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1. Halbjahr 2015 - Haus am Dom

EinbettenHerunterladen
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Januar-Juli
H A U S A M D OM
Katholische Akademie
Rabanus Maurus
2 0 15
Halbjahresthema
Liebe
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D A S K AT H O L I S C H E K U LT U R - U N D B E G E G N U N G S Z E N T R U M I N F R A N K F U R T A M M A I N
H A U S
A M
D O M
Katholische Akademie Rabanus Maurus
4
18
28
42
PHILOSOPHIE
THEOLOGIE
RELIGIONEN
ETHIK
LEBENSKUNST
WIRTSCHAFT
SOZIALES
ZEITGESCHICHTE
DIE
SCHÖNEN
KÜNSTE
VERANSTALTUNGEN
CHRONOLOGISCH
6 -17
VERANSTALTUNGEN
CHRONOLOGISCH
20 - 27
VERANSTALTUNGEN
CHRONOLOGISCH
30 - 39
IKONENBEGEGNUNGEN
44
OPER, KONZERT
53, 54
DIE HEILENDE KRAFT –
DES SCHEITERNS
6
8. ÄRZTETAG AM DOM
20
LANGE NACHT DES
MENSCHENRECHTS-FILMS
30
KUNST & RELIGION
(SPEZIAL) LIEBIEGHAUS
45, 46
AUSSTELLUNGEN IM
HAUS AM DOM
54
KUNST & RELIGION
(SPEZIAL) STÄDEL MUSEUM
47- 49
LITERATUR
54 - 61
AUSSTELLUNG GOTT WEIBLICH.
HINDUISTISCHE UND
CHRISTLICHE GOTTESBILDER
7
KAMPF UMS HEILIGE LAND
8
DIE LIEBE UND DIE PHILOSOPHIE
9
FRANKFURTER
HAUSGESPRÄCHE 2015
14
LIEBE ALS PASSION
15
KULTURBRÜCKE KINO
17
THEATER FÜR ALLE
20, 21
DAS ENDE DER LIEBE
21
25. JAHRESFEIER
AMBULANTER- UND
JUGENDHOSPIZDIENST
22
FRANKFURTER HOSPIZUND PALLIATIVTAGE 2015
23
WIR SCHICKSALSMACHER
24
STUDIENREISEN
26, 27
SOLIDARITÄT NEU DENKEN!
31
14. WORKSHOP ETHIK
32
1945 UND DANN?
34
AUFERSTANDEN AUS
RUINEN – FILMREIHE?
36
WALTER-DIRKS-TAG 2015
36
FAIR GEHT ANDERS!
37
X. HESSISCHES SOZIALFORUM
39
KUNST & RELIGION
LANDESMUSEUM
WIESBADEN
50
PHILOSOPHISCHE
STREIFZÜGE
SINCLAIR-HAUS
51
AUSSTELLUNG IM
MMK2
52
THEATER, SCHAUSPIEL,
52, 53
TRIPEL-AUSSTELLUNG
ANNE FRANK
57- 59
62
HINTERGRUNDARBEIT
GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
IMPRESSUM
67
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3
EDITORIAL
fortwährenden Prozess der
Neudefinition unterworfen.
All you need is love, was die
Beatles 1967 kurz vor Ende
ihrer Kariere noch als bis
heute unüberhörbaren Evergreen der Welt schenkten, ist
im Kern keinesfalls so selbstverständlich, wie die Zeile uns
heute noch ins Ohr geht.
All? You? Need? Is? Love?
Jeder der Begriffe war schon
zur Zeit der Entstehung dieses
Songs dabei, fragwürdig zu
werden. Denn nicht nur die
Subjekte der Liebe sind nach
dem Ende der bürgerlichen
Ehe, unter Bedingungen der
Globalisierung und einer
entfesselten Debatte um Sex
und Gender offenbar einem
Auch die Frage danach, was
denn das Lebenskonzept eines
Menschen, seine Ziele, seine
Aufgaben, sein Glück insgesamt („all“) bedeuten, lässt
sich bestenfalls im Aggregatzustand eines Fließgleichgewichts widerstreitender
Wünsche und Interessen,
Selbst- und Fremdzuschreibungen, ökonomischen, weltanschaulichen und hochprivaten
Bedingungen immer wieder je
neu fassen.
Und zugleich glauben doch
alle, vor allem aber die
Meinungsmacher und Werbetexter, genau zu wissen, was
denn Liebe sei, und dass es
nichts Bedeutenderes, Bahnbrechenderes und zugleich
Eindeutigeres gebe als jenes
Ur- und Unwort, das inzwischen ebenso vielfältig missbraucht wurde wie das Wort
„Gott“.
Höchste Zeit also, sich im
Haus am Dom einmal mit
einer Vokabel zu befassen,
die nicht nur von Beginn an
durch die jüdisch- christliche
Kulturgeschichte, sondern
auch durch unsere inzwischen
achtjährige Arbeit hier in
Frankfurt geistert, ohne einmal
explizit thematisiert worden zu
sein.
Natürlich werden wir uns dem
Thema grundständig, also
theologisch und philosophisch
nähern (28.2., 21.3., 25.4.).
Eine besonders lebendige,
vielfältige und anregende Be-
gegnung mit der Liebe in vielen ihrer Facetten soll aber in
unserer „Langen Nacht der
Liebe“ in der Walpurgisnacht,
am 30.4., hier im Haus am
Dom möglich werden (vgl.
S. 40/41). Hier soll nicht nur
in den Mai getanzt und über
missbräuchliche Formen der
Liebe kritisch diskutiert werden,
wir werden u.a. mit Navid
Kermani auch literarisch
und interreligiös, kulinarisch,
cineastisch und leichtfüßig.
Sie sind hier und bei allen
übrigen Veranstaltungen
des kommenden Halbjahres
herzlich willkommen!
Prof. Dr. Joachim Valentin
Direktor
Fotomontage: Andreas Gottselig; Fotos: iStock
Gustave – Übriggeblieben 2003, © Hildegard Schürings
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PHILOSOPHIE, THEOLOGIE, RELIGIONEN
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Gustave – Übriggeblieben 2003, © Hildegard Schürings
5
Als Gefühl zwischen Menschen
bezeichnet „Liebe“ im alltäglichen Umgang eines der stärksten bekannten und konkret
nachvollziehbaren Gefühle.
Fotomontage: Andreas Gottselig; Fotos: iStock
Wir alle kennen die Erfahrung,
zu lieben und geliebt zu werden – doch wer versteht schon
immer richtig, wenn der Begriff
Liebe ins Spiel kommt?
Hilfreich ist die Unterscheidung
zwischen sinnlich-erotischer
Liebe (Éros) – Begehren und
Leidenschaft – Freundesliebe
(Philía) – Anerkennung und
Verstehen – und selbstloser
Liebe (Agápe), die Freundesund Feindesliebe in sich vereint.
Angesichts der drei genannten
Dimensionen des Begriffs ist
selten sofort eindeutig, was mit
dem Wort „Liebe“gemeint ist.
Nicht zuletzt die Vermittlung
von konkretem Gefühl und Begriff soll in den Veranstaltungen
dieses Halbjahres versucht
werden: So wird etwa das Phänomen der Liebe als Wesenszug des Menschen, seines
Sozialverhältnisses, seiner
Erkenntnis der Welt thematisiert
und der Begriff der Gottes- und
Nächstenliebe in den Religionen und in der Bibel untersucht.
Spiegelt sich im Letzten unter
theologischer Perspektive die
konkrete Erfahrung der
Menschen mit dem Gefühl der
Liebe im Kanon verschiedener
Heiliger Schriften, so zeigt sich
im Ersten die Liebe in ihrer ganzen Vielfalt: Als erkenntnisleitender Zugang zur Welt, als Dimension in sozialen Verhältnissen und als Wesenseigenschaft
des Menschen.
Einen ganz anderen Zugang
bietet die Soziologie z.B.
Niklas Luhmanns, in der das
Gefühl der Liebe aus der
Erfahrung zu einem Begriff
und Liebe selbst damit als
Kommunikationsmedium definiert wird, das unsere Beziehungen steuert. Hier scheinen
das Gefühl der Liebe und ein
Begriff von ihr einerseits zusam-
menzugehören und sich gegenseitig zu erläutern, andererseits
aber auch extrem auseinanderzufallen.
Besonders spannend wird es
schließlich, wenn Begriffe wie
Liebe oder Barmherzigkeit in
den Strudel interreligiöser Interferenzen geraten: Haben Islam
und Christentum, die Religion
des aus Liebe menschgewordenen Gottes, den gleichen Begriff
von Liebe?
In der gewohnten Vielfalt der
Zugangswege wird auch 2015
wieder versucht, das Halbjahresthema zu erschließen, ohne
eine letztgültige Auskunft zum
Thema zu beanspruchen.
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6
PHILOSOPHIE, THEOLOGIE, RELIGIONEN
Die heilende Kraft des
Scheiterns
Ein Weg zu Wachstum,
Aufbruch und Erneuerung
aus mystischer Perspektive
Sa 24. Januar 2015
9:30 -17:00 Uhr
Themen- und Übungstag
Anmelde-Nr.: A150124TW
Mit:
· Prof. Dr. Claus Eurich,
Dortmund
■
Ohnmacht und Scheitern zu
erfahren ist ebenso alltäglich,
wie zu erleben, dass Erwartungen zerbrechen – in Partnerschaften, in beruflichen Beziehungen, in Freundschaften.
In unserer Kultur werden diese
schmerzhaften Lebenserfahrungen überwiegend verdrängt
und als Schwäche der Betroffenen diskriminiert. Aus einer
mystischen Lebenshaltung und
-philosophie heraus ändert
sich der Blick auf das Scheitern
grundlegend; weg vom Makel,
hin zu den heilenden Aspekten.
Der Thementag gibt Impulse
für eine entsprechende Gestaltung des Lebens. Mystisches
Leben zielt auf die Entfaltung
einer haltgebenden inneren
Haltung, die sich auf Heilung
in einem umfassenden Sinn
ausrichtet – gerade in Misserfolgen und im Scheitern. TW
„Ich steh vor dir“
Huub Oosterhuis –
Ein Lebensbild in Texten
und Liedern
Do 5. Februar 2015
19:30 -21:30 Uhr
Soirée am Dom
Mit:
· Andreas Großmann,
Diözesankirchenmusikdirektor im Bistum Limburg,
Hadamar
· Stefan Herok, Theologe und
kirchlicher Kleinkünstler,
Gau-Bischofsheim
■
Huub Oosterhuis, niederländischer Theologe, 1933 in
Amsterdam geboren, Priester
und ehemaliger Jesuit, steht
für tiefgreifende liturgische
Erneuerung im Geiste des
II.Vatikanischen Konzils. Seine
Lieder lauschen in „gottesfürchtiger Betrachtung“ auf
die Worte der Bibel und übertragen das Gehörte sprachmächtig ins Heute. Zwischen
„Gotteslob und Blasphemie“
gab und gibt der liturgische
Dichter existenzielle Orientierung im Glauben und fordert
gleichzeitig die Kirche heraus.
Andreas Großmann und
Stefan Herok würdigen das
Lebenswerk von Huub Oosterhuis, skizzieren seine poetische Theologie wie die kirchlichen Auseinandersetzungen.
Vor allem aber laden sie ein,
seine Lieder zu hören, zu singen und seine Spiritualität zu
atmen.
TW
Kooperation:
· Leserinitiative Publik Forum e.V.
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7
AUSSTELLUNG IM HAUS AM DOM
19. Februar -19. März 2015
Gott weiblich. Hinduistische
und christliche Gottesbilder
Ein visueller Dialog mit
Bildern der indischen
Künstlerin Lucy D’SouzaKrone
Vernissage:
Do 19. Februar 2015
18:30 Uhr
■
Hunger nach Brot – Sehnsucht
nach Gott. Beides gehört im
Leben von Lucy D`Souza zusammen. Malen ist für sie Berufung – ihr geistlicher Weg.
Seit dem Misereor-Hungertuch
„Biblische Frauengestalten“
und Gemälden wie „Das
weibliche Antlitz Gottes“ ist
sie als Malerin Millionen von
Menschen bekannt geworden.
Lucy D’Souza wird 1949 in
Indien geboren. Sie studiert
an der Hochschule von Agra
und wird Lehrerin. 1983
schließt sie sich der Indian
School of Art for Peace an
und lernt bei dem bekannten
Maler Jyoti Sahi. 1996 heiratet sie den evangelischen
Theologen Andreas Krone und
lebt seitdem in Deutschland.
In vielen Ländern erläutert sie
ihre Bilder, um in Menschen
die Sehnsucht nach Gott zu
wecken.
TW
Kooperation:
· Missio Diözesanreferat
Limburg
· Meditationskirche Heilig
Kreuz, Frankfurt a. M.
Ich
werden
im
Du
■ „Glaube wächst im Dialog.“
Do 19. Februar 2015
19:30 -21:30 Uhr
Soirée am Dom
Mit:
· Dr. Sebastian Painadath SJ,
Kalady/Indien
Durch das Du werde ich zum
Ich – dieses Grundprinzip des
Miteinander-Seins kann man
auf den interreligiösen Dialog
anwenden: Auch der Christ
der Zukunft könnte durch
Begegnung mit den Andersglaubenden zum wahren
Christ-Sein kommen.
Sebastian Painadath wurde
1942 in Kerala geboren.
Vor allem sein Großvater, der
aus einer Familie von HinduGelehrten stammte, weckte in
dem jungen Sebastian das
Interesse für den interreligiösen Dialog. Im Alter von 24
Jahren trat er in den Jesuitenorden ein und studierte Philosophie und Theologie in Pune
und Innsbruck. Heute leitet er
den Ashram Sameeksha in
Kalady/Indien und ist ein gefragter Exerzitienleiter und
Meditationslehrer. Im deutschsprachigen Raum hält er regelmäßig Kurse und Dialogseminare zur Begegnung von östlicher und westlicher Spiritualität.
TW
Kooperation:
· Missio-Diözesanreferat
Limburg
· Meditationskirche Heilig
Kreuz, Frankfurt a. M.
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8
© Heinz Ney/Shotshop.com
PHILOSOPHIE, THEOLOGIE, RELIGIONEN
Kampf ums Heilige Land.
Vom Ge- und Missbrauch
des Religiösen
Sa 21. Februar 2015
Thementag im Haus am Dom
9:30 -16:30 Uhr
Anmelde-Nr.: A140221JV
Mit:
· Prof. em. Dr. Micha Brumlik,
Pädagogik, Berlin
· Prof. Dr. Katharina Heyden,
Ältere Kirchen- und Dogmengeschichte, Universität Bern
· Dr. Armina Omerika, Institut
für Islamische Studien,
Universität Frankfurt
· Prof. Dr. Rainer Prätorius,
Verwaltungswissenschaft,
Universität Hamburg
■
Ohne die drei monotheistischen Religionen würde die
Situation im bis heute hart
umkämpften Heiligen Land
ganz anders aussehen. Von
biblischer Zeit an wurden
Gebietsansprüche immer
wieder religiös begründet.
An diesem Thementag werden Texte aus der jüdischen,
christlichen und islamischen
Tradition auf ihre Wirkungsgeschichte für aktuelle Konflikte und ihre unterschiedlichen Interpretationen vorgestellt und diskutiert.
JV
Kooperation:
· Arbeitskreis Kirche und Synagoge, Bildungswerk Frankfurt
„Heute ist die Gnadenkapelle mein Tempel.“
Christlich-hinduistische Begegnungen in Deutschland
Do 26. Februar 2015
19:30 -21:30 Uhr
Soirée am Dom
Mit:
Dr. des. Sandhya Marla,
Bochum
■
Seit 1654 pilgern Katholiken
zur Gnadenkapelle in Kevelaer/Niederrhein. Seit 1987
hat sich dieser Marienwallfahrtsort auch zu einem zentralen Pilgerort für DiasporaTamilen aus ganz Europa entwickelt. Tausende Tamilen
kommen jährlich nach Kevelaer. Interessanterweise sind
rund 50% der tamilischen
Besucher nicht katholisch, sondern hinduistisch. Wie können
wir das hinduistische Interesse
für eine Marienwallfahrt verstehen? Ist die Tamilenwallfahrt praktischer christlich-hinduistischer Dialog? Welches
Marienbild, welches Gottesbild entsteht hier? Die Ethnologin und Religionswissenschaftlerin Dr. Sandhya Marla
klärt auf.
TW
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9
Die Liebe und die
Philosophie
Philosophische Zugänge
zur Orientierung hinsichtlich
eines Gefühls
Sa 28. Februar 2015
10:00 -16:30 Uhr
Thementag
Anmelde-Nr.: A150228GK
Mit:
· Prof. DDr. Markus Enders,
Freiburg
· Prof. Dr. Cornelia Klinger,
Wien
· PD Dr. Michael Kühler,
Münster
· Dr. Matthias Schloßberger,
Potsdam
■
Was allseits bekannt, vertraut
und unmittelbar als Gefühl der
Liebe daherkommt, ist keineswegs von so unkomplizierter
Selbstverständlichkeit. Als eines
der Gefühle des Menschen
und seiner Beziehung zu seinen Mitmenschen bzw. zur
Welt ist das Gefühl der Liebe
in solchen Beziehungen ganz
unterschiedlich intensiv ausgebildet. Die Verbindung von
Menschen durch Liebe kann
nämlich zugleich im Kontext
ambivalenter Liebes- und
Machtverhältnisse begriffen
werden.
In der Religion wird Liebe als
Gabe Gottes gedeutet. Der
Mensch realisiert dabei im liebenden Umgang mit der Welt,
im Verhältnis zu seinen Mitmenschen und im liebenden
Selbstverhältnis den Auftrag
Gottes.
Der Thementag wird mit der
grundsätzlichen anthropologischen Beschreibung des
Menschen und seiner Wesens-
natur, der Deutung der zwischenmenschlichen Beziehungen unter dem Gesichtspunkt
der Liebe, dem ‚erkenntnistheoretischen‘ Aspekt der
Liebe und der Liebe als Abbild der größeren Liebe Gottes
im Rahmen der Religion das
große Thema der Liebe philosophisch näher bestimmen.
GK
Das Leben bejahen
Elemente einer Theologie
des Lebens aus kongolesischer Perspektive
Do 5. März 2015
19:30-21:30 Uhr
Veranstaltungsort:
Evangelische Akademie
Frankfurt, Römer 9,
60311 Frankfurt a. M.
Mit:
· Dr. Boniface Mabanza (r.)
Bambu stammt aus der
Demokratischen Republik
Kongo. Der Theologe arbeitet als Koordinator der kirchlichen Arbeitsstelle Südliches
■
Afrika (KASA), Heidelberg
· Prof. Dr. Hermann Häring,
Prof. em. für katholische Theologie an der Universität Nijmwegen, Berater im Küng´schen
„Projekt Weltethos“
· Britta Baas, Oberursel,
Moderation
Boniface Mabanza Bambu
formuliert eine interkulturelle
Theologie, die die Lebensund Hoffnungspotenziale der
Religionen in Zentralafrika
neu freilegt; Hermann Häring
kommentiert.
TW
Kooperation:
· Trägerkreis Afrikakonferenz
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10
PHILOSOPHIE, THEOLOGIE, RELIGIONEN
Meditation als wachsende kulturelle Praxis ist längst auch
jenseits der verfassten religiösen Felder in der Mitte der
Gesellschaft angekommen.
Verschiedene Wissenschaftsdisziplinen wie Neurowissenschaften, Medizin und Psychologie vermitteln ein multiperspektivisches Bild von der
Relevanz, die Meditation für
Christen und der „politisierte
Hinduismus“ in Indien
Do 19. März 2015
19:30 -21:30 Uhr
Soirée am Dom
Mit:
· Jacqueline Schlesinger,
Missio-Diözesanreferentin,
Limburg
· Mitglieder der englischsprachigen Gemeinde Frankfurt
a. M. mit indischer Herkunft
iStock
■
die Lebensbewältigung im 21.
Jahrhundert hat. Meditation
erweist sich z. B. mittlerweile
als Komplementär-Methode
bei der Burn-Out-Prävention
oder der Förderung psychosozialer Resilienz. Meditation
oder die Praxis der Achtsamkeit als Weg der Selbstwahrnehmung und -erkenntnis fördert die Selbstheilung. Der
Thementag wird die Chancen
und Risiken des meditativen
Übungsweges aus christlicher
und neurowissenschaftlicher
Perspektive thematisieren.
TW
Kooperation:
· Meditationszentrum Heilig
Kreuz, Frankfurt a. M.
Christen sind nach Hindus
und Moslems die drittgrößte
Religionsgemeinschaft in
Indien, auch wenn sie nur
2,3% der Gesamtbevölkerung
ausmachen. Obwohl der
Hinduismus gerne als „sanfte
Religion“ bezeichnet wird, hat
mit Aufkommen des HinduNationalismus in den 90er
Jahren die Benachteiligung
von Christen und anderer religiösen Minderheiten doch
deutlich zugenommen. Unter
der neuen hindunationalistischen Bundesregierung in
iStock/Pastor/Shotshop.com
Meditation heilt!?
Zu Chancen, Risiken
und Nebenwirkungen
des meditativen Weges
Sa 14. März 2015
9:00 -17:00 Uhr
Themen- und Übungstag
Anmelde-Nr.: A150315TW
Mit:
· Dr. Ulrich Ott, Neurowissenschaftler, Gießen
· Pater Helmut Schlegel,
Franziskaner, Leiter des
Meditationszentrums
Heilig Kreuz, Frankfurt a. M.
· Rüdiger Standhardt,
MBSR-Trainer, Gießen
■
Indien beobachten indische
Christen sehr sensibel mögliche Signale einer wachsenden Diskriminierung. Welche
Handlungsräume haben
Christen? Was kann der
zwangsweisen „Rückbekehrung“ zum Hinduismus entgegengestellt werden?
Jacqueline Schlesinger und
Mitglieder der englischsprachigen Gemeinde mit indischer Herkunft in Frankfurt
berichten von ihren Erfahrungen aus erster Hand.
TW
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11
★
Die Liebe als Thema der
monotheistischen Religionen
Sa 21. März 2015
10:00 -16:30 Uhr
Thementag
Anmelde-Nr.: A150321GK
Mit:
· Prof. Dr. Dirk Ansorge,
Frankfurt a. M.
· Prof. Dr. Wolfgang Gantke,
Frankfurt a. M.
· Prof. Dr. Gerhard Langer,
Wien
· Prof. Dr. Fateme Rahmati,
Frankfurt a. M.
■
Weit verbreitet ist immer noch
das vielleicht nur christliche
Missverständnis, selbst die
einzige Religion zu sein, in
der das Doppelgebot der
Gottes- und Nächstenliebe
ausdrücklich zum entscheidenden Inhalt des Glaubens
gemacht wird: „Du sollst den
Herrn, deinen Gott, lieben mit
ganzem Herzen, mit ganzer
Seele und mit all deinen
Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot.
Ebenso wichtig ist das zweite:
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängt
das ganze Gesetz samt den
Propheten.“ (Mt 22,37- 40)
Wie aber schon der letzte
Vers des Zitates ankündigt,
steht dieses Doppelgebot in
keinem Gegensatz zum Gesetz Israels, auch wenn das
Judentum und das Christentum oft als Gesetzes- und
Liebesreligion einander gegenübergestellt werden.
Genauso wie das Doppelgebot durchaus in den Kanon
des jüdischen Gesetzes (Dtn
6,5 und Lev 19,18) gehört,
so ist es im Koran und in der
islamischen Tradition bekannt
(Sure 11,90; 55; 85,14).
Der Thementag wird auf dem
Hintergrund der Einheit des
Doppelgebotes in den monotheistischen Religionen deren
jeweilige Akzentuierung des
Doppelgebotes darlegen,
bevor dieses aus der Sicht
der Religionswissenschaft
im Vergleich der Religionen
betrachtet wird.
GK
Kooperation:
· Amt für katholische
Religionspädagogik
Frankfurt a. M.
Chassidismus – die fröhliche
Frömmigkeit des Judentums
Do 26. März 2015
19:30 - 21:30 Uhr
Soirée am Dom
Mit:
· Prof. Ruth Lapide
■
Manch einer denkt beim Judentum zuerst an Tempel, Synagoge und Speisegesetze. Dass
sich im „chassidischen“ Judentum Osteuropas über Jahrhunderte eine ganz eigene Kultur
der Lebensbejahung unter oft
ärmlichen Verhältnissen, aber
auch der „Wunderrabbis“ und
des Dämonenglaubens an
Shekina und Dibbuk entwikkelt hat, ist vielen nicht be-
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12
PHILOSOPHIE, THEOLOGIE, RELIGIONEN
iStock
wusst. Nicht zuletzt deshalb,
weil diese Kultur von den
Schergen des Nationalsozialismus fast komplett vernichtet
wurde. Ruth Lapide eröffnet
uns die untergegangene Welt
des Chassidismus.
JV
Liebe als Thema in der Bibel
Sa 25. April 2015
10:00 -16:30 Uhr
Thementag
Anmelde-Nr.: A150425GK
Mit:
· Prof. Dr. Thomas Hieke,
Mainz
· Prof. Dr. Konrad Huber,
Mainz
· Prof. Dr. Sebastian
Schneider, Vallendar
· Dr. Melanie Peetz,
Frankfurt a. M.
■
Das gemeinsame Buch des
Judentums und des Christentums spricht auf vielfältige
Weise im Alten und im Neuen
Testament von der Gottes- und
der Nächstenliebe. In diesem
Zusammenhang ist die Beantwortung der Frage, ob sich
beide Religionen voneinander
im Liebesgebot unterscheiden,
nur durch die genaue Textsichtung möglich. Auf dem Thementag werden unterschiedliche
Textgattungen der Bibel untersucht, um für das Alte und das
Neue Testament einen ausführlichen Befund zum Vergleich
der jeweiligen Bestimmung
des Liebesgebotes vorzulegen.
Für das Alte Testament wird
das Liebesgebot in den weisheitlichen Lehr- und Sprichwortsammlungen bzw. in der poli-
tischen Öffentlichkeit durch die
Propheten und in der Rechtsprechung bzw. dem Recht untersucht. Für das Neue Testament wird das Liebesgebot in
den vier Evangelien und in der
Briefliteratur behandelt. Auch
wenn damit nicht jede Gattung
von Texten der Bibel berücksichtigt ist, kann das Liebesgebot als sittliche Norm der
Bibel so doch eingrenzend bestimmt und das Judentum und
das Christentum damit in ein
Verhältnis zueinander gesetzt
werden.
GK
Kooperation:
· Amt für katholische Religionspädagogik Frankfurt a. M.
Scala divini amoris
Eine mystische Perle entdekken für den sinnlich-kontemplativen Weg heute –
Ein Tag spiritueller Lektüre
und kontemplativer Übung
Sa 9. Mai 2015
9:00 -17:00 Uhr
Anmelde-Nr.: A150509TW
Mit:
· Dr. Ingeborg Peng-Keller,
Kontemplationsbegleiterin,
Zürich
· PD Dr. Simon Peng-Keller,
Dozent für Theologie der
Spiritualität an der Theologischen Hochschule Chur,
Kontemplationsbegleiter,
Zürich
■
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13
Bilderverbot nach Chagall?
Oder ist Verbotenes doch
erlaubt?
Do 28. Mai 2015
19:30 -21:30 Uhr
Soirèe am Dom
Mit:
· Prof. Ruth Lapide
■
Diese Schrift aus dem 13. Jahrhundert rührt an, weckt auf:
„Scala divini amoris“, zu
deutsch: Treppe der göttlichen
Liebe. Sie ist ein herausragendes und erst seit kurzem zugängliches Zeugnis christlicher Mystik. Die Scala ist
uneingeschränkt sinnen- und
leibfreundlich. Der originelle
Stufenweg des inneren Wachsens, der uns darin entgegenkommt, ist einzigartig. Auch
sprachlich ist das franziskanisch geprägte Werk besonders. Es verbindet Poesie und
spirituelle Anleitung in kreativer Weise. Ein Liebesrezept
aus dem Mittelalter!
Das Ehepaar Peng-Keller, in
der Schweiz und in Deutschland in der Weitergabe kontemplativer Praxis tätig, lädt
ein, die Scala zu entdecken:
Gemeinsam diese Schrift spirituell zu lesen und sie praktisch übend als inspiratives
Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsprojekt auszuloten.
TW
Vater, Mutter, Kind?
Familie im Buddhismus und
Christentum
Do 21. Mai 2015
19:30 -21:30 Uhr
Soirée am Dom,
Buddhistisch-Christliches
Dialogforum
Mit:
· Puntsok Tsering, Tibethaus
Deutschland, Frankfurt a. M.
· Dr. Ursula Schoen,
Prodekanin, Evangelische
Kirche Frankfurt a. M.
■
„Die Familie ist die grundlegende Einheit der Gesellschaft“ – sagen übereinstimmend Dalai Lama und Papst
Franziskus. Wie ist dieses
Bekenntnis jedoch von den
jeweiligen Quellentexten im
Christentum und Buddhismus
gedeckt? Ist Familie auf eine
Lebensgemeinschaft hin ausgelegt? Welchen Status haben
Ehe, Sexualität, gleichgeschlechtliche PartnerschaftenRegenbogenfamilien im Buddhismus und Christentum? Ist
die Familie der primäre Ort
zur Weitergabe des Glaubens?
Fragen denen unsere Experten
sich im Dialog nähern.
TW
Kooperation:
· Evangelische Pfarrstelle für
interreligiösen Dialog,
Frankfurt a. M.
Einer der populärsten
Maler des 20. Jahrhunderts ist Marc Chagall.
Während sein Frühwerk
noch deutlich von der
Bilder- und Erlebniswelt
des osteuropäischen
Judentums, speziell der
Schtetls geprägt ist, avancierte Chagall später zum weltbekannten und hocherfolgreichen Gestalter von Kirchenfenstern und anderen großflächigen Kunstwerken.
Manchen gilt er gar als christlicher Künstler. Und es ist ja
auch tatsächlich zu fragen,
wie sich sein farbenfrohes
und expressives Werk mit
dem jüdischen Bilderverbot
verträgt. Ruth Lapide berichtet
über Person und Werk.
JV
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14
PHILOSOPHIE, THEOLOGIE, RELIGIONEN
FRANKFURTER HAUSGESPRÄCHE 2015
E U R O PA S W E R T E – E U R O PA S W E R T
Im 21. Jahrhundert steht
Europa erneut und verschärft
vor der Herausforderung,
seine Rolle zu finden in einer
eng vernetzten und zugleich
von vielfältigen Konkurrenzen
und Konflikten geprägten globalen Welt.
Versteht man Europa nicht nur
als Wirtschaftsmacht, sondern
als historisch gewachsenen
Kulturraum, so bleibt auf den
ersten Blick erstaunlich unklar,
worin denn sein Beitrag in der
weltweiten Konkurrenz um
Grundhaltungen und Werte
bestehen soll. Auf den zweiten Blick könnten immerhin die
Anerkennung der allgemeinen
Menschenrechte, ein nicht
relativistischer und doch toleranter Umgang mit Pluralität,
ein geregeltes Zueinander von
Staat, Wissenschaft und
Religion als unhintergehbare
und universal durchzusetzende Haltungen und Werte gelten. Doch wie sind diese historisch gewachsen? Werden sie
im EU-Europa authentisch
gelebt? An welchen Fronten
müssen sie verteidigt werden?
GOETHEHAUS
FREIES DEUTSCHES
HOCHSTIFT
Vernünftig, freiheitlich,
demokratisch? Was
sind europäische Werte?
Mi 20. Mai 2015
19:30 Uhr
Was sind eigentlich Werte? In
welchem Sinne können wir
von „europäischen Werten“
sprechen? Welche Rolle spielen für unser heutiges europäisches Selbstverständnis die
großen philosophischen und
literarischen Texte der Aufklärung und der Goethezeit?
Es diskutieren:
· Susanne Schröter, Ethnologin
· Marcus Willaschek, Philosoph
· Mitglieder des Frankfurter
Exzellenz-Clusters für
Normative Ordnungen
· Daniel Weidner, Literaturund Kulturwissenschaftler,
stellvertretender Direktor
des Zentrums für Literaturund Kulturforschung Berlin
■
Die Auftaktveranstaltung im
Goethe-Haus gilt den historischen und systematischen
Grundlagen unseres Themas.
L I T E R AT U R H A U S
Was zusammenhält – Eine
Theorie der Kollaboration.
Mi 27. Mai 2015
19:30 Uhr
· Mark Terkessidis
Moderation:
· Melanie Ammann
HOLZHAUSENSCHLÖSSCHEN
Was ist europäische
Bildung?
Mi 3. Juni 2015
19:30 Uhr
■
· Sabine Brieske, Schulleiterin,
Liebigschule Frankfurt
(Europa-Schule)
· Michelle Elodie Schröder,
Absolventin eines deutschfranzösischen Abiturs
· Michael Gehrig, Schulleiter,
Phorms-Schule Frankfurt
· Thomas Strobel, wissenschaftlicher Mitarbeiter der
Europa-Abteilung des GeorgEckert-Instituts für internationale Schulbuchforschung
Moderation:
· Dr. Roland Kaehlbrandt
■
Was kann und soll europäische Bildung sein? Ist ein europäisches Bildungsprogramm
denkbar, das den nationalen
Bildungskanon ergänzt oder
auch langfristig überformt?
rz HAD_1.15_Layout 1 31.12.14 17:16 Seite 15
15
Diesen grundlegenden Fragen
geht Prof. Dr. Michael Stolleis,
ehem. Direktor des Max
Planck-Instituts für europäische
Rechtsgeschichte, in einem Impulsvortrag nach. Anschließend
diskutiert eine Runde ausgewiesener Bildungspraktiker
über bereits bestehende Ansätze europäischer Bildung,
etwa die Curricula europäisch
ausgerichteter Schulen oder
auch grenzüberschreitende
europäische Bildungsprogramme.
HAUS AM DOM
Die europäische Aufklärung
vor der Herausforderung
des Islams
Mi 10. Juni 2015
19:30 Uhr
■
Das Gewaltregime des
„Islamischen Staates“ führt vor
Augen, dass die Idee eines
mit Mitteln der – wie auch
immer gefassten – „Scharia“
vollzogenen Kalifates als isla-
mische Herrschaftsform nicht
seit 1924 Geschichte, sondern
konkrete Realität ist. Auch wenn
sich namhafte Vertreter des Islams in Deutschland und weltweit davon distanzieren, gibt
die Faszination, die das Phänomen auf junge muslimisch sozialisierte Menschen weltweit
ausübt, zu denken. Was wären
europäische Werte, die hier
Alternativen aufzeigen können?
Warum sind sie für junge Menschen muslimischer Prägung
offenbar nicht überzeugend?
Welche Argumentationsmuster,
Denk- wie Herrschaftsmodelle
stellt die Tradition des Islam
für eine Lösung der aktuellen
Konfliktlage zwischen Ost und
West zur Verfügung?
· Prof. Dr. Thomas Schmidt,
Goethe Universität Frankfurt
· Prof. Dr. Ahmad Milad
Karimi, Universität Münster
Moderation:
· Prof. Dr. Joachim Valentin,
Haus am Dom
JV
»Alle Menschen
haben Zugang zu Gott,
aber jeder
einen anderen.«
Martin Buber
Martin Buber –
dem unbekannten Sohn
der Stadt Frankfurt zum
50. Todestag
Fr 19. Juni 2015
Literarische Soirée
17:00 -20:00 Uhr
Mit:
· Prof. Dr. Christian Wiese,
Buber-Rosenzweig Professor,
Frankfurt a. M.
· Verena Bukal, schauspiel
frankfurt
■
Zeit seines Lebens war Martin
Buber (1878 -1965) ein Vermittler zwischen der bedrohten
traditionellen jüdischen Welt
im Osten und der westlichen
wissenschaftlichen und aufklärerischen Moderne. Martin
Buber war von 1924 bis 1933
erst Lehrbeauftragter und
zuletzt Honorarprofessor für
jüdische Religionslehre und
Ethik an der Universität Frankfurt am Main. Er legte diese
Professur 1933 nach der Machtübernahme Hitlers nieder, um
einer Aberkennung zuvorzukommen. Wir wollen an diesem Abend poetische, erzählerische und philosophische
Texte aus dem großen Werk
des Religionsphilosophen
inszenatorisch zum Leben
erwecken.
JV
■ Liebe als Passion
10.,17., 24. Juni, 1. Juli 2015
(mittwochs)
17:00 -19:00 Uhr
Seminar
Bitte anmelden
Anmelde-Nr.: A150610GK
Mit:
· Prof. Dr. Günter Kruck,
Frankfurt a. M.
Es gibt ganz unterschiedliche
Beziehungen zwischen
Menschen mit ganz unterschiedlichen Gefühlen. Eines
der intensivsten und die
Menschen aufs Engste verbin-
rz HAD_1.15_Layout 1 31.12.14 17:16 Seite 16
16
PHILOSOPHIE, THEOLOGIE, RELIGIONEN
denden Gefühle, bei dem es
zugleich um den jeweiligen
Menschen als Menschen geht,
ist das Gefühl der Liebe: Mit
diesem Gefühl sagen nämlich
tion zwischen Menschen als
deren „intimste Mitteilung“
verstehen lässt. Wie diese
Deutung Luhmanns verstanden
werden kann, wie sie sich
»… Den zweiten Kontext gewinnen wir mit Ansätzen zu einer allgemeinen Theorie symbolisch generalisierter Kommunikationsmedien. Entsprechend wird Liebe hier nicht, oder nur abglanz weise als Gefühl behandelt, sondern als symbolischer Code, der
darüber informiert, wie man in Fällen, wo dies eher unwahrscheinlich ist, dennoch erfolgreich kommunizieren kann. Der
Code ermutigt, entsprechende Gefühle zu bilden …«
Menschen zueinander, dass
es um sie in ihrer ganzen Individualität und nicht nur um
sie in einer bestimmten Hinsicht, als FreundIn oder BerufskollegeIn etc. geht. Dieser
Gemeinschaft als Passion zweier Menschen steht scheinbar
als Kontrast die Beschreibung
von Liebe gegenüber, die
Niklas Luhmann mit Codierung
von Intimität bezeichnet. Liebe
ist nach Luhmann nicht als
Gefühl, sondern als Medium
zu verstehen, unter dem sich
die individuelle Kommunika-
zum Verständnis von Liebe als
Gefühl verhält, sind u. a.
Fragen, die in einer Lektüre
ausgewählte Passagen des
Werkes behandelt werden.
Das Seminar verlangt die Lektüre des Werkes von Niklas
Luhmann „Liebe als Passion.
Zur Codierung von Intimität
(Suhrkamp) Frankfurt am Main“
in seinem Vorwort und den
Kapiteln 1, 2, 8, 14 und 16.
Im Seminar wird der Text
kommentierend diskutiert, um
die gestellten Fragen zu
beantworten.
GK
Umgang mit Religion(en)
im pädagogischen Raum
Fallstricke in der postsäkularen Gesellschaft
Do 2. Juli 2015
9:30 -16:30 Uhr
Fachtagung
■
Im Rahmen des Bildungsprojektes „Kaum zu glauben –
Religionen im Gespräch“
wird in Kooperation mit der
Bildungsstätte (BS) Anne Frank
eine Tagung für LehrerInnen
und MultiplikatorInnen zum
Umgang mit Religion(en) im
pädagogischen Kontext veranstaltet. Experten aus Wissenschaft und Praxis werden am
Vormittag über gesellschaftspolitische Zusammenhänge
und Diskurse zum Thema
Religion und religiöse Zuschreibungen sprechen. In
Workshops am Nachmittag
werden konkrete pädagogische Empfehlungen für die
Praxis erarbeitet und diskutiert.
JV
Gott in der Stadt
Zu einer Theologie
der Säkularität
Do 9. Juli 2015
19:30 -21:30 Uhr
Soirée am Dom
Mit:
· Prof. Dr. Knut Wenzel,
Frankfurt a. M.
■
Die Theo-logie redet von Gott,
sie ist eine Gottes-lehre. Wie
kann aber von Gott geredet
werden unter den Bedingungen
der Loslösung von Gott, unter
den Bedingungen der Säkularität? Wird damit nicht ein
Widerspruch behauptet? Von
Gott zu reden, wo man sich
zugleich von ihm lossagt?
Die Pointe des Gesprächs mit
Knut Wenzel besteht in der
Erläuterung der These, dass
Säkularität erstens wesentlich
als Bestandteil zur Religion
gehört also, konstitutiv für die
Rede von Gott ist, und dies
zweitens besonders unter den
Bedingungen „der Stadt“
gedacht werden muss.
GK
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K U LT U R B R Ü C K E K I N O
K U LT U R B R Ü C K E K I N O
I S L A M I S C H U N D C H R I S T L I C H G E P R Ä G T E K U LT U R E N I M G E S P R Ä C H
STEIN DER GEDULD
Di 10. Februar 2015
18:30 Uhr
F/D/Afg 2013
Regie: Atiq Rahimi
103 Min.
■
In Afghanistan herrscht Krieg.
Eine schöne junge Frau kümmert sich in einem heruntergekommenen Schlafzimmer um
ihren Mann. Damit dieser wieder aus dem Koma erwacht,
rezitiert sie 99 Tage lang je
einen der 99 Namen Allahs
im Atemrhythmus des Komatösen. Nach zwei Wochen verwandelt sich das Gebet in ein
Geständnis und die Frau
spricht über ihr erlittenes Leid,
ihre Frustrationen, ihre Einsamkeit, Wünsche, Ängste und
Sorgen. Dann verrät sie ihm
ein teuer gehütetes Geheimnis, macht ihn unfreiwillig zu
ihrem „Stein der Geduld“ und
wälzt ihren ganzen Unmut auf
ihn ab. FSK: 12
DER DIEB VON BAGDAD
Di 12. Mai 2015
18:30 Uhr
USA/GB 1940
Regie: Tim Whelan, Ludwig
Berger, Michael Powell
102 Min.
■
Der heimtückische Großwesir
Jaffar hat den jungen Kalif
Ahmed verraten und ins Gefängnis geworfen. Mit Hilfe
des Diebes Abu gelingt ihm
die Flucht nach Basra, wo
sich der Kalif in die schöne
Tochter des Sultans verliebt.
Auch Jaffar begehrt die Prinzessin. Bis der Dieb Abu Bagdad von der Herrschaft des
Großwesirs befreien kann,
muss er noch viele Abenteuer
mit verzauberten Teppichen,
Dschinns, fliegenden Pferden
und riesigen Monstern bestehen. Der Fantasy- und Abenteuerfilm in Technicolor ist zugleich das Zeugnis eines bis
heute prägenden Bildes des
Orient. FSK: 6
AYLA
Di 7. Juli 2015
18:30 Uhr
D 2009
Regie: Su Turhan
■
Die attraktive Ayla führt ein
Selbst auferlegtes Doppelleben. Tagsüber Erzieherin in
einem Kindergarten, nachts
aufreizende Garderobiere in
einem Club. Als sich Ayla in
den feinsinnigen Fotografen
Ayhan verliebt, stürzt ihre Zerrissenheit zwischen zwei Welten sie in ein Dilemma. Spielfilmdebüt, das mit melodramatischer Raffinesse und zwei
überzeugenden Darstellern
die emotionale Zwangslage
der Protagonisten zwischen
Selbstbefreiung und gesellschaftlichen Konventionen thematisiert. Beachtlich! FSK: 12
JV
Die Reihe wird getragen
vom Arbeitskreis
„Kulturbrücke Kino“
17
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© iStock
ETHIK, LEBENSKUNST
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ETHIK, LEBENSKUNST
Wir gaben, unterstützten,
verziehen, lachten – liebten!
„Nun aber bleiben Glaube,
Hoffnung, Liebe, diese drei;
aber die Liebe ist die größte
unter ihnen.“ 1 Kor 13
Glaubt man Umfragen, so hält
es die Mehrheit der Bevölkerung mit dem hl. Paulus –
nichts ist ihnen wichtiger als
Liebe und Familie.
Aus welchem Grunde nehmen
dann aber Single-Haushalte
zu und steigt die Scheidungsrate? Weshalb rangiert Wahlfreiheit so viel höher als Treue
in der gesellschaftlichen Wert-
schätzung? Wieso ist der
Liebesschmerz nur noch
Symptom einer überholten
partnerschaftlichen Allianz
und nicht menschliches
Charaktermerkmal? Schreibt
noch jemand Liebesbriefe?
Was uns bleibt sind die holden Stunden von Vater und
Sohn. Damals war der Horizont noch offen für hoffnungsfrohe, ungeschützte Gefühle.
Unter Erwachsenen ist die
Liebe ungleich verkrampfter.
Immerhin geht es jetzt um Angemessenheit, Gleichberechtigung und Freiheit. Es geht
um die Würde im Zeitalter
des Alles - ist - erlaubt.
Folgen Sie unserer Spurensuche auf dem weiten Feld
des Klassikers „Liebe“.
Wir haben kluge Köpfe eingeladen, um mit Ihnen und
uns über „das Ende der Liebe“
(5. März) zu streiten, über
die neuen „Schicksalsmacher“
(5. Mai) oder die „entgrenzende Liebe“ (16. Juni).
Vor allem haben wir eine
„Lange Nacht der Liebe“ geplant (30. April), in der Highlights des Films, des Wortes,
der Musik und des Theaters
im Haus am Dom vorgestellt
werden.
Unser Tanz in den Mai für Sie!
19
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20
ETHIK, LEBENSKUNST
Ä R Z T E TA G , T H E AT E R F Ü R A L L E
Herzliche Einladung!
PRÄDIKTIVE Gentests –
eine neue Herausforderung
im Arzt-Patientenverhältnis
Sa 7. Februar 2015
10:00 -15:00 Uhr
Anmelde-Nr.: A150207DS
Mit:
· Dr. Regine Cramer,
Rechtsanwältin für
Medizinrecht, Essen
· Prof. Dr. Gerhard Höver,
Moraltheologisches Seminar,
Bonn
· Marion Hunsicker,
Bundesverband
Neurofibromatose e.V.
■
· Priv. Doz. Dr. med. Stephan
Sahm, Ketteler Krankenhaus
Offenbach
· Dr. med. Dipl. Biol. Birgit
Schulze, FÄ für
Humangenetik, Frankfurt
· Prof. Dr. Josef Schuster SJ,
Sankt Georgen
· Prof. Dr. med. Eberhard
Schwinger, Institut für
Humangenetik, Lübeck
Aus der Zunahme und Akzeptanz genetischer Untersuchungsverfahren erwachsen
neue Fragestellungen im ArztPatientenverhältnis. Nun geht
es neben der Bedeutung für
die Gesundheit des Patienten/
der Patientin auch um Erwägungen hinsichtlich des Reproduktionsverhaltens sowohl
der untersuchten Person als
auch ihrer Anverwandten.
Und es geht in neuem Sinne
um die Frage, ob es ein Recht
auf Nichtwissen gibt. Diese
und andere Fragen wird der
8. Ärztetag am Dom interdisziplinär verhandeln.
DS
T H E AT E R F Ü R A L L E
T H E AT E R M I T G E B Ä R D E N S P R A C H D O L M E T S C H E R
Gute Nacht mein Bär
Spielraum Theater, Kassel
So 15. Februar 2015
15:00 Uhr
ab 2 - 7 Jahren
und für die ganze Familie
Anmelde-Nr.: A150215DS
■
Dieses seit vier Jahren bestehende Format, welches zum
Programm der Frankfurter
Flöhe gehört, legt Wert darauf,
dass jedes Stück von„allen“
betrachtet und verstanden werden kann. Der Gebärdensprachdolmetscher übersetzt
die Stücke simultan, was alle
Kinder zum Staunen bringt.
Anmeldung:
c.keim@bistum-limburg.de
Eintritt: 4 € Erw.; 2 € Kind
Kooperation:
· Stadt Frankfurt
· Kinder-Kultur-Programm
Frankfurter Flöhe
Flup soll schlafen gehen. Doch
Flup hat viele Möglichkeiten,
den Zeitpunkt hinauszuzögern.
Dann ist auch noch sein Kuschelbär unauffindbar. Er ist zwar
alt, aber sehr lieb. Und noch
dazu mutig. Denn wer sonst
könnte Flup die Angst vor den
nahenden Gespenstern nehmen? Und mit wem sonst kann
man vor dem Schlafengehen
zum Mond fliegen und Kunststücke vollbringen? Ein leises,
humorvolles Stück, das den
kleinen und großen Zuschauern zeigt, wie stark man mit
seinem Bär sein kann.
DS
© Marijan Murat
8. Ä R Z T E TA G A M D O M
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21
Ein Märchenkoch? Natürlich,
denn immerhin spielt der Koch
in vielen Märchen eine Rolle.
Häufig geht es ums Essen und
Gefressen werden. Und hier
ist der Märchenkoch in seinem
Element.Er kommt aus dem
Grimmschen Märchenland.
Und wenn so ein Koch
erzählt, dann verwandelt sich
eine Zwiebel blitzschnell in
eine liebenswerte Großmutter.
So zeigt sich, dass Märchen
voller Überraschungen stecken
können und spannend sind.DS
2009 veröffentlichte
Sven Hillenkamp eine
Phänomenologie der Liebe,
die in der Fachpresse und in
den Feuilletons gefeiert wurde
– sie sei brillant in der Analyse und fesselnd im Stil. Wir
werden über die Gedanken
hinter seinen Thesen, seine
Thesen und ihre
Weiterentwicklung sprechen.
Wird der soziale Wert des
Einzelnen nur noch in Beziehungen zu einem persönlichen Du erzeugt? Stürzt
deshalb das „Selbstwertgefühl“ des treuen Menschen
immerfort ins Nichts?
Welche Rolle spielt die Zeit für
„freie“ Liebende?
DS
© Marijan Murat
Der Märchenkoch
Spielraum Theater, Kassel
Do 19. März 2015
10:00 Uhr
ab 3 Jahren
Anmelde-Nr.: A150319DS
Aufbruch
Do 12. März 2015
16:00 -19:00 Uhr
Thementag zum Alter
Anmelde-Nr.: A150312DS
Eintritt (inkl. Soirée): 19 €;
ermäßigt 10 €
■
Aufbrüche gehören zum Leben
dazu. Sie bedeuten, dass man
bestimmte Dinge loslässt, um
sich Neuem zuwenden zu
können. Manche Aufbrüche
sind frei gewählt, viele sind
den Umständen geschuldet. In
Vortrag, Diskussion und Film
werden wir Personen nach-
spüren, die aufgebrochen sind
– wie der Patriarch Jakob,
bevor er mit dem Engel kämpft.
anschließend:
■ Eine schöne junge Frau
19:30 Uhr
Soirée am Dom
Mit:
· Tommy Wieringa, Autor
(siehe auch Seite 57)
Einen Aufbruch der besonderen Art erlebt der Protagonist
in Wieringas neuestem Buch.
Der niederländische Starautor
beschreibt einen erfolgreichen
Wissenschaftler, der in der
Mitte seines Lebens durch
die Liebe gezwungen
wird, seine Lebensansichten komplett neu
zu denken, um weder
sich noch seine Liebe
zu vernichten.
Kooperation:
· Bischöfliches
Ordinariat Limburg
Referat 3./4.
Lebensalter
iStock
■
Das Ende der Liebe
Gefühle im Zeitalter
unendlicher Freiheit
Do 5. März 2015
Soirée am Dom
19:30 Uhr
Mit:
· Sven Hillenkamp,
Autor
■
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22
ETHIK, LEBENSKUNST
25. Jahresfeier Ambulanter
Kinder- und Jugendhospizdienst Frankfurt
So 22. März 2015
11:00 -15:00 Uhr
Matinée des Ambulanten
Kinder- und Jugendhospizdienstes Frankfurt/RheinMain/Hanau zum 25-jährigen
Jubiläum des Deutschen
Kinderhospizvereins e.V.
unter der Schirmherrschaft von OB
Peter Feldmann
■
Teresa von Ávila, Mystikerin
und Kirchenlehrerin, hat 500.
Geburtstag. Anlass genug,
mit Musik, Secco und süßen
Spezereien aus Ávila zu feiern und einen Blick auf
Teresas Lebensweg zu werfen,
um sich von der Mystikerin
inspirieren zu lassen. Dr.
Hans-Joachim Tambour wird
die eher unbekannte Seite der
auch zum Lachen geneigten
Teresa zeigen. Lassen Sie sich
überraschen!
JL
Wir bitten um
schriftliche oder
telefonische Anmeldung
bis Sa 28.2.2015:
· Ambulanter Kinderund Jugendhospizdienst Frankfurt/
Rhein-Main,
Lisa Criseo Brack,
Katrin Winter
Hanauer Landstraße 48,
60314 Frankfurt am Main
Telefon: 069 - 90 55 37 79
E-Mail: frankfurt@deutscherkinderhospizverein.de
Der Ambulante Kinder- und
Jugendhospizdienst feiert
den Geburtstag seines Träger vereins mit einem bunten Programm aus Reden,
musikalischen Beiträgen und einer
Filmpremiere. Und
es gibt Zeit für
Gespräche.
DS
iStock
Happy Birthday, Teresa!
Geburtstagsfeier
zum 500. Geburtstag
der Hl. Teresa von Ávila
Fr 13. März 2015
19:30 -21:00 Uhr
A150313JL
Kosten: 12 €
Mit:
· Dr. Hans-Joachim Tambour,
katholischer Theologe
Musik:
· Stephan Werner, Dozent
für Gitarre, Dr. Hoch’s
Konservatorium, Frankfurt
Kooperation:
· Katholische Erwachsenenbildung Frankfurt
■
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AUSSTELLUNG IM HAUS AM DOM
Internationale
Kunstausstellung der mundund fußmalenden Künstler
4.5.-19.6.2015
Vernissage mit KünstlerGespräch und
Maldemonstrationen
Mo 4. Mai 2015
18:00 Uhr
Anmelde-Nr.: A150504DS
■
Sterben in der Großstadt –
Frankfurter Hospizund Palliativtage 2015
Mi 15. April 2015
13:00 -19:00 Uhr
Bitte persönlich anmelden bei:
· Helene Weitzel,
Telefon 0 69 - 97 2017- 35
Mit u.a.:
· Buddy Elias
· Dr. med. Isidor Kaminer,
Arzt für Psychosomatische
Medizin und Psychotherapie
· Prof. Dr. med. Hartmut
Radebold, Arzt für Psychiatrie
· Sabine Bode, Journalistin
· Svenja Eichhorn, Buchautorin
· Prof. Dr. Esther Weitzel-Polzer
■
Die Veranstaltung richtet sich
an die ganze Stadtgesellschaft.
In Vorträgen, Lesungen und
Workshops wollen wir das
Leben und das Sterben derer
zur Sprache bringen, die unter
der Herrschaft des Nationalsozialismus und im Zweiten
Weltkrieg Verletzungen erlitten
haben, deren Wunden bis
heute fortbestehen.
DS/DK
Kooperation:
· Netzwerk Palliative Care
Schirmherr:
· Oberbürgermeister
Peter Feldmann
iStock
Mehr Informationen:
www.buergerinstitut.de
Werke der Mund- und Fußmaler schmücken vom 5. Mai
bis 19. Juni die Wände im
Haus am Dom. Die Motive
und Maltechniken sind ganz
unterschiedlich und entführen
den Betrachter in andere
Welten, Kulturen und auch
Lebensumstände. Viele der
Künstler haben über das
Malen einen neuen Lebenssinn
rz HAD_1.15_Layout 1 31.12.14 17:16 Seite 24
ETHIK, LEBENSKUNST
gefunden und verdienen sich
durch die Mitgliedschaft in
der Vereinigung der Mundund Fussmalenden Künstler in
aller Welt e.V. (VDMFK) ihren
Lebensunterhalt.
Neben den Kunstwerken
geben Informationstafeln und
ein Filmportrait über die
Frankfurter Fußmalerin
Antje Kratz einen
umfassenden
Einblick in das
Leben und
Schaffen der
deutschen
Künstler.
Schulführungen von
Künstlern
nach
Anmeldung
möglich.
iStock
DS
Wir Schicksalsmacher
Liebe und Fortpflanzung
in Zeiten unbegrenzter
Möglichkeiten
Di 5. Mai 2015
18:30 -20:30 Uhr
Anmelde-Nr.: A150505DS
Die Teilnahme ist frei, eine
Anmeldung ist Voraussetzung
Mit u.a.:
· Pfr. Ludwig Reichert, Leiter
des refugium, Hofheim
■
Menschen mit
Kinderwunsch sehen sich
heute veränderten gesellschaftlichen Standards ausgesetzt. Ihre Nachfragen und
Nöte haben deutliche
Auswirkungen auf verschiedene Berufssparten
des Gesundheitssektors.
So bestimmt das gestiegene Sicherheitsbedürfnis unter den
Patienten/ Patientinnen zunehmend den
ärztlichen Alltag, deren
Bedarf an beruflicher
Flexibilität die Produktziele
der medizin-technischen
Branche. Eine Zunahme von
Spannungs- und Erschöpfungszuständen von Eltern, die
Kinder als Teil einer erfolgreichen Lebensplanung sehen,
prägt schließlich die
Beratungsarbeit der psychosozialen Dienste.
Wir laden alle beruflich in
das Thema Involvierten ein,
miteinander ins Gespräch zu
kommen. Zwei langjährig in
der beruflichen Supervision
tätige Referenten werden inhaltliche Impulse setzen, in
dem sie ihre spirituellen, gesellschafts- wie psychoanalytischen Beobachtungen mit uns
teilen.
DS
Kooperation:
· Netzwerk Pränataldiagnostik-Frankfurt anlässlich
des Internationalen
Hebammentags
Thure-von-UexküllAkademie für
integrierte Medizin
Über – Unter –
Fehlversorgung
Zuviel Medizin oder
zu wenig – was ist
gut und was ist richtig
Do 18. Juni 2015
Soirée am Dom
19:30 -21:30 Uhr
Eintritt frei
Referent:
· David Klemperer,
Regensburg
■
In Nordrhein-Westfalen werden
Depressionen doppelt so häufig behandelt wie in Sachsen.
Im Oberallgäu gibt es nur
halb so viele Prostataoperationen wie im benachbarten
Ravensburg. Pro 10.000 Einwohner liegt die Zahl neuer
künstlicher Kniegelenke zwischen 73 und 214. Was
gpointstudio/Shotshop.com
24
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25
gpointstudio/Shotshop.com
bedeutet das? Zu viel
Medizin in den Regionen
mit hoher Frequenz, zu wenig
in denen mit niedriger? Hängt
die medizinische Behandlung
vom Wohnort ab? Kaum ein
OECD-Land hat mehr Krankenhausbetten als Deutschland –
Länder wie Kanada, USA, Norwegen und Holland kommen
mit weniger als der Hälfte aus.
Was ist das richtige Maß?
Die Suche nach den Ursachen
für die Unterschiede führt zu
grundlegenden Fragen: Worauf
beruht ärztliches Handeln?
Steht der Patient im Mittelpunkt?
Weiteres:
www.uexkuellakademie.de
Immer mehr Partnerschaften
bilden eine Brücke über Kulturgrenzen hinweg: bundesweit
ist bereits jede achte Ehe eine
so genannte bikulturelle. Der
Thementag liefert eine Bestandsaufnahme, vor welchen
Herausforderungen bikulturelle
Paare stehen und welche
Ressourcen sie in ihrem Alltag
nutzen bzw. entwickeln.
Näher beleuchtet wird dabei
auch der Umgang mit unterschiedlichen Religionen in
einer Partnerschaft. In Workshops werden Einzelthemen,
die besonders für die Beratung bikultureller Paare wichtig sind, bearbeitet.
Der Thementag richtet sich an
Menschen, die in bikulturellen
Settings leben und/oder in
beruflichen Beratungs- und
Erziehungskontexten mit dem
Thema der Bikulturalität
beschäftigt sind.
DK
Mitveranstalter:
· Evangelische Akademie
Frankfurt
Kooperationspartner:
· Haus der Volksarbeit e.V.
· Verband binationaler
Familien und Partnerschaften
e.V.
iStock
Entgrenzende Liebe?
Chancen und Herausforderungen bikultureller
Partnerschaften
Di 16. Juni 2015
14:00 -18:00 Uhr
Thementag
Eintritt 10 €, erm. 7 €
Anmelde-Nr.: A150616DK
■
Was ist gute Medizin?
David Klemperer lehrt Sozialmedizin und Public Health an
der TH Regensburg. Er ist Internist und Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen.
Schwerpunkte seiner Arbeit
sind regionale Versorgungsunterschiede, Evidenzbasierte
Medizin und Shared Decision
Making sowie Interessenkonflikte in der Medizin.
Dies ist die Auftaktveranstaltung zur 18. Jahrestagung
der Uexkuell-Akademie vom
18.- 20. Juni 2015.
DS
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26
ETHIK, LEBENSKUNST
■ Sehnsucht nach Spiritualität
Do 2. Juli
19:30 -21:30 Uhr
Soirée am Dom
Mit:
· Pater Christoph Kreitmeir
Nach Auffassung
des Franziskanerpaters Christoph
Kreitmeir liegt der
Suchbewegung des
modernen Menschen
nach Sinn eine
Sehnsucht nach
Spiritualität zugrunde. Warum ist das so? Pater
Christoph möchte dazu ermutigen, den jeweils eigenen spirituellen Weg zu gehen. Er
spricht dabei aus Erfahrung:
Seine langjährige Tätigkeit im
Bereich der Seelsorge und der
geistlichen Begleitung machen
ihn zu einem wertvollen
Gesprächspartner, der uns mit
dem gegenwärtigen Phänomen der Spiritualität näher
vertraut machen kann.
JL
Auferstehung
als Lebenskunst
Do 16. Juli
19:30 -21:30 Uhr
Soirée am Dom
Mit:
· Prof. Dr. Hildegund Keul
■
Aus dem
Glauben der
Auferstehung
„gewinnt das
Christentum die
Kraft, die es
braucht, um all
dem Lähmenden
zu widerstehen, das Menschen
in der Verletzlichkeit ihres
Leben erfahren.“ Aber wie ist
diese Kunst zu Leben möglich?
Ist die christliche Hoffnung
wirklich mehr als ein rosarotes
Tuch, das den Abgrund bedeckt, auf den wir alle zugehen? Die Professorin für Fundamentaltheologie Hildegund
Keul, versucht in ihrem neuen
Buch genau dieser Frage
nachzugehen.
JL
STUDIENREISEN
K A M PA N I E N
U N D B A S I L I K ATA
2. - 11. 5. 2 015
■
Länder Süditaliens
im Brennpunkt
Eine Reise gespickt mit kulturellen und kulinarischen Höhepunkten: Der tiefe Süden Italiens mit Küsten und Berglandschaften von unfassbarer
Schönheit lockt uns auf dieser
Reise und wird Herz, Seele
und Verstand verzaubern. In
Kampanien blicken wir auf
den Vesuv, entdecken Pompeji
und Paestum, außerdem erfahren wir die göttliche Schönheit
der Amalfitana, und die vielbesungene Insel Capri bietet
uns einen Hauch ihres „Dolce
Vita“. In der noch ursprünglich gebliebenen Basilikata
werden wir die „Sassi von
Matera“ erkunden und das
imposante Kastell Lagopesole
besichtigen. Wir besuchen
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Venosa, den Geburtsort von
Horaz, dazu Melfi und einige
mittelalterlich anmutende
Dörfer der lucanischen Alpen.
Die Reise wird uns die Gelegenheit bieten, die „große
Vergangenheit“ wieder zu entdecken, deren Erbe wir alle
unauslöschlich in uns tragen.
Wir werden auch Süditalien
„zu Tisch“ kennenlernen und
den Zauber typischer Gaumenfreuden in den dortigen
Restaurants und Trattorien
genießen.
Kosten: 10-tägige Flugreise
€ 1.598,–/Person, Doppelz.,
Einzelzimmer + € 295,–
GRIECHENLAND
17. - 2 8. 9. 2 0 15
Griechenland – Wiege der
Demokratie, des westlichen
Theaters und der westlichen
Philosophie, aber auch ein
Land in den Mühlen der EUBürokratie. All diese Aspekte
möchte unsere Reise in den
Blick nehmen. Begleitet von
unzähligen Mythen und von
unsterblichen Göttern und
Helden werden wir das vielfältige Griechenland erleben und
jeden Tag auf Neues und
unerwartete Schönheiten stoßen. Die Reise wird auch die
Brücke zum Hier und Heute
mit den modernen Seiten
Griechenlands schlagen.
Athen, Delphi und
Thessaloniki, Vergina, Pella
und Ioannina werden uns
unvergessliche Eindrücke der
kulturellen Hochblüte der
Antike vermitteln.
Byzantinische Kirchen und altehrwürdige griechisch-orthodoxe Klöster werden uns eine
tiefe Religiosität zeigen, die
über Jahrhunderte osmanischer Herrschaft hinweg zum
Träger griechischer Identität
wurde. Zur Kulturlandschaft
zählen auch Moscheen und
Synagogen, historische Windund Ölmühlen und Bergdörfer
wie aus längst vergangenen
Zeiten. Dazu werden wir die
„Philoxenia“, die berühmte
Gastfreundschaft der Griechen,
erleben.
Kosten: 12-tägige Flugreise
€ 1.685,– bis 64 J., ab 65 J.
€ 1.660,–/Person, Doppelz.,
Ez. + € 285,–
Reisebegleitung (beide Reisen)
Dr. Anna Mangano.
JV
Prospekte und Anmeldung:
Tobit-Reisen
Telefon 0 64 31- 94 19 40
info@tobit-reisen.de
www.tobit-reisen.de
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Liebe = UmFairTeilen
Der Globus schwitzt; der Plastikteppich in den Meeren wird
immer größer; Arten sterben
aus; täglich werden 70 Fußballfelder Regenwald gerodet;
3,5 Millionen Tonnen Abfall
häuft die Menschheit pro Tag
an; die Versteppung greift
immer weiter um sich; ein
Viertel der Weltbevölkerung,
vorwiegend des Nordens,
konsumiert gegenwärtig drei
Viertel der Ressourcen und
erzeugt drei Viertel des
Abfalls und der Emissionen.
147 Konzerne beherrschen
die Hälfte der Weltwirtschaft;
die 85 reichsten Menschen
besitzen mehr als die arme
Hälfte der Menschheit und in
Deutschland verfügen die
reichsten zehn Prozent über
zwei Drittel des Volksvermögens.
Seit dem Zusammenbruch des
Ostblocks ist der Welthandel
geradezu explodiert und damit
auch Ressourcenverschwendung und Zerstörung.
Die nächste Finanzblase platzt
bestimmt. Wer kann die sich
immer schneller drehende
Spirale stoppen, die im rasenden Tempo die Lebensgrundlagen der Menschheit zerstört?
Ein „Weiter so“ unserer Produktions- und Reproduktionsweise
ist aus ökonomischen und
ökologischen Gründen ausgeschlossen. Doch wie schauen
die Alternativen aus?
Eines scheint klar: Das Wertvollste auf der Welt sind
freundliche, empathische
Beziehungen in Liebe, Familie,
Freundschaft und Gemeinschaft. Aber sie bleiben von
den sozialen und ökonomischen Bedingungen nicht
unberührt, werden vielmehr
permanent auf Belastungsproben gestellt.
Der Sinn des freien Sonntags
scheint vor diesem Hintergrund nicht mehr bestreitbar
(2. März). Braucht es nicht
gerade dann Solidarität, wenn
der Druck auf die zwischenmenschlichen Beziehungen
wächst (7. und 11. März)?
Und ist Teilen nicht die umsichtigere Strategie wirtschaftlichen Handelns (30. Januar
und 12. Juni)?
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Lange Nacht des
Menschenrechts-Films
Präsentation
der Preisträgerfilme
Di 3. Februar 2015
9:00 -22:00 Uhr
Schirmherr:
· Oberbürgermeister
Peter Feldmann
Eintritt frei
Moderation:
· Daniela Cappelluti,
Kulturmanagerin
■
Vier prämierte Kurzfilme werden gezeigt. Anschließend
finden jeweils Gespräche mit
Filmemachern, Produzenten
und Fachleuten von Menschenrechtsinstitutionen statt.
TW
Preisträger Kategorie Amateure 2014
„Finde den Fehler!“
von Gerhard Prügger für„all inclusive“
■ Hartz IV und die Folgen
Do 12. Februar 2015
19:00 -21:30 Uhr
Podiumsgespräch
Mit:
· Prof. Dr.
Christoph
Butterwegge,
Politologe,
Universität
Köln
· Prof. Dr. Franz
Segbers,
Sozialethiker,
Kelkheim
· Prof. Dr. Matthias Zimmer,
MdB Frankfurt
· Inge Hannemann, Hamburg
Moderation: Katja Irle, HR-Info
Hartz IV hat Deutschland
grundlegend verändert. In seinem neuen Buch „Hartz IV
und die Folgen“ beschreibt
Butterwegge die Auswirkungen
der Arbeitsmarktreform und
ihre Entstehungsgeschichte.
TW
Kooperation:
· Beltz-Verlag, Weinheim
iStock
Neu denken!
Veränderung wagen.
Einführung in die MisereorFastenaktion 2015
und das neue Hungertuch
Fr 30. Januar 2015
18:00 -20:00 Uhr
Eintritt frei
Anmeldung nicht erforderlich
Mit:
· Pfarrer Thomas Schmidt,
Misereor
■
Das neue MisereorHungertuch, gemalt
von einem chinesischen Künstler, trägt
den Titel: „Gott und
Gold – wieviel ist
genug?“ und regt an
darüber nachzudenken, dass Lebensqualität nicht mit
Konsum verwechselt
werden darf. Die
Misereor-Fastenaktion 2015
thematisiert am Beispiel der
Philippinen die ökologische
Krise aus Perspektive des globalen Südens: Welche Auswirkungen hat der Klimawandel
auf die Menschen dort?
Welche Herausforderungen
birgt er für unsere Lebensweise? Zu beidem werden
Materialien und Aktionsanregungen für Schule, Pfarrei,
Kirchort, aber auch zur
persönlichen Orientierung
präsentiert.
TW
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■
Sonntag –
ein Geschenk des Himmels
Mo 2. März 2015
19:00 Uhr
Alte Nikolaikirche, Römer,
60311 Frankfurt a. M.
Mit:
· Stadtdekan Dr. Achim
Knecht (ev.) und Stadtdekan
Dr. Johannes zu Eltz (kath.)
Sonn- und Feiertagsöffnungen,
Sonntagsarbeit, Arbeit rund
um die Uhr, Shopping zu
jeder Zeit greifen immer mehr
Platz. Sonntagsschutz ist ein
Stück wirklicher Freiheit: nicht
arbeiten müssen! In jüdischchristlicher Tradition war und
ist der Sonntag eine heilsame
Unterbrechung, eine Atempause im Hamsterrad des
Arbeitens und des Kommerzes.
Die Allianz für den freien
Sonntag in Hessen, ein Netzwerk aus Gewerkschaften und
Kirchen, lädt ein, im Gebet
und im Gespräch den Wert
und die Bedeutung des arbeitsfreien Sonn- und Feiertags zu
bedenken. Der freie Sonntag
ist Lebensqualität und Quelle
von Muße.
TW
Kooperation:
· Hessische Allianz für den
freien Sonntag
Solidarität neu denken!
Zukunftswerkstatt anlässlich
des 125. Geburtstages von
Pater Oswald von NellBreuning
Sa 7. März 2015
9:00 -17:30 Uhr
Thementag
Anmelde-Nr.: A150307TW
Mit:
· Prof. Dr. Friedhelm
Hengsbach, SJ,
Ludwigshafen
· Prof. Dr. Ilona Ostner,
Bremen
· Prof. Dr. Wolfgang
Schroeder, Kassel
· Prof. Dr. Matthias MöhringHesse, Tübingen
■
iStock
Der Jesuit Pater Oswald von
Nell-Breuning (8.3.1890 21.8.1991) entwickelte seine
innovativen und wirkmächtigen
Vorschläge für eine solidarische Gesellschaft im Industriekapitalismus des vergangenen
Jahrhunderts. Trotz der Argumente der Regierenden fragen
wir heute, mitten in den globa-
len Krisen des entfesselten Finanzmarktkapitalismus: Wie lässt
sich in der Gegenwart –
mit Nell-Breunings
Sozialethik im Rücken –
Solidarität als Alternative
zu wirtschaftsliberalen
Leitbildern und Strategien denken? Gibt es
solidarische Alternativen
zur vorherrschenden
Markt- und Wachstumsorientierung mit ihren
Exklusions- und
Vereinzelungsfolgen?
Ausgewiesene NellExperten aus unterschiedlichen Denkwerkstätten präsentieren ihre
Vorstellungen, Utopien,
Heterotopien und politischen Handlungsvorschläge.
TW
Kooperation:
· Nell-Breuning-Institut
an der PTH Sankt
Georgen, Frankfurt
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© Erwin Wodicka/Shotshop.com
W I R T S C H A F T, S O Z I A L E S , Z E I T G E S C H I C H T E
Erwünscht oder geduldet?
Neuzuwanderung aus Südosteuropa – Probleme, Hilfen,
Chancen
Di 10. März 2015
18:00 -21:00 Uhr
Eintritt frei
Tagungsort: Diakoniekirche,
Weserstraße 5, Frankfurt a. M.
■
Mobbing: Psychoterror
am Arbeitsplatz
10 Jahre Mobbing-Hotline
Frankfurt-Rhein-Main
Mi 11. März 2015
19:00 -21:00 Uhr
Vortrag und Diskussion
Eintritt frei
Mit:
· Prof. Dr. Dieter Zapf,
Arbeits- und Organisationspsychologie GoetheUniversität Frankfurt am Main
■
Die Sozialpolitische Offensive,
ein Netzwerk aus Frankfurter
Wohlfahrtsverbänden, den
Kirchen und des Deutschen
Gewerkschaftsbundes, hat
eine Studie zur Lebens- und
Arbeitssituation von Bulgaren
und Rumänen in Frankfurt ausgearbeitet. Die Ergebnisse dieser Studie werden mit politisch
Verantwortlichen der Stadt
und der interessierten Öffentlichkeit diskutiert.
TW
Kooperation:
· Sozialpolitische Offensive
Vor etwas mehr als 20 Jahren
hat Heinz Leymann mit seinem
Buch zu „Mobbing. Psychoterror am Arbeitsplatz“ in
Deutschland Furore gemacht
und dafür gesorgt, dass der
Begriff „Mobbing“ im Sinne
von „jemanden drangsalieren,
schikanieren und aus dem Betrieb drängen“ in aller Munde
war. Seither hat sich in der
Forschung und Praxis einiges
getan. Was wissen wir heute
über Ursachen, Verlauf und
Auswirkungen von Mobbing?
Welche Präventions- und Inter ventionsmaßnahmen haben
sich in den vergangenen
Jahren bewährt?
TW
Kooperation:
· Mobbing-Kontaktstelle
Frankfurt-Rhein-Main
Grenzen der Moral
14. Workshop Ethik
23.- 25. März 2015 (Mo - Mi)
Ort: Martin-Niemöller-Haus,
Schmitten-Arnoldshain
Mit:
· Prof. Dr. Johannes Fischer
· Dr. Franziska Martinsen
· Prof. Dr. Nico Scarano
■
Der„Workshop Ethik“ ist ein
Diskussionsforum über die
Grundlagen ethischer Reflexion,
bei dem Ethiker/innen verschiedener Disziplinen über
metaethische Fragen ins Gespräch kommen. Ist die Moral
wirklich für alles zuständig
oder gibt es Fälle, in denen
man ihren Anspruch zurückweisen muss? So wehren sich
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H A U S A M D OM
Katholische Akademie
Rabanus Maurus
Halbjahresthema:
Liebe
■ PHILOSOPHIE THEOLOGIE RELIGIONEN
■ ETHIK LEBENSKUNST
■ WIRTSCHAFT SOZIALES ZEITGESCHICHTE
■ DIE SCHÖNEN KÜNSTE
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Kunst & Religion · Im Land der Lederhosen · 18:30 Uhr · Landesmuseum Wiesb.
Kunst & Religion Spezial · Expressive Storyteller · 19:00 Uhr · Städel Museum
■ Kunst & Religion · Buddhistisches Interrail · 19:30 Uhr · Liebieghaus
■ Ikonenbegegnungen · Für Volk und Zar · 19:00 -20:00 Uhr · Ikonen-Museum
■ Schauspiel Frankfurt · zur Aufführung: Tennessee Williams Endstation Sehnsucht
Einführung · 18:45 Uhr · Aufführung 19:30 Uhr · Ballettsaal der Oper ·
Publikumsnachgespräch · ca. 21:50 Uhr · Panorama Bar · Schauspiel Frankfurt
22. Januar ■ Kunst & Religion · Indizienprozeß · 19:30 -20:30 Uhr · Städel Museum
24. Januar ■ Themen- und Übungstag · Die heilende Kraft des Scheiterns · 9:30-17:00 Uhr
29. Januar ■ Kunst & Religion Spezial · Naturschauspiel ·19:30 Uhr · Städel-Museum
29. Januar ■ Literatur · Soirée am Dom · Mein blaues Klavier Else Lasker-Schüler · 19:30 Uhr
30. Januar ■ Einführung · Misereor-Fastenaktion 2015 und das neue Hungertuch · 18:00 Uhr
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JANUAR 2015
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Januar
Januar
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FEBRUAR 2015
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3. Februar
5. Februar
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7. Februar
10. Februar
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12. Februar
15. Februar
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22. Februar
22. Februar
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22. Februar
Literatur Lounge · Herr Hübner und die sibirische Nachtigall · Susanne Schädlich ·
11:00 Uhr
■ Kunst & Religion · my boney is over the ocean ·18:30 Uhr · Landesmuseum Wiesb.
■ Lange Nacht des Menschenrechts-Filmpreises · Preisträgerfilme · 9:00 -22:00 Uhr
■ Kunst & Religion Spezial · heilig – hautnah · 19:30 -20:30 Uhr · Liebieghaus
■ Soirée am Dom · Huub Oosterhuis – Lebensbild in Texten u. Liedern ·19:30 Uhr
■ Ärztetag am Dom · PRÄDIKTIVE Gentests · 10:00 -15:00 Uhr
■ Kulturbrücke Kino · STEIN DER GEDULD · 103 Min. · 18:30 Uhr
■ Abrahams Stunde · Runder Tisch zur Hörspielreihe BIBELPROJEKT · 19:30 Uhr
■ Podiumsgespräch · Hartz IV und die Folgen · 19:00-21:30 Uhr
■ Theater für alle · Gute Nacht mein Bär · Spielraum Theater · 15:00 Uhr
■ Kunst & Religion · ... voll Blut und Wunden · 19:30 -20:30 Uhr · Liebieghaus
■ Vernissage · Gott weiblich. Hinduistische und christliche Gottesbilder · 18:30 Uhr
■ Soirée am Dom · „Glaube wächst im Dialog.“ · 19:30-21:30 Uhr
■ Thementag im Haus am Dom · Kampf ums Heilige Land. · 9:30-16:30 Uhr
■ Der lange Tag der Bücher im Haus am Dom · 11:00 - 21:00 Uhr
■ 7. Frankfurter Bouquinistenmarkt im Foyer 11:00 -18:00 Uhr
■ Der lange Tag d. Bücher · H. Berlioz · Und alles wandelt sich ins Gegenteil · 11:15
■ Der lange Tag der Bücher · Pete Smith · Endspiel · 12:00 Uhr
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Januar-Juli
22. Februar
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Februar
Februar
Februar
Der lange Tag der Bücher · Otto Müller · Der Stadtschultheiß von Frankf. · 13 Uhr
Der lange Tag der Bücher · Vanessa F. Fogel · Hertzmann’s Coffee · 14:00 Uhr
■ Der lange Tag der Bücher · Nino Haratischwili als Dramatikerin und
Romanautorin – Wie geht das? · 15:00-17:00 Uhr
■ Der lange Tag der Bücher · Heinrich von Kleist · Drei Novellen, drei zeichnerische
Interpretationen · 17:00 Uhr
■ Der lange Tag der Bücher · Thorsten Schäfer-Gümbel · Eigentum verpflichtet ·18 Uhr
■ Der lange Tag der Bücher · Arno Strobel · Das Dorf · 19:00 Uhr
■ Der lange Tag der Bücher · Betty Kolodzy · Lux und Leben · 20 Uhr
■ Ikonenbegegnungen · Heiland gesehen · 19:00 -20:00 Uhr · Ikonen-Museum
■ Soirée am Dom · Christlich-hinduistische Begegnungen in Deutschland · 19:30 Uhr
■ Kunst & Religion · Paradise lost · 19:30 Uhr · Städel Museum
■ Thementag · Die Liebe und die Philosophie · 10:00-16:30 Uhr
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M Ä R Z 2 0 15
1. März
2. März
Literatur Lounge · Was gewesen wäre · Gregor Sander · 11:00 Uhr
Politisches Abendgebet zum Internationalen Tag des Freien Sonntags ·
Sonntag – ein Geschenk des Himmels · 19:00 Uhr · Alte Nikolaikirche
3. März
■ Kunst & Religion · Shopping Queen · 18:30 Uhr · Landesmuseum Wiesbaden
5. März
■ Soirée · Das Ende der Liebe · Gefühle im Zeitalter unendlicher Freiheit ·19:30 Uhr
■ Das Leben bejahen · Elemente einer Theologie des Lebens aus kongolesischer
5. März
Perspektive · 19:30-21:30 Uhr · Evangelische Akademie Frankfurt
■ Thementag · Solidarität neu denken! · Zukunftswerkstatt anlässlich des 125.
7. März
Geburtstages von Pater Oswald von Nell-Breuning · 9:00-17:30 Uhr
10. März
■ Erwünscht oder geduldet? Neuzuwanderung aus Südosteuropa · 18-21:00 Uhr
11. März
■ Vortrag · Diskussion · Mobbing: Psychoterror am Arbeitsplatz · 19:00 -21:00 Uhr
12. März
■ Thementag zum Alter und Soirée am Dom · Aufbruch · 16:00-19:00 Uhr
12. März
■ Soirée am Dom · Eine schöne junge Frau · 19:30 Uhr
12.März
■ Soirée am Dom · Eine schöne junge Frau · 19:30 Uhr
13. März
■ Happy Birthday, Teresa! · 500. Geburtstag der Hl. Teresa von Ávila · 19:30 Uhr
14. März ■ Themen- und Übungstag · Meditation heilt!? · 9:00-17:00 Uhr
18. März
■ Ikonenbegegnungen · Knecht des Heiligen Geistes · 19:00 · Ikonen-Museum
19. März
■ Theater für alle · Der Märchenkoch · Spielraum Theater · 10:00 Uhr
19. März
■ Kunst & Religion · Vorhang auf! · 19:30 -20:30 Uhr · Liebieghaus
19. März ■ Soirée am Dom · Christen und der „politisierte Hinduismus“ in Indien · 19:30 Uhr
21. März ■ Thementag · Die Liebe als Thema der monotheistischen Religionen · 10 -16:30 Uhr
21. März
■ Boom She Boom · Führung durch die Ausstellung · 10:30-12:30 Uhr · MMK2
22. März
■ 25. Jahresfeier Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Frankfurt · 11-15 Uhr
23.-25.3.
■ Workshop Ethik · Grenzen der Moral · Martin-Niemöller-Haus, Schmitten
25. März
■ Vernissage · ANNEs FRANKFURT · Erinnerungsbilder und Dokumente · 18:30 Uhr
25. März
■ Aktuelles Forum · Zum 70sten Todestag von Anne Frank · 19:30 -22:00 Uhr
26.3.-29.4. ■ Ausstellung · ANNEs FRANKFURT · Erinnerungsbilder und Dokumente
26. März ■ Soiree am Dom · Chassidismus · 19:30-21:30 Uhr
26. März
■ Kunst & Religion · Vieldeutig · 19:30 -20:30 Uhr · Städel Museum
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A P R I L 2 0 15
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April
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16. April
Ikonenbegegnungen · Durchs Kreuz zum Paradies · 18:00 Uhr · Ikonen-Museum
Kunst & Religion · verwunde(r)t · 15:00-16:00 Uhr · Städel Museum
■ Kunst & Religion · Kopfgeburt · 18:30 -19:30 Uhr · Landesmuseum Wiesbaden
■ Literatur Lounge · Der sechste Tag · Tonio Walter · 11:00 Uhr
■ Sterben in der Großstadt: Wenn die Kriegsgeneration geht ... · 13:00 -19:00 Uhr
■ Sterben in der Großstadt – Frankfurter Hospiz- und Palliativtage 2015 · 13 Uhr
■ Philosophische Streifzüge · zur Ausstellung: Ori Gersht NaturGewalten · Die beste
aller Welten?17:30 · Uhr · Altana Kulturstiftung Sinclair-Haus · Bad Homburg
■ Soirée mit Bildpräsentation · Familie Franks Frankfurt 19:30 Uhr
■
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22. Februar
22. Februar
22. Februar
15. April
15. April
16. April
19. April
21. April
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April
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M A I 2 0 15
1. Mai
2.-11. Mai
3. Mai
4. Mai
Lesung · Navid Kermani liest u. a. aus „Große Liebe“ · 19:00 Uhr · Bad Ems
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■ Studienreise · Kampanien und Basilika · Länder Süditaliens im Brennpunkt
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■ Literatur Lounge · Pfingstopfer · Ulrich Woelk · 11:00 Uhr
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■ zur Aufführung: Hose / Snob / 1913. Carl Sternheim · Theaternachlese ·
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Theater Willy Praml · nach 1913 · 19:30 · Haus am Dom
4.5.-19.6. ■ Internationale Kunstausstellung der mund- und fußmalenden Künstler · Vernissage 23
mit Künstler-Gespräch und Maldemonstrationen · 18:00 Uhr
■ Wir Schicksalsmacher · Liebe und Fortpflanzung in Zeiten unbegrenzter
24
5. Mai
Möglichkeiten · 18:30-20:30 Uhr
5. Mai
■ Kunst & Religion · paradise lost · 18:30 -19:30 Uhr · Landesmuseum Wiesbaden 50
5. Mai
■ Kirche im Konflikt · Amtskirche und die Staatssicherheit in der DDR · 19:30 Uhr
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7. Mai
■ Kunst & Religion Spezial · hoch aufgelöst · 19:30 -20:30 Uhr
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7. Mai
■ Nationale Mythenbildung im neuen deutschen Geschichtsfilm · 19:30-21:30 Uhr
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9. Mai
■ Scala divini amoris · Eine mystische Perle entdecken · 9-17 Uhr
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■ Filmreihe · Auferstanden aus Ruinen? · Schulddiskurse im deutschen Spielfilm nach 36
12. Mai
1945 · IN JENEN TAGEN (1947) · 18:00 Uhr · Deutsches Filmmuseum
12. Mai
■ Kulturbrücke Kino · DER DIEB VON BAGDAD · 102 Min · 18:30 Uhr
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■ Filmreihe · Auferstanden aus Ruinen? · Schulddiskurse im deutschen Spielfilm nach 36
19. Mai
1945 · EHE IM SCHATTEN (1947) · 18:00 Uhr · Deutsches Filmmuseum
20. Mai
■ Walter-Dirks-Tag · 70 J. Kath. Volksarbeit in Frankf. · 18 Uhr · Haus der Volksarbeit 36
■ Ikonenbegegnungen · Der Weg ist frei! · Höllenfahrt Christi · Rußland, 18. Jhd. · 45
20. Mai
19:00-20:00 Uhr · Ikonen-Museum
■ Frankfurter Hausgespräche · Vernünftig, freiheitlich, demokratisch?
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20. Mai
Was sind europäische Werte? · 19:30 Uhr · Goethehaus Freies Deutsches Hochstift
21. Mai
■ Kunst & Religion · Athen. Triumph der Bilder (I) · 19:30 -20:30 Uhr · Liebieghaus 45
■ Soirée am Dom, Buddhistisch-Christliches Dialogforum · Vater, Mutter, Kind? ·
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21. Mai
Familie im Buddhismus und Christentum · 19:30-21:30 Uhr
25. Mai
■ Kunst & Religion · Berauscht · 15:00-16:00 Uhr · Städel Museum
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■ Filmreihe · Auferstanden aus Ruinen? · Schulddiskurse im deutschen Spielfilm nach 36
26. Mai
1945 · DER RUF (1949) · 18:00 Uhr · Deutsches Filmmuseum
■ Frankfurter Hausgespräche · Was zusammenhält – Eine Theorie der Kollaboration. 14
27. Mai
19:30 Uhr · Literaturhaus
■ Soiree am Dom · Bilderverbot nach Chagall? Oder ist Verbotenes doch erlaubt? · 13
28. Mai
19:30-21.30 Uhr
28. Mai
■ Kunst & Religion · Überblick · 19:30-20:30 Uhr · Städel Museum
47
30. Mai
■ Themen- und Werkstatttag · Fair geht anders! · 10:00 -17:00 Uhr
37
■ Tag für die Literatur · Liebes(er)klärungen in der Frankfurter Provinz · 20:00 Uhr 60
31. Mai
■
rz HAD_1.15_Layout 1 31.12.14 17:16 Seite 35
16. April
19. April
Sterben in der Großstadt: Wenn die Kriegsgeneration geht ... · 13:00 -19:00 Uhr
Sterben in der Großstadt – Frankfurter Hospiz- und Palliativtage 2015 · 13 Uhr
■ Philosophische Streifzüge · zur Ausstellung: Ori Gersht NaturGewalten · Die beste
aller Welten?17:30 · Uhr · Altana Kulturstiftung Sinclair-Haus · Bad Homburg
■ Soirée mit Bildpräsentation · Familie Franks Frankfurt 19:30 Uhr
■ Buch- und Landpräsentation · Jorge · Begegnungen mit einem, der nicht Papst
werden wollte · 17:00-19:00 Uhr
■ Konzert · Liebesfreud – Liebesleid · Geistliche und weltliche Liebeslieder und
-gedichte · 19:30 Uhr · Dom St. Bartholomäus
■ Workshop · Lehrererfortbildung · Studienseminar · Wer bin ich und wie will ich
leben? · 14:00 -17:00 Uhr · Gymnasium Frankfurt
■ Kunst & Religion · Todes Bruder · 19:30-20:30 Uhr · Städel Museum
■ Studientag · 1945 und dann? · 16:00-21:30 Uhr
■ Thementag · Liebe als Thema in der Bibel · 10:00-16:30 Uhr
■ Zwischen Koran und Kafka ·19:00-20:30 Uhr
■ Vernissage · zur Ausstellung: raumerforschung 4/15* Daniel Stern,
Markus Morgenstern · 19:00 Uhr · Haus am Dom · Zollamtssaal
■
2. Juni
2. Juni
7. Juni
3. Juni
10. Juni
10. Juni
11. Juni
11.-14.6.
11. Juni
12. Juni
16.
17.
17.
18.
18.
19.
23.
Juni
Juni
Juni
Juni
Juni
Juni
Juni
24. Juni
25. Juni
Kunst & Religion · Analog · 18:30 -19:30 Uhr · Landesmuseum Wiesbaden
Filmreihe · Auferstanden aus Ruinen? · Schulddiskurse im deutschen Spielfilm
nach 1945 · CANARIS (1954) · 19:30 Uhr · Haus am Dom
■ Literatur Lounge · Büchervorstellung · 11:00 Uhr
■ Frankfurter Hausgespräche · Was ist europäische Bildung? · 19:30 Uhr ·
Holzhausenschlösschen
■ Frankfurter Hausgespräche · Die europäische Aufklärung vor der
Herausforderung des Islams · 19:30 Uhr
■ Seminar · Liebe als Passion · 17:00 -19:00 Uhr
■ Kunst & Religion Spezial · Natürlich Technik · 19:30 -20:30 Uhr
■ 23. Fernsehworkshop Entwicklungspolitik
■ Soirée am Dom · Commons · Die neue und zugleich uralte Form kooperativ zu
wirtschaften · 19:30 Uhr
■ Workshop · Commons · Die neue und zugleich uralte Form kooperativ zu
wirtschaften · 12:00-17:00 Uhr
■ Thementag · Chancen u. Herausforderungen bikultureller Partnerschaften ·14 Uhr
■ Seminar · Liebe als Passion · 17:00 -19:00 Uhr
■ Ikonenbegegnungen · Adler oder Löwe · 19:00-20:00 Uhr · Ikonen-Museum
■ Kunst & Religion · Aufgemischt · 19:30 -20:30 Uhr · Liebieghaus
■ Soirée am Dom · Zuviel Medizin oder zu wenig? · 19:30 Uhr
■ Soiree am Dom · Martin Buber · 19:30-21:30 Uhr
■ Vortrag mit Workshopsequenzen · Computerspiele und soziale Netzwerke als
Propagandainstrument · 19 Uhr
■ Seminar · Liebe als Passion · 17:00 -19:00 Uhr
■ Kunst & Religion · Meeresfrüchte · 19:30-20:30 Uhr · Städel Museum
■
■
50
36
61
14
15
15
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45
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47
J U L I 2 0 15
1. Juli
2. Juli
2. Juli
5. Juli
7. Juli
7. Juli
7. Juli
9. Juli
11. Juli
15. Juli
16. Juli
16. Juli
23. Juli
23. Juli
30. Juli
Seminar · Liebe als Passion · 17:00 -19:00 Uhr
15
■ Fachtagung · Umgang mit Religion(en) im pädagog. Raum · 9:30-16:30 Uhr
16
■ Soirée am Dom · Sehnsucht nach Spiritualität · 19:30-21:30 Uhr
26
■ Literatur Lounge · Die endlose Stadt · Ulla Lenze · 11:00 Uhr
61
■ Kulturbrücke Kino · Ayla · 18:30 Uhr
17
■ Kunst & Religion · Der Mond ist aufgegangen · 18:30 Uhr · Landesmuseum Wiesb. 50
° ·Julietta · Liebe sucht Erinnerung ·19:30 Uhr
■ Oper Finale · Bohuslav Martinu
53
■ Soirée am Dom · Gott in der Stadt · Zu einer Theologie d. Säkularität · 19:30 Uhr 16
■ Hessisches Sozialforum · Gut Leben in Hessen! · 10:00-17:00 Uhr
39
■ Ikonenbegegnungen · Seelenwanderschaft · 19:00-20:00 Uhr · Ikonen-Museum
45
■ Soirée am Dom · Auferstehung als Lebenskunst · 19:30-21:30 Uhr
26
■ Kunst & Religion · Athen. Triumph der Bilder (II) · 19:30 -20:30 Uhr · Liebieghaus 45
■ Kunst & Religion · Wasserspender · 19:30-20:30 Uhr · Städel Museum
47
■ Soiree am Dom · War Dante ein katholischer Rebell? · 19:30 Uhr
60
■ Kunst & Religion Spezial · Vom Kopf zum Bauch · 19:30 -20:30 Uhr
49
■
VORSCHAU 2015
13. August
Philosophische Streifzüge · Frauensicht im Männerblick · 17:30 -18:30 Uhr
Altana Kulturstiftung Sinclair-Haus · Bad Homburg
15.8.-5.10. ■ Ausstellung · Irdisch · Andreas Skipis · Vernissage · 14.8. · 19:00 Uhr
21. August ■ Kunst & Religion · Schlangenfraß · 19:30 -20:30 Uhr · Liebieghaus
1 7. - 2 8 . 9 . ■ Studienreise · Griechenland
■
51
54
45
27
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J U N I 2 0 15
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33
Kunst und Wissenschaft mit
ihren Autonomieansprüchen
gegen moralische Vorgaben.
Moralische Forderungen sind
sicher dort fehl am Platz, wo
jemand ihnen gar nicht nachkommen kann: Ultra posse
nemo tenetur. In DilemmaSituationen steht man vor dem
Problem, dass man nicht allen
moralischen Normen zugleich
entsprechen kann. Aber wer bestimmt die Grenzen der Moral?
Ist dafür nicht letztlich doch
wieder nur die Moral fähig
und zuständig?
Die Akkreditierung der Veranstaltung als Lehrerfortbildung
wird beantragt.
GH
www.workshop-ethik.de
Kooperation:
· Evangelische Akademie
Frankfurt
· Internationales Zentrum für
Ethik in den Wissenschaften
(IZEW), Tübingen
· Nell-Breuning-Institut,
Frankfurt a. M.
· Kath.-Theol. Fakultät Mainz
Moderation:
· Gottfried Kößler, stellvertretender Direktor des Fritz
Bauer-Institutes, Frankfurt
Zukunft der Erinnerung
Zum 70sten Todestag von
Anne Frank
Mi 25. März 2015
19:30 -22:00 Uhr
Aktuelles Forum
Mit:
· Prof. Dr. Astrid
Messerschmidt, Institut für
Erziehungswissenschaft an
der Pädagogischen
Hochschule Karlsruhe
· Omid Nouripour, MdB,
Außenpolitischer Sprecher
der Bundestagsfraktion
Bündnis90/Die Grünen,
Frankfurt
· Oliver Reese, Dramaturg,
Regisseur, Intendant vom
Schauspiel Frankfurt
■
Mit dem Ende der unmittelbaren Zeitzeugenschaft der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft über Deutschland
und weite Teile Europas sowie
mit der Historisierung des
Nationalsozialismus steht die
demokratische Erinnerungskultur vor einem tiefgreifenden
Wandel. Wie zukünftig erinnern? Welchem Zweck kann
historisches Erinnern an die
Verbrechen der Diktaturen des
20. Jahrhunderts dienen?
Was ist daraus für eine universale Menschenrechtserziehung
zu lernen?
TW
Veranstalter:
· Frankfurter Domkreis Kirche
und Wissenschaft
Kooperation:
· Bildungsstätte Anne Frank,
Frankfurt
(Siehe auch Seite 58)
Jorge
Begegnungen mit einem, der
nicht Papst werden wollte
So 19. April 2015
17:00 -19:00 Uhr
Buch- und Landpräsentation
Mit:
· Miguel Hirsch, geboren in
Buenos Aires/Argentinien;
langjähriger Korrespondent
der Deutschen Welle,
Journalist, Autor
· Bernd Schlösser, Argentinienreisender, Bad Camberg
Argentinien – Heimatland von
Papst Franziskus. Miguel
■
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W I R T S C H A F T, S O Z I A L E S , Z E I T G E S C H I C H T E
1945 und dann?
Rückschau und kirchliche
Neuorientierung 1945 -1949
Fr 24. April 2015
16:00 -21:30 Uhr
Studientag
Anmelde-Nr.: A150424DK
Eintritt: 10 €, erm. 7 €
Mit:
· Dr. Ulrich Helbach,
Historisches Archiv,
Erzbistum Köln (angefragt)
· Dr. Joachim Rotberg,
Historiker, Frankfurt
· Dr. Thomas Großbölting
Angesichts der Verbrechen
des „Dritten Reiches“ standen
die Kirchen vor der Herausforderung, gesellschaftliche
Neuordnungen geradezu
schaffen zu müssen. Dieser
Neuanfang gestaltete sich
zwiespältig. Die Kirchen mussten auch innerhalb der eigenen Reihen überlegen, wie sie
mit personellen Kontinuitäten
umgehen. Welche Konzepte
rangen hierbei miteinander?
Inwieweit vermochten sich die
Kirchen einer kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte zu stellen? DK
Kooperation:
· Institut für Stadtgeschichte
· Amt für Katholische
Religionspädagogik Frankfurt
· Evangelische Akademie
Frankfurt
■
© Institut für Stadtgeschichte
Hirsch interviewte viele Argentinier, die den heutigen Papst
Franziskus gut kennen. Sie
haben alle etwas zu erzählen
von ihren Erfahrungen und Erlebnissen mit Jorge Bergoglio:
seiner Theologie, seinem Handeln als Kardinal von Buenos
Aires, seinem Leben als Jesuit.
Miguel Hirsch porträtiert und
erschließt das Pontifikat des
neuen Papstes vor dem Hintergrund von Jorge Bergoglios
Leben in Argentinien. Bernd
Schlösser präsentiert ergänzend Argentinien als Land in
tiefen kirchlichen und gesellschaftlichen Umbrüchen.
TW
Kooperation:
· Katholische Erwachsenenbildung Frankfurt a. M.
© Institut für Stadtgeschichte
34
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Kirche im Konflikt
Der Aktionskreis Halle,
die Amtskirche und die
Staatssicherheit in der DDR
Di 5. Mai 2015
19:30 -21:30 Uhr
Mit:
· Dr. Sebastian
Holzbrecher (l.),
Kirchenhistoriker
· Joachim Garstecki (l.),
ehem. Sprecher des
AKH
· Dr. Uwe-Karsten
Plisch, Moderation
Eintritt 4 €, erm. 3 €
© Institut für Stadtgeschichte
■
Der Aktionskreis Halle gründete sich 1970 in Halle (Saale)
mit der Forderung, die Beschlüsse des II. Vatikanischen
Konzils vor allem mit Blick auf
kirchenpolitische Mitbestimmung umzusetzen. Mit Briefsendungen und vier Jahresversammlungen wuchs der
AKH in den Jahren danach
zur wichtigsten katholischen
Oppositionsgruppe in der
DDR an – und ist bis heute
aktiv. Mit seinen gesellschaftsund kirchenpolitischen Forderungen wurde der Kreis allerdings ein Störfaktor – sowohl
für die Staatssicherheit als auch
für die katholischen Bischöfe.
Von 1984 an verstärkte die
Stasi den Druck. Hilfegesuche
an offizielle Kirchenvertreter
wie den damaligen Berliner
Bischof und späteren Kölner
Kardinal Joachim Meisner verhallten ungehört. Im Gegenteil:
Anstatt den Kreis zu unterstützen, setzte sich die Haltung
des Magdeburger Bischofs
Johannes Braun durch, der
AKH gehöre nicht zur Kirche.
Im Konflikt zwischen Eigeninteresse und Loyalität den
Verfolgten gegenüber entschieden sich die Bischöfe für einen
„kooperativen Antagonismus“
(Holzbrecher) mit der Staatssicherheit.
DK
Kooperation:
· Initiative Kirche von unten
(IKvu)
© ZDF, David Slama
35
Der Untergang als
Opfergang?
Nationale Mythenbildung
im neuen deutschen
Geschichtsfilm
Do 7. Mai 2015
19:30 -21:30 Uhr
Vortrag mit Diskussion
Eintritt 4 €, erm. 3 €
Mit:
· Hannes Heer, Historiker,
Publizist, Hamburg
■
Kaum ein Film löste nach 1945
eine solch breite Diskussion
in den Feuilletons aus wie
Oliver Hirschbiegels „Der
Untergang“. Während beispielsweise Frank Schirrmacher ihn in der Frankfurter
Allgemeinen Zeitung als
„Meisterwerk“ (FAZ, 14.9.
2004) lobte, warfen andere
Rezensenten wie Harald
Welzer in der Frankfurter Rundschau dem Film vor, „so schlecht
wie […] ideologisch [… zu
sein], indem er vorgibt, authentisch und bewertungsfrei erzählen zu können“. (FR, 18.9.2004).
Eine ähnliche Diskussion vollzog sich anlässlich der Ausstrahlung des ZDF-Mehrteilers
„Unsere Mütter, unsere Väter“.
Auch hier stritten sich die Kommentatoren darüber, ob der
Film dem Grauen der NS-Zeit
gerecht oder dieses verharmlosen werde. Dem Erfolg der
Filme taten diese Diskussionen
keinen Abbruch, im Gegenteil
konnten beide Werke Traumergebnisse an der Kinokasse
bzw. Traumquoten für das
öffentlich-rechtliche Fernsehen
verzeichnen. Hannes Heer, Mitinitiator der Wehrmachtsaustellung, problematisiert diese
Mythenbildung im deutschen
Geschichtsfilm.
DK
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36
W I R T S C H A F T, S O Z I A L E S , Z E I T G E S C H I C H T E
■
Auferstanden aus Ruinen?
Schulddiskurse im deutschen
Spielfilm nach 1945
Filme & Termine
■ IN JENEN TAGEN (1947)
Di 12. Mai 2015
18:00 Uhr
Deutsches Filmmuseum
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main
■ EHE IM SCHATTEN (1947)
Di 19. Mai 2015
18:00 Uhr
Deutsches Filmmuseum
DER RUF (1949)
Di 26. Mai 2015
18:00 Uhr
Deutsches Filmmuseum
■
CANARIS (1954)
Di 2. Juni 2015
19:30 Uhr, Haus am Dom
Nicht zuletzt das im „Dritten
Reich“ besonders geförderte
Medium Film trug seinen Teil
bei, die Schuld an den Verbrechen allein dem Nationalsozialismus zuzuschreiben.
Die frühen, teils noch in den
Besatzungszonen bzw. in der
neu gegründeten DDR und
Bundesrepublik, realisierten
Auseinandersetzungen unterschieden sich nur insofern voneinander, dass die sowjetisch
ausgerichteten Verfilmungen
den Bruch mit dem alten Regime zumindest klar behaupteten, während die bundesdeutschen Filme relativ früh
angesichts des beginnenden
Ost-West Konflikts den Mythos
der „sauberen Wehrmacht“
mitformten. Zu den Filmen
erfolgt eine wissenschaftliche
Einführung.
DK
■
Kooperation:
· Deutsches Filminstitut DIF e.V.
Frankfurt
· Institut für Stadtgeschichte
Frankfurt
WA LT E R- DI R K S -TA G 2 0 15
Erinnerung, um die
Gegenwart zu verändern!
70 Jahre Katholische
Volksarbeit in Frankfurt
Mi 20. Mai 2015
18:00 -21:30 Uhr
Tagungsort: Haus der
Volksarbeit, Eschenheimer
Anlage 21, 60318 Frankfurt
Mit:
· Prof. Dr. Klaus Große-Kracht,
Historiker und Soziologe,
Münster
■
WalterDirks-Tag
2015
WalterDirks-Preis
2015
Die katholische Volksarbeit in
Frankfurt wurde nach dem
Zweiten Weltkrieg maßgeblich
von dem Publizisten Walter
Dirks und anderen engagierten Katholiken geprägt. Sie
war von Anfang an als offene,
uneigennützige soziale Praxis
gestaltet. Ein weltoffener und
praktisch leidsensibler Katholizismus fand eine Heimstätte
im Haus der Volksarbeit. Der
Walter-Dirks-Tag 2015 unternimmt eine historische Vergewisserung, um kritische Fragen
an die gegenwärtige Praxis
der katholischen Kirche in
Frankfurt zu stellen.
TW
Kooperation:
· Haus der Volksarbeit e.V.
Pixelfeger/Shotshop.com
FILMREIHE
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37
Fair geht anders!
Fairness als Qualitätsfaktor
in Business und persönlichem Handeln entdecken
Sa 30. Mai 2015
10:00 -17:00 Uhr
Themen- und Werkstatttag
Anmelde Nr. A150530TW
Mit:
· Dr. Norbert Copray, Direktor
der Fairness-Stiftung und
Leiter des Instituts ctc-personal improvement, Frankfurt
· Sabine Vigelius, Bereichsleitung Kunden- und Qualitätsmanagement der Commerzbank, Kundenanwältin der
Commerzbank, Frankfurt
· Josef Schnitzbauer, Regionalleiter GLS-Bank, Frankfurt
Pixelfeger/Shotshop.com
■
Burnout betrifft mehr Menschen
als bisher gedacht; von unfairen Attacken sind Mitarbeiter,
Führungskräfte und sogar
Firmen betroffen, Verbraucher
werden hinters Licht geführt:
unsere kapitalistische Marktgesellschaft triggert die
Menschen, doch sie ticken
anders und wollen mehrheitlich eine andere Art zu wirtschaften, zu arbeiten, zu konsumieren und zu leben: Kooperation, Vertrauen, Anerkennung, Wertschätzung werden
zusehends zu Erfolgsfaktoren
nachhaltigen Wirtschaftens.
Dies sind mehr als soft skills,
sondern harte Bedingungen
für eine andere Praxis. Fairness-Kompetenz ist gefragt,
doch wie kann sie erlangt und
wie kann sie verbreitet werden?
Seit Mai 2000 engagiert sich
die Fairness-Stiftung für Fairness-Qualität im Business und
stärkere Fairness-Kompetenz
von Verantwortlichen, Führungskräften, Selbstständigen und
Unternehmen. Der Thementag
inspiziert die Fairness in
Wirtschaft und Gesellschaft
und bietet eine Werkstatt,
Fairness als persönliche
Haltung zu vertiefen und als
Handlungskompetenz praktisch zu entdecken.
TW
Kooperation:
· Fairness Stiftung gem.
GmbH, Frankfurt
Commons
Die neue und zugleich
uralte Form kooperativ
zu wirtschaften
Do 11. Juni 2015
19:30 Uhr Soirée am Dom
Fr 12. Juni 2015
12:00 -17:00 Uhr Workshop
Anmelde-Nr.: A150612GH
u.a. mit:
· Silke Helfrich, freie Publizistin und Mitbegründerin der
Commons Strategies Group
■
Was haben eine frei nutzbare
Wissensdatenbank, Wikipedia,
die mittelalterliche Allmende,
freie Theaterprojekte, Gemeinschaftsgärten und die Atmosphäre gemeinsam? So vielfältig sie sein mögen, so sind
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38
W I R T S C H A F T, S O Z I A L E S , Z E I T G E S C H I C H T E
ihnen doch eine besondere
soziale Praxis (commoning)
mit hoher Partizipation und
auf die besondere Situation
zugeschnittene Regeln
gemein. Wie die Beispiele zeigen, geht es zum einen um
die Nutzung natürlicher
Ressourcen, zum anderen werden Gemeingüter gemacht, d.
h. so zur Verfügung gestellt,
dass sie von allen genutzt werden können. Lange Erklärungen
In drei Teile zersägte Bank in Bilbao,
so aufgestellt, dass die Leute schnell
in ein Gespräch vertieft sind.
und Definitionsversuche bleiben
oft unzulänglich, Commons erklären sich am besten im Tun.
Im Zentrum des Workshops
mit der Commonsaktivistin
Silke Helfrich steht neben
einer Einführung in die Welt
der Commons und ihre soziale
und ökonomische Praxis der
Austausch von Wissen über
und Erfahrungen mit gelungenen oder in der Entwicklung
befindlichen Projekten. Dazu
muss man nicht unbedingt
Commonsexpertin sein, interessante Probleme und kluge
Fragen reichen für einen fruchtbaren „Handel“ auf dem
„Schwarzmarkt für nützliches
Wissen“ aus. Interessierte sind
herzlich eingeladen, schon
vorab commonsaffine Projekte,
Probleme und Fragen einzubringen.
Kontakt:
g.horntrich@bistum-limburg.de
Am Vorabend des Workshops
möchten wir die anthropologischen Grundlagen des Wirtschaftens im Kontext der
Commons und der neoklassischen Ökonomie reflektieren.
Warum braucht es nicht nur
andere Problemlösungen, sondern eine grundlegend andere
Herangehensweise? Wo liegen
die Grenzen commonsbasierter Lösungen und wie steht es
um das Verhältnis zur geldund marktbasierten Ökonomie?
GH
23. Fernsehworkshop
Entwicklungspolitik
11.-14. Juni 2015 (Do - So)
Anmelde-Nr.: A150611TW
Persönliche Anmeldung
erforderlich
■
Aktuelle Film- und Fernsehproduktionen, die sich mit NordSüd-Themen beschäftigen,
stehen im Mittelpunkt des 23.
Fernsehworkshops. Die Filmsichtung ermöglicht einen Blick
auf aktuelle Produktionen, die
im Gespräch mit Filmschaffenden und Fachleuten aus der
Entwicklungszusammenarbeit
und Bildungsarbeit vertieft werden. Der Fernsehworkshop
Entwicklungspolitik ist das
Forum für alle, die Medien
produzieren, mit Medien
arbeiten und sich mit Themen
der Einen Welt und des Globalen Lernens befassen. JV/TW
www.fernsehworkshop.de
Kooperation:
· 23. Fernsehworkshop
Entwicklungspolitik
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39
Krieg und Spiele
Computerspiele und soziale
Netzwerke als Propagandainstrument
Di 23. Juni 2015
19:00 -21:30 Uhr
Vortrag mit
Workshopsequenzen
Eintritt 4 €, erm. 3 €
Mit:
· Dr. Rudolf Inderst, München
■
Alles nur gespielt? Seit den
frühen 80er Jahren sind Spiele
wie „Wolfenstein“ und
„KZ-Manager“ auf dem Markt.
Rechtsradikale Gruppen nutzen diese Spiele als wichtiges
Rekrutierungswerkzeug. Aber
auch salafistische Gruppierungen haben die neuen Medien
entdeckt: Sequenzen aus beliebten Spielen wie „Grand
Theft Auto“ werden mit Propagandainhalten unterlegt und
auf Youtube verbreitet.
Die Veranstaltung soll Einblicke
in die Rekrutierungsmöglichkeiten der radikalen Gruppen
mittels sozialer Medien geben,
indem sie erläutert, auf welche
Weise diese auf Twitter, Facebook und Co. kommunizieren
und welchen Reiz diese Form
des Communitybuildings auf
Jugendliche ausübt. Auch wird
die Auseinandersetzung mit
Propaganda-Browser Games
wie „KZ-Manager“ ermöglicht.
DK
Kooperation:
· Clearingstelle
Medienkompetenz, Mainz
· Evangelische Akademie
Frankfurt
· Pädagogisches Zentrum der
Bistümer im Lande Hessen,
· Wilhelm-Kempf-Haus,
Wiesbaden-Naurod
Die Veranstaltung ist für
Lehrkräfte akkreditiert.
X. H E S S I S C H E S S O Z I A L F O R U M
■ Gut Leben in Hessen!
Sa 11. Juli 2015
10:00 -17:00 Uhr
Impulse, Diskussionen,
Themenforen
Eintritt frei
Vortrag: „Gutes
und verantwortliches Leben
aus reformatorischer
Sicht“
Referentin:
· Margot Käßmann,
Theologin und Pfarrerin in
verschiedenen kirchlichen
Leitungsfunktionen; aktuell:
Botschafterin für das
Reformationsjubiläum 2017
Bitte gesondertes Faltblatt
beachten.
Wie können sich mehr Fairness, Teilhabe oder ökologische Nachhaltigkeit angesichts
einer neoliberalen Sparpolitik
in Hessen verbreitern? Das
zehnte Hessische Sozialforum,
ein Bündnis aus Kirchen,
Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, sozialen Bewegungen und Bürgerinitiativen
stellt die Frage nach einem
guten Leben für Alle in den
Mittelpunkt und fordert eine
andere, alternative Politik.
TW
Kooperation:
· Trägerkreis Hessisches
Sozialforum
DIE
LANGE
NACHT
DER
LIEBE
LITERATUR á la Carte
MUSIK
COCKTAILS
THEATER
FINGERFOOD
LOVE IS IN THE AIR
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DO 30. APRIL 2015
ab 19:00 Uhr
COCKTAILS
FINGERFOOD
PERFORMANCE
FILME
PROSTITUTION
IN FRANKFURT
LIEBE & RELIGION
TANZ IN DEN MAI
„Deine Liebe macht mich
zum Glücklichsten
und Unglücklichsten zugleich.“
Ludwig van Beethoven
Das umfangreiche Veranstaltungsprogramm, verteilt über alle Etagen im Haus am Dom,
entnehmen Sie bitte unserem Prospekt, erhältlich ab Ende März 2015.
rz HAD_1.15_Layout 1 31.12.14 17:17 Seite 45
LOVE IS IN THE AIR
(DACHTERRASSE)
Rosa Liksom, Burka
Karl Schmidt-Rottluff: Du und Ich, Öl auf Leinwand, 1919, Sammlung Hermann Gerlinger in der Stiftung Moritzburg, Halle
© VG Bild-Kunst, Bonn 2015 für Karl Schmidt-Rottluff
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DIE SCHÖNEN KÜNSTE
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Rosa Liksom, Burka
Karl Schmidt-Rottluff: Du und Ich, Öl auf Leinwand, 1919, Sammlung Hermann Gerlinger in der Stiftung Moritzburg, Halle
© VG Bild-Kunst, Bonn 2015 für Karl Schmidt-Rottluff
43
Für sich allein zu arbeiten,
sich anzustrengen, Güter anzuhäufen, auf Schönes zu verzichten, ist Windhauch, sagt
der Denker im Buch Kohelet.
Vergänglich also und zudem
ein schlechtes Geschäft. Falls
zwei mehr aus ihrem Besitz
ziehen können als einer –
schon besser. Kohelet gibt
gängige Lebenssituationen vor:
Ein Sturz – der andere hilft
oder beide helfen sich gegenseitig. Kälte – der andere
wärmt. Überfall – zwei halten
stand, besser noch drei.
Wenn alles von Gott kommt,
auch die Krisen, ist es lebensklug, sich zusammen zu tun.
Aber ob dieser zweite immer
derselbe ist oder je nach
Lebensphase oder Fähigkeiten
eine andere Person, darüber
ist noch nichts gesagt. Nichts
über die Einzigartigkeit der
Liebe zu einem solchen Gefährten und die Treue zu ihm.
Stattdessen bindet Kohelet den
Einzelnen zurück an Gott:
„Wenn du Gott ein Gelübde
machst, dann zögere nicht,
es zu erfüllen.“ (Koh 5,3 - 4)
Denn ein Versprechen, auch
wenn es nicht erfüllt wird,
existiert weiter und bleibt gerade durch die Nichterfüllung
bohrend aktuell.
Warum folgt diese Ermahnung?
Könnte es sein, dass der Vorteil, den das gemeinsame
Leben gegenüber dem vereinzelten Lebensstil bringt, aufgezehrt wird durch die Unruhe
der Beliebigkeit? Wenn mir
kalt ist mit meinem Gefährten,
wärmt mich vielleicht ein
anderer?
Ich sehe eine doppelte Gefahr:
Wenn wir die Nähe suchen,
weil wir einander brauchen,
kann uns der andere zum
Mittel werden für unsere
Erwartungen. Ein Mittel wird
aber gemessen am Zweck.
Wenn wir die Nähe suchen,
weil wir einander brauchen,
kann im Geben und Nehmen
leicht eine Assymmetrie
der Bedürftigkeit entstehen,
oder – grober ausgedrückt –
ein Machtgefälle.
Die illusionslose Lebensklugheit des Kohelet geht auf in
der Bindung an Gott. Darin
findet er einen Ort jenseits
guter Geschäfte. Er rät zur
Mäßigung, zum Zuhören. Zur
Demut angesichts der Größe
Gottes.
In der Bibel folgt auf Kohelet
das Hohelied: So wie dieses
Paar sich sehnt und sucht und
findet und wieder sucht, seid
ihr von Gott geliebt. Die Größe
Gottes neigt sich uns zu. Gott
braucht uns nicht. Gott liebt
uns, wie man das eigene Kind
lieben kann – absichtslos,
fürsorgend, unauflöslich.
Diese Liebe, die in Jesu vertrauensvoller Anrede„Abba“
aufgeht, kann für uns ein
Muster sein, dem wir uns
anschmiegen können: Dass
wir uns nicht nur stützen und
wehren, sondern viel mehr
uns aneinander freuen können. Dass wir uns nicht nur
aufhelfen, sondern den anderen wachsen lassen. Dass wir
dem Üblen standhalten und
viel mehr noch das Gute
sehen und es einander abnehmen, einander glauben
können.
LS
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IKONENBEGEGNUNGEN
KUNST IM MUSEUM
VIER MUSEEN –
VIER REIHEN
IKONENBEGEGNUNGEN
IKONEN-MUSEUM
Stiftung Dr. Schmidt-Voigt
IKONEN-MUSEUM
LIEBIEGHAUS
STÄDEL MUSEUM
LANDESMUSEUM
WIESBADEN
Brückenstraße 3 - 7
60594 Frankfurt a. M.
Eintrittspreis des Museums.
Freier Eintritt für Inhaber
der Museumsufercard.
Anmeldung nicht erforderlich.
StS
Referenten:
· Dr. Richard Zacharuk
· Alexandra Neubauer (MA),
Ikonen-Museum
· Boris Lewantowitsch, Klavier
· Pfr. David Schnell,
Evangelische
Stadtkirchenarbeit
Museumsufer
· Dr. Stefan Scholz (StS),
Katholische Akademie
Rabanus Maurus
Interdisziplinär
Brücken des
Verstehens
schlagen und
Zugänge zum
Verstehen bahnen, damit Künste
aus Vergangenheit
und Gegenwart, die Kunst
eines anderen Fragen für das
Heute anschärfen, Überlegungen anstoßen, inspirieren und
provozieren – dazu wird pro
Abend ein Kunstwerk aus vielfältigen Perspektiven betrachtet, bedacht und erlebt.
IKONEN-MUSEUM
Für Volk und Zar
Mi 21. Januar 2015
19:00 -20:00 Uhr
Hl. Seraphim von Sarow
Russland, Anfang 20. Jhd.
■
■ Heiland gesehen
Mi 25. Februar 2015
19:00 -20:00 Uhr
Darstellung Christi im Tempel
Russland, um 1800
Heiliger Johannes Evangelist, russische Ikone um 1800, Sammlung, Dr. Schmidt-Voigt
44
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Meister IPS, Alpengebiet, Christus an der Geißelsäule (Detail), Linde, Fassung 18. Jh., Glasaugen, Landesmuseum Württemberg, Stuttgart
Foto: P. Frankenstein, H. Zwietasch; Landesmuseum, Württemberg, Stuttgart
Heiliger Johannes Evangelist, russische Ikone um 1800, Sammlung, Dr. Schmidt-Voigt
KUNST & RELIGION
■ Knecht des Heiligen Geistes
Mi 18. März 2015
19:00 -20:00 Uhr
Hl. Gabra Manfas Qeddus
Äthiopien, 18. Jhd.
Durchs Kreuz zum Paradies
Karfreitag, 3. April 2015
18:00 -19:00 Uhr
Großes Messingkreuz
Äthiopisches Holzkreuz
19. Jhd.
■ Der Weg ist frei!
Mi 20. Mai 2015
19:00 -20:00 Uhr
Höllenfahrt Christi
Russland, 18. Jhd.
■
Adler oder Löwe
Mi 17. Juni 2015
19:00 -20:00 Uhr
Hl. Johannes Evangelist
Russland, 18. Jhd.
■
Seelenwanderschaft
Mi 15. Juli 2015
19:00 -20:00 Uhr
Entschlafung der Gottesmutter
Maria
Russland, um 1880
■
LIEBIEGHAUS
KUNST & RELIGION
LIEBIEGHAUS
Schaumainkai 71
60596 Frankfurt a. M.
Eintrittspreis des Museums.
Freier Eintritt für Inhaber
der Museumsufercard.
Anmeldung nicht erforderlich.
StS
Referenten:
· Kunsthistorikerinnen und
-historiker des Liebieghauses
· Pfr. David Schnell,
Ev. Stadtkirchenarbeit
Museumsufer
· Dr. Stefan Scholz,
Katholische Akademie
Rabanus Maurus
■ Buddhistisches Interrail
Do 15. Januar 2015
19:30 -20:30 Uhr
Zwei Darstellungen von der
Pilgerreise des Knaben
Sudhana
China, 16.-17. Jhd. n. Chr.
... voll Blut und Wunden
Do 19. Februar 2015
19:30 -20:30 Uhr
Meister IPS
Christus an der Geißelsäule
1697
■
Athen. Triumph der Bilder (II)
Do 16. Juli 2015
19:30 -20:30 Uhr
Ein Gang durch die
gleichnamige Ausstellung.
■
Schlangenfraß
Do 21. August 2015
19:30 -20:30 Uhr
Matthias Steinle
Maria Immaculata
Franken, ca. 1770
■
Vorhang auf!
Do 19. März 2015
19:30 -20:30 Uhr
nach Desiderio da Settignano
Madonna mit dem Kind
Florenz, 1475-1560
■
■ Athen. Triumph der Bilder (I)
Do 21. Mai 2015
19:30 -20:30 Uhr
Ein Gang durch die
gleichnamige Ausstellung.
Aufgemischt
Do 18. Juni 2015
19:30 -20:30 Uhr
Giovanni Antonio Amadeo
Tondo mit dem Bildnis
des Abtes Ruffinus de Lando
Piacenza, 1496
■
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KUNST & RELIGION SPEZIAL
LIEBIEGHAUS
KUNST & RELIGION
STÄDEL MUSEUM
KUNST & RELIGION
SPEZIAL
LIEBIEGHAUS
Schaumainkai 63
60596 Frankfurt a. M.
Eintrittspreis des Museums.
Freier Eintritt für Inhaber
der Museumsufercard.
Anmeldung nicht erforderlich.
StS
Referenten:
· Kunsthistorikerinnen und
-historiker des StädelMuseums
· Pfr. David Schnell,
Evangelische
Stadtkirchenarbeit
Museumsufer
· Dr. Stefan Scholz,
Katholische Akademie
Rabanus Maurus
Schaumainkai 71
60596 Frankfurt a. M.
Eintrittspreis des Museums.
Freier Eintritt für Inhaber
der Museumsufercard.
Anmeldung nicht erforderlich.
zur Ausstellung:
Die große Illusion
Veristische Skulpturen von
der Antike bis heute
und ihre farbliche Gestaltung
bis 1.3.2015
Referenten:
· Kunsthistoriker/-in
des Liebieghauses
· Dr. Stefan Scholz,
Katholische Akademie
Rabanus Maurus
■ heilig – hautnah
Do 5. Februar 2015
19:30 -20:30 Uhr
Heiligenskulpturen, Christusdarstellungen und Votivfiguren
in täuschend echter Lebendigkeit gehören vom Mittelalter
an bis zum Barock zum festen
Repertoir kirchlicher Liturgie
und persönlicher Frömmigkeit.
Ein Blick auf die Rezeption
veristischer Skulpturen im Christentum jener Jahrhunderte –
eine Mentalitätsgeschichte.
StS
Ausstellungsansicht „Die große Illusion. Veristische Skulpturen und ihre Techniken“, Foto: Liebieghaus Skulpturensammlung
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Agnolo Bronzino,1503-1572, Bildnis Einer Dame mit Schoßhündchen, 1537-1540, Mischtechnik auf Pappelholz, 89,8 x 70,5 cm, Städel Museum, Frankfurt am Main,
© U. Edelmann – Städel Museum – ARTOTHEK
Ausstellungsansicht „Die große Illusion. Veristische Skulpturen und ihre Techniken“, Foto: Liebieghaus Skulpturensammlung
KUNST & RELIGION
STÄDEL MUSEUM
Indizienprozess
Do 22. Januar 2015
19:30 -20:30 Uhr
Agnolo Bronzino
Bildnis einer Dame mit
Schoßhündchen
Florenz, 1537-1546
Überblick
Do 28. Mai 2015
19:30 -20:30 Uhr
Thomas Schütte
Box House
1987
■
■
Meeresfrüchte
Do 25. Juni 2015
19:30 -20:30 Uhr
Theobald Michau
Fischmarkt am Ufer
nach 1698
■
Paradise lost
Do 26. Februar 2015
19:30 -20:30 Uhr
Medardo Rosso
Aetas aurea –
Das Goldene Zeitalter
um 1902
■
Vieldeutig
Do 26. März 2015
19:30 -20:30 Uhr
Michael Riedel
Vier Vorschläge zu
Veränderung von Modern (32)
2008/2009
Wasserspender
Do 23. Juli 2015
19:30 -20:30 Uhr
Jacopo Robusti (Tintoretto)
Moses schlägt Wasser aus
dem Felsen
um 1555 -1570
■
■
verwunde(r)t
Ostermontag 6. April 2015
15:00 -16:00 Uhr
Meister des Hausbuchs
Auferstehung Christi
1485 -1490
■
Todes Bruder
Do 23. April 2015
19:30 -20:30 Uhr
Eugène Carrière
Der Schlaf
1890
■
Berauscht
Pfingstmontag, 25. Mai 2015
15:00 -16:00 Uhr
Jakob Isaacksz. van Ruisdael
Wasserfall in einer
Vorgebirgslandschaft
um 1670
■
Spurrillen
Do 27. August 2015
19:30 -20:30 Uhr
Günther Uecker
Sandmühle
1970
■
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KUNST & RELIGION SPEZIAL
STÄDEL MUSEUM
KUNST & RELIGION
SPEZIAL
STÄDEL MUSEUM
zur Ausstellung:
Fantastische Welten
Albrecht Altdorfer und das
Expressive in der Kunst
um 1500
bis 8. Februar 2015
in Kooperation mit der
Katholischen Erwachsenenbildung Wiesbaden
■ Expressive Storyteller
Do 15. Januar 2015
19:00 -20:00 Uhr
Referenten:
· Dr. Simone Husemann,
Katholische
Erwachsenenbildung
Wiesbaden
· Dr. Stefan Scholz,
Katholische Akademie
Rabanus Maurus
■ Naturschauspiel
Do 29. Januar 2015
19:30 -20:30 Uhr
Erst als unwesentlich ausgespart, dann detailgetreu in
Ausschnitten ins religiöse Bild
geholt, jetzt alles andere do-
minierend, bekommt Landschaft um 1500 eine zunehmend eigene künstlerische
Wertigkeit. Sie erst schafft den
dramaturgischen Rahmen für
die Dramatik des religiösen
Geschehens, bis dahin, dass
sie es in den Hintergrund ver-
bannt und sich selbst in Szene
setzt.
Referenten:
· Kunsthistorikerinnen und
-historiker Städel-Museum
· Pfr. David Schnell, Ev. Stadtkirchenarbeit Museumsufer
Meister von Meßkirch (tätig in Süddeutschland in der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts), Kreuzigung Christi, ca. 1530, Leinwand auf Tannenholz aufgezogen,
98 x 73, cm, Sammlung Würth, Schwäbisch Hall, Foto: Sammlung Würth
Otto Steinert (1915 -1978), La Comtesse de Fleury, 1952, Silbergelatine-Abzug auf Barytpapier auf Hartfaserplatte, 39,2 x 29,1 cm, Städel Museum, Frankfurt am
Main, Foto: Städel Museum –ARTOTHEK, © Nachlass Otto Steinert, Museum Folkwang, Essen, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins und des Städel Museums
48
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STÄDEL MUSEUM
zur Ausstellung:
Monet und die Geburt
des Impressionismus
11. März -21. Juni 2015
zur Ausstellung:
80er Jahre
Figuration in der BRD
22. Juli -18. Oktober 2015
■ hoch aufgelöst
Do 7. Mai 2015
19:30 -20:30 Uhr
■ Vom Kopf zum Bauch
Do 30. Juli 2015
19:30 -20:30 Uhr
Licht löst Formen in Farbe auf.
Natur und Kultur gehen eine
Symbiose ein. Konkretes setzt
sich zusammen aus Abstraktem.
Die Außenwelt bringt farbenreich das innere Erleben zur
Anschauung.
StS
Nach dem Zweiten Weltkrieg
war die Kunst in den 60er und
70er Jahren stark von intellektuellen Konzepten bestimmt.
Die 80er entdecken das Gefühl wieder. Bildfindung und
Kunstproduktion im Zeichen
emotionaler Durchbrüche.
Referenten:
· Kunsthistorikerinnen
und -historiker des
Städelmuseums
· Dr. Stefan Scholz,
Katholische Akademie
Rabanus Maurus
■ Natürlich Technik
Do 11. Juni 2015
19:30 -20:30 Uhr
Flanieren in der Natur entschleunigt. Der Blick beruhigt
sich. Er versinkt in den Dingen.
Technik beschleunigt, lässt das
Außen wie einen Film vor dem
inneren Auge ablaufen.
Beides, im Licht der Impressionisten gesehen, findet zueinan-
der, in der farbigen Bewegtheit
des Natürlichen und durch die
Einbettung des Hektischen in
das ruhige Ebenmaß der Natur.
Referenten:
· Kunsthistorikerinnen
und -historiker des
Städelmuseums
· Pfr. David Schnell,
Evang. Stadtkirchenarbeit
Museumsufer
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Rainer Fetting, *1949, Erstes Mauerbild, 1977, Tempera auf Leinwand, 160 x 190 cm, Städel Museum, Frankfurt am Main, © Städel Museum – ARTOTHEK,
© Rainer Fetting
Claude Monet, 1840-1926, Sommer, 1874, Öl auf Leinwand, 57 cm x 80 cm, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie,
Foto: bpk / Nationalgalerie, SMB / Jörg P. Anders, Monet und die Geburt des Impressionismus, Städel
Meister von Meßkirch (tätig in Süddeutschland in der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts), Kreuzigung Christi, ca. 1530, Leinwand auf Tannenholz aufgezogen,
98 x 73, cm, Sammlung Würth, Schwäbisch Hall, Foto: Sammlung Würth
KUNST & RELIGION SPEZIAL
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LANDESMUSEUM WIESBADEN
KUNST & RELIGION
LANDESMUSEUM
WIESBADEN
■ Kopfgeburt
Di 7. April 2015
18:30 -19:30 Uhr
Eduard Steinbeck
Komposition (Triptychon)
1996
Friedrich-Ebert-Allee 2
65185 Wiesbaden
Eintrittspreis des Museums.
Anmeldung nicht erforderlich.
StS
Referenten:
· Dr. Simone Husemann,
Kunsthistorikerin,
Katholische Erwachsenenbildung Wiesbaden
· Dr. Stefan Scholz,
Katholische Akademie
Rabanus Maurus
■ Im Land der Lederhosen
Di 13. Januar 2015
18:30 -19:30 Uhr
Fritz Beckert
Rott am Inn
1930
■ paradise lost
Di 5. Mai 2015
18:30 -19:30 Uhr
Otto Müller
Liebespaar
1925
■ Analog
Di 2. Juni 2015
18:30 -19:30 Uhr
Nicole Ahland
Space Nr. 13
2014
■ my boney is over the ocean
Di 3. Februar 2015
18:30 -19:30 Uhr
Egbert Lievensz. van der Poel
Nächtlicher Fischmarkt an der
Küste, 1664
■ Shopping Queen
Di 3. März 2015
18:30 -19:30 Uhr
Flügelretabel
Mittelrhein, 1517
■ Der Mond ist aufgegangen
Di 7. Juli 2015
18:30 -19:30 Uhr
Gabriele Münter
Aufgehender Mond
1940
Alex Katz, Red Sweater, 2009; Sammlung Klöcker, Bad Homburg
KUNST & RELIGION
Karl Schmidt-Rottluff: Du und Ich, Öl auf Leinwand, 1919, Sammlung Hermann Gerlinger in der Stiftung Moritzburg, Halle
© VG Bild-Kunst, Bonn 2015 für Karl Schmidt-Rottluff
50
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MUSEUM SINCLAIR HAUS BAD HOMBURG
Löwengasse 15
Eingang Dorotheenstraße
Bad Homburg v. d. Höhe
Eintrittspreis des Museums:
Eintritt: 5 €; erm. 3 €
Freier Eintritt für Inhaber
der Museumsufercard.
Referent:
· Dr. Stefan Scholz,
Katholische Akademie
Rabanus Maurus
zur Ausstellung:
Ori Gersht
NaturGewalten
15.3.-14.6.2015
■ Die beste aller Welten?
Do 16. April 2015
17:30 -18:30 Uhr
StS
Alex Katz, Red Sweater, 2009; Sammlung Klöcker, Bad Homburg
Karl Schmidt-Rottluff: Du und Ich, Öl auf Leinwand, 1919, Sammlung Hermann Gerlinger in der Stiftung Moritzburg, Halle
© VG Bild-Kunst, Bonn 2015 für Karl Schmidt-Rottluff
PHILOSOPHISCHE
STREIFZÜGE
A LTA N A K U LT U R S T I F T U N G
SINCLAIR-HAUS
Ori Gersht deckt durch die
Schönheit seiner Kunst das
lebensbedrohliche Potential
des Naturschönen auf. Mit
der Behauptung Gottfried
Leibniz´ im Gepäck, der
Mensch lebe in der besten
aller möglichen Welten, ein
Gang durch die Kunstwelt von
Ori Gersht, um die Tragfähigkeit philosophischer und theologischer Antworten auszutesten, ob sie in den Widersprüchen bestehen.
zur Ausstellung:
SommerNachtTraum
5.7.-27.9.2015
■ Frauensicht im Männerblick
Do 13. August 2015
17:30 -18:30 Uhr
Frauenportraits der Nachkriegszeit bis heute werfen
Fragen auf nach sexueller
Identität, gesellschaftlicher
Rollenzuweisungen nach
Geschlecht (gender) und
Identitäten jenseits aller dualistischer Mann-Frau-Klassifikationen (transgender).
Anthropologische Überlegungen zum Frau-, Mann- und
Anderssein.
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BOOM SHE BOOM
MUSEUM FÜR MODERNE KUNST 2
WERKE AUS DER SAMMLUNG
Taunusturm
Taunustor 1
60310 Frankfurt am Main
Eintritt: 8 €, erm. 4 €
Inhaber Museumsufercard
freier Eintritt.
Führung durch die
Ausstellung
Sa 21. März 2015
10:30 -12:30 Uhr
· Dr. Stefan Scholz, Kath.
Akademie Rabanus Maurus
■
A U S S T E L L U N G , T H E AT E R
T H E AT E R W I L LY P R A M L
zur Aufführung:
Hose / Snob / 1913.
Carl Sternheim
Carl Sternheims (1878 -1942)
Zyklus aus dem bürgerlichen
Heldenleben zeichnet den Typ
eines kleinbürgerlichen Aufsteigers aus der Zeit des wilhelminischen Kaiserreichs. Ihm
ist nichts heilig außer seinem
Erfolg, und der heiligt alle
Mittel. Ein korrumpiertes gesellschaftliches und politisches
System zieht korrumpierbare
Charaktere an und auf. Der
Maßlosigkeit ihres Erfolgs entspricht die Maßlosigkeit in der
Wahl ihrer Mittel, um ihn zu
mehren. Alles zerbricht in
einem Schrecken ohne Ende
nach 1913.
Theaternachlese
nach 1913
Mo 4. Mai 2015
19:30
Haus am Dom
Eintritt frei
■
Aus Geschichte kann man lernen. Deshalb wird Erinnerung
groß geschrieben. Im Gespräch über die Theaterstücke
Carl Sternheims und ihre Inszenierung im Theater Willy
Praml Ein- und Ausblicke in
gesellschaftliche Zwänge,
ökonomische Determinationen
und menschliche Freiheit.
· Willy Praml und sein
Ensemble
· Lisa Strassberger,
Literaturwissenschaftlerin
· Dr. Stefan Scholz, Theologe
u.a.
LS/StS
© Schauspiel Frankfurt / Foto: Birgit Hupfeld
DIE SCHÖNEN KÜNSTE
Vanessa Beecroft, vb 68, 2011. Performance MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt, Foto: Axel Schneider, © MMK Frankfurt
52
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SCHAUSPIEL, OPER
zur Aufführung:
Tennessee Williams
Endstation Sehnsucht
„Blanche DuBois, eine verblassende und zerrüttete Frau aus
den Südstaaten der USA, flüchtet sich zu ihrer Schwester Stella
nach New Orleans. In ihrem
Gepäck: der Verlust ihres elterlichen Anwesens, der Tod geliebter Menschen, Affären und
Trunksucht – und kein einziger
Heller mehr. Doch in der beengten Zweizimmerwohnung,
in der sich Stella mit ihrem
Mann Stanley Kowalski eingerichtet hat, kommt es schnell
zu Spannungen. Während
Blanche noch ihren Illusionen
und Hoffnungen nachhängt,
sinnt Stanley auf ihre Entlar vung und Zerstörung ... Der
Konflikt beginnt mit der präzisen psychologischen Beschreibung einer Paranoikerin, ihrer
inneren Zerrissenheit und Flucht
in eine Traumwelt und offen-
bart bald ein Schauspiel von
alptraumartiger Intensität: Unter
der Decke des realistischen Stils
regt sich eine dämonische Realität.“
Schauspiel Frankfurt
StS
■ Einführung
Mi 21. Januar 2015
18:45 Uhr
Mit:
· Hannah Schwegler,
Dramaturgin Schauspiel
Frankfurt
Treffpunkt:18:30 Uhr
Bühneneingang Oper
■ Aufführung
19:30 Uhr
Ballettsaal der Oper
© Schauspiel Frankfurt / Foto: Birgit Hupfeld
Vanessa Beecroft, vb 68, 2011. Performance MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt, Foto: Axel Schneider, © MMK Frankfurt
S C H A U S P I E L F R A N K F U RT
■ Publikumsnachgespräch
ca. 21:50 Uhr
Panorama Bar, Schauspiel
Frankfurt
Mit:
· Regisseur Kay Voges
Kartenbestellung:
scholz.stefanscholz@web.de
oder 0171 - 210 59 96
OPER FINALE
zur Aufführung:
Bohuslav Martinu° – Julietta
■ Liebe sucht Erinnerung
Di 7. Juli 2015
19:30 Uhr
Haus am Dom, Eintritt frei
Für sich gewinnt ein Mensch
Identität, weil er sich seiner Vergangenheit erinnert und von
dort aus einen Ausgriff in die
Zukunft wagen kann. Martinu° s
Oper überlässt die Figuren dem
Vergessen und einem Irrlichtern zwischen träumerischer
Realität und illusionärem Traum.
· Prof. Dr. Norbert Abels, Chefdramaturg Oper Frankfurt
· Gesangssolist/-solisten aus der
Aufführung der Oper Frankfurt
· Dr. Stefan Scholz,
Katholische Akademie
Rabanus Maurus
53
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DIE SCHÖNEN KÜNSTE
KONZERT
AUSSTELLUNGEN
Liebesfreud – Liebesleid
Geistliche und weltliche
Liebeslieder und -gedichte
So 19. April 2015
19:30 Uhr
Dom St. Bartholomäus,
Frankfurt am Main
Eintritt frei
zur Ausstellung:
raumerforschung 4/15*
Daniel Stern,
Markus Morgenstern
1.-31.5.2015
*Arbeitstitel
■
· Capella Bartholomaea
unter der Leitung von
· DMD Andreas Boltz
· Orgel, DMD Andreas Boltz
Gott ist die Liebe – Menschen
werden liebend und geliebt
zu dem, was sie sind. Liebe
beglückt und macht leiden.
Liebende werden verzaubert
und ernüchtert. Musik, Gesang
und Wort bringen Gottes
Liebe zu den Menschen, die
Liebe der Glaubenden zu
Gott, die Liebe von Mensch
zu Mensch, Liebesleid und
Geschichten von glücklich
Liebenden zum Klingen.
■ Vernissage
Do 30. April 2015
19:00 Uhr
Haus am Dom
Zollamtssaal
Eintritt frei
Die Künstler sind anwesend.
Daniel Stern und Markus
Morgenstern loten mit ihren
Installationen Räume aus und
setzen den, der sie betritt, in
ein anderes Verhältnis zu
ihrem. Raum und Zeit sind die
grundlegenden unüberschreitbaren Bezugspunkte menschlicher Existenz. Veränderte
Räume verändern Menschen.
K O N Z E R T, A U S S T E L L U N G
zur Ausstellung:
IRDISCH
Andreas Skipis
15. August -5. Oktober 2015
■ Vernissage
Fr 14. August
19:00 Uhr
Haus am Dom
Eintritt frei
Der Künstler ist anwesend
Einführung: · Dr. Stefan
Scholz, Katholische Akademie
Rabanus Maurus
In den Psalmen bringt der Betende sich in jeder persönlichen
Lage vor Gott. Lob und Dank,
Bitte und Klage, Vertrauen und
Verzweiflung lassen ihn seine
Stimme erheben. In fünf großformatigen Bildern interpretiert
Andreas Skipis je einen Psalm.
Während der nachfolgenden
Messen Sonntag abends im
Frankfurter Dom wird je eines
dieser Werke in die Kirche
gebracht. Um das Thema des
jeweiligen Psalms legt sich
eine Predigtreihe.
L I T E R AT U R
Mein blaues Klavier
Else Lasker-Schüler
(1869 -1945)
Do 29. Januar 2015
Soirée
19:30 Uhr
Mit:
· Ursula Kurze
■
Ursula Kurze stellt die Dichterin
in einem musikalisch-literarischen Programm vor. In eigenen Vertonungen der Gedichte
begleitet sie Lebensweg und
lyrisches Schaffen der Dichterin.
Else Lasker-Schüler, aus einer
jüdischen Familie stammend,
in Elberfeld geboren, starb vereinsamt in geistiger Verwirrung
im Exil in Jerusalem. Sie ist zur
größten Dichterin des Expressionismus geworden.
„Der schwarze Schwan Israels,
eine Sappho, der die Welt
entzweigegangen ist.“ Peter Hille
© Susanne Schleyer
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L I T E R AT U R
© Susanne Schleyer
■
Abrahams Stunde
Mi 11. Februar 2015
19:30 Uhr
Eintritt: 5 €; erm. 4 €
Mit:
· Doron
Rabinovici,
Autor (l.)
· Prof. Dr. Adrian
Gärtner,
Psychologe
· Prof. Dr. Melanie Köhlmoos,
Theologin
· Dr. Ursula Ruppel, Hessischer
Rundfunk Dramaturgie
· Dr. Hans-Joachim Simm,
Autor
· Prof. Dr. Joachim Valentin,
Direktor Katholische
Akademie Rabanus Maurus
In einer ambitionierten Hörspielreihe von hr2-kultur holen
renommierte Autorinnen und
Autoren die Stoffe aus dem
„Buch der Bücher“ in die
Gegenwart. Und plötzlich
schillern in den alten Erzählungen moderne Konflikte.
Theologische Essays flankieren
die Hörspiele und stellen
scharf auf die grundlegenden
Fragen. Am Runden Tisch
wird dieses Projekt unter die
Lupe genommen, und zwar
am Beispiel einer familientherapeutischen Sitzung –
Abrahams Stunde. Ausschnitte
aus den Hörspielen und
Essays liefern die Stichworte
und garantieren Hörgenuss.
LS
hr2-kultur: UKW 96,7; 95,5; 97,4 MHz und als Livestream auf www.hr2-kultur.de
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56
DIE SCHÖNEN KÜNSTE
ANKOMMEN
– D E R L A N G E TA G D E R B Ü C H E R
L I T E R AT U R
14:00 Uhr
Vanessa F. Fogel
Hertzmann’s Coffee
In New York ist ein altes
jüdisches Ehepaar am Ende
seines Lebens konfrontiert
mit einem Eklat.
Moderation:
· Sonja Vandenrath
■
Der lange Tag der Bücher
im Haus am Dom
So 22. Februar 2015
11:00 - 21:00 Uhr
mit dem
■ 7. Frankfurter Bouquinistenmarkt im Foyer
11:00 -18:00 Uhr
Eintritt frei
■
11:00 Uhr
■ Einführung
· Florian Koch,
Organisator
11:15 Uhr
■ Hector Berlioz
Und alles wandelt
sich ins Gegenteil
Im Gespräch mit Ferdinand
Zehentreiter und Ulrich Oevermann stellt Klaus Heinrich
Kohrs einen der prägenden
Komponisten des 19. Jahrhunderts vor. Mit Musikbeispielen.
12:00 Uhr
■ Pete Smith
Endspiel
Im Mittelpunkt der Erzählung
steht der Ausschwitz-Prozess
im Frankfurter Gallusviertel.
Moderation: · Alf Mentzer
13:00 Uhr:
■ Otto Müller
Der Stadtschultheiß von
Frankfurt
Michael Quast liest aus dem
Textor/Goethe-Familienroman
(erster Band der „Frankfurter
Zeitbibliothek“). Moderation:
· Cristina Henrich-Kalveram.
15:00 -17:00 Uhr
Nino Haratischwili als
Dramatikerin und Romanautorin – Wie geht das?
Die preisgekrönte Autorin liest
aus „Das achte Leben (für
Brilka)“ und aus ihren Theaterstücken.
Moderation: · Annette Reschke
■
17:00 Uhr
■ Heinrich von Kleist
Drei Novellen, drei zeichnerische Interpretationen
Über die besonderen Herausforderung beim Gestalten von
schönen Büchern. Dieter Gring
liest Auszüge aus dem Buch.
Moderation:
· Harry Oberländer
18:00 Uhr
■ Thorsten Schäfer-Gümbel
Eigentum verpflichtet
dielmann – verlag
Der Landesvorsitzende der
hessischen SPD präsentiert mit
Axel Dielmann 14 Perspektiven auf den kürzesten
aller Sätze im
Grundgesetz.
19:00 Uhr
Arno Strobel
Das Dorf
Panik, Todesangst, das ist es,
was Bastian Thanner in der
Stimme seiner Freundin hört,
als sie ihn völlig unerwartet
anruft.
Moderation: · Lothar Ruske
■
20:00 Uhr
■ Betty Kolodzy
Lux und Leben
Antiheldin Emelie sammelt
Glühbirnen und erkennt in
Christoph Berger, Deutschlands populärstem Banker,
ihren Seelenverwandten.
Moderation: · Peter Koebel
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L I T E R AT U R
Eine schöne junge Frau
Do 12. März 2015
Soirée am Dom
19:30 Uhr
Mit:
· Tommy Wieringa, Niederl.
(angefragt)
(siehe auch Seite 21)
■
Einzelheiten: www.kultur.
frankfurt.de (Literatur/
Freie Literaturveranstalter).
Schirmherr:
· Oberbürgermeister
Peter Feldmann
Gefördert von:
· Kulturamt Frankfurt
· Börsenverein des Deutschen
Buchhandels
· Landesverband Hessen,
Rheinland-Pfalz
und Saarland e.V.
· Nassauische Sparkasse
Veranstalter:
· Florian Koch, Kultur am Main
sowie Frankfurter Verlage in
Kooperation mit dem
Haus am Dom
und:
· Literaturhaus
· Romanfabrik
· Hessisches Literaturforum
· Freies Deutsches Hochstift
· Holzhausenschlösschen
· hr2
· Literaturbetrieb e.V.
Er, ein erfolgreicher Virologe
– Arbeiten, Reisen, Affären –,
sie eine Soziologiestudentin
ohne Abschluss. Große Liebe,
Heirat. Hier beginnt Wieringa
seine schonungslos erzählte
Geschichte: Wie der Mann in
der Mitte seines Lebens begreift, dass beim schnellen
Aufstieg vieles auf der Strecke
geblieben ist, Fähigkeiten, die
ihm jetzt
bei seinem
Aufbruch
fehlen.
LS
TRIPEL-AUSSTELLUNG
» wir haben uns das Leben anders vorgestellt«
Eine Achse der Erinnerung zieht sich quer durch die Stadt –
zusammengenommen die Innen- wie Außensicht der Familie
Frank von der Frankfurter Zeit bis zu Flucht und Versteck in
Amsterdam.
ANNES FRANKFURT – ERINNERUNGSBILDER
UND DOKUMENTE
H A U S A M D O M : 2 6 . 3. - 2 9. 4 . 2 0 15
W E G M A R K E N D E R FA M I L I E F R A N K
FENSTER ZUR STADT/ MARGARETE: 13.4.- 26.4.2015
Braubachstraße 18 -22, 60311 Frankfurt am Main
11:00 -23:00 Uhr
EINE WOHNUNG FÜR FRANKS
D A N T E S T R A S S E 9 , 13 . - 2 6 . 4 . 2 0 15
Dantestaße 9, 60325 Frankfurt am Main
15:00 -19:00 Uhr sowie nach Vereinbarung
Ein Projekt von:
· Haus am Dom
· Institut für Stadtgeschichte
· Bildungsstätte Anne Frank
· Literaturarchiv der GoetheUniversität mit jeweiligen
Kooperationspartnern
57
rz HAD_1.15_Layout 1 31.12.14 17:17 Seite 62
© Institut für Stadtgeschichte
DIE SCHÖNEN KÜNSTE
Ausstellung im Haus am Dom
„wir haben uns das Leben
anders vorgestellt“
ANNEs FRANKFURT
Erinnerungsbilder und
Dokumente
26.3.-29.4.2015
In welcher Gesellschaft lebte
die Familie von Anne Frank?
Die Ausstellung sucht in Text,
Bild, Film und Ton Symbiose,
Verbindungslinien und Gräben
zwischen jüdischen und nichtjüdischen Mitgliedern der
Frankfurter Stadtgesellschaft
im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Und sie dokumentiert mit Exponaten aus dem
Jugendwettbewerb „Anne Frank
heute“ Erinnerungen an Anne
in Stadt und Region Frankfurt.
(Siehe auch Seite 33)
■ Vernissage
Mi 25. März 2015
18:30 Uhr
Mit:
· Lutz Becht, Institut für
Stadtgeschichte
· Dr. Meron Mendel,
Bildungsstätte Anne Frank
Eintritt frei
LS
Zukunft der Erinnerung
Zum 70sten Todestag von
Anne Frank
Mi 25. März 2015
19:30 -22:00 Uhr
Aktuelles Forum
Kooperation:
· Bildungsstätte Anne Frank
■
© Institut für Stadtgeschichte
58
Es diskutieren:
· Prof. Dr. Astrid
Messerschmidt, Institut für
Erziehungswissenschaft an
der Pädagogischen
Hochschule Karlsruhe
· Omid Nouripour, MdB,
Außenpolitischer Sprecher
der Bundestagsfraktion
Bündnis90/Die Grünen,
Frankfurt
· Oliver Reese, Dramaturg,
Regisseur, Intendant vom
Schauspiel Frankfurt
Moderation:
· Gottfried Kößler, stellvertretender Direktor des Fritz
Bauer-Institutes, Frankfurt LS
Sterben in der Großstadt:
Wenn die Kriegsgeneration
geht ...
Mi 15. April 2015
13:00 -19:00 Uhr
Eintritt frei,
Anmeldung erforderlich
Mit:
· Buddy Elias
· Prof. Dr. med. Hartmut
Radebold
· Dr. med. Isidor Radebold
· Sabine Bode
· Dr. Svenja Eichhorn
· Prof. Dr. Weitzel-Polzer u.a.
LS
Kooperation:
· Netzwerk Hospiz und
Palliative Care
■
(siehe auch Seite 23)
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L I T E R AT U R
■ Familie Franks Frankfurt
Do 16. April 2015
19:30 Uhr
Soirée mit Bildpräsentation
und Musik
Mit:
· Lutz Becht, Institut für
Stadtgeschichte
· Mitglieder der Band Abraxas
In den Kinos der Stadt standen
die Menschen Schlange für„Der
Golem“ und „Im Westen nichts
neues“. Oberbürgermeister
Ludwig Landmann trat aus der
jüdischen Gemeinde aus und
begründete den wirtschaftlichen
Aufstieg Frankfurts. Benno Elkan
schuf für die Gefallenen des
Ersten Weltkriegs mit „Den
Opfern“ ein umstrittenes Denkmal. Die jüdische Sängerin
Magda Spiegel sang an der
Oper Wagner und verreiste
mit NS-Oberbürgermeister
Krebs nach Holland. Aber der
nationalsozialistische Terror
setzte sich durch.
LS
Kooperation:
· Institut für Stadtgeschichte
Wer bin ich und
wie will ich leben?
Di 21. April 2015
14:00 -17:00 Uhr
Workshop, Lehrerfortbildung,
Studienseminar
Gymnasium Frankfurt
Mit:
· Birgit Menzel und
· Silvia Agde-Becke
Anmeldung: relpaed-frankfurt@bistum-limburg.de
■
Anne Frank fragt sich in ihrem
letzten Tagebucheintrag am
1.8.1944, wer sie ist. In eine
säkular jüdische Familie geboren, kommt die Frage nach
dem religiösen Jude-Sein bei
Anne Frank kaum vor. Diese
Diskrepanz zum Anlass nehmend, widmet sich der Workshop u.a. folgenden Fragen:
Wie bildet sich Identität, wie
kommen wir zu unseren
Werten?
Veranstaltet von:
· Religionspädagogisches Amt
Zwischen Koran und Kafka
West-östliche Erkundungen
zu Liebe und Religion
Do 30. April 2015
19:00 -20:30 Uhr
Mit
· Prof. Dr. Navid Kermani,
Schriftsteller, Orientalist
· JProf. Dr. Tobias Specker SJ,
Stiftungsprofessur „Katholische Theologie im Angesicht
des Islams“ Sankt Georgen
in Frankfurt
· Prof. Dr. Joachim Valentin,
Direktor der Katholischen
Akademie Rabanus Maurus
· Prof. Dr. Daniel Weidner,
stellv. Direktor Zentrum für
Literatur- und Kulturforschung
Berlin, Forschungsprojekt
Text- und Religionskulturen
■
Die Liebe – in den Versen arabisch-persischer Mystik, im
Koran, bei Kafka und Kleist:
Navid Kermanis Buch
„Zwischen Koran und Kafka –
West-östliche Erkundungen“
bringt weit auseinanderliegen-
de Erfahrungskontexte zusammen. Der Name des KleistPreisträgers 2012 steht für eine
literarische Weltläufigkeit, die
ihre Gegner kennt: Das sind
alle, die Religionen und Kulturen mit Gewalt voneinander
abschotten, sie gegeneinander
ausspielen wollen. Um Liebe
geht es in Kermanis aktuellen
Büchern selbstverständlich
auch. Am Runden Tisch wollen
wir das Gespräch interdisziplinär weiterführen: Ausgehend
von den Erfahrungen und
Erschütterungen der „großen
Liebe“ wird eine Brücke
geschlagen zu (Nächsten-)
Liebe und Barmherzigkeit in
Christentum und Islam, und
was davon im Zueinander dieser beiden Religionen zu spüren ist. Literatur- und kulturwissenschaftliche Perspektiven
treffen auf theologisch durchreflektierte Erfahrungen mit
dem Phänomen der Liebe in
unterschiedlichen Kulturkreisen.
LS
59
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60
DIE SCHÖNEN KÜNSTE
TA G F Ü R D I E L I T E R AT U R
L A H N F E S T I VA L 2 0 15
AUFTAKT
Liebes(er)klärungen
in der Frankfurter Provinz
Ein Gespräch zwischen
Eheleuten
So 31. Mai 2015
20:00 Uhr
Mit:
· Christine
Büchner,
Theologin,
Hamburg
· Andreas Maier
■
Navid Kermani liest aus
„Zwischen Koran und
Kafka“ und „Große Liebe“
Fr 1. Mai 2015
19:00 Uhr
Lesung und Gespräch
im Rahmen
des Festivals
Kultursommer
Rheinland-Pfalz
Künstlerhaus
Schloss Balmoral
Villenpromenade 11
56130 Bad Ems
Moderation:
· Christopher
Campbell
Kooperation:
· Bistum Limburg
© UHH Sukhina
© Markus Kirchgessner
© Halim Dogan
■
LS
Andreas Maier
liest aus seinem
neuen Roman
„Der Ort“. Der
Ort ist die Wetterau,
das Thema die
Liebe: Der Held
des Buches
erinnert sich an die Liebe zu
Katja Melchior und an die
erste Nacht mit dem Mädchen.
„Alles war gut. Hätte man
mich in diesem Augenblick getötet, wäre ich in einem vollkommen geheilten Zustand
zum lieben Gott gekommen
…“
Auf diese Spur begibt sich
das Ehepaar Andreas Maier
und Christine Büchner, um im
Gespräch literarische und
theologische Perspektiven auf
Liebes- und Lebensentwürfe zu
skizzieren, die ihren konkreten
Ort in der Frankfurter Region
haben. Die Wetterau ist auch
die Landschaft ihrer „éducation naturelle“, und Frankfurter
Grün- und Grauzonen sind
ihnen vertraut.„Alles war gut.“
Aber wie geht es weiter? LS
War Dante ein
katholischer Rebell?
Do 23. Juli 2015
19:30 -21:30 Uhr
Soiree am Dom
Mit:
· Dr. Stefana Sabin,
Kulturwissenschaftlerin
■
Ein kanonischer Dichter, zugleich der berühmteste Exilschriftsteller des Mittelalters:
Dante Alighieri. Als Lokalpolitiker geriet er in Konflikt mit
dem Papst in Rom und mit der
Stadtregierung in Florenz und
wurde verbannt. Im Exil schrieb
er nicht nur die Göttliche
Komödie, sondern entwarf
auch eine Staatstheorie, die
die Trennung von staatlicher
und kirchlicher Macht vorsah.
In ihrem Buch beschreibt
Stefana Sabin den Lebensweg
Dantes und setzt sein politisches Denken im Kontext seines dichterischen Werks. War
er ein katholischer Rebell, der
sich gegen die Autorität des
Papstes wandte?
LS
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L I T E R AT U R
L I T E R AT U R L O U N G E I M H A U S A M D O M
Moderation:
· Martin Maria Schwarz,
hr2-kultur
Beginn: immer 11:00 Uhr
Gregor Sander
Was gewesen wäre
So 1. März 2015
Tonio Walter
Der sechste Tag
So 12. April 2015
Ulrich Woelk
Pfingstopfer
So 3. Mai 2015
■
Susanne Schädlich
Herr Hübner und
die sibirische Nachtigall
So 1. Februar 2015
■
www.eulenfisch.de
www
.eulenfisch.de
■
■
Markus Orths
Alpha und Omega
So 4. Januar 2015
■
Barmherzigkeit!«
»Sein
Sein Zepter ist Barmherzigk
eit!«
EULEN
EULEN
FISCH
FISCH
Limburger Magazin für Religion und Bildung
Limburger
und
Bildung
nd Bi
ldu n g
L i m b u r ge r Magazin
M a g a z i n für
f ü r Religion
R el i g ion u
Aktuell
e
Ausgab
e
bestelle
n!
Büchervorstellung
So 7. Juni 2015
Mit:
· Eva Demski,
Schriftstellerin
· Bernd Loebe,
Intendant Oper Frankfurt
■
Ulla Lenze
Die endlose Stadt
So 5. Juli 2015
■
1_14 Der Antichrist – Mehr als die üblichen Bösewichter
2_14 Sein Zepter ist Barmherzigkeit!
www.eulenfisch.de
www.eulenfisch.de
61
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HINTERGRUNDARBEIT
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H I N T E R G R U N D A R B E I T D E R K AT H O L I S C H E N A K A D E M I E I M H A U S A M D O M
REFERAT THEOLOGIE,
PHILOSOPHIE
Prof. Dr. Günter Kruck (GK)
REFERAT WELT RELIGIO NEN/
NEUE MEDIEN
Prof. Dr. Joachim Valentin (JV)
Runder Tisch deutscher
und türkischer Journalisten
Auf Initiative des Hauses am
Dom trifft sich seit Herbst 2007
eine Runde aus Redakteuren
und Chefredakteuren türkischer
und deutscher Medien (u.a.
Sabah, Hürriyet, Zaman, hr,
ZDF, FAZ, FR, Kirchenzeitungen
etc.). Die Gruppe besteht aus
etwa 40 Journalisten und wird
betreut von der HerbertQuandt-Stiftung, der EKHN,
und – für das Bistum Limburg
– der Katholischen Akademie
im Haus am Dom, koordiniert
von dem Publizisten Erhard
Brunn. Reihum trifft man sich
in einer der Redaktionen, um
ein aktuelles Thema jeweils
aus türkischer und deutscher
Perspektive zu besprechen.
Die Lerneffekte auf beiden
Seiten sind enorm, ebenso
wie das Diskussionspotential.
■
Arbeitskreis
Kirche und Synagoge
Vierteljährlich treffen sich
pastorale Mitarbeiter/innen,
Religionslehrer/innen und
Ehrenamtliche im Haus am
Dom, angestoßen vom Diözesansynodalrat, um dafür
Sorge zu tragen, dass die
jüdische Religion, Wurzel des
Christentums, in ihren jeweiligen Handlungsfeldern im
Bistum Limburg angemessen
präsent ist. Einmal im Jahr
wird eine Tagung zum Thema
organisiert.
■
Kooperation:
· Dr. Kornelia Siedlaczek,
Katholisches Bildungswerk
Frankfurt a. M.
63
Arbeitskreis
Kulturbrücke Kino
Sechsmal im Jahr wird im Haus
am Dom ein Film gezeigt, der
interkulturelle Themen transportiert, und anschließend zum Gespräch eingeladen. Die Reihe,
die jetzt im sechsten Jahr läuft,
verdankt sich einer Anregung
von Prof. C. Troll SJ. Der Austausch über das Zueinander und
Nebeneinander der Kulturen,
häufig aber auch Informationen
über die Situation in den Kulturen, welche die gezeigten Filme
behandeln, haben inzwischen
zu einem regen Dialog mit
dem Publikum geführt.
■
Kooperation:
· Dr. Kornelia Siedlaczek,
Katholisches Bildungswerk
Frankfurt a. M.
· Ilona Klemens, ev. Pfarrerin
für Interreligiösen Dialog,
Frankfurt a. M.
Treffpunkt Theologie
Der Treffpunkt Theologie der
Katholischen Erwachsenenbildung im Bezirk Westerwald
dient dem Austausch über
theologische Fragen.
Angesprochen sind Personen
mit einem Diplom in Theologie
oder der Fakultas für die
Sekundarstufe 2. Die Treffen
finden seit 2009 drei- bis viermal jährlich statt. Eine Orientierung an den Interessen der
Teilnehmenden soll durch eigene Themenvorschläge sowie
die Vereinbarung über allgemeine Themenschwerpunkte
gewährleistet werden.
Die Veranstaltungen werden
im Programm der KEB ausgeschrieben, die Teilnahme wird
bescheinigt.
■
rz HAD_1.15_Layout 1 31.12.14 17:17 Seite 68
64
H I N T E R G R U N D A R B E I T D E R K AT H O L I S C H E N A K A D E M I E I M H A U S A M D O M
REFERAT NATURWISSENSCHAFT,
ETHIK, MEDIZIN
Dr. Dewi M. Suharjanto (DS)
Arbeitskreis
»Ethik in der Medizin
im Rhein-Main-Gebiet«
Der Arbeitskreis bereitet den
Ärztetag am Dom vor. Aktive
Mitglieder sind ca. 20 Ärzte
und Ärztinnen, Universitätsprofessorinnen, Vertreter/
innen der Klinikseelsorge und
der Moraltheologie.
Gegründet wurde der Kreis
von Dr. Gotthard Fuchs und
Pater Dr. Ulrich Niemann SJ.
Derzeitige Leitung: Prof. Dr.
Ulrich Finke, Chefarzt
Chirurgie des Sankt
Katharinen Krankenhaus,
Frankfurt a. M.
■
»Juristisch-Theologisches
Fachkolloquium«
2007 als Kooperation zwischen der Frankfurter Juristischen Gesellschaft, der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen und der
Katholischen Akademie Rabanus Maurus begonnen, lädt
diese Veranstaltung praktizierende Juristinnen und Juristen
ein, sich einmal im Jahr mit
einem Gegenstand ihres Arbeitsfeldes disziplinübergreifend
zu befassen. Inhaltlich beraten
wird das Kolloquium u.a. vom
Kommissariat der hessischen
Bischöfe, Wiesbaden, und der
Abteilung Weltrecht im Bischöflichen Ordinariat Limburg.
Im ersten Jahr fand das Fachkolloquium zum Art. 1 GG
(Menschenwürde) statt; spätere Themen waren der hessische Bildungs- und Erziehungsplan und Biopatente.
■
REFERAT LITERATUR
Lisa Straßberger, M.A.,
Dipl. theol. (LS)
Arbeitskreis »Pränataldiagnostik und Geburtshilfe«
Der Arbeitskreis befasst sich
mit den aktuellen Themen des
Sachgebiets und stellt dazu
Öffentlichkeit her. Menschen,
die professionell in der psychosozialen und/oder pädagogischen bzw. Bildungsarbeit mit
Schwangeren arbeiten, haben
im Arbeitskreis ein Forum für
Austausch und ethische Fragestellungen. Dem Arbeitskreis
gehören alle gesellschaftlich
prägenden Beratungseinrichtungen und ausgewählte
Geburtshäuser an. Aus ihm
heraus hat sich das Netzwerk
vorgeburtliche Diagnostik
Frankfurt/Main gebildet.
Als regionales Einzugsgebiet
gilt das Bistum Limburg.
■
Club katholischer Frauen
im Haus am Dom
Der Club katholischer Frauen
öffnet einen Raum der Begegnung für katholische bzw. am
katholischen Glauben interessierte Frauen. Angesprochen
sind Frauen, die versuchen,
ihr Leben in den Facetten von
Berufs- und Privat-/Familienleben, gesellschaftlicher Verantwortung und spiritueller
Ausrichtung in eine Balance
zu bringen. Die Frauen sind
interessiert an Gesellschafts-,
Lebens- und Glaubensfragen
und nehmen ihren eigenen
Lebens- und Glaubensweg in
den Blick.
■
Kooperation:
· Verena Maria Kitz,
refugium Hofheim
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65
REFERAT ARBEIT
UND SOZIALES
IN DER EINEN WELT
Dr. Thomas Wagner (TW)
REFERAT WIRTSCHAFT
UND FINANZEN
Dr. Georg Horntrich (GH)
Frankfurter Forum
für Ethik der Finanzpraxis
Zusammen mit Vertreter/innen
des Nell-Breuning-Instituts, der
Frankfurt School of Finance &
Management, der European
Business School und der
Goethe-Universität hat die
Katholische Akademie das
Frankfurter Forum für Ethik der
Finanzpraxis gegründet. Es ist
ein interdisziplinäres Forum
für den intensiven Austausch
zwischen Wissenschaftler/
innen und Praktiker/innen zu
finanzethischen Fragen. Neben
der kontroversen Diskussion
im internen Gesprächskreis
tritt es mit Veranstaltungen an
die Öffentlichkeit.
■
Unternehmensethik
in der Praxis
Die Bedeutung von Ethik für
und von Unternehmen nimmt
zu, weil es im Kern um deren
Grundlagen und Legitimationsbedingungen geht. Im
Fokus der Unternehmensethik
steht die Mesoebene, also
jene zwischen den Ebenen der
individuellen Verantwortung
und der gesamtwirtschaftlicher
Regeln. Diese Ebene der Organisation wird selbst in der Wirtschaftsethik oft unterschätzt.
Im Zentrum dieser Kooperation zwischen dem DNWE
Regionalforum Frankfurt/
Rhein-Main, der Evangelischen
Akademie Frankfurt und der
Katholischen Akademie steht
der intensive fachliche Austausch über aktuelle unternehmerische Entwicklungen und
die damit verbundenen ethischen Herausforderungen.
■
Altcusanertreffen
im Rhein-Main-Gebiet
Seit 2007 werden die Regionaltreffen der Altcusaner im
Rhein-Main-Gebiet gemeinsam
vom Erbacher Hof in Mainz
und der Katholischen Akademie getragen. Neben der Vernetzung der Altcusaner untereinander geht es auch um die
gesellschaftliche Verantwortung von Katholiken.
■
■
Sozialpolitischer Arbeitskreis
des Bistums Limburg
Der Sozialpolitische Arbeitskreis des Bistums Limburg ist
ein Arbeitskreis des Bischofs
von Limburg. Ziel des Arbeitskreises ist es, die Kommunikation und Kooperation unterschiedlicher Bistums-, Caritasund Wissenschaftsakteure zu
bündeln und den Bischof in
sozialpolitischen Fragen zu
beraten. Die Geschäftsführung
obliegt dem Studienleiter der
Katholischen Akademie
Rabanus Maurus für „Arbeit
und Soziales in der Einen
Welt“.
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66
HINTERGRUNDARBEIT
RAUMANFRAGEN
REFERAT
INTERKULTURELLES
UND ZEITGESCHICHTE
Dr. Daniela Kalscheuer (DK)
Sozialpolitische Offensive
Frankfurt (SPO)
Zeitgeschichtlicher Arbeitskreis
(ZAK)
Die Sozialpolitische Offensive
ist ein Frankfurter Netzwerk:
Träger der freien Wohlfahrtspflege, u.a. Caritas und
Diakonie; evangelische und
katholische Kirche, Jüdische
Gemeinde, DGB-Frankfurt/
RheinMain und das Institut für
Sozialarbeit und Sozialpädagogik. Ziel dieses Netzwerkes
ist es, sozialpolitische Fragestellungen, wie zum Beispiel
zu Migration, Armut und
Exklusion, Stadtentwicklung
und Wohnraum, Arbeitslosigkeit in die Debatten des städtischen Raums zu tragen. Die
Sprecherfunktion der SPO
obliegt dem Studienleiter der
Katholischen Akademie
Rabanus Maurus für „Arbeit
und Soziales in der Einen
Welt“.
Schwerpunkt der Arbeit des
ZAK ist die wissenschaftliche
Begleitung und Evaluierung
der zeitgeschichtlichen Veranstaltungen im Haus am Dom.
Hierzu trifft sich der Arbeitskreis vierteljährlich. Ständige
Mitglieder sind Historiker aus
den Bereichen Theologie der
Goethe-Universität Frankfurt,
dem Institut für Stadtgeschichte,
dem religionspädagogischen
Amt sowie der evangelischen
und katholischen Akademie in
Frankfurt.
In Planung ist zudem ein interdisziplinäres Plenum, welches
sich vorrangig an Nachwuchswissenschaftlicher richtet.
Inhaltlicher Schwerpunkt der
Arbeit liegt hier bei der Rolle
der Kirche in Konfliktsituationen
und der Friedensforschung.
REFERAT
WELTANSCHAUUNGSFRAGEN
UND LEBENSKUNST
JOHANNES LORENZ
Fachgespräch Therapie/
Seelsorge/Weltanschauungsfragen
Das Fachgespräch ist eine
ökumenische Kooperation zwischen den Bistümern Limburg,
Mainz und der Evangelischen
Kirchen Hessen/Nassau und
Kurhessen-Waldeck. Es geht
darum, neue Felder im Bereich Beratung, Therapie und
Seelsorge zu erschließen, sie
intern zu diskutieren und
durch Veranstaltungen vorwiegend mit einem Fachpublikum
ins Gespräch zu bringen. Der
Schwerpunkt liegt auf der
Frage, inwieweit weltanschauliche Aspekte dabei eine Rolle
spielen. Das Fachgespräch
versteht sich als Ort der
Vermittlung aktueller Themen
und versucht weltanschauliche
Hintergründe zu analysieren.
RAUMANFRAGEN
Anfragen für externe Veranstaltungen richten Sie bitte an die
Rezeption des Hauses am Dom,
Telefon: 0 69- 800 8718 - 0
Fax: 0 69- 800 8718 - 506
ALLGEMEINE
GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
Die Katholische Akademie
Rabanus Maurus ist eine Einrichtung des Bistums Limburg
im katholischen Bildungszentrum Haus am Dom. Das vorliegende Programm enthält ihre
Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2015. Die Veranstaltungen
der anderen im Haus am Dom
untergebrachten Institutionen
werden eigens vorgestellt (vgl.
www.hausamdom-frankfurt.de).
Sofern nicht anders angegeben,
finden die im Programm angezeigten Veranstaltungen im
Haus am Dom statt. Den jeweiligen Raum weist die Monitor-
rz HAD_1.15_Layout 1 31.12.14 17:17 Seite 71
ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
anzeige an der Rezeption aus.
Details zu Anmeldung, Preisen
und Anfangszeiten entnehmen
Sie bitte den jeweils rechtzeitig
vor den Veranstaltungen vorliegenden Einzelprospekten
bzw. Plakaten oder dem Internetkalender. Im Zweifel gilt die
aktuell auf der Internetseite
veröffentlichte Fassung der
Geschäftsbedingungen.
Bitte melden Sie sich zu den
Veranstaltungen, die mit einer
Veranstaltungsnummer gekennzeichnet sind, an:
Katholische Akademie
Allgemeine Kostenübersicht
für Veranstaltungen
Ganztägige Veranstaltung
Thementag
19
Thementag ermäßigt
10
Abendveranstaltungen
Domgespräch/Vortrag
5
Domgespr./Vortr. ermäßigt 4
Film / Soirée am Dom
4
Film / Soirée am Dom
ermäßigt
3
€
€
€
€
€
€
Rabanus Maurus, Domplatz 3,
60311 Frankfurt a. M.,
Telefon: 0 69 - 800 871 84 00,
Fax: 0 69 - 800 871 84 12,
eMail: hausamdom@bistumlimburg.de
Eine gesonderte Anmeldebestätigung erfolgt nicht.
Bei Thementagen bitten wir Sie,
den Tagungsbeitrag vorab auf
unser Konto bei der Commerzbank Limburg zu überweisen.
BIC COBA DE FF XXX,
IBAN DE 93 5114 0029 0379
0292 00 oder nutzen Sie
(siehe rechts). Falls
Sie an der Veranstaltung nicht
teilnehmen, wird Ihnen eine
Ver waltungsgebühr in Höhe
von 10 € in Rechnung gestellt.
Ermäßigte Preise gelten für
SchülerInnen, Auszubildende,
Studierende (bis zum 30.
Lebensjahr), Senior/Innen,
Inhaber/Innen der Ehrenamtscard, des Frankfurtpasses und
Erwerbslose. Die Gewährung
der Vergünstigung bedarf des
IMPRESSUM
Nachweises. Eintritt bei Abendveranstaltungen für KulturpassInhaber: 1€.
Die Veranstaltungen der Katholischen Akademie Rabanus
Maurus orientieren sich am
links benannten Kostenrahmen.
Im Einzelfall gelten die im
tagungsbegleitenden Faltblatt
oder abweichend kommunizierten Konditionen. In Folge
von Gründen, die der Leitung
der Katholischen Akademie
Rabanus Maurus zum Zeitpunkt der Programmerstellung
noch nicht bekannt waren,
können im Einzelfall Terminänderungen, abweichende
Programminhalte oder Referentenänderungen nicht ausgeschlossen werden. Dies wird
rechtzeitig auf anderem Weg
kommuniziert. Sollte das
Sekretariat nicht besetzt sein,
wenden Sie sich bitte an die
Rezeption.T.: 069-800 8718 - 0
Neue zusätzliche Bezahlmöglichkeit per
:
Ab sofort können Sie sich für
Veranstaltungen online anmelden und Teilnahmegebühren/
Eintrittskarten online bezahlen:
http://ticket.hausamdom.de
oder www.hausamdomFrankfurt.de und Klick auf
.
Über die bekannten Vorverkaufsstellen können die Tickets
ebenfalls erworben werden:
http://www.adticket.de/
Vorverkaufsstellen.html. Der
Ticketkauf an der Abendkasse
ist weiterhin möglich.
IMPRESSUM
V.i.S.d.P. Prof. Dr. Joachim Valentin,
Direktor der Katholischen Akademie
Rabanus Maurus
Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main
Telefon: 0 69 - 800 8718 - 400
eMail und Bestellung eMailNewsletter:
hausamdom@bistum-limburg.de
Gestaltung, Produktion:
www.Gottselig.net
www.hausamdom-frankfurt.de
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Klimaneutral gedruckt mit 100% Ökostrom und Ökofarben
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geöffnet täglich 9 -17 Uhr · bei Abendveranstaltungen bis 21:30 Uhr · T 0 69/800 87 18 - 0
www.hausamdom-frankfurt.de
Katholische Akademie
Rabanus Maurus
H A U S A M D OM
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ANMELDUNG
Bitte
freimachen
· per eMail: hausamdom@bistum-limburg.de
· per Post
Bitte informieren Sie mich über Veranstaltungen
der Katholischen Akademie Rabanus Maurus.
Name
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Telefon/Telefax
eMail
Für folgende Veranstaltungen melde ich mich
verbindlich an:
Veranstaltungs-Nr.
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A
A
A
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Unterschrift
HAUS AM DOM
Katholische Akademie
Rabanus Maurus
Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main
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Seele and Geist
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