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St. Jude Medical GmbH
Astrid Tinnemans
Manager Public Relations
Helfmann-Park 7
65760 Eschborn
Tel. +49-6196-77 11 142
E-Mail: atinnemans@sjm.com
Schlaganfallrisiko: Vorhofflimmern
Durch Verschluss des linken Herzohrs Entstehung von Blutgerinnsel vermeiden
Eschborn, 06. November 2014 – Schlaganfälle stellen weltweit eine der häufigsten
Todesursachen dar. Der größte Risikofaktor dafür ist das sogenannte Vorhofflimmern. Die
Häufigkeit nimmt dabei mit steigendem Alter zu: So tritt bei circa vier Prozent der Patienten ab 60
und neun Prozent der Patienten ab 80 Vorhofflimmern auf. Um die Erkrankung zu verstehen, gilt
es, sich zunächst einen gesunden Organismus zu betrachten.
Das menschliche Herz besitzt vier Hohlräume: den linken und rechten Vorhof sowie die linke und
rechte Herzkammer. Bei einem gesunden Menschen schlagen die Vorhöfe mit den Kammern in
einem Rhythmus, so wird kontinuierlich Blut durch den Körper gepumpt und die Organe werden
mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. „Beim Vorhofflimmern beginnen die Vorhöfe, wie der
Name bereits sagt, zu flimmern, das heißt, sie schlagen unkontrolliert.
Das Blut fließt unregelmäßig und beginnt, sich in den Vorhöfen zu stauen“, erklärt Prof. Dr. Horst
Sievert, Facharzt für Kardiologie und Angiologie am CardioVasculären Centrum in Frankfurt.
Tatort: Vorhofohr
Eigentlicher Ort der Gerinnselbildung ist eine kleine, bei allen Menschen im Herzen vorhandene
Muskeltasche ohne Funktion: das sogenannte Vorhofohr. „Beim Vorhofflimmern bilden sich
aufgrund des Blutstaus oftmals Gerinnsel im linken Herzohr. Normalisiert sich der Herzrhythmus
im Anschluss wieder, gelangen diese in den linken Vorhof und von da aus über den normalen
Blutstrom ins Gehirn.
Dort können sie ein Gefäß verschließen und einen Schlaganfall auslösen“, beschreibt Prof.
Sievert den Vorgang im Körper. Um dieses Risiko zu minimieren, gibt es verschiedene
Methoden: Zunächst einmal eine medikamentöse Therapie mittels Blutverdünner. Sprechen
Patienten nicht auf die Therapie an oder lehnen sie eine Dauermedikation ab, kommt ein
Katheterverfahren zum Verschluss des Vorhofohrs infrage.
Zutritt verboten
Entscheiden sich Arzt und Patient für einen Eingriff in Form eines Vorhofohrverschlusses, wird
ein Katheter über die Leiste gesetzt und über die Blutgefäße zum Vorhofohr geleitet. „Dort
positionieren wir das aus einem Drahtgeflecht bestehende Implantat in den Eingangsbereich des
Herzohrs und überprüfen den Sitz mittels eines bildgebenden Verfahrens. Sind keine Korrekturen
notwendig, setzen wir das Implantat frei“, erklärt Prof. Sievert. Nach der erfolgreichen Platzierung
wird der Katheter wieder entfernt.
Die Dauer des Eingriffs beträgt circa eine Stunde und findet in der Regel in einem sogenannten
Herzkatheterlabor statt. Patienten spüren den von den Krankenkassen übernommenen Eingriff
kaum und verlassen das Krankenhaus normalerweise innerhalb von zwei bis drei Tagen.
Über St. Jude Medical
St. Jude Medical ist ein weltweit tätiger Hersteller von medizinischen Geräten, der es sich zum
Ziel gesetzt hat, bei der Behandlung einiger der teuersten Volkskrankheiten der Welt neue Wege
zu gehen. Dazu entwickelt das Unternehmen kosteneffiziente medizinische Technologien, die für
Patienten in aller Welt lebensrettend sind und die Lebensqualität verbessern. Von seinem
Hauptsitz in St. Paul, Minn. (USA) aus agiert St. Jude Medical in vier zentralen klinischen
Bereichen: die Behandlung von Herzrhythmusstörungen, Vorhofflimmern und Herz-KreislaufErkrankungen sowie Neuromodulation.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.info-schlaganfall-verhindern.de, www.sjm.de
und www.sjm.com, oder folgen Sie uns via Twitter: @SJM_Media.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne des Private Securities
Litigation Reform Act von 1995, die Risiken und Ungewissheiten enthalten. Solche
zukunftsgerichteten Aussagen umfassen die Erwartungen, Pläne und Aussichten für das
Unternehmen, inklusive potenzielle klinische Erfolge, erwartete behördliche Genehmigungen und
zukünftige Produkteinführungen sowie geplante Erträge, Margen, Gewinne und Marktanteile.
Die Aussagen des Unternehmens basieren auf den aktuellen Erwartungen der Geschäftsführung
und unterliegen bestimmten Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass die
tatsächlichen Ergebnisse von den in den zukunftsgerichteten Aussagen beschriebenen
Ergebnissen abweichen.
Zu diesen Risiken und Ungewissheiten zählen Marktbedingungen und weitere Faktoren
außerhalb des Einflussbereichs des Unternehmens sowie die Risikofaktoren und andere
Warnhinweise, die in den Einreichungen des Unternehmens bei der US-Börsenaufsichtsbehörde
SEC beschrieben werden.
Dazu gehören auch die Faktoren und Hinweise, die in den Abschnitten „Risk Factors“ und
„Cautionary Statements“ im Jahresbericht des Unternehmens auf Formblatt 10-K für das
Geschäftsjahr bis zum 28. Dezember 2013 auf Formblatt 10-Q für das Quartal bis zum 28. Juni
2014 aufgelistet werden. Das Unternehmen plant keine Aktualisierung dieser Aussagen und
verpflichtet sich unter keinen Umständen dazu, jemandem eine solche Aktualisierung zukommen
zu lassen.
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Gesundheitswesen
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