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mathematik erkannt und angewandt - Dr. Petra Hauer

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LVNr. 8100.043
MATHEMATIK ERKANNT UND
ANGEWANDT
Mathematik ist in unserer Gesellschaft für die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der technischen Zivilisation unverzichtbar. Sie verbirgt sich aber oft hinter ihren Anwendungen.
Man kann die Anwendungen nutzen, ohne von der investierten
Mathematik auch nur einen Schimmer zu haben.
In den vier Vorträgen zu den Themen Google, Grafentheorie,
Biologische Phänomene und Geodäsie erhalten Sie Einblicke
in mathematische Modellierungen und Anwendungen.
Diese Veranstaltung wird vom Institut für Ausbildung Wien der
Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems durchgeführt.
Mittwoch
ORGANISATION UND KONTAKT: Dr. Petra HAUER-TYPPELT
petra.hauer-typpelt@kphvie.ac.at
ANMELDUNG: per E-Mail bitte nach erfolgter Immatrikulation als Studierender der Fortbildung an der KPH Wien/Krems mit formloser schriftlicher
Genehmigung der Direktion an
Brigitte FISCHER: brigitte.fischer@kphvie.ac.at
11. März 2015, 14:00 bis 17:10 Uhr
Veranstaltungsort: KPH WIEN/KREMS
Campus Wien-Strebersdorf
1210 Wien
Mayerweckstraße 1
Abstracts zu den Vorträgen:
Privatdoz. MMag. Dr. Christoph ABLEITINGER, Universität Wien und BORG Mistelbach
Biologische Phänomene mathematisch modelliert
kphvie.ac.at
In der Sekundarstufe 1 wird das mathematische Werkzeug „Zahlenfolge“ dazu eingesetzt,
um beispielsweise das Wachstum einer Bevölkerung oder die Entwicklung des Kapitals auf
einem Sparbuch zu beschreiben. Dahinter steckt das Modell des exponentiellen Wachstums, das auch als Grundlage zur Beschreibung vieler biologischer Prozesse eingesetzt
werden kann. Im Vortrag werden exemplarisch Modellierungen aus der Epidemiologie
(Wie breiten sich übertragbare Krankheiten aus?) und der Demographie (Wie entwickelt
sich die Alterspyramide weiter?) vorgestellt, die das exponentielle Modell aufgreifen und
schrittweise erweitern.
LVNr. 8100.043
MATHEMATIK ERKANNT UND
ANGEWANDT
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Johannes BÖHM, TU Wien
Höhere Geodäsie
Die Höhere Geodäsie beschäftigt sich mit der Gestalt der Erde, dem Erdschwerefeld, dem
Rotationsverhalten der Erde, sowie globalen dynamischen Prozessen an ihrer Oberfläche
wie Plattentektonik oder Meeresspiegelvariationen. Sie bedient sich dabei unter anderem
moderner geodätischer Weltraumverfahren, insbesondere globaler Satellitennavigationssysteme und der Very Long Baseline Interferometry. Die Höhere Geodäsie leistet einen
wesentlichen Beitrag zum besseren Verständnis des Systems Erde und liefert in Form von
genauen und stabilen Referenzsystemen die Grundlage für die exakte Positionierung auf
der Erde und im Weltraum sowie für die Beobachtung des Global Change.
Mag. Dr. Anita DORFMAYR, BRG Tulln und TU Wien
Unterwegs mit Mathematik - Grafentheorie im Verkehrswesen
Im Vortrag werden zwei Beispiele aus dem Verkehrswesen gezeigt: Routenplaner: Wie
komme ich am schnellsten von Ort A nach Ort B? Ist der schnellste Weg immer auch der
kürzeste? Steuerung von Ampelanlagen: An einer Kreuzung wird eine neue Ampelanlage
eingerichtet. Welche Verkehrsströme sollen gleichzeitig frei geschaltet sein? In welcher Reihenfolge sollen Grünphasen hintereinander geschaltet werden? Beide Probleme sind mit
Methoden der Grafentheorie zu lösen. Das Modellieren mit Grafen setzt wenig an mathematischen Kenntnissen voraus und kann daher schon recht früh und ohne zeitintensive Vorbereitung trainiert werden. Im Vortrag werden neben den mathematischen Methoden auch
konkrete Unterrichtsvorschläge und -erfahrungen präsentiert, sowie Arbeiten von Schülerinnen und Schülern vorgestellt. Beide Themen stellen das Modellieren und Interpretieren
in den Vordergrund. Mathematik ist eben mehr als Rechnen.
Programm
14:00 – 14:10
ERÖFFNUNG und Begrüßung
(Festsaal)
14:10 – 15:00
Das PageRank-System von Google
Hans HUMENBERGER, Universität Wien
(Festsaal)
Kaffeepause
15:20 – 16:10
Christoph ABLEITINGER
Universität Wien und
BORG Mistelbach
(Hörsaal 2)
Univ.-Prof. Mag. Dr. Hans HUMENBERGER, Universität Wien
Das PageRank-System von Google
Wie kommt eigentlich Google zu einer Reihung der zu einem Begriff gefundenen Internetseiten, so dass wichtige, relevante Seiten relativ weit vorne in dieser Liste zu finden
sind? Jeder von uns benützt fast täglich Google, so dass dies sicher eine sehr realitätsbezogene Fragestellung ist. Es zeigt sich, dass die dahinter steckende grundlegende
Idee relativ einfach ist (Grenzverteilung bei einer Markoff-Kette). „Zufällige Prozesse –
Markoff-Ketten“ (in elementarer Form) gehören in manchen deutschen Bundesländern
zum möglichen Lehrstoff in der Oberstufe, denn es ist ein Gebiet, in dem der Vernetzungsgedanke sehr gut verwirklicht werden kann (Stochastik, Lineare Algebra, Analysis).
Biologische Phänomene
mathematisch modelliert
Kaffeepause
16:20 – 17:10
Höhere Geodäsie
Johannes BÖHM, TU Wien
(Festsaal)
Unterwegs mit
Mathematik – Grafentheorie im Verkehrswesen
Anita DORFMAYR
BRG Tulln und TU Wien
(Festsaal)
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