close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Beobachter (02/2015)

EinbettenHerunterladen
beobachter.ch I 23. JAnuAr 2015 I nr. 2 I Fr. 4.80
islam
Wie umgehen
mit Terroristen?
spionage
WLAN-Netze:
So entern Hacker
Ihr Smartphone
Vergessen
macht schlau
Was das Gehirn löscht – und warum
Seite 32
iNHalT 5
Beobachter 2/2015
Seite 10
Terror
Wie soll die westliche Welt dem
Fundamentalismus begegnen?
Seite 32
TiTelTHema
Vergessen
macht schlau
Warum das Gehirn
Daten löscht
Seite 70
abnehmen
Weniger Kilos
ganz ohne Stress –
durchaus möglich
TiTelfoTo: yves roTh; foTos: lorenzo Meloni/ConTrasTo/Dukas, yves roTh, Markus BerTsChi; illusTraTion: lisa roCk
Seite 52
Jugendherbergen
So laufen sie jedem
Luxushotel den Rang ab
6 Behördenopfer
Opfer von Zwangsmassnahmen
sollen 300 Millionen bekommen
32 TiTelTHema Vergessen
Warum es nicht schlecht ist,
wenn man mal etwas vergisst
8 Justiz
Ein Anwalt lässt sich von der
Gegenpartei 12 000 Franken zahlen
40 Pharma
Wie Medikamentenhersteller
Selbsthilfegruppen unterstützen
10 Terror
Warum der Westen weltliche Kräfte
in islamischen Staaten fördern muss
42 iV
Rente gestrichen – und kassiert
14 Terror
Ein Erfolgsgeheimnis der Islamisten
liegt im Internet, sagt eine Expertin
16 Kiffen
Cannabis kann Paranoia fördern –
und Verschwörungstheorien
19 Hacker
Wie sich Spione in Smartphones
einschleusen können
22 Bankraub
Wie ein Berner für seine Freundin
auf die schiefe Bahn geriet
26 Sozialhilfe
Der Gemeindepräsident von
Rorschach SG will keine Armen
28 Schliessung
Die letzten Tage eines Dorfladens
44 Standpunkt
Es gibt gute Gründe für die KESB
46 augenzeugen
Was man auf der Jungfrau erlebt
48 Nachlese
Schlechte Luft im Muotatal
70 abnehmen
Wie man sich völlig entspannt
Richtung Idealgewicht bewegt
74 alimente
Muss der Exmann das SBB-Abo
der Tochter mitfinanzieren?
76 Wohnung
Wann Mieter trotz Kündigung
noch länger bleiben können
50 Behinderte
Die Krux mit der Essenspauschale
81 Psychologie
So überwindet man Schuldgefühle
52 Jugendherbergen
Von der Absteige zur Edel-Loge
82 Starker Franken
Die Auswirkungen für Sparer,
Anleger und Konsumenten
58 Krafttraining
Wie man zu dicken Muckis kommt
60 Singen
Immer mehr Laien entdecken
die Kraft der Vokalmusik
66 Kreuzworträtsel
68 Rätsel
84 Kontakt
Beratung und Impressum
88 leserforum
90 Schlusspunkt
Einfach ein zu guter Mensch
für diese böse Welt
6
iN ZahleN
gegründet, ist der
Weinproduzent
Fonjallaz die älteste
Familienfirma der
Schweiz. Vater und
Sohn Fonjallaz kamen
im 16. Jahrhundert
aus Savoyen ins
Lavaux am Genfersee,
vermutlich aus wirtschaftlichen oder aus
religiösen Gründen.
Sie halfen im Weinbau und wurden
später selber Winzer
und Grundbesitzer.
1803, als die Waadt
von Bern unabhängig
wurde, taufte ein
Fonjallaz-Sprössling
seinen ChasselasWein «La République». Das Haus
wird in 13. Generation
von Patrick Fonjallaz
geleitet. Weltweit ist
jedes fünfte der 500
grössten Unternehmen im Besitz einer
Familie. rené AMMAnn
Quellen: Patrick Fonjallaz,
«the economist»
Bern, 19. Dezember:
Betroffene sorgen
mit der Wiedergut­
machungsinitiative
für politischen Druck.
Wiedergutmachungsinitiative
Bundesrat bietet 300 Millionen
Der Bund will Fürsorgeopfer finanziell entschädigen. Doch er schätzt
die Zahl der Betroffenen kleiner ein als die Initianten.
Landesregierung kommt auf einen gerinBetroffene von fürsorgerischen Zwangsgeren Betrag, weil sie lediglich von 12 000
massnahmen haben gerade mit einem
überparteilichen Komitee und dem Beobbis 15 000 Betroffenen ausgeht, während
achter die Wiedergutmachungsinitiative
die Initianten mit über 20 000 noch lebeneingereicht, da lanciert der Bundesrat auch
den Opfern rechnen. Als Nächstes wird
schon einen indirekten Gegenvorschlag.
das Parlament über den Vorschlag des
Er anerkennt die Hauptforderung der IniBundesrats entscheiden müssen.
tiative, dass für eine Wiedergutmachung
Ehemalige Verdingkinder, Fremdplatfinanzielle Entschädigung nötig ist. Er
zierte, in Gefängnissen Versorgte und
schlägt dem Parlament
Zwangssterilisierte reagieMehr zum Thema:
vor, das erlittene Unrecht
ren auf den Bundesratsentbeobachter.ch/initiative
mit total 300 Millionen
scheid einerseits mit GenugFranken zu entschädituung: Endlich signalisiere
gen. Den Entscheid fällte der Bundesrat
der Staat, dass die Wiedergutmachung
angeblich mit vier gegen drei Stimmen.
auch eine finanzielle Entschädigung beinhalten soll. Anderseits sehen sie sich
Die Initiative will 500 Millionen Franken
nun auf einem Basar, wo sie mit der BeAllerdings bleibt der Bundesrat bei der
hörde darum feilschen müssen, wie hoch
Höhe der Entschädigung deutlich unter
ein Betrag sein muss, damit er erlittenes
der Forderung der Initiative. Diese will
Unrecht kompensieren kann. Viele Betrofeinen Fonds mit 500 Millionen Franken,
fene leiden bis heute unter den Folgen der
OttO HOstettler
um schwere Fälle zu entschädigen. Die
Zwangsmassnahmen.
Flüelapass
Keine schleudernden autos mehr auf dem see
BMW führte auf dem zugefrorenen Schotten­
see am Flüelapass seit 2004 Schleuderkurse
durch (Beobachter Nr. 5/2011). Die Umwelt­
organisationen Mountain Wilderness, Pro
Natura, WWF, VCS und Stiftung Landschafts­
schutz Schweiz protestierten dagegen, weil
sie eine Verschmutzung des Grundwassers
befürchteten. Sie kritisierten zudem, entlang
der im Winter geschlossenen Passstrasse
werde durch die Fahrten die Ruhe gestört.
Jetzt haben sich die Umweltschützer, die
Standortpromotions­Agentur Davos Services
und BMW nach einem jahrelangen Tauziehen
aussergerichtlich auf neue Modalitäten geei­
nigt, wie der «Zürcher Oberländer» schreibt.
Der jetzt erzielte Kompromiss sieht vor, dass
die Schleuderkurse weiter unten am Pass
auf der Davoser Seite stattfinden. Pro Winter
darf BMW am Flüelapass an maximal 40 Tagen
solche Trainings anbieten. tHOMAs AngelI
Fotos: Peter klaunzer/keystone, BmW, «limmattaler zeitung»
1552
Autor
Document
Kategorie
Reisen
Seitenansichten
25
Dateigröße
576 KB
Tags
1/--Seiten
melden