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EinbettenHerunterladen
Heckenblatt
Österreichische Post AG. Info.Mail. Entgelt bezahlt.
S O N D E R A U S G A B E Z U M H E C K E N TA G
10:0 für Sträucher und Bäume mit Heimvorteil
WA N N ?
von 9 –14 Uhr
W O?
rtschaftliche
Amstetten – Landwi
bl
hü
eß
Fachschule Gi
lle
Kamp – vor der Kape
Etzmannsdorf am
umschule Bauer
Merkengersch – Ba
ge 360er Remise
Mödling – ehemali
der Stadtgemeinde
Poysdorf – Bauhof
n–
Pyhra bei St. Pölte
Fachschule
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ch
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La
Praskac
Tulln – Baumschule
– Fuchshalle
Wartmannstetten
Bestellen Sie
tag.at
op auf www.hecken
• online im Heckensh
x
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w.
bz
hein per Post
der mittels Bestellsc
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en
dern am Heck
(Bestellscheine anfor
-5151)
unter 0 29 52 /302 60
Dieses besteht aus 10 Weidenpflanzen
sowie 10 Weidenstecklingen und ist ein
super Anfang für eine langjährige kreative
Pflanzenkunst in Ihrem Garten. Sie erhal­
ten dazu natürlich auch eine Anleitung
zum Setzen und Pflegen, eine Kurzanlei­
tung für Ihren ersten Weidentunnel und
hilfreiche Tipps. Damit sind Ihrer Kreativi­
tät kaum mehr Grenzen gesetzt. Sie kön­
nen auch ein Weidentipi, einen Torbogen,
einen lebendigen Zaun oder eine Weiden­
skulptur gestalten. Alles was Sie brauchen,
ist ein Platz an der Sonne, etwas Geduld
und ein wenig Mut zum Arbeiten mit
lebendem Baumaterial.
oder Pimpernuss sowie diverse Wildrosen und
Weiden sind nur ein Teil des umfangreichen
Sortiments aus fast 60 Arten, das wir heuer
wieder für Sie zusammengestellt haben. Viele
davon sind wichtige Nektar- oder Pollenlie­
feranten für unsere Honigbienen, denen wir
auch heuer wieder ein Heckenpaket widmen.
Für ObstliebhaberInnen werden zusätzlich eigens
für den Heckentag produzierte, einjährige Ver­
edelungen von uralten Obstsorten angeboten.
Ob Äpfel, Birnen, Kirschen, Kleinpflaumen,
Marillen, Weichseln oder Zwetschken, hier fin­
det jeder seine passende Fruchtrarität.
Besonderes Augenmerk legen wir heuer auf
das Kriecherl, das Wildgehölz des Jahres 2014.
Das gibt es entweder wurzelnackt als Wild­
form oder als einjährige Veredelung.
Welcher Strauch oder Baum in Ihren Garten
passt und wie Bestellung und Abholung am
Heckentag funktionieren, erfahren Sie ab
1. September von Judith, Christina, Petra, Ma­
rianne, Christine und unserem Obstexperten
Heinz am Heckentelefon.
Übrigens: Die 10 guten Gründe für
Ihren zweistelligen Sieg mit Pflanzen
vom Heckentag finden Sie direkt auf
www.heckentag.at
Liebe Heckentag-Freunde!
Jedes Jahr erhält ein Vertreter aus dem Heckentag-Sortiment
als „Wildgehölz des Jahres“ besondere Aufmerksamkeit – 2014
ist es das Kriecherl. Als eine der ältesten mitteleuropäischen
Kulturpflanzen hat sie sich perfekt an das Waldviertler Klima
angepasst, eine einzigartige Formenvielfalt entwickelt und damit
das Potenzial, zu einem Leitprodukt der Region zu werden.
Die Initiative „So schmeckt Niederösterreich“ rückt seit zehn Jahren den Wert regionaler
Produkte verstärkt in das Bewusstsein der Bevölkerung. Qualität und Herkunft werden
vermehrt hinterfragt – Regionalität schafft in dieser Hinsicht Vertrauen. Eine große Rolle
spielen dabei auch heimische Wildgehölze wie die Dirndl im Pielachtal, die Elsbeere
im Wienerwald oder jetzt eben das Kriecherl im Waldviertel. Zudem tragen sie zur
regionalen Wertschöpfung bei.
Unsere Wildgehölze haben verschiedenste Vorzüge. Sie sind
bodenständig und robust, bestens an Klima und Standort
angepasst, ihrerseits wieder Nahrungsquelle und Lebensraum
für andere heimische Arten und manche lassen sich
zu allerlei Köstlichkeiten verarbeiten.
In diesem Sinn: Genießen Sie die Vielfalt in Niederösterreich!
Das Heckentag-Team wünscht jetzt schon
viel Erfolg und steht bei Fragen
am Telefon oder direkt mit kundigen
Praktikern am Heckentag
zur Verfügung!
Foto: Weingartner
zu besammeln. Streng nach regionaler Her­
kunft getrennt, wurde dann mittels Quet­
schen, Stampfen, Passieren und Reinigen keim­
kräftiges Saatgut bester Qualität gewonnen.
Daraus haben die ausgewählten RGV-Partner­
baumschulen mit viel Gefühl und Know-how
die kräftigen Jungpflanzen herangezogen, die
Sie in Ihrem Heckentagspaket finden.
Ob Sie etwas zum Naschen, bezaubernde Blüh­
gehölze, einen Sichtschutz oder einen Naturka­
lender für Ihren Garten suchen, beim Hecken­
tag werden Sie sicher fündig. Berberitze,
Dirndl, Elsbeere, Holunder, Liguster, Schlehe
Ein Kunstwerk für Ihren Garten
Viele Menschen haben uns angerufen
oder geschrieben, dass sie sich neben den
bewährten Heckenpaketen auch ein fix
zusammengestelltes Set an Weiden für
Tunnel, Skulpturen, Bögen oder Girlanden
am Heckentag wünschen. Dem mussten wir
einfach nachgeben und haben somit erst­
mals ein Weidenpaket im Angebot.
NÖ Heckentag
8. November 2014
Beim Fußball ist der Heim­
vorteil noch lange keine
Garantie für einen Sieg.
Bei Sträuchern und Bäumen
schon. Wenn Sie nämlich Wild­
rosen, Kriecherl oder Pimper­
nüsse vom Heckentag setzen,
gewinnen Sie und Ihr Garten
mit Sicherheit zweistellig.
Sträucher und Bäume, die sich über viele Ge­
nerationen in einer Region bewähren muss­
ten, können die Vorteile ihrer jahrtausende­
alten Anpassung nicht nur in freier Wildbahn,
sondern natürlich auch in Ihrem Garten aus­
spielen. Sie wachsen besser an, sind robuster,
schmecken, schauen toll aus und sie blühen
und fruchten zum richtigen Zeitpunkt, wenn
Bienen und andere Bestäuber den Pollen und
Nektar am Nötigsten brauchen. Genau diese
Pflanzen können Sie am 8. November am NÖ
Heckentag heimtragen. Gehölze aus der rich­
tigen Region, die garantiert von Mutterpflan­
zen aus den Landschaften Nieder­österreichs
abstammen und optimal zu ihrem zukünftigen
Pflanzplatz passen.
Die Sträucher und Bäume, die Sie in Form Ihres
ganz persönlich zusammengestellten Paketes
am Heckentag in Empfang nehmen können,
haben schon einiges erlebt. 4 Jahre zuvor ha­
ben die MitarbeiterInnen des Vereines Regio­
nale Gehölzvermehrung (RGV) in mühevoller
Handarbeit damit begonnen, die Früchte aus­
gesuchter, wild wachsender Mutterbestände
2 0 14
Dr. Stephan Pernkopf
Naturschutzlandesrat
t
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A
Das
Heckenblatt
2
Jedes Heckenpaket enthält 10 Pfla
enbauwerk plus Anleitung.
Das Package für Ihr persönliches Weid
n
• 10 wurzelnackte Weidenpflanze
)
eide
ur-W
Purp
,
(Korb-Weide
*
• 10 Weidenstecklinge
NEU!
nzen
Naturgartenhecke
Sichtschutzhecke
Bienenhecke
Zehn-Jahres-Zeiten Hecke
Die Hecke für Naschkatzen
und Fruchtverwerter in
Zusammenarbeit mit der
Aktion „Natur im Garten“.
Der Klassiker, aufgrund
der großen Nachfrage jedes
Jahr im Programm.
Lebendiges Insektenhotel. Die Bienen­hecke soll möglichst viele
Blüten­besucher in Ihren Garten locken. Ein kleiner Beitrag für
die in Bedrängnis geratene heimische Bienenwelt.
Infos unter www.heckentag.at
Der Naturkalender vor Ihrer Haustür. Für jeden Ab­schnitt im
Naturkalender gibt es eine charakteris­tische Pflanze, die mit ihrer
Blüte, Fruchtreife oder mit ihrer Laubverfärbung eine der 10 natür­
lichen Jahreszeiten einläutet. Infomaterial am Abholstandort!
für raue Lagen:
• Schlehdorn
• Hunds-Rose
• Wein-Rose
• Purpur-Weide
• Holzapfel
• Traubenkirsche
• Sal-Weide
• Gewöhnliche Berberitze
• Dirndl-Strauch
• Roter Hartriegel
• Gewöhnlicher
Spindelstrauch
• Gewöhnlicher Liguster
• Schlehdorn
• Hunds-Rose
• Schwarzer Holunder
• Dirndl-Strauch
• Schlehdorn
• Hunds-Rose
• Schwarzer Holunder
• Wildzwetschke
• div. Brombeeren
• div. Himbeeren
• Roter Hartriegel
• Liguster
• Gewöhnlicher Schneeball
• Feld-Ahorn
• Hainbuche
Einige Kurzportraits
Einzelgehölze
STRÄUCHER
Gewöhnliche
1
Berberitze
2
Dirndl, Gelber
Hartriegel
Berberis vulgaris
Das Weinscharl, herrlich saure Beeren: besser als Zitronen!
Cornus mas
Fruchtgehölz mit herbaromatischen Dirndln zum Naschen
und für Marmelade
für milde Lagen:
• Dirndl-Strauch
• Hunds-Rose
• Purpur-Weide
• Königs-Weide
• Pimpernuss
• Holzapfel
• Steinweichsel
• Traubenkirsche
• Wolliger Schneeball
• Gewöhnlicher Schneeball
28 Mandel-Weide
Salix triandra
Großstrauch-Weide mit niederliegendem Habitus.
Wasserbedarf hoch
29 Korb-Weide
Salix viminalis
Feuchte Standorte, extrem biegsame Ruten
30 Schwarzer Holunder Sambucus nigra
Der Wildobst-Klassiker. Früchte ideal für Marmelade und Saft
31 Hirschholler
Sambucus racemosa
Ein rotfrüchtiger Holler, dessen Früchte sehr dekorativ,
aber nicht zum Verzehr geeignet sind
32 Pimpernuss
Staphylea pinnata
Im Herbst ein Strauch voll von winzigen Lampions.
Im Frühjahr eine zart duftende Blüte.
Nüsse eignen sich zum Herstellen von Ketten
33 Wolliger Schneeball
Viburnum lantana
Herrlich dekorative Fruchtdolden in Weinrot und Schwarz.
Mag es sonnig und warm. Früchte sind ungenießbar
Viburnum opulus
Fürs gut wasserversorgte Garteneck. In manchen Jahren
voller Insekten, die ihm auch kräftig zusetzen können. Aber
der Schneeball hält es aus. Bringt Leben in den Garten!
Früchte ungenießbar
Gewöhnllicher
34
Schneeball
3 Roter Hartriegel
Cornus sanguinea
Deckt alle Standorte von feuchten Auwäldern bis zu
sommertrockenen Felshängen ab. Rohe Früchte sind
ungenießbar
4 Haselnuss
Corylus avellana
Wohlschmeckende allseits bekannte Früchte.
Widerstandsfähig und vielseitig
Cytisus nigricans
Reichverzweigter niedriger Strauch (bis zu 1 m),
gelbe Blüten sitzen in langen endständigen Trauben
35 Feld-Ahorn
Acer campestre
Unser kleinlaubigster Ahorn. Herrliche Baumform im Alter
gut schnittverträglich
Euonymus europaeus
Die dekorative Herbstpflanze. Kräftig wachsend,
solange es nicht zu trocken ist. Früchte sind giftig!
36 Hainbuche*
Carpinus betulus
Spät geschnitten hält die Hainbuche das Laub im ganzen
Winter. Guter Sichtschutz
37 Quirl-Esche
Fraxinus angustifolia
Nur in der March-Niederung im äußersten Osten
Niederösterreichs vorkommend. Interessanter, oft dicht
gedrängter Laubansatz. Im Wuchs der Gemeinen Esche
sehr ähnlich
38 Walnuss
Juglans regia
Die unveredelte Landnuss. An ihr ist alles sehr zufällig
39 Holzapfel
Malus sylvestris
Für alle Gehölzfreunde, die die Obstliste zu verwirrend
finden. Roh für Tiere, verkocht oder gebrannt auch für
den Menschen ein Genussapfel
40 Mispel
Mespilus germanica
Ein Rosengewächs mit einer großen, wohlschmeckenden
Frucht. Nicht zu verwechseln mit der Mistel, dem
Halbparasiten, der auf Bäumen wächst
Prunus domestica
Vor 4000 Jahren „entstanden“. Seither in NÖ vielerorts
eingebürgert
42 Kriecherlpflaume
Prunus insititia
Das Wildgehölz 2014! Früchte häufig zwetschkenfarbig blau
mit graublauer Bereifung, wohlschmeckend
43 Steinweichsel
Prunus mahaleb
Ein Gehölz für „Nasenbären“, die Blüte, das zerriebene Laub
und das Holz duften
44 Traubenkirsche
Prunus padus
Der Elexen-Baum. Blüht in langen, hängenden Trauben.
Früchte ungenießbar
45 Weingartenpfirsich
Prunus persica
Ein robuster Vertreter seiner Art. Rosa Blüten.
Gelb-rötliche, aromatische Früchte
46 Holzbirne
Pyrus pyraster
Stattlicher Baum mit Mostbirn-Habitus.
Toll, wenn es viel Platz gibt
Schwärzender
5
Ginster
6
Gewöhnlicher
Spindelstrauch
7 Warzenspindelstrauch Euonymus veruccosus
Auffallend: die dunklen Korkwarzen auf den Zweigen,
daher auch der Name!
8 Faulbaum
Frangula alnus
Das ungewöhnliche Gehölz. Blüht und fruchtet gleichzeitig
Juniperus communis
Schöner, immergrüner Wacholder. Lieferant der Kranawitten
Gewöhnlicher
10
Liguster
Ligustrum vulgare
Die Wildform des Heckenklassikers. Beschnitten und
frei wachsend gleich dankbar – vom Auwald bis zum
Trockengebüsch
11 Zwergweichsel
Prunus fruticosa
Meist nur kniehoch, weiße Blütenpracht im April,
kalkliebend, wärmebedürftig
9
Gewöhnlicher
Wacholder
BÄUME
12 Schlehdorn
Prunus spinosa
Ein extremer Strauch für extreme Standorte. Verziert im
Frühling die Landschaft mit einer weißen Blütenpracht.
Ausläuferbildend und dornig. Früchte für Marmeladen,
Säfte und Liköre
13 Purgier-Kreuzdorn
Rhamnus catharticus
Langsamwüchsiger, wenig bekannter Großstrauch. Beeren
ungenießbar aber zierend. Gerne in Gesellschaft mit Schlehe,
Liguster, Berberitze und Hasel
14 Kriech-Rose
Rosa arvensis
Kletternd oder kriechend. Weiße, große Einzelblüten,
ziegelrote Hagebutten. Sonne bis Halbschatten
15 Leder-Rose
Rosa caesia
Gedrungener Wuchs (1–1,5 m) mit behaarten Blättern.
Rosafarbene Blüte, orangerote Früchte
16 Hunds-Rose
Rosa canina
Der unverwüstliche Hetscherl-Lieferant. Kräftig wachsend
und stark stechend. Reich an Vitamin C
17 Raublättrige Rose
Rosa jundzilii
Hübsche, große, hell- bis dunkelrosa Blüten und kugelige
Früchte, Trockenstandorte, sehr stachelig
47 Zerr-Eiche
Quercus cerris
Stattlicher Baum. Bevorzugt nährstoffreiche Böden
18 Kleinblütige Rose
Rosa micrantha
Ihr Name sagt alles! Die zierliche Blüte ist kräftig rosa
gefärbt. In der Größe der Weinrose recht ähnlich
48 Silber-Weide
Salix alba
19 Bibernell-Rose
Rosa pimpinellifolia
Blüten weiß – gelblich, Honigduft. Schwarze Früchte.
Liebt sonnige, warme Standorte
Eine der heimischen Felbern. Schmales, silbrig glänzendes
Laub. Kopfweiden-Klassiker
49 Sal-Weide
Salix caprea
Bedeutende Bienenpflanze
Rosa rubiginosa
Eine Rose mit duftendem Laub und beherrschbarer Größe.
Blütenfarbe rosa
50 Bruch-Weide
Salix fragilis
Eine der heimischen Felbern. Perfekte Kopfweide
21 Vogesen-Rose
Rosa vosagiaca
Gedrungen wachsend, 1–2 m. Blüten auffallend rosa,
duftend. Hagebutten groß (–2 cm), kräftig rot, sonnige,
warme Standorte
51 Mehlbeere
Sorbus aria
Braucht kalkhaltigen Boden. Eine Marmorader oder
Bauschutt reichen dafür aus
22 Asch-Weide
Salix cinerea
Eine Weide des Sumpfes und der vernässten Wiesen
52 Eberesche
Sorbus aucuparia
Die Vogelbeere. Der Schnapslieferant! Hübsch anzusehen
23 Lavendel-Weide
Salix eleagnos
Die zierliche, schmalblättrige Weide der Schotterflächen.
Männliche Blüten duften!
53 Flatter-Ulme
Ulmus laevis
Sommergrüner Laubbaum mit locker breiter,
rundlicher Krone und dünnen Zweigen, bis 25 m
24 Schwarze Weide
Salix nigra
Wächst bis in höhere Lagen. Auf frischem bis feuchtem
Untergrund aus Sand, Kies oder Schotter an sonnigen
Standorten. Wärmeliebend und frosthart
54 Feld-Ulme
Ulmus minor
Feldgehölz. Raschwüchsig und wärmebedürftig.
Bildet viele Wurzelausläufer
25 Purpur-Weide
Salix purpurea
Universalweide. Kann alles: trocken oder feucht, warm oder
kühl, Tiefland oder Mittelgebirge
26 Kriech-Weide
Salix repens
Zwergige Weide mit einer maximalen Höhe von 1 m!
Königs-Weide
27 (männl. Asch­
weidenkultivar)
Salix sp.
Braucht Platz
20 Wein-Rose
41
Wild-(Haus-)
Zwetschke
RARITÄTEN
55 Speierling
Sorbus domestica
Die Aschitze. Eine kaum bekannte Baumrarität. Wenn man von
den Früchten isst, verfällt man dieser Art. Langsamwüchsig
56 Elsbeere
Sorbus torminalis
Adletz-Beere. Nicht nur für Edelbrände. Wunderschöne
Herbstfarben im Laub
*aus österreichischer Herkunft
Heckenpakete
Weidenpaket
Heckenblatt
3
Einige Kurzportraits
Cherry Cox
x
Kalte Lagen
Apfel
Mittlere Lagen
A4
Warme Lagen
BaumSortenname
art
Wirtschaftsobst
Nr.
Tafelobst
Obstbäumchen
x
x
x
Frucht
Standort
Kleine Frucht mit etwas düsterer Grundfarbe,
undeutlich dunkelrot gestreift, saftig abknackend mit
edlem Cox-Geschmack, Haltbarkeit bis Februar
Kommt auch mit rauen Lagen zurecht
Mittelgroßer bis großer, etwas ungleichmäßiger
Apfel, Schale fettig werdend, von gelber Grundfarbe
und mit deutlicher Rotstreifung, gelbes, mürbes und
feinweiniges Fruchtfleisch, Haltbarkeit September bis
November
Bezüglich der Wasserversorgung
sehr anspruchsvoll, gut geeignet für
luftfeuchte, gewässernahe Lagen
Viele verschiedene Spielarten,
unterscheiden sich vor allem durch
ihre Rotfärbung
x
Große bis sehr große Frucht, Fruchtfleisch fein, saftig,
mürbe; erfrischend angenehm säuerlicher Geschmack,
Winterapfel – haltbar bis März
Für kühles Obstbauklima (500 m
Seehöhe) geeignet, bevorzugt gut
versorgte schwere Böden
Die Harberts Renette blüht spät und
die Blüte währt lange
x
Mittelgroße, gleichmäßig gebaute Frucht mit
scharlachroter Färbung, weißfleischig mit roten
Farbspuren, himbeerartiger, süßweiniger Geschmack,
Haltbarkeit bis Jänner
Nichts besonders anspruchsvoll, auch
noch für raues Obstbaugebiet geeignet
Holovousy ist ein mittelböhmischer Ort,
von dem aus die Sorte verbreitet wurde
Große, eigenartig zylindrische Fruchtform mit
strohgelber Farbe, sonnseits oft gerötet, feinfilziges
Fruchtfleisch, saftreich und schwach weinartig,
Winterapfel, haltbar bis März
Gute Apfelböden mit guter Nährstoff­
versorgung notwendig, bringt auch
in kühler Obstbaulage noch gute
Fruchtqualität
Ursprünglich von der Halbinsel Krim
stammend
x
Eher klein, dunkelweinrot, wie lackiert, leicht
süß-säuerlich, mildes Rosenaroma
Gedeiht sowohl auf trockenen
warmen Lagen als auch auf den
wärmebegünstigten mittleren
Höhenlagen, in rauen Lagen
Schorfbefall
x
x
Kleine bis mittelgroße Frucht, Fleisch gelblich-weiß,
feinzellig, fest und saftig, angenehm gewürzt, haltbar
bis Juni
Mittlere Ansprüche an Boden und
Klima, bevorzugt aber nährstoffreiche,
genügend feuchte Böden, versagt auf
schweren Lehmböden
Steirisches „Urgestein“
A15
Apfel
Gravensteiner
x
x
x
x
A16
Apfel
Harberts Renette
x
x
x
x
A17
A21
Apfel
Apfel
Himbeerapfel
von Holowaus
Kantil Sinap
x
x
x
x
x
x
Eine der Sorten, die im Volksmund
„Zigeunerapfel“ genannt werden
Apfel
Roter v. Simonffi
A34
Apfel
Steirischer
Maschanzker
x
B4
Birne
Doppelte Phillipsbirne
x
x
x
x
Mittelgroße bis große, plumpe Birne, meist eiförmig,
sehr saftiges, schmelzendes Fruchtfleisch, vollreif gut
gewürzt, Haltbarkeit September bis Oktober
Bescheidene Standortansprüche, auch
für das Voralpengebiet noch geeignet
Stammt ursprünglich aus dem Land der
Birnen – aus Belgien
B9
Birne
Gute Luise v.
Avranches
x
x
x
x
Mittelgroße Frucht von grünlich-gelber Grundfarbe,
sonnseits gerötet, saftiges, weißes Fruchtfleisch,
Haltbarkeit September bis Oktober
Keine hohen Ansprüche an den
Standort, sehr windfest
Ursprünglich als „Bonne de Longueval“
bezeichnet, später von einem Züchter
nach dessen Frau benannt
Geringste Ansprüche an den Klimaraum,
auch für raue Lagen geeignet
Uralt-Sorte, die schon den frühen
Kartäuser-Mönchen bekannt war
A30
x
x
Anmerkung
x
B14
Birne
Nagowitzbirne
x
K5
Kirsche
Prinzesskirsche
x
M1
Marille
Frühe Rosenmarille
x
x
M6
Marille
Ungarische Beste
x
x
PF5
Kleinpflaumen
Kriecherl Mirabelle
v. Nancy
x
S3
BirnenHybride
Sorbopyrus (X)
bollwilleriana
x
x
x
x
x
Kleine, kegelförmige Birne, erst grünlich, dann
strohgelb ausreifend, Fruchtfleisch süß und etwas
grobkörnig, kaum haltbar, am Besten direkt vom
Baum zu essen
x
x
x
Große, gelbrote Frucht, festfleischig, säuerlich-süß,
würzig, sehr saftig, wohlschmeckend
Gute Frosthärte
Eine der festfleischigen Knorpel- oder
Grammel-Kirschen
x
Große, rotbackige Frucht, Fleisch mittelfest, in
der Vollreife zart schmelzend, sehr saftig mit
aromatischem Geschmack
Durch die spätere Blüte
widerstandsfähiger gegen Frost
Kräftiger Wuchs, hoher Ertrag
x
Mittelgroße Frucht, schwach wollig, in der Reife
sattgelb-orange, sonnseits dunkelrot gefärbt,
Marillenaroma wird durch Einkochen stark intensiviert
Robuste Marillensorte mit etwas
höherer Kältetoleranz als andere Sorten
Eine der Hauptsorten der Wachau
Sehr klein, gelb, kugelig und gut kernlösend,
zuckersüß mit angenehmen Ringlottenaroma,
perfektes Naschobst
Keine besonderen Ansprüche an den
Boden, bevorzugen aber warmen
Standort
Nach dieser fast vergessenen
Kulturpflanze ist der Salzburger
Mirabellgarten benannt
Auf frischen bis mäßig trockenen,
durchlässigen Böden, anspruchslos
Ein besonderes Gustostückerl ist dieser
gattungsübergreifende Bastard aus
Wildbirne und Mehlbirne, sie ist seit über
3.000 Jahren bekannt und geschätzt,
aber für private Gärtner kaum zu
kriegen!
x
x
x
x
x
Kleine, birnenförmige, süße, mehlig schmeckende
Frucht, ab September reifend
IMPRESSUM: Redaktionsadresse: HECKENBLATT Regionale Gehölzvermehrung, Zeile 85, 2020 Aspersdorf, e-mail: office@heckentag.at;
Medieninhaber, Eigentümer, Herausgeber: Verein Regionale Gehölzvermehrung; Redaktion, Idee und Gestaltung: Andreas Patschka, Klaus Wanninger, Georg Schramayr, Christina Tschida, Judith Pölz;
Fotos: LACON – Klaus Wanninger, Georg Schramayr; Herstellung: sandlerprint&more, Marbach; Design: www.diewerbetrommel.at, Oberndorf/Melk
Heckenblatt
4
Verkannte Obstart Kriecherl
Jeder scheint Kriecherl zu
Während im Alltagswissen immer mehr
Kleinpflaumen ziemlich ungenau zu den
Kriecherl gezählt werden, wusste man frü­
her die Echten Kriecherl in viele Formen
aufzuteilen und ihnen spezifische Namen zu
geben.
Ziberl, Zibeben, Weinkriecherl, Spänling und
Pfludern sind nur eine kleine Auswahl. Als
Weinviertler Spezialität kommen noch die
Kugel- oder Kuchelzwetschken dazu, die ge­
naugenommen keine Zwetschken sind, son­
dern sehr große runde Kriecherl. Die Bum­
merl der Buckligen Welt und die Bidlinge an
der Mostviertler Westgrenze sind weitere
gute Kriecherl.
kennen, denn diese reich
fruchtende Kleinpflaume mit
dem massenhaften Frucht­
fall ist in allen obstbaulichen
Gunstlagen verbreitet. Aber
sind das eigentlich immer
Kriecherl?
Um es vorwegzu­nehmen:
Kriecherl haben einen Doppel­
gänger mit dem korrekten
Namen Kirschpflaume und
dieses Nicht-Kriecherl kommt
manchmal in Massen vor.
Und welche Farben haben dann die Krie­
cherlfrüchte? Vom klassischen Zwetschken­
blau über Violettblau, Rosa, Grüngelb und
Dottergelb sind alle Farben präsent. Die
Kirschpflaumen können dieselben Farben
annehmen, dazu noch Dunkelrot. Für die
Auflösung der Kriecherlverwirrung hilft diese
farbliche Überlappung nichts, vielmehr führt
sie uns oft auf die falsche Fährte.
Wie man die Kriecherl vom Rest der Klein­
pflaumenwelt unterscheiden kann, warum
Naschen zum besseren Verständnis der
Pflanzensystematik beitragen kann, wie Krie­
cherl anderswo genannt werden und welche
Bonus
!
Wer eine Kriecherl bestellt hat,
bekommt die brandneue
Monografie als Bonus gratis
dazu. Einfach bei der Kassa Ihres
Abholstandortes nachfragen.
Die Zeit, in der jedes Schulkind die Obstarten
und Sorten schon auf dem Schulweg mit
großer Genauigkeit zuzuordnen lernte, ist
längst vorbei. Seit nicht mehr genascht und
verkostet wird, was am Wegrand wächst,
oder über den Zaun hängt, ist unser aller
Pflanzenwissen stark zurückgegangen.
So kommt es, dass die Kirschpflaumen plötz­
lich den Namen „Kriecherl“ geerbt haben
(fälschlicherweise) und die echten und un­
echten Kriecherl in einen Topf geworfen wer­
den. Um die Verwirrung perfekt zu machen,
sind auch noch die Mirabellen im Spiel, die
kriecherlartig aussehen und auch so schme­
cken und als Draufgabe gibt es da noch den
alten Gärtnernamen Myrobalane, der Kirsch­
pflaumen meint, aber wie Mirabelle klingt.
Produkte aus diesem verkannten Klein­
obst hergestellt werden können, kann
man in der neuesten Ausgabe unserer
Monografie-Serie „Niederösterreichisches
Wildgehölz des Jahres“ nachlesen.
Das Kriecherl-Bändchen erscheint tradi­
tionell zum Heckentag und ist für alle, die
bei der Vorbestellung Kriecherl angekreuzt
haben, kostenlos dabei.
informieren – bestellen – abholen – pflanzen
Preise:
8 Abholstandorte:
Sträucher und Bäume (wurzelnackt):
€ 2,10 pro Stück
Raritäten (wurzelnackt):
Aufgrund der aufwändigeren Anzucht:
€ 3,– pro Stück
Obstgehölze:
Einjährige Veredelungen im Topf:
€ 16,– pro Stück
Fruchtsträucher (div. Ribisel):
€ 2,90 pro Stück
Mindestbestellwert: € 15,–
An diesen 8 Abholorten können Sie Ihre vorbestellten
Pflanzen am 8. November von 9 –14 Uhr abholen:
3573 Etzmannsdorf am Kamp
Marktplatz bei der Kapelle
3843 Merkengersch
Baumschule Bauer, Merkengersch 13
2340 Mödling
ehemalige Remise, Norbert-Sprongl-Gasse 5
Beratung am Heckentelefon:
Unser Team berät Sie gerne von Montag bis Freitag
in der Zeit von 9 –16 Uhr persönlich am
Heckentelefon unter 02952-30260-5151.
Oder Sie schicken eine E-Mail an office@heckentag.at
Als besonderes Service gibt Ihnen unser Obstexperte
am Heckentelefon jeden Freitag Auskunft über Ge­
schmack, Lager­fähigkeit und Standortansprüche Ihrer
gewünschten Sorten.
BONUS
ene!
für Schnellentschloss sich die
llfrist hin türmen
Gegen Ende der Beste
ze
thilft diese Arbeitsspit
Bestellwünsche. Wer mi
er!
lig
bil
zen
an
mmt die Pfl
etwas abzubauen, beko
stellung
Frühbesteller, deren Be
ptember
bei uns bis zum 15. Se
men einen
eingelangt ist, bekom
Preisnachlass von 3%,
ckenshop
egal ob Sie über den He
llen!
oder per Briefpost beste
- 3%
2170 Poysdorf
Bauhof der Gemeinde, Auf der Schanz Nr. 82
3143 Pyhra bei St. Pölten
Landwirtschaftliche Fachschule, Kyrnbergstraße 4
3430 Tulln
Praskac Pflanzenland, Praskacstraße 101–108
2620 Wartmannstetten
Fuchshalle, Weingartengasse 2
Bei den Abholorten erhalten Sie kosten­­lose
Beratung zur Auspflanzung, zu der richtigen Pflege
und zum Schnitt Ihrer Obstbäume von unseren RGV
Mitarbeitern und kompetenten Partnerbaumschulen.
Internet-Service!
Auf www.heckentag.at finden Sie auch
eine Frage – Antwort – Sammlung (FAQ’s)
mit Tipps zur Pflanzung und Pflege Ihrer
heimischen Gehölze.
Weitere Infos zu vielen Gehölzarten
finden Sie auch in unserer Heckipedia unter
www.heckipedia.at
>Direkt übers Internet
www.heckentag.at
Einfach im dort eingerichteten Heckenshop
anmelden und bestellen.
Gezahlt wird wie immer bar am Abholort.
Sie können auf der Homepage auch das Bestell­
formular als PDF herunterladen und faxen oder
per Post schicken.
> Per Bestellschein an
HECKENBÜRO
Ausstellungsstraße 6
2020 Hollabrunn
Fax 02952-30260-5050
WI CH TIG ER HIN WE IS:
Bestellungen müssen bis zum
15. Oktober eingelangt
sein, damit sie berücksichtigt
werden können.
ACHT UNG !
Manche Arten gibt es nur in
kleinen Stückzahlen. Bestellen
Sie Ihre Lieblingspflanzen bitte
so früh wie möglich!
INFOECKE
HECKENTAG
3300 Amstetten
Landwirtschaftliche Fachschule, Gießhübl 7
Und jetzt bestelle ich:
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Seele and Geist
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