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01 / 2015
WIRTSCHAFT
ZUG
2015:
DAS SIND
DIE NEUEN
HERAUSFORDERUNGEN
IN ZUG
Seiten 4 bis 18
WIRTSCHAFT UND
SCHULE
Die Berufswahlveranstaltungen
in Zug, Unterägeri, Walchwil und
Steinhausen sind geplant
Seite 19
Offizielles Publikationsorgan des Gewerbeverbandes des Kantons Zug
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Das Sondermodell
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bis 31.12.14.
Leasingbeispiel:
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Vollkaskoversicherung
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BMW
Finanzdienstleistungen
(Schweiz)
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– 168
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A — C,
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— 5,8 l/100 km, CO2-Emissionen 107 — 135 g/km.
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zienz-Kategorie
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Neuwagen
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von CHF 1 000.— ist für alle Verkaufsverträge vom 01.09.14 bis
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188 g/km).
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( Durchschnitt
aller
Neuwagenmodelle:
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Editorial
3
Titelbild: Die Golfspielerin steht vor der Herausforderung, den
Ball ins Loch zu spielen. Nicht immer einfach. Auch das Gewerbe
wird im kommenden Jahr wieder vor grossen Herausforderungen
stehen – auch nicht immer vor einfachen. Unsere Kolumnisten
bringen es in ihren Beiträgen auf den Punkt.
Bild: Paolo Foschini
Kurt Erni
DAS NEUE JAHR
Seit letztem Mai ist Kurt Erni neuer
Präsident des Gewerbeverbandes
des Kantons Zug. Welche Aufgaben
sich ihm stellen, was er anpacken
will und wie er noch effizienter die
Bedürfnisse des Gewerbes in die
­Politik einbringen will – im Interview.
8
4
2015
KOLUMNEN
Heinz Tännler, Gerhard Pfister,
­Thomas Aeschi, Stefan Staub, Marc
Praxmarer, Irène Castell-Bachmann,
Urs Brütsch, Daniel Abt und Philip C.
Brunner machen sich Gedanken zu
aktuellen Themen.
BERUFSWAHL
Auch in diesem Jahr finden in Zug,
Unterägeri, Walchwil und Stein­
hausen wieder Berufswahlveran­
staltungen statt. Fachleute aus dem
Gewerbe, der Berufsbildung, der
Verwaltung und der Schule infor­
mieren Eltern, Schüler und Lehrer
über die verschiedenen Möglichkei­
ten und die Ansprüche. Lehrlinge
aus verschiedenen Branchen erzäh­
len aus ihrem Alltag. In Unterägeri
wird am 19. Februar auch die Reihe
«Wirtschaft trifft Schule» fortgesetzt.
Das Programm.
19
Der Präsident des
Gewerbe­verbandes des
Kantons Zug hat das Wort
LIEBE LESERINNEN
UND LESER
Zuallererst wünsche ich allen Zugerinnen
und Zugern ein gutes, erfolgreiches neues
Jahr. Die Herausforderungen werden für
uns alle nämlich gross sein. Egal ob Unter­
nehmer oder Mitarbeiter. Wir alle sind
auf gute Rahmenbedingungen angewiesen.
Und dass es dabei bleibt, dafür müssen wir
miteinander kämpfen. Linke Kreise sind im
vergangenen Jahr in mehreren Abstimmun­
gen mit ihren Angriffen auf unser freiheit­
liches Wirtschaftssystem zwar gescheitert,
doch sie geben noch lange nicht auf. Da gilt
es unmissverständlich dagegenzuhalten.
Auch der Kanton steht vor grossen Heraus­
forderungen. Ich denke da an das Entlas­
tungsprogramm, das der Regierungsrat für
die nächsten Jahre schnüren will. Es gilt,
ab 2015 bis 2018 jährlich 80 bis 100 Millio­
nen Franken zu sparen. Landammann Heinz
Tännler brachte es in einer seiner Anspra­
chen auf den Punkt: Es gilt zu handeln,
ohne dabei alles über Bord zu werfen. Die
Verwaltung muss wie wir im Gewerbe
­abwägen, wo sie ansetzen muss, ohne das
Erfolgsrezept zu gefährden. Aber die Regie­
rung wird nicht darum herumkommen, zu
verzichten und den einen oder anderen
schmerzhaften Entscheid zu fällen. Auch
das kennen wir Gewerbler aus eigener Er­
fahrung.
Ein Kahlschlag wäre sicher kein erfolgrei­
ches Mittel. Aber manchmal ist es nötig, den
Fahrplan zu überdenken und den Mut zu
­haben, entsprechend zu handeln. Ich wün­
sche dem Regierungsrat dafür Mut und eine
glückliche Hand bei den Entscheidungen.
Kurt Erni
Titelthema
4
Titelthema
5
ES IST EIN
TÄGLICHER KAMPF
VOR IMMER
NEUEN HÜRDEN
Kaum habe man ein Hindernis überwunden und spüre wieder Boden unter den
­Füssen, warte schon die nächste Hürde. Das Gewerbe sei diesem Kampf täglich
­aus­gesetzt und werde auch in der Politik immer mehr gefordert. Da solle eine
­Gewerbegruppe mithelfen, sagt Kurt Erni.
Kurt Erni, Sie sind nun seit acht Monaten Präsident
des Gewerbeverbandes. Wie lautet Ihre Bilanz?
Kurt Erni: Im Grossen und Ganzen bin ich mit den
­Resultaten zufrieden. Ich selber stelle nun täglich fest,
wie interessant und vielfältig die Arbeit ist, die ich als
Präsident zu leisten habe.
«WIR SETZEN UNS INTENSIV
MIT DER BERUFSBILDUNG
AUSEINANDER»
Was haben Sie erwartet, was hat Sie überrascht?
Ich war mir schon bewusst, dass mich Arbeit erwar­
tet – aber der Umfang ist doch viel grösser, als ich mir
vorgestellt habe. Meine Vorstandsmitglieder und das
Sekretariat unterstützen mich bei der Bewältigung
aber tatkräftig. Die Zusammenarbeit ist sehr gut, so
dass wir miteinander die anstehenden Aufgaben lösen
und Fragen beantworten können.
Welche eigenen Themen haben Sie gesetzt?
Vorerst galt es, die unmittelbar anstehenden Fragen zu
beantworten und Probleme zu lösen. Dann setzten wir
uns intensiv mit der Schul- und Berufsbildung ausein­
ander. Ich denke auch an die Gesamterneuerungs­
wahlen im letzten Herbst, wo die Präsidentenkonfe­
renz des Verbandes klare Richtlinien beschlossen und
damit bestimmt hat, wen wir unterstützen und wen
nicht. Dann haben wir bei verschiedenen nationalen
Abstimmungen die Meinung des Zuger Gewerbes mit
Nachdruck vertreten und auch öffentlich gemacht.
Haben Sie ein Beispiel, was dies sein könnte?
Wir müssen uns überlegen, wie wir im Gewerbe Mit­
arbeiter sinnvoll einsetzen können, die zwar über ein
gutes berufliches Fachwissen verfügen, aber nicht
mehr so leistungsfähig sind wie früher. Wir werden
über ein «Handwerker- und Gewerbezentrum» für
­Jugendliche diskutieren, um ihnen die verschiedenen
Berufe näherzubringen. Kein eigenes Thema ist, aber
dennoch sehr wichtig für uns: das Sparprogramm
des Kantons, der Bau des Stadttunnels, diverse Ver­
nehmlassungen und natürlich alle gewerberelevan­
ten Themen.
Zurück zu den Reaktionen. Wie fielen diese aus?
Wir haben für unsere Arbeit viel Lob erhalten. Wir
­werden auch von vielen Gewerbetreibenden und Zu­
gern, die unser Tun durch «Wirtschaft Zug» wahr­
nehmen, ermuntert, unsere Arbeit voranzutreiben.
Kurt Erni will sich auch in Zukunft aktiv in die Politik einmischen
Titelthema
7
Der Gewerbeverband möchte ein Handwerker- und Gewerbezentrum für Jugendliche errichten
Im letzten Herbst haben die Zuger die Regierung, die
­Gemeinderäte und den Kantonsrat neu gewählt. Der
Gewerbeverband hat sich wiederum für einige Kan­
didaten eingesetzt. Sind Sie mit den Resultaten zu­
frieden?
Mit den Wahlen müssen wir zufrieden sein. Die Regie­
rungsratswahlen sind so gelaufen, wie wir das er­
wartet haben. Bei den Kantonsratswahlen hätten es
aus meiner Sicht mehr aktive Unternehmer sein dür­
fen. Es ist einfach wichtig, dass das Gewerbe seine
Sichtweise aktiv einbringt und im Parlament dafür
kämpft.
Sie teilen also die Einschätzung, dass es in der Politik
zu wenig Unternehmer gibt?
Es sind sicher zu wenig Unternehmer im Parlament
vertreten. Dies gilt auch für die Gemeinden. Aber für
einen Gewerbler ist es nicht immer einfach, die nötige
Zeit dafür zu finden.
Wie meinen Sie das?
Ich sehe dies bei mir selbst. Wir Gewerbler brauchen
heute unsere Zeit für die Führung unserer Unterneh­
mung. Ich denke da neben dem täglichen Kampf um
Aufträge an anstehende Investitionen oder neue In­
novationen. Heute ist jeder mehr gefordert als früher.
Mit den modernen Kommunikationsmitteln geht alles
schneller. Gesetze und Reglemente erleichtern unsere
Arbeit auch nicht unbedingt. Die Kundenberatung und
-betreuung nimmt mit den heutigen Möglichkeiten
viel Zeit in Anspruch. Und wenn man dann noch eine
Familie hat und vielleicht ein Hobby, hat der Tag zu
wenig Stunden, um auch noch in der Politik aktiv zu
sein.
Sie rufen eine Gewerbegruppe im Kantonsrat ins
­Leben. Das gab es schon in früheren Jahren. Was ist
der Grund, dass Sie dies wieder machen?
Wir machen dies, weil der Gewerbeverband momentan
über kein Vorstandsmitglied im Parlament verfügt. Mit
einer kompetenten Gewerbegruppe möchten wir den
schnellen Kontakt zum Parlament aufrechterhalten.
Wir müssen agieren und nicht nur reagieren.
«ICH HÄTTE MIR MEHR
­UNTERNEHMER IM KANTONSRAT GEWÜNSCHT»
Titeltema
8
MARC PRAXMARER
AUF EIGENE STÄRKEN
VERTRAUEN
Als Führungskräfte und KMU-Entscheidungsträger blicken wir auf
ein ereignisreiches Jahr zurück: Auf gesellschaftlicher wie auf
wirtschaftlicher Ebene haben wir Entwicklungen miterlebt, die das
«Erfolgsmodell Schweiz» in den kommenden Jahren beeinflussen
werden – wie stark, ist noch nicht abschätzbar.
Immerhin hat der Souverän nach der Annahme der
Masseneinwanderungsinitiative die Ecopop-, Goldund Pauschalbesteuerungs-Initiativen abgelehnt und
damit Weitblick und lösungsorientiertes Denken be­
wiesen. Zurück bleibt jedoch der Eindruck einer ab­
nehmenden Berechenbarkeit und Kontinuität unse­
rer positiven Standortfaktoren. Gerade im weltoffenen
Wirtschaftsraum Zug ist diese Verunsicherung deutli­
cher als anderswo spürbar.
Der Jahreswechsel ist ein geeigneter Moment, sich
auf Grundsätzliches zu besinnen, sei es im politischen,
unternehmerischen oder auch privaten, familiären
Umfeld. Zunächst: Was können wir als Staatsbürger
tun, damit wir uns nicht zunehmend in regulato­rische
Zwänge einbinden lassen, sondern bewusst ­Freiräume
suchen und nutzen? Wie können wir die Mehrheit
mit unseren staatspolitisch ausgewogenen Argumen­
ten überzeugen? So zum Beispiel bei der blockierten
NFA-Reform? Ich wünsche uns im neuen Jahr den
Weitblick und die Zivilcourage, uns über Gegensätze
hinweg für pragmatische Kompromisse einzusetzen,
bei denen die eigene Position nicht im Vordergrund
steht. Handlungsfelder dazu gibt es genug: von der
­Sanierung der Altersvorsorge auf Bundesebene bis zum
­Generationen-Verkehrsprojekt des Zuger Stadttunnels.
Denken wir – zweitens – als KMU-Entscheidungs­
träger unternehmerisch genug oder verdeckt die ope­
rative Hektik die Sicht auf grössere Zusammenhänge?
Ist meine Firma auch im nächsten Konjunktur-Zyklus
vorne dabei? Was ist für meine Kunden «the difference
that matters», damit sie sich auch künftig für meine
Produkte und Dienstleistungen entscheiden? Und ist
die Kernkompetenz meines Unternehmens noch der
sprichwörtliche Schlüssel, der genau in das Schlüssel­
loch der Kundenbedürfnisse passt? Ich wünsche uns
den Mut und die Kreativität, uns immer wieder kritisch
zu hinterfragen, zukunftsfähige Erfolgsfaktoren zu be­
wahren, aber auch Überholtes loszulassen, vor allem
aber: Innovationen und Investitionen bewusst zu wa­
gen. Die Zuger Kantonalbank steht bereit, zusammen
mit Ihnen die finanziellen Anforderungen zu beurtei­
len und Lösungen aufzuzeigen.
Und drittens: Wann ist der richtige Moment, mein
­geschäftliches Lebenswerk innerhalb oder ausserhalb
der Familie in neue Hände zu legen? Worauf muss ich
achten, damit mein Betrieb auch in der nächsten Ge­
neration erfolgreich weiterbestehen kann? Sind meine
Familie und ich weiterhin interessiert und in der Lage,
die Firma und ihre Arbeitsplätze zu sichern und wei­
terzuentwickeln?
Wir von der Zuger Kantonalbank wünschen Ihnen die
Offenheit und Gestaltungskraft, die Nachfolgerege­
lung Ihres Unternehmens rechtzeitig und aus einer
Position der Stärke anzugehen. Als Finanzpartner
konnten wir unsere Expertise und Erfahrung im ver­
gangenen Jahr bei der Beratung und finanziellen
Begleitung von mehr als zwei Dutzend Unterneh­
­
mensübertragungen erfolgreich einbringen. Auch 2015
engagieren wir uns für dieses volkswirtschaftlich
wichtige Thema. Wenn nicht alle Anzeichen täu­
schen, sind wir als KMU im Wirtschaftsraum Zug
­weiterhin gut aufgestellt – sehen wir dem neuen Jahr
also mit Initiative, Freude an der Herausforderung,
vor allem aber mit Gelassenheit und Vertrauen auf die
eigenen Stärken entgegen! Ich wünsche Ihnen ein er­
folgreiches Jahr.
Marc Praxmarer, Leiter Firmenkunden,
Zuger Kantonalbank
Titelthema
9
HEINZ TÄNNLER
BAUDIREKTOR BEFRAGT
LANDAMMANN
Seit Beginn dieses Jahres ist Regierungsrat Heinz Tännler neuer
Landammann des Kantons. Für den bewährten Baudirektor bedeu­
tet das Würde und Anerkennung. Das ehrenvolle Amt bringt aber
auch etliche Zusatzaufgaben und Erwartungen der Öffentlichkeit
mit sich. Wie will Tännler diese Aufgaben angehen? Eine kritische
Selbstbefragung.
Heinz, du hast dir sicher ein konkretes Ziel gesetzt, das
du in deiner zweijährigen Amtszeit als Landammann
erreichen möchtest.
Der Kanton Zug bietet alles, was man sich wünscht:
beste Lebensbedingungen, ein breites Arbeitsplatzan­
gebot, moderne Infrastrukturen und eine Landschafts­
vielfalt, die ihresgleichen sucht. Solche Voraussetzun­
gen dürfen nicht einfach als Selbstverständlichkeit
hingenommen werden. Man muss diese Vorzüge er­
kennen und sie aktiv pflegen. Statt das Haar in der
Suppe zu suchen, sollten wir uns verstärkt auf die
Chancen konzentrieren, die sich uns bieten. Dazu will
ich beitragen.
Als Landammann bist du gewissermassen Aussen­
minister, zumindest in repräsentativer Hinsicht. Wie
willst du den Kanton Zug jenseits der Kantonsgrenzen
«verkaufen»?
Jeder Kanton hat bekanntlich sein Image, ob die Kli­
schees nun passen oder nicht. Auch Zug kennt das
Phänomen, indem der Kanton gerne mit Geld und
Reichtum in Verbindung gebracht wird. Ich erachte es
deshalb als besonders vornehme Aufgabe, dieses ein­
seitige Bild zu korrigieren. Es gilt bewusst zu machen,
dass der Kanton Zug weit mehr zu bieten hat, als es die
Stereotype suggerieren. Viele sind zum Beispiel über­
rascht, wenn sie hören, dass der Werkplatz Zug über­
durchschnittlich viele Arbeitsplätze anzubieten hat
und dass Werktags mehr Menschen in den Kanton Zug
pendeln als umgekehrt. Kurz: Hier arbeitet nicht nur
das Geld!
Als Baudirektor möchtest du in Infrastrukturen inves­
tieren, als Landammann und Vertreter der Regierung
musst du das Sparen propagieren. Wie willst du diesen
Spagat meistern?
Ich will nicht um der Investitionen willen investieren.
Das heisst, ich bin auch als Baudirektor bereit, das
Wünschbare vom Notwendigen zu trennen. Sicher ist
aber auch, dass ich mich regierungsintern für gute
Infrastrukturen einsetzen werde. Denn diese sind
­
Schlüsselfaktoren für unseren Standort. Moderne Bil­
dungseinrichtungen und leistungsfähige Verkehrs­
wege sind entscheidend, wenn wir den Wirtschafts­
raum weiter stärken wollen.
Heinz, als Stadtzuger liegt dir der Stadttunnel wohl
­näher als den Stimmberechtigten von Hünenberg. Wie
will Landammann Tännler die Kantonsbevölkerung
für ein Ja gewinnen?
Der Landammann hat das Glück, dass der breite
­Nutzen des Stadttunnels Zug offensichtlich ist. Denn
er hilft nicht nur, den Verkehr auf unseren Hauptach­
sen zu verflüssigen. Er leistet auch einen wesentlichen
Beitrag dazu, den Kantonshauptort als Wirtschafts­
zentrum zu stärken. Von diesem volkswirtschaftlichen
Nutzen profitieren wir alle. Das versteht man in Hünen­
berg genauso gut wie in der Stadt Zug und in den übri­
gen Zuger Gemeinden.
Zum Schluss: Die rund 200 Einladungen pro Jahr brin­
gen neben viel Ehre auch kulinarische Versuchungen
mit sich. Wie hast du dich auf diese Herausforderung
eingestellt?
Diese «Herausforderung» gehe ich pragmatisch an.
Das heisst, ich werde mich nicht a priori zur Askese
zwingen. Genuss soll auch im Leben eines Land­
ammanns seinen Platz finden. Aber natürlich: Etwas
Selbstdisziplin werden die vielen Einladungen schon
erfordern, wenn man die Gesundheit nicht aufs Spiel
setzen will. Und die regelmässigen Tennisstunden
sind auch schon fix eingeplant, damit die körperliche
Beweglichkeit nicht auf der Strecke bleibt.
Heinz Tännler, Landammann des Kantons Zug und
Baudirektor
Sponsoren
10
FOLGENDE FIRMEN UNTERSTÜTZEN DEN
GEWERBEVERBAND DES KANTONS ZUG
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Sponagel Baukeramik / HG Commerciale
SW Spezialbau AG
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Zürcher Holzbau AG
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Hünenberg
Kanton Zug
Aeschbach Chocolatier AG
Holzbau Schweiz, Sektion Zug
UBS AG
Zuger Kantonalbank
Baar
Abt Holzbau AG
Alfred Müller AG,
Generalunternehmung
Alois Arnold AG, Bauunternehmung
Arno Matter, eidg. dipl. Malermeister
A. Tschümperlin AG, Baustoffe
BG Ingenieure & Berater
Bäckerei Hotz Rust AG
Gebr. Baur AG,
Spenglerei – Sanitär – Heizung
Huber A., Carrosserie
Hüsser + Palkoska AG
Immofina Baar AG
Ineichen AG, Bauunternehmung
jotha gmbh
Käppeli & Rogenmoser Delikatessen AG
Maler Blaser Team AG
Sägesser Heinz, Velos Motos
Zeberg AG, Gipsergeschäft
zuwebe
Alex Gemperle AG, Bedachungen
Baumann & Partner Immobilien AG
Alois Bucher und Sohn AG,
Gartenbau und Gartenpflege
Drogerie im Dorfgässli, Peter Schleiss
Jego AG,
Totalunternehmer Immobilien
Maler Huwiler AG
TRION, Generalunternehmung
Menzingen
Beat Weber, Elektroinstallationen
Insta AG, Sanitär und Heizungen
KIBAG Kies Edlibach
Walchwil
Enzler Bauunternehmung AG,
Martin Enzler
Jego AG, Totalunternehmer Immobilien
Rust + Co., Baugeschäft
Zug
Neuheim
A. Röllin Dächer & Fassaden AG
iCom, Marketing | Werbung | Web
Sand AG Neuheim
Oberägeri
Blattmann + Odermatt, Schreinerei
BlumenOase Staub
Bühler Treuhand
Elektro Iten-Steiner AG
Hanspeter Bamert, Fenstersysteme
Marc Meyer, Sanitär / Heizung
Cham
AMAG Automobil- und Motoren AG
Anliker AG, Bauunternehmung
Cesi Canepa AG,
Elektrotechnische Anlagen
Clima-Nova AG
E. Käppeli AG, Sanitär / Heizung
Elsener AG, Sanitär / Heizung
Hammer Retex AG,
Generalunternehmung
Käppeli Treuhand GmbH
Mächler Metallbau AG
Paul Gisler AG, Spenglerei
Abona Treuhand AG
Josef Iten AG, Kanalreinigungen
Hannes Iten AG
Hugener AG, Schreinerei
Ingold Treuhandpartner AG
Iten-Arnold, Elektro AG
Maler Henggeler GmbH
Richard Iten AG, Gipsergeschäft
Risch / Rotkreuz
A. Bachmann AG, Metallbau
Berchtold, Metzgerei
Bühler Architekten,
dipl. Arch. ETH / SIA
BÜWE Tiefbau AG
Cellere AG, Strassen- und Tiefbau
Sidler Fredi Transport AG
Steinhausen
AG Mario Vanoli Erben,
Bauunternehmung
Acklin Metallbau AG
Basler Versicherung AG
BG Ingenieure & Berater
Bösiger Malerei AG
Brändle AG, Schreinerei
Breitenstein AG, Natur- und Kunststeine
Buchhaltungs- und Revisions-AG
Die Mobiliar, Patrick Göcking
Dr. Hans Durrer, Treuhand
Forzaflex AG
Fritz Weber AG, Metall- und Stahlbau
Gebr. Hodel AG, Bauunternehmung
Hans Hassler AG, Parkett,
Teppiche, Vorhänge
Hotel Löwen am See
Hotel Restaurant Guggital
Kaktus AG / BERGE PUR Outdoor
Landis Bau AG
Marcel Hufschmid AG
Optik Schumpf & Baggenstos
Remimag Gastronomie AG:
Brandenberg,
Domus, Hafenrestaurant
Restaurant Rütli
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11
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Titelthema
12
GERHARD PFISTER
WANN LERNT ZUG SPAREN?
Eine Frage stellt sich der interessierte Bürger von Zug: Kann dieses
Parlament sparen? Die Verwaltung könnte es: Aus ihren Reihen
gibt es bereits viele Vorschläge für das Entlastungsprogramm des
Regierungsrates – erfreulicherweise. Aber der Kantonsrat, kann
der sparen? Auf Spurensuche.
Eine Vorbemerkung: Als Bundesparlamentarier steht
es mir nicht zu, mich in Zuger Politik zu sehr einzu­
mischen. Zumal das folgende Kritische problemlos
und noch viel berechtigter auch mir respektive dem
Bundesparlament vorgeworfen werden kann. Wer jetzt
noch weiter liest, soll das bitte unter der Voraus­
setzung tun, dass ich hier als politisch interessierter
Zuger schreibe, der auch einmal Kantonsrat war.
Schon zu meinen Zeiten gab es im Kantonsrat Voten
aus den Reihen der Bürgerlichen, dass Zug eventuell
über seine Verhältnisse lebe. «The party is over»,
­meinte CVP- Kantonsrat Konrad Studerus. Ein damals
mehrheitlich belächeltes und kritisiertes Votum wie
andere auch. Man beschloss grosszügige Pensions­
kassenlösungen, den Ausbau der Infrastruktur sowie
des Staatspersonals – in der Hoffnung, die «Party»
gehe eben doch unbeschränkt weiter. Im Herbst
2013 konnte man endlich lesen, dass sich Genf, Zug
und Graubünden die teuersten Verwaltungen in Kan­
ton und Gemeinden leisten. Keine nennenswerten
­Reaktionen. Dann, im Sommer 2014, kam eine Studie
des BAK Basel, die die Staatsausgaben unseres Kan­
tons mit den Nachbarn verglich, was nicht zugunsten
Zugs sprach.
Sparen müssen die Bürgerlichen
Der Regierungsrat brachte – knappestmöglich vor den
Wahlen – die Froh- und Drohbotschaft, man müsse
nun drastisch sparen. Dass die linken Parteien davon
nichts wissen wollten, war zu erwarten. Sparen ist die
Aufgabe der bürgerlichen Parteien. Eine erste Probe
aufs Exempel war die Diskussion um eine Turnhalle
der Kantonsschule. Der Regierungsrat war der Mei­
nung, eine Doppelturnhalle würde genügen, damit un­
sere jugendliche akademische Zukunftshoffnung ihre
körperliche Ertüchtigung so ausüben könne, dass sie
fit und mit gesundem Rückgrat ins 21. Jahrhundert
schreiten könne. Das sei 8 Millionen günstiger – nicht
billiger! – als eine Dreifachturnhalle. Wussten Sie üb­
rigens, dass unsere Gemeinden bei Dreifachturnhal­
len eine wohl schweizweit einzigartige 90,9-Prozent­
Quote haben? Nur Neuheim hat keine. Der
Regierungsrat versuchte die bürgerlichen Kantonsräte
zu überzeugen, man könne hier relativ schmerzfrei en
passant schon mal mit Sparen beginnen. Weit gefehlt.
Quer durch alle «bürgerlichen» Parteien fand man das
unmöglich. Schliesslich sei Sport wichtig, die Vereine
auch, und generell mens sana in corpore sano. Und
flugs gibts jetzt eine weitere Turnhalle vom Feinsten
und Grössten. Man gönnt sich ja sonst nichts …
Kann dieses Parlament sparen?
Die Frage, die sich dem interessierten Bürger von Zug
stellt: Kann dieses Parlament sparen? Die Verwaltung
könnte es: Aus ihren Reihen gibt es bereits viele
­Vorschläge, erfreulicherweise. Aber der Kantonsrat?
Weiss er überhaupt, wie sparen geht? Der alte wohl
nicht mehr, aber wir haben ja gerade einen neuen ge­
wählt, auch mit einer soliden bürgerlichen Mehrheit
ausgestattet. Hoffen wir, er wird nicht «bürgerlich».
Zug wird lange brauchen, um sich einzugestehen,
dass man auch hierzulande nicht unbeschränkt über
seine Verhältnisse leben kann.
Wie erwähnt, steht es mir als Bundesparlamentarier
nicht zu, den Kantonsrat zu kritisieren. Denn in Bern
würde man noch viel schlimmer haushalten, wenn es
die Schuldenbremse nicht gäbe. Aber Zug sollte sich
nicht Bundesbern zum Benchmark nehmen, sondern
versuchen, besser zu sein – ohne Schuldenbremse,
aber mit sturmfesten Politikern, die den zu erwarten­
den Gegenwind aushalten. Das wäre mein Wunsch für
die kommende Legislatur des neuen Zuger Kantons­
rats, dem ich alles Gute und die richtigen, weitsichti­
gen Entscheide wünsche, ganz im Sinne von Karl Kraus:
«Im Zweifel entscheide man sich für das Richtige.»
Gerhard Pfister, Nationalrat, Oberägeri
Titelthema
13
THOMAS AESCHI
MEHR MUT
Immer öfter liest man vom Auseinanderdriften unserer Gesell­
schaft, von einer Abnahme der gesellschaftlichen Kohäsion. Stimmt
diese Aussage und wenn ja, was sind die Ursachen? Welche Mass­
nahmen können ergriffen werden, um diesen Trend zu korrigieren?
Meine Urgrossväter mütterlicherseits bewirtschafte­
ten beide stattliche Bauernhöfe in Rothenburg (LU)
und Auw (AG). Die Dörfer waren klein. Solidarität war
selbstverständlich. Man kannte sich und man half
sich gegenseitig. In den letzten Jahrzehnten hat sich
unsere Gesellschaft rasant verändert. War die Schweiz
vor 150 Jahren noch ein Auswanderungsland, so ge­
hören wir heute zu den weltweit zehn attraktivsten
Einwanderungsländern. Mit der Zuwanderung erfolgt
aber auch eine Anonymisierung der Gesellschaft. In
einem solchen Umfeld ist es nicht überraschend, dass
der gesellschaftliche Zusammenhalt abnimmt. Denn
während der Bürger früher schnell sah, wofür sein
Steuergeld eingesetzt wurde, wird dies heute immer
diffuser. Sind die jährlich 3700 Millionen Franken, wel­
che an Entwicklungshilfe ins Ausland fliessen, gut
­investiert? Wird unser Steuergeld für Personen ein­
gesetzt, welche auch ihren Beitrag an unsere Gesell­
schaft leisten? Wenn der Bürger einmal das Vertrauen
in die Behörden zu verlieren beginnt, nimmt auch
­seine Loyalität dem Staat gegenüber ab.
Eine abnehmende Solidarität ist leider auch im Be­
reich unseres Milizsystems festzustellen. War es frü­
her eine selbstverständliche Pflicht, sich im Militär, in
einem Verein oder in einer politischen Partei zu enga­
gieren, so ist heute diese Bereitschaft immer weniger
vorhanden. Das sind ernstzunehmende Veränderun­
gen. Statt diese Entwicklung zu bremsen und die Ei­
genverantwortung zu stärken, steuert die Politik in
die gegenseitige Richtung. Fast jedes in Bern verab­
schiedete Gesetz bedeutet mehr Zentralisierung und
weniger Mitsprache für Kantone und Gemeinden. Zu­
dem beschneiden sich die Kantone über Konkordate
und Direktorenkonferenzen selbst in ihrem Hand­
lungsspielraum. Und die jüngsten Forderungen, das
Initiativrecht und damit die direkte Demokratie einzu­
schränken, haben den Effekt, dass sich die Bürger
weiter von der Politik entfernen. Doch Fehler werden
nicht nur in der Innenpolitik begangen. Auch aussen­
politisch lautet die aktuelle Strategie des Bundes­
rates: Anpassung, Harmonisierung, Einbindung. Statt
mutig eine Zukunftsvision für die Schweiz im 21. Jahr­
hundert zu definieren und sich stärker auf die schnell
wachsenden Märkte in Asien und Südamerika aus­
zurichten, beschränkt man sich zu einseitig darauf,
EU-Recht nachzuvollziehen und die Einbindung in
die EU mittels eines institutionellen Rahmenabkom­
mens voranzutreiben.
Was braucht die Schweiz?
Die Schweiz benötigt dringend wieder mehr Mut,
mehr Unternehmertum und mehr Eigeninitiative. Nur
wenn die Schweiz eigenständig und frei im Handeln
bleibt, wird sie weiterhin erfolgreich sein. Was muss
dafür unternommen werden?
Erstens darf nicht immer mehr Macht an den Bund
und die EU delegiert werden. Kompetenzen sollen
deshalb auf die gemeindliche und kantonale Ebene
und damit näher zum Bürger zurückgeholt werden.
Zweitens soll die direkte Demokratie gestärkt – und
nicht geschwächt – werden. Dass diese funktioniert,
zeigte die Ablehnung der Mindestlohn-, der Ecopopund der 1:12-Initiativen. Drittens soll die gesetzliche
Grundlage geschaffen werden, um die Zuwanderung
in die Schweiz wieder selbst zu steuern. Viertens muss
mittels Reformen dem rasant wachsenden Sozialstaat
Einhalt geboten werden. Und fünftens muss der Zu­
sammenhalt in der Politik und der Gesellschaft wie­
derhergestellt werden.
Wir setzen uns alle gemeinsam für ein Ziel ein: den
Erfolg unseres Landes. Und dieser Erfolg ist nicht
selbstverständlich. Vor 150 Jahren waren wir Schwei­
zer ein armes, hart arbeitendes, dafür aber freies Volk.
Für den Erhalt dieser Freiheit und unseren Erfolg muss
die Schweiz erneut wieder hart kämpfen.
Thomas Aeschi, Nationalrat, Baar
Titelthema
14
IRÈNE CASTELL-BACHMANN
DAS POLITISCHE UMFELD
Am 11. März 2012 wurde die Zweitwohnungsinitiative und am
9. Februar 2014 die Masseneinwanderungsinitiative von Volk und
Ständen angenommen. Am 30. November 2014 lehnte der Souverän
mit einem hohen Nein-Stimmenanteil die Initiative «Stopp der
Überbevölkerung» ab; weiteres Ungemach wurde damit in unserem
Lande einstweilen verhindert. Derzeit ist der Bundesrat daran, die
Masseneinwanderungsinitiative umzusetzen.
Er baut dabei auf drei Pfeiler. Im Rahmen des ersten
Pfeilers sollte das Freizügigkeitsabkommen der Schweiz
mit der EU revidiert werden. Leider stehen die dies­
bezüglichen Zeichen alles andere als positiv. Es ist
sogar zu befürchten, dass die EU auf das Revisions­
gesuch gar nicht erst eintreten wird; damit ist die Zu­
kunft der bilateralen Verträge und der flankierenden
Massnahmen gefährdet. Offen ist auch die Ausgestal­
tung des Kontingentsystems. Parallel dazu muss ge­
stützt auf den Volkswillen die Zuwanderung begrenzt
werden, ohne dadurch die schweizerische Volkswirt­
schaft zu gefährden. Wie dies zu bewerkstelligen ist,
steht nach wie vor in den Sternen.
im Verwaltungsrat von grösseren Unternehmen. Zwar
wurde wiederholt belegt, dass gemischte Teams effi­
zienter arbeiten und die Steigerung des Frauenanteils
auch aus diesen Überlegungen in jedem Fall anzustre­
ben ist. Doch wie kann der Frauenanteil in Geschäfts­
leitungen und Verwaltungsräten effektiv erhöht wer­
den? In erster Linie müssen in den Unternehmen die
Aus- und Weiterbildungsangebote für Männer und
Frauen gleichermassen offenstehen beziehungsweise
angeboten werden. Sodann braucht es Anstrengun­
gen, dass junge Eltern in der Kinderbetreuung unter­
stützt werden. Hier sind die Unternehmen, die betrof­
fenen Eltern und die öffentliche Hand gefordert.
Den zweiten Pfeiler bildet die Revision des Ausländer­
gesetzes. Das diesbezügliche Vernehmlassungsver­
fahren wird Anfang 2015 eröffnet. Gemäss dem vom
Bundesrat überarbeiteten Gesetzesentwurf soll be­
züglich Zulassung weiterhin zwischen EU-Bürgerin­
nen respektive EU-Bürgern und Drittstaatenangehö­
rigen unterschieden werden. Neu soll zum Beispiel ein
Bewilligungssystem mit Höchstzahlen und Kontin­
genten eingeführt und den Inländerinnen und Inlän­
dern Vorrang gewährt werden.
Frauen sind auch gefordert
Insbesondere auf Letzteres zielt der dritte Pfeiler ab:
Im Rahmen eines Massnahmenkatalogs soll unter an­
derem das inländische Arbeitskräftepotenzial geför­
dert werden. Dies bildet einen positiven Ansatz im
Feld der äusserst schwierigen Rahmenbedingungen,
die sich das Schweizer Volk zu einem erheblichen Teil
selbst gegeben hat. Die avisierte Förderung darf je­
doch nicht zu neuen Einschränkungen führen und
kann auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass zum
Vornherein nicht sämtliche Stellen mit inländischen
Arbeitskräften besetzt werden können.
Keine Quoten
Nichts abgewinnen kann ich der vom Bundesrat in
anderem Kontext ins Auge gefassten Festsetzung
­einer Quote von Frauen in der Geschäftsleitung und
Die Frauen sind auch aufgefordert, sich in den Unter­
nehmen aktiv zu engagieren. Es braucht ihre Bereit­
schaft, sich beim Anstreben von höheren Positionen
gegen Konkurrenten und Konkurrentinnen behaupten
zu wollen und dies proaktiv anzugehen. Hier fehlt es
leider – dies festzustellen sei mir als Frau erlaubt –
bei den Frauen oftmals am letzten «Kick». Die Schaf­
fung von Frauenquoten ist allerdings kein adäquates
­Mittel, um in der angesprochenen Thematik tatsäch­
lich Verbesserungen zu erzielen. Um tatsächlich mehr
Frauen in Geschäftsleitungen, Verwaltungsräte und
auch sonstige Gremien zu heben, müssen sowohl
die Männer als auch die Frauen Efforts tätigen. Dies­
bezüglich sind wir – im Gegensatz zur Thematik der
bilateralen Verträge – immerhin nicht auf den Good­
will der EU angewiesen.
Packen wir es im 2015 an und setzen innerbetrieblich
hierzu Zeichen. Ich wünsche allen Unternehmerinnen
und Unternehmern im Kanton Zug ein erfolgreiches
Jahr 2015.
Irène Castell-Bachmann, Sekretär des Gewerbe­
verbandes des Kantons Zug
Titelthema
15
URS BRÜTSCH
GLÜCK IST EIN JOB, DER SPASS
MACHT
Für mich beleuchtet eine Aussage von Albert Schweitzer den
­Gehalt unseres Slogans «My Top Job» im richtigen Licht:
«Erfolg ist nicht der Schlüssel zur Zufriedenheit. Zufriedenheit
ist der Schlüssel zum Erfolg. Wenn Du das gerne machst,
was Du machst, dann wirst Du Erfolg haben.»
Vergangenen März konnte ich eine Studienwoche in
Lyon absolvieren. Auf der Erkundungsreise durch
verschiedene Beratungs- und Bildungsinstitutionen
­
kamen wir auch ins Gespräch mit dem Direktor eines
Collège, welches bei uns einem Oberstufenschulhaus
entspricht. Er erklärte uns, wie ihm seine Lehrperso­
nen von Paris aus zugewiesen werden: Die Punktezah­
len eines nationalen Leistungstests entscheiden darü­
ber, wer in Südfrankreich unterrichten darf – dorthin
wollen alle – oder wer in den Vororten von Paris seine
Stelle antreten muss. Er selber hat keinerlei Einfluss
darauf, wie sich sein Team zusammensetzt, und muss
nehmen, wer da kommt. Bei allen staatlichen Stellen
komme dieses Prinzip zur Anwendung. Das habe
auch massive Auswirkungen auf die Arbeitsmoral der
Mitarbeitenden. Zur Verbildlichung meinte er: «Wenn
die Russen Frankreich angreifen wollten, dann müss­
ten sie einfach am Sonntagabend kommen. Dann ist
jeweils das ganze Land in einer kollektiven Depression
gefangen.»
Haben wir es in der Schweiz nicht besser? Persönlich
kann ich sagen: Ja, ich mache meine Arbeit gerne und
freue mich über meine sinnvollen Aufgaben. Wie sieht
es bei Ihnen aus? Haben SIE einen Job, der Spass
macht? Ich weiss, die Frage ist provokativ. Und ich bin
selber etwas irritiert gewesen, als ich das Motto zum
ersten Mal las. Es war während dreier Jahre das Leit­
motiv unserer Kampagne «My Top Job», mit welcher
wir Jugendliche zu einer Berufswahl aufforderten, die
frei von Vorurteilen betreffend Geschlecht oder Prestige
eines Berufes ist. Ich fragte mich, als ich das Motto
zum ersten Mal las, ob die Berufsarbeit als «Job» nicht
deklassiert wird? Andererseits faszinierte mich die
Leichtigkeit, die damit dem Broterwerb beigemessen
wird. Ein Job hat etwas Begrenztes. Ich mache ihn, so­
lange für mich die Gleichung zwischen Aufwand und
Ertrag stimmt, und habe nicht den Anspruch, meinen
Job ein Leben lang ausführen zu müssen. Letzteres
auch als Konsequenz davon, dass keine Firma mehr
eine unbegrenzte Arbeitsplatzsicherheit gewähren
kann. Genau diese Überlegungen liessen mich in der
letzten Zeit diesen Leitsatz immer mehr verwenden:
Bei der Eröffnung von Klassenbesuchen im Berufs­
informationszentrum (BIZ), bei ­Elternveranstaltungen
zur ersten Berufswahl oder auch bei Laufbahn-Semina­
ren mit jungen Erwachsenen am Ende der beruflichen
Grundbildung. Als Nagelprobe weise ich dann jeweils
auf den Sonntagabend hin: Mit welcher Stimmung
denke ich an den Montag? Graut es mir vor dem «Stol­
len», in welchen ich wieder steigen muss? Freue ich
mich bereits wieder auf das nächste Wochenende?
Wenn das der Fall ist, dann ist es höch­ste Zeit, etwas
zu ändern. Und dazu sind ja unsere BIZ-Dienstleistun­
gen da: den Menschen dabei zu helfen, das zu tun, was
sie gerne tun und gut können. Dabei meine ich nicht
einfach ein Leben nach dem Lust­prinzip. Denn es ge­
hört zu jeder Arbeit, ja zum Leben überhaupt, dass
es auch Dinge zu erledigen gibt, die weniger Freude
bereiten. Ja, ich wage die Behauptung, dass der
Mensch die schönen Momente auch mehr genies­sen
kann, wenn er die schwierigen kennt.
Die Aussage von Albert Schweitzer habe ich erstmals
von Bildungsdirektor Stephan Schleiss gehört und sie
hat mich gefreut. Denn sie schlägt die Brücke vom
­Einzelnen zur Wirtschaft, indem erfolgreiche Mitarbei­
tende den Motor für jede Innovation, jeden Fortschritt
bilden. Und eine erfolgreiche Wirtschaft, erfolgreiche
Gewerbe­betriebe bilden den Grundpfeiler für das ge­
samte gesellschaftliche Wohl. Frankreichs Wirtschafts­
wachstum war zwischen 2002 und 2012 weniger als
halb so gross als das der Schweiz. Hat dies vielleicht
auch damit zu tun, was ich in Lyon vom Direktor des
Collège erfahren habe? Ich wünsche Ihnen allen im
neuen Jahr einen Job, der Spass macht.
Urs Brütsch, Leiter Berufsinformationszentrum Zug
Titelgeschichte
16
PHILIP C. BRUNNER
ICH SAGE JA ZUM STADTTUNNEL
Noch ist der Stadttunnel Zug mit ZentrumPlus nicht in
trockenen Tüchern. Aber ein weiteres Etappenziel ist erreicht,
der Kantonsrat hat in erster Lesung das Geschäft beraten.
Endgültig entscheidet er allerdings in neuer Zusammensetzung
im Februar 2015. Und dann hat das Volk das letzte Wort.
Ich sage es klar: Ich sage Ja.
Es war eine ernsthafte und verantwortungsbewusste
Debatte im Kantonsrat. Aber: Die geforderte Finan­
zierungslösung liegt jetzt auf dem Tisch. Diese Last
ruht richtigerweise auf mehreren Schultern. Die ersten
100 Millionen Franken (11 Prozent) wird die Stadt Zug
als eine direkte Nutzniesserin übernehmen. Eine zwei­
te Tranche von 300 Millionen Franken werden die
­Zuger Autohalter aufbringen müssen. Sie bezahlen –
befristet – pro Jahr 25 Prozent höhere Motorfahrzeug­
steuern. Die verbleibenden 490 Millionen Franken wer­
den hälftig aufgeteilt: 52 Prozent davon trägt wiederum
der motorisierte Individualverkehr über die Spezial­
finanzierung Strassenbau (Treibstoffabgaben, Motor­
fahrzeugsteuern) und die verbleibenden 48 Prozent
tragen alle Steuerzahler direkt und zwar Private sowie
die heimische Wirtschaft.
Diesen Betrag haben wir übrigens bereits längst ange­
spart – genau für solche Grossprojekte im eigenen
Kanton, darunter auch andere Investitionen wie Bau­
ten im Bereich der Bildung. Fazit: Das Gewerbe wird
also ebenfalls direkt mitbelastet. Ich begrüsse dies und
möchte auch begründen, warum ich ohne mit der
Wimper zu zucken als Gewerbler dieses technisch aus­
gereifte Projekt unterstütze.
Auch für die Stadt Zug – ein Jahrhundertprojekt
Die Stadt Zug, der wichtigste Wirtschaftsmotor des
Kantons, findet 100 Millionen Franken auch nicht ein­
fach in irgendeiner Portokasse. Bei einem jährlichen
durchschnittlichen infrastrukturellen Investitionsvolu­
men von rund 30 Millionen Franken ist dieser Brocken
jedoch verkraftbar. Ich bin überzeugt, dass es durch
eine sorgfältige, gezielte und langfristige Verteilung mit
planmässigen Vorfinanzierungen möglich sein muss,
diese Investition ohne Steuererhöhungen zu stemmen.
Alles andere wäre für den Standort verheerend.
Höhere Abgaben und Gebühren
Das Zuger Gewerbe hat sich richtigerweise immer
wieder gegen zusätzliche Gebührenerhöhungen ge­
wehrt. Übrigens: Auch der Zuger Souverän hat eine
geplante allgemeine kantonale Gebührenerhöhung
(Gebührengesetz) in einer Referendumsabstimmung
dezidiert abgelehnt. Sie fragen sich nun, wie kann aber
ein Gewerbler und SVP-Politiker trotzdem höhere Ge­
bühren akzeptieren? In der Tat: Kaum ein Gewerbler
hat Freude an zusätzlichen Kosten für ­seinen Betrieb.
Aber es gilt in jedem Geschäft zwischen Kosten und
Nutzen abzuwägen. Die jährlichen Staukosten haben
im Kanton Zug die 50-Millionen-Grenze überschritten.
Diese Summe trifft Private, Gewerbe, Industrie und
Wirtschaft hart und sehr ­direkt. Und es ist nicht davon
auszugehen, dass die Mobilität in den nächsten Jah­
ren sinken wird. Wenn also im Jahr 2032 der Zuger
Stadttunnel eröffnet wird, werden die Staukosten auf­
grund zusätzlicher Mobilität mit an Sicherheit gren­
zender Wahrscheinlichkeit erheblich höher sein. Fazit:
Deshalb handeln wir heute.
Zugegeben: Für die heutige Generation ist die ge­
samte Investitionssumme von 890 Millionen Franken
ein grosser Brocken. Ich frage Sie: Wer diskutiert heute
noch über die Milliarden an Franken, welche frühere
Generationen über Jahrzehnte in den Bau unserer
­nationalen Infrastrukturen investiert haben und von
denen wir heute direkt mitprofitieren? Niemand – tempi
passati.
Aus diesem Grunde bin ich überzeugt: Das Gewerbe
hat ein direktes Interesse am Stadttunnel und muss
dafür auch einstehen. Künftige Generationen werden
uns den heutigen unternehmerischen Mut danken.
Philip C. Brunner, Hotelier und Kantonsrat, Zug
Titelthema
17
STEFAN STAUB
ADE VERSCHULDUNG
Zu wissen, wie man mit Geld und Konsum richtig umgeht, wird
für Jugendliche immer wichtiger. Die Auseinandersetzung damit
sollte rechtzeitig erfolgen – unabhängig von der Höhe des Budgets.
Die Konsumfreude und zunehmende Kaufkraft machen
Jugendliche für die Wirtschaft zu einer interessanten
Zielgruppe. Vieles wird ausprobiert und Geld spielt
­dabei eine grosse Rolle. Das Wissen über den richtigen
Umgang mit Geld will deshalb früh erlernt sein. Fach­
leute sprechen von der Konsum- und Verschuldungs­
kompetenz.
Verschuldung der Jugendlichen ist ein Thema
Der weitaus grösste Teil der Jugendlichen geht
grundsätzlich pragmatisch und verantwortungs­
­
bewusst mit Geld um. Trotzdem ist die Verschuldung
von Heranwachsenden ein Thema: Gut 17 Prozent
borgen sich regelmässig Geld bei Bekannten oder
­
­Eltern und rund ein Viertel aller Jugendlichen in der
Schweiz hat Schulden. Meistens handelt es sich um
kleinere Summen, die ein paar Tage später zurück­
bezahlt werden. Eine kleine Gruppe ist jedoch mit
Geldbeträgen von mehreren Tausend Franken ver­
schuldet, ohne Aussicht, die Schulden fristgerecht zu­
rückzahlen zu können.
Ausgaben im Griff haben
Das Wichtigste in Sachen Geld ist, jederzeit den Über­
blick über die eigene finanzielle Situation zu haben.
Elektronische Hilfsmittel wie E-Banking oder Mobile
Apps helfen, den Kontostand regelmässig zu über­
prüfen. Zudem sollte die Konto- und Kartenlimite so
definiert werden, dass Zahlungen nur bei Guthaben
möglich sind. Für die Budgetplanung gibt es verschie­
dene webbasierte Tools, mit denen man verschiedene
Arten von Ausgaben mit Durchschnittswerten ver­
gleichen kann. Selbst bei kleinen Budgets lohnt es
sich, jeden Monat einen fixen Betrag auf dem Konto zu
belassen. So bildet sich eine Reserve – sei es für die
Ferien oder für grössere Anschaffungen. Im jungen
Erwachsenenalter kommt das Erlernen eines verant­
wortungsbewussten Umgangs mit der Kreditkarte
­hinzu. Der Kundenberater kann hierfür zusammen mit
dem Kunden eine individuelle Ausgabenlimite fest­
legen, beispielsweise bei 500 Franken.
Jugendverschuldung thematisieren
Unternehmer begleiten die jugendlichen Lernenden
auf dem Weg ins junge Erwachsenenleben. Sie können
und müssen keine umfassende Verantwortung für die
Lernenden übernehmen, die sie im Betrieb beschäfti­
gen. Trotzdem kann der Lehrmeister das Thema Ju­
gendverschuldung bei den Lernenden ansprechen,
deren Bewusstsein schärfen und damit vorbeugend
helfen.
Tipps und Ratschläge
Auch die Banken können die Jugendlichen beim Um­
gang mit Geld unterstützen. Bei seiner Bank erhält der
Jugendliche entsprechende Tipps und Ratschläge –
sie erleichtern die ersten Schritte auf dem Weg in die
finanzielle Unabhängigkeit. Es ist nie zu früh und auch
nie zu spät, sich von der Bank über das Thema Budget­
planung sowie deren Angebote für Jugendliche infor­
mieren zu lassen. UBS steht dabei gerne mit Rat und
Tat zur Verfügung.
Stefan Staub, Leiter KMU Zug, Schwyz und
Uri der UBS
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Titelthema
18
DANIEL ABT
QUIZFRAGEN 2015
Wenn ein bürgerlich dominierter Bundesrat die Frauenquote ein­
führen will, die Bauarbeiterverordnung, der kaputte Sitzbezug
und viel heisse Luft im Parlament – Themen, die mich im letzten
Jahr mehr als bewegten.
Qualität oder Quote?
Das Begehren der Politik, Einfluss auf die Zusam­
mensetzung unserer Verwaltungsräte zu nehmen, wird
immer grösser. Oder wie ein befreundeter Jurist zu
sagen pflegt: «Die Granaten schlagen immer näher
ein.» Wie es ein grundsätzlich bürgerlich zusammen­
gesetzter Bundesrat zustande bringt, eine Frauen­
quote für Verwaltungsräte einführen zu wollen, ist
und bleibt mir schleierhaft. Hinzu kommt die von der
JUSO angedrohte Fifty-Fifty-Initiative, wonach im
Verwaltungsrat mindestens 50 Prozent Arbeitneh­
mer vertreten sein müssen. Da muss ich ja direkt froh
sein, dass es neben 30 Prozent Frauen und 50 Prozent
Arbeitnehmern noch Platz für mich im VR hat.
Spass beiseite. Die Geschlechterfrage ist für Füh­
rungskräfte meiner Generation so was von veraltet,
dass sie beinahe nicht mehr der Rede wert ist. Denn:
Wenn Frauen nur aufgrund von Quoten in Verwal­
tungsräten oder sonst wo Einsitz nehmen, ist dies ein
gewaltiger Schritt zurück in der hart erkämpften
Gleichberechtigung und eine Disqualifikation aller
verdienten Verwaltungsrätinnen und Verwaltungs­
räte, die aufgrund ihrer fachlichen Qualifikation ein
Amt inne haben. Auf die Bonusfrage, wie absurd die
Fifty-Fifty-Initiative ist, haben Sie die Antwort sicher­
lich schon parat.
Wie sicher ist der Dienst?
2011 wurde die Revision der Bauarbeiterverordnung
durch den Bundesrat erheblich erklärt. Dadurch
­wurden einige Paragraphen rechtsgültig, die in der
Praxis schlichtweg nicht umsetzbar sind. Wohlver­
standen, die Gesundheit meiner Mitarbeiter liegt mir
sehr am Herzen. Dennoch ist es mir unbegreiflich,
wie beim Aufrichten eines Systembauhauses ein
Auffangnetz zwischen die Wände gespannt werden
kann, wenn diese noch gar nicht stehen. Erstaun­
licherweise kann auch die SUVA keine zweckmäs­
sige Lösung dazu präsentieren. Fakt ist aber: Bei
­einem Unfall trage ich als Unternehmer die Verant­
wortung ebenfalls mit. Dass ich dafür auch haftbar
gemacht werden kann, versteht sich von selbst.
Als ich unlängst eines unserer Firmenfahrzeuge vor­
führte, wurde beanstandet, dass die Sicherheit des
Fahrzeugs nicht gewährleistet sei, weil der Sitzbezug
kaputt ist. Ich solle einen neuen Bezug beschaffen
oder den Sitz ersetzen. In der gleichen Woche über­
holte ich auf der Autobahn einen LKW der Schweizer
Armee, auf dessen Ladebrücke gemütlich Soldaten
lagen und ihre Beine in die Höhe streckten. Gurten­
pflicht? Sitzbezüge? Oder überhaupt Sitze? Die
­Frage sei erlaubt, ob Bauarbeiter oder Angehörige
der Armee einem grösseren Sicherheitsrisiko aus­
gesetzt sind?
Wie fasse ich mich kurz?
Je länger ich dem Zuger Kantonsrat angehöre, desto
weniger Verständnis kann ich für diejenigen Rats­
kollegen aufbringen, die oft reden und selten etwas
sagen. Ich bin absolut überzeugt, dass es kein Ge­
schäft gibt, das nicht in fünf Minuten erklärt werden
kann. Wieso ist das für viele Ratskollegen so schwie­
rig umzusetzen? Selber orientiere ich mich gerne
an Winston Churchill. Er sagte: «Reden ist einfach.
Sagen Sie, was Sie zu sagen haben, und setzen Sie
sich nach dem ersten Satz!»
Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünsche ich ein
erfolgreiches neues Jahr, in der Hoffnung, dass Sie
auf Ihre «Quizfragen 2015» die passenden Antworten
finden werden.
Daniel Abt, eidg. dipl. Holzbau-Meister,
Kantonsrat, Baar
Lokal
19
WIRTSCHAFT TRIFFT SCHULE
VIEL INFORMATION FÜR ELTERN UND SCHÜLER
Der Austausch war sowohl spannend wie auch wertvoll. Bild: Klaus Bilang
Lokale Gewerbevereine und die Oberstufen diskutieren über den Übergang von der Schule ins
Berufsleben. Jetzt geht die Reihe in Unterägeri
weiter. Und im März beginnen auch die Berufswahlveranstaltungen.
rini, BIZ, Beat Waser, Stadtschulen, und Beat Wenger,
Rektor GIBZ, sowie verschiedene Lehrlinge.
Die Daten:
Dienstag, 3. März 2015, 19.30 Uhr
Zug, Casino Zug
Lokale Gewerbevereine und die Oberstufen diskutieren
ein weiteres Mal am 19. Februar 2015 in Unter­ägeri über
den Übergang von der Schule ins Berufs­leben. Im No­
vember letzten Jahres war Steinhausen an der Reihe:
Die beiden Oberstufenlehrer Iwan Hänni und Matthias
Hasler hatten in der Aula des Schulhauses Feldheim
dargestellt, welche Schritte die Oberstufe Steinhausen
zur Berufsfindung unternimmt. Hans-Rudolf Niederber­
ger, Berufsschullehrer, hatte die Perspektiven der Be­
rufsschule dargelegt und für eine verstärkte Vernetzung
von obligatorischer Volksschule, Eltern, Lehrbetrieben
und Berufsschule plädiert. Die Gespräche in den Grup­
pen, bestehend aus Vertretern des örtlichen Gewerbes
und Lehrpersonen drehten sich um ein vorrangiges
Thema: Erwartungen der Schulen, Lehrbetriebe und
Berufsschulen. Dass sich dabei die Gewerbevertreter
auch für ihre handwerklichen Berufe ins Zeug legten,
sprach für ihren Berufsstolz. Der Austausch war sowohl
spannend wie auch wertvoll.
Montag, 30. März 2015, 19.30 Uhr
Unterägeri, Ägerihalle
Dienstag, 31. März 2015, 19.30 Uhr
Walchwil, Gemeindesaal
Donnerstag, 30. April 2015, 19.30 Uhr
Steinhausen, Aula Schulhaus Feldheim 3
Es laden ein:
Gewerbeverband des Kantons Zug, Zuger Wirtschafts­
kammer, Amt für Berufsberatung des Kantons Zug,
Amt für Berufsbildung des Kantons Zug, die Gewerbe­
vereine vor Ort und die gemeindlichen Schulen vor Ort.
Weitere Infos unter www.berufswahlzug.ch.
Auskünfte: Yvonne Kraft, Projektleiterin,
Telefon 079 444 69 19.
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Info-Veranstaltungen 2015
In diesem Jahr gehen auch die Berufswahl-Veranstal­
tungen im Kanton Zug weiter. Sie sind ein Treffpunkt für
Eltern, Wirtschaft und Schule. Den Anfang macht Zug.
Im Casino sprechen Regierungsrat Stefan Schleiss,
Joseph Ruckli, Präsident des Gewerbevereins, Beat
­
Schuler, Leiter Amt für Berufsbildung, Marlise Tambu­
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WARUM SICH EIN BESUCH
BEIM SSO-ZAHNARZT LOHNT
Die Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft SSO
ist die Berufs- und Standesorganisation der in
der Schweiz tätigen Zahnärztinnen und Zahnärzte. Im Kanton Zug wird sie durch die Sektion
der SSO Zug vertreten.
Warum soll ich zu einem SSO-Zahnarzt oder einer
SSO-Zahnärztin gehen? Was zeichnet ihn oder sie ge­
genüber allen anderen Zahnärzten aus?
Zahnärztinnen und Zahnärzte SSO unterscheiden
sich in wesentlichen Qualifikationen von Nicht-SSOMitgliedern. Für die Aufnahme einer zahnmedizini­
schen Fachperson in die Standesorganisation SSO
müssen einerseits zahlreiche, teilweise anspruchs­
volle Kriterien erfüllt werden. Die Zugehörigkeit einer
solchen Fachperson zur SSO bietet dem Patienten an­
dererseits Gewähr, dass eine Zahnbehandlung nach
allen Regeln der Kunst aus­geführt wird. Zahnärztin­
nen und Zahnärzte SSO verpflichten sich auch, ihre
Kenntnisse auf dem neusten Stand der Wissenschaft
zu halten und ihre Praxis nach modernsten Qualitäts­
standards zu führen. Zusätzlich garantiert die SSO
Zug den zahnärztlichen Notfalldienst. Dieser wird
von regional organisierten SSO Zug Zahnärzten wäh­
rend 365 Tagen und 24 Stunden mit viel Engagement
und Einsatz gewährleistet.
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Ein Mitglied der Schweizerischen Zahnärzte-Gesell­
schaft SSO erfüllt somit höchste Qualitätsansprüche,
denn SSO-Mitglieder unterziehen sich freiwillig und
zum Vorteil ihrer Patientinnen und Patienten verschie­
denen Standesregeln.
• Die Mundhygiene der Patientinnen und Patienten
ist oberstes Gebot.
• Die zahnmedizinische Fortbildung übersteigt 80 Stun­
den pro Jahr mit dem Ziel, das berufliche Wissen
und Können stets auf dem aktuellen Stand zu halten.
• Patientinnen und Patienten werden über verschie­
dene Möglichkeiten der Therapie und über die ent­
sprechenden Kosten informiert.
• Patientinnen und Patienten erhalten eine detaillierte
und verständliche Rechnung.
• Im Streitfall unterzieht sich das SSO-Mitglied dem
Verfahren vor der unabhängigen Zahnärztlichen Be­
gutachtungskommission.
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News
23
ENGEL & VÖLKERS ZUG: ZWEI FRAUEN AN
DER SPITZE UND «MAGIC MOMENTS»
VERRECHNUNGSSTEUER: SO NICHT
Ab Januar 2015 sind zwei Zugerinnen am Ruder: Die Geschäftsleitung wird
von der langjährigen Immobilienmaklerin Anja Beck zusammen mit der neu
dazu stossenden Casha Frigo Schmidiger übernommen.
Der Bundesrat will die Verrechnungssteuer anpassen. Für den Schweizer
Gewerbeverband ist der vom Bundesrat lancierte Vorschlag jedoch ein Kniefall vor wenigen Grossunternehmen.
die Standorte von schicken Edelboutiquen
und renommierten Firmen, sondern parallel
auch die Sitze von Engel & Völkers Schweiz.
Neue Geschäftsleitung in Zug
Die neuen Chefs: Casha Frigo (l.) und Anja Beck
«Ein Dorf ist leichter vertan als ein Haus er­
worben», besagt ein deutsches Sprichwort.
Dies war dem Makler Dirk C. Engel Grund
genug, vor nunmehr 38 Jahren die Gesell­
schaft Engel & Cie in Hamburg aus der
­Taufe zu heben, um amerikanische Immo­
bilien an deutsche Interessenten zu vermit­
teln. Ein paar Jahre später stiess Christian
Völkers als geschäftsführender Partner zum
Unternehmen. Im Anschluss firmierte die
Gesellschaft in Engel & Völkers AG um.
Seit den 90er Jahren erfolgte eine Aus­
breitung von Engel & Völkers, zuerst in
ganz Deutschland. Kontinuierlich erschloss
das Immobilienunternehmen in der Folge
neue Märkte in ganz Europa, Südafrika
und dem Mittleren Osten, um schliesslich
immer mehr auch auf allen weiteren rele­
vanten globalen Märkten Fuss zu fassen.
Zuletzt kamen Lizenzen in den Vereinig­
ten Staaten, Argentinien und Osteuropa
hinzu. Die Partnerschaft erfolgt mit einem
am Markt einmaligen Franchise- respektive
Lizenzpartnersystem: Die Partner werden
vom Mutterhaus in der Führung eines
eigenen Maklerunternehmens in einem
­
klar abgegrenzten Teilmarkt unterstützt.
Heute ist Engel & Völkers weltweit eines
der führenden Immobilienunternehmen
in der Vermittlung von hochwertigen
Wohn- und Gewerbeimmobilien an TopLagen. Das Transaktionsvolumen in der
Schweiz betrug im Jahr 2014 geschätzt
1,2 Milliarden Franken.
Engel & Völkers Schweiz entstand aus
­einem früheren, 1997 von Peter Frigo in Zug
gegründeten Immobilienunternehmen, wel­
ches den Fokus zunächst auf Gewerbe­
immobilien in Zug und Zürich legte. Die
Umfirmierung in Engel & Völkers Schweiz
erfolgte im Jahre 2004. An der Spitze ste­
hen drei Zuger Unternehmer: Peter Frigo
betreut als Masterlizenznehmer das Ge­
schäft mit den privaten Wohnimmobilien
und zeichnet verantwortlich für die schweiz­
weite Expansion, Dr. Markus Schmidiger ist
Verwaltungsratspräsident der Engel & Völ­
kers Wohnen Schweiz AG und Thomas
­Frigo ist deren Geschäftsführer. Im Bereich
Wohnobjekte sind es im Moment schweiz­
weit 45 Immobilienbüros an erstklassigen
Shoplagen.
Der Standort Zug fasste im Jahr 2004 als
erster Shop in der Schweiz eine Engel-&Völkers-Lizenz und feierte 2014 sein zehn­
jähriges Bestehen. Ab Januar 2015 sind
dort zwei Zugerinnen am Ruder: Die Ge­
schäftsleitung wird ab diesem Zeitpunkt
von der langjährigen Immobilienmaklerin
Anja Beck zusammen mit der neu dazu
­stossenden Casha Frigo Schmidiger über­
nommen. Casha Frigo Schmidiger hat be­
reits seit mehreren Jahren die Marketingund Kommunikationsaufgaben von Engel &
Völkers schweizweit im Mandatsverhältnis
aus­geführt.
«In deren Sinne wird an einzelnen Rädchen
herumgeschraubt, anstatt die Verrechnungs­
steuer einer Gesamtreform zu unterziehen»,
schreibt der Gewerbeverband der Schweiz
in einer Stellungnahme. Als grösster Dach­
verband der Schweizer Wirtschaft lehnt der
sgv dieses Vorgehen ab und fordert, dass
die Anliegen der Gesamtwirtschaft berück­
sichtigt werden.
Eine Steuer reformiere man nicht, indem
man sie verkompliziere, betont der Ver­
band. Derzeit seien mehrere Motionen und
sogar eine parlamentarische Initiative zur
Verrechnungssteuer hängig. «Sie betreffen
beispielsweise die Höhe der Steuer, ihre
Rückerstattungspraxis, die Schuldzinsen.
Es sind viele verschiedene Aspekte, die
­reformwürdig sind.»
Mit seinem Vorschlag picke der Bundesrat
nur einen Einzelaspekt heraus. Mit den
vorgeschlagenen Änderungen würden neu
Eigen- und Fremdkapital jeweils anders
behandelt. «Das hilft einzig einzelnen
­
Grossunternehmen, die dadurch von einer
Vergünstigung bei der Lancierung von Ob­
ligationen profitieren. Der Wirtschaft muss
sich dafür mit einer komplizierteren Steuer
herumschlagen», betont der sgv.
Der sgv setzt sich für ein kohärentes und
einfaches Steuersystem ein. Mit seinem
Vorschlag erschwert der Bundesrat jegliche
Reform der Verrechnungssteuer. Deshalb
lehnt ihn der sgv entschieden ab.
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24
Gut vorbereitet in die MWST-Kontrolle steigen
Publireportage Die Mehrwertsteuer (MWST) ist eine Selbstveranlagungssteuer. Der Steuerpflichtige reicht in der Regel
alle drei Monate seine MWSTAbrechnungen ein und zahlt die
entsprechende Steuer. Die Eidg.
Steuerverwaltung (ESTV) prüft
die Deklarationen stichprobenweise. Zudem darf die ESTV
Kontrollen vor Ort durchführen.
von Andreas Hänggi,
dipl. Wirtschaftsprüfer,
dipl. Betriebsökonom FH,
Leiter Sitz Zug der Treuhandund Revisionsgesellschaft
Mattig-Suter und Partner,
Zug AG
à
Kontrolle vor Ort
Zuerst kontaktiert der ESTVSteuerrevisor den Steuerpflichtigen
oder seinen Steuervertreter (z. B. Treuhandbüro) telefonisch, um Datum, Ort
und Dauer der MWST-Kontrolle zu vereinbaren. Dann folgt die schriftliche
Ankündigung. Mit ihr beginnt eine Frist
von 360 Tagen, innerhalb derer die
ESTV ihre Kontrolle durchführen und
abschliessen muss. Zudem unterbricht
die Kontrollankündigung die Festsetzungsverjährung. Sie beträgt neu nur
noch zwei Jahre. Die ESTV steht daher
nach der Kontrollankündigung unter einem gewissen Zeitdruck.
Vor Ort verschafft sich der ESTVExperte einen Überblick über Tätigkeit
und Organisation des Betriebs. Für einen reibungslosen Auftakt empfehlen
wir dringend eine einleitende Sitzung
der Verantwortlichen (Geschäftsführer,
Buchhalter, Treuhänder usw.).
In einem nächsten Schritt prüft der
MWST-Revisor aufgrund der Buchhaltung, der Buchungsbelege und Rechnungen die Vollständigkeit und Korrektheit der vom Steuerpflichtigen erstellten
Deklarationen. Nebst umfassenden Prüfungshandlungen liegt dabei der Fokus
erfahrungsgemäss auf Themengebieten
wie Privatanteile, Bezugssteuern, Eigenverbrauch, Lieferungen an Nahestehende, ausgenommene und befreite Umsätze und Vorsteuerkorrekturen. Die häufigsten Aufrechnungspositionen sind:
- Nicht abgeklärte und nicht nachgewiesene Umsatzdifferenzen
- Nicht erfolgte Vorsteuerkorrekturen
oder -kürzungen
- Nicht deklarierter Eigenverbrauch
- Fehlerhafte oder nicht vorhandene
Vorsteuer-, Einfuhr-, Ausfuhrbelege
- Nicht geschäftsmässig begründete
Aufwendungen
Diesen Fragen sollte der Steuerpflichtige
erhöhte Aufmerksamkeit schenken!
Gute Vorbereitung lohnt sich
Die MWST-relevanten Unterlagen sind
laufend so aufzubereiten, dass jederzeit
eine ESTV-Kontrolle stattfinden kann.
Zentral ist, die mehrwertsteuerliche
Behandlung spezifischer Geschäftsfälle und Verträge fundiert zu klären und
zu dokumentieren. Bei komplexen und
wesentlichen Transaktionen empfehlen wir, bei der ESTV eine verbindliche
Auskunft einzuholen.
Zur Vorbereitung einer MWST-Revision
durch die ESTV sollten diese Unterlagen
bereitgestellt werden:
- Jährliche Umsatzabstimmungen
und Vorsteuerplausibilisierung
(Finalisierung)
- Berichtigungsabrechnungen
- Nachweis zu steuerbefreiten
Umsätzen (Exportbelege)
- Einfuhrdokumente
- Berechnungsunterlagen zu
Vorsteuerkorrekturen
Die relevanten Unterlagen sind für die
gesamte Revisionsperiode (in der Regel
die letzten fünf Jahre) lückenlos zusammenzutragen. Allfällige Bereinigungen
und Unstimmigkeiten sind spätestens
jetzt zu klären.
Ergebnisse beurteilen
Der ESTV-Experte bespricht das Resultat
seiner Revision mit dem Steuerpflichtigen und händigt ihm das Kontrollergebnis (provisorische Berechnung der
Nachbelastung oder Gutschrift) aus.
Die definitive Einschätzungsmitteilung
erhält der Steuerpflichtige kurz darauf
Die Eidg. Steuerverwaltung darf
die MWST-Deklaration, die der
Steuerpflichtige in der Regel alle
drei Monate einreichen muss,
vor Ort kontrollieren.
postalisch. Wichtig: Bis zu ihrem Erhalt
kann man mit der ESTV einen informellen Dialog führen. So lassen sich
allfällige Unstimmigkeiten oder Meinungsverschiedenheiten unkompliziert
und schnell lösen. Ist die schriftliche
Einschätzungsmitteilung einmal eingetroffen, sind Korrekturen nur noch im
Rahmen des Einspracheverfahrens mit
30-tägiger Frist möglich.
Das Bundesgericht hat zwar kürzlich
geurteilt, dass die ESTV-Einschätzungsmitteilung nach einer MWST-Kontrolle
nur ausnahmsweise als Verfügung ausgestaltet werden darf. Eine Ausnahme
liegt vor, wenn der Steuerpflichtige eine
Verfügung ausdrücklich verlangt oder
Indizien bestehen, dass der Steuerbezug gefährdet ist. Daher gilt auch
die in der Einschätzungsmitteilung ge-
nannte 30-tägige Einsprachefrist nur
ausnahmsweise. Trotz des eindeutigen
Bundesgerichtsentscheids empfiehlt es
sich jedoch, die 30 Tage vorsichtshalber
einzuhalten.
Fazit
Ziel des Steuerpflichtigen muss sein, alle
aus der MWST-Kontrolle resultierenden
Fragen restlos zu beantworten, bevor
die Einschätzungsverfügung eintrifft.
Dazu braucht es eine gute Vorbereitung.
Diese gibt übrigens auch die Gewissheit,
dass das Unternehmen MWST-Chancen
und -Optimierungen erkannt hat. Unsere erfahrenen MWST-Spezialisten
wissen, worauf es ankommt. Wir unterstützen Sie gerne bei der Vorbereitung
und begleiten Sie auch während der
ESTV-Kontrolle.
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25
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DEFEKTE REPARIEREN STATT WEGWERFEN
Der Reissverschluss der Jeans klemmt, das Display des neuen Handys hat schon einen Sprung:
Was nun? Getreu dem Motto «reparieren statt
wegwerfen» liefert die Online-Plattform reparaturführer.ch rasch und kostenlos alle nötigen
Informationen zum passenden Reparaturprofi
in der Umgebung. Zug ist seit Anfang September dieses Jahres Partnerkanton des Reparaturführers.
Mit zunehmendem Konsum steigt der Verbrauch an
Rohstoffen, der Einsatz an Energie und die Abfall­
menge – eine Belastung für Umwelt und Klima. Viele
Dinge landen im Abfall, obwohl sie nur geringfügig be­
schädigt sind und mit wenig Aufwand wieder voll
funktionstüchtig wären. Eine fachgerechte Reparatur
kann die Lebensdauer eines Produktes entscheidend
verlängern. Abfallmengen können dadurch verringert
und Ressourcen für die Neuproduktion eingespart
­werden. Der Reparaturführer leistet einen wichtigen
Beitrag zur Ressourcenschonung, indem er rasch und
kostenlos zusammenführt, was zusammenpasst – de­
fekte Gegenstände und Reparaturprofis ganz in der
Nähe. Er ist eine neutrale und interaktive Dienstleis­
tung für alle, die Reparaturdienstleistungen suchen,
anbieten oder Tipps darüber austauschen wollen.
Von der Broschüre zur interaktiven Plattform
Im Kanton Zug erschien bereits 1994 der erste Repara­
turführer der Gemeinden, damals noch als gedruckte
Broschüre. Ab 2004 war «de Repi» auf dem Internet
präsent. Nun ist der Kanton Zug neuer Partnerkanton
der Online-Plattform reparaturführer.ch. Das Amt für
Umweltschutz und der ZEBA (Zweckverband der
­Zuger Einwohnergemeinden für die Bewirtschaftung
von Abfällen) bieten damit der Zuger Bevölkerung und
den Gewerbebetrieben eine übersichtlich gestaltete
Plattform an. Lanciert haben das Tool die Kantone
Basel-Stadt und Basel-Landschaft sowie die Städte
­
Bern, Thun und Köniz. Ziel der Initianten ist es, den
Kreis der Teilnehmenden laufend zu erweitern und
­reparaturführer.ch zu einer nationalen Plattform aus­
zubauen.
Der Reperaturführer
werden. Weiter vermittelt ein Blog wertvolle Informa­
tionen zu den Themen Reparieren und Ressourcen­
schonung. Mit einer E-Mail ans Reparaturführerteam
können eigene Reparaturtipps und -erfahrungen wei­
tergegeben werden. Die Internetplattform wird stän­
dig erweitert. Interessierte Betriebe aus dem Kanton
Zug können sich jederzeit auf reparaturführer.ch ein­
tragen.
Probieren Sie es aus! Aus alt mach neu – reparieren
statt wegwerfen und dabei Ressourcen schonen.
Und so funktioniert der Reparaturführer
Gewerbebetriebe tragen ihre Reparaturdienstleistun­
gen unter reparaturführer.ch kostenlos ein. Diese
­werden nach Kanton und Kategorien sortiert (Haus­
haltgeräte, Kleider, Fahrräder, Blasinstrumente etc.).
Konsumentinnen und Konsumenten finden mit Hilfe
der Stichwort- oder Kategoriensuche die geeigneten
Reparaturprofis für ihre defekten Gegenstände mit
Kurzbeschrieb, Bildern, Adresse und Telefonnummer.
Zusätzlich kann nach Region oder Postleitzahl sortiert
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Agenda
26
SCHLUSSPUNKT
EINMAL MEHR NUR LEERE WORTE
Absolventinnen und Absolventen der Berufsbildung sowie der höheren Berufsbildung müssen sich mit aus­
sagekräftigen Titeln auf dem Arbeitsmarkt positionieren können. Das ist entscheidend für die Attraktivität ­dieses
Bildungsweges und damit wichtig im Kampf gegen den Fachkräftemangel. Ohne selber eine Alternative präsen­
tieren zu können, haben Bundesrat und Ständerat jedoch zielführende offizielle Titel abgelehnt – leider! Sie las­
sen die Berufsbildung im Stich.
Trotz des ständigen Sonntagslobs, wie wichtig die Berufsbildung für unsere Gesellschaft und die Wirtschaft
sei, haben Bundesrat und Ständerat es nicht gewagt, passende englische Übersetzungen und offizielle Titel für
die Abschlüsse in der höheren Berufsbildung zu geben. Schwach! Damit verhindert nämlich die Politik, dass
Jugendliche mit einer Berufslehre und einer höheren Berufsbildung sich ihren Kompetenzen entsprechend im
Arbeitsmarkt positionieren können.
Mutlos und entscheidungsschwach hangelt der Bundesrat sich von Bericht zu Bericht über den Fachkräftemangel
und lässt dabei entscheidende Möglichkeiten aus, die Berufsbildung effizient zu stärken. Seit Jahren verspricht er,
die höhere Berufsbildung aufzuwerten und sie entsprechend ihrem Niveau der akademischen Bildung gleich­wertig
zu behandeln. Das Resultat: Ausser viel Altpapier und leerer Worte kommt dabei nichts heraus.
Kein Wunder: Das Gewerbe und nicht zuletzt die jungen Berufsleute sind enttäuscht über diesen Entscheid, mit
dem sie kläglich im Stich gelassen werden. Gut, dass sich das Gewerbe gewohnt ist zu kämpfen. Denn nun gilt es,
sich auf die eigenen Stärken zu verlassen und von Seiten der Berufsbildung das Heft selber in die Hand zu nehmen.
Frederico
Agenda
VORANZEIGEN
Zukunft Stadt:
ABSTIMMUNGEN
Generalversammlung am 20. Mai 2015.
Metall Zug, 10. respektive 13. März 2015,
18.15 Uhr, Zugorama.
Gewerbeverein Risch-Rotkreuz:
Zuger Wirtschaftskammer:
8. März: «Familien stärken! Steuerfreie Kin­
der- und Ausbildungszulagen». Und: «Ener­
gie- statt Mehrwertsteuer».
Gewerbeausstellung vom 20. bis 22. Novem­
ber 2015 im Dorfmattsaal, Rotkreuz.
Generalversammlung, 24. März 2015, 16 Uhr,
Theater Casino Zug.
Kantonale Abstimmung:
KMU Forum 2015:
Tag der Zuger Wirtschaft 2015: Zuger
14. Juni: Abstimmung über den Zuger
Stadttunnel.
Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ,
9. März 2015, ab 17.15 Uhr, sowie 16. und
23. März.
Wirtschaftskammer, 24. März 2015, 17.30
bis 19 Uhr. Theater Casino Zug.
Gewerbeverein Ägerital:
Eidgenössische Volksabstimmungen:
Impressum
Herausgeber, Redaktion
und Sekretariat
Layout, Produktion
und Versand
Gewerbeverband des Kantons Zug
Sekretariat
Irène Castell-Bachmann
Postfach 4819
6304 Zug
Telefon 041 711 47 22
Telefax 041 728 71 66
Sekr.: info@zugergewerbe.ch
Red.: redaktion@wirtschaftzug.ch
Victor Hotz AG
Sennweidstrasse 35
6312 Steinhausen
Telefon 041 748 44 44
Telefax 041 748 44 45
info@victor-hotz.ch
Fotografie
Paolo Foschini
www.smile-to-me.ch
Anzeigen- und
Abonnentenservice
Victor Hotz AG
Michèle Honegger
Sennweidstrasse 35
6312 Steinhausen
Telefon direkt 041 748 44 22
Telefon Zentrale 041 748 44 44
Telefax 041 748 44 45
inserate.wirtschaftzug@victor-hotz.ch
www.verlag-victor-hotz.ch
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Erscheint 7 x jährlich.
Inserate- und Redaktionsschluss
einen Monat vor Erscheinen.
Auflagen
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