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03 DS Kamm_!Standard-Seite NZZ

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Donnerstag, 22. Januar 2015
Seite 3
Manchmal löse ich Schritte und Zügel,
wie wenn ich Tänzer des Lebens nur wär,
manchmal breite ich Schwingen und Flügel ...
Zweifel und Schwere versinken im Meer.
Hans Roelli
WIR DANKEN HERZLICH
für die grosse Anteilnahme beim Hinschied unserer lieben
DORLI KAMM-LUCHSINGER
Unser Dank gilt allen, die der Verstorbenen im Leben freundschaftlich
begegnet sind und sie auf dem letzten Gang begleitet haben.
Wir danken dem Pflegepersonal des Alterszentrums Schwanden, Herrn
Pfarrer Hoppensack für die persönliche Predigt. Sie wurde eindrücklich
umrahmt durch musikalische Beiträge von Ulrika Blumer, Jakob Strebi und
Rolf Kamm.
Danken möchten wir für die vielen lieben Worte und alle Zeichen der
Anteilnahme sowie für die Zuwendungen an die Stiftung pro Schwanden
und an den Anastasia-Fonds der Dorfschaft Thon.
8762 Schwanden, im Januar 2015
Die Trauerfamilien
Todesanzeigen /Danksagungen
Liebe Trauerfamilien
Sie können mit dem FRIDOLIN jenen Angehörigen, Bekannten, Freunden
und Helfern danken, die in den schweren Stunden des Abschieds für Sie
da waren. Mit einer Todesanzeige und einer Danksagung im FRIDOLIN
erreichen Sie die Bevölkerung des Kantons Glarus, des Linth- und Walenseegebiets sowie der Region Obere March. Sie können also sicher sein, Ihre
Todesanzeige und Ihre Danksagung werden von den Menschen gelesen,
die Ihnen wichtig sind.
Trauerkarten, Trauerbriefe und Danksagungskarten
drucken wir schnell und zu fairen Preisen.
Ihr FRIDOLIN-Team
Hauptstrasse 2 . 8762 Schwanden . Telefon 055 6474747
In memoriam:
Melita Tremp-Fischli
Senden Sie uns Text und Foto per Fax 055 647 47 00 oder E-Mail: fridolin@
fridolin.ch bis spätestens Mittwoch, 9 Uhr, dann erscheint die Todesanzeige/Danksagung am folgenden Donnerstag im FRIDOLIN. Selbstverständlich empfangen wir Sie auch gerne bei uns in Schwanden und
beraten Sie individuell nach Ihren persönlichen Wünschen.
1921 bis 2014
Ihr FRIDOLIN-Team
Hauptstrasse 2 · 8762 Schwanden · Telefon 055 6474747
Hans-Walter Hoppensack.
Kollekte: Evang. Leprahilfe
Emmaus.
Kirchliche Anzeigen
Homepage: www.grosstal.ch
Sonntag, 25. Januar, 09.30 Uhr:
Gottesdienst im Kirchgemeindehaus Linthal mit
Pfarrer Christoph Schneider.
Kollekte: KIK-Verband
(Kind in der Kirche).
Anschliessend laden wir Sie
zum Kirchenkaffee ein.
Gratis-Kirchentaxi in Linthal
und Betschwanden:
Anmeldung bis am Vorabend
unter Telefon 055 643 3113.
Freitag, 30. Januar, 10.15 Uhr:
Wochen-Gottesdienst
im Haus zur Heimat, Linthal,
im Mehrzweckraum, mit
Pfarrer Christoph Schneider.
Amtswoche:
Pfarrer Christoph Schneider,
Telefon 055 64314 52 oder
079 435 85 47.
EVANGELISCHE KIRCHGEMEINDE
SCHWANDEN GL
www.ref-schwanden.ch
Freitag, 23. Januar, 18.00 Uhr:
Jugendgottesdienst für die
1. und 2. Oberstufe
mit Pfarrer Hans-Walter
Hoppensack.
Samstag, 24. Januar, 18.00 Uhr:
meditativer Abendgottesdienst mit Pfarrer
kirchenkreis glarus nord
Freitag, 23. Januar, 10.15 Uhr,
Altersheim Letz, Näfels:
Andacht mit Pfarrer Jens
Liedtke;
14.30 Uhr, Kirchgemeindehaus Mollis: Seniorentreff:
Heidi Blumer berichtet von
ihrer Reise über die Hochebenen Lateinamerikas.
Wer einen Transport braucht,
melde sich beim Pfarramt,
Telefon 055 6121215.
Sonntag, 25. Januar, 10.00 Uhr,
Kirchgemeindehaus Schänis:
Gottesdienst mit Pfarrer
Jens Liedtke.
Besondere Einladung an
Neuzuzüger seit Mitte 2014;
10.45 Uhr, Kirche Mollis:
Gottesdienst mit Pfarrer
Matthias Peters;
17.00 Uhr, Kirche Mühlehorn:
Gottesdienst mit Pfarrer
Jens Liedtke.
Kirchentaxi, bitte melden Sie
sich bis am Vorabend bei
Doris Höllinger, Mühlehorn,
Telefon 055 61418 93.
Pfarrer Ulrich Knoepfel,
Telefon 055 61413 46;
Pfarrerin Christina Brüll,
Telefon 055 6121215;
Pfarrer Jens Liedtke,
Telefon 055 615 22 43.
www.reformiert-glarusnord.ch
Sonntag, 25. Januar, 09.30 Uhr:
Gottesdienst
Pfarrer Matthias Peters;
19.00 Uhr: Gottesdienst
in der Kapelle Oberurnen
Pfarrer Matthias Peters,
anschliessend Stubete.
Mittwoch, 28. Januar, 11.45 Uhr:
Mittagstisch für
Alleinstehende im
Pfarrhaussaal in der Rüti.
Anmeldung bis Dienstagmittag an: Bethli Rhyner,
Telefon 055 61014 42.
www.ref-niederurnen.ch
Samstag, 24. Januar, 18.00 Uhr:
Taizé-Gebetsfeier im
Dominikussaal des Klosters
Maria Zuflucht, Weesen.
Musikalische Leitung:
Sabina Schmuki;
17.20 Uhr: Gelegenheit für alle
zum Einüben der Lieder.
Kirchentaxi: Peter Gugelmann,
Telefon 055 616 15 61.
Amtswoche:
Pfarrer Jörn Schlede,
Telefon 055 61616 80
E-Mail: pfarramt@evangweesen-amden.ch
www.evang-weesen-amden.ch
Melita Tremp-Fischli
D
as Leben von Melita TrempFischli ereignete sich fast ausschliesslich in Näfels. Es begann hier und wurde hier vollendet.
Geboren wurde sie am 14. Januar
1921 als drittes und jüngstes Kind
von Johann Fischli und Anna
Fischli-Gubelmann, wohnhaft in
der Gerbi, dann im eigenen kleinen Haus ob dem Fahrtsplatz. Der
Vater arbeitete in der Zigerriibi.
Obwohl sie die Sekundarschule
besuchte, war ihr eine Ausbildung
zur Handarbeitslehrerin versagt.
Mädchen hatten Hausfrau und
Mutter zu werden. Dafür konnte
Melita in der Fremde Erfahrungen
gewinnen. In einer Fabrikantenvilla im Tessin pflegte sie die alte
Mutter des Direktors. In Altendorf
am Zürichsee arbeitete sie im Laden und Haushalt einer Bäckerei.
Ihren Mann fürs Leben fand sie in
Josef Tremp, einem stillen Buchdrucker aus dem aargauischen
Bremgarten, der in Näfels Verwandte hatte. Sie arbeitete als
Haushaltshilfe bei Oberrichters,
dem Patron einer grossen Textilfabrik in Näfels.
Im Juni 19 45 wurde geheiratet.
Bald kam ein Knabe zur Welt. Ihm
folgten im Zweijahresabstand ein
weiterer Knabe und ein Mädchen.
Die Familie schien vollzählig. Man
wohnte an der Bergstrasse. Als der
Platz eng wurde, zog man um an
die Schmiedgasse bei den «Drei
Eidgenossen».
Mutter ging haushälterisch mit Vaters bescheidenem Lohn um. Er
hatte in der Druckerei «Glarner
Nachrichten» in Glarus seine Lebensstelle gefunden. So konnten
sie 19 60/61 den Traum vom Eigenheim im Autschachen verwirklichen.
19 72 erlitt die Familie einen
Schicksalsschlag, als der Vater an
einem Herzinfarkt starb. Nun
musste Melita die Kinder allein
durchbringen. Sie war gezwungen,
mit verschiedenen Nebenbeschäftigungen, wie Heft-Abonnemente
austragen, Geld zu verdienen.
Melita war froh und gesellig.
Gerne jasste sie im Familienkreis,
in Frauengruppen und Kaffeekränzchen. Sie spielte Theater,
dichtete Schnitzelbänke und trat,
allein oder mit Freundinnen, bei
Klassentreffen und Vereinsanlässen auf. Ihre szenischen Auftritte
waren beliebt. Meist engagierte sie
sich dabei für wohltätige Zwecke.
Sie war eifriges Mitglied im
Frauen- und Mütterverein, im Arbeiterinnenverein, in der Franziskanischen Gemeinschaft.
Melita war religiös. Glaube und
Religion gaben ihr Halt. Als die
Kinder ausgeflogen waren, nahm
sie sich des hilfsbedürftigen Neffen Felix Fischli an, der als einziger seiner Familie übrig geblieben
war. Sie kümmerte sich bis zu seinem Tod wie eine Mutter um ihn.
Im Frühjahr 2010 zog sie ins Altersheim Letz, wo sie sich in ihrer
geselligen Art gut einlebte. Vier ruhige, friedvolle Jahre im Altersheim waren ihr vergönnt. In den
letzten Wochen bereitete sie sich
auf den nahenden Bruder Tod vor.
Am Morgen des 19. Novembers
2014 schlief sie friedlich ein. An ihr
erfüllte sich das Augustinuswort:
«Unruhig ist unser Herz, bis es
ruht in dir, o Herr.» Sie ruhe im
Frieden! ●
E.T/ F.O.
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Seele and Geist
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