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Klausur-Unterlagen Kostenrechnung - Formelsammlung

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KOSTENSTELLENRECHNUNG:
• Anbauverfahren:
1.: Verrechnungspreise bilden, wobei nur Leistungen
der HilfsKS an HauptKS berücksichtigt werden:
2.: Die primären GK der HilfsKS auf alle erhaltenden
HauptKS, entsprechend der Inanspruchnahme,
verteilen:
• Treppenverfahren:
1.: Verrechnungspreise bilden, wobei nur Leistungen
an sich selbst unberücksichtigt bleiben:
2.: Den bewerteten Leistungsempfang der HilfsKS,
außer von sich selbst, berechnen:
Runde 2: Verrechnungspreise bilden, wobei nun nur
noch die aktuellen GK der HilfsKS, die den
(aus der vorherigen Runde) erhaltenen GK
entsprechen, berücksichtigt werden:
Die (aktuellen) GK der HilfsKS anteilig an
alle erhaltenden Stellen außer an sich selbst
verteilen.
Runde 3: Der Rechenschritt aus Runde 2 wird solange
fortgeführt, bis die (aktuellen) GK aller
HilfsKS unter einen bestimmten Wert fallen:
Leg.: h, i : bezeichnen hier (bei den ersten 3
Verfahren) beide HilfsKS, sie dienen
lediglich der Abgrenzung bei
„Leistungen nicht an sich selbst“; i≠h
j : Hauptkostenstelle
• Gleichungsverfahren:
1.:
3.: Die HilfsKS nach steigendem LE ordnen und dann
der Reihe nach die GKprim jeder HilfsKS anteilig
an die nachfolgenden! erhaltenden Stellen
verteilen, bis alle HilfsKS durchlaufen sind, wobei
Erhaltenes berücksichtigt wird:
2.:
Für alle KS, meist aber nur für die HilfsKS, wird
nach folgendem Schema ein LGS aufgestellt:
• Kostenstellenausgleichsverfahren:
Hier werden sowohl die EKprim als auch die GKprim der
innerbetrieblichen Sonderleistungen verrechnet, daß
heißt die leistenden Stellen werden entlastet und die
erhaltenden Stellen belastet.
• Kostenträgerverfahren:
Die EKprim und die GKprim der innerbetrieblichen
Sonderleistungen werden einer sogenannten
Ausgliederungsstelle angelastet, währenddessen die
leistende Stelle entlastet wird.
KOSTENTRÄGERRECHNUNG:
-
bei allen Verfahren der Kostenträgerrechnung gilt:
;
;
Die Kosten der Verwaltung und des Vertriebs werden
oft anhand einer Meßgröße (y) den einzelnen Produkten
zugeschlüsselt (ist dies nicht der Fall, fällt das y weg).
y stellt den relativen Anteil der j Produkte
(analog: i Produktionsstufen) an den VwK und VtK dar.
Bsp.: Meßgröße: HK
• Divisionskalkulation (mehrstufig):
Lösen des LGS (⇒ Verrechnungspreise)
3.:
• Iterationsverfahren:
Runde 1: Verrechungspreise wie beim Treppenverfahren unter Punkt 1 bilden. Dann die GKprim
der HilfsKS gemäß der Inanspruchnahme an
alle erhaltenden Stellen, außer an sich selbst,
verteilen.
(Hier: i bezeichnet die verschied. Produktionsstufen)
Leg.: Hier bezeichnen i und j allgemein KS!
• Kostenartenverfahren:
Hier werden nur die EKprim und nicht die GKprim der
innerbetrieblichen Sonderleistungen an die erhaltenden
Stellen umgewälzt (leistende Stellen werden dabei
entlastet).
Spezialfall: Einstufige Divisionskalkulation, bei der
die produzierte gleich der abgesetzten
Menge ist
:
;
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• Äquivalenzzahlenkalkulation:
Nach der Bildung einer geeigneten ÄZ führen folgende
Rechenschritte weiter:
;
wobei die kalk. Zinsen wie folgt berechnet
werden können:
ergeben sich dann aus der Multiplikation
Prozeßinanspruchnahme mit den Prozeßkosten.
-
normal:
PLANKOSTENRECHNUNG:
-
Restwerverzinsung:
• mathematisch-statistisches Kostenauflösungsverf.:
-
Durchschnittsverz.:
Kostenauflösung mit Hilfe des proportionalen
Satzes
der
;
;
3.: Ermittlung der Herstellkosten:
• Zuschlagskalkulation:
- summarisch:
(bei linearem Kostenverlauf ist d = kvar )
;
• Kuppelproduktion:
- Formeln:
- Restwertmethode:
; [
;
;
Bezugsbasis]
(mit p: Gewinnaufschlag)
;
;
- differenziert:
Hier werden die GK in mehrere Teile gespalten und
dann separate Zuschlagssätze gebildet (abhängig von
der gewählten Bezugsbasis, aber meistens):
;
- Marktwertmethode:
;
SYSTEME DER VOLLKOSTENRECHNUNG:
• traditionelle Vollkostenrechnung:
Hier wird nach der differenzierten Zuschlagskalkulation vorgegangen.
• Verrechnungssatzkalkulation:
Ermittlung der Maschinenlaufzeit:
MLZ = T ⋅ 24h – tInst. – tStillstand
(mit T: Tage in der betrachteten Periode)
2.:
;
• starre Plankostenrechnung:
Planung der Kosten lediglich für einen
Beschäftigungsgrad.
;
1.:
;
Ermittlung des Maschinenstundensatzes:
• Prozeßkostenrechnung:
Unterscheidet sich nur in der Behandlung der Bereiche
Verwaltung und Vertrieb von der traditionellen Vollkostenrechnung. Hier werden sogenannte Cost-driver
(bspw.: EDV-Vorgänge) bestimmt und deren Anzahl
(Prozeßmenge) ermittelt. Anschließend werden die
Kosten pro Cost-driver (Prozeßkosten) durch Division
der VwK bzw. VtK durch die Prozeßmenge ermittelt.
Die VwK bzw. VtK für jedes einzelnes Produkt
• flexible Plankostenrechnung:
Planung der Kosten für unterschiedliche
Beschäftigungsgrade (⇒Kostenfunktion).
- auf Vollkostenbasis:
Alle Kosten werden berücksichtigt
(Verwendung obiger Formeln).
- auf Teilkostenbasis:
Die Fixkosten werden nicht berücksichtigt, da
(⇒ keine BA!):
(ansonsten: Verwendung obiger Formeln)
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TEILKOSTENRECHNUNG:
BETRIEBSERGEBNISRECHNUNG:
• Direct Costing:
• Gesamtkostenverfahren:
Einproduktbetrieb:
Hier werden Lagerveränderungen berücksichtigt:
Mehrproduktbetrieb:
• stufenweise Fixkostendeckungsrechnung:
- retrograde Kalkulation:
–
=
–
=
–
=
–
=
–
=
–
=
–
=
Bruttoerlös der Produktart
Erlösschmälerungen
Nettoerlös der Produktart
variable Kosten der Produktart
Deckungsbeitrag I
Produktfixkosten
Deckungsbeitrag II
Produktgruppenfixkosten
Deckungsbeitrag III
Kostenstellenfixkosten
Deckungsbeitrag IV
Bereichsfixkosten
Deckungsbeitrag V
Unternehmensfixkosten
Nettoerfolg
- progressive Kalkulation:
+
+
+
+
+
=
+
=
variable Kosten
Produktfixkosten
anteilige Produktgruppenfixkosten (in % der Kvar )
anteilige Kostenstellenfixkosten (in % der Kvar )
anteilige Bereichsfixkosten (in % der Kvar )
anteilige Unternehmensfixkosten (in % der Kvar )
Selbstkosten
Gewinn
Angebotspreis
• Umsatzkostenverfahren:
Hier keine Berücksichtigung von Lagerveränderungen.
- auf Vollkostenbasis:
• Verbrauchsfolgeverfahren:
- LiFo:
- FiFo:
- HiFo:
- LoFo:
Das zuletztgekaufte wird als erstes verbraucht.
Das zuerstgekaufte wird als erstes verbraucht.
Das teuerste wird als erstes verbraucht.
Das billigste wird als erstes verbraucht.
Man kann bei allen 4 Verfahren noch die Varianten
Permanent (nach jedem Zug wird das Verfahren
angewandt) und Periodisch (das Verfahren wird
nur einmal nämlich am Periodenende angewandt).
ABSCHREIBUNGSMETHODEN:
- bei allen Afa-methoden gilt:
- auf Teilkostenbasis:
;
(für WW gilt analog:
)
• linear:
MATERIALRECHNUNG:
;
• Erfassung des MV:
- MV-Erfassung ohne Bestandsführung:
• arithmetisch-degressiv:
;
- Inventurverfahren:
• geometrisch-degressiv:
• Bewertung des MV:
- Methode der gleitenden Durchschnitte:
;
Nach jedem Zugang wird der Bestand des Lagers
neu bewertet:
Wechsel von geo.-degr. zur linearen Afa:
;
- Methode des gewogenen Durchschnitts:
⇒ Wechsel im Zeitpunkt t, ab dem diese
Gleichung zum ersten Mal erfüllt ist.
• nutzungsorientiert:
;
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Legende
A:
a:
Δa:
AB:
Abg:
abs:
AW:
ÄZ:
B:
BA:
bew:
d:
degr:
E:
E:
EB:
EK:
F:
FEK:
FK:
G:
ges:
GK:
HaKS:
HK:
HP:
I:
Inst.:
K:
kP :
:
kS :
KS:
L:
Lt :
lag:
LE:
Abschreibungsausgangswert
Abschreibungsbetrag
Degressionsbetrag
Anfangsbestand
Abgänge
abgesetzt
Anschaffungswert
Äquivalenzziffer
Bestand
Beschäftigungsabweichung
bewertet
proportionale Satz
degressiv (gemeint ist: geo.-degr.)
Erlöse
Einheitssorte [als Index!]
Endbestand
Einzelkosten
Fertigung
Fertigungseinzelkosten
Fertigungskosten
Gewinn
gesamt
Gemeinkosten
Hauptkostenstelle
Herstellkosten
Hauptprodukt
Ist
[als Index]
Instandhaltung
Kosten
Plangemeinkostensatz
variabler Plankostensatz
Sollgemeinkostensatz
Kostenstelle
Leistung
Periodenleistung der Anlage
Lager
Leistungsempfang
LGS:
lin:
M:
ME:
MEK:
MK:
MLZ:
MS:
MV:
NP:
P:
p:
p:
p:
prim:
prod:
Rt :
RE:
RW:
S:
SEKF:
SEKV:
SK:
Stk.:
T:
t:
VA:
var:
ver:
VP:
Vt:
Vw:
WW:
X:
x:
y:
Z:
Zug:
Lineares Gleichungssystem
linear
Material
Mengeneinheit
Materialeinzelkosten
Materialkosten
Maschinenlaufzeit
Maschinenstundensatz
Materialverbrauch
Nebenprodukt
Plan
[als Index]
Preis [Ausnahmen: siehe unten]
Gewinnaufschlag [bei Zuschlagskalkulation]
(prozentualer) Afa-satz [bei geo.degr. Afa!]
primär
produziert
Restwert der Abschreibung in der Periode t
Recheneinheit
Liquidationserlös
Soll
[als Index]
Sondereinzelkosten der Fertigung
Sondereinzelkosten des Vertriebs
Selbstkosten
Stück
Tage in der betrachteten Periode
(Nutzungs-) Periode (t = 1,2,...,n)
Verbrauchsabweichung
variabel
verrechnet
Verkaufspreis
Vertrieb
Verwaltung
Wiederbeschaffungswert
Beschäftigung
Menge
Anteilsberechnung [siehe Kostenträgerrechnung]
Zuschlagssatz
Zugänge
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