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TK-Firmenkundenservice
0800 - 285 85 87 60
Mo.- Do. 7-18 Uhr und Fr. 7-16 Uhr
(gebührenfrei innerhalb Deutschlands)
Fax 040 - 85 50 60 56 66
www.firmenkunden.tk.de
mailto:firmenkunden@tk.de
Techniker Krankenkasse
Newsletter November 2014
Inhalt
1.
Aktuelles ..................................................... 1
1.1 Beitragssätze 2015: Individuell statt
pauschal ..................................................... 1
1. Aktuelles
1.1 Beitragssätze 2015: Individuell statt pauschal
1.3 Auch 2015 Kurzarbeitergeld für zwölf
Monate ........................................................ 3
Mit der Beitragsreform zum 1. Januar 2015 wird
der Beitragssatz zur Krankenversicherung nicht
mehr komplett vom Gesetzgeber festgelegt. Die
Kassen können wieder unterschiedliche Beitragssätze erheben.
2.
Was ändert sich zum 1. Januar 2015?
1.2 Sicherheitslücke im
Verschlüsselungsprotokoll SSL 3.0 ............ 2
Rechtliches ................................................. 3
2.1 Grünes Licht für bezahlte Pflegezeit ........... 3
3.
Termine....................................................... 4
3.1 Lohn- und Gehaltsabrechnung ................... 4
3.2 Webinare zum Jahreswechsel .................... 4
4.
Der Anteil des Beitragssatzes von 0,9 Prozent, den
die Mitglieder bisher allein getragen haben, wird
abgeschafft. Dadurch sinkt der allgemeine Beitragssatz von 15,5 Prozent auf 14,6 Prozent, der ermäßigte von 14,9 Prozent auf 14,0 Prozent.
Verschiedenes ............................................ 4
4.1 Betriebliches
Eingliederungsmanagement: Viele
Arbeitgeber haben Informationsbedarf ....... 4
4.2 Wo besonders häufig Arbeitsunfälle
passieren .................................................... 5
4.3 Arbeitgeber kritisieren Elterngeld Plus ........ 5
4.4 In eigener Sache: Newsletter jetzt länger
online .......................................................... 5
Durch diese Absenkung werden den Krankenkassen
im kommenden Jahr voraussichtlich elf Milliarden
Euro fehlen. Diese Finanzierungslücke können sie
jedoch – abhängig von ihrem jeweiligen Finanzbedarf – über einen individuellen Zusatzbeitragssatz
von ihren Mitgliedern auffangen. Damit will der Gesetzgeber einen verstärkten Wettbewerb unter den
Krankenkassen erreichen. Es ist damit zu rechnen,
dass die meisten Krankenkassen einen Zusatzbeitrag nehmen müssen.
Endgültige Entscheidung im Dezember
Sehr geehrte Damen und Herren,
Unterschiedliche Krankenkassenbeiträge ab 2015,
grünes Licht für die bezahlte Pflegezeit und Infos
zum betrieblichen Eingliederungsmanagement – das
ist nur eine Auswahl der Themen, die Sie in der
November-Ausgabe unseres Newsletters erwarten.
Viel Spaß beim Lesen!
Freundliche Grüße
Ihr TK-Firmenkundenservice
Sie haben Fragen zu einem unserer Themen?
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des TKFirmenkundenservice helfen Ihnen gern weiter.
Telefon: 0800 - 285 85 87 60
(bundesweit gebührenfrei)
Fax: 040 - 85 50 60 56 66
E-Mail: firmenkunden@tk.de
Wie hoch der zukünftige Beitragssatz der TK ausfällt, wird erst Mitte Dezember festgelegt. In jedem
Fall setzt die TK alles daran, einen möglichst günstigen Preis festzusetzen.
Führen der Rentenversicherungsträger oder die
Zahlstelle die Beiträge an die TK ab, gilt der kassenindividuelle Zusatzbeitrag erst ab dem 1. März 2015.
Für Januar und Februar wird der Zusatzbeitrag mit
einem gesetzlich festgelegten Prozentsatz von 0,9
Prozent berechnet.
Die Übergangsfrist von zwei Monaten wurde Rentenversicherungsträgern und Zahlstellen eingeräumt, um ihre Systeme zur Beitragsberechnung
umzustellen. Daher gilt die Regelung auch nur für
Mitglieder, bei denen die Rentenversicherungsträger
oder Zahlstellen die Beiträge aus der Rente beziehungsweise dem Versorgungsbezug einbehalten
und an die TK zahlen.
Newsletter November 2014
Fragen und Antworten zum Zusatzbeitrag
Wie hoch ist der kassenindividuelle Zusatzbeitragssatz der TK?
Mit dem kassenindividuellen Zusatzbeitragssatz
schließen die Krankenkassen die Lücke zwischen
dem gesetzlich festgelegten Beitragssatz und dem
tatsächlichen Finanzbedarf.
Mitte November erhält die TK einen Bescheid über
die Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds. Erst
dann kann die TK den Haushalt für 2015 aufstellen
und den künftigen Zusatzbeitragssatz der TK ermitteln.
Seite 2
Für wen gilt der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz?
•
•
•
•
•
Beteiligt sich der Arbeitgeber am Zusatzbeitrag?
Nein, der Zusatzbeitrag ist vom Mitglied allein zu
tragen.
•
Wer führt den Zusatzbeitrag ab?
Die Beiträge werden weiterhin über den gewohnten
Weg gezahlt. Das bedeutet: Wenn der Krankenversicherungsbeitrag vom Arbeitgeber, Rentenversicherungsträger oder der Agentur für Arbeit überwiesen
wird oder das Mitglied seinen Beitrag direkt an die
TK zahlt, so gilt dies auch für den Zusatzbeitrag.
•
Wann ist der Zusatzbeitrag fällig?
•
Der Zusatzbeitrag ist Bestandteil des Krankenversicherungsbeitrags. Er ist zusammen mit den übrigen
Krankenversicherungsbeiträgen fällig.
•
Kann der Zusatzbeitrag auch steuerlich abgesetzt werden?
Es werden alle Beiträge für eine Basiskrankenversicherung angesetzt. Hierzu gehört auch ein von der
gesetzlichen Krankenkasse erhobener Zusatzbeitrag.
Was ist der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz?
Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz ist eine
rechnerische Größe.
Ein Expertengremium schätzt jedes Jahr bis zum 15.
Oktober die Höhe der voraussichtlichen Ausgaben
der Krankenkassen und die Einnahmen des Gesundheitsfonds für das folgende Kalenderjahr. Auf
dieser Grundlage legt das Bundesministerium für
Gesundheit den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz fest. Er wird jeweils bis zum 1. November bekannt gegeben und gilt für das komplette folgende
Kalenderjahr.
Wie hoch ist der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz?
Ab dem 1. Januar 2015 beträgt der amtlich festgesetzte durchschnittliche Zusatzbeitragssatz 0,9 Prozent.
•
•
Personen, die Arbeitslosengeld II beziehen
Personen, die in Einrichtungen der Jugendhilfe
für eine Erwerbstätigkeit befähigt werden sollen
Teilnehmer an Leistungen zur Teilhabe am
Arbeitsleben, sowie an Abklärungen der beruflichen Eignung oder Arbeitserprobung
Auszubildende, die im Rahmen eines Berufsausbildungsvertrags nach dem Berufsbildungsgesetzes (BBiG) in einer außerbetrieblichen
Einrichtung ausgebildet werden
Behinderte Menschen, die in anerkannten
Werkstätten für behinderte Menschen oder in
Blindenwerkstätten oder für diese Einrichtungen
in Heimarbeit tätig sind und deren Entgelt 553
Euro (2014) monatlich nicht überschreitet
Behinderte Menschen, die in Anstalten, Heimen
oder gleichartigen Einrichtungen in gewisser
Regelmäßigkeit eine Leistung erbringen, die einem Fünftel der Leistung eines voll erwerbsfähigen Beschäftigten in gleichartiger Beschäftigung entspricht und deren Entgelt 567 Euro
(2015) monatlich nicht überschreitet
Versicherungspflichtige, die von einem Rehabilitationsträger während einer Leistung zur medizinischen Rehabilitation Verletztengeld, Versorgungskrankengeld oder Übergangsgeld erhalten
Versicherungspflichtige und freiwillig Versicherte, deren Mitgliedschaft während des Wehr- oder Zivildienstes oder einer Eignungsübung erhalten bleibt
Mitglieder, die Verletztengeld der Unfallversicherung, Versorgungskrankengeld nach dem
Bundesversorgungsgesetz oder vergleichbare
Entgeltersatzleistungen beziehen
Auszubildende, deren Arbeitsentgelt 325 Euro
monatlich nicht übersteigt
Versicherte, die ein freiwilliges soziales oder
ökologisches Jahr im Sinne des Gesetz zur
Förderung von Jugendfreiwilligendiensten
(JFDG) oder einen Bundesfreiwilligendienst
nach dem Bundesfreiwilligendienstgesetz
(BFDG) leisten
Haben die genannten Personengruppen weitere
beitragspflichtige Einnahmen, zum Beispiel Renten
oder Versorgungsbezüge, gilt für diese Einnahmen
der kassenindividuelle Zusatzbeitragssatz.
Quelle: TK
1.2 Sicherheitslücke im Verschlüsselungsprotokoll SSL 3.0
IT-Experten haben kürzlich in dem 15 Jahre alten
Verschlüsselungsprotokoll SSL 3.0 eine schwere
Sicherheitslücke entdeckt. Wie viele andere Programme verwendete auch sv.net diese Verschlüsselung.
Der sv.net-Betreiber ITSG hat auf entsprechende
Warnhinweise reagiert und stellt seine codierten
Webseiten jetzt ausschließlich mittels TLSVerschlüsselung (Version 1.0 oder höher) zur Verfügung.
Seite 3
Sollten User von sv.net classic Probleme mit dem
Versand aus der Software heraus haben, rät die
ITSG zur manuellen Abschaltung des Verschlüsselungsprotokolls SSL 3.0. Dies können Anwender im
Programm selbst durchführen. Die Anleitung dazu
gibt es auf der Internetseite der ITSG
(www.itsg.de/svnet_home.itsg) unter "Aktuelles".
Bei technischen Fragen ist die sv.net-Hotline unter
der Telefonnummer 06104 - 947 36-402 zu den
folgenden Zeiten erreichbar:
•
•
Montag bis Donnerstag von 8:30 bis 12:30 Uhr
und 13:30 bis 17:00 Uhr
Freitag von 8:30 bis 14:00 Uhr
Quelle: TK, ITSG
1.3 Auch 2015 Kurzarbeitergeld für zwölf
Monate
Wieder eine Verlängerung in Sachen Kurzarbeitergeld. Auch 2015 soll die Bezugsdauer auf bis
zu zwölf Monate ausgeweitet werden. Das bedeutet mehr Planungssicherheit für viele Unternehmen.
Nach 2013 und 2014 soll jetzt auch eine verlängerte
Bezugsdauer von zwölf Monaten für das Jahr 2015
gelten. Grundsätzlich ist der Bezug auf nur sechs
Monate begrenzt. Drohen konjunkturell schwache
Phasen, kann das Bundesministerium für Arbeit und
Soziales per Rechtsverordnung aber den Zeitraum
verlängern.
Kurzarbeit ist für viele Unternehmen ein wichtiges
Instrument, um Auftragsflauten zu überbrücken –
und so Arbeitsplätze zu erhalten. Durch das Kurzarbeitergeld werden Unternehmen von Lohnkosten
entlastet, da der Arbeitgeber nur die tatsächlich
geleistete Arbeitszeit vergüten muss. Bei Kurzarbeit
ist die Arbeitszeit reduziert. Lohn- und Gehaltseinbußen, die für die betroffenen Arbeitnehmer dabei
entstehen, gleicht das Kurzarbeitergeld zumindest
teilweise aus. Diese Zahlungen übernimmt die Bundesagentur für Arbeit.
Weitere Informationen zum Thema Kurzarbeit finden
Sie auch unter www.firmenkunden.tk.de. Geben Sie
einfach den Webcode 167064 in das Suchfeld ein.
Quelle: TK, Haufe
2. Rechtliches
2.1 Grünes Licht für bezahlte Pflegezeit
Mehr als 2,6 Millionen Menschen in Deutschland
sind pflegebedürftig. Etwa zwei Drittel von ihnen
werden zu Hause gepflegt – meist von den Angehörigen. Für diese kommt der Spagat zwischen Betreuung und Beruf oft einer Zerreißprobe gleich. Der neue Gesetzentwurf von Familienministerin Manuela Schwesig soll dem entgegenwirken.
Schon zum 1. Januar 2015 soll es in Kraft treten,
das Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie,
Newsletter November 2014
Pflege und Beruf. Es bringt drei Veränderungen mit
sich:
1. Bezahlte Pflegezeit von zehn Tagen
Arbeitnehmer haben künftig das Recht auf eine
bezahlte Pflegezeit, wenn sie einen nahen Angehörigen pflegen müssen und dem Job nicht länger als
zehn Tage fernbleiben. Allerdings kommen nicht die
Arbeitgeber für die kurzfristige Auszeit auf, sondern
die gesetzliche Pflegeversicherung des Angehörigen. Sie zahlt dem Arbeitnehmer 90 Prozent des
ausbleibenden Nettoeinkommens. Bisher war die
zehntägige Pflegezeit unbezahlt.
2. Recht auf Darlehen für sechsmonatige Pflegezeit
Wenn zehn Tage nicht reichen, können sich Arbeitnehmer auch schon jetzt teilweise oder vollständig
für bis zu sechs Monate vom Job freistellen lassen.
Neu ist ihr Recht auf ein zinsloses Darlehen, das
den Verdienstausfall wettmachen soll. Der Antrag
auf Förderung ist beim Bundesamt für Familie und
zivilgesellschaftliche Aufgaben erhältlich. Übrigens:
Lässt sich der Beschäftigte nur teilweise von der
Arbeit freistellen, ist er weiterhin versicherungspflichtig. Erfolgt eine vollständige Freistellung, gilt die
Beschäftigung ab dem ersten Tag der Pflegezeit
nicht als fortbestehend. Das heißt, die Versicherungspflicht endet in diesem Fall sofort.
3. Recht auf Familienpflegezeit
Auch das Recht auf Familienpflegezeit ist neu. Das
heißt, pflegende Angehörige haben künftig Anspruch
auf eine teilweise Freistellung von bis zu 24 Monaten bei einer verbleibenden Mindestarbeitszeit von
15 Wochenstunden. Bislang mussten Arbeitgeber
einer Familienpflegezeit ausdrücklich zustimmen.
Ob zehn Tage oder 24 Monate – in der Zeit zwischen der Ankündigung, eine Pflegezeit nehmen zu
wollen, und der Rückkehr an den Arbeitsplatz darf
der Arbeitgeber den pflegenden Mitarbeiter nicht
kündigen.
Das Gesetz definiert auch den Kreis der nahen
Angehörigen neu. Er umfasst neben Eltern, Großeltern, Schwiegereltern, Ehegatten, Partnern in einer
eheähnlichen Gemeinschaft, Lebenspartnern, Kindern, Adoptiv- oder Pflegekindern des Ehegatten
oder Lebenspartners sowie Schwieger- und Enkelkindern künftig auch Stiefeltern, Schwägerinnen und
Schwager sowie Partner in lebenspartnerschaftsähnlichen Gemeinschaften.
Weitere Informationen zum Thema gibt es auf
www.familien-pflege-zeit.de. Tipps, wie zum Beispiel
ein Wertguthaben bei der Gestaltung der pflegebezogenen Auszeit helfen kann, finden Arbeitnehmer
und Arbeitgeber im TK-Beratungsblatt "Pflegezeit" –
unter www.firmenkunden.tk.de, Webcode 107152.
Quelle: TK, www.bmfsfj.de
Newsletter November 2014
3. Termine
3.1 Lohn- und Gehaltsabrechnung
Ihre Termine für November und Dezember 2014
für die Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie das
Steuerrecht im Überblick:
Seite 4
•
Lohnsteuer-Änderungsrichtlinien 2015: Sachbezüge, Freigrenzen
Das Webinar ist für Firmenkunden der TK kostenlos
und dauert circa 90 Minuten. Im Anschluss haben
Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen zu stellen.
Quelle: TK
November
4. Verschiedenes
•
•
4.1 Betriebliches Eingliederungsmanagement: Viele Arbeitgeber haben Informationsbedarf
•
•
10. November: Lohnsteueranmeldung Oktober
13. November: Lohnsteuer und Kirchensteuer
Oktober (Zahlungsschonfrist)
24. November: Beitragsnachweis; dieser muss
am fünftletzten Bankarbeitstag im Monat um
0:00 Uhr vorliegen.
26. November: Sozialversicherungsbeiträge
Dezember
•
•
•
•
10. Dezember: Lohnsteueranmeldung November
15. Dezember: Lohnsteuer und Kirchensteuer
November (Zahlungsschonfrist)
19. Dezember: Beitragsnachweis; dieser muss
am fünftletzten Bankarbeitstag im Monat um
0:00 Uhr vorliegen.
23. Dezember: Sozialversicherungsbeiträge
Alle Termine finden Sie auch in unserem elektronischen Kalender auf www.firmenkunden.tk.de –
Webcode 281524.
Quelle: TK
3.2 Webinare zum Jahreswechsel
Rücken-OP, Reha und zurück in den Job – dieser
Weg ist oft sehr beschwerlich. In solchen Fällen
kann ein betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) helfen. Doch wie funktioniert das
genau? Und was können Arbeitgeber konkret
tun? Antworten gibt’s bei den Gemeinsamen
Servicestellen für Rehabilitation.
Das Ziel des BEM ist einfach: Mitarbeiter, die krankheitsbedingt länger ausgefallen sind, sollen dem
Unternehmen dauerhaft erhalten bleiben. Dabei
kommt es auf eine schrittweise und an den Arbeitnehmer angepasste Rückkehr in den Beruf an. Unternehmen behalten so ihre Fachkräfte – und betroffene Mitarbeiter ihren Job. Eingliederung vor
Entlassung ist die Devise des BEM.
Viele Arbeitgeber haben mit BEM jedoch wenig
Erfahrung, obwohl sie gesetzlich verpflichtet sind,
ein Eingliederungsmanagement durchzuführen. Und
das bereits, wenn ein Arbeitnehmer länger als sechs
Wochen innerhalb eines Jahres arbeitsunfähig ist.
Der Jahreswechsel 2014/2015 hat es in sich:
Beitragssätze in der Kranken- und Pflegeversicherung, Grenzwerte sowie Regeln für kurzfristige Beschäftigungen – sie alle ändern sich zum
neuen Jahr. Im Jahreswechselwebinar führen wir
Sie durch alle wichtigen Themen – live an Ihrem
Arbeitsplatz.
Um Licht ins Dunkel zu bringen, können sich Firmen
an die Gemeinsamen Servicestellen für Rehabilitation wenden, die sie beim BEM unterstützen – entweder mit einer allgemeinen Beratung oder bei einem
konkreten Fall in der Belegschaft. Zugeordnet sind
die Servicestellen jeweils bestimmten Reha-Trägern,
wie beispielsweise gesetzlichen Krankenkassen
oder der Rentenversicherung.
November oder Januar – Sie entscheiden, wann Sie
Ihr Wissen in Sachen "Sozialversicherung" auffrischen und alle Änderungen zum Jahreswechsel
erfahren möchten. Melden Sie sich am besten gleich
über www.webinare.tk.de für eine Online-Schulung
Ihrer Wahl an, und zwar am
Die TK betreut neun Gemeinsame Servicestellen im
Bundesgebiet. Die Standorte sind Aachen, Berlin,
Duisburg, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover,
Köln, München und Schwerin.
•
•
Doch nicht nur bei der TK gibt es diese Servicepoints, sondern seit 2002 in jedem Landkreis
und in jeder kreisfreien Stadt. Ihre nächstgelegene
Servicestelle finden Sie auf www.rehaservicestellen.de.
25. November 2014 um 14 Uhr oder
28. Januar 2015 um 10 Uhr.
Das Passwort für die Anmeldung ist wie immer 989.
Referent Timo Labrenz bringt Ihnen an beiden Terminen folgende Themenfelder anschaulich und
ausführlich näher:
•
•
•
Finanzierungsreform in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-FQWG) und deren Auswirkung auf die Beitragssätze
Gleitzone: Ende der Übergangsregelung
Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG) und dessen Auswirkung auf
geringfügige Beschäftigungen
Um auf die Servicestellen und das Thema BEM im
Allgemeinen aufmerksam zu machen, bietet die TK
Veranstaltungen für Firmenkunden an. Hier informieren Experten über rechtliche Grundlagen des BEM,
Unterstützungsmöglichkeiten der Sozialversicherung
und Erfahrungen aus der Praxis.
Der letzte Termin in diesem Jahr ist in Hamburg am
19. November. Interessierte melden sich bitte über
die E-Mail-Adresse hamburg-gs@tk.de oder unter
der Telefonnummer 040 - 6921-61 58 an.
Seite 5
Weitere Informationen zum BEM gibt es auch auf
www.firmenkunden.tk.de, Webcode 514866.
Quelle: TK
4.2 Wo besonders häufig Arbeitsunfälle passieren
Im vergangenen Jahr hatten 2,9 Prozent aller
Erwerbstätigen in Deutschland einen Arbeitsunfall. Das sind mehr Menschen als die Stadt Köln
Einwohner hat. In welchen Berufszweigen passieren die meisten Unglücke?
Laut einem Bericht des Statistischen Bundesamtes
kommen im Bereich der Land-, Forst- und Tierwirtschaft sowie im Gartenbau besonders viele Unfälle
vor. 5,9 Prozent der Beschäftigten in dem Bereich
hatten sich 2013 verletzt. Hoch ist die Zahl auch im
Bereich Bau, Architektur, Vermessung und Gebäudetechnik mit 5,1 Prozent.
Newsletter November 2014
Hier setzt die Kritik der Bundesvereinigung der
Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) an. "Es ist
nicht akzeptabel, dass immer mehr individuelle Ansprüche für Arbeitnehmer auf Gestaltung ihrer Arbeitszeit geschaffen werden und die betrieblichen
Belange immer weniger berücksichtigt werden", so
die BDA in einer Stellungnahme.
Im Gegenzug fordern die Arbeitgebervertreter: "Um
die Vereinbarkeit von Familie und Beruf grundlegend
zu verbessern, ist es wesentlich, dass auch an anderen Hebeln angesetzt wird: Der Ausbau einer
bedarfsgerechten, qualitativ hochwertigen und finanzierbaren Kinderbetreuung muss weiter vorankommen. Insbesondere Angebote von Ganztagskitas und Ganztagsschulen müssen ausgebaut
werden, um Müttern und Vätern gleichermaßen die
Teilhabe am Erwerbsleben zu ermöglichen."
Die Stellungnahme der BDA ist online einsehbar
unter www.arbeitgeber.de, Suchwort "Elterngeld".
Mit 4,2 Prozent traten bei Schichtarbeitern Arbeitsunfälle im Durchschnitt deutlich häufiger auf als bei
anderen Beschäftigten. Hier muss die hohe Unfallrate aber nicht zwingend damit verbunden sein, dass
die Schichtarbeiter etwa übermüdet oder unkonzentrierter sind. Es kann auch daran liegen, dass die
Berufe, in denen Schicht gearbeitet wird, besonders
gefährlich sind.
Quelle: TK, www.arbeitgeber.de
Ein sehr geringes Unfallrisiko haben Beschäftigte in
Büroberufen (1,3 Prozent). Allerdings sehen sich
diese Beschäftigten mit Gefährdungen konfrontiert,
die schleichend zu Problemen führen können, wie
zum Beispiel Fehlhaltungen oder Tonerstaub.
Mit unserem Newsletter möchten wir Sie monatlich
über Neuigkeiten aus den Bereichen Sozialversicherung, Personalwesen und Recht informieren. Sollten
Sie einmal verpasst haben, eine Ausgabe zu lesen,
oder sich für Themen vergangener Newsletter interessieren, können Sie jetzt online auf alle Ausgaben
des laufenden Jahres zugreifen.
Der Bericht des Statistischen Bundesamtes ist online einsehbar unter www.destatis.de, Suchwort "Arbeitsunfälle 2013".
Quelle: TK, Haufe, Statistisches Bundesamt
4.3 Arbeitgeber kritisieren Elterngeld Plus
4.4 In eigener Sache: Newsletter jetzt länger
online
Wir haben für Sie unser Newsletter-Archiv erweitert und stellen Ihnen nun alle Ausgaben des
laufenden Jahres online zur Verfügung.
Unser erweitertes Newsletter-Archiv finden Sie auf
www.firmenkunden.tk.de, Webcode 669040. Dort
können Sie alle Ausgaben seit Januar 2014 im PDFFormat herunterladen.
Quelle: TK
Das Elterngeld Plus kommt – aber es kommt
nicht überall gut an. Während vor allem Teilzeitkräfte davon profitieren, sehen viele Arbeitgeber
den Gesetzentwurf von Familienministerin Manuela Schwesig kritisch. Warum?
Doppelt so lang, halb so hoch – das ist ein zentraler
Punkt des neuen Elterngelds. Demnach sollen Mütter und Väter, die direkt nach der Geburt des Kindes
in Teilzeit weiterarbeiten und nicht etwa ein Jahr
pausieren, die staatliche Unterstützung statt regulär
für zwölf Monate künftig bis zu 24 Monate erhalten.
Dabei halbiert sich aber auch der monatliche Satz.
So soll eine Ungerechtigkeit gegenüber Teilzeitkräften ausgeräumt werden, weil diese sonst weniger
Elterngeld bekommen würden als wenn sie für ein
Jahr komplett pausieren.
Das neue Gesetz ermöglicht zudem eine flexiblere
Gestaltung der Elternzeit. Beide Elternteile können
sie in je drei statt wie bisher zwei Abschnitte aufteilen.
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