close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

aktuellen Kirchenboten - dirmstein

Einbetten
KATHOLISCHER KIRCHENBOTE
Pfarreiengemeinschaft
St. Bartholomäus
Laumersheim mit Obersülzen
St. Laurentius
Dirmstein
St. Jakobus
Großkarlbach
Januar 2015
Preis: € 0,70
Unsere Gottesdienste
Sonntag
9:00 – Dirmstein
10:30 – Laumersheim oder Großkarlbach im Wechsel
Werktage
Dienstag 9:00 – Dirmstein, Donnerstag 18:30 – Dirmstein
Freitag 18:00 – Laumersheim
Feste
6. Januar Hl. Drei Könige 18:30 – Dirmstein
11. Januar Taufe des Herrn 9:00 – Dirmstein 10:30 – Großkarlbach
Beichtgelegenheit
Samstag
17:00 abwechselnd und nach Vereinbarung
Priesterdonnerstag
eucharistische Anbetung
Abendmesse
Donnerstag vor dem Herz-Jesu-Freitag
17:30 – Dirmstein
18:30 – Dirmstein
Herz-Jesu-Freitag
eucharistische Anbetung
Abendmesse
erster Freitag im Monat
17:00 – Laumersheim
18:00 – Laumersheim
[2]
Liebe Mitglieder und Freunde unserer Pfarreien-Gemeinschaft,
Feiern – was bedeutet das? Von einem Event zum nächsten springen,
keine Zeit zum „Runterkommen“ haben, ja nichts verpassen?
Nehmen wir die Feier, das Fest, überhaupt noch als etwas Besonderes
wahr, als Unterbrechung des Alltags, als ein Highlight? – Ist das Feiern
nicht Alltag geworden?
Und das fängt oft schon bei der sonntäglichen Messfeier an. Wann
sprechen wir von einer Feier? Verrät das Wort Gottes-„dienst“ nicht,
dass es für uns ein Dienst, eine Pflicht ist, die wir erfüllen, abhaken?
Den Glauben feiern, das heißt für mich auch, meine Freude darüber
auszudrücken, dass Gott mich liebt, so wie ich bin. Dass er mich immer
wieder aufrichtet, mir Licht ist, wenn ich Dunkelheit erlebe – das ist
keine Pflicht, kein Dienst, sondern es ist ein innerer Drang in mir, das
zu feiern.
Ich wünsche Ihnen ein gutes Neues Jahr, und dass Sie die Menschwerdung Gottes aus tiefem Herzen feiern können.
Ihr Pfarrer
Alfred Müller
NEUJAHR – HOCHFEST DER GOTTESMUTTER MARIA
01.01.15 10:30 Laumersheim Festhochamt für die Pfarreien
Freitag – Hl. Basilius der Große und hl. Gregor von Nazianz
02.01.15
Dirmstein
Krankenkommunion
17:00 Laumersheim Eucharistische Anbetung
18:00 Laumersheim Eucharistiefeier
Samstag – Heiligster Name Jesu
03.01.15
Dirmstein
ab 11:00 Obersülzen
17:00 Dirmstein
Die Sternsinger besuchen die Haushalte
Die Sternsinger besuchen die Haushalte
Beichtgelegenheit
2. Sonntag nach Weihnachten
04.01.15 9:00
Dirmstein
10:30
ab 13:00
Sonntagsmesse für Hans und Lisa
(Elisabeth) Schmitt und ihren Kindern
Adam, Rita und Alois Schmitt, Franz und
Marianne Heinrich und ihre verstorbenen
Kinder
Kollekte für die Afrikanische Missionen
Laumersheim Sonntagsmesse für die Pfarreien
Kollekte für die Afrikanische Missionen
Obersülzen
Die Sternsinger besuchen die Haushalte
Dienstag – Hl. Drei Könige – Erscheinung der Herrn
06.01.15 18:30 Dirmstein
Festhochamt mit unseren Sternsingern
Donnerstag – Hl. Severin
08.01.15 17:00 Laumersheim Vortreffen der Sternsinger in der
Pfarrkirche
18:30 Dirmstein
Eucharistiefeier für Elisabeth Nahstoll
(Jahrgedächtnis)
Freitag
09.01.15
Samstag
[4]
18:00
Laumersheim Eucharistiefeier
10.01.15
17:00
Großkarlbach Die Sternsinger besuchen die Haushalte
Laumersheim Die Sternsinger besuchen die Haushalte
Laumersheim Beichtgelegenheit
Sonntag – TAUFE DES HERRN
11.01.15 9:00
Dirmstein
Sonntagsmesse für Edeltraut Diehl,
Hermine Cappel, Katharina Keiper, Pfarrer
Alex Horn (Jahresgedächtnis)
Kollekte für die Pfarrei
10:30 Großkarlbach Sonntagsmesse für die Pfarreien; mit
unseren Sternsingern
Kollekte für die Pfarrei
Dienstag – Hl. Hilarius
13.01.15 9:00
Dirmstein
Eucharistiefeier
Mittwoch
14.01.15 20:00
Dirmstein
Donnerstag
15.01.15 18:30
20:00
Dirmstein
Eucharistiefeier
Großkarlbach PGR-Sitzung im Pfarrhaus, Lauergasse
Freitag
16.01.15
18:00
20:00
Laumersheim Eucharistiefeier
Dirmstein
Neujahrsempfang der Kolpingfamilie im
Pfarrheim
Samstag – Hl. Antonius
17.01.15 10.00 Dirmstein
17:00
Elternabend zum Kommunionvorbereitung im Pfarrheim
Gruppenstunde für die Kommunionkinder im Pfarheim
Großkarlbach Beichtgelegenheit
2.Sonntag im Jahreskreis
18.01.15 9:00
Dirmstein
10:15
10:30
19:00
Sonntagsmesse für Marianne Molitor,
Erhard Nuhfer, Elisabeth Henn, Georg und
Odilia Dukart und ihre verstorbenen Kinder
Kollekte für die Pfarrei
Dirmstein
Firmvorbereitung im Pfarrheim
Laumersheim Sonntagsmesse für Jessica Kusytsch (10.
Jahrgedächtnis), Bertram Bauer, für
Elfriede und Heinrich Koch, Maria und
Peter Wohninsland, Juliane Brunold und
Heribert Schuler
Kollekte für die Pfarrei
Dirmstein
Taizé-Gebet in der Pfarrkirche
Dienstag - Hl. Fabian und hl. Sebastian
20.01.15 9:00
Dirmstein
Eucharistiefeier für Pfarrer Hermann
Mathes
Jesus sagte zu ihr: Gib mir zu trinken!
Joh 4,7
Mittwoch – Hl. Meinrad, hl. Agnes
21.01.15 19:30 Großkarlbach Wort-des-Lebens-Kreis im Pfarrhaus,
Lauergasse
Donnerstag - Hl. Vinzenz
22.01.15 18:30 Dirmstein
19:30 Dirmstein
Eucharistiefeier für die Pfarreien
Sitzung des Pfarreirates St. Elisabeth im
Pfarrheim
Freitag – Sel. Heinrich Seuse
23.01.15 18:00 Laumersheim Eucharistiefeier
Samstag – Hl. Franz von Sales
24.01.15 17:00 Dirmstein
[6]
Beichtgelegenheit
3. Sonntag im Jahreskreis
25.01.15 9:00
Dirmstein
10:30
Sonntagsmesse für Josef und Hildegard
Wohninsland, Maria Beeldens, Ernst und
Elisabeth Völker
Kollekte für die Pfarrei
Großkarlbach Familiengottesdienst mit den
Kommunionkindern für Tobias Ittel und
seine Angehörige
Kollekte für die Pfarrei
Dienstag – Sel. Paul Nardini, Hl. Angela Meríci
27.01.15 9:00
Dirmstein
Eucharistiefeier
Donnerstag
29.01.15 18:30
19:30
Freitag
30.01.15
18:00
19:30
Dirmstein
Dirmstein
Laumersheim Eucharistiefeier
Dirmstein
Filmabend der Kolpingfamilie: „Die
Feuerzangenbowle“
Samstag – Hl. Johannes Bosco
31.01.15 10.00 Dirmstein
17:00
Eucharistiefeier
Sitzung des Verwaltungsrates im
Pfarrhaus
Gruppenstunde für die Kommunionkinder im Pfarheim
Laumersheim Beichtgelegenheit
4. Sonntag im Jahreskreis
01.02.15 9:00
Dirmstein
10:30
Sonntagsmesse für Emma Wohninsland,
Maria Junkert
Kollekte für die Pfarrei
Laumersheim Sonntagsmesse für die Familien Heuberger
und Latour
Kollekte für die Pfarrei
Montag – DARSTELLUNG DES HERRN
02.02.15 18:30 Dirmstein
Festhochamt mit Kerzenweihe und
Blasiussegen
Freitag – Hl. Paul Miki und Gefährten
06.02.15
Krankenkommunion
Samstag
07.02.15
17:00
Dirmstein
5. Sonntag im Jahreskreis
08.02.15 9:00
Dirmstein
08.02.15
[8]
10:30
Beichtgelegenheit
Sonntagsmesse und Familiengottesdienst
für Hermine Cappel, Adam und Barbara
Langhauser mit ihren Enkelkindern Adam,
Rita und Alois Schmitt
Kollekte für die Caritas Not- und
Katastrophenhilfe
Großkarlbach Sonntagsmesse für die Pfarreien
Kollekte für die Caritas Not- und
Katastrophenhilfe
Kolpingfamilie
Zum Neujahrsempfang lädt die Kolpingfamilie Dirmstein am Freitag,
dem 16. Januar 2015, um 20O00 Uhr ins katholische Pfarrheim ein.
Jedermann ist hierzu eingeladen.
Gemeinsam wollen wir uns am 30. Januar 2015 um 20:00 Uhr im
Pfarrheim den Film "Die Feuerzangenbowle" ansehen und dabei gemütlich Feuerzangenbowle trinken. Wir freuen uns über Ihren Besuch .
Am Samstag, dem 31. Januar lädt die Kolpingfamilie zu einem
Baumschneidekurs mit unserem Bürgermeister Bernd Eberle ein.
Treffpunkt ist bei Jürgen Storminger in der Obersülzer Straße 6.
Zum neuen Jahr
Ich wünsche dir das Glück,
 immer genug zu essen und ein zuhause zu haben,
 gesund zu sein oder zu werden,
 in Frieden und Freiheit leben zu dürfen,
 genug zu besitzen, um davon abgeben zu können,
 einen warmen Mantel gegen die Kälte zu haben
und einen schattigen Ort, wenn die Sonne brennt.
Ich wünsche dir das Glück,
 dich selbst zu mögen
mit all deinen kleinen und großen Fehlern,
 Menschen zu haben,
die du liebst und die dich liebhaben,
 dich auf deine Freunde verlassen zu können,
 nicht immer das letzte Wort haben zu müssen,
 kleine Streitereien mit Humor beenden zu können.
Ich wünsche dir das Glück,
 jedem Wetter etwas Gutes abzugewinnen,
 einen Schnupfen gefasst ertragen zu können,
 dich von den kleinen Missgeschicken des Alltags
nicht aus der Ruhe bringen zu lassen,
 zufrieden zu sein mit dem, was du hast,
 nicht nach den großen Scheinen zu schielen,
sondern dich an all den kleinen Münzen zu freuen,
die dir in den Schoß fallen.
Gisela Baltes
[10]
Ach, du liebe Zeit
Was heißt da: Du liebe Zeit?
Du unliebe Zeit, muss es heißen.
Du ungeliebte Zeit!
Von dieser Unzeit, in der wir leben müssen.
Und doch: Sie ist unsere einzige Zeit.
Unsere Lebenszeit.
Und wenn wir das Leben lieben,
können wir nicht ganz lieblos gegen diese unsere Zeit sein.
Wir müssen sie ja nicht genau so lassen, wie sie uns traf.
Erich Fried
Der Zeitforscher Franz Schweifer lädt uns ein
zum Nachdenken:
Die Ursachen für den Zeitnotstand sind vielfältig und das Gefühl des „zu-wenig-Zeit-Habens“
ist allgegenwärtig. Man kann die Zeitknappheit
und Eile so verinnerlichen, dass man es gar
nicht mehr merkt. Man empfindet das Warten
als Horror. Vor Angst, dass keine Leere entsteht, tun wir etwas. „Arbeiten ist leichter als leben“. Wenn wir etwas tun, fällt uns das Unangenehme nicht so auf. Viele Zeitgenossen haben auch eine große Angst,
etwas zu verpassen und wählen die für sie Sinn gebende Formulierung:
„Ich eile, also bin ich.“ Wir wollen möglichst viele Erlebnisse und
Handlungen unterbringen, weil danach nichts wartet und es gibt ja
auch so viel. Wir leben im AGS-Zeitalter – das steht für alles, gleichzeitig und sofort. Dazu passt der Satz von Michail Gorbatschow: „Wer zu
spät kommt, den bestraft das Leben.“ Also nimm dich in Acht. Und so
treffen wir bei der Frage nach der Zeit auf die Dimension des Diesseits
und Jenseits. in unserer Zeit hat man den Gott durch andere Götter
ersetzt, wie etwa Geld, das Materielle und das Schaffen. Wenn nach
dem Leben nichts auf uns wartet, müssen wir uns vorher beeilen.
Die Christen sind in der Welt das, was die Seele im Leib ist.
Brief an Diognet, 2. Jahrhundert
Die Aufgabe der Seele ist es, den Leib aufrecht zu erhalten,
sein Gewissen und sein geschichtliches Gedächtnis zu sein.
Und eine zweitausendjährige Geschichte
verbindet Europa mit dem Christentum.
Eine Geschichte, die nicht frei von Konflikten und Fehlern,
immer aber beseelt war von dem Wunsch,
am Guten zu bauen.
[12]
Das sehen wir an der Schönheit unserer Städte und mehr noch
an der Schönheit der vielfältigen Werke der Liebe
und des gemeinschaftlichen Aufbaus,
die den Kontinent überziehen.
Diese Geschichte ist zum großen Teil erst noch zu schreiben.
Sie ist unsere Gegenwart und auch unsere Zukunft.
Sie ist unsere Identität.
Und Europa hat es dringend nötig,
sein Gesicht wiederzuentdecken,
um – nach dem Gesetz seiner Gründungsväter –
im Frieden und in der Eintracht zu wachsen,
denn es selbst ist noch nicht frei von Konflikten.
Die Stunde ist gekommen,
gemeinsam das Europa aufzubauen,
das sich nicht um die Wirtschaft dreht,
sondern um die Heiligkeit der menschlichen Person,
der unveräußerlichen Werte,
das Europa, das mutig seine Vergangenheit umfasst
und vertrauensvoll in die Zukunft blickt,
um in Fülle und voll Hoffnung seine Gegenwart zu leben.
Es ist der Moment gekommen, den Gedanken
eines verängstigten und in sich selbst verkrümmten Europa
fallen zu lassen, um ein Europa zu erwecken und zu fördern,
das ein Vorbild ist und Träger von Wissenschaft,
Kunst, Musik, menschlichen Werten
und auch Träger des Glaubens ist.
Das Europa, das den Himmel betrachtet und Ideale verfolgt,
das Europa, das auf den Menschen schaut,
ihn verteidigt und schützt,
das Europa, das auf sicherem, festem Boden voranschreitet,
ein kostbarer Bezugspunkt für die gesamte Menschheit!
Papst Franziskus an das Europaparlament am 25.11.14
Geist – Seele – Psyche – Unterscheidung
Interessante und hilfreiche Überlegungen
Wir müssen unterscheiden zwischen „Seele“ und „Psyche“. Das, was
die Psychologie mit „Seele“ bezeichnet, ist nicht die unsterbliche Seele,
die uns Gott „eingehaucht“ hat und von der Christus spricht, sondern
ausschließlich die Psyche. Eine Vermischung ist verhängnisvoll irreführend.
Es ist notwendig, dass wir das, was die Psychologie „Seele“ nennt, mit
dem Begriff „Psyche“ bezeichnen. Diese begriffliche Trennung ist deshalb so wichtig, weil diese Psyche (ebenso wie der Körper) sich bei
jedem Lebewesen (so auch beim Menschen) erst nach und nach entfaltet, entwickelt und heranwächst.
Die Glaubenskongregation der Katholischen Kirche stellt fest: Die Seele
ist jenes „geistige Element, das mit Bewusstsein und Willen ausgestattet ist“. Sie ist „das Ich des Menschen, welches nach dem Tod fortbesteht, obwohl ihm zwischenzeitlich der ergänzende Teil seines Körpers
fehlt“.
Originaltext: „Die Kirche behauptet die Fortdauer und das Fortbestehen eines geistigen Elementes nach dem Tod, das mit Bewusstsein und
Wille begabt ist, so dass das „menschliche Ich“ selbst, in der Zwischenzeit jedoch ohne die Ergänzung seines Leibes, fortbesteht. Um dieses
Element zu bezeichnen, verwendet die Kirche den Ausdruck „Seele“,
der durch den Gebrauch in den Heiligen Schriften und in der Überlieferung eingebürgert ist.“ (Johannes Paul II.: Schreiben der Glaubenskongregation: Eschatologie
(4653).
Wir brauchen eine klare Argumentation mit Hilfe klarer Begriffe. Es ist
daher unumgänglich und notwendig, die Begriffe „Seele“ und „Psyche“
auseinander zu halten, einerseits den Forschungsgegenstand der Psychologie, Psychotherapie und Psychiatrie „Psyche“ zu nennen, andererseits „Seele“ als Glaubenswahrheit substanziell und existentiell davon abzugrenzen.
[14]
Wie begrenzt wäre der Sinn des Lebens, wenn du ausschließlich aus
deinem Körper bestehen würdest? Er zerfällt nach dem Tod in Staub.
Welche Logik soll hinter einer solchen totalen existentiellen Enttäuschung stehen? Alles, was mit dir angefangen hat, was du bist, sollte
plötzlich wieder vernichtet sein? Warum und wofür hast du dann
überhaupt gelebt? Deinem Nachdenken bietet sich eine hoffnungsintensive Einsicht an:
Ich bin mehr als mein Körper. Es muss noch ein anderes Etwas geben,
das der Tod nicht vernichtet.
So ist es auch. Dieses „andere Etwas“ ist deine unsterbliche Seele. Sie
ist das im Tod Unzerstörbare. Sie ist Träger deiner Identität und Kern
deiner Persönlichkeit. Weil sie dir geschenkt wurde, bist du auch nach
dem Tod weiterhin ein Ich. Deine Seele existiert weiter, freilich in einer
veränderten Daseinsdimension. Und somit lebst du in und aus deiner
Seele weiter.
Für den, der von der Unsterblichkeit seiner Seele weiß, ist die Angst
vor dem Tod in ihrer existenziellen Bedeutung entschärft. Was bleibt,
ist nur die kreatürliche Angst vor dem Verlust des körperlichen Lebens,
nicht aber die Angst vor der Vernichtung des eigenen Ich.
Die Seele ist nach heutiger Erkenntnis (z. B. bei „Austritts-Erlebnissen“
Sterbender; bei temporärem Herzstillstand) auch nach der Trennung
vom Körper mit Bewusstsein, Wahrnehmung und Erinnerung auf
nichtmaterieller Basis ausgestattet.
Die Seele ist nicht irgendein Teil des Körpers, wie etwa das Herz, das
Gehirn oder irgendein entstandener tiefen-psychischer Komplex. Die
Seele ist vielmehr das unzerstörbare Ich jedes Menschen. Wenn der
Mensch betet, stellt die Seele die Zentrale seines Betens dar. Dann
„erhebt sich seine Seele zu Gott“. Auch der Psalmist verbindet „Seele“
mit „Ich“. In Psalm 146 heißt es: „Lobe den Herrn meine Seele! Ich will
den Herrn loben, solange ich lebe.“ Wenn die Seele mit Gott Kontakt
aufnimmt, dann ist dies eine persönliche (personale) Begegnung zwischen dem Menschen und seinem Schöpfer.
Daher ist sie auch zentraler Träger deines Bewusstseins, deiner Willensentscheidungen, deines Denkens und Handelns. Was dein Leben
angeht, so ist die Seele der zentrale „Speicher“ deiner Verantwortung
für alles, was du aus freier Entscheidung in diesem Dasein vollzogen
hast und noch vollziehst. Im Leben, im Sterben und nach dem Tod trägt
die Seele deine Lebensverantwortung in sich und mit sich.
Heiligster Name Jesu – 3. Januar
Der Name ist mehr als „Schall und Rauch“, er drückt das Wesen eines
Menschen aus. Das verdeutlichen vor allem biblische Namen. Im Namen Jesus – Jahwe ist Heil – spricht Gott selbst sich aus und wird in
ihm ansprechbar. In der Apg. 4,12 heißt es: „Denn es ist uns Menschen
kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.“ Der Hymnus des Philipperbriefes (2,10) gipfelt in
der Aussage, dass alle Menschen „ihre Knie beugen vor dem Namen
Jesu“ und ihn als Herrn bekennen.
Vor allem in der Ostkirche wird die Anrufung des Namens Jesu im
Jesusgebet besonders gepflegt. Im Westen reicht die Verehrung des
Namens Jesu zurück bis ins 15. Jahrhundert. Besonders Bernhardin von
Siena und Johannes von Capestrano setzten sich dafür ein. Papst
Clemens VII. erlaubte 1530 dem Franziskanerorden, das Fest des Allerheiligsten Namens Jesu zu feiern. 1721 wurde das Fest in der ganzen
lateinischen Kirche eingeführt. Bis zur Liturgiereform wurde es an unterschiedlichen Tagen gefeiert. Die Neuordnung nach dem 2. Vatikanischen Konzil hat auf ein eigenes Fest verzichtet und die „Namensgebung des Herrn“ am 1. Januar mit erwähnt. Papst Johannes Paul II.
legte 2002 den Gedenktag „Heiligster Name Jesu“ für den Allgemeinen
Römischen Kalender auf den 3. Januar fest.
In der Anrufung des Namens Jesu erbitten wir die helfende Gegenwart
Jesu in den Anliegen unserer Zeit.
[16]
Auf den Spuren von Martin Luther
Ökumenische Gemeindefahrt
4 Tage vom 19. – 22. Oktober 2015
Stationen unserer Gemeindefahrt sind Eisenach mit Wartburg,
Lutherstadt Eisleben, Halle, Dessau, Lutherstadt Wittenberg und
Erfurt. Ziel dieser Reise ist es, in ökumenischer Verbundenheit die zahlreichen historischen Orte der Reformation zu besuchen und sich gemeinsam auf das 500jährige Gedenken des Beginns der Reformation
im Jahr 2017 vorzubereiten.
1.Tag Montag, den 19. Oktober 2015
07.00 Uhr Gerolsheim - Friedhof
07.10 Uhr Großkarlbach – Parkplatz am Bahnhof
07.20 Uhr Laumersheim – Haltestelle Schule
07.30 Uhr Dirmstein – Haltstelle Schule
07.45 Uhr Obersülzen – Haltestelle Dorfgemeinschaftshaus
Direkte Anreise über Frankfurt – Bad Hersfeld in das Thüringer Land
nach Eisenach, auch als Luther- und Bachstadt bekannt. Die Wartburg,
das Wahrzeichen der Stadt, ist eine der bekanntesten wie auch interessantesten Burganlagen in Deutschland. Hier übersetzte Martin
Luther im Jahr 1521 das Neue Testament aus dem Griechischen ins
Deutsche. Führung durch die mittelalterliche Burg (Palas) mit
Rittersaal, Burgkapelle, Sängersaal und Festsaal. Anschl. fahren Sie
zurück in die Stadt und nach der Mittagspause begleitet Sie ein Stadtführer durch Eisenach. Bedeutende Kirchengründungen der Landgrafen des Mittelalters und die Spuren der heiligen Elisabeth sowie lebendige Reformationsgeschichte am Lutherhaus werden Sie beeindrucken.
Nach diesem Aufenthalt geht es dann über Bad Langensalza – entlang
dem südlichen Harz nach Lutherstadt-Eisleben. Abendessen – Übernachtung.
Die Unterkunft erfolgt im Bildungs- und Exerzitien-Haus Kloster Helfta
/ Zisterzienserinnenkloster St. Marien zu Helfta.
2. Tag Dienstag, den 20. Oktober 2015
Nach dem gemeinsamen Gottesdienst und Frühstück erwartet Sie Ihre
Reiseleitung zu einer interessanten Führung. Besuch des Geburtshauses Luthers, der St.-Peter-und-Paul-Kirche, in der Luther getauft wurde,
des Sterbehauses und der Andreas-Kirche. Den Nachmittag verbringen
Sie in der nahegelegenen Stadt Halle, eine weitere Wirkungsstätte
Luthers. Besonders in seinen letzten Lebensjahren wurde die
Saalestadt zu einer wichtigen Tribüne für Luther. In der halleschen
Marktkirche hielt der Reformator mehrere Predigten. Rückfahrt nach
Lutherstadt-Eisleben – Abendessen – Übernachtung. – Möglichkeit zur
Teilnahme an der Komplet der Zisterzienserinnen.
3. Tag Mittwoch, den 21. Oktober 2015
Nach dem gemeinsamen Frühstück fahren Sie in die Bauhausstadt
Dessau. Das Bauhaus nimmt in der Geschichte von Kultur, Architektur,
Design und Kunst des 20. Jahrhunderts eine besondere Rolle ein. Als
Hochschule für Gestaltung revolutionierte das Bauhaus weltweit das
künstlerische und architektonische Denken und Arbeiten und legte
einen entscheidenden Grundstein für die Moderne, welcher noch
heute in Dessau zu besichtigen ist. Den Nachmittag verbringen Sie
dann in Lutherstadt-Wittenberg, wo Luther an der Universität lehrte,
seine 95 Thesen veröffentlichte, nach dem Bruch mit Rom Katharina
von Bora heiratete und mit seiner Familie lebte. Besuch des Schwarzen
Klosters, seines Wohnhauses, und der Schlosskirche, an deren Tür er
nach der Tradition die Thesen anschlug. Rückfahrt nach LutherstadtEisleben – Abendessen – Übernachtung.
4. Tag Donnerstag, den 22. Oktober 2015
Heute geht es schon wieder zurück in die Heimat. Nach dem Frühstück
nehmen Sie Abschied vom Kloster Helfta und fahren auf direktem
Wege in die Landhauptstadt Thüringens nach Erfurt. Hier wurde Luther
[18]
Mönch und zum Priester geweiht. Sie besuchen die alte Universität,
wo Luther studierte und in Theologie promovierte. Außerdem besuchen Sie den Dom-Berg mit Mariendom und St.-Severi-Kirche.
vorbehaltlich Programmänderungen
Leistungen:
Fahrt im Reiseomnibus
3 x Abendessen – Übernachtung – Frühstück, Unterkunft im Bildungsund Exerzitien-Haus Kloster Helfta, alle Zimmer mit Bad oder DU/WC,
sämtliche Rundfahrten, Fahrt mit Shuttel-Bus zur Wartburg, Eintritt
und Führung Wartburg, Führungen in Lutherstadt-Eisleben, Halle,
Dessau – Bauhaus inkl. Eintritt, Lutherstadt Wittenberg mit Eintritt,
Erfurt, Reise-Rücktrittskosten-Versicherung*
Preis pro Person im Doppelzimmer
Einzelzimmerzuschlag:
€ 365,-€ 25,--
Anmeldung an: Prot. Pfarramt Großkarlbach
Prot. Pfarramt Dirmstein
Kath. Pfarramt Dirmstein
Tel. 98000
Tel. 2500
Tel. 989292
Wegen der Planung und Organisation bitten wir um Anmeldung bis
spätestens Ende März 2015.
Dann erhalten Sie eine Reisebestätigung von der Firma Eisinger Reisen
e. K. sowie die Bitte um Bezahlung.
Unsere Bankverbindungen – Spenden sind willkommen und
notwendig!
Dirmstein:
IBAN DE 50545613100000569054 BIC GENODE 61LBS
Großkarlbach: IBAN DE 21546618000000126578 BIC GENODE 61
FSH
Laumersheim: IBAN DE 84546512400014123459 BIC MALADE 51
DKH
Katholisches Pfarrbüro, Hauptstraße 6, 67246 Dirmstein
Tel. 06238/989292 – FAX 989293
eMail: pfarramt.dirmstein@bistum-speyer.de
www.dirmstein-kath.de
geöffnet: Mo. 16:00-18:00 Uhr, Di. 9:00-12:00 und Do. 10:00-12:00;
Pfr. Alfred Müller
[20]
Autor
Document
Kategorie
Uncategorized
Seitenansichten
4
Dateigröße
558 KB
Tags
1/--Seiten
melden