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Gemeindezeitung - evangelische Kirche Troisdorf

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NACHRICHTEN & TERMINE
KOM PASS
K O M PA S S
Ausgabe 661 -- Jan. bis Feb. 2015
NACHRICHTEN & TERMINE
Editorial
© Rainer Hardtke
Liebe Leserin,
Lieber Leser
Wiebke Zöllich
In der Frankfurter Allgemeinen stand Mitte November zu lesen, dass die Kirchen
in Deutschland keineswegs – wie häufig angenommen – im Geld schwimmen würden. Vielmehr säßen sie in einer zwar noch recht ordentlich gefüllten Badewanne,
der aber gerade der Wasserhahn zugedreht wird und bei der es um den Abfluss
herum verdächtig zu gurgeln beginnt. Die Kirche und das liebe Geld – ein weites
Feld also für Metaphern und blumige Vergleiche.
Wie aber steht es nun wirklich um das Geld unserer Gemeinde? Damit Sie klar
sehen, informieren wir Sie in dieser Ausgabe einmal ausführlich über die Einkünfte und die Ausgaben unserer Gemeinde. Wo kommt das Geld her – und wofür
verwenden wir es? Welche Zuwendungen fließen der Gemeinde zu – und welche
Zuwendungen geben ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter? Denn eines ist
klar: Das Geld ist für unsere Gemeinde wie für die ganze Kirche nicht Selbstzweck, sondern steht immer im Dienst der Aufgaben, die wir miteinander und für
die Menschen anpacken. Darauf weist auch Michael Lunkenheimer in der
Andacht hin: Dem Geld sollen wir als Kirche und als Einzelne nur die Bedeutung
zukommen lassen, die es eben haben muss, nicht mehr.
Auf eine Neuerung in der Struktur des KOMPASS möchte ich Sie hinweisen: Die
bisherige Jugendseite erfährt eine inhaltliche Erweiterung. Auf Seite 15 werden
ab sofort auch Artikel und Veranstaltungshinweise für Kinder und Familien abgedruckt. In dieser Ausgabe finden Sie hier die Einladung zu zwei Veranstaltungen
für Familien, einen Bericht von der Taizé-Fahrt in den vergangenen Herbstferien
und einen Hinweis auf das neue Taizé-Gebet, das von den Jugendlichen, die in
Taizé waren, gestaltet wird.
Zum neuen Jahr wünsche ich Ihnen und allen, die Ihnen am Herzen liegen, Gottes
Segen!
Es grüßt Sie herzlich Pfarrerin Wiebke Zöllich für die Redaktion
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K O M PA S S
Ausgabe 661 -- Jan. bis Feb. 2015
Andacht
NACHRICHTEN & TERMINE
Vom Geld und vom Herzen
Es war eine Falle. Sie hatten auf die Gelegenheit gewartet und verstellten sich.
Damit er sich in seinen Worten verfinge
und sie ihn endlich ausliefern könnten.
Von einem solchen Vorhaben berichten uns drei
Evangelien. Es war Jesus, dem die Falle gestellt
wurde. Mit einer Fangfrage sollte er vorgeführt
werden, damit er sich selbst entlarvt. Es ging
um ein heikles Thema – für den angehenden
Stifter einer Glaubensgemeinschaft: um das liebe Geld.
„Du lehrst den Weg Gottes recht und achtest
nicht auf das Ansehen der Menschen“. Mit
schmeichelnden Worten näherten sich die Versucher Jesus. Um dann die entscheidende Frage
zu stellen: Ist es recht, dass man dem Kaiser
Steuern zahlt oder nicht?
Diese Frage enthielt in der Tat Sprengstoff in
Palästina zur damaligen Zeit. Die Römer waren
als Besatzungsmacht wenig beliebt. Zwar hatten sich bestimmte jüdische Autoritäten mit den
römischen Herren arrangiert. Doch in der
Bevölkerung gor der Widerstand, der sich
schon seit Jahrzehnten in der Gewalt der zelotischen Bewegung gegen die Besatzer entlud.
Ein Hauptkonfliktpunkt war dabei die Frage
nach den Steuern. Nicht nur, dass die Bevölkerung hart von der Höhe der Steuern getroffen
wurde. Sondern überhaupt die Tatsache, dass
für das Land, das Gott den Israeliten geschenkt
hatte, Steuern an einen heidnischen Kaiser zu
bezahlen waren, war für die Juden schwer zu
akzeptieren. Für die Zeloten, griechisch für die
Eiferer, war dies unerträglich und führte direkt
in den bewaffneten Widerstand.
Auch von einem Jünger Jesu erfahren wir, dass
er „der Zelot“ genannt wurde (Lk 6,15). Das
wirft die Frage auf, wie nahe die Bewegung
Jesu den Zeloten stand. Wie stellte er sich zu
der höchst brisanten Frage nach den Steuern?
Auf die Antwort würde im jüdischen Volk
genau geachtet werden. Aber genauso sicher
würden die Römer unerbittlich verfolgen, wer
ihre Steuerhoheit öffentlich infrage stellt. Zu
ernst war für sie die zelotische Gefahr, wie der
jüdische Krieg später auf ganz bittere Weise
bewahrheiten sollte.
Wie also antwortete Jesus auf die Fangfrage?
Ganz anders als von seinen Widersachern
erwartet. Er ließ sich einen Silbergroschen
geben und stellte eine Gegenfrage: „Wessen
Bild und Aufschrift hat die Münze?“ Ihm wurde erwidert: „Des Kaisers“.
„So gebt dem Kaiser, was des
Kaisers ist, und Gott, was Gottes
ist.“
Was war das für eine Antwort? Die Menschen
wunderten sich. Was steckt darin für eine Aussage – über ihn selbst, für die Kirche, für jeden
Christen?
Jesus hat die Frage seiner Versucher für letztlich nicht entscheidend erklärt. Wenn man so
will, hat er den Machtbereich der Frage nach
dem Geld begrenzt. Eine Position, die einen
besonderen Klang hat, gerade in unserer Zeit.
Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, aber gebt
Gott, was Gottes ist.
Jesus hat für sich selbst klar gemacht, dass sein
Glaube nicht abhängt von den Steuern an die
römischen Besatzer. Er hat sich damit eindeutig
von den Zeloten abgegrenzt, aber auch die Kirche aller Zeiten auf etwas hingewiesen: Lasst
euch nicht vereinnahmen von der Frage nach
dem Geld, lasst ihm die Bedeutung zukommen,
die es haben muss, aber nicht mehr. Der Glaube an Gott kann nicht erkauft, wohl aber veräußert werden.
Gerade das aber verbindet die Kirche mit dem
Leben jedes Einzelnen. Ich habe den Eindruck, gerade auf der persönlichen Ebene ist
es heute schwer, der umfassenden Bedeutung
des Geldes zu widerstehen, die uns umgibt.
Das Geld regiert die Welt, immer mehr Bereiche des Lebens, aber soll es auch mein Herz
regieren?
Es lohnt sich nicht, die Frage nach dem Geld
zu etwas so Entscheidendem werden zu lassen. Die Antwort Jesu weist so auf eine Falle
in unserer Zeit hin und birgt die Frage: Was
ist es wert, dass dein Herz daran hängt?
Michael Lunkenheimer
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K O M PA S S
Ausgabe 661 -- Jan. bis Feb. 2015
Nachrichten und Termine
Kirche und Geld
Woher bekommt die Kirche ihr Geld?
von Dietmar Pistorius
1. Kirchensteuern
Die Antwort ist im Grunde ganz einfach: Das
meiste Geld bekommt die Kirche von ihren Mitgliedern. Sie als Gemeindeglied sind der größte
Geldgeber der Kirche. Dafür herzlichen Dank!
Eigentlich könnten wir es dabei schon bewenden lassen, gäbe es nicht so viele verzerrte Darstellungen und Irrtümer zum Thema „Kirche
und Geld“. Darum noch ein paar Sätze mehr:
Wenn Sie Mitglied in einem Sportverein oder in
einem Tanzclub sind, dann wird es für Sie gar
keine Frage sein: „Als Mitglied zahle ich einen
Beitrag. Dafür bekomme ich eine Dienstleistung.“
Bei der Kirche – wie bei anderen Religionsgemeinschaften auch – geht es aber nicht nur um
eine beliebige Dienstleistung von persönlichem
Interesse, sondern um eine Aufgabe mit besonderer Relevanz für das gesellschaftliche Leben.
Das sieht auch der Staat so, weshalb er den Religionsgemeinschaften unter bestimmten Voraussetzungen den Status einer „Körperschaft des
Öffentlichen Rechtes“ zuerkennt. Damit verbinden sich eine Reihe von Rechten, unter anderem
das Recht, Steuern zu erheben. Von diesem
Recht machen die Kirchen Gebrauch, indem sie
„Kirchensteuern“ erheben. Für die Berechnung
und Erhebung der Kirchensteuern bedient sich
die Kirche der Dienstleistung der Finanzämter
und bezahlt dafür. Der Vorteil der „Kirchensteuer“ gegenüber dem „Mitgliedsbeitrag“ liegt in
einer höheren Gerechtigkeit. Denn Kirchensteuern bemessen sich an der Einkommenssteuer
und der Kapitalertragssteuer. Die Idee ist, dass
die Mitglieder der Kirche nach ihren Möglichkeiten zu den Finanzen der Kirche beitragen.
Ein großer Teil der Kirchenmitglieder zahlt im
Übrigen gar keine Kirchensteuer, weil ihre Einkünfte so gering sind, dass sie gar nicht besteuert werden.
2. „Zuschüsse“
Die Aufgaben der Kirche gehen weit über die
persönliche Frömmigkeitspflege hinaus. Beispielsweise unterhält die Kirche Kindergärten.
Gegenwärtig hören wir in diesem Zusammenhang häufig: „Die Kirche lässt sich ihre Kindergärten vom Staat bezahlen!“ Ein Irrtum.
Die Betreuung, Erziehung und Bildung von
Kindern ist eine staatliche Aufgabe, für die es
sogar einen Rechtsanspruch gibt. Allerdings tun
wir gerade vor dem Hintergrund der Geschichte
4
des totalen Staates gut daran, staatliche Aufgaben durch viele verschiedene Träger zu erfüllen.
Die Kirche ist einer davon. Und diese Träger
bringen sogar noch eigenes Geld mit in die staatlichen Aufgaben. In unserer Region sind das im
sozialen Bereich immerhin 7,5 Millionen Euro.
Im Grunde also bezuschusst die Kirche den
Staat.
3. Staatsleistungen
Aber gibt es da nicht noch andere Zahlungen des
Staates an die Kirchen? Doch, die gibt es. Die
sogenannten „Staatsleistungen“. Dabei handelt
es sich um historisch bedingte Zahlungen, die
die Kirchen für enteignetes Kirchengut entschädigen. Kirchengut, aus dem die Kirchen bis
dahin Geld erhielten, um ihre Aufgaben zu
erfüllen. Mit der Weimarer Verfassung wurde
den Kirchen dafür eine Entschädigungsleistung
zugesprochen. Diese könnten abgelöst werden
nach Regeln, die die Bundesregierung aufstellen
müsste. Die Kirchen wären dazu durchaus
bereit, zumal es sich um relativ geringe Mittel
handelt.
4. Sonstige Erträge
Und sonst? Gibt es in der Evangelischen Kirche
im Rheinland kaum Erträge aus wirtschaftlichen
Tätigkeiten, viel eher aus Spenden.
2013 flossen in den Haushalt der Evangelischen
Kirche im Rheinland 574 Millionen Euro an
Kirchensteuern. 86 Millionen waren Zuschüsse
von Dritten. Die sonstigen Erträge (kirchliche
und diakonische Tätigkeiten, Zinsen, Spenden)
beliefen sich auf 29 Millionen Euro. Und die
Staatsleistungen lagen bei 9,6 Millionen.
Einnahmen der evangelischen Kirche
im Rheinland
Staatsleistungen
2%
Zuschüsse
12 %
Sonstige Erträge
4%
Kirchensteuer
82 %
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Ausgabe 661 -- Jan. bis Feb. 2015
Kirche und Geld
NACHRICHTEN & TERMINE
Wofür verwendet die Kirche ihr Geld?
von Jochem Velske
Was haben wir?
Am 30.10.2014 erreichte uns die Nachricht,
dass die Kirchensteuereinnahmen in Deutschland so hoch sind wie nie zuvor. Für uns Verantwortliche eine gute Nachricht, denn viele
fleißige Kirchensteuerzahler haben Arbeit und
können ihren Anteil an die Kirche geben. Aber
wie sieht es denn nun wirklich aus? Der Zuweisungsschlüssel richtet sich nach der Anzahl
unserer Gemeindeglieder; in den letzten Jahren
hatten wir viele Taufen, und eine zurückgehende Zahl an Austritten – sehr gut. Aber unsere
Innenstadtgemeinde hat wenige Zuzüge und so
sinkt durch die Sterbefälle die Zahl der Evangelischen in Troisdorf und Friedrich-WilhelmsHütte immer weiter. Die Zuweisung für das
kommende Jahr 2015 beträgt gut 503.000,- €,
das sind fast 21.000,- € weniger als für das laufende Jahr. Im Jahr 2018 werden wir voraussichtlich noch ca. 475.000,- € zur Verfügung
haben. Die Personalkosten und auch die
Gebäudeunterhaltskosten steigen dagegen in
jedem Jahr und auch die Umlagen für die Landeskirche und andere Aufgaben außerhalb der
Gemeinde gehen leicht nach oben.
Was sind die Herausforderungen?
Natürlich kann eine Kirchengemeinde keine
Schulden machen, um den Haushalt auszugleichen. Die Herausforderung für das Presbyterium und den Finanzausschuss ist deshalb, steigende Kosten und sinkende Zuweisungen in
Einklang zu bringen. Permanent entwickeln
wir die Konzeption weiter. Wir überlegen, welche Aufgaben wir uns weiterhin leisten können; wir erarbeiten, wo wir nachhaltiger und
damit kostensparender agieren, denn unseren
Spielraum suchen wir bei den Sachkosten.
Aber wir erkunden auch Möglichkeiten, andere
Finanzquellen zu erschließen: kommunale und
Landeszuschüsse, Gelder aus der Errichtung
von Diakoniestiftung und Fördervereinen, die
Bitte um Spenden für besondere Projekte – und
wir sprechen offen in der Gemeinde über unsere Situation. Mit allen Zuschüssen und Spenden beläuft sich der Haushalt 2014 auf
1.260.000,- €.
in ihren verschiedenen Facetten. Dazu unterhalten wir Kirchräume und Instrumente, haben
Pfarrerinnen, Pfarrer, Kirchenmusikerin, Kirchenmusiker, Küsterin und Küster.
• Für viele weitere Bereiche der Gemeindearbeit werden ebenfalls Räume in unseren
Gemeindehäusern benötigt. Wir organisieren
Konzerte und andere Kulturveranstaltungen,
betreiben Kirchencafé und Stadtkirche, bieten
Raum für Gemeindegruppen für Erwachsene
und Senioren, haben Besuchsdienst und
Öffentlichkeitsarbeit. In diese Aufgaben bringen sich sehr viele Ehrenamtliche ein.
• Besonders wichtig sind auch Kinder- und
Jugendarbeit, Konfirmandenunterricht und die
Veranstaltungen der Erwachsenenbildung.
Neben vielen Ehrenamtlichen arbeitet hier
unser hauptamtlicher Jugendleiter.
• Ein weiteres wichtiges Feld ist die Unterstützung von Menschen in schwierigen
Lebenssituationen durch Beratung, Begleitung,
finanzielle Hilfe und Seelsorge.
Diese vielen Arbeitsfelder gibt es für die Menschen in unserer Gemeinde; es sind kirchliche Aufgaben, die wir mit den Menschen und
für die Menschen versehen. Darum sind wir
dankbar, dass Sie unsere Vielfalt in der
Gemeinde mit Ihrer Kirchensteuer fördern.
Wir freuen uns sehr über alle kleinen und
großen Gaben.
Was machen wir mit Ihrem Geld?
• Wir feiern lebendige Gottesdienste für alle
Altersgruppen und pflegen die Kirchenmusik
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NACHRICHTEN & TERMINE
Zuwendungen
Zuwendungen an die Gemeinde
von Christina Gelhaar
Damit die Gemeinde ihre vielfältigen Aufgaben erfüllen kann, lassen viele einzelne Menschen
der Kirche auf ganz unterschiedliche Weise etwas zukommen, stellen Geld, Sachleistungen
oder ihre Zeit zur Verfügung und bewirken damit viel Gutes. Auf dieser Seite erhalten Sie
einen kleinen Einblick in einige der Zuwendungen, über die sich die Kirchengemeinde in letzter Zeit freuen durfte.
Ein LKW für die Kirche
Die Firma Schlosserei Rix stellt schon seit vielen Jahren für die Wochenenden unserer
Gemeinde- und Stadtkirchenfeste einen LKW
unentgeltlich zur Verfügung, mit dem Pavillons, Biertischgarnituren, der große Grill und
vieles andere schnell und unkompliziert von A
nach B geschafft werden können. Dadurch trägt
die Firma im Hintergrund sehr zum Gelingen
unserer großen Feste bei – vielen Dank dafür!
Gute Sicht im Gottesdienst
Anschauliche und lebendige Gottesd
ienste
sind uns in unserer Gemeinde ein
großes
Anliegen. Gerne nutzen wir beispiel
sweise
bei den Vorstellungsgottesdiensten der
Konfirmanden und bei den Nachtfalterg
ottesdiensten die Möglichkeit, Bilder ode
r Präsentationen für alle sichtbar an die Wan
d zu
„beamen“. Auch die Veranstaltungen
des
FilmForumTroisdorf, das Sommerkino
oder
im vergangenen Jahr die Fußball-WM
sind
dank des Beamers ein sichtliches Verg
nügen.
In einer Gottesdienst-Kollekte sammel
ten wir
für die Anschaffung eines neuen Ger
ätes, das
unser altersschwaches Modell ablösen
soll –
da ergriff ein Mensch unserer Gem
einde die
Gelegenheit, sich in großem Stil für
die gute
Sicht im Gottesdienst einzusetzen: Er
spendete
kurzerhand den Gesamtbetrag für eine
n neuen
Beamer!
6
Gutes tun – über den Tod hin
aus
Kannten Sie Frau Berntgen? Sie hat
der Kirchengemeinde Troisdorf in der ersten Hälf
te der 80iger
Jahre ein Wohnhaus in der Paul-M
üller-Straße
und eine große Menge Geld auf eine
m Sparbuch
hinterlassen. Sie hat in ihrem Testame
nt bestimmt,
dass die Gemeinde Miet- und Zinserträ
ge, sowie
das Kapital, soweit es nicht zum
Erhalt des
Gebäudes dient, für diakonische Zwe
cke einsetzen soll. Und das machen wir Jahr für
Jahr. Und
so sprechen wir im Presbyterium oft
von Frau
Berntgen, die mit ihrem letzten Willen
noch heute so viel Gutes tut.
Zeit ist Geld
chkomihren Aufgaben na
Damit die Kirche
nötigt.
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Ohne das ehrenam
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Ausgabe 661 -- Jan. bis Feb. 2015
Zuwendungen
NACHRICHTEN & TERMINE
Zuwendungen zu den Menschen
von Wiebke Zöllich
Unsere Gemeinde hat viele Gesichter. Haupt- und Ehrenamtliche wenden sich in besonderer
Weise anderen Menschen zu. Exemplarisch seien drei Bereiche unserer Gemeindearbeit
genannt, in denen solche Zuwendung besonders deutlich wird:
ioren
atung für Sen
Hilfe und Ber
nen und Senioren
t für viele Seniorin
Irgendwann komm
: Beim Ausfüllen
sie Hilfe brauchen
ein Punkt, an dem
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Hilfe: Frau Hemm
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ihnen hilft
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Hi
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es
di
an
Interesse
eine Pfarrerin.
einen Pfarrer oder
Der Gemeindebrief KOMPAS
S
Mehrmals im Jahr kommt
er in alle evangelischen
Haushalte: Der KOMPASS. Er verbindet alle
Gemeindemitglieder miteinander. Alle, die seine
Artikel zur Hand nehmen,
wissen über die wichtigsten Neuigkeiten in unserer
Gemeinde Bescheid. Alle,
die seine Andacht lesen,
sind verbunden mit den vielen, die ebenfalls die
Andacht lesen. An sie alle
wendet sich das Redaktionsteam mit
dem Editorial, der
Andacht, den Artikeln, den Ankündigun
gen... Auch das
ist eine Form der Zuwendung, transpor
tiert durch Texte
und Fotos. Beim Schreiben haben wir
Sie, die Leserinnen und Leser vor Augen: Ihnen wen
den wir uns mit
unseren Texten zu. Sie möchten wir über
die wichtigsten
Ereignisse im Gemeindeleben informie
ren.
Ferienfreizeiten für Kinder
und Jugendliche
Eine besondere Form der Zuwendung
erfahren Kinder und Jugendliche bei den
beiden Ferienfreizeiten, die unsere Gemeinde jedes Jahr anbietet. Auf den Freizeiten
erleben sie eine Gemeinschaft, die trägt. Sie
knüpfen neue Freundschaften. Sie leben
miteinander den christlichen Glauben. Sie
erhalten Aufmerksamkeit und entwickeln
sich persönlich weiter. Und nicht zuletzt
haben sie natürlich auch Spaß und genießen
die Ferien. Diese Freizeiten werden zwar
zum großen Teil von den Familien bezahlt,
aber die Gemeinde finanziert die Stelle des
Jugendleiters Günter Schmitt, der die Freizeiten in unzähligen Arbeitsstunden vorbereitet und begleitet.
Gerade für Kinder aus Familien, die sich
keinen Urlaub leisten können, ist es eine große Chance, wenn sie mit Gleichaltrigen wegfahren können. Damit kein Kind und kein
Jugendlicher aus finanziellen Gründen zu
Hause bleiben muss, gibt es die „Ferienpaten“. Viele Menschen haben in den vergangenen Jahren gespendet und spenden bis
heute. Aus diesen Spenden wird je nach Lage
der Familie ein Zuschuss zu den Fahrtkosten
für die Freizeit gewährt. Damit alle die Chance haben, diese besondere Form der Zuwendung zu erfahren.
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K O M PA S S
Ausgabe 661 -- Jan. bis Feb. 2015
NACHRICHTEN & TERMINE
Presbyterium
Aus dem Presbyterium
n Willkommen zurück!
Mareike Maeggi
ist zurück. Nach
der Geburt ihrer
Tochter Pauline
und ihrer Elternzeit ist Vikarin
Mareike Maeggi
wieder im Dienst.
Wir werden sie
vorwiegend in
den Gottesdiensten und in ihrem
Seelsorgebezirk
erleben. Daneben
muss sie sich nun
auf ihr Examen vorbereiten. Wir freuen uns auf
sie und wünschen ihr viel Erfolg.
n Kirchencafé: Stelle neu
zu besetzen
Ingeborg Gippert, jahrelange Koordinatorin des
Kirchencafés und des Weltladens, möchte im
Laufe des Jahres aus der hauptamtlichen Funktion ausscheiden und weiterhin ehrenamtlich im
Kirchencafé mitarbeiten. Wir suchen also möglichst bald eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger. Die Aufgaben sind vor allem die Koordination und Begleitung der über 30 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kirchencafé: Neue Menschen für die Arbeit zu
gewinnen und einzuarbeiten, den Kontakt zu
den Mitarbeitenden zu halten und die Treffen
des Teams – das „Kirchencafé Intern“ zu organisieren. Außerdem gehören organisatorische
Aufgaben dazu: Die Materialbeschaffung, die
Pflege und Wartung der Maschinen, Einkäufe
und Bestellungen für Büchertisch und Weltmarkt, die Sicherstellung der notwendigen Einweisungen im Rahmen der Hygieneverordnung
usw.
Wir suchen für diese anspruchsvolle Tätigkeit
einen Menschen mit hoher Kommunikationsfähigkeit, Einfühlungsvermögen und organisatorischem Talent.
8
Der Umfang der Stelle beläuft sich auf 8
Wochenstunden und wird im Rahmen einer
geringfügigen Beschäftigung nach BAT-KF
vergütet.
Wenn Sie mehr Informationen brauchen oder
sich für die Stelle interessieren, wenden Sie
sich bitte an Pfarrer Dietmar Pistorius, Telefon
0 22 41 -12 67 80. Gerne wird Ihnen auch
Ingeborg Gippert einen Einblick in die Arbeit
gewähren und von ihren Erfahrungen berichten.
n Workshop Ökologie und
Faire Beschaffung
Gemeinsam mit Ihnen möchte das Presbyterium in diesem Jahr einen Schwerpunkt darauf
legen, unsere Gemeindearbeit ökologischer
und fairer auszurichten. Dazu planen wir im
März einen ca. 3-stündigen Workshop mit
Gemeindegliedern und Experten, in dem konkrete Maßnahmen für unsere Gemeinde erarbeitet werden. Wenn Sie Lust haben, an diesem
Thema mitzudenken, melden Sie sich doch bitte beim Vorsitzenden des Presbyteriums, Pfarrer Dietmar Pistorius.
n Perikopenordnung
wird erprobt
Neue Predigttexte
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)
möchte die Auswahl der biblischen Lesungs- und
Predigttexte für die Gottesdienste erneuern und
hat dazu eine neue „Perikopenordnung“ entworfen. Das Presbyterium hat beschlossen, diese
neue Sammlung im laufenden Kirchenjahr (1.
Advent 2014 bis Ewigkeitssonntag 2015) in
unserer Gemeinde zu erproben. Als Predigtgrundlage sollen die Texte der Reihe I dieser
Sammlung dienen. Interessierte Gemeindemitglieder können die Textauswahl unter www.perikopenrevision.de herunterladen. Die Pfarrerinnen und Pfarrer bleiben aber frei, aus besonderem Anlass von der Perikopenordnung abzuweichen.
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Ausgabe 661 -- Jan. bis Feb. 2015
Finanzkrise?
NACHRICHTEN & TERMI-
Finanzkrise?
Welche meinen Sie denn?
Klaus Stoll
Die Chinesen haben nicht nur das
Schießpulver erfunden, sondern auch
das Münzgeld, das sie um das Jahr
650 vor der Zeitwende aus Kupfer
prägten. Irgendwie passt das zusammen, finde ich – Geld und Munition. Kriege kosten viel Geld. Krisen auch. Unsere jetzige Finanzkrise wabert so vor sich hin und
macht, wie viele Finanzkrisen der
Geschichte, Reiche zu Armen, und wohl auch
Reiche zu Superreichen. Nach meiner Zählung
hat die Welt aber schon 14 ernsthafte Finanzkrisen überstanden.
Als um 1100 AD italienische Kaufleute in vielen Städten „auf Tischen und Bänken“ begannen, Kreditgeschäfte abzuwickeln, verbreitete
sich schon nach kurzer Zeit das Wort „banca
rotta“ im Land. Schon einige Jahre später geht
die 1156 gegründete, wohl erste Bank der Welt,
„banca rotta“, weil sie Kriegstreibern ungesicherte Kredite gewährt hatte. Es dauerte 250
Jahre, dann ziehen Währungsspekulationen
und die Zahlungsunfähigkeit des englischen
Königs zwei Florentiner Bankiersfamilien in
den Ruin. 1402 AD entsteht in Frankfurt am
Main die erste deutsche Bank, sieben Jahre
später in Brügge die erste Börse Europas. Der
dramatische Geldwertverfall in den Habsburger Ländern führt 1457/1460 AD zur ersten
großen Inflation auf deutschem Boden.
Die nächste Krise ließ nicht lange auf sich warten. Von den im 13. und 14. Jahrhundert 103
Privatbanken Venedigs, scheiterten 96. Sie gingen „banca rotta“. Zahlungsunfähige Geldhändler, wenn sie denn erwischt wurden, mussten ihr Hinterteil dreimal gegen einen
„Schandstein“ drücken und die Kapitulationsformel „Ich verzichte auf mein Hab und Gut“
aufsagen.
Systematische Münzverschlechterung ist unter
Heinrich VIII in England, aber auch anderenorts üblich geworden. Frankreich und Spanien
müssen 1557 den Staatsbankrott erklären, was
die Fugger und Welser in Augsburg in schwere
Bedrängnis bringt. Nur 80 Jahre danach fielen
die Kurse für Tulpenzwiebeln, die anfangs
10.000 Gulden gekostet hatten, binnen weniger Tage ins Nichts. Dieses später
„Windhandel“ genannte Geschäft trieb viele
Edelleute, Handwerker, Schiffer und unzählige
andere in den Ruin. Windhandel ist nur ein
altes Wort für die aktuellen „Leerverkäufe“.
1765 gründet Friedrich der Große mit der Kgl.
Giro- u. Lehn-Banco die erste deutsche Notenbank und in Frankreich folgen 1789/1797 zwei
Inflationswellen mit erheblichen Folgen für die
Wirtschaft. Bis 1826 bleibt es relativ ruhig in
Europa, dann brechen in England 60 Banken
zusammen und man hängt im Verlauf von 30
Jahren über 600 Geldfälscher. Nach der Gründung des deutschen Reiches 1871 wird das
Geld- und Kreditwesen in Deutschland vereinheitlicht. Gesetzliches Zahlungsmittel ist die
Mark auf Goldbasis. Eine Spekulationswelle
treibt 1873 viele Aktiengesellschaften und
Banken in den Ruin. Wegen der internationalen
Verflechtungen bleibt kaum ein Land verschont.
In New York hat sich 1906/1907 der Aktienmarkt heiß gelaufen. Hunderte von US-Banken
brechen zusammen. Aber das ist nur ein Vorgeschmack auf das Jahr 1929, in dem die „Mutter aller Finanzkrisen“ ausbrach und eine Weltwirtschaftskrise verursachte, unter der auch
Deutschland schwer zu leiden hatte. Den Postbeamten z.B. wurde der Lohn zwei Mal täglich
ausgezahlt, denn für das Geld „am Vormittag“
konnten sie und alle anderen Bürger am Nachmittag den Laib Brot schon nicht mehr bezahlen. So gesehen geht es uns mit der aktuellen
Finanzkrise in der EU eigentlich ganz gut.
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Tipps und Termine
Tipps und Termine
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Tipps und Termine
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NACHRICHTEN & TERMINE
Vorschau
Was kommt? – Vorschau
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Vorschau
NACHRICHTEN & TERMINE
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NACHRICHTEN & TERMINE
Familienzentrum
Rund ums Familienzentrum
n Neues vom
Familienzentrum
Im November war es wieder so weit. Nach
einem Gottesdienst, in dem die Kinder die
Geschichte des Sankt Martin nachspielten,
zogen wir mit unseren selbstgestalteten Laternen durch die Straßen, sangen Lieder, die von
drei Musikern begleitet wurden.
Sankt Martin verteilte am Martinsfeuer die
Weckmänner an die Kinder. Es gab warme
Getränke und etwas für den kleinen Hunger.
Das Wetter spielte ebenfalls mit und so war es
für alle ein gelungener Tag.
n Ausblick und Termine
Elterncafé – Information und
Austausch für Eltern
Das nächste Elterncafé findet am 11.2.2015 um
9.00 Uhr statt. Alle Eltern sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.
Erziehungsberatung
Eltern haben eine große Verantwortung für ihre
Kinder. Manchmal stellen sich Eltern die Frage,
wie sie ihr Kind am besten fürs Leben stark
machen können, wie sie es richtig erziehen.
Manchmal sind sie auch verunsichert, wissen
nicht, wie sie beispielsweise mit Verweigerung
oder Aggressivität der Kinder umgehen sollen.
Wer Hilfe in Erziehungs- und Lebensfragen in
Anspruch nehmen möchte, bekommt sie über
das Familienzentrum sehr schnell. In jedem
Monat werden zwei Termine für eine kostenlose, unverbindliche und auf Wunsch auch anonyme Beratung durch Psychotherapeuten angeboten. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an das
Familienzentrum (Tel.: 73311).
Die nächsten Termine für die Erziehungsbera-
14
tung: 22.1.2015 um 9.00 Uhr und 10.00 Uhr und
23.2.2015 um 8.00 Uhr und 9.00 Uhr.
Karneval
Wir feiern Weiberfastnacht im Kindergarten!
Am Donnerstag, 12.2.2015.
Forscherworkshop
Der Forscherworkshop für Familien mit Kindern
ab 3 Jahren findet am 10.3.2015 in Kooperation
mit dem DRK Familienbildungswerk RheinSieg e.V. statt. Es geht auf Entdeckungsreise zum
Thema Wasser – mit kleinen Experimenten, die
mit einfachen Materialien und wenig Zeitaufwand funktionieren und direkt ausprobiert werden können.
Anmeldungen werden im Familienzentrum
(02241/73311) angenommen.
Themenabende „Homöopathie“
Die erfahrene Homöopathin und Hebamme
Karin Streu wird uns im Frühjahr (voraussichtlich am 12.3.2015) diesen Jahres einen weiteren
Einblick in die umfangreichen und interessanten
Details der klassischen Homöopathie geben.
Alle sind dazu herzlich eingeladen.
K O M PA S S
Ausgabe 661 -- Jan. bis Feb. 2015
Kinder Jugend Familie
KiJuFa
NACHRICHTEN & TERMINE
KinderJugendFamilie
n Taizé-Fahrt
Sanasi on Lamppu. Was zuerst aussieht wie ein
massiver Druckfehler ist in Wirklichkeit ein finnisches Taizé-Lied. Es bedeutet: Dein Wort ist
ein Licht.
Jugendliche aus unserer Gemeinde haben das
Lied in den Herbstferien öfter gesungen. Zum
zweiten Mal sind wir mit einer Gruppe zur
Gemeinschaft der Brüder von Taizé gefahren, um
dort zur Ruhe zu kommen, zu singen, zu beten
und zu feiern. Getroffen haben wir dabei nicht
nur eine Gruppe von Finnen, sondern junge Leute aus ganz Europa und darüber hinaus. Bei spätsommerlichem Wetter haben wir die Tage miteinander genossen und uns mithineinnehmen lassen in die besondere Atmosphäre von Taizé.
Sogar an die einfachen Lebensbedingungen dort
n Wir alle sind Gott wichtig
MiniKIRCHE
Kennt Gott auch mich? Hat Gott alle Menschen
lieb? Solche und ähnliche Fragen stellt wohl
jedes Kind einmal. Jesus hat eine Geschichte
erzählt, die genau das bestätigt: Ja, für Gott ist
jede und jeder wichtig. Gott ist wie ein guter
Hirte. Wenn er eines seiner vielen Schafe verloren hat, geht er es suchen und freut sich sehr,
wenn er es wiederfindet. Diese Geschichte
spielen wir gemeinsam mit den Kindern in der
MiniKIRCHE am Sonntag, dem 22. Februar,
um 16.00 Uhr, im Dietrich-Bonhoeffer-Haus.
gewöhnt man sich ziemlich schnell und kommt
mit verschiedenen Leuten ins Gespräch über Gott
und die Welt. Danke, Taizé, für eine echte Auszeit. Die nächsten Herbstferien können kommen.
n Taizé-Gebet
Mit den Erfahrungen der beiden Fahrten wollen
wir nun auch mit einem Taizé-Gebet in unserer
Gemeinde starten. Das erste soll am Donnerstag,
den 22. Januar, um 19.30 Uhr in der Johanneskirche stattfinden. Danach ist es an jedem letzten
Donnerstag im Monat geplant.
Jugendliche gestalten das Gebet im Geist von
Taizé: Musik und Lieder, Lesungen und Stille
laden ein, zur Ruhe zu kommen und innezuhalten. Herzlich willkommen!
n Mensch, Familie!
FamilienKirchenTag
Beim nächsten FamilienKirchenTag geht es um
uns: Menschen aus allen Lebensaltern, die als
Familie zusammenleben. Wir haben verschiedene Wünsche, Ansichten und Traditionen,
leben in unterschiedlichen Familienkonstellationen. Gott begleitet uns von der Kindheit bis
ins hohe Alter. Kinder, Eltern und Großeltern
spielen, basteln, singen und erzählen gemeinsam am 28. Februar von 10.00 -15.30 Uhr im
Bonhoefferhaus. Kosten: Erwachsene 3 €, Kinder 1 €. Anmeldung bitte bis Montag, 23.2., bei
Pfarrerin Zöllich, Telefon 97 29 58.
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NACHRICHTEN & TERMINE
Regelmäßige Veranstaltungen
Regelmäßige Veranstaltungen
Januar und Februar 2015
Gottesdienste:
Sonntagsgottesdienste
sonntags, 10:45 Uhr
Kindergottesdienste
sonntags, 10:45 Uhr
MiniKIRCHE
Kontakt: Pfarrerin Zöllich,
Tel.: 97 29 58
Nachtfaltergottesdienste
keine Termine
Kontakt: Pfr. Pistorius, Tel.: 12 67 80
Kindergarten- und
Schulgottesdienste:
Kindergarten
mittwochs, 9:15 Uhr, Johanneskirche
21.1.; 18.2.
Evangelische Grundschule
freitags, 8:15 Uhr, Johanneskirche,
1. + 2. Schuljahr: 16.1.; 30.1.;
20.2.
3. + 4. Schuljahr: 9.1.; 23.1.; 6.2.;
27.2.
Waldschule
mittwochs, 8:00 Uhr, St. Gerhard;
keine Termine
Roncalli-Schule
mittwochs, 8:00 Uhr, Bonhoefferhaus
14.1; 4.2.
Realschule Heimbachstraße
donnerstags, 8:15 Uhr, Johanneskirche: keine Termine bei Redaktionsschluss bekannt
Gymnasium zum Altenforst
donnerstags, 8:00 Uhr, St. Gerhard
15.1.; 5.2.
Johanneskirche offene Kirche:
Offene Kirche, Kirchencafé und
Weltmarkt
montags-freitags, 11:00 – 16:30 Uhr
Kontakt: Ingeborg Gippert,
Tel.: 8 11 76
Kircheneintrittsstelle:
dienstags und donnerstags,
11:00-16:30 Uhr oder nach Vereinbarung; Kontakt: Pfarrer Pistorius
mittendrin – Mittagsgebet:
mittwochs, 12:15 – 12:30 Uhr
Kontakt: Pfr. Pistorius, Tel.: 12 67 80
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Vorbereitungskreise für
Gottesdienste:
Kindergottesdienst DBH
montags, 20:00 Uhr
Kontakt: Pfr. Zöllich, Tel.: 97 29 57
Kindergottesdienst JK
montags, 18:30 Uhr
Gemeindehaus
Kontakt: Monika Rink, Tel.: 7 91 78
Eltern-Kind-Gruppen:
Kirchenmäuse im Gemeindehaus
montags – Kinder ab 6 Monaten
9:30 – 11:00 Uhr
Kontakt: Sarah Urner,
Tel.: 9 44 31 99
donnerstags
10:00 – 11:30 Uhr
Kontakt: Almitra Tetzlaff,
Tel.: 8 66 10 07
Eltern-Kind-Gruppe im DBH
mittwochs, 9:30 – 11:00 Uhr
Kontakt: Pfarrerin Zöllich,
Tel.: 97 29 58
Kinder- und Jugendarbeit:
Kinder- und Jugendarbeit
Kontakt: Jugendleiter Günter
Schmitt, Tel.: 97 90 94 15
Jugendmitarbeiter-Treff
jeden 2. Mittwoch im Monat,
19:00 – 20:30 Uhr, Gemeindehaus
Jugendgruppe
montags, 17:00 – 18:30 Uhr
Jugendgruppe
dienstags, 18:30 – 20:00 Uhr
Waldspielgruppen für 2-3 Jährige
in Siegburg und Troisdorf
dienstags und donnerstags,
9:30 – 11:30 Uhr
Kontakt: J. Starck, Tel.: 88 14 64,
info.wurzelwerk@googlemail.com
Frauen:
Frauentreff
dienstags, 15:15 – 17:30 Uhr
Dietrich-Bonhoeffer-Haus
6.1.; 27.1.; 10.2.
Kontakt: Marion Hemmers
Tel. 77524
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Regelmäßige Veranstaltungen
Frauengruppe
donnerstags, 20:00 Uhr
Gemeindehaus
8.1.; 5.2.; 12.2.
Kontakt: Gemeindeamt
Frauentreff an der
Johanneskirche
donnerstags, 15:00 Uhr
Gemeindehaus
15.1.; 19.2.
Männer:
Männergruppe
donnerstags, 20:00 Uhr
Gemeindehaus
15.1.; 19.2.
Kontakt: Günter Schmitt,
Tel.: 97 90 94 15
Rentnerfrühstück
donnerstags, 9:00 – 11:00 Uhr
Dietrich-Bonhoeffer-Haus
15.1.; 19.2.
Kontakt: Horst Rüggeberg
Erwachsene und Bildung:
Erwachsenenkreis Johanneskirche
freitags, 19:30 Uhr
Gemeindehaus
30.1.; 27.2.
Erwachsenenkreis I
freitags, 19:30 Uhr
Dietrich-Bonhoeffer-Haus
30.1.; 27.2.
Erwachsenenkreis II
freitags, 20:00 Uhr
Dietrich-Bonhoeffer-Haus
9.1.; 13.2.
Spieletreff
freitags, 20:00 Uhr
Dietrich-Bonhoeffer-Haus
6.2.
Digitale Fotografie 55 +
dienstags, 19:00 Uhr
20.1.; 17.2.
Dietrich-Bonhoeffer-Haus
Kontakt: Ariane Walcha,
Tel.: 7 25 45
Altgriechisch
dienstags, 19:00 – 20.00 Uhr
(nicht in den Ferien)
Gemeindehaus, 1. Etage,
Besprechungsraum
NACHRICHTEN & TERMINE
Seniorinnen und Senioren:
Spiel-Kaffee
montags, 14:00 – 16:30 Uhr
Gemeindehaus
„Kopf fit“
mittwochs, 15:00 – 16:30 Uhr
Gemeindehaus
28.1.; 25.2.
Seniorentanz
dienstags, 10:00 – 12:00 Uhr
Gemeindehaus
Seniorentreff
mittwochs, 15:00 – 17:00 Uhr
Dietrich-Bonhoeffer-Haus
14.1; 28.1.; 11.2.; 25.2.
Kirchenmusik:
Kontakt: Kantorin Brigitte
Rauscher, Tel.: 99 59 70
Kinderchöre
im Gemeindehaus
Rotkehlchen
(ab. 3 J. in Begleitung Erwachsener)
donnerstags, 15:00 – 15:30 Uhr
Kantörchen
(ab 5 J. und Erstklässler)
donnerstags, 15:45 – 16:30 Uhr
Kinderkantorei Jungen
(2.-5. Klasse)
dienstags, 15:30 Uhr – 16:15 Uhr
Kinderkantorei Mädchen
(2.-5. Klasse)
dienstags, 16:15 Uhr – 17:00 Uhr
Jugendkantorei
(ab 6. Klasse)
dienstags, 17:15 Uhr – 18:15 Uhr
Offenes Singen
donnerstags, 18:00 Uhr - 19:30 Uhr
Gemeindehaus
Kantorei
mittwochs, 20:00 Uhr – 22:00 Uhr
Gemeindehaus
Experimentalchor Alte Stimmen
mittwochs, 15:00 Uhr – 17:00 Uhr
Johanneskirche
21.1.; 2.2; 18.2.
Gitarrenkurse:
1. Gruppe: Di., 17:00 – 18:00 Uhr
2. Gruppe: Mi., 18:00 – 19:00 Uhr
3. Gruppe: Do., 17:00 – 18:00 Uhr
4. Gruppe: Do., 18:00 – 19:00 Uhr
Gemeindehaus
Kontakt: Günter Schmitt,
Tel.: 97 90 94 15
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NACHRICHTEN & TERMINE
Amtshandlungen
Beerdigungen:
Trauungen
Hildegard Krüger,
geb. Kummerow
Am Wasserwerk 3
Oliver und Anna Ring,
geb. Keil
Moselstraße 110
85 Jahre
Detlef Usdowski
Schöneshofer Straße 24,
Neunkirchen-Seelscheid
67 Jahre
Edmund Rode
Hermann-Ehlers-Str. 25
83 Jahre
Nikolaj Majkov
Zum alten Tor 6
55 Jahre
Liselotte Kandler,
geb. Zange
Stresemannstraße 22
Taufen
90 Jahre
Pauline Mia Luise Maeggi
Andrew Smith und
Miriam Vignold-Smith,
geb. Vignold
Bahnstraße 43
Maya Braun
Gertrud Pollotzek,
geb. Wolf
Wilh.-Hamacher Platz 15
92 Jahre
Werner Lehmann
Heisenbergstraße 5
64 Jahre
Anneliese Ennenbach,
geb. Taubensee
Heidestr. 33
82 Jahre
Ilse Eckstein,
Bodelschwinghstr. 13
82 Jahre
Herausgeber:
Evangelische Kirchengemeinde Troisdorf,
Kronprinzenstr. 12,
53840 Troisdorf, Tel.: 97 90 94-0.
Bankverbindung:
IBAN: DE72 3705 0299 0002 1108 07
BIC: COKSDE33
V.i.S.d.P.G.:
D. Pistorius, Tel.: 126780
Redaktionsteam :
Anke und Ralf Fuhrmann, Christina Gelhaar,
Dietmar Pistorius, Reiner Rossbach,
Klaus Stoll, Wiebke Zöllich.
Redaktionsschluss des nächsten
Kompass: 15. Januar 2015
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Adressen
NACHRICHTEN & TERMINE
Adressen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Pfarrer 1. Pfarrbezirk und
Stadtkirche:
Pfarrer Dietmar Pistorius,
Viktoriastr. 3a, Tel.: 12 67 80
pistorius@evangelischtroisdorf.de
Vikarin Mareike Maeggi, Tel.: 24 15 497
maeggi@evangelischtroisdorf.de
Pfarrerin Christina Gelhaar,
Tel.: 9 05 08 17
gelhaar@evangelischtroisdorf.de
Pfarrer Frank Küchler,
Tel.: 0 22 06 - 85 77 183
kuechler@evangelischtroisdorf.de
Pfarrer 2. Pfarrbezirk und Diakonie:
Pfarrer Michael Lunkenheimer
Curieweg 20, Tel.: 1 26 27 13
lunkenheimer@evangelischtroisdorf.de
Pfarrer und Pfarrerin 3. Pfarrbezirk
und Familienarbeit:
Pfarrer Ingo Zöllich,
Bonhoefferstr. 6, Tel.: 97 29 57
ingo.zoellich@evangelischtroisdorf.de
Pfarrerin Wiebke Zöllich,
Bonhoefferstr. 6, Tel.: 97 29 58
wiebke.zoellich@evangelischtroisdorf.de
Krankenhausseelsorge:
Pfarrerin Ulrike Temme
Tel.: 02 28 / 6 20 04 44
Kantorin:
Brigitte Rauscher, Tel.: 99 59 70
rauscher@evangelischtroisdorf.de
Diakon und Jugendleiter:
Günter Schmitt, Tel.: 97 90 94 15
schmitt@evangelischtroisdorf.de
Leiterin Kindergarten- und
Familienzentrum
Claudia Selbach, Tel: 7 33 11
kiga@evangelischtroisdorf.de
Koordinatorin Kirchencafé
und Weltmarkt
Ingeborg Gippert, Tel.: 8 11 76
Küster:
Johanneskirche: Miroslav Baron,
Tel.: 0160 6 50 39 20
Bonhoefferhaus: Renate Komusin,
Tel.: 8 36 67
Gemeindeamt:
Kronprinzenstraße 12,
Tel.: 97 90 94 0 / Fax: 97 90 94 13
Email: info@evangelischtroisdorf.de
Öffnungszeiten:
Di.-Fr. 10:00 - 12:00 Uhr
Mi. 14:00 - 16:00, Do. 14:30 - 16:30 Uhr
Leitung: Heike Groß, Tel.: 97 90 94 12
gross@evangelischtroisdorf.de
Kasse und Meldewesen:
Birte Petersen Tel.: 97 90 94 11
petersen@evangelischtroisdorf.de
Stadtkirche und
Öffentlichkeitsarbeit:
Dorothee Zolper Tel: 97 90 94 16
zolper@evangelischtroisdorf.de
Kirchen und Gemeindehäuser:
Johanneskirche, Viktoriastraße 1
Gemeindehaus, Kronprinzenstraße 12
Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Bonhoefferstraße 4, Tel.: 8 36 67
Rat und Tat:
Diakonie – Poststraße 91
Suchthilfe, Tel.: 254440;
Suchtprävention, Tel.: 66525
Allgemeine Sozialberatung:
Frau Gebhardt De Smedt, Tel.: 25215-32
Sozialpsychatrisches Zentrum:
Emil-Müller-Str. 6, Tel.: 806013
Hilfe bei psychischen
Erkrankungen im Alter:
Fr. Spoddig, Tel.: 2503133
Freiwilligen-Agentur:
Tel.: 900521
Flüchtlingsberatung:
Fr. Teigelmeister, Tel.: 25215-34
Migrationsberatung für
Zuwanderer:
Herr Elhajoui, Tel.: 25215-37
Evangelische Beratungsstelle für
Erziehungs-, Ehe- u. Lebensfragen:
Sprechzeiten in Troisdorf, Kontakt über
das Familienzentrum, Tel.: 73311
Hilfe für Menschen mit Behinderungen und ihre Familien:
Der Karren e.V.
Tel.: 945400
Pfarrstelle für Behindertenarbeit
Tel.: 205526
Ökumenische Initiative
Gemeinnütziger ambulanter Hospizdienst
Tel.: 29792
Telefonseelsorge
Tel.: 0800-111 0 111 bzw. 111 0 222
Weitere Informationen und
Beratungsangebote unter:
www.evangelischtroisdorf.de
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