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Gottesdienstordnung 12

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Naturnahes Regenwassermanagement
in der Emscher-Region
Ekkehard Pfeiffer, Michael Becker, Brigitte Spengler
37. Berliner Wasserwerkstatt
09.10.2014
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Wasserverbände in Nordrhein-Westfalen
Emschergenossenschaft
Lippeverband
Ruhrverband
Wupperverband
Münster
Lineg
Niersverband
Detmold
Erftverband
Aggerverband
Essen
Essen
Bergisch-Rheinischer Wasserverband
Dortmund
Dortmund
Wahnbachtalsperrenverband
Arnsberg
Wasserverband Eifel-Rur
Düsseldorf
Landesgrenze NRW
Köln
||
2
Integrierte Wasserwirtschaft
Regenwassermanagement
Wasserabfluss
Reststoffentsorgung
Gewässerunterhaltung
Hochwasserschutz
Abwasserbeseitigung
EG/LV-Präsentation 2012
Renaturierung
Polderbewirtschaftung
||
3
Bergsenkungen als Ursache für die Polder
||
Die „schwatte“ Emscher
Sinnbild für „den Pott“
EG/LV-Präsentation 2012
||
5
Das alte Emscher-System
„Alles in Eine“
Grundw.
Reinw.
Regenw.
Schmutzw.
Grubenw.
Über die
Gewässer
Zur
Kläranlage
||
Das neue Emscher-System
„Entflochten“
Grundw.
Reinw.
Regenw.
Schmutzw.
Grubenw.
||
Der Emscher-Umbau
Über 300 Einzelprojekte
618.000 m³ Regenwasserbehandlung
4 Kläranlagen
Recklinghausen
Gesamtinvestition 1990 – 2020:
Lünen
4,5 Mrd. EUR
Dinslaken
Oberhausen
Gelsenkirchen
Bottrop
4.625.000 m³ Rückhaltung
Dortmund
(HRB / RRB)
433 km Abwasserkanäle
Essen
326 km Ökologische
Bochum
Verbesserung der Gewässer
Holzwickede
||
Wasserbilanzen
Situation im Emschergebiet
• Industriegeschichtlich hoher Anteil an Siedlungsflächen (60%)
• Emschergebiet wird überwiegend im Mischsystem entwässert (>90%)
• Bergbaubedingt weitflächige Poldergebiete (37%)
=> anthropogen überformtes Abflussregime
=> veränderte Grundwasserverhältnisse
Regenwassermanagement erforderlich
||
Regenwasser
Paradigmenwechsel in der Wasserwirtschaft
Niederschlagswasserbeseitigung:
„Aus den Augen, aus dem Sinn“
Niederschlagswasserbewirtschaftung:
dezentrale, naturnahe Systeme
=> Wasserbilanzen verbessern!
||
Regenwasserwasserbewirtschaftung
Zukunftsvereinbarung Regenwasser
 Verbesserung der wasserwirtschaftlichen
Verhältnisse – Ausgleich der Wasserführung
 Wirtschaftliche Lösungen –
für Bürger, Kommunen und Verbände
 Attraktivitätssteigerung im Stadtbild
Ziel: 15 % Abkopplung in 15 Jahren
 100 Mio. Fördermittel bis 2015
||
Zukunftsvereinbarung Regenwasser
Abkopplungsgrad je Kommune (Stand 12/2013)
20
Stand der Abkopplung in den Städten [%]
18
Fertige und laufende Projekte
16
14
12
10
8
Ziel
2013
Stand
2013
6
4
2
0
A-Stadt B-Stadt C-Stadt D-Stadt E-Stadt F-Stadt G-Stadt H-Stadt I-Stadt K-Stadt N-Stadt L-Stadt M-Stadt O-Stadt P-Stadt Q-Stadt R-Stadt
||
Das „Drehbuch“ des Emscher-Umbaus
Masterplan Emscher-Zukunft
Wasserwirtschaft
Ökologie
•
•
•
•
•
Abwasserkanäle
Hochwasserschutz
Regenwasserbewirtschaftung
•
Städtebau/ Freiraum
• Wohnen
• Freizeit und Erholung
• Infrastruktur
• Arbeiten
• Spielen
Durchgängigkeit der Sohle
ökosystemare
Zusammenhänge
Entwicklung von Auen
Gestaltung
•
•
•
Aufenthaltsbereiche
Wege und Plätze
Bepflanzung
||
Zukunftsvereinbarung Regenwasser
„Neue“ Treiber
Klimawandel
Wasserrahmenrichtlinie
Stadtentwicklung
Heißere/trockenere Sommer
Verändertes Niederschlagsgeschehen
Gutes ökologisches Potenzial bis 2021/27
Zielerreichung ohne Maßnahmen in der Fläche fraglich => Ausgleich der Wasserführung
Aufenthaltsqualitäten verbessern (Stadtklima)
Abwanderung entgegenwirken (demographischer Wandel)
=> Entwicklung attraktiver
Stadträume
=> Wassersensible Stadtentwicklung
Lebenswerte Städte – lebendige Gewässer
Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“
||
Masterplan Integrierte Wasserwirtschaft
Motivation/Synergien
•
Hydraulische Überlastung
des Kanalnetzes
•
•
•
•
•
•
•
Regenwasserbehandlung
Grund-/Fremdwasser
Kanalsanierung
Straßenbau
Immobilienprojekte
Grünflächenpflege
„Urban Heat“
||
15
ZUGABE – von der Praxis für die Praxis
entwickelt
ZUkunftschancen GAnzheitlich BEtrachten
Kanalnetzhydraulik
MischwasserBehandlung
Grundwasser /
Fremdwasser
Straßenbau
Kanalsanierung
Gewässerumbau
Immobilienprojekte
Grünflächenpflege
Gestaltung
Raumbezogener Handlungsbedarf:
Aufmerksamkeitsräume
23.10.2014 ||
16
Masterplan Integrierte Wasserwirtschaft
Kooperationsmodul
Aufmerksamkeitsraum
|| 17
Wasser in der Stadt von morgen
Beispiel für Aufmerksamkeitsraum
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18
Wasser in der Stadt von morgen
Projektbeispiel - nachher
||
19
Beispiel Krupp-Gürtel und Thyssen-KruppQuartier
||
20
Historie: Krupp Gussstahl-Fabrik
||
21
Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt
von morgen“ geht diese Themen an
Zukünftige Stadtentwicklung
durch integrale Wasserwirtschaft
• Emscherregion als Leitbild für
eine nachhaltige Entwicklung?
• Absichtserklärung Städte und EG
• Praxiswerkzeug ZUGABE
(ZUkunftschancen GAnzheitlich
BEtrachten): Integrale Stadtplanung rund ums Wasser
• Entwickelt mit der Stadt Herten
||
www.emscher-regen.de
||
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Kunst und Fotos
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