steuerschuldnerschaft auf inländische
Lieferungen von Tablet-Computern und Spielekonsolen sowie
auf Umsätze mit ausgewählten
unedlen Metallen, die in der
Vergangenheit als besonders betrugsanfällig eingestuft wurden;
-die Anwendung des ermäßigten Steuersatzes auf körperlich
gelieferte „eBooks“ (Tonaufzeichnungen der Lesungen eines
Buches auf körperlichen Trägermedien, nicht als Download!);
tenden Unternehmer vorgesehen,
wenn der Bauträger die von ihm
nicht geschuldete Umsatzsteuer
zurückfordern sollte. Dies könne
auch im Wege einer Verrechnung
erfolgen, sofern der leistende Unternehmer aktiv mitwirkt. § 176
AO stehe einer solchen Änderung der Steuerfestsetzung nicht
-die gesetzlich normierte Ein- entgegen.
führung der Steuerschuld bei
Bauleistungen an Unternehmen,
die auch (> 10 % ihres Weltumsatzes) Bauleistungen ausführen
sowie eine Nichtbeanstandungsregelung, wenn die Vertragspartner vom Vorliegen der VorDas ist die Sensation auf dem Markt: Sie scannen Ihre Belege ein, diese werden
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Von Inge Meyer
Westerstede.
Mit einem „Tag der offenen
Tür“ lädt die Geschäftsleitung
der CLAAS Weser Ems GmbH
in das neue Gebäude am 30.
November von 9-18 Uhr nach
Westerstede ein. „Das Einzugsgebiet des neuen Standortes
hier in Westerstede deckt das
Ammerland, Ostfriesland und
Friesland ab“, informiert Ingo
Ordel von der CLAAS Weser
Ems GmbH.
Rund 6,5 Millionen Euro kostete der hochmoderne Hallenneubau mit einer Werkstatt für
Großmaschinen, Mähdrescher,
Häcksler und Traktoren sowie
Service-Annahmestelle und einer
eigenen Waschhalle. „Mit dem
neuen Standort bieten wir einen
hundertprozentigen Service und
Notrufdienst am Wochenende“,
erklärt Lars Barghop, Niederlassungsleiter in Westerstede.
Nach dem Spatenstich im Januar
dieses Jahres war der Neubau
in knapp neunmonatiger Bauzeit
fertiggestellt worden. Das Gesamtareal des neuen Standorts in
Westerstede-Hüllstede umfasst
knapp 1,5 Hektar Fläche, so dass
Von links: Jens Moor, Hannes Lüttmann, Regine Müller, Thomas Gerdes, Tammo Leiner, Chris
Janßen, Lars Barghop, Christoffer Flatken, Hermann Schöttler, Bernd-Jochen Feikes und Neele
Josephine Meilahn laden zum Tag der offenen Tür am 30. November im Claas-Neubau ein.
viele landwirtschaftliche Geräte Ersatzteillager verfügt, und zum
und Traktoren auf dem Außenge- 1. August haben zwei Auszubillände präsentiert werden können. dende ihre Lehre zum Bau- und
Landmaschinenmechatroniker
In der Meisterwerkstatt arbeiten gestartet. „Mit rund zehn Bezurzeit fünf Mitarbeiter sowie schäftigten starten wir jetzt, die
zwei Verkaufsberater im Ver- dann zu Beginn der Frühjahrskaufsraum, der über ein großes saison auf knapp 20 Mitarbeiter aufgestockt werden“, so Lars
Barghop.
Das Einzugsgebiet von Apen bis
nach Varel und von der Hunte
bis zum Küstenkanal bis hoch
zur Nordsee gilt als wichtiger
CLAAS-Standort für den Verkauf von Neumaschinen und für
die Ersatzteilversorgung. „Wir
halten hier ein großes Ersatzteillager, beispielsweise für
CLAAS-Traktoren bereit“, erläutert Barghop. Zudem ist das
neue Dienstleistungszentrum für
Verkauf, Werkstatt und Ersatzteillager zentral an der Ammer-
Jetzt vormerken!
Eröffnung der
CLAAS Weser Ems GmbH
in Westerstede.
30. November 2014
von 09.00 bis 18.00 Uhr
landallee gelegen und nur wenige
Minuten von der Autobahnabfahrt A 28 entfernt.
Zum festen Kundenstamm des
neuen Dienstleistungszentrums
in Westerstede zählen in erster
Linie landwirtschaftliche Betriebe und Lohnunternehmen.
„Wir starten hier mit einem guten
Kundenstamm und können das
Geschäft mit dieser neuen rund
600 qm großen Halle ausbauen“,
betont der Niederlassungsleiter.
Rund 250 Großmaschinen und
Mähdrescher sowie circa 1.000
Traktoren werden am neuen Servicestützpunkt gewartet. Laut
dem Niederlassungsleiter Lars
Barghop werden auch „Nachernte-Checks“ und TÜV angeboten. Darüber hinaus steht eine
Waschhalle für landwirtschaftliche Geräte zur Verfügung.
Das Ersatzteillager im Neubau verfügt über ein breites Sortiment.
• Ausführliche Maschinenpräsentation
• Besichtigung der Werkstätten, des Ersatzteillagers
und der neuen Büroräume
• Buntes Unterhaltungsprogramm in weihnachtlicher
Atmosphäre für Groß und Klein
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Am Tag der offenen Tür kommen auch die kleine Besucher auf
ihre Kosten.
November 2014
Das neue Verwaltungsgebäude wurde im Herbst 2013 in
Betrieb genommen. Foto: Inge Meyer
BÜNTING NORTMOOR
9
Ex-Vorstandsmitglied Jürgen Vieler referierte vor den mittelständischen Unternehmern im Besucherzentrum.
Bünting Traditionsunternehmen in Leer öffnete die Türen für den BVMW
Rund 800 Mitarbeiter am Firmensitz
beschäftigt
Von Ute Müller
Nortmoor.
Über 200 Jahre Teetradition,
zeitgemäßes Management, logistische
Meisterleistungen,
das Flair eines Großunternehmens und doch die gelebten
Werte eines Familienbetriebes
– dies konnten die etwa 45
Teilnehmer des BVMW Mittelstandstreffens bei der Bünting
Unternehmensgruppe hautnah
erleben. „Die Bünting-Gruppe
trägt eine große regionale
Verantwortung und Identität
sowohl bei den Mitarbeitern
als auch beispielsweise bei den
Lieferanten, die die regionalen Produkte erzeugen“, hob
Horst Kuipers aus Greetsiel,
Rund 45 BVMW-Mitglieder waren bei der Bünting-Betriebsbesichtigung dabei.
BVMW-Geschäftsstellenleiter
für Ostfriesland zu Beginn der Besonders die aus der Tradition
Betriebsbesichtigung hervor.
heraus hohe soziale Verantwortung, die sowohl für die MitarIn einem sehr anschaulichen Vor- beiter als auch für die Menschen
trag konnte Jürgen Vieler, ehe- in der Region gilt, hob Vieler
maliges Vorstandsmitglied der hervor. Verlässlichkeit, KontiBünting AG, den Teilnehmer nuität und Nachhaltigkeit sind
die Unternehmensgruppe näher zum Markenzeichen der Unterbringen. Angefangen vor über nehmensgruppe geworden und
200 Jahren als kleines Teehan- prägen das Unternehmensbild.
delshaus beschäftigt die Firmen- So unterstützt z.B. die Bünting
gruppe heute rund 11.000 Mit- Stiftung auch soziale Projekte
arbeiter und ist somit einer der und Engagement in der Region.
größten Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe im Nordwesten.
Ausführlich ging Jürgen Vieler
auf die Herausforderungen des In dem Zentrallager im Gewerbegebiet Nortmoor rollen die
heutigen und zukünftigen MarkLKW täglich an. Fotos: Ute Müller
Neues Verwaltungstes ein, insbesondere hinsichtlich
gebäude
des E-Commerce. „Denn für die
Im September 2013 konnten 400 Handelsbranche und die klassiMitarbeiter in das neu fertigge- schen Ladengeschäfte wächst die
stellte Verwaltungsgebäude im Herausforderung, der sich keiner
Gewerbegebiet Nortmoor neben entziehen kann und sie birgt
dem Besucherzentrum einziehen. sowohl viele Chancen wie auch
Gefahren“, so Vieler in seinem
Vortrag. Mit mytime.de betreibt
Bünting seit 2012 bundesweit
einen Online-Shop, der neben
Lebensmitteln, auch Kochrezepte, eine Markenkunde oder
eine Ernährungsberatung für den
Online-Kunden bereitstellt. Ab
Januar expandiert das Unternehmen weiter und übernimmt die
Jibi Handels GmbH & Co. mit
Sitz in Bielefeld. So erweitert
Auf rund 16.000 qm stehen 250 sich die Bünting UnternehmensBüros für 400 Mitarbeiter zur gruppe um weitere 88 Jibi Märkte
Verfügung. Weitere 400 Mitar- mit mehr als 2000 Mitarbeitern.
beiter sind im Lagerbereich des
Unternehmens auf dem Gelände Nach dem Vortrag bei traditiobeschäftigt. Mit dem neuen Ver- neller „Tee-Zeit und frischem
waltungszentrum gehört die Han- Kuchen aus eigenem Hause“ und
delsgruppe mit insgesamt 800 dem Unternehmensfilm standen
Beschäftigten im Gewerbegebiet zunächst ein Betriebsrundgang
Nortmoor an der Autobahnab- durch die Teeproduktion und im
fahrt A28 zum größten Arbeit- Anschluss eine Fahrt durch die
geber in der Gemeinde Filsum. beeindruckenden Logistikhallen
Um den An- und Ablauf des auf dem Programm.
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Direkt an der Autobahn 28, Abfahrt Apen-Augustfehn, befindet sich der Neubau der Beeger Internationale Stückgut Logistik
GmbH im Gewerbegebiet Augustfehn II. Foto: Theen
Beeger Internationale Stückgut Logistik GmbH nun in Augustfehn ansässig
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Apen-Augustfehn.
„Wir sind mit dem neuen Gebäude und dem Standort hier
im Gewerbegebiet Augustfehn
an der Autobahn sehr zufrieden“, so die Geschäftsführer
Birgit Beeger und Reinhold
Scheuer von der Spedition Beeger. Knapp zehn Jahre lang
befand sich die Beeger Internationale
Stückgut
Logistik
GmbH in Nortmoor bevor der
Umzug in die neue Halle mit
Bürotrakt in Augustfehn Anfang Oktober erfolgte.
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Beeger in Ihren neuen
Räumlichkeiten viel Erfolg!
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In den hellen und mit modernsten LED-Leuchtmitteln ausgestatteten Büros finden die zehn
Büromitarbeiter optimale Arbeitsbedingungen vor. Foto: Theen
folgte, wurde das neue Gebäude
zügig fertiggestellt. „Der milde
Winter hat dazu beigetragen, dass
Nachdem der Spatenstich für den wir planmäßig einziehen konnNeubau Anfang des Jahres er- ten“, so der Niederlassungsleiter
Das Wirtschaftsecho und
umstehende Firmen
gratulieren recht herzlich!
in Augustfehn, Frank Reichert.
Die neue rund 875 qm große
Umschlagshalle ist mittlerweile
gut gefüllt mit den unterschiedlichsten Waren, die überwiegend
im 26-Postleitzahlenbereich zugestellt werden.
Die neuen Räumlichkeiten der
Spedition Beeger im Gewerbegebiet Augustfehn II befinden
sich nur wenige Minuten von
der Autobahnabfahrt A 28 ent-
fernt. „Das ist verkehrmäßig ein
großer Pluspunkt“, so Frank Reichert weiter.
Insgesamt arbeiten 27 Beschäftigte
im
Neubau,
davon 17 als Berufskraftfahrer
und zehn Mitarbeiter sind im
Büro tätig.
Mehr Informationen erhalten interessierte Leserinnen und Leser
und der Internetadresse:
www.beeger.de
Zweites Treffen des „Business-Netzwerk-Apen“ war sehr gut besucht
Azubi-Plattform geht an den Start
Von Inge Meyer
Beschäftigte. Zudem finden dort
Kunstausstellungen und MusikApen-Augustfehn.
abende statt und für Betriebs- und
Weihnachtsfeierlichkeiten stehen
In der komplett umgebauten separate Räumlichkeiten zur VerEisenhütte in Augustfehn, fügung.
die Anke und Dieter Börjes
zu einem schönen Restaurant
umbauten, fand das zweite Change-Managerin Andrea Rei„Business-Netzwerk
Apen“ chel referierte zu folgenden Framit knapp 70 Teilnehmern gen: Wie binden Sie gute Mitarstatt. „Nach rund einjähriger beiter langfristig an Ihr UnternehRenovierungszeit haben wir men? Welchen Auftrag haben Sie
das Restaurant zum Fest der als Unternehmer. Dabei erklärte
1.000 Laternen eröffnet“, sagte die gelernte SparkassenbetriebsMotorrad-Unternehmer Dieter wirtin anhand von Anerkennung
Börjes in seiner Ansprache.
und Lob der Mitarbeiter sowie
Mitarbeitergespräche, die - gezielt eingesetzt - wie „Treibstoff
In dem neuen Augustfehner für ein Unternehmen“ wirken.
Von links: Anke und Dieter Börjes, Coach Andrea Reichel, Restaurantchef Carsten Schultz,
Gastronomiebetrieb, in dem von
Referent Tobias Cordes und Bürgermeister Matthias Huber. Foto: Fotostudio Scheiwe
Frühstück bis zum Abendessen
kann sein Ausbildungsangebot
für jeden Geschmack etwas an- In dem Vortag von Tobias Cordes deutlich, dass die von vielen Aus- „Auszubildenden-Plattform“
gewünschte dringend benötigt wird. „Jeder mit jeweiligen Profil selber auf
geboten wird, arbeiten rund 25 von Datentechnik Freeline wurde bildungsbetrieben
die Plattform stellen und die Zugangsdaten schicken wir an registrierte Betriebe raus“, sagte Apens
Bürgermeister Matthias Huber bei
der Unternehmerveranstaltung.
Die Online-Freischaltung der
neuen Azubi-Plattform ist für das
Neue Jahr 2015 geplant.
Zudem gehen die Lichter der
Werbegemeinschaft rechtzeitig
zu Weihnachten in Augustfehn
an. Die neue Straßenbeleuchtung
mit Weihnachtssternen wird zum
1.Advent erleuchten.
Das nächste Treffen soll im Frühjahr 2015 stattfinden und wieder
die Akteure in der lebenswerten
Zuzugsgemeinde an einen Tisch
holen.
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Viel Erfolg im neuen Gebäude!
Von links: Niederlassungsleiter Frank Reichert, Geschäftsführerin Birgit Beeger und (dahinter), Geschäftsführer Reinhold
Scheuer, Dominik Rudolf, Heike Leuchters, Nicolé Tolzmann, Sonja Freerks und Jasmin Schilling in dem neuen Bürogebäude.
Foto: Inge Meyer
Alles Gute in den neuen Räumen!
Beeger Internationale Stückgut Logistik GmbH zog im Neubau ein
Top-Logistik seit zehn Jahren
Von Inge Meyer
Apen-Augustfehn.
Die Beeger Internationale
Stückgut Logistik GmbH bezog die neuen Räumlichkeiten
im Gewerbegebiet Augustfehn II in der Gemeinde Apen.
„Hier an diesem neuen Standort möchten wir das Geschäft
weiter ausbauen. Zudem ist
die Verkehrslage, nur wenige
Minuten von der Autobahn
A 28, optimal“, sagt Frank Reichert, Niederlassungsleiter der
Beeger Internationale Stückgut Logistik GmbH in ApenAugustfehn.
nach ganz Europa anbieten“, erklärt Frank Reichert. Die Waren,
die dabei zum Transport kommen, sind bunt gemischt. Von
Druckerzeugnissen, Lüftungsteilen, Pflanzen, Teichfolien bis hin
zu Zimmertüren ist alles dabei.
„Selbst Gefahrgüter stellen kein
Problem dar, so dass namhafte
Kunden aus der Chemiebranche
zu unserem Kundenstamm zählen.“
Die Spedition Beeger wurde im
Jahr 2004 in Nortmoor gegründet und beschäftigt mittlerweile
17 Berufskraftfahrer und zehn
Büromitarbeiter. „Aktuell bilden
wir zwei Auszubildende in kaufmännischen Berufen und einen
Bewerber zum Berufskraftfahrer
aus. Gerne wollen wir bei den
Berufskraftfahrern die Anzahl
noch erhöhen“, informiert Frank
Reichert.
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viel Erfolg und bedanken uns
für die angenehme
Zusammenarbeit.
„Mittelfristig wollen wir hier
am Standort Augustfehn weiter
wachsen. Wir haben ein tolles,
motiviertes Team im Rücken.
Somit können wir sicher sein,
dass uns das auch gelingen wird“,
fügt Frank Reichert abschließend
hinzu.
Dank der guten Zusammenarbeit
mit der Gemeinde Apen, allen Mehr Informationen erhalten invoran mit Bürgermeister Mat- teressierte Leser auch im Internet
thias Huber, einigten sich die unter www.beeger.de.
Vertragspartner schnell über ein
16.500 qm großes Grundstück.
Die neue 875 qm große Umschlagshalle verfügt über zehn
Verladetore. Außerdem wurde
der Neubau mit moderner LEDLichttechnik in den Büroräumen
ausgestattet. Und um zukünftig
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zuständig.
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Unerlässlich und von großer Bedeutung für die Existenz sind
deshalb, je nach Gewerbeart,
die Unternehmensversicherungen der jeweiligen Versicherungsgesellschaften. Sie decken
auch spezielle Risiken ab, denn
leider reichen Leistungsbereit-
schaft, Tüchtigkeit und ein stim- mit u.a. für existentiell wichtige
miges Konzept nicht immer, um Produktionsmittel, die vor einem
Risiken zu bekämpfen.
wirtschaftlichen Folgeschaden
gesichert werden müssen. WichDie moderne Technik lässt den tig ist die korrekte und zukunftsWert eines Betriebsgebäudes und orientierte Ermittlung der Versidie Einrichtung des Unterneh- cherungssumme.
mens schnell steigen. Das erfordert eine langfristig angelegte Finanzplanung und ein optimiertes Bei der BetriebsunterbrechungsVersicherungskonzept. Es geht Versicherung besteht Versicheum Sachwerte: Die Versiche- rungsschutz für die versicherten
rung leistet im Versicherungs- finanziellen Folgen einer Befall bei der Gebäudeversicherung triebsunterbrechung, die durch
für die Wiederherstellung von einen versicherten Sachschaden
Gebäudeteilen. Bei der Inhalts- entsteht (beispielsweise durch
versicherung wird die Betriebs- Feuer, Einbruchdiebstahl, Leiausstattung versichert, also die tungswasser oder Sturm mit Hatechnische und kaufmännische gel). Denn bei Stillstand werden
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die Sachwerte, sondern es geht
um die wirtschaftlichen Schäden, die Vermögenswerte. Der
Kostendruck wird erhöht, weil
die Zinsbelastung durch die Kreditaufnahmen steigt. Die Mitarbeiter genießen Kündigungsschutz - ihnen kann nicht immer
wegen einer Betriebsunterbrechung, z. B. Zerstörung durch
Brand, gekündigt werden, weil
dieses ein kalkulierbares Risiko
darstellt, gegen das man sich
versichern kann. Die Betriebsunterbrechungsversicherung ersetzt
im Schadenfall Löhne und Gehälter, den Ertragsausfall oder
-minderung und die Kosten der
Schadenminderung, um das Unternehmen schnell wieder flott zu
machen, zum Beispiel wenn neue
Lagerräume angemietet werden
müssen.
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sein Verschulden auch anderen
Schäden zu, unterliegt er der
gesetzlichen Haftpflicht. Dazu
kommt noch die Haftung des
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Verrichtungsgehilfen und die
Haftung für die vertriebenen Produkte. Die Betriebshaftpflichtversicherung deckt berechtigte
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Zwar stehen dem Existenzgründer oder Freiberufler nach
wie vor die gesetzlichen Versicherungen zur Verfügung,
doch diese sichern den Versicherten nur im bescheidenen
Umfang ab. Daher empfehlen
sich private Versicherungen
und entsprechende Zusatzversicherungen.
Existenzgründer wählen die Berufsunfähigkeitsversicherung
oft als Zusatz für die Kapital-,
Risikolebens- oder Rentenversicherung. Sie wird in der Regel
gezahlt, wenn der Versicherte
länger als sechs Monate durch
Krankheit oder Unfall seinen
Beruf nicht ausüben kann. Wer
in jedem Fall eine private Unfallversicherung abschließen. Hier
wird ausschließlich nach Unfällen gezahlt. Wer sich selbstständig macht, unterliegt auch der
privaten Kranken- und Pflegeversicherung. Wichtig hierbei ist,
dass die Beiträge risikogerecht
und altersabhängig kalkuliert
sind.
Oft ist der Versicherungsschutz
gesetzlich oder von der Standesorganisation vorgeschrieben, so
dass der Jungunternehmer oder
Freiberufler sich von seinem
Versicherungsagenten einen individuellen Versicherungsschutz
Maß schneidern lassen sollte,
um nicht Gefahr zu laufen, sich
sich die Berufsunfähigkeitversi- über-, unter- oder gar falsch zu
cherung nicht leisten kann, sollte versichern.
Neben der notwendigen Haftpflichtversicherung schützt der
Jungunternehmer seinen Betrieb in erster Linie durch Versicherungen im so genannten
Sachbereich. Zu den wichtigsten Sachversicherungen zählen
die Feuer-, Einbruchdiebstahl-,
Leitungswasser - und Sturmversicherung. Jungunternehmer
sollten prüfen, ob es gebündelte
Versicherungen preisgünstiger
gibt.
Ist
der
Betrieb
durch
Feuer oder Sturm lahm gelegt, laufen Pacht, Löhne und
Gehälter weiter. In diesem Fall
kommt Hilfe von der Betriebsunterbrechungsversicherung, die
für verschiedene Versicherungssummen abgeschlossen werden
kann.
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darf. Ob der Rentenbezieher mit
einem Nebenverdienst nun die
Haushaltskasse aufbessern möchte
oder eine willkommene Abwechslung im Alltag sucht: Wenn Sie zu
Ihrer Rente dazuverdienen, sollten
Sie auf jeden Fall die Hinzuverdienstgrenze einhalten. Überschreiten Sie diese, könnten Sie
Ihren Rentenanspruch gefährden.
Nach dem das frühere Renteneintrittsalter von 63 Jahren
durchgesetzt wurde, wird seit
dem 1. Juli auch die heiß diskutierte „Mütterrente“ monatlich ausgezahlt. Die Mütterrente
wird von der Rentenversicherung automatisch ausgezahlt
und muss nicht extra beantragt
werden.
Hat der jeweilige Rentenbezieher die Regelaltersgrenze schon
Dennoch muss im Einzelfall ge- erreicht, darf diese Person unbeprüft werden, wieviel Nebenver- grenzt zu ihrer Rente hinzuverdienst zum Altersruhegeld und zur dienen. Ist die Person jünger, so
Mütterrente dazu verdient werden müssen die verschiedenen Gren-
zen berücksichtigt werden, damit
die eigene Rente nicht gekürzt
wird. „Bekommen Sie beispielsweise eine Altersvollrente oder
eine Rente wegen voller Erwerbsminderung, dürfen Sie monatlich
450 Euro dazuverdienen. Ist Ihr
Einkommen höher, kann Ihnen die
Rentenversicherung nur noch eine
Teilrente zahlen“, informiert die
Deutsche Rentenversicherung.
2014 erhöht wurde, sind auch die
individuellen Hinzuverdienstgrenzen gestiegen.
Wie die Grenzen für die Teilrenten berechnet werden und was
passiert, wenn der Rente diese
regelmäßig überschreiten, erfahren interessierte Leser in den Broschüren „Altersrentner: So viel
können Sie hinzuverdienen“ sowie
„Erwerbsminderungsrentner: So
Die Grenzen für die verschiede- viel können Sie hinzuverdienen“.
nen Teilrenten werden individuell
berechnet und sind unter anderem
von der sogenannten Bezugsgröße Mehr auch unter www.deutscheabhängig. Da diese ab 1. Januar rentenversicherung.de.
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Atlantique Automatisierungstechnik GmbH mit neuem Bürotrakt in Riepe
Ausführung der Bauhauptarbeiten
Wir wünschen weiterhin viel Erfolg!
Neue Büros bereits bezogen
Wir gratulieren und wünschen weiterhin viel Erfolg!
Von Inge Meyer
Ihlow-Riepe.
Die Atlantique Automatisierungstechnik GmbH im Gewerbegebiet Ihlow-Riepe zieht
derzeit in das neue angebaute
Bürogebäude ein. „Dort haben wir mehrere Büros und
einen Besprechungsraum, die
dringend erforderlich waren“,
informiert Heinrich Winter,
Firmenchef der Atlantique Automatisierungstechnik GmbH.
Im April dieses Jahres startete der
Büroneubau an der rund 200 qm
großen Fertigungshalle in Riepe.
In dem rund 100 qm großen Büroneubau befinden sich ein Großraumbüro mit bis zu vier Arbeitsplätzen, ein Besprechungs- und
Tagungsraum sowie ein Chefbüro. „Bei dem guten Wetter
hat mit dem Anbau alles gut geklappt“, so der Elektrotechniker
Heinrich Winter.
Die Atlantique GmbH wurde
im Jahr 1997 gegründet und
beschäftigt mittlerweile sechs
Diplom-Ingenieure, BachelorAbsolventen und einen Elektrotechnikermeister. Das Leis-
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Unternehmer Heinrich Winter (rechts) verfügt über ein qualifiziertes Mitarbeiterteam.
tungsspektrum der international
tätigen Firma liegt im Bau von
Schaltanlagen und Sondermaschinen. SPS-Programmierung
erstellt das Unternehmen für
Anlagen, Fördertechnik, Komponenten der Montage- und Prüftechnik sowie ganze Roboteranlagen. „Zu unseren Kunden
zählen viele Mittelstandskunden
und auch Industrieunternehmen“,
erläutert Heinrich Winter, der
beispielsweise für eine GemüseAufzuchtstation in Israel vor fünf
Jahren die komplette E-Technik
lieferte und diese auch Vorort in
Betrieb nahm.
Von A wie Automobilbranche
über Gartenbau, Maschinenbau
bis Z wie Zulieferbetriebe lieferte das Team von Atlantique
Automatisierungstechnik nach
kundenspezifischen Wünschen
weltweit aus. „Die ganze Programmierung erfolgt hier am
Firmenstandort und die Installation und Inbetriebnahme erfolgt
beim Kunden“, erläutert der Firmenchef. Das mittelständische
Unternehmen ist nach DIN EN
ISO 9001 zertifiziert, da konzernzugehörige Kunden diese
Zertifizierung oftmals auch voraussetzen.
Zum Kundenstamm zählen viele
kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in ganz Niedersachsen, aber auch in den
angrenzenden
europäischen
Nachbarländern, beispielswiese
Österreich, Schweiz und Niederlande.
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14
Eine interne oder externe Unternehmensnachfolge kann bis zu 5 Jahren dauern
Tag der Unternehmensnachfolge in Oldenburg
Oldenburg.
„Zusammen bringen, wer
zusammen passt“ unter diesem Motto veranstaltete der
Verband „Die KMU-Berater
- Bundesverband freier Berater e.V.“ am 17. November
2014 den „Tag der Unternehmensnachfolge“ im TGO in
Oldenburg. Im Mittelpunkt
standen fachliche Impulse für
Unternehmerinnen und Unternehmer, die an eine Übergabe
denken sowie Gründerinnen
und Gründer. Zudem bot die
Veranstaltung eine Basis für
das gegenseitige Kennenlernen
und den Austausch.
mensnachfolge durch den KMUBerater Thomas Thier referierte
Carsten Steenken zu der Thematik „Überraschungen durch das
Finanzamt bei der Nachfolge“.
Ralf Terheyden ging im Anschluss darauf ein, wie der Verkaufswert eines Unternehmens
ermittelt wird und wie dieser
Preis eingestuft wird, damit sich
auch ein passender Käufer für das
jeweilige Unternehmen findet.
Für Gründer und Jungunternehmer ist der Kauf eines Unternehmens eigentlich nur vorteilhaft. Es besteht schon ein
Kundenstamm, die Fertigung der
Produkte oder Dienstleistungen
ist bekannt und ein „Stück Sicherheit“ ist schon da. Bei einem bereits bestehenden Betrieb
kommt aber auch hinzu, dass
die langjährigen Mitarbeiter in
der Regel übernommen werden
sollen. Deshalb sollte an dieser
Stelle mit einem Arbeitsrechtler zusammengearbeitet werden,
der die neuen Arbeitsverträge
schreibt. Dazu sprach Thomas
Watermann beim Tag der Unternehmensnachfolge.
Mit über 100 Teilnehmern aus
dem ganzen Weser-Ems Gebiet
wurde die Auftaktveranstaltung
im Technologie- und Gründerzentrum (TGO) gut angenommen. „40 Prozent der übergabewilligen Unternehmer finden nicht mehr den passenden
Nachfolger, so eine Aussage des
DIHK-Nachfolgereports 2013“,
erläutert Thomas Thier, Vorsitzender des KMU-Beraterverbandes. „Daher wird es immer
wichtiger, beide Gruppen in der
Region in einer neutralen Umge- Andere Themen wurden für beide
bung zusammen zu bringen.“
Zielgruppen gemeinsam besprochen, wie zum Beispiel das
„Dafür ist uns ein breites The- Thema „Ganzheitlicher Nachfolmenspektrum und damit ein gu- geprozess: Wie geht das?“ Die
ter Überblick über die vielen Referenten kamen überwiegend
Aspekte der Unternehmensnach- aus dem Großraum Oldenburg
folge wichtig“ ergänzt Initiatorin und aus der Fachgruppe UnGertrud Meiners-Hagen von der ternehmensnachfolge des KMUMittelstandsberatung Meiners- Beraterverbandes. Grundsätzlich
Hagen in Oldenburg. Zu vielen muss bei dem Seniorchef festgeThemen gab es getrennte Vor- legt werden, ob die Nachfolge inträge für potenzielle Übergeber tern oder extern erfolgen soll. Mit
und potenzielle Übernehmer.
einer internen Nachfolge ist beispielsweise ein Familienmitglied
Nach der Begrüßung und Eröff- gemeint. Wenn jedoch keiner aus
nung des Tags der Unterneh- der Familie ernstlich gewillt ist,
den elterlichen Betrieb zu übernehmen, muss ein außenstehender Interessent für den Kauf der
Firma gefunden werden.
Neben steuer-, erb- und arbeitsrechtlichen Aspekten standen
auch die sogenannten weichen
Faktoren auf der Tagesordnung,
wie zum Beispiel die Frage
„Entscheiden Gefühle über die
Nachfolge?“ Ausreichend Gelegenheit zum Austausch mit den
Referenten und untereinander
gab es zwischen den einzelnen
Impulsvorträgen und am Ende
der Veranstaltung.
Über den Verband:
Der Verband Die KMU-Berater-Bundesverband freier Berater e.V. ist ein überregional
organisierter Zusammenschluss
von freien Beratern für die kleinen und mittleren Unternehmen
(KMU). Die 170 Mitglieder sind
spezialisiert auf die pragmatische Beratung und Betreuung der
mittelständischen Unternehmer/
innen.
November 2014
Dieter Nannen
OVB-Bankdirektor in Ruhestand
Finanzmarkt
• Die Neuordnung der Bankenaufsicht
Banken haben in einer Volkswirtschaft als Umschlagsplatz für Finanzen eine Sonderstellung und damit eine
besonders große Verantwortung. Deshalb unterliegen sie einer umfangreichen staatlichen Aufsicht.
Während der Wirtschafts- und Finanzkrise hat sich gezeigt, dass eine Reihe von großen und international tätigen Banken durch eine übertriebene Expansionspolitik, einer zu geringen Kapitalausstattung und einer nicht
ausreichenden Risikovorsorge ihrer Verantwortung nicht gerecht geworden ist. Zudem ist deutlich geworden,
dass die Aufsichtsvorschriften und –methoden in den Ländern des Euro-Gebietes sehr unterschiedlich und
nicht immer effektiv sind.
Als Konsequenz aus diesen Erkenntnissen haben die Staats-und Regierungschefs der Europäischen Union im
vorigen Jahr beschlossen, die Aufsicht über die so genannten systemrelevanten Banken - also jene Institute,
deren Geschäftspolitik einen wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Stabilität der Euro-Länder haben
kann - der Europäischen Zentralbank (EZB) zu übertragen. Damit soll die Aufsicht über diese Institute vereinheitlicht werden. Anfang November hat die EZB ihre neue Tätigkeit aufgenommen.
Als systemrelevant sieht die EZB jene Banken an, deren Bilanzsumme mehr als 30 Milliarden Euro oder
mehr als 20 % des Bruttoinlandsprodukts des betreffenden Landes beträgt. Ebenfalls als systemrelevant gelten
Banken, die über eine in einem anderen Euro-Land ansässige Tochtergesellschaft bedeutende grenzüberschreitende Tätigkeiten ausüben, zu den drei größten Banken ihres Heimatlandes gehören oder aus einem Hilfsfonds
Unterstützungen beantragt oder erhalten haben. Insgesamt treffen diese Kriterien auf 120 Banken zu, die somit
direkt von der EZB beaufsichtigt werden. Ihre Zahl erscheint gering, auf ihnen entfällt jedoch rund 80 %
des Bilanzvolumens aller Banken in den Euro-Ländern. 21 dieser Banken haben ihren Sitz in Deutschland.
Zumindest in der Anfangsphase wird die EZB bei ihrer Aufsichtstätigkeit von nationalen Behörden durch die
Auf Basis klarer Aufnahmekri- Erstellung von Analysen und durch Datenerhebungen unterstützt. Die nicht als systemrelevant eingestuften
terien und Beratungsgrundsätze Banken werden weiterhin von den nationalen Aufsichtsbehörden geprüft. Die EZB kann jedoch in Einzelsorgt der Verband für die Si- fällen auch die Aufsicht über ein solches Institut übernehmen, wenn sie dafür gewichtige Gründe sieht.
cherung einer unabhängigen und
qualifizierten Beratung. Die Mitarbeit im Verband dient dem Erfahrungsaustausch in Fach- und
Regionalgruppen, der Fort- und
Weiterbildung über „Die KMUAkademie e.V.“, dem Entwickeln von Beratungskonzepten
und Kooperationen.
Zur Vorbereitung ihrer Aufgaben hat die EZB den so genannten Stresstest durchgeführt, dessen Ergebnisse
kürzlich veröffentlicht worden sind. Damit hat sie eine Bestandsaufnahme bei den von ihr zu prüfenden Banken erstellt, die eine Grundlage für ihre künftigen Arbeiten bilden wird.
Die Kompetenzen der EZB sind größer als die der meisten nationalen Aufsichtsbehörden. So kann sie unmittelbar in die Geschäftspolitik einer Bank eingreifen, indem sie ihr Einschränkungen bei bestimmten Geschäftsarten vorschreibt.
Die Bankenaufsicht durch die EZB wird etwa 260 Millionen Euro pro Jahr kosten. Davon entfällt der größte
Teil auf die Kosten für etwa 1.000 weitere Mitarbeiter. Die Kosten müssen zum weit überwiegenden Teil von
den geprüften Banken getragen werden, die im Einzelfall zwischen 150.000 Euro und 15 Millionen Euro zu
Daraus ziehen die Berater und
zahlen haben.
ihre Kunden gleichermaßen Nutzen. So wird durch Beratung kon- Die Neuordnung der Bankenaufsicht ist nicht ohne Kritik geblieben. Sie betrifft ihre rechtliche Grundlage und
sequent und nachhaltig Erfolg für eine mögliche Interessenkollision. Nach Artikel 127, Absatz 6 des Vertrages über die Arbeitsweise der Eurodie Mandanten realisiert.
päischen Union kann der Europäische Rat „ … besondere Aufgaben im Zusammenhang mit der Aufsicht über
Kreditinstitute … der Europäischen Zentralbank übertragen.“ Kritiker behaupten, dass mit „besondere Aufgaben“ nur einzelne Aufgaben, nicht aber die komplette Aufsicht ge-meint sein kann. Wichtiger als dieser Punkt
erscheint die Gefahr einer Interessenkollision. Die EZB könnte bei ihren geldpolitischen Entscheidungen von
ihren Erkenntnissen über die Problemlagen bei den Banken beeinflusst werden. Sie könnte zum Beispiel eine
notwendige Zinsänderung hinauszögern, um negative Einflüsse auf bestimmte Banken zu verhindern. Zwar
ist innerhalb der EZB eine eigene Abteilung für die Bankenaufsicht eingerichtet worden, oberstes Entscheidungsgremium in Aufsichtsfragen ist jedoch der auch für die Geld- und Zinspolitik verantwortliche EZB-Rat.
Ob aus einem möglichen Interessenkonflikt Probleme entstehen werden, ist natürlich noch nicht absehbar.
Positiv ist, dass die Beaufsichtigung der großen international tätigen Banken im Eurogebiet künftig nach
einheitlichen und strengen Regeln erfolgen wird.
• Die Bankenwelt hat sich verändert
Von links: Thorsten Riebe, Carsten Steenken, Detlef Müller, Christine Warnke und Gertrud
Meiners-Hagen referierten vor knapp 40 Teilnehmern beim Tag der Unternehmensnachfolge in
Oldenburg. Foto: Inge Meyer
Steenken & Krogmann
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Auch die Zahl der Sparkassen hat abgenommen. Sie ging von 1990 bis Ende 2013 – zum Teil aufgrund von
Gebietsreformen - von 782 auf 417 zurück.
Die Zahl der Zweigstellen ist ebenfalls erheblich zurückgegangen. 1995 gab es 67.930 Zweigstellen, Ende
2013 waren es noch 36.196. Davon gehören 12.323 den Sparkassen und 11.335 den Genossenschaftsbanken.
Die Schließungen betrafen überwiegend kleine Zweigstellen mit weniger als vier Mitarbeitern.
Internet: www.steenken-krogmann.de • E-Mail: info@stb-steenken.de
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Veränderungen in dem Kundenverhalten haben neben wirtschaftlichen Erwägungen in den vergangenen
Jahrzehnten zu wesentlichen Veränderungen der Bankenlandschaft geführt. Das gilt besonders für die Zahl
der Banken und ihrer Zweigstellen. 1990 gab es in Deutschland 4719 Banken. Bis Ende des vorigen Jahres
ist die Zahl um mehr als die Hälfte auf 2029 zurückgegangen. Der weitaus größte Teil des Rückgangs entfiel
auf die Genossenschaftsbanken, die in der Regel als Volksbanken und Raiffeisenbanken firmieren. Von 1990
bis 2013 ging ihre Zahl aufgrund von Fusionen von 3377 auf 1065 zurück. Der Grund für diese Entwicklung
war die Erkenntnis, dass Banken für eine effektive Tätigkeit für ihre Kunden eine bestimmte, in den einzelnen
Regionen jedoch durchaus unterschiedliche Mindestgröße haben müssen. Deshalb haben sich häufig kleinere
Banken mit größeren Banken in ihrer Nachbarschaft zusammengeschlossen. Mit der zunehmenden Größe der
Genossenschaftsbanken ist dieses Motiv etwas in den Hintergrund getreten, so dass die Zahl der Fusionen in
den letzten Jahren rückläufig war.
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Der Grund für die Zweigstellenschließungen war in erster Linie das völlig veränderte Verhalten der Kunden
aufgrund technischer Neuerungen. Früher mussten die Kunden für jede Überweisung und für jede Bargeldabhebung zur Bank gehen, heute erledigen viele von ihnen die Überweisungen per online-banking am heimischen Schreibtisch. Bargeld kann nicht nur in den Banken, sondern in vielen Orten mittels Bargeldautomaten
auch in Supermärkten und an Tankstellen abgehoben werden. Außerdem hat das Bargeld erheblich an Bedeutung verloren. Ein steigender Teil der Einkäufe im Einzelhandel wir mit Scheck- oder Kreditkarten bezahlt.
Aus diesen Gründen hat die Zahl der Besucher einer Bankstelle erheblich abgenommen. Manche Kunden
besuchen ihre Bank nur noch dann, wenn sie einen speziellen Beratungsbedarf sehen oder umfangreiche
Bankgeschäfte abzuwickeln haben. Diese umfassenden Dienstleistungen können in sehr kleinen Zweigstellen
nicht immer erbracht werden.
Seit einigen Jahren hat sich der Rückgang der Zahl der Banken und ihrer Zweigstellen verlangsamt. Deutschland liegt jetzt bei der Relation zwischen den Bankstellen und der Einwohnerzahl etwa im Durchschnitt der
Euro-Länder.
November 2014
RATGEBER RECHT
Dipl.-Kaufmann Enno Gembler
Steuerberater Johann Grensemann
Steuerrecht
15
Dr. jur. Katrin Stoye, Rechtsanwältin
und Fachanwältin für Arbeitsrecht
Arbeitsrecht
• Vergebliche Anschaffungskosten für eine Vermögensanlage sind keine Werbungskosten für Kapitaleinkünfte
• Die Staffelung der Urlaubsdauer nach dem Alter
– zulässig?
Der Kläger beabsichtigte, die Anteile an einer GmbH zu erwerben und ihre Geschäftsführung von ihren
aus Altersgründen ausscheidenden Gesellschaftern zu übernehmen. Zur Begrenzung seiner persönlichen
Haftung sollten Anteilserwerb und Finanzierung über eine weitere, noch zu gründende GmbH erfolgen,
deren Alleingesellschafter-Geschäftsführer der Kläger werden wollte. Letztlich scheiterten seine Bemühungen.
Der Urlaubsanspruch ist regelmäßig im Arbeitsvertrag oder im anwendbaren Tarifvertrag geregelt. Fehlt
es an einer Regelung, gelten die nachfolgenden gesetzlichen Regeln, welche auch für arbeitsvertragliche
Klauseln Mindeststandards festlegen:
Quelle: Taxmail
Die Gründe:
Die Klägerin hat gegen die Beklagte keinen Anspruch auf Gewährung zwei weiterer Urlaubstage pro
Jahr schon vor Vollendung des 58. Lebensjahres.
Der gesetzliche Mindesturlaub beträgt 24 Werktage (wobei das Bundesurlaubsgesetz von einer SechsTage-Woche ausgeht), was bei der üblichen Fünf-Tage-Woche einem (Mindest-) Urlaubsanspruch
Nachdem das Finanzamt nur einen Teil seiner Ausgaben – Aufwendungen für Finanzierungsberatung von insgesamt 20 Arbeitstagen entspricht. Für schwerbehinderte Arbeitnehmer erhöht sich der Anund Steuerberatung sowie Zahlung einer Entschädigung für einen rückabzuwickelnden Finanzierungs- spruch auf bezahlten Urlaub um fünf Arbeitstage pro Jahr.
bzw. Bürgschaftsvertrag – als Werbungskosten für Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit anerkannt
hatte, zog der Kläger vor Gericht und machte geltend, bei den vergeblich aufgewendeten Gründungs- Umstritten war lange Zeit, ob ein Arbeitgeber hinsichtlich des Alters Differenzierungen bei der Anzahl
der Urlaubstage vornehmen darf. Nach einem aktuellen Urteil des Bundesarbeitsgerichts ist dies nun
kosten handele es sich um Werbungskosten bei den Einkünften aus Kapitalvermögen.
geklärt. Danach dürfen Arbeitgeber im Einzelfall älteren Arbeitnehmern mehr Urlaub gewähren
Der 3. Senat des FG Hamburg hat die Klage mit Urteil des 6. Senats vom 23.4.2014, 6 K 248/13, als jüngeren (hier: zwei Urlaubstage mehr ab Vollendung des 58. Lebensjahres).
rechtskräftig abgewiesen. Anschaffungskosten, einschließlich der Anschaffungsnebenkosten einer
Vermögensanlage, gehörten nicht zu den abzugsfähigen Werbungskosten bei den Einkünften aus Hierin liegt zwar dem Grunde nach eine Ungleichbehandlung aufgrund des Alters. Diese ist aber nach
§ 10 Satz 3 Nr. 1 AGG gerechtfertigt, wenn die Urlaubsregelung dem Schutz älterer Arbeitnehmer dient
Kapitalvermögen.
sowie geeignet, erforderlich und angemessen i.S.v. § 10 Satz 2 AGG ist. Dem Arbeitgeber steht insoweit
Auch vergeblich aufgewendete Anschaffungskosten blieben Anschaffungskosten. Bei nicht abnutzbaren eine auf die konkrete Situation in seinem Unternehmen bezogene sog. Einschätzungsprärogative zu.
Wirtschaftsgütern des Privatvermögens seien sie grundsätzlich nicht zu berücksichtigen. Da Wirtschaftsgüter des Kapitalvermögens mangels Abnutzbarkeit nicht abschreibungsfähig seien und vergebliche
Anschaffungskosten das steuerrechtliche Schicksal erfolgreicher Anschaffungsaufwendungen teilten,
seien auch die Anschaffungskosten und Nebenkosten bei den Einkünften aus Kapitalvermögen nicht Der Sachverhalt:
berücksichtigungsfähig. Welche Kosten dem Anschaffungsvorgang im Einzelfall zuzuordnen seien, Die 54 Jahre alte Klägerin ist bei dem beklagten Unternehmen aus dem Konzernverbund von BIRKENSTOCK in der Schuhproduktion beschäftigt. Die nicht tarifgebundene Beklagte gewährt den in diesem
bestimme sich nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten.
Unternehmensbereich beschäftigten Arbeitnehmern zunächst 34 Tage Urlaub pro Jahr und ab VollenDabei sei ein bloßer kausaler oder zeitlicher Zusammenhang mit der Anschaffung nicht ausreichend; dung des 58. Lebensjahres 36 Tage.
vielmehr komme es auf die Zweckbestimmung der Aufwendungen an. Aufwendungen, die für den Erwerb einer Kapitalanlage gemacht werden, rechneten, anders als Aufwendungen bei einer bestehenden Die Klägerin sah in dieser Staffelung der Urlaubsdauer eine unzulässige Altersdiskriminierung und
Kapitalanlage, nicht zu den Werbungskosten, sondern zu den Anschaffungskosten. Denn zu diesen begehrte eine Anpassung des Urlaubsanspruchs „nach oben“. Zur Begründung machte sie geltend, dass
gehöre nicht nur der Kaufpreis in engerem Sinn, sondern alles, was der Erwerber aufwenden müsse, um die Behauptung, ältere Mitarbeiter benötigten im Produktionsbetrieb längere Erholungsphasen, nicht
tragfähig sei. Es sei auch nicht ersichtlich, warum ein gesteigertes Erholungsbedürfnis ausgerechnet ab
das Wirtschaftsgut zu erlangen.
Vollendung des 58. Lebensjahres eintrete.
Beratungskosten, die im Zusammenhang mit einem Erwerb anfielen, seien dann Anschaffungskosten,
wenn die Kaufentscheidung bereits grundsätzlich getroffen worden sei. Vergeblich aufgewandte Be- Ihre Klage hatte in allen Instanzen keinen Erfolg. Dies hat das BAG mit Urteil vom 21.10.2014 (Az.: 9
ratungskosten anlässlich der fehlgeschlagenen Gründung einer Kapitalgesellschaft gehörten zu den AZR 956/12) ganz aktuell entschieden.
Anschaffungsnebenkosten einer – erstrebten – Beteiligung und nicht zu den Werbungskosten bei den
Einkünften aus Kapitalvermögen.
Eine Staffelung der Urlaubsdauer nach dem Alter stellt zwar eine Ungleichbehandlung dar. Diese kann
aber unter dem Gesichtspunkt des Schutzes älterer Beschäftigter nach § 10 Satz 3 Nr. 1 AGG
• Festsetzung eines Verzögerungsgelds wegen
zulässig sein. Bei der Prüfung, ob eine solche vom Arbeitgeber freiwillig begründete Urlaubsregelung
dem Schutz älterer Beschäftigter dient und geeignet, erforderlich und angemessen i.S.v. § 10 Satz
unzureichender Mitwirkung bei einer Außenprüfung
2 AGG ist, steht dem Arbeitgeber eine auf die konkrete Situation in seinem Unternehmen bezogene
Mit Urteil vom 24. April 2014 IV R 25/11 hat der BFH entschieden, dass das FA auch in Fällen, in denen Einschätzungsprärogative zu.
der Steuerpflichtige seiner Mitwirkungspflicht bei einer Außenprüfung schuldhaft nicht nachgekommen ist, ein Verzögerungsgeld nicht ohne nähere Begründung festsetzen darf. Das FA kann gegen den Im Streitfall hat die Beklagte mit ihrer Einschätzung, die in ihrem Produktionsbetrieb bei der Fertigung
Steuerpflichtigen ein Verzögerungsgeld von 2.500 € bis 250.000 € festsetzen, wenn dieser seinen Mit- von Schuhen körperlich ermüdende und schwere Arbeit leistenden Arbeitnehmer bedürften nach
wirkungspflichten (u.a. Erteilung von Auskünften oder Vorlage von Unterlagen) im Rahmen einer Au- Vollendung ihres 58. Lebensjahres längerer Erholungszeiten als jüngere Arbeitnehmer, ihren Geßenprüfung innerhalb einer angemessenen Frist nicht nachkommt (§ 146 Abs. 2b der Abgabenordnung). staltungs- und Ermessensspielraum nicht überschritten.
Ob es zur Festsetzung kommt, steht im Ermessen des FA. Die Ermessenserwägungen sind von dem FA
ausführlich darzulegen, um eine gerichtliche Kontrolle der Rechtmäßigkeit der Festsetzung zu ermöglichen. Deshalb muss das FA sämtliche Besonderheiten des Streitfalles in seine Ermessensentscheidung
einbeziehen und abwägen. So muss es beispielsweise – wie im Streitfall – berücksichtigen, dass sich
der Steuerpflichtige gegen die Vorlage der Unterlagen mit einem Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz
gewandt hat und dieser im Zeitpunkt des Ablaufs der Frist noch nicht beschieden war.
Dies gilt auch für die Annahme der Beklagten, zwei weitere Urlaubstage seien aufgrund des erhöhten Erholungsbedürfnisses angemessen, zumal auch der Manteltarifvertrag der Schuhindustrie vom 23.4.1997,
der mangels Tarifbindung der Parteien vorliegend keine Anwendung fand, zwei zusätzliche Urlaubstage
ab dem 58. Lebensjahr vorsah. [Quelle: BAG PM Nr. 57/14 vom 21.10.2014]
Übrigens hatte das BAG Anfang 2012 dagegen entschieden, dass die Altersstaffel im TVöD unwirksam war (BAG, Urteil vom 20.3.2012 - 9 AZR 529/10). Besonderheit hier war allerdings, dass die
Altersstaffel schon recht früh einsetzte, nämlich mit einer ersten Steigerung mit Vollendung des 30. Lebensjahres und einer zweiten mit Vollendung des 40. Lebensjahres, während für die 50- bis 60-jährigen
Beschäftigten keine Steigerung des Urlaubsanspruchs vorgesehen war. Eine solche Regelung diene nicht
i.S.v. § 10 Satz 3 Nr. 2 AGG dem Schutz älterer Arbeitnehmer, so das BAG damals.
Das Ermessen wird zudem fehlerhaft ausgeübt und führt zur Aufhebung des Verzögerungsgeldbescheides, wenn das FA früheres (Fehl-)Verhalten des Steuerpflichtigen, welches vor der Aufforderung zur
Mitwirkung lag, in seine Ermessenserwägungen mit einbezieht. Mit dem Verzögerungsgeld hat der Gesetzgeber der Finanzverwaltung ein scharfes Instrument an die Hand gegeben, um den Steuerpflichtigen
zu einer zeitnahen Erfüllung der Mitwirkungspflichten anzuhalten, aber auch, um etwaiges VerzögeGerne erstellen wir für Sie Arbeitsverträge und gestalten für Sie günstige Klauseln zum Urlaub. Hierin
rungsverhalten zu sanktionieren.
sollten Sie nicht nur den Verfall besonders regeln, sondern auch zwischen dem gesetzlichen MindesturUm eine dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz geschuldete Waffengleichheit zwischen der Finanzverwal- laub und dem freiwillig gewährten Zusatzurlaub unterscheiden, um für den Fall der notwendig werdentung und Steuerpflichtigen zu gewährleisten, hat der BFH hohe Anforderungen an die von der Finanz- den Resturlaubsabgeltung nach längerer Krankheit bestmöglichst vorzusorgen. Natürlich bereiten wir
für Sie auch Kündigungs- und Freistellungsschreiben vor und beraten Sie rund um Kündigungsmöglichverwaltung zu treffende Ermessensentscheidung gestellt.
keiten, einzuhaltende Fristen usw.
Im Streitfall hatte das FG dem Antrag des Steuerpflichtigen stattgegeben und den Bescheid über die
Festsetzung des Verzögerungsgelds wegen einer fehlerhaften Ausübung des Ermessens aufgehoben. Der
Die Verfasserin, Dr. Katrin Stoye, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht bei
BFH hat die Entscheidung des FG bestätigt.
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Wattenmeer in ruhiger Insellage
präsentieren sich die „Kapitänshäuser“. „Für die Eingangstüren
haben wir dieses Mal die Farbe
dunkelrot gewählt“, so Alfred
Meyer weiter. Noch heute sieht
man die dunkelroten und teilweise dunkelgrünen Haustüren,
beispielsweise in dem Fischerort Greetsiel. Als Besonderheit
ragen die unterschiedlich verzierten Dachgiebel hervor, die
ebenfalls an den historischen
Häuserbau anlehnen.
Der überwiegende Teil der neu
erstellten Wohnungen von der
Bauunternehmung Kuhlmann
GmbH & Co.KG in der Flughafenstraße auf der Insel Juist
sind fertiggestellt und übergeben worden. „Einige Wohnungen konnten bereits im Mai dieses Jahres übergeben werden
und zurzeit werden die letzten
drei Wohnungen komplett ausgestattet“, informiert Alfred Und auch von innen sind die
Meyer vom Bauunternehmen Kapitänshäusern einerseits traKuhlmann aus Metjendorf.
ditionell ausgestattet und andererseits technisch fortschrittlich
In dem neuen roten Klinkerbau und hochmodern. Alle Inselwohmit Blick auf den Nationalpark nungen verfügen über 90-100 qm
Fläche mit zwei Schlafzimmern
und zwei Nasszellen und in allen
Wohnungen wurde Fußbodenheizung mit Fliesen in HolzdeGebäudetechnik
sign verlegt. „Mit den Kapitänshäuser sind wir erstmals neue
Wege gegangen und haben ein
Großheiderstr. 95
Blockheizkraftwerk installiert“,
26532 Großheide
erläutert Bauleiter Wilhelm Be-
Schoolmann
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Fax 0 49 36-91 40 25
Alle Komfortwohnungen sind mit einer großen Küche mit
Essecke ausgestattet.
cker. Das neue Blockheizkraftwerk (BHKW) erzeugt durch
Gas, Wärme und Strom für den
zweigeschossigen Neubau.
Wohnungen im Obergeschoss
und acht Wohnungen im Erdgeschoss. „Einige Wohnungen verfügen über einen Gas-Kamin!“
„Wir sind jetzt bei den Innenausbauarbeiten der letzten drei
Wohnungen, die auch vor Weihnachten fertig werden“, so Bauleiter Becker weiter. In der neuen
Häuserreihe befinden sich vier
So verfügt beispielweise die
Komfortwohnung „Quartier 7
Grad-Ost“ über eine großzügige
Einbauküche mit Essecke und
eine Wohnzimmer-Einrichtung
mit direktem Blick auf das Wattenmeer. Aufgrund der bodentiefen Fenster, die auch im Schlafzimmer sind, fließt viel Licht in
die Inselwohnungen. Zudem sind
alle Zimmer hochmodern ausgestattet mit Internetzugang.
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zum Wohlfühlen. . .
Insulanerhaus im Bau
Zu Beginn der nächsten Saison
im April 2015 eröffnet das Insulanerhaus, in dem das Büro
der Firma Kuhlmann einzieht.
Zurzeit befindet sich das rund
100 qm große Service-Haus im
Bau und wird ebenfalls mit roten
Klinkern gebaut.
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Von der Sitzecke aus fällt der Blick direkt auf das Wattenmeer.
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Die Dachgiebel zieren die Kapitänshäuser auf Juist. Fotos: Inge Meyer
SCAN-SERVICE CENTRUM
November 2014
17
Neu: Scan-Service Centrum Nord-West eröffnete Firmensitz in Weener
Aktenarchivierung leicht gemacht
Von Inge Meyer
lich“, erklärt Joachim Wenke.
Deshalb soll die Zertifizierung
schon im ersten Halbjahr 2015
erfolgen.
Weener.
Gerade mit Blick auf das Jahresende stapelen sich oftmals
die Aktenorder in den Unternehmen. „Hier kann professionelle Abhilfe mit Aktenarchivierung und Digitalisierung
angeboten werden“, sagt Firmengründer Joachim Wenke,
der sein neues Unternehmen
Scan-Service Centrum NordWest zur Jahresmitte in Weener eröffnete.
Ob das Scannen von Belegen,
Dokumenten und Büchern sowie
Zeichnungen bis zur DIN A0Größe – das Team vom ScanService Centrum Nord-West
verfügt über sieben Büro- und
Lagerräume, die sowohl temperiert als auch videoüberwacht
sind. „In Betrieben, wo viele
Personal-, Bau- oder Projektakten sowie Posteingänge, Bestellungen, Rechnungen und Lieferscheine anfallen, macht sich ein
Aufgrund der erfolgreichen
Gründung findet am 28.November ab 14 Uhr eine Eröffnungsfeier am Firmenstandort statt. Interessierte Leserinnen und Leser,
die sich unverbindlich informieren oder beraten lassen wollen,
sind herzlich willkommen.
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Ob analog oder digital… das Team vom Scan-Service Centrum Nordwest steht Ihnen mit
über 30 Jahren Erfahrung zur Verfügung: (von links) Joachim Wenke, Andrea Wenke und
Dennis Skibba. Fotos: Himstedt
digitales Aktenarchiv bezahlt“,
erklärt Joachim Wenke, der über
eine 30-jährige Berufserfahrung
in der Branche verfügt. Auch
die Digitalisierung von bereits
vorhandenen Mikrofilmen oder
Mikrofiches sowie Mikrofilmlochkarten lassen sich im neuen
Scan-Service Centrum NordWest problemlos erledigen.
Seit dem 2. Juli an der Schleuse in Weener ansässig: Ihr
Ansprechpartner in allen Fragen rund um den digitalen
Archivierungsservice.
„Dabei holen wir die Akten und
Unterlagen per Transporter direkt vom Kunden ab“, so Mitarbeiter Dennis Skibba, der über
eine zehnjährige Berufserfahrung in punkto Fachberatung verfügt. Überdies bietet das Dienstleistungsunternehmen auch kundenspezifische Lösungen wie
Customer Relationship Management (CRM) und Enterprise Con-
tent Management (ECM) sowie
die ganze Bandbreite der Datenerfassung, Speicherung und
Konvertierung an.
Wir gratulieren!
Ob für Freiberufler, Dienstleistungsunternehmen, Handel,
Handwerk, Produktions- und
Fertigungsindustrie – das Gründerteam ist mit dem Start des
Scan-Service Centrums sehr zufrieden. Zudem unterstützt Andrea Wenke das Gründerunternehmen im Büro und bereitet schon
die Unterlagen für die bevorstehende Zertifizierung im nächsten
Jahr vor. „Um beispielsweise an
Ausschreibungen teilzunehmen
oder für Konzern angeschlossene
Unternehmen tätig zu werden,
ist die Zertifizierung nach DIN
ISO:9001 zwingend erforder-
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Die straschu-Feier fand im neuen Büro- und Produktionsgebäude statt
Jubilare beim Einweihungsfest geehrt
Stuhr.
Die straschu Gruppe feierte in
diesem Jahr sechs Jubiläen, die
Einweihung eines neuen Büround Produktionsgebäudes und
die Erweiterung einer Lagerhalle mit Geschäftspartnern
und Mitarbeitern. Bei strahlendem Sonnenschein gab es
unter dem Motto von „Stuhr
bis Shanghai“ auf einem Jahrmarkt Unterhaltung und Spezialitäten aus sieben Unternehmensstandorten.
Während des umfangreichen Unterhaltungsprogramms hatten die
geladenen Gäste die Aufgabe,
drei Puzzle in der Größe von
1x1 m fertigzustellen, damit straschu 1.000 Euro an das MehrGenerationen-Haus in Brinkum
spendet. Die Aufgabe wurde von
den Gästen erfolgreich beende
und das Mehr-GenerationenHaus mit dieser Spende zu unterstützen. Insgesamt ging ein
Gesamtspendenbetrag in Höhe
von 2.850 Euro an das MehrGenerationen-Haus, da an Stelle
von Geschenken um eine Spende
gebeten wurde.
In der neuen Lagerhalle des straschu Elektro-Vertriebs präsentierten bekannte Lieferanten für
elektrotechnische Komponenten
ihre Produkte und Leistungen.
Im neuen Produktionsgebäude
der straschu Industrie-Elektronik
zeigten ausgewählte Kunden ihre
Systeme und Produkte in denen
Elektronik der Herstellerfirma
verwendet wird. Über die Geschichte der einzelnen straschu
Firmen und ihre Standorte konnten die Gäste sich im Festzelt
informieren.
mit insgesamt 6 500 qm. Das
Unternehmen ist heute mit seinen
beiden Schwesterunternehmen,
der straschu Leiterplatte und der
Rostock Leiterplatte ein namhaftes Dienstleistungsunternehmen,
wenn es um Entwicklung, Design, Test, Produktion, Logistik und After Sales Service für
elektronische Baugruppen und
Systeme geht.
Zahlreiche Jubilare wurden beim straschu-Einweihungsfest der neuen Halle geehrt.
Foto: straschu
Vor 25 Jahren wurden der straschu Elektro-Vertrieb und die
straschu Industrie-Elektronik aus
der Muttergesellschaft Straßburg
+ Schumacher herausgelöst und
in eigenständige Gesellschaften
umgewandelt. Der straschu Elek-
tro-Vertrieb vertreibt heute wie
damals elektrotechnische Industrieausrüstungen, jedoch an sechs
Standorten (Augsburg, Danzig,
Hamburg, Rostock, Shanghai
und Stuhr) und das mit 106 Mitarbeitern.
Als Unternehmen für Bestückung
von Leiterplatten begann 1989
die straschu Industrie-Elektronik
mit 26 Mitarbeitern auf einer
Büro- und Produktionsfläche von
600 qm. Ende 2013 zogen 133
Mitarbeiter in ein neues Gebäude
Die straschu Elektro-Dystrybucja feierte ihr 10-jähriges Bestehen auch in diesem Jahr mit
polnischen Geschäftspartnern in
Danzig. Die Mitarbeiter in Danzig beraten und beliefern wie ihr
Mutterunternehmen, der straschu
Elektro-Vertrieb die Industrie
in Polen mit elektrotechnischen
Ausrüstungen.
PROMOTIEDAGEN GRONINGEN
18
November 2014
Zum zweiten Mal gab es eine Tasse Tee am „Ostfriesland-Plein“ von Thiele Tee. Von lks.: Olga Bei der Eröffnung des Ostfriesland-Plein waren Landrat Bernhard Bramlage aus Leer, Dörte Mierau
Machold, Jörg Freyse und Tatjana Machold
von der Gemeente Groningen und Emdens Oberbürgermeister Bernd Bornemann (v. l.) dabei.
Der neue SPD-Oberbürgerbürgermeister der Universitätsstadt Oldenburg, Jürgen Krogman,
hielt seine Antrittsrede.
Heinz Gottwald (links) und Michael Remmers stellten den neuen Technologiepark Oldenburg
am Messestand vor.
Von lks.: Franz Meyer und Bettina Fabich von Denies, Gerlinde Fenske von Connect+Match
aus Hamburg und Adrian Coffeng von Wellness Noord
Kevin Schöps (links) und Tobias Tempel informierten über die Leda Werke aus Leer am
Ostfriesland-Plein.
Oberbürgermeister Krogmann sprach vor über 200 Gästen
Viele Messebesucher
im MartiniPlaza
Von Inge Meyer
Oldenburg.
Zahlreiche deutsche und niederländische
Unternehmen
zeigten ihre Produkte und
Dienstleistungen auf den Promotiedagen vom 4.-5. November in der MartiniPlaza in
Groningen. Zum zweiten Mal
war die Industrie- und Handelskammer in Emden mit dem
„Ostfriesland-Plein“ und die
Stadt Oldenburg bereits zum
zehnten Mal mit dem „Olden-
burg-Plein“ auf der Unterneh- und Verwaltung zwischen der
mermesse vertreten.
Städtepartnerschaft OldenburgGroningen, die bald ein Jubiläum
Mit einer niederländischen zusammen feiern können. „Auch
Ansprache begrüßte der neue das Energie-Netzwerk OLEC in
Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg und das energy valley
Oldenburg, Jürgen Krogmann, in Groningen arbeiten erfolgreich
die rund 200 Messebesucher am zusammen“, so der neue OberOldenburg-Plein am Eröffnungs- bürgermeister.
tag. „Die Städte Groningen und
Am Gemeinschaftsstand des Ostfriesland-Plein war erstmals das Netzwerk Federation4women
Oldenburg sind verschieden ge- Gut besucht war auch der Ostmit Nelly Boer (links) und Hilde Meijer vertreten.
nug, um voneinander zu lernen“, friesland-Plein mit rund einem
sagte Oberbürgermeister Jürgen Dutzend Firmen aus dem KamKrogmann, der sein Amt am merbezirk Ostfriesland und dem
1. November 2014 antrat. Er lobte Netzwerk Federation4women.
die Zusammenarbeit von Politik „Viele deutsche und niederländische Unternehmerinnen sind bei
uns Mitglied und der Messestand
wird gut angenommen“, so Nelly
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Sabrina Hennrich (links) und Studentin Kim Menken waren am MARIKO-Messestand in Groningen vertreten. Fotos: Inge Meyer
GVZ DÖPREN
November 2014
19
Die gesamte Hafeninvestition beträgt rund acht Millionen Euro Investitionsvolumen
Dörpen jetzt mit Hafenterminal II
Von Hermann Garrelmann
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Dörpen.
„Eitel Sonnenschein“ herrschte
jüngst sowohl meteorologisch
als auch stimmungsmäßig im
nördlichen Emsland, genau gesagt in Dörpen. Nach monatelangen Bauarbeiten konnte die
Erweiterung des Hafens und
die Vergrößerung der Logistikfläche im Güterverkehrszentrum Emsland eingeweiht und
eröffnet werden.
Die Entwicklung der Umschlagsaktivitäten ließ den Verantwortlichen keine Wahl. In 2010 hatte die
Umschlagzentrale am Westende
des Küstenkanals mit 1,9 Mio. t
das zweitgrößte Umschlagsvolumen unter den niedersächsischen
Binnenhäfen erzielt. Über alle
drei Verkehrsträger summiert
sich der Jahresumschlag im GVZ
Emsland inzwischen auf rund
5 Mio. Tonnen.
Die Kapazitäten waren erschöpft,
der fest installierte Portalkran
kam ebenso an seine Leistungsgrenzen wie die zur Verfügung
stehende Fläche. Die planerische
Lösung lag nahe: direkt gegenüber der Kaianlage gab es reichlich freie Flächen, die eine spiegelgleiche Anordnung von Kaje
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Gruppenbild mit Damen: Zur Einweihung der Hafenerweiterung hatte sich Prominenz aus Wirtschaft und Politik in Dörpen eingefunden.
Zur Einweihung, die exakt 25
Jahre nach der Gründung der
Dörpener Umschlaggesellschaft
für den kombinierten Verkehr
(DUK) erfolgte, waren rund 150
Gäste in die Emsgemeinde gekommen. Neben dem Güterverkehrszentrum Emsland (GVZ)
präsentierten sich an diesem
Nachmittag auch Unternehmen
wie die ACOS AG aus Bremen als Logistiker und die UPM
Nordland Papier GmbH aus Dörpen. Beide Unternehmen arbeiten
seit vielen Jahren mit dem Güter-
von Unternehmen stehen noch
Industrieflächen mit einer Gesamtgröße von über 200 Fußballfeldern, zur Verfügung.
Michael Heinemann, Geschäftsführer der DB Intermodal Services GmbH und zugleich Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der DUK, verwies auf
die jährlichen Top-Platzierungen
des GVZ im Ranking der mehr
als 30 deutschen Güterverkehrszentren. Per Schiff seien von
Dörpen aus alle wichtigen Seeund Binnenhäfen erreichbar. Bis
klärte der emsländische Landrat
Reinhard Winter. Nur wenige
Güterverkehrszentren
verfügten über eine Anbindung wie
Dörpen. Die erfolgreiche Entwicklung des GVZ, in dem der
Landkreis von Anfang an Mitgesellschafter ist, nannte Winter ein Paradebeispiel für das
Zusammenspiel von Wirtschaft
und Verwaltung: „Hier bewegt
sich was“ freute sich der Landrat,
der das GVZ Emsland als ‚Best
Practice“-Beispiel bezeichnete.
Im Vorfeld der aktuellen Erweiterung des Containerbahnhofs
war mit einer neuen Brückenüberführung über die Bahnstrecke Münster-Emden bereits in
den Jahren 2012 und 2013 eine
wichtige Voraussetzung für den
nächsten Schritt geschaffen: Das
Ladegleis soll von derzeit 350 m
Länge auf zukünftig 700 m verlängert werden.
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Klare Kante: 360 m lang ist die neue Spundwand im erweiterten Hafen im GVZ Dörpen. Daneben
liegen rund zwei Hektar neue Lagerflächen. Fotos: Hermann Garrelmann
Hier entstanden nun auf 360 m
Länge Anlegemöglichkeiten für
Binnenschiffe. Investiert wurde
auch in einen modernen Reachstacker von Konecranes zum
Laden, Löschen und Rangieren
der Container.
„Wir bieten den Betrieben einen
Mix aus Straße, Wasser und
Schiene, um einen möglichst effizienten und umweltverträglichen
Transport zu gewährleisten“, erklärt GVZ-Geschäftsführer Peter Fischer, der zeitgleich mit
der Einweihung der Erweiterung
sein 25-jähriges Dienstjubiläum
feiern konnte. Das norddeutsche
Güterverkehrszentrum mit dem
Slogan: „Norddeutsch International“ ist einer der wenigen
echten trimodalen Standorte in
Deutschland.
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30 Betriebe im Dörpener
Hafenumfeld
„Der Ausbau ist für das GVZ
enorm wichtig, um die positive
Entwicklung der letzten Jahre
fortsetzen zu können“, ist sich
Fischer sicher. 25 Jahre nach
Gründung der DUK hätten sich
mehr als 30 Betriebe im Umfeld
dieses Verkehrsknotenpunktes
angesiedelt. Darunter seien Logistikunternehmen,
Industrieund Handelsunternehmen sowie
verkehrswirtschaftliche Betriebe.
Für eine weitere Neuansiedlung
zu 10 Binnenschiffs-Abfahrten
pro Woche gingen zu den deutschen Nordseehäfen. Per Bahn
sei Dörpen über Knotenpunkte
wie Ludwigshafen kurz an das
europäische Ausland angeschlossen. Die neueste Bahnverbindung
von Dörpen gehe, so Heinemann,
zum Jade-Weser-Port. Damit und
mit der kurzen Anbindung zur
Autobahn A 31 könne der Standort Dörpen wuchern. Für den
Geschäftsführer von DUK und
GVZ, Peter Fischer, hatte Heinemann nur Lob parat: „Du kommst
immer wieder mit neuen Ideen.
Dein Name ist untrennbar mit
dem Erfolg dieser Unternehmen
verbunden“
zu
Nun 360 m lange Kaimauer
Großflächige Erdarbeiten, die
Errichtung einer 360 m langen
Kaimauer mit den nötigen Belastungsanforderungen und die
Befestigung von zwei Hektar
neuer Rangier- und Lagerfläche
wurden plan- und zeitgerecht
erledigt. Die 55.000 m³ Bodenbewegungen, die Wasserbauarbeiten zum Hafenbau und zum
Einbau der Sohlsicherung vor
der Spundwand, die Stahlwasserbauarbeiten zur Errichtung des
Spundwandbauwerks und die
Umschlagsflächenbefestigung in
bituminöser Bauweise übernahm
Bunte selbst. Die gesamte Investition für die Erweiterung beträgt
rund 8 Mio. €. Mit der nun abgeschlossenen Erweiterung des
Hafens stehen für die nächsten
Jahre ausreichend Kapazitäten
für den Containerumschlag zur
Verfügung. Ab jetzt können in
Dörpen 45.000 Standardcontainer pro Jahr abgefertigt werden.
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Beim Vortrag in der sogenannten
„Pool-Lounge“ kamen die MITMitglieder aus dem Staunen nicht
heraus, als Firmenchef Rengers
per Touchscreen die Licht- und
Soundeffekte vollautomatisch
steuerte und die Massagedüsen
sowie „Aqua-Fitness“-Tasten betätige. Bei den ganzen „Oh und
Ah“ landete sogar ein Teilnehmer mit seinem Lederschuh in
Die rund 70 MIT-Mitglieder hörten sich den Vortrag von Guido Rengers (lks.) beim Rundgang in
die Flachwasserzone, konnte sich
der Ausstellungshalle an. Fotos: Inge Meyer
aber beim kollektiven Abtauchen
der ganzen Gruppe in die „Welt
Von Inge Meyer
gung in der Ausstellungshalle
Im Sommer & Winter
an der Autobahn A 31.
Einerseits weckt ein „Pool- der Pools & Spa“ weiterhin verGeeste.
Garten“ während der Sommer- gnügen.
monate echte Lebensfreude und
Insofern liegen die Kneippschen dieser Sommer war ein Traum. „RIVIERA Pools sind der InWasser ist Lebenfreude. Das Gesundheitsanwendungen und Zudem lohnt sich ein Pool, da die begriff für Lebensfreude, Gegalt schon zu den Zeiten von die hochmoderne Technik ei- Meteorologen vorhersagen, dass sundheit und Erholung“, brachte
Pfarrer Sebastian Kneipp, der nes RIVIERA-Fertigschwimm- die Sommer immer heißer wer- Guido Rengers sein Credo auf
aus Güsse und Bäder die beste beckens nah beieinander. Ge- den. Andererseits lässt sich ein den Punkt. Rund 1.000 FertigMedizin für den Organismus lenk- und Rückenerkrankungen, überdachter Pool oder Whirlpool schwimmbecken pro Jahr vererfolgreich erprobte. „Schwim- Bluthochdruck oder Burnout das ganze Jahr über nutzen und kauft das Familienunternehmen,
men und Wassergymnastik kommen in unserer Wohl- laut Vortrag von Guido Rengers in dem Seniorchefin Gisela Renist gerade für leicht überge- standsgesellschaft immer öfter ist die Wassererwärmung auch gers und Uwe Rengers ebenfalls
in der Geschäftsleitung arbeiten.
wichtige Personen ideal zur vor und diesbezüglich kann die bezahlbar.
Das emsländische VorzeigeunGesundheitsförderung, denn Investition in einen Pool echt
das Wasser trägt den Körper vorteilhaft sein. Davon konnten „Mittlerweile gibt es kleine Fer- ternehmen, die Kundschaft in
mit einer besonderen Leichtig- sich die Unternehmerinnen und tigschwimmbecken, die über aller Herren Länder haben, feiert
keit“, erklärte Guido Rengers, Unternehmer beim Durchgang sämtliche technische Ausstat- das 50-jährige Jubiläum in dieFirmenchef von RIVIERA der zweistöckigen Ausstellungs- tungen verfügen“, erläuterte sem Jahr. Lesen Sie mir über die
Pools, vor den rund 70 MIT- halle, die im Jahr 2003 fertigge- der Firmenchef. Genau wie ein MIT-Kreismittelstandstagung
Mitgliedern bei einer Besichti- stellt wurde, überzeugen.
Kleinwagen auch mit beheizten auf Seite 22.
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RIVIERA-Firmenchef Guido Rengers (rts.) begrüßte den neuen
Bürgermeister Helmut Höke.
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HAREN
November 2014
21
90 Prozent aller Güter werden mit dem Transport über See verschifft
Seeschifffahrt fühlt sich allein gelassen
Von Hermann Garrelmann
Haren.
Seit 1983 gibt es in der Schifferstadt Haren alle zwei Jahre
den Harener Seeschifffahrtstag. Vor zwei Jahren hieß das
Motto: „Deutsche Reeder in
akuter Seenot“. Während auf
rauher See bei einem solchen
Signal sofortige Rettungsmanöver gefahren werden, blieben
entsprechende Hilfeleistungen
für die Schiffer aus. Inzwischen
sind etliche wirtschaftlich über
Bürgermeister Markus Honnigfort begrüßte die Teilnehmer beim Harener Seeschifffahrtstag.
Bord gegangen.
Fotos: Hermann Garrelmann
„Navigare necesse est“, dieses
Diktum, basierend auf einem
griechischen Spruch, gilt früher
wie heute. Rund 90 % aller Güter
die weltweit gehandelt werden,
benötigen irgendwann Transport
über See, also per Schiff. Diese
nossenschaft zu bilden, von den
Wettbewerbshütern der EU bereits im Ansatz zerschlagen wurden. Die Megafusion zwischen
den drei weltgrößten ContainerReedern Maersk, CMA und CGN
wurde von der gleichen Instanz
durchgewunken. Erst die Chinesen, so der Bürgermeister, stoppten diese Zusammenlegung.
Rund 400 Schiffsinsolvenzen
„Der Konsolidierungsprozess ist
in vollem Gang“, bestätigte Honnigfort. Die Zahl der Insolvenzen
(Anm. der Red.: rd. 400 Schiffsinsolvenzen im letzten Jahr) und
der Schiffsverkäufe und Abwrackungen seien ein trauriger Beleg
dafür, wie es tatsächlich um die
deutsche Schifffahrt bestellt sei.
Uwe Beckmann sprach in
Auch auf Seiten der Befrachter
Haren.
herrschten mittlerweile oligopoQuote hat sich, auch nach den listische Verhältnisse.
Einbrüchen der Transportmengen in Folge der Bankenkrise in Auch die Rolle deutscher Banken
2008, nicht verändert. Ebenfalls bei der Schiffsfinanzierung stellte
nicht verändert hat sich die Er- der Bürgermeister in Frage. Weil
tragslage in maßgeblichen Sekto- immer mehr moderne Frachter
ren der Schifffahrt. Noch immer in Asien gebaut und Banken
sind die Fracht- und Charterraten in China, Korea und Japan fiauf einem bedrohlich niedrigen nanziert würden, seien wohl in
wenigen Jahren mehrheitlich asiNiveau.
atische Investoren an deutschen
Vor diesem Hintergrund ließ es Hochseereedereien beteiligt. „Da
Markus Honnigfort, der Bürger- bleibt abzuwarten, welche Optiomeister der gastgebenden Stadt nen sich hieraus für die Branche
Haren, nicht bei beschwichti- daraus ergeben, wenn die weitere
genden Worten: „Festzuhalten Entwicklung Deutschlands - als
bleibt, dass die deutschen Reeder drittgrößter Exportnation - künfnunmehr alle Möglichkeiten ei- tig vom Wohlwollen chinesischer
ner Hilfe zur Selbsthilfe aus- Geldgeber abhängig ist“ warf er
geschöpft haben. Festzuhalten eine offen bleibende Frage auf.
bleibt, dass eine Exportnation
wie Deutschland diesen strukturell wie ökonomisch wichti- Bernd Sibum, Kapitän und Reegen Wirtschaftszweig sich selbst der aus Haren, sprach für die
überlässt.“ Besonders kritisierte Interessengemeinschaft Harener
er, dass die Bemühungen von Reeder. Mit Blick auf die gegendeutschen Reedern zur Bünde- über den Vorjahren geringere
lung ihrer Aktivitäten eine Ge- Teilnehmerzahl merkte er an,
dass viele Marktteilnehmer vielleicht schon mental oder faktisch
aufgegeben hätten und nach dem
Motto „das bringt doch sowieso
nichts“ ferngeblieben seien. Obwohl man sich im 7. Jahr der
Krise befinde, die nicht „durch
uns Reeder, sondern durch die
Zocker auf den internationalen
Finanzmärkten“ verursacht worden sei, käme ein „Aufgeben“
nicht in Frage.
Trotz vieler Anläufe habe man
„keine Seenothilfe“ erhalten.
Stattdessen habe man durch
vermehrte Auflagen (Vorgaben
zu schwefelfreiem Treibstoff,
Pflicht zur Ballswasserreinigung,
Zwangsumlage für die Stiftung
Schifffahrtsstandort Deutschland
und Versicherungssteuer auf Erlöspools) nun noch mehr Zusatzgewichte an Bord, die den Untergang beschleunigen würden. Es
bleibe aber dabei, so Sibum, dass
die deutsche Seeschifffahrt und
zugleich der Reeder-Mittelstand
nach wie vor wichtig seien für
Deutschland. „Die Leute aus dem
Binnenland schauen nicht über
den Tellerrand und denken, dass
Seefahrt einzig und allein ein
Thema für die deutsche Küste
ist.“ Dabei seien insgesamt rund
400.000 Arbeitsplätze in der maritimen Wertschöpfungskette zu
berücksichtigen.
Hoffnung schöpfte Sibum aus
der Zusage von Dr. Beckmeyer,
einen Neustart und einen Kurswechsel zu vollziehen. „Nichts
ist gut auf dem Feld der maritimen Wirtschaft in Deutschland“
habe der Politiker noch vor gut
einem Jahr gesagt. Mit Blick auf
den zukünftigen Präsidenten der
deutschen Reeder, Alfred Hartmann aus Leer, erwartete Sibum
frischen Wind: „Wir freuen uns
dass der VDR endlich einen Prä-
sidenten bekommt, der die Sprache des Mittelstandes spricht“.
Sibum befürchtete dennoch, der
Ausverkauf der deutschen Handelsflotte könne so weiter gehen.
„Es sind schon ganze Reedereien
von der Bildfläche verschwunden“, stellte er fest. Ein Ausverkauf der Reedereien müsse
aber gestoppt werden, um den
maritimen Standort Deutschland
zu erhalten. Wenn das noch vorhandene know-how erst einmal
verschwunden sei, käme es nie
wieder, so der Harener Reeder.
Vor allem gelte das auch bezogen
auf die Ausbildung des Berufsnachwuchses.
1000 Seeschiffe im
Nordwesten
Dirk Max Johns, Geschäftsführer
des Verbandes Deutscher Reeder
in Hamburg, wies auf die wirtschaftliche Bedeutung der Seeschifffahrt im Nordwesten hin.
In Niedersachsen seien 1000 Seeschiffe registriert, davon allein
im Emsland und in Ostfriesland
780 Schiffe. Das seien mehr als
in Großbritannien, stellte er fest.
Uwe Beckmeyer, zugleich auch
parlamentarischer Staatssekretär,
lobte zunächst die Prosperität der
maritimen Wirtschaft im Nordwesten und die Bedeutung der
mittelständischen Strukturen. Er
wolle die Dinge nicht schön und
klein reden. „Lassen Sie uns über
die Möglichkeiten sprechen, wie
wir die Auswirkungen der Krise
gemeinsam begrenzen können“,
versprach er den Gästen.
Leitlinie der Bundesregierung
sei das in der Koalitionsvereinbarung beschriebene Ziel, eine
„leistungsfähige Schifffahrt“ zu
erhalten. Dies sei der Kern des
starken maritimen Clusters in
Deutschland und insofern unver-
zichtbar. Das know-how und die
Beschäftigung müssen gesichert
werden. Vor dem Hintergrund erwarteter Zuwächse habe Maersk
erst jüngst ein Neubauprogramm
für Schiffe von über 10.000 TEU
angekündigt. Der Marktdruck
bleibe hoch, der Spielraum für
höhere Fracht- und Charterraten dagegen gering. In Folge
des Kaskadeneffektes würden
Schiffe mit kleinerer Tonnage
verdrängt werden.
der Ausbildungsplätze. Aus der
Stiftung
„Schifffahrtsstandort
Deutschland“ habe im vergangenen Jahr bereits ein Betrag von
16,6 Mio. € für die Berufsausbildung von nautischem und technischen Personal bereitgestanden.
All das aber sei ihm nicht genug:
„Alle staatlichen Instrumente der
Schifffahrtsförderung gehören
für mich auf den Prüfstand“.
Darüber solle auf der nächsten
Nationalen Maritimen Konferenz
im Oktober 2015 in Bremerhaven
Was bliebe, sei die Schaffung berichtet werden.
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Ausgangsbedingungen
im internationalen Wettbewerb, Ih
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Harener Traditionsunternehmen feierte 100-jähriges Bestehen
Neue Halle beim Jubiläum eingeweiht
Von Hermann Garrelmann
Haren.
Mehrere hundert Gäste hatte
das Harener Unternehmen
Tischlerei & Alubau Wessels
in die Emsstadt eingeladen, um
gemeinsam das 100-jährige Bestehen ihres Unternehmens zu
feiern. Johannes und Helmut
Wessels, die beiden Geschäftsführer des Traditionsunternehmens, blickten gemeinsam
mit Mitarbeitern, Geschäftspartnern, Freunden und Verwandten sowie zahlreichen
Vertretern aus Politik, Kultur,
Wirtschaft und Kirche auf die
Firmengeschichte zurück.
sichern“, hieß es vom örtlichen Im Anschluss an die FestanspraLandtagsabgeordneten Bernd- chen spendete der Harener Pastor
Carsten Hiebing.
Günter Bültel der neuen Produktionshalle des Unternehmens den
kirchlichen Segen. Die Festgäste
Harens Bürgermeister Markus machten reichlich Gebrauch von
Honnigfort lobte: „Das Glück der Möglichkeit, sich den Beist bei den Tüchtigen, aber trieb anzusehen und die moderGlück allein ist nicht immer ein nen Produktionsabläufe erklärt
verlässlicher Partner. Um Er- zu bekommen.
folg zu haben braucht es auch
Unternehmergeist, Eigeninitia- Anstelle von Geschenken hatte
tive und Kreativität. Eigenschaf- die Firma Wessels um Spenden
ten, die die Familie Wessels seit für wohltätige Zwecke gebeten.
hundert Jahren auszeichnet.“
Das Ergebnis kann sich sehen
lassen: Insgesamt kamen 12.000
Für die regionale Kreishandwer- Euro zusammen. Jeweils 6.000
kerschaft lobte Ansgar Kuiter Euro konnten inzwischen an den
Eine besondere Ehrung gab es von der zuständigen Kreishandwerkerschaft.
besonders das langjährige soziale Initiativkreis für BehindertenarZum Hundertjährigen nahmen wünsche entgegen. Die Firmen- dafür, dass „solides, zielstrebiges Engagement der Familie Wessels beit in Haren und an den Verein
die Wessels-Brüder und ihre geschichte der Familie Wessels Verhalten und fachliches Können und die ehrenamtliche Tätigkeit Gemeinnützige Werkstätten e.V.
in Oldenburg übergeben werden.
Mitarbeiter zahlreiche Glück- sei ein überzeugendes Beispiel den langfristigen Geschäftserfolg im Verband.
EMSLAND EXTRA
22
November 2014
EWE-Vorstandschef Dr. Werner Brinker referierte beim Energieforum in Lingen
Wo stehen wir heute mit der Energiewende?
Von Christiane Adam
vorn – Energieszenarien 2050“
eingeladen.
in der Anfangsphase Unterstützung“, erfolge diese, sähe er für
„Power-to-gas“ durchaus gute
Chancen. Weitere Foren wurden von Prof. Dr. Tim Wawer,
Hochschule Osnabrück, Campus
Lingen, Dr. Udo Niehage, Leiter
Government Affairs Berlin und
Unternehmensbeauftragter für
die Energiewende der Siemens
AG sowie Sebastian Ackermann,
Leiter der Unternehmenskommunikation RWE Deutschland
abgehalten.
Lingen:
Rund dreihundert Gäste aus
Wirtschaft, Politik und Bildungseinrichtungen haben sich
am 23. Oktober in die Halle
IV nach Lingen begeben, um
dem Energieforum 2014 beizuwohnen. Der Wirtschaftsverband Emsland hatte zur dritten
Veranstaltung dieser Art unter
dem Motto „mit Energie nach
Die Diplom-Soziologin und Beraterin Ruth Hammerbacher aus
Osnabrück moderierte die Veranstaltung, der aus einem Mix aus
Grußworten, Impulsvorträgen,
einer Auswahl aus Fachvorträgen und einer abschließenden
Podiumsdiskussion
bestand.
Ein Grußwort kam per Videobotschaft in die Halle IV. EUKommissar Günther Oettinger
benannte Versorgungssicherheit,
Die Protagonisten des Energieforums 2014, ausgerichtet vom Wirtschaftsverband Emsland.
Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit als Ziele für Europa.
Dr. Dr. Magnus Buhlert vom
niedersächsischen Ministerium
für Umwelt, Energie und Klimaschutz sprach von der Absicht, innerhalb der nächsten drei
Jahrzehnte weitestgehend erneuerbare Energiequellen installiert
zu haben.
Der Zukunftsforscher Dr. Bernd
Flessner von der Friedrich-Alexander-Universität
ErlangenNürnberg malte ein Szenario, in
Dr. Werner Brinker Vorstandsvorsitzender der EWE AG sprach dem 2050 die meiste Energie vor
Ort produziert werde. Nach diezu dem Thema Energiewende.
WOCKEN Industriepartner nimmt Kalibrierlabor in Betrieb
Zehntausendstel Millimeter
können lang sein
Meppen.
Das Unternehmen WOCKEN
Industriepartner hat an seinem Standort in Meppen ein
modernes Kalibrierlabor in
Betrieb genommen und bietet
im Rahmen der Qualitätssicherung nun eine in der Region
einmalige Dienstleitung an.
„Die Industrie fordert immer
strengere Vorgaben und engere
Toleranzen an die Fertigung,
was eine hohe Anforderung
an die Qualitätssicherheit darstellt“, ist Geschäftsführer Robert Wocken sicher. Viele metallverarbeitende Unternehmen
oder Maschinenbauunternehmen
hätten nun die Gelegenheit auf
die Messgeräte des Unterneh-
mens zurückzugreifen. Neben
einem Konturenmessplatz stehen
in dem vollklimatisierten Labor
auch eine Längenmessmaschine,
ein Meßuhrenprüfstand sowie
ein
Parallelendmaßprüfstand
zur Verfügung. „Gewinde und
Gewindelehren müssen in der
Fertigung regelmäßig gemessen
werden. Nur so wird die Qualität der Produktion zuverlässig
sichergestellt“, sagt Kalibrierungstechniker Tim Krüssel. Mit
der Längenmessmaschine könne
nun zehntausendstel genau gemessen werden. „Zehntausendstel Millimeter können in der
Qualitätsprüfung sehr lang sein“,
ist Krüssel überzeugt. Das WOCKEN Kalibrierlabor sei laut
Unternehmensangaben das einzige im Emsland. Gerade die
im Emsland stark vertretenden
Maschinenbauunternehmen
könnten nun den Service vor Ort
nutzen und somit Zeit und Geld
einsparen. Diesen Service der
Qualitätssicherung will Wocken
allerdings auch bundesweit anbieten. „Ein Anruf genügt und
wir senden den Kunden unsere
Service-Box zu, in der sie die
zu kalibrierenden Gegenstände
einfach zu uns senden können“,
erläutert der Chef das Vorgehen.
Der Geschäftsführer sieht in dieser Unternehmenssparte starke
Wachstumschancen. „Unternehmen müssen sich die sehr kostenintensiven Messgeräte nicht
mehr selbst anschaffen, sondern
können unsere Dienstleistung als
unabhängiges Kalibrierlabor nutzen“, so Wocken weiter.
Ein modernes Kalibrierlabor hat das Unternehmen WOCKEN Industriepartner am Standort
Meppen in Betrieb genommen. Von links: Kalibrierungstechniker Tim Krüssel und Michael
Telgen. Foto: Kuipers
sen Impulsvorträgen hatten die
Gäste die Wahl zwischen fünf
Expertenvorträgen. Dr. Werner
Brinker beantwortete als Vorstandsvorsitzender der EWE AG
die Frage „Wo stehen wir heute
mit der Energiewende?“. Dass
bei diesem Thema in der Regel
nur das Thema Strom, nicht aber
die CO2-Emissionen beleuchtet
werden, bedauerte er. So sei es
neben einem eklatant zu steigernden Anteil der erneuerbaren
Energiequellen von derzeit gerade einmal 11,7 Prozent dringend geboten, Fördermaßnahmen an Privathäusern einzulei-
ten. „Erneuerbare Energiegewinnung findet in der Fläche statt,
nicht in den Großstädten“, wies
Brinker auf die wichtige Rolle
der ländlichen Regionen hin.
Wasserstoff als zukünftiger
Energieträger
„Ist Wasserstoff ein zukünftiger Energieträger?“, dieser Frage
ging Hans Rasmusson vom
deutschen Verein des Gas- und
Wasserfaches in seinem Vortrag
nach. Er forderte eine unideologische Förderung aller technischen
Möglichkeiten durch die Politik. „Jede Technologie braucht
Die fünf Referenten plus Stefan
Engelshove als Leiter des Arbeitskreises Energie vom Wirtschaftsverband Emsland sowie
Landrat Reinhard Winter wurden
von Moderatorin Hammerbacher
anschließend zu einer Diskussion
aufs Podium gebeten. Deutlich
wurde hierbei, dass die Energiewende vielen Probleme bereite,
sowohl bezogen auf Finanzierbarkeit, Auswirkungen auf Arbeitsplätze als auch auf technische Machbarkeit. So brachte
Wawer seine Hoffnung, dass
2050 der CO2-Ausstoß weltweit
deutlich reduziert werde, zum
Ausdruck. Deutschland sei für
viele Länder ein Vorbild. „In
unserer Region verstehen die
Menschen etwas von Energie“,
betonte Landrat Winter. „Und
unsere Region wird davon profitieren, die dazu benötigten Technologien zu entwickeln“, stimmt
Engelshove zu. „Die Energiewende wird eine Aufgabe von
mehreren Generationen sein.
Günter Reisner leitet den MIT-Kreisverband Meppen für weitere zwei Jahre
„Wolfgang Grupp“ spricht
beim Mittelstandstag
Von Inge Meyer
auf der MIT-Mitgliederversammlung wiedergewählt wurde.
Geeste.
Der MIT-Kreisverband ist der
zweigrößte Verband in Nieder„Der MIT-Kreisverband Mep- sachsen und der siebtgrößte Verpen hat eine grandiose Ent- band in Deutschland.
wicklung unter der Leitung
von Günter Reisner hinter sich.
Von Anfangs rund 125 Mitglie- Viele Betriebsbesichtigungen mit
dern hat sich der Kreisverband den Unternehmerinnen und Unauf insgesamt 461 Unterneh- ternehmer standen im abgelaumern entwickelt“, sagte MIT- fenen Jahr auf dem Programm.
Hauptgeschäftsführer Andreas „Mit 54 Mitgliedern sind wir
A. Sobotta, der aus Hannover zum Regierungssitz nach Berzu RIVIERA Pools nach Geeste lin gefahren“, listete Reisner die
angereist war, vor den Mitglie- Liste an Veranstaltung auf. Die
dern.
Traditionsfahrt von Haren aus
mit der „AMISIA“ und die vielen
„Ein neues Mitglied konnten wir Briefe, beispielsweise an MdB
heute abend gewinnen und somit Dr. Daniela de Ridder, die sich
sind es jetzt 462“, verbesserte um die Umsetzung des vierspuriGünter Reisner, der einstimmig gen Ausbaus der E233 kümmern
soll. „Wir haben es sogar bis zur
Schlagzeile in die BILD-Zeitung
gebracht“; hob Reisner hervor,
der sich über eine Medienresonanz in Zeitungen und Radiosender nicht beklagen kann.
Auf dem Programm für das Jahr
2015 steht in diesem Jahr die
Fahrt nach Brüssel in der Zeit
vom 13.-16. Juli. Und einen original „ammerländischen“ Mittelstandstag wird es vom 3.-4.
Juli in Bad Zwischenahn geben.
„Diesen Termin sollten Sie sich
im Kalender eintragen, denn als
unternehmerische Persönlichkeit
konnten wir Wolfgang Grupp
von Trigema als Referenten gewinnen“, hob Andreas Sobotta
auf der Mittelstandstagung hervor.
Von lks.: Seniorchefin Gisela Rengers begrüßte MIT-Hauptgeschäftsführer Andreas A. Sobotta
(lks.) und Günter Reisner vom MIT-Kreisverband Meppen beim Eintreffen bei RIVIERA Pools in
der Ausstellungshalle. Foto: Inge Meyer
NEWS
November 2014 - Anzeige -
23
Gegründet 2006, hat dieses Unternehmen eine rasante Entwicklung hinter sich und ist weiter auf Expansionskurs. Von den Anfängen in Leer bis heute in Papenburg
ALLPAX – seit 5 Jahren in Papenburg. Eine Erfolgsgeschichte
ALLPAX – vor acht Jahren
von der Familie Pals gegründet –schaut auf eine erfolgreiche Geschichte zurück. Aus
2
den Anfängen und 100 m
%UR XQG /DJHUÀlFKH VLQG
nun 12.000 m2 und 62 Mitarbeiter geworden.
Es ist nicht der klassische Online-Handel, der oft anonym
und unpersönlich daherkommt.
„Unsere Kunden legen Wert
auf persönliche Beratung und
dafür haben wir unsere Spezialisten, die mit Rat und Tat zur
Seite stehen“, so Klaus Pals,
Gründer des Unternehmens.
„Der Standort im Gewerbegebiet unweit der Meyer-Werft ist
ideal. Die gute Infrastruktur hat
uns seinerzeit dazu bewogen,
uns in Papenburg niederzulassen. Prinzipiell sind wir ja nicht
an einen Standort gebunden,
aber da unser Herz nun einmal
für das Emsland schlägt, lag
dieser Entschluss nahe.“ Die
gute Entwicklung hat auch zur
(UZHLWHUXQJ GHU /DJHUÀlFKH
geführt. Weitere 4.000 m2 sind
dazugekommen. Ein wichtiger
Schritt, denn die Kunden erwarten kurze Lieferzeiten und das
macht eine strukturierte Logistik und kurze Wege unabdingbar.
Unsere eigenen Marken haben
entschieden zum Erfolg beigetragen. Das liegt unter anderem
daran, dass wir auf Technik,
)XQNWLRQ XQG 'HVLJQ (LQÀXVV
nehmen können. Wir kennen
ja aus diversen Gesprächen die
Anforderungen unserer Kunden. So entwickeln sich die
Produkte anwenderorientiert
weiter. Und neue Technologien
bereichern unsere Produktpalette ganz automatisch“, fasst
Klaus Pals zusammen.
Zur Erweiterung gehört auch
eine ganz neue Ausstellung:
Kommen, sehen, anfassen,
ausprobieren. „Auf diese Weise können sich unsere Kunden
von Funktion und Leistungs- ALLPAX – Arbeitgeber und
fähigkeit der Produkte vor Ort Ausbildungsbetrieb.
überzeugen.
„Aus unserem Zuwachs resultieren auch mehr Mitarbeiter.
Inzwischen sind es 62 und es
werden auf jeden Fall noch
mehr. Gute Aussichten – und
als Ausbildungsbetrieb sind
wir in der glücklichen Lage,
den Nachwuchs zu übernehmen.
Sichere Arbeitsplätze sind ja
heute nicht selbstverständlich.“
Aus Begeisterung. Aus Erfahrung. Aus Papenburg
Unsere Produkt-Programme basieren auf Marktnähe,
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bei uns. Vertrauen und ein faires Miteinander sind
Lösungen.Technik begeistert uns und macht auch Ih-
die besten Voraussetzungen für ein funktionierendes
ren Alltag einfacher. Und weil wir so gerne erfolgreich
Geschäft. Den gemeinsamen Nenner finden – eine
sind, lassen wir nicht nach, immer noch ein bisschen
Herausforderung, die uns immer wieder Spaß macht.
besser zu werden. Wir waren noch nie der anonyme
Innovativ und serviceorientiert – dafür arbeiten wir.
Online-Shop und wollen es auch nicht werden. Qua-
Und das seit vielen Jahren.
lifizierte und persönliche Beratung durch Spezialisten
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24
November 2014
Der Neubau des Bestattungshauses Buss in Wiesmoor wurde eingeweiht
„Die Menschen befinden sich hier
in guten Händen“
Von Thomas Klaus
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Wiesmoor.
Sichtlich gerührt und bewegt
begrüßte Geschäftsführer Heiner Buß die zahlreichen Gäste,
die zur offiziellen Einweihung
des neuen Firmensitzes des Bestattungshauses Buss an die
Hauptstraße 325 in Wiesmoor
gekommen waren. Dass dem
geprüften Bestatter und Bestattermeister zwischendurch
immer wieder kurz die Stimme
versagte, konnte wohl jeder
der Anwesenden nachvollziehen. Schließlich war die Eröffnung des Neubaus eine herausragende Etappe in der rund
60-jährigen Geschichte des Unternehmens. Heiner Buß führt
es seit zehn Jahren und das in
der dritten Generation.
lich. Ein großer Pluspunkt: Alle
Schritte von der Einsargungsandacht bis zur Nachfeier im
Café, erfolgen unter einem Dach.
Und: Die Bereiche sind getrennt
zugänglich – und doch offen für
jeden, der ihrer bedarf.
Die helle, freundliche Gestaltung
des Gebäudes und seine angenehme, sympathische Atmosphäre sind für ein Bestattungshaus zweifellos eher ungewöhn-
Bei der Gestaltung waren die
Kenntnisse und Fertigkeiten der
beiden Auricher Architekten Jürgen Fastenau und André Frost
vom Büro F-Projekt gefragt. De-
Das neue Gebäude von Buss Bestattungen an der Hauptstraße in Wiesmoor wurde im Spätsommer eröffnet. Fotos: Thomas Klaus
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Auch Bestattungen ändern
sich
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Dreesmann Gabelstapler, Hesel
Schoon Fahrzeugsysteme, Wiesmoor
Veenhuis Gartentechnik Bunde
tails wie zum Beispiel das Spielzimmer für Kinder, der künftige
Trauergarten und die vier separat
zugänglichen Abschiedsräume
setzen ein Zeichen, dass das Haus
eben nicht nur als Ort des Abschieds und des Trauerns gedacht
ist. Es soll auch „ein Ort des Lebens und der Begegnung“ sein,
wie Heiner Buß schon im Sommer im WIRTSCHAFTSECHOGespräch ausgeführt hatte. Er
wolle gemeinsam mit seinem
Team „Berührungsängste gegenüber dem Tod abbauen helfen
und ein wenig an diesem Tabu
rütteln“, so Buß. Auch das gehöre
zum „Aufgabenbereich eines guten Bestatters“.
Architekt Jürgen Fastenau (lks.) überreicht den symbolischen
Schlüssel an den Bestattungsunternehmer Heiner Buß.
befassen und dabei auch Änderungen im Friedhofswesen zur
Kenntnis zu nehmen.
Mit neueren Entwicklungen bei
Bestattungen setzte sich ebenso
Pastor Stefan Wolf vom Pfarrbezirk I der Friedenskirche Wiesmoor auseinander. Im Land Bremen sei neuerdings sogar das
Verstreuen der menschlichen
Asche von Angehörigen im eigenen Garten möglich – für den
Theologen Ausdruck eines zunehmenden Egoismus in der Gesellschaft nach dem Motto, dass
der Tote den lebenden Verwandten „gehören“ solle.
Großes Lob spendete Pastor
Wolf neben dem Neubau dem
persönlichen Engagement der
Familie Buß, das vom christlichen Glauben getragen werde.
Bei vielen Besuchen in Trauerhäusern hätten sich er und
Heiner Buß gegenseitig den Rücken gestärkt und Kraft gegeben,
schilderte Stefan Wolf. Mit Dank
quittierte der Pastor, dass der
Firmeninhaber statt Präsenten
zur Einweihung um Spenden für
einen Glockenturm an der Friedhofskapelle in Wiesmoor-Mitte
gebeten hatte.
Friedrich Völler, seit Anfang November Bürgermeister der Stadt
Wiesmoor, bescheinigte Heiner
Buß und dessen Team bei der
Einweihungsfeier „ein Angebot,
das sich sehen lassen kann und
bei dem sich die Menschen in
guten Händen befinden“. Mit
dem Bau direkt an der Hauptstraße sei bewusst ein Zeichen
dafür gesetzt worden, dass man
sich nicht verstecken wolle und
müsse. Völler plädierte dafür, Mehr Informationen dazu auch
sich gemeinsam mit einem wür- unter
digen Umgang mit dem Tod zu www.buss-bestattungen.de.
Arbeitgeberverband sieht mit dem Mindestlohn eine Reihe von Klagen kommen
„Maut ist so überfällig wie ein Kropf“
Von Inge Meyer
Emden.
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Kl
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Herausgeber:
Wirtschaftsecho Inge Meyer e. K.
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verwendet werden. Der Wirtschaftsecho-Verlag haftet nicht für unverlangt eingereichte
Unterlagen und Fotos. Alle Rechte vorbehalten.
„Mittelfristig wird die Bundesregierung nicht um die
Grundsatzentscheidung herumkommen, ob zukünftig eine
deutsche Flotte gewollt ist oder
nicht“, sagte Frank Wessels,
Präsident des Arbeitgeberverbandes für Ostfriesland und
Papenburg in Emden. Rund
100 Schiffsgesellschaften meldeten im vergangenen Jahr
Von rechts: Syndikus Johann Doden, Präsident Frank Wessels,
Insolvenz an und laut Frank
stellvertretender Geschäftsführer Jörg Thoma und Assessor Lars
Wessels sieht es nicht danach
Renke, der zur Jahresmitte für Mark Bersziek nachrückte.
aus, dass es im Jahr 2015 zu eiFoto: Inge Meyer
ner nachhaltigen Verbesserung
kommen wird.
schiffliegeplatz im Emder Hafen Johann Doden, Syndikus beim
muss nun umgesetzt werden.“ Arbeitgeberverband in Emden.
„Hafensache ist Generations- Seit Jahren muss die Große See- Dabei sei die Auslastung der
sache und deshalb muss jetzt schleuse den Ausfall der Nesser- derzeit rund 450 Mitgliedsbeinvestiert werden, damit die lander Schleuse auffangen, da triebe im Verbandsgebiet gut
nächste Generation davon profi- sich die Bauarbeiten der Nesser- und die Auszubildenden wertieren kann“, so Wessels weiter. lander Schleuse voraussichtlich den dringend benötigt. „Viele
Hinsichtlich der Außenemsver- bis zum Jahr 2017 hinziehen.
Länder beneiden uns um das
tiefung nehme man den Wirtduale Ausbildungssystem. Es ist
schaftsminister Olaf Lies beim „Ein anderes Thema ist, dass fast ein solides Fundament für den
Wort, die nun kommen soll. 400 Ausbildungsplätze in unse- Start ins Berufsleben“, so Jo„Auch für die Große Seeschleuse rem Bezirk zwischen Ostfries- hann Doden. Zum einen sollten
muss eine Lösung her und die land und Papenburg nicht be- die Erziehungsberechtigten den
Zusage für einen weiteren Groß- setzt werden konnten“, beklagte Nachwuchs informieren, dass
eine duale Ausbildung ein idealer Start in das Berufsleben ist.
„Ich selber habe erst eine Lehre
zum Bankkaufmann gemacht“,
so Doden weiter. Zum anderen
„ticke die sogenannte Generation
Y anders und stelle den Freizeitwert auch in den Vordergrund“.
Darüber hinaus gebe „es viel zu
viele Studienabbrecher“.
Doden, der die ersten Informationen vom Arbeitgebertag in
Berlin mitbrachte, sieht wegen
dem neuen Mindestlohn eine
Klagewelle auf die Arbeitsgerichte zukommen. „Bei dem
neuen Gesetz zum Mindestlohn
ist einiges schief gelaufen und
nicht klar formuliert“, erläuterte
der Syndikus.
Beim Thema Maut in unserer
Grenzregion brachte Doden die
Sache auf den Punkt: „Die Maut
ist so überfällig wie ein Kropf.“
Die Anstrengungen, Kooperationen und grenzüberschreitenden Wirtschaftsbeziehungen, die
in langjähriger Kleinarbeit hinsichtlich offener Grenzen aufgebaut wurden, werden so zu nichte
gemacht.
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