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Katalog zur SOIRÉE CLASSIQUE PURE

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Die unbekannten Zeitzeugen von Krieg und Holocaust
Anmeldung Volkshochschule Stadt Osnabrück, Tel. 0541 323 2197 oder Gedenkstätte Augustaschacht, Tel. 05405 8959270
Ich bin der Jude Sally! Ich war der Hitlerjunge Salomon
Sally Perel
Querverweise
„Tag der Religionen“ in Osnabrück
Der jährliche bundesweite „Tag der Religionen“ findet
2014 in Osnabrück statt. Bedeutende Vertreter aller
Religionsgemeinschaften kommen am 6. November zusammen, um sich zu verständigen, Erfahrungen auszutauschen und Probleme zu besprechen. Der Tag wird von
öffentlichen Veranstaltungen begleitet:
Angebot für Schulen
mit Kantor Baruch Chauskin (jüdischen Gemeinde Osnabrück), Imam Hassan Agirbas (Vertreter muslimischer
Gemeinden), Kirchenmusikdirektor Carsten Zündorf (St.
Marien) und Norbert Ammermann (hinduistischer Musik).
Termin Sonntag, 23. November 2014, 19.30-21.30 Uhr
Veranstaltungsort Aula Schloss Osnabrück,
Neuer Graben
Informationen
www.osnabrueck.de/friedenskultur
Religionsfreiheit und Verfassungstreue –
passt das immer zusammen?
Vortrag mit Innenminister Boris Pistorius
und Prof. Dr. Reinhold Mokrosch
Termin
Donnerstag, 6. November 2014, 18.30-20.30 Uhr
Veranstaltungsort Rathaus, Markt
Anmeldung Volkshochschule Stadt Osnabrück, Tel. 0541 323 2197
Auschwitz: Häftlingsnummer 50462
Religionsfreiheit ohne Grenzen?
Alltagsprobleme von
Religionsgemeinschaften
Erna de Vries
Vortrag und Diskussion u. a. mit
Angebot für Schulen
Bundespräsident a.D. Christian Wulff
Erna der Vries wurde 1923 in Kaiserslautern geboren. Ihre Mutter war Jüdin, der
Vater Protestant. Mit der Machtübernahme der NSDAP verschlechterten sich die Lebensbedingungen der Familie, die auch von den Pogromen am 9. November 1938
betroffen war. 1943 schließlich erfolgte die Deportation nach Auschwitz. Erna de
Vries überlebte und wurde durch amerikanische Soldaten im April 1945 befreit. Zeitzeugengespräche in Osnabrücker Schulen sind nach Vereinbarung möglich.
Donnerstag, 20. November 2014, 19.30 Uhr
Veranstaltungsort St. Marien, Markt
Religions- und Konfessionsgemeinschaften Osnabrücks öffnen ihre Tore
Gedenkveranstaltung
der Berufsbildenden Schulen im Marienheim
„Gesicht zeigen“
BegrüSSung bürgermeisterin
Ab Ende Oktober 2014 kommen im Rahmen einer Ringvorlesung an der Universität Osnabrück wöchentlich, bis
zum 27. Januar 2015, dem Holocaust Gedenktag, Wissenschaftler, Museums- und Gedenkstättenleiter, Autoren,
Regisseure, Redakteure und Künstler aus Polen, Israel,
der Tschechischen Republik und Deutschland zusammen.
Zentrale Fragestellung der Veranstaltungsreihe ist: Wie
können, 70 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz und angesichts immer weniger Überlebenden, die noch Zeugnis abgeben können, die nachfolgenden Generationen Verantwortung für die Verbrechen
des Nationalsozialismus tragen?
Information
Birgit Strangmann
im Anschluss: Gedenkgang zur Alten Synagogenstraße
Einrichtungen und Vereine
Erich Maria Remarque Gesellschaft e.V.
Felix-Nussbaum-Gesellschaft e.V.
Gedenkstätte Augustaschacht e.V.
Gedenkstätte Gestapokeller im Schloss Osnabrück e.V.
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Osnabrück e.V.
Hans Calmeyer-Initiative e. V.
Stadt Osnabrück, Fachbereich Kultur, Büro für Friedenskultur
2014Berufsbildende Schulen im Marienheim
2013Ratsgymnasium Osnabrück
2012Bertha-von-Suttner-Realschule Osnabrück
2011Angelaschule Osnabrück
2010Berufsschulzentrum am Westerberg
2009Gymnasium „In der Wüste“
2008Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium
2007Gesamtschule Schinkel
2006Thomas-Morus-Schule
2005Felix-Nussbaum-Schule
2004Berufsbildende Schulen der Stadt Osnabrück am Pottgraben
2003Graf-Stauffenberg-Gymnasium Osnabrück
2002Abendgymnasium Sophie Scholl
2001Käthe-Kollwitz-Schule
Δ ca. 13 .00 Uhr
Kranzniederlegung am Mahnmal Alte Synagoge
Alte Synagogenstraße
BegrüSSung
Angela Müllenbach-Michel
Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Osnabrück e.V.
Sprechen des Gebetes für die Seelen der Opfer der Schoah
und des Kaddisch, des jüdischen Totengebetes
Stadt Osnabrück
Der Oberbürgermeister
Fachbereich Kultur
Büro für Friedenskultur
Kontakt
Büro für Friedenskultur
0541 323 2287
grewe.c@osnabrueck.de
www.osnabrueck.de/friedenskultur
Foto
Stadt Osnabrück
Termin Samstag, 22. November 2014, 12-17 Uhr
Gedenktag
9. November
2014
Herausgeber
Anmeldung Volkshochschule Stadt Osnabrück, Tel. 0541 323 2197 oder Gedenkstätte Augustaschacht, Tel. 05405 8959270
Trägergemeinschaft 9. November
Beteiligte Schulen
Aula Schloss Osnabrück
Niemand / zeugt für den / Zeugen.
www.geschichte.uni-osnabrueck.de
Termin Δ 11.30 Uhr Filmpremieren, Vorträge und Gespräche
an der Universität Osnabrück
Der 1925 geborene Salomon Perel weicht als Zehnjähriger mit seiner Familie der
braunen Gefahr und zieht nach Lodz. Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen
in Polen flieht er mit seinem Bruder nach Russland. Die Eltern sterben in Polen im
Ghetto. 1941 fällt er in die Hände der deutschen Wehrmacht. Den sicheren Tod vor
Augen erklärt er: »Ich bin Volksdeutscher«. Als Hitlerjunge Josef Perjell überlebt er
den Krieg. In seiner Autobiografie berichtet Sally Perel über seine aberwitzigen Erlebnisse. Auf Einladung der Osnabrücker Volkshochschule ist er erneut in Osnabrück.
Zeitzeugengespräche in Osnabrücker Schulen sind nach Vereinbarung möglich.
Sonntag, 9. November 2014
Foto Max Ciolek
In Osnabrück leben seit rund 20 Jahren Überlebende der nationalsozialistischen
Vernichtung der Juden in der früheren Sowjetunion und jüdische Veteranen des sowjetischen Militärs. Sie erlebten Evakuierungen nach Asien, Ghettos und Massenerschießungen, überlebten die Blockade von Leningrad oder kämpften als sowjetische
Soldaten gegen die Armee des nationalsozialistischen Deutschlands. Ihre Erfahrungen von Krieg und Verfolgung wollen Sie als Zeitzeugen weitergeben. Gespräche in
Schulen sind nach Vereinbarung möglich.
Veranstalter
Geistliche Musik und Gesänge
aus den Religionen
Zeitzeugengespräche mit jüdischen Einwanderern in Osnabrück
Angebot für Schulen
Δ 13.30 Uhr
Ende der Veranstaltung
Gestaltung
Max Ciolek AGD | gutundgruen.de
Veranstaltungen zur Erinnerung
an die Pogromnacht 1938
V or 75 Jahren, in der Nacht vom 9. auf den
10. November 1938, initiierten die Nationalsozialisten deutschlandweite Pogrome gegen Juden und Einrichtungen der jüdischen
Gemeinden.
Synagogen wurden zerstört, Bürger verfolgt, misshandelt
oder ermordet, Geschäfte und Wohnungen geplündert.
Auch in Osnabrück verwüstete ein rechter Mob die Synagoge an der heutigen Alten Synagogenstraße und setzte
sie in Brand. Mitglieder nationalsozialistischer Organisationen überfielen vielfach unter dem Beifall der Osnabrücker Bürgerinnen und Bürger jüdische Familien in ihren
Wohnungen und transportierten zahlreiche Menschen zur
Gestapo-Dienststelle im Schloss Osnabrück.
Jährlich erinnert eine Gedenkveranstaltung an die Osnabrückerinnen und Osnabrücker, die nicht nur in der Pogromnacht, sondern bereits in den Jahren zuvor und vor
allem bis 1945 Opfer der menschenverachtenden Ideologie der Nationalsozialisten wurden. Die Veranstaltung ist
auch ein engagiertes Bekenntnis gegen Antisemitismus,
Fremdenfeindlichkeit und politische Verfolgung in der
Gegenwart.
Seit dem Jahr 2001 gestalten Osnabrücker Schulen die
zentrale Gedenkfeier. Dieses Jahr haben Schülerinnen und
Schüler der Berufsbildenden Schulen im Marienheim Osnabrück diese Aufgabe übernommen. Ihre Produktion, die
in Zusammenarbeit mit dem Musiktheater Lupe entsteht,
trägt das Motto „Gesicht zeigen“. Dies heißt für die Schülerinnen und Schüler: sich nicht wegdrehen, sondern hinschauen, wahrnehmen, Stellung beziehen oder handeln.
Rahmenprogramm
Ausstellung
»Der Rosengarten – De Rozentuin«
Vortrag von Dr. Duncan Cooper
Das Durchgangslager Amersfoort in den Niederlanden war wie das Arbeitserziehungslager Ohrbeck ein Straflager für Zwangsarbeiter. Beide Orte sind heute
Gedenkstätten. Das Musiktheater Lupe und der Künstler Theo van Delft zeigen in
Zusammenarbeit mit dem Nationaal Monument Kamp Amersfoort und der Gedenkstätte Augustaschacht ein Theaterstück mit Schauspiel, Tanz, Musik und Video.
Die Produktion stellt zentrale Fragen: Wie konnte es damals soweit kommen? Was
macht Unterdrückung mit einem Menschen? Ist es möglich, in einem solchen System
eigene Entscheidungen zu treffen? Kann man grässliche Verbrechen verzeihen? Sind
Kinder und Jugendliche verantwortlich für die Handlungen ihrer Vorfahren?
Termin
Ordnung und Vernichtung – Die Polizei im NS-Staat
Veranstaltungsort
Wanderausstellung der Deutschen Hochschule der Polizei
Eintritt Donnerstag, 6. November 2014, 19 Uhr
Polizeidirektion Osnabrück, Heger-Tor-Wall 18, Foyer
frei
und des Deutschen Historischen Museums
Die Polizei war ein zentrales Herrschaftsinstrument des NS-Regimes. Nicht nur die Gestapo, sondern alle Sparten der deutschen Polizei waren am Terror gegen die Gegner des
NS-Staates beteiligt. Besonders in Osteuropa beging die deutsche Polizei massenhaft
Verbrechen an der Zivilbevölkerung: Mord an den europäischen Juden, Verfolgung von
Widerstandsgruppen und Verschleppung von Zivilisten zur Zwangsarbeit für die deutsche
Kriegswirtschaft. Nur wenige mussten sich nach 1945 für die verübten Verbrechen vor Gericht verantworten. Die Ausstellung geht auch auf die Rolle der Osnabrücker Polizei ein.
Bei ihren Recherchen wurde die Polizeidirektion Osnabrück von den Gedenkstätten Augustaschacht und Gestapokeller im Schloss Osnabrück unterstützt.
Rolle und Selbstverständnis der Polizei
im demokratischen Rechtsstaat
Termin
Termin
20. Oktober bis 30. November 2014
Veranstaltungsort Polizeidirektion Osnabrück, Heger-Tor-Wall 18
Öffnungszeiten Mo – Fr von 15–18 Uhr, So 15–18 Uhr
Eintritt frei
Führungen Mo – Fr, ab 10 Uhr für Schulklassen (ab Klasse 9) und Gruppen oder nach individueller Vereinbarung, Anmeldung erforderlich, Tel. 0541 327 1034
Veranstalter Polizeidirektion Osnabrück in Zusammenarbeit mit:
Gedenkstätten Augustaschacht und Gestapokeller im Schloss Osnabrück, Volkshochschule der Stadt Osnabrück GmbH
Information www.pd-os.polizei-nds.de
Begleitende Angebote
Im Anschluss an die Gedenkfeier am Vormittag des 9.
November in der Aula des Schlosses Osnabrück wird ein
Gedenkgang zum Ort der zerstörten Synagoge an der
Alten Synagogenstraße überleiten. Hier findet die Kranzniederlegung am Mahnmal Alte Synagoge statt, das
vor zehn Jahren nach einem Entwurf von Richard Bitter,
dem damaligen Leiter des Staatlichen Baumanagements
Osnabrück-Emsland, in einem großen Beteiligungsprojekt
realisiert werden konnte. Ein Rahmenprogramm bietet
weitere Veranstaltungen zum Themenkontext Nationalsozialismus an.
Soziale Ausgrenzung und rassistische Verfolgung von
„Zigeunern“ in Osnabrück durch die Kriminalpolizei
von 1920 bis in die 1950er Jahre
Osnabrücker Polizisten
im auswärtigen Einsatz
Vortrag von Dr. Stefan Klemp
Podiumsdiskussion mit
Uwe Binias, Landespolizeipräsident Niedersachsen
Manfred Böhmer, Niedersächsischer Verband Deutscher Sinti e.V.
Petra Tiesmeyer, Deutscher Gewerkschaftsbund
Frank Waterstraat, Kirchlicher Dienst in Polizei und Zoll NDS
Klaus Dierker, Gewerkschaft der Polizei Niedersachsen
Moderation: Dr. Carl-Heinrich Bösling, Volkshochschule Osnabrück
Dienstag, 18. November 2014, 19 Uhr
Veranstaltungsort Volkshochschule Osnabrück, Bergstraße 8
Eintritt frei
Film und Theater
Lauf Junge, lauf
Termin
Sonntag, 16. November 2014, 17 Uhr und 19.30 Uhr
Schulveranstaltungen: 17. und 18. November 2014,
jeweils 9.30 Uhr und 11.30 Uhr
Veranstaltungsort Gedenkstätte Augustaschacht, Zur Hüggelschlucht 4, Hasbergen-Ohrbeck
Eintritt frei
Anmeldung Tel. 05405 8959270, info@augustaschacht.de
Veranstalter Gedenkstätte Augustaschacht, Gedenkstätte Nationaal Monument Kamp Amersfoort
Dem jüdischen Jungen Jurek gelingt während des Zweiten Weltkriegs die Flucht aus
dem Warschauer Ghetto. Bis zum Kriegsende schlägt er sich alleine durch. Er schließt
sich anderen Menschen an und muss doch wieder fliehen. Nicht nur von deutschen
Soldaten, auch von polnischen Landsleuten droht Gefahr. Er überlebt, verliert jedoch
seinen rechten Arm. Seine Identität findet er mit Hilfe einer Betreuerin aus dem jüdischen Kinderheim, in das er zwangsweise eingewiesen wird, wieder. Als Erwachsener
wandert er nach Israel aus, wo er eine seiner Schwestern wiedertrifft. „Lauf, Junge,
lauf“ ist die Verfilmung eines ergreifenden Jugendromans von Uri Orlev, in dem eine
authentische Lebensgeschichte erzählt wird. Im Anschluss an den Film berichten zwei
Zeitzeugen aus der Jüdischen Gemeinde Osnabrück über ihre Shoa-Erfahrungen.
Lesung
Das Brennglas
Lesung mit Petra Rosenberg
Vortrag mit
Otto Rosenberg, ein deutscher Sinto, überlebte die Konzentrationslager Auschwitz
und Buchenwald. Erst nach über fünfzig Jahren hatte er die Kraft seine Geschichte
Ulrich Enzensberger, der sie aufzeichnete, zu erzählen. Er berichtete über die Zeit vor
und während des Nationalsozialismus aber auch vom Weiterleben in Deutschland.
Später engagierte er sich für den Verband der Sinti und Roma, für die SPD und als
Zeitzeuge. Für sein Engagement erhielt er das Bundesverdienstkreuz. Seine Tochter Petra Rosenberg liest aus den Aufzeichnungen und steht für eine Diskussion zur
Verfügung.
TerminMittwoch, 5. November 2014, 19 Uhr
Veranstaltungsort Gedenkstätte Gestapokeller Schloss Osnabrück,
Neuer Graben
Eintritt frei, eine Spende wird erbeten
Veranstalter Stadtratsfraktion DIE LINKE, Gedenkstätten
Augustaschacht und Gestapokeller im Schloss Osnabrück
Sonntag, 2. November 2014, 11.30 Uhr
Veranstaltungsort Cinema Arthouse, Erich-Maria-Remarque-Ring 16
Auf Anfrage können Schulvorführungen stattfinden.
Eintritt 8 €, erm. 5 €
Veranstalter Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Osnabrück e.V., Verein Judentum begreifen e.V.
Information Tel. 0541 600650, www.cinema-arthouse.de
Drs. Petra van den Boomgaard,
Universität Amsterdam
Der in Osnabrück geborene Rechtsanwalt Hans Calmeyer hat als Verwaltungsjurist in den besetzten Niederlanden tausende Juden vor der Vernichtung bewahrt,
indem er gefälschte Abstammungspapiere akzeptierte. Die Referentin Petra van
den Boomgaard befasste sich bereits in ihrer 2012 erschienenen Masterarbeit mit
dem Rettungswerk von Hans Calmeyer. Gegenwärtig arbeitet sie im Rahmen einer
Promotion die erhaltenen Originaldokumente zu den damaligen Vorgängen auf. Sie
wird auch das Problematische in Person und Werk Hans Calmeyers beleuchten: die
Situation, aus der es keinen Ausweg ohne Schuld gab und die Frage des Weiterlebens
mit dieser Schuld.
TerminMittwoch, 19. November 2014, 19.30 Uhr
Veranstaltungsort Haus der Jugend, Kleiner Saal
Eintritt Gedenken
Vorträge
Zerstörtes Leben. Zerstörte Vielfalt
Während der Zeit des Nationalsozialismus war im Osnabrücker Schloss die Geheime
Staatspolizei untergebracht. In der Pogromnacht vom 9. November 1938 wurden
Juden in die Haft- und Folterzellen im Westflügel gepfercht und anschließend in
das Konzentrationslager Buchenwald deportiert. An der Gedenkstätte Gestapokeller
versammeln wir uns in den frühen Morgenstunden des Uni-Alltags, um schweigend
und mit nachdenklichen Worten, mit Instrumentalmusik und schlicht mit unserem
Dasein der Opfer der Pogromnacht zu gedenken.
TerminMontag, 10. November 2014, 8.30 Uhr
Günstige Geschäfte.
Interessen am Osnabrücker Synagogen-Grundstück –
Gestapo, Oberbürgermeister und Regierungspräsident
Veranstalter Katholische Hochschulgemeinde Osnabrück
frei
Hans Calmeyer-Initiative e.V.
Zeitzeugengespräche
Zwangsarbeit in Osnabrück
Forum Zeitgeschichte – Zeitzeuginnen und Zeitzeugen
erinnern sich
Vortrag von Dr. Michael Gander, Gedenkstätte Augustaschacht
An der nationalsozialistischen Entrechtung und Verfolgung der Juden in Deutschland bereicherte sich auch die öffentliche Hand in Osnabrück. Der Vortrag widmet
sich den Hintergründen des Abrisses der Osnabrücker Synagoge nach der Pogromnacht im November 1938 durch den damaligen Oberbürgermeister und der Aneignung des Synagogengrundstückes durch den Osnabrücker Regierungspräsidenten.
Nach dem Krieg lehnte der Regierungspräsident unter Anführung rechtlicher Einwände eine Rückgabe des Grundstücks ab.
Veranstaltungsort Schlossinnenhof, Universität Osnabrück, Neuer Graben
Termin
Hans Calmeyer – neue Forschung
zu seinem Rettungswerk im Holocaust
Veranstalter Gedenken an die Novemberpogrome 1938
Termin
Donnerstag, 23. Oktober 2014, 19 Uhr
Veranstaltungsort
Polizeidirektion Osnabrück,
Heger-Tor-Wall 18, Foyer
Eintritt frei
Deutsch-niederländisches Musiktheaterprojekt
Während des Zweiten Weltkrieges wurden im Deutschen Reich zahlreiche Zwangsarbeiterinnen und –arbeiter eingesetzt. Die Ausbeutung ihrer Arbeitskraft wurde
als „Fremdarbeit“ verbrämt. Auch in Osnabrück und in den landwirtschaftlichen
Betrieben des Umlandes kamen tausende zum Einsatz. Bei Kriegsende standen sie
als „Displaced Persons“ vor einer ungewissen Zukunft. In der Veranstaltung wird
nach Begegnungen und Erlebnissen mit Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern
gefragt.
TerminMittwoch, 26. November 2014, 10.30 Uhr
Termin
Donnerstag, 13. November 2014, 19.30 Uhr
Veranstaltungsort Villa Schlikker, Heger-Tor-Wall 27
Eintritt frei
Veranstalter Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück/
Felix-Nussbaum-Haus
Veranstaltungsort Villa Schlikker, Heger-Tor-Wall 27
Eintritt frei
Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück/
Felix-Nussbaum-Haus
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