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Der Sonntag

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25. Januar 2015
Leserservice 08 00/222 42 24 02 · www.der-sonntag.de
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Vorbereitet auf die Flüchtlinge
Gekappte Wurzeln
0:2 gegen Basel
In Wehrwird eine Gemeinschaftsunterkunft gebaut,indieEndedesJahres120Flüchtlingeeinziehen sollen. In Bad Säckingenwerden schon inwenigen Wochen 130 Flüchtlinge erwartet. In beiden
Gemeindenwill man gutvorbereitet sein. SEITE 2
Kinder,diedenKontaktzuihrenElternabbrechen
–von ihnen gibt es mehr, als man denkt. Auch in
Freiburg trifft sich eine SelbsthilfegruppeverlassenerEltern.DochleidenmeistbeideSeitenunter
dem Kontaktabbruch.
SEITE DREI
Der SC Freiburg hat das letzte
Testspielvor dem Rückrundenstartverloren. Die Elf des Trainer
Christian Streich (Foto) unterlag
dem FC Basel mit 0:2.
SEITE 9
07761/9219-0
Der schmale Grat zur Katastrophe
Das JUGENDAMT wollte einer schwer belasteten Familie helfen und steht vor einer Tragödie
Der gewaltsame Tod eines
dreijährigen Jungen aus
Lenzkirch und die Verhaftung seines tatverdächtigen
Stiefvaters haben in der Region eine Schockwelle ausgelöst. Sowie eine öffentliche Debatte, ob staatliche
Institutionen die Familientragödie im Schwarzwald
zu verantworten hätten.
TONI NACHBAR
Im Mittelpunkt der Kritik stehen
das Jugendamt des Landkreises
Breisgau-Hochschwarzwald sowie die Chefin des dafür zuständigen Landratsamtes, Landrätin
Dorothea Störr-Ritter (CDU). Die
Mitarbeiter des Jugendamtes
sollen trotz ärztlicher und polizeilicher Warnungen auf eine
rechtzeitige rettende Inobhutnahme des Kindes verzichtet haben. Dabei war ihnen spätestens
seit 2013 bekannt, dass das Kind
auf dem Bauernhof seines 32jährigen Stiefvaters immer wieder Gewalttätigkeiten ausgesetzt
gewesen sein soll.
Wahrscheinlich wird erst ein
Gerichtsprozess diesen Fall erhellen, über dem nun so viele Betroffenheitserklärungen,
Gerüchte, Schuldzuweisungen und
Rechtfertigungen liegen. Seitdem am vorvergangenen Freitagnachmittag ein 32-jähriger
Landwirt das leblose Kind seiner
Lebensgefährtin zu einem Arzt
bei Titisee-Neustadt gebracht
und dieser vergeblich versucht
hatte, das Kind zu beleben,
herrscht nicht nur in der unmittelbaren Umgebung Lenzkirchs
Fassungslosigkeit. Pressemitteilungen und Pressekonferenzen
gehen Hand in Hand mit öffentlichen Anklagen, empörte Bürger drohen via Medien sogar mit
Strafanzeigen gegen die Behör-
den. Dabei fließen substanzielle
Informationen nur spärlich.
Unbestritten ist lediglich, dass
das Jugendamt Breisgau-Hochschwarzwald die psychisch arg
belastete Familie aus Lenzkirch
seit Jahren kennt. Der Junge war
schon 2013 zur Behandlung in
der Freiburger Universitätsklinik, dem dortigen Kinderschutzzentrum lagen bereits damals
Hinweise auf Kindesmisshandlung vor. Als der Junge im vergangenen Sommer erneut mit
schweren Verletzungen in die
Klinik eingeliefert worden war,
untersuchte ihn eine Rechtsmedizinerin. Aufgrund ihrer Feststellungen erstattete die Klinik
Strafanzeige gegen unbekannt.
Dem zuständigen Jugendamt
empfahl sie nachdrücklich, dafür zu sorgen, dass der Junge
nicht mehr in die problematischen Lenzkircher Verhältnisse
zurückkehren dürfe.
Ab Ende Juli 2014 ermittelte
im Auftrag der Staatsanwaltschaft die Kriminalpolizei. Beschuldigter war der Stiefvater,
der jede Aussage verweigerte.
Die Beamten verfügten über die
Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchung, vernahmen die Lebensgefährtin des Beschuldigten, eine Familien- sowie eine Dorfhelferin, die im
Bauernhaus häufig anwesend
waren. Laut Staatsanwaltschaft
hatten die Zeuginnen nicht mitbekommen, dass der Junge geschlagen worden war. Seinen
Stiefvater schilderten sie als einen strengen Mann mit sonderbaren
Erziehungsmethoden,
aber auch als fürsorglich. Und in
den Akten soll angeblich stehen,
es sei für die Zeuginnen offensichtlich, dass der kleine Junge
eine starke emotionale Beziehung zum Stiefvater aufgebaut
habe, besonders das gemeinsame Traktorfahren bereite dem
Kind viel Spaß.
Bauernhof in Lenzkirch: Hier versuchte eine Familie, ihr Leben zu meistern, und scheiterte.
Dennoch erstattete die Kriminalpolizei in ihrem Abschlussbericht Anzeige gegen den der Kindesmisshandlung dringend verdächtigen Stiefvater. Aber außer
den diagnostizierten Verletzungen gab es keine Beweise. Anfang
Oktober stellte die Staatsanwaltschaft deshalb das Verfahren ein.
Nach Paragraf 170, Absatz zwei.
Und warnte gleichwohl das Jugendamt hinsichtlich des dringenden Tatverdachts.
–
Warnungen aus Bonndorf
vom Spätsommer 2014
–
Das Jugendamt hatte bis dahin –
nicht zuletzt aufgrund der in der
Uniklinik diagnostizierten Verletzungen – eine räumliche
Trennung zwischen Stiefvater
sowie Mutter und Kind angeordnet, die bis dato eingehaltenwor-
den war. Doch nun wurde das
Paar, das gemeinsam noch ein
zehn Monate altes Kind hat,
beim Jugendamt vorstellig und
bat um eine Zusammenführung
der Familie. Der Stiefvater zeigte
sich hinsichtlich Vorhaltungen
einsichtig und gab sich kooperativ. So schildert es Eva-Maria
Münzer, die Sozialdezernentin
im Landratsamt.
Ihre Mitarbeiter standen nun
vor einem schmalen Grat. Er
führte in womöglich weiter Ferne zu einer mehr oder weniger
intakten Familie – trotz aller bekannten Fakten und der psychischen Belastungen der Eltern. Zu
den beachteten Prämissen gehörten auch die Warnungen der
Kinderärzte aus Bonndorf, die
gestern publik wurden. Das Ärzteehepaar, das den Jungen im
Sommer in die Uniklinik einlie-
FOTO: MORYS
fern ließ, kritisiert das Jugendamt nun in einem offenen Brief
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an die Landrätin und behauptet,
seine Warnungen seien unbeachtet geblieben. Laut angebli-
cher Aktenvermerke im Landratsamt ist dies laut Münzer allerdings nicht der Fall.
Da eine Niederlage beim eingeschlagenen Weg nicht auszuschließen war,versuchte sich das
Amt abzusichern. Es ordnete
Mutter-Kind-Kuren an, eine Familientherapie, die Einsätze der
Familien- sowie der Dorfhelferin. Alle 14 Tage sollte ein Kinderarzt den Jungen untersuchen.
Damit wollte das Jugendamt,
so behaupten es die beteiligten
Mitarbeiter, den Absturz vermeiden – die Zerstörung der Familie, wie es Dezernentin Münzer nennt. Die wäre gegeben gewesen, wenn ein Familiengericht
entschieden hätte, den Eltern
das Kind wegzunehmen. Das Jugendamt stützte sich auf seine
langjährige Erfahrung und auf
eine von Experten durchaus getragene Erkenntnis, für Kinder
sei zumeist das Leben in einer
problematischen Familie immer
noch besser als in einem Heim.
Am 16. Januar ereignete sich
die Katastrophe. Stiefvater und
Kind waren allein zu Hause, eine
15-köpfige Ermittlungsgruppe
der Kriminalpolizei geht von einem Verbrechen aus. Die Landrätin Störr-Ritter muss sich nun
für das Verhalten des Jugendamtes vor dem Freiburger Regierungspräsidium erklären, Sozialdezernentin Münzer, die von
dem Fall erst erfahren hat, als
das Kind tot war, die Arbeitsweise des Amtes verantworten. Die
Fragestellungen reichen von der
Qualifikation der JugendamtMitarbeiter bis zur finanziellen
und personellen Ausstattung
des Amtes. Die Sozialdezernentin antwortet darauf: „Wir sind
gut aufgestellt, ich bin überzeugt, dass wir alle Standards erfüllt haben.“ Seit 21 Jahren ist sie
im Amt, mit einem „toten Kind“,
das so ums Leben kam, war sie
noch nie konfrontiert.
Ende des Steuerstreits in Sicht
EURO-AIRPORT:
Im schwelenden Steuerstreit am
Basler Euro-Airport (EAP) haben
sich der französische Außenminister Laurent Fabius und sein
Schweizer Amtskollege Didier
Burkhalter nach lang anhaltenden Diskussionen auf einen
Kompromiss geeinigt.
Am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos vereinbarten die beiden Politiker, dass
im Schweizer Sektor des binational betriebenen, abervollständig
auf französischem Terrain liegenden Flughafens auch weiterhin die deutlich niedrigere
Schweizer Mehrwertsteuer erhoben wird. Auch die am EAP angesiedelten internationalen Fluggesellschaften dürfen weiterhin
Schweiz und Frankreich einigen sich am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos auf einen Kompromiss
das günstigere Schweizer Steuerrecht für sich in Anspruch nehmen. Anders sieht es allerdings
aus für die rund 60 am EAP angesiedelten Unternehmen, für
die bisher ebenfalls Schweizer
Recht galt.
Hatte man sich beim ebenfalls
infrage stehenden Arbeitsrecht
2012 weitgehend einigen können, blieb Frankreich bei den Unternehmenssteuern
diesmal
hart. Frankreich hatte die Umstellung auf die eigenen Steuersätze schon länger angekündigt.
Zahlreiche Unternehmen, darunter mit Easyjet auch die wichtigste Fluglinie am Euro-Airport,
hatten mit ihrem Weggang gedroht. Für den Flughafen wäre
das einer Katastrophe gleichgekommen. Auch der Wegfall vieler Arbeitsplätze wurde auf
Schweizer Seite befürchtet. Doch
Frankreich zeigte sich hart.
–
Wir das Fliegen ab Basel
nun teurer?
–
Zwar soll für die Einnahmen am
EAP eine Aufteilung nach noch
zu verhandelnden Pauschalen
auf die beiden Staaten gelten. Erhoben werden die Steuern neu
jedoch in Frankreich, so sieht es
das allerdings noch nichts
rechtsgültige Einigungspapier
vor.
Grundsätzlich dürfte nun
auch das Fliegen ab Basel/Mul-
house teurer werden, sind doch
neuerdings Abgaben an die französische Luftaufsicht zu entrichten, und die in Frankreich erhobene Ticketsteuer dürfte ihrerseits kommen. Sie war in Davos
aber offenbar kein Thema.
Ungeachtet der Einbußen für
die Schweiz äußerte sich der Vorsteher des Basler Wirtschaftsdepartements Christoph Brutschin
(SP) erleichtert darüber, dass
man sich bereits weitgehend habe einigen können. Das gelte,
auch wenn die wirtschaftlichen
Folgen bisher noch nicht endgültig absehbar seien. Kritischer
sind bisher die Handelskammern und Wirtschaftsverbände. Der Euro-Airport in Basel wird nun doch nicht um so viel teurer wie
ANNETTE MAHRO befürchtet.
FOTO: JAENEKE
2 AUS DER REGION
Der Sonntag · 25. Januar 2015
Die Zeit drängt
KURZ GEFASST
LEICHE IDENTIFIZIERT
Polizei geht von Suizid aus
Die am Donnerstagmorgen in einem Waldstück zwischen
Bad-Säckingen und Wehr-Brennet entdeckte leblose Person
konnte am Freitag identifiziert werden. Laut Polizei wohnte
der Tote in Bad Säckingen. Die bisherigen Ermittlungen der
Kriminalpolizei ergaben keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden am Tod des Mannes, weshalb die Polizei von einem
Suizid ausgeht. Zur genauen Klärung hat die Staatsanwaltschaft
Waldshut-Tiengen eine Obduktion beantragt. Eine Spaziergängerin hatte den leblosen Körper am Donnerstag gefunden
und sofort die Polizei alarmiert, der Rettungsdienst konnte
DS
aber nur noch den Tod des Mannes feststellen.
TRICKBETRUG
Statt Millionenkredit nurVerluste
Ein Ehepaar aus dem Kreis Waldshut ist von mehreren Männern
um rund 2 000 Euro geprellt worden. Wie die Polizei mitteilte,
hatte das Paar ein Inserat im Internet aufgegeben, um einen
Kredit in Höhe von zwei Millionen Euro zu bekommen. Eine
Gruppe bot ihnen das Geld an, verlangte bei mehreren Treffen
aber eine „Sicherheitsgebühr“ von insgesamt rund 2 100 Euro.
Im Gegenzug erhielten die Eheleute einen Koffer mit schwarzen
Papierstreifen. Die Betrüger erklärten, es würde sich um echtes
Geld handeln, das nur eingefärbt sei. Mit einer Chemikalie
– deren Lieferung später erfolge – lasse es sich waschen. Als
die Gruppe weitere 17 500 Euro für das Reinigungsmittel
verlangte, wurde das Ehepaar misstrauisch und informierte
die Polizei. Die Beamten konnten kurze Zeit später einen der
Täter festnehmen.
DS
LAUFENBURG
Fahrradfahrer tödlich verletzt
Wie die Kantonspolizei Aargau mitteilt, erlag ein 59-jähriger
Fahrradfahrer am Dienstagmorgen nach einer Kollision mit
einem Postauto seinen Verletzungen. Der Fahrer des Postautos
war gegen 10.20 Uhr auf der Laufenburger Kaister Straße über
den Bahnübergang in Richtung Basler Straße gefahren. Gleichzeitig fuhr ein von der Bahnhofstraße kommender Radler
in die Einmündung. Dabei wurde der Mann von der Fahrzeugfront erfasst und zu Boden geschleudert. Obwohl er von
Rettungskräften betreut wurde, starb er an der Unfallstelle.
Die Kaister Straße blieb bis 15 Uhr gesperrt. Die Staatsanwaltschaft
Rheinfelden-Laufenburg hat zur Klärung eine Strafuntersuchung
eingeleitet.
DS
AUSZEICHNUNG
Struve-HutgehtanEvelyneGebhardt
Laut Badischer Zeitung wird der Struve Hut
in diesem Jahr an die SPD-Europaabgeordnete Evelyne Gebhardt (Foto) verliehen. Der
Gustav-Struve-Hut ist eine Auszeichnung
des Wehrer SPD-Ortsvereins und wird am
Aschermittwoch, 18. Februar, um 19.30 Uhr
im Gasthaus Krone in Wehr vergeben. Evelyne Gebhardt ist seit 1994 Mitglied des
Europaparlaments für die SPD. Ihre Schwerpunktthemen sind Bioethik, Verbraucherschutz und Bürgerrechte. Sie ist Koordinatorin der sozialdemokratischen Fraktion
DS
im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz.
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ASYLBEWERBER : Wehr und Bad Säckingen bereiten sich auf insgesamt 250 Flüchtlinge vor
Läuft alles glatt, können
Ende des Jahres 120 Flüchtlinge in die noch zu bauende Wehrer Asylbewerberunterkunft einziehen. In
Bad Säckingen werden
schon in wenigen Wochen
130 Flüchtlinge erwartet.
Fest steht: In beiden Städten
müssen Landkreis, Stadt
und Bürger an einem Strang
ziehen, soll die Integration
der Flüchtlinge gelingen.
NINA LIPP
Um sich mit Kommunen auszutauschen, die bereits Flüchtlinge
untergebracht haben, hatte am
Mittwoch der Bad Säckinger
Flüchtlingshilfeverein „Refugees
Integrated (RI)“ zu einer Informationsveranstaltung geladen.
Dort berichteten die Bürgermeistervon Rickenbach und Albbruck, Dietmar Zäpernick und
Stefan Kaiser, von ihren praktischen Erfahrungen mit den
Flüchtlingen. In Rickenbach
wohnen seit etwa einem Jahr 60
Menschen in einer Gemeinschaftsunterkunft, in Albbruck
gibt es schon seit 1999 Flüchtlinge, derzeit sind 136 Menschen in
Containern untergebracht.
In beiden Gemeinden seien
die Flüchtlinge „so gut es geht, in
den Alltag integriert“, hieß es.
Weniger das Verhältnis zu den
Anwohnern sei problematisch,
als dass es gelegentlich zu Reibereien unter den Bewohnern
komme, erzählte Zäpernick. Diese blieben aber im Rahmen und
seinen normal und nachvollziehbar, berücksichtige man,
dass die Flüchtlinge auf engsten
Raum zusammenleben müssten. Eine Zunahme von Polizeieinsätzen, für die die Flüchtlinge
verantwortlich seien, konnte er
nicht bestätigen. Wichtig sei,
dass die Bevölkerung auf die
Flüchtlinge zugehe, wichtige
Kontakte zum Beispiel zu Kindergärten und Schulen übernehmen die hauptamtlichen Mitarbeiter der Landkreises, in deren
Obhut sich die Flüchtlinge befinden. Auch ehrenamtlich Engagierte wie die Mitglieder des Helferkreises Rickenbach, Wohlfahrtsverbände wie die Caritas
und auch die Kirchengemein-
Ihre Meinung
interessiert uns!
Im Landkreis Waldshut sind 513 Personen in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht (Stand: Dezember 2014).
FOTO: DPA
den engagierten sich. In Bad Säckingen hat der Verein RI die Koordination der Hilfe übernommen. Wichtig sei, Ängsten und
Vorbehalten aus der Bevölkerung frühzeitig zu begegnen.
Während sich die Bad Säckinger Vereinsmitglieder derzeit in
Kleingruppen organisieren,beschäftigt sich Wehr noch mit seinem Bauvorhaben. Am Dienstag
haben dort die Gemeinderäte
beschlossen, dass das Flüchtlingsheim an der Egertenstraße
in Modulbauweise errichtet
wird, am Freitag lud die Stadt zu
einem Informationsabend, an
dem auch Landrat Martin Kistler
anwesend war, um Bürgern und
Anwohnern Rede und Antwort
zu stehen.
–
Monatelang hat Wehr
Standorte geprüft
–
Viel Zeit mussten Bürgermeister
Michael Thater und seine Mitarbeiter aufwenden, um die Standortwahl nachvollziehbar zu machen. Derzeit wird in Wehr noch
das frühere Krankenhaus in der
Georg-Kerner-Straße als soge-
nannte
Anschlussunterbringung genutzt, die von der Stadt
finanziert wird. Gemeinschaftsunterkünfte dagegen, wie sie an
der Egertenstraße geplant ist,
zahlt der Landkreis – für die
Stadt ein gewichtiges Argument,
und auch der Wehrer Gemeinderat stimmte für die vom Landrat
finanzierte
Flüchtlingsunterbringung.
Vereinzelte Anwohner der
Egertenstraße äußerten Furcht
vor dem Werteverlust ihrer
Grundstücke. Auch gab es Unverständnis für die Standortentscheidung – dass Thater den Abwägungs- und Entscheidungsprozess rekonstruierte, stieß
teilweise aber auf taube Ohren.
Die Suche der Stadt hatte sich
laut Thater auf das gesamte
Stadtgebiet erstreckt, allerdings
nur auf Mischgebiete, weil Asylbewerberheime nicht in reinen
Gewerbegebieten gebaut werden durften. Erst im Oktober
hatte der Bundestag angesichts
der Not der Kommunen, die
wachsende Zahl von Flüchtlingen angemessen unterzubringen, beschlossen, das Baurecht
zu lockern. Mit diesem Wissen
habe man die Suche nach dem
Standort auf Gewerbegebiete
ausgeweitet; trotzdem habe sich
der Standort in der Egertenstraße als der geeignetste erwiesen,
so Thater.
Für den Bau der Gemeinschaftsunterkunft hat sich Wehr
einen ehrgeizigen Zeitplan auferlegt –, doch man ist sich einig:
die Zeit drängt. Auf der Wiese
zwischen Wehra und ReweMarkt sollen zwei durch einen
Hof verbundene zweigeschossige Gebäude gebaut werden, die,
läuft alles glatt, Ende des Jahres
bezugsfertig sind. Maximal 120
Flüchtlinge sollen dort untergebracht werden, so will es der Gemeinderat. Die Geschosse unterteilen sich in Wohneinheiten, die
jeweils aus drei Wohn- beziehungsweise Schlafzimmern, einer Küche und einem Badezimmer bestehen. Zusätzlich sind
Aufenthaltsräume sowie Personal, Lager- und Technikräume
vorgesehen. Damit entspricht
der Wohnraum den gesetzlichen
Mindestanforderungen, die für
jedem Asylbewerber 4,5 Quadratmeter vorsehen. Insofern ist
geplant, dass in den Schlafzimmern vier Menschen untergebracht werden.
Einen Strich durch die Rechnung machen könnte den Planern allerdings das Flüchtlingsaufnahmegesetz des Landes, das
vorsieht, dass bis zum 1. Januar
2016 die Wohn- und Schlaffläche
pro Person auf sieben Quadratmeter erhöht wird. Warum aber
baut Wehr gemäß den alten Anforderungen, wenn das Gebäude
genau dann bezugsfertig ist,
wenn das neue Gesetz in Kraft
tritt?
Kistler und Thater rechtfertigten: Zum einen könne das Gesetz, sofern es denn in Kraft tritt,
angewandt werden, ohne weiteres Geld in die Hand zu nehmen,
indem die Personenzahl pro
Zimmer auf drei reduziert werde. Schließlich stünden den
Flüchtlingen mehr Platz als nur
ihre Schlafräume zur Verfügung.
Zudem fordere der Städtetag eine Verzögerung des Gesetzes, die
nicht unwahrscheinlich sei. Aus
humanitären Gesichtspunkten
sei zwar wünschenswert, den
Wohnraum der Flüchtlinge zu
vergrößern, dies sei aber
„schlichtweg nicht realisierbar“.
WAR NOCH WAS?
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Die Woche vom 19. bis 24. Januar
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Montag
müssen ausgetauscht werden.
Ein 74-Jähriger kommt gegen
19.40 Uhr auf der L 152 zwischen
Wieladingen und Willaringen
auf SCHNEEGLATTER STRASSE
in einer Linkskurve von der Straße ab und streift die Leitplanken.
Der Fahrer zieht seinen Audi
nach links, kommt ins Schleudern und prallt gegen die Böschung. Seine 20-jährige Mitfahrerin verletzt sich an der Hand,
das DRK bringt sie ins Bad Säckinger Krankenhaus. Der Schaden am Pkw liegt bei rund 5 000
Euro.
Donnerstag
Dienstag
Die Zeit effektiv nutzen will ein
Bewohner des Laufenburger
Asylbewerberheims in der Brunnenmatt. Um es aufzubacken,
schiebt er sich ein Brötchen in
den Backofen, dann geht er duschen. Weil das BRÖTCHEN nicht
rechtzeitig herausgenommen
wird, fängt der Ofen an zu qualmen, der Rauch löst den Brand-
Einer der drei Gewinner beim
Bundeswettbewerb
Ökologischer Landbau 2015 kommt aus
Baden-Württemberg. Das teilen
Bundes- und Landesagrarministerium laut dpa mit. Der HOF
GASSWIES in Klettgau im Kreis
Waldshut überzeugte die Jury
mit seinem gesamtbetrieblichen Konzept. Der Milchviehbetrieb mit 50 Milchkühen und
Nachzucht sowie 120 Hektar Fläche konzentriere sich auf das
Das Kernkraftwerk Leibstadt, kurz KKL, nahe der deutschen Grenze bei Tierwohl. Insgesamt hatten sich
Waldshut-Tiengen schaltet sich am Mittwoch selbst ab.
FOTO: MENDE 53 Projekte für den Bundeswettbewerb beworben.
melder aus. Feuerwehr und Poli- ABSCHALTUNG. Diese folgt auf
zei rücken aus zum Asylbewer- eine Störungsmeldung im Be- Freitag
berheim.
reich der Turbinen, wie die Kernkraftwerk Leibstadt AG später Daniele Cuviello, Severin Ebner
mitteilen wird. Im Laufe des Ta- und Patrick Huber alias SAMEMittwoch
ges werden die Komponenten DAY RECORDS rocken im Café
Im Schweizer Atomkraftwerk und Bauteile mechanisch sowie Verkehrt in Murg-Oberhof. Die
Leibstadt im Kanton Aargau elektronisch auf ihre Funktiona- drei haben mittlerweile eine feskommt es am frühen Morgen zu lität überprüft, zwei fehlerhafte te Fangemeinde am Hochrhein.
NIL
einer automatischen SCHNELL- elektronische
Komponenten
DIE DRITTE SEITE 3
Der Sonntag · 25. Januar 2015
Gekappte Wurzeln
Brechen Kinder den KONTAKT zu ihren Eltern ab, leiden oft beide Seiten – Wie eine Freiburger Mutter mit dem Schmerz umgeht
so können, wie sie es gerne wollen.“ Dann sei eine Annäherung
möglich, manchmal erst nach
Jahrzehnten. Und manchmal kämen die Kinder nie zurück.
Während Johanna Gerlach
nicht zu hoffen wagt, dass sich
das Verhältnis zu ihrer Tochter
bessert, hat Dunja Voos mittlerweile wieder eine gute Beziehung zu ihren Eltern. „Ich habe
gemerkt, dass sie nichts dafür
können“, sagt sie. Nachdem sie
selbst eine Familie gegründet
hat, geht sie auf ihre Eltern zu.
„Ich glaube, wir haben noch viele
schöne Jahre zusammen.“
Johanna Gerlach ist mittlerweile mehrfache Großmutter,
geändert hat das allerdings
nichts. Nur zu der Enkelin, die ihre ersten Lebensjahre in
Gerlachs Haus verbracht hat,
und zu einem ihrer Söhne hat sie
heute wieder sporadisch Kontakt. „Natürlich hätte ich auch
lieber eine Vorzeigefamilie“, sagt
sie und zieht die Schultern nach
oben, „und natürlich würde ich
gerne Weihnachten mit meinen
Kindern und Enkelkindern feiern.“ Doch gibt es seit Jahren
nicht mal eine Postkarte.
SINA GESELL
J
* Name von der Redaktion
geändert.
suche scheitern, Briefe bleiben
unbeantwortet, Telefonate werden nicht entgegengenommen.
Bis zu dem Tag, an dem die Tochter ins Telefon lacht. Und die
Mutter schließlich auflegt.
„Es passiert in Phasen“, sagt die
Psychoanalytikerin Dunja Voos,
„die Eltern glauben, mit dem
Thema abgeschlossen zu haben,
ein halbes Jahr später kommen
sie doch wieder in eine solche
Stimmung.“ Dieser chronische
Schmerz, eine lähmende Ohnmacht, tauche immer wieder
auf. Und ebenso melden sich die
Kinder von Zeit zu Zeit. Bei Dunja Voos lag mal ein Jahr, lagen
mal zwei Jahre dazwischen, dann
suchte sie doch wieder Kontakt
zu ihren Eltern, mehr als zehn
Jahre erfolglos. „Beide Seiten
wünschen sich, dass irgendwelche Worte gesagt werden, die alles wieder gutmachen“, sagt
Voos, „doch der Schlüsselmoment bleibt aus.“ Dieses Scheitern sei wie ein Familienfluch,
mit dem Eltern und Kinder zu
kämpfen haben.
–
„Das ständige Scheitern
ist wie ein Familienfluch“
–
Auch Johanna Gerlach glaubt,
dass ihrer Tochter die Situation
zu schaffen macht: „Sie leidet,
aber sie findet nicht heraus aus
der Situation, und ich kann ihr
dabei nicht helfen.“ Als Johanna
Gerlach bewusst wird, dass sie
nichts ändern kann, stürzt sie
sich in Arbeit, lenkt sich ab. Mit
Mitte 30 wird sie Lehrerin, später
promoviert sie, besucht auch im
Alter von 60 Jahren noch Kurse
an der Uni. „Ich habe für mich eine gute Lösung gefunden, damit
zu leben“, sagt sie.
So weit wie Johanna Gerlach
sind die meisten in der Freiburger Selbsthilfegruppe noch
nicht. Zwischen sechs und acht
Teilnehmer sind es pro Treffen
durchschnittlich, laut Gründerin Ingeborg Zeisberger waren es
aber schon mal mehr als 30, einige befänden sich zudem in therapeutischer Behandlung, manche litten auch unter körperlichen Schmerzen. „Meist kommen Mütter, gelegentlich taucht
auch mal ein Vater auf“, sagt sie.
In der Gruppe merkten die El-
tern, dass sie nicht alleine sind,
stießen auf Verständnis und bekämen Wege gezeigt, mit der Situation umzugehen.
Dunja Voos rät Eltern, das zu
tun, wonach ihnen ist. Ihrem
Kind nur dann zu schreiben oder
es anzurufen, wenn die Eltern
das selbst wollen, nicht weil sie
glauben, das Gegenüber freue
sich. Doch: „Wenn die Eltern sagen, wie sie sich fühlen, kommt
das bei den Kindern schon eher
als Vorwurf an.“ Diese müssten
erwachsener werden, um zu begreifen. „Wenn deren Schmerz
aufgefangen wird, zum Beispiel
in einer Therapie, lernen sie zu
verstehen, dass die Eltern nicht
FAKTEN
„Verlassene Eltern“
Die Zentralstelle der Selbsthilfegruppen „Verlassene Eltern“ befindet sich im fränkischen Ebermannstadt. In
Freiburg wurde die Gruppe
2010 gegründet. Sie trifft
sich an jedem zweiten und
vierten Dienstag im Monat
von 19 bis 21 Uhr. Anmeldungen und Auskünfte bei Ingeborg Zeisberger unter
0761/1542499 oder freiburg@verlassene-eltern.de.
Weitere Infos: www.verlasDS
sene-eltern.de.
Fackelwanderung
zur
Kreuzfelsenhütte
Sa., 7. Feb. 2015
Sa., 7. März 2015
Sa., 4. April. 2015
. . . mit gemütlichem Glühweintrinken
vor Ort und Kinderpunsch!
Treffpunkt: Parkplatz am Klosterweiherhof.
Dauer der Wanderung ca. 1,5 Std.
Abmarschzeit je nach Dämmerung
anschließend Käsefondue
nur Wanderung
d 24,50 p. Pers.
d 8,50 p. Pers.
Hunde sind herzlich willkommen
Anmeldung erbeten
G
Qualitätsgastgeber
d
verrät, dass sie nicht aus Baden
stammt, sitzt in einem Freiburger Café, lässt ihre Hände von einer Tasse heißer Schokolade
wärmen. Und erzählt ihre Geschichte.
Die Rentnerin spricht von einer schrecklichen Ehe, beschreibt ihren damaligen Mann
als Tyrann, unter dem nicht nur
sie selbst, sondern auch ihre
Tochter zu leiden hatte. „Sie war
„Ich war keineswegs ein
immer das Mädchen, das nicht
Vorbild für meine Tochter“
–
erwünscht war“, sagt sie, „und
Gegründet hat die Gruppe vor
das hat ihr Vater sie auch spüren
vier Jahren Ingeborg Zeisberger.
lassen.“ Das Ehepaar hat neben
„Ich habe deutlich erlebt, dass
der Tochter zwei Söhne.
ich mit meiner Situation alleine
Nach zehn Jahren dann die
nicht zurechtkomme“, sagt ZeisTrennung, Johanna Gerlach beberger. Ihre Geschichte möchte
kommt das Sorgerecht für die
sie nicht erzählen, wie die meisKinder. Doch lässt ihr Ex-Mann
ten Eltern, deren Kinder sich von
die Buben entführen und setzt
ihnen losgesagt haben. Auch lassich ins Ausland ab. 30 Jahre lang
sen die Mitglieder keisoll die Mutter ihre Söhnen Zuhörer an ihren
ne nicht sehen, bis heute
Treffen teilhaben. Sie
wird sie keine gute Beziewollen das Thema in
hung zu ihnen aufbauen
die Öffentlichkeit rükönnen. Die Tochter lässt
cken – aber nicht zu
ihr der Ex-Mann, doch
viele Einblicke gewähauch die Beziehung zu
ren. Zu groß ist die
ihr gestaltet sich schwieScham.
rig. „Ich war keineswegs
„Als verlassene Mutein Vorbild für sie“, sagt
ter können Sie sich
sie, „sondern die Frau, die
kaum outen, Sie werjahrelang
gedemütigt
den niedergemacht“,
wurde.“ So will die Tochsagt Johanna Gerlach.
ter nicht werden. Mit 18
„Solange die Gesellzieht sie von zu Hause
schaft das Thema als
aus.
Tabu betrachtet und
Die Beziehung bleibt
die Schuldfrage stellt,
bestehen; als Gerlachs
geht das nicht.“ Auch
Enkelin zur Welt kommt,
sie habe jahrelang
leben Tochter und Enkenicht darüber sprelin sogar bei ihr. Bis die
chen können. „Wenn
Tochter ihren jetzigen
ich meinen Schmerz
Ehemann kennenlernt,
teilen wollte, hat es im500 Kilometer weit wegmer geheißen: ‚Das Die Psychoanalytikerin Dunja Voos hatte selbst eine zieht und den Kontakt
kann doch nicht sein, Zeit lang keinen Kontakt zu ihren Eltern.
abbricht, die Großmutter
da hast du Fehler geauch ihre Enkelin vermacht.’“ Doch können sich die
Die Schuld hat Johanna liert. „Ich habe immer wieder
meisten Eltern nicht erklären, Gerlach lange Zeit bei sich ge- versucht, auf meine Tochter zuwas sie falsch gemacht haben.
sucht. Seit zwei Jahren besucht zugehen“, sagt sie, „immer wie„Wenn es der Mutter nicht gut sie die Selbsthilfegruppe in Frei- der habe ich mir die Nase angegeht, können schon in der Säug- burg – nicht um selbst Halt zu rannt.“
lingszeit die Weichen gestellt finden, sie möchte ihre ErfahAuch die Tochter ruft ab und
werden, dass Kinder nicht mit rungen weitergeben. „Heute zu bei der Mutter an, die HoffEmotionen umgehen können“, kann ich darüber sprechen und nung schöpft, sich übersagt Dunja Voos, die selbst ein- anderen helfen“, sagt sie. Dass es schwänglich freut – und immer
mal den Kontakt zu ihren Eltern ihr dennoch nicht ganz leicht- wieder enttäuscht wird. „Sie melabgebrochen hat. Heute arbeitet fällt, meint man in den Redepau- dete sich, wenn sie etwas brauchsie als Psychoanalytikerin in der sen zu hören, wenn sie nach Wor- te, zum Beispiel meine UnterNähe von Köln und hat mit El- ten sucht oder Luft holt. Die zier- schrift.“ Es folgt wieder jahrelantern und Kindern zu tun. „Die liche Frau, deren Hochdeutsch ge Funkstille, Annäherungsver-
–
Probleme sind auf beiden Seiten
die gleichen“, sagt sie, „es
herrscht eine Blindheit für Gefühle.“ In manchen Familien
komme Gewalt hinzu, aber: „Oft
sind die schlimmsten Horrorfilme die, in denen nichts passiert,
sich alles nur andeutet.“ Fürviele
Kinder sei ein Schlussstrich oftmals die einzige Lösung.
Dunja Voos hat während ihres
Studiums den Eltern den Rücken
gekehrt. „Ich habe gemerkt, dass
mir vieles schwerer fiel als meinen Kommilitonen, zum Beispiel eine Familie zu gründen“,
sagt die 43-Jährige und beschreibt die Wut, eine „seelische
Behinderung“ zu haben. „In der
eigenen Lebenskrise sucht man
immer einen Schuldigen“, sagt
Voos. In ihrem Fall waren das ihre Eltern.
FOTOS: DPA/ZVG
r Wanderverban
Viele Eltern warten jahrelang auf ein Lebenszeichen ihres Kindes – oft vergeblich.
(c) Deutsche
ohanna Gerlach* kramt in ihrer Handtasche, holt ihr
Smartphone heraus und
wischt behutsam über den Bildschirm. „Das ist meine Tochter
mit meiner Enkelin“, sagt sie. Auf
dem Bild ist eine lächelnde blonde Frau zu sehen, die ein Mädchen an sich drückt. Die beiden
sitzen auf einem Schlitten,
drumherum türmt sich Schnee,
die Sonne scheint. „Das Foto hat
mir mein Sohn geschickt“, sagt
die 74-Jährige. Als das Bild entstanden ist, hatte sie zu ihrer
Tochter längst keinen Kontakt
mehr. Johanna Gerlach hat damit zu leben gelernt, was sie jahrelang innerlich zerriss.
Bis die Freiburgerin akzeptierte, dass ihre mittlerweile 52-jährige Tochter sie aus ihrem Leben
geworfen hat, war es ein langer
Weg. „Als Mutter fühlt man sich
entsetzlich. Zu wem sonst hat
man so eine Beziehung wie zu
dem eigenen Kind?“ Beim letzten Telefonat mit ihrer Tochter
lachte diese bloß ins Telefon. Das
ist nun drei Jahre her. Seitdem
Schweigen.
Mehr Kinder, als man meinen
mag, verlassen ihre Eltern. Es
gibt unzählige Ratgeber zum
Thema, Mütter haben Bücher geschrieben mit Titeln wie „Wegwerfeltern“, andere bloggen, um
ihrer Verzweiflung Luft zu machen, Eltern wie Kinder suchen
Hilfe in Foren. Die Seite des Vereins „Verlassene Eltern“ spricht
von 100 000 Klicks im Jahr. In einigen deutschen Städten haben
sich Selbsthilfegruppen formiert, in denen sich betroffene
Eltern austauschen können – wie
in Freiburg.
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4 AUS DER REGION
GESICHT DER WOCHE
SADBERA AMETOVIC
„Die Situation ist katastrophal“
A
m frühen DienstagmorFamilie und hat aktuell Kongen standen plötzlich
takt: „Es geht ihnen sehr
mehrere Polizeibeamte
schlecht. Ihr altes Haus istvöllig
in der Freiburger Wohnung von zerstört. Nun hausen sie beim
Sadbera Ametovic. Wenige
Großvater in einem neun QuaStunden später
dratmeter großen
saß die 29-jährige
Zimmer.“ Es gibt
Serbin mit ihren
weder Strom noch
sechs Kindern und
fließendes Wasser.
ihrem LebensgeAuch Geld fehlt.
fährten in einem
Die Kinder im AlFlugzeug Richtung
ter zwischen eiSerbien: Abschienem und zehn Jahbung. Entsetzt bliren schlafen auf
cken seither viele
dem Boden. Das
Menschen in der
Jüngste habe sich
Region auf diesen Abgeschoben: Sadbera mit einer spastiFall. Am Tag nach
Ametovic
FOTO: ZVG schen Bronchitis
der Abschiebung
infiziert, erzählt
(insgesamt saßen 140 abgeHerbener. Gerade sei man daschobene Personen im Flieger) bei gewesen, einen Härtefallanprotestierten rund 400 Mentrag vorzubereiten, damit der
schen gegen die Migrationspo- Roma-Familie Asyl gewährt
litik, und Demonstranten
werden könne, berichtet Walter
machten auf dem NeujahrsSchlecht. Viele Institutionen
empfang der Grünen ihrem
hatten ihre Unterstützung erUnmut über den Umgang mit
klärt, auch Signale vom Geder jungen Familie lautstark
meinderat waren da. Die DulLuft. Eine politische Diskussion dung sei gerade um einen Moist entfacht, in der es vor allem nat verlängert worden, so
um die sogenannten „sicheren Schlecht. „Leider ist uns die PoHerkunftsländer“ geht. „Mit
lizei zuvorgekommen.“ So ein
dieser Abschiebungwurde ganz hartes Vorgehen habe er in 30
viel kaputtgemacht“, sagt WalJahren seines Engagements
ter Schlecht vom Freiburger
noch nicht erlebt. „Die Frau ist
„Forum aktiv gegen Ausgrenhier aufgeblüht und hat eine
zung“. Er zählt zum UnterstütChance für eine Zukunft gesezerkreis der Familie, die seit
hen, die in den Verhältnissen
Sommer 2013 in Freiburg zu
der Heimat unvorstellbar ist“,
Hause war, und kennt sie gut.
so der 59-Jährige. Die jetzige SiNach Deutschland waren Mut- tuation in Serbien sei katastroter und Kinder mit teils schwe- phal, vor allem für die Kinder.
ren gesundheitlichen Schäden „Die Familie muss wieder nach
aus ärmsten Verhältnissen in
Freiburg geholt werden“, lautet
der Stadt Niš gekommen. Wodie Forderung. DANIEL WEBER
hin sie jetzt mitten im kalten
Winter wider Willen zurückkeh- > DAS JUGENDHILFSWERK
ren mussten. Auch Karin HerFreiburg hat ein Spendenkonto
bener, Bereichsleiterin Kinder- eingerichtet: Sparkasse Freiburg.
und Jugendhilfe am JugendIBAN: DE18 6805 0101 0013
hilfswerk in Freiburg, kennt die 4755 43. BIC: FRSPDE66XXX
Der Sonntag · 25. Januar 2015
Hof-Abo statt Supermarkt
Der Luzernenhof in Seefelden praktiziert die GEMEINSCHAFTSGETRAGENE Landwirtschaft
Die auf dem Luzernenhof
erwirtschafteten Güter haben keine festgelegten Preise. Die Kunden entscheiden,
was sie in den Hof investieren. Als Gegenleistung bekommen sie saisonale Produkte in Bioqualität. Wie
das Konzept genau funktioniert, erklärt Johannes
Supenkämper am Dienstag
in Waldshut.
NINA LIPP
In Seefelden, einem dörflichen
Ortsteil der Gemeinde Buggingen, lassen sich die übrig gebliebenen Vollerwerbs-Landwirte an
einer Hand abzählen, auch landwirtschaftliche Familienbetriebe sterben aus. Seit vielen Jahren
schon prägen endlose Maisfelder die Region, mit dem Ackerbau lässt sich heute einfach
mehr Geld verdienen – das allerdings geht auf Kosten der Vielfalt. Ein anderes Modell praktizieren die Landwirte des Luzernenhofs, dem letzten im Dorf,
der Milchkühe hält. Dazu gehören 32 Hektar Land, 24 davon
sind Ackerland, auf dem Getreide und Gemüse angebaut werden, auf den restlichen acht
wachsen Heu und Obst, dazu
gibt es eine eigene Imkerei, eine
Gärtnerei und einen Hühnerstall. Zehn Menschen bewirtschaften das alles, die meisten
wohnen auch dort. Zusammen
haben sie 2012 den Hof übernommen, um ihn zu bewirtschaften – und dabei auf die maximale Ausbeutung von Land
und Tier zu verzichten. „Wir halten nur so viel Tiere, wie wir von
unserem Land ernähren können“, erzählt Johannes Supenkämper, „Pressesprecher“ des
Johannes Supenkämper mit seinem Sohn Paul.
Hofteams. Auf den Zukauf von
Kraftfutter werde komplett verzichtet. So ergibt sich, dass der
Schwerpunkt auf dem Gemüseanbau liegt.
Um nicht mit industriell gefertigter Massenware konkurrieren zu müssen, entziehen die
Landwirte des Luzernenhofs ihre Produkte der Marktlogik und
wenden ein Pauschal-Abo-Prinzip an: Ihre Kunden, oder, wie sie
sie nennen, die Teilnehmer, verpflichten sich mindestens für
ein Jahr, ihren Beitrag an den Hof
monatlich zu entrichten. So
müssen für die einzelnen Produkte keine Preise festgelegt
werden. Dieses „Abo“ erlaubt
den Kunden, sich mit Hofprodukten einzudecken, dafür können sie wöchentlich via Internet
aus dem aktuellen Angebot auswählen. Mit dieser Vorauszahlung sei ein Großteil der Kosten
des Hofes gedeckt, so Supenkämper. Wichtig ist den Luzern-
FOTO: HENNICKE
höflern, dass sich auch die Verbrauchergemeinschaft untereinander solidarisch verhält:
Wer viel hat, zahlt viel, Abnehmer mit kleinem Geldbeutel
zahlen weniger. „Wichtig ist, dass
im Schnitt 100 Euro im Monat
gezahlt werden.“ Jeder entscheide selbst, was ihm das Abo auf
Gemüse, Obst, Milchprodukte
wert ist, soll sich dabei aber am
eigenen Einkommen, an den
Marktpreisen für Bioware und
dem, was der Hof braucht, um
existieren zu können, orientieren. Anders als im Supermarkt,
in dem ganzjährig ein Überangebot an Lebensmitteln herrscht
und die Konsumenten kaum
mehr nachvollziehen könnten,
was regional oder saisonal ist
und unter welchen Bedingungen
produziert wurde, liefert der Hof
nur das, was er aktuell hergibt.
„So werden die Böden dauerhaft
fruchtbar gehalten und den Tieren geht es gut.“ Die zehn Bauern
versorgen sich weitgehend
selbst und produzieren für die
der Gemeinschaft angehörenden Mitglieder Gemüse, Obst,
Milchprodukte und Getreide –
alles in Bioqualität. Auf den Kuhstall deutend, sagt Supenkämper: „Mehr Milch, als diese 17 Kühe geben, können und wollen wir
nicht produzieren. Das setzt eine
natürliche Grenze.“ Das seien in
etwa 5000 Liter pro Jahr und pro
Kuh – doch das sei eine theoretische Rechnung. Denn anders als
in der Massenproduktion hängt
es von unterschiedlichen Faktoren wie zum Beispiel der Jahreszeit ab, wie viel Milch ein Tier
gibt. Stehen die Kühe im Sommer Tag und Nacht auf der Weide, gibt es mehr zu melken als im
Winter. Die Milch wird in der Käserei zu Quark, Joghurt und Käse
verarbeitet. Weil das Ziel ist, so
wenig Abfälle wie möglich zu
produzieren, wird die Molke, ein
Nebenprodukt der Käseherstellung, mit Kartoffeln und Getreide angereichert an die Schweine
und Hühner verfüttert.
Gegenübervom Kuhstall quieken vier Schweine, die mit ihren
guten Nasen den Großteil ihrer
Nahrung in dem Misthaufen
aufstöbern. Neben dem Kuhstall
stehen die weiblichen Kälber, getrennt vom Stiernachwuchs. Bis
sie drei Monate alt sind, dürfen
sie an den Eutern ihrer Mütter
trinken. Ein seltener Anblick,
denn auch für diese „muttergebundene Kälberaufzucht“ bleibt
in den meisten landwirtschaftlichen Betrieben keine Zeit.
> Auf
Initiative des Badischen
Landwirtschaftlichen Hauptverbands (BLHV) kommt JOHANNES
SUPENKÄMPER am Dienstag, 27.
Januar, in die Stoll-Vita Stiftung in
Waldshut, Brückenstraße 15, Beginn 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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AUS DER REGION 5
Der Sonntag · 25. Januar 2015
Die Hilfsbereiten
Familie Asal aus Todtnau hat mit der SCHWARZWALDSTRASSE GGMBH viele Pläne
Nur mit Schlappen, ohne Strümpfe an den Füßen, spielen die Kinder im Flüchtlingslager in Zaxo – bei Minusgraden.
FOTOS: ZVG/GESELL
„Es hat sich gelohnt“
Zeynep Akay brachte HILFSGÜTER in den Nordirak
Die Freiburger Dolmetscherin Zeynep Akay startete
eine Spendenaktion, um
vor allem Winterkleidung
in ein irakisches Flüchtlingslager zu schicken (wir
berichteten). Sie selbst begleitete den Transport – im
Interview spricht sie über
ihre Eindrücke.
Frau Akay, acht Tage lang waren
Sie im Nordirak, gemeinsam mit
anderen Helfern. Wie war das
Gefühl, als sie im Lager in Zaxo
ankamen?
schen für Babys habe ich selbst
verteilt, da hatten wir nicht so
viele. Ebenso Spielsachen. Um
die Fußbälle haben sich die Kinder gerissen.
Wie ist der Alltag der Menschen?
Es ist kalt, die Böden sind steinig,
die Menschen sitzen den ganzen
Tag in ihren Zelten. Zweimal am
Tag bekommen sie etwas zu essen. Außerdem kriegen sie einen
geringen Betrag von der Regionalregierung Kurdistan, um sich
auf einem kleinen Markt im Lager das Nötigste zu kaufen.
An was fehlt es?
Ich war emotional überwältigt Als wir ankamen, hatte es minus
von den vielen Kinzehn Grad. Es fehlt
dern. Manche hatten
an Decken, Matratkeine Schuhe an
zen, Winterkleidung,
oder nur Schlappen
Schuhen. Die Gasflaohne Socken. Dieses
schen für die HeizElend, dem die Kinkörper in den Zelten
der ausgesetzt sind,
neigen sich langsam
hat mich sehr mitgedem Ende zu, Babynommen. Unter den
nahrung und Trink12 500 Flüchtlingen
flaschen fehlen. Was
„Es ist meine
sind 5 000 Kinder, Lebensaufgabe, wir dabeihatten, hat
500 von ihnen Säugvorne und hinten
den Menschen nicht gereicht.
linge. Ich finde es
dort zu helfen.“
schrecklich,
dass
man dieses Leid
Wie haben Sie das
Zeynep Akay
nicht beheben kann.
Leid ertragen?
Trotz allem sich die
Menschen über die Hilfe gefreut, Ich habe mir immer wieder die
die Kinder wollten sofort wissen, Frage gestellt: Wie unmenschwie ich heiße.
lich muss man sein, um Menschen in so eine Situation zu verHatten die Menschen dort keine setzen, sie ihrer Heimat zu beBerührungsängste?
rauben, ihnen alles zu nehmen?
Der Gedanke tut mir richtig weh.
Die Erwachsenen waren im Ge- Es leben dort auch Vollwaisen.
gensatz zu den Kindern anfangs Ich habe versucht, meine Trauzurückhaltend. Die Lagerleitung rigkeit zu verbergen. Aufbauend
hatte aber bereits angekündigt, war die Freude der Kinder über
dass Hilfe aus Deutschland unseren Besuch. Sie haben auch
kommt. Mit der Zeit war die gefragt, ob ich wiederkomme.
Skepsis behoben. Deutschland
genießt dort einen sehr guten
Und kommen Sie wieder?
Ruf, die Kinder haben sogar gesagt: „Wir lieben Deutschland.“
Ich sehe es als meine Lebensaufgabe und menschliche Pflicht,
den Menschen dort zu helfen,
und werde wieder Hilfsgüter
bringen, ich habe schon einige
Unterstützer. Außerdem möchte ich einen humanitären Verein
gründen, um in größerem Umfang helfen zu können. Neben
Sachspenden brauchen wir finanzielle Unterstützung, damit
wir dort beispielsweise Gasflaschen zum Heizen kaufen können. In welches Lager wir fahren,
entscheiden wir situationsabhängig, wo die meiste Hilfe gebraucht wird.
Es ist nicht ungefährlich, in den
Irak zu reisen, der IS terrorisiert
das Land. Hatten Sie je Angst?
Ich war keine Minute alleine,
im Lager waren Sicherheitsleute,
vom Hotel wurde ich abgeholt.
Ich habe jede Nacht Kampfjets
gehört, die nach Shingal (rund
200 Kilometer von Zaxo entfernt,
Anm. der Redaktion) geflogen
sind. Auf den Straßen sieht man SCHWÄNE
kaum Menschen. Die Gefahr
Zum Artikel „Füttern um zu helfen“
und die Angst sind allgegenwärin der Ausgabe vom 4. Januar
tig.
Sie sind selbstständige Dolmetscherin in Freiburg. Wie bringen
Sie diese neue Aufgabe unter?
Ich war die ganze Zeit dabei. In
einem Zelt haben wir die Güter
sortiert und Familienpakete zusammengestellt mit Kinder-,
Frauen- und Männerkleidung.
Männer gibt es wenige, die meisten sind in den Kampf gegen den
Islamischen Staat (IS) gezogen.
Jede der 2 500 Familien, die im
Lager leben, hat zwei bis drei Tüten bekommen. Die Trinkfla-
Je mehr Schwäne desto
reicher das Königreich
Seit einigen Jahren führe ich als
Vogelkundler, eine Vergleichsstudie zur Lebenssituation der
Wasservögel an Hochrhein und
Aare durch, aus diesem Grund
bin ich des öfteren in der Region
am Hochrhein. Über das Internet verfolge ich die Hetzkampagne gegen die ansässige
Schwanenpopulation sowie gegen die Schwanenschützer. Ich
empfinde es als überaus beschämend wie die ansässige Schwanenpopulation sowie die TierDAS GESPRÄCH FÜHRTE schützer diffamiert werden. Bei
SINA GESELL uns in der Schweiz ist der
Schwan ein halbzahmer Parkvogel und wird z.B. von dem Verein
Natürlich muss ich auch meine
Arbeit wahrnehmen, die ich liebe und auf die ich angewiesen
bin. Das wird schon irgendwie,
ich bin da Optimistin. Es hat sich
gelohnt, in den Irak zu fahren.
Ich war noch nie so zufrieden in
meinem Leben – auch die Hilfsbereitschaft aus Deutschland
war riesig. Wir haben den Menschen ja nicht nur die Güter, sondern auch das Gefühl gegeben:
Die Welt hat uns nicht vergessen.
FAKTEN
Sie haben in Freiburg und Umgebung Sachspenden gesammelt und sind dann mit dem
Solidaritätsverein syrischer Kurden in Frankfurt in den Nordirak
gereist. Wie lief die Verteilung
der Güter ab?
„Einfach Gutes tun.“ So erklärt
Bernhard Asal aus Todtnau seine
Motivation. Mit seiner Familie
hat er eine gemeinnützige Genossenschaft gegründet, um Bedürftigen zu helfen. Noch stehen
die Asals am Anfang – an Ideen
mangelt es ihnen nicht.
Den Traum, etwas Gemeinnütziges auf die Beine zu stellen,
habe er schon länger, erzählt
Bernhard Asal. Im Jahr 2012 zog
er mit seiner Firma Jotti auf das
Areal einer ehemaligen Bürstenbinderei an der Schwarzwaldstraße in Todtnau. Dort hat die
Familie genug Platz, um ihre
Ideen zu verwirklichen. Nach
Rücksprache mit dem Steuerberater entschieden sie sich im Juli
zur Gründung einer gemeinnützigen GmbH, die flexiblere Möglichkeiten bietet als ein eingetragener Verein.
Derweil waren sie aber schon
aktiv: Als Ende 2013 die ersten
Flüchtlinge in die Gemeinschaftsunterkunft in Todtnau
einzogen, richtete die Familie eine Kleiderkammer ein. Diese ist
einmal pro Woche offen, Asylsuchende und Bedürftige können
sich dort kostenlos Kleider abholen. Derzeit werde die rund 600
Quadratmeter große Halle umgebaut, sagt Carmen Asal. Darin
soll bis Ende März ein sozialer
Second-Hand-Shop entstehen
und mittelfristig ein Gebrauchtwarenkaufhaus, ähnlich wie das
Secondo in Umkirch oder das
des PVD Lörrach. Wie dort möchte man auch in Todtnau mit
Randgruppen, etwa Flüchtlingen oder Langzeitarbeitslosen
zusammenarbeiten, sagt Bernhard Asal.
Als vollen Erfolg werten die
Asals die von ihnen ins Leben gerufene Weihnachtsaktion: Beim
Todtnauer
Weihnachtsmarkt
riefen sie dazu auf Päckchen zu
packen für Menschen, denen es
nicht so gut geht. Sie fragten im
Seniorenheim nach, wer wenig
Die Lage
Zeynep Akay
In den irakischen Flüchtlingslagern sind vor allem Jesiden
und Christen untergebracht,
die vom Islamischen Staat (IS)
terrorisiert werden. Viele Angehörige der religiösen Minderheiten wurden vom IS bereits verschleppt oder getötet.
Hunderttausende sind auf der
Flucht. Diesmal kamen die
Hilfsgüter aus Südbaden in
einem Lager in Zaxo an. Zaxo
liegt an der Grenze zur Türkei
und zählt zur autonomen Region Kurdistan.
Zeynep Akay ist selbstständige
Simultan-Dolmetscherin für
Türkisch und hat ein Büro in
Freiburg. Die 36-Jährige lebt
mit ihrer 15-jährigen Tochter
in Teningen.
Kontakt
Wer Zeynep Akay unterstützen
möchte, kann eine E-Mail schicken an info@zeynep-akay.de
oder sie unter 0761/21175867
beziehungsweise
0179/9062296 anrufen. SGE
Besuch bekäme und sich über
die kleine Aufmerksamkeit freuen würde, bei der Betreuung der
Gemeinschaftsunterkunft und
im Tafelladen. Und so kam es,
dass 220 Menschen im Oberen
Wiesental unerwartet ein Weih-
Ein Second-Hand-Kaufhaus, ein
Treffpunkt und villeicht sogar ein
Hostel können sich Judith, Bernhard und Carmen Asal vorstellen.
FOTO: GANTER
nachtsgeschenk bekamen.
Die viele Unterstützung bei
der Weihnachtsaktion bestärkt
die Familie. Auch mit der Stadtverwaltung stehe man in gutem
Kontakt, sagt Bernhard Asal. Und
auch ihre Kirchengemeinde, die
evangelische Freikirche Netzwerk 43 unterstützt die Familie.
Bislang finanziert die Familie die
Schwarzwaldstraße gGmbH und
ihre Aktionen aus Eigenmitteln
und aus Spenden. Öffentliche
Mittel bekommen sie noch
nicht. „Wir sind ja noch ganz am
Anfang und am Entwickeln“,
meint Bernhard Asal.
–
Keine Traumtänzer
–
Wohnungsauflösungen
und
Umzüge angeboten werden.
Auch hier ist das Modell des PVD
in Lörrach, mit Langzeitarbeitslosen zu arbeiten, Vorbild. Denkbar sei auch, das soziale Angebot
auf den Bereich Nachbarschaftshilfe auszuweiten.
Der Platz, um in großen Dimensionen zu denken, ist da auf
dem Areal in der Schwarzwaldstraße. Einen Raum baut die Familie als generationsübergreifenden Treffpunkt aus. Eine Halle
mit 300 Quadratmetern soll als
Eventhalle gestaltet werden, die
für Privatfeiern gemietet werden
kann, in der aber auch gemeinschaftliche
Veranstaltungen
stattfinden können. Und auf
weiteren 400 Quadratmetern
könnte ein Hostel entstehen.
Oder Wohnungen für Asylanten
oder eine Wohnprojekt für Jugendliche.
Die Asals haben viele Pläne,
sind aber keine Traumtänzer.
Bernhard und Carmen Asal führen ihr Unternehmen erfolgreich, Judith Asal hat Soziale Arbeit studiert und unter anderem
in einem Wohnprojekt für straffällige Jugendliche gearbeitet.
Das ist eine solide Basis für ein
gemeinnütziges Unternehmen.
Das solle bestehende Angebote
ergänzen, betont Carmen Asal:
„Keinesfalls wollen wir eine Konkurrenz zu anderen Angeboten
aufbauen.“ Nach dem erfolgreichen Anfang müsse sich nun zeigen, wohin sich die Schwarzwaldstraße gGmbH entwickelt.
„Sie soll auch ein Anstoß sein“,
sagt Carmen Asal, „den Rahmen
und die Organisation bieten, um
Menschen unterstützen zu können.“ Denn, fügt Judith Asal hinzu, die Menschen wollten sich
auch engagieren.
GTR
Die Geschäftsform der gemeinnützigen GmbH ermöglicht es > SCHWARZWALDSTRASSE
der Familie Gewerbe wie den Se- GGMBH: Kontakt über Telefon
cond-Hand-Laden anzumelden. 07671/992310,
E-Mail
inZudem soll auch ein Service für fo@schwarzwaldstrasse.com
LESERMEINUNG
Schwanenkolonie am Hallwilersee seit über 10 Jahren mit Brot
und Mais gefüttert und betreut.
Auch in vielen Teilen Deutschlands wird der Höckerschwan
mit Erlaubnis der Stadt, wie z.B.
in Hamburg, gefüttert und betreut. In England steht der
Schwan unter dem Schutz der
Krone, wird gefüttert und gepflegt. Je mehr Schwäne, je reicher das Königreich, heißt es
dort. Der Schwan ist ein edles
Tier von großer Schönheit und
mythisch umwoben. Es gibtviele
wissenschaftliche Untersuchungen darüber, dass über viele
Schwäne keinerlei Schädigung
für das Ökosystem besteht. Auf
der Website der Schwanenschützer ist ihre qualifizierte Tierschutzarbeit dokumentiert, und
diese Leute, die sich unermüdlich für die Tiere einsetzen, bekommen keinerlei Anerkennung. Es wäre sicherlich beque-
mer für die Schwanenschützer,
die Tiere im Stich zu lassen, und
die Füße hoch zu legen. Mittlerweile ist allgemein bekannt, dass
der Rhein durch Aufarbeitung
der Klärwerke kaum noch Nahrung für Fische und Wasservögel
vorweist. Wo also ist das Problem, wenn man den Tieren hilft
und ihnen das Überleben sichert. Singvögel werden auch gefüttert, ohne dass die Menschen,
die füttern, dafür angeklagt werden.
FREDDIE BACHMANN, CH-LUTERBACH
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6 AUS DER REGION
Der Sonntag · 25. Januar 2015
Ein erster Schritt zur Marke
Land sagt Finanzierung des BIOSPHÄRENGEBIETS mit bislang 26 Gemeinden zu
Der Trauerzug am Tag von Armanis Beerdigung. Wenig später wurde
ein Fotograf brutal zusammengeschlagen.
FOTO: ROTHERMEL
Onkel des ermordeten
Armani vor Gericht
Verfahren wird gegen Zahlung EINGESTELLT
Er habe Todesangst gehabt, sagte
der 39-jährige Freiburger Pressefotograf diese Woche vor dem
Freiburger Amtsgericht: Er hatte
im Auftrag einer Presseagentur
im vergangenen Juli mehrere
Stunden nach der Bestattung
des getöteten Armani (8) in Freiburg und deutlich nach Ablauf
des polizeilichen Film- und Fotoverbots rund 20 Fotos vom Grab
des Kindes gemacht. Ein Onkel
Armanis und ein weiterer Mann
bedrohten ihn damals und nötigten ihn, die Speicherkarten
mit den Fotos herauszugeben.
Der Onkel verschaffte seiner
Drohung mit einem faustgroßen Stein in der Hand Nachdruck.
Nachdem die beiden Männer
ihm die Speicherkarten abgenommen hätten, sei er von drei
anderen Männern, darunter
dem Vater des ermordeten Armani, verfolgt worden. Der Vater
habe ihn dann mit zwei Faustschlägen niedergeschlagen und
ihn mit dem Tode bedroht, so
der Fotograf. Die Folgen der Tat
waren gravierend: Der Fotograf
musste sich einer Gesichtsoperation unterziehen. Noch heute
scheint es ihm schwerzufallen,
über das Geschehen zu reden.
Gegen den Onkel und gegen
Armanis Vater sind in der Folge
Strafbefehle ergangen: eine
Geldstrafe von 400 Euro wegen
Nötigung für den Onkel und eine
mehrmonatige
Bewährungs-
strafe wegen Körperverletzung
für Armanis Vater. Beide Männer
legten aber Widerspruch ein.
Diese Woche wurde der Nötigungsfallvor Gerichtverhandelt.
Doch Armanis Onkel erschien
nicht. Er ließ sichvon seinem Anwalt Sebastian Glathe vertreten.
Weniger deshalb, so Glathe, weil
der Mann die Begegnung mit
seinem Opfer scheue, sondern
vielmehr, weil der ungeklärte
Mord an Armani zu so großen
Rissen und gegenseitigen Verdächtigungen und Anschuldigungen innerhalb der Familie
geführt habe, dass er besorgt gewesen sei, manche Verwandte
im Gericht treffen zu müssen.
Dem Angeklagten, einem
Schrotthändler aus der Ortenau,
tue seine Tat heute außerordentlich leid, sagte Glathe. Er forderte
zunächst einen Freispruch: Der
Onkel habe zum Beispiel nicht
gewusst, dass das Fotoverbot am
Nachmittag nach der Bestattung
nicht mehr galt. Der Richter
machte hingegen deutlich, dass
ein Freispruch aussichtslos sei,
wohl aber eine Einstellung des
Verfahrens gegen Zahlung einer
Geldauflage in Höhe des ursprünglichen Strafbefehls. Alle
Verfahrensbeteiligten stimmten
zu. Der Mann muss die 400 Euro
nun in Raten an die Opferhilfsorganisation „Weißer Ring“ abstottern. Wann der Fall gegen Armanis Vater vor Gericht verhandelt
wird, ist offen. BERND PETERS
Der erste Schritt ist getan:
26 Gemeinden haben ihren
Beitritt zum neuen Biosphärengebiet Südschwarzwald erklärt. Dieses präsentiert sich nun als geschlossenes Gebiet von 63 000
Hektar. Im Herbst soll die
Verordnung unterschriftsreif sein, dann ist ein Beitritt
weiterer Kommunen fürs
Erste nicht mehr möglich.
SIGRUN REHM
„Das Projekt ist aus der Region
an uns herangetragen worden,
und wir freuen uns, heute eine
verbindliche Finanzierungszusage zu geben“, sagte der badenwürttembergische Naturschutzminister Alexander Bonde diese
Woche bei der Vorstellung des
Vorhabens im Regierungspräsidium Freiburg. Nachhaltigkeit in
ökologischer, kultureller, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht
boomt – will aber vermarktet
sein. „Eine Region muss heute eine Marke entwickeln, und unsere wird das Biosphärengebiet
sein“, sagte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Ob für Anbieter von Ferienwohnungen oder
Landwirte, Wandervereine oder
Naturschützer,
Einzelhändler
oder Kulturveranstalter: „Das
Biosphärengebiet ist eine riesige
Chance für unsere Region“, versicherte Schäfer. Unter seiner Ägide könne die einzigartige Kulturlandschaft des Südschwarzwalds
sowohl geschützt als auch weiterentwickelt werden. Es ermögliche nicht weniger als Wohlstand und Wachstum im Einklang mit der Natur.
Dass nun 26 Gemeinden zwischen Freiburg im Norden und
Albbruck im Süden, Steinen im
Westen und Häusern im Osten
ihren Beitritt erklärt haben und
keine Lücke mehr in der Gebietskulisse klafft, ist auch das Ergebnis offensiver Werbung und zäher Verhandlungen. Mitarbeiter
des Regierungspräsidiums als
Koordinator organisierten selbst
17 Veranstaltungen und nahmen
an 44 Infoabenden von Kommunen und Verbänden teil, besuchten 22 Gemeinderatssitzungen
und hielten mehr als 100 Besprechungen ab, wie Regierungsvizepräsident
Klemens
Ficht berichtete. Die Furcht vor
neuen staatlichen Restriktionen
und der Zweifel an einem Mehrwert standen dabei für die Skeptiker im Vordergrund, so Schäfer.
Doch sie sei überzeugt, diese Vorbehalte ausräumen zu können:
Die sogenannte Kernzone des
Schutzgebiets, innerhalb der die
Bewirtschaftung ausgeschlossen ist, umfasse lediglich
drei
Prozent des
Gebiets
und solle
aus Staatsund
Gemeindewald bestehen, überwiegend
aus bereits
Naturschutzminis- jetzt
geter Alexander Bon- schützten
de.
FOTO: DPA Gebieten
WENN STERNE REDEN KÖNNTEN
IHR HOROSKOP VOM 25. BIS 31. JANUAR
WIDDER
Liebe: Genießen Sie das Gefühl
der Verliebtheit nach Herzenslust. Beruf: Geduld zahlt sich
im wahrsten Sinne des Wortes jetzt aus.
Allgemein: Ein gutes Geschäft würde Ihre
Zukunft besser absichern.
STIER
Liebe: Hüten Sie sich davor, alte Geschichten wieder aufzuwärmen. Beruf: Von Müdigkeit
keine Spur. Sie zeigen sich sehr belastbar.
Allgemein: Auch für dringende Angelegenheiten finden Sie Lösungen.
ZWILLINGE
Liebe: Im Privatleben läuft es
ganz so, wie Sie es sich wünschen. Beruf: Kleine Geschenke für hilfsbereite Kollegen helfen immer. Allgemein: In einer Sache sollten Sie
fachmännischen Rat befolgen.
KREBS
Liebe: Ihre Art zu flirten, bringt
selbst Eisberge zum Schmelzen. Beruf: Keine Angst vor der
Herausforderung! Man unterstützt Sie.
Allgemein: Ihre Worte könnten derzeit als
scharf empfunden werden.
LÖWE
Liebe: Vermeiden Sie alles, was
in den Bereich Indiskretion
geht. Beruf: So langsam kommen Sie Ihrem Ziel näher. Es wird spannend. Allgemein: Ihre Strategie ist augenblicklich nicht die allerbeste.
JUNGFRAU
Liebe: Werden Sie aktiv! Ein
paar Dinge können nicht mehr
warten. Beruf: Eine kleine Flaute auf dem Konto macht Ihnen zu schaffen. Allgemein: Ihre Probleme sind leichter zu lösen, als Sie annehmen.
WAAGE
Liebe: Zeigen Sie mehr Verständnis für die Sorgen Ihres
Partners. Beruf: Gewisse berufliche Entscheidungen zehren an Ihren
Nerven. Allgemein: Aufgepasst, Sie könnten eine günstige Chance übersehen!
SKORPION
Liebe: Sie sollten eine Chance
im Gefühlsbereich nicht verpassen. Beruf: Die unerledigten Dinge müssen in Angriff genommen
werden. Allgemein: Lautstarkes Argumentieren sollten Sie besser vermeiden.
SCHÜTZE
Liebe: Venus macht Sie empfindsam. Das stärkt das Beziehungsband. Beruf: Es lohnt
sich, Mühe in Kauf zu nehmen. Keine
Scheu davor! Allgemein: Sie werden nicht
müde, sich für Ihre Ziele einzusetzen.
STEINBOCK
Liebe: Zweisamkeit ist das, was
beide jetzt dringend nötig haben. Beruf: Sie dürfen sich
nicht über die Vorschriften hinwegsetzen. Allgemein: Denken Sie sich was Neues aus, Sie müssen kreativ sein!
WASSERMANN
Liebe: Ein Herzenserlebnis
dürfte noch einige Nachwirkungen haben. Beruf: Sie haben reichlich Handlungsfreiheit. Nutzen
Sie diese. Allgemein: Ganz nebenbei können Sie einen großen Erfolg verbuchen.
FISCHE
Liebe: Die Liebessterne meinen es derzeit besonders gut
mit Ihnen. Beruf: Ein Kollege
hilft Ihnen bei einer neuen Herausforderung. Allgemein: Ein Finanztipp von
Freunden? Unbedingt vorsichtig sein!
wie Bannwäldern. Die Pflege(mindestens 17 Prozent) und Entwicklungszonen (mindestens 50
Prozent) könnten weiter bewirtschaftet werden: „Landwirte und
Förster erfahren durch die Ausweisung des Biosphärengebiets
keine Einschränkungen“, versprach Schäfer.
Skeptikern empfahl Minister
Bonde den Blick ins 2008 gegründete
Biosphärengebiet
Schwäbische Alb. Dort zeige sich,
wie das von der Unesco vergebene Label „zum Motor der Entwicklung“ werden und eine Region unter anderem zum Tourismusmagneten machen könne.
Tatsächlich reichen die geförderten Projekte dort vom Versuchsanbau von Silphie als Alternative
zum Mais über den Albbüffel als
Landschaftspfleger und Milchlieferanten und die „Alb-Leisa“
genannten dunkelgrünen Linsen bis zum Monitoring von
Wanderfalken und Uhus. „Die
Biosphäre ist keine Dopplung
und auch keine Konkurrenz zu
Naturpark und Leader-Region,
sondern eine Ergänzung, die sich
einfügt“, erklärte Bonde. Die drei
Schutzgebiete könnten sich mit
den dort verwirklichten Ideen
gegenseitig befruchten. Den
größten Teil der Finanzierung
des Biosphärengebiets will das
Land schultern: So trägt es in der
dreijährigen Anlaufphase die
Kosten für die zu gründende Geschäftsstelle, die dann auf zehn
Personalstellen ausgebaut werden soll. Pro Jahr stellt es
500 000 Euro zur Verfügung – je
nach Bedarf auch mehr. Nach
den drei Jahren übernimmt das
Land dauerhaft 70 Prozent der
Kosten, die beteiligten Kommunen 30 Prozent. „Für ökologische
Modellprojekte gibt es regelmäßig gesonderte Mittel“, so Bonde.
Der Zeitplan bis zur Gründung
des Reservats, die offiziell am 1.
Januar 2016 erfolgen soll, ist ambitioniert: Bis spätestens Herbst
wollen die beteiligten Gemeinden zusammen mit den Verbänden von Naturschutz bis Landwirtschaft die Zonen festlegen,
über den Standort der Geschäftsstelle entscheiden und
die Besetzung der notwendigen
Gremien regeln. „Bis Herbst können noch weitere Kommunen
beitreten, dann heißt es hop
oder top“, sagte Schäfer.
Am Vortag der Projektvorstellung diese Woche waren noch
Ibach und Schönenberg dazugekommen. „Jetzt haben wir 90
Prozent der Gemeinden, die wir
wollten, und rühren nicht mehr
groß die Werbetrommel“, sagte
die Regierungspräsidentin. Wobei: Ühlingen-Birkendorf und
Höchenschwand wären sehr
willkommen, auch mit Münstertal, dessen Gemeinderat den Beitritt abgelehnt hat, soll es laut
Ficht noch Gespräche geben:
„Am Belchen gibt es Gebiete, die
sehr interessant für das Biosphärengebiet sind.“ Auch mit Feldberg seien noch Details zu klären.
Wenn das Schutzgebiet steht,
wolle man sich um die UnescoAnerkennung bemühen, die etwa anderthalb Jahre dauern werde. „Dieses Zertifikat steigert die
Vermarktbarkeit und eröffnet
Chancen, private Stiftungsgelder zu bekommen“, so Bonde.
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8
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2
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3
Der Sonntag
Windschattenseite
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Lösung vom vergangenen Sonntag:
DARSTELLER
MENSCHEN UND MÄRKTE 7
Der Sonntag · 25. Januar 2015
Leiden unter dem Preisdruck
BÖRSE REGIONAL
Mit dem Rücken zur Wand: Was der FRANKENKURS für Handel und Industrie bedeutet
Energiedienst 1
Kurs heute
(EUR)
Vorwoche
(EUR)
Änderung
(in Prozent)
52-Wochen
Hoch
52-Wochen
Tief
26,87
27,62
-2,72%
27,83
23,07
6,12
5,81
5,34%
6,80
4,43
5,53
5,71
-3,15%
6,71
4,65
0,03
0,03
0,00%
0,68
0,02
Laufenburg
Nach der Freigabe des Euro-Wechselkurses ist ein
Franken ungefähr gleich
viel wert wie ein Euro. Das
verteuert Schweizer Exporte enorm, macht deutsche
Waren aber billiger. Und das
hat Konsequenzen.
Kofax
3
Freiburg
Micronas
Freiburg
SAG
Freiburg
Solar-Fabrik
0,62
0,60
3,33%
2,14
0,51
126,00
124,45
1,25%
156,15
117,05
85,50
85,05
0,53%
99,75
70,15
Freiburg
Sto AG
Stühlingen
RENÉ ZIPPERLEN
SINA GESELL
Novartis 2
Basel
Peugeot S. A.
DER EINZELHANDEL
„Es ist ein schweres Erdbeben.“
So umschreibt Gabriel Barell, Direktor des Gewerbeverbands Basel-Stadt die Entscheidung der
Schweizer Nationalbank (SNB),
den Frankenkurs freizugeben.
„Der Handel ist sehr stark betroffen, mit Ausnahme der Firmen,
die primär in Euro einkaufen.“
Coop etwa profitiert teilweise
von günstigen Importartikeln –
und senkt bei manchen die Preise, teilt das Unternehmen mit.
Bereits jetzt würden 200 Produkte günstiger angeboten, ab
morgen sollen bei mehr als 800
die Preise fallen, so zum Beispiel
bei Gemüse, Früchten oder
Milchprodukten.
Die, die nicht im Euroraum
einkaufen, trifft der billige Euro
umso mehr. „Natürlich versuchen sie, mit den Lieferanten zu
verhandeln“, sagt Barell, „aber
das sind lange Prozesse.“
In einem harten Konkurrenzkampf befinden sich besonders
die Discounter – nicht erst seit
der SNB-Entscheidung. Zwar
stellt Denner, der mit Riehen einen sehr grenznahen Standort
hat, laut Sprecher Thomas Kaderli noch keine Veränderungen
im Kaufverhalten der Kunden
fest, doch: „Wir drängen darauf,
dass uns die Hersteller ihre
Wechselkursgewinne beim Einstandspreis abziehen.“ Dies wolle das Unternehmen dann an die
Kunden weitergeben. Laut Firmenangaben bezieht Denner zu
75 Prozent Markenartikel – über
Schweizer Niederlassungen ausländischer
Markenhersteller
oder bei Schweizer Herstellern.
Neben höherpreisigen Markenartikeln machen sich die
Preisunterschiede vor allem bei
Fleisch und Gemüse sowie Kleidung und Schuhen bemerkbar.
12,59
11,27 11,71%
12,95
8,32
0,73%
295,80
233,60
1,99%
350,30
273,20
Mulhouse
Roche GS 2
249,00
247,20
287,20
281,60
Basel
Syngenta 2
Basel
1
2
3
Alle Werte Xetra. Ausnahmen: Berlin, Zürich (in CHF), Frankfurt − Stand KW 4
PEUGEOT
Der Schweizer Einzelhandel kämpft um die Franken, und auch der Industrie macht die neue Frankenstärke
zu schaffen.
FOTOS: DPA/ZVG
Auch Drogerieartikel sind in
Deutschland wesentlich günstiger.
„Es braucht eine Entlastung
für Schweizer Händler oder Unternehmer, damit es wieder
gleich lange Spieße gibt“, sagt
Gabriel Barell. Nun müssten auf
Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene Rahmenbedingungen
geschaffen werden, um die Detailhändler zu entlasten.
Erschwerend hinzu kommt
für diese die neue Tramlinie von
Basel nach Weil – vor allem wenn
die Basler Verkehrsbetriebe
(BVB) wie am Samstag den Takt
erhöhte. Für Barell war das
„nicht gerade eine günstige Konstellation“. Sollte dies öfter der
Fall sein, sieht Barell die Gemeinden, die am meisten von der
Tram profitieren, in der Pflicht.
Sie sollten ihren Anteil an den
Betriebskosten erhöhen.
Auch beim Stücki Shoppingcenter in Basel macht sich laut
Manager Tim Mayer die neue Linie bemerkbar: „Vor allem die
Eingänge in Richtung des öffentlichen
Nahverkehrs
waren
schwächer frequentiert.“ In Weil
hält die Tram direkt vor dem
Rheincenter, das Basler Stücki
hat trotz vieler Bemühungen quet hat 2011 die Arbeitszeit von
keine Haltestelle bekommen.
40 auf 42,5 Stunden erhöht – ohne Lohnausgleich – und liegt daDIE INDUSTRIE
mit im Schweizer Durchschnitt.
Besonders unter Druck steht in „Das ist ein faktischer Lohnverder Schweiz die exportorientier- zicht“, gibt Co-CEO Markus Eite Metall-Industrie. „Manche Be- genmann zu. Sinnvoll aber nur
triebe sind ratlos und wissen bei guter Auftragslage. Viele Benicht mehr, was sie tun sollen“, triebe stehen nach der Krise 2011
sagt Barbara Gutzwiller, Direkto- mit dem Rücken zur Wand: Wer
rin des Basler Arbeitgeberver- 2011 seine Hausaufgaben gebands. Die Betriebe exportieren macht hat, hat heute nicht mehr
rund 80 Prozent ihrer Produkte, viel Einsparpotenzial. Ein weite60 Prozent davon in die EU. Die- res Problem ist die fehlende Bese sind über Nacht um 20 Pro- rechenbarkeit der Wechselkurse,
zent teurer geworden. Ange- Gutzwiller spürt das bereits bei
sichts des hohen Preisdrucks Neuansiedlungen – viele schausind die Spielräume gerade bei en sich nun anderswo um.
Autozulieferern gering, sagt Ivo
Zimmermann, Sprecher des Me- DIE GRENZGÄNGER
tall-, Elektro- und Maschinen- Wieder diskutieren Schweizer
bauverbands Swissmem. „Da ra- Betriebe, die Gehälter von
sen Sie bei solchen Teuerungen Grenzgängern den Lebenshaltungskosten an deren Wohnort
sofort in die Verlustzone.“
Die Unternehmen versuchen anzupassen – also zu senken.
seit 2011 alles, um ihre Kosten zu Rechtlich ist das heikel. Was alsenken. Dazu zählt, möglichst lerdings rund ein Dutzend Beviele Lieferanten aus dem Euro- triebe im Raum Basel praktiziert,
Raum zu finden – deren Produk- ist die Auszahlung der Gehälter
te kosten nun weniger. Gleich- in Euro – zu einem festgelegten
zeitig müssen sie die Innovation Kurs. Jaquet praktiziert dies seit
forcieren: Neue und bessere Pro- 2011 – passt Lohnerhöhungen
dukte bringen höhere Preise. Der dann aber auch der jeweiligen
Basler Messtechnikspezialist Ja- Teuerungsrate an.
Autokonzern steigert Absatz
Erstmals seit sieben Jahren sind die Neuwagenverkäufe in
Europa nach Angaben der Hersteller wieder gestiegen. Davon
profitierte 2014 auch der französische Autokonzern PSA Peugeot
Citroen, dessen Absatz um 3,7 Prozent zulegte. Peugeot liegt
aber unter dem durchschnittlichen Plus von 5,7 Prozent.
AFP
Ungewisse Zukunft
für Soitec Freiburg
Französischer Konzern trennt sich von PHOTOVOLTAIK
Die Zukunft von Soitec Solar
Freiburg mit 130 Beschäftigten
ist ungewiss. Die Fachzeitschrift
PV-Magazin hat in dieser Woche
berichtet, dass der französische
Mutterkonzern Soitec schon vor
einer Woche beschlossen hat,
sich von der Solarsparte zu trennen. Der Aufsichtsrat des
Elektrokonzerns habe beschlossen, sich wieder auf das Kerngeschäft zu konzentrieren.
Auslöser für die Entscheidung
war der Umsatzeinbruch in der
Solarsparte im vergangenen
Jahr. In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres setzte der Konzern in seinem Solargeschäft 38,6 Millionen Euro um
– in den letzten drei Monaten
waren es nur noch 3,4 Millionen
Euro. Erste Konsequenzen hat
man bei Soitec bereits gezogen:
Am Produktionsstandort in San
Diego sind nach der Stornierung
eines Großauftrags 100 Arbeits-
plätze gestrichen worden. Die
Produktion der hoch effizienten
Konzentrator-Solarmodule war
2013 in Freiburg zugunsten von
San Diego aufgegeben worden.
In Freiburg sind der Einkauf, Vertrieb sowie die Forschung und
Entwicklung verblieben.
Noch sei keine definitive Entscheidung über den Standort
Freiburg gefallen, sagt Marco
Sprengler von der IG Metall Freiburg, der sich am Freitag mit
dem Soitec-Betriebsrat besprach. Sprengler sieht den Verhandlungen in den kommenden
Wochen aber mit einer gewissen
Hoffnung entgegen. „Die Technik ist zu gut, um sie aufzugeben“, sagt er. Sprengler schließt
nicht aus, dass der Soitec-Konzern am Standort Freiburg festhält. Eine zweite Option ist für
ihn der Verkauf an einen Investor. Von Soitec Freiburg war nieRIX
mand erreichbar.
Von volatilen Märkten und üppigen Oechslegraden
Der WEINJAHRGANG 2014 bringt der Badischen Weinwirtschaft wieder eine größere Menge – die aber ist ungleich verteilt
Im Weinbau geht es manchmal
zu wie an der Börse. Einmal ist
die Ernte so groß, dass die Keller
gut gefüllt sind. Schon im Jahr
darauf kann es zur rasanten Abwährtsfahrt kommen, und der
Wein wird knapp. Die größte in
Baden je gelesene Menge betrug
197 Millionen Liter. Das war 1982,
zwei Jahre nach der bislang
schlechtesten Ernte mit 50 Millionen Liter. „Der Weinmarkt ist
ein volatiler Markt“, sagte Weinbaupräsident Kilian Schneider
bei der Neujahrspressekonferenz in dieser Woche.
2014 hat es die Natur wieder
gut gemeint mit dem Badischen
Weinbau. Mit 128 Millionen Liter
Most haben die Winzer die drittgrößte Ernte der vergangenen
zehn Jahre eingebracht. Das ist
aber nicht genug, um Engpässe
zu vermeiden. Dafür waren die
Mengen in den Vorjahren zu gering. Knapp werden könnte es
beim Spätburgunder und beim
Grauburgunder, sagte Schneider
– und in den nördlichen Anbaubereichen.
In diesem Jahr ist das Glas eher
halb voll als halb leer: Kilian
Schneider.
FOTO: SALZER-DECKERT
Die unterschiedliche regionale Ertragssituation hat ihre Ursachen in der Natur – so überstehen die Reben mit tiefen Böden
wie im Markgräflerland oder am
Tuniberg
Trockenstress-
perioden besser als auf steinigen
Böden. Im Kraichgau und an der
Bergstraße hingen im Herbst
fast nur halb so viele Trauben an
den Stöcken wie im Markgräflerland. Schneider führt dafür aber
auch hausgemachte Gründe an
wie alte, wenig ertragreiche Rebanlagen: Wer rechtzeitig in junge
Reben investiert, der kann mit
höheren Erträgen rechnen. Auch
hier ist die Parallele zur Wirtschaft offenkundig.
Der Trockenstress vom vergangenen Frühjahr weist auf ein
Weiteres hin: den Klimawandel
und seine Folgen für den Weinbau. 2014 war das wärmste je gemessene Jahr. Viele Sorten, sagt
Schneider, seien am Optimum –
oder darüber hinaus. Zu den Verlierern des Temperaturanstiegs
zählt Schneider den MüllerThurgau und den Riesling. Bis
2003 seien beim Müller-Thurgau die Oechsle-Werte meist zu
niedrig gewesen. Seitdem bekommen die Trauben abliefernden Winzer von den Kellermeistern immer häufiger gesagt:
„Mehr Oechsle braucht es nicht.“
Ohne die kühlen Nächte im
Spätsommer gehe dem MüllerThurgau Aroma verloren, sagte
Schneider.
Weinbaugeschäftsführer Peter Wohlfarth rechnet deshalb
aber nicht damit, dass südländische Sorten wie Syrah, Nebbiolo
oder Cabernet Sauvignon im
großen Maßstab in Baden Einzug halten. Die gibt es zwar in
der Nische auch hierzulande,
und seit einigen Jahren werden
die Trauben auch verlässlich reif.
„Das ist aber nach wie vor ein Experimentierfeld“, sagte Wohlfarth. Stattdessen setze der Weinbau auf andere Reberziehungsverfahren und auf Entblätterung: Mit weniger Blättern
produziert die Rebe weniger Zucker, und somit gibt es weniger
Alkohol. Den Weinen nachträglich Alkohol zu entziehen, hält
Wohlfarth auch aus ethischen
Gründen für problematisch:
Wein wird als Naturprodukt und
somit in seiner Unterschiedlichkeit geschätzt.
Die obligatorische Frage, ob
der 2014er denn ein guter Jahrgang ist, hat der Badische Weinbauverband dieses Jahr so beantwortet: „Das Laubwandmanagement, die zeitintensive Selektion
und Handarbeit bei der Weinlese
haben letztendlich zu dem schönen Erfolg des Jahrgangs 2014
beigetragen, so dass auch 2014
der hohe Qualitätsstandard,
dem sich die Winzer Badens verpflichtet haben, erfüllt wurde.“
KLAUS RIEXINGER
FAKTEN
DER JAHRGANG 2014 war für
die Winzer in Baden nicht einfach. Erst gab es Trockenstress,
dann zu viel Regen. Schließlich
tauchte kurz vor der Ernte die
Kirschessigfliege in den Reben
auf, was zu einer hektischen
Lese führte. Doch damit haben
die Winzer im schwierigen
Herbst 2006 gelernt umzugehen.
Markant für den Jahrgang
2014 sind fruchtige Weißweine. Typische und empfehlenswerte 2014er, die bereits auf
dem Markt sind: WEISSER
BURGUNDER Kabinett trocken
vom Oberrotweiler Käsleberg
(Winzerverein Oberrotweil).
In der Nase reife, gelbe Früchte,
öffnet sich im Gaumen – nachhaltiger Abgang, ca. 6,45 Euro.
SAUVIGNON BLANC Qualitätswein trocken vom Castellberg in Ballrechten-Dottingen
(Weingut Löffler, Staufen-Wettelbrunn). Kiwi- und Brennesselbouquet, das sich auf der
Zunge widerspiegelt. Intensives Geschmackserlebnis, 9
Euro. WEISSER GUTEDEL Qualitätswein trocken (Winzerkeller Auggener Schäf). Dezent
nussiger Geruch, im Geschmack frische und lebendige
Kohlensäure, 4,40 Euro.
RIX
8 NACHRICHTEN
Der Sonntag · 25. Januar 2015
Kiew will internationale Hilfe
KURZ GEFASST
LANDES-CDU
Guido Wolf nun auch offiziell Kandidat
Mindestens 20 TOTE bei Angriff auf südostukrainische Stadt Mariupol
Die Südwest-CDU will mit Guido Wolf an
der Spitze die Regierungsmacht in BadenWürttemberg zurückerobern. Der Landesparteitag in Ulm wählte ihn gestern mit
93,8 Prozent zum Spitzenkandidaten für
die Landtagswahl 2016. Der bisherige Landtagspräsident ist damit Herausforderer von
Ministerpräsident Winfried Kretschmann
(Grüne). 2011 hatte die CDU nach 58 Regierungsjahren die Macht an Grün-Rot abgeben müssen. „Wir
haben wieder Selbstvertrauen, wir glauben an uns“, rief Wolf
den 300 Delegierten zu. Der Wahlsieg 2016 werde aber kein
DPA
Selbstläufer, warnte Wolf.
MORD AN SCHWANGERER
Donezk (AFP). Bei einem
Raketenangriff auf die südostukrainische Hafenstadt
Mariupol sind am Samstag
mindestens 20 Menschen
getötet worden. Nach Angaben des Kiew-treuen Polizeichefs der Region Donezk, Wjatscheslaw Abroskin, wurden 86 weitere
Menschen verletzt, als die
Raketen in einem Wohnviertel einschlugen.
19-Jähriger ist geständig
Nach der Verbrennung einer 19-Jährigen in Berlin hat einer
der beiden Verdächtigen die Tat gestanden. Die hochschwangere
Frau war am Donnerstagabend angezündet worden und bei
lebendigem Leibe verbrannt. Beschuldigt werden der 19 Jahre
alte Ex-Freund des Opfers sowie ein ebenfalls 19-jähriger Freund
des jungen Mannes, wie eine Polizeisprecherin sagte. Ihnen
wird gemeinschaftlicher Mord und gemeinschaftlicher Schwangerschaftsabbruch vorgeworfen. Beide sollten noch am Samstag
einem Haftrichter vorgeführt werden.
DPA
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Die Stadtverwaltung, die Polizei
und die ukrainische Armee
machten prorussische Rebellen
für den Angriff verantwortlich.
Ministerpräsident Arseni Jazenjuk gab Russland die Schuld. Bislang seien 20 Tote in die Leichenhallen gebracht worden, sagte
Abroskin bei einer Dringlichkeitssitzung, die von Jazenjuk
einberufen worden war und im
Fernsehen übertragen wurde.
Die Suche nach weiteren Leichen
gehe weiter, die Opferzahl könne
daher weiter steigen, sagte der
Polizeichef. Das Innenministerium hatte zuvor von 15 Toten und
76 Verletzten gesprochen.
Nach Angaben der Stadtverwaltung von Mariupol schlugen
die Raketen auf einem Markt in
einem dicht besiedelten Wohnviertel ein. Mehrere Häuser und
Autos seien in Flammen aufgegangen. Fotos auf lokalen Nachrichtenseiten im Internet zeigten Flammen und graue Rauchschwaden über Wohnhäusern.
Ein ukrainischer Soldat inspiziert ein zerstörtes Auto in Mariupol nach dem Granatenbeschuss.
Die ukrainische Armee und die
Kiew-treuen Behörden von Mariupol machten die Rebellen für
den Angriff verantwortlich. Der
Sekretär des nationalen Sicherheitsrates in Kiew, Alexander
Turtschinow, erklärte, der russische Präsident Wladimir Putin
sei für den Angriff „persönlich
verantwortlich“. Regierungschef
Jazenjuk forderte den Westen
auf, eine Dringlichkeitssitzung
des UN-Sicherheitsrates zur
Ukraine-Krise
einzuberufen.
„Die internationale Gemeinschaft muss den russischen Aggressor stoppen“, sagte er.
Die Separatisten wiesen die
Anschuldigungen zurück. Ihre
Kämpfer hätten Mariupol nicht
beschossen und schon gar keine
Wohnviertel, berichtete die
Nachrichtenagentur der selbstproklamierten
Volksrepublik
Donezk unter Berufung auf einen „Militärvertreter“ der Separatisten. Er sprach stattdessen
von einer „Provokation“ ukrainischer Sicherheitskräfte.
Mariupol ist die letzte größere
Stadt in der Region, die unter
ukrainischer Kontrolle steht. Die
Hafenstadt am Asowschen Meer
mit knapp 500 000 Einwohnern
ist strategisch wichtig, weil sie
zwischen den von den Rebellen
kontrollierten Gebieten in der
Ostukraine und der von Russ-
FOTO: AFP
land annektierten Halbinsel
Krim liegt. Nach Angaben des
ukrainischen Verteidigungsministers Stepan Poltorak brachten
die Rebellen rund um die Stadt
Raketenwerfer in Stellung, auch
die ukrainische Militärpräsenz
in der Region sei erhöht worden.
Die Rebellen in der Ostukraine
hatten am Freitag eine neue
Großoffensive angekündigt. „Wir
werden eine Offensive in der gesamten Region starten“, zitierten
russische Nachrichtenagenturen den „Präsidenten“ der Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko. Gespräche über
eine Waffenruhe werde er vorerst nicht mehr führen.
Europa schaut gespannt nach Athen
Griechenland steht möglicherweise vor einem REGIERUNGSWECHSEL – Linkspartei führt in Umfragen
ATHEN/BERLIN (DPA). Europa
blickt gespannt nach Griechenland: Knapp zehn Millionen
Wahlberechtigte
entscheiden
dort am heutigen Sonntag über
die neue Zusammensetzung des
Parlaments und einen möglichen Sieg der Linkspartei Syriza.
Die Wahl gilt als richtungsweisend für die künftige Spar- und
Sozialpolitik des hoch verschuldeten Landes.
In letzten Umfragen konnte
die Linkspartei von Alexis Tsipras ihren Vorsprung weiter ausbauen. In einer am Samstag veröffentlichten Umfrage lag Syriza
sieben Prozentpunkte vor der
konservativen Nea Dimokratia
von Ministerpräsident Antonis
Samaras. Syriza könnte demnach auf 33,5 Prozent der Stim-
men kommen. Die Konservativen lagen in der Umfrage bei
26,5 Prozent. Mit diesem Ergebnis wäre Syriza auf einen Koalitionspartner angewiesen.
Die vorgezogenen Wahlen waren notwendig geworden, weil
die Wahl eines Staatspräsidenten Ende des vergangenen Jahres
im Parlament gescheitert war.
Tsipras will im Falle eines Wahlsieges einen Schuldenschnitt
mit den internationalen Geldgebern aushandeln. Griechenland
hat Staatsschulden in Höhe von
rund 320 Milliarden Euro, einen
großen Teil davon bei öffentlichen Kreditgebern. Der Chefökonom des Linksbündnisses, John
Milios, sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung, auch Deutschland
sei mit einem Schuldenerlass
Damit Kinder unbeschwert
spielen können
Euro-Zone halten wollen“, sagte
Kauder der Stuttgarter Zeitung.
Als drittstärkste Kraft könnte
die neue pro-europäische Partei
der politischen Mitte To Potami
aus der Wahl hervorgehen. Sie
liegt in den Umfragen bei sieben
Prozent der Stimmen. Dicht dahinter folgte die rechtsradikale
und rassistische Partei Goldene
Morgenröte mit sechs Prozent.
Laut Umfragen dürften auch die
Kommunisten und die Sozialisten mit 5,5 Prozent beziehungsweise 5 Prozent den Sprung ins
Parlament schaffen. In Griechenland gilt eine Drei-ProzentHürde. Die stärkste Fraktion profitiert von einer Besonderheit
des griechischen Wahlrechts: Ihr
werden 50 der 300 Sitze im Parlament zusätzlich zugeschlagen.
DA S W E T T E R
XXX
Spendenkonto (IBAN): DE 48 4805 0161 0000 0040 77,
BIC: SPBIDE3BXXX, Stichwort »Kinder«
3°
-2° Lahr
Spende
Ettenheim
3°
-2°
322
Mit Ihrer Spende können wir kranken,
behinderten sowie vernachlässigten Mädchen
und Jungen in Bethel besser helfen.
Emmendingen
3°
-3°
Frauenhaus:
0 77 51/35 53
Giftnotruf:
0761/19240
Notfallpraxis Bad Säckingen:
9 bis 13 und 15 bis 19 Uhr
0 7761/9 33 72 22
Notfalldienst Wehr:
11 bis 12 und 18 bis 18.30 Uhr
Tel. 0 18 05/19 29 24 30
Telefonseelsorge:
08 00/1 11 01 11
Rhe
in
NOTDIENSTE
isam
Dre
Breisach a. Rh.
Polizeinotruf:
110
Feuerwehr/Rettungsdienst:
112
Krankentransporte:
DRK 1 92 22
Hausärztlicher Notdienst
01805/19 29 24 30
Apotheken-Notdienst-Infotelefon:
Festnetz: 0800/0022833 (kostenfrei);
Mobilfunk: 22833 (max. 0,69 €/Minute);
Im Internet: mehr.bz/apotheken
von mehr als 50 Prozent 1953
wieder auf die Beine gekommen.
Zudem müssten die Sparvorgaben gelockert werden, weil sie
Athen die Mittel für Wachstumsund Sozialpolitik nähmen.
Im Falle eines eindeutigen Syriza-Wahlsieges deutet sich eine
Konfrontation mit den internationalen Geldgebern an. Falls das
Linksbündnis
die
absolute
Mehrheit verfehlt, rechnen Beobachter in Athen jedoch damit,
dass die Partei in einer Koalition
Kompromisse eingehen müsste.
Der Vorsitzende der CDU/CSUBundestagsfraktion, Volker Kauder, relativierte Spekulationen
über einen möglichen Euro-Austritt Griechenlands. „Ich denke,
dass alle führenden griechischen Politiker ihr Land in der
Elzach
Elz
Waldkirch
Furtwangen
Freiburg
Müllheim
Heute überwiegend dichte Wolken. Nach Norden
hin Auflockerungen und ein wenig Sonnenschein. Stellenweise etwas Regen, in höheren Lagen Schnee. Mäßiger Westwind bei 1 bis 5 Grad.
heute
3°
Titisee
F ELDBERG
ELDBERG
morgen
4°
2
Neustadt
1 l/m²
Niederschlag
übermorgen
4°
2
2
4 l/m²
Niederschlag
1 l/m²
Niederschlag
1493
1493 m
m
-7°
Schluchsee
-9°
Bonndorf
St. Blasien -2°
-6°
2° Schopfheim
WaldshutWeil a. Rh. -3°
Tiengen
Lörrach
Basel
DEUTSCHLANDWETTER
In kühler und feuchter Luft sind die Wolken heute überwiegend dicht. Es gibt kaum Auflockerungen oder Sonnenschein. Im Tagesverlauf bilden
sich einzelne Schauer, aus denen meist Schnee
fällt. In tieferen Lagen am Rhein mischt sich zeitweise Regen dazu. Im Bergland gibt es teils kräftigen Schneefall. Die Temperaturen erreichen im
mäßigen Nordwestwind höchstens 3 Grad. In den
kommenden Tagen bleibt es nasskalt. Häufig
fällt dann Regen und im Bergland schneit es.
-2°
-6°
3°
-3°
Bad Krozingen
REGIONALWETTER
Rheinfelden
Bad Säckingen
1°
-3°
Kiel
5°
2°
Bremen
3°
1°
Hannover
Essen
4°
3°
2°
0°
Köln
Frankfurt
4°
1°
Berlin
Dresden
2°
-1°
Nürnberg
0°
6 12 18 0
Rostock
Hamburg
6 12 18 0
6 12 18 Uhr
1 Windstärken in den Kreisen in Beaufort
08:02 / 17:19 Uhr
10:35 /23:54 Uhr
Auf- und Untergangszeiten gelten für Freiburg
Saarbrücken
Stuttgart
3°
-3°
Freiburg
2°
-2°
1°
-2° München
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Der Sonntag
Sport
www.der-sonntag.de
Verbindende Künste
Das ist Kulturkooperation: Im Alten
Schloss in Wehr stellen fünf Künstler
aus dem Wehra- und dem Wiesental
aus. Die Werke könntenunterschiedSEITE 10
licher kaum sein.
25.Januar2015
Missglückte Generalprobe
STANDUNKT
DER HAMBURGER SV UND SEIN INVESTOR KÜHNE
Ein Gönner mit etwas
zu vielen Ideen
Der SC FREIBURG verliert sein letztes Testspiel vor Rückrundenstart 0:2 gegen den FC Basel
Der SC Freiburg hat auch
sein letztes Testspiel verloren: Gestern gab es beim
FC Basel eine 0:2-Niederlage.
D
MICHAEL DÖRFLER
Eine Woche vor dem Auftaktspiel zur Bundesliga-Rückrunde
gegen Eintracht Frankfurt und
dem am Sonntag darauf folgenden Bürgerentscheid in Sachen
Stadionstandort machte sich der
Sportclub Freiburg am Samstagnachmittag ans Rheinknie auf.
Ein letzter Test stand auf der
Agenda, kein Geringerer als der
FC Basel sollte die Form der
Breisgauer auf die Probe stellen.
Keine Frage: Der vielfache
Schweizer Meister und gegenwärtige Tabellenführer der
Schweizer Super League (acht
Punkte vor dem FC Zürich) ist
das Beste, was die Eidgenossenschaft fußballerisch zu bieten
hat. Zumal die Basler auch in der
Champions League auf sich aufmerksam gemacht haben. In der
Gruppenphase war nur Real Madrid den Schweizern überlegen,
den einst ruhmreichen FC Liverpool kickten die Eidgenossen dagegen aus dem Wettbewerb. Im
Achtelfinale wartet jetzt der portugiesische Meister FC Porto, der
am Aschermittwoch seine Visitenkarte im Basler Joggeli abgibt.
Aufeinandertreffen mit den
Baslern sind stets etwas Besonderes. Schon die geografische
Nähe fördert etwas die Rivalität,
insbesondere bei einigen Fans,
die sich nicht immer ganz grün
sind. Doch davon war gestern
nichts zu spüren. Im Gegenteil.
Die Freiburger waren in Basel
gern gesehene Gäste und wurden dementsprechend begrüßt.
–
Stefan Mitrovic
ist verletzt
–
Auf Freiburger Seite wurden bei
den sportlichen Verantwortlichen zunächst ein paar Sorgenfalten sichtbar. Stefan Mitrovic
hat sich mit einem Muskelbündelriss ins Lazarett begeben, wegen muskulärer Probleme, die
schon im Trainingslager in Spanien aufgetreten waren, mussten auch Pavel Krmas und Marc-
In die Knie gegangen: Mike Frantz (weißes Trikot) und Co. unterliegen dem FC Basel.
Oliver Kempf auf die Fahrt verzichten. Christopher Jullien
zwickt es zudem an der Achillesferse. Einen weiteren interessanten Fingerzeig bot der Spielberichtsbogen. Mit Nils Petersen
und Mats Möller Daehli saßen
beide zur Winterpause gekommenen Neuzugänge zunächst
auf der Bank.
Es begann ein zunächst munteres Spielchen, das mit einem
Distanzschuss von Günter (6.)
und Bürkis beherztem Eingreifen, als Gonzales (11.) völlig alleingelassen vor ihm auftauchte,
erste Höhepunkte hatte. Franz
(18.), nach feiner Vorarbeit von
Klaus, offenbarte sich dann eine
weitere gute Einschussmöglichkeit. Basels Keeper Vaclik zeigte
dann nach etwa 25 Minuten mit
einem Reflex bei einem Schuss
von Klaus sein Können. Der von
den Basler Fans wegen seiner
Zürcher Vergangenheit bei den
Grasshoppers bei jeder Ballberührung mit Buhrufen bedachte
Bürki (29.), stand dem aber bei einer weiteren Großchance von
Gonzales in nichts nach.
Streller (33.) war es dann, der
nach einem Freistoß von Zuffi
die umjubelte Basler Führung
besorgte. Es war ein munteres
Auf und Ab, ohne die ganz großen spielerischen Aufreger jedoch. Elnenys (41.) strammer
Schuss zum 2:0 trübte dann den
Gesamteindruck für die Breisgauer etwas. Fehler schlichen
sich jetzt ins Spiel des Bundesligisten ein.
FOTO: SCHÖN
Viel tat sich dann auch nicht
mehr. In der 85. Minute übte sich
noch Darida im Torschuss, den
von Keeper Vailanti abgewehrten Ball brachte dann Philipp
nicht über die Linie. Das Bemühen des Bundesligisten war bemerkenswert, allein es fehlte an
der Durchschlagskraft. Und zündenden Ideen. Gegen Frankfurt
wird sich da was tun müssen.
FC BASEL: Vaclik (67. Vailati)Xhaka, Schär, (76. Samuel)
,Suchy, Safari - Elneny (76. Degen), Frei, Zuffi (76. Huser) - GonOffensivspiel
–
zales (67. Calla), Streller (71. EmIm zweiten Durchgang plät- bolo), Gashi (71. Delgado).
scherte die Partie bei einsetzendem Schneefall dann etwas vor
SC FREIBURG: Bürki (46. Miesich hin, bevor Gashi (60.) das Er- litz) - Riether (79. Mujdza),
gebnis für die Gastgeber noch Torrejón, Höhn, Günter (79.
klarer hätte gestalten können. Sorg) - Klaus (79. Philipp), Darida,
Der Albaner zielte jedoch über Schuster (79. Höfler), Schmid (79.
das jetzt von Mielitz gehütete Möller Daehli)- Frantz (79.
Tor. Jetzt waren die Basler die do- Guédé), Mehmedi (79. Petersen).
minierende Elf, der Sportclub
blieb in Ansätzen stecken, das
ZUSCHAUER: 1 828. GELBE
Offensivspiel war zu unstruktu- KARTE: Embolo / riert.
–
Unstrukturiertes
Eric Frenzel ist nicht zu stoppen
NORDISCHE KOMBINATION
Eric Frenzel hat seinen Siegeszug
im Weltcup der Nordischen
Kombinierer fortgesetzt und
sich wenige Wochenvor der Weltmeisterschaft zum absoluten Titelfavoriten aufgeschwungen.
Der Olympiasieger gewann gestern auch den zweiten Wettbewerb im japanischen Sapporo
und baute nach dem fünften
Sieg in Serie seine Führung in
der Gesamtwertung aus. „Ich bin
natürlich sehr froh, heute wieder
ganz oben stehen zu dürfen. Es
war wieder ein sehr schönes Wochenende für mich mit zwei tollen Wettbewerben“, sagte Frenzel.
Jeden Sonntag
350.000 mal
im Briefkasten.
er HamburAnlauf ist der Preis
ger SV hat nun
der Anteile also gealso sein
fallen, die übrigen
Volksparkstadion
6,25 Millionen Euro
wieder. Bald 50 Jahre
vom Darlehen muss
lang hieß das Stadider HSV, den Veron so, der Name
bindlichkeiten von
wurde Teil der Idenüber 100 Millionen
OTTO
tität des Vereins,
Euro plagen, samt
SCHNEKENBURGER Zinsen bis 2019 zumit dieser Heimstätte holten die
rückzahlen, der
Hamburger 1983 den Europa- Zinssatz beträgt 4,5 Prozent.
pokal der Landesmeister. UnAuch legitimes Geschäftsinbestritten war für die Fan-Seele teresse treibt Kühne demnach
ein Schaden, was danach folg- um, weit mehr Sorgen sollten
te. Aus der AOL-Arena wurde
sich die Hamburger aber darerst die HSH Nordbank-Arena, über Gedanken machen, wie
dann die Imtech-Arena. „Auch sehr der Milliardär mit seinen
ich musste manchmal überGaben sich das Recht erkaufen
legen, wie das Stadion gerade
will, reinzureden. Vorschläge
heißt“, ist von „Uns Uwe“ Seeler hat er ja genug. Im Juni 2014
als Zitat überliefert.
stellte er klar, dass er Vorstand
Zu verdanken hat der Verein
Carl-Edgar Jarchow nicht mehr
den jetzigen Deal dem Investor will und nicht mehr an den
Klaus-Michael Kühne, der für
Trainer Slomka glaube. Slomka
16 Millionen Euro die Namens- ist mittlerweile Geschichte,
rechte erwarb und zugleich
Jarchow noch bis Mai im Amt.
gewissermaßen wieder auf sie Die Rückkehr Rafael van der
verzichtete. Ein segensreicher Vaarts hatte der Investor einst
Helfer? Auf den zweiten Blick
finanziert, jetzt will er ihn
darf zumindest gefragt wernicht mehr. An Magath als
den, ob hier nur Vereinsliebe
HSV-Boss hat Kühne seine Unund Gönnertum am Werk sind. terstützung auch schon mal
Gemeinsam mit dem Stadigeknüpft. Ihm ist bei all dem
onnamen-Deal wurde beabzunehmen, dass er HSV-Fan
kannt, dass Kühne für 18,75
ist; es ist anzunehmen, dass
Millionen Euro auch 7,5 ProKühne manche Fehlentwickzent an der HSV-AG erwarb.
lung richtig beobachtet und
Noch vor Weihnachten hatte
zumindest eine ungefähre Vorder Investor abgelehnt, wie
stellung von einem reformiervom HSV erhofft, sein dem
ten HSV ihn umtreibt. Als soVerein erteiltes 25-Millionenlide Konstante für den Verein
Darlehen in ebenjene Anteile
wirkt er dabei aber nicht. Und
umzuwandeln. Den Verein,
dass der HSV sich nicht anders
der auf das Engagement gezu helfen weiß, als sich dem
setzt und in Erwartung dessen Milliardär mehr und mehr
im Sommer die Ausgliederung auszuliefern, verbessert das
der Profiabteilung in eine HSV- fragwürdige Bild, das der VerAG beschlossen hatte, brachte ein nun schon seit sehr langem
das in arge Nöte. Im zweiten
abliefert, nicht gerade.
KURZ GEFASST
EISHOCKEY
EHC-Sieg in derVerlängerung
Oberligist EHC Freiburg bleibt in der Erfolgsspur. Am Freitagbend
siegten die Wölfe mit 5:4 nach Verlängerung in Peitung und
feierten ihren neunten Sieg in Serie. Matchwinner war EHCStürmer Tobias Kunz mit einem Hattrick, der auch das Siegtor
markierte .
DS
ERWEITERTE KOMPETENZ DURCH
WEITERE FACHANWALTSCHAFTEN
Der Oberwiesenthaler siegt in Sapporo und feiert fünften Erfolg in Serie
In prächtiger Form und Leader im
Weltcup: Eric Frenzel.
FOTO: DPA
Nach einem Sprung und dem
10-Kilometer-Langlauf hatte der
Oberwiesenthaler 1,8 Sekunden
Vorsprung auf Lokalmatador
Akito Watabe. Dritter wurde Taylor Fletcher aus den USA. Überzeugen konnten auch der
Oberstdorfer Johannes Rydzek
als Sechster und Manuel Faißt
(Baiersbronn) als Neunter. Der
bisherige Weltcup-Zweite Fabian
Rießle (Breitnau) wurde Elfter
und musste in der Gesamtwertung Akito Watabe an sich vorbeiziehen lassen.
Den Grundstein für seinen Erfolg legte Frenzel bereits auf der
Schanze. Der 26-Jährige sprang
wie der junge Österreicher Fabian Steindl 138 Meter weit, ging
aber wegen höherer Punktabzüge mit 26 Sekunden Rückstand
als Zweiter in die Loipe. „Der
Sprung war sehr gut. Ich bin sehr
glücklich, dass es auf der Schanze funktioniert hat“, meinte
Frenzel.
Gemeinsam mit Faißt und Yoshito Watabe schloss er schnell
zu Steindl auf. Am Ende der dritten Runde bildete sich eine elfköpfige Spitzengruppe. Zum
Schluss konnten sich Frenzel,
Fletscher und Akito Watabe absetzen. Frenzel hatte das größte
Stehvermögen und startete kurz
vor Schluss die entscheidende
Attacke. Dank des mit in den
Lauf genommenen Polsters war
DPA
er der Stärkste.
•Rechtsanwältin
Ricarda THEWES
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Jörg DIEBOW
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Der Sonntag
BZ Karten-Service
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Kultur
badische-zeitung.de/events
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badische-zeitung.de/events
Die frische Alpenküche
Fett und deftig präsentiert sich die
Alpenküche auf der Skihütte, doch
daneben ist inzwischen eine ganz
neue Variante entstanden: Sie ist
frisch und oftvegetarisch. SEITE 11
25.Januar2015
Wehr, Schopfheim, London
KULTURKOOPERATION
Die Gruppenausstellung „Wehra meets Wiese“ eröffnet heute
Mit der Ausstellung „Wehra
meets Wiese“ wird die Kulturkooperation zwischen
Wehr und Schopfheim erstmals auch in der Bildenden
Kunst deutlich. Fünf Künstler aus den beiden Städten
stellen im Alten Schloss
Wehr aus.
–
„Der Schopfheimer Musiker Hary de Ville gehört mittlerweile zu
Wehr, die Wehrer Band Sameday
Records ebenso zu Schopfheim“,
sagt der Kulturamtsleiter der
Stadt Wehr, Reinhard Valenta.
„Wieso sollte das in der Kunst
Plädoyer für mehr Muße
Ein Filmabend mit anschließendem Gespräch findet statt
im Rathaus in Murg am Freitag, 30. Januar. Gezeigt wird der
Dokumentarfilm „Speed“ von Regisseur Florian Opitz aus
dem Jahr 2012. Er handelt vom Leben im Hamsterrad und den
Möglichkeiten eines entschleunigten Lebens – ein Plädoyer
für mehr Muße. Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, deshalb ist eine Voranmeldung
empfehlenswert per E-Mail an info@murgimwandel.de.
DS
Belmonte Oktett im Alten Schloss
Die Wehrer Klassik-Reihe „Klassik am Sonntagnachmittag“
startet am Sonntag, 1. Februar, 17 Uhr im Bürgersaal des Alten
Schlosses Wehr mit dem Belmonte Oktett ins neue Jahr. Neben
der Ouvertüre aus der „Hochzeit des Figaro“ von Wolfgang
Amadeus Mozart und dessen Serenade in Es-Dur sind auch
das unvollständige Bläseroktett in F- Dur von Franz Schubert
sowie Ludwig van Beethovens Bläseroktett in Es-Dur zu hören.
Karten zu 8 Euro sind erhältlich beim Kulturamt unter der
Telefonnummer 07762/808602 oder im Internet auf www.reservix.de.
DS
MITTELALTERLICHE MUSIK
Neben vier anderen Künstlern stellt auch die Schopfheimerin Karola Krumm in Wehr aus. „Wehra meets
Wiese“ ist nicht nur Titel der Ausstellung, sondern auch dieses Werks.
FOTO: ZVG
nicht auch funktionieren?“ Und
so ist „Wehra meets Wiese“ die
erste Ausstellung, die bildende
Künstler aus den beiden Tälern
vorstellt. Einzige Voraussetzung
war es laut Valenta, dass die
Künstler noch nie zuvor im Alten Schloss ausgestellt haben.
Die Location jedenfalls passt;
sie vermittelt heimatliche Atmosphäre, dunkle Holzbalken ziehen sich durch den Raum, die
Heizung gluckert, daneben steht
ein ungenutzter Kachelofen. An
einigen Stellen an den Wänden
sind kleine Löcher zu finden, die
noch von Bildern einer vergangenen Ausstellung zeugen.
Im oberen Stock ist es eines
der Werke von Martina Nübling,
das die Aufmerksamkeit auf sich
lenkt. In das grautönige Gemälde ist ein Kleid integriert, dessen
Rock Falten wirft. Bei näherer Betrachtung ist es so geformt, als
würde eine unsichtbare Frau es
tragen, über die Brust verläuft
ein dicker schwarzer Balken. Das
Bild – wie alle anderen ihrer Werke hat es die Künstlerin nicht betitelt – sticht aus ihren Arbeiten
heraus. Freilich wünscht man
sich ein paar mehr Infos zu den
Künstlern, als die, die auf dem
Flyer zu finden sind.
Eine andere Künstlerin, Vera
Maier, scheint ihre Werke durchaus mit einem kleinen Augenzwinkern aufgehängt zu haben:
Neben einem Gemälde, das die
Stadt Wehr zeigt, hängt die Tower Bridge in London. Doch be-
eindruckt das Wehrer Bild fast
mehr, ist doch die Londoner Brücke ein beliebtes und schon zur
Genüge betrachtetes Motiv.
Dass die Ausstellung nicht die
letzte ihrer Art sein wird, verspricht Reinhard Valenta. „Vielleicht findet die nächste Ausstellung dann in Schopfheim statt“,
sagt
der
Kulturamtsleiter.
Schließlich sollen beide Städte
von der Kooperation profitieren.
> DIE
AUSSTELLUNG im Alten
Schloss Wehr ist bis 15. März jeweils samstags und sonntags von
14 bis 17 Uhr geöffnet; Vernissage
heute, 11 Uhr, mit Bürgermeister
Michael Thater und Kulturamtsleiter Reinhard Valenta, Musik gibt es
vom Duo Times Square.
Wahl zwischen 100Werken
Besucher können beim GRAND SALON in der Villa Berberich für ihr Lieblingswerk abstimmen
Noch bis zum 15. Februar sind in
der Villa Berberich in Bad Säckingen mehr als 100 Werke von 69
internationalen Künstlern aus 14
Nationen zu sehen. Die Ausstellung läuft unter dem Titel
„Grand Salon“ – eine derartige
Schau fand schon 2014 in der Villa statt.
In diesem Jahr gilt der „Grand
Salon“ vor allem der Malerei und
Skulptur. Laut Veranstalter wurde „nicht einfach eine Gruppenausstellung zusammengestellt“,
sondern internationale Künstler
von einer Fachjury ausgewählt.
Die Werke sollen das gesamte
Spektrum von der klassischen
Kunst bis hin zur informellen
Abstraktion abdecken. In der
Ausstellung soll die historische
Kunstentwicklung deutlich werden – von Porträts, Genremalerei, Stillleben und Landschaftsgemälden über Symbolismus,
Surrealismus bis hin zu Expressionismus und Abstraktem.
Das Publikum ist aufgerufen,
sich aktiv mit den Künstlern und
ihren Werken auseinanderzusetzen, wie Frank von Düsterlho
FILMABEND
mitteilt, der zusammen
lung wolle der „Grand Samit seiner Frau, der Malon“ in der Villa Berbelerin Elena Romanzin,
rich nachzeichnen – in
und dem Freiburger
sieben AusstellungsräuMaler Georg Schell die
men.
zweite Auflage des
Begleitet wird die Aus„Grand Salon“ konzistellung von einem Rahpiert und organisiert
menprogramm. So finhat. Die Stadt Bad Sädet am heutigen Sonnckingen hat hierzu ersttag von 11 Uhr an eine
mals den Frowalt-HäusMatinee mit Gitarrenler-Publikumspreis mit
musik aus Europa und
1 000 Euro ausgestatSüdamerika statt. Am
tet. Die Besucher dürSonntag, 1. Februar, gibt
fen sich ihr Lieblingses eine Matinee mit Anwerk aussuchen und so
selm König unter dem
den Gewinner des PubTitel „Hermann Hesse
likumspreises bestimBlues“.
SGE
men, der nach dem verstorbenen Bad Säckin> DAS PROGRAMM soger Maler Frowalt Häus- Ein Werk aus der Ausstellung
FOTO: FREY wie
die ausstellenden
ler benannt ist.
Künstler gibt es im InterDie Grundidee des „Grand Sa- der akademischen Malerei und net auf www.grand-salon.de. Die
lon“ geht auf die französischen Bildhauerei offen. Mit neuen Ausstellung ist geöffnet mittSalons des 17. Jahrhunderts zu- künstlerischen
Strömungen wochs, donnerstags, samstags und
rück, wie von Düsterlho mitteilt. spalteten sich neue Salons von sonntags zwischen 14 und 18 Uhr;
„Sie waren der Ort, wo Maler und den offiziellen ab. „Nun konnten der Eintritt beträgt 2 Euro, ermäBildhauer sich nach ein oder sich Künstler auf andere Weise ßigt 1 Euro. Bis 1. Februar können
zwei Jahren harter Arbeit erst- ausdrücken, als es zu der Zeit all- die Besucher abstimmen, welche
mals dem Publikum stellten.“ gemein akzeptiert war“, so von drei Künstler den Publikumspreis
Zunächst standen die Salons nur Düsterlho weiter. Diese Entwick- erhalten sollen.
Lieder über denTod
Mittelalterliche Lieder aus der Schweiz und den Nachbarländern
sowie morbide Sagengestalten erwarten die Zuschauer am
Samstag, 31. Januar, 20 Uhr in der Kultschüür Laufenburg.
Zu sehen und zu hören ist die Musikformation Schellmerÿ
mit ihrem neuen Bühnenprogramm „Jensyts“ mit Liedern,
die das Mysterium des Todes umkreisen. Karten kosten 25
Franken, ermäßigt 20 Franken. Reservierung: Miriam Mayer,
062 877 14 53, reservation@kultschuer.ch. Weitere Infos auf
www.kultschüür.ch.
DS
FIGURENTHEATER
Die Reise eines Pinguins
Im Figurentheater Allerhand in Murg wird „Balduin der Pinguin“
gezeigt – eine Reise vom Zoo zum Südpol nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Susanne End und Michael Bögle.
Heute um 16 Uhr gibt es für Zuschauer ab vier Jahren ein
Gastspiel mit dem Happy-End-Figurentheater aus Freiburg.
Weitere Infos gibt es im Internet unter www.figurentheaterDS
allerhand.de und www.happy-end-theater.de.
Psychologische Coaching-Ausbildung
1-jährige nebenberufliche modulare Ausbildung
in Freiburg, Lörrach & Basel, Info-Abend: Freitag
30. 1. 2015 im Nelli Nashorn Lörrach Beginn 18:30
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DO 05.02. | 20 Uhr
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NEUER JAZZ IM BURGHOF
Fr 06.02. | 20 Uhr
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SA 07.02. | 20 Uhr
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BADEN-BADEN & FREIBURG
WERKE VON STRAUSS, ZENDER
DO 05. – SA 07.03. | 20 Uhr
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Fr 27.02. | 20 Uhr
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Sa 9 -14 Uhr und an den bekannten Vorverkaufsstellen
Laing
–
Was die Musik kann,
kann die Kunst auch
KURZ GEFASST
KLASSIK
SINA GESELL
Schon beim Betreten des kleinen
Ausstellungsraums fallen die
prächtigen Farben ins Auge. Die
Werke, die dort an der Wand des
Alten Schlosses in Wehr hängen,
könnten
unterschiedlicher
kaum sein. Neben Löwen, Elefanten und Leoparden – Gemälde
des Wehrers Alexander Fricker –
befinden sich farbenfrohe Bilder
der Schopfheimerin Karola
Krumm. Sie sind es auch, die den
Blick der Besucherin als Erstes
auf sich ziehen.
In der zweistöckigen Galerie
stellen fünf Künstler aus – mit
Alexander Fricker, Vera Maier
und Karl Thiemann Künstler aus
dem Wehratal und mit Martina
Nübling und Karola Krumm
zwei Künstlerinnen aus dem
Wiesental. Die Ausstellung „Wehra meets Wiese“ soll die Kulturkooperation zwischen Schopfheim und Wehr fortsetzen, die
seit zehn Jahren besteht – allerdings eher im Musikbereich.
Oder Sie wählen Ihren
Lieblingsplatz gleich vor Ort
in allen BZ-Geschäftsstellen.
DREI GÄNGE 11
Der Sonntag · 25. Januar 2015
NACHSCHLAG
Was ist Zufall?
DAS KOCHBUCH EINER MALERIN
Es lebe die freie Küche
R
MATHE IST LANGWEILIG? Nicht unbedingt, spielen doch Chaos, Regeln und Zufall hier ein spannendes Spiel. Bis Sonntag, 1. Februar, findet
im Kurhaus Bad Krozingen, Kurhausstraße 1, das Mathematikum mit
der Sonderausstellung „Was für ein Zufall“ statt. Hier gibt es Mathematik zum Anfassen: 25 interaktive Exponate machen den mathematischen und nichtmathematischen Zufall real erfahrbar und laden die
Besucher zum Experimentieren und Fragenstellen ein. Die Ausstellung
ist unter der Woche am Vormittag von 8.30 bis 15 Uhr für Schulklassen
geöffnet. Von 15 bis 18 Uhr sowie am Samstag und Sonntag jeweils 10
bis 18 Uhr steht sie Familien, Jugendlichen, Erwachsenen und allen, die
neugierig auf die Geheimnisse der Mathematik sind, offen. Mathematikum-Erfinder Albrecht Beutelspacher verspricht, das spröde Fach so
zu präsentieren, dass es seinen Schrecken verliert und sich von seiner
schönsten Seite zeigt. Eintritt 4,50 Euro, Rabatt für Familien. FOTO: ZVG
Spiel mit der Tradition
Leichter, raffinierter, vegetarischer: Die ALPENKÜCHE präsentiert sich neu
Die alpenländische Küche
ist so abwechslungsreich
wie die Regionen, die sie in
sich vereint. Mit ein paar
neuen Ideen und Gewürzen
lässt sich aus ihr noch mehr
rauskitzeln. Und auf einmal
ist die Alpenküche wieder
in aller Munde.
SVEN MEYER
Die alpenländische Küche, wie
man sie aus Biergärten und Skihütten kennt, ist nicht gerade
für ihren diätischen Charakter
bekannt. Fettes Fleisch und deftige Käsegerichte statt Leichtigkeit und Innovation – doch dieses Bild ist schief. Die Küche dieser länderübergreifenden Region hat weit mehr zu bieten und
begeistert durch unverfälschte
Aromen und frische Zutaten.
Gute Küche bekommt man eigentlich überall in den Alpen –
außer in den auf den Massentourismus ausgerichteten SkiHochburgen. Das Spannende ist
dabei die ungeheure Vielfalt der
alpinen Küche. Da die Alpen so
stark gefaltet sind und die einzelnen Gemeinden durch hohe Bergevoneinander getrennt sind, ist
es oft so, dass 20 Kilometer weiter alles schon ein bisschen anders zubereitet wird. Für kulinarische Entdeckertouren ist diese
Beschaffenheit geradezu prädestiniert.
Die Anzahl von Gasthäusern,
die natürliche und unverfälschte
Gaumenfreuden servieren, ist in
den Alpen beachtlich. Diese Bodenständigkeit ist vermutlich
ein Grund dafür, warum die Alpenküche seit geraumer Zeit immer mehr Fans findet. In angesagten amerikanischen Metropolen hat sie sich sogar vom Geheimtipp zum Trend entwickelt,
berichtet Hans Gerlach, Sterneküche-erprobter Kochbuchautor und bekannt durch seine kulinarischen Kolumnen im SZMagazin. Sein 2013 erschienenes
Kochbuch „Die neue Alpenküche“ ist eine Bestandsaufnahme
der aktuellen kulinarischen Entwicklungen im alpinen Raum.
Ein Trend ist dabei, dass sich
das Augenmerk auch auf vegeta-
Optisch und geschmacklich ein Feuerwerk: Muskatkürbis mit Südtiroler Speck und Marinade. FOTO: HANS GERLACH, SILVIO KNEZEVIC / REZEPT:
HANS GERLACH, SUSANNA BINGEMER / COPYRIGHT: DORLING KINDERSLEY VERLAG
rische Gerichte richtet. „Da die
bäuerliche Alpenküche ursprünglich eine Arme-Leute-Küche war und daher eher wenig
Fleisch auf den Teller kam, dominieren sogar vegetarische Gerichte“, erläutert Gerlach. Dass
der Fokus wieder mehr aufs Vegetarische gerichtet wird, ist also
nichts anderes als eine Rückbesinnung aufs Traditionelle. Paradebeispiele vorzüglicher fleischloser Gerichte sind zum Beispiel
die
berühmten
Südtiroler
Schlutzkrapfen, eine Art alpenländische Ravioli, die als Füllung
eine Spinat-Topfen-Kombination beinhalten. Ein nicht minder
verlockendes Rezept ist das von
Gerlach kreierte Rote-Beete-Carpaccio mit Bachkresse-Schmand
und gerösteten Pinienkernen.
Ein weiterer vegetarischer Alpen-Klassiker ist der Zillertaler
Zerggl mit Randenkraut, eine Art
Käsepressknödel, die sich wunderbar als Hauptgericht eignen.
nenremoulade. Die asiatisch angehauchte Remoulade macht
hier die Musik.
Wie raffiniert und überraschend die neue Alpenküche ist,
zeigt sich auch an einem Rezept
wie „Muskatkübis mit Südtiroler
Speck, Feldsalat und gerösteten
Kübiskernen“. Mit einer Marinade aus Essig, gehacktem Pfeffer,
Salz, Thymianblättchen, Preiselbeerkompott, Kürbiskernöl und
Rapsöl wird daraus ein wahrer
Gaumenkitzler. Natürlich behalten auch beliebte Klassiker wie
Gulasch mit Holunderbeeren,
geschmorte Rinderbackerl oder
Käserösti ihren Platz.
Eine große Tradition im alpinen Raum haben übrigens Einmachrezepte: So deckte man
sich früher für harte Winter ein.
Doch auch der moderne Großstädter findet neuerdings wieder
Gefallen daran. Schließlich kann
man sie einfach aus dem Vorratsschrank holen und hat ein hervorragendes Essen.
Zu guter Letzt steht die Alpenküche natürlich auch für ihre
einzigartigen Süßspeisen, insbesondere ihre Mehlspeisen wie
Topfenkrapfen,
ZwetschgenTopfenknödel, Salzburger Nockerln, Kaiserschmarren und Palatschinken. Hier bedarf es keines Tunings, die Ur-Rezepte sind
einfach zu gut. Fortgeschrittenen sei hier Hans Gerlachs „Powidl
Tascherl“-Rezept
mit
Brandteig ans Herz gelegt. Diese
mit Pflaumen gefüllten Teigtaschen sind einfach unwiderstehlich verführerisch und ein wahrer Seelenwärmer in der kalten
Jahreszeit.
Bleibt zum Schluss noch eine
Frage: Wie kommt es eigentlich,
dass dies- und jenseits des Atlantiks Spitzenköche aus der Alpenregion, vor allem aus Österreich,
so zahlreich vertreten sind?
Hans Gerlach, stolzer Bajuware
und Starkoch, hat dafür eine
simple Erklärung: „Bergvölker
sind etwas sturer, und das muss
man vielleicht auch sein, wenn
man als Koch weiterkommen
will.“
Was aber macht die neue Alpenküche aus? „Es wird vor allem leichter, frischer, raffinierter. Dazu werden die Gerichte
differenzierter gewürzt. Viele Alpenklassiker sind in ihrer
Grundstruktur sehr klar. Man
kann wunderbar damit spielen
und es modernisieren, und
trotzdem bleibt die Grundstruktur erhalten“, erklärt Hans Gerlach. Wer zum Beispiel einem Raclette eine besondere Note geben will, kann es einfach mit Honig und Nüssen kombinieren…
dazu frische Frühlingszwiebeln,
Thymian, Chili, Orange, Zitrone
und saftige Birnenspalten, und
fertig ist ein Gericht mit einem
ganz besonderen Akzent.
Die neue Alpenküche schreckt
auch nicht davor zurück, außereuropäische Kücheneinflüsse
einfließen zu lassen, zum Bei- > BUCHTIPP: Die neue Alpenküspiel in der aus Österreich stam- che von Hans Gerlach, Dorsling
menden Kombination von geba- Kindersley Verlag, 224 Seiten,
ckenen Karpfenfilets und Zitro- 24,95 Euro.
eisen bildet, Mamas Küche auch. Das Kochbuch
der jungen Malerin Alessa
Dostal lässt
sich nicht auf
einen Kochstil
reduzieren. Sie
mariniert den
Lachs mit
Ahornsirup,
tischt aber die
Rouladen ganz
klassisch auf.
Ungewöhnlich
ist der Verzicht
auf Fotos. Als
Koch in spe hat
man somit
Freiheiten, Piri Piri, Lammcurry
und Sherryhuhn nach eigenem
Gusto anzurichten. Die Autorin
hat mit ihrem Buch so einiges
vor: Für jede Zutat hat sie ein
Piktogramm gestaltet, damit
sich der Leser von Zeit- und
Mengenangaben lösen kann.
Mehr Freiheit in der Küche! Die
in süß, salzig, bitter, sauer und
scharf unterteilten Rezepte
sind durch die Bank sehr einfach, aber doch nicht einfallslos. Der Schokopudding wird
mit vier Tafeln Zartbitterschokolade aufgebrezelt und der
Kartoffelgratin mit Steinpilzen
getunt. Die Bilder zeigen mal
Lebensmittel am Stück, mal
nur einen Ausschnitt oder verlieren sich gar völlig im Detail,
wie bei den Blaubeeren, die
auch ein gemalter
Schnappschuss ins Universum sein
könnten. Alessa Dostals Art
zu malen ist
liebevoll humorig, der von
rechts schauende Büffel
(Salat mit Büffelmozzarella)
scheint ein
Stoiker zu sein, das Schaf
(Schafskäse) ein ganz vornehmes Exemplar. Ihre Farben sind
außergewöhnliche Mischungen. Mit diesem Buch könnte
man Kindern von der Welt erzählen – oder kochen. Wer sich
nicht von den Rezepten lösen
will, wird mit QR-Codes bestens
bedient. Diese einfach mit dem
Smartphone scannen und
schon hat man den Einkaufszettel für Rouladen und Süßkartoffelcurry immer dabei.
PASCAL CAMES
> ALESSA DOSTAL: Ziege mit
Himbeere, 148 Seiten, Verlag Freies Geistesleben, 19,90 Euro.
QUERBEET
BAD SÄCKINGEN
Vom Münster zum Narrenbrunnen
Was hat es mit dem Brunnen Kater Hiddigeigei auf sich, für
wen wurde das Fridolinsmünster erbaut und wie entstand
die längste überdachte Holzbrücke Europas? Fragen wie diese
werden beim geführten Rundgang durch die historische Altstadt
von Bad Säckingen beantwortet. Außerdem können die Teilnehmer Wissenswertes über die Stadtgeschichte, den Trompeter
von Säckingen, den Narrenbrunnen, den Diebesturm und
vieles mehr erfahren. Der nächste Rundgang findet am Samstag,
31. Januar, 10.30 bis 12 Uhr statt. Treffpunkt ist der Haupteingang
des St. Fridolinsmünsters. Die Teilnahme kostet 5 Euro, ermäßigt
3 Euro. Inhaber der Gästekarte und Einwohner von Bad Säckingen
können kostenlos teilnehmen. Einen Flyer zum Selbsterkunden
gibt es bei der Tourismus GmbH, Waldshuter Straße 20, Telefon
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0 77 61/5 68 30, E-Mail tourismus@badsaeckingen.de.
BASEL
Messe zu 2500 Jahren Münzgeschichte
Münzneuheiten aus aller Welt und historische Wertpapiere, Medaillen und Jetons,
englische Scheidemünzen privater Prägung
und numismatische Literatur: All das kann
man dieses Wochenende auf der Basler
Münzenmesse im Kongresszentrum, Messeplatz 21, erleben. Unter dem Motto „2500
Jahre Münzgeschichte“ sind außerdem Anund Verkauf sowie der Tausch von Münzen
möglich. Die Messe ist heute, 25. Januar, von 10 bis 16 Uhr
geöffnet. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen finden
sich unter www.worldmoneyfair.de
DS
Freiburger Spielzeugbörse
ZUM TREFFPUNKT der Freunde alter Puppen und Modellautos,
Teddybären und Eisenbahnen und zu einem der größten Märkte für
antikes Spielzeug im Dreiländereck hat sich die Freiburger Spielzeugbörse seit 1986 entwickelt. Am nächsten Samstag, 31. Januar, findet
die Veranstaltung wieder von 11 bis 16 Uhr in der Freiburger Messe
statt. 120 private und 35 professionelle Händler bieten ihre teils raren
Schätze an. Außerdem darf getauscht werden. Eintritt: 5 Euro, JugendFOTO: BERND REHORST/FOTOLIA
liche ab 10 Jahren 2 Euro, Kinder frei.
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Der Sonntag · 25. Januar 2015
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